[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft den Einsatz von ausgewählten oberflächenaktiver
Substanzen, allein oder in Kombination, zum Einsatz in Reinigungsmitteln und insbesondere
in Geschirrspülmitteln für das automatische Geschirrspülen.
[0002] Das Reinigen harter Oberflächen und insbesondere des Spülen von Geschirr stellt besondere
Anforderungen an die verwendeten Reiniger. Dies gilt im Besonderen für das maschinelle
Geschirrspülen. Die drei Komponenten des maschinellen Systems sind Reiniger, Klarspüler
und Regenerier-Salz zur Wasserenthärtung. Hierbei sind die zentralen Aufgaben des
Hauptbestandteils Reiniger die Schmutzablösung, die Schmutzdispergierung, die Bindung
von Restwasserhärte sowie die Korrosionsinhibierung. Ein wesentlicher Parameter für
das Geschirrspülen ist die Klarspülleistung. Dabei wird ermittelt, wie groß der Anteil
an Ablagerungen auf den Geschirrteilen ist, nachdem diese gespült wurden. Bei den
Ablagerungen handelt es sich im Wesentlichen um mineralische Verbindungen, insbesondere
Ca- und/oder Mg-Salze, aber auch um Tensidrückstände. Hauptsächlich führt aber Kalk
zu den für den Anwender unerwünschten Ablagerungen. Um den Anteil dieser Ablagerungen
zu verringern enthalten gängige Geschirrspülmittel, insbesondere solche für das automatische
Geschirrspülen, in der Regel so genannte Klarspülmittel. Marktübliche Klarspülmittel
stellen üblicherweise Gemische aus schwach schäumenden nichtionischen Tensiden, typischerweise
Fettalkoholpolyethylen/polypropylenglykolethern, Lösungsvermittlern (z. B. Cumolsulfonat),
organischen Säuren (z. B. Zitronensäure) und Lösungsmitteln (z. B. Ethanol) dar. Die
Aufgabe dieser Mittel besteht darin, die Grenzflächenspannung des Wassers so zu beeinflussen,
dass es in einem möglichst dünnen, zusammenhängenden Film vom Spülgut ablaufen kann,
so dass beim anschließenden Trocknungsvorgang keine Wassertropfen, Streifen oder Filme
zurückbleiben. Unterschieden wird zwischen zwei Arten von Ablagerungen. Zum einen
wird das so genannte "Spotting" untersucht, welches durch abtrocknende Wassertropfen
entsteht, zum anderen bewertet man das "Filming", das sind Schichten, die durch das
Abtrocknen dünner Wasserfilme entstehen. Zur Bewertung werden derzeit Probanden eingesetzt,
die visuell bei gereinigten Objekten, z.B. Teller, Gläser, Messer etc. die Parameter
"Spotting" und "Filming" bewerten. Moderne Reinigungsmittel für das Geschirrspülen
enthalten daher Klarspüler, um das Ablaufen von Wasser von den Oberflächen des Spülgutes
zu verbessern. Es gibt Klarspüler, die trocknen nicht auf allen Substraten, wie z.B.
Plastik gleich gut. Um diesen Effekt zu umgehen, werden aufwendige klassische Klarspüler
formuliert, die z.B. Silikonverbindungen bzw. fluorierte Verbindungen aufweisen, wie
sie in der
US 5,880,089 oder der
US 2005/0143280 A1 beschrieben werden. Diese Verbindungen sind aber biologisch schwer bzw. gar nicht
abbaubar und teilweise sogar umweltgefährlich.
[0003] Aus
EP 1254948 A1 sind sogenannte Gemini-Tenside und deren Verwendung in Spül- und Reinigungsmitteln
bekannt. Es handelt sich um symmetrisch aufgebaute Hydroxymischether mit freien OH-Funktionen.
Die
EP 1321511 A2 beschreibt Mischungen aus Gemini-Tensiden und Fettalkoholalkoxylaten für Klarspülmittel.
In der
EP 1288281 A2 werden Gemini-Tenside in Kombination mit Polyethylenglykolen offenbart. Die
WO 95/13260 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Gemischen aus schaumarmen, nichtionischen
Tensiden mit Acetalstruktur. Das Dokument offenbart deren breite Verwendung in Wasch-
und Reinigungsprozesen in der Industrie, Gewerbebetrieben und im Haushalt. Die
WO 96/00253 offenbart Hydroxyl terminierte Polyoxyalkylene in Kombination mit Acetalen oder Ketalen.
Mischungen eignen sich für verschiedene Eignungsgebiete, darunter auch dem Reinigen
von harten Oberflächen, insbesondere im industriellen Segment.
[0004] In jüngerer Zeit finden zunehmend Kombinationsprodukte Verwendung, bei denen die
verschiedenen Funktionen, wie Reinigen, Klarspülen, Wasserenthärtung und ggf. Metallinsbesondere
Silberschutz oder eine Glasschutzfunktionen in einer, vorzugsweise festen Angebotsform
kombiniert werden. Solche Mittel werden als multifunktionale Mittel bezeichnet. So
finden sich im Mark beispielsweise so genannte 3-in-1-Produkte, die Reiniger, Klarspüler
und Wasserenthärtung in Form eines festen Presslings ("Tabs") vereinen. Durch den
vermehrten Einsatz solcher multifunktionalen Mittel ist aber die Trocknungsleistung
im Vergleich zum Einsatz eines klassischen Klarspüler schlechter geworden. Unter Trocknungsleistung
ist dabei zu verstehen, in wie weit das gereinigte Spülgut nach Durchlaufen des Geschirrspülverfahrens
noch Wasser, vorzugsweise Wassertropfen, auf der Oberfläche aufweist. Das auf der
Oberfläche verbleibende Wasser muss dann entweder mechanisch entfernt werden (z.B.
durch Trockenwischen) oder man muss das Spülgut an der Luft trocknen lassen. Der Anwender
muss also warten bis das Wasser verdunstet ist. Dabei verbleiben aber auf der Oberfläche
Rückstände (z.B. Kalk und/oder Tensidreste oder andere Rückstände, die im Wasser gelöst
oder dispergiert waren) die zu unästhetischen Flecken oder Streifen führen. Dies gilt
in besonderem Maßen bei glänzenden oder transparenten Oberfläche, wie z.B. Glas oder
Metall. Es wird daher nach Wegen gesucht, die Trocknungsleistung von Reinigungsmitteln
für harte Oberflächen, insbesondere von Geschirrspülmitteln zu verbessern. Die
EP 1 306 423 A2 offenbart wässerige Reinigungsmittel, die Alkylethersulfate und amphothere Glycinverbindungen
enthalten und geeignet sind, das Trocknungsverhalten von Geschirrspülmitteln zu verbessern.
Die
DE 100 45 289 A1 beschreibt Handgeschirrspülmittel, die bestimmte quaternäre Ammoniumverbindungen
und Alkylethersulfate nebeneinander enthalten und ebenfalls ein besonders gutes Trocknungsverhalten
zeigen.
[0005] Weiterhin dürfen Zusätze für Reinigungsmittel die Spül- und insbesondere die Klarspülleistung
der Reiniger nicht nachteilig beeinflussen. Im Idealfall sollte ein Zusatz sogar die
Leistung des Reinigers insgesamt verbessern.
[0006] Es wurde nun gefunden, das die Kombination bestimmter oberflächenaktiver Substanzen
geeignet ist, die Trocknungsleistung von Reinigungsmitteln für harte Oberflächen,
insbesondere von Mitteln zum Geschirrspülen, und hier ganz besonders in multifunktionellen
Mittel, zu verbessern und gleichzeitig ökologisch unbedenklich zu sein.
[0007] Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von Verbindung der allgemeinen
Formel (Ib)

worin R'" und R"" unabhängig voneinander für gesättigte, ungesättigte, lineare oder
verzweigte Alkyl- bzw. Alkenylreste mit 4 bis 22 C-Atomen stehen, und die Indices
n und m unabhängig voneinander Werte zwischen 1 und 40 annehmen können, X' und X"
stehen unabhängig voneinander für gesättigte, ungesättigte, lineare oder verzweigte
Alkyl- bzw. Alkenylreste mit 1 bis 18 C-Atomen stehen in Reinigungsmitteln, insbesondere
Geschirrspülmitteln.
[0008] Aus der
EP 1 645 618 A1 der Anmelderin sind bereits Mischungen von Hydroxymischethern mit Polyolhydroxyalkylethern
und deren Verwendung in Geschirrspülmitteln bekannt. Allerdings betreffen diese Mischungen
gegenüber der vorliegenden Anmeldung unterschiedliche Komponenten Verbindungen der
Formeln, (Ib), sind dem Fachmann bekannte chemische Verbindungen.
[0009] Besonders bevorzugt sind hierbei Verbindungen der Formel (1b), in der die Reste R"'
bzw. R"" unabhängig voneinander gesättigte Alkylrest mit 4 bis 14 C-Atomen darstellen,
und die Indices n und m unabhängig voneinander Werte von 1 bis 15 und insbesondere
von 1 bis 12 annehmen. Weiterhin bevorzugt sind solche Verbindungen der Formel (Ib)
in der ein Rest R"' oder R"" verzweigt ist. Unabhängig davon sind Verbindungen der
Formel (Ib) bevorzugt, bei denen die Indices n und m gleichzahlig sind und Werte im
Bereich von 8 bis 12 aufweisen.
Hydroxymischether
[0010] Hydroxymischether (im Weiteren als HME abgekürzt) folgen der breiten allgemeinen
Formel
R
'O[AO]
xCH
2CH(OM)R
"
in der R
' für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen,
R" für einen linearen oder verzweigten Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 2 bis 22 Kohlenstoffatomen
x für 10 bis 80 steht und AO einen Ethylenoxid-, Propylenoxid- und/oder Butylenoxid-Rest
symbolisiert und M für ein Wasserstoffatom oder einen Alkyl- bzw. Alkenylrest stehen
kann.
[0011] Solche Hydroxymischether sind literaturbekannt und werden beispielsweise in der deutschen
Anmeldung
DE 19738866 beschrieben. Sie werden beispielsweise hergestellt durch Umsetzung von 1,2-Epoxyalkanen
(R"CHOCH
2), wobei R" für einen Alkyl- und/oder Alkenylrest mit 2 bis 22, insbesondere 6 bis
16 Kohlenstoffatomen steht, mit alkoxylierten Alkoholen.
[0012] Bevorzugt im Sinne der Erfindung werden solche Hydroxymischether, die sich von Alkoxylaten
von einwertigen Alkoholen der Formel R'-OH mit 4 bis 18 Kohlenstoffatomen ableiten,
wobei R' für einen aliphatischen, gesättigten, geradkettigen oder verzweigten Alkylrest,
insbesondere mit 6 bis 16 Kohlenstoffatomen, steht. Beispiele für geeignete geradkettige
Alkohole sind Butanol-1, Capron-, Önanth-, Capryl-, Pelargon-, Caprinalkohol, Undecanol-1,
Laurylalkohol, Tridecanol-1, Myristylalkohol, Pentadecanol-1, Palmitylakohol, Heptadecanol-1,
Stearylalkohol, Nonadecanol-1, Arachidylalkohol, Heneicosanol-1, Behenylalkohol sowie
deren technische Mischungen, wie sie bei der Hochdruckhydrierung von technischen Methylestern
auf Basis von Fetten und Ölen anfallen. Beispiele für verzweigte Alkohole sind so
genannte Oxoalkohole, die meist 2 bis 4 Methylgruppen als Verzweigungen tragen und
nach dem Oxoprozeß hergestellt werden und so genannte Guerbetalkohole, die in 2-Stellung
mit einer Alkylgruppe verzweigt sind. Geeignete Guerbetalkohole sind 2-Ethylhexanol,
2-Butyloctanol, 2-Hexyldecanol und/oder 2-Octyldodecanol. Die Alkohole werden in Form
ihrer Alkoxylate eingesetzt, die durch Umsetzung der Alkohole mit Ethylenoxid auf
bekannte Weise hergestellt werden.
[0013] In einer weiteren Ausführungsform werden Mittel beansprucht, die 0,1 bis 15 Gew.-%
der erfindungsgemäßen Mischungen, sowie weitere, in Reinigungsmittel und vorzugweise
Geschirrspülmitteln übliche Inhaltsstoffe enthalten. Vorzugweise enthalten die Reinigungsmittel
die erfindungsgemäßen Mischungen in Mengen von 0,1 bis 12 Gew.-% wobei vorteilhafter
weise 1 bis 10 Gew.-% und insbesondere Mengen von 1,0 bis 8 Gew.-% enthalten sind.
Besonders bevorzugt ist der Bereich von 2,0 bis 8,0 Gew.-%.
[0014] Die üblichen Inhaltsstoffe der erfindungsgemäßen Mittel im Sinne der obigen Beschreibung
können beispielsweise weitere nichtionische, anionische und/oder kationische Tenside,
Builder, Enzyme, Bleichmittel, wie z.B. Percarbonate sein. Weiterhin können solche
Mittel Silikate, Phosphor-Verbindungen, Carbonate, aber auch spezielle Klarspüler
und sonstige bekannte und übliche Hilfs- und Zusatzstoffe enthalten, z.B. pH-Regulantien
oder Enzyme. Außerdem Lösungsmittel, wie Wasser oder niedere aliphatische Alkohole,
vorzugsweise Ethanol oder Propanol, Solubilisatoren, Polymere oder organische Säuren,
vorzugsweise Zitronensäure und deren Derivate.
[0015] Die Reinigungsmittel können sowohl flüssig als auch fest, beispielsweise als Granulate,
Pulver oder Tabletten vorliegen. Flüssige Reinigungsmittel können noch Viskositätsbildner
enthalten, um z.B. gelförmige Mittel zu erhalten.
[0016] Vorzugsweise liegen Reinigungsmittel für das maschinelle Geschirrspülen in fester
Form, so z.B. als Pulver oder Granulat oder als Formkörper, vorzugsweise in Tablettenform
vor. Es können dabei auch mehrere Phasen nebeneinander vorliegen, beispielsweise eine
verpresste Tablette, die in einer Ausbuchtung einen nicht verpresste Teil, z.B. eine
wachsartige Klarspülerphase enthält. Solche multifunktionalen Mittel werden als 2-in-1
oder auch 3-in-1 Produkte vermarktet. Die Herstellung erfolgt auf jede, dem Fachmann
bekannte Art und Weise, wobei in einer bevorzugten Ausführungsform die erfindungsgemäßen
Mischungen als Compound vorliegen und vorzugsweise mit den anderen Inhaltsstoffen
in beliebiger Reihenfolge vermischt werden. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden
Anmeldung betrifft die Verwendung von Verbindungen der allgemeinen Formeln (Ib) ohne
die oben genannten HME in Reinigungsmitteln, vorzugsweise Geschirrspülmitteln und
besonders bevorzugt in Geschirrspülmitteln für das automatische Geschirrspülen. Die
Verbindungen gemäß den Formel (Ib) können auch ohne Mitverwendung der oben bezeichneten
HME vorteilhafte Wirkung in einem Reinigungsmittel entfalten, hier insbesondere in
Bezug auf eine verbessertes Trocknungsverhalten der gespülten Gegenstände, und vorzugsweise
solche Gegenstände, die Kunststoffoberflächen besitzen oder aus Kunststoffen bestehen.
Beispiele
Herstellung der oberflächenaktiven Verbindungen
[0017] Im Weiteren werden Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen oberflächenaktiven
Verbindungen gemäß den allgemeinen Formeln (Ia) bzw, (Ib) beschrieben:
2. Herstellung eines Acetals gemäß (Ib);
[0018] Vorstufe Fettalkoholethoxylat: 1 Mol Decanol und 0,03 Mol KOH als 45%ige Lösung werden
in einem Rührautoklaven unter Stickstoff vorgelegt. Anschließend wird 30min bei 120°C
evakuiert. Das Vakuum wird dann mit Stickstoff aufgehoben und es wird auf 160-180°C
erhitzt. Bei 160°C beginnt die Zugabe von 9 Mol Ethylenoxid bei einem maximalen Druck
von 5bar. Nach abgeschlossener Reaktion wird auf 120°C gekühlt und für 30min evakuiert.
Für eine anschließende Lagerung oder Weiterverwendung wird das Produkt nach Erkalten
neutralisiert (vorzugsweise mit Milchsäure oder Essigsäure).
3. Herstellung eines unsymmetrischen Acetals gemäß (Ib):
[0019] Das entsprechend unter 1. hergestellte Fettalkoholethoxylat wird mit überschüssigem
Di-butylglykolformal in Gegenwart eines sauren Katalysators, bevorzugt Methansulfonsäure,
ungesetzt. Hierzu werden Fettalkoholethoxylat und Di-butylglykolformal im Molverhältnis
von ca. 1,1 Mol : 1,7 Mol vorgelegt und mit 6g Methansulfonsäure langsam auf 180°C
bei einem Druck von ca. 5mbar angehoben. Bei einer Brüdentemperatur von ca. 121-137°C
destilliert Butylglykol und überschüssige Formal ab. Das Produkt wird anschließend
auf 50-70°C abgekühlt und durch Zugabe von NaOH neutralisiert.
4. Herstellung eines symmetrischen Acetals gemäß (Ib):
[0020] 1Mol Fettalkoholethoxylat gem. 3) und 0,5 Mol Di-butylglykolformal werden unter Stickstoff
vorgelegt und mit 0,02 Mol Schwefelsäure versetzt. Bei 97-152°C Sumpftemperatur und
5mbar werden Butylglykol und Reste des Formals abdestilliert. Anschließend wird mit
NaOH oder einer anderen Base neutralisiert.
1. Mixtures comprising at least two different surface-active substances from the groups
a) and b), where the surface-active compound a) is selected from compounds of the
general formula (Ia)

in which M is a radical CH
2-CH
2 or CHR-CH
2, R, R' and R", independently of one another, are saturated, unsaturated, linear or
branched alkyl or alkenyl radicals having 6 to 22 carbon atoms, and the indices n
and m, independently of one another, can assume values between 1 and 40, and/or compounds
of the general formula (Ib)

in which R"' and R"", independently of one another, are saturated, unsaturated, linear
or branched alkyl or alkenyl radicals having 4 to 22 carbon atoms, and the indices
n and m, independently of one another, can assume values between 1 and 40, X' and
X", independently of one another, are H or saturated, unsaturated, linear or branched
alkyl or alkenyl radicals having 1 to 18 carbon atoms
and the compounds of type b) correspond to the general formula (II)
R
1O[CH
2CH
2O]
xCH
2CH(OM)R
2 (II)
in which R
1 is a linear or branched alkyl and/or alkenyl radical having 4 to 22 carbon atoms,
or is a radical R
2-CH (OH) CH
2, where R
2 is a linear or branched alkyl and/or alkenyl radical having 8 to 16 carbon atoms,
x is a number from 20 to 80, preferably from 40 to 80, and M is a hydrogen atom or
a saturated alkyl radical having 1 to 18 carbon atoms
and/or the general formula (III)
R
3O[CH
2CHCH
3O]
z[CH
2CH
2O]
yCH
2CH (OH) R
4 (III)
in which R
3 is a linear or branched alkyl and/or alkenyl radical having 8 to 22 carbon atoms,
R
4 is a linear or branched alkyl and/or alkenyl radical having 8 to 16 carbon atoms,
y is a number from 10 to 35, z is zero or must be a number from 1 to 5.
2. Mixtures according to Claim 1, characterized in that it comprise only one surface-active compound a) in combination with only one surface-active
compound b).
3. Mixtures according to Claims 1 to 2, characterized in that, in the formula (Ia), R, R' and R" are in each case a linear, saturated alkyl radical,
where R is an alkyl radical having 8 to 16 carbon atoms, R' and R", independently
of one another, are an alkyl radical having 10 to 16 carbon atoms and n and m, independently
of one another, assume a value from 20 to 30.
4. Mixtures according to Claims 1 to 3, characterized in that, in the formula (Ib), the radicals R"' and R"", independently of one another, are
saturated alkyl radicals having 4 to 14 carbon atoms, and the indices n and m, independently
of one another, assume values from 1 to 15 and in particular from 1 to 12.
5. Mixtures according to Claims 1 to 4, characterized in that, in the formula (II), the index x is a number from 40 to 70, preferably 40 to 60
and in particular from 40 to 50.
6. Mixtures according to Claims 1 to 5, characterized in that, in the formula (III), the index y is a number from 20 to 30, preferably from 20
to 25.
7. Mixtures according to Claims 1 to 6, characterized in that the surface-active compounds of type a) and b) are present alongside one another
in the weight ratio of from 5 : 1 to 1 : 5, in particular of from 3 : 1 to 1 : 3 and
particularly preferably of 1 : 1.
8. Mixtures according to Claims 1 to 7, characterized in that it comprises, as surface-active compound of type b1), a compound according to the
general formula (II) in which R1 is an alkyl and/or alkenyl radical having 8 to 10 carbon atoms and R2 is an alkyl or alkenyl radical having 8 to 10 carbon atoms and x is a number from
40 to 50.
9. Mixtures according to Claims 1 to 8, characterized in that it comprises, as surface-active compound of type b2), a compound according to the
general formula (III) in which R3 is an alkyl and/or alkenyl radical having 11 to 18 carbon atoms and R4 is an alkyl or alkenyl radical having 8 to 10 carbon atoms and y is a number from
20 to 35.
10. Mixtures according to Claims 1 to 9, characterized in that it comprises, as surface-active compound of type b2), a compound according to the
general formula (III) in which R3 is an alkyl and/or alkenyl radical having 8 to 12 carbon atoms and R4 is an alkyl or alkenyl radical having 8 to 10 carbon atoms and y is a number from
20 to 35 and z is a number from 1 to 3.
11. Use of mixtures according to Claims 1 to 10 in washing and cleaning agents, preferably
in cleaning agents for hard surfaces and in particular in cleaning agents for automatic
dishwashing.
12. Use according to Claim 11, characterized in that the mixtures are used in the cleaning agents in amounts of from 0.1 to 15% by weight,
preferably from 1 to 10% by weight.
13. Use of mixtures according to Claims 1 to 10, for improving the drying performance
of cleaning agents, preferably of dishwashing agents.
14. Cleaning agent comprising 0.1 to 15% by weight of mixtures according to Claims 1 to
10, and further nonionic, anionic and/or cationic surfactants, and also optionally
builders, enzymes, rinse aids and/or further auxiliaries and additives.
1. Mélanges, contenant au moins deux substances tensioactives différentes, choisies dans
les groupes a) et b), le composé tensioactif a) étant choisi parmi des composés de
formule générale (Ia)

dans laquelle M représente un radical CH
2-CH
2 ou CHR-CH
2, R, R' ou R" représentent, chacun indépendamment, des radicaux alkyle ou alcényle
saturés, insaturés, linéaires ou ramifiés ayant de 6 à 22 atomes de carbone, et les
indices n et m peuvent prendre, indépendamment l'un de l'autre, des valeurs comprises
entre 1 et 40,
et/ou des composés de formule générale (Ib)

dans laquelle R"' et R"" représentent, indépendamment l'un de l'autre, des radicaux
alkyle ou alcényle saturés, insaturés, linéaires ou ramifiés ayant de 4 à 22 atomes
de carbone, et les indices n et m peuvent prendre, indépendamment l'un de l'autre,
des valeurs comprises entre 1 et 40, X' et X" représentent, indépendamment l'un de
l'autre, H ou des radicaux alkyle ou alcényle saturés, insaturés, linéaires ou ramifiés,
ayant de 1 à 18 atomes de carbone
et les composés de type b) correspondant à la formule générale (II)
R
1O[CH
2CH
2O]
xCH
2CH(OM)R
2 (II)
dans laquelle R
1 représente un radical alkyle et/ou alcényle linéaire ou ramifié ayant de 4 à 22 atomes
de carbone, ou représente un radical R
2-CH (OH) CH
2, R
2 représentant un radical alkyle et/ou alcényle linéaire ou ramifié ayant de 8 à 16
atomes de carbone, x représente un nombre valant de 20 à 80, de préférence de 40 à
80, et M représente un atome d'hydrogène ou un radical alkyle saturé ayant de 1 à
18 atomes de carbone et/ou de formule générale (III)
R
3O[CH
2CHCH
3O]
z[CH
2CH
2O]
yCH
2CH(OH)R
4 ( III)
dans laquelle R
3 représente un radical alkyle et/ou alcényle linéaire ou ramifié ayant de 8 à 22 atomes
de carbone, R
4 représente un radical alkyle et/ou alcényle linéaire ou ramifié ayant de 8 à 16 atomes
de carbone, y représente un nombre valant de 10 à 35, z représente zéro ou doit être
un nombre valant de 1 à 5.
2. Mélanges selon la revendication 1, caractérisés en ce qu'ils contiennent un seul composé tensioactif a) en association avec un seul composé
tensioactif b).
3. Mélange selon les revendications 1 et 2, caractérisé en ce que dans la formule (Ia) R, R' et R" représentent chacun un radical alkyle linéaire,
saturé, R représentant un radical alkyle ayant de 8 à 16 atomes de carbone, R' et
R" représentant, indépendamment l'un de l'autre, un radical alkyle ayant de 10 à 16
atomes de carbone et n et m prenant, indépendamment l'un de l'autre, une valeur de
20 à 30.
4. Mélanges selon les revendications 1 à 3, caractérisés en ce que dans la formule (Ib) les radicaux R"' et R"" représentent, indépendamment l'un de
l'autre, des radicaux alkyle saturés ayant de 4 à 14 atomes de carbone, et les indices
n et m prennent, indépendamment l'un de l'autre, des valeurs de 1 à 15 et en particulier
de 1 à 12.
5. Mélanges selon les revendications 1 à 4, caractérisés en ce que dans la formule (II) l'indice x représente un nombre valant de 40 à 70, de préférence
de 40 à 60 et en particulier de 40 à 50.
6. Mélange selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans la formule (III) l'indice y représente un nombre valant de 20 à 30, de préférence
de 20 à 25.
7. Mélange selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les composés tensioactifs du type a) et du type b) sont présents en un rapport pondéral
entre eux valant de 5:1 à 1:5, en particulier de 3:1 à 1:3 et de façon particulièrement
préférée de 1:1.
8. Mélange selon les revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il contient en tant que composé tensioactif du type b1) un composé selon la formule
générale (II), dans laquelle R1 représente un radical alkyle et/ou alcényle ayant de 8 à 10 atomes de carbone et
R2 représente un radical alkyle ou alcényle ayant de 8 à 10 atomes de carbone et x représente
un nombre valant de 40 à 50.
9. Mélange selon les revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il contient en tant que composé tensioactif du type b2) un composé selon la formule
générale (III), dans laquelle R3 représente un radical alkyle et/ou alcényle ayant de 11 à 18 atomes de carbone et
R4 représente un radical alkyle ou alcényle ayant de 8 à 10 atomes de carbone et y représente
un nombre valant de 20 à 35.
10. Mélange selon les revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'il contient en tant que composé tensioactif du type b2) un composé selon la formule
générale (III), dans laquelle R3 représente un radical alkyle et/ou alcényle ayant de 8 à 12 atomes de carbone et
R4 représente un radical alkyle ou alcényle ayant de 8 à 10 atomes de carbone et y représente
un nombre valant de 20 à 35 et z représente un nombre valant de 1 à 3.
11. Utilisation de mélanges selon les revendications 1 à 10 dans des produits de lavage
et de nettoyage, de préférence dans des produits de nettoyage pour surfaces dures
et en particulier dans des produits de nettoyage pour le lavage automatique de la
vaisselle.
12. Utilisation selon la revendication 11, caractérisée en ce que les mélanges sont utilisés en quantités de 0,1 à 15 % en poids, de préférence de
1 à 10 % en poids dans les produits de nettoyage.
13. Utilisation de mélanges selon les revendications 1 à 10, pour l'amélioration du pouvoir
de séchage de produits de nettoyage, de préférence de produits de nettoyage pour la
vaisselle.
14. Produit de nettoyage contenant de 0,1 à 15 % en poids de mélanges selon les revendications
1 à 10, ainsi que d'autres tensioactifs non ioniques, anioniques et/ou cationiques,
ainsi qu'éventuellement des adjuvants actifs de détergence, des enzymes, des agents
de rinçage et/ou d'autres additifs et adjuvants.