[0001] Die Erfindung betrifft ein elektrisches Schaltgerät, insbesondere einen Leitungsschutzschalter,
mit einem zwischen einer ersten und einer zweiten Anschlussklemme verlaufenden Strompfad,
mit einem thermischen Auslöser umfassend einen Streifen aus Thermobimetall oder aus
einer Formgedächtnislegierung, wobei der Streifen mit seinem Befestigungsende an dem
freien Ende eines an einem Lagerende beweglich gelagerten Halteschenkel befestigt
ist und an seinem Betätigungsende in Wirkverbindung mit einem Schaltschloss steht,
wobei der Strompfad von der ersten Klemme über ein erstes Leiterstück zu dem Lagerende
und weiter über das freie Ende des Halteschenkels, sowie das Befestigungsende und
das Betätigungsende des Streifens führt, gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein gattungsgemäßer Leitungsschutzschalter ist beispielsweise in der
DE 10 2008 006 863 A1 gezeigt. Er besitzt eine Zugangs- und eine Abgangsklemme mit einem dazwischen durch
das Schaltgerät geführten Strompfad. Der Strompfad führt über eine Kontaktstelle,
die zwischen einem auf einem beweglichen Kontakthebel gelagerten beweglichen und einem
festen Kontaktstück gebildet ist, sowie mindestens über einen thermischen, oft zusätzlich
noch über einen elektromagnetischen Auslöser, von denen der thermische Auslöser beim
Auftreten eines Überstromes und der elektromagnetische Auslöser bei Auftreten eines
Kurzschlussstromes zur Ausschaltung des Schaltgerätes beitragen. Dabei wirkt der thermische
Auslöser bei einer Auslösung auf eine Verklinkungsstelle innerhalb eines Schaltschlosses,
das mit dem beweglichen Kontakthebel gekoppelt ist, zu deren Entklinkung ein. Ist
die Verklinkungsstelle entklinkt, wird der Kontakthebel verschwenkt, so dass das bewegliche
und das freie Kontaktstück getrennt werden. Der elektromagnetische Auslöser öffnet
bei Auftreten eines Kurzschlussstromes den Kontakthebel unmittelbar durch Aufschlagen;
gleichzeitig betätigt der elektromagnetische Auslöser auch das Schaltschloss, damit
das Schaltgerät bleibend geöffnet ist.
[0003] Zu Justierzwecken ist der Thermobimetallstreifen in gattungsgemäßen elektrischen
Schaltgeräten am freien Ende eines beweglich gelagerten Halteschenkels befestigt.
Aus Platz- und Montagegründen verläuft der Strompfad, von der Zugangsklemme kommend,
zunächst über ein erstes Leiterstück zu dem Lagerende des Halteschenkels, dann durch
den Halteschenkel und den Thermobimetallstreifen hindurch und schließlich weiter in
das Geräteinnere. Der Thermobimetallstreifen ist dabei direkt vom Strom des Strompfades
durchflossen, man spricht von einem direkt beheizten Thermobimetall. Bei hohen Nennströmen
kann es wegen des Widerstandes des ersten Leiterstücks und des Halteschenkels dort
zu einem unerwünscht hohen Spannungsabfall und einer unerwünschten Erwärmung kommen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt im Lichte des Standes der Technik daher die Aufgabe
zugrunde, ein gattungsgemäßes elektrisches Schaltgerät so weiterzuentwickeln, dass
der elektrische Widerstand zwischen der Zugangsklemme und dem Bimetallstreifen verringert
ist.
[0005] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit den kennzeichnenden
Merkmalen des Anspruches 1.
[0006] Erfindungsgemäß sind die ersten Klemmen und das Befestigungsende des Streifens zusätzlich
über ein zweites Leiterstück verbunden, das eine höhere Leitfähigkeit hat als der
Halteschenkel. Das zweite Leiterstück schafft gewissermaßen einen Bypass-Leiter mit
geringem elektrischen Widerstand, der elektrisch parallel zu dem Halteschenkel geschaltet
ist. Der resultierende Gesamtwiderstand zwischen der Klemme und der Befestigungsstelle
des Thermobimetalls wird dadurch sehr klein, wegen der Parallelschaltung kleiner als
der kleinste Einzelwiderstand. Auch bei hohen Nennströmen kann jetzt keine übergroße
Erwärmung und kein großer Spannungsabfall mehr auftreten.
[0007] Gemäß einer besonderes vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung umfasst das Schaltgerät
eine Lichtbogenleitschiene mit einem gehäusefest gelagerten Fortsatz, dessen freies
Ende den Halteschenkel zur Befestigung des Streifens bildet und dazu U-förmig umgebogen
und an der das Lagerende bildenden Biegestelle schwenkbeweglich gelagert ist. Vorteilhaft
daran ist, dass das Lagerende für den Halteschenkel durch dessen Verbindung mit der
gehäusefest gelagerten Lichtbogenleitschiene beziehungsweise dem gehäusefest gelagerten
Fortsatz der Lichtbogenleitschiene ebenfalls gehäusefest gehalten ist, was günstig
ist für die Reproduzierbarkeit der thermischen Justierung des thermischen Bimetallauslösers.
[0008] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Halteschenkel mit
einem Justiermittel zur Justierung des thermischen Auslösers verschwenkbar. Das Justiermittel
kann beispielsweise eine Einstellschraube sein.
[0009] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das zweite
Leiterstück ein Leiterstreifen mit einer schleifenartigen Ausbauchung. Ein Leiterstreifen
hat eine gewisse Steifigkeit und Festigkeit und eignet sich deshalb besonders gut
für eine automatische Fertigung, bei der die einzelnen Teile durch Handhabungsautomaten
sehr präzise zur Montage in das geöffnete Gehäuse zugeführt werden sollen. Die schleifenartige
Ausbauchung sorgt dafür, dass das zweite Leiterstück dennoch etwas nachgeben kann,
wenn das Befestigungsende des Thermobimetallstreifens beim Justieren etwas verschwenkt
wird und sich dadurch dann sein Abstand von der Zugangsklemme ändert.
[0010] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das zweite Leiterstück
eine bewegliche Litze. Diese kann aufgrund ihrer Flexibilität sehr gut einer Verschwenkung
des Befestigungsendes des Thermobimetallstreifens folgen.
[0011] Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung besteht der Halteschenkel
aus Stahl und das zweite Leiterstück aus Kupfer besteht. Stahl ist preiswert und erfüllt
die Anforderungen an Formbeständigkeit und Festigkeit, hat aber einen relativ hohen
spezifischen Widerstand. Kupfer hat die erforderliche hohe elektrische Leitfähigkeit,
bei allerdings verminderter mechanischer Festigkeit.
[0012] Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung und weitere
Vorteile sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Figurenbeschreibung
[0013] Figuren und Beschreibung dienen dem besseren Verständnis des Gegenstands. Gegenstände
oder Teile von Gegenständen, die im Wesentlichen gleich oder ähnlich sind, können
mit denselben Bezugszeichen versehen sein. Die Figuren sind lediglich eine schematische
Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung.
[0014] Dabei zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines erfindungsgemäßen elektromagnetischen Auslösers, und
- Fig. 2
- eine schematische Ansicht eines Installationsschaltgerätes mit einem er- findungsgemäßen
elektromagnetischen Auslöser.
[0015] In den Figuren sind gleiche oder gleichwirkende Bauteile oder Elemente mit den gleichen
Bezugsziffern versehen.
[0016] Figur 1 zeigt schematisch eine Einsicht in ein geöffnetes Gehäuse eines elektrischen
Installationsgerätes 1, hier eines Leitungsschutzschalters. Zwischen einer Zugangsklemme
9 und einer Abgangsklemme 10 verläuft ein Strompfad zunächst über eine Klemmenschiene
29, ein daran angeschweißtes erstes Leiterstück 14, zu dem Lagerende 5 eines Halteschenkels
4. An dem freien Ende 6 des Halteschenkels 4 ist ein Streifen 2 aus Thermobimetall
mit seinem Befestigungsende 3 angeschweißt. Das gegenüberliegende, freie Ende 7 des
Thermobimetallstreifens 2 ist mit einer Litze 20 verbunden. Diese führt den Stromfluss
an einen in einer Lagerstelle 21 verschwenkbar gelagerten Kontakthebel 17, der an
seinem freien Ende ein bewegliches Kontaktstück 18 trägt. Dieses bildet zusammen mit
einem festen Kontaktstück 19 eine Kontaktstelle. Von dem festen Kontaktstück 19 läuft
der Strompfad weiter über einen magnetischen Auslöser 16 zu der Abgangsklemme 10.
[0017] Wenn der Strom im Hauptstrompfad längere Zeit über dem Nennstrom bleibt, man spricht
dann von einem Überstrom, biegt sich der Thermobimetallstreifen 2 mit seinem freien,
dem Befestigungsende gegenüberliegenden Ende aufgrund der in ihm durch den Überstrom
hervorgerufenen Stromwärme so weit aus, dass er über eine Wirklinie 22 auf ein Schaltschloss
8 einwirkt und dort dafür sorgt, dass eine Verklinkungsstelle entklinkt wird. Die
Realisierung der Wechselwirkung des Thermobimetallstreifens mit dem Schaltschloss
8 ist auf verschiedene Weisen realisierbar, eine Möglichkeit ist in der bereits erwähnten
DE 10 2008 006 863 A1 dargestellt. Nach dem Entklinken der Verklinkungsstelle wirkt das Schaltwerk über
eine Wirklinie 24 auf den Kontakthebel 17 ein und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn,
so dass das bewegliche Kontaktstück 18 von dem festen Kontaktstück 19 getrennt und
die Kontaktstelle geöffnet und durch das Schaltschloss 8 offengehalten wird. Ein Wiedereinschalten
kann über einen Schaltknauf 27 erfolgen, der über eine Wirklinie 26 mit dem Schaltschloss
8 zusammenwirkt und bei Betätigung ein Wiederverklinken der Verklinkungsstelle erlaubt,
wenn das Thermobimetall 2 sich wieder in seine Ausgangsposition zurückgebogen hat,
nachdem der Überstrom abgeklungen ist. Die Justierung des Thermobimetalls 2 erfolgt
über eine Einstellschraube 13. Diese verschwenkt den Halteschenkel 4 um dessen Lagerende
5. Da der Thermobimetallstreifen 2 unten an dem Halteschenkel 4 angeschweißt ist,
ist durch Verschwenken des Halteschenkels 4 der Abstand des freien Betätigungsendes
7 des Thermobimetallstreifens 2 von dem Schaltschloss 8 einstellbar.
[0018] Wenn ein Kurzschlussstrom durch den Strompfad fließt, also ein in sehr kurzer Zeit
auf ein Mehrfaches des Nennstroms ansteigender Strom, so spricht der Magnetauslöser
16 an. Dieser schlägt dann über eine Wirklinie 25 direkt und schnell den Kontakthebel
17 auf, gleichzeitig wirkt er über eine Wirklinie 23 auch auf das Schaltschloss 8
zu dessen Entklinkung und zur dauerhaften Offenhaltung der Kontaktstelle ein.
[0019] Bei einem schnellen Aufschlagen der Kontaktstelle entsteht zwischen den sich auseinander
bewegenden Kontaktstücken ein Schaltlichtbogen. Dieser kommutiert nach kurzer Zeit
auf eine Festkontaktleitschiene 30 und eine Lichtbogenleitschiene 12 und wird von
beiden in eine Lichtbogenlöschkammer 15 zum Verlöschen geführt.
[0020] Die Lichtbogenleitschiene 12 trägt an ihrer rechten, der Kontaktstelle zugewandten
Seite, einen Fortsatz 31. Dieser hat ungefähr eine U-Form, mit einem ersten Schenkel
32, der direkt mit der Lichtbogenleitschiene 12 verbunden ist, und einem zweiten Schenkel,
der den Halteschenkel 4 bildet. Der Halteschenkel 4 entsteht durch Umbiegen des Fortsatzes
31 an einer Biegestelle, die oben auch als Lagerende 5 für den Halteschenkel 4 bezeichnet
wurde. Die Lichtbogenleitschiene 12 mit dem Fortsatz 31 kann aus einem Teil gefertigt
sein. Vorteilhafterweise ist dieses ein Stanzbiegeteil aus Stahl. Stahl wird wegen
seiner magnetischen Eigenschaft, seiner Festigkeit und seiner geringen Kosten wegen
bevorzugt verwendet. Die Leitschiene 12 und der erste Schenkel 32 sind gehäusefest
gelagert und gehalten, was auf verschiedene Arten ermöglicht werden kann, beispielsweise
durch Festklemmen zwischen Stegen auf der Gehäuseinnenseite. Der Halteschenkel 4 muss
beweglich bleiben, wie oben im Zusammenhang mit der Justierung des Thermobimetalls
erläutert worden war. Der feste Sitz des ersten Schenkels 32 ist wichtig im Hinblick
auf die Konstanz der thermischen Auslöseeigenschaften, da dadurch die Lage des Thermobimetalls
2 relativ zu dem Schaltschloss 8 auch festgelegt bleibt, nachdem einmal justiert wurde.
[0021] Figur 2 zeigt in einer herausgelösten Detailansicht den Fortsatz 31 und seine Anbindung
an die Zugangsklemme 9. Man erkennt die einstückige Ausfühung von Lichtbogenleitschienen
12, erstem Schenkel 32 und Halteschenkel 4 als Stanzbiegeteil aus Stahl. An der oberen
Biegestelle, die das Lagerende 5 bildet, ist der Stahlstreifen geschlitzt. Es entstehen
dadurch zwei parallel verlaufende Teilstreifen. Einer dieser Teilstreifen ist als
Halteschenkel 4 nach unten gebogen. Der daneben liegende Teilstreifen ist nach einem
kurzen Verlauf senkrecht nach unten erneut umgebogen, waagerecht in Richtung auf die
Zugangsklemme 9 hin weisend. Er bildet somit das erste Leiterstück 14, das an einer
Kontaktstelle 33 mit der Stromschiene der Zugangsklemme 9, der Klemmenschiene 29,
verschweißt ist.
[0022] An der Kontaktstelle 33 ist zusätzlich ein zweites Leiterstück 11 befestigt. Dieses
ist hier eine Kupferschiene, die an der Kontaktstelle 33 beispielsweise angelötet
sein kann. Das andere Ende des zweiten Leiterstücks 11 ist an dem freien Ende 6 des
Halteschenkels 4 befestigt, beispielsweise ebenfalls verlötet. Damit die Beweglichkeit
des Halteschenkels 4 nicht behindert wird, ist das zweite Leiterstück 11 etwas länger
ausgeführt als nötig, und trägt im mittleren Bereich eine schleifenförmige Ausbauchung
28. Ein erstes Teilstück des zweiten Leiterstücks 11 verläuft also von der Kontaktstelle
33 aus parallel zu dem ersten Leiterstück 14, etwa bis auf Höhe des Halteschenkels
4. Dann schließt sich die schleifenartige Ausbauchung 28 an, an deren Ende sich wieder
ein gerades Teilstück in etwa parallel zu dem Halteschenkel 4 hin zu dem freien Ende
6 erstreckt. Die schleifenartige Ausbauchung gewährleistet, dass das zweite Leiterstück
11 einer Verschwenkung des Halteschenkels 4 im Zuge der Justierung nicht hindernd
im Wege steht. In der schematischen Darstellung der Fig. 1 ist das zweite Teilstück
allgemein als ein um die Justierschraube 13 herumgeführtes Leiterstück dargestellt.
[0023] Es sind selbstverständlich auch noch andere Realisierungsmöglichkeiten als die in
der Fig. 2 dargestellte denkbar. Beispielsweise könnte eine bewegliche Litze vorgesehen
werden. Eine solche wäre allerdings mit Montageautomaten schwieriger zu montieren
als ein festes Blech. Bei einer Handmontage wäre allerdings eine Litze eine vorteilhafte
Alternative.
[0024] Ohne das zweite Leiterstück würde der Strompfad von der Zugangsklemme 9 kommend über
die Kontaktstelle 33 und das erste Leiterstück 14 zu dem Lagerende 5 und von dort
über den Halteschenkel 4 zu dem freien Ende 6 verlaufen, wo das Thermobimetall 2 angeschweißt
ist und der Strompfad in das Thermobimetall übertritt. Das zweite Leiterstück 11 aus
Kupfer schafft eine Bypass-Verbindung, die einen parallelen Leiterpfad mit geringerem
Widerstand schafft. Das ist, wie oben bereits erläutert, vorteilhaft insbesondere
bei hohen Nennströmen. Ohne das zweite Leiterstück 11 würden sich die Leiterstücke
aus Stahl bei hohen Nennströmen wegen des relativ hohen spezifischen Widerstandes
von Stahl stark erwärmen. Die Wärme würde auf das Thermobimetall 2 abgestrahlt, in
der Folge könnte sich dieses bereits bei Nennstrom stark verbiegen und ein zu frühes
Auslösen bewirken, was vermieden werden soll.
Bezugszeichenliste
| 1 |
Elektrisches Schaltgerät |
30 |
Festkontaktleitschiene |
| 2 |
Streifen aus Thermobimetall |
31 |
Fortsatz |
| 3 |
Befestigungsende |
32 |
erster Schenkel |
| 4 |
Halteschenkel |
33 |
Kontaktstelle |
| 5 |
Lagerende |
|
|
| 6 |
freies Ende |
|
|
| 7 |
Betätigungsende |
|
|
| 8 |
Schaltschloss |
|
|
| 9 |
erste Anschlussklemme |
|
|
| 10 |
zweite Anschlussklemme |
|
|
| 11 |
zweites Leiterstück |
|
|
| 12 |
Lichtbogenleitschiene |
|
|
| 13 |
Justiermittel |
|
|
| 14 |
erstes Leiterstück |
|
|
| 15 |
Lichtbogenlöschkammer |
|
|
| 16 |
magnetischer Auslöser |
|
|
| 17 |
Kontakthebel |
|
|
| 18 |
bewegliches Kontaktstück |
|
|
| 19 |
festes Kontaktstück |
|
|
| 20 |
Litze |
|
|
| 21 |
Lagerstelle |
|
|
| 22 |
Wirklinie |
|
|
| 23 |
Wirklinie |
|
|
| 24 |
Wirklinie |
|
|
| 25 |
Wirklinie |
|
|
| 26 |
Wirklinie |
|
|
| 27 |
Schaltknauf |
|
|
| 28 |
Bauch |
|
|
| 29 |
Klemmenschiene |
|
|
1. Elektrisches Schaltgerät (1), insbesondere Leitungsschutzschalter, mit einem zwischen
einer ersten und einer zweiten Anschlussklemme (9, 10) verlaufenden Strompfad, mit
einem thermischen Auslöser umfassend einen Streifen (2) aus Thermobimetall oder aus
einer Formgedächtnislegierung, wobei der Streifen (2) mit seinem Befestigungsende
(3) an dem freien Ende (6) eines an einem Lagerende (5) beweglich gelagerten Halteschenkels
(4) befestigt ist und an seinem Betätigungsende (7) in Wirkverbindung mit einem Schaltschloss
(8) steht, wobei der Strompfad von der ersten Klemme (9) über ein erstes Leiterstück
(14) zu dem Lagerende (5) und weiter über das freie Ende (6) des Halteschenkels (4),
sowie das Befestigungsende (3) und das Betätigungsende (7) des Streifens (2) führt,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Klemme (9) und das Befestigungsende (3) des Streifens (2) zusätzlich über
ein zweites Leiterstück (11) verbunden sind, das eine höhere Leitfähigkeit hat als
der Halteschenkel (4).
2. Elektrisches Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltgerät (1) eine Lichtbogenleitschiene (12) umfasst, mit einem gehäusefest
gelagerten Fortsatz (13), dessen freies Ende den Halteschenkel (4) zur Befestigung
des Streifens (2) bildet und dazu U-förmig umgebogen und an der das Lagerende (5)
bildenden Biegestelle schwenkbeweglich gelagert ist.
3. Elektrisches Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschenkel (4) mit einem Justiermittel (13) zur Justierung des thermischen
Auslösers verschwenkbar ist.
4. Elektrisches Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Leiterstück (11) ein Leiterstreifen mit einer schleifenartigen Ausbauchung
ist.
5. Elektrisches Schaltgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Leiterstück (11) eine bewegliche Litze ist.
6. Elektrisches Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteschenkel aus Stahl und das zweite Leiterstück (11) aus Kupfer besteht.