| (19) |
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(11) |
EP 2 257 735 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.06.2012 Patentblatt 2012/24 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000045 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/121441 (08.10.2009 Gazette 2009/41) |
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| (54) |
BELEUCHTUNGSEINRICHTUNG
ILLUMINATION DEVICE
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2008 DE 102008017614
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.12.2010 Patentblatt 2010/49 |
| (73) |
Patentinhaber: Insta Elektro GmbH |
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58509 Lüdenscheid (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHAUER, Udo
58849 Herscheid (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102006 040 320 US-A- 4 342 072 US-A1- 2007 098 334
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DE-U1-202007 015 390 US-A1- 2006 146 502
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches
konzipierten Beleuchtungseinrichtung aus.
[0002] Derartige Beleuchtungseinrichtungen sind in der Regel dafür vorgesehen, innerhalb
bzw. außerhalb von Gebäuden für die gezielte Ausleuchtung ihrer Umgebung bzw. für
die Anleuchtung von direkt in ihrer Umgebung befindlichen Gegenständen und/oder für
eine gezielte Einkoppelung von Licht in Gegenstände zu sorgen. Oftmals sind heutzutage
die Anforderungen an solche Beleuchtungseinrichtungen derart, dass sie zum einen auch
unter widrigen Umgebungsbedingungen über einen langen Zeitraum störungsfrei funktionieren
müssen und zum anderen in der Lage sind, Licht in einer bestimmten bzw. gewünschten
Lichtfarbe abzugeben, ohne dass es in Randbereichen des erzeugten Lichtkegels der
Leuchte zu störenden Lichterscheinungen kommt. Des weiteren wird es heutzutage immer
wichtiger, dass das von den Leuchtmitteln abgestrahlte Licht so effizient wie möglich
von der Leuchte in Nutzlicht umgesetzt wird.
[0003] Durch die
DE 103 26 063 B4 ist eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechende Beleuchtungseinrichtung
bekannt geworden. Diese Beleuchtungseinrichtung weist mehrere auf zumindest einer
ersten Leiterplatte angeordnete, über diese an das Versorgungsnetz anschließbare Leuchtmittel
auf, wobei die erste Leiterplatte von einem den gezielten Lichtaustritt ermöglichenden
Gehäuse aufgenommen ist und wobei das Gehäuse zur Aufnahme der ersten Leiterplatte
eine Führungsschienenanordnung aufweist und wobei das Gehäuse einstückig aus einem
entsprechend gekürzten, mit einem Lichtaustrittsbereich versehenen Stück Endlosprofil
besteht. Die auf der ersten Leiterplatte angeordneten Leuchtmittel sind als Leuchtdioden
ausgeführt. Bei einer solchen Beleuchtungseinrichtung ist jedoch nicht in jedem Fall
gewährleistet, dass das von den Leuchtmitteln bzw. Leuchtdioden erzeugte Licht dem
Lichtaustrittsbereich derart zugeführt wird, so dass der von der Beleuchtungseinrichtung
erzeugte Lichtkegel frei von störenden Effekten bleibt. Auch ist nicht immer eine
effiziente Umsetzung des von den Leuchtmitteln abgestrahlten Lichts in Nutzlicht der
Beleuchtungseinrichtung bei gleichzeitig guter Wärmeableitung gewährleistet. Eine
gute Wärmeableitung ist insbesondere dann besonders wichtig, wenn Hochstromleuchtdioden
zur Anwendung kommen sollen.
[0004] Die
US 2007/098334 wird als nächst liegender Stand der Technik angesehen und offenbart die Merkmale
des Oberbegriffs.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungseinrichtung
zu schaffen, bei der auf besonders einfache Art und Weise sicher gestellt ist, dass
das von den Leuchtmitteln bzw. Leuchtdioden abgestrahlte Licht besonders effizient
in Nutzlicht der Beleuchtungseinrichtung umgesetzt wird und gleichzeitig eine gute
Wärmeableitung der von den Leuchtmitteln erzeugten Wärme gewährleistet ist. Zudem
soll die Aufgabe gelöst sein, dass dem Lichtaustrittsbereich der Beleuchtungseinrichtung
das von den Leuchtmitteln abgestrahlte Licht derart zugeführt wird, dass der von der
Beleuchtungseinrichtung erzeugte Lichtkegel frei von störenden Effekten bleibt.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst. Bei einer
solchermaßen ausgebildeten Beleuchtungseinrichtung ist besonders vorteilhaft, dass
den Leuchtmitteln bzw. Leuchtdioden eine Lichtabschottungseinrichtung derart zugeordnet
ist, dass nahezu das gesamte von den Leuchtdioden bzw. Leuchtmitteln abgestrahlte
Licht zielgerichtet und dabei farbstörungsfrei dem Lichtauskoppelbereich der Beleuchtungseinrichtung
zugeführt wird. Weiterhin ist besonders vorteilhaft, wenn der Lichtabschottungseinrichtung
an ihrer dem Lichtaustrittsbereich zugewandten Vorderseite eine Lichtbeeinflussungseinrichtung
zugeordnet ist.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den
Unteransprüchen angegeben. Anhand eines Ausführungsbeispieles sei der erfindungsgemäße
Gegenstand näher beschrieben, dabei zeigen:
- Fig. 1:
- prinziphaft die Draufsicht eines Ausschnittes einer Beleuchtungseinrichtung räumlich;
- Fig. 2:
- prinziphaft eine Seitenansicht eines Teilbereiches der Beleuchtungseinrichtung gemäß
Figur 1 im Schnitt.
[0008] Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht eine solche Beleuchtungseinrichtung hauptsächlich
aus einer mehrere als Leuchtdioden ausgebildete Leuchtmittel (LED) aufweisenden ersten
Leiterplatte 1, wobei die erste Leiterplatte 1 von einem den gezielten Lichtaustritt
ermöglichenden Gehäuse 2 aufgenommen ist und wobei das Gehäuse 2 zur Aufnahme der
ersten Leiterplatte 1 eine Führungsschienenanordnung 3 aufweist und wobei das Gehäuse
2 einstückig aus einem entsprechend gekürzten, einen Lichtaustrittsbereich 4 aufweisenden
Stück Endlosprofil besteht. Im vorliegenden Fall ist das Gehäuse 2 als Strangpressprofil
ausgeführt und aus Aluminium hergestellt. Der Lichtaustrittsbereich 4 ist anschließend
durch spangebende Bearbeitung aus dem Strangpressprofil herausgearbeitet, so dass
der Lichtaustrittsbereich 4 des Gehäuses 2 umlaufend eine nicht unterbrochene, einstückig
angeformte Auflagefläche 5 aufweist. Die Auflagefläche 5 ist dazu vorgesehen, eine
den Lichtaustrittsbereich 4 abdeckende Schutzscheibe 6 aufzunehmen. Damit eine gegen
widrige Umwelteinflüsse, wie Staub, Feuchtigkeit, Wasser usw. besonders dichte Anordnung
entsteht, ist die Schutzscheibe 6 mit der Auflagefläche 5 des Lichtaustrittsbereiches
4 des Gehäuses 2 verklebt.
[0009] Wie des weiteren aus den Figuren hervorgeht, ist die mit den Leuchtmitteln (LED)
bzw. Leuchtdioden versehe erste Leiterplatte 1 mit ihrer dem Lichtaustrittsbereich
4 zugewandten Hauptfläche einer Lichtabschottungseinrichtung 7 zugeordnet. Dabei kommt
die erste Leiterplatte 1 an der dem Lichtaustrittsbereich 4 abgewandten Rückseite
der Lichtabschottungseinrichtung 7 zur Anlage. Damit eine exakte Festlegung der ersten
Leiterplatte 1 und der Lichtabschottungseinrichtung 7 im Innenraum des Gehäuses 2
gewährleistet ist, wird sowohl die erste Leiterplatte 1 als auch die Lichtabschottungseinrichtung
7 unter Federwirkung von der Führungsschienenanordnung 3 aufgenommen. Zu diesem Zweck
ist an die Rückseite der Lichtabschottungseinrichtung 7 ein Führungsrahmen 8 angeformt,
an dem einerseits die als Blattfedern ausgebildeten Federelemente 9 befestigt sind
und an der andererseits die erste Leiterplatte 1 mit ihrer dem Lichtaustrittsbereich
4 zugewandten Hauptfläche zur Anlage kommt. Damit die erste Leiterplatte 1 positionsgesichert
an dem Führungsrahmen 8 festgelegt ist, sind diese miteinander verschraubt. Um eine
höhere Stabilität des Führungsrahmens 8 zu erreichen, ist dieser zusätzlich mit einem
Versteifungsrahmen versehen. Die Führungsschienenanordnung 3 ist an die Innenfläche
des Gehäuses 2 angeformt, welche dem Lichtaustrittsbereich 4 gegenüberliegend angeordnet
ist. Im vorliegenden Fall sind vom Gehäuse 2 zwei jeweils mit mehreren Leuchtdioden
bestückte erste Leiterplatten 1, wie vorstehend beschrieben, aufgenommen. Es kann
genauso gut auch eine einzige erste Leiterplatte 1 oder aber mehr als zwei Leiterplatten
1 zur Anwendung kommen. Die beiden ersten Leiterplatten 1 sind über zwei weitere Leiterplatten
10 an das Versorgungsnetz angeschlossen, wobei die beiden weiteren Leiterplatten 10
senkrecht zu den beiden ersten Leiterplatten 1 angeordnet im Innenraum des Gehäuses
2 aufgenommen sind. Zur Festlegung der beiden weiteren Leiterplatten 10 sind in zwei
innere, sich gegenüberliegende Seitenwände des Gehäuses 2 Führungsnuten 11 eingeformt,
in welche die beiden weiteren Leiterplatten 10 jeweils mit ihren beiden Längskantenbereichen
eingreifen. Die beiden weiteren Leiterplatten 10 sind zum Anschluss der Leuchtdioden
an das Netz mit entsprechenden Bauteilen bzw. elektrischen Komponenten bestückt. Außerdem
sind die beiden weiteren Leiterplatten 10 mit einer Steuereinrichtung versehen, damit
auf einfache Art und Weise z. B. eine gewünschte Lichtfarbe und/oder Lichtszene von
der Beleuchtungseinrichtung erzeugt werden kann. Über einen in das Gehäuse 2 integrierten
Anschlusskasten 19 sind die zum Anschluss notwendigen elektrischen Leitungen nach
außen geführt. Die für den Anschlusskasten 19 notwendige Ausnehmung wird ebenfalls
durch eine spangebende Bearbeitung aus dem Strangpressprofil bzw. Gehäuse 2 herausgearbeitet.
Somit ist es möglich, einen mit der Außenfläche des Gehäuses 2 bündigen Anschlusskasten
19 zu realisieren, welcher mit einem entsprechend ausgebildeten in die Außenfläche
des Gehäuses 2 integrierten -der Einfachheit halber nicht dargestellten- Deckelteil
dichtend verschlossen ist. Stirnseitig ist das Gehäuse 2 jeweils dichtend mit einer
entsprechend formschön gestalteten -der Einfachheit halber nicht dargestellten- Stirnkappe
verschlossen. Dabei sind jeweils Dichtelemente vorgesehen, so dass der Innenraum des
Gehäuses 2 wirkungsvoll gegen widrige Umwelteinflüsse, wie Staub, Feuchtigkeit, Wasser
usw. geschützt ist.
[0010] Wie des weiteren aus den beiden Figuren hervorgeht, sind den auf der ersten Leiterplatte
1 befindlichen Leuchtdioden Reflektoren 12 zugeordnet. Jeder Reflektor 12 weist einstückig
drei Reflektorkammem auf und ist einstückig drei Leuchtdioden bzw. Leuchtmitteln (LED)
zugeordnet. Damit eine positionsgerechte Festlegung der Reflektoren 12 in Bezug auf
die Leuchtdioden auf einfache Art und Weise möglich ist, sind an diese zwei Haltefüße
angeformt, welche in entsprechend exakt positionierte Halteausnehmungen der ersten
Leiterplatte 1 eingreifen. Im vorliegenden Fall sind die drei einstückig im Reflektor
12 vorhandenen Reflektorkammern linienförmig angeordnet.
[0011] Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, weist die Führungsschienenanordnung 3 zwei
einstückig an das Gehäuse 2 angeformte Führungseinrichtungen auf. Jede der beiden
Führungseinrichtungen ist einstückig mit einer Lagerschiene 13 und einer Halteschiene
14 versehen. Die dem Lichtaustrittsbereich 4 abgewandte Hauptfläche der ersten Leiterplatte
1 kommt auf den beiden Lagerschienen 13 zur Anlage und die an die Lichtabschottungseinrichtung
7 angebrachten, die Federwirkung erzeugenden Federelemente 9 wirken mit den beiden
Halteschienen 14 zusammen. Erst nachdem die erste Leiterplatte 1 an der Rückseite
der Lichtabschottungseinrichtung 7 festgelegt worden ist, werden diese beiden Baugruppen
zur positionsgerechten Festlegung gemeinsam in die Führungsschienenanordnung 3 eingeschoben
und damit lagegerecht vom Gehäuse 2 aufgenommen. Nachdem die Lichtabschottungseinrichtung
7 und die erste Leiterplatte 1 gemeinsam gänzlich in die Führungsschienenanordnung
3 eingeschoben worden sind, wird zur Erhöhung der Federkraft zwischen die an der Lichtabschottungseinrichtung
7 angebrachten Federelemente 9 und die beiden Halteschienen 14 jeweils ein Druckstab
15 eingeschoben. So ist es möglich, dass die Leiterplatte 1 zusammen mit der Lichtabschottungseinrichtung
7 bei geringer Federwirkung einfach im Gehäuse 2 platziert werden kann und trotzdem
der für eine gute Wärmeableitung notwendige Anpressdruck zwischen Gehäuse 2 und erster
Leiterplatte 1 erzeugt wird. Weil nämlich die Tragstruktur der ersten Leiterplatte
1 aus Metall gefertigt ist und das Gehäuse 2 aus Aluminium besteht, ist eine besonders
gute Wärmeableitung der von den elektronischen Bauteilen erzeugten Wärme sichergestellt.
Auch die von den Leuchtdioden erzeugte Wärme wird besonders gut an das aus Aluminium
bestehende Gehäuse 2 abgeleitet. Im vorliegenden Fall sind die Leuchtdioden als Hochstromleuchtdioden
ausgebildet, welche vergleichsweise große Lichtmengen, aber auch große Wärmemengen
erzeugen. Durch die vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist sichergestellt, dass die
erzeugte Wärme optimal an die Außenwände des Gehäuses 2 und damit an die Umgebung
abgegeben wird. Um diesen Prozess weiter positiv zu beeinflussen, weist zumindest
eine Außenwand des Gehäuses 2 entsprechend angeformte Kühlrippen 16 auf. Gegebenenfalls
können diese Kühlrippen 16 derart ausgeführt werden, so dass sie auf einfache Art
und Weise zur Aufnahme von Befestigungselementen ausgenutzt werden können.
[0012] Wie des weiteren aus den beiden Figuren hervorgeht, ist die Lichtabschottungseinrichtung
7 aus Blech hergestellt und weist mehrere Kammern auf. Jede Kammer ist trichterförmig
ausgeführt, wobei die der Hauptfläche der ersten Leiterplatte 1 zugewandte Rückseite
die kleine Öffnung und die dem Lichtaustrittsbereich 4 zugewandte Vorderseite die
große Öffnung aufweist. Dabei ist in der Figur 1 der Blick frontal auf eine der Schottwände
17 einer Kammer gerichtet, wohingegen in Figur 2 die Schottwände 17 im Schnitt dargestellt
sind. In Figur 2 sind alle übrigen Wände der Lichtabschottungseinrichtung 7 ausgeblendet
d.h. nicht dargestellt. Im vorliegenden Fall weist die Lichtabschottungseinrichtung
7 insgesamt acht Kammern auf. Jede Kammer der Lichtabschottungseinrichtung 7 umfasst
lichtabschottend eine Reflektoranordnung 12 mit den drei zugehörigen Leuchtdioden.
Jeder Kammer der Lichtabschottungseinrichtung 7 ist an ihrer dem Lichtaustrittsbereich
4 zugewandten Vorderseite eine Lichtbeeinflussungseinrichtung 18 zugeordnet. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung
18 ist jedoch nur einmal prinziphaft in Figur 2 dargestellt. Jede Lichtbeeinflussungseinrichtung
18 besteht aus drei plattenförmigen Optiken, wovon die erste plattenförmige Optik
dazu vorgesehen ist, dass von den Leuchtdioden erzeugte Licht wunschgemäß zu richten,
die zweite plattenförmige Optik dazu vorgesehen ist, dass Licht zu mischen und die
dritte plattenförmige Optik dazu vorgesehen ist, die gewünschte Lichtabstrahlungscharakteristik
zu erzeugen. Wie bereits vorstehend beschrieben, ist darüberliegend eine klartransparente
Schutzscheibe 6 vorgesehen, die den gesamten Lichtaustrittsbereich 4 des Gehäuses
2 abdeckt. Durch Verklebung ist die zugeordnete Schutzscheibe 6 mit dem Gehäuse 2
verbunden.
1. Beleuchtungseinrichtung mit mehreren auf zumindest einer ersten Leiterplatte angeordneten,
über diese an das Versorgungsnetz anschließbaren Leuchtmitteln, wobei die erste Leiterplatte
von einem den gezielten Lichtaustritt ermöglichenden Gehäuse aufgenommen ist und wobei
das Gehäuse zur Aufnahme der ersten Leiterplatte eine Führungsschienenanordnung aufweist
und wobei das Gehäuse einstückig aus einem entsprechend gekürzten einen Lichtaustrittsbereich
aufweisenden Stück Endlosprofil besteht, wobei die erste Leiterplatte (1) und die
Lichtabschottungseinrichtung (7) unter Federwirkung gemeinsam von der Führungsschienenanordnung
(3) haltend aufgenommen sind dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Leuchtmitteln (LED) versehnene erste Leiterplatte (1) mit ihrer dem Lichtaustrittsbereich
(4) zugewandten Hauptfläche an der dem Lichtaustrittsbereich (4) abgewandten Rückseite
einer Lichtabschottungseinrichtung (7) zur Anlage kommt, und dass die erste Leiterplatte
und die Lichtabschottungseinrichtung durch eine Feder in der Führungsschienenanordnung
gehalten sind, welche an die dem Lichtaustrittsbereich (4) gegenüberliegend angeordnete
Innenfläche des Gehäuses (2) angeformt ist.
2. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur ersten Leiterplatte (1) verlaufend zumindest eine weitere Leiterplatte
(10) vom Gehäuse (2) aufgenommen ist, und dass die weitere Leiterplatte (10) in zwei
Führungsnuten (11) eingreift, die in zwei Seitenwände des Gehäuses (2) eingeformt
sind.
3. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einem auf der ersten Leiterplatte (1) befindlichen Leuchtmittel (LED),
ein auf der ersten Leiterplatte (1) festgelegter Reflektor (12) zugeordnet ist.
4. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschienenanordnung (3) aus zwei parallel angeordneten Führungseinrichtungen
besteht, wovon jede Führungseinrichtung eine an der dem Lichtaustrittsbereich abgewandten
Hauptfläche der Leiterplatte (1) zur Anlage kommende Lagerschiene (13) und eine mit
den die Federwirkung erzeugenden Federelementen (9) zusammenwirkenden Halteschiene
(14) aufweist.
5. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein die Federkraft erzeugendes Federelement (9) blattfederartig ausgeführt
und an einem, an der Rückseite der Lichtabschottungseinrichtung (7) vorhandenen Führungsrahmen
(8) angebracht ist.
6. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung einer erhöhten Federkraft zwischen den Federelementen (9), der Lichtabschottungseinrichtung
(7) und den beiden Halteschienen (14) der Führungsschienenanordnung (3) jeweils ein
Druckstab (15) vorhanden ist.
7. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) aus Aluminium besteht.
8. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtabschottungseinrichtung (7) aus Blech hergestellt ist und mehrere Kammern
aufweist.
9. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kammer der Lichtabschottungseinrichtung (7) zumindest einem Reflektor (12) und
zumindest einem Leuchtmittel (LED) zugeordnet ist.
10. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Lichtaustrittsbereich (4) zugewandten Vorderseite der Lichtabschottungseinrichtung
(7) zumindest eine Lichtbeeinflussungseinrichtung (18) zugeordnet ist.
11. Beleuchtungseinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der der Lichtabschottungseinrichtung (7) zugeordnete Lichtbeeinflussungseinrichtung
(18) aus zumindest einer platten- und/oder folienförmigen Optik besteht.
12. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtaustrittsbereich (4) des Gehäuses (2) mit einer klartransparenten Schutzscheibe
(6) abgedeckt ist.
13. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Lichtaustrittsbereich (4) des Gehäuses (2) zugeordnete Schutzscheibe (6)
durch Verklebung mit dem Gehäuse (2) verbunden ist.
14. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein auf der ersten Leiterplatte (1) angeordnetes Leuchtmittel (LED) als
Leuchtdiode ausgebildet ist.
15. Beleuchtungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer Reflektoranordnung zumindest ein Lichtleiter zugeordnet ist, der
zumindest eine Lichteinkoppelfläche und zumindest eine Lichtauskoppelfläche aufweist.
1. Lighting installation having several illuminants arranged on at least one first printed
circuit board by means of which they can be connected to the power supply network,
with the first printed circuit board being accommodated in an enclosure facilitating
specific light emission and with the enclosure having a guide rail arrangement for
the purpose of supporting the first printed circuit board, and with the enclosure
consisting of an integral, appropriately shortened piece of continuous profile featuring
a light emitting zone, with the first printed circuit board and the light partitioning
facility being jointly accommodated in the guide rail arrangement in a retaining fashion
under spring action, characterised in that the first printed circuit board (1) provided with the illuminants (LED) comes to
rest with its main surface facing the light emitting zone (4) on the rear side of
a light partitioning facility (7) facing away from the light emitting zone (4), and
that the first printed circuit board (1) and the light partitioning facility (7) are
held by a spring in the guide rail arrangement (3) which is formed onto the inner
surface of the enclosure (2) opposite the light emitting zone (4).
2. Lighting installation according to Claim 1, characterised in that at least one further printed circuit board (10) extending parallel to the first printed
circuit board (1) is accommodated by the enclosure (2) and that this further printed
circuit board (10) engages in two guide grooves (11) moulded into two side walls of
the enclosure (2).
3. Lighting installation according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that a reflector (12) located on the first printed circuit board (1) is assigned to at
least one of the illuminants (LED) on the first printed circuit board (1).
4. Lighting installation according to any of Claims 1 to 3, characterised in that the guide rail arrangement (3) consists of two guiding devices arranged parallel,
each of the guiding devices having a bearing rail (13) which comes to rest on the
main surface of the printed circuit board (1) facing away from the light emitting
zone and a retaining rail (14) which interacts with the spring elements (9) that generate
the spring effect.
5. Lighting installation according to any of Claims 1 to 4, characterised in that at least one spring element (9) generating the spring force is designed as a leaf
spring and is attached to a guide frame (8) provided at the rear of the light partitioning
facility (7).
6. Lighting installation according to any of Claims 1 to 5, characterised in that a pressure bar (15) is provided between the spring elements (9), the light partitioning
facility (7) and the two retention rails (14) of the guide rail arrangement (3), respectively,
to generate an increased spring force.
7. Lighting installation according to any of Claims 1 to 6, characterised in that the enclosure (2) is made of aluminium.
8. Lighting installation according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the light partitioning facility (7) is made of metal sheet and has several chambers.
9. Lighting installation according to Claim 8, characterised in that each chamber of the light partitioning facility (7) is assigned to at least one reflector
(12) and at least one illuminant (LED).
10. Lighting installation according to any of Claims 1 to 9, characterised in that at least one light influencing means (18) is assigned to the front face of the light
partitioning facility (7) facing the light emitting zone (4).
11. Lighting installation according to Claim 10, characterised in that at least one of the light influencing means (18) assigned to the light partitioning
device (7) is made up of at least one sheet-like and/or foil-like lens.
12. Lighting installation according to any of Claims 1 to 11, characterised in that the light emitting zone (4) of the enclosure (2) is covered with a clear, transparent
protective screen (6).
13. Lighting installation according to any of Claims 1 to 12, characterised in that the protective screen (6) assigned to the light emitting zone (4) of the enclosure
(2) is attached to the enclosure (2) by means of bonding.
14. Lighting installation according to any of Claims 1 to 13, characterised in that at least one illuminant (LED) arranged on the first printed circuit board (1) is
designed as a light emitting diode.
15. Lighting installation according to any of Claims 1 to 14, characterised in that at least one light conductor having at least one light input surface and at least
one light output surface, is assigned to at least one reflector arrangement.
1. Dispositif d'éclairage comportant plusieurs ampoules placées sur au moins une première
carte à circuits imprimés, pouvant être raccordées au réseau d'alimentation par l'intermédiaire
de celle-ci, la première carte à circuits imprimés étant logée dans un boîtier permettant
une sortie ciblée de la lumière, et le boîtier accueillant la première carte à circuits
imprimés présentant un groupe de rails ou glissières de guidage, et le boîtier se
composant en une seule pièce d'un morceau de profilé sans fin raccourci en conséquence
et présentant une zone de sortie de la lumière, la première carte à circuits imprimés
(1) et le dispositif de blocage de la lumière (7) étant accueillis et fixés sous l'effet
d'un ressort ensemble par le groupe de rails ou glissières de guidage (3), caractérisé en ce que la surface principale de la première carte à circuits imprimés (1) munie des ampoules
(LED), surface principale regardant vers la zone de sortie de la lumière (4), s'appuie
au dos, regardant du côté opposé à la zone de sortie de la lumière (4), d'un dispositif
de blocage de la lumière (7), et en ce que la première carte à circuits imprimés (1) et le dispositif de blocage de la lumière
(7) sont maintenus par un ressort dans le groupe de rails ou glissières de guidage
(3), lequel est formé contre la surface intérieure du boîtier (2), placée en face
de la zone de sortie de la lumière (4).
2. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1, caractérisé en ce que au moins une autre carte à circuits imprimés (10) est accueillie par le boîtier (2),
parallèlement à la première carte à circuits imprimés (1), et en ce que cette autre carte à circuits imprimés (10) prend dans deux rainures de guidage (11),
formées dans les parois latérales du boîtier (2).
3. Dispositif d'éclairage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que un réflecteur (12) fixé sur la première carte à circuits imprimés (1) est attribué
à au moins une des ampoules (LED) situées sur la première carte à circuits imprimés
(1).
4. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le groupe de rails ou glissières de guidage (3) se compose de deux dispositifs de
guidage parallèles, chaque dispositif de guidage présentant un rail ou une glissière
coussinet (13) venant s'appuyer sur la surface principale de la première carte à circuits
imprimés (1), surface principale regardant du côté opposé à la zone de sortie de la
lumière, et un rail ou une glissière de maintien et d'arrêt (14) agissant ensemble
avec les éléments ressort (9) générant l'effet de ressort.
5. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que au moins un élément ressort (9) générant l'effet de ressort est réalisé sous forme
de ressort plat à lames et est monté à un cadre de guidage (8), cadre présent au dos
du dispositif de blocage de la lumière (7),
6. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que respectivement un élément de compression (15) est présent entre les éléments ressort
(9), le dispositif de blocage de la lumière (7), et les deux rails ou glissières de
maintien (14) du groupe de rails ou glissières de guidage (3), permettant de générer
une force de ressort plus élevée.
7. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le boîtier (2) est en aluminium.
8. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de blocage de la lumière (7) est réalisé en tôle et présente plusieurs
chambres.
9. Dispositif d'éclairage selon la revendication 8, caractérisé en ce que chaque chambre du dispositif de blocage de la lumière (7) est attribuée à au moins
un réflecteur (12) et à au moins une ampoule (LED).
10. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que au moins un dispositif d'influence sur la lumière (18) est attribué à la face avant,
regardant vers la zone de sortie de la lumière (4), du dispositif de blocage de la
lumière (7).
11. Dispositif d'éclairage selon la revendication 10, caractérisé en ce que au moins l'un des dispositifs d'influence sur la lumière (18) attribués au dispositif
de blocage de la lumière (7) se compose d'au moins un système optique sous forme de
plaque et/ou de film
12. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la zone de sortie de la lumière (4) du boîtier (2) est recouverte d'un cache de protection
(6) transparent.
13. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le cache de protection (6) attribué à la zone de sortie de la lumière (4) du boîtier
(2) est reliée au boîtier (2) par collage.
14. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que au moins l'une des ampoules (LED) placées sur la première carte à circuits imprimés
(1) est une diode électroluminescente.
15. Dispositif d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que au moins un guide de lumière est attribué à au moins un groupe de réflecteurs, guide
de lumière présentant au moins une surface d'introduction de la lumière et au moins
une surface de sortie de la lumière.


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