GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf Stützen für Möbel oder dergleichen,
und insbesondere auf eine längenverstellbare Stütze für Möbel.
HINTERGRUND DER ERFINDUNG
[0002] Es sind allgemein Stützen bzw. Trägerelemente für Möbel bekannt, die auf unterschiedliche
Art und Weise höhenverstellbar bzw. längenverstellbar sind, wie etwa bei höhenverstellbaren
Tischen oder verschiebbaren Auflage- oder Beistellflächen.
[0003] Ausgehend von z.B. höhenverstellbaren Stützen, bei denen verschiebbare Stützenteile
fest miteinander verspannt werden, ist eine Vielzahl von höhenverstellbaren Stützen
im Stand der Technik bekannt, bei denen bspw. ein federbeaufschlagten Betätigungselement
die gegeneinander verschiebbaren Teile verriegelt bzw. freigibt. Mit solchen Betätigungselementen
ist im Allgemeinen eine werkzeugfreie Höhenverstellung möglich.
[0004] Solche Stützen weisen typischerweise ein Außen- und ein Innerohr auf, das verschiebbar
in dem Außenrohr angeordnet ist. Ein bspw. federbeaufschlagtes Betätigungselement
weist bei solchen bekannten Stützen typischerweise Eingriffselemente auf, die in entsprechende
Eingriffselemente eingreifen, die im Inneren der Stütze fest angeordnet sind. Wenn
sich das Betätigungselement in der Sperrposition befindet, greifen die Eingriffselemente
des Betätigungselements in die Eingriffselemente im Inneren der Stütze ein und halten
auf diese Weise das Außenrohr und das Innenrohr in einer festen Position zueinander.
Ist das Betätigungselement hingegen in einer Freigabeposition, so stehen die Eingriffselemente
nicht miteinander in Eingriff und das Außen- und Innenrohr sind frei gegeneinander
verschiebbar.
[0005] Zum Beispiel offenbart das Gebrauchsmuster
DE 202 11 968 U1 eine derartige höhenverstellbare Stütze mit einem Außenrohr und einem verschiebbaren
Innenrohr in dem eine Höhenverstellung mit Eingriffselementen fest angeordnet ist.
Ein federbeaufschlagtes Betätigungselement erstreckt sich durch das Außenrohr, das
Innenrohr. und die Höhenverstellung und greift im Inneren der Stütze in die Eingriffselemente
der Höhenverstellung ein.
[0006] Ein ähnliches System offenbaren die Gebrauchsmuster
DE 10 2008 000 628 U1 und
DE 20 2008 012 616 U1, bei denen keine gesonderte Höhenverstellung im Innenrohr verwendet wird, sondern
eine Innenwand des Innenrohrs Eingriffselemente für das Betätigungselement in Form
von speziell geformten Öffnungen aufweist. Das Betätigungselement weist entsprechend
geformte Vorsprünge auf, die in die Öffnungen eingreifen können. Ein ähnliches System
mit Öffnungen in einer Innenwand des Innenrohres und Vorsprüngen an dem Betätigungselement
offenbart auch die
DE 196 39 691 C1.
[0007] Bei solchen bekannten höhenverstellbaren Stützen ist bspw. die Federbeaufschlagung
relativ stark ausgebildet, da die Sperrwirkung der Höhenverstellung auf dem Eingreifen
der Eingriffselemente des Betätigungselements und der im Inneren der Stütze angeordneten
Eingriffselemente beruht. Um die Sperrwirkung zu erzielen müssen die Eingriffselemente
fest aneinander gedrückt werden, da sie sich sonst voneinander aufgrund der teilweise
auf sie wirkenden Gewichtskraft lösen könnten. Folglich ist eine entsprechende Kraftausübung
zur Betätigung des Betätigungselements und zur Überwindung der Federkraft notwendig.
[0008] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte längenverstellbare und
insbesondere höhenverstellbare Stütze oder ein Trägerelement für Möbel oder dergleichen
zur Verfügung zu stellen.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0009] Nach einem ersten Aspekt stellt daher die vorliegende Erfindung eine längenverstellbare
Stütze für Möbel oder dergleichen bereit, mit: wenigstens einem äußeren und wenigstens
einem inneren Stützelement, wobei das innere Stützelement verschiebbar in dem äußeren
Stützelement angeordnet ist; einem Zahnprofil, das an einer Innenseite des inneren
Stützelements angeordnet ist; einem Zahnrad, das in das Zahnprofil eingreifend angeordnet
ist, wobei das Zahnrad eine Außenzahnung und eine Innenzahnung aufweist; einem Betätigungselement,
das in die Innenzahnung des Zahnrads eingreift; wobei das Betätigungselement von einer
Sperrposition in eine Freigabeposition verschiebbar ist und das Betätigungselement
in der Sperrposition das Zahnrad fixiert und in der Freigabeposition das Zahnrad freigibt.
[0010] Weitere Aspekte und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den abhängigen
Ansprüchen, der beigefügten Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
[0011] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun beispielhaft und unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung beschreiben, in der:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer längenverstellbaren Stütze für Möbel oder dergleichen
in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung in einer Vorderansicht veranschaulicht;
Fig. 2 die Stütze nach Fig. 1 in einer perspektivischen Schnittansicht veranschaulicht;
Fig. 3 die Stütze in einer ersten Längsquerschnittsansicht darstellt;
Fig. 4 die Stütze in einer zweiten von der in Fig. 3 verschiedenen Längsquerschnittsansicht
darstellt; und
Fig. 5 die Stütze in einer Breitenquerschnittsansicht veranschaulicht.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
[0012] In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer längenverstellbaren Stütze bzw. Trägerelement
1 für Möbel oder dergleichen in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung veranschaulicht.
Vor einer detaillierten Beschreibung folgen zunächst allgemeine Erläuterungen zu den
Ausführungsbeispielen und deren Vorteile.
[0013] Wie in der Einleitung bereits erwähnt, weisen im Stand der Technik bekannte Stützen,
wie bspw. in
DE 10 2008 000 628 U1,
DE 20 2008 012 616 U1 oder
DE 196 39 691 C1 offenbart, typischerweise ein Außenrohr und ein Innerohr auf, das verschiebbar in
dem Außenrohr angeordnet ist. Ein bspw. federbeaufschlagtes Betätigungselement weist
dabei Eingriffselemente auf, die in entsprechende Eingriffselemente eingreifen, die
im inneren der Stütze fest angeordnet sind. In der Sperrposition greifen die Eingriffselemente
des Betätigungselements in die Eingriffselemente im Inneren der Stütze ein und halten
auf diese Weise das Außenrohr und das Innenrohr in einer festen Position zueinander.
[0014] Bei solchen bekannten höhenverstellbaren Stützen für Möbel ist die Federbeaufschlagung
für das Betätigungselement relativ stark ausgebildet, damit, wie eingangs erwähnt,
die auf die Stütze wirkende Gewichtskraft nicht die Eingriffselemente voneinander
löst. Diese Federkraft muss dementsprechend ein Benutzer zur Betätigung des Betätigungselements
überwinden. Außerdem bergen die vorgeschlagenen Lösungen der eingangs erwähnten Druckschriften
das Risiko, dass sich die Eingriffselemente lösen können. Dies hängt damit zusammen,
dass die auf die Stütze wirkende Gewichtskraft im Wesentlichen auf die ineinander
in Eingriff stehenden Eingriffselemente übertragen wird. Folglich muss die Federkraft
zumindest so stark ausgebildet sein, dass die durch die auf die Eingriffselemente
wirkende Gewichtskraft hervorgerufene Kraftkomponente, die in die Verschiebungsrichtung
des Betätigungselements zeigt, die Federkraft nicht übersteigt.
[0015] Bei dem oben genannten Stand der Technik, der Öffnungen als Eingriffselemente in
dem Innenrohr vorsieht, hängen die Schritte, in denen die Höhenverstellung oder Längenverstellung
vorgenommen werden kann, letztlich von der Öffnungsgröße ab. Die Öffnungsgröße kann
allerdings nicht zu klein gewählt werden, da ansonsten die Gefahr besteht, dass die
in die Öffnungen eingreifenden Eingriffselemente des Betätigungselements, die dann
ebenfalls entsprechend klein ausgestaltet sein müssten, strukturell nicht mehr in
der Lage wären, der auf sie wirkenden Gewichtskräfte zu widerstehen. Außerdem lastet
bei diesen höhenverstellbaren Stützen das Gewicht des zu stützenden Möbels ebenfalls
teilweise auf den Eingriffselementen, was die Betätigung des Betätigungselements erschweren
kann oder zu einem Verklemmen der Eingriffselemente führen kann.
[0016] Der Erfinder hat nun erkannt, dass der Mechanismus für die Längenverstellung einer
Stütze bzw. und insbesondere für höhenverstellbare Stützen dadurch verbessert werden
kann, dass bspw. die auf die Stütze wirkende Gewichtskraft in ein Drehmoment umgewandelt
wird. Dadurch ist es bspw. möglich, dass die Gewichtskraft nicht direkt auf den Eingriffselementen
ruht, die die Sperrung der Höhen- bzw. Längenverstellung sicherstellen.
[0017] So umfassen die Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung einer längenverstellbaren
Stütze wenigstens ein äußeres und wenigstens ein inneres Stützelement, wobei das innere
Stützelement verschiebbar in dem äußeren Stützelement angeordnet ist. Das innere und/oder
äußere Stützelement kann/können dabei bspw. ein Hohlprofil mit einem runden, oval,
rechteckigen oder jeden beliebigen anderen Querschnitt aufweisen. Das äußere und das
innere Stützelement sind teleskopartig ineinander verschiebbar, sodass sich die Gesamtlänge
des teleskopartig angeordneten äußeren und inneren Stützelements verändern lässt.
Dadurch kann bspw. die Höhe eines von der Stütze gestützten Möbelstücks oder bspw.
der Abstand zweier mit der Stütze verbundener (Möbel-)Teile verändert werden.
[0018] Bei manchen Ausführungsbeispielen ist die verstellbare Stütze im Wesentlichen senkrecht
zur Stellfläche angeordnet und damit höhenverstellbar. Sie kann bei anderen Ausführungsbeispielen
aber auch in einem anderen Winkel zur Stellfläche bzw. Erdoberfläche angeordnet sein
und bspw. auch als horizontale Stütze bzw. horizontaler Träger dienen. So kann bspw.
die Stütze auch horizontal angeordnet sein und bei Bedarf in horizontaler Richtung
verlängert werden, um bspw. die Arbeitsfläche eines Tisches durch Verschieben einer
mit der Stütze gekoppelten Arbeitsfläche zu vergrößern. Die Stütze ist demnach allgemein
dazu geeignet, einen variablen Abstand zwischen zwei Teilen oder Flächen bereitzustellen,
mit denen sie in Kontakt steht. Auch soll der Begriff "Stütze" nicht auf eine vertikale
Aufstellung beschränkt sein, sondern kann in jeder Arbeitslage eine stützende bzw.
tragende Funktion insbesondere an einem Möbelteil ausüben.
[0019] An einer Innenseite des wenigstens einen inneren Stützelements ist ein Zahnprofil
angeordnet. Das Zahnprofil kann bspw. an einer Zahnstange ausgebildet sein, die an
dem inneren Stützelement fest angeordnet ist, oder es bspw. an einer Innenseite des
inneren Stützelements ausgebildet. Das Zahnprofil ist vertikal im inneren Stützelement
angeordnet, das heißt in Längsrichtung des Stützelements die gleichzeitig auch Verschieberichtung
ist. Das Zahnprofil ist bspw. rippenartig ausgebildet, wobei die Rippen als Eingriffselemente
für ein Zahnrad dienen. Das Zahnrad weist Eingriffselemente in Form von Zähnen auf
und es ist so im Inneren der Stütze angeordnet, dass es in das Zahnprofil eingreifen
kann. So greift bspw. die Außenzahnung des Zahnrads in die Rippen der Zahnstange ein
oder in die Rippen, die an einer Innenseite des inneren Stützelements ausgebildet
sind. Das Zahnprofil bzw. die Rippen können dabei in beliebiger Form ausgestaltet
sein und bspw. durch Erhebungen, Vertiefungen oder Ausnehmungen geformt werden. Das
Zahnprofil stellt dabei eine Oberfläche bereit, die als Eingriffsfläche für das Zahnrad
geeignet ist.
[0020] Dabei haben die Eingriffselement des Zahnrads und die Eingriffselemente des Zahnprofils
bspw. jeweils einen spezifischen Abstand, durch den ein spezifisches Rastmaß für die
Höhen- bzw. Längenverstellung gebildet wird. Je weiter die Eingriffselemente beabstandet
sind, desto größer sind die Abstände, in denen ein Eingriffselement des Zahnrads in
das entsprechende Eingriffselement des Zahnprofils eingreift und desto größer ist
demnach das Rastmaß, in der die Höhen- bzw. Längenverstellung verstellt werden kann.
Das Zahnrad weist neben der Außenzahnung, die in das Zahnprofil eingreifend ausgebildet
ist, eine Innenzahnung auf. Bei manchen Ausführungsbeispielen kann die Rasterung bzw.
das Rastmaß auch durch die Innenzahnung gebildet sein. Dabei sind für das Rastmaß
bspw. der Durchmesser auf dem sich das Zahnrad abrollt und die Innenzahnung mit ihrem
Winkel bzw. ihrer Anzahl der Zähne ausschlaggebend. Nimmt man bspw. an, dass das Zahnrad
20 Zähne in der Innenzahnung aufweist, das heißt pro Winkelabstand von 18° einen (360°/18°
entspricht 20 Zähnen auf dem gesamten Kreisumfang), so ergibt eine Drehung um 18°
bei einem entsprechenden Wälzkreis-Durchmesser von ca. 3,2 cm einen Kreisbogen von
ca. 5 mm, und damit einen Hub bzw. ein Rastmaß von ca. 5 mm.
[0021] Weiter umfasst die längenverstellbare Stütze ein Betätigungselement, das ausgebildet
ist, in die Innenzahnung des Zahnrads einzugreifen. Das Betätigungselement ist von
einer Sperrposition in eine Freigabeposition verschiebbar, wobei das Betätigungselement
in der Sperrposition das Zahnrad fixiert und in der Freigabeposition das Zahnrad freigibt.
[0022] Das Betätigungselement erstreckt sich bei manchen Ausführungsbeispielen durch das
äußere und innere Stützelement bspw. in Querrichtung, d.h. im Wesentlichen senkrecht
zur Längsrichtung der Stützelemente hindurch. Dazu weisen das innere und das äußere
Stützelement jeweils eine Öffnung auf. Bei manchen Ausführungsbeispielen weist dabei
das äußere Stützelement eine Öffnung auf, die an die äußere Form des Betätigungselements
angepasst ist, z.B. ein rundes Loch, während das innere Stützelement bspw. ein Langloch
aufweist, das sich in Längsrichtung des inneren Stützelements erstreckt.
[0023] Das Betätigungselement weist bei manchen Ausführungsbeispielen einen Längsabschnitt
auf, der bspw. auch als Drehachse für das Zahnrad dient und an dem das Zahnrad drehbar
gelagert ist, wenn sich das Betätigungselement in der Freigabeposition befindet. Dieser
Längs- oder auch Achsenabschnitt des Betätigungselements greift bspw. in eine Führung
ein oder ist drehbar in dieser gelagert, die an einer Innenseite des äußeren Stützelements
angebracht ist. Bei manchen Ausführungsbeispielen ist das Betätigungselement auch
als feststehende Achse ausgebildet, die sowohl in der Freigabeposition als auch in
der Sperrposition drehfest ist. Es können auch zwei Führungen vorgesehen sein, die
einander gegenüberliegend an der jeweiligen Innenseite des äußeren Stützelements angeordnet
sind. Dabei weist das Betätigungselement bspw. Vorsprünge oder wenigstens einen Vorsprung
auf, der in eine an den Vorsprung angepasste Gegennut in einer Führung eingreifen
kann, wenn sich das Betätigungselement in der Sperrposition befindet. Der Vorsprung
und die Gegennut können auch so ausgebildet sein, dass das Betätigungselement auch
in der Freigabeposition drehfest ist. Das Betätigungselement kann natürlich auch auf
andere Art und Weise drehfest angeordnet sein, indem es bspw. fest verspannt wird
oder verschraubt wird. So ist bei manchen Ausführungsbeispielen der Vorsprung durch
einen Bolzen, bspw. einen Zylinder-Passstift, ausgebildet, der in die Führung so eingreift,
dass die Drehachse des Betätigungselements drehfest ist. In dem Bereich, in dem die
Führung bzw. Führungen angebracht ist/sind, kann das innere Stützelement ebenfalls
eine sich in Längsrichtung erstreckende Öffnungen aufweisen. Verschiebt man nun das
innere Stützelement relativ zum äußeren, so können sich das Betätigungselement bzw.
sein Längsabschnitt und die Führung in der jeweiligen Längsöffnung des inneren Stützelements
entlang verschieben.
[0024] Bei manchen Ausführungsbeispielen weist das Betätigungselement einen Vorsprung auf,
der in die Innenzahnung des Zahnrads eingreift, wenn sich das Betätigungselement in
der Sperrposition befindet. Dazu ist bei manchen Ausführungsbeispielen die Längsachse
des Betätigungselements bspw. als Sicherungsbolzen ausgestaltet, der in die Führung
eingreift. An dem Sicherungsbolzen kann bspw. das Zahnrad zusätzlich drehbar gelagert
sein. Außerdem weist bspw. der Sicherungsbolzen einen Vorsprung oder mehrere Vorsprünge
auf, die eine Außenzahnung bilden, der in die Innenzahnung des Zahnrads eingreift,
wenn das Betätigungselement in der Sperrposition ist.
[0025] Das Betätigungselement kann bspw. als einstückiger Sicherungsbolzen ausgebildet sein.
Dadurch ist bei manchen Ausführungsbeispielen die Montage und Herstellung des Betätigungselements
besonders einfach.
[0026] Ferner kann das Betätigungselement eine Ausnehmung aufweisen, wobei die Innenzahnung
des Zahnrads frei bewegbar in der Ausnehmung angeordnet ist, wenn sich das Betätigungselement
in der Freigabeposition befindet. Diese Ausnehmung kann bspw. an dem Sicherungsbolzen
angeformt sein.
[0027] Damit das Betätigungselement in der Sperrposition bleibt bzw. nach Betätigung in
diese zurückkehrt, ist es bei manchen Ausführungsbeispielen mechanisch vorgespannt.
So ist bspw. eine Feder in einer Führung angeordnet, sodass das Betätigungselement
gegen diese Feder gedrückt werden muss, um es von der Sperrposition in die Freigabeposition
zu bewegen.
[0028] In der Sperrposition greifen demnach bei manchen Ausführungsbeispielen Eingriffselemente
des Betätigungselements in die Innenzahnung des Zahnrads ein, das im Eingriff mit
dem Zahnprofil steht. Folglich wird jede translatorische Bewegung der an dem inneren
Stützelement angebrachten Zahnprofil auf das in Eingriff stehende Zahnrad übertragen
und somit die translatorische Bewegung in eine Drehbewegung des Zahnrads übersetzt.
Das Zahnrad überträgt die Drehbewegung auf das mit der Innenzahnung in Eingriff stehende
Betätigungselement. Das Betätigungselement ist dabei zumindest in der Sperrposition
drehfest und kann, wie oben ausgeführt, weiter über Vorsprünge in Eingriff mit Nuten
in einer Führung stehen. Das Betätigungselement und damit das Zahnrad, das in das
Zahnprofil eingreift, sind folglich in der Sperrposition gesperrt. In der Sperrposition
wird demnach die vertikal auf das Zahnprofil wirkende Gewichtskraft durch das in Eingriff
stehende Zahnrad in ein Drehmoment übersetzt. Dieses Drehmoment überträgt sich auf
das in Eingriff stehende drehfeste Betätigungselement. Das drehfeste Betätigungselement
überträgt das Drehmoment bspw. durch den fest in der Nut sitzenden Vorsprung an die
Führung, die wiederum an dem äußeren Stützelement angebracht ist.
[0029] Durch diese Kraftübertragung existiert praktisch keine Komponente der Gewichtskraft,
die in Richtung des Betätigungsweges des Betätigungselements wirkt. Dadurch kann das
Betätigungselement nicht aufgrund der Gewichtskraft aus der Sperrposition in die Freigabeposition
gelangen. Folglich ist bspw. eine Vorspannung des Betätigungselements ausreichend,
die lediglich das Zurückkehren des Betätigungselements in die Sperrposition nach Betätigung
sicherstellt.
[0030] Verschiebt man nun das Betätigungselement aus der Sperrposition in die Freigabeposition,
so verschiebt sich die durch Vorsprünge gebildete Außenzahnung des Betätigungselements
in einen Hohlbereich des Zahnrads, sodass das Zahnrad und das Betätigungselement nicht
mehr in Eingriff miteinander stehen. Der Hohlbereich des Zahnrads kann derart ausgebildet
sein, dass er dem Außenumfang des Außenzahnungsbereichs des Betätigungselements entspricht,
der somit das Zahnrad in diesem Bereich drehbar lagert. Folglich kann sich das Zahnrad,
das nicht mehr in Eingriff mit dem Betätigungselement steht, frei drehen und somit
können das innere und das äußere Stützelement gegeneinander verschoben werden.
[0031] Bei manchen Ausführungsbeispielen sind mehr als ein inneres und/oder äußeres Stützelement
vorhanden. Generell kann das äußere oder das innere Stützelement dasjenige sein, das
auf einer Stellfläche aufgestellt oder an einer Fläche oder einem Bereich eines Möbels
oder dergleichen befestigt wird. Steht zum Beispiel das äußere Stützelement einer
höhenverstellbaren Stütze auf dem Boden oder einer Stellfläche, so kann das (letzte)
innere Stützelement einen entsprechenden Teil eines Möbelstückes tragen und dort entsprechend
angeordnet sein, wie bspw. in einer Ecke einer Schreibtischplatte, an einer Sitzfläche
eines Bürostuhls, an der Unterseite eines Schrankes usw. Die Anordnung ist bei manchen
Ausführungsbeispielen auch umgekehrt, sodass das innere Stützelement auf dem Boden
oder einer Stellfläche aufsteht, während das äußere Stützelement mit einem Möbelstück
verbunden ist.
[0032] Bei manchen Ausführungsbeispielen ist die Stütze entsprechend dazu ausgelegt, das
Möbel oder dergleichen vertikal zu unterstützen, d.h. es steht im Wesentlichen senkrecht
auf dem Boden. Durch diese Anordnung im Wesentlichen parallel zur Gewichtskraft des
zu stützenden Möbels ist es möglich bspw. die Stützelemente entsprechend als Hohlprofile
auszubilden. Hohlprofile sind im Allgemeinen in Längsrichtung, d.h. in Richtung des
sich erstreckenden Hohlraumes, wesentlich steifer als in Querrichtung und sind durch
die Materialeinsparung leichter als Vollprofile.
[0033] Weiter kann das Betätigungselement derart ausgebildet sein, dass es bündig mit der
Außenseite des äußeren Stützelements abschließt. Das Betätigungselement weist bspw.
einen Tastenbereich auf, der in der Sperrposition bündig mit der Außenseite des äußeren
Stützelements abschließt. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass sich ein Benutzer
an einem vorstehenden Betätigungselement bspw. das Bein verletzt.
[0034] Zurückkommend zu den Fig. 1 bis 5 veranschaulichen diese ein Ausführungsbeispiel
einer längenverstellbaren Stütze 1 für Möbel oder dergleichen, wie bspw. eine höhenverstellbare
Stütze für einen Arbeitstisch, in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.
[0035] Die Stütze 1 hat ein äußeres Stützelement 2 und ein in dem äußeren Stützelement 2
angeordnetes inneres Stützelement 3. Ein Betätigungselement 4 ist so in dem äußeren
Stützelement 2 und inneren Stützelement 3 angeordnet, dass es sich quer zur Längsrichtung
hindurch erstreckt (Fig. 1 zeigt nur die Vorderseite des Betätigungselements 4). Dabei
weist das äußere Stützelement 2 eine an die runde Form des Betätigungselements 4 angepasste
Öffnung auf.
[0036] Das Betätigungselement 4 kann von einer Sperrposition, in der es mit der Außenseite
des äußeren Stützelements 2 bündig abschließt in eine Freigabeposition bewegt werden,
in der das innere Stützelement 3 gegen das äußere Stützelement teleskopartig verschiebbar
ist.
[0037] Das Betätigungselement 4 weist einen einstückig ausgebildeten Sicherungsbolzen 11
auf, der sich quer zur Längsrichtung durch das äußere 2 und innere Stützelement 3
erstreckt (siehe Fig. 2, 3 und 5). An dem Sicherungsbolzen 11 ist ein Zahnrad 5 gelagert,
das mit seiner Außenzahnung 23 in Rippen 7 einer Zahnstange 6 eingreift. Die Zahnstange
6 ist mit Verschraubungen 17 an einer Innseite 20 des inneren Stützelements 3 fest
angebracht. Die Zahnstange 6 steht im Eingriff mit dem Zahnrad 5, sodass jede in Längsrichtung
auf die Zahnstange 6 wirkende Kraft auf das Zahnrad 5 übertragen wird, welche die
Kraft in ein Drehmoment umwandelt.
[0038] Das Zahnrad 5 weist innen einen Hohlraum auf, in dem eine Innenzahnung 24 angeordnet
ist. In diese Innenzahnung 24 des Zahnrads 5 greifen Vorsprünge 13 auf der Außenseite
des Sicherungsbolzens 11 ein, wenn sich das Betätigungselement 4 in der Sperrposition
befindet. Die Vorsprünge 13 bilden dabei eine Außenzahnung auf der Oberfläche des
rundgeformten Sicherungsbolzens 11, die passend zur Innenzahnung 24 des Zahnrads 5
ausgebildet ist.
[0039] Wenn nun das innere Stützelement 3 gegenüber dem äußeren Stützelement 2 bewegt werden
soll, bewegt die Zahnstange 6 das in sie eingreifende Zahnrad 5, welches wiederum
über seine Innenzahnung 24 in die Vorsprünge 13 des Sicherungsbolzens 11 eingreift,
der ebenfalls bewegt werden möchte. Auf diese Art und Weise setzt die Zahnstange 6
zusammen mit dem Zahnrad 5 die Längsbewegung beim Verschieben des inneren Stützelements
3 gegenüber dem äußeren Stützelements 2 in eine Drehbewegung des Zahnrads 5 und somit
auch des Sicherungsbolzens 11 des Betätigungselements 4 um. Der Sicherungsbolzen 11
bildet dabei eine Drehachse 18, um die sich das Zahnrad 5 drehen kann. Analog überträgt
die Zahnstange 6 die auf die Stütze 1 wirkende Gewichtskraft auf das Zahnrad 5, wodurch
die wirkende Gewichtskraft in ein Drehmoment umgewandelt wird.
[0040] Das Zahnrad 5, die Zahnstange 6 und die Innenzahnung 24 sind in diesem Ausführungsbeispiel
derart ausgebildet, dass die Rasterung für die Längenverstellung bzw. bei entsprechender
Anordnung der Stütze 1 für die Höhenverstellung 5 mm beträgt. Durch eine entsprechende
Änderung der Größe des Zahnrads 5, der Zahnstange 6 und der Innenzahnung 24 bzw. eine
Änderung der entsprechenden Zahnsprofile lassen sich auch andere Rastwerte verwirklichen,
bspw. zwischen 2-15 mm.
[0041] Der Sicherungsbolzen 11 des Betätigungselements 4 weist weiter Vorsprünge 14 auf,
die in eine Führung 16 eingreifen, die wiederum jeweils eine Gegennut zu den Vorsprüngen
14 aufweist. Die Vorsprünge 14 greifen so in die entsprechenden Gegennuten der Führung
16 ein, dass der Sicherungsbolzen 11 drehfest ist, wenn sich das Betätigungselement
4 in der in den Fig. 1 bis 5 gezeigten Sperrposition befindet. Die Führung 16 ist
an einer Innenseite des äußeren Stützelements 2 angeordnet.
[0042] Die Längenverstellung ist also dadurch gesperrt, dass die Vorsprünge 14 fest in den
jeweiligen Gegennuten der Führung 16 sitzen, wenn sich das Betätigungselement 4 in
der Sperrposition befindet. Dadurch ist das Betätigungselement 4 drehfest, das wiederum
eine Drehung des mit ihm in Eingriff stehenden Zahnrads 5 verhindert, das wiederum
eine Verschiebung der Zahnstange 6 verhindert. Folglich kann das innere Stützelement
2 nicht gegen das äußere Stützelement 3 verschoben werden, solange sich das Betätigungselement
4 in der Sperrposition befindet.
[0043] Zur Freigabe des Zahnrads 5 weist der Sicherungsbolzen 11 eine Ausnehmung 12 auf.
Die Ausnehmung 12 ist so an dem Sicherungsbolzen 11 ausgebildet, dass sie an der Stelle
der Innenzahnung 24 des Zahnrads 5 angeordnet ist, wenn sich das Betätigungselement
4 in der Freigabeposition befindet.
[0044] Das Betätigungselement 4 kommt von der Sperrposition in die Freigabeposition, indem
ein Benutzer Kraft auf das Betätigungselement in Richtung des Inneren der Stütze 1
aufwendet. Eine solche Kraft bewirkt eine Verschiebung des Betätigungselements nach
Innen, sodass die Ausnehmung 12 in den Bereich der Innenzahnung 24 des Zahnrads 5
gelangt. Die Ausnehmung 12 bildet dabei einen Hohlraum an der Stelle der Innenzahnung
24 des Zahnrads 5, sodass sich dieses frei drehen kann. Die Vorsprünge 13 gelangen
dabei in einen hinteren hohlen Bereich 22 des Zahnrads, an dem sich keine Innenzahnung
24 befindet, sodass das Zahnrad 5 nicht mehr in Eingriff mit dem Betätigungselement
4 steht. Der hohle Bereich 22 des Zahnrads 6 ist so an den Außenumfang der Vorsprünge
13 des Sicherungsbolzens 11 angepasst, dass diese eine Drehlagerung für das Zahnrad
5 bilden, wenn sich der Sicherungsbolzen 11 in der Freigabeposition befindet. Der
Sicherungsbolzen 11 ist dabei auch in der Freigabeposition durch die Vorsprünge 14
drehfest gelagert.
[0045] Der Sicherungsbolzen 11 ist mechanisch durch eine Feder 9 vorgespannt, die ihn in
der Sperrposition hält. Die Feder 9 erstreckt sich einerseits in einen Hohlraum 21
des Sicherungsbolzens 11 und andererseits in eine Führungsbuchse 10, die an einer
Innenseite 20 des äußeren Stützelements 2 angebracht ist und der Führung 16 gegenüber
liegt. Folglich stößt die Feder 9 einerseits an eine Hinterwand der Führungsbuchse
10 und andererseits an eine Hinterwand des Hohlraums 11 im Sicherungsbolzen 11. Der
Sicherungsbolzen wird dabei in der Führung 16 und der Führungsbuchse 16 gehalten.
Ein Sicherungsring 8 begrenzt den Weg des Sicherungsbolzens 11 derart, dass dieser
nicht aus dem äußeren Stützelement 2 heraus verschiebbar ist, sondern in der Sperrposition
mit der Außenseite des äußeren Stützelements 2 bündig abschließt.
[0046] Der Sicherungsbolzen 11 wird bspw. bei der Montage der Stütze 1 entsprechend in die
Führungen 10 , 16 eingesetzt und die Feder 9 entsprechend vorgespannt, indem sie zusammengedrückt
wird. Dann wird der so vorgespannten Sicherungsbolzen 11 mit dem Sicherungsring 8
in der Führung 10, 16 gesichert.
[0047] Drückt nun ein Benutzer auf den Sicherungsbolzen 11 des Betätigungselements 4, so
verschiebt er diesen entgegen der Federkraft der Feder 9 und drückt so den Sicherungsbolzen
11 in die Freigabeposition.
[0048] In der Freigabeposition kann nun das innere Stützelement 3 gegenüber dem äußeren
Stützelement 2 wie oben beschrieben verschoben werden, da das Zahnrad 5 sich nun frei
drehen kann. Damit der Sicherungsbolzen 11, die Führungsbuchse 10 und die Führung
16, die Verschiebung des inneren Stützelements 3 nicht behindert, weist das Stützelement
2 entsprechend gegenüberliegend angeordnete Aussparungen 15 auf (Fig. 2, 3 und 5).
Die Aussparungen 15 sind so in den Wänden des inneren Stützelements 3 angeordnet,
dass die Führungsbuchse 10 bzw. die Führung 16 in den Aussparungen 15 beim Verschieben
des inneren Stützelements 3 entlang gleiten können. Die Aussparungen 15 erstrecken
sich in der Längsrichtung des inneren Stützelements 3, so dass das innere Stützelement
3 entsprechend verschoben werden kann. Dabei bilden die Aussparungen 15 eine Begrenzung
der Verschiebung sowohl nach Innen als auch nach Außen, indem die Führungsbüchse 10
bzw. die Führung 16 jeweils an dem Ende der Aussparungen 15 anstoßen, wenn das innere
Stützelement zu weit nach außen gezogen oder zu weit nach innen geschoben wird.
[0049] Das innere Stützelement 3 ist in dem äußeren 2 gleitend verschiebbar angeordnet.
Zur Führung des inneren Stützelements und zur Verbesserung der Gleiteigenschaften
ist bei manchen Ausführungsbeispielen ein Gleitsystem vorgesehen. Das Gleitsystem
umfasst dabei Gleitschienen oder Gleitelemente, wie Gleitschlitten, an der Innenseite
des äußeren Stützelements 2 in die entsprechende Gleitschienen oder entsprechend ausgebildete
Gleitelemente an der Außenseite des inneren Stützelements 3 eingreifen und an diesen
entlang gleiten können.
1. Längenverstellbare Stütze für Möbel oder dergleichen, mit:
wenigstens einem äußeren (2) und wenigstens einem inneren Stützelement (3), wobei
das innere Stützelement (3) verschiebbar in dem äußeren Stützelement (2) angeordnet
ist;
einem Zahnprofil (6), das an einer Innenseite (19) des inneren Stützelements (3) angeordnet
ist;
einem Zahnrad (5), das in das Zahnprofil (6) eingreifend angeordnet ist, wobei das
Zahnrad (5) eine Außenzahnung (23) und eine Innenzahnung (24) aufweist;
einem Betätigungselement (4), das in die Innenzahnung des Zahnrads (5) eingreift;
wobei das Betätigungselement (4) von einer Sperrposition in eine Freigabeposition
verschiebbar ist und das Betätigungselement (4) in der Sperrposition das Zahnrad (5)
fixiert und in der Freigabeposition das Zahnrad (5) freigibt.
2. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Zahnrad (5) drehbar an dem Betätigungselement (4) gelagert ist.
3. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Betätigungselement (4) eine Ausnehmung (12) aufweist, wobei die Innenzahnung (24)
des Zahnrads (5) frei bewegbar in der Ausnehmung (12) angeordnet ist, wenn sich das
Betätigungselement (4) in der Freigabeposition befindet.
4. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Betätigungselement (4) wenigstens einen Vorsprung (13) aufweist, der in die Innenzahnung
(24) des Zahnrads (5) eingreift, wenn sich das Betätigungselement (4) in der Sperrposition
befindet.
5. Längenverstellbare Stütze nach Anspruch 4, bei welcher die Vorsprünge (13) eine Außenzahnung
des Betätigungselements (4) bilden.
6. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
äußere Stützelement (2) an einer Innenseite (20) eine Führung (10) aufweist.
7. Längenverstellbare Stütze nach Anspruch 6, bei welcher das Betätigungselement (4)
in die Führung (10) eingreift.
8. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Betätigungselement (4) mechanisch vorgespannt ist.
9. Längenverstellbare Stütze nach Anspruch 8, bei welcher eine Feder (9) in der Führung
(10) und in einem Hohlraum (21) des Betätigungselements (4) angeordnet ist.
10. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher eine
Führungsbuchse (16) an einer Innenseite des äußeren Stützelements (2) angeordnet ist,
die wenigstens eine Gegennut aufweist, die an wenigstens einen Vorsprung (14) an dem
Betätigungselement (4) angepasst sind.
11. Längenverstellbare Stütze nach Anspruch 10, bei welcher der Vorsprung (14) in die
Gegennut eingreift, wenn das Betätigungselement (4) in der Sperrposition ist.
12. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
innere Stützelement (3) wenigstens eine Aussparung (15) in Längsrichtung des inneren
Stützelements (3) aufweist.
13. Längenverstellbare Stütze nach Anspruch 12, bei welcher die Führung (10) und/oder
die Führungsbuchse (16) in die Aussparung (15) des inneren Stützelements (3) eingreift.
14. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Betätigungselement (4) derart ausgebildet ist, dass es in der Sperrposition bündig
mit der Außenseite des äußeren Stützelements (3) abschließt.
15. Längenverstellbare Stütze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei welcher das
Betätigungselement (4) als einstückiger Sicherungsbolzen (11) ausgebildet ist.