[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Betätigung eines im Bereich einer Autogaszapfsäule
vorgesehenen Druckschaltelements vorgebbarer Gestalt und Dimension.
[0002] Der
DE 198 43 805 A1 ist eine Einrichtung zur Präsentation einer Information auf einer Anzeigeeinheit
einer Zapfpistole einer Tankstelle zu entnehmen, bei der eine von einem Steuergerät
ausgebbare Information elektronisch auf die in der Zapfsäule integrierte Anzeigeeinheit
übertragen wird. Die Anzeigeeinheit ist eine grafikfähige Anzeigeeinheit, deren Anzeige
von einem zentralen Steuergerät selektiv ansteuerbar ist. Die Einrichtung eignet sich
insbesondere zur gezielten Anzeige von Informationen an den Nutzer der Zapfpistole,
beispielsweise zur Übermittlung einer gezielten Werbebotschaft.
[0003] Durch die
DE 295 11 039 U1 ist eine Kraftfahrzeug-Zapfsäulenanlage mit integriertem Werbeträger bekannt geworden,
wobei der Werbeträger im Bereich der Anzeigeeinrichtung angeordnet und als elektronischer
Informationsträger für visuelle Informationen und/oder als elektronischer Informationssender
für akustische Informationen ausgebildet ist.
[0004] Die
DE 32 35 056 A1 beschreibt eine Flüssiggastankstelle, insbesondere eine Autogastankstelle, mit einem
Flüssiggasbehälter und einer Flüssiggasentnahmestelle, beispielsweise in Form einer
Zapfsäule, die mit dem Flüssiggasbehälter über eine Leitung verbunden ist, in der
zwischen Flüssiggasbehälter und Zapfventil eine Zapfpumpe angeordnet ist.
[0005] Insbesondere im Bereich von Autogaszapfsäulen sind Druckschaltelemente in Form von
Knöpfen oder Schaltern vorgesehen, die der Benutzer betätigen muss, damit das Gas
ausströmen kann. Diese Druckschaltelemente an einer Autogaszapfsäule beinhalten das
Problem, dass sie zwar nicht sehr schwer einzudrücken sind, jedoch relativ lange gedrückt
gehalten werden müssen. Dies so lange, bis der Tankvorgang, der in Abhängigkeit vom
Volumen des Fahrzeugtanks bis zu 7 Minuten dauern kann, beendet ist.
[0006] Vielfach werden derartige Druckschaltelemente, die durch Loslassen, also durch passive
Betätigung ausgelöst werden, als "Totmannschalter" bezeichnet. Selbige sollen verhindern,
dass ein potentiell gefährlicher Arbeitsgang, wie etwa das Zapfen von Autogas, zu
Problemen führt, weil der Benutzer beispielsweise ohnmächtig wird.
[0007] Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, eine Einrichtung zur Betätigung eines im
Bereich einer Autogaszapfsäule, vorgesehenen Druckschaltelements, vorgebbarer Gestalt
und Dimension, bereitzustellen, so dass beim Betätigen des Druckschaltelements, auch
über einen längeren Zeitraum, eine erhebliche Verbesserung des Bedienkomforts für
den Benutzer gegeben ist. Gleichzeitig soll auch dem Thema elektrostatische Aufladung
begegnet werden, da es hier zu folgenschweren Unfällen kommen kann.
[0008] Darüber hinaus soll auch eine Autogaszapfsäule, beinhaltend ein derartiges Druckschaltelement,
vom Bedienkomfort sowie vom Sicherheitsstandard her verbessert werden.
[0009] Dieses Ziel wird erreicht durch eine Einrichtung zur Betätigung eines im Bereich
einer Autogaszapfsäule, vorgesehenen Druckschaltelements vorgebbarer Gestalt und Dimension,
bestehend aus einem das Druckschaltelement zumindest partiell übergreifenden unter
Eigengewicht auf dem Druckschaltelement aufliegenden, insbesondere manuell zu betätigenden,
nach Art einer ebenen oder zumindest partiell gewölbten Platte, ausgebildeten Druckkörper,
der gegenüber dem Druckschaltelement eine größere Fläche aufweist und außerhalb des
Druckschaltelements gegenüber der Zapfsäule festgelegt ist.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einrichtung sind den zugehörigen
gegenständlichen Unteransprüchen zu entnehmen.
[0011] Dieses Ziel wird ebenfalls erreicht durch eine Autogaszapfsäule, die mit einem Druckschaltelement
versehen und die druckschaltelementseitig mit einer Einrichtung gemäß einem der die
Einrichtung betreffenden Ansprüche ausgerüstet ist.
[0012] Durch geeignete Ausgestaltung des, nach Art einer Platte ausgebildeten Druckkörpers
und Positionierung der einseitig gelagerten Platte relativ zum Druckschaltelement,
wird für den Benutzer der Zapfsäule, insbesondere der Autogaszapfsäule, bei nur geringem
Kraftaufwand eine vereinfachte Betätigung des Druckschaltelements, nämlich über den
Druckkörper, erreicht. Dies wird, insbesondere auch über längere Betankungsvorgänge
(5 Minuten oder länger) gesehen, als wesentlich angenehmer empfunden, als wenn das
Druckschaltelement selber betätigt werden müsste.
[0013] Erfindungsgemäße Zapfsäulen, insbesondere Autogaszapfsäulen, können in einfacher
Weise und ohne größeren Kostenaufwand mit der Einrichtung ausgerüstet werden. Bereits
bestehende Zapfsäulen können problemlos mit der Einrichtung nachgerüstet werden, da
kein Eingriff in die Sicherheitselemente der jeweiligen Zapfsäule vorgenommen werden
muss.
[0014] Mit dem Erfindungsgegenstand wird erreicht, dass durch die eintretende Hebelwirkung
und die gegenüber der jeweiligen geometrischen Form des Druckschaltelements verbreiterte
Andrucksfläche ein angenehmes Betätigen des Druckkörpers ermöglicht wird. Gleichzeitig
wird die Funktion des Druckschaltelements jedoch nicht beeinträchtigt, da der Druckkörper
im Wesentlichen nur unter Eigengewicht auf dem Druckschaltelement aufliegt.
[0015] Der vorteilhafterweise als Platte ausgebildete Druckkörper kann unterschiedliche
geometrische Querschnitte aufweisen. Zum einen kann er rechteckig oder quadratisch
ausgebildet sein und darüber hinaus auch partiell gerundete Bereiche aufweisen.
[0016] Ebenfalls denkbar ist, die Platte aus geradlinig und gerundet verlaufenden Abschnitten
zu bilden.
[0017] Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Platte auch gewölbt auszubilden, bedarfsweise
auch die Kontur des jeweiligen Druckschalterelements in die Platte einzuarbeiten.
[0018] Von weiterem Vorteil ist, insbesondere die in Längsrichtung verlaufenden Randabschnitte
der jeweiligen Platte abzuwinkeln, so dass in Richtung des jeweiligen Druckschaltelements
weisende Schenkel gebildet werden, die bedarfsweise bei entsprechender Dimensionierung
auch als Anschläge verwendet werden können. In jedem Fall wird jedoch durch die Schenkel
ein Schutz des jeweiligen Druckschaltelements herbeigeführt.
[0019] Die jeweilige Platte wird, einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß, oberhalb
des Druckschaltelementes, mit vorgebbarem Abstand dazu, gegenüber der Zapfsäule festgelegt.
Dies dient einerseits dazu, um eine gute Hebelwirkung auf das Druckschaltelement herbeizuführen.
Andererseits soll der Befestigungsbereich der Platte so weit weg vom Druckschaltelement
sein, dass keine im Bereich des Druckschaltelements vorgesehenen elektrischen oder
pneumatischen Bauteile bei der Montage der Platte beschädigt werden können. Druckschaltelemente
an Autogaszapfsäulen sind vielfach im oberen Bereich der jeweiligen Zapfsäule vorgesehen,
so dass der Benutzer den Druckkörper ohne körperliche Anstrengung mit einen Arm betätigen
kann.
[0020] Die jeweilige Platte steht vorteilhafterweise mit einem Hilfsmittel in Wirkverbindung,
das mit der Zapfsäule, insbesondere lösbar, verbunden ist. Das Hilfsmittel kann durch
einen etwa U-förmig ausgebildeten Bügel gebildet sein, der zwischen den Schenkeln
der Platte gelagert ist. Der Bügel ist vorteilhafterweise über einen Bolzen gegenüber
der Platte schwenkbar gelagert.
[0021] Verschiedene Hersteller von Zapfsäulen, insbesondere Autogaszapfsäulen, rüsten ihre
Anlagen mit geometrisch unterschiedlich ausgestalteten Druckschaltelementen aus, so
dass es bedarfsweise sinnvoll ist, plattenseitig ein Federelement vorzusehen, das
insbesondere als Rückstellfeder dient, so dass gewährleistet wird, dass nach erfolgter
Betankung eines Fahrzeugs die Platte in jedem Fall in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt
wird, so dass kein weiterer Kraftstoff nach dem Loslassen des Druckkörpers austreten
kann.
[0022] Üblicherweise bestehen die den Druckkörper bildenden Platten aus metallischen Werkstoffen,
vorzugsweise Edelstahl. Insbesondere im Bereich von Zapfsäulen können sich hier elektrostatische
Aufladungen einstellen, die möglicherweise zu folgenschweren Unfällen führen. Um hier
einen Sicherheitsbeitrag zu leisten wird vorgeschlagen, die plattenförmigen Druckkörper
aus Kunststoff, insbesondere einen elektrostatisch nicht aufladbaren Kunststoffmaterial,
herzustellen. Der Fachmann wird in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatzfall geeignete
Kunststoffe-und Herstellungsverfahren für derartige Kunststoffe vorsehen.
[0023] Ebenfalls denkbar ist, einen metallischen Grundkörper, beispielsweise aus einem preiswerten
Metall, vorzusehen, der zumindest partiell mit einem Kunststoffmaterial, wie vorstehend
beschrieben, beschichtet wird.
[0024] Der Druckkörper muss hierbei so beschaffen sein, dass sich selbiger weder durch Reibung
und Reinigung noch durch Wartungsarbeiten statisch aufladen kann. Der reduzierte elektrische
Oberflächenwiderstand besonders modifizierter Kunststoffe vermeidet eine derartige
statische Aufladung. Bei der Auswahl eines geeigneten Kunststoffs sind unter anderem
auch Faktoren, wie thermische Beständigkeit, Lichtbeständigkeit oder Beständigkeit
gegen chemische Stoffe zu berücksichtigen.
[0025] Von besonderem Vorteil ist, dass zumindest Teile der Platte mit Werbemitteln belegbar
sind, die, einem weiteren Gedanken der Erfindung gemäß, etwa der Kontur der jeweiligen
zum Einsatz gelangenden Platte entsprechen.
[0026] Das jeweils zum Einsatz gelangende Werbemittel kann beispielsweise als Folie ausgebildet
werden.
[0027] Alternative Werbemittel sind natürlich auch denkbar. Verwiesen wird auf den eingangs
genannten Stand der Technik, insbesondere die Werbemaßnahmen im Bereich von Zapfsäulen
bzw. Zapfpistolen.
[0028] Der Erfindungsgegenstand ist anhand eines Ausführungsbeispiels in der Zeichnung dargestellt
und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- Prinzipskizze einer Autogaszapfsäule in verschiedenen Ansichten unter Andeutung der
erfindungsgemäßen Einrichtung;
- Figur 2
- Etwa rechteckig ausgebildete Betätigungseinrichtung in verschiedenen Ansichten unter
Andeutung der notwendigen Einzelbauteile;
- Figuren 3 und 4
- Prinzipskizzen geometrisch unterschiedlich ausgebildeter Druckkörper;
- Figur 5
- Darstellung gemäß Figur 2 mit angedeutetem Werbemittel.
[0029] Figur 1 zeigt als Prinzipskizze in verschiedenen Ansichten eine Autogaszapfsäule
1. Lediglich angedeutet ist ein Zapfschlauch 2. Die Zapfsäule 1 beinhaltet ein Druckschaltelement
3, das in Pfeilrichtung betätigbar ist und nach Betätigen durch den Benutzer den Gasstrom
aus einem nicht weiter dargestellten Tank in Richtung des Zapfschlauches 2 freigibt.
Wie bereits angedeutet, ist es für den Benutzer zeitaufwändig und unbequem das Druckschaltelement
3 für die Dauer des Betankungsvorgangs gedrückt zu halten. Das in Figur 1 angedeutete
Druckschaltelement 3 hat einen Durchmesser D, so dass sich eine vorgebbare Fläche
A errechnet. Erfindungsgemäß kommt ein Druckkörper 4, der in diesem Beispiel als rechteckige
und plane Platte ausgebildet ist, zum Einsatz. Der Druckkörper 4 ist um eine Schwenkachse
5 schwenkbar und liegt im Bereich 6 des Druckschalterelements 3 im Wesentlichen unter
Eigengewicht auf dem Druckschaltelement 3 auf. Bedarfsweise kann der Druckkörper 4
im Bereich des Druckschalterelements 3 gewölbt ausgebildet werden, um das Verkantungsrisiko
des Druckschaltelements 3 zu minimieren. Der Querschnitt des Druckkörpers 4 ist gegenüber
der Querschnittsfläche A des Druckschaltelements 3 wesentlich vergrößert. Der Benutzer
der Zapfsäule 1 bewirkt somit durch Ausüben einer geringe Kraft F auf die Oberfläche
7 des Druckkörpers 4 eine Kraftkomponente in Richtung des Druckschaltelements 3, welches,
bedingt durch die unterschiedlichen Flächenverhältnisse, wesentlich leichter eingedrückt
werden kann als es bei eigenem Eindrücken der Fall wäre. Somit wird ein erhöhter Bedienkomfort
des Benutzers bei der Betankung von Fahrzeugen erreicht.
[0030] Figur 2 zeigt als Prinzipskizze den in Figur 1 nur angedeuteten Druckkörper 4 in
verschiedenen Ansichten, wobei auch die einzelnen Bauteile abgebildet sind. Lediglich
angedeutet ist das Druckschaltelement 3. Im Bereich seiner in Längsrichtung verlaufenden
Randbereiche 8,9 verfügt der Druckkörper 4 über abgebogene Schenkel 10,11. Zur lösbaren
Befestigung des Druckkörpers 4 außerhalb des Druckschalterelements 3 an der Zapfsäule
1 (Figur 1) kommt ein bügelförmig ausgebildetes Hilfsmittel 12 zum Einsatz, das im
Bereich seines zapfsäulenseitigen Abschnitts 12' über lediglich angedeutete Durchgangslöcher
13 zur Aufnahme nicht dargestellter Befestigungselemente verfügt. Die schwenkbare
Verbindung zwischen dem Druckkörper 4 und dem Hilfsmittel 12 erfolgt dadurch, dass
ein mit Gewindebereichen 14 versehener Bolzen 15 durch entsprechende Öffnungen 16
einerseits des Hilfsmittels 12 und andererseits Durchgangsbereichen 17 der Schenkel
10,11 hindurchgeführt wird. Mittels nur angedeuteter Schrauben 18 kann die schwenkbare
Bewegung des Druckkörpers 4 relativ zur Zapfsäule 1 herbeigeführt werden. Je nach
Ausgestaltungsform des Druckschaltelements 3 kann im Bereich des Bolzens 15 noch eine
Rückstellfeder 19 zum Einsatz gelangen, wobei dies lediglich obligatorisch ist. Der
plattenförmig ausgebildete Druckkörper soll in diesem Beispiel aus Kunststoff, insbesondere
einem elektrostatisch nicht aufladbaren Kunststoffmaterial, bestehen.
[0031] Die Figuren 3 und 4 zeigen unterschiedliche Querschnitte von plattenförmigen Druckkörpern
4. Angedeutet ist die Schwenkachse 5 sowie unterschiedlich ausgestaltete Druckschaltelemente
3. Lage und Position des jeweiligen Druckschaltelements 3, relativ zum Druckkörper
4, sind ebenfalls angedeutet.
[0032] In Figur 3 ist erkennbar, dass der Druckkörper 4 einen etwa rechtwinkligen Abschnitt
a beinhaltet, an welchen sich ein in Richtung des Druckschalterelements 3 gewölbt
ausgebildeter Abschnitt b anschließt.
[0033] Der Abstand zwischen dem Auflagebereich 6 und der Schwenkachse 5 des Druckkörpers
4 oberhalb des Druckschaltelements 3 ist mit c definiert.
[0034] Figur 4 zeigt eine weitere Alternative zur geometrischen Ausgestaltung eines Druckkörpers
4. Erkennbar sind gerundet verlaufende Abschnitte 20,21,22, die in Wirkverbindung
mit geradlinig verlaufenden Abschnitten 23,24,25,26,27 stehen. Ebenfalls angedeutet
ist der Abstand c zwischen dem Auflagebereich 6 und der Schwenkachse 5 des Druckkörpers
4 oberhalb des Druckschaltelements 3.
[0035] Figur 5 zeigt den in Figur 2 dargestellten plattenförmigen Druckkörper 4 samt Schwenkachse
5. In diesem Beispiel soll ein großer Teil der Oberfläche 28 des Druckkörpers 4 mit
einem zu Werbezwecken geeigneten Werbemittel 29 belegt sein. Das Werbemittel kann
beispielsweise als die Werbung 29 beinhaltende selbstklebende Kunststoff-Abziehfolie
ausgebildet sein, so dass eine Reinigung, auch aus hygienischen Gründen, problemlos
möglich ist.
[0036] Die in den Figuren 3 bis 5 dargestellten Druckkörper 4 können aus Metall, insbesondere
Edelmetall, bestehen. Denkbar ist auch einen preiswerten metallischen Grundkörper
zu verwenden, der zumindest partiell mit einem statisch nicht aufladbaren Kunststoff
beschichtet ist.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Zapfsäule, insb. Autogaszapfsäule
- 2
- Zapfschlauch
- 3
- Druckschaltelement
- 4
- Druckkörper
- 5
- Schwenkachse
- 6
- Auflagebereich
- 7
- Oberfläche
- 8
- Randbereich
- 9
- Randbereich
- 10
- Schenkel
- 11
- Schenkel
- 12
- Hilfsmittel (Bügel)
- 13
- Durchgangsloch
- 14
- Gewindebereich
- 15
- Bolzen
- 16
- Öffnung
- 17
- Durchgangsbereich
- 18
- Schraube
- 19
- Rückstellfeder
- 20
- gerundeter Abschnitt
- 21
- gerundeter Abschnitt
- 22
- gerundeter Abschnitt
- 23
- geradliniger Abschnitt
- 24
- geradliniger Abschnitt
- 25
- geradliniger Abschnitt
- 26
- geradliniger Abschnitt
- 27
- geradliniger Abschnitt
- 28
- Oberfläche Druckkörper
- 29
- Werbemittel
- F
- Kraft
- a
- rechwinkliger Abschnitt
- b
- gewölbter Abschnitt
- c
- Abstand Auflagebereich zur Schwenkachse
1. Einrichtung zur Betätigung eines im Bereich einer Autogaszapfsäule (1), vorgesehenen
Druckschaltelements (3) vorgebbarer Gestalt und Dimension, bestehend aus einem das
Druckschaltelement (3) zumindest partiell übergreifenden unter Eigengewicht auf dem
Druckschaltelement (3) aufliegenden, insbesondere manuell zu betätigenden, nach Art
einer ebenen oder zumindest partiell gewölbten Platte, ausgebildeten Druckkörper (4),
der gegenüber dem Druckschaltelement (3) eine größere Fläche aufweist und außerhalb
des Druckschaltelements (3) gegenüber der Zapfsäule (1) festgelegt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) zumindest partiell gerundete oder gewölbte Bereiche (b,20,21,22) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) geradlinig (23,24,25,26,27) und gerundet oder gewölbt verlaufende
Abschnitte (20,21,22) aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) im Bereich mindestens eines ihrer Randabschnitte (8,9) einen abgewinkelten
Schenkel (10,11) aufweist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) im Bereich ihrer, in Längsrichtung verlaufenden Randabschnitte (8,9)
mit jeweils einem in Richtung des Druckschaltelements (3), respektive der Zapfsäule
(1), weisenden Schenkel (10,11) versehen ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) oberhalb des Druckschaltelements (3), mit vorgebbarem Abstand (c)
zur Schwenkachse (5), gegenüber der Zapfsäule (1), insbesondere dem im oberen Bereich
der Zapfsäule (1) vorgesehenen Druckschaltelement (3) festgelegt ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) mit einem Hilfsmittel (12) in Wirkverbindung steht, das mit der Zapfsäule
(1) oberhalb des Druckschalterelements (3), insbesondere lösbar, verbunden ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (12) durch einen etwa U-förmig ausgebildeten Bügel gebildet ist,
der zwischen den Schenkeln (10,11) der Platte (4) gelagert ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (12) über einen Bolzen (15) gegenüber der Platte (4) schwenkbar gelagert
ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmittel (12) im Bereich seines zapfsäulenseitigen Abschnitts (12') über mehrere
Durchgangslöcher (13) oder Langlöcher verfügt, über welche es, insbesondere über Schrauben,
gegenüber der Zapfsäule (1) festlegbar ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Platte (4) ein Federelement, insbesondere eine Rückstellfeder (19),
vorgesehen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellfeder (19) im Bereich des Hilfsmittels (12), respektive des Bolzens
(15), vorgesehen ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest Teile der Platte (4) mit Werbemitteln (29) versehbar sind.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Werbemittel (29) etwa der Kontur der jeweiligen Platte (4) entspricht.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Werbemittel (29) als Folie, insbesondere als selbstklebende Kunststofffolie,
ausgebildet ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (4) zumindest partiell aus Kunststoff, insbesondere einem elektrostatisch
nicht aufladbaren Kunststoff, besteht.
18. Zapfsäule, insbesondere Autogaszapfsäule, die mit einem Druckschaltelement (3) versehen
und die durckschaltelementseitig mit einer Einrichtung (4) gemäß einem der Ansprüche
1 bis 17 ausgerüstet ist.