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(11) |
EP 2 267 238 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.10.2017 Patentblatt 2017/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.05.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Tragstruktur
Support structure
Structure porteuse
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
14.05.2009 DE 102009021399
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.12.2010 Patentblatt 2010/52 |
| (73) |
Patentinhaber: MEA Metal Applications GmbH |
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86551 Aichach (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Sturz, Markus
DE-86447 Pichl / Aindling (DE)
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| (74) |
Vertreter: TBK |
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Bavariaring 4-6 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/116944 DE-U1- 29 904 654 GB-A- 2 378 713
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AT-U1- 8 461 DE-U1-202006 015 548
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Tragstruktur, insbesondere eine Treppenstufe, mit einem
Gitterrostboden, der mit wenigstens einer Seitenwange verbunden ist, wobei der Gitterrostboden
Tragstäbe und Füllstäbe aufweist, wobei die Tragstäbe parallel zur Seitenwange verlaufen
und der Gitterrostboden wenigstens ein Verstärkungsprofil aufweist, welches sich im
Wesentlichen senkrecht zur Seitenwange erstreckt.
[0002] Solche Tragstrukturen sind allgemein bekannt. Beispielsweise ist aus der Druckschrift
US 2 994 417 A eine Treppenstufe mit gitterartig angeordneten Füll- und Tragstäben bekannt, wobei
die Tragstäbe mit einer Seitenwange und mit einem senkrecht zur Seitenwange verlaufenden
Verstärkungsprofil verbunden sind. Die Tragstäbe und das Verstärkungsprofil sind dabei
jeweils miteinander verschweißt.
[0003] Dies hat den Nachteil, dass einerseits für die Herstellung der Tragstruktur ein vergleichsweise
aufwändiger und damit kostenintensiver Schweißprozess erforderlich ist und andererseits
eine modulare Herstellung der Tragstruktur, welche insbesondere erst am Montageort
erfolgt, erschwert wird.
[0004] Das Dokument
GB 2 378 713 A zeigt eine Tragstruktur, die über zwei Seitenwangen verfügt. Zwischen diesen Seitenwangen
ist ein Gitterrost angeordnet, der aus mehreren miteinander verbundenen Stäben besteht,
der mit den Seitenwangen verbunden ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tragstruktur zu schaffen, die bei einfacher Montage
eine zuverlässige, solide und robuste Konstruktion darstellt, sowie eine Anordnung
zweier derartiger Tragstrukturen, die kompakt zu lagern und zu transportieren ist.
[0006] Hinsichtlich der Tragstruktur wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche
1 und 7 gelöst.
[0007] Bei der Konstruktion gemäß Anspruch 1 ist dabei als wesentlich anzusehen, dass das
Verstärkungsprofil ein U-Profil umfasst und die Tragstäbe endseitig vorzugsweise zwischen
im Wesentlichen horizontalen Flanschen des U-Profils angeordnet sind. Hierdurch ergibt
sich ein einfach zu montierender Verbund zwischen Tragstäben und Verstärkungsprofil,
der sich darüber hinaus als ausgesprochen zuverlässig, solide und robust beweist.
[0008] Gemäß Anspruch 7 wird als wesentlich angesehen, dass die Verbindung auf der ersten
und der zweiten Seite unterschiedlich gestaltet ist, wobei auf einer Seite das Verstärkungsprofil
insbesondere an seinem unteren Ende einen Umschlag und/oder eine Schwenkbiegung aufweist,
wobei die Tragstäbe vorzugsweise auf den umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel
des Verstärkungsprofils aufliegen. Auf der gegenüberliegenden Seite weist das Verstärkungsprofil
zumindest abschnittsweise ein L- oder T-Profil auf, wobei die Verbindung vom Verstärkungsprofil
mit zumindest mehreren Tragstäben mittels einer Nut-Feder-Verbindung geschieht. Auch
auf diese Weise wird eine einfache Montage durch das Einstecken der Tragstäbe erreicht
und dennoch eine ausgesprochen zuverlässige, solide und robuste Konstruktion geschaffen.
[0009] Hinsichtlich der Anordnung zweier Tragstrukturen wird die Aufgabe der Erfindung durch
die Merkmale des Anspruchs 17 gelöst. Gemäß Anspruch 17 wird eine Anordnung zweier
Tragstrukturen geschaffen, bei der die beiden Tragstrukturen derart aufeinander angeordnet
sind, dass jeweils die Ausnehmungen einander zugewandt sind, wobei eine Ausnehmung
der einen Tragstruktur randseitig ein Verstärkungsprofil der anderen Tragstruktur
aufnimmt und ein Verstärkungsprofil der einen Tragstruktur randseitig in eine Ausnehmung
der anderen Tragstruktur eingreift. Hierdurch wird eine kompakte Stapelung mehrerer
Tragstrukturen ermöglicht, wodurch Transport- und Lagerkosten minimiert werden können.
Im Vergleich zum Stand der Technik ist somit keine Schweißverbindung zwischen dem
Verstärkungsprofil und den Tragstäben zwingend erforderlich, so dass das Verstärkungsprofil
und die Tragstäbe deutlich einfacher und schneller miteinander zu verbinden sind.
Insbesondere wird eine werkzeuglose Montage der Tragstäbe an dem Verstärkungsprofil
ermöglicht.
[0010] Vorzugsweise ist das Verstärkungsprofil mit einigen Tragstäben oder mit allen Tragstäben
auf einer ersten Seite der Tragstruktur mittels einer Falzverbindung, Zapfenverbindung,
Kragenfügung, Nieten, Schrauben, Pressfügen, Klemmung, Clinch-Verbindung, Steckverbindung,
Nut-Feder-Verbindung oder dergleichen verbunden ist. Auf einer der ersten Seite entlang
der Tragstäbe gegenüberliegenden zweiten Seite der Tragstruktur ist insbesondere ein
weiteres Verstärkungsprofil angeordnet, welches ebenfalls mit einigen Tragstäben oder
mit allen Tragstäben kraft- und/oder formschlüssig verbunden ist. Die Art der kraft-
und/oder formschlüssigen Verbindung ist dabei insbesondere auf beiden Seiten gleich.
Alternativ ist aber auch eine unterschiedliche Verbindung auf der ersten und zweiten
Seite denkbar.
[0011] In einer Ausführungsform liegen auf zumindest einer Seite der Tragstruktur die Enden
der Tragstäbe auf Umschlägen, Schwenkbiegungen und/oder auf aus den Verstärkungsprofilen
in Richtung der Tragstäbe heraus gebogenen Krägen der Verstärkungsprofile auf. In
vorteilhafter Weise sind dadurch Verstärkungsprofile mit integrierten Auflagen für
die Tragstäbe in einer besonders kostengünstigen Weise herstellbar.
[0012] Ein ebener Tragstab und ein ebener Füllstab im Sinne der vorliegenden Erfindung sind
Stäbe, die vorzugsweise einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisen
und besonders bevorzugt aus Stahlblech und insbesondere feuerverzinkten Stahlblech
gefertigt sind. Ein Tragstab im Sinne der Erfindung dient zur Aufnahme der Lasten,
die auf den Gitterrostboden angeordnet werden, und zur Einleitung der Lasten in das
Verstärkungsprofil und die Seitenwange. Ein Füllstab im Sinne der Erfindung stellt
im Wesentlichen eine Verbindung zwischen den Tragstäben dar und verhindert, dass Gegenstände
zwischen den Tragstäben durchrutschen bzw. vermindert die Verletzungsgefahr und erhöht
die Trittsicherheit der Gitterrostböden. In der Regel weisen die Füllstäbe eine geringere
Höhe auf als die Tragstäbe. Der Füllstab liegt vorzugsweise nicht auf den Auflageträgern
auf. Die Füll- und die Tragstäbe sind vorzugsweise form- und/oder kraftschlüssig miteinander
verbunden. Insbesondere sind die Trag- und die Füllstäbe miteinander verpresst. Dies
erfolgt insbesondere dadurch, dass sowohl die Tragals auch die Füllstäbe in den Verbindungsstellen
geschlitzt werden, wobei dieser Schlitz etwas geringer bemessen ist, als die Dicke
der jeweiligen Stäbe, so dass es beim Aufeinanderdrücken der Füllstäbe auf die Tragstäbe
zu einer Verpressung der Stäbe kommt. Die Tragstäbe verlaufen parallel zu den Auflageträgern.
[0013] Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Anordnung zweier Tragstrukturen,
wobei beide Tragstrukturen derart aufeinander gestapelt sind, dass jeweils die ersten
Bereiche einander zugewandt sind, wobei eine erste Ausnehmung der einen Tragstruktur
randseitig ein erstes Verstärkungsprofil der anderen Tragstruktur aufnimmt und wobei
eine zweite Ausnehmung der einen Tragstruktur randseitig ein zweites Verstärkungsprofil
der anderen Tragstruktur aufnimmt. Alternativ sind die beiden Tragstrukturen derart
aufeinander gestapelt, dass jeweils die Ausnehmungen an den jeweiligen Seitenwangen
einander zugewandt sind, wobei eine Ausnehmung der einen Tragstruktur randseitig ein
Verstärkungsprofil der anderen Tragstruktur aufnimmt und wobei ein Verstärkungsprofil
der einen Tragstruktur randseitig in eine Ausnehmung der anderen Tragstruktur eingreift.
[0014] In vorteilhafter Weise wird somit eine vergleichsweise kompakte Stapelung mehrerer
Tragstrukturen ermöglicht, wodurch die Transport- und Lagerkosten deutlich gesenkt
werden. Ferner werden die Tragstrukturen durch das Eingreifen der Verstärkungsprofile
in die jeweiligen Ausnehmungen gegen ein Verschieben relativ zueinander gesichert,
so dass eine besonders stabile Stapelung der Tragstrukturen erzielt wird. Die beiden
Tragstrukturen sind dabei insbesondere parallel zu den jeweiligen Verstärkungsprofilen,
sowie parallel zu den jeweiligen Seitenwangen versetzt zueinander angeordnet, so dass
sich die Seitenwangen für eine besonders niedrige Stapelhöhe der Anordnung parallel
zu den Verstärkungsprofilen gegeneinander überlappen können.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 12 erläutert. Diese Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein.
[0016] Es zeigen
- Figuren 1 und 2
- schematische Ansichten einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur,
- Figuren 3 bis 6
- schematische Ansichten von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Tragstruktur,
- Figuren 7 bis 10e
- schematische Ansichten von Tragstäben und Verstärkungsprofilen von weiteren Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Tragstruktur und
- Figuren 11a bis 12d
- schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Anordnung
zweier Tragstrukturen.
[0017] In den verschiedenen Figuren sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugszeichen
versehen und werden daher in der Regel auch jeweils nur einmal benannt bzw. erwähnt.
[0018] In Figuren 1 und 2 sind eine schematische Perspektivansicht und eine schematische
Seitenansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt,
wobei die Tragstruktur 1 beispielhaft eine Treppenstufe umfasst. Die Tragstruktur
1 weist einen Gitterrostboden 2 auf, welcher eine Mehrzahl von Tragstäben 3 und Füllstäben
4 umfasst. Die Tragstäbe 3 sind im Wesentlichen senkrecht zu den Füllstäben 4 angeordnet,
wobei die Füllstäbe 4 mit den Tragstäben form- und/oder kraftschlüssig, insbesondere
durch Verpressen, verbunden sind. Die Füllstäbe 4 weisen senkrecht zur Gitterebene
eine geringere Höhe H als die Tragstäbe 3 auf und dienen insbesondere zur Verbesserung
der Trittsicherheit, der Unfallverhütung und um zu vermeiden, dass größere Gegenstände
durch den Gitterrostboden 2 fallen. Die Trag- und die Füllstäbe 3, 4 sind im Wesentlichen
eben und aus Stahlblech gefertigt. Der fertiggestellte Gitterrostboden 2 ist insbesondere
verzinkt. Desweiteren weist die Tragstruktur 1 auf einer ersten Seite und auf einer
der ersten Seite entlang der Tragstäbe 3 gegenüberliegenden zweiten Seite jeweils
ein Verstärkungsprofil 5 auf, welche sich im Wesentlichen parallel zu den Füllstäben
4 erstrecken.
[0019] Die Abtragung von Lasten senkrecht zur Gitterebene erfolgt hauptsächlich durch die
Tragstäbe 3 und die Verstärkungsprofile 5. Die Lasten werden dabei in seitlich angeordnete
Seitenwangen 6 eingeleitet. Die Seitenwangen 6 dienen zur Befestigung und insbesondere
zur Aufhängung der Tragstruktur 1 an weiteren nicht abgebildeten Strukturen und sind
parallel zu den Tragstäben 3 derart angeordnet, dass sich die Verstärkungsprofile
5 zwischen den Seitenwangen 6 erstrecken. In Figur 1 ist übersichtshalber lediglich
eine einzige Seitenwange 6 dargestellt. Zur Befestigung der Tragstruktur 1 weisen
die Seitenwangen 6 Löcher 8 auf. Die Verstärkungsprofil 5 sind form-, kraft- und/oder
stoffschlüssig mit jeweils beiden Seitenwangen 6 verbunden, beispielsweise mittels
einer Schweißverbindung.
[0020] An dem in Figur 1 links eingezeichneten Verstärkungsprofil 5 ist eine Antrittskante
7 angeordnet, welche zur Verhinderung von Verletzungen an der Treppenstufe vorgesehen
ist. Die Antrittskante 7 ist vorzugsweise einstückig mit einem Verstärkungsprofil
5 vorgesehen. In dem vorliegenden Fall ist die Antrittskante 7 jedoch ein separates
Bauteil für die Treppenstufe. Die Seitenwangen 6 weisen an ihrer Unterkante einen
im Wesentlichen horizontalen ersten Bereich 25 und einen relativ zum ersten Bereich
25 geneigten zweiten Bereich 26 auf, welcher insbesondere entsprechend der Hangneigung
der Treppe abgeschrägt ist und die Hinterseite der Treppenstufe bildet.
[0021] Der Gitterrostboden 2 weist eine Breite auf, die durch den Abstand zwischen den Seitenwangen
6 definiert wird. Durch eine Variation der Länge, welche sich zwischen den Verstärkungsprofilen
5 erstreckt, kann die Tragfähigkeit des Gitterrostbodens 2 vorzugsweise an die jeweilige
Belastungssituation angepasst werden, da die Tragfähigkeit der Tragstäbe 3 unter anderem
abhängig von der Länge der Tragstäbe 3 ist. Je höher die Belastung des Gitterrostbodens
2 ist, desto geringer muss die Länge gewählt werden.
[0022] Die Tragstäbe 3 sind mit dem Verstärkungsprofil 5 kraft- und formschlüssig verbunden,
so dass der Lasteintrag der Tragstäbe 3 somit direkt in die Verstärkungsprofile 5
erfolgt, ohne dass eine zusätzliche tragende Schweißverbindung zwischen den Tragstäben
3 und den Verstärkungsprofilen 5 benötigt wird. Es kann alternativ zwar sinnvoll sein,
einzelne Tragstäbe 3 oder sogar alle Tragstäbe 3 zusätzlich mit den Verstärkungsprofilen
5 zu verschweißen. Der Lasteintrag erfolgt jedoch vornehmlich durch Form- und Kraftschluss.
In Figuren 1 und 2 umfassen die Verstärkungsprofile 5 ein U-Profil 55, in welche jeweils
die Tragstäbe 3 mit ihren Enden eingesteckt sind. Die Enden der Tragstäbe 3 sind dabei
zwischen zwei nahezu horizontalen Flanschen 55' der U-Profile formschlüssig angeordnet.
Um den Formschluss zwischen den Verstärkungsprofilen 5 und den Tragstäben 3 zu verbessern,
weisen die Tragstäbe 3 an ihren Enden Einbuchtungen 31 auf, in welchen die horizontalen
Flansche 55' angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Enden der horizontalen Flansche
55' in Richtung der Tragstäbe 3 verbogen und insbesondere in die Einbuchtungen 31
hinein gebogen, so dass die Tragstäbe 3 kraftschlüssig zwischen den horizontalen Flanschen
55' eingeklemmt sind. Die Tragstäbe 3 sind somit gegenüber Bewegungen senkrecht zur
Gitterebene oder parallel zur ihrer Längserstreckung form- und kraftschlüssig fixiert.
Eine Schweißung ist daher nicht erforderlich und kann während des Herstellungsprozesses
der Treppenstufe in vorteilhafter Weise eingespart werden. Vorzugsweise werden die
Tragstabe 3 bei der werkzeuglosen Herstellung der Tragstruktur 1 unter einem Winkel
kleiner als 90 Grad gegenüber den Verstärkungsprofilen 5 in die Gitterebene eingebracht
und anschließend in die Endposition (90 Grad zu den Verstärkungsprofilen 5) gedreht,
wobei die Enden in die U-Profile eingeführt und dort verankert werden. Anschließend
werden die Tragstäbe 3 durch Einpressen der Füllstäbe 4 zusätzlich relativ zueinander
fixiert.
[0023] In Figur 3 sind schematische Ansichten von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, wobei die weiteren Ausführungsformen im Wesentlichen identisch
der in Figuren 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsform sind und sich von der
ersten Ausführungsform insbesondere lediglich hinsichtlich der Ausbildung der Verstärkungsprofile
5 unterscheiden. Darüberhinaus ist die Antrittskante 7 einstückig mit dem Verstärkungsprofil
5 auf der linken Seite der Tragstruktur 1 ausgebildet. Die Verstärkungsprofile 5 sind
dabei je nach Anwendung mit unterschiedlichen langen horizontalen Flanschen 55' und
mit unterschiedlich ausgebildeten unteren Schenkeln ausgebildet. In Figur 3 sind beispielhaft
insgesamt sieben verschieden ausgebildete Verstärkungsprofile 5 dargestellt, welche
in beliebiger Weise verwendet und miteinander kombiniert werden können.
[0024] In Figur 4 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1
dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 3 dargestellten Ausführungsformen
gleicht, wobei die Tragstäbe 3 entlang ihrer Haupterstreckungsrichtung formschlüssig
zwischen den Verstärkungsprofilen 5 eingeschlossen und insbesondere kraftschlüssig
eingeklemmt sind. Zusätzlich sind die Tragstäbe 3 mit den Verstärkungsprofilen 5 vorzugsweise
verschweißt oder verklebt. In einer ebenfalls in Figur 5 dargestellten alternativen
Ausführungsform sind die Tragstäbe 3 in senkrechte Schlitze 40 der Verstärkungsprofile
5 eingesteckt bzw. eingepresst.
[0025] In Figur 5 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1
dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform gleicht,
wobei die Verstärkungsprofile 5 stoff-, kraft- und/oder formschlüssig mit weiteren
L-Profilen 51" verbunden sind. Die Tragstäbe 3 sind zwischen den Verstärkungsprofilen
5 angeordnet und liegen auf horizontalen Flanschen 51' der weiteren L-Profilen 51"
auf.
[0026] In Figur 6 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1
dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 5 dargestellten Ausführungsform
gleicht, wobei in den Verstärkungsprofilen 5 Fenster ausgebildet sind, aus welchen
Krägen 58 in Richtung der Tragstäbe 3 derart heraus gebogen sind, dass die Tragstäbe
3 auf den Enden der Krägen 58 aufliegen.
[0027] In Figuren 7a bis 7e sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 1 und 2 illustrierten
ersten Ausführungsform gleichen, wobei die horizontalen Flansche 55' der Verstärkungsprofile
5, welche im Wesentlichen U-förmig sind, unterschiedlich ausgebildet sind. In Figur
7a ist beispielhaft lediglich der obere horizontale Flansch 55', in Figur 7b lediglich
der untere horizontale Flansch 55' und in Figur 7c beide horizontale Flansche 55'
in Richtung der Tragstäbe 3 verbogen. In Figur 7d weist der obere und untere horizontale
Flansch 55' jeweils eine Öffnung 56 auf, welche alternativ auch als Einbuchtung bzw.
Beule im Flansch ausgebildet sein könnte, in welche eine Ausbuchtung 33 der Tragstäbe
3 vorzugsweise im Sinne einer Nut-Feder-Verbindung eingreift. Die Ausbuchtungen 33
sind dabei in den Einbuchtungen 31 der Tragstäbe 3 angeordnet und verhindern ein Herausrutschen
der Enden der Tragstäbe 3 aus den u-profilierten Verstärkungsprofilen 5. In Figur
7e weist das Verstärkungsprofil 5 keinen oberen horizontalen Flansch 55' auf, so dass
die Tragstäbe 3 lediglich auf dem unteren horizontalen Flansch 50' aufliegen. Die
Verstärkungsprofile 5 umfassen in diesem Fall ein Z-Profil 50.
[0028] In Figuren 8a bis 8e sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figuren 1 und 2 illustrierten
ersten Ausführungsform gleichen, wobei die Verstärkungsprofile 5 und die Tragstäbe
3 unterschiedlich ausgebildet sind. In Figur 8a weisen die Tragstäbe 3 an ihren Enden
weitere Ausbuchtungen 35 auf, welche sich im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung
der Tragstäbe 3 in Richtung des Verstärkungsprofils 5 erstrecken. Das Verstärkungsprofil
5 umfasst dabei entsprechende weitere Öffnungen 57, welche auch als Einbuchtungen
oder Beulen im Verstärkungsprofil 5 ausgebildet sein könnten, welche zur kraft- und/oder
formschlüssigen Aufnahme der weiteren Ausbuchtungen 35 vorgesehen sind. In Figur 8b
umfasst das Verstärkungsprofil 5 ein T-Profil 52, wobei die Tragstäbe 3 auf einem
im Wesentlichen horizontalen Flansch 52' des T-Profils 52 aufliegen. In Figur 8c umfasst
das Verstärkungsprofil 5 ebenfalls ein T-Profil 52, wobei der horizontale Flansch
52' des T-Profils 52 durch eine exponierte Falte im Verstärkungsprofil 5 gebildet
wird. Die Falte umfasst insbesondere eine Doppelung 54 des Materials des Verstärkungsprofils
5, welche in Richtung der Tragstäbe 3 von dem Verstärkungsprofil 5 absteht und somit
als Auflagefläche für die Tragstäbe 3 dient. In Figur 8d umfasst das Verstärkungsprofil
5 eine Ausbuchtung 53, welche in Richtung der Tragstäbe 3 von dem Verstärkungsprofil
5 absteht und in eine Einbuchtung, welche am Ende des Tragstabs 3 angeordnet ist,
eingreift. Die Tragstäbe 3 werden durch die Bildung der Ausbuchtung 53 zwischen zwei
Verstärkungsprofilen 5 vorzugsweise verpresst. In Figur 8e umfasst das Verstärkungsprofil
5 ebenfalls eine Ausbuchtung 53, welche durch einen Schweißpunkt, beispielsweise durch
Laser- oder Widerstandsschweißen, erzeugt wird. Die Tragstäbe 3 werden durch den Schweißpunkt
mit dem Verstärkungsprofil 5 verklemmt und vorzugsweise verschweißt.
[0029] In Figuren 9a bis 9d sind Ausschnitte von weiteren Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Tragstruktur 1 dargestellt, welche ebenfalls im Wesentlichen der in Figuren 1 und
2 illustrierten Ausführungsform gleichen, wobei die Verstärkungsprofile 5 und die
Tragstäbe 3 unterschiedlich ausgebildet sind. In Figur 9a umfasst das Verstärkungsprofil
5 ein T-Profil 52, ähnlich wie in Figur 8b, wobei der horizontale Flansch 52' des
T-Profils 52 in einen endseitig am Tragstab 3 angeordneten Schlitz 30 vorzugsweise
im Sinne einer Nut-Feder-Verbindung eingeführt ist. In Figur 9b ist die gleiche Konfiguration
dargestellt, wobei der horizontale Flansch 52' des T-Profils 52 durch eine Doppelung
54 des Materials des Verstärkungsprofils 5, ähnlich wie in Figur 8c, gebildet wird.
In Figur 9c ist ein Verstärkungsprofil 5 abgebildet, wobei der untere Schenkel des
Verstärkungsprofils 5 einen Schwenkbiegung 59' aufweist. Der Schenkel ist dabei derart
in Richtung des Tragstabs 3 umgebogen, dass das Ende des Schenkels als Auflage für
den Tragstab 3 dient. In Figur 9d ist eine ähnliche Konfiguration des Verstärkungsprofils
5 dargestellt, wobei das Verstärkungsprofil 5 einen im Wesentlichen vollständigen
Umschlag 59 und das äußerste Ende des Umschlags 59 nochmal eine vergleichsweise kleine
Schwenkbiegung aufweist, auf welcher der Tragstab 3 zum Aufliegen kommt.
[0030] In Figuren 10a bis 10e sind verschiedene T-Profile 52 von weiteren Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Tragstruktur 1 dargestellt, welche im Wesentlichen der in Figur
8b illustrierten Ausführungsform gleichen, wobei die T-Profile 52 unterschiedlich
gefertigt sind. In Figur 10a ist ein einstückiges T-Profil 52 abgebildet, während
das in Figur 10b abgebildeten T-Profils 52 aus drei Flachprofilen 60 gebildet ist,
welche vorzugsweise miteinander verschweißt sind. In den Figuren 10c und 10d sind
zwei T-Profile 52 dargestellt, welche jeweils aus einem L-Profil 51 und einem mit
dem L-Profil 51 verbundenen Flachprofil 60 bestehen. Bei dem in Figur 10e illustrierten
T-Profil 52 sind zwei unterschiedlich große Flachprofile 60 miteinander verschweißt.
[0031] In Figuren 11a bis 11c sind schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, wobei Figur
11a zunächst eine Seitenwange 6 illustriert, welche an ihrer Unterseite im ersten
Bereich 25 eine erste Ausnehmung 20 und im zweiten Bereich 26 eine zweite Ausnehmung
22, sowie eine weitere zweite Ausnehmung 23 aufweist. In Figur 11b sind zwei Tragstrukturen
1, 1' dargestellt, welche jeweils im Wesentlichen der in Figur 4 illustrierten Tragstruktur
1 gleichen, wobei die zwei Tragstrukturen 1,1' jeweils mit Seitenwangen 6 gemäß der
Figur 11a ausgestattet sind. Die Tragstrukturen 1,1' sind derart aufeinander gestapelt,
dass die Gitterrostböden 2, 2' senkrecht zur Gitterebene einander abgewandt sind,
während die Ausnehmungen 20, 22, 23 einander zugewandt sind. Ferner sind der ersten
Bereiche 25, 25' parallel zur Gitterebene einander abgewandt. Die erste Ausnehmung
20 der oberen Tragstruktur 1 nimmt nun ein erstes Verstärkungsprofil 5' der unteren
Tragstruktur 1' auf, während die erste Ausnehmung 20' der unteren Tragstruktur 1'
ein erstes Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt. Ferner nimmt die
zweite Ausnehmung 22 der oberen Tragstruktur 1 ein zweites Verstärkungsprofil 5' der
unteren Tragstruktur 1' auf, während die zweite Ausnehmung 22' der unteren Tragstruktur
1' ein zweites Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt. Die Tragstrukturen
1, 1' sind dabei sowohl entlang der Verstärkungsprofile 5, 5', als auch entlang der
Seitenwangen 6, 6' zueinander versetzt angeordnet, so dass sich die Seitenwangen 6,
6', welche die größte Höhe aufweisen, entlang der Verstärkungsprofile 5, 5' überlappen
und somit eine vergleichsweise kompakte Stapelung der Tragstrukturen 1, 1' mit einer
niedrigen Stapelhöhe und einer großen Stabilität erzielt wird. In Figur 11c ist eine
zur Figur 11b ähnliche Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' abgebildet, wobei lediglich
die Verstärkungsprofile 5 eine andere Ausbildung aufweisen, so dass die erste Ausnehmung
20 der oberen Tragstruktur 1 ein erstes Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur
1' aufnimmt, während die erste Ausnehmung 20 der unteren Tragstruktur 1' ein erstes
Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt. Ferner nimmt nun die zweite
Ausnehmung 22 der oberen Tragstruktur 1 ein zweites Verstärkungsprofil 5' der unteren
Tragstruktur 1' auf, während die zweite Ausnehmung 22' der unteren Tragstruktur 1'
ein zweites Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt.
[0032] In Figuren 12a bis 12d sind schematische Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, welche im
Wesentlichen der in Figuren 11b bis 11c illustrierten Anordnungen zweier Tragstrukturen
1, 1' gleichen. In Figur 12a ist dabei zunächst eine Seitenwange 6 illustriert, welche
im Wesentlichen der in Figur 11a illustrierten Seitenwange 6 gleicht, wobei im ersten
Abschnitt 25 eine weitere erste Ausnehmung 21 ausgebildet ist. In den Figuren 12b
und 12c sind zwei Anordnungen zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, welche im Wesentlichen
den in Figur 11b und 11c dargestellten Anordnungen gleichen. In Figur 12d ist darüberhinaus
eine weitere Anordnung zweier Tragstrukturen 1, 1' dargestellt, wobei nun die weitere
erste Ausnehmung 21 der oberen Tragstruktur 1 ein erstes Verstärkungsprofil 5' der
unteren Tragstruktur 1 aufnimmt, während die weitere erste Ausnehmung 21' der unteren
Tragstruktur 1' ein erstes Verstärkungsprofil 5 der oberen Tragstruktur 1 aufnimmt.
Ferner nimmt die weitere zweite Ausnehmung 23 der oberen Tragstruktur 1 ein zweites
Verstärkungsprofil 5' der unteren Tragstruktur 1' auf, während die weitere zweite
Ausnehmung 23' der unteren Tragstruktur 1' ein zweites Verstärkungsprofil 5 der oberen
Tragstruktur 1 aufnimmt.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1, 1'
- Tragstruktur
- 2
- Gitterrostboden
- 20
- Ausnehmungen in der Seitenwange
- 21, 22
- Erste Ausnehmungen in der Seitenwange
- 23, 24
- Zweite Ausnehmungen in der Seitenwange
- 25
- Ersten Bereich der Seitenwange
- 26
- Zweiter Bereich der Seitenwange
- 3
- Tragstäbe
- 30
- Schlitz im Tragstab
- 31
- Einbuchtungen im Tragstab
- 32
- Hinterschneidungen im Tragstab
- 33
- Ausbuchtung im Tragstab
- 34
- Stirnseite des Tragstabs
- 35
- Weitere Ausbuchtung im Tragstab
- 4
- Füllstäbe
- 40
- Schlitze im Verstärkungsprofil
- 5
- Verstärkungsprofil
- 50
- Z-Profil
- 50'
- Horizontaler Absatz des Z-Profils
- 51
- L- Profil
- 51'
- Horizontaler Flansch des L-Profils
- 52
- T-Profil
- 52'
- Horizontaler Flansch des T-Profils
- 53
- Ausbuchtung
- 54
- Doppelung
- 55
- U-Profil
- 55'
- Horizontalen Flansch des U-Profils
- 56
- Öffnungen im horizontalen Flansch des U-Profils
- 57
- Weitere Öffnungen im U-Profil
- 58
- Krägen des Verstärkungsprofils
- 59
- Umschlag des Verstärkungsprofils
- 59'
- Schwenkbiegung des Verstärkungsprofils
- 59"
- Umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel des Verstärkungsprofils
- 6
- Seitenwange
- 60
- Flachprofil
- 7
- Antrittskante
- 8
- Bohrungen
- 10
- Schweißverbindung
1. Tragstruktur (1), insbesondere Treppenstufe, mit einem Gitterrostboden (2), der mit
wenigstens einer Seitenwange (6) verbunden ist, wobei der Gitterrostboden (2) Tragstäbe
(3) und Füllstäbe (4) aufweist, wobei die Tragstäbe (3) parallel zur Seitenwange (6)
verlaufen und der Gitterrostboden (2) wenigstens ein Verstärkungsprofil (5) aufweist,
welches sich im Wesentlichen senkrecht zur Seitenwange (6) erstreckt, wobei zumindest
ein Tragstab (3) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verstärkungsprofil
(5) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verstärkungsprofil (5) ein U-Profil (55) umfasst und die Tragstäbe (3) endseitig
vorzugsweise zwischen im Wesentlichen horizontalen Flanschen (55') des U-Profils (55)
angeordnet sind.
2. Tragstruktur (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Flansche (55') des U-Profils (55) in Richtung der Tragstäbe
(3) gebogen ist, wobei die Tragstäbe (3) im Bereich des Flansches (55') vorzugsweise
entsprechende Einbuchtungen (31) und/oder Hinterschneidungen (32) aufweisen.
3. Tragstruktur (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Flansche (55') des U-Profils (55) eine Öffnung (56) oder Einbuchtung
aufweist, welche mit einer Ausbuchtung (33) der Tragstäbe (3) eine Nut-Feder-Verbindung
bildet.
4. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstäbe (3) an ihrer Stirnseite (34) eine weitere Ausbuchtung (35) aufweisen,
welche in weitere Öffnungen (57) oder Einbuchtungen des Verstärkungsprofils (5) eingreifen.
5. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Verstärkungsprofil (5) Krägen (58) heraus gebogen sind, auf welchen vorzugsweise
die Tragstäbe (3) aufgelegt sind.
6. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) insbesondere an seinem unteren Ende einen Umschlag (59)
und/oder eine Schwenkbiegung (59') aufweist, wobei die Tragstäbe (3) vorzugsweise
auf den umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel (59") des Verstärkungsprofil (5)
aufgelegt werden.
7. Tragstruktur (1), insbesondere Treppenstufe, mit einem Gitterrostboden (2), der mit
wenigstens einer Seitenwange (6) verbunden ist, wobei der Gitterrostboden (2) Tragstäbe
(3) und Füllstäbe (4) aufweist, wobei die Tragstäbe (3) parallel zur Seitenwange (6)
verlaufen und der Gitterrostboden (2) wenigstens ein Verstärkungsprofil (5) aufweist,
welches sich im Wesentlichen senkrecht zur Seitenwange (6) erstreckt, wobei zumindest
ein Tragstab (3) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verstärkungsprofil
(5) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindung auf der ersten und der zweiten Seite unterschiedlich gestaltet ist,
wobei auf einer Seite das Verstärkungsprofil (5) insbesondere an seinem unteren Ende
einen Umschlag (59) und/oder eine Schwenkbiegung (59') aufweist, wobei die Tragstäbe
(3) vorzugsweise auf den umgeschlagenen oder umgebogenen Schenkel (59") des Verstärkungsprofils
(5) aufliegen, wobei auf der anderen Seite das Verstärkungsprofil (5) zumindest abschnittsweise
ein L- oder T-Profil (51, 52) umfasst und das Verstärkungsprofil (5) mit zumindest
mehreren Tragstäben (3) mittels einer Nut-Feder-Verbindung verbunden ist.
8. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) mit einigen Tragstäben (3) zusätzlich mittels einer Schweißverbindung
(10) verbunden ist, wobei die Schweißverbindungen (10) vorzugsweise jeweils zwischen
den Stirnseiten (34) der Tragstäbe (3) und dem Verstärkungsprofil (5) angeordnet sind.
9. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verstärkungsprofil (5) mit einigen Tragstäben (3) oder mit allen Tragstäben (3)
mittels einer Falzverbindung, Zapfenverbindung, Kragenfügung, Nieten, Schrauben, Klebeverbindung,
Pressfügen, Klemmung, Clinch-Verbindung, Steckverbindung, Niet-Feder-Verbindung oder
dergleichen verbunden ist.
10. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsprofile (5) Anschlagflächen als Verrutschsicherung aufweisen.
11. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (1) eine Umrandung der Tragstruktur (1) umfasst, welche insbesondere
einstückig mit dem Verstärkungsprofil (5) und/oder der Seitenwange (6) ausgebildet
ist.
12. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstruktur (1) eine Antrittskante (7) und/oder eine Setzstufe umfasst, welche
insbesondere einstückig mit dem Verstärkungsprofil (5) ausgebildet ist.
13. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) Bohrungen (8) zur Befestigung der Tragstruktur (1) aufweisen.
14. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) an ihren Unterseiten jeweils wenigstens eine Ausnehmung (20,
21, 22, 23, 24) aufweisen, welche insbesondere zum Eingriff mit weiteren Verstärkungsprofilen
(5, 5') einer weiteren Tragstruktur (1') beim Stapeln zweier Tragstrukturen (1,1')
vorgesehen sind.
15. Tragstruktur (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen (6) an ihrer Unterseite jeweils einen im Wesentlichen horizontalen
ersten Bereich (25) und einen im Wesentlichen zur Horizontalen geneigten zweiten Bereich
(26) umfassen, wobei vorzugsweise die Seitenwangen (6) im ersten Bereich (25) wenigstens
eine erste Ausnehmung (20, 21) und im zweiten Bereich wenigstens eine zweite Ausnehmung
(22, 23) aufweisen.
16. Tragstruktur (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass im ersten Bereich (25) ferner eine zur ersten Ausnehmung (20) benachbarte weitere
erste Ausnehmung (21) und/oder im zweiten Bereich (26) eine zur zweiten Ausnehmung
(22) benachbarte weitere zweite Ausnehmung (23) angeordnet ist.
17. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragstrukturen (1, 1') derart aufeinander angeordnet sind, dass jeweils
die Ausnehmungen (20, 21, 22, 23) einander zugewandt sind, wobei eine Ausnehmung (20,
21, 22, 23) der einen Tragstruktur (1) randseitig ein Verstärkungsprofil (5') der
anderen Tragstruktur (1') aufnimmt und ein Verstärkungsprofil (5) der einen Tragstruktur
(1) randseitig in eine Ausnehmung (20', 21', 22', 23') der anderen Tragstruktur (1')
eingreift.
18. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach einem der Ansprüche 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass beide Tragstrukturen (1, 1') derart aufeinander angeordnet sind, dass jeweils erste
Bereiche (25, 25') der Tragstrukturen (1, 1') einander zugewandt sind, wobei eine
erste Ausnehmung (20) der einen Tragstruktur (1) randseitig ein erstes Verstärkungsprofil
(5') der anderen Tragstruktur (1') aufnimmt und wobei eine zweite Ausnehmung (22)
der einen Tragstruktur (1) randseitig ein zweites Verstärkungsprofil (5') der anderen
Tragstruktur (1') aufnimmt.
19. Anordnung zweier Tragstrukturen (1, 1') nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragstrukturen (1, 1') parallel zu den jeweiligen Verstärkungsprofilen
(5) und/oder parallel zu den jeweiligen Seitenwangen (6) versetzt zueinander angeordnet
sind.
1. Supporting structure (1), in particular a stair tread, having a grating plate (2)
which is connected to at least one side cheek (6), wherein the grating plate (2) has
supporting bars (3) and filler bars (4), wherein the supporting bars (3) run parallel
to the side cheek (6) and the grating plate (2) has at least one reinforcing profile
(5) which extends substantially perpendicularly to the side cheek (6), wherein at
least one supporting bar (3) is connected to the reinforcing profile (5) with a form-fit
and/or force-fit,
characterized in that
the reinforcing profile (5) comprises a U-profile (55) and the supporting bars (3)
are arranged, at the ends, preferably between substantially horizontal flanges (55')
of the U-profile (55).
2. Supporting structure (1) according to Claim 1, characterized in that at least one of the flanges (55') of the U-profile (55) is bent in the direction
of the supporting bars (3), wherein the supporting bars (3) preferably have corresponding
indentations (31) and/or undercuts (32) in the region of the flange (55').
3. Supporting structure (1) according to Claim 1, characterized in that at least one of the flanges (55') of the U-profile (55) has an opening (56) or indentation
which forms a tongue and groove connection with a protrusion (33) of the supporting
bars (3).
4. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting bars (3) have, on their end side (34), a further protrusion (35) which
engage in further openings (57) or indentations of the reinforcing profile (5).
5. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that collars (58) are bent out of the reinforcing profile (5) and the supporting bars
(3) are preferably laid thereon.
6. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the reinforcing profile (5) has, in particular at its lower end, a turnover (59)
and/or a pivot bend (59'), wherein the supporting bars (3) are preferably laid on
the turned-over or bent-over leg (59") of the reinforcing profile (5).
7. Supporting structure (1), in particular a stair tread, having a grating plate (2)
which is connected to at least one side cheek (6), wherein the grating plate (2) has
supporting bars (3) and filler bars (4), wherein the supporting bars (3) run parallel
to the side cheek (6) and the grating plate (2) has at least one reinforcing profile
(5) which extends substantially perpendicularly to the side cheek (6), wherein at
least one supporting bar (3) is connected to the reinforcing profile (5) with a form-fit
and/or force-fit,
characterized in that
the connection is formed differently on the first and the second side, wherein, on
one side, the reinforcing profile (5) has, in particular at its lower end, a turnover
(59) and/or a pivot bend (59'), wherein the supporting bars (3) preferably lie on
the turned-over or bent-over leg (59") of the reinforcing profile (5), wherein, on
the other side, the reinforcing profile (5) comprises an L- or T-profile (51, 52)
at least in certain sections and the reinforcing profile (5) is connected to at least
a plurality of supporting bars (3) by means of a tongue and groove connection.
8. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the reinforcing profile (5) is additionally connected by means of a welded connection
(10) to some supporting bars (3), wherein the welded connections (10) are preferably
arranged in each case between the end sides (34) of the supporting bars (3) and the
reinforcing profile (5).
9. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the reinforcing profile (5) is connected to some supporting bars (3) or to all supporting
bars (3) by means of a seamed connection, a mortice and tenon connection, collar joining,
riveting, screwing, an adhesive connection, press joining, clamping, a clinch connection,
a plug connection, a tongue and rivet connection or the like.
10. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the reinforcing profiles (5) have stop faces as an anti-slip safeguard.
11. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting structure (1) comprises a surround of the supporting structure (1)
which is formed in particular in one piece with the reinforcing profile (5) and/or
the side cheek (6).
12. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting structure (1) comprises a nosing (7) and/or a riser which is formed
in particular in one piece with the reinforcing profile (5).
13. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the side cheeks (6) have holes (8) for fastening the supporting structure (1).
14. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the side cheeks (6) have, on their undersides, in each case at least one recess (20,
21, 22, 23, 24) which are provided in particular for engagement with further reinforcing
profiles (5, 5') of a further supporting structure (1') when stacking two supporting
structures (1, 1').
15. Supporting structure (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the side cheeks (6) comprise, on their underside, in each case a substantially horizontal
first region (25) and a second region (26) which is substantially inclined with respect
to the horizontal, wherein, preferably, the side cheeks (6) have, in the first region
(25), at least one first recess (20, 21) and, in the second region, at least one second
recess (22, 23).
16. Supporting structure (1) according to Claim 15, characterized in that a further first recess (21) adjacent to the first recess (20) is furthermore arranged
in the first region (25) and/or a further second recess (23) adjacent to the second
recess (22) is arranged in the second region (26).
17. Arrangement of two supporting structures (1, 1') according to Claim 14, characterized in that the two supporting structures (1, 1') are arranged on one another in such a way that
in each case the recesses (20, 21, 22, 23) face one another, wherein a recess (20,
21, 22, 23) of one supporting structure (1) receives, at the edge side, a reinforcing
profile (5') of the other supporting structure (1'), and a reinforcing profile (5)
of one supporting structure (1) engages, at the edge side, in a recess (20', 21',
22', 23') of the other supporting structure (1').
18. Arrangement of two supporting structures (1, 1') according to either of Claims 15
and 16, characterized in that the two supporting structures (1, 1') are arranged on one another in such a way that
in each case first regions (25, 25') of the supporting structures (1, 1') face one
another, wherein a first recess (20) of one supporting structure (1) receives, at
the edge side, a first reinforcing profile (5') of the other supporting structure
(1') and wherein a second recess (22) of one supporting structure (1) receives, at
the edge side, a second reinforcing profile (5') of the other supporting structure
(1').
19. Arrangement of two supporting structures (1, 1') according to either of Claims 17
and 18, characterized in that the two supporting structures (1, 1') are arranged offset to one another parallel
to the respective reinforcing profiles (5) and/or parallel to the respective side
cheeks (6).
1. Structure porteuse (1), en particulier marche d'escalier, avec un sol en caillebotis
(2), qui est assemblé à au moins une joue latérale (6), dans laquelle le sol en caillebotis
(2) présente des lames porteuses (3) et des lames de remplissage (4), dans laquelle
les lames porteuses (3) sont parallèles à la joue latérale (6) et le sol en caillebotis
(2) présente au moins un profilé de renforcement (5), qui s'étend essentiellement
perpendiculairement à la joue latérale (6), dans laquelle au moins une lame porteuse
(3) est assemblée par emboîtement et/ou par adhérence au profilé de renforcement (5),
caractérisée en ce que le profilé de renforcement (5) comprend un profilé en U (55) et les lames porteuses
(3) sont disposées en extrémité de préférence entre des ailes essentiellement horizontales
(55') du profilé en U (55).
2. Structure porteuse (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une des ailes (55') du profilé en U (55) est courbée en direction des lames
porteuses (3), dans laquelle les lames porteuses (3) présentent dans la région de
l'aile (55') des creux (31) et/ou des contre-dépouilles (32) de préférence correspondants.
3. Structure porteuse (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une des ailes (55') du profilé en U (55) présente une ouverture (56) ou un
creux, qui forme un assemblage à rainure et languette avec un renflement (33) des
lames porteuses (3).
4. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les lames porteuses (3) présentent sur leur côté frontal (34) un autre renflement
(35), qui s'engagent dans d'autres ouvertures (57) ou creux du profilé de renforcement
(5).
5. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que des collets (58) sont pliés à partir du profilé de renforcement (5), sur lesquels
les lames porteuses (3) sont de préférence posées.
6. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé de renforcement (5) présente en particulier à son extrémité inférieure
un retour (59) et/ou une courbure de pivotement (59'), dans laquelle les lames porteuses
(3) sont posées de préférence sur la branche rabattue ou repliée (59") du profilé
de renforcement (5).
7. Structure porteuse (1), en particulier marche d'escalier, avec un sol en caillebotis
(2), qui est assemblé à au moins une joue latérale (6), dans laquelle le sol en caillebotis
(2) présente des lames porteuses (3) et des lames de remplissage (4), dans laquelle
les lames porteuses (3) sont parallèles à la joue latérale (6) et le sol en caillebotis
(2) présente au moins un profilé de renforcement (5), qui s'étend essentiellement
perpendiculairement à la joue latérale (6), dans laquelle au moins une lame porteuse
(3) est assemblée par emboîtement et/ou par adhérence au profilé de renforcement (5),
caractérisée en ce que l'assemblage est configuré différemment sur le premier côté et le deuxième côté,
dans laquelle sur un côté le profilé de renforcement (5) présente en particulier à
son extrémité inférieure un retour (59) et/ou une courbure de pivotement (59'), dans
laquelle les lames porteuses (3) reposent de préférence sur la branche rabattue ou
repliée (59") du profilé de renforcement (5), dans laquelle sur l'autre côté le profilé
de renforcement (5) comprend au moins localement un profilé en L ou en T (51, 52)
et le profilé de renforcement (5) est assemblé à au moins plusieurs lames porteuses
(3) au moyen d'un assemblage par rainure et languette.
8. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé de renforcement (5) est assemblé à quelques lames porteuses (3) en outre
au moyen d'une liaison soudée (10), dans laquelle les liaisons soudées (10) sont de
préférence disposées respectivement entre les faces frontales (34) des lames porteuses
(3) et le profilé de renforcement (5).
9. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le profilé de renforcement (5) est assemblé à quelques lames porteuses (3) ou à toutes
les lames porteuses (3) au moyen d'un assemblage par agrafage, un assemblage à tenon
et mortaise, une jonction à collet, de rivets, de vis, un assemblage collé, une jonction
à la presse, un serrage, un assemblage par sertissage, un assemblage par emboîtement,
un assemblage par rivet et rainure ou analogues.
10. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les profilés de renforcement (5) présentent des faces de butée comme protection contre
un déplacement.
11. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la structure porteuse (1) comprend un encadrement de la structure porteuse (1), qui
est en particulier réalisé en une seule pièce avec le profilé de renforcement (5)
et/ou la joue latérale (6).
12. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la structure porteuse (1) présente une arête d'accès (7) et/ou une contremarche,
qui est en particulier réalisée en une seule pièce avec le profilé de renforcement
(5).
13. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les joues latérales (6) présentent des trous (8) pour la fixation de la structure
porteuse (1).
14. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les joues latérales (6) présentent sur leurs côtés inférieurs respectivement au moins
un évidement (20, 21, 22, 23, 24), qui sont prévus en particulier en vue d'un engagement
avec d'autres profilés de renforcement (5, 5') d'une autre structure porteuse (1')
lors de l'empilement de deux structures porteuses (1, 1').
15. Structure porteuse (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les joues latérales (6) comprennent sur leur côté inférieur respectivement une première
région essentiellement horizontale (25) et une deuxième région (26) essentiellement
inclinée par rapport à l'horizontale, dans laquelle les joues latérales (6) présentent
de préférence dans la première région (25) au moins un premier évidement (20, 21)
et dans la deuxième région au moins un deuxième évidement (22, 23).
16. Structure porteuse (1) selon la revendication 15, caractérisée en ce qu'un autre premier évidement (21) voisin du premier évidement (20) est en outre disposé
dans la première région (25) et/ou un autre deuxième évidement (23) voisin du deuxième
évidement (22) est disposé dans la deuxième région (26).
17. Agencement de deux structures porteuses (1, 1') selon la revendication 14, caractérisé en ce que les deux structures porteuses (1, 1') sont disposées l'une sur l'autre de telle manière
que les évidements (20, 21, 22, 23) soient respectivement tournés l'un vers l'autre,
dans lequel un évidement (20, 21, 22, 23) d'une première structure porteuse (1) reçoit
sur le bord un profil de renforcement (5') de l'autre structure porteuse (1') et un
profilé de renforcement (5) d'une structure porteuse (1) s'engage sur le bord dans
un évidement (20', 21', 22', 23') de l'autre structure porteuse (1').
18. Agencement de deux structures porteuses (1, 1') selon une des revendications 15 ou
16, caractérisé en ce que les deux structures porteuses (1, 1') sont disposées l'une sur l'autre de telle manière
que les premières régions respectives (25, 25') des structures porteuses (1, 1') soient
tournées l'une vers l'autre, dans lequel un premier évidement (20) d'une première
structure porteuse (1) reçoit sur le bord un premier profilé de renforcement (5')
de l'autre structure porteuse (1') et dans lequel un deuxième évidement (22) de la
première structure porteuse (1) reçoit sur le bord un deuxième profilé de renforcement
(5') de l'autre structure porteuse (1').
19. Agencement de deux structures porteuses (1, 1') selon une des revendications 17 ou
18, caractérisé en ce que les deux structures porteuses (1, 1') sont disposées parallèlement aux profilés de
renforcement respectifs (5) et/ou parallèlement aux joues latérales respectives (6)
de façon décalée l'une par rapport à l'autre.
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