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EP 2 275 632 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2015 Patentblatt 2015/36 |
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Anmeldetag: 12.07.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Faltschiebewand
Folding sliding panel
Paroi coulissante pliante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
13.07.2009 DE 102009033148
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2011 Patentblatt 2011/03 |
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Patentinhaber: Sunflex Aluminiumsysteme GmbH |
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57482 Wenden-Gerlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Malte
57482 Wenden-Doernscheid (DE)
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Vertreter: Grosse, Wolf-Dietrich Rüdiger |
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Patentanwälte Valentin Gihske Grosse Klüppel
Hammerstrasse 3 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 709 166
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US-A- 2 202 916
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Faltschiebewand, bestehend aus mindestens zwei Flächenelementen,
die durch Scharniere miteinander gelenkig verbunden sind und die in einer Führung,
bestehend aus mindestens einer Bodenschiene und einer Deckenschiene angeordnet sind,
wobei die Flächenelemente in der Führung seitlich verschoben werden können und wobei
jedes Flächenelement aus einem zwei im Wesentlichen senkrechte Seiten aufweisenden
Rahmen mit einer Füllung besteht und der Rahmen mindestens eines ersten Flächenelements
einseitig über Beschläge, wie Laufwagen, in der Bodenschiene und oder Deckenschiene
gekoppelt sind und wobei der zweiten Seite des ersten Flächenelementes bzw. der ersten
Seite des benachbarten, über die Scharniere mit dem ersten Flächenelement verbundenen
zweiten Flächenelement, ein direkt, über einen Handgriff angetriebener Verriegelungsbeschlag
zugeordnet ist und unten und/oder oben in die Boden- und/oder Deckenschiene arretierbar
ist.
[0002] Derartige Faltschiebewände sind in verschiedenen Ausführungen und für verschiedene
Zwecke bekannt. Z. B. werden Wintergärten mit einer Faltschiebewand versehen, dessen
Einzelelemente aus einem Holz und/oder Aluminiumrahmen mit einer eingesetzten Glasscheibe
als Füllung bestehen. Eine andere Ausführung sieht vor, einen großen Raum durch eine
Faltschiebewand in zwei kleinere Räume zu unterteilen. Hier wird in den Rahmen eines
Einzelelemente beispielsweise eine Holztafel oder eine Gipskartonplatte als Füllung
eingesetzt, um einen Durchblick zu verhindern.
[0003] Beim Verschließen derartiger Faltschiebewände hat es sich herausgestellt, dass über
die Laufwagen immer nur ein Flügel einen einseitigen kraftschlüssigen Kontakt mit
der Boden- bzw. Deckenschiene hatte. Aus diesem Grunde wurde bereits vorgeschlagen,
entweder an der gegenüberliegenden Seite des Flächenelements oder aber an der über
das Scharnier mit dem ersten Flächenelement verbundenen zweiten Flächenelement ein
über einen Handgriff angetriebenen Verriegelungsbeschlag vorzusehen. Über den Handgriff
wurden runde Gestängeelemente in die Boden- und/oder Deckenschiene eingefahren. Die
Kraftübertragung von dem mit dem Verriegelungsbeschlag verschlossenen Flügel zum angrenzenden
Flügel erfolgt grundsätzlich über die Scharniere.
[0004] Gerade im Außenbereich war der Sicherheitsstandard bei dieser Bauweise zu gering.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Faltschiebewand mit höherem Sicherheitsstandard
aufzuzeigen, die eine höhere Einbruchsicherheit aufweist und dennoch kostengünstig
herzustellen und einfach zu bedienen ist.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird einerseits vorgeschlagen, dass dem direkt angetriebenen
Verriegelungsbeschlag mindestens ein Mitnehmer zugeordnet ist, der mit einem zweiten
Mitnehmer des über die Scharniere verbunden benachbarten Flächenelementes zusammenwirkt
und dass der zweite Mitnehmer als Antrieb für einen Verriegelungsbeschlag des benachbarten
Flächenelements dient, wobei der Verriegelungsbeschlag ebenfalls in der Boden- und/oder
Deckenschiene arretierbar ist.
[0007] Dadurch ist eine einfache Möglichkeit geschaffen, beide benachbarte Seiten benachbarter
Flächenelemente in der Boden- und/oder Deckenschiene fest zu verriegeln, ohne dass
es zu einer Kraftübertragung vom mit dem Verriegelungsbeschlag versehenen Flächenelement
zum benachbarten Flächenelement über die Scharniere bedarf.
[0008] Zur Lösung der Aufgabe trägt aber auch bei, dass die Verriegelungsbeschläge aus einem
Metallkern bestehen, dass zumindest dessen oberes und/oder unteres Ende in Führungshülsen
gelagert ist und dass die Verriegelungsbeschläge an ihren Enden rechteckige, in die
Boden- und/oder Deckenschiene eingreifende Schließelemente aufweisen, die in den Führungselementen
geführt sind.
[0009] Durch die Wahl des rechteckigen Querschnitts ergeben sich bei geschlossenem Verriegelungsbeschlag
erheblich höhere Flächenpressungen zwischen Bodenschiene und/oder Deckenschiene einerseits
und dem Verriegelungsbeschlag andererseits, so dass die Einbruchsicherheit erheblich
erhöht wird.
[0010] Von Vorteil ist, dass die Mitnehmer aus den Stirnseiten der gegenüberliegenden, durch
Scharniere verbundenen Flächenelemente hervorragen. Damit ist, wenn die Faltschiebewand
geschlossen ist, der kürzeste Weg für eine Kraftübertragung über die Mitnehmer gewährleistet.
Dadurch ergeben sich die kleinsten Hebelarme, die damit auch die kleinsten Biegebeanspruchungen
auf die Verriegelungsbeschläge bewirken, so dass ein leichtes Verschließen problemlos
möglich ist.
[0011] Von Vorteil ist, dass die Mitnehmer bei seitlicher Verschiebung der Flächenelemente
in bzw. außer Wirkstellung bringbar sind. Ein Ineinandergreifen der Mitnehmer ist
lediglich bei geschlossener Faltschiebewand notwendig. Nur hier können die Verriegelungsbeschläge
in die Boden- und/oder Deckenschiene eingreifen, so dass auch im Grunde nur gewährleistet
sein muss, dass in dieser Position die Mitnehmer in Wirkstellung sind.
[0012] Es hat sich bewährt, dass mindestens einer der Mitnehmer eine U-Form aufweist und
den zweiten Mitnehmer zwischen seine Schenkel aufzunehmen vermag. Durch die U-Form
ist sowohl die Öffnungs- als auch die Schließbewegung auf den zweiten Mitnehmer übertragbar.
Selbstverständlich ist es auch möglich, mehrere nebeneinander angeordnete Mitnehmer
vorzusehen, um die Kraft optimal zu übertragen.
[0013] Es empfiehlt sich, dass die Mitnehmer aufeinander ausgerichtete schiefe Ebenen aufweisen,
die beim in Wirkstellung bringen der Mitnehmer Toleranzen, z.B. Höhentoleranzen auszugleichen
vermögen. Durch die schiefen Ebenen wird erreicht, dass die Mitnehmer auch bei größeren
Toleranzen sicher ineinander fahren und damit in Wirkstellung bringbar sind. Beim
weiteren Hereindrehen der Mitnehmer ineinander werden durch die schiefen Ebenen die
Höhentoleranzen ausgeglichen.
[0014] Nachahmenswert ist, dass die Führungshülsen in die Rahmen einführbar und über Arretiermittel
halterbar sind. Dadurch ist ein kostengünstiger Aufbau erreicht. Beim Verschleiß der
Führungselemente lassen diese sich auch sehr leicht wieder gegen neue auswechseln,
wodurch sich nicht nur eine kostengünstige Herstellung sondern auch eine kostengünstige
Reparaturmöglichkeit ergibt.
[0015] Zweckmäßig ist, dass die Schließelemente mit den Verriegelungsbeschlägen lösbar verbunden
sind. Auch hier werden durch diese Maßnahme Kosten bei einer eventuellen Reparatur
eingespart.
[0016] Bemerkenswert ist auch eine Kombination der Mitnehmer mit der Führungsbuchse und
dem rechteckigen Schließelement. Damit ergeben sich optimale Sicherheitsmerkmale und
ein kostengünstiger Aufbau.
[0017] Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt:
- Figur 1
- die schematische Ansicht einer Faltschiebewand;
- Figur 2
- aufgebrochen dargestellt eine Teilansicht zweier benachbarter Flä- chenelemente und
- Figur 3
- eine Teilansicht aus Figur 2.
[0018] In Figur 1 ist eine Faltschiebewand 1 angedeutet, die aus mehreren Flächenelementen
2, 2', 2", 2'" besteht, die über Scharniere 3 miteinander verbunden sind. Die Flächenelemente
2 sind in Boden- und Deckenschienen 4 gehalten, wobei nicht dargestellte Laufwagen
im Bereich der Stoßstellen 5 für eine Halterung der Flächenelemente 2 in der Boden-/Deckenschiene
4 gewährleisten.
[0019] An den Stoßstellen 6 sorgen die erfindungsgemäßen Verriegelbeschläge 7 bei geschlossener
Faltschiebewand 1 für eine feste Arretierung in den Boden- und Deckenschienen 4.
[0020] Figur 2 zeigt zwei benachbarte Rahmen 8, 8', in denen die Verriegelungsbeschläge
7, 7' über Führungshülsen 9, 9' geführt sind. Die Verriegelungsbeschläge 7, 7' bestehen
aus einem Metallkern 10, 10', der beim Verriegelungselement 7 durch einen nicht gezeigten
Handgriff antreibbar ist. Am unteren Ende der Metallkerne 10, 10' sind in den Führungshülsen
9, 9' verschiebbar gelagerte rechteckige Schließelemente 11, 11' vorgesehen, die mit
Schrauben 12, 12' mit den Metallkernen 10, 10' verbunden sind. Die Führungshülsen
9, 9' sind in die Rahmen 8, 8' eingeschoben und über Arretiermittel 13, 13' in den
Rahmen 8, 8' eingeklickt und damit lösbar mit den Rahmen 8, 8' verbunden.
[0021] Die Führungshülsen 9, 9' weisen seitliche Öffnungen auf, über welche die Mitnehmer
14, 14', die hier z. B. über Madenschrauben 15, 15' mit den Metallkernen 10, 10' verbunden
sind, nach außen hervorragen.
[0022] Die Mitnehmer 14, 14' weisen schräge Ebenen 16, 16' auf, über welche sich beim Schließen
der Faltschiebewand 1 die Mitnehmer ineinander hereindrehen und bei Höhendifferenzen
einen Ausgleich schaffen.
[0023] Bei Betätigung des Verriegelungsbeschlages 7 über den nicht gezeigten Handgriff werden
die Enden des Metallkerns 10 und damit der Mitnehmer 14 nach oben bzw. unten bewegt.
Dabei wird, wenn die Faltschiebewand geschlossen und die Mitnehmer in Wirkstellung
stehen, der Mitnehmer 14' mitgenommen. Über den Mitnehmer 14' wird der Metallkern
10' ebenfalls auf- bzw. abbewegt, so dass sich das mit dem Metallkern 10' verbundene
Schließelement 11' ebenfalls in die Boden- und / oder Deckenschiene 4 bewegt.
[0024] Figur 3 zeigt als die wesentlichen, erfindungsgemäßen Elemente der Faltschiebewand
1. Hier sind die Metallkerne 10, 10', die Führungshülse 9' sowie die Schließelemente
11, 11' zu erkennen. Weiterhin sind deutlich die Mitnehmer 14, 14' sowie deren schiefen
Ebenen 16, 16' dargestellt.
[0025] Dadurch, dass die benachbarten Rahmenbereiche 8, 8' durch die Schließelemente 11,
11' in der Boden- und Deckenschiene 4 verankert werden, ist die Einbruchsicherheit
der Falttüren erheblich erhöht. Das einfache Einklicken der Führungshülse 9 verbilligt
nicht nur die Herstellung der erfindungsgemäßen Faltschiebewände 1 sondern auch eventuelle
Reparaturarbeiten bei einem Verschleiß. Die quadratischen Schließelemente 11 bewirken
eine großflächigere Aufnahme der Schließelemente 11, 11' in der Boden- und/oder Deckenschiene
4, so dass sich durch die erhöhte Flächenpressung zusätzlich ein noch besserer Einbruchschutz
ergibt.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Faltschiebewand
- 2
- Flächenelement
- 3
- Scharnier
- 4
- Boden- und/oder Deckenschiene
- 5
- Stoßstelle
- 6
- Stoßstelle
- 7
- Verriegelungsbeschlag
- 8
- Rahmen
- 9
- Führungsbuchse
- 10
- Metallkern
- 11
- Schließeinheit
- 12
- Schraube
- 13
- Arretiermittel
- 14
- Mitnehmer
- 15
- Madenschrauben
- 16
- Schiefe Ebene
1. Faltschiebewand (1), bestehend aus mindestens zwei Flächenelementen (2, 2'), die durch
Scharniere miteinander gelenkig verbunden sind, und die in einer Führung bestehend
aus mindestens einer Bodenschiene und einer Deckenschiene (4) angeordnet sind, wobei
die Flächenelemente (2, 2') in der Bodenund Deckenschiene (4) seitlich verschoben
werden können und wobei jedes Flächenelement (2,2') aus einem zwei im Wesentlichen
senkrechte Seiten aufweisenden Rahmen (8, 8') mit einer Füllung besteht und der Rahmen
(8, 8') mindestens eines ersten Flächenelements (2) einseitig über Beschläge, wie
Laufwagen, in der Boden- und Deckenschiene (4) gekoppelt sind und wobei der zweiten
Seite des ersten Flächenelements (2) bzw. der ersten Seite des benachbarten, über
die Scharniere mit dem ersten Flächenelement (2) verbundenen, zweiten Flächenelements
(2') ein direkt, über einen Handgriff angetriebener Verriegelungsbeschlag (7) zugeordnet
ist der unten und/oder oben in der Boden- und/oder Deckenschiene (4) arretierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass dem direkt angetriebenen Verriegelungsbeschlag (7) mindestens ein Mitnehmer (14)
zugeordnet ist, der mit einem zweiten Mitnehmer (14') des über die Scharniere verbundenen
benachbarten Flächenelements (2') zusammenwirkt und dass der zweite Mitnehmer (14')
als Antrieb für einen Verriegelungsbeschlag (7') des benachbarten Flächenelements
(2') dient, wobei der Verriegelungsbeschlag (7') des benachbarten Flächenelements
(2) ebenfalls in der Boden- und/oder Deckenschiene (4) arretierbar ist.
2. Faltschiebewand (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (14, 14') aus den Stirnseiten der gegenüberliegenden, durch die Scharniere
verbundenen Seiten der Flächenelemente (2, 2') hervor ragen.
3. Faltschiebewand (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (14,14') bei seitlichem Verschieben der Flächenelemente (2, 2') in
bzw. außer Wirkstellung bringbar sind.
4. Faltschiebewand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens ein Mitnehmer (14) eine U-Form aufweist und den zweiten Mitnehmer (14')
zwischen seine Schenkel aufzunehmen vermag.
5. Faltschiebewand (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer aufeinander ausgerichtete schiefe Ebenen (16, 16') aufweisen, die bei
einem in Wirkstellung bringen zweier Mitnehmer (14, 14') Toleranzen auszugleichen
vermögen.
6. Faltschiebewand (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungsbeschläge (7, 7') aus einem Metallkern (10, 10') bestehen, dass
zumindest deren oberen und/oder unteren Enden in Führungshülsen (9, 9') gelagert sind,
und dass die Verriegelungsbeschläge (7, 7') an ihren Enden rechteckige, in die Boden-
und/oder Deckenschiene (4) eingreifende Schließelemente (11, 11') aufweisen, die ebenfalls
in den Führungshülsen (9, 9') geführt sind.
7. Faltschiebewand (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Führungshülsen (9, 9') in die Rahmen (8, 8') einführbar und über Arretiermittel
(13, 13') an dem Rahmen (8, 8') halterbar sind.
8. Faltschiebewand (1) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schließelemente (11, 11') mit dem Metallkern (10, 10') der Verriegelungsbeschläge
(7, 7') lösbar verbunden sind.
9. Faltschiebewand (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 und nach mindestens
einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Mitnehmer (14, 14') im Bereich der Führungshülsen (9, 9') mit den Verriegelungsbeschlägen
(7, 7') verbunden sind und aus den Führungshülsen (9, 9') und den sie haltenden Rahmen
(8, 8') hervor stehen.
1. Folding sliding wall (1) consisting of at least two surface elements (2, 2') which
are interconnected by hinges in an articulated manner and which are disposed in a
guide consisting of at least one floor rail and one ceiling rail (4), wherein the
surface elements (2, 2') can be displaced laterally in the floor and ceiling rail
(4), and wherein each surface element (2, 2') consists of a frame (8, 8') comprising
two substantially perpendicular sides with a filling and the frame (8, 8') of at least
one first surface element (2) is coupled on one side by means of fittings such as
carriages in the floor and ceiling rail (4) and wherein the second side of the first
surface element (2) or the first side of the neighbouring second surface element (2')
which is connected to the first surface element (2) by means of the hinges, is assigned
a locking fitting (7) driven directly by means of a handle which can be locked at
the bottom and/or at the top in the floor and/or ceiling rail (4),
characterized in that
the directly driven locking fitting (7) is assigned at least one entrainer (14) which
cooperates with a second entrainer (14') of the neighbouring surface element (2')
connected via the hinges and that the second entrainer (14') serves as a drive for
a locking fitting (7') of the neighbouring surface element (2'), wherein the locking
fitting (7') of the neighbouring surface element (2') can also be locked in the floor
and/or ceiling rail (4).
2. The folding sliding wall (1) according to claim 1,
characterized in that
the entrainers (14, 14') project from the front sides of the opposite sides of the
surface elements (2, 2') connected by the hinges.
3. The folding sliding wall (1) according to claim 1 or 2,
characterized in that
the entrainers (14, 14') can be brought into or out of the active position during
lateral displacement of the surface elements (2, 2').
4. The folding sliding wall (1) according to any one of claims 1 to 3,
characterized in that
at least one entrainer (14) has a U shape and may receive the second entrainer (14')
between its legs.
5. The folding sliding wall (1) according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the entrainers have skew planes (16, 16') which are aligned onto one another, which
are able to compensate for tolerances when two entrainers (14, 14') are brought into
the active position.
6. The folding sliding wall (1) according to claim 1,
characterized in that
the locking fittings (7, 7') consist of a metal core (10, 10'), that at least the
upper and/or lower ends thereof are mounted in guide sleeves (9, 9') and that the
locking fittings (7, 7') at the ends thereof have rectangular closing elements (11,
11') which engage in the floor and/or ceiling rail (4), which are also guided in the
guide sleeves (9, 9').
7. The folding sliding wall (1) according to claim 6,
characterized in that
the guide sleeves (9, 9') can be introduced into the frame (8, 8') and can be held
on the frame (8, 8') by means of locking means (13, 13').
8. The folding sliding wall (1) according to claim 6 or 7,
characterized in that
the closing elements (11, 11') are detachably connected to the metal core (10, 10')
of the locking fittings (7, 7').
9. The folding sliding wall (1) according to at least one of claims 1 to 5 and according
to at least one of claims 6 to 8,
characterized in that
the entrainers (14, 14') are connected to the locking fittings (7, 7') in the region
of the guide sleeves (9, 9') and project from the guide sleeves (9, 9') and the frames
(8, 8') holding these.
1. Cloison coulissante pliante (1), composée d'au moins deux éléments superficiels (2,
2') qui sont reliés entre eux de manière articulées par des charnières et qui sont
disposés dans un guide composé d'au moins un rail de sol et un rail de plafond (4),
les éléments superficiels (2, 2') pouvant être décalés latéralement dans le rail de
sol et de plafond (4) et chaque élément superficiel (2, 2') consistant en deux cadres
(8, 8') présentant des faces sensiblement verticales avec un remplissage et le cadre
(8, 8') d'au moins un premier élément superficiel (2) étant couplé d'un côté par des
ferrures, comme des chariots, dans le rail de sol et de plafond (4) et étant associée
à la seconde face du premier élément superficiel (2) ou à la première face du second
élément superficiel (2') relié par la charnière au premier élément superficiel (2)
une ferrure de verrouillage (7) entraînée directement par une poignée qui peut être
bloquée en bas et/ou en haut dans le rail de sol et de plafond (4),
caractérisée en ce
qu'est associé à la ferrure de verrouillage (7) entraînée directement au moins un entraîneur
(14) qui coopère avec un second entraîneur (14') de l'élément superficiel (2') voisin
relié par les charnières et que le second entraîneur (14') sert de commande pour une
ferrure de verrouillage (7') de l'élément superficiel (2') voisin, la ferrure de verrouillage
(7') de l'élément superficiel (2') voisin pouvant également être bloquée dans le rail
de sol et/ou de plafond (4).
2. Cloison coulissante pliante (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les entraîneurs (14, 14') dépassent des faces frontales des faces opposées reliées
par les charnières des éléments superficiels (2, 2').
3. Cloison coulissante pliante (1) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
les entraîneurs (14, 14') peuvent être mis en position active ou hors position active
en décalant latéralement les éléments superficiels (2, 2').
4. Cloison coulissante pliante (1) selon une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce
qu'au moins un entraîneur (14) est en forme de U et peut recevoir le second entraîneur
(14') entre ses branches.
5. Cloison coulissante pliante (1) selon une des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
les entraîneurs présentent des plans obliques (16, 16') orientés les uns vers les
autres qui, après mise en position active des deux entraîneurs (14, 14'), peuvent
compenser des tolérances.
6. Cloison coulissante pliante (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les ferrures de verrouillage (7, 7') sont composées d'un noyau métallique (10, 10'),
qu'au moins leurs extrémités supérieure et/ou inférieure s'appuient dans des manchons
de guidage (9, 9') et que les ferrures de verrouillage (7, 7') présentent à leurs
extrémités des éléments de fermeture rectangulaires (11, 11') s'engrenant dans le
rail de fond et/ou de plafond (4) et guidés également dans les manchons de guidage
(9, 9').
7. Cloison coulissante pliante (1) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
les manchons de guidage (9, 9') peuvent être introduits dans les cadres (8, 8') et
être fixés au cadre (8, 8') par des moyens de blocage (13, 13').
8. Cloison coulissante pliante (1) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée en ce que
les éléments de fermeture (11, 11') sont reliés de manière dissociable au noyau métallique
(10, 10') des ferrures de verrouillage (7, 7').
9. Cloison coulissante pliante (1) selon au moins une des revendications 1 à 5 et selon
au moins une des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que
les entraîneurs (14, 14') sont reliés au niveau des manchons de guidage (9, 9') aux
ferrures de verrouillage (7, 7') et dépassent des manchons de guidage (9, 9') et des
cadres (8, 8') les maintenant.