[0001] Die Erfindung betrifft eine externes Gebläse für eine Dunstabzugsvorrichtung, insbesondere
ein externes Gebläse für eine Dunstabzugshaube.
[0002] Bei Dunstabzugshauben wird in der Regel ein Gebläse, durch das Dünste und Wrasen
in die Dunstabzugshaube eingesaugt werden, in einem Gebläsegehäuse vorgesehen, dass
sich unmittelbar über oder hinter der Ansaugöffnung befindet. Die Ansaugöffnung ist
dabei durch einen Fettfilter abgedeckt. Allerdings existieren auch Dunstabzugshauben,
bei denen lediglich ein Gehäuse mit einer Ansaugöffnung in dem Raum, in dem die Dünste
und Wrasen entstehen, insbesondere der Küche, vorgesehen ist, während das Gebläse,
über das der zum Einsaugen von Dünsten und Wrasen erforderliche Unterdruck erzeugt
wird, an der Außenseite der Raumwand, insbesondere der Hauswand angebracht ist. Diese
Gebläse werden auch als externe Gebläse bezeichnet und sind mit dem Gehäuse in dem
Raum über eine Verrohrung oder Kanäle verbunden.
[0003] An diese externen Gebläse sind besondere Anforderungen zu stellen. Insbesondere muss
der von dem Gebläses beförderte Volumenstrom größer sein, als bei einem Gebläse, das
unmittelbar in der Nähe der Ansaugöffung angeordnet ist, um ein zuverlässiges Absaugen
von Dünsten und Wrasen gewährleisten zu können. Ein Nachteil dieses erforderlichen
Volumenstroms besteht darin, dass auch die Geräuschentwicklung größer ist. Zudem sind
bei externen Gebläsen die Bereiche, an denen Luft aus dem Gebläse ausgeblasen werden
kann, begrenzt, da das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen aus der Umgebung
in das Gehäuse vermieden werden muss.
[0004] In der
DE 86 01 684 U1 ist ein Kühlgebläse für eine elektrische Maschine beschrieben. Bei diesem Gebläse
schließt sich an das Spiralgehäuse eines Radiallüfters eine schalldämpfende Schicht
an, in der die Ausblasöffnung des Spiralgehäuses nachgebildet ist. Dadurch wird der
Luftaustritt aus dem Spiralgehäuse nicht gestört. Ein Nachteil dieses Gebläses besteht
darin, dass der Luftstrom von der Ausblasöffnung des Spiralgehäuses zu dem Luftaustritt
aus dem Gebläse weiterhin zu einer Geräuschentwicklung führt.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher eine Möglichkeit zu schaffen, mit
der ein externes Gebläse mit ausreichender Volumenstrom betrieben werden kann und
bei der gleichzeitig das Betriebsgeräusch des externen Gebläses reduziert werden kann.
[0006] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass diese Aufgabe gelöst werden kann,
indem ein Schalldämpfelement in der Nähe des Luftaustritts des Lüftergehäuses in der
Strömungsrichtung der aus dem Lüftergehäuse austretenden Luft vorgesehen wird. Dies
bedeutet, dass einem Gebläsebaustein, in dem der Lüfter vorgesehen ist, ein Schalldämpfer
nachgeschaltet wird.
[0007] Die Aufgabe wird daher gelöst durch ein externes Gebläse für eine Dunstabzugsvorrichtung,
das ein Gebläsegehäuse und ein in dem Gebläsegehäuse aufgenommenes Lüftergehäuse aufweist.
Das externe Gebläse ist
dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber dem Luftauslass des Lüftergehäuses mindestens ein Schalldämpfelement in
dem Gebläsegehäuse vorgesehen ist.
[0008] Als externes Gebläse wird im Sinne der vorliegenden Erfindung ein Gebläse bezeichnet,
das an einer Außenwand eines Gebäudes oder dem Dach eines Gebäudes angebracht wird
und über eine Verrohrung oder einen Kanal mit mindestens einer Dunstabzugsvorrichtung
in einem Raum des Gebäudes verbunden ist. Die Dunstabzugsvorrichtung in dem Raum weist
hierbei vorzugsweise kein Gebläse auf, umfasst aber eine Ansaugöffnung, über die zu
reinigende Luft in die Dunstabzugsvorrichtung eintreten kann. Das Gebläsegehäuse des
externen Gebläses stellt das Außengehäuse dar, das unmittelbar mit der Umgebung, das
heißt dem Freien, in Kontakt steht. Das Gebläsegehäuse besitzt in der Regel eine Kastenform,
bei der in einer Seitenwand eine Lufteintrittsöffnung und in der Unterseite und/oder
in Bereichen der Seitenwände Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sind. Als Unterseite
wird hierbei die Seite bezeichnet, die im montierten Zustand bei dem das Gebläse an
einer senkrechten Wand befestigt ist, nach unten weist.
[0009] Der Lüfter des erfindungsgemäßen Gebläses stellt vorzugsweise einen Radiallüfter
dar. Hierbei wird durch die Zentrifugalkraft des rotierenden Lüfterbauteils eine Druckbeschleunigung
erzielt, die durch das den Lüfter umgebenden Lüftergehäuse weiter verstärkt wird.
Mit einem Radiallüfter können Volumenströme von bis über 1000m
3/h erzielt werden. Das Lüftergehäuse stellt vorzugsweise ein Spiralgehäuse dar, das
an einer oder beiden Seiten einen Lufteinlass und an einer Stelle am Umfang einen
Luftauslass besitzt. Der Luftauslass wird insbesondere durch einen Rohrstutzen gebildet.
Der Rohrstutzen kann Teil des Lüftergehäuses sein oder als separates Teil ausgebildet
sein und an die Öffnung des Lüftergehäuses angesetzte sein.
[0010] Das Schalldämpfelement ist gemäß der vorliegenden Erfindung so angeordnet, dass dieses
dem Luftauslass des Lüftergehäuses gegenüber liegt. Dies bedeutet gemäß der vorliegenden
Erfindung, dass das Schalldämpfelement in Projektion entgegen der Luftströmungsrichtung
auf den Luftauslass, den Luftauslass zumindest teilweise abdeckt. Das Schalldämpfelement
ist dabei allerdings so angeordnet, dass zumindest teilweise ein Abstand zwischen
der Fläche des Luftauslasses und dem Schalldämpfelement besteht. Bevorzugt ist das
gesamte Schalldämpfelement von dem Luftauslass beabstandet.
[0011] Durch die Anordnung eines Schalldämpfelementes gegenüber dem Luftauslass des Lüftergehäuses
kann sicher gestellt werden, dass der wesentliche Teil der aus dem Lüftergehäuse austretenden
Luft das Schalldämpfelement anströmt. Der von dem Lüfter abgestrahlte Geräuschanteil
wird hierbei in dem dem Luftauslass gegenüberliegenden Schalldämpfelement erfasst.
Dadurch kann das Luftaustrittsgeräusch aus dem Gebläsegehäuse durch das Schalldämpfelement
reduziert werden. In einer bevorzugten Ausführungsform überdeckt das Schalldämpfelement
in Projektion auf den Luftauslass des Lüftergehäuses diesen Luftauslass vollständig.
Hierdurch wird sicher gestellt, dass der gesamte Luftstrom aus dem Lüftergehäuse das
Schalldämpfelement anströmt.
[0012] Bevorzugt ist das Schalldämpfelement an einer Gehäusewand des Gebläsegehäuses angeordnet,
die dem Luftauslass des Lüftergehäuses gegenüber liegt. In dieser Gehäusewand des
Gebläsegehäuses können Luftaustrittsöffnungen für den Luftaustritt aus dem Gebläsegehäuse
vorgesehen sein. Die Gehäusewand kann aber auch eine geschlossene Wand darstellen.
Bevorzugt liegt die Gehäusewand, an der das Schalldämpfelement vorgesehen ist, parallel
zu der Fläche des Luftauslasses des Lüftergehäuses und damit in der Regel senkrecht
zu der Strömungsrichtung der aus dem Lüftergehäuse austretenden Luft.
[0013] Im einfachsten Fall stellt das Schalldämpfelement eine Schalldämpfplatte oder Schalldämpfmatte
dar. In diesem Fall wird die Effektivität der Schalldämpfung durch die Dicke der Schalldämpfmatte
beeinflusst, da das von dieser erfasste Geräuschspektrum von der Dicke der Dämpfschicht
abhängt. Bei geringer Dicke werden beispielsweise primär die Geräuschanteile im oberen
Frequenzbereich erfasst.
[0014] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Schalldämpfelement über dessen Fläche
unterschiedliche Dicken auf. Insbesondere kann das Schalldämpfelement beispielsweise
eine Kegelform, eine Kegelstumpf-Form, eine Keilform, eine Pyramidenform oder eine
Dachform aufweisen. Hierbei ist vorzugsweise eine Seite des Schalldämpfelementes eben.
Mit dieser Seite kann das Schalldämpfelement an der Gehäusewand des Gebläsegehäuses
angelegt und befestigt werden. Die ebene Seite des Schalldämpfelementes ist daher
im eingebauten Zustand dem Luftauslass abgewandt.
[0015] Indem das Schalldämpfelement unterschiedliche Dicken aufweist, kann ein breites Frequenzspektrum
erfasst werden. Zudem kann durch die dreidimensionale Geometrie eines Schalldämpfelementes
mit unterschiedlichen Dicken auch eine Luftleitfunktion durch das Schalldämpfelement
erfüllt werden. Insbesondere kann die aus dem Luftauslass austretende Luft gezielt
zu Luftaustrittsöffnungen in dem Gebläsegehäuse geleitet werden. Durch eine gezielte
Luftleitung an dem Schalldämpfelement aufgrund seiner Geometrie wird somit der Strömungswiderstand
im Vergleich zu einer Schalldämpfplatte oder Schalldämpfmatte reduziert. Mit einem
Schalldämpfelement mit unterschiedlichen Dicken kann daher die Schallleistung des
externen Gebläses reduziert werden.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Schalldämpfelement, das unterschiedliche
Dicken über die Fläche besitzt, an einer Stelle, die der Mitte des Luftauslasses des
Lüftergehäuses entspricht, die größte Dicke auf. Bei einem rotationssymmetrischen
Schalldämpfelement und einem kreisrunden Luftauslass sind das Schalldämpfelement und
der Luftauslass konzentrisch zueinander angeordnet. Die Stelle, die der Mitte des
Luftauslasses entspricht, ist die Stelle, die im montierten Zustand des Schaldämpfelementes
in senkrechter Projektion dieser Stelle auf den Luftauslass in der Mitte des Luftauslasses
liegt. Durch diese Ausgestaltung des Schalldämpfelementes wird die aus dem Luftauslass
austretende Luft an dem Schalldämpfelement aufgespaltet und verteilt sich somit. Nach
der Aufspaltung strömt die Luft an den Bereichen des Schalldämpfelementes geringerer
Dicke entlang und kann so Luftaustrittsöffnungen des Gebläsegehäuses erreichen. Dadurch
wird die Fläche des Luftaustritts aus dem Gebläsegehäuse vergrößert, wodurch die Austrittsgeschwindigkeit
verringert wird. Neben der Absorption von Geräuschen wird daher auch die Geräuschentwicklung
durch das Schalldämpfelement reduziert.
[0017] Besitzt das Schalldämpfelement eine Form, in der die größte Dicke des Schalldämpfelementes
sich über die Breite oder Länge des Schalldämelementes erstreckt, so ist das Schalldämpfelement
vorzugsweise so angeordnet, dass die Linie der höchsten Erhebung durch die Stelle
läuft, die der Mitte des Luftauslasses des Lüftergehäuses entspricht. Bei dieser Ausgestaltung
kann das Schalldämpfelement beispielsweise die Form eines Keils oder Daches aufweisen.
An einem solchen Schalldämpfelement wird der aus dem Luftauslass des Lüftergehäuses
austretende Luftstrom in zwei Teilströme aufgeteilt, nachdem dieser auf das Schalldämpfelement
aufgetroffen ist. Somit werden die unterschiedlichen Frequenzen von dem Schalldämpfelement
erfasst und zugleich eine gezielte Luftführung realisiert.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist in dem Gebläsegehäuse mindestens ein Seitenschalldämpfteil
vorgesehen und bildet mit dem Schalldämpfelement einen Schalldämpfkörper. Das Seitenschalldämpfteil
ist dabei so angeordnet, dass dieses in senkrechter Projektion auf den Luftauslass
des Lüftergehäuses außerhalb der Fläche des Luftauslasses liegt. Durch das Vorsehen
von Seitenschalldämpfteilen in dem Gebläsegehäuse werden zum einen zusätzliche Bereiche
zur Schallabsorption geliefert. Zum anderen wird die Luftleitfunktion verbessert,
da die Luft nunmehr an dem Schalldämpfelement und dem oder den Seitenschalldämpfteilen,
insbesondere zwischen dem Schalldämpfelement und dem Seitenschalldämpfteil, geleitet
wird. Die Form des Seitenschalldämpfteils oder der Seitenschalldämpfteile wird hierbei
in Abhängigkeit der Form des Schalldämpfelementes gewählt. Zwischen dem Schalldämpfelement
und den Seitenschalldämpfteilen werden insbesondere ein oder mehrere Kanäle gebildet.
Vorzugsweise sind diese Kanäle so ausgelegt, dass der Kanalquerschnitt von der Oberseite
des Schalldämpfkörpers zu der Unterseite oder zu dessen Seiten hin zunimmt. Hierdurch
wird die Ausströmgeschwindigkeit der Luft aus den Austrittsöffnungen des Gebläsegehäuses
verringert und dadurch die Geräuschentwicklung weiter minimiert.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform bedeckt das Schalldämpfelement die Gehäuseseite
des Gebläsegehäuses, die dem Luftauslass des Lüftergehäuses gegenüber liegt, vollständig.
In diesem Fall kann die Fläche, die zur Geräuschabsorption zur Verfügung steht, maximiert
werden und zugleich eine durchgehende Luftführung von dem Luftauslass bis zu den Seiten
des Gerätegehäuses realisiert werden. Somit wird der durch den Lüfterauslass beziehungsweise
Lüfterstutzen abgestrahlte Schallanteil besser erfasst. Alternativ, kann das Schalldämpfelement
aber auch nur einen Teil, insbesondere den mittleren Teil der Gehäuseseite des Gebläsegehäuses,
die dem Luftauslass des Lüftergehäuses gegenüber liegt, abdecken. In diesem Fall steht
der Randbereich um das Schalldämpfelement für Luftaustrittsöffnungen aus dem Gebläsegehäuse
zur Verfügung.
[0020] Das Gebläsegehäuse kann an der dem Luftauslass des Lüftergehäuses gegenüberliegenden
Gehäuseseite und/oder an dazu benachbarten Gehäuseseiten Luftaustrittsöffnungen aufweisen.
Die Luftaustrittsöffnungen an der Gehäuseseite, die dem Luftauslass gegenüber liegt
und insbesondere die Unterseite des Gebläsegehäuses darstellt, können über die gesamte
Fläche dieser Gehäuseseite verteilt vorgesehen sein. Beispielsweise kann ein Lochblech
als Unterseite des Gebläsegehäuses verwendet werden. Bei dieser Ausführungsform wird
das Schalldämpfelement auf die Lochplatte aufgelegt und gegebenenfalls an dieser befestigt.
Es ist aber auch möglich nur den Randbereich der Unterseite mit Luftaustrittsöffnungen
zu versehen. In diesem Fall wird der mittlere Bereich, in dem die Luftaustrittsöffnungen
ausgespart sind, so gewählt, dass dieser der Form des Schalldämpfelementes entspricht,
das auf das Lochblech aufgebracht werden soll. An den Seiten des Gebläsegehäuses,
die zu der Unterseite benachbart sind, insbesondere die Seitenwände und die Vorderseite
des Gebläsegehäuses, können ebenfalls Luftaustrittsöffnungen vorgesehen sein. An diesen
Gehäuseseiten beziehungsweise Gehäusewänden sind die Luftaustrittsöffnungen nur im
unteren Bereich, das heißt in der Nähe des Bodens des Gebläsegehäuses vorgesehen.
Die Öffnungen an den Seitenwänden und der Vorderseite können ebenfalls durch Rundlöcher
gebildet sein. Es ist allerdings auch möglich andere Öffnungsformen zu wählen. Beispielsweise
können diese Öffnungen durch Schlitze oder durch eine den gesamten Bereich, der für
den Luftaustritt bestimmt ist, abdeckende einzige Öffnung gebildet werden. Die Luftaustrittsöffnungen
werden insbesondere bei den Ausführungsformen, bei denen das Schalldämpfelement die
gesamte Gehäuseseite, die dem Luftauslass gegenüber liegt, abdeckt, in den Seitenwänden
und/oder der Vorderseite vorgesehen.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist das Schalldämpfelement eine Zwischenwand
aufweist, die sich senkrecht zu einer Erhebung in dem Schalldämpfelement erstreckt.
Bei dieser Ausführungsform werden die Eigenschaften der optimierten Luftführung, der
Erfassung eines breiten Frequenzspektrums, aufgrund der durch die Erhebung bedingten
unterschiedlichen Dicken des Schalldämpfelementes, sowie der Einsatz einer Zwischenwand
kombiniert. Durch die Zwischenwand agiert das Schalldämpfelement wie ein Kulissenschalldämpfer.
Zudem führt das Vorsehen einer Zwischenwand zu einer erhöhten Stabilität des Schalldämpfelementes.
Als Zwischenwand wird insbesondere eine Wand bezeichnet, die sich von einer ebenen
Unterseite des Schalldämpfelementes aus senkrecht nach oben erstreckt. Die Höhe der
Zwischenwand kann hierbei der Höhe der Erhebung des Schalldämpfelementes entsprechen.
Als Erhebung wird eine Stelle oder eine Linie bezeichnet, die eine größere Höhe als
die weiteren Bereiche des Schalldämpfelementes aufweist. Insbesondere bei einem Gebläsegehäuse,
bei dem Luftaustrittsöffnungen in den Seitenwänden des Gebläsegehäuses vorgesehen
sind, wird diese Art des Schalldämpfelement vorteilhaft eingesetzt. Die Zwischenwand
verläuft hierbei senkrecht zu den Seitenwänden des Gebläsegehäuses.
[0022] Das Schalldämpfelement besteht gemäß einer Ausführungsform aus zwei Schalen.
[0023] Dieser Aufbau ist insbesondere für ein Schalldämpfelement, das eine Zwischenwand
aufweisen soll, von Vorteil. In diesem Fall können nämlich zwei als Kanalhälften ausgebildete
Schalen nebeneinander angeordnet werden und die nach oben ragenden aneinanderliegenden
Kanalseiten bilden die Zwischenwand. Zusätzlich kann zwischen die Schalen oder Kanalhälften
eine Metallplatte eingebracht werden. Diese steigert die Stabilität des Schalldämpfelementes
weiter. In den Schalen sind bei dieser Ausführungsform vorzugsweise Geometrien vorgesehen,
bei denen die Dicke des Schalldämpfelementes über die Länge der Schale variiert.
[0024] Das Schalldämpfelement weist gemäß einigen Ausführungsformen eine symmetrische Form
auf. Insbesondere sind eine spiegelsymmetrische und eine rotationssymmetrische Form
bevorzugt. Neben einer gleichmäßigen Schallabsorption und gezielten Luftführung ist
durch die Symmetrie die Herstellung des Schalldämpfelement vereinfacht.
[0025] Das Schalldämpfelement ist vorzugsweise in der Nähe des Luftauslasses des Lüftergehäuses
vorgesehen. Gemäß einer Ausführungsform beträgt der Abstand zwischen dem höchsten
Punkt des Schalldämpfelementes und dem Luftauslass maximal ein Drittel, vorzugsweise
maximal ein Viertel, des Durchmessers des Luftauslasses. Durch den geringen Abstand
zu dem Luftauslass wird sicher gestellt, dass die aus dem Luftauslass austretende
Luft zu dem Schalldämpfelement gelangt und dieses für eine Geräuschminderung sorgen
kann. Zudem kann durch den geringen Abstand zu dem Luftauslass allein durch das Schalldämpfelement
eine gezielte Luftführung geschaffen werden, da der Luftstrom, der aus dem Luftauslass
austritt noch gerichtet ist. Bei einem in einer größeren Entfernung zu dem Luftauslass
angeordneten Schalldämpfelement wird der Luftstrom hingegen bereits durch Turbulenzen
ungerichteter sein, wodurch eine gezielte Luftführung durch das Schalldämpfelement
erschwert oder unmöglich ist.
[0026] Wie oben bereits beschrieben, kann das Gebläsegehäuse aus einem kastenförmigen Gehäuse
bestehen und dabei einteilig sein. In diesem Fall ist in der Regel im Inneren des
Gebläsegehäuses eine Trennwand vorgesehen. Diese Trennwand unterteilt das Innere in
einen oberen und einen unteren Gehäusebereich. In dem oberen Gehäusebereich ist an
der Rückseite die Eintrittsöffnung für den Lufteintritt vorgesehen. Zudem ist in dem
oberen Bereich das Lüftergehäuse aufgenommen. In der Trennwand ist ein Durchlass vorgesehen,
durch den sich der Luftauslass des Lüftergehäuses hindurch erstrecken kann oder auf
den der Luftauslass aufgesetzt werden kann. Die Größe des Durchlasses entspricht den
inneren oder äußeren Abmessungen des Luftauslasses, beispielsweise eines Rohrstutzens.
In dem unteren Bereich des Gebläsegehäuses ist das Schalldämpfelement, gegebenenfalls
mit Seitenschalldämpfteilen, aufgenommen. Zudem sind in dem unteren Bereich des Gehäuses
an der Unterseite, Vorderseite und/oder den Seitenwänden Luftaustrittsöffnungen vorgesehen
beziehungsweise eingebracht.
[0027] Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist das Gebläsegehäuse zweiteilig und ein
Teil des Gebläsegehäuses nimmt das Schalldämpfelement auf und weist die mindestens
eine Luftaustrittsöffnung des Gebläsegehäuses auf. Bei dieser Ausführungsform bildet
somit das Schalldämpfelement oder der Schalldämpfkörper mit einem Blechgehäuse ein
selbsttragendes Element. Dieses wird an der Unterseite des oberen Teils des Gebläsegehäuses
befestigt. Der Aufbau des oberen Teils des Gebläsegehäuses und die darin enthaltenen
Komponenten entsprechen denen des oberen Gehäusebereiches, der unter Bezugnahme auf
das einteilige Gebläsegehäuses beschrieben wurde. Das Schalldämpfelement mit Blechgehäuse
kann als Sonderzubehör verwendet werden und zur Nachrüstung vorhandener Installationen
dienen. Zur Nachrüstung wird lediglich das untere separate Gehäuseteil an ein bereits
vorhandenes Gebläsegehäuse von unten montiert.
[0028] Erfindungsgemäß ist es aber auch möglich, ein Schalldämpfelement an dem Schutzgitter
eines bereits vorhandenen, das heißt installierten Gebläsegehäuses zu befestigen,
insbesondere unter das Schutzgitter zu unterklemmen.
[0029] Als Material für das Schalldämpfelement und gegebenenfalls das Seitenschalldämpfteil
wird erfindungsgemäß beispielsweise Schaumstoff verwendet.
[0030] Die Erfindung wird im Folgenden erneut anhand der beiliegenden Figuren erläutert,
die unterschiedliche Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gebläsegehäuses zeigen.
Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Rückansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 2:
- eine schematische Schnittansicht der ersten Ausführungsform nach Figur 1;
- Figur 3:
- eine perspektivische Rückansicht einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 4:
- eine schematische Schnittansicht der zweiten Ausführungsform nach Figur 3;
- Figur 5:
- eine schematische Schnittansicht einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 6:
- eine perspektivische Rückansicht einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 7:
- eine schematische Schnittansicht der vierten Ausführungsform nach Figur 6;
- Figur 8:
- eine perspektivische Rückansicht einer fünften Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 9:
- eine schematische Schnittansicht der fünften Ausführungsform nach Figur 8;
- Figur 10:
- eine Perspektivansicht einer Ausführungsform eines Schalldämpfelementes des erfindungsgemäßen
Gebläses;
- Figur 11:
- eine perspektivische Rückansicht einer sechsten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Gebläses; und
- Figur 12:
- eine schematische Schnittansicht der sechsten Ausführungsform nach Figur 11
[0031] Die Figuren 1, 3, 6, 8 und 11 zeigen jeweils eine perspektivische Rückansicht von
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gebläses 1. Das Gebläsegehäuse 10 weist bei
all diesen Ausführungsformen den gleichen Grundaufbau auf. Das Gebläsegehäuse 10 besitzt
eine Kastenform. Die Oberseite 101, die auch als Deckel bezeichnet werden kann, ist
bei der dargestellten Ausführungsform geneigt. Weiterhin umfasst das Gebläsegehäuse
10 eine Rückseite oder Rückwand 102, zwei Seitenwände 103 und eine Vorderseite 105,
die in den dargestellten Ansichten nicht erkennbar ist. Schließlich weist das Gebläsegehäuse
10 eine Unterseite 104 auf, die auch als Boden bezeichnet wird.
[0032] In der Rückseite 102 ist eine Lufteintrittsöffnung 1021 vorgesehen. An diese Lufteintrittsöffnung
1021, die einen kreisrunden Querschnitt aufweist, kann ein Rohr angeschlossen werden,
über das das externe Gebläse 1 mit der Dunstabzugsvorrichtung (nicht gezeigt), die
in einem Raum in dem Gebäude vorgesehen ist, an dem das externe Gehäuse 1 befestigt
wird, verbunden werden kann. In den dargestellten Perspektivansichten ist der untere
Bereich der Rückseite 102 nicht gezeigt, um den Einblick in das Innere des Gebläsegehäuses
10 zu ermöglichen. Bei dem Gebläsegehäuse 10 wird sich aber die Rückwand 102 über
die gesamte Höhe des Gebläsegehäuses 10, das heißt bis zu der Unterseite 104 des Gebläsegehäuses
10 erstrecken.
[0033] Wie sich aus den jeweiligen Schnittansichten 2, 4, 7, 9 und 12 entnehmen lässt, ist
das Innere des Gebläsegehäuses 10 in einen oberen und einen unteren Teil 10a, 10b
oder Abschnitt unterteilt. Diese werden durch eine Trennwand 11 voneinander getrennt.
Die Trennwand 11 erstreckt sich in horizontaler Richtung und deckt die gesamte Fläche
zwischen der Vorderseite 105, der Rückwand 102 und den Seitenwänden 103 ab. In der
Trennwand 11 ist ein Durchlass 111 vorgesehen.
[0034] Im oberen Teil 10a des Gebläsegehäuses 10 ist das Lüftergehäuse 2 des Lüfters (nicht
sichtbar) angeordnet. Die Einsaugöffnungen 21 des Lüftergehäuses 2 befinden sich an
den Seiten des Lüftergehäuses 2. Das untere Ende des Lüftergehäuses 2 wird durch den
Luftauslass 22 gebildet. Dieser Luftauslass 22 weist die Form eines Rohstutzens auf.
Der Rohrstutzen erstreckt sich durch den Durchlass 111 in den unteren Teil 10b des
Gebläsegehäuses 10.
[0035] Bei der ersten Ausführungsform, die in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, ist in dem
unteren Teil des Gebläsegehäuses 10 ein Schalldämpfelement 3 in Form einer Schalldämpfmatte
31 auf der Unterseite 104 beziehungsweise dem Boden des Gebläsegehäuses 10 angeordnet.
Die Schalldämpfmatte 31 weist eine rechteckige Form auf. Die Schalldämpfmatte 31 ist
so angeordnet, dass diese in einem Abstand zu den Seitenwänden 103 des Gebläsegehäuses
10 liegt. Auch zu der Vorderseite 105 und der Rückwand 102 des Gebläsegehäuses 10
besteht ein Abstand von der Schalldämpfmatte 31. Die Schalldämpfmatte 31 ist so ausgerichtet,
dass diese in senkrechter Projektion unter dem Luftauslass 22 des Lüftergehäuses 2
liegt. In die Unterseite 104 des Gebläsegehäuses 10 sind zumindest in dem Randbereich,
der zwischen der Schalldämpfmatte 31 und den Seitenwänden 103, der Vorderseite 105
und der Rückwand 102 besteht, Luftaustrittsöffnungen (nicht gezeigt) eingebracht.
[0036] Luft, die über die Lufteintrittsöffnung 1021 in den oberen Teil 10a des Gebläsegehäuses
10 eintritt, wird durch die Einsaugöffnungen 21 in das Innere des Lüftergehäuses 2
transportiert. Die aus dem Lüftergehäuse 2 austretende Luft gelangt über den Luftauslass
22 in den unteren Teil 10b des Gebläsegehäuses 10. Indem die Schalldämpfmatte 31 dem
Luftauslass 22 gegenüber angeordnet ist, gelangt die aus dem Luftauslass 22 austretende
Luft unmittelbar zu der Schalldämpfmatte 31, an der Geräusche einer bestimmten Frequenz
absorbiert werden können. Über die Luftaustrittsöffnungen des Gebläsegehäuses 10 gelangt
die Luft dann in die Umgebung. Die Luftführung dieser Ausführungsform ist in Figur
1 durch die Pfeile schematisch angedeutet.
[0037] Gemäß einer zweiten Ausführungsform, die in Figuren 3 und 4 gezeigt ist, weist das
Schalldammelement 3 die Form eines geraden Kreiskegels 32 auf. Die kreisförmige Grundfläche
321 des Kreiskegels 32 liegt auf der Unterseite 104 des Gebläsegehäuses 10 auf. Der
Durchmesser des Kreiskegels 32 ist dabei so bemessen, dass dieser im Wesentlichen
dem Durchmesser des Luftauslasses 22 des Lüftergehäuses 2 entspricht. Der Kreiskegel
32 ist in senkrechter Projektion unter dem Luftauslass 22 des Lüftergehäuses 2 angeordnet.
Somit ist der Kreiskegel 32 zu den Seitenwänden 103, der Vorderseite 105 und der Rückwand
102 beabstandet. In diesem Abstand sind Luftaustrittsöffnungen (nicht gezeigt) vorgesehen.
In der dargestellten Ausführungsform besitzt der Kreiskegel 32 in dessen unteren Bereich
die Form eines Zylinders. Die Höhe des Kreiskegels 32 an dessen Mittelpunkt ist so
bemessen, dass zwischen diesem und der Unterseite des Luftauslasses 22 des Lüftergehäuses
2 ein geringer vertikaler Abstand besteht. Die aus dem Luftauslass 22 austretende
Luft wird bei dieser Ausführungsform aufgrund der Kegelform des Schalldämpfelementes
3 aufgefächert und verteilt sich über den Umfang des Kreiskegels 32. Hierdurch erfolgt
eine gezielte Luftführung der Luft entlang des Kreiskegels 32 zu der Unterseite 104
des Gebläsegehäuses 10, wo die Luft über Luftaustrittsöffnungen (nicht gezeigt) in
die Umgebung austreten kann. Da der Kreiskegel 32 über dessen Grundfläche 321 unterschiedliche
Höhen aufweist, können durch diesen Geräusche unterschiedlicher Frequenzen absorbiert
werden. Zusätzlich ist die Austrittsfläche über die Luft aus dem Gebläsegehäuse 10
austreten kann, aufgrund der Auffächerung des Luftstroms vergrößert und dadurch die
Austrittsgeschwindigkeit reduziert. Dies führt zu einer weiteren Geräuschreduzierung.
[0038] In der dritten Ausführungsform, die in Figur 5 gezeigt ist, sind außer dem Schalldämpfelement
3 in Form eines Kreiskegels 32 zusätzlich Seitenschalldämpfteile 33 vorgesehen. Diese
Seitenschalldämpfteile 33 sind an der Unterseite der Trennwand 11 entlang der Vorderseite
105, der Rückwand 102 und den Seitenwänden 103 vorgesehen. Die Seitenschalldämpfteile
33 weisen hierbei eine Keilform auf und sind so angebracht, dass die Seite, die dem
Kreiskegel 32 zugewandt ist, eine Schräge ist. Hierdurch wird die Luftführung weiter
verbessert und zudem werden weitere Flächen für die Geräuschaufnahme geschaffen.
[0039] Die zweite und dritte Ausführungsform können auch so modifiziert sein, dass die Form
des Schalldämpfelementes 3 statt eines Kreiskegels einen Keil darstellt. In diesem
Fall ist die Grundfläche des Schalldämpfelementes 3 rechteckig und die Schrägen des
Keils oder Daches verlaufen von der Mitte des Schalldämpfelementes 3 zu zwei Seiten
hin nach unten in Richtung der Unterseite 104 des Gebläsegehäuses 10. Die Seitenschalldämpfteile
33 sind bei dieser modifizierten Ausführungsform lediglich entlang den Seitenwänden
103 an der Unterseite der Trennwand 11 vorgesehen. Bei dieser modifizierten Ausführungsform
wird der Luftstrom aus dem Luftauslass 22 in zwei Teilströme aufgespaltet.
[0040] In den Figuren 6 und 7 ist eine vierte Ausführungsform gezeigt. Bei dieser Ausführungsform
sind in den Seitenwänden 103 des Gebläsegehäuses 10 im Bereich des unteren Teils 10b
des Gebläsegehäuses 10 Luftaustrittsöffnungen 1031 vorgesehen. Die Luftaustrittsöffnungen
1031 sind in der dargestellten Ausführungsform durch rechteckige Öffnungen gebildet,
die sich bis zu dem vorderen Rand und dem hinteren Rand der Seitenwand 103 erstrecken.
Es ist allerdings auch möglich, die Luftaustrittsöffnungen 1031 durch Lochungen im
unteren Bereich der Seitenwände 103 zu bilden.
[0041] Das Schalldämpfelement 3 weist gemäß der vierten Ausführungsform die Form eines Daches
34 auf. Die Grundfläche 341 bedeckt hierbei die gesamt Unterseite 104 des Gebläsegehäuses
10. Die Oberseite des Daches 34 wird durch zwei gewölbte Dachflächen 342 gebildet,
die zur Mitte des Daches 34 hin nach oben verlaufen. Die Dachspitze 343 ist abgerundet.
Die Dachspitze 343 liegt in der Mitte des Schalldämpfelementes 3 und in senkrechter
Projektion des Luftauslasses 22 entlang dem Durchmesser des Luftauslasses 22. Das
Dach 34 weist in der Mitte die größte Höhe auf. An dieser Stelle ist die Dachspitze
343 von der Unterseite des Luftauslasses 22 nur gering beabstandet. An den Seiten
des Daches 34, die an den Seitenwänden 103 des Gebläsegehäuses 10 anliegen, ist die
Höhe des Daches 34 so gering, dass diese lediglich der Höhe des unteren Randes entspricht,
der durch die Luftaustrittsöffnung 1031 in der Seitenwand 103 gebildet ist. Durch
diesen Aufbau trifft der aus dem Luftauslass 22 austretende Luftstrom auf die Dachspitze
343 auf und wird dort aufgespaltet. Entlang der gewölbten Dachflächen 342 wird die
Luft zu den Luftaustrittsöffnungen 1031 in den Seitenwänden 103 geleitet und kann
dort austreten. Die dem Luftauslass 22 gegenüberliegende Fläche, das heißt die Unterseite
104 des Gebläsegehäuses 10 wird bei dieser Ausführungsform vollständig für den Einsatz
schalldämpfender Maßnahmen genutzt. Da das Schalldämpfelement 3 zudem durch die Dachform
über dessen Fläche eine große Anzahl unterschiedlicher Dicken besitzt, kann eine große
Anzahl unterschiedlicher Frequenzen durch das Schalldämpfelement 3 aufgenommen werden.
[0042] Die fünfte Ausführungsform, die in den Figuren 8 und 9 gezeigt ist, entspricht im
Wesentlichen der vierten Ausführungsform, insbesondere sind auch bei der fünften Ausführungsform
in den Seitenwänden 103 des Gebläsegehäuses 10 Luftaustrittsöffnungen 1031 vorgesehen.
Zudem besitzt das Schalldämpfelement 3 ebenfalls eine Dachform. Allerdings ist bei
der fünften Ausführungsform eine Zwischenwand 35 vorgesehen. Diese Zwischenwand 35
verläuft vertikal zu der Grundfläche 341 des dachförmigen Schalldämpfelementes 3 und
liegt senkrecht zu der Richtung der Dachspitze 343. Somit verläuft die Zwischenwand
35 in der dargestellten Ausführungsform von einer Seitenwand 103 zu der gegenüberliegenden
Seitenwand 103. Die Höhe der Zwischenwand 35 entspricht der Höhe des Schalldämpfelementes
3 an der Dachspitze 343. Durch die Zwischenwand wirkt das Schalldämpfelement 3, wie
ein Kulissenschalldämpfer. Der aus dem Luftauslass 22 austretende Luftstrom wird durch
die Dachspitze 343 in zwei entgegen gesetzt zueinander verlaufende Teilströme aufgeteilt,
die wiederum aufgrund der Zwischenwand 35 in jeweils zwei weitere Teilströme aufgeteilt
werden. Somit ist aufgrund der Zwischenwand 35 neben einer verbesserten Schalldämpfung
auch die Luftführung verbessert. Schließlich verleiht die Zwischenwand 35 dem Schalldämpfelement
3 eine höhere Stabilität, die insbesondere ein Verbiegen des Schalldämpfelementes
3 verhindert.
[0043] In Figur 10 ist eine weitere Ausführungsform eines Schalldämpfelementes 3, das in
einem erfindungsgemäßen Gebläse 1 verwendet werden kann, gezeigt. Das Schalldämpfelement
3 besteht bei dieser Ausführungsform aus zwei Schalen 36. Die Schalen 36 weisen einen
U-förmigen Querschnitt auf. Die Basis der Schalen 36 stellt jeweils eine ebene Fläche
dar, von der aus die Schenkel der Schalen 36 nach oben weisen. In den Schalen 36 ist
jeweils eine dachförmige Geometrie entsprechend der Dachform, die unter Bezugnahme
auf die Figuren 8 und 9 beschrieben wurde, ausgebildet. Zwischen den aneinander anliegenden
Schenkeln der beiden Schalen 36 ist eine Metallplatte 37 vorgesehen, Diese bildet
somit zusammen mit den zueinander benachbarten Schenkeln der Schalen 36 eine Zwischenwand
35. Das in der Figur 10 gezeigte Schalldämpfelement 3 wird in einem Gebläsegehäuse
10 eingesetzt, das, wie in den Figuren 8 und 9 gezeigt, in den Seitenwänden 103 Luftaustrittsöffnungen
1031 aufweist. Durch den zweiteiligen Aufbau wird es möglich die Stabilität des Schalldämpfelementes
3 durch ein Metallblech 37 weiter zu erhöhen.
[0044] In den Figuren 11 und 12 ist schließlich eine sechste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
externen Gebläses 1 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform bildet das Schalldämpfelement
3 einen Teil eines Schalldämpfkörpers 38. Der Schalldämpfkörper 38 füllt den gesamten
unteren Teil 10b des Gebläsegehäuses 10, das heißt den Bereich zwischen der Trennwand
11 und der Unterseite 104, aus. Das Schalldämpfelement 3 weist hierbei eine rotationssymmetrische
Form, insbesondere eine Kegelstumpf-Form auf. Der Durchmesser der Grundfläche 391
des Kegelstumpfes 39 entspricht dem Durchmesser des Luftauslasses 22 des Lüftergehäuses
2. Die Oberseite des Kegelstumpfes 39 liegt bei dieser Ausführungsform in der Höhe
der Unterseite des Luftauslasses 22 oder ragt sogar darüber hinaus in das Lüftergehäuse
2 hinein. Über Stege 381 ist der Kegelstumpf 39 mit dem Randteil 382 des Schalldämpfkörpers
38 verbunden. Zwischen dem Randteil 382 und dem Kegelstumpf 39 ist ein ringförmiger
Kanal 383 gebildet, über den Luft von dem Luftauslass 22 über den Schalldämpfkörper
38 zu der Unterseite 104 des Gebläsegehäuses 10 gelangen kann. In der Unterseite 104
sind Luftaustrittsöffnungen (nicht gezeigt) vorgesehen, über die die Luft aus dem
Gebläsegehäuse 10 austreten kann und in die Umgebung gelangen kann. Der ringförmige
Kanal 383 ist diffusorartig ausgestaltet. Dies bedeutet, dass die Kanalbreite an der
Oberseite des Schalldämpfkörpers 38, an der dieser an dem Luftauslass 22 anliegt,
geringer ist als an der Unterseite des Schalldämpfkörpers 38, an dem dieser an der
Unterseite 104 des Gebläsegehäuses 10 anliegt.
[0045] Wie sich aus Figur 11 ergibt, ist bei dieser Ausführungsform der Kanal 383 so breit
gewählt, dass dieser an der Vorderseite 105 und der Rückwand 102 des Gebläsegehäuses
10 endet. An der Vorderseite 105 und der Rückwand 102 bestehen somit bogenförmige
Öffnungen des Schalldämpfkörpers 38. Hierdurch wird es möglich über eine entsprechende
Luftaustrittsöffnung in der Vorderseite 105 Luft zusätzlich zu dem Auslass über die
Unterseite 104 in die Umgebung abzugeben.
[0046] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt. Insbesondere
können auch einzelne Merkmale einer Ausführungsform in einer anderen Ausführungsform
realisiert sein, ohne, dass alle anderen Merkmale der beschriebenen Ausführungsform
ebenfalls in der anderen Ausführungsform realisiert sein müssen.
[0047] Bei dem neuen Konzept der externen Gebläse wird ein Schalldämpfer mit einem Schalldämpfelement
in das Innere des Gehäuses integriert, der am Luftaustrittsstutzen des Lüfters angeschlossen
beziehungsweise diesem nachgeschaltet wird. Die austretende Luft muss zwangsweise
aus dem Lüfter über den Schalldämpfer entweichen, wodurch das Luftaustrittsgeräusch
durch den eingesetzten Schalldampfer reduziert wird. Die Schalldämpfeinrichtung ist
so gestaltet, dass der vom Gebläse abgestrahlte Geräuschanteil in einem dem Austrittsbereich
gegenüberliegenden Schalldämpfmedium erfasst wird.
[0048] Mit der vorliegenden Erfindung kann eine Reihe von Vorteilen erzielt werden. Insbesondere
liegen die Vorteile in der Geräuschreduzierung. So wird der Schalleistungspegel durch
den nachgeschalteten Schalldämpfer, der das Schalldämpfelement umfasst, reduziert.
Zudem kann die Strömungsgeschwindigkeit der Luft durch die Gestaltung des Schalldämpfelementes
gezielt reduziert werden, um einen zusätzlichen Beitrag zur Geräuschreduzierung zu
liefern.
[0049] Durch die Reduzierung der Schalleistung von externen Gebläsen werden die folgenden
Vorteile erzielt. Der Hauseigentümer beziehungsweise dessen Nachbarn werden nicht
durch das hohe Betriebsgeräusch gestört und die Kundenzufriedenheit wird gesteigert.
[0050] Der Schalldämpfer beeinträchtigt in keiner Weise die Funktionsweise der externen
Gebläse, wodurch ausschließlich die Reduzierung der Schalleistung wie gewünscht erreicht
wird.
[0051] Das Element kann als in das Gerät integrierte Komponente bereits im Auslieferungszustand
des Gerätes oder als Sonderzubehör zur Nachrüstung vorhandener Installationen eingesetzt
werden.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 1
- externes Gebläse
- 10
- Gebläsegehäuse
- 10a
- oberer Teil
- 10b
- unterer Teil
- 101
- Oberseite
- 102
- Rückwand
- 1021
- Lufteintrittsöffnung
- 103
- Seitenwände
- 1031
- Luftaustrittsöffnung
- 104
- Unterseite
- 105
- Vorderseite
- 11
- Trennwand
- 111
- Durchlass
- 2
- Lüftergehäuse
- 21
- Einsaugöffnung
- 22
- Luftauslass
- 3
- Schalldämpfelement
- 31
- Schalldämpfmatte
- 32
- Kreiskegel
- 321
- Grundfläche
- 33
- Seitenschalldämpfteil
- 34
- Dach
- 341
- Grundfläche
- 342
- Dachfläche
- 343
- Dachspitze
- 35
- Zwischenwand
- 36
- Schale
- 37
- Metallplatte
- 38
- Schalldämpfkörper
- 381
- Steg
- 382
- Randteil
- 383
- Kanal
- 39
- Kegelstumpf
- 391
- Grundfläche
1. Externes Gebläse für eine Dunstabzugsvorrichtung, das ein Gebläsegehäuse (10) und
ein in dem Gebläsegehäuse (10) aufgenommenes Lüftergehäuse (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass gegenüber dem Luftauslass (22) des Lüftergehäuses (2) mindestens ein Schalldämpfelement
(3) in dem Gebläsegehäuse (2) vorgesehen ist.
2. Externes Gebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) in senkrechter Projektion auf den Luftauslass (22) des
Lüftergehäuses (2) diesen vollständig überdeckt.
3. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) über dessen Fläche unterschiedliche Dicken aufweist.
4. Externes Gebläse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) an einer Stelle, die der Mitte des Luftauslasses (22)
des Lüftergehäuses (2) entspricht, die größte Dicke aufweist.
5. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gebläsegehäuse (10) mindestens ein Schalldämpfseitenteil (33) vorgesehen ist,
das in senkrechter Projektion auf den Luftauslass (22) des Lüftergehäuses (2) außerhalb
der Fläche des Luftauslasses (22) angeordnet ist.
6. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) die Gehäuseseite (104) des Gebläsegehäuses (10), die dem
Luftauslass (22) des Lüftergehäuses (2) gegenüber liegt, vollständig bedeckt.
7. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläsegehäuse (10) an der dem Luftauslass (22) des Lüftergehäuses (2) gegenüberliegenden
Gehäuseseite (104) und/oder an dazu benachbarten Gehäuseseiten (103, 105) Luftaustittsöffnungen
(1031) aufweist.
8. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) eine Zwischenwand (35) aufweist, die sich senkrecht zu
einer Erhebung (343) in dem Schalldämpfelement (3) erstreckt.
9. Externes Gebläse nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) aus zwei Schalen (36) besteht.
10. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) eine rotationssymmetrische Form aufweist.
11. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem höchsten Punkt (343) des Schalldämpfelementes (3) und dem
Luftauslass (22) maximal ein Drittel, vorzugsweise maximal ein Viertel, des Durchmessers
des Luftauslasses (22) beträgt.
12. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläsegehäuse (10) zweiteilig ist und ein Teil des Gebläsegehäuses (10) das
Schalldämpfelement (3) aufnimmt und die mindestens eine Luftaustrittsöffnung (1031)
des Gebläsegehäuses (10) aufweist.
13. Externes Gebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalldämpfelement (3) aus Schaumstoff besteht.