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(11) |
EP 2 260 180 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.2017 Patentblatt 2017/40 |
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Anmeldetag: 05.03.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/052570 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/118235 (01.10.2009 Gazette 2009/40) |
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LEITSCHAUFEL FÜR EINE GASTURBINE
GUIDE VANE FOR A GAS TURBINE
AUBE DIRECTRICE POUR TURBINE A GAZ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
28.03.2008 CH 468082008
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
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Patentinhaber: Ansaldo Energia IP UK Limited |
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London W1G 9DQ (GB) |
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Erfinder: |
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- HOFMANN, Willy Heinz
CH-5406 Baden (CH)
- DÜCKERSHOFF, Roland
56203 Höhr-Grenzhausen (DE)
- WARDLE, Brian, Kenneth
CH-5200 Brugg-Lauffohr (CH)
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| (74) |
Vertreter: Bernotti, Andrea et al |
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Studio Torta S.p.A.
Via Viotti, 9 10121 Torino 10121 Torino (IT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 908 921 EP-A2- 1 013 882 GB-A- 811 921 US-A- 3 066 910
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EP-A1- 1 626 162 GB-A- 811 586 US-A- 2 823 893 US-A- 4 930 980
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Gasturbinentechnik. Sie
betrifft eine Leitschaufel für eine Gasturbine gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Sie betrifft auch eine mit einer solchen Leitschaufel ausgestattete Gasturbine.
Stand der Technik
[0002] Gasturbinen mit sequentieller Verbrennung sind bekannt und haben sich im industriellen
Betrieb bewährt.
[0004] US 4 930 980 A offenbart eine gekühlte Turbinenleitschaufel entsprechend dem Oberbegriff von Anspruch
1.
[0005] Fig. 1 zeigt eine Gasturbine 10 mit sequentieller Verbrennung, bei der entlang einer
Achse 19 ein Verdichter 11, eine erste Brennkammer 14, eine Hochdruckturbine (HDT)
15, eine zweite Brennkammer 17 und eine Niederdruckturbine (NDT) 18 angeordnet sind.
Der Verdichter 11 und die beiden Turbinen 15, 18 sind Teil eines Rotors, der um die
Achse 19 dreht. Der Verdichter 11 saugt Luft an und verdichtet sie. Die verdichtete
Luft strömt in ein Plenum ein, und von dort in Vormischbrenner, wo diese Luft mit
mindestens einem Brennstoff, mindestens über die Brennstoffzufuhr 12 herangeführten
Brennstoff vermischt wird. Solche Vormischbrenner gehen grundsätzlich aus
EP-A1-0 321 809 oder
EP-A2-0 704 657 hervor.
[0006] Die verdichtete Luft strömt in die Vormischbrenner, wo die Vermischung, wie oben
ausgeführt, mit mindestens einem Brennstoff stattfindet. Dieses Brennstoff/LuftGemisch
strömt dann in die erste Brennkammer 14 ein, in welche dieses Gemisch unter Bildung
einer stabilen Flammenfront zur Verbrennung gelangt. Das so bereitgestellte Heissgas
wird in der anschliessenden Hochdruckturbine 15 unter Arbeitsleistung teilweise entspannt
und strömt sodann in die zweite Brennkammer 17 ein, wo eine weitere Brennstoffzufuhr
16 stattfindet. Durch die hohen Temperaturen, welche das in der Hochdruckturbine 15
teilentspannte Heissgas immer noch aufweist, findet in der zweiten Brennkammer 17
eine Verbrennung statt, welche auf Selbstzündung beruht. Das in der zweiten Brennkammer
17 nacherhitzte Heissgas wird dann in einer mehrstufigen Niederdruckturbine 18 entspannt.
[0007] Die Niederdruckturbine 18 umfasst in Strömungsrichtung hintereinander angeordnet
mehrere Reihen von Laufschaufeln und Leitschaufeln, die alternierend angeordnet sind.
Die Leitschaufeln der in Strömungsrichtung dritten Leitschaufelreihe sind in Fig.
1 mit dem Bezugszeichen 20' versehen.
[0008] Bei den hohen vorherrschenden Heissgastemperaturen in Gasturbinen der neueren Generationen
ist es unabdingbar geworden, die Leit- und Laufschaufeln der Turbine nachhaltig zu
kühlen. Dazu wird ein gasförmiges Kühlmedium (z.B. verdichtete Luft vom Verdichter
der Gasturbine abgezeigt oder Dampf zugeführt. Bei allen Fällen wird das Kühlmedium
durch in der Schaufelgebildete (häufig in Serpentinen verlaufende) Kühlkanäle geschickt
und/oder an verschiedenen Stellen der Schaufel durch entsprechende Öffnungen (Bohrungen,
Schlitze) nach aussen geleitet, um insbesondere auf der Aussenseite der Schaufel einen
kühlenden Film auszubilden (Filmkühlung). Ein Beispiel für eine derartige gekühlte
Schaufel ist in der Druckschrift
US-A-5,813,835 beschrieben und dargestellt.
[0009] Die Leitschaufeln 20' in der bekannten Gasturbine aus Fig. 1 sind als gekühlte Schaufeln
ausgebildet, die im Inneren in radialer Richtung verlaufende Kühlkanäle aufweisen,
wie sie beispielsweise aus der Druckschrift
WO-A1-2006029983 bekannt geworden sind. Solche Leitschaufeln werden anhand eines hochtechnologischen
Gussverfahrens hergestellt, wobei das Gussmaterial von beiden Seiten (Schaufelkopf
und Deckplatte) der Gussform zugeführt wird. Wegen der vergleichsweise dünnen Wände
des Schaufelblattes und der im Gussverfahren hergestellten Kanäle und Öffnungen für
die Kühlluft hängt die Lebensdauer, der Kühlluftverbrauch sowie die erzielte Kühlwirkung
stark von der beim Gussverfahren erzielbaren Präzision ab. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn solche Schaufeln noch eine ausgeprägte Krümmung im Raum aufweisen.
Darstellung der Erfindung
[0010] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung will hier eine Verbesserung
vorschlagen. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Leitschaufel zu schaffen, die unter
Berücksichtigung der gusstechnischen Gegebenheiten die Lebensdauer und Kühlung zu
maximieren vermag.
[0011] Die Aufgabe wird durch die Gesamtheit der Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Wesentlich
für die Erfindung ist, dass das Schaufelblatt in radialer Richtung eine Querschnittsfläche
des Schaufelmaterials aufweist, die über der Höhe des Schaufelblattes variiert. Hierdurch
kann im Hinblick auf die eingesetzte Gusstechnik das Kühlverhalten und die Lebensdauer
der Schaufel in gewünschter Weise beeinflusst werden. Unter der Querschnittsfläche
des Schaufelmaterials wird dabei die Differenz aus der gesamten Querschnittsfläche
des Schaufelblattes und der Querschnittsfläche der Kühlkanäle verstanden. Erfindungsgemäß
geht die Querschnittsfläche des Schaufelmaterials in Abhängigkeit von der Höhe des
Schaufelblattes durch ein Minimum. Erfindungsgemäß liegt die minimale Querschnittsfläche
des Schaufelmaterials im Bereich zwischen 20% und 40% der gesamten Höhe des Schaufelblattes.
[0012] Eine andere Ausgestaltung der Leitschaufel nach der Erfindung zeichnet sich dadurch
aus, dass sie eine im Raum gekrümmte Form aufweist, dass im Inneren des Schaufelblatts
eine Anzahl in radialer Richtung verlaufende Kühlkanäle in Richtung des Heissgasstromes
hintereinander angeordnet und durch an den Enden des Schaufelblattes resp. der Kühlkanäle
angeordnete Umlenkbereiche miteinander verbunden sind, dass das Kühlmedium die Kühlkanäle
nacheinander in wechselnder Richtung durchströmt, und dass die Kühlkanäle in radialer
Richtung der Krümmung des Schaufelblattes im Raum folgen.
[0013] Bevorzugt wird eine Gasturbine mit einer solchen erfindungsgemässen Leitschaufel
ausgestattet, wobei die Leitschaufel in einer Turbine der Gasturbine angeordnet ist.
[0014] Insbesondere handelt es sich bei der Gasturbine um eine Gasturbine mit sequentieller
Verbrennung, die eine erste Brennkammer mit einer nachgeschalteten Hochdruckturbine
und eine zweite Brennkammer mit einer nachgeschalteten Niederdruckturbine aufweist,
wobei die Leitschaufel in der Niederdruckturbine angeordnet ist. (Siehe hierzu die
bereits oben angesprochene Fig. 1).
[0015] Bevorzugt weist die Niederdruckturbine in Strömungsrichtung hintereinander mehrere
Reihen von Leitschaufeln auf, wobei die erfindungsgemässe Leitschaufel in einer mittleren
Leitschaufelreihe angeordnet ist.
Kurze Erläuterung der Figuren
[0016] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Alle für das unmittelbare Verständnis der Erfindung
nicht wesentlichen Merkmale sind fortgelassen worden. Gleiche Elemente sind in den
verschiedenen Figuren mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Die Strömungsrichtung
der Medien ist mit Pfeilen angegeben. Es zeigen
- Fig. 1
- den prinzipiellen Aufbau einer Gasturbine mit sequentieller Verbrennung nach dem Stand
der Technik,
- Fig. 2
- in einer Seitenansicht auf der Saugseite eine Leitschaufel in der Niederdruckturbine
einer Gasturbine mit sequentieller Verbrennung nach Fig. 1 gemäss einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung und
- Fig. 3
- den Längsschnitt durch die Leitschaufel gemäss Fig. 2. Wege zur Ausführung der Erfindung
[0017] In Fig. 2 ist in einer seitlichen Aussenansicht eine Leitschaufel in der Niederdruckturbine
einer Gasturbine mit sequentieller Verbrennung nach Fig. 1 gemäss einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Leitschaufel 20 umfasst ein im
Raum stark gekrümmtes Schaufelblatt 22, das sich in Längsrichtung (in radialer Richtung
der Gasturbine) zwischen einem Schaufelkopf 23 und einer Deckplatte 21 erstreckt und
in Richtung des Heissgasstromes 29 von einer Vorderkante 27 bis zu einer Hinterkante
28 reicht. Zwischen den beiden Kanten 27 und 28 ist das Schaufelblatt 22 nach aussen
durch eine Druckseite (in Fig. 2 auf der dem Betrachter abgewandten Seite) und eine
Saugseite 26 begrenzt. Die Leitschaufel 20 ist mittels der auf der Oberseite der Deckplatte
21 ausgebildeten hakenförmigen Befestigungselemente 24 und 25 am Turbinengehäuse befestigt,
während sie mit dem Schaufelkopf 23 dichtend am Rotor anliegt.
[0018] Der innere Aufbau der Leitschaufel 20 ist in Fig. 3 dargestellt: Das Schaufelblatt
wird in Längsrichtung von drei Kühlkanälen 30, 31 und 32 durchzogen, die der Krümmung
des Schaufelblattes im Raum folgen und in Richtung des Heissgasstromes 29 hintereinander
angeordnet und durch an den Enden des Schaufelblattes angeordnete Umlenkbereiche so
miteinander verbunden sind, dass das Kühlmedium die Kühlkanäle 30, 31, 32 nacheinander
in wechselnder Richtung durchströmt.
[0019] Das Schaufelblatt 22 mit seinen innen liegenden Kühlkanälen 30, 31, 32 ist nach aussen
durch Wände 33, 36 begrenzt, während die Kühlkanäle 30, 31, 32 untereinander durch
Wände 34 und 35 abgegrenzt sind. Die GesamtQuerschnittsfläche der Wände 33,..,36 in
radialer Richtung, d.h. in Richtung der Höhe h des Schaufelblattes 22, ergibt sich
als Differenz des Schaufelblatt-Querschnitts und des Querschnitts der Kühlkanäle 30,
31, 32. Diese Flächendifferenz ist die integrale Querschnittsfläche des Schaufelmaterials.
Da beim Giessen der Leitschaufel 20 das Gussmaterial von zwei Seiten, nämlich von
dem Schaufelkopf und der Deckplatte 23 bzw. 21 her, in die Gussform einfliesst, ist
es für den Erfolg und die Präzision des Gusses von Vorteil, wenn bei der Auslegung
der Schaufel die Querschnittsfläche des Schaufelmaterials über der Höhe h variiert,
indem insbesondere diese Querschnittsfläche ein Minimum durchläuft. Das Minimum der
Querschnittsfläche befindet sich im Bereich zwischen 20% und 40% der Höhe h des Schaufelblattes
22 bzw. im Bereich von 0,2h bis 0,4h, wie dies in Fig. 3 durch die gestrichelten Grenzen
angedeutet ist.
[0020] Durch diese Auslegung wird die Form des Schaufelprofils im Hinblick auf Querschnittsfläche,
Wandstärke, Sehnenlänge und Kühlkanalquerschnitt beeinflusst. Mit einer entsprechenden
Verteilung dieser Parameter über die Schaufelblatthöhe werden die zugrundegelegten
Anforderungen hinsichtlich der Lebensdauer der Schaufel, der erzielbaren Kühlung und
des Kühlluft-Verbrauchs erzielt.
[0021] Mit der optimierten Verteilung des Schaufelmaterials entlang des Schaufelblattes
wird beim Giessen der Schaufel das Auftreten von Porositäten minimiert. Hierdurch
erhöht sich die Qualität der gegossenen Schaufelblätter, was zu einer verbesserten
Effizienz, insbesondere was die Kühlung betrifft, zu einer erhöhten Lebensdauer und
zu reduzierten Kosten bei der Herstellung führt.
[0022] Mit Vorteil können die erfindungsgemässen Leitschaufeln in Gasturbinen mit sequentieller
Verbrennung eingesetzt werden, und zwar insbesondere in den mittleren Leitschaufelreihen
der Niederdruckturbine, die der zweiten Brennkammer nachgeschaltet ist.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 10
- Gasturbine
- 11
- Verdichter
- 12,16
- Brennstoffzufuhr
- 13
- EV-Brenner, Vormischbrenner
- 14,17
- Brennkammer
- 15
- Hochdruckturbine
- 18
- Niederdruckturbine
- 19
- Achse
- 20,20'
- Leitschaufel
- 21
- Deckplatte (Deckband)
- 22
- Schaufelblatt
- 23
- Schaufelkopf
- 24,25
- Befestigungselement (hakenförmig)
- 26
- Saugseite
- 27
- Vorderkante
- 28
- Hinterkante
- 29
- Heissgasstrom
- 30,31,32
- Kühlkanal
- 33,..,36
- Wand (Schaufelblatt)
- h
- Höhe (Schaufelblatt)
1. Leitschaufel (20) für eine Gasturbine (10), welche Leitschaufel (20) ein sich in radialer
Richtung zwischen einem Schaufelkopf (23) und einer Deckplatte (21) erstreckendes
Schaufelblatt (22) aufweist, in dessen Innerem Kühlkanäle (30, 31, 32) verlaufen,
durch die ein Kühlmedium zum Kühlen der Leitschaufel (20) strömt, wobei das Schaufelblatt
(22) in radialer Richtung eine Querschnittsfläche des Schaufelmaterials aufweist,
die sich als Differenz aus der gesamten Querschnittsfläche des Schaufelblattes und
der Querschnittsfläche der Kühlkanäle ergibt, wobei die Querschnittsfläche des Schaufelmaterials
über die Höhe (h) des Schaufelblattes (22) variiert, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des Schaufelmaterials in Abhängigkeit von der Höhe (h) des
Schaufelblattes (22) durch ein Minimum geht, und dass die minimale Querschnittsfläche
des Schaufelmaterials im Bereich zwischen 20% und 40% der gesamten Höhe (h) des Schaufelblattes
(22) liegt.
2. Leitschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium Luft und/oder Dampf ist.
3. Leitschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaufelblatt eine im Raum gekrümmte Form aufweist, dass im Inneren des Schaufelblatts
(22) drei in radialer Richtung verlaufende Kühlkanäle (30, 31, 32) in Richtung des
Heissgasstromes (29) hintereinander angeordnet und durch an den Enden des Schaufelblattes
(22) angeordnete Umlenkbereiche miteinander verbunden sind, dass das Kühlmedium die
Kühlkanäle (30, 31, 32) nacheinander in wechselnder Richtung durchströmt, und dass
die Kühlkanäle (30, 31, 32) in radialer Richtung der Krümmung des Schaufelblattes
(22) im Raum folgen.
4. Gasturbine (10) mit einer Leitschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitschaufel (20) in einer Turbine (15, 18) der Gasturbine (10) angeordnet ist.
5. Gasturbine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gasturbine (10) eine Gasturbine mit sequentieller Verbrennung ist, die eine erste
Brennkammer (14) mit einer nachgeschalteten Hochdruckturbine (15) und eine zweite
Brennkammer (17) mit einer nachgeschalteten Niederdruckturbine (18) aufweist, und
dass die Leitschaufel (20) in der Niederdruckturbine (18) angeordnet ist.
6. Gasturbine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdruckturbine in Strömungsrichtung hintereinander mehrere Reihen von Leitschaufeln
aufweist, und dass die Leitschaufel (20) in einer mittleren Leitschaufelreihe angeordnet
ist.
1. Guide vane (20) for a gas turbine (10), which guide vane (20) comprises a blade (22)
which extends in the radial direction between a blade head (23) and a cover plate
(21) and in the interior of which cooling channels (30, 31, 32) run, through which
a cooling medium flows for cooling the guide vane (20), wherein the blade (22) in
the radial direction has a cross-section area of the blade material which results
as the difference between the total cross-section area of the blade and the cross-section
area of the cooling channels, wherein the cross-section area of the blade material
varies over the height (h) of the blade (22), characterised in that the cross-section area of the blade material passes through a minimum depending on
the height (h) of the blade (22), and that the minimum cross-section area of the blade
material lies in the range between 20% and 40% of the total height (h) of the blade
(22).
2. Guide vane according to claim 1, characterised in that the cooling medium is air and/or steam.
3. Guide vane according to one of claims 1 to 2, characterised in that the blade has a spatially curved form, that in the interior of the blade (22), three
cooling channels (30, 31, 32) running in the radial direction are arranged behind
each other in the direction of the hot gas flow (29) and connected together by deflection
regions arranged at the ends of the blade (22), that the cooling medium flows through
the cooling channels (30, 31, 32) successively in alternating directions, and that
the cooling channels (30, 31, 32) spatially follow the curvature of the blade (22)
in the radial direction.
4. Gas turbine (10) with a guide vane according to any of claims 1 to 3, characterised in that the guide vane (20) is arranged in a turbine (15, 18) of the gas turbine (10).
5. Gas turbine according to claim 4, characterised in that the gas turbine (10) is a gas turbine with sequential combustion which comprises
a first combustion chamber (14) with a downstream high-pressure turbine (15), and
a second combustion chamber (17) with a downstream low-pressure turbine (18), and
that the guide vane (20) is arranged in the low-pressure turbine (18).
6. Gas turbine according to claim 5, characterised in that the low-pressure turbine has several rows of guide vanes behind each other in the
flow direction, and that the guide vane (20) is arranged in a middle row of guide
vanes.
1. Aube directrice (20) pour une turbine à gaz (10), cette aube directrice (20) comprenant
une pale (22) s'étendant dans la direction radiale entre une tête d'aube (23) et une
plaque de recouvrement (21), à l'intérieur de laquelle s'étendent des canaux de refroidissement
(30, 31, 32) à travers lesquels s'écoule un fluide de refroidissement pour le refroidissement
de l'aube directrice (20), la pale (22) comprenant, dans la direction radiale, une
surface de section transversale du matériau de l'aube, qui constitue la différence
entre la surface de section transversale de la pale et la surface de section transversale
des canaux de refroidissement, la surface de section transversale du matériau de l'aube
variant sur la hauteur (h) de la pale (22), caractérisée en ce que la surface de section transversale du matériau de l'aube passe par un minimum en
fonction de la hauteur (h) de la pale (22) et en ce que la surface de section transversale minimale du matériau de l'aube se trouve dans
une plage de 20 % à 40 % de la hauteur totale (h) de la pale (22).
2. Aube directrice selon la revendication 1, caractérisée en ce que le fluide de refroidissement est de l'air et/ou de la vapeur.
3. Aube directrice selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisée en ce que la pale présente une forme incurvée dans l'espace, en ce que, à l'intérieur de la pale (22) sont disposés trois canaux de refroidissement (30,
31, 32) s'étendant dans la direction radiale les uns derrière les autres dans la direction
du flux de gaz chaud (29), qui sont reliés entre eux par des zones de déviation disposées
au niveau des extrémités de la pale (22), en ce que le fluide de refroidissement traverse les canaux de refroidissement (30, 31, 32)
les uns après les autres dans des directions alternées et en ce que les canaux de refroidissement (30, 31, 32) suivent, dans la direction radiale, la
courbure de la pale (22) dans l'espace.
4. Turbine à gaz (10) avec une aube directrice selon l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que l'aube directrice (20) est disposée dans une turbine (15, 18) de la turbine à gaz
(10).
5. Turbine à gaz selon la revendication 4, caractérisée en ce que la turbine à gaz (10) est une turbine à gaz à combustion séquentielle qui comprend
une première chambre de combustion (14) avec une turbine à haute pression (15) en
aval et une deuxième chambre de combustion (17) avec une turbine à basse pression
(18) en aval, et en ce que l'aube directrice (20) est disposée dans la turbine à basse pression (18).
6. Turbine à gaz selon la revendication 5, caractérisée en ce que la turbine à basse pression comprend plusieurs rangées d'aubes directrices disposées
les unes derrière les autres dans le sens d'écoulement et en ce que l'aube directrice (20) est disposée dans une rangée centrale d'aubes directrices.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente
In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- JOOS, F. et al.Field Experience of the Sequential Combustion System for the ABB GT24/GT26 Gasturbine
FamilyIGTI/ASME 98-GT-220, 1998, [0003]