[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragstruktur, insbesondere eine Treppenstufe, mit einem
Gitterrostboden, der mit wenigstens einer Seitenwange verbunden ist, wobei der Gitterrostboden
Tragstäbe und Füllstäbe aufweist, wobei die Tragstäbe im Wesentlichen parallel zur
Seitenwange verlaufen und der Gitterrostboden wenigstens ein Verstärkungsprofil aufweist,
welches sich im Wesentlichen senkrecht zur Seitenwange erstreckt.
[0002] Solche Tragstrukturen sind allgemein bekannt. Beispielsweise ist aus der Druckschrift
US 2 994 417 A eine Treppenstufe mit gitterartig angeordneten Füll- und Tragstäben bekannt, wobei
die Tragstäbe mit einer Seitenwange und mit einem senkrecht zur Seitenwange verlaufenden
Verstärkungsprofil verbunden sind. Die Tragstäbe und das Verstärkungsprofil sind dabei
jeweils miteinander verschweißt.
[0003] Dies hat den Nachteil, dass einerseits für die Herstellung der Tragstruktur ein vergleichsweise
aufwändiger und damit kostenintensiver Schweißprozess erforderlich ist und andererseits
eine modulare Herstellung der Tragstruktur, welche insbesondere erst am Montageort
erfolgt, erschwert wird.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Tragstruktur der eingangs
beschriebenen Art zur Verfügung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik
nicht aufweist und darüberhinaus modular aufgebaut ist, schnell und kostengünstig
herstellbar ist und zu einer Reduzierung von Transport- und Lagerkosten führt. Trotz
einer Vereinfachung des Fügeverfahrens sollen dieselben Lasten wie bei Tragstrukturen
gemäß dem Stand der Technik aufgenommen werden können.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Tragstruktur, insbesondere eine Treppenstufe,
mit einem Gitterrostboden, der mit wenigstens einer Seitenwange verbunden ist, gelöst,
wobei der Gitterrostboden Tragstäbe und Füllstäbe aufweist, wobei die Tragstäbe im
Wesentlichen parallel zur Seitenwange verlaufen und der Gitterrostboden wenigstens
ein Verstärkungsprofil aufweist, welches sich im Wesentlichen senkrecht zur Seitenwange
erstreckt und wobei zumindest ein Tragstab formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit
dem Verstärkungsprofil verbunden ist.
[0006] Im Vergleich zum Stand der Technik ist somit keine Schweißverbindung zwischen dem
Verstärkungsprofil und den Tragstäben zwingend erforderlich, so dass das Verstärkungsprofil
und die Tragstäbe deutlich einfacher und schneller miteinander zu verbinden sind.
Insbesondere wird eine werkzeuglose Montage der Tragstäbe an dem Verstärkungsprofil
ermöglicht.
[0007] Vorzugsweise ist das Verstärkungsprofil mit einigen Tragstäben oder mit allen Tragstäben
auf einer ersten Seite der Tragstruktur mittels einer Falzverbindung, Zapfenverbindung,
Kragenfügung, Nieten, Schrauben, Pressfügen, Klemmung, Clinch-Verbindung, Steckverbindung,
Nut-Feder-Verbindung oder dergleichen verbunden ist. Auf einer der ersten Seite entlang
der Tragstäbe gegenüberliegenden zweiten Seite der Tragstruktur ist insbesondere ein
weiteres Verstärkungsprofil angeordnet, welches ebenfalls mit einigen Tragstäben oder
mit allen Tragstäben kraft- und/oder formschlüssig verbunden ist. Die Art der kraft-
und/oder formschlüssigen Verbindung ist dabei insbesondere auf beiden Seiten gleich.
Alternativ ist aber auch eine unterschiedliche Verbindung auf der ersten und zweiten
Seite denkbar.
[0008] Das Verstärkungsprofil und/oder das weitere Verstärkungsprofil umfassen vorzugsweise
Z-, L-, T- und/oder U-Profile, wobei die Tragstäbe besonders bevorzugt endseitig auf
horizontalen Flanschen der Z-, L- oder T-Profile aufliegen und/oder mit ihren Enden
zwischen zwei horizontalen Flanschen des U-Profils eingeschlossen sind, so dass in
einfacher Weise eine vergleichsweise stabile Abstützung und Befestigung der Tragstäbe
am Verstärkungsprofil realisierbar ist. Insbesondere sind die Tragstäbe mit ihren
Enden zwischen den horizontalen Flanschen des C-Profils eingepresst und/oder verrastet,
so dass eine Bewegung der Tragstäbe relativ zum Verstärkungsprofil sowohl senkrecht,
als auch parallel zur Gitterebene wirksam unterbunden wird. Dazu weisen die Tragstäbe
an ihren Enden insbesondere Einbuchtungen und/oder Hinterschneidungen auf, in welche
die Enden der im Wesentlichen horizontalen Flansche eingreifen. Die Enden der horizontalen
Flansche sind dazu beispielsweise in Richtung der Tragstäbe verbogen und/oder weisen
Ausbuchtungen in Richtung der Tragstäbe auf. Alternativ ist denkbar, dass die Tragstäbe
an wenigstens einer Seite Ausbuchtungen aufweisen, welche in entsprechende Einbuchtungen,
Hinterschneidungen oder Öffnungen der Verstärkungsprofile in der Art einer Nut-Feder-Verbindung
eingreifen. Die Ausbuchtungen erstrecken sich dabei insbesondere in horizontaler Richtung,
so dass die Tragstäbe gegen ein unbefugtes oder unbeabsichtigtes Anheben gegenüber
dem Verstärkungsprofil gesichert sind. In einer alternativen Ausführungsform wird
ein derartiges Anheben der Tragstäbe dadurch verhindert, dass horizontale Flanschabschnitte
der L- und/oder T-Profile in Schlitze der Tragstäbe in Form einer Nut-Feder-Verbindung
eingreifen.
[0009] In einer weiteren Ausführungsform liegen auf zumindest einer Seite der Tragstruktur
die Enden der Tragstäbe auf Umschlägen, Schwenkbiegungen und/oder auf aus den Verstärkungsprofilen
in Richtung der Tragstäbe heraus gebogenen Krägen der Verstärkungsprofile auf. In
vorteilhafter Weise sind dadurch Verstärkungsprofile mit integrierten Auflagen für
die Tragstäbe in einer besonders kostengünstigen Weise herstellbar.
[0010] Ein ebener Tragstab und ein ebener Füllstab im Sinne der vorliegenden Erfindung sind
Stäbe, die vorzugsweise einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen
und besonders bevorzugt aus Stahlblech und insbesondere feuerverzinkten Stahlblech
gefertigt sind. Ein Tragstab im Sinne der Erfindung dient zur Aufnahme der Lasten,
die auf den Gitterrostboden angeordnet werden, und zur Einleitung der Lasten in das
Verstärkungsprofil und die Seitenwange. Ein Füllstab im Sinne der Erfindung stellt
im Wesentlichen eine Verbindung zwischen den Tragstäben dar und verhindert, dass Gegenstände
zwischen den Tragstäben durchrutschen bzw. vermindert die Verletzungsgefahr und erhöht
die Trittsicherheit der Gitterrostböden. In der Regel weisen die Füllstäbe eine geringere
Höhe auf als die Tragstäbe. Der Füllstab liegt vorzugsweise nicht auf den Auflageträgern
auf. Die Füll- und die Tragstäbe sind vorzugsweise form- und/oder kraftschlüssig miteinander
verbunden. Insbesondere sind die Trag- und die Füllstäbe miteinander verpresst. Dies
erfolgt insbesondere dadurch, dass sowohl die Trag- als auch die Füllstäbe in den
Verbindungsstellen geschlitzt werden, wobei dieser Schlitz etwas geringer bemessen
ist, als die Dicke der jeweiligen Stäbe, so dass es beim Aufeinanderdrücken der Füllstäbe
auf die Tragstäbe zu einer Verpressung der Stäbe kommt. Die Tragstäbe verlaufen parallel
zu den Auflageträgern.
[0011] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung zweier Tragstrukturen,
wobei beide Tragstrukturen derart aufeinander gestapelt sind, dass jeweils die ersten
Bereiche einander zugewandt sind, wobei eine erste Ausnehmung der einen Tragstruktur
randseitig ein erstes Verstärkungsprofil der anderen Tragstruktur aufnimmt und wobei
eine zweite Ausnehmung der einen Tragstruktur randseitig ein zweites Verstärkungsprofil
der anderen Tragstruktur aufnimmt. Alternativ sind die beiden Tragstrukturen derart
aufeinander gestapelt, dass jeweils die Ausnehmungen an den jeweiligen Seitenwangen
einander zugewandt sind, wobei eine Ausnehmung der einen Tragstruktur randseitig ein
Verstärkungsprofil der anderen Tragstruktur aufnimmt und wobei ein Verstärkungsprofil
der einen Tragstruktur randseitig in eine Ausnehmung der anderen Tragstruktur eingreift.
[0012] In vorteilhafter Weise wird somit eine vergleichsweise kompakte Stapelung mehrerer
Tragstrukturen ermöglicht, wodurch die Transport- und Lagerkosten deutlich gesenkt
werden. Ferner werden die Tragstrukturen durch das Eingreifen der Verstärkungsprofile
in die jeweiligen Ausnehmungen gegen ein Verschieben relativ zueinander gesichert,
so dass eine besonders stabile Stapelung der Tragstrukturen erzielt wird. Die beiden
Tragstrukturen sind dabei insbesondere parallel zu den jeweiligen Verstärkungsprofilen,
sowie parallel zu den jeweiligen Seitenwangen versetzt zueinander angeordnet, so dass
sich die Seitenwangen für eine besonders niedrige Stapelhöhe der Anordnung parallel
zu den Verstärkungsproflen gegeneinander überlappen können.
[0013] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 13 erläutert. Diese Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein.
[0014] Es zeigen
- Figuren 1 und 2
- schematische Ansichten einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur,
- Figuren 5 bis 6
- schematische Ansichten von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Tragstruktur,
- Figuren 7 bis 10d
- schematische Ansichten von Tragstäben und Verstärkungsprofilen von weiteren Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Tragstruktur und
- Figuren 11a bis 12e
- schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung
zweier Tragstrukturen.
[0015] In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden daher in der Regel auch jeweils nur einmal benannt bzw. erwähnt.
[0016] In
Figuren 1 und 2 sind eine schematische Perspektivansicht und eine schematische Seitenansicht einer
ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt, wobei die
Tragstruktur 1 beispielhaft eine Treppenstufe umfasst. Die Tragstruktur 1 weist einen
Gitterrostboden 2 auf, welcher eine Mehrzahl von Tragstäben 3 und Füllstäben 4 umfasst.
Die Tragstäbe 3 sind im Wesentlichen senkrecht zu den Füllstäben 4 angeordnet, wobei
die Füllstäbe 4 mit den Tragstäben form- und/oder kraftschlüssig, insbesondere durch
Verpressen, verbunden sind. Die Füllstäbe 4 weisen senkrecht zur Gitterebene eine
geringere Höhe H als die Tragstäbe 3 auf und dienen insbesondere zur Verbesserung
der Trittsicherheit, der Unfallverhütung und um zu vermeiden, dass größere Gegenstände
durch den Gitterrostboden 2 fallen. Die Trag- und die Füllstäbe 3, 4 sind im Wesentlichen
eben und aus Stahlblech gefertigt. Der fertiggestellte Gitterrostboden 2 ist insbesondere
verzinkt. Desweiteren weist die Tragstruktur 1 auf einer ersten Seite und auf einer
der ersten Seite entlang der Tragstäbe 3 gegenüberliegenden zweiten Seite jeweils
ein Verstärkungsprofil 5 auf, welche sich im Wesentlichen parallel zu den Füllstäben
4 erstrecken.
[0017] Die Abtragung von Lasten senkrecht zur Gitterebene erfolgt hauptsächlich durch die
Tragstäbe 3 und die Verstärkungsprofile 5. Die Lasten werden dabei in seitlich angeordnete
Seitenwangen 6 eingeleitet. Die Seitenwangen 6 dienen zur Befestigung und insbesondere
zur Aufhängung der Tragstruktur 1 an weiteren nicht abgebildeten Strukturen und sind
parallel zu den Tragstäben 3 derart angeordnet, dass sich die Verstärkungsprofile
5 zwischen den Seitenwangen 6 erstrecken. In Figur 1 ist übersichtshalber lediglich
eine einzige Seitenwange 6 dargestellt. Zur Befestigung der Tragstruktur 1 weisen
die Seitenwangen 6 Löcher 8 auf. Die Verstärkungsprofil 5 sind form-, kraft- und/oder
stoffschlüssig mit jeweils beiden Seitenwangen 6 verbunden, beispielsweise mittels
einer Schweißverbindung.
[0018] An dem in Figur 1 links eingezeichneten Verstärkungsprofil 5 ist eine Antrittskante
7 angeordnet, welche zur Verhinderung von Verletzungen an der Treppenstufe vorgesehen
ist. Die Antrittskante 7 ist vorzugsweise einstückig mit einem Verstärkungsprofil
5 vorgesehen. In dem vorliegenden Fall ist die Antrittskante 7 jedoch ein separates
Bauteil für die Treppenstufe. Die Seitenwangen 6 weisen an ihrer Unterkante einen
im Wesentlichen horizontalen ersten Bereich 25 und einen relativ zum ersten Bereich
25 geneigten zweiten Bereich 26 auf, welcher insbesondere entsprechend der Hangneigung
der Treppe abgeschrägt ist und die Hinterseite der Treppenstufe bildet.
[0019] Der Gitterrostboden 2 weist eine Breite auf, die durch den Abstand zwischen den Seitenwangen
6 definiert wird. Durch eine Variation der Länge, welche sich zwischen den Verstärkungsprofilen
5 erstreckt, kann die Tragfähigkeit des Gitterrostbodens 2 vorzugsweise an die jeweilige
Belastungssituation angepasst werden, da die Tragfähigkeit der Tragstäbe 3 unter anderem
abhängig von der Länge der Tragstäbe 3 ist. Je höher die Belastung des Gitterrostbodens
2 ist, desto geringer muss die Länge gewählt werden.
[0020] Die Tragstäbe 3 sind mit dem Verstärkungsprofil 5 kraft- und formschlüssig verbunden,
so dass der Lasteintrag der Tragstäbe 3 somit direkt in die Verstärkungsprofile 5
erfolgt, ohne dass eine zusätzliche tragende Schweißverbindung zwischen den Tragstäben
3 und den Verstärkungsprofilen 5 benötigt wird. Es kann alternativ zwar sinnvoll sein,
einzelne Tragstäbe 3 oder sogar alle Tragstäbe 3 zusätzlich mit den Verstärkungsprofilen
5 zu verschweißen. Der Lasteintrag erfolgt jedoch vornehmlich durch Form- und Kraftschluss.
In Figuren 1 und 2 umfassen die Verstärkungsprofile 5 ein U-Profil 55, in welche jeweils
die Tragstäbe 3 mit ihren Enden eingesteckt sind. Die Enden der Tragstäbe 3 sind dabei
zwischen zwei nahezu horizontalen Flanschen 55' der U-Profile formschlüssig angeordnet.
Um den Formschluss zwischen den Verstärkungsprofilen 5 und den Tragstäben 3 zu verbessern,
weisen die Tragstäbe 3 an ihren Enden Einbuchtungen 31 auf, in welchen die horizontalen
Flansche 55' angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Enden der horizontalen Flansche
55' in Richtung der Tragstäbe 3 verbogen und insbesondere in die Einbuchtungen 31
hinein gebogen, so dass die Tragstäbe 3 kraftschlüssig zwischen den horizontalen Flanschen
55' eingeklemmt sind. Die Tragstäbe 3 sind somit gegenüber Bewegungen senkrecht zur
Gitterebene oder parallel zur ihrer Längserstreckung form- und kraftschlüssig fixiert.
Eine Schweißung ist daher nicht erforderlich und kann während des Herstellungsprozesses
der Treppenstufe in vorteilhafter Weise eingespart werden. Vorzugsweise werden die
Tragstabe 3 bei der werkzeuglosen Herstellung der Tragstruktur 1 unter einem Winkel
kleiner als 90 Grad gegenüber den Verstärkungsprofilen 5 in die Gitterebene eingebracht
und anschließend in die Endposition (90 Grad zu den Verstärkungsprofilen 5) gedreht,
wobei die Enden in die U-Profile eingeführt und dort verankert werden. Anschließend
werden die Tragstäbe 3 durch Einpressen der Füllstäbe 4 zusätzlich relativ zueinander
fixiert.
[0021] In
Figur 3 sind schematische Ansichten von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, wobei die weiteren Ausführungsformen im Wesentlichen identisch
der in Figuren 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsform sind und sich von der
ersten Ausführungsform insbesondere lediglich hinsichtlich der Ausbildung der Verstärkungsprofile
5 unterscheiden. Darüberhinaus ist die Antrittskante 7 einstückig mit dem Verstärkungsprofil
5 auf der linken Seite der Tragstruktur 1 ausgebildet. Die Verstärkungsprofile 5 sind
dabei je nach Anwendung mit unterschiedlichen langen horizontalen Flanschen 55' und
mit unterschiedlich ausgebildeten unteren Schenkeln ausgebildet. In Figur 4 sind beispielhaft
insgesamt sieben verschieden ausgebildete Verstärkungsprofile 5 dargestellt, welche
in beliebiger Weise verwendet und miteinander kombiniert werden können.
[0022] In
Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt,
welche im Wesentlichen der in Figuren 3 dargestellten Ausführungsformen gleicht, wobei
die Tragstäbe 3 entlang ihrer Haupterstreckungsrichtung formschlüssig zwischen den
Verstärkungsprofilen 5 eingeschlossen und insbesondere kraftschlüssig eingeklemmt
sind. Zusätzlich sind die Tragstäbe 3 mit den Verstärkungsprofilen 5 vorzugsweise
verschweißt oder verklebt. In einer ebenfalls in Figur 5 dargestellten alternativen
Ausführungsform sind die Tragstäbe 3 in senkrechte Schlitze 40 der Verstärkungsprofile
5 eingesteckt bzw. eingepresst.
[0023] In
Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt,
welche im Wesentlichen der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform gleicht, wobei
die Verstärkungsprofile 5 stoff-, kraft- und/oder formschlüssig mit weiteren L-Profilen
51" verbunden sind. Die Tragstäbe 3 sind zwischen den Verstärkungsprofilen 5 angeordnet
und liegen auf horizontalen Flanschen 51' der weiteren L-Profilen 51" auf.
[0024] In
Figur 6 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt,
welche im Wesentlichen der in Figuren 5 dargestellten Ausführungsform gleicht, wobei
in den Verstärkungsprofilen 5 Fenster ausgebildet sind, aus welchen Krägen 58 in Richtung
der Tragstäbe 3 derart heraus gebogen sind, dass die Tragstäbe 3 auf den Enden der
Krägen 58 aufliegen.
[0025] In
Figuren 7a bis 7e sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Tragstruktur
1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 1 und 2 illustrierten ersten
Ausführungsform gleichen, wobei die horizontalen Flansche 55' der Verstärkungsprofile
5, welche im Wesentlichen U-förmig sind, unterschiedlich ausgebildet sind. In Figur
7a ist beispielhaft lediglich der obere horizontale Flansch 55', in Figur 7b lediglich
der untere horizontale Flansch 55' und in Figur 7c beide horizontale Flansche 55'
in Richtung der Tragstäbe 3 verbogen. In Figur 7d weist der obere und untere horizontale
Flansch 55' jeweils eine Öffnung 56 auf, welche alternativ auch als Einbuchtung bzw.
Beule im Flansch ausgebildet sein könnte, in welche eine Ausbuchtung 33 der Tragstäbe
3 vorzugsweise im Sinne einer Nut-Feder-Verbindung eingreift. Die Ausbuchtungen 33
sind dabei in den Einbuchtungen 31 der Tragstäbe 3 angeordnet und verhindern ein Herausrutschen
der Enden der Tragstäbe 3 aus den u-profilierten Verstärkungsprofilen 5. In Figur
7e weist das Verstärkungsprofil 5 keinen oberen horizontalen Flansch 55' auf, so dass
die Tragstäbe 3 lediglich auf dem unteren horizontalen Flansch 50' aufliegen. Die
Verstärkungsprofile 5 umfassen in diesem Fall ein Z-Profil 50.
[0026] In
Figuren 8a bis 8e sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Tragstruktur
1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 1 und 2 illustrierten ersten
Ausführungsform gleichen, wobei die Verstärkungsprofile 5 und die Tragstäbe 3 unterschiedlich
ausgebildet sind. In Figur 8a weisen die Tragstäbe 3 an ihren Enden weitere Ausbuchtungen
35 auf, welche sich im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung der Tragstäbe
3 in Richtung des Verstärkungsprofils 5 erstrecken. Das Verstärkungsprofil 5 umfasst
dabei entsprechende weitere Öffnungen 57, welche auch als Einbuchtungen oder Beulen
im Verstärkungsprofil 5 ausgebildet sein könnten, welche zur kraft- und/oder formschlüssigen
Aufnahme der weiteren Ausbuchtungen 35 vorgesehen sind. In Figur 8b umfasst das Verstärkungsprofil
5 ein T-Profil 52, wobei die Tragstäbe 3 auf einem im Wesentlichen horizontalen Flansch
52' des T-Profils 52 aufliegen. In Figur 8c umfasst das Verstärkungsprofil 5 ebenfalls
ein T-Profl 52, wobei der horizontale Flansch 52' des T-Profils 52 durch eine exponierte
Falte im Verstärkungsprofil 5 gebildet wird. Die Falte umfasst insbesondere eine Doppelung
54 des Materials des Verstärkungsprofils 5, welche in Richtung der Tragstäbe 3 von
dem Verstärkungsprofil 5 absteht und somit als Auflagefläche für die Tragstäbe 3 dient.
In Figur 8d umfasst das Verstärkungsprofil 5 eine Ausbuchtung 53, welche in Richtung
der Tragstäbe 3 von dem Verstärkungsprofil 5 absteht und in eine Einbuchtung, welche
am Ende des Tragstabs 3 angeordnet ist, eingreift. Die Tragstäbe 3 werden durch die
Bildung der Ausbuchtung 53 zwischen zwei Verstärkungsprofilen 5 vorzugsweise verpresst.
In Figur 8e umfasst das Verstärkungsprofil 5 ebenfalls eine Ausbuchtung 53, welche
durch einen Schweißpunkt, beispielsweise durch Laser- oder Widerstandsschweißen, erzeugt
wird. Die Tragstäbe 3 werden durch den Schweißpunkt mit dem Verstärkungsprofil 5 verklemmt
und vorzugsweise verschweißt.
[0027] In
Figuren 9a bis 9d sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Tragstruktur
1 dargestellt, welche ebenfalls im Wesentlichen der in Figuren 1 und 2 illustrierten
Ausführungsform gleichen, wobei die Verstärkungsprofile 5 und die Tragstäbe 3 unterschiedlich
ausgebildet sind. In Figur 9a umfasst das Verstärkungsprofil 5 ein T-Profil 52, ähnlich
wie in Figur 8b, wobei der horizontale Flansch 52' des T-Profils 52 in einen endseitig
am Tragstab 3 angeordneten Schlitz 30 vorzugsweise im Sinne einer Nut-Feder-Verbindung
eingeführt ist. In Figur 9b ist die gleiche Konfiguration dargestellt, wobei der horizontale
Flansch 52' des T-Profils 52 durch eine Doppelung 54 des Materials des Verstärkungsprofils
5, ähnlich wie in Figur 8c, gebildet wird. In Figur 9c ist ein Verstärkungsprofil
5 abgebildet, wobei der untere Schenkel des Verstärkungsprofils 5 einen Schwenkbiegung
59' aufweist. Der Schenkel ist dabei derart in Richtung des Tragstabs 3 umgebogen,
dass das Ende des Schenkels als Auflage für den Tragstab 3 dient. In Figur 9d ist
eine ähnliche Konfiguration des Verstärkungsprofils 5 dargestellt, wobei das Verstärkungsprofil
5 einen im Wesentlichen vollständigen Umschlag 59 und das äußerste Ende des Umschlags
59 nochmal eine vergleichsweise kleine Schwenkbiegung aufweist, auf welcher der Tragstab
3 zum Aufliegen kommt.
[0028] In
Figuren 10a bis 10e sind verschiedene T-Profile 52 von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figur 8b illustrierten Ausführungsform
gleichen, wobei die T-Profile 52 unterschiedlich gefertigt sind. In Figur 10a ist
ein einstückiges T-Profil 52 abgebildet, während das in Figur 10b abgebildeten T-Profils
52 aus drei Flachprofilen 60 gebildet ist, welche vorzugsweise miteinander verschweißt
sind. In den Figuren 10c und 10d sind zwei T-Profile 52 dargestellt, welche jeweils
aus einem L-Profil 51 und einem mit dem L-Profil 51 verbundenen Flachprofil 60 bestehen.
Bei dem in Figur 10e illustrierten T-Profil 52 sind zwei unterschiedlich große Flachprofile
60 miteinander verschweißt.
[0029] In
Figuren 11a bis 11c sind schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, wobei Figur 11a zunächst eine Seitenwange
6 illustriert, welche an ihrer Unterseite im ersten Bereich 25 eine erste Ausnehmung
20 und im zweiten Bereich 26 eine zweite Ausnehmung 22, sowie eine weitere zweite
Ausnehmung 23 aufweist. In Figur 11b sind zwei Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, welche
jeweils im Wesentlichen der in Figur 4 illustrierten Tragstruktur 1 gleichen, wobei
die zwei Tragstrukturen 1,1' jeweils mit Seitenwangen 6 gemäß der Figur 11a ausgestattet
sind. Die Tragstrukturen 1,1' sind derart aufeinander gestapelt, dass die Gitterrostböden
2, 2' senkrecht zur Gitterebene einander abgewandt sind, während die Ausnehmungen
20, 22, 23 einander zugewandt sind. Ferner sind der ersten Bereiche 25, 25' parallel
zur Gitterebene einander abgewandt. Die erste Ausnehmung 20 der oberen Tragstruktur
1 nimmt nun ein erstes Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' auf, während
die erste Ausnehmung 20' der unteren Tragstruktur 1' ein erstes Verstärkungsprofil
5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt. Ferner nimmt die zweite Ausnehmung 22 der oberen
Tragstruktur 1 ein zweites Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' auf,
während die zweite Ausnehmung 22' der unteren Tragstruktur 1' ein zweites Verstärkungsprofil
5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt. Die Tragstrukturen 1, 1' sind dabei sowohl entlang
der Verstärkungsprofile 5, 5', als auch entlang der Seitenwangen 6, 6' zueinander
versetzt angeordnet, so dass sich die Seitenwangen 6, 6', welche die größte Höhe aufweisen,
entlang der Verstärkungsprofile 5, 5' überlappen und somit eine vergleichsweise kompakte
Stapelung der Tragstrukturen 1, 1' mit einer niedrigen Stapelhöhe und einer großen
Stabilität erzielt wird. In Figur 11c ist eine zur Figur 11b ähnliche Anordnung zweier
Tragstrukturen 1, 1' abgebildet, wobei lediglich die Verstärkungsprofile 5 eine andere
Ausbildung aufweisen, so dass die erste Ausnehmung 20 der oberen Tragstruktur 1 ein
erstes Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' aufnimmt, während die erste
Ausnehmung 20 der unteren Tragstruktur 1' ein erstes Verstärkungsprofil 5 der oberen
Tragstruktur 1 aufnimmt. Ferner nimmt nun die zweite Ausnehmung 22 der oberen Tragstruktur
1 ein zweites Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' auf, während die zweite
Ausnehmung 22' der unteren Tragstruktur 1' ein zweites Verstärkungsprofil 5 der oberen
Tragstruktur 1 aufnimmt.
[0030] In
Figuren 12a bis 12d sind schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren
11 b bis 11 c illustrierten Anordnungen zweier Tragstrukturen 1 , 1 ' gleichen, In
Figur 12a ist dabei zunächst eine Seitenwange 6 illustriert, welche im Wesentlichen
der in Figur 11 a illustrierten Seitenwange 6 gleicht, wobei im ersten Abschnitt 25
eine weitere erste Ausnehmung 12 ausgebildet ist. In den Figuren 12b und 12c sind
zwei Anordnungen zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, welche im Wesentlichen den
in Figur 11 b und 11 c dargestellten Anordnungen gleichen. In Figur 12d ist darüberhinaus
eine weitere Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, wobei nun die weitere
erste Ausnehmung 21 der oberen Tragstruktur 1 ein erstes Verstärkungsprofil 5' der
unteren Tragstruktur 1 aufnimmt, während die weitere erste Ausnehmung 21' der unteren
Tragstruktur 1' ein erstes Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt.
Ferner nimmt die weitere zweite Ausnehmung 23 der oberen Tragstruktur 1 ein zweites
Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' auf, während die weitere zweite
Ausnehmung 23' der unteren Tragstruktur 1' ein zweites Verstärkungsprofil 5 der oberen
Tragstruktur 1 aufnimmt.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1, 1'
- Tragstruktur
- 2
- Gitterrostboden
- 20
- Ausnehmungen in der Seitenwange
- 21, 22
- Erste Ausnehmungen in der Seitenwange
- 23, 24
- Zweite Ausnehmungen in der Seitenwange
- 25
- Ersten Bereich der Seitenwange
- 26
- Zweiter Bereich der Seitenwange
- 3
- Tragstäbe
- 30
- Schlitz im Tragstab
- 31
- Einbuchtungen im Tragstab
- 32
- Hinterschneidungen im Tragstab
- 33
- Ausbuchtung im Tragstab
- 34
- Stirnseite des Tragstabs
- 35
- Weitere Ausbuchtung im Tragstab
- 4
- Füllstäbe
- 40
- Schlitze im Verstärkungsprofil
- 5
- Verstärkungsprofil
- 50
- Z-Profil
- 50'
- Horizontaler Absatz des Z-Profils
- 51
- L- Profil
- 51'
- Horizontaler Flansch des L-Profils
- 52
- T-Profil
- 52'
- Horizontaler Flansch des T-Profils
- 53
- Ausbuchtung
- 54
- Doppelung
- 55
- U-Profil
- 55'
- Horizontalen Flansch des U-Profils
- 56
- Öffnungen im horizontalen Flansch des U-Profils
- 57
- Weitere Öffnungen im U-Profil
- 58
- Krägen des Verstärkungsprofils
- 59
- Umschlag des Verstärkungsprofils
- 59'
- Schwenkbiegung des Verstärkungsprofils
- 59"
- Umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel des Verstärkungsprofils
- 6
- Seitenwange
- 60
- Flachprofil
- 7
- Antrittskante
- 8
- Bohrungen
- 10
- Schweißverbindung
1. Tragstruktur (1), insbesondere Treppenstufe, mit einem Gitterrostboden (2), der mit
wenigstens einer Seitenwange (6) verbunden ist, wobei der Gitterrostboden (2) Tragstäbe
(3) und Füllstäbe (4) aufweist, wobei die Tragstäbe (3) parallel zur Seitenwange (6)
verlaufen und der Gitterrostboden (2) wenigstens ein Verstärkungsprofil (5) aufweist,
welches sich im Wesentlichen senkrecht zur Seitenwangen (6) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Tragstab (3) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verstärkungsprofil
(5) verbunden ist.
2. Tragstruktur (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) im Wesentlichen ein Z-Profil (50) umfasst, wobei die Tragstäbe
(3) vorzugsweise auf dem horizontalen Absatz (50') des Z-Profils (50) aufliegen.
3. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) zumindest abschnittsweise ein L- oder T-Profil (51, 52)
umfasst, wobei der horizontale Flansch (51', 52') des L- oder T-Profils (51, 52) vorzugsweise
als Ausbuchtung (53) und/oder Doppelung (54) im Verstärkungsprofil (5) ausgebildet
ist.
4. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) stoff-, kraft- und/oder formschlüssig mit einem weiteren
Flachprofil (60), L-Profil (51 ") oder T-Profil verbunden ist, wobei vorzugsweise
eine Schweißverbindung, eine Niet- oder Schraubverbindung, eine Nut-Feder-Verbindung
und/oder eine Klebeverbindung vorgesehen ist.
5. Tragstruktur (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (3) auf dem horizontalen Flansch (51', 52) des L- oder T-Profils (51,
52) aufliegen.
6. Tragstruktur (1) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (3) endseitig einen Schlitz (30) aufweisen, in welchen insbesondere
der horizontale Flansch (51', 52') des L- oder T-Profils (51, 52) als Nut-Feder-Verbindung
eingreift oder eingepresst ist.
7. Tragstruktur (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) im Wesentlichen ein U-Profil (55) umfasst, wobei die Tragstäbe
(3) endseitig vorzugsweise zwischen im Wesentlichen horizontalen Flanschen (55') des
U-Profils (55) angeordnet sind.
8. Tragstruktur (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Flansche (55') des U-Profils (55) in Richtung der Tragstäbe
(3) gebogen ist, wobei die Tragstäbe (3) im Bereich des Flansches (55') vorzugsweise
entsprechende Einbuchtungen (31) und/oder Hinterschneidungen (32) aufweisen.
9. Tragstruktur (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Flansche (55') des U-Profils (55) eine Öffnung (56) oder Einbuchtung
aufweist, welche mit einer Ausbuchtung (33) der Tragstäbe (3) eine Nut-Feder-Verbindung
bildet.
10. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägstäbe (3) an ihrer Stirnseite (34) eine weitere Ausbuchtung (35) aufweisen,
welche in weitere Öffnungen (57) oder Einbuchtungen des Verstärkungsprofils (5) eingreifen.
11. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Verstärkungsprofil (5) Krägen (58) heraus gebogen sind, auf welchen vorzugsweise
die Tragstäbe (3) aufgelegt sind.
12. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) insbesondere an seinem unteren Ende einen Umschlag (59)
und/oder eine Schwenkbiegung (59') aufweist, wobei die Tragstäbe (3) vorzugsweise
auf den umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel (59") des Verstärkungsprofil (5)
aufgelegt werden.
13. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) mit einigen Tragstäben (3) zusätzlich mittels einer Schweißverbindung
(10) verbunden ist, wobei die Schweißverbindungen (10) vorzugsweise jeweils zwischen
den Stirnseiten (34) der Tragstäbe (3) und dem Verstärkungsprofil (5) angeordnet sind.
14. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) mit einigen Tragstäben (3) oder mit allen Tragstäben (3)
mittels einer Falzverbindung, Zapfenverbindung, Kragenfügung, Nieten, Schrauben, Klebeverbindung,
Pressfügen, Klemmung, Clinch-Verbindung, Steckverbindung, Niet-Feder-Verbindung oder
dergleichen verbunden ist.
15. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (5) Anschlagflächen als Verrutschsicherung aufweisen.
16. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (1) eine Umrandung der Tragstruktur (1) umfasst, welche insbesondere
einstückig mit dem Verstärkungsprofil (5) und/oder der Seitenwange (6) ausgebildet
ist.
17. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (1) eine Antrittskante (7) und/oder eine Setzstufe umfasst, welche
insbesondere einstückig mit dem Verstärkungsprofil (5) ausgebildet ist.
18. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) Bohrungen (8) zur Befestigung der Tragstruktur (1) aufweisen.
19. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) an ihren Unterseiten jeweils wenigstens eine Ausnehmung (20,
21, 22, 23, 24) aufweisen, welche insbesondere zum Eingriff mit weiteren Verstärkungsprofilen
(5, 5') einer weiteren Tragstruktur (1') beim Stapeln zweier Tragstrukturen (1,1')
vorgesehen sind.
20. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) an ihrer Unterseite jeweils einen im Wesentlichen horizontalen
ersten Bereich (25) und einen im Wesentlichen zur Horizontalen geneigten zweiten Bereich
(26) umfassen, wobei vorzugsweise die Seitenwangen (6) im ersten Bereich (25) wenigstens
eine erste Ausnehmung (20, 21) und im zweiten Bereich wenigstens eine zweite Ausnehmung
(22, 23) aufweisen.
21. Tragstruktur (1) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Bereich (25) ferner eine zur ersten Ausnehmung (20) benachbarte weitere
erste Ausnehmung (21) und/oder im zweiten Bereich (26) eine zur zweiten Ausnehmung
(22) benachbarte weitere zweite Ausnehmung (23) angeordnet ist.
22. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragstrukturen (1, 1') derart aufeinander angeordnet sind, dass jeweils
die Ausnehmungen (20, 21, 22, 23) einander zugewandt sind, wobei eine Ausnehmung (20,
21, 22, 23) der einen Tragstruktur (1) randseitig ein Verstärkungsprofil (5') der
anderen Tragstruktur (1') aufnimmt und ein Verstärkungsprofil (5) der einen Tragstruktur
(1) randseitig in eine Ausnehmung (20', 21', 22', 23') der anderen Tragstruktur (1')
eingreift.
23. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass beide Tragstrukturen (1, 1') derart aufeinander angeordnet sind, dass jeweils erste
Bereiche (25, 25') der Tragstrukturen (1, 1') einander zugewandt sind, wobei eine
erste Ausnehmung (20) der einen Tragstruktur (1) randseitig ein erstes Verstärkungsprofil
(5') der anderen Tragstruktur (1') aufnimmt und wobei eine zweite Ausnehmung (22)
der einen Tragstruktur (1) randseitig ein zweites Verstärkungsprofil (5') der anderen
Tragstruktur (1') aufnimmt.
24. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragstrukturen (1, 1') parallel zu den jeweiligen Verstärkungsprofilen
(5) und/oder parallel zu den jeweiligen Seitenwangen (6) versetzt zueinander angeordnet
sind.