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EP 2 265 337 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
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Anmeldetag: 03.11.2008 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2008/001791 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/059581 (14.05.2009 Gazette 2009/20) |
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VORRICHTUNG FÜR DIE BRANDBEKÄMPFUNG
DEVICE FOR FIRE FIGHTING
DISPOSITIF DE LUTTE CONTRE L'INCENDIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL NO PL
PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
09.11.2007 DE 102007053479
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
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Patentinhaber: Fettweis, Herbert |
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40489 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Fettweis, Herbert
40489 Düsseldorf (DE)
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Vertreter: Christophersen, Ulrich Rudolf |
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Christophersen & Partner
Patentanwälte
Feldstrasse 73 40479 Düsseldorf 40479 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 403 859 US-A- 4 725 004 US-A- 6 158 521
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US-A- 2 599 448 US-A- 4 917 193
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die Brandbekämpfung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Waldbrände als Folge sommerlicher Hitzewellen werden häufiger. Die Brandbekämpfung
ist dann besonders schwierig und riskant, wenn die betroffenen Waldflächen entweder
schwer erreichbar sind oder sie aufgrund der Bodenstruktur mit herkömmlichen Einsatzfahrzeugen
nicht befahrbar sind. Spezielle Feuerlöschfahrzeuge für unwegsames Gelände stehen
häufig nicht zur Verfügung oder müssen, etwa bei Bränden bei entlegenen Gegenden,
erst zum Einsatzort überführt werden, was wertvolle Zeit kostet.
[0003] Feuerlöschanhänger, wie sie zum Beispiel aus den Druckschriften
DE 100 44 094 A1,
DE 297 17 855 U1 und
FR 2 616 668 bekannt sind, erfordern in schwierigem Terrain ein Rangieren, weshalb sie selbst
dann nur beschränkt einsetzbar sind, wenn sie von einem geländegängigen Fahrzeugen
gezogen werden. Mit Hubschraubern wiederum lässt sich zwar nahezu jedes Terrain überfliegen,
jedoch ist ein gezieltes Vorgehen gegen Brandherde häufig schwierig, da die Distanzen
zum Brandherd groß und die Sichtverhältnisse, vor allem bei aufsteigendem Rauch, schlecht
sind.
[0004] Eine Vorrichtung für die Brandbekämpfung mit den Merkmalen des Oberbegriffs ist aus
der
US 4,917,193 bekannt. In einem abnehmbar an der Rückseite eines geländegängigen Spezialfahrzeug
angeordneten Löschmodul befindet sich ein Löschmittelbehälter und eine Löschmittelpumpe,
welche über einen Schlauch mit einer Spritzdüse für Löschmittel verbunden ist. Zur
Anordnung des Moduls an dem Fahrzeug verfügt dieses über eine hydraulisch betriebene
Seilwinde, mit deren Hilfe sich das an dem Seit hängende Modul an einem kranartigen
Arm des Fahrzeuges bis in die Betriebsstellung hochhieven lässt. Zusätzliche Ketten
dienen dazu, ein Pendeln des so an dem Seil hängenden Moduls zu verhindern.
[0005] Aus der
US 4,725,004 ist für landwirtschaftliche Zwecke ein handelsüblicher Ackerschlepper bekannt, an
dessen Heck sich eine landwirtschaftliche Feldspritze mit Flüssigkeitstank, Pumpe,
Dosierelement und Verteilergestänge befestigen lässt. Die Befestigung erfolgt über
das vorhandene 3-Punkt-Gestänge des Ackerschleppers.
[0006] Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung technischer Mittel, um unter Einsatz von
Löschmittel Waldbrände auch in solchem Terrain bekämpfen zu können, welches für herkömmliche
Einsatzfahrzeuge nicht befahrbar oder nicht in der erforderlichen kurzen Zeit erreichbar
ist, wobei eine besonders schnelle Befüllbarkeit des Löschmittelbehälters angestrebt
ist.
[0007] Zur
Lösung wird eine Vorrichtung für die Brandbekämpfung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
[0008] Ausgangspunkt der Erfindung ist die Überlegung, dass landwirtschaftliche Traktoren
bzw. Ackerschlepper die einzigen für das Befahren schwierigen Terrains geeigneten
Fahrzeuge sind, die auch in dünn besiedelten oder entlegenen Gegenden vorhanden sind,
und daher für einen kurzfristigen Einsatz zur Verfügung stehen. Üblicherweise verfügt
dieser sehr bewegliche, da auch auf engem Raum manövrierbare Fahrzeugtyp über eine
Anbaugerätehydraulik zur Befestigung von landwirtschaftlichen Zusatzgeräten, wie z.B.
Pflügen, Mähbalken oder Heuwendern. Im Rahmen der Erfindung wird diese Schnittstelle
zwischen Traktor und landwirtschaftlichem Anbaugerät verwendet, um ein Brandbekämpfungsmodul
an dem Traktor bzw. Ackerschlepper zu befestigen. Das Brandbekämpfungsmodul nimmt
in einem Gehäuse oder einem Rahmen zumindest den Löschmittelbehälter sowie die Löschmittelpumpe
auf. An der Stirnseite des Gehäuses oder Rahmens befinden sich in mindestens zwei
unterschiedlichen Höhen Verbindungsgelenke zum Ankoppeln des Brandbekämpfungsmoduls
an die traktorseitig vorhandene Anbaugerätehydraulik.
[0009] Nach oben hin ist der Löschmittelbehälter durch zu öffnende Klappen abgedeckt. Dies
ermöglicht eine Befüllung mit neuem Löschmittel von oben her und auf großer Fläche
und ermöglicht damit ein besonders schnelles Befüllen.
[0010] Die Klappen sind über die Vertikale hinaus bis in eine Schrägstellung aufschwenkbar,
in der einander gegenüberliegende Klappen einen Trichter bilden. Diese Ausgestaltung
ermöglicht ein Befüllen des Löschmittelbehälters aus der Luft, etwa von einem Hubschrauber
aus. Infolge der durch das Aufschwenken der Klappen hergestellten, trichterförmigen
Öffnung lassen sich durch Streueffekte hervorgerufene Löschmittelverluste bei der
Betankung aus der Luft minimieren.
[0011] Vorzugsweise ist der Löschmittelbehälter im Grundriss mehreckig gestaltet, mit einer
Klappe entlang jeder geraden Behälteroberkante. Um bei der Luftbetankung Löschmittelverluste
im Eckenbereich, in dem sich keine Klappen befinden, zu vermeiden, sind im Eckenbereich
die einander benachbarten Klappen über jeweils ein Segment aus einer biegsamen Materialbahn
verbunden. Auf diese Weise wird trotz der nur segmentweise vorhandenen Klappen insgesamt
eine Auffangfläche in Gestalt eines Rundumtrichters realisiert.
[0012] Um das Erkennen und Identifizieren des Brandbekämpfungsmoduls und insbesondere der
Befüllöffnung des Löschmittelbehälters aus der Luft zu verbessern, wird ferner eine
Leuchtfarbenlackierung oder -beschichtung der Innenseiten der Klappen vorgeschlagen.
[0013] Ebenfalls mit dem Ziel einer besseren Lokalisierung der Befüllöffnung aus der Luft,
vor allem bei Dunkelheit, können an den Innenseiten der Klappen Lichtreflektoren angeordnet
sein. Eine bevorzugte Ausgestaltung des Löschmittelbehälters ist durch darin fest
eingebaute Schwallbleche gekennzeichnet. Diese verhindern zu starke Flüssigkeitsbewegungen
in dem Löschmittelbehälter während der Fahrt und tragen daher zu Fahrstabilität des
Traktors bei.
[0014] Für das Brandbekämpfungsmodul wird ferner ein horizontaler Trittrost vorgeschlagen.
Dieser kann bei Nichtbenutzung gegen das Gehäuse oder den Rahmen verschwenkbar sein.
[0015] Ferner vorgeschlagen werden nahe der Oberkante des Löschmittelbehälters angeordnete
Transportösen. Diese ermöglichen einen schnellen Transport der Feuerlöschmodule an
ihren Einsatzort, etwa mittels eines Helikopters. Aber auch außerhalb des eigentlichen
Brandbekämpfungseinsatzes sind die Transportösen hilfreich beim Transport sowie bei
der Handhabung des relativ voluminösen Brandbekämpfungsmoduls. Mit einer bevorzugten
Weiterbildung der Transportösen wird vorgeschlagen, dass diese zugleich Schwenkwegbegrenzer
sind, an denen sich die Klappen des Löschmittelbehälters bei maximaler Öffnung mit
Ihrer Außenseite abstützen.
[0016] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles
erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in Seitenansicht einen Traktor mit einem am Heck des Traktors befestigten Brandbekämpfungsmodul;
- Figur 2
- das Brandbekämpfungsmodul in einer Seitenansicht, wobei einige Innenteile gestrichelt
dargestellt sind;
- Figur 3
- das Brandbekämpfungsmodul in einer weiteren Seitenansicht mit zwei geöffneten, oberen
Abschlussdeckeln und
- Figur 4
- eine Draufsicht auf das Brandbekämpfungsmodul, wobei sämtliche oberen Abschlussdeckel
unter Ausbildung eines Trichters geöffnet sind.
[0017] Figur 1 zeigt ein Brandbekämpfungsmodul 1, welches am Heck eines Traktors bzw. Ackerschleppers
2 befestigbar ist. Diese Befestigung erfolgt über das zumeist hydraulisch betätigbare
3-Punkt-Gestänge 4, über welches jeder handelsübliche Traktor bzw. Ackerschlepper
verfügt. Eine solche Anbaugerätehydraulik besteht aus zwei gemeinsam betätigbaren,
unteren Stützgestängen sowie einem separat betätigbaren, oberen Gestänge. Untere Verbindungsgelenke
5, welche am Gehäuse 10 oder Rahmen des Brandbekämpfungsmoduls 1 befestigt sind, dienen
der gelenkigen Anbindung der unteren Gestängeteile des Gestänges 4. Ein oder zwei
obere Verbindungsgelenke 6 an dem Gehäuse 10 bzw. Rahmen dienen der gelenkigen Verbindung
mit den oberen Gestängeteilen des Gestänges 4. Infolge dieser Anordnung der unteren
und oberen Verbindungsgelenke 5, 6 lässt sich das gesamte Brandbekämpfungsmodul 1
mit Hilfe der bordeigenen Hydraulik des Traktors anheben und absenken. Insbesondere
lässt sich das Modul soweit absenken, dass dieses auf dem Boden aufsitzt, was beim
Befüllen des Moduls von Vorteil ist, wie im Folgenden noch beschrieben wird. Alle
Verbindungsgelenke 5, 6 des Moduls 1 sind lösbar, vorzugsweise über Schrauben oder
Bolzen. Auf diese Weise lässt sich das ganze Modul 1 schnell mit der Anbaugerätehydraulik
koppeln oder wieder entkoppeln.
[0018] Ebenfalls üblich bei Traktoren sind aus dem Heckbereich herausgeführte Gelenkwellen
bzw. Zapfwellen. Die Zapfwelle 9 führt hier, ggf. mittels einer zusätzlichen Zapfwellenverlängerung,
in den unteren Teil des Brandbekämpfungsmoduls 1 hinein, wo sich eine Löschmittelpumpe
befindet. Auf diese Weise lässt sich die Löschmittelpumpe durch den vorhandenen Zapfwellenantrieb
des Traktors 2 betreiben.
[0019] Die äußeren Abmessungen des Gehäuses 10 des Brandbekämpfungsmoduls 1 werden in erster
Linie durch das von dem Gehäuse umschlossene Löschmittelvolumen bestimmt. Statt eines
selbsttragenden Gehäuses 10 ist auch ein entsprechend großer, aus starken Profilen
zusammengesetzter Rahmen möglich, in dem zur Aufnahme des Löschmittels ein großer
Behälter befestigt ist.
[0020] Vorzugsweise seitlich an dem Gehäuse 10 befindet sich ein Austritt 11 für einen innerhalb
des Gehäuses auf einer Schlauchhaspel aufwickelbaren Schlauch 12, z.B. einen handelsüblichen
Feuerwehrschlauch. Die Schlauchhaspel kann auch derart in dem Gehäuse 10 oder Rahmen
angeordnet sein, dass sie sich zur Seite hin aus dem Gehäuse heraus schwenken lässt,
um so das Abrollen des Schlauchs 12 zu erleichtern.
[0021] Anstelle des Austritts 11 kann sich dort auch ein Anschlussstutzen befinden und vorzugsweise
ein Normanschlussstutzen, wie er für den Anschluss von Feuerwehrschläuchen üblich
ist. Derartige Systeme arbeiten mit einer besonders schnell verbindbaren Bajonettkupplung.
Gegebenenfalls kann sich auch an der anderen, abgewandten Seite des Gehäuses 10 ein
entsprechender Anschlussstutzen befinden, wodurch Feuerwehrschläuche für Löscharbeiten
an beiden Seiten angekoppelt werden können.
[0022] Der Feuerwehrschlauch 12 ist von solcher Länge, dass ein freies Arbeiten mit der
am Ende des Feuerwehrschlauches 12 angeordneten Spritzdüse 13 möglich ist. An dem
Feuerwehrschlauch 12 oder der Spritzdüse 13 können Zugmittel 14, z.B. ein elastisches
Rückzugseil, angreifen, welche den Feuerwehrschlauch 12, soweit dieser nicht benutzt
wird, automatisch nach oben hin in eine Ruhelage ziehen, in welcher der Feuerwehrschlauch
12 nicht auf dem Boden schleift.
[0023] Figur 2 lässt erkennen, dass das Brandbekämpfungsmodul 1 innerhalb seines Gehäuses
bzw. Rahmens in mehrere Bereiche bzw. Teile untergliedert ist. Den gesamten oberen
Bereich des Moduls nimmt ein Löschmittelbehälter 20 mit einem Fassungsvermögen zwischen
3.500 und 4.000 Litern ein. Der Löschmittelbehälter 20 ist quaderförmig mit rechteckigem
Grundriß gestaltet und in seinem Inneren mit mehreren Schwallblechen 21 versehen.
Diese verhindern zu starke Flüssigkeitsbewegungen während der Fahrt. Ein weiterer
Löschmittelbehälter 20a mit geringerem Volumen kann vorne am Fahrzeug 2 befestigt
sein. Beide Behälter 20, 20a stehen in Verbindung miteinander.
[0024] In seinem unteren Bereich weist das Brandbekämpfungsmodul 1 eine Kammer 23 auf, in
der die Löschmittelpumpe 24 entweder fest installiert ist, oder dort untergebracht
ist. Bei Einsatz einer fest installierten Löschmittelpumpe 24 wird diese über die
Gelenkwelle bzw. Zapfwelle 9 von dem Traktor angetrieben. Eine geeignete Kupplung
in der Zapfwelle 9 ermöglicht die Trennung von Brandbekämpfungsmodul und Traktor.
[0025] Alternativ ist es möglich, in der Kammer 23 ein transportables Pumpenaggregat unterzubringen,
z.B. eine benzinbetriebene Löschmittelpumpe, die sich auch außerhalb zu Brandlöschzwecken
einsetzen lässt.
[0026] Die Saugseite der Löschmittelpumpe 24 ist mit dem Löschmittelbehälter 20 verbunden,
die Druckseite der Löschmittelpumpe 24 führt zu dem Schlauch 12. Dieser ist bei Nichtgebrauch
mit dem größten Teil seiner Länge auf einer Schlauchhaspel 26 (Fig. 2) aufgewickelt.
Die Haspel 26 ist in einer Kammer 25 unterhalb der Kammer 23 drehbar gelagert, wodurch
sich eine platzsparende Unterbringung des Schlauches 12 ergibt. Über eine außen an
dem Gehäuse 10 befestigte Schalteinheit 27 lässt sich die Löschmittelpumpe 24 ein-
und ausschalten oder hinsichtlich ihrer Förderleistung steuern.
[0027] Von Vorteil ist es, im unteren Teil des Brandbekämpfungsmoduls 1 außer den Kammern
23, 25 für die Löschmittelpumpe 24 und die Schlauchhaspel 26 noch mindestens einen
weiteren Raum oder eine weitere Kammer anzuordnen. Diese bietet Platz zur Unterbringung
von feuerwehrtechnischer Ausrüstung oder für andere Hilfsmittel, welche bei der Waldbrandbekämpfung
schnell verfügbar sein müssen.
[0028] Zur leichteren Handhabung, etwa auf einem Feuerwehr-Betriebshof, können an der Unterseite
des Gehäuses 10 vier frei drehbare Transportrollen 29 angeordnet sein. Alternativ
können statt dieser Transportrollen auch vier Stützen angebracht sein. Diese Stützen
schaffen bei abgestelltem Modul 1 einen vertikalen Freiraum für die Transportzinken
eines Gabelstaplers.
[0029] Weiterer Bestandteil des Brandbekämpfungsmoduls 1 ist ein Trittrost, auf dem ein
oder zwei Personen stehen können, um so während der Fahrt Löscharbeiten durchführen
zu können. Figur 2 zeigt die Anordnung des Trittrostes 30 hinter der Rückseite 31
des Gehäuses 10, wobei der Trittrost 30 in Figur 2 in seiner horizontalen Arbeitsstellung
dargestellt ist. Bei Nichtgebrauch wird der Trittrost 30 nach oben gegen die Gehäuserückseite
31 geklappt, wie dies Figur 3 zeigt. Dies verbessert die Bodenfreiheit des Brandbekämpfungsmoduls.
Für die Sicherheit des Löschpersonals können an dem Trittrost 30 geeignete Abstützungen
oder Geländer befestigt sein. Des Weiteren sind, damit sich das Löschpersonal Halt
verschaffen kann, oberhalb des Trittrosts 30 außen an dem Brandbekämpfungsmodul Handgriffe
36 starr befestigt. Diese befinden sich entweder an der Rückseite 31, oder aber im
hinteren Bereich der Seitenwände des Gehäuses 10.
[0030] Die Befüllung des Löschmittelbehälters 20 kann auf zweierlei Art erfolgen. Entweder
wird das Löschmittel unter Einsatz der Löschmittelpumpe 24 aus z.B. einem Brunnen
entnommen und in den Löschmittelbehälter 20 gefüllt. Oder aber es erfolgt eine Betankung
aus der Luft, etwa von einem Helikopter aus. Dies erfordert eine großzügig bemessene
Betankungsöffnung, um in kürzester Zeit den Inhalt eines 3000 bis 5000 Liter fassenden
Wassersacks einfüllen zu können. Zu diesem Zweck lässt sich die Oberseite des Löschmittelbehälters
20 vollständig öffnen. Der Löschmittelbehälter 20 ist nach oben hin durch Deckel in
Gestalt verschwenkbarer Klappen verschließbar. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel
sind entlang der insgesamt rechteckigen Oberkante 32 des Löschmittelbehälters 20 insgesamt
vier Klappen 33a, 33b, 34a, 34b angeordnet. Die Klappen 33a, 33b sind entlang der
längeren, und die Klappen 34a, 34b entlang der kürzeren Oberkanten des Behälters über
Scharniere 35 angelenkt. Die Klappen sind so groß, dass sie sich in geschlossenem
Zustand überdecken. Von Bedeutung ist, dass die Klappen, wie dies Figur 3 für die
Klappen 33a und 33b erkennen lässt, über die Vertikale hinaus bis in eine Schrägstellung
aufschwenkbar sind, in der einander gegenüberliegende Klappen 33a und 33b bzw. 34a
und 34b einen Trichter bilden. Die Draufsicht Figur 4 lässt diesen aus den vier Klappen
33a, 33b, 34a, 34b gebildeten Trichter erkennen. Da in den Eckenbereichen keine Klappen
realisierbar sind, sind in diesen Eckenbereichen die einander benachbarten Klappen
über jeweils ein in etwa viertelkreisförmiges Segment 37 aus einer biegsamen Materialbahn
verbunden. Vorzugsweise bestehen die viertelkreisförmigen Segmente 37 aus Gummi oder
einem biegsamen Thermoplast, so dass sie sich beim Verschließen der Klappen beiseite
falten.
[0031] Als Schwenkwegbegrenzer 41 beim Öffnen der Klappen dienen die Oberkanten von Laschen
40, welche außen am Gehäuse 10 des Brandbekämpfungsmoduls befestigt sind. Diese Oberkanten
verlaufen gemäß Figur 3 unter einem Winkel von etwa 45°, wodurch die geöffneten Klappen
33a, 33b bis zu diesem Winkel aufschwenkbar sind, und hierbei insgesamt eine Trichterform
einnehmen. An den Laschen 40 ausgebildet sind neben den Schwenkwegbegrenzern 41 noch
Transportösen 42. Diese dienen dazu, das gesamte Brandbekämpfungsmodul 1 zu Transportzwecken
mittels eines Krans oder auch eines Helikopters anzuheben. Vorzugsweise sind die Laschen
40, wie Figur 3 erkennen lässt, rautenförmige Bleche mit einer länglichen Öffnung
für die Transportöse 42.
[0032] Die Innenseiten der Klappen 33a bis 34b, welche im Falle des Öffnens der Klappen
schräg nach außen weisen, sind mit einer Leuchtfarbe lackiert oder mit einer Leuchtfarbenbeschichtung
versehen. Auf diese Weise ist der geöffnete Behälter zwecks Betankung von einem Helikopter
aus sehr gut erkennbar. Für eine Erkennbarkeit auch bei Dunkelheit ist es von Vorteil,
an den Innenseiten der Klappen 33a bis 34b Lichtreflektoren 44 zu befestigen. Dies
ermöglicht ein vereinfachtes optisches Orten des geöffneten Brandbekämpfungsmoduls
bei Nachteinsätzen von einem Helikopter aus.
[0033] Das Brandbekämpfungsmodul ermöglicht ein schnelles Befestigen, aber auch wieder Lösen
von dem Traktor. Wegen der relativ kompakten Bauweise lässt sich das Brandbekämpfungsmodul
schnell auf einen Lkw verladen und ist auch für einen Bahn- oder Lufttransport in
besonderer Art geeignet. Die für den Einsatz des Brandbekämpfungsmoduls erforderlichen
Traktoren gibt es in nahezu jeder Region. Sie können entweder schnell angemietet werden,
oder ein örtlicher Landwirt stellt seinen Traktor zur Verfügung. In Regionen, in denen
freiwillige Feuerwehren den Brandschutz übernehmen, sind Feuerwehrleute häufig auch
Landwirte, weshalb sie bestens mit Ackerschleppern umgehen können. Die Kopplung des
Brandbekämpfungsmoduls an den Traktor über ein 3-Punkt-Gestänge ist innerhalb Europas
genormt, weshalb der Einsatz des Brandbekämpfungsmoduls flexibel und effektiv auch
über die Grenzen einzelner Staaten hinaus möglich ist. Praxisgerechte Abmessungen
für das Brandbekämpfungsmodul sind eine Breite von 2,20 m, eine Höhe von 2,80 m sowie
eine in Fahrzeuglängsrichtung gemessene Tiefe zwischen 1,20 m und 1,40 m.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Brandbekämpfungsmodul
- 2
- Traktor, Ackerschlepper
- 4
- 3-Punkt-Gestänge
- 5
- Verbindungsgelenk zum 3-Punkt-Gestänge
- 6
- Verbindungsgelenk zum 3-Punkt-Gestänge
- 9
- Gelenkwelle, Zapfwelle
- 10
- Gehäuse
- 11
- Austritt
- 12
- Feuerwehrschlauch
- 13
- Spritzdüse
- 14
- elastische Mittel
- 20
- Löschmittelbehälter
- 20a
- Löschmittelbehälter
- 21
- Schwallblech
- 23
- Kammer
- 24
- Löschmittelpumpe
- 25
- Kammer
- 26
- Schlauchhaspel
- 27
- Schalteinheit
- 29
- Transportrolle
- 30
- Trittrost
- 31
- Rückseite
- 32
- Behälteroberkante
- 33a
- Klappe
- 33b
- Klappe
- 34a
- Klappe
- 34b
- Klappe
- 35
- Scharnier
- 36
- Handgriff
- 37
- Segment
- 40
- Lasche
- 41
- Schwenkwegbegrenzer
- 42
- Transportöse
- 44
- Lichtreflektor
1. Vorrichtung für die Brandbekämpfung mit einem Löschmittelbehälter (20), einer Löschmittelpumpe
(24) sowie einer druckseitig an die Pumpe anschließbaren Spritzdüse (13), mit einem
zumindest den Löschmittelbehälter (20) und die Löschmittelpumpe (24) in einem Gehäuse
(10) oder einem Rahmen aufnehmenden Brandbekämpfungsmodul (1), wobei an der Stirnseite
des Gehäuses (10) oder Rahmens Verbindungsgelenke (5, 6) zum Ankoppeln des Brandbekämpfungsmoduls
(1) an die Anbaugerätehydraulik eines Traktors angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Löschmittelbehälter (20) nach oben hin durch zu öffnende Klappen (33a, 33b, 34a,
34b) abgedeckt ist, und dass die Klappen (33a, 33b, 34a, 34b) über die Vertikale hinaus
bis in eine Schrägstellung aufschwenkbar sind, in der einander gegenüberliegende Klappen
(33a, 33b; 34a, 34b) einen Trichter bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Löschmittelbehälter (20) im Grundriss mehreckig mit einer Klappe (33a, 33b, 34a,
34b) entlang jeder geraden Behälteroberkante (32) ist, und dass im Eckenbereich die
einander benachbarten Klappen über jeweils ein Segment (37) aus einer biegsamen Materialbahn
verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
eine Leuchtfarbenlackierung oder -beschichtung der Innenseiten der Klappen (33a, 33b,
34a, 34b).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch
an den Innenseiten der Klappen (33a, 33b, 34a, 34b) angeordnete Lichtreflektoren (44).
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
in dem Löschmittelbehälter (20) fest eingebaute Schwallbleche (21).
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
einen horizontalen Trittrost (30) außen an dem Brandbekämpfungsmodul (1).
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Trittrost (30) bei Nichtbenutzung gegen die Rückseite (31) des Gehäuses (10)
oder Rahmens schwenkbar ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
gekennzeichnet durch
mindestens einen oberhalb des Trittrosts (30) starr an dem Gehäuse (10) oder Rahmen
angeordneten Haltegriff (36).
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
nahe der Oberkante (32) des Löschmittelbehälters (20) angeordnete Transportösen (42).
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Transportösen (42) zugleich Schwenkwegbegrenzer (41) sind, an denen sich die
Klappen (33a, 33b, 34a, 34b) bei maximaler Öffnung mit ihrer Außenseite abstützen.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Spritzdüse (13) an einem Schlauch (12) befindet, der auf einer Schlauchhaspel
(26) aufgewickelt ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch unten an dem Gehäuse (10) oder Rahmen angeordnete Stützen oder frei drehbare Transportrollen
(29).
1. An apparatus for fire-fighting, with an extinguishing-agent container (20), an extinguishing-agent
pump (24) and a spray nozzle (13) capable of being connected to the pump on the pressure
side, with a fire-fighting module (1) receiving at least the extinguishing-agent container
(20) and the extinguishing-agent pump (24) in a casing (10) or a frame, wherein connecting
joints (5, 6) for coupling the fire-fighting module (1) to the attachment hydraulic
system of a tractor are arranged on the end face of the casing (10) or frame, characterized in that the extinguishing-agent container (20) is covered at the top by flaps (33a, 33b,
34a, 34b) to be opened, and the flaps (33a, 33b, 34a, 34b) are capable of being pivoted
up beyond the vertical into an oblique position in which mutually opposed flaps (33a,
33b; 34a, 34b) form a funnel.
2. An apparatus according to Claim 1, characterized in that the extinguishing-agent container (20) is polygonal in plan with a flap (33a, 33b,
34a, 34b) along each straight upper edge (32) of the container, and in the corner
region the mutual adjacent flaps are connected by way of one segment (37) of a flexible
web of material in each case.
3. An apparatus according to Claim 1 or 2, characterized by a luminescent paint or coating of the inner sides of the flaps (33a, 33b, 34a, 34b).
4. An apparatus according to any one of Claims 1 to 3, characterized by light reflectors (44) arranged on the inner sides of the flaps (33a, 33b; 34a, 34b).
5. An apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized by baffle plates (21) fitted in the extinguishing-agent container (20) in a fixed manner.
6. An apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized by a horizontal step grating (30) on the outside of the fire-fighting module (1).
7. An apparatus according to Claim 6, characterized in that when not in use the step grating (30) is pivotable against the rear side (31) of
the casing (10) or frame.
8. An apparatus according to Claim 6 or 7, characterized by at least one handle (36) arranged in a rigid manner on the casing (10) or the frame
above the step grating (30).
9. An apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized by conveying eyelets (42) arranged close to the upper edge (32) of the extinguishing-agent
container (20).
10. An apparatus according to Claim 9, characterized in that the conveying eyelets (42) are at the same time limiting means (41) for the pivoting
movement, on which the flaps (33a, 33b, 34a, 34b) are supported on their outside when
opened to the maximum.
11. An apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized in that the injection nozzle (13) is present on a hose (12) which is wound onto a hose reel
(26).
12. An apparatus according to any one of the preceding Claims, characterized by supports arranged at the bottom of the casing (10) or frame or freely rotatable conveying
rollers (29).
1. Dispositif de lutte contre l'incendie comprenant un réservoir d'agent d'extinction
(20), une pompe à agent d'extinction (24) et une buse de pulvérisation (13) pouvant
être raccordée côté refoulement à la pompe, un module de lutte contre l'incendie (1)
logeant au moins le réservoir d'agent d'extinction (20) et la pompe à agent d'extinction
(24) dans un carter (10) ou un cadre, des articulations de liaison (5, 6) étant disposées
sur le côté avant du carter (10) ou du cadre pour le rattachement du module de lutte
contre l'incendie (1) à l'hydraulique d'appareil rapporté d'un tracteur, caractérisé en ce que le réservoir d'agent d'extinction (20) est recouvert vers le haut par des clapets
(33a, 33b, 34a, 34b) à ouvrir, et en ce que les clapets (33a, 33b, 34a, 34b) peuvent être basculés vers le haut au-delà de la
verticale jusque dans une position inclinée, dans laquelle des clapets (33a, 33b ;
34a, 34b) se faisant face forment un entonnoir.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le réservoir d'agent d'extinction (20) a une forme polygonale en projection horizontale,
avec un clapet (33a, 33b, 34a, 34b) le long de chaque arête supérieure droite du réservoir
(32), et en ce que, dans la zone d'angle, les clapets voisins les uns des autres sont reliés au moyen
de respectivement un segment (37) à base d'une bande de matériau souple.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé par
un laquage ou un revêtement par des peintures lumineuses des côtés intérieurs des
clapets (33a, 33b, 34a, 34b).
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé par
des réflecteurs de lumière (44) disposés sur les côtés intérieurs des clapets (33a,
33b, 34a, 34b).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
des déflecteurs (21) intégrés fixement dans le réservoir d'agent d'extinction (20).
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
un caillebottis (30) horizontal à l'extérieur sur le module de lutte contre l'incendie
(1).
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le caillebotis (30) peut être basculé, lorsqu'il n'est pas utilisé, vers le côté arrière
(31) du carter (10) ou du cadre.
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé par
au moins une poignée de maintien (36) disposée au-dessus du caillebottis (30) de façon
fixe sur le carter (10) ou le cadre.
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par
des anneaux de transport (42) disposés à proximité de l'arête supérieure (32) du réservoir
d'agent d'extinction (20).
10. Dispositif selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
les anneaux de transport (42) sont en même temps des limiteurs de course de basculement
(41), sur lesquels s'appuient les clapets (33a, 33b, 34a, 34b) dans le cas d'une ouverture
maximale avec leur côté extérieur.
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la buse de pulvérisation (13) se trouve sur un flexible (12), qui est enroulé sur
un dévidoir de flexible (26).
12. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par des supports disposés en bas sur le carter (10) ou le cadre ou des galets de transport
(29) pouvant tourner librement.


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