[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Sichern eines Bahnendes
auf einem Tambour. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Sicherung eines freien Bahnendes bei einem Tambourwechsel.
[0002] In der Papierindustrie werden Papierbahnen auf einen Tambour aufgerollt und so gespeichert.
Dabei ergibt sich das Problem, dass Bahnenden sich insbesondere bei einem Tambourwechsel
frei bewegen, sich dadurch losreißen können und möglicherweise Schäden verursachen.
Beispielsweise können die Bahnenden unbeabsichtigt mit einer anderen Papierbahn auf
einen anderen Tambour aufwickelt werden und dort zu Ausschussproduktion führen.
[0003] In der
DE 100 85 234 T1 wird ein Verfahren und eine Vorrichtung für einen Wickelwechsel beschrieben, bei
dem eine auf einen Spulenkern aufzuwickelnde Papierbahn zur Bildung eines Wickels
durch zumindestens die Drehkraft des Wickelzylinders und die Spaltlast bewegt wird,
wobei in Zusammenhang mit dem Wickelwechsel ein neuer Spulenkern oberhalb des Wickelzylinders
zusammen mit einer Wechselvorrichtung mit dem Wickelzylinder in Spalt-Kontakt gebracht
wird.
[0004] Die
DE 103 09 049 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Überführen einer Materialbahn. Bei
dem Verfahren wird die Materialbahn durch eine einzige durchgehende Trennlinie getrennt
und während dem Trennen wird ein Klebstoff auf die Materialbahn aufgebracht, mittels
dessen die Materialbahn mit dem Wickelkern verbunden wird, wobei der Klebstoff in
einem die Trennlinie wenigstens teilweise überstreichenden Bereich auf die Materialbahn
aufgetragen wird. In einer Weiterbildung dieses Verfahrens wird nach dem ersten Nip
an der Wickelrolle eine Vorrichtung zum Aufbringen eines Klebstoffs oder eines Klebebandes
auf die oberste Lage der Wickelrolle angestellt. Dadurch wird die Klebewirkung, die
bereits durch das auf das Ende der Materialbahn aufgebrachte Klebemittel oder Klebebahn
vorhanden ist, unterstützt.
[0005] Aus der
WO 2007/088248 A1 ist ein Verfahren in Verbindung mit einem Wechselprozess eines Rollapparates einer
Faserbahnmaschine bekannt, wobei das Verfahren bei der Ausführung eines Wechsels des
Aufrollens einer Bahn von einer fertiggestellten Bahnrolle zu einer neuen Bahnrolle
zum Aufrollen der nächsten Rolle um eine Aufrollwelle angewandt wird, wobei zur Befestigung
der Oberflächenschicht bzw. -schichten der Bahnrolle an der fertiggestellten Bahnrolle
mindestens ein doppelseitiges Band mit seiner einen Seite zum Anhaften an der Bahn
veranlasst wird, die an die fertiggestellte Bahnrolle übergeben wird, oder an der
Oberfläche der Bahnrolle, und dass das Band mit seiner anderen Seite zum Anhaften
an der Oberfläche der fertiggestellten Bahnrolle/an der Oberfläche der Bahn veranlasst
wird, die auf die fertiggestellte Bahnrolle aufgerollt wird, und zwar aufgrund der
Wirkung eines Aufrollwalzenspaltes zwischen der Aufrolltrommel und der Bahnrolle,
oder eines Andrückrollenspaltes zwischen der Bahnrolle und einer Andrückrolle, oder
aufgrund der Wirkung der Spannung der Bahn.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum Herstellen eines Papiertambours,
bei dem sich das Bahrende nicht ablöst bzu. eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen,
die ein Ablösen von Bahnenden bein Herstellen eines Papier tambours verhindern.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren nach Anspruch 1 oder 22 und eine Vorrichtung
nach Anspruch 11. Weiterbildungen sind in den abshängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Durch das Aufbringen des Klebstoffs wird vorzugsweise ein Lösen der bestehenden Zugspannung
der Papierbahn nach dem Trennen und ein seitliches Verschieben der obersten - Papierbahnlagen
verhindert.
[0009] Ein Bahnende ist vorzugsweise das Ende einer Stoffbahn, einer Pappbahn oder einer
Kunststoffbahn, besonders bevorzugt das Ende einer Papierbahn.
[0010] Ein Klebstoff ist ein Mittel, das geeignet ist, Papierbahnen miteinander zu verkleben.
Vorzugsweise umfasst der Klebstoff modifizierte Stärke. Vorzugsweise ist der Klebstoff
im Stoffauflöser wieder auflösbar. Vorzugsweise ist der Klebstoff wasserlöslich. Vorzugsweise
ist der Klebstoff geeignet, Papierbahnen rasch, und mit langfristigem Memory Effekt
gegeneinander fest zu verkleben.
[0011] Vorzugsweise wird der Klebstoff auf einen Bereich des Bahnendes aufgebracht, der
einen Nip zwischen dem Poperoller und dem zweiten Tambour durchlaufen hat. Dadurch
wird der Klebstoff so aufgebracht, dass ein Anhaften des Klebstoffes an dem Poperoller
vermieden wird.
[0012] Vorzugsweise wird der Klebstoff auf einen Bereich des Bahndendes aufgebracht, der
sich auf einem abwärtsdrehenden Bereich des Poperollers befindet. Dadurch wird der
Klebstoff derart auf das Bahnende aufgebracht, dass er bis zum Verkleben des Bahnendes
auf dem zweiten Tambour eine kleine Strecke zurücklegt. Mögliche Verunreinigungen
werden dadurch minimiert.
[0013] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von 1° bis 30° auf
den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht.
[0014] Der Auftreffwinkel ist gleich Null, wenn die Bewegungsrichtung des Klebstoffs (2)
gleich der Bewegungsrichtung des Bahnendes (23) ist.
[0015] Ein Auftreffwinkel von 1° bis 30° hat den Vorteil, dass der zweite Tambour (12) besonders
gut davor geschützt ist, mit Klebstoff benetzt zu werden.
[0016] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von 150° bis 179°
auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch wird das Bahnende besonders
intensiv mit Klebstoff benetzt.
[0017] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von 80° bis 100° auf
den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch ist der Klebstoff besonders exakt
auf einen bestimmten Bereich aufbringbar.
[0018] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) mit einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller
(10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360 bis 90/360 des Umfangs des Poperollers
(10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch entsteht eine besonders
große und stabile Klebfläche.
[0019] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) mit einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller
(10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360 bis 20/360 des Umfangs des Poperollers
(10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch kann der Klebstoff am
äußersten Ende des Bahnendes aufgebracht werden. Es wird ein geringer Teil der Bahn
für die Klebfläche verbraucht.
[0020] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) mit einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller
(10) und dem zweiten Tambour (12) von 70/360 bis 90/360 des Umfangs des Poperollers
(10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch wird die Gefahr verringert,
dass Klebstoff auf die Außenseite des ersten Tambours (11) gelangt.
[0021] Vorzugsweise wird der Klebstoff (2) mit einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller
(10) und dem zweiten Tambour (12) von 30/360 bis 50/360 des Umfangs des Poperollers
(10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht. Dadurch wird ein Kompromiss zwischen
dem Verbrauch der Bahn und der Verringerung der Gefahr, dass Klebstoff auf die Außenseite
des ersten Tambours (11) gelangt, erreicht.
[0022] Vorzugsweise wird der Klebstoff auf einen Bereich des Bahnendes aufgebracht wird,
der sich zwischen dem ersten und dem zweiten Tambour und/ oder auf dem ersten Tambour
befindet. Dadurch ist es möglich, eine Klebstoffaufbringeinrichtung in vielen verschiedenen
Bereichen anzuordnen, so dass eine große Freiheit in Bezug auf die Ausnutzung des
Bauraums besteht.
[0023] Vorzugsweise wird das Bahnende mittels Durchtrennen einer Bahn erzeugt, umfasst das
Durchtrennen der Bahn das Einbringen einer ersten Trennstelle und einer zweiten Trennstelle,
wobei die erste Trennstelle von einem mittleren Bereich zu einer ersten Außenkante
der Bahn verläuft und die zweite Trennstelle von dem mittleren Bereich zu einer zweiten
Außenkante der Bahn verläuft. Dadurch ist es möglich, die Bahn so zu durchtrennen,
dass geringe Zugspannungsunterschiede auftreten.
[0024] Vorzugsweise wird das Durchtrennen der Bahn mit dem Aufbringen des Klebstoffs synchronisiert.
Vorzugsweise wird das Durchtrennen der Bahn mit dem Aufbringen des Klebstoffs zeitlich
synchronisiert. Dadurch ist es möglich, den Klebstoff nur dann aufzubringen, wenn
er benötigt wird. Es ist möglich, den Klebstoff nur auf das Bahnende aufzubringen.
Vorzugsweise wird das Durchtrennen der Bahn mit dem Aufbringen des Klebstoffs räumlich
synchronisiert. Dadurch ist es möglich, den Klebstoff genau an den Stellen anzubringen,
an denen er benötigt wird.
[0025] Vorzugsweise wird der Klebstoff entlang einer Außenkante und/oder einer Innenkante
und/oder einem Trennverlauf aufgebracht. Besonders bevorzugt wird der Klebstoff entlang
und beabstandet zu einer Außenkante und/oder einer Innenkante und/oder einem Trennverlauf
aufgebracht. Der Trennverlauf umfasst vorzugsweise eine gerade Trennungskante, besonders
bevorzugt eine gebogene Trennungskante.
[0026] Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Vorrichtung umfassend einen ersten Tambour,
einen zweiten Tambour, einen Poperoller, und mindestens eine Klebstoffaufbringeinrichtung
wobei der zweite Tambour und der Poperoller einen Nip bilden und die Klebstoffaufbringeinrichtung
in Förderrichtung des Poperollers und des zweiten Tambours hinter dem Nip angeordnet
ist. Dadurch ist es möglich, den Klebstoff auf einfache Weise aufzubringen.
[0027] Eine Klebstoffaufbringeinrichtung ist eine Einrichtung, die geeignet ist, Klebstoff
auf die Papierbahn aufzubringen. Vorzugsweise weist die Aufbringeinrichtung eine mechanische,
besonders bevorzugt eine pneumatische Vorrichtung auf. Vorzugsweise weist die Aufbringeinrichtung
eine Spritz- oder Sprühvorrichtung auf. Besonders bevorzugt weist die Aufbringeinrichtung
eine Düse auf.
[0028] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Winkel von 1° bis
179° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar.
[0029] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Winkel von 1° bis
30° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar.
[0030] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Winkel von 150°
bis 179° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar.
[0031] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Winkel von 80° bis
100° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar.
[0032] Vorzugsweise ist der Winkelbereich mit dem die Klebstoffaufbringeinrichtung (32)
auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar ist, zwischen 1° und
179° einstellbar.
[0033] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Abstand zum Nip
zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360 bis 90/360 des
Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20)
richtbar.
[0034] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Abstand zum Nip
zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360 bis 20/360 des
Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20)
richtbar.
[0035] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Abstand zum Nip
zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 70/360 bis 90/360 des
Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20)
richtbar.
[0036] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem Abstand zum Nip
zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 30/360 bis 50/360 des
Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20)
richtbar.
[0037] Vorzugsweise ist der Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten
Tambour (12) mit dem die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) auf einen Bereich der durchlaufenden
Papierbahn (20) richtbar ist zwischen 2/360 bis 90/360 des Umfangs des Poperollers
(10) einstellbar.
[0038] Vorzugsweise umfasst die Vorrichtung, eine Trenneinrichtung. Die Trenneinrichtung
ist vorzugsweise eingerichtet, einen Trennverlauf zu erzeugen, der die Bahn durchtrennt
und dadurch ein Bahnende erzeugt. Dadurch ist es möglich, das Bahnende in einer Vorrichtung
sowohl zu erzeugen als auch an dem zweiten Tambour zu verkleben.
[0039] Die Trenneinrichtung umfasst vorzugsweise ein Messer, einen Laserstrahl oder einen
Luftstrahl, besonders bevorzugt einen Wasserstrahl.
[0040] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung eingerichtet, Klebstoff auf einen
Klebebereich des Bahnendes aufzubringen, der an einer Außenkante und/oder einer Innenkante
des Bahnendes entlang verläuft.
[0041] Besonders bevorzugt ist die Klebstoffaufbringeinrichtung eingerichtet, Klebstoff
auf einen Klebebereich des Bahnendes aufzubringen, der an einem Trennverlauf entlang
verläuft. Dadurch ist es möglich, den Klebstoff genau an den Stellen einzusetzen,
an denen er benötigt wird. Besonders bevorzugt ist der Klebebereich von dem Trennverlauf
beabstandet. Dadurch ist es möglich, zu verhindern, dass Klebstoff neben dem Bahnende
aufgebracht wird, oder beim Aufbringen des Bahnendes auf den zweiten Tambour neben
dem Bahnende hervorquillt.
[0042] Vorzugsweise ist die Klebstoffaufbringeinrichtung eingerichtet, Klebstoff auf einen
Bereich der Bahn oder des Bahnendes aufzubringen, der einen Nip zwischen dem zweiten
Tambour und dem Poperoller zu dem gleichen Zeitpunkt passieren wird, wie ein Bereich
des Trennverlaufs, der zum gleichen Zeitpunkt von der Trenneinrichtung getrennt wird.
Dadurch ist es auf einfache Weise möglich, das Aufbringen von Klebstoff an den Trennverlauf
anzupassen.
[0043] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen teilweisen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Verkleben eines
Bahnendes auf einem Tambour mit einer Klebstoffsprühbaugruppe gemäß einer ersten Ausführungsform.
Fig. 2 zeigt eine teilweise Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1.
Fig. 3a - 3c zeigen einen teilweisen Querschnitt in schematischer Darstellung und
eine teilweise Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Verkleben eines Bahnendes auf einem
Tambour gemäß einem Beispiel zum Stand der Technik und stellen verschiedene Varianten
für das Aufbringen des Klebstoffs dar.
Fig. 3d und 3e zeigen einen teilweisen Querschnitt in schematischer Darstellung und
eine teilweise Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Verkleben eines Bahnendes auf dem
Tambour gemäß einer zweiten Ausführungsform und stellen verschiedene Varianten für
das Aufbringen des Klebstoffs dar.
Fig. 4a, Fig. 4b zeigen Varianten für die Ausführung des Trennverlaufs.
Fig. 5a - 5e zeigen weitere Varianten für das Aufbringen des Klebstoffs.
[0044] Die Fig. 1 zeigt einen teilweisen Querschnitt durch eine Vorrichtung zum Verkleben
eines Bahnendes auf einem Tambour. Eine Papierbahn 20 läuft über einen Poperoller
10 auf einen ersten Tambour 11.
[0045] Vor dem Nip zwischen dem Poperoller 10 und einem zweiten Tambour 12 ist eine Trennvorrichtung
50 mit zwei Wasserstrahldüsen 52 und einer dritten Wasserstrahldüse 51 angeordnet.
Die Wasserstrahldüsen 52 sind quer zur Laufrichtung der Papierbahn beweglich.
[0046] Hinter dem Nip zwischen dem Poperoller 10 und dem zweiten Tambour 12 ist eine Klebstoffsprühbaugruppe
33 angeordnet. Die Klebstoffsprühbaugruppe 33 ist auf einen Bereich der Papierbahn
20 gerichtet, der sich auf einem abwärtsdrehenden Bereich des Poperollers 10 befindet.
[0047] Wenn die Papierbahn 20 von der Trennvorrichtung 50 so getrennt wird, dass ein Bahnende
23 entsteht, wird mit der Klebstoffsprühbaugruppe 33 ein Klebstoff 2 auf das Bahnende
23 gesprüht, so dass dieses die Bahnenden 23 beim Aufwickeln auf den ersten Tambour
11 mit dem Tambour 11 verklebt.
[0048] Figur 2 zeigt, wie die Papierbahn 20 in Form eines Trennverlaufs 22, der zunächst einen schmalen
Führungsstreifen 21 in der Mitte der Papierbahn 20 bildet, der im weiteren Verlauf
des Trennprozesses symmetrisch zu den Kanten der Papierbahn 20 aufgeweitet wird, getrennt
wird. Beim Aufweiten des Führungsstreifens 21 bildet der Trennverlauf 22 zwei Geraden,
die jeweils von den Seiten des Führungsstreifens 21 zu den Kanten der Papierbahn 20
verlaufen. Der Führungsstreifen 21 ist hier teilweise auf den zweiten Tambour 12 aufgewickelt.
Daher fehlt der Führungsstreifen 21 auf dem ersten Tambour.
[0049] Der Trennverlauf 22 wird mittels zweier Wasserstrahlen 53', 53" (hier in der Seitenansicht
als ein Wasserstrahl 53 zu sehen) der Trennvorrichtung 50, wie in Figur 1 gezeigt,
erzeugt. Dabei werden die beiden Wasserstrahlen 53' und 53" zunächst in einem geringen
Abstand voneinander gehalten, um den Führungsstreifen 21 zu erzeugen. Nachdem der
Führungsstreifen 21 erzeugt worden ist, wird der Abstand zwischen den beiden Wasserstrahlen
53' und 53" vergrößert, bis diese zu den Kanten der Papierbahn 20 geführt worden sind
und die Papierbahn 20 auf diese Weise vollständig durchtrennt haben. Dadurch entsteht
ein zweiteiliges Bahnende 23. Wenn der Führungsstreifen 21 durchtrennt wird, entstehen
zwei Teile des Führungsstreifens 21. Einer der beiden Teile liegt auf der Seite des
ersten Tambours, der zweite Teil des Führungsstreifens 21 liegt auf der Seite des
zweiten Tambours. Wenn sich die Drehung des ersten Tambours 11 verlangsamt, können
das Bahnende 23 und der Teil des Führungsstreifens 21, der auf der Seite des ersten
Tambours 11 liegt, die Papierbahn 20 beschädigen oder Reste durch die Fliehkräfte
reißen und in den Nip des zweiten Tambour 12 gelangen. Um dies zu verhindern, werden
das Bahnende 23 und der Teil des Führungsstreifens 21, der auf der Seite des ersten
Tambours 11 liegt, durch die in Figur 1 gezeigte Klebstoffsprühbaugruppe 33 mit Klebstoff
2 festgeklebt.
[0050] Die Figuren 3a - 3e zeigen links einen teilweisen Querschnitt in schematischer Darstellung
und rechts eine teilweise Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Verkleben eines Bahnendes
auf einem Tambour und stellen verschiedene Varianten für das Aufbringen des Klebstoffs
dar.
[0051] Die
Figur 3a zeigt eine schematische Querschnittsansicht der Vorrichtung zum Verkleben eines Bahnendes
auf einem Tambour mit Klebstoffsprühbaugruppen 32' und 32". Die Klebstoffsprühbaugruppen
32' und 32" sind an dem ersten Tambour 11 unterhalb des Poperollers 10 im abwärtsdrehenden
Bereich angeordnet. Der Klebstoff 2 wird in einem Abstand zu dem Spalt des ersten
Tambours 11 hinzugefügt, der dem Abstand von dem Hochdruck-Wasserschneidstrahl (der
dem zweiten Tambour 12 am nächsten ist) zu dem Spalt des ersten Tambours 11 entspricht.
Beim Wechseln der Papierbahn 20 auf den zweiten Tambour 12 entsteht ein zweiteiliges
Bahnende 23.
[0052] Durch das Aufbringen des Klebstoffs 2 auf den ersten Tambour 11 wird sichergestellt,
dass die Bahnenden 23 glatt auf den ersten Tambour 11 aufgewickelt werden.
[0053] Der Klebstoff ist ein wasserlöslicher, schnell wirkender Klebstoff mit hoher Klebkraft
um das zweiteilige Bahnende 23 bei niedriger Dosierung am ersten Tambour 11 festzuhalten.
Dieser Klebstoff ist im Stoffauflöser auflösbar. Der Klebstoff wird mit der Zeit nicht
angereichert. Der Klebstoff hinterlässt keine Flecken oder Makel auf dem Papier. Das
klebstoffbasierte Festhaltesystem ist kostengünstiger als mechanische Systeme, die
die Bahn mit Rollen oder Bürsten bei der Drehung des ersten Tambours glätten um ein
Eindringen von Luft zu verhindern.
[0054] Figur 3b zeigt in einer schematischen Draufsicht der in Figur 3a gezeigten Vorrichtung zum
Verkleben eines Bahnendes auf einem Tambour eine Möglichkeit, den Klebstoff 2 auf
das zweiteilige Bahnende 23 aufzubringen. Der Klebstoff 2 wird hier benachbart zu
den beiden Kanten der Papierbahn 20 auf das zweiteilige Bahnende 23 aufgebracht.
[0055] Dadurch kann das Bahnende 23 besonders effektiv mit dem ersten Tambour 11 verklebt
werden, da auf diese Weise eine optimale Menge an Klebstoff 2 eingesetzt wird.
[0056] Figur 3c zeigt in einer schematischen Draufsicht der in Figur 3a gezeigten Vorrichtung zum
Verkleben eines Bahnendes auf einem Tambour eine weitere Möglichkeit, den Klebstoff
2 auf das Bahnende aufzubringen. Der Klebstoff 2 wird hier flächig nahezu auf das
gesamte Bahnende 23 aufgebracht. Dadurch wird das Bahnende 23 besonders sicher mit
dem ersten Tambour 11 verklebt. Das Aufsprühen des Klebstoffs 2 wird an die Form des
schmaler werdenden Bahnendes 23 angepasst. Dadurch wird ein Überschuss von Klebstoff
2 vermieden, um die freiwerdende Oberfläche des Poperollers 10 nicht zu berühren.
[0057] Figur 3d zeigt eine schematische Querschnittsansicht der Vorrichtung zum Verkleben eines Bahnendes
auf einem Tambour mit Klebstoffsprühbaugruppen 32' und 32". Die Klebstoffsprühbaugruppen
32' und 32" sind an dem ersten Tambour 11 oberhalb des Poperollers 10 angeordnet.
Sie sind auf einen abwärtsdrehenden Bereich des ersten Tambours 11 gerichtet. Dadurch
ist es möglich, Klebstoff 2 derart auf die Papierbahn 20 aufzubringen, dass dieser
sofort von der Papierbahn 20 überdeckt wird.
[0058] Figur 3e zeigt in einer schematischen Draufsicht der in Figur 3d gezeigten Vorrichtung zum
Verkleben eines Bahnendes auf einem Tambour eine weitere Möglichkeit, den Klebstoff
2 auf das Bahnende 23 aufzubringen. Der Klebstoff wird hier benachbart zu den Außenkanten
der Papierbahn 20 auf das Bahnende 23 aufgebracht.
[0059] Fig. 4a, 4b zeigen Varianten für die Ausführung der Trennkante 26.
[0060] In
Figur 4a ist eine Trennkante 26 gezeigt, die dadurch erzeugt worden ist, dass die Wasserstrahldüsen
52 zunächst schnell und dann langsamer werdend nach außen geführt worden sind.
[0061] In
Figur 4b ist eine Trennkante 26 gezeigt, die dadurch erzeugt worden ist, dass die Wasserstrahldüsen
52 zunächst nicht, danach langsam und danach schneller werdend nach außen geführt
worden sind.
[0062] Fig. 5a - 5d zeigen weitere Varianten für das Aufbringen des Klebstoffs 2. Es ist jeweils ein
zweiteiliges Bahnende 23' und 23" gezeigt, auf die ein Klebstoff 2 aufgebracht worden
ist. Das zweiteilige Bahnende 23' und 23" umfasst zueinander symmetrische Streifen.
Das zweiteilige Bahnende 23' und 23" weist zwei Außenkanten 24, zwei Innenkanten 25
und zwei Trennungskanten 26 auf, die sich schräg von der jeweiligen Innenkante 25
zu der jeweiligen Außenkante 24 erstreckt. Dabei verlaufen die Trennungskanten 26
derart, dass sie mit den Außenkanten 24 einen spitzen Winkel und mit den Innenkanten
25 einen stumpfen Winkel bilden.
[0063] In
Fig. 5a ist der Klebstoff 2 auf dem zweiteiligen Bahnende 23' und 23" jeweils in Form einer
Linie parallel zu den Trennungskanten 26 aufgebracht. Dabei ist der Klebstoff sowohl
von den Trennungskanten 26 als auch von den Außenkanten 24 und den Innenkanten 25
beabstandet.
[0064] Dadurch, dass der Klebstoff 2 parallel zu den Trennungskanten 26 aufgebracht ist,
hat die Klebstelle die Form einer Spirale und verklebt das zweiteilige Bahnende 23'
und 23" zu jedem Zeitpunkt des Verklebens in dem jeweils kritischen Bereich, der sich
lösen könnte. Dadurch, dass der Klebstoff 2 sowohl von den Trennungskanten 26 als
auch von den Außenkanten 24 und den Innenkanten 25 beabstandet aufgebracht ist, wird
verhindert, dass das Klebstoff 2 auf Bauteile oder Bereiche der Papierbahn 20 gelangt,
auf denen es nicht erwünscht ist.
[0065] In
Fig. 5b ist der Klebstoff 2 auf dem zweiteiligen Bahnende 23' und 23" jeweils in Form einer
Linie parallel zu den Außenkanten 24 aufgebracht.
[0066] Dadurch, dass der Klebstoff 2 in Form einer Linie parallel zu den Außenkanten 24
aufgebracht ist, wird ein seitliches Verschieben des zweiteiligen Bahnendes 23' und
23" wirksam verhindert.
[0067] In
Fig. 5c ist der Klebstoff 2 auf dem zweiteiligen Bahnende 23' und 23" jeweils in Form einer
Linie parallel zu den Innnenkanten 25 und den Trennungskanten 26 aufgebracht.
[0068] Dadurch, dass der Klebstoff 2 zusätzlich zu dem in Figur 5a beschriebenen Bereich
parallel zu den Innenkanten 25 aufgebracht ist, wird ein seitliches Verschieben des
zweiteiligen Bahnendes 23' und 23" noch besser verhindert.
[0069] In
Fig. 5d ist der Klebstoff 2 auf dem zweiteiligen Bahnende 23' und 23" jeweils in Form einer
Linie parallel zu den Innnenkanten 25, den Außenkanten 24 und den Trennungskanten
26 aufgebracht.
[0070] Dadurch, dass der Klebstoff 2 parallel sowohl zu den Trennungskanten 26 als auch
zu den Innnenkanten 25 und den Außenkanten 24 aufgebracht wird, wird ein Verrutschen
des zweiteiligen Bahnendes 23' und 23" besonders sicher verhindert.
[0071] In
Fig. 5e ist der Klebstoff 2 auf dem zweiteiligen Bahnende 23' und 23" jeweils in Form einer
Linie parallel zu den Innnenkanten 25 aufgebracht. Dabei ist der Klebstoff 2 sowohl
von den Außenkanten 24 als auch von den Trennungskanten 26 und den Innenkanten 25
beabstandet aufgebracht.
[0072] In Figur 5e ist zusätzlich der Führungsstreifen 21 gezeigt. Dieser liegt zwischen
den Innenkanten 25 und den Trennungskanten 26 des zweiteiligen Bahnendes 23' und 23''.
Bezugszeichenliste
[0073]
- 2
- Klebstoff
- 10
- Poperoller
- 11
- Erster Tambour (Mutterrolle)
- 12
- Zweiter Tambour
- 20
- Papierbahn
- 21
- Führungsstreifen
- 22
- Trennverlauf
- 23
- Bahnende
- 24
- Außenkante
- 25
- Innenkante
- 26
- Trennungskante
- 32
- Klebstoffsprühbaugruppe
- 33
- Klebstoffsprühbaugruppe
- 50
- Trennvorrichtung
- 51
- Dritte Wasserstrahldüse
- 52
- Wasserstrahldüse
- 53
- Wasserstrahl, Strahl
1. Verfahren zum Sichern eines Bahnendes (23) einer Papierbahn auf einem ersten Tambour
(11) bei einem Tambourwechsel von einem ersten Tambour (11) auf einen zweiten Tambour
(12), wobei
ein Trennverlauf erzeugt wird, der die Papierbahn durchtrennt und dadurch das Bahnende
(23) erzeugt, das Bahnende (23) zwischen einem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour
(12) hindurchläuft, mit Klebstoff (2) versehen wird und auf den ersten Tambour (11)
aufgewickelt wird, wobei der Klebstoff (2) auf einen Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht
wird, der einen Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) durchlaufen
hat und der sich auf einem abwärtsdrehenden Bereich des Poperollers (10) befindet,
oder der Klebstoff (2) auf einen Bereich des Bahnendes (23), der einen Nip zwischen
dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour durchlaufen hat und sich auf einem abwärts
drehenden Bereich des ersten Tambours (11) befindet, so aufgebracht wird, dass der
Klebstoff (2) sofort von der Papierbahn überdeckt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von
1° bis 30° auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von
150° bis 179° auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Klebstoff (2) unter einem Auftreffwinkel von
80° bis 100° auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Klebstoff (2) mit einem
Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360
bis 90/360 des Umfangs des Poperollers (10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Klebstoff (2) mit einem Abstand
zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 2/360 bis 20/360
des Umfangs des Poperollers (10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Klebstoff (2) mit einem Abstand
zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 70/360 bis 90/360
des Umfangs des Poperollers (10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Klebstoff (2) mit einem Abstand
zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von 30/360 bis 50/360
des Umfangs des Poperollers (10) auf den Bereich des Bahnendes (23) aufgebracht wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei , das Durchtrennen der Bahn
das Einbringen einer ersten Trennstelle (26) und einer zweiten Trennstelle (26')umfasst,
wobei die erste Trennstelle (26) von einem mittleren Bereich zu einer ersten Außenkante
(24) der Bahn verläuft und die zweite Trennstelle (26') von dem mittleren Bereich
zu einer zweiten Außenkante (24') der Bahn verläuft.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Durchtrennen der Bahn
mit dem Aufbringen des Klebstoffs (2) synchronisiert wird.
11. Vorrichtung zum Sichern eines Bahnendes (23) einer Papierbahn auf einem ersten Tambour
(11) bei einem Tambourwechsel von einem ersten Tambour (11) auf einen zweiten Tambour
(12) umfassend den ersten Tambour (11), den zweiten Tambour (12), den Poperoller (10),
mindestens eine Klebstoffaufbringeinrichtung (32) und eine Trenneinrichtung (50),
wobei die Trenneinrichtung (50) eingerichtet ist, einen Trennverlauf zu erzeugen,
der die Papierbahn durchtrennt und dadurch ein Bahnende erzeugt, der zweite Tambour
(12) und der Poperoller (10) einen Nip bilden und die Klebstoffaufbringeinrichtung
(32) in Förderrichtung des Poperollers (10) und des zweiten Tambours (12) hinter dem
Nip angeordnet ist und dazu angepasst ist, Klebstoff (2) auf einen Bereich des Bahnendes
(23) aufzubringen, der einen Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour
(12) durchlaufen hat und der sich auf einem abwärtsdrehenden Bereich des Poperollers
(10) befindet, oder Klebstoff (2) auf einen Bereich des Bahnendes (23), der einen
Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour durchlaufen hat und sich
auf einem abwärts drehenden Bereich des ersten Tambours (11) befindet, so aufzubringen,
dass der Klebstoff (2) sofort von der Papierbahn überdeckt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem
Winkel von 1° bis 179° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem
Winkel von 1° bis 30° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar
ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem
Winkel von 150° bis 179° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit einem
Winkel von 80° bis 100° auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11, wobei der Winkel mit dem die Klebstoffaufbringeinrichtung
(32) auf einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar ist, zwischen 1°
und 179° einstellbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit
einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von
2/360 bis 90/360 des Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden
Papierbahn (20) richtbar ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit
einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von
2/360 bis 20/360 des Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden
Papierbahn (20) richtbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit
einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von
70/360 bis 90/360 des Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden
Papierbahn (20) richtbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16, wobei die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) mit
einem Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller (10) und dem zweiten Tambour (12) von
30/360 bis 50/360 des Umfangs des Poperollers (10) auf einen Bereich der durchlaufenden
Papierbahn (20) richtbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 16, wobei der Abstand zum Nip zwischen dem Poperoller
(10) und dem zweiten Tambour (12) mit dem die Klebstoffaufbringeinrichtung (32) auf
einen Bereich der durchlaufenden Papierbahn (20) richtbar ist zwischen 2/360 bis 90/360
des Umfangs des Poperollers (10) einstellbar ist.
22. Verfahren zum Herstellen eines Tambours (11) aus einer Papierbahn (20), bei dem die
Schritte des Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 10 durchgeführt
werden.
1. A method for securing a web end (23) of a paper web on a first drum (11) during a
change of drum from a first drum (11) onto a second drum (12), wherein
a severing mark is generated which severs the paper web and thereby generates the
web end (23), the web end (23) passes between a Pope roller (10) and the second drum
(12), is provided with an adhesive (2) and is wound onto the first drum (11), the
adhesive (2) being applied to an area of the web end (23) which has passed through
a nip between the Pope roller (10) and the second drum (12) and which is located on
a downward-rotating area of the Pope roller (10), or the adhesive (2) being applied
to an area of the web end (23) which has passed through a nip between the Pope roller
(10) and the second drum and is located on a downward-rotating area of the first drum
(11) such that the adhesive (2) is immediately covered by the paper web.
2. The method according to claim 1, wherein the adhesive (2) is applied to the area of
the web end (23) at an angle of impact of 1° to 30°.
3. The method according to claim 1, wherein the adhesive (2) is applied to the area of
the web end (23) at an angle of impact of 150° to 179°.
4. The method according to claim 1, wherein the adhesive (2) is applied to the area of
the web end (23) at an angle of impact of 80° to 100°.
5. The method according to any one of the preceding claims, wherein the adhesive (2)
is applied to the area of the web end (23) with a distance to the nip between the
Pope roller (10) and the second drum (12) of 2/360 to 90/360 of the circumference
of the Pope roller (10).
6. The method according to any one of claims 1 to 4, wherein the adhesive (2) is applied
to the area of the web end (23) with a distance to the nip between the Pope roller
(10) and the second drum (12) of 2/360 to 20/360 of the circumference of the Pope
roller (10).
7. The method according to any one of claims 1 to 4, wherein the adhesive (2) is applied
to the area of the web end (23) with a distance to the nip between the Pope roller
(10) and the second drum (12) of 70/360 to 90/360 of the circumference of the Pope
roller (10).
8. The method according to any one of claims 1 to 4, wherein the adhesive (2) is applied
to the area of the web end (23) with a distance to the nip between the Pope roller
(10) and the second drum (12) of 30/360 to 50/360 of the circumference of the Pope
roller (10).
9. The method according to any one of the preceding claims, wherein the severing of the
web includes the introduction of a first separation edge (26) and a second separation
edge (26'), wherein the first separation edge (26) runs from a central area to a first
outer edge (24) of the web and the second separation edge (26') runs from the central
area to a second outer edge (24') of the web.
10. The method according to any one of the preceding claims, wherein the severing of the
web is synchronized with the application of the adhesive (2).
11. An apparatus for securing a web end (23) of a paper web on a first drum (11) during
a change of drum from a first drum (11) onto a second drum (12), comprising the first
drum (11), the second drum (12), the Pope roller (10), at least one adhesive applicator
(32) and a separator (50), wherein the separator (50) is configured to generate a
severing mark which severs the paper web and thereby generates the web end (23), the
second drum (12) and the Pope roller (10) form a nip and the adhesive applicator (32)
is arranged behind the nip in the direction of feed of the Pope roller (10) and of
the second drum (12) and is configured to apply an adhesive (2) to an area of the
web end (23) which has passed through a nip between the Pope roller (10) and the second
drum (12) and which is located on the downward-rotating area of the Pope roller (10)
or to apply the adhesive (2) to an area of the web end (23) which has passed through
a nip between the Pope roller (10) and the second drum and is located on a downward-rotating
area of the first drum (11) such that the adhesive (2) is immediately covered by the
paper web.
12. The apparatus according to claim 11, wherein the adhesive applicator (32) can be directed
at an angle of 1° to 179° towards an area of the paper web (20) passing through.
13. The apparatus according to claim 11, wherein the adhesive applicator (32) can be directed
at an angle of 1° to 30° towards an area of the paper web (20) passing through.
14. The apparatus according to claim 11, wherein the adhesive applicator (32) can be directed
at an angle of 150° to 179° towards an area of the paper web (20) passing through.
15. The apparatus according to claim 11, wherein the adhesive applicator (32) can be directed
at an angle of 80° to 100° towards an area of the paper web (20) passing through.
16. The apparatus according to claim 11, wherein the angle at which the adhesive applicator
(32) can be directed towards an area of the paper web (20) passing through can be
adjusted between 1° and 179°.
17. The apparatus according to any one of claims 11 to 16, wherein the adhesive applicator
(32) can be directed with a distance to the nip between the Pope roller (10) and the
second drum (12) of 2/360 to 90/360 of the circumference of the Pope roller (10) towards
an area of the paper web (20) passing through.
18. The apparatus according to any one of claims 11 to 16, wherein the adhesive applicator
(32) can be directed with a distance to the nip between the Pope roller (10) and the
second drum (12) of 2/360 to 20/360 of the circumference of the Pope roller (10) towards
an area of the paper web (20) passing through.
19. The apparatus according to any one of claims 11 to 16, wherein the adhesive applicator
(32) can be directed with a distance to the nip between the Pope roller (10) and the
second drum (12) of 70/360 to 90/360 of the circumference of the Pope roller (10)
towards an area of the paper web (20) passing through.
20. The apparatus according to any one of claims 11 to 16, wherein the adhesive applicator
(32) can be directed with a distance to the nip between the Pope roller (10) and the
second drum (12) of 30/360 to 50/360 of the circumference of the Pope roller (10)
towards an area of the paper web (20) passing through.
21. The apparatus according to any one of claims 11 to 16, wherein the distance to the
nip between the Pope roller (10) and the second drum (12) with which the adhesive
applicator (32) can be directed towards an area of the paper web (20) passing through
can be adjusted between 2/360 and 90/360 of the circumference of the Pope roller (10).
22. A method for manufacturing a drum (11) from a paper web (20), wherein die steps of
the method according to any one of the preceding claims 1 to 10 are performed.
1. Procédé de fixation d'une extrémité de bande (23) d'une bande de papier sur un premier
tambour (11) lors d'un changement de tambour d'un premier tambour (11) à un deuxième
tambour (12), dans lequel,
un parcours de séparation est généré, qui sectionne la bande de papier et génère ainsi
l'extrémité de bande (23), l'extrémité de bande (23) passe entre une enrouleuse pope
(10) et le deuxième tambour (12), est pourvue d'adhésif (2) et est enroulée sur le
premier tambour (11), dans lequel l'adhésif (2) est appliqué sur une zone de l'extrémité
de bande (23), qui a passé une ligne de contact entre l'enrouleuse pope (10) et le
deuxième tambour (12) et qui se trouve sur une zone tournant vers le bas de l'enrouleuse
pope (10), ou l'adhésif (2) est appliqué sur une zone de l'extrémité de bande (23),
qui a passé une ligne de contact entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour
et se trouve sur une zone tournant vers le bas du premier tambour (11), de telle sorte
que l'adhésif (2) est immédiatement recouvert par la bande de papier.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'adhésif (2) est appliqué selon un
angle d'incidence de 1° à 30 ° sur la zone de l'extrémité de bande (23).
3. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'adhésif (2) est appliqué selon un
angle d'incidence de 150 ° à 179 ° sur la zone de l'extrémité de bande (23).
4. Procédé selon la revendication 1, dans lequel l'adhésif (2) est appliqué selon un
angle d'incidence de 80 ° à 100 ° sur la zone de l'extrémité de bande (23).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel l'adhésif
(2) est appliqué avec une distance par rapport à la ligne de contact entre l'enrouleuse
pope (10) et le deuxième tambour (12) de 2/360 à 90/360 de la circonférence de l'enrouleuse
pope (10) sur la zone de l'extrémité de bande (23).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel l'adhésif (2)
est appliqué avec une distance par rapport à la ligne de contact entre l'enrouleuse
pope (10) et le deuxième tambour (12) de 2/360 à 20/360 de la circonférence de l'enrouleuse
pope (10) sur la zone de l'extrémité de bande (23).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel l'adhésif (2)
est appliqué avec une distance par rapport à la ligne de contact entre l'enrouleuse
pope (10) et le deuxième tambour (12) de 70/360 à 90/360 de la circonférence de l'enrouleuse
pope (10) sur la zone de l'extrémité de bande (23).
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans lequel l'adhésif (2)
est appliqué avec une distance par rapport à la ligne de contact entre l'enrouleuse
pope (10) et le deuxième tambour (12) de 30/360 à 50/360 de la circonférence de l'enrouleuse
pope (10) sur la zone de l'extrémité de bande (23).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le sectionnement
de la bande comprend l'introduction d'un premier point de séparation (26) et d'un
deuxième point de séparation (26'), dans lequel le premier point de séparation (26)
s'étend d'une zone médiane à un premier bord extérieur (24) de la bande et le deuxième
point de séparation (26') s'étend de la zone médiane à un deuxième bord extérieur
(24') de la bande.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le sectionnement
de la bande est synchronisé avec l'application de l'adhésif (2).
11. Dispositif de fixation d'une extrémité de bande (23) d'une bande de papier sur un
premier tambour (11) lors d'un changement de tambour d'un premier tambour (11) à un
deuxième tambour (12) comprenant le premier tambour (11), le deuxième tambour (12),
l'enrouleuse pope (10), au moins un dispositif d'application d'adhésif (32) et un
dispositif de séparation (50), dans lequel le dispositif de séparation (50) est conçu
pour générer un parcours de séparation, qui sectionne la bande de papier et génère
ainsi une extrémité de bande, le deuxième tambour (12) et l'enrouleuse pope (10) forment
une ligne de contact et le dispositif d'application d'adhésif (32) est agencé derrière
la ligne de contact dans le sens de transport de l'enrouleuse pope (10) et du deuxième
tambour (12) et est adapté pour appliquer de l'adhésif (2) sur une zone de l'extrémité
de bande (23), qui a passé une ligne de contact entre l'enrouleuse pope (10) et le
deuxième tambour (12) et qui se trouve sur une zone tournant vers le bas de l'enrouleuse
pope (10), ou pour appliquer de l'adhésif (2) sur une zone de l'extrémité de bande
(23), qui a passé une ligne de contact entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième
tambour et se trouve sur une zone tournant vers le bas du premier tambour (11), de
telle sorte que l'adhésif (2) est immédiatement recouvert par la bande de papier.
12. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le dispositif d'application d'adhésif
(32) peut être orienté avec un angle de 1 ° à 179 ° sur une zone de la bande de papier
(20) circulante.
13. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le dispositif d'application d'adhésif
(32) peut être orienté avec un angle de 1 ° à 30 ° sur une zone de la bande de papier
(20) circulante.
14. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le dispositif d'application d'adhésif
(32) peut être orienté avec un angle de 150 ° à 179 ° sur une zone de la bande de
papier (20) circulante.
15. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel le dispositif d'application d'adhésif
(32) peut être orienté avec un angle de 80° à 100° sur une zone de la bande de papier
(20) circulante.
16. Dispositif selon la revendication 11, dans lequel l'angle avec lequel le dispositif
d'application d'adhésif (32) peut être orienté sur une zone de la bande de papier
(20) circulante, est réglable entre 1 ° et 179 °.
17. Dispositif selon la revendication 11 à 16, dans lequel le dispositif d'application
d'adhésif (32) peut être orienté avec une distance par rapport à la ligne de contact
entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour (12) de 2/360 à 90/360 de la circonférence
de l'enrouleuse pope (10) sur une zone de la bande de papier (20) circulante.
18. Dispositif selon la revendication 11 à 16, dans lequel le dispositif d'application
d'adhésif (32) peut être orienté avec une distance par rapport à la ligne de contact
entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour (12) de 2/360 à 20/360 de la circonférence
de l'enrouleuse pope (10) sur une zone de la bande de papier (20) circulante.
19. Dispositif selon la revendication 11 à 16, dans lequel le dispositif d'application
d'adhésif (32) peut être orienté avec une distance par rapport à la ligne de contact
entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour (12) de 70/360 à 90/360 de la
circonférence de l'enrouleuse pope (10) sur une zone de la bande de papier (20) circulante.
20. Dispositif selon la revendication 11 à 16, dans lequel le dispositif d'application
d'adhésif (32) peut être orienté avec une distance par rapport à la ligne de contact
entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour (12) de 30/360 à 50/360 de la
circonférence de l'enrouleuse pope (10) sur une zone de la bande de papier (20) circulante.
21. Dispositif selon la revendication 11 à 16, dans lequel la distance par rapport à la
ligne de contact entre l'enrouleuse pope (10) et le deuxième tambour (12) avec laquelle
le dispositif d'application d'adhésif (32) peut être orienté sur une zone de la bande
de papier (20) circulante est réglable entre 2/360 à 90/360 de la circonférence de
l'enrouleuse pope (10).
22. Procédé de fabrication d'un tambour (11) à partir d'une bande de papier (20), dans
lequel les étapes du procédé sont réalisées selon l'une quelconque des revendications
1 à 10.