[0001] Derartige Steckverbinder sind in zahlreichen Ausführungen bekannt, und weisen häufig
eine Grundleiste auf, die dazu vorgesehen ist, zum einen auf einer Leiterplatte mechanisch
befestigt zu werden und zum anderen die elektrische Kontaktierung mit der Leiterplatte
herzustellen. Einem Steckerteil des Steckverbinders kommt die Aufgabe zu, ankommende
und/oder abgehende elektrische Leiter mit der Grundleiste und damit mit den Bauteilen
auf der Leiterplatte elektrisch zu verbinden. Für den Anschluss dieser Leiter sind
am oder im Steckerteil passende Klemmen vorgesehen.
[0002] Es ist ferner bekannt, das Steckerteil mit der Grundleiste rüttelsicher zu verbinden.
Dazu wird z.B. eine Verschraubung vorgesehen, wobei dementsprechend das Steckerteil
als Schraub-Stecker ausgebildet ist und die Grundleiste mit Gewindeflanschen versehen
ist. Die Verschraubung erfolgt dabei an den Enden des Steckerteils und der Grundleiste.
Bei derartigen Ausführungen des Steckverbinders können das Steckerteil und die Grundleiste
immer nur in einer einzigen Steckrichtung zusammengefügt werden. Zudem erfordert das
Verschrauben eine relativ hohe Montagezeit. Ferner ist es insbesondere bei einer großen
Anzahl von Einsteckbuchsen und den dazu korrespondierenden Kontaktelementen, welche
zur Montage der Grundleiste an dem Steckerteil in die Einsteckbuchsen eingeführt werden
müssen, schwierig diese derart zueinander zu zentrieren, dass diese bei der Montage
problemlos ineinander passen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Steckverbinder
zur Verfügung zu stellen, bei welchem die Montage der Grundleiste mit dem Steckerteil
vereinfacht werden kann.
[0003] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen
Ansprüche. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0004] Erfindungsgemäß ist also vorgesehen ein Steckverbinder mit einer Grundleiste für
einen Leiterplattenanschluss und einem Steckerteil, wobei das Steckerteil mindestens
ein an seiner Steckseite vorstehendes Buchsengehäuse aufweist, das Buchsengehäuse
eine rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend beidseits einander
gegenüberliegende Längsseiten und eine dazwischen befindliche Stirnseite aufweist,
in der Längsrichtung der Stirnseite in einer Reihe hintereinander Einstecköffnungen
von parallel miteinander sowie senkrecht zur Stirnseite sich erstreckenden Steckaufnahmen
für Kontaktelemente angeordnet sind, die Steckaufnahmen an der Grundleiste in einer
den Einstecköffnungen entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind, wobei zur Verbindung
der Grundleiste mit dem Steckerteil mindestens ein Führungselement vorgesehen ist,
welches in einem montierten Zustand des Steckerteils an der Grundleiste zwischen zwei
Einstecköffnungen des Steckerteils und zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen
korrespondierenden Steckaufnahmen der Grundleiste vorgesehen ist, wobei die Grundleiste
mindestens zwei Grundleistenelemente aufweist, und das Führungselement im Verbindungsbereich
zwischen dem ersten Grundleistenelement und dem zweiten Grundleistenelement vorgesehen
ist.
[0005] Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen ein Steckverbinder mit einer Grundleiste für
einen Leiterplattenanschluss und einem Steckerteil, wobei das Steckerteil mindestens
ein an seiner Steckseite vorstehendes Buchsengehäuse aufweist, das Buchsengehäuse
eine rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend beidseits einander
gegenüberliegende Längsseiten und eine dazwischen befindliche Stirnseite aufweist,
in der Längsrichtung der Stirnseite in einer Reihe hintereinander Einstecköffnungen
von parallel miteinander sowie senkrecht zur Stirnseite sich erstreckenden Steckaufnahmen
für Kontaktelemente angeordnet sind, die Steckaufnahmen an der Grundleiste in einer
den Einstecköffnungen entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind, wobei zur Verbindung
der Grundleiste mit dem Steckerteil mindestens ein Führungselement vorgesehen ist,
welches in einem montierten Zustand des Steckerteils an der Grundleiste zwischen zwei
Einstecköffnungen des Steckerteils und zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen
korrespondierenden Steckaufnahmen der Grundleiste vorgesehen ist, wobei das Steckerteil
mindestens zwei Steckerteilelemente aufweist, und das Führungselement im Verbindungsbereich
zwischen dem ersten Steckerteilelement und dem zweiten Steckerteilelement vorgesehen
ist.
[0006] Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung liegt somit darin, dass das Führungselement
im Verbindungsbereich zwischen dem ersten Steckerteilelement und dem zweiten Steckerteilelement
bzw. dem ersten Grundleistenelement und dem zweiten Grundleistenelement vorgesehen
ist. Dies bedeutet, dass das Führungselement also in einem solchen Bereich angeordnet
ist, in dem die einzelnen Grundleistenelemente bzw. Steckerteilelemente miteinander
verbunden sind. Grundsätzlich können die Führungselemente selbst dabei die Verbindung
herstellen, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich; die Verbindung kann also
auch dadurch hergestellt sein, dass die Grundleistenelemente bzw. Steckerteilelemente
selbst Einrichtungen aufweisen, um sie miteinander zu verbinden.
[0007] Das Führungselement ist vorzugsweise als Führungsbolzen oder als Führungsstift ausgebildet,
welcher sich von der Grundleiste zu dem Steckerteil oder umgekehrt erstreckt. Vorzugsweise
sind mehr als ein Führungselement vorgesehen, welche jeweils zwischen zwei Einstecköffnungen
des Steckerteils und zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen korrespondierenden
Steckaufnahmen der Grundleiste vorgesehen sind. Die korrespondierenden Steckaufnahmen
sind die Steckaufnahmen, die in die entsprechenden Einstecköffnungen eingeführt sind.
Die Führungselemente können aber auch an den beiden Enden der Längsseiten der Grundleiste
und des Steckerteils vorgesehen sein. Dadurch, dass mindestens ein Führungselement
vorgesehen ist, welches in einem montierten Zustand des Steckerteils an der Grundleiste
zwischen zwei Einstecköffnungen des Steckerteils und zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen
korrespondierenden Steckaufnahmen der Grundleiste vorgesehen ist, kann die Grundleiste
zu dem Steckerteil sicher und einfach zentriert werden, so dass die Steckaufnahmen
einfach und schnell in die jeweiligen Einstecköffnungen eingeführt werden können,
so dass sich der Montageaufwand der Grundleiste mit dem Steckerteil um eine Wesentliches
reduzieren lässt.
[0008] Bevorzugt ist vorgesehen, dass das Führungselement im montierten Zustand innerhalb
eines an der Grundleiste vorgesehenen Bauteilelements und innerhalb eines an dem Steckerteil
vorgesehenen Bauteilelements angeordnet ist. Dadurch ist das Führungselement im montierten
Zustand von außen vorzugsweise nicht mehr sichtbar und das Führungselement ist innerhalb
des Bauteilelements geführt.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das mindestens eine Führungselement
innerhalb des an der Grundleiste vorgesehenen Bauteilelements befestigt und erstreckt
sich von der Grundleiste in eine an dem am Steckerteil vorgesehenen Bauteilelement
vorgesehene Öffnung. Bei der Montage des Steckerteils an der Grundleiste wird die
an dem Bauteilelement des Steckerteils vorgesehene Öffnung auf das Führungselement
aufgeschoben.
[0010] Alternativ dazu ist nach einer weiter bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung das
Führungselement innerhalb des an dem Steckerteil vorgesehenen Bauteilelements befestigt
und erstreckt sich von dem Steckerteil in eine an der an der Grundleiste vorgesehenen
Bauteilelement vorgesehene Öffnung. Bei der Montage der Grundleiste an dem Steckerteil
wird die an dem Bauteilelement der Grundleiste vorgesehene Öffnung auf das Führungselement
aufgeschoben.
[0011] Ferner ist bevorzugt vorgesehen, dass das Bauteilelement aus mindestens zwei Teilelementen
zusammengefügt ist, so dass zur Verbindung des ersten Grundleistenelements mit dem
zweiten Grundleistenelement und/oder zum Verbinden des ersten Steckerteilelements
mit dem zweiten Steckerteilelement ein erstes Teilelement des ersten Grundleistenelements
mit einem zweiten Teilelement des zweiten Grundleistenelements verbindbar ist und/oder
ein erstes Teilelement des ersten Steckerteilelements mit einem zweiten Teilelement
des zweiten Steckerteilelements verbindbar ist.
[0012] Das Bauteilelement ist vorzugsweise im zusammengesteckten Zustand der zwei Grundleistenelemente
zwischen einer Einstecköffnung des ersten Grundleistenelements und einer Einstecköffnung
des zweiten Grundleistenelements vorgesehen und/oder im zusammengesteckten Zustand
der zwei Steckerteilelemente zwischen einem Kontaktelement des ersten Steckerteilelements
und einem Kontaktelement des zweiten Steckerteilelements angeordnet, wobei das Bauteilelement
vorzugsweise entlang seiner Umfangsfläche eine rechteckförmige Form aufweist. Dadurch
dass das Bauteilelement aus mindestens zwei Teilelementen zusammengesetzt ist, kann
das Bauteilelement dazu verwendet werden, dass beliebig viele Grundleistenelemente
bzw. beliebig viele Steckerteilelement aneinander angereiht werden können. Vorzugsweise
weist dafür eines der Grundleistenelemente ein Teilelement auf, wobei das an das erste
Grundleistenelement anzufügende Grundleistenelement das dazu passende zweite Teilelement
aufweist, so dass beim Zusammenfügen des ersten Grundleistenelements mit dem zweiten
Grundleistenelement das Bauteilelement aus den beiden Teilelement gebildet wird. Das
gleiche gilt für zwei zu verbindende Steckerteilelemente.
[0013] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Verbinden des ersten
Teilelements mit dem zweiten Teilelement durch eine Bewegung des ersten Grundleistenelements
vertikal zur Längsseite des zweiten Grundleistenelements realisierbar und/oder das
Verbinden des ersten Teilelements mit dem zweiten Teilelement ist durch eine Bewegung
des ersten Steckerteilelements vertikal zur Längsseite des zweiten Steckerteilelements
realisierbar.
[0014] Alternativ dazu ist es bevorzugt vorgesehen, dass das Verbinden des ersten Teilelements
mit dem zweiten Teilelement durch eine Bewegung des ersten Grundleistenelements horizontal
zur Längsseite des zweiten Grundleistenelements realisierbar ist und/oder das Verbinden
des ersten Teilelements mit dem zweiten Teilelement durch eine Bewegung des ersten
Steckerteilelements horizontal zur Längsseite des zweiten Steckerteilelements realisierbar
ist.
[0015] Zur Befestigung der Grundleiste und des Steckerteils an einer Leiterplatte und/oder
einer entsprechenden Geräteschnittstelle sind nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung
der Erfindung Befestigungselemente vorgesehen, wobei mindestens ein Befestigungselement
zwischen zwei Einstecköffnungen des Steckerteils vorgesehen ist und mindestens ein
Befestigungselement zwischen zwei Steckaufnahmen der Grundleiste vorgesehen ist. Die
Befestigungselemente sind vorzugsweise über an der Grundleiste und dem Steckerteil
vorgesehene Flansche an der Leiterplatte und/oder einer entsprechenden Geräteschnittstelle
befestigt. Die Befestigungselemente sind vorzugsweise als Schraubverbindungen ausgestaltet.
[0016] Vorzugsweise ist das Befestigungselement im Bereich des Führungselementes vorgesehen.
Dabei können die Bauteilelemente, in welchem das Führungselement angeordnet ist, bereits
als Flansch ausgebildet sein, so dass hierfür zusätzliche Flansche nicht mehr notwendig
sind und jeweils ein Befestigungselement unmittelbar über die Bauteilelemente mit
der Leiterplatte und/oder einer entsprechenden Geräteschnittstelle befestigt werden
können.
[0017] Ferner ist bevorzugt vorgesehen, dass die Grundleiste und das Steckerteil jeweils
an ihren in Längsrichtung ausgebildeten Enden jeweils mindestens ein Befestigungselement
aufweisen.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
[0019] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßes Steckverbinders;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Steckerteils des in Fig. 1 gezeigten Steckverbinders;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Grundleistenelements gemäß einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 4
- eine erste schematische Darstellung eines Grundleistenelements gemäß einer zweiten
Ausführungsform;
- Fig. 5
- eine zweite schematische Darstellung eines Grundleistenelements gemäß der zweiten
Ausführungsform;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Steckverbinders mit nur einem
Steckerteilelement; und
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Steckverbinders innerhalb eines
Gehäuses.
[0020] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Steckverbinder 10 gezeigt, welcher eine Grundleiste
12 und ein Steckerteil 14 aufweist.
[0021] Das in Fig. 1 gezeigte Steckerteil 14 ist ebenfalls in Fig. 2 gezeigt. Das Steckerteil
14 weist drei an seiner Steckseite vorstehende Buchsengehäuse 16 auf, welche eine
rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend beidseits einander gegenüberliegende
Längsseiten und eine dazwischen befindliche Stirnseite aufweist, in deren Längsrichtung
in einer Reihe hintereinander Einstecköffnungen 18 von parallel miteinander sowie
senkrecht zur Stirnseite sich erstreckenden Steckaufnahmen 20 für Kontaktelemente
22 (Fig. 6) angeordnet sind, die an der Grundleiste 12 in einer den Einstecköffnungen
28 entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind. Zur Verbindung der Grundleiste
12 mit dem Steckerteil 14 sind zwei Führungselemente 24 vorgesehen, welche in einem
montierten Zustand des Steckerteils 14 an der Grundleiste 12 jeweils zwischen zwei
Einstecköffnungen 18 des Steckerteils und zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen
18 korrespondierenden Steckaufnahmen 20 der Grundleiste 12 vorgesehen sind.
[0022] Die Führungselemente 24 sind im montierten Zustand jeweils innerhalb eines an der
Grundleiste 12 vorgesehenen Bauteilelements 26 und innerhalb eines an dem Steckerteil
14 vorgesehenen Bauteilelements 26 angeordnet.
[0023] Die Führungselemente 24 können innerhalb des an dem Steckerteil 14 vorgesehenen Bauteilelements
26 befestigt sein und können sich von dem Steckerteil 14 in eine an dem an der Grundleiste
12 vorgesehenen Bauteilelement 28 vorgesehene Öffnung erstrecken. Bei der Montage
der Grundleiste 12 an dem Steckerteil 14 wird die an dem Bauteilelement 28 der Grundleiste
12 vorgesehene Öffnung auf das Führungselement 24 aufgeschoben.
[0024] Die Grundleiste 12 ist in der gezeigten Ausführungsform aus drei Grundleistenelementen
34 aufgebaut und das Steckerteil 14 ist aus drei Steckerteilelementen 32 aufgebaut,
wobei die Führungselemente 24 hierbei im Verbindungsbereich zwischen den einzelnen
Grundleistenelementen 34 und im Verbindungsbereich zwischen den einzelnen Steckerteilelementen
32 vorgesehen sind. Dies bedeutet, dass die Führungselemente 24 in den Bereichen angeordnet
sind, in denen die einzelnen Grundleistenelemente 34 bzw. Steckerteilelemente 32 miteinander
verbunden sind. Grundsätzlich können die Führungselemente 24 dabei die Verbindung
herstellen, dies ist jedoch nicht zwingend erforderlich; die Verbindung kann also
auch dadurch hergestellt sein, dass die Grundleistenelemente 34 bzw. Steckerteilelemente
32 selbst Einrichtungen aufweisen, um sie miteinander zu verbinden.
[0025] Zur Verbindung der Grundleistenelemente 34 und zur Verbindung der Steckerteilelemente
32 sind die Bauteilelemente 26, 28 jeweils aus zwei Teilelementen 36, 38, 36', 38',
40, 42 aufgebaut, wobei die Teilelemente 36, 38, 36', 38', 40, 42 vorzugsweise Rastelemente
aufweisen, so dass die jeweiligen zusammengehörenden Teilelemente ineinander verrastet
werden können. Die in Fig. 3 gezeigten Teilelemente 36, 38 können durch eine Bewegung
eines ersten Grundleistenelements 34 vertikal zur Längsseite eines zweiten Grundleistenelements
34 realisiert werden, wobei hier jetzt nur ein Grundleistenelement 34 dargestellt
ist. Die in Fig. 4 und 5 gezeigten Teilelemente 36`, 38' können derart miteinander
verbunden werden, dass das Teilelement 38' horizontal zur Längsseite der Grundleiste
12 in das Teilelement 36' einer anderen Grundleiste 12 eingeschoben wird.
[0026] Zur Befestigung der Grundleiste 12 und des Steckerteils 14 an einer Leiterplatte
und/oder einer entsprechenden Geräteschnittstelle (hier nicht gezeigt) sind Befestigungselemente
44, in Form von Schrauben, vorgesehen, wobei die Befestigungselemente 44 insbesondere
zwischen zwei Einstecköffnungen 18 des Steckerteils und zwischen zwei Steckaufnahmen
20 der Grundleiste 12 vorgesehen sind. Die Befestigungselemente 44 sind dabei im Bereich
der Führungselemente 24 vorgesehen. Dabei können die Bauteilelemente 26, 28, in welchen
die Führungselemente 24 angeordnet sind, bereits als Flansch fungieren, so dass hierfür
zusätzliche Flansche nicht mehr notwendig sind. Ferner sind die Befestigungselemente
44 über an der Grundleiste 12 und dem Steckerteil 14 zusätzlich vorgesehene Flansche
46 an der Leiterplatte und/oder einer entsprechenden Geräteschnittstelle befestigbar,
wobei diese Flansche 46 an den in Längsrichtung ausgebildeten Enden der Grundleiste
12 und des Steckerteils 14 vorgesehen sind.
[0027] In Fig. 7 ist der in Fig. 1 gezeigte Steckverbinder 10 in einem Gehäuse 48 angeordnet.
Bezugszeichenliste
[0028]
- Steckverbinder
- 10
- Grundleiste
- 12
- Steckerteil
- 14
- Buchsengehäuse
- 16
- Einstecköffnung
- 18
- Steckaufnahme
- 20
- Kontaktelement
- 22
- Führungselement
- 24
- Bauteilelement
- 26
- Bauteilelement
- 28
- Schraubverbindung
- 30
- Steckerteilelement
- 32
- Grundleistenelement
- 34
- Teilelement
- 36
- Teilelement
- 38
- Teilelement
- 36`
- Teilelement
- 38`
- Teilelement
- 40
- Teilelement
- 42
- Befestigungselement
- 44
- Flansch
- 46
- Gehäuse
- 48
1. Steckverbinder mit
einer Grundleiste (12) für einen Leiterplattenanschluss und einem Steckerteil (14),
wobei
das Steckerteil (14) mindestens ein an seiner Steckseite vorstehendes Buchsengehäuse
(16) aufweist,
das Buchsengehäuse (16) eine rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend
beidseits einander gegenüberliegende Längsseiten und eine dazwischen befindliche Stirnseite
aufweist,
in der Längsrichtung der Stirnseite in einer Reihe hintereinander Einstecköffnungen
(18) von parallel miteinander sowie senkrecht zur Stirnseite sich erstreckenden Steckaufnahmen
(20) für Kontaktelemente (22) angeordnet sind,
die Steckaufnahmen (20) an der Grundleiste (12) in einer den Einstecköffnungen (18)
entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind, wobei
zur Verbindung der Grundleiste (12) mit dem Steckerteil (14) mindestens ein Führungselement
(24) vorgesehen ist, welches in einem montierten Zustand des Steckerteils (14) an
der Grundleiste (12) zwischen zwei Einstecköffnungen (18) des Steckerteils (14) und
zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen (18) korrespondierenden Steckaufnahmen
(20) der Grundleiste (12) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Grundleiste (12) mindestens zwei Grundleistenelemente (34) aufweist, und
das Führungselement (24) im Verbindungsbereich zwischen dem ersten Grundleistenelement
(34) und dem zweiten Grundleistenelement (34) vorgesehen ist.
2. Steckverbinder mit
einer Grundleiste (12) für einen Leiterplattenanschluss und einem Steckerteil (14),
wobei
das Steckerteil (14) mindestens ein an seiner Steckseite vorstehendes Buchsengehäuse
(16) aufweist,
das Buchsengehäuse (16) eine rechtwinklige Querschnitts-Grundform und dieser entsprechend
beidseits einander gegenüberliegende Längsseiten und eine dazwischen befindliche Stirnseite
aufweist,
in der Längsrichtung der Stirnseite in einer Reihe hintereinander Einstecköffnungen
(18) von parallel miteinander sowie senkrecht zur Stirnseite sich erstreckenden Steckaufnahmen
(20) für Kontaktelemente (22) angeordnet sind,
die Steckaufnahmen (20) an der Grundleiste (12) in einer den Einstecköffnungen (18)
entsprechenden Ausrichtung fest angeordnet sind, wobei
zur Verbindung der Grundleiste (12) mit dem Steckerteil (14) mindestens ein Führungselement
(24) vorgesehen ist, welches in einem montierten Zustand des Steckerteils (14) an
der Grundleiste (12) zwischen zwei Einstecköffnungen (18) des Steckerteils (14) und
zwischen zwei zu den zwei Einstecköffnungen (18) korrespondierenden Steckaufnahmen
(20) der Grundleiste (12) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Steckerteil (14) mindestens zwei Steckerteilelemente (32) aufweist, und
das Führungselement (24) im Verbindungsbereich zwischen dem ersten Steckerteilelement
(32) und dem zweiten Steckerteilelement (32) vorgesehen ist.
3. Steckverbinder (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (24) im montierten Zustand innerhalb eines an der Grundleiste
(12) vorgesehenen Bauteilelements (28) und innerhalb eines an dem Steckerteil (14)
vorgesehenen Bauteilelements (26) angeordnet ist.
4. Steckverbinder (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (24) innerhalb des an der Grundleiste (12) vorgesehenen Bauteilelements
(28) befestigt ist und sich von der Grundleiste (12) in eine an dem am Steckerteil
(14) vorgesehenen Bauteilelement (26) vorgesehenen Öffnung erstreckt.
5. Steckverbinder (10) nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (24) innerhalb des an dem Steckerteil (14) vorgesehenen Bauteilelements
(26) befestigt ist und sich von dem Steckerteil (14) in eine an der an der Grundleiste
(12) vorgesehenen Bauteilelement (28) vorgesehenen Öffnung erstreckt.
6. Steckverbinder (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteilelement (26, 28) aus mindestens zwei Teilelementen (36, 38, 36`, 38`,
40, 42) zusammengefügt ist, so dass zur Verbindung des ersten Grundleistenelements
(34) mit dem zweiten Grundleistenelement (34) und/oder zum Verbinden des ersten Steckerteilelments
(32) mit dem zweiten Steckerteilelement (32) ein erstes Teilelement (36, 36') des
ersten Grundleistenelements (34) mit einem zweiten Teilelement (38, 38') des zweiten
Grundleistenelements (34) verbindbar ist und/oder ein erstes Teilelement (40) des
ersten Steckerteilelements (32) mit einem zweiten Teilelement (40) des zweiten Steckerteilelements
(32) verbindbar ist.
7. Steckverbinder (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden des ersten Teilelements (36, 36') mit dem zweiten Teilelement (38,
38') durch eine Bewegung des ersten Grundleistenelements (34) vertikal zur Längsseite
des zweiten Grundleistenelements (34) realisierbar ist und/oder das Verbinden des
ersten Teilelements (40) mit dem zweiten Teilelement (42) durch eine Bewegung des
ersten Steckerteilelements (32) vertikal zur Längsseite des zweiten Steckerteilelements
(32) realisierbar ist.
8. Steckverbinder (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden des ersten Teilelements (36, 36') mit dem zweiten Teilelement (38,
38') durch eine Bewegung des ersten Grundleistenelements (34) horizontal zur Längsseite
des zweiten Grundleistenelements (34) realisierbar ist und/oder das Verbinden des
ersten Teilelements (40) mit dem zweiten Teilelement (42) durch eine Bewegung des
ersten Steckerteilelements (32) horizontal zur Längsseite des zweiten Steckerteilelements
(32) realisierbar ist.
9. Steckverbinder (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befestigung der Grundleiste (12) und des Steckerteils (14) an einer Leiterplatte
und/oder einer entsprechenden Geräteschnittstelle Befestigungselemente (44) vorgesehen
sind, wobei mindestens ein Befestigungselement (44) zwischen zwei Einstecköffnungen
(18) des Steckerteils vorgesehen ist und mindestens ein Befestigungselement (44) zwischen
zwei Steckaufnahmen (20) der Grundleiste (12) vorgesehen ist.
10. Steckverbinder (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement (44) im Bereich des mindestens eines Führungselementes
(24) vorgesehen ist.
11. Steckverbinder (10) nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundleiste (12) und das Steckerteil (14) jeweils an ihren in Längsrichtungen
ausgebildeten Enden jeweils mindestens ein Befestigungselement (44) aufweisen.