[0001] Gegenstand der Erfindung sind Montagemittel für die Montage von Natursteinelementen,
sowie ein entsprechendes Verfahren. Insbesondere geht es um den Fassadenbau und um
entsprechende Natursteinverkleidungen.
[0002] Es kommen vermehrt Natursteinverkleidungen zum Einsatz, die neben einer speziellen
Optik auch für eine dauerhafte und saubere Lösung sorgen. Der Trend geht heutzutage
in Richtung kleinerer, riemenförmig ausgebildeter Natursteinelemente 11.1, 11.2, 11.3,
wie in Fig. 1A anhand einer vertikalen Hausfassade zu erkennen ist. Diese Natursteinelemente
11.1, 11.2, 11.3 sind sehr aufwendig zu montieren, was einerseits die Kosten für derartige
Verkleidungen in die Höhe treibt und was andererseits dazu führen kann, dass sich
Ungenauigkeiten bei der Montage einstellen, welche die optische Wirkung stören können.
[0003] Häufig werden Natursteinelemente mit sogenannten Ankern an einer Wand montiert, wobei
pro Anker ein Loch in die Wand gebohrt werden und jeder Anker einzeln in diesen Löchern
befestigt werden muss. Die Natursteinelemente weissen dann typischerweise rückseitige
Löcher auf, die es ermöglichen die Natursteinelemente auf die Anker aufzustecken.
[0004] Andere Fassadenlösungen arbeiten mit geklebten Natursteinelementen. Diese Art der
Fassadenverkleidung stösst jedoch teilweise auf Ablehnung, da von Bauherren die Dauerhaftigkeit
solcher Klebelösungen bei wechselnden Wetterbedingungen angezweifelt wird.
[0005] Ein Montagemittel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus
EP 0621 382 A2 bekannt, welches auf Fliesen vormontiert wird.
[0006] Es stellt sich daher die Aufgabe eine Montagevorrichtung, respektive entsprechende
Montagemittel, zu entwickeln, die einfacher in der Handhabung sind und die es ermöglichen,
je nach Wunsch des Bauherren oder Architekten, elegante und dauerhafte Verkleidungen
mit Natursteinelementen anzubieten.
[0007] Gemäss Erfindung stellt sich weiterhin die Aufgabe, eine Lösung anzubieten, die stabil
und dauerhaft ist, wobei die Montage der Natursteinelemente aber einfacher sein soll,
als bei bisherigen Ansätzen.
[0008] Gemäss Erfindung wird ein Montagemittel bereitgestellt, deren Merkmale dem Patentanspruch
1 zu entnehmen sind. Ausserdem werden eine Natursteinverkleidung, deren Details dem
Patentanspruch 4 zu entnehmen sind, und ein Verfahren bereitgestellt, dessen Details
dem Patentanspruch 5 zu entnehmen sind. Bevorzugte Ausführungsformen sind den jeweiligen
Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
und mit Bezug auf die Zeichnung beschrieben. Soweit in der folgenden Beschreibung
nicht explizit auf eine spezielle Figur Bezug genommen wird, bezieht sich das Beschriebene
auf alle Ausführungsformen. Es zeigen:
- Fig. 1A
- eine perspektivische Ansicht einer Fassade mit einer erfindungsgemässen Natursteinverkleidung
der vertikalen Wandflächen;
- Fig. 1B
- eine perspektivische Ansicht einer Fassade mit einer erfindungsgemässen Natursteinverkleidung
einer Untersicht;
- Fig. 2
- eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemässen Natursteinverkleidung;
- Fig. 3A
- eine schematische Vorderansicht eines ersten Gegenhalters einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 3B
- eine schematische Seitenansicht eines ersten Gegenhalters einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 4A
- eine schematische Vorderansicht eines ersten Traghalters einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 4B
- eine schematische Schnittansicht eines ersten Traghalters einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht einer erfindungsgemässen Natursteinverkleidung bei
der Montage;
- Fig. 6
- eine schematische Vorderansicht eines erfindungsgemässen Montagemittels;
- Fig. 7
- eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemässen Natursteinverkleidung bei
der Montage;
- Fig. 8A
- eine schematische Vorderansicht eines Natursteinelements einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 8B
- eine schematische Schnittansicht eines Natursteinelements einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung;
- Fig. 8C
- eine schematische Ausschnittvergrösserung eines Natursteinelements einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung.
[0010] In Fig. 1A ist eine perspektivische Ansicht einer Fassade mit einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung 10 gezeigt. Es handelt sich um den Terrassenbereich eines Hauses.
Die Wände sind mit länglichen, rechteckförmigen Riegeln aus Naturstein verkleidet.
Drei dieser sogenannten Natursteinelemente 11.1, 11.2, 11.3 und die entsprechenden
Fugen 12.1, 12.2 sind mit Bezugszeichen gekennzeichnet.
[0011] In Fig. 1B ist angedeutet, das zum Beispiel auch eine Untersicht mit einer erfindungsgemässen
Natursteinverkleidung 10 versehen werden kann.
[0012] In Fig. 2 ist der Schnitt durch die drei Natursteinelemente 11.1, 11.2, 11.3 aus
Fig. 1A gezeigt.
[0013] Im Folgenden wird der generelle Aufbau der neuartigen und erfindungsgemässen Natursteinverkleidung
10 beschrieben. Dieser Aufbau wird anhand einer vertikalen Wandfläche beschrieben.
Die erfindungsgemässen Natursteinverkleidung 10 lässt sich jedoch auch an anderen
Oberflächen verwenden, wie in Fig. 1B angedeutet. Wenn im Folgenden die Begriffe "Wand",
"senkrecht", "horizontal" usw. verwendet werden, dann beziehen sich diese Begriffe
lediglich auf die Ausführung einer Wandverkleidung. Bei der Verkleidung anderer Oberflächen,
sind diese Begriffe entsprechend anzupassen.
[0014] Die Natursteinverkleidung 10 weist eine Vielzahl von Leisten (Wandleisten) 18 auf,
die wandparallel an einer zu verkleidenden Wand 40 montiert sind. In Fig. 2 ist eine
solche Wandleiste 18 gezeigt (zwei Wandleisten 18.1, 18.2 sind in Fig. 7 zu erkennen).
Die Wandleiste 18 sitzt im gezeigten Beispiel auf der Wand 40. Die Wandleiste 18 kann
z.B. mittels Dübeln an der Wand 40 befestigt werden. Vorzugsweise sind in der Wandleiste
18 Rund- oder Langlöcher (nicht in den Figuren gezeigt) vorgesehen, die ein einfaches
und schnelles Anschrauben oder Annieten der anderen Montagemittel 50 ermöglichen,
wie im folgenden näher beschrieben wird. Die Traghalter 30 und/oder Gegenhalter 20
können auch in diese Wandleiste 18 eingehakt oder eingesteckt werden.
[0015] An einer solchen Wandleiste 18 kann auf der gewünschten Höhe ein Traghalter 30 befestigt
werden. In Fig. 2 ist zu erkennen, dass der Traghalter mit dem Bezugszeichen 30.2
mit einer Niete oder Schraube 37 an der Wandleiste 18 befestigt ist. Die Niete oder
Schraube 37 kann durch ein Loch 35 (siehe Fig. 4A, 4B) hindurch gesteckt werden, das
im Traghalter 30.3 vorgesehen ist. Jeder Traghalter 30 weist mindestens einen ersten
Vorsprung 32 auf, der dazu ausgelegt ist das Natursteinelement 11 so zu untergreifen,
dass im montierten Zustand das Natursteinelement 11 auf diesem Vorsprung 32 sitzt.
Ausserdem weist der Traghalter 30 einen Aufnahmebereich 36 auf, der dazu ausgelegt
ist einen Teil 24 eines Gegenhalters 20 aufzunehmen, wie in Fig. 5 schematisch angedeutet.
[0016] Der Gegenhalter 20 hat einen Aufsteckbereich 24, der so komplementär zu dem Aufnahmebereich
36, respektive dem Aufsetzbereich ausgeführt ist, dass beim Montieren der Aufsteckbereich
24 auf den Aufnahmebereich 36 des Traghalters 30 aufschiebbar ist. Somit sitzt oder
befindet sich im montierten Zustand der Gegenhalter 20 auf dem Traghalter 30, wie
in Fig. 2 zu erkennen ist, wo z.B. ein Gegenhalter 20.2 auf einem Traghalter 30.2
sitzt.
[0017] Der Gegenhalter 20 weist einen zweiten Vorsprung 22 auf, der dazu ausgelegt ist im
montierten Zustand das Natursteinelement 11 rückseitig zu fixieren, wie in Fig. 2
gezeigt ist. In Fig. 2 sind die entsprechenden Vorsprünge 22.1 eines unteren Gegenhalters
20.1 und 22.2 eines mittleren Gegenhalters 20.2 gezeigt.
[0018] Jedes Natursteinelement 11 weist eine sichtbare Vorderseite 13 und eine Rückseite
16 mit einer ersten, maschinell gefertigten Längsausnehmung 14 (hier auch als Horizontalausnehmung
bezeichnet) und mit einer zweiten, maschinell gefertigten Längsausnehmung 15 (hier
auch als Horizontalausnehmung bezeichnet) auf.
[0019] Derartig bearbeitete Natursteinelemente 11 gibt es bisher nicht. Es kommt zu deren
Herstellung/Bearbeitung eine spezielle Bearbeitungsmaschine zum Einsatz, welche durch
verschieden angestellte Kreissägeblätter die Längsausnehmungen 14 und 15 erstellt,
bzw. bearbeitet. Die erste, maschinell gefertigte Längsausnehmung 14 wird vorzugsweise
durch ein Kreissägeblatt gefertigt, das eine Dicke SD aufweist, wie in Fig. 8C anhand
einer Ausschnittvergrösserung gezeigt. Dieses Kreissägeblatt taucht bis zur gewünschten
Tiefe von hinten her in das Natursteinelement 11 ein und erzeugt so über die gesamte
(horizontale) Länge LA die Ausnehmung 14.
[0020] An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Länge LA der Natursteinelemente variieren
kann. In Fig. 1A ist ein Beispiel gezeigt, bei dem jedes Natursteinelement 14 eine
etwas andere Länge hat.
[0021] Ein weiteres Kreissägeblatt taucht mit einer anderen Schrägstellung von hinten her
in das Natursteinelement 11 ein, um eine Fläche 15.1 der zweiten Längsausnehmung 15
zu erzeugen. Die zweite Fläche 15.2 der Längsausnehmung 15 wird durch ein Kreissägeblatt
erzeugt, dass parallel zur Hauptebene des Natursteinelements 11 liegt.
[0022] Details eines ersten Gegenhalters 20 sind den Figuren 3A und 3B zu entnehmen. Dieser
Gegenhalter 20 hat annäherungsweise die Form eines "L", das auf dem Kopf steht. In
Fig. 3B ist anhand der Seitenansicht zu erkennen, dass der Gegenhalter 20 einen als
Vorsprung 22 (hier als zweiter Vorsprung bezeichnet) ausgebildeten Schenkel hat, der
wie eine Nase etwas nach unten geneigt ist. Durch die nach unten gerichtete Neigung
ergibt sich ein klammerartiger Winkelbereich 23, der etwas zurückversetzt ist. Der
zweite Schenkel bildet einen Aufsteckbereich 24 mit einer Rückseite 21 oder Rückfläche.
Die Dicke D1 des zweiten Schenkels ist so gewählt, dass der Aufsteckbereich 24 dieses
Schenkels hinter den Traghalter 30 passt, wenn der Traghalter 30 an der Wandleiste
18 befestigt ist. Die Länge L1 des Aufsteckbereichs 24 ist vorzugsweise so gewählt,
dass sie etwas kürzer ist als die Länge L2 des Aufnahmebereichs 36. Dadurch wird gewährleistet,
dass der Gegenhalter 20 mit seinem Winkelbereich 23 nicht ganz auf dem Traghalter
30 aufsitzt. Es bleiben vorzugsweise entsprechende Zwischenräume, die in Fig. 2 mit
Z1 und Z2 gekennzeichnet sind.
[0023] In Fig. 5 ist schematisch angedeutet, dass durch eine Bewegung P1 das Natursteinelement
11 auf den Vorsprung 32 aufgeschoben werden kann. Durch die Gewichtskraft P2 wird
das Natursteinelement 11 dann nach unten gezogen (bei einer Natursteinverkleidung
einer vertikalen Wand) und wird so von dem Traghalter 30 getragen. Damit das Natursteinelement
11 gesichert, respektive fixiert ist, wird der Gegenhalter 30 von oben her aufgesteckt,
wie durch den Pfeil P3 angedeutet. Da der Vorsprung 22 dieses Gegenhalters von oben
und hinten in die Längsausnehmung 15 des Natursteinelements 11 eingreift, wird das
Natursteinelement 11 fixiert und kann nicht mehr von der Wand 40 entfernt werden.
[0024] Gemäß der Erfindung weisen, die Montagemittel 50 ein Sicherungselement in Form einer
spangenartigen Feder 51 auf, die in Fig. 6 angedeutet ist. Dieses Sicherungselement
51 wird auf den Traghalter 30 mit dem Gegenhalter 20 aufgesteckt oder aufgeschoben,
um zu verhindern, dass der Gegenhalter 20 abgenommen werden kann. Neben dieser reinen
Sicherungsfunktion, hat das Sicherungselement 51 die Funktion eine genau definierte
Federkraft vorzugeben. Diese Federkraft wirkt zwischen dem Traghalter 30 und dem Gegenhalter
20. Durch die Federkraft wird der Vorsprung 22 des Gegenhalters in die Längsausnehmung
15 hineingezogen und klammert das Natursteinelement 11 fest.
[0025] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden pro Natursteinelement
11 zwei Sicherungselemente 51.1 und 51.2 eingesetzt, die unterschiedlich grosse Federkräfte
aufweisen. Das Sicherungselement 51.1 kann z.B. eine grössere Federkraft aufweisen,
um das Natursteinelement 11 mit dem Traghalter 30.1 und Gegenhalter 20.1 an einer
vorgegebenen Position festzuklammern. Das Sicherungselement 50.2 hingegen hat eine
etwas geringere Federkraft, damit das Natursteinelement 11 im Bereich des Traghalters
30.2 und des Gegenhalters 20.2 leicht verrutschen kann. Durch diese Art der Ausführungsform
kann man temperaturbedingte Schwankungen ausgleichen.
[0026] Ein ähnlicher Effekt kann erreicht werden, indem man identische Sicherungselemente
51 an allen Punkten einsetzt, wobei aber diejenigen Flächen eines Paares aus Traghalter
30.1 und Gegenhalter 20.1 mit einem rauen, griffigen Material (z.B. Sand oder Korund)
beschichtet sind, die mit dem Natursteinelement 11 in Berührung kommen. Die entsprechenden
Flächen des anderen Paares sind unbeschichtet. Es ist auch denkbar die entsprechenden
Flächen eines Paares mit einer gleitfähigen Beschichtung zu versehen, während die
Flächen des anderen Paares unbeschichtet sind. Diese beiden Ansätze lassen sich auch
kombinieren.
[0027] In Figuren 4A und 4B ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Traghalters 30 gezeigt.
Im Schnitt ist zu erkennen, dass der Traghalter 30 im Wesentlichen zwei Bereiche aufweist,
die den zwei unterschiedlichen Funktionen des Traghalters 30 gerecht werden. Erstens
dient der Traghalter 30 zum Tragen/Fixieren des Natursteinelements 11. Um dies zu
ermöglichen, hat der Traghalter 30 einen Vorsprung 32 (hier auch mit erster Vorsprung
bezeichnet), der einen hakenförmigen Winkelbereich 33 (in Form einer nach oben gerichteten
Nase) definiert. Weiterhin hat der Traghalter 30 einen Aufnahmebereich 36 zum Aufnehmen
des Gegenhalters 20. Vorzugsweise ist dieser Aufnahmebereich 36 komplementär zu dem
Aufsteckbereich 24 des Gegenhalters 20 aufgeführt, damit der Gegenhalter 20 auf oder
hinter den Traghalter 30 geschoben oder gesteckt werden kann.
[0028] Um eine gute Auflage an der Wandleiste 18 zu ermöglichen, hat der Traghalter 30 vorzugsweise
eine plane Rückseite 31.
[0029] Vorzugsweise weist der Traghalter 30 eine Nase 34 mit Anschlagsfläche auf, gegen
die sich das Natursteinelement 11 mit seiner Rückseite 16 anstützen kann. Diese Nase
34 ist optional. Ein entsprechender Traghalter 30 ist in Fig. 4B zu erkennen.
[0030] Sowohl der Traghalter 30, als auch der Gegenhalter 20 sind vorzugsweise aus entsprechend
geformten Metall- oder Kunststoffprofilen hergestellt, die auf die jeweiligen Längen
abgelängt werden. Dadurch lassen sich diese Halter 20, 30 einfach und genau in grossen
Stückzahlen herstellen. Besonders bewährt haben sich Aluminiumprofile oder Profile
aus vernickeltem oder feuerverzinktem Stahl.
[0031] Vorzugsweise hat jedes Paar aus einem Traghalter 30 und Gegenhalter 20 zusammen mit
dem aufgesetzten oder aufgesteckten Sicherungselement 51 eine Gesamthöhe HV1, die
etwas geringer ist als die Höhe HV2 des Natursteinelements 11 (siehe Fig. 6 und 7).
Damit ist gewährleistet, dass selbst bei einer Natursteinverkleidung 10 mit offenen
Zwischenräumen 12.1, 12.2 (also ohne Fugenmaterial) die Montagemittel 50 nicht oder
kaum von aussen sichtbar sind.
[0032] Im Folgenden wird ein beispielhafter Montagevorgang geschildert. An einer zu verkleidenden
Wand 40 oder Oberfläche (es können auch andere Oberflächen, wie horizontale oder schräge
Flächen so verkleidet werden) werden die Wandleisten 18.1, 18.2 in einem definierten
Abstand HA parallel zueinander montiert, wie in Fig. 7 angedeutet. Dann werden auf
der gewünschten Höhe die Traghalter 30.1 und 30.2 befestigt. Dies kann zum Beispiel
mittels Nieten oder Schrauben 37 geschehen. Als nächstes wird ein Natursteinelement
11.2 auf die Vorsprünge 32 der Traghalter 30.1, 30.2 aufgeschoben/aufgesteckt (Bewegung
P1 in Fig. 5). Durch die Gewichtskraft P2 wird das Natursteinelement 11.1 nach unten
gezogen und von den beiden Traghaltern 30.1, 30.2 gehalten. Nun werden von oben her
die Gegenhalter 20.1, 20.2 auf die jeweiligen Traghalter 30.1, 30.2 aufgeschoben oder
aufgesteckt. Durch diesen Schritt ist das Natursteinelement 11.2 fixiert. Je nach
Ausführungsform können nun die optionalen Sicherungselemente 51.1, 51.2 aufgesteckt
oder aufgeschoben werden, um die Paare aus Traghalter/Gegenhalter 30.1, 20.1, sowie
30.2, 20.2 mit der gewünschten Federkraft zu beaufschlagen, oder um die Halter der
Paare gegeneinander zu sichern.
[0033] Pro Natursteinelement 11 werden also mindestens zwei Traghalter 30 und zwei Gegenhalter
20 benötigt. Bei sehr langen Natursteinelementen 11, können auch mehrere solche Paare
eingesetzt werden, wobei darauf geachtet werden sollte, dass es nicht zu Verspannungen
im Stein 11 kommt.
[0034] Je nach behördlichen Vorschriften, müssen die Natursteinelemente 11 so gesichert
werden, dass sie nicht in Einzelteile zerspringen und dann herabfallen können. Um
dies zu gewährleisten, können auf der Rückseite 16 entsprechende Mittel vorgesehen
werden. Entweder kann ein Stahlseil in einer weiteren (z.B. horizontal verlaufenden)
dritte Ausnehmung eingesetzt oder eingeklebt werden, oder die Rückseite 16 kann mit
einem Netz oder Band belegt werden.
| Fassade / Oberfläche |
10 |
| Natursteinelement |
11 |
| erstes Natursteinelement |
11.1 |
| zweites Natursteinelement |
11.2 |
| drittes Natursteinelement |
11.3 |
| erster Zwischenraum |
12.1 |
| zweiter Zwischenraum |
12.2 |
| Vorderseite |
13 |
| erste Längsausnehmung |
14 |
| zweite Längsausnehmung |
15 |
| Rückfläche |
16 |
| |
|
| Wandleiste oder Leiste |
18 |
| erste Wandleiste oder Leiste |
18.1 |
| zweite Wandleiste oder Leiste |
18.2 |
| |
|
| Gegenhalter |
20 |
| erster Gegenhalter |
20.1 |
| zweiter Gegenhalter |
20.2 |
| Rückfläche |
21 |
| zweiter Vorsprung |
22 |
| Winkelbereich |
23 |
| Aufsteckbereich |
24 |
| Gegenzähne |
25 |
| |
|
| Traghalter |
30 |
| zweiter Traghalter |
30.2 |
| dritter Traghalter |
30.3 |
| Rückfläche |
31 |
| erster Vorsprung |
32 |
| Winkelbereich |
33 |
| Nase mit Anschlagsfläche (optional) |
34 |
| Loch (Mittel zur Befestigung) (optional) |
35 |
| Aufnahmebereich |
36 |
| Schraube oder Niete (Mittel zur Befestigung) |
37 |
| Zähne |
38 |
| |
|
| Wand |
40 |
| |
|
| Montagemittel |
50 |
| Sicherungselement |
51 |
| erstes Sicherungselement |
51.1 |
| zweites Sicherungselement |
51.2 |
| |
|
| Horizontalabstand oder Abstand |
HA |
| Vertikale Höhe der Montagemittel 50 |
HV1 |
| Vertikale Höhe des Natursteinelements 11 |
HV2 |
| horizontale Ausdehnung (Länge) des Natursteinelements 11 |
LA |
| Montagebewegung |
P1 |
| Gewichtskraft |
P2 |
| Montagebewegung |
P3 |
1. Montagemittel (50) zur Montage eines Natursteinelements (11) vor einer Fläche (40),
mit
- einer Leiste (18) zur flächenparallelen Montage an der Fläche (40),
- einem Traghalter (30), der Mittel (35, 37) zur Befestigung an der Leiste (18) aufweist,
wobei
o der Traghalter (30) mindestens einen ersten Vorsprung (32) aufweist, der dazu ausgelegt
ist das Natursteinelement (11) so zu untergreifen, dass im montierten Zustand das
Natursteinelement (11) auf diesem Vorsprung (32) sitzt, und
o der Traghalter (30) einen Aufnahmebereich (36) aufweist, der dazu ausgelegt ist
einen Teil eines Gegenhalters (20) aufzunehmen,
- einem Gegenhalter (20) mit
o einem Aufsteckbereich (24), der so komplementär zu dem Aufnahmebereich (36) ausgeführt
ist, dass beim Montieren der Aufsteckbereich (24) auf den Aufnahmebereich (36) des
Traghalters (30) aufschiebbar oder ansetzbar ist, so dass im montierten Zustand der
Gegenhalter (20) auf dem Traghalter (30) sitzt, und mit
o einem zweiten Vorsprung (22), der dazu ausgelegt ist im montierten Zustand das Natursteinelement
(11) rückseitig zu fixieren
- dadurch gekennzeichnet, dass das Montagemittel (50) ein spangenartiges Federelement (51) umfasst, welches den
Gegenhalter (20) und den Traghalter (30), nach dem Aufsetzen des Gegenhalters (20)
auf den Traghalter (30), mit einer definierten Federkraft miteinander verbindet.
2. Montagemittel (50) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass pro Natursteinelement (11) zwei Montagemittel (50.1, 50.2) aus je einem Traghalter
(30.1, 30.2) einem Gegenhalter (20.1, 20.2) und einer Leiste (18.1, 18.2) eingesetzt
werden, und wobei es sich um Leisten (18.1, 18.2) handelt, die parallel zueinander
entlang der Fläche (40) verlaufen und die einen gegenseitigen Abstand (HA) haben,
der kleiner ist als die Längenausdehnung (LA) des Natursteinelements (11).
3. Montagemittel (50) nach einen der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass pro Natursteinelement (11.2) ein erstes Montagemittel (50.1) aus je einem Traghalter
(30.1) einem Gegenhalter (20.1) und einer Leiste (18.1) und ein zweites Montagemittel
(50.2) aus je einem Traghalter (30.2) einem Gegenhalter (20.2) und einer Leiste (18.2)
eingesetzt werden, und wobei das erste Montagemittel (50.1) ein erstes Sicherungselement
(51.1) umfasst und das zweite Montagemittel (50.2) ein zweites Sicherungselement (51.2)
umfasst, wobei das erste Sicherungselement (51.1) eine kleiner Federkraft aufbringt
als das zweite Sicherungselement (51.2).
4. Natursteinverkleidung (10) mit einer Vielzahl von Leisten (18.1, 18.2) zur flächenparallelen
Montage an einer zu verkleidenden Fläche (40), mit einer Anzahl m von Natursteinelementen
(11.1, 11.2) und mit einer Anzahl n von Traghaltern (30.1, 30.2) und Gegenhaltern
(20.1, 20.2), wobei gilt, dass die Anzahl n doppelt so gross ist wie die Anzahl m,
und wobei
- jedes Natursteinelement (11.1, 11.2) eine sichtbare Vorderseite (13) und eine Rückseite
(16) mit einer ersten, maschinell gefertigten Längsausnehmung (14) und einer zweiten,
maschinell gefertigten Längsausnehmung (15) umfasst,
- je zwei Traghalter (30.1, 30.2) an benachbarten Leisten (18.1, 18.2) befestigt sind
und je ein Natursteinelement (11.1, 11.2) mit der ersten Längsausnehmung (14) auf
diesen beiden Traghaltern (30.1, 30.2) sitzt,
- jeder der n Traghalter (30) mindestens einen ersten Vorsprung (32) aufweist, der
dazu ausgelegt ist das Natursteinelement (11) so zu untergreifen, dass im montierten
Zustand das Natursteinelement (11) mit seiner ersten Längsausnehmung (14) auf diesem
Vorsprung (32) sitzt,
- jeder der n Traghalter (30) einen Aufnahmebereich (36) aufweist, der dazu ausgelegt
ist einen Teil des Gegenhalters (20) aufzunehmen,
- jeder der n Gegenhalter (20) einen Aufsteckbereich (24) aufweist, der so komplementär
zu dem Aufnahmebereich (36) ausgeführt ist, dass beim Montieren der Aufsteckbereich
(24) auf den Aufnahmebereich (36) des Traghalters (30) aufschiebbar ist, so dass im
montierten Zustand der Gegenhalter (20) auf dem Traghalter (30) sitzt,
- jeder der n Gegenhalter (20) einen zweiten Vorsprung (22) aufweist, der dazu ausgelegt
ist im montierten Zustand das Natursteinelement (11) durch ein Eingreifen in die zweite
Längsausnehmung (15) rückseitig zu fixieren, und wobei
- auf jeden der beiden Traghalter (30.1, 30.2) je ein Gegenhalter (20.1, 20.2) aufgesetzt
ist, und jeder der beiden Gegenhalter (20.1, 20.2) in die zweite Längsausnehmung (15)
eingreift, um das Natursteinelement (11.1, 11.2) zu fixieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Natursteinverkleidung (10) pro Traghalter (30) und Gegenhalter (20) zusätzlich
ein spangenartiges Federelement (51) umfasst, welches den Gegenhalter (20) und den
Traghalter (30) mit einer definierten Federkraft miteinander verbindet.
5. Verfahren zur Montage einer Natursteinverkleidung (10),
gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:
- flächenparalleles Befestigen mindestens zweier Leisten (18.1, 18.2) an einer zu
verkleidenden Fläche (40) in einem gegenseitigen Abstand (HA),
- Befestigen eines ersten Traghalters (30.1) an einer ersten der beiden Leisten (18.1),
- Befestigen eines zweiten Traghalters (30.2) an einer zweiten der beiden Leisten
(18.2),
- Aufsetzen eines länglichen Natursteinelements (11.2), dessen Längsausdehnung (LA)
grösser ist als der Abstand (HA), wobei beim Aufsetzen eine erste maschinell gefertigte
Längsausnehmung (14) des Natursteinelements (11.2) auf entsprechende Vorsprünge (32.1,
32.2) der Traghalter (30.1, 30.2) geschoben wird,
- Montieren eines ersten Gegenhalters (20.1) auf den ersten Traghalter (30.1), wobei
ein entsprechender Vorsprung (22) des Gegenhalters (20.1) in eine zweite maschinell
gefertigte Längsausnehmung (15) des Natursteinelements (11.2) eingreift,
- Montieren eines zweiten Gegenhalters (20.2) auf den zweiten Traghalter (30.2), wobei
ein entsprechender Vorsprung (22) des Gegenhalters (20.2) in die zweite maschinell
gefertigte Längsausnehmung (15) des Natursteinelements (11.2) eingreift, und
- wobei auf jeden Traghalter (30.1, 30.2) samt Gegenhalter (20.1, 20.2) je ein Sicherungselement
in Form eines spangenartigen Federelements (51.1, 51.2) aufgesetzt oder aufgeschoben
wird, welches den Traghalter und den Gegenhalter miteinander verbindet.
1. Mounting means (50) for mounting a natural stone element (11) in front of a surface
(40), comprising
- a strip (18) for surface-parallel mounting on the surface (40);
- a support holder (30) which comprises means (35, 37) for fastening to the strip
(18), with
o the support holder (30) comprising at least one first projection (32) which is arranged
to engage under the natural stone element (11) in such a way that in the mounted state
the natural stone element (11) will sit on said projection (32), and with
o the support holder (30) comprising a receiving area (36) which is arranged to accommodate
a part of a counterholder (20);
- a counterholder (20) with
o an insertion area (24) which is arranged to be complementary to the receiving area
(36) in such a way that during mounting the insertion area (24) can be slid or placed
onto the receiving area (36) of the support holder (30), so that in the mounted state
the counterholder (20) will sit on the support holder (30), and with
o a second projection (22) which is arranged to fix the natural stone element (11)
on the rear side in the mounted state;
- characterized in that the mounting means (50) comprises a clasp-like spring element (51) which connects
the counterholder (20) and the support holder (30) with each other with a defined
spring force after placing the counterholder (20) on the support holder (30).
2. Mounting means (50) according to claim 1, characterized in that two mounting means (50.1, 50.2) made of one respective support holder (30.1, 30.2),
counterholder (20.1, 20.2) and strip (18.1, 18.2) are used for each natural stone
element (11), with the strips (18.1, 18.2) concerning such that extend parallel with
respect to each other along the surface (40) and have a mutual distance (HA) which
is smaller than the longitudinal extension (LA) of the natural stone element (11).
3. Mounting means (50) according to one of the preceding claims 1 or 2, characterized in that a first mounting means (50.1) made of one respective support holder (30.1), counterholder
(20.1) and strip (18.1) and a second mounting means (50.2) made of one respective
support holder (30.2), counterholder (20.2) and strip (18.2) are used for each natural
stone element (11.2), with the first mounting means (50.1) comprising a first securing
element (51.1) and the second mounting means (50.2) a second securing element (51.2),
with the first securing element (51.1) providing a lower spring force than the second
securing element (51.2).
4. Natural stone cladding (10), comprising a plurality of strips (18.1, 18.2) for surface-parallel
mounting on a surface (40) to be clad, comprising a number m of natural stone elements
(11.1, 11.2) and a number n of support holders (30.1, 30.2) and counterholders (20.1,
20.2), wherein it applies that the number n is twice as large as the number m, and
with
- each natural stone element (11.1, 11.2) comprising a visible front side (13) and
a rear side (16) with a first machine-made longitudinal recess (14) and a second machine-made
longitudinal recess (15);
- two support holders (30.1, 30.2) each being fastened to adjacent strips (18.1, 18.2),
and one respective natural stone element (11.1, 11.2) sitting with the first longitudinal
recess (14) on said two support holders (30.1, 30.2);
- each of the n support holders (30) comprising at least one first projection (32)
which is arranged to engage beneath the natural stone element (11) in such a way that
in the mounted state the natural stone element (11) sits with its first longitudinal
recess (14) on said projection (32);
- each of the n support holders (30) comprising a receiving area (36) which is arranged
to receive a portion of the counterholder (20);
- each of the n counterholders (20) comprising an insertion area (24) which is arranged
in a complementary manner in relation to the receiving area (36) in such a way that
during mounting the insertion area (24) can be slid onto the receiving area (36) of
the support holder (30), so that the counterholder (20) sits on the support holder
(30) in the mounted state;
- each of the n counterholders (20) comprising a second projection (22) which is arranged
to fix the natural stone element (11) in the mounted state on the rear side by engagement
in the second longitudinal recess (15), and with
- one respective counterholder (20.1, 20.2) being placed on each of the support holders
(30.1, 30.2), and each of the two counterholders (20.1, 20.2) engaging in the second
longitudinal recess (15) in order to fix the natural stone element (11.1, 11.2);
characterized in that the natural stone cladding (10) additionally comprises a clasp-like spring element
(51) for each support holder (30) and counterholder (20), which spring element connects
the counterholder (20) and the support holder (30) with a defined spring force with
each other.
5. Method for mounting a natural stone cladding (10),
characterized by the following steps:
- surface-parallel fastening of at least two strips (18.1, 18.2) to a surface (40)
to be clad at a distance from each other (HA);
- fastening of a first support holder (30.1) to a first one of the two strips (18.1);
- fastening of a second support holder (30.2) to a second one of the two strips (18.2);
- insertion of an elongated natural stone element (11.2), the longitudinal extension
(LA) of which is larger than the distance (HA), with a first machine-made longitudinal
recess (14) of the natural stone element (11.2) being slid onto respective projections
(32.1, 32.2) of the support holder (30.1, 30.2) during insertion;
- mounting of a first counterholder (20.1) on the first support holder (30.1), with
a respective projection (22) of the counterholder (20.1) engaging in a second machine-made
longitudinal recess (15) of the natural stone element (11.2);
- mounting of a second counterholder (20.2) on the second support holder (30.2), with
a respective projection (22) of the counterholder (20.2) engaging in the second machine-made
longitudinal recess (15) of the natural stone element (11.2), and
- with a securing element in form of a clasp-like spring element (51.1, 51.2) being
placed or slid onto each support holder (30.1, 30.2) plus counterholder (20.1, 20.2),
which spring element connects the support holder and the counterholder with each other.
1. Organe de montage (50) destiné au montage d'un élément en pierre naturelle (11) devant
une surface (40), comportant
- une baguette (18) permettant un montage plan-parallèle au niveau de la surface (40),
- un support de fixation (30) qui présente des moyens (35, 37) de fixation sur la
baguette (18), où
o le support de fixation (30) présente au moins une première saillie (32) qui est
conçue pour saisir l'élément en pierre naturelle (11) par dessous de façon telle qu'à
l'état monté, l'élément en pierre naturelle (11) repose sur cette saillie (32), et
o le support de fixation (30) présente une zone de réception (36) qui est conçue pour
loger une partie du bras support (20),
- un bras support (20) présentant
o une zone d'enfichage (24) qui est exécutée de façon complémentaire à la zone de
réception (36) de sorte que, lors du montage, la zone d'enfichage (24) peut être déplacée
ou appliquée sur la zone de réception (36) du support de fixation (30) de façon telle
qu'à l'état monté, le bras support (20) repose sur le support de fixation, et présentant
o une seconde saillie (22) qui est exécutée de façon telle qu'à l'état monté, elle
fixe l'élément en pierre naturelle (11) côté arrière,
- caractérisé en ce que l'organe de montage (50) comprend un élément élastique de type agrafe (51) qui, après
le placement du bras support (20) sur le support de fixation (30), relie le bras support
(20) et le support de fixation (30) ensemble selon une force de ressort définie.
2. Organe de montage (50) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on utilise par élément en pierre naturelle (11) deux organes de montage (50.1,
50.2) composés chacun d'un support de fixation (30.1, 30.2), d'un bras support (20.1,
20.2) et d'une baguette (18.1, 18.2), et dans lequel il s'agit de baguettes (18.1,
18.2) qui s'étendent parallèlement l'une à l'autre le long de la surface (40) et ont
un écart mutuel (HA) qui est inférieur à l'extension longitudinale (LA) de l'élément
en pierre naturelle (11).
3. Organe de montage (50) selon l'une des revendications précédentes 1 ou 2, caractérisé en ce que par élément en pierre naturelle (11.2), on utilise un premier organe de montage (50.1)
composé d'un support de fixation (30.1), d'un bras support (20.1) et d'une baguette
(18.1), et un second organe de montage (50.2) composé d'un support de fixation (30.2),
d'un bras support (20.2) et d'une baguette (18.2), dans lequel le premier organe de
montage (50.1) comprend un premier élément de sécurité (51.1) et le second organe
de montage (50.2) un second élément de sécurité (51.2), le premier élément de sécurité
(51.1) appliquant une plus faible force de ressort que le second élément de sécurité
(51.2).
4. Revêtement en pierre naturelle (10) comportant une pluralité de baguettes (18.1, 18.2)
pour un montage plan-parallèle sur une surface à revêtir (40), comportant un nombre
m d'éléments en pierre naturelle (11.1, 11.2) et un nombre n de supports de fixation
(30.1, 30.2) et de bras supports (20.1, 20.2), où il s'agit que le nombre n soit deux
fois plus grand que le nombre m, et où
- chaque élément en pierre naturelle (11.1, 11.2) comporte une face avant visible
(13) et une face arrière (16) comportant un premier évidement longitudinal (14) fabriqué
par machine et un second évidement longitudinal (15) fabriqué par machine,
- deux supports de fixation respectifs (30.1, 30.2) sont fixés sur des baguettes voisines
(18.1, 18.2) et un élément en pierre naturel (11.1, 11.2) repose par le premier évidement
longitudinal (14) sur ces deux supports de fixation (30.1, 30.2) ;
- chacun des n supports de fixation (30) présente au moins une première saillie (32)
qui est conçue pour saisir par dessous l'élément en pierre naturelle (11) de façon
telle qu'à l'état monté, l'élément en pierre naturelle (11) repose par son premier
évidement longitudinal (14) sur cette saillie (32),
- chacun des n supports de fixation (30) présente une zone de réception (36) qui est
conçue pour loger une partie du bras support (20),
- chacun des n bras supports (20) présente une zone d'enfichage (24) qui est exécutée
de façon complémentaire à la zone de réception (36), si bien que lors du montage,
la zone d'enfichage (24) peut être poussée sur la zone de réception (36) du support
de fixation (30), de façon telle qu'à l'état monté, le bras support (20) repose sur
le support de fixation (30),
- chacun des n bras supports (20) présente une seconde saillie (22) qui est conçue
pour fixer à l'état monté l'élément en pierre naturelle (11) par insertion dans le
second évidement longitudinal (15) côté arrière, et où
- sur chacun des deux supports de fixation (30.1, 30.2) est placé respectivement un
bras support (20.1, 20.2) et chacun des deux bras supports (20.1, 20.2) s'insère dans
le second évidement longitudinal (15) pour fixer l'élément en pierre naturelle (11.1,
11.2),
caractérisé en ce que le revêtement en pierre naturelle (10) comporte en outre par support de fixation
(30) et bras support (20) un élément élastique de type agrafe (51) qui relie ensemble
le bras support (20) et le support de fixation (30) selon une force de ressort définie.
5. Procédé de montage d'un revêtement en pierre naturelle (10),
caractérisé par les étapes suivantes :
- fixation plan-parallèle d'au moins deux baguettes (18.1, 18.2) sur une surface (40)
à revêtir selon un écart mutuel (HA),
- fixation d'un premier support de fixation (30.1) au niveau d'une première des deux
baguettes (18.1),
- fixation d'un second support de fixation (30.2) au niveau d'une seconde des deux
baguettes (18.2),
- placement d'un élément en pierre naturelle allongé (11.2), dont l'extension longitudinale
(LA) est supérieure à l'écart (HA), où lors du placement, un premier évidement fabriqué
par machine (14) de l'élément en pierre naturelle (11.2) est poussé sur des saillies
(32.1, 32.2) correspondantes du support de fixation (30.1, 30.2),
- montage d'un premier bras support (20.1) sur le premier support de fixation (30.1),
où une saillie correspondante (22) du bras support (20.1) s'insère dans un second
évidement longitudinal (15) fabriqué par machine de l'élément en pierre naturelle
(11.2),
- montage d'un second bras support (20.2) sur le second support de fixation (30.2),
où une saillie correspondante (22) du bras support (20.2) s'insère dans le second
évidement longitudinal (15) fabriqué par machine de l'élément en pierre naturelle
(11.2), et
- dans lequel sur chaque support de fixation (30.1, 30.2) y compris son bras support
(20.1, 20.2) est placé ou est poussé un élément de sécurité sous la forme d'un élément
élastique de type agrafe (51.1, 51.2), qui relie ensemble le support de fixation et
le bras support.