| (19) |
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(11) |
EP 2 260 233 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.05.2012 Patentblatt 2012/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.01.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/000044 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/121440 (08.10.2009 Gazette 2009/41) |
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| (54) |
LEUCHTBAUGRUPPE
LIGHT MODULE
BLOC DE COMPOSANTS ÉLECTROLUMINESCENTS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.04.2008 DE 102008017613
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Insta Elektro GmbH |
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58509 Lüdenscheid (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHAUER, Udo
58849 Herscheid (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2006/122392 DE-U1-202007 016 530
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WO-A2-02/071812 US-A1- 2006 262 545
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- DATABASE WPI Section PQ, Week 200807 Thomson Scientific, London, GB; Class Q71, AN
2007-461627 XP002520503 -& JP 2008 004296 A (MIRAI KANKYO KAIHATSU KENKYUSHO KK) 10.
Januar 2008 (2008-01-10)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung geht von einer gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches
konzipierten Leuchtbaugruppe, vorgesehen zum Einsatz in Leuchten aus.
[0002] Derartige Leuchtbaugruppen sind im Zusammenwirken mit ihren sie aufnehmenden Leuchten
in der Regel dafür vorgesehen, innerhalb bzw. außerhalb von Gebäuden für die gezielte
Ausleuchtung ihrer Umgebung bzw. für die Anleuchtung von direkt in ihrer Umgebung
befindlicher Gegenstände und/oder für eine gezielte Einkoppelung von Licht in Gegenstände
zu sorgen. Oftmals sind heutzutage die Anforderungen an Leuchtbaugruppen bzw. an Leuchten
derart, dass sie zum einen auch unter widrigen Umgebungsbedingungen über einen langen
Zeitraum störungsfrei funktionieren müssen und zum anderen in der Lage sind, Licht
in einer bestimmten bzw. gewünschten Lichtfarbe abzugeben, ohne dass es in Randbereichen
des erzeugten Lichtkegels der Leuchte zu störenden Lichterscheinungen kommt. Des weiteren
wird es heutzutage immer wichtiger, dass das von den Leuchtbaugruppen abgestrahlte
Licht so effizient wie möglich von der Leuchte in Nutzlicht umgesetzt wird.
[0003] Durch die
WO 02/071 812 A ist eine dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechende Leuchtbaugruppe bekannt
geworden. Diese Leuchtbaugruppe ist mit einer an ein Versorgungsnetz anschließbaren
Leiterplatte versehen, auf welcher mehrere Leuchtdioden vorhanden sind und wobei zumindest
eine Leuchtdiode zur Beeinflussung des abgestrahlten Lichtes ein Optikelement zugeordnet
ist. Das Optikelement ist als Reflektor ausgebildet, welcher einstückig mehreren Leuchtdioden
zugeordnet ist, und wobei an die der Leiterplatte zugewandte Unterseite der Reflektoranordnung
Rastnasen angeformt sind, die haltend in entsprechend ausgebildete, in der Leiterplatte
vorhandene Rastausnehmungen eingreifen.
[0004] Zudem ist durch die
DE 10 2006 040 393 A1 eine Leuchtbaugruppe bekannt geworden, welche Bestandteil einer LED-Operationsleuchte
ist und welche eine an ein Versorgungsnetz anschließbaren Leiterplatte aufweist, auf
welcher mehrere Leuchtdioden vorhanden sind und wobei jeder Leuchtdiode ein Optikelement
zur Beeinflussung des von dieser abgestrahlten Lichtes zugeordnet ist. Bei einer solchen
Leuchtbaugruppe ist jedoch nicht in jedem Fall auf einfache Art und Weise gewährleistet,
dass das Optikelement bei der Montage den jeweiligen Leuchtdioden exakt zugeordnet
wird, wodurch es in manchen Fällen in den Randbereichen des erzeugten Lichtkegels
der Leuchte zu störenden Lichteffekten kommen kann. Auch ist nicht immer eine effiziente
Umsetzung des von den Leuchtdioden abgestrahlten Lichts in Nutzlicht der Leuchte gewährleistet.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Leuchtbaugruppe
zu schaffen, bei der auf besonders einfache Art und Weise sicher gestellt ist, dass
das Optikelement bei der Montage den zugehörigen Leuchtdioden besonders exakt zugeordnet
wird und bei der eine besonders effiziente Umsetzung des von den Leuchtdioden bzw.
Leuchtbaugruppen abgestrahlten Lichtes in Nutzlicht der Leuchte gewährleistet ist.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst. Bei einer
solchermaßen ausgebildeten Leuchtbaugruppe ist besonders vorteilhaft, dass das Optikelement
als Reflektoranordnung ausgebildet ist und den Leuchtdioden bzw. den Leuchtbaugruppen
eine Lichtabschottungseinrichtung derart zugeordnet ist, dass nahezu das gesamte von
den Leuchtdioden bzw. Leuchtbaugruppen abgestrahlte Licht zielgerichtet und dabei
störungs- und verlustfrei dem Lichtauskoppelbereich der Leuchte zugeführt wird.
[0007] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in den
Unteransprüchen angegeben. Anhand zweier Ausführungsbeispiele sei der erfindungsgemäße
Gegenstand näher beschrieben, dabei zeigen:
- Fig. 1:
- prinziphaft einen Teilbereich einer Leuchtbaugruppe räumlich, vergrößert in Explosionsdarstellung,
gemäß erstem Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2:
- prinziphaft einen Teilbereich einer Leuchtbaugruppe räumlich, vergrößert in Explosionsdarstellung,
gemäß zweitem Ausführungsbeispiel;
- Fig. 3:
- prinziphaft einen Teilbereich einer Leuchte mit Leiterplatte, Reflektoranordnung,
Lichtabschottungsmitteln und Lichtbeeinflussungsmitteln im Explosionsdarstellung,
gemäß erstem Ausführungsbeispiel;
- Fig. 4:
- prinziphaft einen Teilbereich einer Leuchte mit Leiterplatte, Reflektoranordnung,
Lichtabschottungsmitteln und Lichtbeeinflussungsmitteln im Explosionsdarstellung,
gemäß zweitem Ausführungsbeispiel.
[0008] Wie aus den Figuren hervorgeht, besteht eine solche Leuchtbaugruppe hauptsächlich
aus einer an ein Versorgungsnetz anschließbaren Leiterplatte 1, auf welcher mehrere
Leuchtdioden 2 vorhanden sind und wobei den Leuchtdioden 2 zur Beeinflussung des abgestrahlten
Lichtes Optikelemente zugeordnet sind.
[0009] Wie des weiteren insbesondere aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, ist jedes Optikelement
einstückig als Reflektoranordnung 3 ausgebildet und jeweils drei Leuchtdioden 2 zugeordnet,
die zu einer Leuchtdiodengruppe zusammengefasst sind. An die der Leiterplatte 1 zugewandte
Unterseite der Reflektoranordnung 3 sind zwei Rastnasen 4 angeformt, die haltend in
zwei entsprechend ausgebildete und angeordnete Rastausnehmungen 5 eingreifen, die
in der Leiterplatte 1 vorhanden sind. Die Rastausnehmungen 5 sind bohrlochartig ausgeführt
und dabei der aus drei Leuchtdioden 2 bestehenden Leuchtdiodengruppe bzw. den Leuchtdiodenbestückungsplätzen
positionsgerecht zugeordnet.
[0010] Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, weist die dort dargestellte Reflektoranordnung
3 drei Reflektorkammern 6 auf, welche linienförmig angeordnet sind. Jeder der drei
Leuchtdioden 2 der Leuchtdiodengruppe ist eine eigene Reflektorkammer 6 zugeordnet.
Außerdem sind auf der Leiterplatte 1 zwei Anschlussstecker 7 vorhanden. Ein Anschlussstecker
7 kann z. B. für den Anschluss einer weiteren -der Einfachheit halber nicht dargestellten-
Leiterplatte genutzt werden, die ihrerseits an das Versorgungsnetz angeschlossen ist
und/oder mit einer Steuereinrichtung in Verbindung steht. Der andere Anschlussstecker
7 ist zum Anschluss einer zusätzlichen Leiterplatte 1 vorgesehen, die wie beschrieben
mit Leuchtdioden 2 und Reflektoranordnungen 3 bestückt ist. Eine komplett ausgerüstete
Leiterplatte 1 ist im vorliegenden Fall mit vier Reflektoranordnungen 3 versehen und
weist somit vier Leuchtdiodengruppen mit jeweils drei Leuchtdioden 2 auf. Die rechte
Seite der in Figur 1 dargestellten Leiterplatte 1 zeigt eine Reflektoranordnung 3
vor der Montage, wo hingegen die linke Seite die Reflektoranordnung 3 im montierten
Zustand darstellt. Mittels der vorstehend erwähnten Steuereinrichtung können wunschgemäß
beliebige Wunschfarben und Lichtszenen erzeugt werden.
[0011] Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, weist die dort dargestellte Reflektoranordnung
3 drei Reflektorkammern 6 auf, welche dreieckförmig angeordnet sind. Jeder Leuchtdiode
2 ist eine eigene Reflektorkammer 6 zugeordnet. Eine komplett ausgerüstete Leiterplatte
1 ist mit vier Reflektoranordnungen 3 versehen und weist somit vier Leuchtdiodengruppen
mit jeweils drei Leuchtdioden 2 auf. Die rechte Seite der in Figur 2 dargestellten
Leiterplatte 1 zeigt eine Reflektoranordnung 3 vor der Montage, wo hingegen die linke
Seite die Reflektoranordnung 3 im montierten Zustand darstellt. Die in Figur 2 dargestellte
Leiterplatte 1 ist rückseitig auf einem Träger 8 festgelegt, der als Zwischenboden
einer die Leuchtbaugruppe aufnehmenden Leuchte ausgeführt ist. Die in Figur 2 dargestellte
Leiterplatte 1 kann über einen -der Einfachheit halber nicht dargestellten- Steckverbinder
an das Versorgungsnetz und eine Steuereinrichtung angeschlossen werden. Mittels der
vorstehend erwähnten Steuereinrichtung können wunschgemäß beliebige Wunschfarben und
Lichtszenen erzeugt werden.
[0012] Selbstverständlich sind auch andere Anordnungsformen der Reflektorkammern 6 als die
in den Figuren 1 und 2 dargestellten denkbar und somit vom erfindungsgemäßen Gedanken
mit umfasst. Wichtig ist, dass durch die Einstückigkeit jeder Reflektoranordnungen
3 und dessen positionssichernd in die zugehörigen Rastausnehmungen 5 eingreifenden
Rastnasen 4 gewährleistet ist, dass jede Reflektoranordnung 3 den drei zugehörigen
Leuchtdioden 2 schon bei der Montage quasi zwangsweise exakt zugeordnet wird. Das
bedeutet, eine exakte Positionierung der Reflektoranordnung 3 wird auf besonders einfache
Art und Weise sichergestellt, so dass das von den drei Leuchtdioden 2 erzeugte Licht
durch die zugehörige Reflektoranordnung 3 besonders effizient dem Lichtauskoppelbereich
der Leuchte zugeführt und von dieser in Nutzlicht umgesetzt wird. Der Grundkörper
einer jeden Reflektoranordnung 3 ist aus einem klar transparentem Kunststoff hergestellt,
wobei die der Leuchte zugeordnete Hauptfläche und die Reflektorkammern 6 mit einer
hochglänzenden Oberflächenschicht aus Aluminium versehen sind.
[0013] Wie insbesondere aus Figur 3 hervorgeht, erstreckt sich die Leuchte im vorliegenden
Fall linienförmig und weist eine Lichtabschottungseinrichtung 9 mit mehreren Kammern
10 auf. Jeder Kammer 10 ist dabei eine Reflektoranordnung 3 zugeordnet, die jeweils
drei Leuchtdioden 2 umfasst. Die Lichtabschottungseinrichtung 9 verhindert durch die
Ausbildung und Anordnung ihrer Kammern 10 nicht nur wirkungsvoll ein Überstrahlen
von Licht, von Leuchtdiodengruppe zu Leuchtdiodengruppe, sondern unterstützt auch
die gezielte Lichtstrahlung hin zum Lichtauskoppelbereich der Leuchte. Die der Reflektoranordnung
3 abgewandte Rückfläche der Leiterplatte 1 kommt an einer -der Einfachheit halber
nicht dargestellten- Innenseite einer Wandung der Leuchte zur Anlage und die Vorderfläche
der Leiterplatte 1 liegt an der Unterseite der den Leuchtdioden 2 zugeordneten Lichtabschottungseinrichtung
9 an. Die Leiterplatte 1 und die Lichtabschottungseinrichtung 9 werden zu ihrer exakten
Positionierung gemeinsam in eine an die Innenseite der Wandung der Leuchte angeformte
Aufnahmenut unter Federwirkung eingeschoben. Die Federwirkung wird von mehreren Blattfedern
11 erzeugt, die somit nicht nur für eine sichere Positionierung von Leiterplatte 1
und Lichtabschottungseinrichtung 9 Sorge tragen, sondern auch für eine gute Wärmeableitung
von der Leiterplatte 1 zum Gehäuse der Leuchte sorgen. Zu diesem Zweck, sind alle
Wandungen der Leuchte aus Aluminium hergestellt. Um eine bestimmte Lichtabstrahlungscharakteristik
zu erzielen, ist der Oberseite jeder Kammer 10 der Lichtabschottungseinrichtung 9
eine Lichtbeeinflussungseinrichtung 12 zugeordnet. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung
12 besteht aus drei plattenförmig ausgebildeten Optiken, die übereinanderliegend angeordnet
sind. Die erste plattenförmige Optik ist dazu vorgesehen das von den Leuchtdioden
2 erzeugte Licht wunschgemäß zu richten. Die zweite plattenförmige Optik ist dazu
vorgesehen das Licht zu mischen. Die dritte plattenförmige Optik ist dazu vorgesehen
die gewünschte Lichtabstrahlungscharakteristik zu erzeugen. Diese werden abgedeckt
von einer klartransparenten Schutzscheibe, die mit dem Gehäuse der Leuchte verklebt
ist. Alle auf der Leiterplatte 1 befindlichen Leuchtdioden 2 weisen einen Leuchtdiodenchip
auf, der zur Abgabe von Licht einer bestimmten Lichtfarbe geeignet ist. Dabei weist
eine Leuchtdiodengruppe immer eine erste Leuchtdiode 2 auf, die zur Abgabe von rotem
Licht, eine zweite Leuchtdiode 2 auf die zur Abgabe von grünem Licht und eine dritte
Leuchtdiode 2 auf die zur Abgabe von blauem Licht geeignet ist.
[0014] Wie insbesondere aus Figur 4 hervorgeht, ist die Leuchte im vorliegenden Fall würfelförmig
ausgeführt und weist eine Lichtabschottungseinrichtung 9 mit mehreren Kammern 10 auf.
Jeder Kammer 10 ist dabei eine Reflektoranordnung 3 zugeordnet, die jeweils drei Leuchtdioden
2 umfasst. Die Lichtabschottungseinrichtung 9 verhindert durch die Ausbildung und
Anordnung ihrer Kammern 10 nicht nur wirkungsvoll ein Überstrahlen von Licht, von
Leuchtdiodengruppe zu Leuchtdiodengruppe, sondern unterstützt auch die gezielte Lichtstrahlung
hin zum Lichtauskoppelbereich der Leuchte. Die der Reflektoranordnung 3 abgewandte
Rückfläche der Leiterplatte 1 kommt an dem Träger 8 zur Anlage, der als Zwischenboden
der Leuchte ausgebildet ist. Die Vorderfläche der Leiterplatte 1 ist der Unterseite
der Lichtabschottungseinrichtung 9 zugeordnet. Die Lichtabschottungseinrichtung 9
wird zu ihrer exakten Positionierung in entsprechende Fixierausnehmungen des Trägers
8 eingeharkt. Dadurch das der Träger 8 aus Aluminium besteht, ist dafür Sorge getragen,
dass es zu einer guten Wärmeableitung von der Leiterplatte 1 zum Gehäuse der Leuchte
kommt. Zu diesem Zweck, sind auch alle übrigen Wandungen der Leuchte aus Aluminium
hergestellt. Um eine bestimmte Lichtabstrahlungscharakteristik zu erzielen, ist der
Oberseite jeder Kammer 10 der Lichtabschottungseinrichtung 9 eine Lichtbeeinflussungseinrichtung
12 zugeordnet. Die Lichtbeeinflussungseinrichtung 12 besteht aus drei plattenförmig
ausgebildeten Optiken, die übereinanderliegend angeordnet sind. Die erste plattenförmige
Optik ist dazu vorgesehen das von den Leuchtdioden 2 erzeugte Licht wunschgemäß zu
richten. Die zweite plattenförmige Optik ist dazu vorgesehen das Licht zu mischen.
Die dritte plattenförmige Optik ist dazu vorgesehen die gewünschte Lichtabstrahlungscharakteristik
zu erzeugen. Diese werden abgedeckt von einer klartransparenten Schutzscheibe, die
am Gehäuse der Leuchte festgelegt ist. Alle auf der Leiterplatte 1 befindlichen Leuchtdioden
2 weisen einen Leuchtdiodenchip auf, der zur Abgabe von Licht einer bestimmten Lichtfarbe
geeignet ist. Dabei weist eine Leuchtdiodengruppe immer eine erste Leuchtdiode 2 auf,
die zur Abgabe von rotem Licht, eine zweite Leuchtdiode 2 auf die zur Abgabe von grünem
Licht und eine dritte Leuchtdiode 2 auf die zur Abgabe von blauem Licht geeignet ist.
1. Leuchtbaugruppe mit einer an ein Versorgungsnetz anschließbaren Leiterplatte, auf
welcher mehrere Leuchtdioden vorhanden sind, und wobei zumindest einer Leuchtdiode
zur Beeinflussung des abgestrahlten Lichtes ein Optikelement zugeordnet ist, wobei
zumindest ein Optikelement als Reflektoranordnung (3) ausgebildet ist, welche einstückig
mehreren Leuchtdioden (2) zugeordnet ist, und dass an die der Leiterplatte (1) zugewandte
Unterseite der Reflektoranordnung (3) zumindest eine Rastnase (4) angeformt ist, die
haltend in eine entsprechend ausgebildete, in der Leiterplatte (1) vorhandene Rastausnehmung
(5) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterplatte (1) mit ihrer Vorderfläche an einer Lichtabschottungseinrichtung
(9) zur Anlage kommt, und dass die Leiterplatte (1) und die Lichtabschottungseinrichtung
(9) unterwirkung einer Feder gemeinsam in eine an die Innenseite einer Wand der die
Leuchtbaugruppe aufnehmenden Leuchte angeformte Aufnahmenut eingeschoben sind.
2. Leuchtbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine einstückig ausgebildete Reflektoranordnung (3) drei Leuchtdioden (2)
zugeordnet ist.
3. Leuchtbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Reflektoranordnung (3) mehrere Reflektorkammern (6) aufweist, die
linienförmig angeordnet sind.
4. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Reflektoranordnung (3) mehrere Reflektorkammern (6) aufweist, die
kreisförmig angeordnet sind.
5. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Reflektoranordnung (3) mehrere Reflektorkammern (6) aufweist, die
dreieckförmig angeordnet sind.
6. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Reflektoranordnung (3) eine Reflektorkammer (6) aufweist, die einer
einzigen Leuchtdiode (2) zugeordnet ist.
7. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Reflektoranordnung (3) eine Reflektorkammer (6) aufweist, die mehreren
Leuchtdioden zugeordnet ist.
8. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper zumindest einer Reflektoranordnung (3) aus einem klartransparenten
Kunststoffmaterial hergestellt ist, und dass zumindest eine Reflektorkammer (6) des
Grundkörpers mit einer hochglänzenden Oberflächenschicht versehen ist.
9. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer Reflektoranordnung (3) zumindest ein Lichtleiter zugeordnet ist,
der zumindest eine Lichteinkoppelfläche und zumindest eine Lichtauskoppelfläche aufweist.
10. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die der Reflektoranordnung (3) abgewandte Rückfläche der mit den Leuchtdioden (2)
versehenen Leiterplatte (1) an der Innenseite einer Wand der die Leuchtbaugruppe aufnehmenden
Leuchte zur Anlage kommt, und dass die Vorderfläche der Leiterplatte (1) der Unterseite
einer den Leuchtdioden (2) zugeordneten Lichtabschottungseinrichtung (9) zugeordnet
ist.
11. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die mit der Aufnahmenut versehene Wand der Leuchte aus einem gute Wärmeteileigenschaften
aufweisenden Material, vorzugsweise aus Aluminium besteht.
12. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Leuchtdioden (2) zumindest eine, der Lichtabschottungseinrichtung (9)
zugeordnete Lichtbeeinflussungseinrichtung (12) vorgesehen ist.
13. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lichtbeeinflussungseinrichtung (12) aus zumindest einer platten- und/oder
folienförmig ausgebildeten Optik besteht.
14. Leuchtbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Leuchtdiode (2) einen Leuchtdiodenchip aufweist, der zur Abgabe von
Licht mehrerer Lichtfarben geeignet ist.
1. Lighting module with a printed circuit board that can be connected to a supply network
and is provided with several light emitting diodes, and with an optical element allocated
to at least one light emitting diode for the purpose of influencing the radiated light,
with at least one optical element designed as a reflector arrangement (3) which is
integrally allocated to several light emitting diodes (2), and that at least one locking
catch (4) that is formed onto the underside of the reflector arrangement (3) facing
the printed circuit board (1) engages in a retaining manner in an appropriately shaped
catch recess (5) provided in the printed circuit board (1), characterised in that the printed circuit board (1) comes to rest with its front surface on a light separation
device (9) and that the printed circuit board (1) and the light separation device
(9) are inserted under spring action into a location groove formed onto the inside
of a wall of the luminaire accommodating the lighting module.
2. Lighting module according to Claim 1, characterised in that at least one integrally formed reflector arrangement (3) is allocated to three light
emitting diodes (2).
3. Lighting module according to Claim 1 or Claim 2, characterised in that at least one reflector arrangement (3) has several reflector chambers (6) arranged
in a linear fashion.
4. Lighting module according to any of Claims 1 to 3, characterised in that at least one reflector arrangement (3) has several reflector chambers (6) arranged
in a circular fashion.
5. Lighting module according to any of Claims 1 to 4, characterised in that at least one reflector arrangement (3) has several reflector chambers (6) arranged
in a triangular fashion.
6. Lighting module according to any of Claims 1 to 5, characterised in that at least one reflector arrangement (3) has a reflector chamber (6) which is allocated
to a single light emitting diode (2).
7. Lighting module according to any of Claims 1 to 6, characterised in that at least one reflector arrangement (3) has a reflector chamber (6) which is allocated
to several light emitting diodes.
8. Lighting module according to any of Claims 1 to 7, characterised in that the base body of at least one reflector arrangement (3) is manufactured from a clear,
transparent synthetic material and that at least one reflector chamber (6) of the
base body is provided with a high-gloss surface coating.
9. Lighting module according to any of Claims 1 to 8, characterised in that at least one light conductor, which has at least one light launching surface and
at least one light decoupling surface, is allocated to at least one reflector arrangement
(3).
10. Lighting module according to any of Claims 1 to 9, characterised in that the rear surface of the printed circuit board (1) that is provided with light emitting
diodes (2) and faces away from the reflector arrangement (3) comes to rest on the
inside of a wall of the luminaire accommodating the lighting module and that the front
surface of the printed circuit board (1) is allocated to the underside of a light
separation device (9) allocated to one of the light emitting diodes (2).
11. Lighting module according to any of Claims 1 to 10, characterised in that at least the wall of the luminaire provided with the locating groove is made of a
material with good heat conducting properties, preferably of aluminium.
12. Lighting module according to any of Claims 1 to 11, characterised in that at least one light influencing device (12) is provided above the light emitting diodes
(2) which is allocated to the light separation device (9).
13. Lighting module according to any of Claims 1 to 12, characterised in that at least one light influencing device (12) is made up of at least one optical system
of a sheet- and/or foil-shaped design.
14. Lighting module according to any of Claims 1 to 13, characterised in that at least one light emitting diode (2) has a light emitting diode chip which is suitable
for emitting light in several light colours.
1. Module d'éclairage avec une carte à circuits imprimés pouvant être raccordée à un
réseau d'alimentation, carte à circuits imprimés comportant plusieurs diodes électroluminescentes,
un élément optique influençant la lumière diffusée étant attribué à au moins l'une
de ces diodes, et au moins un élément optique étant réalisé sous forme d'un groupe
de réflecteurs (3) lequel est attribué en une pièce à plusieurs diodes électroluminescentes
(2) ; au moins un ergot (4) étant formé sur le dessous, tourné vers la carte à circuits
imprimés (1), du groupe de réflecteurs (3), faisant fixation en prenant dans un évidement
de blocage (5) formé en conséquence dans la carte à circuits imprimés (1), caractérisé en ce que la surface avant de la carte à circuits imprimés (1) s'appuie contre un dispositif
de blocage de la lumière (9), et en ce que la carte à circuits imprimés (1) et le dispositif de blocage de la lumière (9), sous
l'effet d'un ressort, sont poussés dans une rainure d'accueil formée sur le côté intérieur
d'une paroi de la lampe accueillant le module d'éclairage.
2. Module d'éclairage selon la revendication 1, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs en une pièce (3) est attribué à trois diodes électroluminescentes
(2).
3. Module d'éclairage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs (3) présente plusieurs chambres (6), placées en
ligne.
4. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs (3) présente plusieurs chambres (6), placées en
cercles.
5. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs (3) présente plusieurs chambres (6), placées en
triangle.
6. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs (3) présente une chambre (6) attribuée à une seule
diode électroluminescente (2)
7. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que au moins un groupe de réflecteurs (3) présente une chambre (6) attribuée à plusieurs
diodes électroluminescentes (2).
8. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps de base d'au moins un groupe de réflecteurs (3) est fabriqué dans un matériau
plastique transparent, et en ce que au moins une chambre (6) du corps de base est munie d'une couche de surface brillante.
9. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que au moins un guide de lumière est attribué à au moins un groupe de réflecteurs (3),
guide de lumière présentant au moins une surface d'introduction de la lumière et au
moins une surface de sortie de la lumière.
10. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le dos de la carte à circuits imprimés (1) munie des diodes électroluminescentes
(2), dos regardant du côté opposé au groupe de réflecteurs (3), s'appuie sur le côté
intérieur d'une paroi de la lampe accueillant le module d'éclairage, et en ce que la surface avant de la carte à circuits imprimés (1) est attribuée au dessous d'un
dispositif de blocage de la lumière (9) attribué aux diodes électroluminescentes (2).
11. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que au moins la paroi de la lampe munie de la rainure d'accueil est constituée d'un matériau
présentant une bonne conductivité thermique, de préférence en aluminium.
12. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que au moins un dispositif d'influence sur la lumière (12) attribué au dispositif de
blocage de la lumière (9) est prévu au dessus des diodes électroluminescentes (2).
13. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que au moins un dispositif d'influence sur la lumière (12) se compose d'un système optique
réalisé sous forme de plaque et/ou de film.
14. Module d'éclairage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que au moins une diode électroluminescente (2) présente une puce appropriée à dispenser
une lumière de plusieurs couleurs.
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