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(11) |
EP 2 265 145 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.05.2012 Patentblatt 2012/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.01.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2010/000072 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2010/099769 (10.09.2010 Gazette 2010/36) |
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VERFAHREN FÜR DIE MASCHINELLE HERSTELLUNG EINER SEGMENTBÜRSTE UND HILFSMITTEL FÜR
DIE DURCHFÜHRUNG DES VERFAHRENS
METHOD FOR THE AUTOMATIC PRODUCTION OF A SEGMENT BRUSH AND ACCESSORY FOR CARRYING
OUT THE METHOD
PROCÉDÉ DE PRODUCTION MÉCANIQUE D'UNE BROSSE SEGMENTÉE ET MOYENS POUR L'EXÉCUTION
DE CE PROCÉDÉ
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.03.2009 DE 102009011171
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
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Patentinhaber: Wöhler Brush Tech Gmbh |
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33181 Bad Wünnenberg (DE) |
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Erfinder: |
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- BRENKEN, Rudolf
33142 Büren (DE)
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| (74) |
Vertreter: Holland, Ralf et al |
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Eikel & Partner GbR,
Hünenweg 15 32760 Detmold 32760 Detmold (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 744 179 US-A- 2 860 921
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JP-A- 54 024 460
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren für die maschinelle Herstellung einer Segmentbürste
und Hilfsmittel zur Durchführung des Verfahrens wie eine Umsetzvorrichtung und eine
Presse sowie die Segmentbürste selbst.
[0002] Ringförmige Bürsten sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt und bewährt. Dabei
werden häufig Ringbürsten von großer axialer Länge durch zusammengefasste Segmentbürsten
ausgebildet, die beispielsweise auf einem der Lagerung dienenden Hohlzylinder axial
verspannt sind.
[0003] Derartige Hohlbürsten weisen einen Haltering auf, um den ein Borstenbesatz umgelegt
ist, wobei ein radial innen liegender, in einem Querschnitt etwa U-förmiger, umlaufender
Niet den Borstenbesatz gegen den Haltering hält.
[0004] Die maschinelle Fertigung einer derartigen Segmentbürste ist beispielsweise in der
EP 1 044 628 B1 erläutert.
[0005] Die in der
EP 1 044 628 B1 offenbarte Vorrichtung und das dortige für das maschinelle Herstellen einer Segmentbürste
ist wenig flexibel einsetzbar, äußerst komplex und dient ausschließlich der Herstellung
von Segmentbürsten mit radial innen liegendem Niet.
[0006] Wird dieser Niet eingespart, wird die Segmentbürste durch geringeren Materialeinsatz
kostengünstiger und können solche Segmentbürsten ohne Niet zu wesentlich dichteren
Ringbürsten zusammengesetzt werden, da eine Beabstandung der Segmentbürsten durch
den Niet fehlt.
[0007] Allerdings ist die Herstellung von derartigen Segmentbürsten ohne Niet bislang nur
manuell möglich, wobei die Drähte vorgebogen und anschließend verpresst werden.
[0008] Aus der
GB A 744179 ist ein Verfahren für die Herstellung einer Segmentbürste bekannt, bei dem in einem
ersten Verfahrensschritt die Herstellung eines Halbfertigprodukts in Form eines um
90 Grad gebogenen Borstenbesatz erfolgt, indem ein in einer Hülse gefasstes und dieser
Hülse axial vorstehendes Borstenbündel durch einen in den axialen Überstand des Borstenbündels
einfahrenden kegeligen Dorn einer Presse um 90 Grad über einen auf dem Hülsenrand
aufliegenden Ring um 90 Grad abgewinkelt wird. Der Ring mit um 90 Grad abgewinkelten
Borstenbesatz wird der Presse entnommen und auf einen gesenkfesten Dorn einer anderen
Presse aufgezogen, wobei der Dorn von einem Presstisch radial beabstandet umgeben
ist, wodurch eine den Dorn umgebende Ringschulter ausgebildet wird. Liegt eine Abwinklung
des Borstenbesatzes auf dieser Ringschulter auf, erfolgt durch Schließen der Presse
ein Umbiegen der hin zu den Dorn weisenden, zweiten Abwinklung des Borstenbesatzes
hin auf den Ring. In einem nachfolgenden Verfahrensschritt werden zwei weitere Metallringe
den Borstenbesatz einfassend verpresst, so dass ein möglichst U-förmig profilierter,
innerer Haltering ausbildet wird, der den um den Ring umgelegten Borstenbesatz axial
und radial von innen einfasst.
[0009] Aus der
US A 2860921 ist eine Vorrichtung und ein Verfahren bekannt, dass die Herstellung einer Walzenbürste
aus einzelnen Segmentbürsten erläutert. Hierbei wird ein in einer Hülse gefasstes
Borstenbündel über eine radiale, einem Konus vorstehende Kante aufgefächert, bis ein
abgebogener Borstenabschnitt auf einer pressentischfesten Auflage aufliegt, die radial
beabstandet von einem den Dorn tragenden Stempel durchsetzt wird. Ein mit einem Ring
versehener Pressenstempel verpresst den Ring in dem Bereich des den Dorn von dem Pressentisch
beabstandenden Spalts gegen einen oberen Abschnitt des den Dorn tragenden Stempels,
der radial verfahrbar dann einen zweiten Abschnitt des Borstenbesatzes um den Ring
legt. Hierauf folgt ein weiterer Pressschritt, durch den dann die umgelegten Borstenabschnitte
mit dem Ring endgültig verpresst werden.
[0010] Vor diesem technischen Hintergrund macht die Erfindung es sich zur Aufgabe, ein Verfahren
für die maschinelle Herstellung einer Segmentbürste ohne Niet sowie Hilfsmittel für
die Durchführung dieses Verfahrens bereitzustellen.
[0011] Gelöst wird diese technische Problematik durch ein Verfahren, bei dem gemäß des Anspruchs
1 zunächst auf die Herstellung eines Halbfertigprodukts angestellt ist, bei dem ein
um 90° gebogener und ringförmig angeordneter Borstenbesatz mit einer radial nach außen
weisenden ersten Abwinklung auf einer Ringschulter eines Rings einer Umsetzvorrichtung
aufliegt, mit der zweiten Abwinklung an einem zentralen, axial in dem Ring verschiebbaren
und diesem axial vorstehenden Dorn anliegt, wobei ein Haltering die erste Abwinklung
axial gegen die Ringschulter und die zweite Abwinklung radial gegen den Dorn hält.
Das Halbfertigprodukt mit dem Borstenbesatz auf der Umsetzvorrichtung wird auf eine
Presse umgesetzt. Nachfolgend erfolgt ein Verpressen des Borstenbesatzes auf der Umsetzvorrichtung
in einer Presse gegen den Haltering, wobei ein Abpressdorn die zweite Abwinklung des
Borstenbesatzes zunächst mit einem Aufsatz aufspreizt, den zentralen Dorn axial aus
der zweiten Abwinklung auswirft und mit einer Ringschulter die Abwinklungen mit eingefasstem
Haltering gegen die Ringschulter verpresst.
[0012] Die Herstellung eines um 90° gebogenen und ringförmig angeordneten Borstenbesatzes
mit Haltering erfolgt in herkömmlicher Weise in einem bekannten Automaten. In diesen
wird dann die Umsetzvorrichtung mit Dorn voran eingebracht, bis die erste Abwinklung
auf der Ringschulter aufliegt. Bei aufeinander abgestimmten Abmessungen wie der Dicke
des Borstenbesatzes, des Innendurchmessers des Halterings und des Außendurchmessers
des Dorns kann dann mit dieser Umsetzvorrichtung der Borstenbesatz mit Haltering,
ausreichend stabil auf der Umsetzvorrichtung aufsitzend, einer beispielsweise anderweitig
vorhandenen Presse zum Verpressen übergeben werden.
[0013] Bei dem Verpressen hat es sich als zweckmäßig erwiesen, wenn ein Abpressdorn die
zweite Abwinklung des Borstenbesatzes zunächst mit einem Aufsatz aufspreizt, womit
eine radial nach außen weisende Biegerichtung vorgegeben wird. Trifft der Abpressdorn
mit seinem Aufsatz auf den zentralen Dorn, wird dieser aus der zweiten Abwinklung
des Borstenbesatzes geschoben, dieser gleichzeitig weitergebogen, bis letztlich zwischen
der Ringschulter des Rings und der Ringschulter des Abpressdorns die beiden Abwinklungen
des Borstenbesatzes mit eingefasstem Haltering verpresst werden.
[0014] Da für ein dauerhaftes Verpressen erhebliche Drucke notwendig sind, ist in weiterer
Ausgestaltung vorgesehen, dass der Aufsatz des Abpressdorns zumindest abschnittsweise
in eine stirnseitige Ausnehmung in den zentralen Dorn eintaucht, womit vorzugsweise
über die gesamte Stirnseite des Dorns der Abpressdorn aufliegt.
[0015] In weiterer Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung ist vorgesehen, dass
der zentrale Dorn nach dem Verpressen mittels einer Vorrichtung in seine der Ringschulter
des Rings vorstehende Ausgangslage verbracht wird. Erfolgt das Verpressen gegen die
Kraft einer Feder, so wird diese Feder nach Zurücknahme des Abpressdorns den zentralen
Dorn der Umsetzvorrichtung wieder in die Ausgangslage verbringen. Eine Alternative
stellt ein Zylinder mit Kolben dar.
[0016] Bei der maschinellen Herstellung einer Segmentbürste nach der Erfindung ist in erster
Linie an einen Borstenbesatz aus einem Metall gedacht, das sich dauerhaft verpressen
lässt. Es können jedoch auch synthetische Materialen zur Anwendung kommen, insbesondere
Kunststoffe, wenn ein entsprechend erwärmter Borstenbesatz verpresst wird, wobei dann
an ein Verkleben der Borsten untereinander wie auch an ein Verkleben mit beispielsweise
einem Haltering aus einem Kunststoff gedacht sein kann.
[0017] Zweckmäßigerweise erfolgt die Herstellung des Halbfertigproduktes in einem ersten
Automaten und das Verpressen in einem von dem ersten Automaten abgesetzten zweiten
Automaten. Es wird dann in dem zweiten Automaten bevorzugt auch das Fertigstellen
einer Bürste erfolgen, beispielsweise ein Beschnitt, ein Versehen mit Bürstenarmaturen
oder dergleichen mehr.
[0018] Auch das Umsetzen des Halbfertigproduktes kann automatisch erfolgen, beispielsweise
mittels Greifern, Revolveranordnungen, Becher oder Stangen tragenden Ketten oder dergleichen
mehr.
[0019] Die Umsetzvorrichtung für das Umsetzen eines Halbfertigproduktes einer Segmentbürste
kann vielgestaltig ausgebildet sein. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass ein zwei Ringschultern
ausbildender Ring vorgesehen ist, dass in den Ring ein zentraler Dorn einschiebbar
ist bis zu einem Anschlag einer dornfesten Ringschulter an die untere Ringschulter
des Rings für eine Anlage der Abwinklungen eines um 90° gebogenen Borstenbesatzes
der Segmentbürste auf der oberen Ringschulter des Rings und an dem Dorn, wobei für
ein Umsetzen des abgewinkelten Borstenbesatzes dieser von einem Haltering axial gegen
die obere Ringschulter des Rings und radial gegen den Dorn gehalten ist.
[0020] Insbesondere die dem aufgenommen, um 90° gebogenen Borstenbesatz gegenüberliegende
Seite der Umsetzvorrichtung nach der Erfindung ist in Anpassung an vorhandene Gerätschaften
wie Pressen, deren Aufnahmen etc. weitestgehend frei gestaltbar. Es ist jedoch darauf
zu achten, dass der zentrale Dorn vollständig in dem Ring verschiebbar angeordnet
ist.
[0021] In konstruktiver Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Dorn in der borstenbesatzseitigen
Stirnseite eine Ausnehmung aufweist, deren Querschnitt axial zumindest abschnittsweise
dem eines Aufsatzes eines Abpressdorns einer Presse entspricht. Dabei ist insbesondere
an einen formschlüssigen Übergang von dem zentralen Dorn auf den Aufsatz bzw. den
Abpressdorn gedacht, so dass die Kraft der Presse über die gesamte Querschnittsfläche
des Abpressdorns wirkt.
[0022] Die zweite Stirnseite des Dorns kann eine zylinderförmige Ausnehmung aufweisen, so
dass die Umsetzvorrichtung nach der Erfindung auf einen Stift, ein Rohr oder dergleichen
aufgesetzt werden kann, beispielsweise für eine Übergabe von einem ersten an einen
zweiten Fertigungsautomaten.
[0023] In weiterer, nicht notwendiger Ausgestaltung der Umsetzvorrichtung nach der Erfindung
kann vorgesehen werden, dass der Ring hülsenartig ausgebildet einen Adapter für ein
Einsetzen in eine Aufnahme einer Presse aufweist. Adapter und Aufnahme sind dann optimal
auch aufeinander abgestimmt.
[0024] Ist insbesondere der Ring hülsenartig ausgebildet, kann ferner vorgesehen werden,
dass ringfest eine Vorrichtung für ein Verbringen des während des Verpressens verschobenen
Dorns zurück in seine Ausgangslage vorgesehen ist, beispielsweise eine Druckfeder
oder ein Zylinder mit Kolben.
[0025] Sollen Kunststoffborsten erfindungsgemäß verarbeitet werden, kann es zweckmäßig sein,
eine Heizung vorzusehen, die sowohl dornfest als auch ringfest ausgebildet sein kann.
Zweckmäßigerweise wird eine solche Heizung elektrisch betrieben werden.
[0026] An die Presse für das Verpressen des Borstenbesatzes mit dem Haltering sind in mehrfacher
Hinsicht Anforderungen zu stellen, so das Erzeugen eines vergleichsweise hohen Pressendrucks
wie auch eine exakte Führung bei dem Verpressen, da die zu verpressende Fläche gering
ist.
[0027] Insbesondere ist bei einer derartigen Presse vorgesehen, dass eine Aufnahme hülsenartig
ausgebildet ist für das Einbringen des Dorns der Umsetzvorrichtung, wie voranstehend
erläutert, dass eine freie axiale Länge in der Hülse für ein axiales Verschieben des
Dorns bei dem Verpressen ausreichend bemessen ist und dass ein stirnseitiger Rand
der Aufnahme als Widerlager für den Ring ausgebildet ist.
[0028] Wird eine solche Aufnahme vorgesehen, ist es zweckmäßiger, diese anstelle der Umsetzvorrichtung
mit einer Vorrichtung für ein Verbringen des während des Verpressens verschobenen
Dorns zurück in seine Ausgangslage zu versehen, wobei eine derartige Vorrichtung eine
Druckfeder oder ein Zylinder mit Kolben sein kann. Gleichfalls wird dann diese Aufnahme
eine Heizung für das Verpressen von Borsten aus Kunststoff aufweisen.
[0029] Das Wesen der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert, in der lediglich
Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt sind. In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1:
- ein Halbfertigprodukt in einer Seitenansicht,
- Fig. 2:
- einen Schnitt gemäß der Linie II, II in Figur 1,
- Fig. 3:
- eine isometrische Darstellung des Halbfertigprodukts und
- Fig. 4:
- eine Pressenanordnung.
[0030] Die in den Figuren 1 bis 3 dargestellte Umsetzvorrichtung 1 ist konstruktiv einfach
gehalten. Die Umsetzvorrichtung 1 weist einen Ring 2 auf, durch den, senkrecht zur
axialen Erstreckung des Rings 2, zwei Ringschultern 3,4 stirnseitig ausgebildet werden.
Innerhalb des Rings 2 ist ein zentraler Dorn 5 axial verschiebbar, jedoch hin zu einem
um 90° abgewinkelten Borstenbesatz 6 nur bis zu dem in Figur 2 dargestellten Anschlag
einer dornfesten Ringschulter 7 an der unteren Ringschulter 4 des Rings 2.
[0031] Auf der oberen Ringschulter 3 des Rings 2 liegt eine erste Abwinklung 8 des ringförmig
angeordneten Borstenbesatzes 6 mit radial nach außen weisenden Borsten auf.
[0032] Die zweite Abwinklung 9 des Borstenbesatzes 6 erstreckt sich ringförmig und anliegend
um den zentralen Dorn 5 und steht diesem axial vor.
[0033] Ein Haltering 10 hält die erste Abwinklung 8 axial gegen die Ringschulter 3 des Rings
2 und die zweite Abwinklung radial gegen den Dorn 5.
[0034] Die Fertigung des um den Haltering 10 um 90° abgewinkelten Borstenbesatzes 6 kann
in herkömmlicher Weise in einem Automaten erfolgen. Es wird dann die Umsetzvorrichtung
1 in den Automaten eingebracht, beispielsweise mit einer Ausnehmung 11 in der dem
Borstenbesatz 6 abgewandten Stirnseite 12 auf einem Hubkolben aufsitzend.
[0035] Nach der Fertigstellung des in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Halbfertigprodukts
kann dieses auf der Umsetzvorrichtung 1, beispielsweise mit der Ausnehmung 11 auf
einem Stift, einem Rohr oder dergleichen aufsitzend, an einen zweiten Automaten mit
einer Presse für die Fertigstellung übergeben werden.
[0036] Figur 4 zeigt die Anordnung eines Abpressdorns 13 über einer Umsetzvorrichtung 14
mit Ring 15 und zentralem Dorn 16.
[0037] Pressenfest weist diese Anordnung eine hülsenartige Aufnahme 17 auf, in die der Dorn
16 soweit eingeschoben wird, bis der Ring 15 mit seiner unteren Ringschulter 18 vollflächig
auf den stirnseitigen Rand 19 der Aufnahme 17 aufliegt.
[0038] Die axiale Ersteckung der Hülse 17 ist derart bemessen, dass der zentrale Dorn 16
vollständig unter die obere Ringschulter 20 des Rings 15 gegen die Kraft einer Feder
21 verschoben werden kann.
[0039] Bei dem Verpressen wird ein spitzkegeliger Aufsatz 22 des Abpressdorns 13 den axial
dem Dorn 16 vorstehenden Borstenbesatz aufspreizen und damit die radiale Richtung
für ein Verpressen vorgeben. Dieser kegelförmige Aufsatz 22 wird dann auf den zentralen
Dorn 16 auftreffen und dort in einer stirnseitigen Ausnehmung 23 aufgenommen, so dass
der Abpressdorn 13 und der zentrale Dorn 16 formschlüssig verbunden sind.
[0040] Mit voranschreitendem Pressvorgang wird der zentrale Dorn 16 in die hülsenartige
Aufnahme 17 gegen die Kraft der Feder 21 verschoben und erfolgt ein Verpressen des
Borstenbesatzes um einen Haltering zwischen einer Ringschulter 24 des Abpressdorns
13 und der oberen Ringschulter 20 des Rings 15, wobei der äußere Durchmesser der Ringschulter
24 dem der Ringschulter 20 entspricht.
[0041] Dabei kann, sowohl hinsichtlich des Aufspreizens des Borstenbesatzes als auch für
dessen Verpressen, eine Ausrundung 26 noch hilfreich sein, die in dem Übergang eines
zylindrischen Abschnitts 27 hin zu einem die Ringschulter 24 ausbildenden Zylinder
28 des Abpressdorns 13 angeordnet ist, in Fig. 4 lediglich in der linken Bildhälfte
angedeutet.
[0042] Ist der Verpressvorgang abgeschlossen und wird der Abpressdorn 13 zurückgenommen,
wird durch die Kraft der Feder 21 der zentrale Dorn 16 wieder in die dargestellte
Position, die Ausgangslage zurück verschoben.
[0043] In einer Variante kann vorgesehen sein, dass die Umsetzvorrichtung einen hülsenartigen
Ring aufweist, etwa gemäß der Darstellung in Figur 4 gebildet durch den Ring 15 und
der Aufnahme 17, und über einen Adapter, beispielsweise in Form eines Stiftes 25 für
ein Einsetzen in eine pressenseitige Aufnahme verfügt.
1. Verfahren für die maschinelle Herstellung einer Segmentbürste, bei dem in herkömmlicher
Weise in einem Automaten ein um 90° gebogener und ringförmig angeordneter Borstenbesatz
(6) mit einem Haltering (10) hergestellt wird,
gekennzeichnet durch
- das Einbringen einer Umsetzvorrichtung (1,14) mit einem Dorn (5,16) mit Dorn (5,16)
voran in den Borstenbesatz derart, dass als Halbfertigprodukt der um 90° gebogene
und ringförmig angeordnete Borstenbesatz (6) mit einer radial nach außen weisenden
ersten Abwinklung (8) auf einer Ringschulter (3,20) eines Rings (2,15) der Umsetzvorrichtung
(1,14) aufliegt und mit der zweiten Abwinklung (9) an dem zentralen, axial in dem
Ring (2,15) verschiebbaren und diesem axial vorstehenden Dorn (5,16) anliegt, wobei
der Haltering (10) die erste Abwinklung (8) axial gegen die Ringschulter (3,20) und
die zweite Abwinklung (9) radial gegen den Dorn (5,16) hält,
- das Umsetzen des Halbfertigprodukts mit dem Borstenbesatz auf der Umsetzvorrichtung
(1,14) von dem Automaten hin zu einer Presse und dem
- nachfolgenden Verpressen des Borstenbesatzes (6) auf der Umsetzvorrichtung (1,14)
in einer Presse gegen den Haltering (10),
- wobei ein Abpressdorn (13) die zweite Abwinklung (9) des Borstenbesatzes (6) zunächst
mit einem Aufsatz (22) aufspreizt, den zentralen Dorn (5,16) axial aus der zweiten
Abwinklung (9) auswirft und mit einer Ringschulter (24) die Abwinklungen (8,9) mit
eingefasstem Haltering (10) gegen die Ringschulter (3,20) des Rings (2,15) verpresst.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz (22) des Abpressdorns (13) zumindest abschnittsweise in eine stirnseitige
Ausnehmung (23) in dem zentralen Dorn (5,16) eintaucht.
3. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Dorn (5,16) nach dem Verpressen mittels einer Vorrichtung in seine der
Ringschulter (20) des Rings (2,15) vorstehende Ausgangslage verbracht wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verpressen gegen die Kraft einer Feder (21) erfolgt.
5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erwärmter Borstenbesatz verpresst wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung des Halbfertigproduktes in einem ersten Automaten erfolgt und das
Verpressen in einem von dem ersten Automaten abgesetzten zweiten Automaten.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Umsetzen des Halbfertigproduktes automatisch erfolgt.
8. Umsetzvorrichtung für das Umsetzen eines Halbfertigproduktes einer Segmentbürste,
für das Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, mit einem
Ring (2,15), der stirnseitig eine obere Ringschulter (3,20) und eine untere Ringschulter
(4,18) ausbildet, wobei innerhalb des Rings (2,15) ein zentraler Dorn (5,16) bis zu
einem Anschlag
einer dornfesten Ringschulter (7) an der unteren Ringschulter (4,18) des Rings (2,15)
axial verschiebbar ist, wobei von einem Haltering (10) eine erste Abwinklung eines
um 90° gebogenen Borstenbesatzes (6) für die Herstellung einer Segmentbürste axial
gegen die obere Ringschulter (2,20) des Rings (2,15) und die zweite Abwinklung radial
gegen den Dorn (5,16) gehalten ist.
9. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (5,16) in der borstenbesatzseitigen Stirnseite eine Ausnehmung (23) aufweist,
deren Querschnitt axial zumindest abschnittsweise dem eines Aufsatzes (22) eines Abpressdorns
(13) einer Presse entspricht.
10. Umsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Stirnseite (12) des Dorns (5,16) eine zylinderförmige Ausnehmung (11)
aufweist.
11. Umsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring (2,15) hülsenartig ausgebildet einen Adapter für ein Einsetzen in eine Aufnahme
einer Presse aufweist.
12. Umsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ringfest eine Vorrichtung für ein Verbringen des während des Verpressens verschobenen
Dorns (5,16) zurück in seine Ausgangslage vorgesehen ist.
13. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Druckfeder (21) ist.
14. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Zylinder mit Kolben ist.
15. Umsetzvorrichtung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine Heizung vorgesehen ist.
16. Aufnahme für eine Presse, für die Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren
der vorangehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (17) hülsenartig ausgebildet ist für das Einbringen des Dorns (5, 16)
der Umsetzvorrichtung (14) nach einem oder mehreren der Ansprüche 8 bis 11, dass eine
freie axiale Länge in der Aufnahme (17) für ein axiales Verschieben des Dorns (5,16)
bei dem Verpressen ausreichend bemessen ist und dass ein stirnseitiger Rand (19) der
Aufnahme (17) als Widerlager für den Ring (2,15) der Umsetzvorrichtung (1,14) augebildet
ist.
17. Aufnahme nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme eine Vorrichtung für ein Verbringen des während des Verpressens verschobenen
Dorns (5,16) zurück in seine Ausgangslage aufweist.
18. Aufnahme nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Druckfeder (21) ist.
19. Aufnahme nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Zylinder mit Kolben ist.
20. Aufnahme nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass in der Aufnahme (17) eine Heizung vorgesehen ist.
1. A method for the automatic production of a segment brush, in which in a conventional
manner in an automatic unit a bristle group (6), bent through 90° and disposed in
an annular shape, with a retaining ring (10) is produced,
characterized by
- the introducing of a transfer apparatus (1, 14) with a mandrel (5, 16) ahead into
the bristle group such that as semi-finished product the bristle group (6), bent through
90° and disposed in an annular shape, rests with a radially outwardly directed first
angled part (8) on a ring shoulder (3, 20) of a ring (2, 15) of the transfer apparatus
(1, 14), and rests with the second angled part (9) against the central mandrel (5,
16) that can be displaced axially in the ring (2, 15) and protrudes axially with respect
thereto, wherein the retaining ring (10) holds the first angled part (8) axially against
the ring shoulder (3, 20) and the second angled part (9) radially against the mandrel
(5, 16),
- the transferring of the semi-finished product with the bristle group on the transfer
apparatus (1, 14) from the automatic unit to a press and the
- subsequent pressing of the bristle group (6) on the transfer apparatus (1, 14) in
a press against the retaining ring (10),
- wherein a pressing mandrel (13) expands the second angled part (9) of the bristle
group (6) firstly with an attachment (22), ejects the central mandrel (5, 16) axially
from the second angled part (9) and with a ring shoulder (24) presses the angled parts
(8, 9) with bordered retaining ring (10) against the ring shoulder (3, 20) of the
ring (2, 15).
2. The method according to Claim 1, characterized in that the attachment (22) of the pressing mandrel (13) dips at least partially into a recess
(23) on the front face in the central mandrel (5, 16).
3. The method according to one or more of the preceding claims, characterized in that the central mandrel (5, 16), after pressing, is brought by means of a device into
its starting position projecting with respect to the ring shoulder (20) of the ring
(2, 15).
4. The method according to one or more of the preceding claims, characterized in that the pressing takes place against the force of a spring (21).
5. The method according to one of more of the preceding claims, characterized in that a heated bristle group is pressed.
6. The method according to one or more of the preceding claims, characterized in that the production of the semi-finished product takes place in a first automatic unit
and the pressing in a second automatic unit which is offset from the first automatic
unit.
7. The method according to Claim 6, characterized in that the transfer of the semi-finished products takes place automatically.
8. A transfer apparatus for the transferring of a semi-finished product of a segment
brush for the method according to one or more of the preceding claims, with a ring
(2, 15) which forms on the front face an upper ring shoulder (2, 20) and a lower ring
shoulder (4, 18), wherein within the ring (2, 15) a central mandrel (5, 16) is axially
displaceable up to a stop of a ring shoulder (7), fixed to the mandrel, on the lower
ring shoulder (4, 18) of the ring (2, 15), wherein a first angled part of a bristle
group (6) for the production of a segment brush is held by a retaining ring (10) axially
against the upper ring shoulder (2, 20) of the ring (2, 15) and the second angled
part is held radially against the mandrel (5, 16).
9. The transfer apparatus according to Claim 8, characterized in that the mandrel (5, 16) has in the front face on the bristle group side a recess (23),
the cross-section of which corresponds axially at least partially to that of an attachment
(22) of a pressing mandrel (13).
10. The transfer apparatus according to one or more of the preceding Claims 8 to 9, characterized in that the second front face (12) of the mandrel (5, 16) has a cylindrical recess (11).
11. The transfer apparatus according to one or more of the preceding Claims 8 to 10, characterized in that the ring (2, 15) has, formed in the manner of a sleeve, an adapter for an insertion
into a mount of a press.
12. The transfer apparatus according to one or more of the preceding Claims 8 to 11, characterized in that secured to the ring a device is provided for bringing the mandrel (5, 16), which
was displaced during the pressing, back into its starting position.
13. The transfer apparatus according to Claim 12, characterized in that the device is a pressure spring (21).
14. The transfer apparatus according to Claim 12, characterized in that the device is a cylinder with piston.
15. The transfer device according to one or more of the preceding Claims 8 to 14, characterized in that a heating is provided.
16. A mount for a press for carrying out the method according to one or more of the preceding
Claims 1 to 7, characterized in that the mount (17) is constructed in the manner of a sleeve for the introduction of the
mandrel (5, 16) of the transfer apparatus (14) according to one or more of Claims
8 to 11, that a free axial length is sufficiently dimensioned in the mount (17) for
an axial displacement of the mandrel (5, 16) on pressing, and that an edge (19) of
the mount (17) on the front face is constructed as an abutment for the ring (2, 15)
of the transfer apparatus (1, 14).
17. The mount according to Claim 16, characterized in that the mount has a device for bringing the mandrel (5, 16), which was displaced during
the pressing, back into its starting position.
18. The mount according to Claim 17, characterized in that the device is a pressure spring (21).
19. The mount according to Claim 17, characterized in that the device is a cylinder with piston.
20. The mount according to one or more of Claims 17 to 19, characterized in that a heating is provided in the mount (17).
1. Procédé pour la fabrication mécanique d'une brosse segmentée, dans lequel une garniture
de poils (6) pliée à 90° et disposée en forme de bague avec une bague de retenue (10)
est fabriquée de façon classique dans un automate,
caractérisé par
- l'introduction d'un dispositif de déplacement (1, 14) avec un mandrin (5, 16) avec
mandrin (5, 16) devant dans la garniture de poils de telle sorte que, sous forme de
produit semi-fini, la garniture de poils (6) pliée à 90° et disposée en forme de bague
repose avec une première partie coudée (8) dirigée radialement vers l'extérieur sur
un épaulement annulaire (3, 20) d'une bague (2, 15) du dispositif de déplacement (1,
14) et s'appuie avec la seconde partie coudée (9) sur le mandrin (5, 16) central,
coulissant axialement dans la bague (2, 15) et dépassant axialement de cette bague,
la bague de retenue (10) maintenant la première partie coudée (8) axialement contre
l'épaulement annulaire (3, 20) et la seconde partie coudée (9) radialement contre
le mandrin (5, 16),
- le déplacement du produit semi-fini avec la garniture de poils sur le dispositif
de déplacement (1, 14) de l'automate en direction d'une presse et la
- compression consécutive de la garniture de poils (6) sur le dispositif de déplacement
(1, 14) dans une presse contre la bague de retenue (10),
- un mandrin d'extraction (13) écartant la seconde partie coudée (9) de la garniture
de poils (6) d'abord avec un élément rapporté (22), éjectant le mandrin (5, 16) central
axialement hors de la seconde partie coudée (9) et pressant avec un épaulement annulaire
(24) les parties coudées (8, 9) avec la bague de retenue (10) enchâssée contre l'épaulement
annulaire (3, 20) de la bague (2, 15).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément rapporté (22) du mandrin d'extraction (13) plonge au moins par endroits
dans un évidement (23) côté avant dans le mandrin (5, 16) central.
3. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mandrin (5, 16) central est transféré après la compression au moyen d'un dispositif
dans sa position de départ dépassant de l'épaulement annulaire (20) de la bague (2,
15).
4. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la compression s'effectue contre la force d'un ressort (21).
5. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une garniture de poils chauffée est comprimée.
6. Procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fabrication du produit semi-fini s'effectue dans un premier automate et la compression
dans un second automate décalé par rapport au premier automate.
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le déplacement du produit semi-fini s'effectue automatiquement.
8. Dispositif de déplacement pour le déplacement d'un produit semi-fini, d'une brosse
segmentée, pour le procédé selon une ou plusieurs des revendications précédentes,
comprenant une bague (2, 16), qui forme côté avant un épaulement annulaire (2, 20)
supérieur et un épaulement annulaire (4, 18) inférieur, un mandrin (5, 16) central
pouvant coulisser axialement à l'intérieur de la bague (2, 15) jusqu'à une butée d'un
épaulement annulaire (7) solidaire du mandrin sur l'épaulement annulaire (4, 18) inférieur
de la bague (2, 15), une première partie coudée d'une garniture de poils (6) pliée
de 90° étant maintenue par une bague de retenue (10) pour la fabrication d'une brosse
segmentée axialement contre l'épaulement annulaire (2, 20) supérieur de la bague (2,
15) et la seconde partie coudée étant maintenue radialement contre le mandrin (5,
16).
9. Dispositif de déplacement selon la revendication 8, caractérisé en ce que le mandrin (5, 16) présente dans le côté avant côté garniture de poils un évidement
(23), dont la section transversale correspond au moins par endroits à celle d'un élément
rapporté (22) d'un mandrin d'extraction (13) d'une presse.
10. Dispositif de déplacement selon une ou plusieurs des revendications précédentes 8
à 9, caractérisé en ce que le second côté avant (12) du mandrin (5, 16) présente un évidement (11) de forme
cylindrique.
11. Dispositif de déplacement selon une ou plusieurs des revendications précédentes 8
à 10, caractérisé en ce que la bague (2, 15), conçue en forme de manchon, présente un adaptateur pour une insertion
dans un logement d'une presse.
12. Dispositif de déplacement selon une ou plusieurs des revendications précédentes 8
à 11, caractérisé en ce qu'un dispositif est prévu de façon solidaire de la bague pour un transfert du mandrin
(5, 16) déplacé pendant la compression en arrière dans sa position de départ.
13. Dispositif de déplacement selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif est un ressort de pression (21).
14. Dispositif de déplacement selon la revendication 12, caractérisé en ce que le dispositif est un cylindre avec piston.
15. Dispositif de déplacement selon une ou plusieurs des revendications précédentes 8
à 14, caractérisé en ce qu'un chauffage est prévu.
16. Logement pour une presse, pour la mise en oeuvre du procédé selon une ou plusieurs
des revendications précédentes 1 à 7, caractérisé en ce que le logement (17) est conçu en forme de douille pour l'introduction du mandrin (5,
16) du dispositif de déplacement (14) selon une ou plusieurs des revendications 8
à 11, en ce qu'une longueur axiale libre est dimensionnée suffisamment dans le logement (17) pour
un coulissement axial du mandrin (5, 16) lors de la compression et en ce qu'un bord (19) côté avant du logement (17) est conçu comme butée pour la bague (2, 15)
du dispositif de déplacement (1, 14).
17. Logement selon la revendication 16, caractérisé en ce que le logement présente un dispositif pour un transfert du mandrin (5, 16) déplacé pendant
la compression en arrière dans sa position de départ.
18. Logement selon la revendication 17, caractérisé en ce que le dispositif est un ressort de pression (21).
19. Logement selon la revendication 17, caractérisé en ce que le dispositif est un cylindre avec piston.
20. Logement selon une ou plusieurs des revendications 17 à 19, caractérisé en ce qu'un chauffage est prévu dans le logement (17).


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