(19)
(11) EP 2 264 267 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
21.12.2016  Patentblatt  2016/51

(21) Anmeldenummer: 10164611.5

(22) Anmeldetag:  01.06.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05B 63/16(2006.01)
E05B 65/10(2006.01)
E05B 59/00(2006.01)

(54)

Schloss

Lock

Serrure


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 15.06.2009 DE 202009008432 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.12.2010  Patentblatt  2010/51

(73) Patentinhaber: BKS GmbH
42549 Velbert (DE)

(72) Erfinder:
  • Grothe, Udo
    42549 Velbert (DE)
  • Kern, Alexander
    42549 Velbert (DE)

(74) Vertreter: DREISS Patentanwälte PartG mbB 
Friedrichstrasse 6
70174 Stuttgart
70174 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 1 743 994
DE-U1- 20 300 394
WO-A1-2005/042886
DE-U1- 20 307 120
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Schloss mit den Merkmalen der Oberbegriffe der Patentansprüche 1, 4 und 5.

    [0002] Schlösser für Fluchttüren weisen unterschiedliche Panikfunktionen auf. Diese Panikfunktionen steuern die Funktionalität der Handhabe auf der Außenseite der Tür. In Fluchtrichtung kann die Tür, auch bei vorgeschlossenem Riegel, immer durch Betätigung der Handhabe begangen werden. Die Panikfunktionen werden entweder fest oder umbaubar für die entsprechende Öffnungsrichtung der Tür in das Schloss eingebaut. Umbaubare Panikschlösser weisen für den Handel Vorteile auf, da nicht alle Varianten lagerführend vorhanden sein müssen, sondern die rechten oder linken Varianten durch den Umbau erzeugt werden.

    [0003] Bei der umbaubaren Panikfunktion wird in der Regel eine Verschraubung zwischen Nussmittenteil und den Nusshälften gewechselt, um die gewünschte Fluchtrichtung zu generieren. Diese Verschraubung hat sich gut bewährt, sie weist jedoch den Nachteil auf, dass die Schraube auf der Baustelle sehr leicht verloren gehen kann und damit das Panikschloss nicht mehr eingesetzt werden kann. Weiterhin ist der Zeitbedarf für den Umbau nicht unerheblich. Zur Realisierung einer umbaubaren Panikfunktion schlägt die EP 1 743 994 A2 vor, eine Schaftschraube mit dem Nussmittenteil zu verschrauben, und zwar je nach gewünschter Einbaulage so, dass ein Kopf der Schaftschraube entweder in eine Ausnehmung einer ersten Nusshälfte oder in eine Ausnehmung der zweiten Nusshälfte eingreift. Eine ähnliche Konstruktion ist aus der DE 203 00 394 U1 bekannt, bei der ein aus entgegengesetzten Richtungen einsteckbarer und gestufter Dorn verwendet wird. Aus der EP 0 801 193 A1 ist ein Einsteckschloss bekannt geworden, welches eine zweigeteilte Nuss aufweist, so dass die eine Nusshälfte mit dem an der Innenseite der Tür sich befindenden Drücker und die andere Nusshälfte mit dem an der Außenseite der Tür sich befindenden Drücker betätigbar ist. Bei diesem Schloss ist der Fallenschwanz so ausgebildet, dass er entweder mit der einen oder mit der anderen Nusshälfte in Verbindung steht. Als nachteilig wird bei dieser Vorrichtung angesehen, dass der Aufbau relativ kompliziert ist und am Profilzylinder hohe Kräfte aufgebracht werden müssen, wenn die Tür verzogen ist.

    [0004] Dieses Problem wird bei der DE 203 07 120 U1 dadurch gelöst, dass eine der beiden Nusshälften und ein Verbindungsstück mittels eines verschiebbaren Stiftes miteinander kuppelbar sind, so dass das Verbindungsstück mit dieser Nusshälfte betätigt werden kann. Wird der Stift verschoben, dann verbindet er die andere Nusshälfte mit dem Verbindungsstück, so dass diese mit der anderen Nusshälfte betätigt werden kann.

    [0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schloss bereitzustellen, welches nach wie vor einen einfachen Aufbau aufweist, welches aber sicherer gegen selbsttätiges Verstellen gesichert ist.

    [0006] Diese Aufgabe wird bei Schlössern der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche 1, 4 und 5 gelöst.

    [0007] Bei der Erfindung handelt es sich um einen Mechanismus, welcher es ermöglicht, die Panikfunktion von DIN Rechts auf DIN Links umzuschalten. Das erfindungsgemäße Schloss besitzt den wesentlichen Vorteil, dass die vorgenommene Einstellung sich nicht selbsttätig verstellt, was mitunter bei Türen vorkommt, die starken Erschütterungen ausgesetzt sind. Dort verlagert sich der Stift selbsttätig und verbindet dann unter Umständen die andere Nusshälfte mit dem Verbindungsstück, so dass die Funktion der Tür umgekehrt wird.

    [0008] Das Kupplungsteil ist als Stift oder Bolzen ausgebildet. Dieses Kupplungsteil ist einfach und preiswert herstellbar und mühelos und mit einfachen Werkzeugen montierbar. Der Stift oder Bolzen verbindet das Nussmittenteil mit der jeweils ausgewählten Nusshälfte. Hierdurch wird dem Verlust einer Schraube vorgebeugt und unnötiger Zeitaufwand vermieden.

    [0009] Erfindungsgemäß weist der Stift oder der Bolzen einen Umfangswulst auf. Mittels dieses Umfangswulstes ist er nur bedingt frei in der oder den Aufnahmeöffnungen frei beweglich und bedarf zum Verschieben erhöhter Kräfte, die von Erschütterungen der Tür oder des Schlosses nicht aufgebracht werden.

    [0010] Erfindungsgemäß ist der Umfangswulst als separates Bauteil ausgebildet. Dabei kann das Bauteil ein Federring oder ein O-Ring sein. Über die Materialeigenschaften und Größe des Federringes oder des O-Ringes kann die Kraft eingestellt werden, die zum Verschieben des Stiftes oder Bolzens erforderlich ist.

    [0011] Eine erfindungsgemäße Variante sieht vor, dass der Bolzen oder Abschnitte des Bolzens, z.B. dessen Stirnseiten, aus einem magnetischen Material bestehen. Diesen magnetischen Abschnitten des Bolzens liegen Abschnitte der Aufnahmeöffnung der Nusshälften gegenüber, die mit den magnetischen Abschnitten des Bolzens in Wechselwirkung treten. Insbesondere wird der Bolzen magnetisch angezogen und in bevorzugten Positionen, z.B. in seinen beiden Endlagen, festgehalten.

    [0012] Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Rand der Aufnahmeöffnung der Nusshälften und/oder des Nussmittenteils an der dem jeweils anderen Bauteil zugewandten Seite angefast oder eingesenkt ist. Die Anfasung oder Einsenkung dient als Lager für den Federring oder den O-Ring. Zum Verschieben des Stiftes oder des Bolzens muss also lediglich der Federring oder der O-Ring aus der eine Innenumfangsnut bildenden Einsenkung ausgehoben werden.

    [0013] Bei einer anderen erfindungsgemäßen Variante ist der Stift oder der Bolzen eine Madenschraube. Zum Verstellen muss also lediglich der Gewindestift oder die Madenschraube gedreht werden. Diese kann hierfür stirnseitig z.B. mit einem Innensechskant versehen sein.

    [0014] Mit Vorzug sind die Aufnahmeöffnungen der Nusshälften mit einer Gewindebohrung versehen. Der Gewindestift wird also von einer der beiden Nusshälften gehalten, indem er mit dieser verschraubt ist, und ragt in die gewindefreie Aufnahmeöffnung das Nussmittenteil hinein. Nach dem Umstellen ist der Gewindestift mit der anderen Nusshälfte verschraubt, und ragt wiederum in die gewindefreie Aufnahmeöffnung des Nussmittenteils hinein.

    [0015] Ein problemloser und störungsfreier Eingriff wird dadurch erreicht, dass der Durchmesser der Aufnahmeöffnung im Nussmittenteil größer ist, als die Gewindebohrungen in den Nusshälften.

    [0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel im Einzelnen beschrieben ist. Dabei können die in der Zeichnung dargestellten sowie in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein.

    [0017] In der Zeichnung zeigen:
    Figur 1
    eine Draufsicht auf das erfindungsgemäße Schloss bei abgenommenem Deckel und gedrücktem Drücker;
    Figur 2
    das Schloss gemäß Figur 1 in verriegelter Stellung;
    Figur 3
    eine vergrößerte Wiedergabe der Drückernuss mit Nussmittenteil gemäß Figur 2;
    Figur 4
    eine perspektivische Ansicht der Drückernuss mit Nussmittenteil;
    Figur 5
    einen Schnitt V-V gemäß Figur 3 durch die Drückernuss; und
    Figur 6
    die Ansicht der Figur 5 bei umgestelltem Schloss.


    [0018] In der Figur 1 ist mit 10 insgesamt ein Schloss bezeichnet, welches als Einsteckschloss ausgebildet ist und bei dem der Deckel abgenommen ist, so dass man das Schlosseingerichte sieht. Das Schloss 10 besitzt eine Falle 12, die in der Figur 1 ins Schlossgehäuse 14 zurückgezogen ist, da mittels eines Drückers 16 eine Drückernuss 18 in die Offenstellung verdreht wird. Mit der Drückernuss 18 ist ein Nussmittenteil 20 gekoppelt, das über einen Finger 22 an einem Fallenschwanz 24 der Falle 12 angreift und diese in Richtung einer Gehäuserückwand 26 verlagert. Die Nuss ist zweigeteilt und weist einen Nussfortsatz 28 auf, was nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 4 bis 6 im Detail beschrieben wird.

    [0019] Die Figur 3 zeigt die Drückernuss 18 mit dem Nussmittenteil 20 und dem Finger 22 in vergrößerter Darstellung. Der Nussfortsatz 28 weist eine Aufnahmeöffnung 30 auf, was deutlich aus Figur 4 ersichtlich ist. Außerdem ist erkennbar, dass die Drückernuss 18 zwei Nusshälften 32 und 34 aufweist, deren Nussfortsätze 28 von der Aufnahmeöffnung 30 durchsetzt sind. Das Nussmittenteil 20 besitzt ein Langloch 36, welches mit der Aufnahmeöffnung 30 fluchtet. In die Aufnahmeöffnung 30 ist ein als Stift 38 ausgebildetes Kupplungsteil 50 eingesetzt, was unter anderem deutlich den Figuren 5 und 6 entnommen werden kann.

    [0020] Der Stift 38 weist eine Länge auf und kann in der Aufnahmeöffnung 30 derart verschoben werden, dass er entweder die eine Nusshälfte 34 und das Nussmittenteil 20 durchgreift und diese miteinander verbindet, was in der Figur 5 gezeigt ist, oder die andere Nusshälfte 32 und das Nussmittenteil 20 durchgreift und diese miteinander verbindet, was in der Figur 6 gezeigt ist. Wird in der Figur 5 die Nusshälfte 32 betätigt, dann hat dies keine Auswirkungen auf das Nussmittenteil 20, da dieses nicht mitgenommen wird. Entsprechend hat eine Betätigung der Nusshälfte 34 keine Auswirkungen auf das Nussmittenteil 20, wenn sich der Stift 38 in der in der Figur 6 dargestellten Position befindet.

    [0021] Um eine selbsttätige Verlagerung oder Verschiebung des Stiftes 38 in der Aufnahmeöffnung 30 zu verhindern, weist der Stift 38 einen Umfangswulst 40 auf, der beim dargestellten Ausführungsbeispiel von einem O-Ring 42 gebildet wird. Dieser O-Ring 42 kommt in der Stellung des Stiftes gemäß Figur 4 oder 5 in einer Anfasung 44 des dem Nussmittenteil 20 zugewandten Randes der Aufnahmeöffnung 30 der Nusshälfte 34 zu liegen. In der Stellung des Stiftes 38 gemäß Figur 6 wird der O-Ring 42 von einer Anfasung 46 aufgenommen, die am dem Nussmittenteil 20 zugewandten Rand der Aufnahmeöffnung 30 vorgesehen ist.

    [0022] Die Anfasungen 44 und 46 sowie der O-Ring 42 bilden ein Mittel 48 die verhindern, dass sich der Stift 38 selbsttätig in der Aufnahmeöffnung 30 verlagert. Das erfindungsgemäße Schloss 10 ist daher sicherer als die aus dem Stand der Technik bekannten Schlösser.


    Ansprüche

    1. Schloss (10) mit einem Schlossgehäuse (14), einer Falle (12) und einer im Schlossgehäuse (14) drehbar gelagerten, in zwei Nusshälften (32 und 34) zweigeteilten Drückernuss (18), von der die eine Nusshälfte (32) von der einen Seite des Schlosses (10) und die andere Nusshälfte (34) von der anderen Seite des Schlosses (10) betätigbar ist, mit einem am Fallenschwanz (24) der Falle (12) angreifenden Nussmittenteil (20), wobei die Nusshälften (32 und 34) und das Nussmittenteil (20) mit Aufnahmeöffnungen (30) für ein Kupplungsteil (50) versehen sind, das durch Verschieben innerhalb der Aufnahmeöffnungen (30) mit dem Nussmittenteil (20) und entweder mit der einen oder mit der anderen Nusshälfte (32 oder 34) kuppelbar ist, wobei das Kupplungsteil (50), die Nusshälften (32, 34) und/oder das Nussmittenteil (20) wenigstens ein Mittel (48) aufweisen, das die augenblickliche Lage des Kupplungsteils (50) sichert, wobei das Kupplungsteil (50) als Stift (38) oder Bolzen ausgebildet ist, wobei der Stift (38) oder der Bolzen einen Umfangswulst (40) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfangswulst als separates Bauteil in Form eines Federrings oder eines O-Rings (42) ist.
     
    2. Schloss (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Aufnahmeöffnung (30) der Nusshälften (32, 34) und/oder des Nussmittenteils (20) an der dem jeweils anderen Bauteil zugewandten Seite angefast oder eingesenkt ist.
     
    3. Schloss (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anfasung (44, 46) oder Einsenkung als Lager für den Federring oder O-Ring (42) ausgebildet ist.
     
    4. Schloss (10) mit einem Schlossgehäuse (14), einer Falle (12) und einer im Schlossgehäuse (14) drehbar gelagerten, in zwei Nusshälften (32 und 34) zweigeteilten Drückernuss (18), von der die eine Nusshälfte (32) von der einen Seite des Schlosses (10) und die andere Nusshälfte (34) von der anderen Seite des Schlosses (10) betätigbar ist, mit einem am Fallenschwanz (24) der Falle (12) angreifenden Nussmittenteil (20), wobei die Nusshälften (32 und 34) und das Nussmittenteil (20) mit Aufnahmeöffnungen (30) für ein Kupplungsteil (50) versehen sind, das durch Verschieben innerhalb der Aufnahmeöffnungen (30) mit dem Nussmittenteil (20) und entweder mit der einen oder mit der anderen Nusshälfte (32 oder 34) kuppelbar ist, wobei das Kupplungsteil (50), die Nusshälften (32, 34) und/oder das Nussmittenteil (20) wenigstens ein Mittel (48) aufweisen, das die augenblickliche Lage des Kupplungsteils (50) sichert, wobei das Kupplungsteil (50) als Stift (38) oder Bolzen ausgebildet ist" dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen oder Abschnitte des Stiftes (38) oder des Bolzens, z.B. dessen Stirnseiten, aus einem magnetischen Material bestehen.
     
    5. Schloss (10) mit einem Schlossgehäuse (14), einer Falle (12) und einer im Schlossgehäuse (14) drehbar gelagerten, in zwei Nusshälften (32 und 34) zweigeteilten Drückernuss (18), von der die eine Nusshälfte (32) von der einen Seite des Schlosses (10) und die andere Nusshälfte (34) von der anderen Seite des Schlosses (10) betätigbar ist, mit einem am Fallenschwanz (24) der Falle (12) angreifenden Nussmittenteil (20), wobei die Nusshälften (32 und 34) und das Nussmittenteil (20) mit Aufnahmeöffnungen (30) für ein Kupplungsteil (50) versehen sind, das durch Verschieben innerhalb der Aufnahmeöffnungen (30) mit dem Nussmittenteil (20) und entweder mit der einen oder mit der anderen Nusshälfte (32 oder 34) kuppelbar ist, wobei das Kupplungsteil (50), die Nusshälften (32, 34) und/oder das Nussmittenteil (20) wenigstens ein Mittel (48) aufweisen, das die augenblickliche Lage des Kupplungsteils (50) sichert, wobei das Kupplungsteil (50) als Stift (38) oder Bolzen ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift oder der Bolzen ein Gewindestift oder eine Madenschraube ist, wobei die Aufnahmeöffnung (30) des Nussmittenteils (20) und/oder der Nusshälften (32, 34) mit einer Gewindebohrung versehen ist, sodass zum Verstellen im Sinne eines Kuppelns des Kupplungsteils (50) entweder mit der einen oder mit der anderen Nusshälfte (32 oder 34) lediglich der Gewindestift oder die Madenschraube gedreht werden muss.
     
    6. Schloss nach Anspruch 1, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite des Stiftes (38) oder des Bolzens mit einer Werkzeugangriffs- oder Werkzeugeingriffsfläche versehen ist.
     
    7. Schloss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der Aufnahmeöffnung (30) im Nussmittenteil (20) größer ist, als die Gewindebohrung in den Nusshälften (32, 34).
     


    Claims

    1. Lock (10) with a lock housing (14), a catch (12), and a latch nut (18) divided in two nut halves (32 and 34) rotatably mounted in the lock housing (14), of which one nut half (32) is operable from one side of the lock (10) and the other nut half (34) is operable from the other side of the lock (10), with a nut middle part (20) engaging the catch tail (24) of the catch (12), wherein the nut halves (32 and 34) and the nut middle part (20) are provided with receiving openings (30) for a coupling part (50) which is coupleable with the nut middle part (20) and with either one or the other nut half (32 and 34) by displacement within the receiving opening (30), wherein the coupling part (50), the nut halves (32, 34) and/or the nut middle part (20) comprise at least one means (48) which secures the current position of the coupling part (50), wherein the coupling part (50) is formed as a pin (38) or bolt, wherein the pin (38) or bolt has a peripheral bead (40), characterized in that the peripheral bead is as a separate component in the form of a spring ring or o-ring (42).
     
    2. Lock (10) according to claim 1, characterized in that the border of the receiving opening (30) of the nut halves (32, 34) and/or the nut middle part (20) is either chamfered or recessed on the side facing the respective other component.
     
    3. Lock (10) according to claim 2, characterized in that the chamfer (44, 46) or recess is formed as a bearing for the spring ring or o-ring (42).
     
    4. Lock (10) with a lock housing (14), a catch (12) and a latch nut (18) divided in two nut halves (32 and 34) rotatably mounted in the lock housing (14), of which one nut half (32) is operable from one side of the lock (10) and the other nut half (34) is operable from the other side of the lock (10), with a nut middle part (20) engaging the catch tail (24) of the catch (12), wherein the nut halves (32 and 34) and the nut middle part (20) are provided with receiving openings (30) for a coupling part (50) which is coupleable with the nut middle part (20) and with either one or the other nut half (32 and 34) by displacement within the receiving openings (30), wherein the coupling part (50), the nut halves (32, 34) and/or the nut middle part (20) comprise at least one means (48) which secures the current position of the coupling part (50), wherein the coupling part (50) is formed as a pin (38) or bolt characterized in that the bolt or sections of the pin (38) or bolt, e. g. its front face, are composed of a magnetic material.
     
    5. Lock (10) with a lock housing (14), a catch (12) and a latch nut (18) divided in two nut halves (32 and 34) rotatably mounted in the lock housing (14), of which one nut half (32) is operable from one side of the lock (10) and the other nut half (34) is operable from the other side of the lock (10), with a nut middle part (20) engaging the catch tail (24) of the catch (12), wherein the nut halves (32 and 34) and the nut middle part (20) are provided with receiving openings (30) for a coupling part (50) which is coupleable with the nut middle part (20) and with either one or the other nut half (32 and 34) by displacement within the receiving openings (30), wherein the coupling part (50), the nut halves (32, 34) and/or the nut middle part (20) comprise at least one means (48) which secures the current position of the coupling part (50), wherein the coupling part (50) is formed as a pin (38) or bolt characterized in that the pin or bolt is a threaded pin or setscrew, wherein the receiving opening (30) of the nut middle part (20) and/or the nut halves (32, 34) is provided with a threaded hole so that for adjusting in the sense of coupling the coupling part (50) with either the one or the other nut half (32 or 34) merely the threaded pin or the setscrew needs to be rotated.
     
    6. Lock according to claim 1, 4 or 5, characterized in that the front face of the pin (38) or the bolt is provided with a tool application or tool engagement surface.
     
    7. Lock according to claim 5, characterized in that the diameter of the receiving opening (30) in the nut middle part (20) is larger than the threaded hole in the nut halves (32, 34).
     


    Revendications

    1. Serrure (10) comprenant un boîtier de serrure (14), un pêne demi-tour (12) et un fouillot (18) qui est logé à rotation à l'intérieur du boîtier de serrure (14) et est divisé en deux moitiés de fouillot (32 et 34) et dont l'une (32) des moitiés de fouillot peut être actionnée depuis l'un des côtés de la serrure (10) et l'autre moitié de fouillot (34) peut être actionnée depuis l'autre côté de la serrure (10), comprenant une partie centrale de fouillot (20) qui se prend sur la queue de pêne demi-tour (24) du pêne demi-tour (12), dans laquelle les moitiés de fouillot (32 et 34) et la partie centrale de fouillot (20) sont pourvues d'ouvertures de logement (30) pour une pièce d'accouplement (50) qui, par un déplacement à l'intérieur des ouvertures de logement (30), peut être accouplée à la partie centrale de fouillot (20) et soit à l'une soit à l'autre des moitiés de fouillot (32 ou 34), dans laquelle ladite pièce d'accouplement (50), les moitiés de fouillot (32, 34) et/ou la partie centrale de fouillot (20) présentent au moins un moyen (48) qui fixe la position instantanée de la pièce d'accouplement (50), dans laquelle la pièce d'accouplement (50) est réalisée en tant que broche (38) ou boulon, dans laquelle la broche (38) ou le boulon présente un bourrelet circonférentiel (40), caractérisée par le fait que ledit bourrelet circonférentiel se présente en tant que composant séparé sous forme d'une rondelle élastique ou d'un joint torique (42).
     
    2. Serrure (10) selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le bord de l'ouverture de logement (30) des moitiés de fouillot (32, 34) et/ou de la partie centrale de fouillot (20) est chanfreiné ou en creux sur le côté montrant vers l'autre composant respectif.
     
    3. Serrure (10) selon la revendication 2, caractérisée par le fait que le chanfrein (44, 46) ou le creux est réalisé en tant qu'appui pour la rondelle élastique ou le joint torique (42).
     
    4. Serrure (10) comprenant un boîtier de serrure (14), un pêne demi-tour (12) et un fouillot (18) qui est logé à rotation à l'intérieur du boîtier de serrure (14) et est divisé en deux moitiés de fouillot (32 et 34) et dont l'une (32) des moitiés de fouillot peut être actionnée depuis l'un des côtés de la serrure (10) et l'autre moitié de fouillot (34) peut être actionnée depuis l'autre côté de la serrure (10), comprenant une partie centrale de fouillot (20) qui se prend sur la queue de pêne demi-tour (24) du pêne demi-tour (12), dans laquelle les moitiés de fouillot (32 et 34) et la partie centrale de fouillot (20) sont pourvues d'ouvertures de logement (30) pour une pièce d'accouplement (50) qui, par un déplacement à l'intérieur des ouvertures de logement (30), peut être accouplée à la partie centrale de fouillot (20) et soit à l'une soit à l'autre des moitiés de fouillot (32 ou 34), dans laquelle ladite pièce d'accouplement (50), les moitiés de fouillot (32, 34) et/ou la partie centrale de fouillot (20) présentent au moins un moyen (48) qui fixe la position instantanée de la pièce d'accouplement (50), dans laquelle la pièce d'accouplement (50) est réalisée en tant que broche (38) ou boulon, caractérisée par le fait que ledit boulon ou des portions de la broche (38) ou du boulon, par exemple ses faces frontales, sont réalisé(e)s dans un matériau magnétique.
     
    5. Serrure (10) comprenant un boîtier de serrure (14), un pêne demi-tour (12) et un fouillot (18) qui est logé à rotation à l'intérieur du boîtier de serrure (14) et est divisé en deux moitiés de fouillot (32 et 34) et dont l'une (32) des moitiés de fouillot peut être actionnée depuis l'un des côtés de la serrure (10) et l'autre moitié de fouillot (34) peut être actionnée depuis l'autre côté de la serrure (10), comprenant une partie centrale de fouillot (20) qui se prend sur la queue de pêne demi-tour (24) du pêne demi-tour (12), dans laquelle les moitiés de fouillot (32 et 34) et la partie centrale de fouillot (20) sont pourvues d'ouvertures de logement (30) pour une pièce d'accouplement (50) qui, par un déplacement à l'intérieur des ouvertures de logement (30), peut être accouplée à la partie centrale de fouillot (20) et soit à l'une soit à l'autre des moitiés de fouillot (32 ou 34), dans laquelle ladite pièce d'accouplement (50), les moitiés de fouillot (32, 34) et/ou la partie centrale de fouillot (20) présentent au moins un moyen (48) qui fixe la position instantanée de la pièce d'accouplement (50), dans laquelle la pièce d'accouplement (50) est réalisée en tant que broche (38) ou boulon, caractérisée par le fait que ladite broche ou ledit boulon est une tige filetée ou une vis sans tête, dans laquelle l'ouverture de logement (30) de la partie centrale de fouillot (20) et/ou des moitiés de fouillot (32, 34) est pourvue d'un trou taraudé de sorte que, pour le réglage dans le sens d'un accouplement de la pièce d'accouplement (50) soit à l'une soit à l'autre des moitiés de fouillot (32 ou 34), il ne faut que tourner ladite tige filetée ou ladite vis sans tête.
     
    6. Serrure selon la revendication 1, 4 ou 5, caractérisée par le fait que la face frontale de la broche (38) ou du boulon est pourvue d'une surface d'application ou surface d'introduction d'outil.
     
    7. Serrure selon la revendication 5, caractérisée par le fait que le diamètre de l'ouverture de logement (30) dans la partie centrale de fouillot (20) est plus grand que le trou taraudé dans les moitiés de fouillot (32, 34).
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente