[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Mischen eines individuell auf einen Kundenwunsch
abgestimmten Parfüms unter Auswahl einer Grundduftkomponente aus einer Mehrzahl von
Grundduftkomponenten sowie wenigstens einer Zusatzduftkomponente aus einer Mehrzahl
von Zusatzduftkomponenten.
[0002] Parfüm als Wohlgeruch dient in erster Linie dem persönlichen Wohlbefinden und der
Selbstdarstellung. Es soll einerseits dem Benutzer gefallen und andererseits nach
außen hin die Persönlichkeit und den besonderen Stil des Benutzers unterstreichen.
Ein Problem besteht darin, dass sich jede Duftnote auf der Haut von verschiedenen
Menschen unterschiedlich entwickelt. Aus diesem Grund ist es außerordentlich schwierig,
ohne Probe oder sogar für dritte Personen ein in jeder Hinsicht passendes Parfüm zu
finden.
[0003] Wegen dieser Schwierigkeit verwendet man im Handel oft Testflakons mit geringem Inhalt,
die dem Kunden zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt werden. In Anbetracht der Vielzahl
der als Bausteine für ein Parfüm geeigneten natürlichen oder synthetischen Riechstoffe
ist es aber nahezu ausgeschlossen, solche Proben in der theoretisch denkbaren Variationsbreite
bereit zu halten.
[0004] Als Basis für die Herstellung von Parfüm stehen zur Zeit etwa 200 natürliche Essenzen
und etwa 2000 synthetische Duftstoffe zur Verfügung, die an Blüten, Früchte, Gewürze,
Holz, Rinde und Harz, Blätter, Gräser, Moos, Beeren, Wurzeln, tierische Sekrete und
charakteristische Nahrungsmittel erinnern und in Alkohol (ca. 80%) und Wasser gelöst
werden.
[0005] In Anbetracht dieser Vielzahl hat es nicht an Versuchen gefehlt, eine geeignete Klassifizierung
zu finden. So gibt es z. B. eine Einteilung nach sogenannten Duftnoten (Kopfnote,
Herznote, Basisnote), die sich daran orientieren, wie der Dufteindruck des betreffenden
Parfüms auf der Haut abklingt. Und zwar ist die Kopfnote in erster Linie in den ersten
Minuten nach dem Auftragen des Parfüms auf die Haut wahrnehmbar. Die Herznote ist
demgegenüber erst nach Stunden wahrnehmbar, nachdem sich die Kopfnote verflüchtigt
hat. Die Basisnote ist demgegenüber die letzte Stufe des Duftabbaus und enthält im
Wesentlichen die zuletzt verdunsteten Bestandteile.
[0006] Daneben benutzt man zur Klassifizierung sogenannte Duftfamilien, die jeweils Gemische
von Riechstoffen mit ähnlichen Duftnoten enthalten. Diese Einteilung ist allerdings
umstritten und teilweise auch willkürlich.
[0007] Nach dem Stand der Technik (vgl.
US 2003/0014324 A1) ist es bekannt, für jeden Kunden ein individuell auf den Kundenwunsch abgestimmtes
Parfüm zu mischen. Dabei wird den Wünschen des Kunden im Hinblick auf den gewünschten
Duft dadurch Rechnung getragen, dass der Kunde durch einen persönlichen Kontakt mit
einem Berater oder über Internet, Telefon oder dergleichen seine Wünsche mitteilt
und nach seinen Angaben ein individuelles Parfüm gemischt wird.
[0008] In Anbetracht der oben diskutierten Ungenauigkeit in der Klassifizierung und der
Vielzahl der möglichen Ingredienzien, die in unterschiedlichen Mengen und Konzentrationen
verwendet werden können, ist es natürlich außerordentlich schwierig, die verschiedenen
Kundenwünsche in großer Variationsbreite und insbesondere bei komplexen Mischungen
auf einfache Weise abwickeln zu können. Hierfür benötigt man normalerweise einen geübten
Experten, nämlich einen sogenannten Parfümeur.
[0009] Bei dem aus der
US 2003/0014324 A1 bekannten Verfahren wird eine gewisse Variationsbreite dadurch erreicht, dass man
den Kunden in einem ersten Schritt eine seinen Wünschen entsprechende Grundduftkomponente,
nach Kopfnote, Herznote und Basisnote und dann in einem zweiten Schritt eine seinen
weiteren Wünschen entsprechende Zusatzkomponente nach Kopfnote, Herznote und Basisnote
aussuchen lässt und anschließend diese Grundduftkomponente mit der Zusatzduftkomponente
vermischt.
[0010] Die auf diese Weise erreichbare Variationsbreite ist indessen gering. Außerdem ist
aufgrund der unbestimmten Mengen und Konzentrationsverhältnisse die Reproduktion schwierig.
[0011] Es ist Aufgabe der Erfindung, das Verfahren der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, dass das auf Kundenwunsch abgestimmte Parfüm auf einfach Weise in
einer sehr großen Variationsbreite und mit genauer Reproduzierbarkeit gemischt werden
kann. Dabei soll es insbesondere auf einfache Weise möglich sein, eine genau bestimmte
Zielmenge eines individuell an Kundenwünsche angepassten Parfüms mit reproduzierbarer
Zusammensetzung aus einer Vielzahl von Duftkomponenten zusammenzustellen, ohne dabei
auf die Kunstfertigkeit eines geübten Parfümeurs angewiesen zu sein. Das individuell
angepasste Parfüm soll nämlich insbesondere im Direktvertrieb beim Kunden vor Ort
vom Verkäufer aus einem mitgebrachten Satz von Grundduftkomponenten und Zusatzduftkomponenten
hergestellt werden und später anhand von diesen Angaben reproduziert werden.
[0012] Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Mischen eines individuell auf einen
Kundenwunsch abgestimmten Parfüms unter Auswahl einer Grundduftkomponente aus einer
Mehrzahl von Grundduftkomponenten sowie wenigstens einer Zusatzduftkomponente aus
einer Mehrzahl von Zusatzduftkomponenten, welches dadurch gekennzeichnet ist,
dass zur Herstellung einer Zielmenge von 100 Vol.-Teilen Parfum eine Grundduftkomponente
in einer Teilmenge X mit Y gleichgroßen Inkrementen von Zusatzduftkomponenten gemischt
wird, wobei
die Teilmenge X 50 bis 90 Vol.-Teile, vorzugsweise 70 bis 90 Vol.-Teile beträgt und
Y eine ganze Zahl von 4 bis 20 ist
und wobei jede Zusatzduftkomponente in Inkrementen

Vol.-Teilen oder einem ganzzahligen Vielfachen davon eingesetzt wird, mit der Randbedingung,
dass

[0013] Bei Einhaltung dieser Mischungsregel lässt sich Parfüm in einer außerordentlichen
Variationsbreite mit der Zielmenge 100 Vol.-Teile exakt reproduzierbar aus Grundduftkomponenten
und eine Anzahl von Zusatzduftkomponenten mischen. Dadurch, dass der jeweils gewählten
Grundduftkomponente die bis zum Erreichen der Zielmenge zuzusetzenden Zusatzduftkomponenten
in untereinander gleichen Inkrementen oder ganzzahligen Vielfachen von solchen Inkrementen
zugesetzt werden, kann auf einfache Weise durch einfaches Abzählen der zugesetzten
Inkremente in großer Variationsbreite eine große Zahl von individuellen Mischungen
hergestellt und reproduziert werden. Die Reproduktion ist insofern besonders einfach,
als man dafür lediglich den jeweils verwendeten Grundduft und die Anzahl von Inkrementen
der ausgewählten und verwendeten Zusatzduftnoten kennen muss. Das Verfahren gemäß
der Erfindung eignet sich deshalb auch insbesondere für Vertriebssysteme, bei denen
das individuelle Parfüm zusammen mit dem Kunden vor Ort vorgenommen wird, um es anschließend
in einer zentralen Produktionsstätte reproduzieren zu lassen.
[0014] Eine bevorzugte Ausführungsform des Verfahren gemäß der Erfindung sieht vor, dass
eine aus einer Auswahl von sechs oder mehr Grundduftkomponenten kombiniert mit bis
zu vierzehn, vorzugsweise ein bis drei, Zusatzduftkomponenten eingesetzt wird. Es
hat sich herausgestellt, dass mit einer solchen Kombination von Grundduftkomponenten
und Zusatzduftkomponenten eine enorm große Anzahl von individuellen Parfüms gemischt
werden kann.
[0015] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
gemäß der Erfindung, gekennzeichnet durch
- ein Mischgefäß zur Aufnahme der Zielmenge von 100 Vol.-Teilen an Parfüm,
- mehrere Vorratsbehälter für die Grundduftkomponenten jeweils versehen mit einer Makro-Dosiervorrichtung
zur Abgabe einer Teilmenge von X Vol.-Teilen der jeweiligen Grundduftkomponente und
- mehrere Vorratsbehälter für die Zusatzduftkomponenten jeweils versehen mit einer Mikro-Dosiervorrichtung
zur Abgabe von Y gleichgroßen Inkrementen der einzelnen Zusatzduftkomponenten, wobei
jedes Inkrement

Vol.-Teilen entspricht, mit der Randbedingung, dass

ist.
[0016] Eine solche Vorrichtung kann vom Berater mitgeführt werden, so dass der Berater zusammen
mit dem Kunden das Parfüm vor Ort zusammenstellen kann.
[0017] Noch besser ist es, wenn der Berater einen vorkonfektionierten Baukasten mit den
verschiedenen Duftkomponenten mit sich führt. Ein solcher Baukasten ist zweckmäßig
gekennzeichnet durch
- ein Mischgefäß zur Aufnahme einer Zielmenge von 100 Vol.-Teilen Parfüm,
- mehreren große Behältern für sechs oder mehr verschiedene Grundduftkomponenten jeweils
mit einer Füllmenge von X Vol.-Teilen pro großem Behälter
- und einer Vielzahl von kleinen Behältern, die jeweils ein Inkrement in der Größe von

Vol.-Teilen pro kleinem Behälter von 14 unterschiedlichen Zusatzduftkomponenten enthalten.
[0018] Mit einem solchen Baukasten lassen sich ebenfalls vor Ort auf einfache Weise und
leicht reproduzierbar die verschiedensten Parfüms herstellen, indem zunächst eine
der in den großen Behältern vorrätig gehaltenen Grundduftkomponenten in das Mischgefäß
eingefüllt wird und sodann das Mischgefäß mit dem Inhalt einer Anzahl von kleinen
Behältern bis zur Zielmenge aufgefüllt und durchmischt wird. Dabei sind bei der Zugabe
der Zusatzduftkomponenten aus den kleinen Behältern natürlich die oben diskutierten
Regeln und Randbedingungen des Verfahrens einzuhalten.
[0019] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Mischbaukasten zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung;
- Figur 2
- eine Mischvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung.
[0020] In der Figur 1 ist ein Mischgefäß mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Dieses Mischgefäß
ist zur Aufnahme und zum Mischen einer Zielmenge von 100 Vol.-Teilen Parfüm geeignet
und mit einem Rührwerk 2 versehen, welches zum Rühren der Bestandteile dient.
[0021] Weiterhin umfasst der Mischbaukasten sechs große Behälter 3 für sechs verschiedene
Grundduftkomponenten A, B, C, D, E und F. Bei diesen Grundduftkomponenten handelt
es sich um vorgemischte Akkorde aus Kopfnote, Herznote und Basisnote, deren besondere
Charakteristik durch bestimmte Namen angedeutet wird. Zu diesen Namen können dem auswählenden
Kunden ggf. noch weitere Informationen gegeben werden.
[0022] Beim Ausführunsbeispiel der Figur 1 enthält jeder große Behälter 3 die Teilmenge
X = 70 Vol.-Anteile der herzustellenden Zielmenge von 100 Vol.-Teilen. Abweichend
davon kann die Teilmenge X auch 50 bis 90 Vol.-Teile, vorzugsweise 70 bis 90 Vol.-Teile
betragen.
[0023] Die genannte Teilmenge X einer der genannten Grundduftkomponenten A bis F, das heißt
der gesamte Inhalt einer der drei großen Behälter 3, wird in das Mischgefäß 1 eingefüllt.
[0024] Das verbleibende Volumen bis zur Zielmenge des Mischgefäßes beträgt 100-X, d. h.
beim Ausführungsbeispiel 30 Vol.-Teile. Dieses verbleibende Volumen, welches anschließend
mit Zusatzduftkomponenten aufgefüllt werden muss, ist nach der Lehre der Erfindung
in Y gleichgroße Inkremente unterteilt. Beim Ausführungsbeispiel beträgt die Anzahl
der Inkremente 10, kann aber auch davon abweichen und 4 bis 20 betragen. Dabei entspricht
die Teilmenge jedes Inkrementes

Vol.-Teile, d. h. beim Ausführungsbeispiel 3 Vol.-Teile.
[0025] Die einzelnen Zusatzduftkomponenten a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m und n werden
jeweils in kleinen Behältern 4 bereitgehalten, wobei jeder kleine Behälter die Teilmenge
eines Inkrements, d. h. beim Ausführungsbeispiel eine Teilmenge von 3 Vol.-Teilen
enthält. Bei den einzelnen der insgesamt 14 Zusatzduftkomponenten handelt es sich
auch wieder um vorgemischte Akkorde bestehend aus Kopfnote, Herznote und Basisnote,
deren besondere Charakteristik durch Adjektive angedeutet wird, die dem Kunden bei
der Auswahl Anhaltspunkte bieten sollen und dem Namen der Grundduftkomponente hinzugefügt
werden können.
[0026] Das in dem Mischgefäß 1 verbleibende Volumen 100-X wird nun mit dem Inhalt von ausgewählten
kleine Behältern 4 bis zur Zielmenge 100 aufgefüllt, wobei die Zusatzduftkomponenten
nur in den Teilmengen der Inkremente oder einem ganzzahligen Vielfachen davon zugegeben
werden. Sobald das Mischgefäß auf diese Art und Weise bis zur Zielmenge aufgefüllt
ist, wird das Parfüm mit Hilfe des Rührwerks 2 vermischt und ist für den Einsatz fertig.
[0027] Für die Reproduktion benötigt man lediglich die jeweils gewählte Grundstoffkomponente
und die Anzahl der jeweils verwendeten Inkremente der verschiedenen Zusatzduftkomponenten.
Beim Ausführungsbeispiel ist das beispielsweise die Grundduftkomponente C mit den
Zusatzduftkomponenten 1 • a + 2 • b + 1 • f + 2 • h + 3 • k + 1 • j. Diese einfache
Information kann nach Mischung des Parfüms zusammen mit dem Kunden vor Ort an eine
Zentrale gegeben werden, so dass nach den gleichen Mischungsregeln das Parfüm hergestellt
und verpackt kartoniert und beschriftet an den Kunden ausgeliefert werden kann.
[0028] Abweichend vom in Figur 1 dargestellten Mischbaukasten kann das Verfahren gemäß der
Erfindung auch mit der in Figur 2 dargestellten Mischvorrichtung durchgeführt werden.
Auch diese Mischvorrichtung enthält ein Mischgefäß 11, welches zur Aufnahme der Zielmenge
von 100 Vol.-Teilen Parfüm geeignet ist und mit einem Rührwerk 12 versehen ist, welches
zum Vermischen der Bestandteile dient.
[0029] Die Grundduftkomponenten A bis F werden hier in großen Vorratsbehältern 13 bereitgehalten,
denen jeweils eine Makro-Dosiervorrichtung 13a zur dosierten Abgabe der jeweils richtigen
Teilmenge X der jeweiligen Grundduftkomponente zugeordnet ist. Weiterhin werden die
Zusatzduftkomponenten a bis n in kleinen Vorratsbehältern 14 bereitgehalten, denen
jeweils eine Mikro-Dosiervorrichtung 14a zur Abgabe von Inkrementen der verschiedenen
Zusatzduftkomponenten zugeordnet sind.
[0030] Der Mischvorgang verläuft analog zum Mischvorgang mit dem oben erläuterten Mischbaukasten
ab, mit dem Unterschied, dass hier die Teilmenge X der jeweiligen Grundduftkomponente
und die jeweils gewünschte Anzahl an Inkrementen Y der verschiedenen Zusatzduftkomponenten
mit Hilfe der Makro-Dosiervorrichtungen 13a bzw. der Mikro-Dosiervorrichtungen 14a
durchgeführt werden. Ggf. können diese Makro-Dosiervorrichtungen 13a und Mikro-Dosiervorrichtungen
14a auch rechnergesteuert betätigt werden.
1. Verfahren zum Mischen eines individuell auf einen Kundenwunsch abgestimmten Parfüms
unter Auswahl einer Grundduftkomponente aus einer Mehrzahl von Grundduftkomponenten
sowie wenigstens einer Zusatzduftkomponente aus einer Mehrzahl von Zusatzduftkomponenten,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung einer Zielmenge von 100Vol.-Teilen Parfüm eine Grundduftkomponente
in einer Teilmenge X mit Y gleich großen Inkrementen von Zusatzduftstoffkomponenten
gemischt wird, wobei
die Teilmenge X 50 bis 90 Vol.-Teile, vorzugsweise 70 bis 90 Vol.-Teile beträgt
und Y eine ganze Zahl von 4 bis 20 ist
und wobei jede Zusatzduftkomponente in Inkrementen von

Vol.-Teilen oder einem ganzzahligen Vielfachen davon eingesetzt wird,
mit der Randbedingung, dass
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine von sechs oder mehr Grundduftkomponenten kombiniert mit bis zu vierzehn, vorzugsweise
ein bis drei Zusatzduftkomponenten eingesetzt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
- ein Mischgefäß (11) zur Aufnahme einer Zielmenge von 100 Vol.-Teilen an Parfüm,
- mehrere Vorratsbehälter (13) für die Grundduftkomponenten, jeweils versehen mit
einer Makro-Dosiervorrichtung (13a) zur Abgabe einer Menge von X Vol.-Teilen der jeweiligen
Grundduftkomponente,
- mehrere Vorratsbehälter (14) zur Abgabe von für die Zusatzduftkomponenten jeweils
versehen mit einer Mikro-Dosiervorrichtung (14a) zur Abgabe von Y gleichgroßen Inkrementen
der einzelnen Zusatzduftkomponenten, wobei jedes Inkrement

Vol.-Teilen entspricht, mit der Randbedingung, dass

4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen Mischbaukasten enthaltend
- ein Mischgefäß (1) zur Aufnahme der Zielmenge von 100 Vol.-Teilen an Parfüm,
- mehrere große Behälter (3) für sechs oder mehr verschiedene Grundduftkomponenten,
jeweils mit einer Füllmenge von X Vol.-Teilen pro großem Behälter (3)
- und eine Vielzahl kleine Vorratsbehälter (4) für verschiedene Zusatzduftkomponenten,
die jeweils ein gleich großes Inkrement in der Größe von

-Teilen pro kleinem Behälter (4) enthalten.