| (19) |
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(11) |
EP 2 255 369 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2018 Patentblatt 2018/46 |
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Anmeldetag: 12.03.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/001792 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/112264 (17.09.2009 Gazette 2009/38) |
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| (54) |
REIHENKLEMME, INSBESONDERE TRENNKLEMME
MODULAR TERMINAL, PARTICULARLY DISCONNECT TERMINAL
BORNE SERRE-FIL, EN PARTICULIER BORNE SECTIONNABLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
14.03.2008 DE 102008014176
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.12.2010 Patentblatt 2010/48 |
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Patentinhaber: Phoenix Contact GmbH & Co. KG |
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32825 Blomberg (DE) |
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Erfinder: |
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- POLLMANN, Carsten
32839 Steinheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gesthuysen, Michael |
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Gesthuysen, von Rohr & Eggert
Huyssenallee 100 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 4 444 551 US-A- 3 840 717
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US-A- 2 620 415
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme, insbesondere eine Trennklemme, mit einem
Klemmengehäuse, mit einer aus zwei Teilstücken bestehenden Stromschiene, mit zwei
Leiteranschlußelementen zum Anschließen von je einem Leiter an ein Teilstück der Stromschiene
und mit einem schwenkbar in dem Klemmengehäuse gelagerten Trennmesser, wobei die beiden
Teilstücke in einer ersten Stellung des Trennmessers miteinander verbunden und in
einer zweiten Stellung des Trennmessers voneinander getrennt sind, und wobei die den
Leiteranschlußelementen abgewandten Enden der Teilstücke der Stromschiene derart abgebogen
sind, daß in der ersten Stellung des Trennmessers das Ende des ersten Teilstücks der
Stromschiene das Trennmesser an einem oberen Kontaktbereich und das Ende des zweiten
Teilstücks der Stromschiene das Trennmesser an einem unteren Kontaktbereich kontaktiert.
Daneben betrifft die Erfindung noch ein Längstrennschalter mit einem Trennmesser zur
schwenkbaren Anordnung in einem Klemmengehäuse einer Reihenklemme.
[0002] Elektrische Reihenklemmen sind seit Jahrzehnten bekannt und werden millionenfach
bei der Verdrahtung elektrischer Anlagen und Geräte verwendet. Die Klemmen werden
meist auf Tragschienen aufgerastet, welche ihrerseits häufig in einer Mehrzahl in
einem Schaltschrank angeordnet sind. Als Leiteranschlußelemente werden in Reihenklemmen
überwiegend Schraubklemmen oder Zugfederklemmen verwendet. Daneben können aber auch
Schneidanschlußklemmen oder Schenkelfederklemmen verwendet werden.
[0003] Der Grundtyp der Reihenklemme ist die Verbindungsklemme, die mindestens zwei Leiteranschlußelemente
aufweist, die über eine elektrisch leitende Verbindungsschiene, die Stromschiene,
elektrisch miteinander verbunden sind. Neben diesem Grundtyp, der häufig auch als
Durchgangsklemme bezeichnet wird, gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Reihenklemmentypen,
die speziell an den jeweiligen Anwendungsfall angepaßt sind. Als Beispiel seien hier
Schutzleiterklemmen, Messertrennklemmen und Installationsklemmen genannt.
[0004] Insbesondere bei Reihenklemmen, die in Stromwandler-Meßkreisen der Energieerzeugung
und -verteilung eingesetzt werden, sind häufig verschiedene Schalt-, Trenn- und Prüfaufgaben
zu realisieren. Entsprechend ihrer Verwendung werden derartige Reihenklemmen häufig
auch als Meßwandler-Trennklemmen bezeichnet. Mit Hilfe eines im Klemmengehäuse der
Trennklemme angeordneten Längstrennschalters können dabei die beiden Teilstücke der
Stromschiene wahlweise miteinander verbunden oder voneinander getrennt werden.
[0005] Eine elektrische Reihenklemme, bei der zwei Teilstücke einer Stromschiene über eine
Trennstelle auftrennbar ist, ist aus der
DE 41 06 555 A1 bekannt. Bei der dort beschriebenen Reihenklemme handelt es sich um eine Doppelstockklemme,
die zwei im Klemmengehäuse übereinander verlaufene Stromschienen aufweist, wobei beide
Stromschienen durch eine von der Oberseite der Reihenklemme zugängliche Trennstelle
auftrennbar sind. Die Trennstelle ist dabei als Messer-Trennstelle ausgebildet, die
ein schwenkbar im Gehäuse gelagertes Trennmesser aufweist.
[0006] Aus der
DE 44 44 551 A1 ist eine Stromwandler-Trennklemme bekannt, bei der die Trennstelle von einer drehbar
im Klemmengehäuse angeordneten Kontaktscheibe gebildet wird. Durch die Ausbildung
der Trennstelle als Kontaktscheibe besteht die Möglichkeit, die beiden Teilstücke
der Stromschiene wahlweise miteinander zu verbinden oder voneinander zu trennen. Sind
die beiden Teilstücke der Stromschiene voneinander getrennt, so ist das wandlerseitige
Teilstück der Stromschiene über die Kontaktscheibe mit einem zusätzlich im Klemmengehäuse
angeordneten Kontaktstück elektrisch leitend verbunden, wobei in dieses Kontaktstück
eine Kurzschlußbrücke eingesteckt werden kann. Durch die Ausbildung der Trennstelle
als Kontaktscheibe weist diese Trennklemme relativ große Abmessungen auf. Darüber
hinaus ist der Betätigungswinkel zum sicheren Verschwenken der Kontaktscheibe aus
der ersten Stellung in die zweite Stellung relativ groß.
[0007] Aus der
US 2,620,415 ist ein Messerschalter zur elektrischen Verbindung von an zwei Klemmen angeschlossenen
Leitern bekannt. Die beiden Klemmen werden durch ein Trennmesser miteinander verbunden,
wobei das Trennmesser aus zwei geraden Schienen besteht. Das Trennmesser ist drehbar
um eine Stange angeordnet, wobei die Drehsachse in der Stange liegt. Die Drehung des
Trennmessers erfolgt durch einen mit dem Trennmesser verbindbaren Hebel.
[0008] Aus der Praxis ist eine eingangs beschriebene Trennklemme bekannt, bei der die Trennstelle
von einem schwenkbar im Klemmengehäuse gelagerten Trennmesser gebildet wird. Das Trennmesser
ist dabei mit seinem unteren Ende in einer Aufnahme im Klemmengehäuse gelagert, so
daß das Trennmesser um diesen Lagerpunkt verschwenkt werden kann. Während das Trennmesser
in der ersten Stellung von beiden Teilstücken der Stromschiene kontaktiert wird, kontaktiert
das Trennmesser in der zweiten Stellung lediglich eine der beiden Teilstücke, so daß
die Stromschiene getrennt ist. Zur Gewährleistung einer ausreichend großen Trennstrecke
zwischen dem Trennmesser und dem dem Leiteranschlußelement abgewandten Ende des zweiten
Teilstücks ist auch bei dieser Trennklemme ein relativ großer Betätigungswinkel erforderlich.
[0009] Darüber hinaus werden in der Praxis häufig Trennschieber als Längstrennschalter verwendet,
die axial verschiebbar im Klemmengehäuse angeordnet sind und in der ersten Stellung
die beiden Teilstücke der miteinander verbinden. Mit Hilfe einer Schraube wird der
Längstrennschalter in seiner jeweiligen Stellung fixiert.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine eingangs beschriebene
Reihenklemme zur Verfügung zu stellen, bei der das Schalten des Längstrennschalters
möglichst platzsparend aber dennoch benutzerfreundlich und sicher möglich ist. Daneben
liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen dafür geeigneten Längstrennschalter
mit einem Trennmesser zur schwenkbaren Anordnung in einem Klemmengehäuse einer Reihenklemme
anzugeben.
[0011] Diese Aufgabe ist bei der eingangs beschriebenen Reihenklemme dadurch gelöst, daß
die Schwenkachse des Trennmessers zwischen dem oberen Kontaktbereich und dem unteren
Kontaktbereich angeordnet ist, daß in der zweiten Stellung des Trennmessers sowohl
das Ende des ersten Teilstücks der Stromschiene vom oberen Kontaktbereich des Trennmessers
als auch das Ende des zweiten Teilstücks der Stromschiene vom unteren Kontaktbereich
des Trennmessers beabstandet ist, und daß das Trennmesser derart abgewinkelt ist,
daß der unterhalb der Schwenkachse angeordnete Bereich des Trennmessers vom Ende des
zweiten Teilstücks der Stromschiene weggebogen ist.
[0012] Durch die Verlagerung der Schwenkachse des Trennmessers vom unteren Ende nach oben
erfolgt eine erste Verringerung des erforderlichen Betätigungswinkels zum Verschwenken
des Trennmessers aus der ersten Stellung in die zweite Stellung. Zusätzlich ist der
erforderliche Betätigungswinkel noch dadurch verringert, daß in der zweiten, offenen
Stellung des Trennmessers sowohl das Ende des ersten Teilstücks der Stromschiene vom
oberen Kontaktbereich als auch das Ende des zweiten Teilstücks der Stromschiene vom
unteren
[0013] Kontaktbereich des Trennmessers beabstandet ist. Es gibt somit eine Trennstrecken
zwischen dem Ende des ersten Teilstücks und dem oberen Kontaktbereich und eine Trennstrecken
zwischen dem Ende des zweiten Teilstücks und dem unteren Kontaktbereich, wobei sich
beide Trennstrecken zu einer Gesamttrennstrecke addieren, die eine sichere Trennung
der beiden Teilstücke der Stromschiene auch bei einem geringen Betätigungswinkel gewährleistet.
Damit steht ein Längstrennschalter bzw. ein Trennmesser zur Verfügung, der nur einen
relativ geringen Platzbedarf innerhalb des Klemmengehäuses der Reihenklemme beansprucht,
so daß die Reihenklemme insgesamt sehr kompakt aufgebaut sein kann.
[0014] Der erforderliche Betätigungswinkel und damit der für das Trennmesser innerhalb der
Reihenklemme benötigte Platz kann dadurch weiter reduziert werden, daß erfindungsgemäß
das Trennmesser derart abgewinkelt ist, daß der unterhalb der Schwenkachse angeordnete
Bereich des Trennmessers vom Ende des zweiten Teilstücks der Stromschiene weggebogen
ist. Durch die Geometrie des Trennmessers wird dadurch die Trennstrecke zwischen dem
unteren Kontaktbereich und dem Ende des zweiten Teilstücks der Stromschiene vergrößert,
so daß zur Gewährleitung einer bestimmten Gesamttrennstrecke zwischen den beiden Teilstücken
der Stromschiene ein kleinerer Betätigungswinkel erforderlich ist.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Trennmesser teilweise
von einem Isoliergehäuse umspritzt, wobei zumindest der obere Kontaktbereich und der
untere Kontaktbereich nicht vom Isoliergehäuse umgeben sind und somit von den vorzugsweise
als Kontaktgabeln ausgebildeten Enden der beiden Teilstücke in der ersten Stellung
des Trennmessers kontaktiert werden können. Gemäß der bevorzugten Ausgestaltung besteht
der Längstrennschalter somit aus dem Trennmesser und dem Isoliergehäuse. Dadurch,
daß das Trennmesser teilweise vom Isoliergehäuse umspritzt ist, kann sowohl die Betätigung
als auch die Montage des Längstrennschalters vereinfacht werden. Vorteilhafterweise
ist nämlich das Trennmesser mit dem Isoliergehäuse in das Klemmengehäuse einsteckbar
und dort definiert verrastbar.
[0016] Die erfindungsgemäße Reihenklemme kann somit auch als Bausatz bestehend aus dem Klemmengehäuse
mit der darin angeordneten, aus zwei Teilstücken bestehende Stromschiene und den Leiteranschlußelemente
einerseits und dem Längstrennschalter andererseits vertrieben werden, wobei dann der
Längstrennschalter erst bei der Montage der Reihenklemme in das Klemmengehäuse eingerastet
wird.
[0017] Zur Realisierung der gewünschten Verschwenkbarkeit des Trennmesser innerhalb des
Klemmengehäuses ist vorteilhafterweise weiter vorgesehen, daß an zumindest einer Seitenfläche
des Isoliergehäuses ein Drehzapfen angeformt ist, der im montierten Zustand des Längstrennschalters
in einer Öffnung in einer Seitenwand des Klemmengehäuses einrastet. Die Führung des
Isoliergehäuses im Klemmengehäuse kann dadurch weiter verbessert werden, daß das Isoliergehäuse
so dimensioniert ist, insbesondere eine solche Breite aufweist, daß es beim Verschwenken
aus der ersten Stellung in die zweite Stellung zusätzlich durch die Seitenwände des
Klemmengehäuses geführt wird. Zwischen dem Isoliergehäuse und den Seitenwänden des
Klemmengehäuses ist dabei vorzugsweise eine leichte Preßpassung realisiert, die ein
Verkanten des Isoliergehäuses und damit auch des Trennmessers beim Verschwenken zuverlässig
verhindert. Da die Seitenwände des Klemmengehäuses nur eine relativ geringe Wandstärke
aufweisen, sind die Seitenwände ausreichend nachgiebig, so daß ein gewolltes Verschwenken
des Längstrennschalters aus der ersten Stellung in die zweite Stellung durch die Preßpassung
nicht behindert wird.
[0018] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
eine oder beide Seitenwände des Klemmengehäuses eine Führungsnut aufweisen und daß
an zumindest einer Seitenfläche des Isoliergehäuses ein Führungszapfen oder ein Führungssteg
ausgebildet ist, wobei die Führungsnut bzw. die Führungsnuten so angeordnet sind,
daß das Trennmesser nach dem Einstecken des Isoliergehäuses in das Klemmengehäuse
automatisch in der zweiten Stellung angeordnet ist. Durch die Ausbildung der Führungsnuten
und der korrespondierenden Führungszapfen oder Führungsstege ist somit gewährleistet,
daß der Längstrennschalter nur in einer bestimmten Ausrichtung in das Klemmengehäuse
eingesteckt werden kann. Als Führungszapfen, der mit einer Führungsnut in einer Seitenwand
des Klemmengehäuses zusammenwirkt, kann dabei vorteilhafterweise der am Isoliergehäuse
angeformte Drehzapfen dienen.
[0019] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
das Isoliergehäuse des Längstrennschalters an mindestens einer Seitenfläche einen
Rastzapfen aufweist und daß in der korrespondierenden Seitenwand des Klemmengehäuses
zwei zum Rastzapfen korrespondierende Ausnehmungen ausgebildet sind, in denen der
Rastzapfen in der ersten Stellung bzw. in der zweiten Stellung des Trennmessers verrastet.
Der Rastzapfen und die Ausnehmungen sind dabei vorteilhafterweise so ausgebildet,
daß sowohl in der ersten Stellung als auch in der zweiten Stellung des Trennmessers
eine formschlüssige Verrastung erfolgt, wobei das Einrasten des Rastzapfens in die
Ausnehmung durch ein akustisches Klicken deutlich feststellbar ist.
[0020] Zur einfachen Betätigung des Längstrennschalters, d.h. zur Verschwenkung des Trennmessers
aus der ersten Stellung in die zweite Stellung, ist im Isoliergehäuse ein nach oben
offener Betätigungsschacht ausgebildet, in den ein Werkzeug, insbesondere die Spitze
eines Schraubendrehers, eingesteckt werden kann. Durch die dadurch erzielte Verlängerung
des Hebelarmes kann das Trennmesser einfach aus der einen, verrasteten Stellung in
die andere, ebenfalls verrastete Stellung verschwenkt werden. Der Betätigungsschacht
ist dabei vorzugsweise so dimensioniert, daß zum Verschwenken des Längstrennschalters
ein Schraubendreher verwendet werden kann, mit dem auch die Leiteranschlußelemente
betätigt, d.h. geöffnet oder geschlossen werden können. Darüber hinaus verläuft der
Betätigungsschacht vorzugsweise seitlich versetzt zum oberhalb der Schwenkachse angeordneten
Bereich des Trennmessers. Dadurch kann der Betätigungsschacht eine große Tiefe aufweisen,
wodurch die Spitze eines Schraubendrehers sicher geführt ist, ohne daß das Isoliergehäuse
wesentlich über das obere Ende des Trennmessers hinausragen muß.
[0021] Die Ausbildung des Betätigungsschachts im Isoliergehäuse schafft darüber hinaus die
Möglichkeit, bei mehreren nebeneinander angeordneten Reihenklemmen deren Längstrennschalter
gleichzeitig zu betätigen, in dem eine Schalterverbindung verwendet wird, die mindestens
zwei Schenkel und einen die Schenkel verbindenden Griffabschnitt aufweist. Die einzelnen
Schenkeln der Schalterverbindung sind dabei so ausgebildet, daß sie jeweils in einen
Betätigungsschacht eingesteckt und vorzugsweise auch verrasten können. Dadurch können
mit einem einzigen Handgriff gleichzeitig mehrere Längstrennschalter mehrerer Reihenklemmen
geschaltet werden.
[0022] Gemäß einer letzten vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Reihenklemme,
die hier noch kurz erläutert werden soll, ist eine Schaltsperre vorgesehen, die zur
Blockierung des Trennmessers in der einen und/oder der anderen Stellung in das Klemmengehäuse
eingesteckt und darin verrastet werden kann. Die Schaltsperre ist dabei vorzugsweise
so ausgebildet, daß sie lediglich um 180° gedreht werden muß, um in der einen oder
der anderen Stellungen des Trennmessers in das Klemmengehäuse eingesteckt werden zu
können. Darüber hinaus ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß die Schaltsperre eine
im eingesteckten Zustand dem Isoliergehäuse zugewandte offene Stirnseite aufweist,
so daß auch bei eingesteckter Schaltsperre ein auf einer Stirnseite des Kunststoffgehäuses
aufgedrucktes Symbol zur Kennzeichnung der Stellung des Trennmessers von oben durch
die Schaltsperre sichtbar ist.
[0023] Bei dem eingangs genannten Längstrennschalter ist die Aufgabe mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 13 dadurch gelöst, daß die Schwenkachse des Trennmessers zwischen
dem oberen Kontaktbereich und dem unteren Kontaktbereich angeordnet ist und daß in
einer zweiten Stellung des Trennmessers sowohl der obere Kontaktbereich des Trennmessers
von dem Ende des ersten Teilstücks der Stromschiene als auch der untere Kontaktbereich
des Trennmessers von dem Ende des zweiten Teilstücks der Stromschiene beabstandet
ist. Bezüglich der Vorteile und vorteilhaften Ausgestaltungen des Längstrennschalters
wird auf die Patentansprüche 14 bis 17 sowie die vorherigen Ausführungen zur erfindungsgemäßen
Reihenklemme verwiesen.
[0024] Im einzelnen gibt es nun eine Vielzahl von Möglichkeiten, die erfindungsgemäße Reihenklemme
auszugestalten und weiterzubilden. Dazu wird verwiesen sowohl auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Patentansprüche, als auch auf die nachfolgende Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele in Verbindung mit Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Reihenklemme, mit teilweise
weggelassener Seitenwand,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung des mittleren Bereichs der Reihenklemme gemäß Fig. 1,
mit einem Längstrennschalter in der ersten Stellung,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Darstellung des mittleren Bereichs der Reihenklemme gemäß Fig. 1,
mit einem Längstrennschalter in der zweiten Stellung,
- Fig. 4
- eine separate Darstellung des Längstrennschalters,
- Fig. 5
- die beiden über das Trennmesser elektrisch miteinander verbundenen Teilstücke der
Stromschiene einer Reihenklemme,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des mittleren Bereichs der Reihenklemme, mit einem Längstrennschalter
in der ersten Stellung und einer eingesetzten Schaltsperre,
- Fig. 7
- eine vergrößerte Darstellung des mittleren Bereichs der Reihenklemme, mit einem Längstrennschalter
in der zweiten Stellung und einer eingesetzten Schaltsperre,
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung zweier benachbart auf einer Tragschiene angeordneter
Reihenklemmen, und
- Fig. 9
- eine Schnittdarstellung durch den mittleren Bereich einer Reihenklemme gemäß Fig.
8, mit eingesteckter Schalterverbindung.
[0025] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Reihenklemme 1 in Form einer Trennklemme, die
insbesondere als Meßwandler-Trennklemme in Stromwandler-Meßkreisen der Energieerzeugung
und -verteilung einsetzbar ist. Die Reihenklemme 1 weist ein in der Regel aus Kunststoff
bestehendes Klemmengehäuse 2 auf, in dem eine aus zwei Teilstücken 3, 4 bestehende
Stromschiene und zwei Leiteranschlußelemente 5, 6 angeordnet sind. Die Leiteranschlußelemente
5, 6 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als Schenkelfederklemmen ausgebildet,
in die jeweils ein anzuschließender Leiter durch eine im Klemmengehäuse 2 ausgebildete
Leitereinführungsöffnung 7 eingesteckt werden kann. Darüber hinaus können die Leiteranschlußelemente
5, 6 jedoch auch als Schraubklemmen, als Zugfederklemmen oder als Schneidanschlußklemmen
ausgebildet sein. Mit Hilfe der Leiteranschlußelemente 5, 6 kann jeweils ein elektrischer
Leiter an ein Teilstück 3, 4 der Stromschiene angeschlossen werden.
[0026] Bei der in der Fig. 1 dargestellten Reihenklemme 1 besteht die Möglichkeit, die beiden
Teilstücke 3, 4 der Stromschiene - und damit auch die an die Leiteranschlußelemente
5, 6 angeschlossenen Leiter - wahlweise miteinander zu verbinden oder zu trennen.
Dazu ist in dem Klemmengehäuse 2 ein in Fig. 4 separat dargestellter Längstrennschalter
angeordnet, dessen Trennmesser 8 aus einer ersten Stellung, in der die beiden Teilstücke
3, 4 miteinander verbunden sind (Fig. 2) in eine zweite Stellung verschwenkt werden
kann, in der die beiden Teilstücke 3, 4 voneinander getrennt sind (Fig. 3).
[0027] Wie aus den Figuren, insbesondere den Fig. 2 und 3 sowie der Fig. 5 erkennbar ist,
sind die den Leiteranschlußelementen 5, 6 abgewandten Enden 9, 10 der Teilstücke 3,
4 derart abgebogen, daß sich das Ende 9 des Teilstücks 3 in einer Ebene oberhalb des
Endes 10 des Teilstücks 4 befindet. Ausgehend von dem jeweils näherungsweise waagerecht
verlaufendem Mittelbereich der Teilstücke 3, 4 ist somit das Ende 9 des Teilstücks
3 nach oben und das Ende 10 des Teilstücks 4 nach unten abgebogen. Dies führt dazu,
daß in der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ersten Stellung des Trennmessers 8 das
Ende 9 des ersten Teilstücks 3 der Stromschiene das Trennmesser 8 an einem oberen
Kontaktbereich 11 und das Ende 10 des zweiten Teilstücks 4 das Trennmesser 8 an einem
unteren Kontaktbereich 12 kontaktiert.
[0028] Dabei sind die Enden 9, 10 der beiden Teilstücke 3, 4 der Stromschiene jeweils als
Kontaktgabeln 13 ausgebildet, zwischen die der jeweilige Kontaktbereich 11, 12 des
Trennmessers 8 in der ersten Stellung eingesteckt ist, wobei die Kontaktgabeln 13
bzw. das Trennmesser 8 so dimensioniert sind, daß eine sichere und gute elektrische
Kontaktierung gewährleistet ist. Außerdem sind die Kontaktgabel 13 so abgebogen bzw.
zum Trennmesser 8 angeordnet, daß die Kontaktgabel 13 nahezu lotrecht auf die beiden
Kontaktbereich 11, 12 des Trennmessers 8 auftreffen. Dadurch wird der Verschließ auf
der Oberfläche des Trennmessers 8 minimiert bzw. eine auf der Oberfläche des Trennmessers
8 aufgebrachte Kontaktschicht nur geringfügig verkratzt.
[0029] Zuvor ist ausgeführt worden, daß der Längstrennschalter schwenkbar im Klemmengehäuse
2 der Trennklemme 1 angeordnet ist. Der - in Fig. 4 separat dargestellte - Längstrennschalter
weist dabei neben dem Trennmesser 8 noch ein Isoliergehäuse 14 auf, welches so ausgebildet
ist, daß zumindest der obere Kontaktbereich 11 und der untere Kontaktbereich 12 des
Trennmessers 8 nicht von dem Isoliergehäuse 14 umgeben sind. Vorteilhafterweise wird
dabei die Verbindung von Trennmesser 8 und Isoliergehäuse 14 dadurch gewährleistet,
daß das Trennmesser 8 von dem Isoliergehäuse 14 umspritzt ist. Zur schwenkbaren Lagerung
des Längstrennschalters bzw. des Trennmessers 8 innerhalb des Klemmengehäuses 2 ist
an einer Seitenfläche des Isoliergehäuses 14 ein Drehzapfen 15 angeformt, der in einer
korrespondierenden Öffnung 18 in einer Seitenwand 16 des Klemmengehäuses 2 gelagert
ist.
[0030] Zusätzlich zur Lagerung über den in der Öffnung 18 eingerasteten Drehzapfen 15 ist
der Längstrennschalter bzw. das Isoliergehäuse 14 auch durch die beiden Seitenwände
16, 17 des Klemmengehäuses geführt. Hierzu ist die Breite des Isoliergehäuses 14 so
gewählt, daß es im in das Klemmengehäuse 2 eingesetzten Zustand an beiden Seitenwänden
16, 17 des Klemmengehäuses 2 eng anliegt. Durch diese zusätzliche seitliche Führung
des Isoliergehäuses 14 an den Seitenwänden 16, 17 des Klemmengehäuses 2 ist die Ausbildung
nur eines Drehzapfens 15 auf einer Seite des Isoliergehäuses 14 ausreichend. Dies
führt dazu, daß die zweite Seitenwand 17 des Klemmengehäuses geschlossen sein kann,
wodurch die Einhaltung der erforderlichen Luft- und Kriechstrecken einfacher sichergestellt
werden kann.
[0031] Bei der erfindungsgemäßen Reihenklemme 1 ist die Schwenkachse des Trennmessers 8,
d.h. der Drehzapfen 15, zwischen dem oberen Kontaktbereich 11 und dem unteren Kontaktbereich
12 angeordnet. Dies führt dazu, daß der benötigte Betätigungswinkel zum Verschwenken
des Trennmessers 8 aus der ersten Stellung in die zweite Stellung im Vergleich zu
einer Drehlagerung des Trennmessers an dessen unteren Ende verringert ist. Zusätzlich
sind in der zweiten Stellung des Trennmessers 8 - wie insbesondere aus den Fig. 3
und 7 ersichtlich ist - sowohl das Ende 9 des ersten Teilstücks 3 der Stromschiene
vom oberen Kontaktbereich 11 als auch das Ende 10 des zweiten Teilstücks 4 der Stromschiene
vom unteren Kontaktbereich 12 des Trennmessers 8 beabstandet. Somit addieren sich
die beiden Trennstrecken zwischen dem Ende 9 des ersten Teilstücks 3 und dem oberen
Kontaktbereich 11 einerseits und dem Ende 10 des zweiten Teilstücks 4 und dem unteren
Kontaktbereich 12 andererseits zu einer Gesamttrennstrecke, die eine sichere Trennung
der beiden Teilstücke 3, 4 der Stromschiene gewährleistet.
[0032] Schließlich ist bei dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel das Trennmesser
8 noch derart abgewinkelt, daß der unterhalb der Schwenkachse, d.h. unterhalb des
Drehzapfens 5, angeordnete Bereich des Trennmessers 8 vom Ende 10 des zweiten Teilstücks
4 weggebogen ist, wie ebenfalls aus den Fig. 3 und 7 erkennbar ist. Hierdurch ist
insgesamt ein Betätigungswinkel von nur ca. 30° ausreichen, so daß zum einen der mittlere
Bereich der Reihenklemme 1 - und damit die Reihenklemme 1 insgesamt -geringe Abmessungen
aufweisen kann, zum anderen die Betätigung des Längstrennschalters sehr einfach und
komfortabel auch bei beengten Platzverhältnissen möglich ist.
[0033] Im oberen Bereich des Isoliergehäuses 14 ist auf der selben Seite, auf der sich der
Drehzapfen 15 befindet, zusätzlich noch ein Rastzapfen 19 angeformt, durch den das
Trennmesser 8 bzw. der Längstrennschalter sowohl in der ersten Stellung als auch in
der zweiten Stellung im Klemmengehäuse 2 verrastbar ist. Dazu sind in der dem Rastzapfen
19 zugewandten Seitenwand 16 des Klemmengehäuses 2 zwei Ausnehmungen 20 ausgebildet,
in denen der Rastzapfen 19 in der ersten Stellung bzw. in der zweiten Stellung des
Trennmessers 8 formschlüssig verrastet. Die formschlüssige Verrastung des Rastzapfens
19 in den beiden Ausnehmungen 20 führt dabei zusammen mit der engen Führung des Isoliergehäuses
14 zwischen den beiden Seitenwänden 16, 17 des Klemmengehäuses 2 dazu, daß für den
Monteur die Verrastung sowohl in der ersten Stellung als auch in der zweiten Stellung
durch ein akustisches Klicken deutlich feststellbar ist.
[0034] Die Montage des in Fig. 4 separat dargestellten Längstrennschalters in dem Klemmengehäuse
2 der Reihenklemme 1 kann einfach dadurch erfolgen, daß der Längstrennschalter in
das Klemmengehäuse 2 eingesteckt und darin verrastet wird. Hierzu ist in den beiden
Seitenwänden 16, 17 des Klemmengehäuses 2 jeweils eine Führungsnut 21 ausgebildet,
in die beim Einstecken des Längstrennschalters in das Klemmengehäuse 2 zum einen der
Drehzapfen 14 und zu anderen ein auf der gegenüberliegenden Seitenfläche des Isoliergehäuses
14 ausgebildeter entsprechender Führungszapfen eingreift. Dadurch ist sichergestellt,
daß der Längstrennschalter nur derart in das Klemmengehäuse 2 eingesteckt werden kann,
daß sich das Trennmesser 8 im eingerasteten Zustand des Isoliergehäuses 14 im Klemmengehäuse
2 zunächst in der zweiten, offenen Stellung befindet. Die Verrastung des Isoliergehäuses
14 in dem Klemmengehäuse 2 erfolgt dabei dadurch, daß der Drehzapfen 15 in die Öffnung
18 in der Seitenwand 16 des Klemmengehäuses 2 einrastet, was sowohl optisch als auch
akustisch durch ein entsprechendes Klicken wahrnehmbar ist.
[0035] Um das Verschwenken des Längstrennschalters aus der einen Stellung in die andere
Stellung zu erleichtern, ist in dem Isoliergehäuse 14 ein nach oben offener Betätigungsschacht
22 ausgebildet, in den ein Werkzeug, insbesondere die Spitze eines Schraubendrehers
23, eingesteckt werden kann. Der Betätigungsschacht 22 ist dabei so dimensioniert,
daß in ihn die Spitze eines Schraubendrehers 23 eingesteckt werden kann, mit dem auch
die Leiteranschlußelemente 5, 6 betätigt werden können. Zum Anschließen der Leiter
und zum Betätigen des Längstrennschalters wird somit nur ein einfacher Schraubendreher
benötigt.
[0036] Den Fig. 2 und 4 kann entnommen werden, daß auf einer Stirnseite 24 des Isoliergehäuses
14 ein Symbol 26 aufgedruckt ist, welches die jeweilige Stellung des Trennmessers
8 in der Reihenklemme 1 anzeigt. Da sich in der Fig. 2 der Längstrennschalter in der
ersten, geschlossenen Stellung befindet, ist auf der in dieser Stellung sichtbaren
Stirnseite 24 des Isoliergehäuses 14 das Symbol 26 eines geschlossenen Schalters aufgedruckt.
Korrespondierend dazu ist auf der gegenüberliegenden Stirnseite 25 das Symbol eines
geöffneten Schalters aufgedruckt. Dadurch kann ein Monteur bei einem kurzen Blick
auf die Oberseite des Klemmengehäuses 2 sofort erkennen, in welcher Stellung sich
der Längstrennschalter gerade befindet.
[0037] Die Fig. 6 und 7 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Reihenklemme 1, bei dem eine
Schaltsperre 27 zur Blockierung des Trennschalters 8 in der ersten Stellung (Fig.
6) bzw. in der zweiten Stellung (Fig. 7) in das Klemmengehäuse 2 eingesteckt und darin
verrastet ist. Die Schaltsperre 27 ist dabei so ausgebildet, daß sie nach dem Einrasten
in das Klemmengehäuse 2 nur noch mit einem Werkzeug, beispielsweise mit einer Spitzzange
aus dem Klemmengehäuse 2 entfernt werden kann, so daß eine ungewollte Betätigung des
Längstrennschalters zuverlässig verhindert wird. Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich
ist, kann dabei dieselbe Schaltsperre 27 sowohl in der ersten Stellung des Längstrennschalters
als auch in der zweiten Stellung des Längstrennschalters in das Klemmengehäuse 2 eingesetzt
werden, wozu die Schaltsperre 27 lediglich um 180° gedreht werden muß. Zur Verrastung
im Klemmengehäuse 2 weist die Schaltsperre 27 an einer Seite einen Rastzapfen 28 auf,
der je nach Anordnung der Schaltsperre 27 in einer Öffnung 29 in der einen Seitenwand
16 oder der anderen Seitenwand 17 des Klemmengehäuses 2 einrastet.
[0038] Wie aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, kann die Betätigung des Längstrennschalters
nicht nur mit Hilfe eines Schraubendrehers 23, sondern auch mit Hilfe einer Schalterverbindung
30 erfolgen, die bei dem in Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Schenkel
31 und einen die Schenkel 31 verbindenden Griffabschnitt 32 aufweist. Mit Hilfe einer
derartigen Schalterverbindung 30 können somit gleichzeitig zwei Längstrennschalter
zweier nebeneinander angeordneter Reihenklemmen 1 betätigt werden, wozu jeweils ein
Schenkel 31 in den Betätigungsschacht 22 eines Längstrennschalters eingesteckt wird.
[0039] Aus den Fig. 1 und 8 ist schließlich noch erkennbar, daß die dort dargestellten Reihenklemmen
1 auf beiden Seiten des Längstrennschalters mehrere Führungsschächte 33 aufweisen,
in die wahlweise die Kontaktstifte eines Prüfsteckers, einer Prüfsteckerbuchse, einer
Steckbrücke oder einer Schaltbrücke eingesteckt werden können. Zur Kontaktierung der
Kontaktstifte sind dabei in den beiden Teilstücken 3, 4 der Stromschiene jeweils drei
Öffnungen 34 ausgebildet (Fig. 5).
1. Reihenklemme, insbesondere Trennklemme, mit einem Klemmengehäuse (2), mit einer aus
zwei Teilstücken (3, 4) bestehenden Stromschiene, mit zwei Leiteranschlusselementen
(5, 6) zum Anschließen von je einem Leiter an ein Teilstück (3, 4) der Stromschiene
und mit einem schwenkbar im Klemmengehäuse (2) gelagerten Trennmesser (8),
wobei die beiden Teilstücke (3, 4) in einer ersten Stellung des Trennmessers (8) miteinander
verbunden und in einer zweiten Stellung des Trennmessers (8) voneinander getrennt
sind, und
wobei die den Leiteranschlusselementen (5, 6) abgewandten Enden (9, 10) der Teilstücke
(3, 4) der Stromschiene derart abgebogen sind, dass in der ersten Stellung des Trennmessers
(8) das Ende (8) des ersten Teilstücks (3) der Stromschiene das Trennmesser (8) an
einem oberen Kontaktbereich (11) und das Ende (9) des zweiten Teilstücks (4) der Stromschiene
das Trennmesser (8) an einem unteren Kontaktbereich (12) kontaktiert,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkachse des Trennmessers (8) zwischen dem oberen Kontaktbereich (11) und
dem unteren Kontaktbereich (12) angeordnet ist,
dass in der zweiten Stellung des Trennmessers (8) sowohl das Ende (9) des ersten Teilstücks
(3) der Stromschiene von dem oberen Kontaktbereich (11) des Trennmessers (8) als auch
das Ende (10) des zweiten Teilstücks (4) der Stromschiene von dem unteren Kontaktbereich
(12) des Trennmessers (8) beabstandet ist, und
dass das Trennmesser (8) derart abgewinkelt ist, dass der unterhalb der Schwenkachse angeordnete
Bereich des Trennmessers (8) vom Ende (10) des zweiten Teilstücks (4) der Stromschiene
weggebogen ist.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden (9, 10) der beiden Teilstücke (3, 4) der Stromschiene als Kontaktgabeln
(13) ausgebildet sind.
3. Reihenklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (8) teilweise von einem Isoliergehäuse (14) umgeben ist, wobei zumindest
der obere Kontaktbereich (11) und der untere Kontaktbereich (12) nicht vom Isoliergehäuse
(14) umgeben sind, und
dass das Isoliergehäuse (14) an einer Seitenfläche einen Drehzapfen (15) aufweist
und in einer Seitenwand (16) des Klemmengehäuses (2) eine korrespondierende Öffnung
(18) ausgebildet ist.
4. Reihenklemme nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (8) sowohl in der ersten Stellung als auch in der zweiten Stellung
verrastbar ist, wozu das Isoliergehäuse (14) an einer Seitenfläche einen Rastzapfen
(19) aufweist und in einer Seitenwand (16) des Klemmengehäuses (2) zwei korrespondierende
Ausnehmungen (20) ausgebildet sind, in denen der Rastzapfen (19) in der ersten Stellung
und in der zweiten Stellung des Trennmessers (8) verrastet.
5. Reihenklemme nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergehäuse (14) des Trennmessers (8) so dimensioniert ist, dass das Isoliergehäuse
(14) beim Verschwenken aus der ersten Stellung in die zweite Stellung durch die Seitenwände
(16, 17) des Klemmengehäuses (2) geführt ist.
6. Reihenklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennmesser (8) mit dem Isoliergehäuse (14) in das Klemmengehäuse (2) einsteckbar
und verrastbar ist, wobei vorzugsweise eine oder beide Seitenwände (16, 17) des Klemmengehäuses
(2) eine Führungsnut (21) aufweisen, wobei die Führungsnut (21) bzw. die Führungsnuten
(21) so angeordnet sind, dass das Trennmesser (8) nach dem Einstecken in der zweiten
Stellung angeordnet ist.
7. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergehäuse (14) einen nach oben offenen Betätigungsschacht (22) aufweist,
in den ein Werkzeug, insbesondere die Spitze eines Schraubendrehers (23), einsteckbar
ist, wobei der Betätigungsschacht (22) vorzugsweise seitlich versetzt zum oberhalb
der Schwenkachse angeordneten Bereich des Trennmessers (8) verläuft.
8. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf beiden Stirnseiten (24, 25) des Isoliergehäuses (14) ein Symbol (26) für die
jeweilige Stellung des Trennmesser (8) derart aufgebracht ist, dass das Symbol (26)
bei einem Blick auf die Oberseite des Klemmengehäuses (2) erkennbar ist.
9. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltsperre (27) zur Blockierung des Trennmessers (8) in der ersten und/oder
der zweiten Stellung in das Klemmengehäuse (2) einsteckbar ist, wobei die Schaltsperre
(27) vorzugsweise derart im Klemmengehäuse (2) verrastbar ist, dass die Schaltsperre
(27) nur mit einem Werkzeug wieder aus dem Klemmengehäuse (2) entfernbar ist.
10. Reihenklemme nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die im eingesteckten Zustand der Schaltsperre (27) dem Isoliergehäuse (14) zugewandte
Stirnseite offen oder durchsichtige ist, so dass auch bei eingesteckter Schaltsperre
(27) das Symbol (26) auf dem Isoliergehäuse (14) von oben erkennbar ist.
11. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schalterverbindung (30), die mindestens zwei Schenkeln (31) und einen die Schenkel
(31) verbindenden Griffabschnitt (32) aufweist, mit einem Schenkel (31) in den Betätigungsschacht
(22) im Isoliergehäuse (14) einsteckbar ist.
12. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmengehäuse (2) mehrere Führungsschächte (33) aufweist und in den beiden Teilstücken
(3, 4) der Stromschiene mehrere Öffnungen (34) zum Einführen eines Kontaktstiftes
eines Prüfsteckers, einer Prüfsteckerbuchse, einer Steckbrücke oder einer Schaltbrücke
ausgebildet sind.
1. Modular terminal, in particular an isolating terminal, with a terminal housing (2),
with a busbar consisting of two sections (3, 4), with two terminal elements (5, 6)
for connecting one conductor at a time to a section (3, 4) of the busbar, and with
an isolating blade (8) supported pivotally in the terminal housing (2),
wherein the two sections (3, 4) are connected to one another in a first position of
the isolating blade (8) and are separated from one another in a second position of
the isolating blade (8), and
wherein the ends (9, 10) of the sections (3, 4) of the busbar facing away from the
terminal elements (5, 6) are bent such that, in the first position of the isolating
blade (8), the end (9) of the first section (3) of the busbar makes contact with the
isolating blade (8) at an upper contact region (11) and the end (9) of the second
section (4) of the busbar makes contact with the isolating blade (8) at a lower contact
region (12),
characterized in
that the pivot axis of the isolating blade (8) is arranged between the upper contact region
(11) and the lower contact region (12),
that, in the second position of the isolating blade (8), both the end (9) of the first
section (3) of the busbar is spaced apart from the upper contact region (11) of the
isolating blade (8) and the end (10) of the second section (4) of the busbar is spaced
apart from the lower contact region (12) of the isolating blade (8), and
that the isolating blade (8) is angled such that the region of the isolating blade (8)
located below the pivot axis is bent away from the end (10) of the second section
(4) of the busbar.
2. Modular terminal according to claim 1, characterized in that the ends (9, 10) of the two sections (3, 4) of the busbar are designed as contact
forks (13).
3. Modular terminal according to claim 1 or 2, characterized in that the isolating blade (8) is partially surrounded by an insulating housing (14), wherein
at least the upper contact region (11) and the lower contact region (12) not being
surrounded by the insulating housing (14), and
that the insulating housing (14) has a pivot (15) on a side surface and a corresponding
opening (18) is formed in a side wall (16) of the terminal housing (2).
4. Modular terminal according to claim 3, characterized in that the isolating blade (8) can be locked both in the first position and in the second
position, for which the insulating housing (14) has a catch journal (19) on one side
surface and two corresponding recesses (20) are formed in a side wall (16) of the
terminal housing (2), in which recesses the catch journal (19) locks in the first
position and in the second position of the isolating blade (8).
5. Modular terminal according to claim 4, characterized in that the insulating housing (14) of the isolating blade (8) is dimensioned such that the
insulating housing (14) is guided by the side walls (16, 17) of the terminal housing
(2) when pivoted out of the first position into the second position.
6. Modular terminal according to claim 5, characterized in that the isolating blade (8) with the insulating housing (14) can be inserted into the
terminal housing (2) and can be locked in the insulating housing (14), wherein preferably
one or both side walls (16, 17) of the terminal housing (2) has a guide groove (21),
wherein the guide groove (21) or the guide grooves (21) are arranged such that the
isolating blade (8) is arranged in the second position after insertion.
7. Modular terminal according to any one of claims 3 to 6, characterized in that the insulating housing (14) has an actuating slot (22) that is open to the top and
into which a tool, especially the tip of a screwdriver (23), can be inserted, wherein
the actuating slot (22) preferably runs laterally offset to the region of the isolating
blade (8) which is located above the pivoting axis.
8. Modular terminal according to any one of claims 3 to 7, characterized in that a symbol (26) for the respective position of the isolating blade (8) is applied on
both end faces (24, 25) of the insulating housing (14) in such a manner that the symbol
(26) can be seen when looking at the top of the terminal housing (2).
9. Modular terminal according to any one of claims 1 to 8, characterized in that a lockout device (27) can be inserted into the terminal housing (2) for blocking
the isolating blade (8) in the first and/or second position, wherein the lockout device
(27) preferably can be locked in the terminal housing (2) such that the lockout device
(27) can only be removed from the terminal housing (2) again with a tool.
10. Modular terminal according to claims 8 and 9, characterized in that the end face of the lockout device (27) facing the insulating housing (14) in the
inserted state of the lockout device (27) is open or transparent, so that the symbol
(26) on the insulating housing (14) can be seen from overhead even when the lockout
device (27) is inserted.
11. Modular terminal according to any one of the claims 7 to 10, characterized in that a switch connection (30), which has at least two legs (31) and a grip section (32)
connecting the legs (31), can be inserted with one leg (31) into the actuating slot
(22) in the insulating housing (14).
12. Modular terminal according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the terminal housing (2) has several guide slots (33) and that several openings (34)
are formed in the two sections (3, 4) of the busbar for inserting a contact pin of
a test plug, a test socket, a plug-in jumper or a jumper.
1. Bornier, notamment bornier de sectionnement, avec un boîtier à bornes (2), avec un
rail conducteur, constitué de deux éléments partiels (3, 4), avec deux éléments de
raccordement de conducteurs (5, 6) destinés à raccorder chacun un conducteur sur un
élément partiel (3, 4) du rail conducteur et avec une lame de sectionnement (8) logée
de manière pivotante dans le boîtier à bornes (2),
les deux éléments partiels (3, 4) étant reliés l'un à l'autre dans une première position
de la lame de sectionnement (8) et étant sectionnés l'un de l'autre dans une deuxième
position de la lame de sectionnement (8), et
les extrémités (9, 10) des éléments partiels (3, 4) du rail conducteur qui sont opposés
aux éléments de raccordement de conducteurs (5, 6) étant recourbées de telle sorte
que dans la première position de la lame de sectionnement (8), l'extrémité (9) du
premier élément partiel (3) du rail conducteur contacte la lame de sectionnement (8)
sur une zone de contact supérieure (11) et l'extrémité (10) du deuxième élément partiel
(4) du rail conducteur contacte la lame de sectionnement (8) sur une zone de contact
inférieure (12),
caractérisé
en ce que l'axe de pivotement de la lame de sectionnement (8) est placée entre la zone de contact
supérieure (11) et la zone de contact inférieure (12),
en ce que dans la deuxième position de la lame de sectionnement (8), aussi bien l'extrémité
(9) du premier élément partiel (3) du rail conducteur est écartée de la zone de contact
supérieure (11) de la lame de sectionnement (8) qu'également l'extrémité (10) du deuxième
élément partiel (4) du rail conducteur est écartée de la zone de contact inférieure
(12) de la lame de sectionnement (8) et
en ce que la lame de sectionnement (8) est coudée de telle sorte que la zone de la lame de
sectionnement (8) qui est placée en-dessous de l'axe de pivotement soit recourbée
en éloignement de l'extrémité (10) du deuxième élément partiel (4) du rail conducteur.
2. Bornier selon la revendication 1, caractérisé en ce que les extrémités (9, 10) des deux éléments partiels (3, 4) du rail conducteur sont
conçues sous la forme de fourches de contact (13).
3. Bornier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la lame de sectionnement (8) est partiellement entourée d'un boîtier isolant (14),
au moins la zone de contact supérieure (11) et la zone de contact inférieure (12)
n'étant pas entourées par le boîtier isolant (14) et
en ce que sur une surface latérale, le boîtier isolant (14) comporte un pivot (15) et dans
une paroi latérale (16) du boîtier à bornes (2) est conçu un orifice (18) correspondant.
4. Bornier selon la revendication 3, caractérisé en ce que la lame de sectionnement (8) est enclenchable aussi bien dans la première position
que dans la deuxième position, pour ce faire, le boîtier isolant (14) comporte un
tenon d'enclenchement (19) sur une surface latérale, et dans une paroi latérale (16)
du boîtier à bornes (2) sont conçus deux évidements (20) correspondants dans lesquels
le tenon d'enclenchement (19) s'enclenche dans la première position et dans la deuxième
position de la lame de sectionnement (8).
5. Bornier selon la revendication 4, caractérisé en ce que le boîtier isolant (14) de la lame de sectionnement (8) est dimensionné de telle
sorte que lors du pivotement de la première position dans la deuxième position, le
boîtier isolant (14) soit guidé par les parois latérales (16, 17) du boîtier à bornes
(2).
6. Bornier selon la revendication 5, caractérisé en ce que la lame de sectionnement (8) est insérable et enclenchable par le boîtier isolant
(14) dans le boîtier à bornes (2), de préférence une ou les deux parois latérales
(16, 17) du boîtier à bornes (2) comportant une rainure de guidage (21), la rainure
de guidage (21), respectivement les rainures de guidage (21) étant placées de telle
sorte qu'après l'insertion, la lame de sectionnement (8) soit placée dans la deuxième
position.
7. Bornier selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le boîtier isolant (14) comporte un trou de manoeuvre (22) ouvert sur le dessus,
dans lequel est insérable un outil, notamment la pointe d'un tournevis (23), le trou
de manoeuvre (22) s'écoulant de préférence avec un déport latéral par rapport à la
zone de la lame de sectionnement (8) placée au-dessus de l'axe de pivotement.
8. Bornier selon l'une quelconque des revendications 3 à 7, caractérisé en ce que sur les deux faces frontales (24, 25) du boîtier isolant (14), un symbole (26) pour
la position respective de la lame de sectionnement (8) est appliqué de telle sorte
que le symbole (26) soit identifiable lors en jetant un coup d'oeil à la face supérieure
du boîtier à bornes (2).
9. Bornier selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un blocage de commutation (27) destiné à bloquer la lame de sectionnement (8) dans
la première et/ou dans la deuxième position est insérable dans le boîtier à bornes
(2), le blocage de commutation (27) étant de préférence enclenchable dans le boîtier
à bornes (2) de telle sorte que le blocage de commutation (27) ne puisse être à nouveau
retiré du boîtier à bornes (2) qu'à l'aide d'un outil.
10. Bornier selon les revendications 8 et 9, caractérisé en ce que la face frontale qui lorsque le blocage de commutation (27) est inséré fait face
au boîtier isolant (14) est ouverte ou transparente, de sorte que même lorsque le
blocage de commutation (27) est inséré, le symbole (26) sur le boîtier isolant (14)
soit identifiable par le dessus.
11. Bornier selon l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce qu'une liaison de commutation (30) qui comporte au moins deux branches (31) et une partie
de préhension (32) reliant les branches (31) est insérable par une branche (31) dans
le trou de manoeuvre (22) dans le boîtier isolant (14).
12. Bornier selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le boîtier à bornes (2) comporte plusieurs gorges de guidage (33) et dans les deux
éléments partiels (3, 4) du rail conducteur sont conçus plusieurs orifices (34) destinés
à introduire une tige de contact d'une fiche de test, d'une prise pour fiche de test,
d'un pontet ou d'un pont de commutation.
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