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EP 2 260 986 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2012 Patentblatt 2012/16 |
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Anmeldetag: 12.06.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Einrichtung für das Beschneiden wenigstens einer Seitenkante gebundener resp. gehefteter
Druckerzeugnisse
Device for cutting at least one printed product bonded or bound to a side edge
Dispositif de découpage d'au moins un bord latéral de produits d'impression reliés
ou collés
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.12.2010 Patentblatt 2010/50 |
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Patentinhaber: Müller Martini Holding AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Franke, Thomas
8280 Kreuzlingen (CH)
- Meyer, Hanspeter
8536 Hüttwilen (CH)
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Vertreter: Liebe, Rainer |
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Müller Martini Holding AG
Patentabteilung
Untere Brühlstrasse 13 4800 Zofingen 4800 Zofingen (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 839 236 GB-A- 935 863
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DE-A1- 19 905 459
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung für das Beschneiden wenigstens einer Seitenkante
gebundener resp. gehefteter Druckerzeugnisse, wie beispielweise Buchblocks, Bücher,
Zeitschriften oder dgl., bestehend aus einem Schneidtisch, dem die Druckerzeugnisse
jeweils in eine Schneidposition versetzbar flach aufliegend zuführbar sind, und einem
die Druckerzeugnisse zumindest während dem Schneidvorgang gegen den Schneidtisch pressenden,
auf ein Druckerzeugnis absenk- und von diesem anhebbaren Pressstempel sowie wenigstens
einem aus einer Ausgangsstellung gegen den Schneidtisch und zurück angetriebenen Schneidmesser
und einer die Schneidbewegung begrenzenden Schneidleiste oder einem Gegenmesser, wobei
der Pressstempel einen den Druckerzeugnissen im Näherungsbereich der Seitenkante zugewandten,
in Pressrichtung an dem Pressstempel erhöhten Pressrand aufweist, der einen dem Schneidtisch
zugewandten Expansionsraum bildet, welcher zur Aufnahme einer elastischen Einlage
ausgebildet ist.
[0002] Einrichtungen der genannten Art sind für den Beschnitt der drei Seitenkanten gebundener
Druckerzeugnisse vorgesehen und dem Fachmann als Dreischneider, Trimmer, Dreimesserautomat
oder ähnlichen Bezeichnungen bekannt. Die gebundenen Druckerzeugnisse werden in einem
seriellen Produktestrom, einzeln oder in Stapeln einem Schneidtisch zugeführt und
dabei nach dem Rücken und/oder den Seitenkanten ausgerichtet, danach mittels eines
Pressstempels auf den Schneidtisch gepresst und in dieser Position beschnitten. Die
Messer führen hierzu jeweils eine gegen eine am Schneidtisch befestigte Schneidleiste
gerichtete Schneidbewegung aus. Nach diesem Prinzip arbeitende Dreischneider gewährleisten
eine gute Qualität der Druckerzeugnisse in Bezug auf die Geometrie und die Schnittfläche.
Nachteilig ist, dass für die Umstellung auf verschiedene Formate in der Regel sowohl
der Pressstempel, als auch der Schneidtisch entsprechend dem Format ausgetauscht werden
müssen. Enthalten die Druckerzeugnisse zusätzlich Beilagen, wie Beutel, Warenmuster,
Hefte oder dgl. Produkte, kann die Dicke innerhalb der Druckerzeugnisse variieren.
Um die Presskraft in die Bereiche der Seitenkanten verteilen zu können, muss nach
dem Stand der Technik die Topologie des Pressstempels an die Oberflächentopologie
der Druckerzeugnisse angepasst werden. Diese Anpassarbeiten können erst nach dem Vorhandensein
der gebundenen Druckerzeugnisse vorgenommen werden, wodurch die restlichen, bereits
eingerichteten Anlageteile solange nicht produzieren können, bis auch der Dreischneider
eingerichtet ist. Die Umstellzeit des Dreischneiders beeinträchtigt somit die Effizienz
einer kompletten Verarbeitungslinie nachhaltig und die Verteilung der Schneidkraft
auf die Oberfläche der Druckerzeugnisse ist von den Fähigkeiten des Maschinenbedieners
abhängig.
[0003] In der
DE-A-199 05 459 ist eine Vorrichtung zum Beschneiden von zu einem Stapel zusammengefassten Druckbögen
offenbart. Die Druckbögen werden zu Wertpapieren verarbeitet, die zur Fälschungssicherung
mit einem Wasserzeichen und/oder einem Prägedruck versehen sind. Ein Stapel von Druckbögen
weist demzufolge im Bereich der Fälschungssicherung einen signifikanten hervorstehenden
Bereich auf. Zur Erreichung einer hohen Formatgenauigkeit müssen die Stapel während
dem Schneidevorgang mittels eines Pressstempels gegen einen, eine glatte Oberfläche
aufweisenden, tragenden Tisch gepresst werden. Die Unterseite einer mit dem Pressstempel
verbundenen Pressplatte weist eine Pressfläche auf, die genau in den Bereichen, in
denen die mit einem Prägedruck versehenen Flächen in dem Stapel
[0004] In der
DE-A-199 05 459 ist eine Vorrichtung zum Beschneiden von zu einem Stapel zusammengefassten Druckbögen
offenbart. Die Druckbögen werden zu Wertpapieren verarbeitet, die zur Fälschungssicherung
mit einem Wasserzeichen und/oder einem Prägedruck versehen sind. Ein Stapel von Druckbögen
weist demzufolge im Bereich der Fälschungssicherung einen signifikanten hervorstehenden
Bereich auf. Zur Erreichung einer hohen Formatgenauigkeit müssen die Stapel während
dem Schneidevorgang mittels eines Pressstempels gegen einen, eine glatte Oberfläche
aufweisenden, tragenden Tisch gepresst werden. Die Unterseite einer mit dem Pressstempel
verbundenen Pressplatte weist eine Pressfläche auf, die genau in den Bereichen, in
denen die mit einem Prägedruck versehenen Flächen in dem Stapel übereinander liegen,
mit vielen Vertiefungen versehen ist. Die Vertiefungen sind exakt wie die hervorstehenden
Bereiche der Druckbögen geformt und können mit einer elastischen Einlage versehen
sein. Beim Pressen des Staples greifen nun die herausragenden Bereiche des Stapels
in die Vertiefungen des Pressstempels ein, während die Pressfläche in den Bereichen
ohne Prägedruck auf den Stapel Druck ausübt. Der Pressstempel muss demzufolge bei
einer Änderung des Prägedrucks ebenfalls ausgetauscht oder angepasst werden. übereinander
liegen, mit vielen Vertiefungen versehen ist. Die Vertiefungen sind exakt wie die
hervorstehenden Bereiche der Druckbögen geformt und können mit einer elastischen Einlage
versehen sein. Beim Pressen des Staples greifen nun die herausragenden Bereiche des
Stapels in die Vertiefungen des Pressstempels ein, während die Pressfläche in den
Bereichen ohne Prägedruck auf den Stapel Druck ausübt. Der Pressstempel muss demzufolge
bei einer Änderung des Prägedrucks ebenfalls ausgetauscht oder angepasst werden.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mittels der die Presskraft
effizient und die Druckerzeugnisse schonend auf die Druckerzeugnisse verteilbar ist.
Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, bei einer Produktionsumstellung von einem
Druckerzeugnis auf das nächste, die Umrüstzeit kurz zu halten.
[0006] Die an die Erfindung gerichtete Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
der Schneidtisch einen dem Pressstempel gegenüberliegenden, aus der Schneidleiste
gebildeten und in Pressgegenrichtung erhöhten Gegenpressrand aufweist, der einen Expansionsraum
in dem Schneidtisch bildet, in den eine zweite elastische Einlage einsetzbar ist.
[0007] Anschliessend wird die vorgeschlagene Einrichtung unter Bezugnahme auf die Zeichnung
und den zitierten Stand der Technik, auf die bezüglich aller in der Beschreibung nicht
erwähnten Einzelheiten verwiesen wird, anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Einrichtung für das Beschneiden der Seitenkanten gebundener Druckerzeugnisse
in vereinfachter Darstellung,
- Fig. 2
- einen Schnitt quer zur Förderrichtung durch den Schneidtisch und den Pressstempel
der Einrichtung nach Fig.1, mit einem ungepress- ten Druckerzeugnis,
- Fig. 3
- einen Schnitt quer zur Förderrichtung durch den Schneidtisch und den Pressstempel
der Einrichtung nach Fig.1, mit einem gepressten Druckerzeugnis während dem Schneiden,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht des Pressstempels und des Schneidtischs mit ei- nem gepressten
Druckerzeugnis, dessen Inhalt aus ungleich langen Druckbogen gebildet ist,
- Fig. 5
- einen erfindugsgemässen Pressstempel mit einer Einlage,
- Fig. 6
- eine Pressplatte des Pressstempels nach Fig. 5,
- Fig. 7
- eine alternative Ausführungsform der Pressplatte und
- Fig. 8
- eine Einlage für den Pressstempel.
[0008] Eine in Fig.1 dargestellte Schneideinrichtung 1 ist für das Beschneiden wenigstens
einer Seitenkante 2 gebundener resp. gehefteter Buchblocks, Bücher, Zeitschriften
oder dgl. Druckerzeugnisse 3 vorgesehen. Die Druckerzeugnisse 3 werden dabei in einem
Förderstrom einzeln oder in aus mehreren Druckerzeugnissen 3 gebildeten Stapeln in
Förderrichtung F einem Schneidtisch 4 der Schneideinrichtung 1 flach aufliegend zugeführt.
Die dem Schneidtisch 4 jeweils in eine Schneidposition zugeführten Druckerzeugnisse
3 werden zumindest während dem Schneidvorgang mittels eines gegen den Schneidtisch
4 pressenden, auf das Druckerzeugnis 3 absenk- und von diesem anhebbaren Pressstempel
5 gehalten und durch aus einer Ausgangsstellung gegen den Schneidtisch 4 resp. gegen
Schneidleisten 7 oder Gegenmesser angetriebene Schneidmesser 6 beschnitten. Bei der
Verarbeitung von Druckerzeugnissen 3, die über ihre flächigen Seiten 8 eine konstante
Dicke aufweisen, können die Oberflächen des Pressstempels 5 und des Schneidtischs
4 als ebene Flächen ausgebildet sein. Sollen, wie in den Fig. 2 und Fig. 3 dargestellt,
Druckerzeugnisse 3 mit eingefügten Beilagen 9, wie beispielsweise mit einer Flüssigkeit
gefüllte Beutel oder Warenmuster, beschnitten werden, müssen in diesen Bereichen der
Pressstempel 5 und/oder der Schneidtisch 4 derart gestaltet werden, dass keine übermässige
Druckkraft auf die Beilagen 9 entsteht. Der Pressstempel 5 weist deshalb einen den
Druckerzeugnissen 3 im Näherungsbereich der Seitenkante 2 zugewandten, in Pressrichtung
P erhöhten Pressrand 10 auf. Ein durch den Pressrand 10 des Pressstempels 5 gebildeter,
dem Schneidtisch 4 gegenüberliegender Expansionsraum 11, ist zur Aufnahme einer nachgiebigen
Einlage 12 aus einem elastischen oder viscoelastischen Werkstoff gebildet. Vorzugsweise
überragt die Einlage 12 den Pressrand 10 im unbelasteten Zustand leicht. Für den Zugriff
zu den flächigen Seiten 8 der Druckerzeugnisse 3 einer durch ein Unterband und Oberband
oder einen Greifer ausgebildeten Ausfördervorrichtung sind am Pressstempel 4 und am
Schneidtisch 3 Aussparungen 13 vorgesehen. Bei der Verarbeitung von Druckerzeugnissen
3, die gemäss Fig. 4 aus Standarddruckbogen und kürzeren Druckbogen gebildet sind,
wird vorzugsweise die Pressrandhöhe 14 an die unregelmässige Topologie eines Druckerzeugnisses
3 angepasst. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Pressstempel 5 gemäss den
Fig. 4 und Fig. 7 mehrteilig aufgebaut wird, beispielsweise mit einer Grundplatte
15 und daran befestigten, den Pressrand 10 bildenden Pressleisten 16, deren Höhe an
die Topologie der Druckerzeugnisse 3 angepasst ist. Der Pressstempel 5 ist mit einem
in Pressrichtung P in einer Stempelführung 17 bewegbaren Stempelhalter 18 fest verbunden.
[0009] In einer weiteren Ausführungsvariante weist der mit einem Maschinengestell 19 fest
verbundene Schneidtisch 4 einen dem Pressstempel 5 gegenüberliegenden, aus den Schneidleisten
7 und dem Schneidtisch 4 gebildeten und in Pressgegenrichtung G wirkenden Gegenpressrand
20 auf, der einen Expansionsraum 21 in dem Schneidtisch 4 bildet, in den eine zweite
elastische Einlage 22 einsetzbar ist. Damit ist eine Verarbeitung von Druckerzeugnissen
3 mit grösseren Dickenunterschieden möglich und/oder eine grössere Schnittgenauigkeit
der Seitenkanten 2 erreichbar. Obwohl die erfindungsgemässe Einrichtung für das Schneiden
resp. Pressen von Druckerzeugnissen 3 mit einer unregelmässigen Dicke vorgesehen ist,
ist diese auch bei der Verarbeitung von Druckerzeugnissen 3 mit regelmässiger Dicke
einsetzbar.
1. Einrichtung für das Beschneiden wenigstens einer Seitenkante (2) gebundener resp.
gehefteter Druckerzeugnisse (3), wie beispielweise Buchblocks, Bücher, Zeitschriften
oder dgl., bestehend aus einem Schneidtisch (4), dem die Druckerzeugnisse (3) jeweils
in eine Schneidposition versetzbar flach aufliegend zuführbar sind, und einem die
Druckerzeugnisse (3) zumindest während dem Schneidvorgang gegen den Schneidtisch (4)
pressenden, auf ein Druckerzeugnis (3) absenk- und von diesem anhebbaren Pressstempel
(5) sowie wenigstens einem aus einer Ausgangsstellung gegen den Schneidtisch (4) und
zurück angetriebenen Schneidmesser (6) und einer die Schneidbewegung begrenzenden
Schneidleiste (7) oder einem Gegenmesser, wobei der Pressstempel (5) einen den Druckerzeugnissen
(3) im Näherungsbereich der Seitenkante (2) zugewandten, in Pressrichtung (P) an dem
Pressstempel (5) erhöhten Pressrand (10) aufweist, der einen dem Schneidtisch (4)
zugewandten Expansionsraum (11) bildet, welcher zur Aufnahme einer elastischen Einlage
(12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidtisch (4) einen dem Pressstempel (5) gegenüberliegenden, aus der Schneidleiste
(7) gebildeten und in Pressgegenrichtung (G) erhöhten Gegenpressrand (20) aufweist,
der einen Expansionsraum (21) in dem Schneidtisch (4) bildet, in den eine zweite elastische
Einlage (22) einsetzbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressrand (10) und der Gegenpressrand (20) jeweils einen einzigen Expansionsraum
(11, 21) bilden.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für den Zugriff einer Ausfördervorrichtung am Pressstempel (5) und am Schneidtisch
(4) Aussparungen (13) vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressrandhöhe (14) nach einer Topologie eines Druckerzeugnisses (3) verläuft.
1. Device for cutting at least one printed product (3) bonded or bound to a side edge
(2), such as book blocks, books, newspapers or the like for example, consisting of
a cutting table (4), to which the printed products (3) may be fed lying flat and moved
into a cutting position, and a pressing punch (5) pressing the printed products (3)
against the cutting table (4) at least during the cutting process, which may be lowered
onto a printed product (3) and lifted up from it, as well as at least one cutting
knife (6) driven from a starting position against the cutting table (4) and back and
a cutting strip (7) limiting the cutting movement or a counter knife, in which the
pressing punch (5) has a pressing edge (10) facing the printed products (3) in the
area approaching the side edge, increasing in the pressing direction (P) on the pressing
punch (5), which forms an expansion area (11) facing the cutting table (4), which
is made to take an elastic insert (12), characterised in that the cutting table (4) has a counter pressing edge (20) opposite the pressing punch
(5) formed by the cutting strip (7) increasing in the counter pressing direction (G),
which forms an expansion area (21) in the cutting table (4), in which a second elastic
insert (22) may be inserted.
2. Device according to claim 1, characterised in that the pressing edge (10) and the counter pressing edge (20) each form a single expansion
area (11, 21).
3. Device according to claim 1 or 2, characterised in that recesses (13) are provided on the pressing punch (5) and cutting table (4) for access
to a conveying device.
4. Device according to claim 1, characterised in that the height of the pressing edge (14) runs according to the topology of a printed
product (3).
1. Dispositif dévolu au sectionnement d'au moins un bord latéral (2) de produits d'impression
(3) respectivement reliés ou brochés comme, par exemple, des corps d'ouvrage, des
livres, des périodiques ou objets similaires, comprenant une table de sectionnement
(4) à laquelle les produits d'impression (3) peuvent être délivrés en reposant à plat
et en pouvant être, respectivement, amenés à une position de sectionnement, et un
bloc presseur (5) pouvant être abaissé sur un produit d'impression (3) et soulevé
de ce dernier, et pressant les produits d'impression (3) contre la table de sectionnement
(4), au moins lors du processus de sectionnement, ainsi qu'au moins une lame de coupe
(6) entraînée vers ladite table de sectionnement (4) à partir d'une position de départ,
puis animée d'un mouvement rétrograde, et une réglette de coupe (7) ou une contre-lame
limitant le mouvement de sectionnement, le bloc presseur (5) étant pourvu d'une arête
de pression (10) qui pointe vers lesdits produits d'impression (3) dans la zone de
proximité du bord latéral (2), est en débord dudit bloc presseur (5) dans la direction
(P) de la pression, et forme une chambre d'expansion (11) tournée vers ladite table
de sectionnement (4) et conçue pour recevoir une garniture élastique intégrée (12),
caractérisé par le fait que la table de sectionnement (4) présente une arête complémentaire de pression (20)
qui est située en vis-à-vis du bloc presseur (5), est constituée par la réglette de
coupe (7), est en débord dans la direction (G) de la contre-pression et forme, avec
ladite table de sectionnement (4), une chambre d'expansion (21) dans laquelle une
seconde garniture élastique intégrée (22) peut être insérée.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que l'arête de pression (10) et l'arête complémentaire de pression (20) forment, à chaque
fois, une unique chambre d'expansion (11, 21).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que des découpes (13) sont prévues, sur le bloc presseur (5) et sur la table de sectionnement
(4), pour procurer accès à un dispositif d'enlèvement.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la hauteur (14) de l'arête de pression offre un tracé conforme à la topologie d'un
produit d'impression (3).
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