[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz, bestehend aus zwei gleichen, plattenförmigen,
rechteckigen Fußbodenpaneelen, die jeweils aufweisend:
- eine Trittfläche,
- eine der Trittfläche gegenüberliegende Basisfläche,
- zwei parallel zueinander liegende stirnseitige, schmale Seitenflächen
- und zwei in Längsrichtung verlaufende, zueinander parallele Seitenflächen
- sowie wenigstens zwei komplementäre Klettverschluss-Elemente im Bereich der zu verbindenden
Seitenflächen wobei die komplementären Klettverschluss-Elemente derart miteinander
verbunden sind, dass das Fußbodenpaneel mit dem Fußbodenpaneel eine lösbare Verbindung
bilden kann,
[0002] Ein Bausatz der eingangs genannten Art ist aus der
DE 199 40 837 A1 bekannt. Die
DE 199 40 837 A1 betrifft ein Verlegesystem für Bodenbeläge aus einzelnen plattenartigen Elementen,
die so koppelbar oder gekoppelt sind, dass einzelne Elemente formschlüssig verbunden
sind und vorzugsweise durch die Kopplung aufeinander zugezogen werden, wozu unter
anderem eine Haftverbindung zwischen den Plattenelementen durch Klettverbindung beschrieben
ist. Dazu können Klettbänder dienen, die in die ggf. vorhandene Umfangsprofilierung
der Plattenelemente eingearbeitet sind. Beispielsweise kann in die Nut der rauhe Teil
der Klettverbindung eingearbeitet sein, und an der Feder ist kann der weiche Teil
der Klettverbindung angebracht sein. Wenn beide Teile der Klettverbindung zusammengedrückt
werden, werden die entsprechenden Plattenelemente fest zusammengehalten, diese können
aber auch wieder einfach voneinander getrennt werden
[0003] Aus der
EP 1 898 023 A2 ist ebenfalls ein Bausatz aus Fußbodenpaneelen bekannt. Die Klettverschluss-Elemente
sind in einer zur Basisfläche offenen Ausnehmung des einen Fußbodenpaneels und an
einem Verlängerungsarm des zweiten Fußbodenpaneels angeordnet und liegen planparallel
zur Basisfläche.
[0004] Nachteilig bei den bekannten Bausätzen ist, dass aufgrund des sich in vertikaler
Richtung einstellenden Spiels zweier Fußbodenpaneele untereinander es zu einer allmählichen
Zerstörung des Klettverschlusses kommt, da die verhakten Teile des Klettverschlusses
immer wieder gegeneinander vertikal verschoben werden können. Die Paneelverbindung
kann sich daher auf Dauer lösen, da keine ausreichende Verbindung über die vorhandenen
Nut-Feder-Elemente gegeben ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist, einen Bausatz der eingangs genannten Art zu konzipieren,
dessen verlegte Fußbodenpaneele einen stabileren Klettverschluss bilden können, so
dass die oben genannten Nachteile nicht auftreten.
[0006] Diese Aufgabe ist durch einen gattungsgemäßen, aus zwei gleichen Fußbodenpaneelen
bestehenden Bausatz gelöst, bei dem
- die Seitenflächen senkrecht oder schräg zur Trittfläche ausgerichtete Stirnflächen
aufweisen,
- an wenigstens einer der Stirnflächen eine Ausnehmung oder Nut eingebracht ist, in
der wenigstens ein Klettverschluss-Element eingelegt ist,
- wobei die Ausnehmung oder Nut eine Tiefe aufweist, die gleich oder kleiner als eine
Dicke des Klettverschluss-Elementes ist.
[0007] Die miteinander zu kontaktierenden Klettverschluss-Elemente sind an vertikalen bzw.
schrägen Stirnflächen der Fußbodenpaneele befestigt. Dabei kann die Stirnfläche Teil
der Seitenfläche des Fußbodenpaneels sein und eine flache, gegenüber einer Nutzschicht
zurückversetzte Ausnehmung aufweisen, in die wenigstens ein Klettverschluss-Element
einlegbar und dort befestigbar ist.
[0008] Die Klettverschluss-Elemente können an den in Längsrichtung verlaufenden Seitenflächen
und/oder an den schmalen Seitenflächen der Fußbodenpaneele angebracht sein. Damit
diesen sie sowohl in Längs- als auch in Querrichtung als Halteelemente.
[0009] Die Klettverschluss-Elemente können jeweils ein Paar von Flausch- und Pilzbändern
oder Velours- und Häkchenbändern umfassen. Beim Zusammenfügen der Fußbodenpaneele
werden vorzugsweise Flausch- und Pilzbänder eingesetzt, da sich diese für starke Beanspruchungen
eignen.
[0010] Die Klettverschluss-Elemente können an den Seitenflächen an wenigstens zwei - beispielsweise
zueinander gewinkelten - Ebenen angebracht sein.
[0011] Bekanntlich sind Klettverschlusselemente sowohl in technischen Bereichen als auch
in Haushalt als Schnellverschlüsse einsetzbar. Es wurde festgestellt, dass ein Fußbodenbelag,
der aus über Klettverschlüsse miteinander verbundenen Fußbodenpaneelen entstanden
ist, eben und ausreichend stabil ist, d.h. praktisch auch bei gewissen Fertigungstoleranzen
noch spielfrei bleibt. Die Verbindung zweier Fußbodenpaneele mittels Klettverschlüsse
ist ausreichend stark und dauerhaft. Außerdem lassen sich die gefügten Fußbodenpaneele
voneinander einfach lösen. Die als Fußbodenpaneele bezeichneten Elemente können auch
auf Wänden, Decken und Fassaden verlegt werden. Der Begriff "Fußbodenpaneel" soll
daher nicht einschränkend auf eine Fußbodenverlegung verstanden werden.
[0012] Vorzugsweise sind die Klettverschluss-Elemente streifenförmig. Sie weisen eine Länge
auf, die der der Seitenfläche des Fußbodenpaneels gleich oder nahezu gleich ist. Bei
einer anderen Ausführung sind an der Seitenfläche wenigstens zwei streifen- oder punktförmige
Klettverschluss-Elemente beabstandet angeordnet.
[0013] Schließlich bezieht sich die Erfindung auch auf einen aus gefügten Fußbodenpaneelen
der vorstehend benannten Art bestehenden Flächenbelag. Der Flächenbelag kann ein Fußboden,
eine Wand- oder Deckenverkleidung sein.
[0014] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0015] Die Figuren zeigen:
- Figuren 1 bis 4
- Ausführungsbeispiele der Erfindung, die einen Bausatz aus zwei gleichartigen, rechteckigen
Fußbodenpaneelen mit senkrechten Stirnflächen darstellt, vor und nach der Zusammenfügung
der Fußbodenpaneele, in einem schematischen Teilschnitt;
- Figuren 5 bis 8
- Ausführungsbeispiele der Erfindung, die einen Bausatz aus zwei gleichartigen, rechteckigen
Fußbodenpaneelen mit schräg angeordneten Stirnflächen darstellt, vor und nach der
Zusammenfügung der Fußbodenpaneele, in einem schematischen Teilschnitt;
- Figuren 9 und 10
- jeweils ein Fußbodenpaneel in Draufsicht auf seine Trittfläche.
[0016] Zur besseren Verständlichkeit der Ausführungsbeispiele werden folgende Begriffe erläutert,
wie sie im Zusammenhang mit der Zeichnung verwendet werden:
- Ein "Fußboden" besteht aus mehreren verlegten, zusammengefügten Fußbodenpaneelen;
- Die "Trittfläche" entspricht der sich nach der Verlegung ergebenden Oberseite der
Fußbodenpaneele bzw. deren Nutzschicht;
- Die "Basisfläche" entspricht einer der Trittfläche gegenüberliegenden Unterseite des
Fußbodenpaneels;
- Ein "Klettverschlusselement" bedeutet ein Hakenband, ein Pilzband oder Veloursband
bzw. Flauschband; vergl. hierzu WIKIPEDIA-Erläuterung "Klettverschluss": "Der Klettverschluss
ist ein textiles, fast beliebig oft zu lösendes Verschlussmittel, das auf dem Prinzip
von Klettenfrüchten beruht. Es besteht in der typischen Form aus zwei Nylonstreifen,
wovon einer Widerhäkchen, der andere Schlaufen hat. Zusammengepresst ergeben sie einen
haltbaren Schnellverschluss." Klettverschlüsse aus verschiedenen Materialien und für
verschiedene Beanspruchungen werden z. B. angeboten von der Firma "Der Kreiger Industrietextilien
GmbH, Wien (Österreich). Es lassen sich hierbei u.a. folgende Kombinationen unterscheiden:
Haken- und Flauschband, Pilz- und Veloursband, Pilz- und Flauschband. Je nach betrieblicher
Anforderung lassen sich unterschiedliche Klettverschlusselemente der vorgenannten
Art verwenden.
- "Klettverschluss" ist eine Verbindung insbesondere zweier Fußbodenpaneele, die durch
Zusammenfügen der miteinander wirkenden Klettverschlusselemente entstanden ist;
- "Seitenfläche" bezieht sich auf die profilartig gestaltete Flächenkonturen an den
Schmal- und Breitseiten der Fußbodenpaneele;
- "Kontaktfläche" bezieht sich in vorliegendem Fall auf zwei senkrecht oder schräg zur
Tritt- bzw. Basisfläche gerichtete, miteinander in Kontakt stehende Flächen der Seitenflächen.
Die besagten Flächen der Seitenflächen können mit den Klettverschlusselementen bestückt
sein;
- "Gegenpaneel" bezieht sich auf das Fußbodenpaneel, das mit dem anderen zusammenwirkt;
- "Seitenfläche" ist die auf eine durch die Tritt- und Basisflächen begrenzte und von
deren Kanten ausgehende Fläche des Fußbodenpaneels;
[0017] Begriffe, wie "oben", "obere", "unten", "untere", "unterhalb", oberhalb", beziehen
sich auf die auf einen horizontalen Untergrund verlegten Fußbodenpaneele, wie dies
auch in der Zeichnung dargestellt ist.
[0018] Die Figuren 1 und 2 sowie 3 und 4 zeigen jeweils zwei gleichartige Fußbodenpaneele
103, 103' vor und nach dem Zusammenfügen (Fußbodenpaneel und Gegenpaneel), die in
Draufsicht auf ihre Trittfläche 11 rechteckig (vgl. Figuren 9 und 10) sind und damit
zwei längliche Seitenflächen 1.1, 2.1 sowie zwei an den Schmalseiten liegende Seitenflächen
1.2, 2.2 aufweisen. Jeweils die gegenüberliegenden Schmalseiten sind mit unterschiedlichen
Kopfstücken ausgestattet, die bei Aufbau des Fußbodens zusammengefügt werden. Die
aus hochwertigem Holzwerkstoff gefertigten Paneele
103, 103' weisen jeweils eine Kernschicht 3, eine obere Nutzschicht 5 und eine Unterschicht
7 auf. Andere Schichtaufbauten und Materialien sind möglich.
[0019] Die Fußbodenpaneele 103, 103' gemäß Figuren 1 bis 4 weisen jeweils eine senkrecht
zur Trittfläche 11 ausgerichtete Stirnfläche 40, 52 der Seitenflächen 1.1, 2.1 auf.
Hierbei sind auf die Stirnflächen 40, 52 Flausch- und Pilzbänder C, D angeklebt. So
ist gemäß Figuren 2 und 4 eine an der senkrechten Kontaktfläche der beiden Fußbodenpaneele
angeordnete Klettband-Verbindung V2 entstanden. Eine zusätzliche mechanische Verbindung
bilden die hakenartig zusammenwirkenden Kupplungselemente, d. h. die Lippe 17 und
die Nut 19.
[0020] Die Ausführung gemäß Figuren 3 und 4 beinhaltet zusätzlich noch parallel zur Basisfläche
12 ausgerichtete, "waagrechte" Klettband-Verbindungen V1, gebildet aus den Klettverschlusselementen
A und B.
[0021] Bei der Typenauswahl von Klettverschlusselementen wurde das Pilzband bevorzugt, da
es eine höhere Haftkraft als die des Häkchenbandes aufweist.
[0022] Die als Klettverschlusselemente eingesetzten Flausch- und Pilzbänder A; B werden
üblicherweise in technischen Bereichen, wie bei Ausstattung von Kraftfahrzeugen, bei
Weltraumanzügen und Raumausstattung, z. B. bei Gardinen verwendet. Zusammengepresst
ergeben sie einen praktischen, lösbaren Schnellverschluss, der auch für extreme Beanspruchungen
geeignet ist.
[0023] Bei den erfindungsgemäßen Fußbodenpaneelen erfüllen die Flausch- und Pilzbänder A;
B zugleich andere Funktionen als nur die Herstellung einer mechanischen Klettbänder-Verbindung.
Beispielsweise sorgen sie für eine erhöhte Schallabsorption. Sie sind dauerhaft imprägniert
und weisen eine wasserabweisende Oberfläche auf, die schnell trocknet. Sie unterliegen
keiner Belastung von Kleininsekten, weil sie aus synthetischen Polyesterfasern hergestellt
sind. Sollten die Fußbodenpaneele zur Erstellung von Bodenbelägen in sanitären Einrichtungen
oder in Krankenhäusern eingesetzt werden, so empfiehlt es sich, die Klettverschlusselemente
antibakteriell auszurüsten.
[0024] Bei den aufeinander gepressten Flausch- und Pilzbändern A, B:; C, D kommt es im Lauf
der Zeit praktisch zu keinem Haltekraftverlust, da im Wesentlichen keine Schließzyklen
des Klettverschlusses vorgesehen sind. Ein spürbarer Haltekraftverlust kann normalerweise
erst nach mehreren, beispielsweise nach 30 Schließzyklen, auftreten. Dies ist bei
den verlegten Fußbodenpaneelen nicht zu erwarten.
[0025] Die Pilz- und Flauschbänder A, B:; C, D erstrecken sich auf die gesamte Länge L1
(vgl. Fig. 9) der Seitenflächen 1.1, 2.1.
[0026] Die Figuren 5 bis 8 zeigen jeweils zwei baugleiche Fußbodenpaneele 107, 107' mit
abgeschrägten Seitenflächen 1.1, 2.1. Eine Schrägfläche 54 der Seitenfläche 1.1 erstreckt
sich zwischen der Nutzschicht 5 und einem unteren, vorstehenden Schenkel 55 und ist
durch das Flauschband E abgedeckt. Dementsprechend ist das Pilzband F auf eine Schrägfläche
53 der anderen Seitenfläche 2.1 aufgeklebt.
[0027] Gemäß Figuren 6 und 8 sind die Fußbodenpaneele miteinander durch die hakenartig zusammenwirkenden
Elemente: Lippe 17 und Nut 19 sowie durch eine schräge Klettband-Verbindung V3 gekoppelt.
Bezugszeichenliste:
[0028]
- 1.1, 1.2
- Seitenfläche
- 2.1, 2.2
- Seitenfläche
- 3
- Kernschicht
- 5
- Nutzschicht
- 7
- Unterschicht
- 11
- Trittfläche
- 12
- Basisfläche
- 17
- Lippe
- 19
- Nut
- 40
- Stirnfläche
- 52
- Stirnfläche
- 53, 54
- schräge Stirnfläche
- 55
- Schenkel
- 67
- Ausnehmung
- A
- Klettband (Flauschband)
- B
- Klettband (Pilzband)
- C
- Klettband (Flauschband)
- D
- Klettband (Pilzband)
- E
- Klettband (Flauschband)
- F
- Klettband (Pilzband)
- L1
- Länge
- T
- Tiefe
- V1, V2, V3
- Klettband-Verbindung
- 103, 103'
- Fußbodenpaneel
- 107, 107'
- Fußbodenpaneel
1. Bausatz, bestehend aus zwei gleichen, plattenförmigen, rechteckigen Fußbodenpaneelen
(103, 103'; 107, 107'), die jeweils aufweisen:
- eine Trittfläche (11),
- eine der Trittfläche (11) gegenüberliegende Basisfläche (12),
- zwei parallel zueinander liegende stirnseitige, schmale Seitenflächen (1.1, 2.1)
und zwei in Längsrichtung verlaufende, zueinander parallele Seitenflächen (1.2, 2.2),
- sowie wenigstens zwei komplementäre Klettverschluss-Elemente (C, D; E, F) im Bereich
der zu verbindenden Seitenflächen (1.1; 1.2), wobei die komplementären Klettverschluss-Elemente
(C, D; E, F) derart miteinander verbunden sind, dass das erste Fußbodenpaneel (103;
107) mit dem zweiten Fußbodenpaneel (103'; 107')eine lösbare Verbindung (V2; V3) bilden
kann, wobei
- die Seitenflächen (1.1, 2.1, 1.2, 2.2) senkrecht oder schräg zur Trittfläche (11)
ausgerichtete Stirnflächen (40, 52; 53, 54) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
- an wenigstens einer der Stirnflächen (40, 52; 53, 54) eine Ausnehmung (67) oder
Nut eingebracht ist, in der wenigstens ein Klettverschluss-Element (D) eingelegt ist,
- und dass die Ausnehmung (67) oder Nut eine Tiefe (T) aufweist, die gleich oder kleiner
als eine Dicke (d) des Klettverschluss-Elementes (D) ist.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klettverschluss-Elemente (C, D; E, F) ein Paar von Flausch- und Pilzbändern umfassen.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klettverschluss-Element (A, B; C, D; E, F) streifenförmig ist und eine Länge
(L1) hat, die der der Seitenfläche (1.1, 1.2; 2.1, 2.2) gleich oder nahezu gleich
ist.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenflächen (1.1, 2.1) wenigstens zwei streifen- oder punktförmige Klettverschluss-Elemente
(A, B; C, D; E, F) beabstandet angeordnet sind.
5. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur nach dem Zusammenfügen der Fußbodenpaneele entstandenen Klettband-Verbindung
eine mechanische Verbindung vermittels hakenartig zusammenwirkenden Kupplungselemente,
wie Lippe (17) und die Nut (19), vorgesehen ist.
6. Flächenbelag, bestehend aus gefügten Fußbodenpaneelen nach einem der Ansprüche 1 -
5.
1. Construction set consisting of two identical, plate-shaped, rectangular floor panels
(103, 103'; 107, 107') which each comprise:
- a stepping surface (11),
- a base surface (12) opposite the stepping surface (11),
- two mutually parallel, end-side, narrow lateral surfaces (1.1, 2.1) and two mutually
parallel lateral surfaces (1.2, 2.2) which extend in the longitudinal direction,
- and at least two complementary hook-and-loop fastener elements (C, D; E, F) in the
region of the lateral surfaces (1.1; 1.2) to be connected, wherein the complementary
hook-and-loop fastener elements (C, D; E, F) are connected to one another in such
a way that the first floor panel (103; 107) can form a releasable connection (V2;
V3) with the second floor panel (103'; 107'),
wherein
- the lateral surfaces (1.1, 2.1, 1.2, 2.2) comprise end surfaces (40, 52; 53, 54)
oriented perpendicularly or obliquely to the stepping surface (11),
characterised in that
- on at least one of the end surfaces (40, 52; 53, 54) a recess (67) or groove is
introduced in which at least one hook-and-loop fastener element (D) is laid,
and
in that
the recess (67) or groove has a depth (T) which is equal to or less than a thickness
(d) of the hook-and-loop fastener element (D).
2. Construction set as claimed in claim 1, characterised in that the hook-and-loop fastener elements (C, D; E, F) include a pair of frieze and mushroom
tapes.
3. Construction set as claimed in claim 1, characterised in that the hook-and-loop fastener element (A, B; C, D; E, F) is in the form of a strip and
has a length (L1) which is identical or almost identical to that of the lateral surface
(1.1, 1.2; 2.1, 2.2).
4. Construction set as claimed in claim 1, characterised in that at least two strip-like or punctiform hook-and-loop fastener elements (A, B; C, D;
E, F) are disposed in a spaced-apart manner on the lateral surfaces (1.1, 2.1).
5. Construction set as claimed in claim 1, characterised in that, in addition to the hook-and-loop tape connection produced after the floor panels
have been assembled, a mechanical connection is provided by means of coupling elements
which cooperate in a hook-like manner, such as lip (17) and the groove (19).
6. Surface covering, consisting of assembled floor panels as claimed in any one of claims
1 -5.
1. Kit de montage se composant de deux panneaux de sol (103, 103'; 107, 107') rectangulaires,
en forme de plaque, identiques qui présentent chacun :
- une surface de marche (11),
- une surface de base (12) opposée à la surface de marche (11),
- deux surfaces latérales (1.1, 2.1) étroites, côté avant se trouvant parallèles l'une
à l'autre et deux surfaces latérales (1.2, 2.2) parallèles l'une à l'autre, s'étendant
dans le sens longitudinal,
- ainsi qu'au moins deux éléments à fermeture autoagrippante complémentaires (C, D
; E, F) dans la zone des surfaces latérales à relier (1.1 ; 1.2), dans lequel les
éléments à fermeture autoagrippante (C, D; E, F) complémentaires sont reliés entre
eux de telle manière que le premier panneau de sol (103 ; 107) puisse former avec
le second panneau de sol (103' ; 107') une liaison détachable (V2 ; V3),
dans lequel les surfaces latérales (1.1, 2.1, 1.2, 2.2) présentent des surfaces avant
(40, 52 ; 53, 54) orientées perpendiculairement ou en biais par rapport à la surface
de marche (11),
caractérisé en ce que
- sur au moins une des surfaces avant (40, 52 ; 53, 54), un évidement (67) ou une
rainure est introduit, dans laquelle au moins un élément à fermeture autoagrippante
(D) est inséré,
- et en ce que l'évidement (67) ou la rainure présente une profondeur (T) qui est identique ou inférieure
à une épaisseur (d) de l'élément à fermeture autoagrippante (D).
2. Kit de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments à fermeture autoagrippante (C, D ; E, F) comportent une paire de bandes
de tissu à longs poils et champignon.
3. Kit de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément à fermeture autoagrippante (A, B ; C, D ; E, F) est en forme de bande et
présente une longueur (L1) qui est égale ou presque égale à celle de la surface latérale
(1.1, 1.2 ; 2.1, 2.2).
4. Kit de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur les surfaces latérales (1.1, 2.1), au moins deux éléments à fermeture autoagrippante
(A, B ; C, D ; E, F) en forme de bande ou de point sont agencés à distance.
5. Kit de montage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'outre la liaison de bande à fermeture autoagrippante apparue après l'assemblage des
panneaux de sol, une liaison mécanique est prévue à l'aide d'éléments de couplage
coagissant comme crochet tels que la lèvre (17) et la rainure (19).
6. Revêtement de surface se composant de panneaux de sol assemblés selon l'une des revendications
1 à 5.