[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung extrem harter Werkstoffe,
insbesondere für das Schleifen polykristalliner Diamanten(PKD).
[0002] Polykristalliner Diamant (PKD) ist ein extrem harter Werkstoff, der synthetisch hergestellt
aus einer miteinander verwachsenen Masse von Diamantpartikeln in einer Metall-Matrix
besteht. Die Verwendung dieses Werkstoffs liegt aufgrund seiner extremen Härte im
Bereich des Schneidens und Spanens für eine Vielzahl von Werkstoffen, so auch als
Besatz von Bohrköpfen. Weitere vom erfindungsgemäßen Verfahren bearbeit-bare Werkstoffe
sind zum Beispiel monokristalliner Diamant (MKD) CVD-Diamant sowie im CVD-Verfahren
hergestellte Diamanten, Schmuck-Diamanten und polykristallines Bornidrit (PKB).
[0003] Das Bearbeiten von Diamant, beispielsweise das Schleifen von PKDs, erfolgt aufgrund
dessen Härte ebenfalls mit Diamant in Form von Diamantpulver enthaltenden Emulsionen.
Es handelt sich hierbei um ein sehr zeitaufwendiges Verfahren, bei dem eine große
Menge an Diamantschleifmittel eingesetzt werden muß.
[0004] Der Stand der Technik kennt eine Vielzahl stark voneinander abweichender Lösungen
für diese technische Herausforderung. So offenbart die
DE 100 39 724 C2 ein Verfahren zur Glättung einer synthetisch hergestellten Diamantschicht, bei der
der Diamant einer Relativbewegung eines Glättungsmittels ausgesetzt wird. Hierfür
wird ein auf eine Temperatur zwischen 600 und 900°C erhitztes Kupferoxid vorgeschlagen.
Es handelt sich demnach um eine thermochemische Glättung, die mittels eienr Oxidation
der Diamantschicht wirkt. Ziel ist hierbei primär die Beschleunigung des Verfahrens.
[0005] Nachteilig ist allerdings der immense Energiebedarf dieses Verfahrens, welches weiterhin
keine wirklich schnelle Glättung ermöglicht.
[0006] Die
DE 695 08 679 T2 betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Diamantwafers sowie eine Vorrichtung
zum Polieren der Diamantoberfläche, die auf mechanische Weise Diamantpulver als Schleifmittel
einsetzt, welches unter eigenem Abrieb den Wafer poliert. Hierbei wird allerdings
eingeräumt, dass hunderte von Stunden dauert, um die gewünschte glatte Oberfläche
zu erzielen. Die Schrift offenbart hierbei lediglich konstruktive Merkmale, die eine
vollständige und gleichmäßige Bearbeitung gewährleisten sollen.
[0007] Weiterhin ist aus dem Stand der Technik bekannt, Diamantschleifvorrichtungen zu nutzen,
in die Diamantabrasivmittel zum Schleifen und Polieren in unterschiedlichen Bindemitteln
eingebettet sind. Solche Diamantschleifscheiben können unter anderem eine metallische
oder eine keramische Bindung der Diamantabrasivmittel aufweisen, wie beispielsweise
offenbart in der
US 4,142,869.
[0008] Hierbei ist problematisch, dass die Qualität und Geschwindigkeit des Schleif- bzw.
des Polierprozesses von einer Vielzahl von Parametern abhängig ist, die einen aufwendigen
Betrieb bei hohen Grundkosten und schwankendem Ergebnis verursachen. Die Diamantabrasivmittel
sind Abnutzung unterworfen wie auch das Bindemittel, welches nicht elektrolysiert
werden darf.
[0009] Ist die zu bearbeitende Oberfläche eine Diamantfläche, so befindet sich auf dessen
Oberfläche ein deutlich höherer Diamantgehalt als in der Schleifvorrichtung, beispielsweise
einer Diamantschleifscheibe, was zu einer schnellen Abschwächung des Schleifeffekts
und somit niedrigen Geschwindigkeiten führt. Es ist beispielsweise bekannt, PKDs auf
Schleif- bzw. Poliermaschinen mit einer Gußscheibe mit grober Diamantkörnung zu bearbeiten,
wobei eine Laufzeit von 10 - 15 Stunden benötigt wird, um einen Abtrag von 0,8 mm
zu erreichen.
[0010] Aus der
GB-A-2 025 283 ist ein Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen bekannt
durch eine Verwendung einer rotierenden Schleifscheibe bei Schnittgeschwindigkeiten
von 2m/s bis 15 m/s, wobei auch dieses Verfahren im Bezug auf die Abtragsgeschwindigkeit
und Gleichmä-βigkeit nur unbefriedigende Ergebnisse liefern kann.
[0011] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es vor diesem Hintergrund, ein Verfahren zur
Oberflächenbearbeitung eines extrem harten Werkstoffs, insbesondere für das Schleifen
polykristalliner Diamanten (PKD), zu schaffen, welches einen deutlich schnelleren
Abtrag bei gleichmäßigem Abtrag ermöglicht.
[0012] Erreicht wird dies durch ein neues Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Die
Unteransprüche 2 bis 11 beschreiben vorteilhafte Ausführungen des Verfahrens nach
Anspruch 1.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren besteht aus einer Kombination aus Schleifen mit gebundenem
Korn und Läppen mit losem Korn in einem definierten Drehzahlbereich und mit einem
definierten Andruckbereich des Werkstücks bzw. der Werkstücke.
[0014] Hierfür wird loses Diamant- oder CBN-Pulver während der Bearbeitung auf die Schleifscheibe
aufgegeben, wobei dieser Vorgang manuell oder durch eine technische Lösung automatisiert
durchgeführt werden kann.
[0015] Dieses Verfahren nutzt die gebundene Diamantscheibe als Träger für das lose Korn
des Diamantpulvers. Es wird hierbei explizit nicht mit einem Diamantkorn in Emulsion
gearbeitet. Das lose Diamantkorn führt dazu, daß einerseits die Schleifscheibe ständig
abgerichtet wird und somit nicht stumpf wird, andererseits das lose Diamantkorn zusätzlich
mit schneidet und den Schleifvorgang beschleunigt. Der Abtrag wird hierbei in etwa
zu 80% durch loses Diamantkorn und zu 20% durch das in der Schleifscheibe gebundene
Diamantkorn erreicht.
[0016] Wesentlich für die verbesserten Abtragswerte ist das Zusammenwirken der Porosität
der Scheibenoberfläche mit dem Diamantkorn im Diamantpulver. Die je nach verwendeter
Bindung, beispielsweise keramischer oder metallischer, variierende Porosität der Schleifscheibe
dient dem Halt des Diamtpulvers auf der Scheibe und erhöht so die Reibung und den
Abtrag am Werkstück. Es besteht somit eine Abhängigkeit zwischen der Korngröße des
verwendeten Diamantpulvers und der Porosität, die bei der Auswahl der zu kombinierenden
Komponenten zu berücksichtigen ist.
[0017] Bei Ausbleiben der Diamantpulverzugabe wird das die Effizienz anzeigende Schleifgeräusch
nach ca. 5 Minuten deutlich leiser, da durch das Werkstück, beispielsweise den polykristallinen
Diamanten, das Schleifkorn abgestumpft wird und somit kein signifikanter Abtrag mehr
erfolgen kann. Somit ist eine kontinuierliche oder regelmäßig zyklische Zugabe des
losen Diamantpulvers erforderlich, um einen gleichbleibend hohen Wirkungsgrad zu erreichen.
[0018] Die Veränderung der Geräusche des Schleifvorgangs kann hierbei zur Regelung der Zugabe
an Diamantpulver auf die Schleifscheibe genutzt werden mittels AE-Sensoren. Ein weiterer
möglicher Regelparameter ist die Leistungsaufnahme des Antriebs der Schleifscheibe.
[0019] Ein weiterer wesentlicher technischer Aspekt ist die Erhöhung der Standarddrehzahl
auf eine Schnittgeschwindigkeit von 2 bis 15 m/sec. Diese Erhöhung der Schnittgeschwindigkeit
bewirkt eine deutliche Verbesserung der Schleifgeschwindigkeit, wobei diese nicht
beliebig durch eine Erhöhung der Drehzahl steigerbar ist. Vielmehr bewegt sich die
ideale Schnittgeschwindigkeit im Bereich von ca. 5 m/sec.
[0020] Die grundsätzliche Drehzahlerhöhung führt zu einer Verdopplung des Abtrages. Als
Zuschlag sollte hierbei nur reines Wasser verwendet werden, da sonst die Griffigkeit
der Schleifscheibe verloren geht und die Poren mit Schmiermittel getränkt sind.
[0021] Es ist grundsätzlich zu berücksichtigen, daß neben den beispielhaft genannten Schleifscheiben,
bzw. der genannten Körnung, andere Varianten auch möglich sein können, um vorteilhafte
Abtragswerte zu erreichen, die auf der Lehre der Erfindung basieren.
[0022] Eine mögliche Vorrichtung zur Anwendung des Verfahrens weist als Merkmale zum einen
eine Diamant-Schleifscheibe auf, die mit bis 15 m/sec rotiert, um so die Beschleunigung
des Abtrags zu erreichen. Eine besonders vorteilhafte Schnittgeschwindigkeit liegt
bei etwa 5 m/sec.
[0023] Desweiteren weist die Vorrichtung einen Werkstückhalter zur Aufnahme mehrerer zu
bearbeitender Werkstücke auf sowie eine Zufuhrvorrichtung zur Aufgabe des Diamantpulvers,
da dieses ja über den gesamten Schleifprozeß zugegeben werden muß.
[0024] Eine vorteilhafte Bauform sieht hierbei eine Zufuhrvorrichtung für das Diamantpulver
vor, die zyklisch arbeitet in einer Taktung von einer Aufgabe alle 3 Minuten. Die
zyklische Aufgabe hat sich hierbei als vorteilhaft gegenüber einem stetig kontinuierlichen
Zugabestrom herausgestellt.
[0025] Eine Diamant-Schleifscheibe mit einer Diamantkörnung zwischen D46 und D1001 hat sich
ebenfalls als zweckmäßig ergeben, da diese Körnung ein gutes Zusammenwirken mit dem
losen Korn des Diamantpulvers gezeigt hat.
[0026] Desweiteren ist von Vorteil, einer Zufuhrvorrichtung zur automatisierten Zufuhr von
Wasser auf die Diamant-Schleifscheibe vorzusehen. Die Zugabe des Wassers bewirkt eine
Mobilisierung und Aktivierung des losen Korns des Diamantpulvers unter gleichzeitiger
Vermeidung des Zusetzens der Poren in der Schleifscheibe. So kann eine unerwünschte
Sättigung der Schleifscheibe vermieden werden.
[0027] Schließlich ist es zweckmäßig, einen definierten Andruck der Werkstücke auf die Schleifscheibe
durch eine hydraulische oder pneumatische Andruck-Vorrichtung über den Werkstückhalter
aufzubringen. So kann der Andruck exakt eingestellt werden, um eine optimale Abtragseffizienz
in Abhängigkeit des zu bearbeitenden Werkstücks sowie der weiteres Schleifparameter
zu erreichen.
1. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen, insbesondere von
polykristallinen Diamanten, unter Verwendung von Diamant- oder CBN-Pulver,
wobei
- die Oberfläche der Werkstücke durch eine kombinatorische Verwendung einer rotierenden
Schleifscheibe mit dieser zugeführtem losem Diamant- oder CBN-Pulver
- unter einem Andruck von zumindest 250 g/cm2 bis 5000 g/cm2
- und bei einer Schnittgeschwindigkeit von 2 m/sec bis 15 m/sec geschliffen und abgetragen
wird.
2. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine keramisch oder metallisch gebundene Diamantschleifscheibe verwendet wird.
3. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach Anspruch 1
oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine keramisch gebundene Diamantschleifscheibe mit einer Diamantkörnung im Bereich
von D46 bis D1001 verwendet wird.
4. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine CBN-Schleifscheibe verwendet wird.
5. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
monokristallines, polykristallines Diamantpulver oder CBN-Pulver in einem Korngrößenbereich
von 0 - 252µm als Pulver regelmäßig, geregelt oder kontinuierlich zugeführt wird.
6. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Diamantpulver in einer Dosierung von ca. 1 g/min. zugeführt wird.
7. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Diamantpulver zyklisch in einer Taktung von 3 Minuten zugeführt wird.
8. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leistungsaufnahme der Schleifscheibe zur Regelung der Pulverzugabe erfasst und
einer Regelungssteuerung zugeführt wird.
9. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schleifgeräusche zur Regelung der Pulverzugabe mittels Acoustic-Emission-Sensoren
erfasst und einer Regelungssteuerung zugeführt werden.
10. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach nach einem
der vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Werkstücke mit einem Andruck von etwa 2.200 g/cm2 auf die Schleifscheibe angedrückt werden.
11. Verfahren zur Oberflächenbearbeitung von extrem harten Werkstoffen nach einem der
vorhergegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
während des Schleifvorgangs die Schleifscheibe zur Mobilisierung des zugeführten Diamantpulvers
zyklisch oder kontinuierlich mit Wasser besprüht wird.
1. Process for processing surfaces of extremely hard materials, in particular polycrystalline
diamonds using diamond or CBN powder
whereby:
- the surface of the workpiece is ground and removed by means of the combined use
of a rotating abrasive disk with the addition of loose diamond or CBN powder
- at a pressure of a minimum of 250 g/cm2 to 5000 g/cm2
- at a cutting speed of 2 m/sec to 15 m/sec.
2. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with Claim
1
characterized in that:
a ceramic or metal bound diamond abrasive disk is used
3. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with Claims
1 or 2.
characterized in that:
a ceramic bound diamond abrasive disk with a diamond grain size in the region of D46
to D1001 is used.
4. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with Claim
1,
characterized in that:
a CBN abrasive disk is used.
5. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with one
of the preceding claims,
characterized in that:
monocrystalline, polycrystalline diamond powder or CBN powder with a grain size range
of 0-252µm is added as powder at regular intervals, controlled or continuously.
6. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with one
of the preceding claims,
characterized in that:
the diamond powder is added at a dosage rate of ca. 1 g/min
7. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with one
of the preceding claims,
characterized in that:
the diamond powder is added cyclically at an Increment of 3 minutes.
8. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with Claims
1 to 5,
characterized in that:
the power input of the abrasive disk is recorded for the regulation of the addition
of powder and fed into a regulatory control.
9. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with Claims
1 to 5,
characterized in that:
The grinding noise is recorded for regulation of the addition of powder by means of
acoustic-emission sensors and fed into a regulatory control.
10. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with one
of the preceding claims,
characterized in that:
the workpiece is pressed onto the abrasive disk with a pressure of ca. 2,200 g/cm2
11. Process for processing surfaces of extremely hard materials in accordance with one
of the preceding claims,
characterized in that:
during the grinding process, the abrasive disk is sprayed cyclically or continuously
with water in order to mobilize the diamond powder added.
1. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs, notamment de diamants
polycristallins, à l'aide de poudre de diamant ou de poudre CBN,
sachant que
- la surface des pièces est poncée et usinée grâce à l'utilisation combinée d'une
meule abrasive rotative avec l'ajout de poudre de diamant ou de poudre CBN libre
- avec une pression d'au moins 250 g/cm2 à 5 000 g/cm2
- et à une vitesse de coupe de 2 m/sec à 15 m/sec.
2. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon la revendication
1,
caractérisé en ce que
une meule abrasive diamant à liant céramique ou métallique est utilisée.
3. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon la revendication
1 ou 2,
caractérisé en ce que
une meule abrasive diamant à liant céramique avec des g rains de diamant compris entre
D46 et D1001 est utilisée.
4. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon la revendication
1,
caractérisé en ce que
une meule abrasive CBN est utilisée.
5. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
de la poudre de diamant monocristalline, polycristalline ou de la poudre CBN est ajoutée
de manière régulière, régulée ou continue sous forme de poudre avec une grosseur de
grain comprise entre 0 et 252 µm.
6. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
la poudre de diamant est ajoutée avec un dosage d'environ 1 g/min.
7. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
la poudre de diamant est ajoutée de manière cyclique à une cadence de 3 minutes.
8. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que
la puissance absorbée de la meule abrasive est mesurée en vue de réguler l'ajout de
poudre et est transmise à la commande de régulation.
9. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
1 à 5,
caractérisé en ce que
les bruits de ponçage sont mesurés à l'aide de capteurs d'émission acoustique en vue
de réguler l'ajout de poudre et sont transmis à la commande de régulation.
10. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
les pièces sont appuyées sur la meule abrasive avec une pression d'environ 2 200 g/cm2.
11. Procédé d'usinage de surface de matériaux extrêmement durs selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
pendant le processus de rectification, de l'eau est vaporisée sur la meule abrasive
de manière cyclique ou continue afin de mobiliser la poudre de diamant ajoutée.