[0001] Die Erfindung betrifft einen Biegedorn zum Biegen von geschlossenen Hohlprofilen
mit einem Schaft mit einer axialen Stirnfläche und mindestens einem Stützkörper, der
Stützkörper weist mindestens eine axiale Stirnfläche auf und ist mit dem Schaft und/oder
weiteren Stützkörpern über eine gelenkartige Verbindung verbunden, wobei die Verbindung
durch ein in Axialrichtung des Biegedorns verlaufendes Verbindungselement bereitgestellt
wird.
[0002] Biegedorne werden zum Biegen von Hohlprofilen verwendet, um Einfallstellen, Faltenbildung
und eine Querschnittsflächenänderung beim Biegen eines Hohlprofils zu vermeiden. Ein
Biegedorn besteht in der Regel aus einem massiven Schaft und Stützkörpern, wobei die
Stützkörper eine Querschnittsfläche aufweisen, die der späteren Querschnittsfläche
des Rohres oder des Hohlprofils entsprechen. Biegedorne werden vorzugsweise zum Biegen
von Rohren eingesetzt. Die Durchmesser der Rohre können dabei bis zu 150 mm oder größer
betragen. Vor dem Biegevorgang ist der Biegedorn in das Hohlprofil einzuführen. Dabei
besteht das Problem, dass die relativ beweglich angeordneten Stützkörper bisher nur
im Verbindungselement über eine Federraste auf Position gehalten wurden. Bei größeren
Abmessungen, also beispielsweise beim Biegen von Hohlprofilen mit einem Querschnitt
von 150 mm, besteht das Problem, dass die Stützkörper sehr schwer sind und die Federraste
im Gelenk des Verbindungselements nicht mehr ausreicht, ein Abknicken des Biegedorns
zu vermeiden. Kann der Biegedorn jedoch nicht in eine spezifische Position gebracht
werden, ist das Einfädeln des Biegedorns in das Hohlprofil vor dem Umformen deutlich
erschwert. Ein Biegedorn bei welchem über eine Federraste die Position des Stützkörpers
bereitgestellt wird, zeigt die US-Patentschrift
US 4,475,375.
[0003] Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen
Biegedorn zur Verfügung zu stellen, welcher einerseits ein leichtes Einfädeln in ein
Hohlprofil ermöglicht und andererseits einen möglichst flexiblen Biegevorgang ermöglicht.
[0004] Gemäß einer ersten Lehre der vorliegenden Erfindung wird die oben aufgezeigte Aufgabe
dadurch gelöst, dass zwischen den Stützkörpern und/oder zwischen einem Stützkörper
und dem Schaft Mittel zum Ausrichten des Biegedorns vorgesehen sind, welche aus mindestens
einem elastischen Körper gebildet werden und der elastische Körper eine Kraft aufgrund
einer elastischen Verformung auf die axialen Stirnflächen der Stützkörper und/oder
des Schafts ausübt, so dass die Stützkörper des Biegedorns vor dem Biegevorgang eine
geradlinige Position einnehmen.
[0005] Es hat sich gezeigt, dass durch einen elastischen Körper, welcher auf die Stirnflächen
der Stützkörper Kräfte ausübt, anders als aus den bisher bekannten Maßnahmen, also
beispielsweise eine Federraste im Kugelgelenk der Verbindungselemente vorzusehen,
höhere Eigengewichte der Stützkörper und damit größere Abmaße der Stützkörper verwendet
werden können, ohne dass es zu einem Abwinkeln der Stützkörper beim Einfädeln des
Biegedorns kommt. Der Biegedorn bleibt vor dem Einfädeln in seiner gradlinigen Position
und kann insofern besonders leicht eingefädelt werden. Dies hat seine Ursache vor
allem in den besseren Hebelverhältnissen gegen ein Verkippen der Stützkörper, welche
durch das angreifen der Kraft an der Stirnfläche des Stützkörpers ermöglicht werden.
Insbesondere sind durch diese Maßnahmen Biegedorne realisierbar, welche Rohre mit
einem Außendurchmesser von 150 mm oder größer ohne weiteres biegen können und darüber
hinaus besonders leicht in das zu biegende Rohr eingefädelt werden können.
[0006] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Biegedorns sind als Stützkörper
Kugelscheiben vorgesehen. Bei der Verwendung von Kugelscheiben können zylindrische
Rohre mit dem Biegedorn gebogen werden, wobei die Mantelflächen der Kugelscheiben
als Stützflächen während des Biegevorgangs besonders gut Einfallstellen vermeiden
helfen.
[0007] Ein Biegen des umzuformenden Hohlprofils in beliebige Richtungen wird gemäß einer
weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Biegedorns dadurch erreicht, dass das
Verbindungselement an einem seiner Enden einen kugelförmigen Gelenkkopf aufweist.
Die Stützkörper können dann gegeneinander in beliebige Richtungen abgekippt werden,
so dass der Biegevorgang besonders flexibel ist.
[0008] Ist als Mittel zum Ausrichten ein zylinderförmiger Ring aus einem elastischen Werkstoff
vorgesehen, kann auf einfache Weise auf die Stirnflächen der Stützkörper bzw. des
Schafts eine Kraft ausgeübt werden, so dass ein Verkippen der Stützkörper vor dem
Einfädeln des Biegedorns vermieden wird. Vorzugsweise ist der Außendurchmesser des
zylinderförmigen Rings, beispielsweise bei der Verwendung von Kugelscheiben als Stützkörper,
geringer als die äußeren Abmessungen der Stützkörper bzw. der Kugelscheiben oder des
Schafts. Hierdurch wird erreicht, dass auf besonders einfache Weise das Biegen des
Hohlprofils durch den zylinderförmigen Ring nicht behindert wird. Als Werkstoff für
den zylinderförmigen Ring kommt insbesondere ein Elastomer in Frage, also ein elastisch
verformbarer Kunststoff. Hierzu gehören beispielsweise natürliche und künstliche Kautschuke
sowie Polyblends, beispielsweise aus Polypropylen, Polyurethan und Naturkautschuk.
Es hat sich vor allem gezeigt, dass entgegen den Erwartungen die Standzeit für einen
zylinderförmigen Ring aus einem Elastomer ausreichend hoch sind, um einen industriellen
Einsatz des Biegedorns zu gewährleisten. Der Verschleiß des zylinderförmigen Rings
ist gering.
[0009] Um die Auswahl der Werkstoffe für den zylinderförmigen Ring im Hinblick auf dessen
elastische Eigenschaften zu vergrößern und die auf die Stirnflächen der Stützkörper
ausgeübte Kraft aufgrund einer elastischen Verformung des zylinderförmigen Rings im
Falle eines Biegens des Biegedorns einzustellen und gegebenenfalls zu reduzieren,
weist gemäß einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung des Biegedorns der zylinderförmige
Ring Ausnehmungen auf. Die Kraft, welche der Ring einem ungewollten Verkippen der
Stützkörper aber auch einem gewollten Biegen des Biegedorns entgegensetzt, ist abhängig
von dem Volumen an elastischem Material, welches deformiert werden muss. Durch Ausnehmungen
kann daher diese Kraft eingestellt werden.
[0010] Vorzugsweise sind als Ausnehmungen radial verlaufende Entlastungsbohrungen im zylinderförmigen
Ring vorgesehen. Bei der Biegung von Rohren dienen die radial verlaufenden Entlastungsbohrungen
dazu, die auf die Stirnflächen wirkenden Kräfte auf einfache Weise in Umfangsrichtung
des zylinderförmigen Rings auf einen einheitlichen Wert einzustellen.
[0011] Darüber hinaus kann beispielsweise ein etwas härterer Elastomer für den zylinderförmigen
Ring gewählt werden, sofern jede Kugelscheibe und/oder der Schaft eine umlaufende
Vertiefung zur Aufnahme von Material des zylinderförmigen Rings aufweist. Es wird
erwartet, dass die Auswahl eines härteren Elastomers die Verschleißeigenschaften des
zylinderförmigen Rings weiter verbessern. Zudem kann beim Biegen des Biegedorns während
des Umformens der Hohlprofile das Material des zylinderförmigen Rings in diese Vertiefungen
gedrückt werden, so dass erreicht wird, dass der Biegevorgang durch den zylinderförmigen
Ring nur unwesentlich beeinflusst wird.
[0012] Alternativ zum Ring aus elastischem Werkstoff sind als Mittel zum Ausrichten des
Biegedorns Federstäbe und/oder Schraubenfedern vorgesehen, welche auf den axialen
Stirnflächen der Stützkörper und/oder des Schafts, vorzugsweise radialsymmetrisch
angeordnet sind und jeweils gegenüberliegende axiale Stirnflächen der Stützkörper
und/oder des Schafts verbinden. Federstäbe und Schraubenfedern können in flexibler
Weise gebogen werden und sind in der Lage die Stützkörper des Biegedorns sowohl auszurichten
als auch bei einer notwendigen Biegung des Biegedorns im Hohlprofil das Verkippen
der Stützkörper gegeneinander gar nicht oder nur marginal zu behindern. Je nach Ausführung
der Federstäbe können diese beispielsweise das Verkippen und die Biegung des Biegedorns
in eine Vorzugsrichtung bestimmen. Schraubenfedern sind dagegen äußerst flexibel und
bieten die Möglichkeit ein Biegen des Biegedorns in eine beliebige Richtung zuzulassen
und gleichzeitig ein Ausrichten schwerer Stützkörper zu ermöglichen.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Biegedorns sind als Mittel
zum Ausrichten des Biegedorns Tellerfedern vorgesehen, wobei der Stützkörper und/oder
der Schaft eine ringförmige Nut mindestens in einer Stirnfläche zur Aufnahme und Befestigung
der Tellerfedern aufweist. Tellerfedern besitzen den Vorteil, dass sie einen besonders
kleinen Einbauraum benötigen, die Federkernlinie durch ihre Geometrie einstellbar
ist und eine Kombination mit weiteren Einzeltellerfedern zur Einstellung der Federkraft
möglich ist. Darüber hinaus haben Tellerfedern in der Regel eine hohe Lebensdauer.
[0014] Es gibt nun eine Vielzahl von Möglichkeiten den erfindungsgemäßen Biegedorn auszugestalten
und weiterzubilden. Hierzu wird verwiesen auf die dem Patentanspruch 1 nachfolgenden
Patentansprüche sowie auf die Beschreibung von Ausführungsbeispielen des erfindungsgemäßen
Biegedorns in Verbindung mit der Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Biegedorns,
- Fig. 2
- den zylinderförmigen Ring aus einem elastischen Werkstoff des Ausführungsbeispiels
aus Fig. 1 und
- Fig. 3 bis 6
- in einer schematischen Schnittansicht zwei Kugelscheiben von vier weiteren Ausführungsbeispielen
des erfindungsgemäßen Biegedorns mit verschiedenen Mitteln zum Ausrichten des Biegedorns.
[0015] Fig. 1 zeigt nun zunächst in einer perspektivischen Darstellung einen erfindungsgemäßen
Biegedorn 1, welcher einen Schaft 2 und drei als Kugelscheiben ausgebildete Stützkörper
3, 4, 5 aufweist. Zwischen der Stirnfläche 2a des Schafts 2 und der Kugelscheibe 3
ist ein elastischer Körper in Form eines zylinderförmigen Rings 6 vorgesehen, welcher
zum Ausrichten des Biegedorns vor dem eigentlichen Biegevorgang verwendet wird. Wie
zu erkennen ist, ist der zylinderförmige Ring 6 sowohl zwischen Kugelscheiben 3, 4
und 5 als auch zwischen der Kugelscheibe 3 und dem Schaft 2 vorgesehen. Der zylinderförmige,
elastische Ring 6 übt auf die Stirnflächen 2a, 3a, 4a und auf die nicht dargestellten
Stirnflächen der Kugelscheibe 3, 4 und 5 eine Kraft aufgrund einer elastischen Verformung
des zylinderförmigen Rings 6 aus. Durch die Kraft, welche der zylinderförmige Ring
6 auf den Schaft sowie beispielsweise auf die Kugelscheibe 3 ausübt, wird die Kugelscheibe
3 gegenüber dem Schaft 2 in einer gradlinigen Position ausgerichtet. Eine Bewegung
der Kugelscheibe 3 gegen die Verformungskräfte des elastischen Körpers 6 tritt nur
im Falle des Biegens eines Hohlprofils auf.
[0016] Beim Beladen des Hohlprofils mit dem Biegedorn sorgt der zylinderförmige Ring 6 also
dafür, dass die beweglich angeordneten und mittels des Verbindungselements 7 jeweils
verbundenen Kugelscheiben 3, 4, 5 eine gradlinige Position einnehmen. Die Position
der Stützkörper 3, 4, 5 muss nicht nur gradlinig sein, sondern kann auch eine fest
vorbestimmte Krümmung des Biegedorns ergeben. In diesem Fall müsste der zylinderförmige
Ring 6 entsprechend ausgebildet, beispielweise an einer Seite abgeflacht sein.
[0017] Selbstverständlich kann zusätzlich, wie aus dem Stand der Technik bekannt, eine nicht
dargestellte Federraste im Kugelgelenk 10 vorgesehen sein, welche das Kugelgelenk
in einer Vorzugsrichtung einrasten lässt, um noch schwerere Stützkörper ausrichten
zu können bzw. die Positionierung derartiger Stützkörper vor dem Biegevorgang zu erleichtern.
[0018] Zwischen jeder Kugelscheibe 3, 4, 5 ist nun ein zylinderförmiger Ring 6 aus elastischem
Werkstoff vorgesehen, welcher im Falle eines Biegens des Biegedorns in die Vertiefung
8, welche jede Kugelscheibe 3, 4, 5 aufweist, hineingerückt wird. Hierdurch wird ein
Biegen des Biegedorns 1 weiter erleichtert. Darüber hinaus sind an dem zylinderförmigen
Ring 6 Entlastungsbohrungen 9 zu erkennen, welche radial symmetrisch verlaufen.
[0019] Fig. 2 zeigt in einer perspektivischen Darstellung den zylinderförmigen Ring 6 mit
seinen radial symmetrisch verlaufenden Entlastungsbohrungen 9. Die radial symmetrischen
Entlastungsbohrungen 9 bewirken, dass über den gesamten Umfang des elastischen Rings
6 die Rückstellkräfte, d.h. die Kräfte, die bei einer elastischen Verformung auftreten,
verändert und spezifisch für jeden Biegedorn beispielsweise abhängig von dem Gewicht
der Stützkörper 3, 4, 5 eingestellt werden können. Es sind aber auch andere Ausnehmungen
denkbar, um die Rückstellkräfte in spezifischen Bereichen des zylinderförmigen Rings
6 zu verändern.
[0020] Die Fig. 3 bis Fig. 6 zeigen nun unterschiedliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Biegedorns in einer schematischen Schnittansicht, wobei jedes dieser Ausführungsbeispiele
andere Mittel zum Ausrichten des Biegedorns hat. In den Fig. 3 bis 6 ist das Kugelgelenk
10 des Verbindungselements 7 nicht dargestellt.
[0021] Das Ausführungsbeispiel in Fig. 3 des erfindungsgemäßen Biegedorns weist zum Ausrichten
der Kugelscheiben bzw. des Schafts mit den Kugelscheiben 3 und 4 einen ringförmigen
Wulst 11 auf, welcher aus einem elastischen Werkstoff, beispielsweise einem Elastomer,
insbesondere einem Kautschuk besteht. Der Wulst 11 übt auf die Kugelscheibe 3 beispielsweise
eine Kraft aufgrund seiner elastischen Verformung aus und richtet die Kugelscheibe
dabei parallel zur Kugelscheibe 4 aus. Beim Umformen des Hohlprofils wird der Wulst
11 soweit umgeformt, dass keine negative Beeinflussung des Biegevorgangs bei Verwendung
des Biegedorns 1 stattfindet. Anstelle eines umlaufenden Wulstes 11 kann auch ein
unterbrochener Wulst vorgesehen sein, wobei der Wulst 11 dann vorzugsweise radial
symmetrisch aufgebaut bzw. unterbrochen ist, um den Biegedorn in einer gradlinigen
Position zu stabilisieren.
[0022] Zum Stabilisieren der Stützkörper 3,4 vor dem Biegevorgang sind in dem in Fig. 4
dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Biegedorns Federstäbe 12 vorgesehen,
welche an den Stirnflächen der jeweiligen Kugelscheiben 3, 4 befestigt sind. Die Befestigung
der Federstäbe 12 an den jeweiligen Kugelscheiben 3, 4 ist in Fig. 4 nicht im Einzelnen
dargestellt.
[0023] Fig. 5 zeigt nun schematisch eine Schraubenfeder 13, welche zum Ausrichten der Kugelscheiben
3, 4 verwendet werden. Die Kugelscheiben 3, 4 weisen in diesem Ausführungsbeispiel
Nuten 14 zur Aufnahme der Schraubenfeder 13 auf. Die Nuten 14 sind vorzugsweise ringförmig
in die Kugelscheiben 3, 4 eingebracht.
[0024] Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Biegedorns zeigt Fig. 6. Zur
Ausrichtung der Kugelscheiben 3, 4 werden Tellerfedern 15 verwendet, die in einer
Nut 14 an einer Kugelscheibe befestigt sind.
[0025] Alle dargestellten Ausführungsbeispiele gewährleisten einerseits ein sicheres Ausrichten
der Kugelscheiben 3, 4 und gleichzeitig ein ausreichendes Biegevermögen des Biegedorns
während der Umformung der Hohlprofile.
1. Biegedorn (1) zum Biegen von geschlossenen Hohlprofilen mit einem Schaft (2) mit einer
axialen Stirnfläche (2a) und mindestens einem Stützkörper (3, 4, 5), der Stützkörper
(3, 4, 5) weist mindestens eine axiale Stirnfläche (3a, 4a, 5a) auf und ist mit dem
Schaft (2) und/oder weiteren Stützkörpern (3, 4, 5) über eine gelenkartige Verbindung
verbunden, wobei die Verbindung durch ein in Axialrichtung des Biegedorns (1) verlaufendes
Verbindungselement (7) bereitgestellt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Stützkörpern (3, 4, 5) und/oder zwischen einem Stützkörper (3, 4, 5)
und dem Schaft (2) Mittel zum Ausrichten des Biegedorns vorgesehen sind, welche aus
mindestens einem zylinderförmigen Ring (6) aus einem elastischen Körper gebildet werden
und der zylinderförmige Ring (6) eine Kraft aufgrund einer elastischen Verformung
auf die axialen Stirnflächen (2a, 3a, 4a, 5a) der Stützkörper (3, 4, 5) und/oder des
Schafts (2) ausübt, so dass die Stützkörper (3, 4, 5) des Biegedorns vor dem Biegevorgang
eine geradlinige Position einnehmen.
2. Biegedorn nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass als Stützkörper Kugelscheiben (3, 4, 5) vorgesehen sind.
3. Biegedorn nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (7) an einem seiner Enden einen kugelförmigen Gelenkkopf (10)
aufweist.
4. Biegedorn nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der zylinderförmige Ring (6) Ausnehmungen (9) aufweist.
5. Biegedorn nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass als Ausnehmungen (9) radial verlaufende Entlastungsbohrungen im zylinderförmigen
Ring (6) vorgesehen sind.
6. Biegedorn nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass jede Kugelscheibe (3, 4, 5) und/oder der Schaft (2) eine umlaufende Vertiefung (8)
zur Aufnahme von Material des zylinderförmigen Rings (6) aufweist.