(19)
(11) EP 2 267 372 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
06.03.2019  Patentblatt  2019/10

(21) Anmeldenummer: 10166082.7

(22) Anmeldetag:  16.06.2010
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
F24C 15/34(2006.01)
F24C 15/10(2006.01)
F24C 3/12(2006.01)

(54)

Gaskochfeld

Gas cooking hob

Champ de cuisson à gaz


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 07.08.2009 ES 200930577
25.06.2009 EP 09382103

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.12.2010  Patentblatt  2010/52

(73) Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH
81739 München (DE)

(72) Erfinder:
  • Acosta Herrero, Luis
    39600, Maliaño (Cantabria) (ES)
  • De Carlos Negro, Ainhoa
    39600, Maliaño (ES)
  • Herrera Estrada, Pedro
    39012, Santander (ES)
  • Lopez Ortiz, Alberto
    39004, Santander (ES)
  • Palacios Valdueza, Luis Antonio
    39610, Astillero (ES)
  • Placer Maruri, Emilio
    39120, Liencres (ES)
  • Verdeja Galnares, Almudena
    39610, El Astillero (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A2- 0 124 022
EP-A2- 1 770 336
DE-A1- 3 715 126
DE-C1- 4 442 572
EP-A2- 1 383 356
DE-A1- 3 229 406
DE-A1-102007 007 842
US-A1- 2005 269 311
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Gaskochfeld nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Bei Gaskochfeldern kommt es während des Kochfeld-Betriebes im Gehäuse des Gaskochfeldes zu einer großen Wärmeentwicklung, bei der thermisch empfindliche Funktionselemente, etwa ein elektronisches Steuermodul oder ein Zündelektronikmodul, beschädigt werden können. Derart temperaturempfindliche Funktionselemente sind daher in Bereichen des Kochfeldgehäuses anzuordnen, die nicht mit kritischen Betriebstemperaturen beaufschlagt werden. Der zur Anordnung solcher thermisch empfindlicher Funktionselemente verfügbare Bauraum ist somit auf solche Gehäusebereiche beschränkt.

    [0003] Ein Gaskochfeld mit einer elektronischen Wärmeschutzeinheit zum Schutz von wärmeempfindlichen elektrisch betätigbaren Bauteilen vor einer Überhitzung ist aus der Druckschrift DE 10 2007 007 842 A2 bekannt. Diese Wärmeschutzeinheit steuert einen Lüfter und schaltet beim Überschreiten einer kritischen Temperatur die Gasbrenner ab.

    [0004] Aus der DE 103 02 115 A1 ist ein Gaskochfeld mit zumindest einem Gasbrenner sowie einer Kochfeld-Abdeckung bekannt. Im Gehäuse-Innenraum zwischen der Kochfeld-Abdeckung und einem Kochfeld-Boden ist als ein elektrisch betätigbares Funktionselement ein Zündelektronikmodul angeordnet. Das Zündelektronikmodul wird von einem haubenförmigen Wärmeschutzelement abgedeckt, so dass es vor unmittelbarer Wärmestrahlung geschützt ist, die von der betriebsbedingt heißen Kochfeld-Abdeckung ausgeht.

    [0005] Das aus der DE 103 02 115 A1 bekannte haubenförmige Wärmeschutzelement ist über einen Luftspalt von der Kochfeld-Abdeckung beabstandet. Somit ist zwar das Zündelektronikmodul vor hohen Temperaturen geschützt. Dennoch kann Wärme von der Kochfeld-Abdeckung mittels Wärmestrahlung auf das haubenförmige Wärmeschutzelement übertragen werden, wodurch die Betriebstemperatur im Gehäuse-Innenraum hoch bleibt.

    [0006] Eine Glaskeramik-Kochmulde mit einem an der von der Sichtseite abgewandten Unterseite der Abdeckung eines Kochfelds angebrachtem Wärmeschutzelement, nämlich einer Isolationsplatte, ist aus der Druckschrift DE 32 29 406 A1 bekannt. Diese Isolationsplatte isoliert die in der Kochmulde angeordneten Elektronikbauteile gegenüber der Glaskeramikplatte. Somit kann die Glaskeramikplatte oberhalb der Steuerelektonik auch für heiße Kochgefäße benutzt werden.

    [0007] Aus der DE 101 22 093 A ist eine Glas- oder Glaskeramikplatte bekannt, die im Haushaltsgerätebereich etwa bei Herdtüren einsetzbar ist. Damit die Glaskeramikplatte in Teilbereichen ein metallisches Aussehen erhält, kann diese mit einer Metallschicht versehen werden. Aus der DE 102 32 814 A1 bzw. EP 1 383 356 A2 ist ebenfalls eine Glaskeramikplatte mit Metallanmutung bekannt. An einer Unterseite der Glaskeramikplatte ist daher eine Dekorfolie angeordnet, die in Klemmverbindung mit der Glaskeramikplatte ist.

    [0008] Aus der Druckschrift EP 0 124 022 A2 ist ein Gaskochfeld bekannt, bei demzum Schutz der im Gaskochfeld angeordneten elektrisch betätigbaren Funktionselemente vor thermischer Beschädigung alle Hauptkomponenten der einzelnen Brennstellen wie Brennkammer, Gasmischkammer, Gasmischeinrichtung, Abgaskanäle, Warmhaltezone und Abgasschacht in einem Wärmeschutzelement, nämlich einem gemeinsamen Bauteil aus wärmeisolierendem Material, integriert sind.

    [0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Gaskochfeld bereitzustellen, bei dem thermisch empfindliche Funktionselemente in einfacher Weise vor thermischer Beschädigung während des Kochfeld-Betriebs geschützt werden können.

    [0010] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.

    [0011] Das, einem Funktionselement zugeordnete Wärmeschutzelement ist unmittelbar oder mittelbar mit der von einer Sichtseite der Abdeckung abgewandten Unterseite in Anlage und/oder daran befestigt. Auf diese Weise kann eine Wärmeabstrahlung ausgehend von der Abdeckung in das Innere des Kochfeld-Gehäuses direkt an der Unterseite der Abdeckung verhindert werden. Die Wärmestrahlung wird daher unmittelbar an der Abdeckungs-Unterseite wieder zurückreflektiert, ohne dass diese in den Innenraum des Kochfeld-Gehäuses gelangen kann. Vor diesem Hintergrund kann das Wärmeschutzelement bevorzugt ein Blechteil mit entsprechend guten Reflexionseigenschaften sein.

    [0012] Das Wärmeschutzelement ist dabei derart an der Unterseite der Abdeckung angeordnet, dass es mit einem Abstand das darunterliegende Funktionselement überdeckt. Auf diese Weise kann einerseits das thermisch empfindliche Funktionselement vor Wärmestrahlung geschützt werden. Andererseits kann der sich zwischen dem Wärmeschutzelement und dem Funktionselement bildende Luftspalt aufgrund von Wärmekonvektion luftdurchströmt werden, wodurch eine zusätzliche Kühlwirkung zur Abkühlung des Funktionselementes genutzt werden kann.

    [0013] Das Wärmeschutzelement weist dabei eine Randkontur auf, die zumindest teilweise einer Außenkontur des Funktionselementes folgen kann. Auf diese Weise ist in der Einbaulage des Gaskochfeldes das Funktionselement vollständig vom Wärmeschutzelement überdeckt und somit vor Wärmestrahlung abgeschirmt. Bevorzugt kann das Wärmeschutzelement seitlich über die Außenkontur des Funktionselementes hinausragen. Das Wärmeschutzelement kann dabei derart großflächig gestaltet sein, dass zumindest zwei Funktionselemente überdeckt und somit vor Wärmestrahlung geschützt werden können.

    [0014] Bevorzugt kann sich das Wärmeschutzelement ringförmig um eine Montageöffnung in der Kochfeld-Abdeckung erstrecken, durch welche Montageöffnung der Gasbrenner geführt ist. Ein Innendurchmesser des Wärmeschutzelements kann dabei in etwa gleich groß wie der Durchmesser der Montageöffnung oder größer bemessen sein.

    [0015] Montagetechnisch bevorzugt ist das Wärmeschutzelement ausschließlich an der Unterseite der Kochfeld-Abdeckung befestigt, wodurch kein Bauraum im Bereich des Kochfeld-Bodens zur Anordnung des Wärmeschutzelementes vorgehalten werden muss.

    [0016] Fertigungstechnisch einfach ist es dabei, das Wärmeschutzelement mit der Unterseite der Kochfeld-Abdeckung zu verkleben. Bevorzugt kann das Wärmeschutzelement dabei so angeordnet sein, dass es spaltfrei an der Unterseite der Abdeckung positioniert ist.

    [0017] Zusätzlich zum Wärmeschutzelement an der Abdeckungsunterseite kann ein zweites Wärmeschutzelement vorgesehen sein, das oberseitig auf der Sichtseite der Abdeckung angeordnet ist. Das oberseitig angeordnete Wärmeschutzelement kann sich entlang der Montageöffnung ringförmig erstrecken und eine Zentrieröffnung aufweisen, durch die der Gasbrenner nach oben geführt ist. Dabei kann das oberseitig angeordnete Wärmeschutzelement in Seitenrichtung kleiner gestaltet sein als das an der Unterseite der Abdeckung angeordnete Wärmeschutzelement. Das oberseitige Wärmeschutzelement schützt somit insbesondere den Kantenbereich der Abdeckung vor hohen Temperaturen, während darüberhinaus das untere Wärmeschutzelement die Funktionselemente im Kochfeld-Gehäuse thermisch schützt.

    [0018] Das erfindungsgemäß an der Unterseite der Abdeckung angeordnete Wärmeschutzelement ist insbesondere bei teilweise transparenten Abdeckungen aus glasartigem Material, etwa Glaskeramik oder Hartglas von Bedeutung. Bei derart zumindest teilweise transparenten Materialien ist nämlich neben der Wärmeableitung in das Gehäuse-Innere zusätzlich noch ein großer Anteil an Wärmestrahlung vorhanden, der vom Gasbrenner über die Abdeckung in das Gehäuse-Innere abstrahlen kann.

    [0019] Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Figuren gezeigt.

    [0020] Es zeigen:
    Fig. 1
    in einer teilweisen Seitenschnittdarstellung ein Gaskochfeld; und
    Fig. 2
    in einer raumbildlichen Teilansicht das Gaskochfeld von oben.


    [0021] In der Fig. 1 ist ausschnittsweise ein Gaskochfeld mit einem Gasbrenner 1 gezeigt. Der Gasbrenner 1 ist mit seinem Brenner-Unterteil 3 durch eine Montageöffnung 5 einer Kochfeld-Abdeckung 7 geführt. Die Abdeckung 7 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine strahlungsdurchlässige Glaskeramikplatte.

    [0022] Das Brenner-Unterteil 3 ist über einen angedeuteten Sockel 9 auf einer Bodenwanne 11 des Gaskochfeldes abgestützt. Im Brenner-Unterteil 3 ist außerdem eine Gasmischkammer ausgebildet. Diese ist einerseits strömungstechnisch mit dem Brennerkopf und anderseits über eine Teilleitung 13 mit einer Gas-Hauptleitung 15 verbunden. In der Teilleitung 13 ist ein elektromagnetisch betätigbares Regelventil 17 geschaltet, das mittels einer hier nicht dargestellten elektronischen Steuereinrichtung ansteuerbar ist, um einen Gasmengenstrom zum Gasbrenner 1 einzustellen.

    [0023] Die Kochfeld-Abdeckung 7 bildet zusammen mit der Bodenwanne 11 ein Kochfeld-Gehäuse 14, in dessen Innenraum 12 das elektromechanisch bestätigbare Regelventil 17 und ein Zündelektronikmodul 19 als Funktionselemente angeordnet sind.

    [0024] Auf der, dem Regelventil 17 gegenüberliegenden Seite des Brenner-Unterteils 3 ist das Zündelektronikmodul 19 auf der Bodenwanne 11 montiert. Dieses ist in Signalverbindung mit einer Zündelektrode 21, die in einem radial ausgeweiteten Flanschabschnitt 23 des Brenner-Unterteils 3 befestigt ist. Der Flanschabschnitt 23 des Brenner-Unterteils 3 untergreift den Öffnungsrand der Montageöffnung 5 und ist darüberhinaus mit der angedeuteten Schraubverbindung 25 mit einem, die Montageöffnung 5 überdeckenden Hitzeschutzschild 27 verschraubt. Auf diese Weise ist die Abdeckung 7 mit ihrem Öffnungsrandbereich zwischen dem Hitzeschutzschild 27 und dem Flanschabschnitt 23 des Brenner-Unterteils 3 verspannt. Das Hitzeschutzschild 27 erstreckt sich ringförmig um den Gasbrenner 1 und ist mit seinem Umfangsrand auf der Oberseite der Abdeckung 7 abgestützt.

    [0025] Der Flanschabschnitt 23 des Brenner-Unterteils 3 ist gemäß der Fig. 1 unter Zwischenlage eines großflächigen plattenförmigen Blechteiles 29 gegen eine Unterseite 31 der Abdeckung 7 gedrückt. Das Blechteil 29 weist eine Ausnehmung 33 auf, deren Durchmesser etwas größer als der Durchmesser der Montageöffnung 5 ist.

    [0026] Im Vergleich zum Blechteil 29 ist der Durchmesser der im Hitzeschutzschild 27 ausgebildeten Zentrieröffnung 34 wesentlich kleiner bemessen, so dass das Hitzeschutzschild 27 die abdeckungsseitige Montageöffnung 5 teilweise überdeckt. Mit seinem Umfangsrand ist das Hitzeschutzschild 27 dagegen in Radialrichtung außerhalb des Brennerkopfes angeordnet

    [0027] Im Unterschied zum Hitzeschutzschild 27 erstreckt sich das Blechteil 29 nicht nur im Öffnungsrandbereich der abdeckungsseitigen Montageöffnung 5, sondern überdeckt zusätzlich auch die an das Brenner-Unterteil 3 angrenzenden Funktionselemente 17, 19. Das Blechteil 29 ist dabei im Wesentlichen spaltfrei mittels einer Klebschicht 35 an die Unterseite 31 der Abdeckung 7 geklebt.

    [0028] Wie aus der Fig. 1 weiter hervorgeht, sind das Regelventil 17 und das Zündelektronikmodul 19 über einen freien Abstand a vertikal unterhalb des Blechteils 29 angeordnet. Der Zwischenraum zwischen dem Blechteil 29 und den beiden Funktionselementen 17, 19 kann somit als später beschriebener Luftführungsspalt genutzt werden.

    [0029] In der Fig. 2 ist in einer Ansicht von oben der Gaskochfeld-Ausschnitt der Fig. 1 dargestellt. Ebenso angedeutet sind in gestrichelter Linie das Zündelektronikmodul 19 sowie das Regelventil 17. Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, liegen beide Funktionselemente 17, 19 weit radial außerhalb des oberseitigen Hitzeschutzschildes 27. Demgegenüber ist das Blechteil 29 derart großflächig bemessen, dass dessen Randkontur 32 die beiden Funktionselemente 17, 19 vertikal überdeckt sowie zumindest teilweise der Kontur der Funktionselemente 17, 19 folgt.

    [0030] Im Gasbrenner-Betrieb wirken sowohl das Hitzeschutzschild 27 als auch das Blechteil 29 als Wärmeschutzelement. Dabei schützt das oberseitige Hitzeschutzschild 27 den Kantenbereich sowie den Randbereich der abdeckungsseitigen Montageöffnung 5 vor einer direkten, vom Gasbrenner 1 emittierten Wärmestrahlung.

    [0031] Darüber hinaus wird eine von der Abdeckung 7 ausgehende, in den Gehäuse-Innenraum 12 gerichtete Wärmestrahlung mittels des Blechteils 29 zurück reflektiert, ohne in den Innenraum 12 übertragen zu werden. Das Blechteil 29 verhindert somit, dass die Wärmestrahlung in den Innenraum 12 eintreten kann, wodurch die Betriebstemperatur im Raum unterhalb des Blechteils 29 reduziert ist.

    [0032] Zugleich wird aufgrund von Luftkonvektion innerhalb des Gehäuse-Innenraums 12 ein Luftstrom l erzeugt, der durch den Luftführungsspalt zwischen dem Blechteil 29 und dem Zündelektronikmodul 19 strömt, wodurch das Zündelektronikmodul 19 weiter gekühlt werden kann.

    BEZUGSZEICHENLISTE



    [0033] 
    1
    Gasbrenner
    3
    Brenner-Unterteil
    5
    Montageöffnung
    7
    Abdeckung
    9
    Sockel
    12
    Innenraum13 Teilleitung
    14
    Kochfeld-Gehäuse
    15
    Hauptleitung
    17
    Regelventil
    19
    Zündelektronikmodul
    21
    Zündelektrode
    23
    Flanschabschnitt
    25
    Schraubverbindung
    27
    Hitzeschutzschild
    29
    Blechteil
    31
    Unterseite der Abdeckung 7
    32
    Randkontur
    33
    Ausnehmung
    34
    Zentrieröffnung
    35
    Klebschicht
    a
    freier Abstand
    l
    Luftstrom



    Ansprüche

    1. Gaskochfeld mit zumindest einem Gasbrenner (1), einer Kochfeld-Abdeckung (7), einem Kochfeld-Boden (11), zumindest einem elektrisch betätigbaren Funktionselement (17, 19), sowie einem Wärmeschutzelement (29), wobei zwischen der Kochfeld-Abdeckung (7) und dem Kochfeld-Boden (11) das zumindest eine elektrisch betätigbare Funktionselement (17, 19) angeordnet ist, das mittels des Wärmeschutzelements (29) vor thermischer Beschädigung während des Gasbrenner-Betriebs geschützt ist, wobei das Wärmeschutzelement (29) mit der von einer Sichtseite der Abdeckung (7) abgewandten Unterseite (31) der Abdeckung (7) in Anlage ist und/oder daran befestigt ist, wobei das Wärmeschutzelement (29) ein insbesondere plattenförmiges Blechteil ist, und wobei das Wärmeschutzelement (29) das Funktionselement (17, 19) in einem freien Abstand (a) überdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutzelement (29) eine Randkontur (32) aufweist, die einer Kontur des Funktionselements (17, 19) folgt.
     
    2. Gaskochfeld nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Wärmeschutzelement (29) ringförmig entlang einer Montageöffnung (5) der Abdeckung (7) erstreckt, und insbesondere im Durchmesser im Wesentlichen gleich groß oder größer ist.
     
    3. Gaskochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Wärmeschutzelement (29) mit der Unterseite (31) der Abdeckung (7) verklebt ist.
     
    4. Gaskochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Wärmeschutzelement (27) vorgesehen ist, das auf der Sichtseite der Kochfeld-Abdeckung (7) angeordnet ist.
     
    5. Gaskochfeld nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das an der Unterseite (31) der Abdeckung (7) angeordnete Wärmeschutzelement (29) das an der Sichtseite der Abdeckung (7) angeordnete Wärmeschutzelement (27) zumindest teilweise umfangsseitig überragt.
     
    6. Gaskochfeld nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (7) aus transparentem, insbesondere glasartigem Material, etwa Glaskeramik oder Hartglas, hergestellt ist.
     


    Claims

    1. Gas cooking hob with at least one gas burner (1), a hob cover (7), a hob base (11), at least one electrically actuatable functional element (17, 19) and a heat protection element (29), wherein the at least one electrically actuatable functional element (17, 19) is arranged between the hob cover (7) and the hob base (11) and is protected from thermal damage during the gas burner operation by means of the heat protection element (29), wherein the heat protection element (29) is in contact with and/or fastened to the lower side (31) of the cover (7) facing away from a visible face of the cover (7), wherein the heat protection element (29) is an in particular plate-shaped sheet metal part, and wherein the heat protection element (29) covers the functional element (17, 19) at a free distance (a), characterised in that the heat protection element (29) has an edge contour (32) which follows a contour of the functional element (17, 19).
     
    2. Gas cooking hob according to claim 1, characterised in that the heat protection element (29) extends in the shape of a ring along an assembly opening (5) of the cover (7), and is substantially of the same size or larger in particular in the diameter.
     
    3. Gas cooking hob according to one of the preceding claims, characterised in that the heat protection element (29) is glued to the lower side (31) of the cover (7).
     
    4. Gas cooking hob according to one of the preceding claims, characterised in that a second heat protection element (27) is provided, which is arranged on the visible face of the hob cover (7).
     
    5. Gas cooking hob according to claim 4, characterised in that the heat protection element (29) arranged on the lower side (31) of the cover (7) projects at least partially on the peripheral side over the heat protection element (27) arranged on the visible face of the cover (7).
     
    6. Gas cooking hob according to one of the preceding claims, characterised in that the cover (7) is produced from a transparent, in particular glass-type material, for instance ceramic class or tempered glass.
     


    Revendications

    1. Champ de cuisson à gaz comprenant au moins un brûleur à gaz (1), un recouvrement (7) de champ de cuisson, un fond (11) de champ de cuisson, au moins un élément fonctionnel (17, 19) actionnable électriquement ainsi qu'un élément de protection thermique (29), l'au moins un élément fonctionnel (17, 19) actionnable électriquement étant disposé entre le recouvrement (7) de champ de cuisson et le fond (11) de champ de cuisson, lequel élément fonctionnel est protégé contre la détérioration thermique pendant le fonctionnement du brûleur à gaz au moyen de l'élément de protection thermique (29), l'élément de protection thermique (29) étant appliqué contre le côté inférieur (31) du recouvrement (7), détourné d'un côté visible du recouvrement (7), et/ou y étant fixé, l'élément de protection thermique (29) étant notamment une pièce en tôle en forme de plaque, et l'élément de protection thermique (29) recouvrant l'élément fonctionnel (17, 19) dans un intervalle (a) libre, caractérisé en ce que l'élément de protection thermique (29) présente un contour de bord (32) qui suit un contour de l'élément fonctionnel (17, 19).
     
    2. Champ de cuisson à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de protection thermique (29) s'étend de manière annulaire le long d'une ouverture de montage (5) du recouvrement (7) et est notamment de diamètre essentiellement identique ou plus grand.
     
    3. Champ de cuisson à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de protection thermique (29) est collé au côté inférieur (31) du recouvrement (7).
     
    4. Champ de cuisson à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un deuxième élément de protection thermique (27) est ménagé, lequel est disposé sur le côté visible du recouvrement (7) de champ de cuisson.
     
    5. Champ de cuisson à gaz selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'élément de protection thermique (29) disposé sur le côté inférieur (31) du recouvrement (7) fait saillie, au moins en partie côté circonférence, de l'élément de protection thermique (27) disposé sur le côté visible du recouvrement (7).
     
    6. Champ de cuisson à gaz selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le recouvrement (7) est fabriqué dans un matériau transparent, notamment similaire au verre, par exemple en vitrocéramique ou en verre dur.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente