[0001] Die Erfindung betrifft ein transportables Brennplattenregal mit zentral verriegelten
Ebenen, das mehrere Ebenen enthält, die übereinander angeordnet sind, wobei zentrale
Abstandshalter die formschlüssige Verriegelung der Einzelplatten in einer Ebene realisieren.
[0002] Zum Brennen keramischer Erzeugnisse, wie Kaminrohre oder Dachziegeln, Porzellan,
Sanitärkeramiken sowie Elektrokeramik-Teile wie Zündkerzen oder Katalysatorenträgern
werden Regal- und Transportsysteme benötigt, mit denen die Erzeugnisse in Brennöfen
transportiert und dort gelagert werden können. Die Regal- und Transportsysteme bestehen
aus sogenannten Brennhilfsmitteln, die beständig sein müssen für Temperaturen über
1000 °C. Die Brennhilfsmittel sind beispielsweise Rohre, Träger oder Platten aus keramischen
Hochleistungswerkstoffen. Sie eignen sich aufgrund ihrer hohen Temperaturwechselbeständigkeit
besonders für vielfache Erwärmungs- und Abkühlungszyklen. Die Brennhilfsmittel werden
im Ofen zusammen mit dem Brenngut erhitzt. Es ist deshalb wünschenswert, dass die
Brennhilfsmittel eine geringe Masse bei einer hohen mechanischen Festigkeit aufweisen.
[0003] Es sind Brennplattenregale, wie Z.B. aus der
DE 34 13 327 C2 bekannt, die aus mehreren Ebenen bestehen und bei denen die Brennplatten mittels
Hohl- und Verbindungsstützen auf horizontalen und vertikalen Abstand gehalten werden.
Die Brennplattenregale sind überwiegend auf festen Ofenwagenplateaus montiert. Der
Formschluss wird durch Vermörtelung oder durch Zapfen an den Stützen erreicht, die
in die Bohrungen der Brennplatten eingreifen. Diese Bohrungen haben aus Festigkeitsgründen
einen notwendigen Abstand vom Brennplattenrand und führen in Verbindung mit den Stützenaußenkonturen
zu Setzraumverlusten. Bei größeren Regalhöhen und Etagenabständen kommt es zu instabilen
Strukturen, die außerhalb des Ofens nur schwierig zu transportieren sind. Zur Vermeidung
dieser Nachteile werden teils in vier Brennplattenbohrungen und die Bohrungen der
Hohl- und Verbindungsstützen Stäbe eingesetzt. Die Stäbe bringen jedoch nur bis zu
einer begrenzten Regalhöhe ausreichende Stabilität.
[0004] Der Nachteil der bestehenden Lösungen besteht darin, dass sich ausreichende Regalstabilität
nur durch einen hohen Materialaufwand an keramischen Werkstoffen für Stützen und Verriegelungssysteme
erreichen lässt. Außerdem führt die häufig angewendete Vierpunktverlagerung der Platten
unter Einspannbedingungen bei hohen Regalen zur übermäßigen Biegebelastung der Plattenecken.
Die Folge ist eine geminderte Lebensdauer der Platten.
[0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Brennplattenregal mit einer
hohen Tragfähigkeit bei einer geringen Masse bereitzustellen, das beim Transport und
beim Brennvorgang stabil ist und wenig Setzraumverluste aufweist.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird erfindungsgemäß durch ein transportables
Brennplattenregal mit zentral verriegelten Ebenen gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte
Ausführungen gehen aus den Unteransprüchen hervor. Die Verwendung des transportablen
Brennplattenregals geht aus weiteren Ansprüchen hervor.
[0007] Die oben angeführten Nachteile werden beseitigt, indem rechteckige Brennplatten verwendet
werden, die nur in einer Ecke eine Bohrung und an zwei weiteren Seiten Ausnehmungen
aufweisen. Die Ausnehmungen bilden zwischen zwei benachbarten Platten einen Freiraum,
in den sich vertikale Stabilisierungsrohre einführen lassen. Die Stabilisierungsrohre
führen gleichzeitig die als Abstandshalter ausgebildeten Hohlstützen. Die Hohlstützen
stehen im Gegensatz zu den bekannten Lösungen im Zwischenraumbereich der Brennplatten
und ermöglichen den maximalen Setzraum.
[0008] Bei vorzugsweise vier Brennplatten pro Ebene übernimmt eine zentral angeordnete Formstütze
die Fixierung der vier Brennplatten von zwei benachbarten Ebenen. Die Formstützen
haben auf der Ober- und Unterseite je vier vorstehende Noppen, die in die Brennplattenbohrungen
eingreifen und auf festen Abstand halten. Ein zentral eingeführtes Rohr trägt zur
weiteren Stabilisierung bei. Das ist vorteilhaft, da die Brennplattenregale mit Flurförderzeugen
außerhalb der Öfen ohne Wagenunterbau transportiert werden und eine Notbremsung des
Fahrzeuges schadlos überstehen müssen. Die Übertragung der Lasten von der untersten
Ebene auf die Gabeln des Flurfördergerätes übernehmen drei Balken in deren oberseitigen
Bohrungen die Stabilisierungsrohre bodenseitig fixiert sind. Die kopfseitige Verriegelung
der Stabilisierungsrohre übernehmen zwei Dreiecksplatten.
[0009] Zur weiteren Reduzierung der Brennhilfsmittelmasse ist es alternativ möglich, die
Hohlstützen durch konzentrisch an den Stabilisierungsrohren angegossene Querrippen
zu ersetzen. Damit liegen die Brennplatten an den äußeren Ecken im Bereich der Ausnehmungen
nur noch frei auf, was insbesondere bei den Brennplatten der unteren Ebenen im Regalaufbau
zu einer deutlichen Reduzierung der Einspannmomente führt.
[0010] Das erfindungsgemäße Brennregal zum Brennen keramischer Produkte weist eine zentrale
Verlagerung und Fixierung der Brennplatten durch Formstützen auf, die mittels vorstehender
Noppen in die Bohrungen der Brennplatten zweier Ebenen formschlüssig eingreifen und
übereinander wirbelsäulenartig angeordnet sind.
[0011] Das erfindungsgemäße Brennregal weist ein Stabilisierungsrohr auf, das in dem von
den Formstützen und den inneren Ecken der Brennplatten gebildeten vertikalen Freiraum
eingeführt wird und bodenseitig in einer Bohrung eines Tragbalkens fixiert ist.
[0012] Das erfindungsgemäße Brennregal weist Brennplatten auf, die eine Bohrung in einer
Plattenecke und mehrere Ausnehmungen an den Außenkanten im Eckbereich aufweisen, welche
bei benachbarten Platten den Freiraum für ein oder mehrere Stabilisierungsrohre bilden.
[0013] Das erfindungsgemäße Brennregal weist Stabilisierungsrohre auf, welche die Führung
für die als Abstandhalter dienenden Hohlstützen bilden und jede Brennplatte damit
nur an drei Stellen verlagert ist.
[0014] Die Stabilisierungsrohre können erfindungsgemäß alternativ konzentrische Querrippen
aufweisen, deren Abstand dem vertikalen Plattenabstand entspricht und die direkt als
Auflage für die Brennplatten im Bereich der Ausnehmungen dienen.
[0015] Die Elemente der Vorrichtung wie Brennplatten, Formteile, Rohre und Balken enthalten
vorzugsweise hochtemperaturbeständige keramische Werkstoffe, besonders bevorzugt Siliciumcarbid
und insbesondere nitridgebundenes Siliciumcarbid (NSiC) oder synthetisches gesintertes
Mullit.
[0016] Nitridgebundenes Siliciumcarbid wird aus Siliciumcarbid-Granulat und Silizium-Metallpulver
in einer Nitridatmosphäre bei etwa 1400 °C nitriert und anschließend oxidiert. Werkstücke
aus nitridgebundenem Siliciumcarbid sind durch Nichteisenmetallschmelzen schlecht
benetzbar. Werkstücke aus nitridgebundenem Siliciumcarbid weisen ein hohe Form- und
Oberflächenbeständigkeit sowie eine hohe Biegebruchfestigkeit auf. Werkstücke aus
nitridgebundenem Siliciumcarbid sind aufgrund ihrer hohen Temperaturbeständigkeit
hervorragend als Brennhilfsmittel für Temperaturen bis 1500 °C geeignet.
[0017] Mullit enthält Aluminiumoxid und Siliziumoxid. Synthetisch gesintertes Mullit weist
eine relativ hohe Festigkeit mit einer vergleichsweise geringen Wärmedehnung auf,
woraus eine exzellente Temperaturwechselbeständigkeit resultiert. Es eignet sich als
Brennhilfsmittel für Temperaturen bis etwa 1700 °C.
[0018] Die Erfindung umfasst des Weiteren die Verwendung des erfindungsgemäßen transportablen
Brennplattenregals zum Transportieren und/oder Lagern von keramischen Erzeugnissen
vor, während und/oder nach dem Brennvorgang.
[0019] Bevorzugt wird das erfindungsgemäße transportable Brennplattenregal verwendet zum
Brennen von Baukeramiken, insbesondere von Dachziegeln, Mauerziegeln, Spaltplatten,
Kaminrohren oder Fliesen, von Keramiksystemen in der Fahrzeugtechnik, insbesondere
von Zündkerzen, Lambdasonden, Katalysatoren, Antiblockiersystemen, elektronische Stabilitätsprogrammen
und Dieselpartikelfiltern, von Düsen, insbesondere von Sprühdüsen, Exzenterdüsen,
Helixdüsen, Spiraldüsen und Tangentialdüsen, beispielsweise für den Einsatz in Rauchgasentschwefelungsanlagen,
von Auskleidungen, Ofengleitbahnen, Platten, Stützen, insbesondere für den Anlagenbau,
den Ofenbau, den Pumpenbau, die Umformtechnik und die Verschleißschutztechnik, von
elektrisch isolierenden Bauteilen, insbesondere von Ferriten, Isolatoren, Varistoren
und Kondensatoren sowie von Mahlkugeln und Schleifscheiben, von pulverförmigen Stoffen,
wie Leucht- und Fluoreszensstoffen, Gleitbahnplatten, Keramikschalen, Schubplatten
und Viereckkapseln.
[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung und eines Beispiels näher erläutert.
Die Zeichnung ist nicht vollständig maßstabsgetreu. Die Erfindung wird durch die Zeichnung
in keiner Weise eingeschränkt. Es zeigen:
Figur 1 eine räumliche Darstellung des Brennplattenregals,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Längsseite des Brennplattenregals,
Figur 3 eine Draufsicht auf die Querseite des Brennplattenregals,
Figur 4 eine Draufsicht auf das Brennplattenregal von oben,
Figur 4A eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts C aus Figur 4,
Figur 5 eine räumliche Darstellung einer Brennplatte,
Figur 6 eine räumliche Darstellung einer Formstütze,
Figur 7 eine Seitenansicht einer Hohlstütze,
Figur 7A eine Draufsicht auf die Hohlstütze aus Figur 8 von oben,
Figur 8 eine räumliche Darstellung eines Stabilisierungsrohrs,
Figur 9 eine räumliche Darstellung eines Bolzens und
Figur 10 eine räumliche Darstellung einer Dreiecksplatte.
[0021] Figur 1 zeigt eine räumliche Darstellung einer beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemäßen
Brennplattenregals (1). Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf die Längsseite (18) des
Brennplattenregals (1) aus Figur 1, Figur 3 zeigt eine Draufsicht auf dessen Querseite
(19) und Figur 4 eine Draufsicht auf die Oberseite.
[0022] Das Brennplattenregal (1) weist beispielsweise neun Ebenen (3) mit jeweils vier Brennplatten
(2) pro Ebene (3) auf. Eine Ebene (3) aus vier Brennplatten (2) weist beispielsweise
eine Länge a von 1220 mm und eine Breite b von 900 mm auf.
[0023] Das Brennplattenregal (1) steht auf vier Füßen (4) auf einem Unterbau (12). Der Unterbau
(12) kann ein Wagen sein. Die Füße (4) sind mit zwei Längsbalken (5) verbunden. Die
Längsbalken (5) sind mit drei Querbalken (6) verbunden, wobei die Querbalken (6) orthogonal
zu den Längsbalken (5) angeordnet sind. Die drei Querbalken (6) übernehmen die Übertragung
der Lasten von der untersten Plattenlage auf die Gabeln eines Flurfördergerätes, beispielsweise
während eines Transports des Brennplattenregals (1) in den Brennofen. Die Querbalken
(6) sind beispielsweise 80 mm hoch, 60 mm, breit und 920 mm lang. In den Oberseiten
der Querbalken (6) befinden sich Bohrungen, in denen Stabilisierungsrohre (10) bodenseitig
fixiert sind.
[0024] Figur 5 zeigt eine räumliche Darstellung einer einzelnen Brennplatte (2). Die Brennplatte
(2) ist beispielsweise 530 mm lang, 440 mm breit und 7 mm dick. Die Brennplatte (2)
weist eine Bohrung (13) mit einem Durchmesser von beispielsweise 20 mm auf. Die Bohrung
(13) dient zur Aufnahme einer Noppe (16) einer Formstütze (9). Außerdem weist die
Brennplatte (2) zwei Ausnehmungen (14) an den Außenkanten im Eckbereich auf. In diesem
Beispiel sind jeweils vier Brennplatten (2) in einer Ebene angeordnet, wobei jeweils
zwei Ausnehmungen (14) benachbarter Brennplatten (2) nebeneinander angeordnet sind.
[0025] Figur 6 zeigt eine räumliche Darstellung einer Formstütze (9) mit je vier vorstehenden
Noppen (16) auf der Ober- und der Unterseite der Formstütze (9). Die Formstütze (9)
ist beispielsweise 120 mm lang und hat eine annähernd quadratische Grundfläche mit
einer Kantenlänge von 88 mm. Die Innenfläche der Formstütze (9) ist so gestaltet,
dass ein Stabilisierungsrohr (10) hindurch geführt werden kann.
[0026] Die vier Brennplatten (2) jeder Ebene (3) sind jeweils durch eine zentral angeordnete
Formstütze (9) fixiert. Die Noppen (16) der Formstütze (9) greifen in die Bohrung
(13) jeweils einer Brennplatte (2) ein und halten die Brennplatten (2) auf einem festen
horizontalen Abstand.
[0027] Figur 7 zeigt eine Seitenansicht einer Hohlstütze (8), Figur 7A eine Ansicht auf
eine Hohlstütze (8) von oben. Die Hohlstütze (8) hat beispielsweise eine Länge h von
120 mm, einen Außendurchmesser d
1 von 80 mm und einer Wandstärke s von 20 mm. Der Innendurchmesser d
2 der Hohlstütze (8) ergibt sich aus dem Außendurchmesser d
1 abzüglich der doppelten Wandstärke. Der Innendurchmesser d
2 beträgt hier beispielsweise 40 mm. Der Innendurchmesser d
2 der Hohlstütze (8) ist so bemessen, dass ein Stabilisierungsrohr (10) durch die Hohlstütze
geführt werden kann.
[0028] Figur 8 zeigt eine räumliche Darstellung eines Stabilisierungsrohres (10). Das Stabilisierungsrohr
(10) ist beispielsweise 1200 mm lang und hat einen Außendurchmesser von 38 mm. Das
Stabilisierungsrohr (10) weist an einem Ende eine Bohrung (17) mit einem Durchmesser
von beispielsweise 18 mm auf. In der Einbaulage befindet sich die Bohrung (17) im
Stabilisierungsrohr (10) an der Oberseite des Brennplattenregals (1).
[0029] Das Brennplattenregal (1) weist fünf vertikal geführte Stabilisierungsrohre (10)
auf. Ein zentrales Stabilisierungsrohr (10) ist in der Mitte zwischen den jeweils
vier Brennplatten (2) einer Ebene (3) angeordnet. Zwei Stabilisierungsrohre (10) befinden
sich in der Mitte der Längsseite (18) des Brennplattenregals (1) und zwei weitere
in der Mitte der Querseite (19).
[0030] Zwei Ebenen (3) von Brennplatten (2) werden jeweils durch eine zentral angeordnete
Formstütze (9) und vier Hohlstützen (8) auf einem vertikalen Abstand von beispielsweise
120 mm gehalten. Die Formstütze (9) und die Hohlstützen (8) werden dabei auf die Stabilisierungsrohre
(10) aufgereiht und in ihrer lateralen Position fixiert.
[0031] Die Ausnehmungen (14) der Brennplatten (2) sind so gestaltet, dass zwei benachbarte
Ausnehmungen (14) zweier formschlüssig nebeneinander liegender Brennplatten (2) ein
Stabilisierungsrohrs (10) umschließen.
[0032] Figur 9 zeigt eine räumliche Darstellung eines Bolzens (11). Der Bolzen (11) ist
beispielsweise 80 mm lang und hat einen Durchmesser von 16 mm. Jeweils ein Bolzen
(11) wird in eine Bohrung (17) eines Stabilisierungsrohrs (10) eingeführt und verriegelt
damit das Stabilisierungsrohr (10) an seinem oberen Ende.
[0033] Figur 10 zeigt eine räumliche Darstellung einer Dreiecksplatte (7). Die Dreiecksplatte
(7) weist eine Bohrung (13) mit einem Durchmesser von beispielsweise 20 mm auf. Die
Bohrung (13) dient zur Aufnahme einer Noppe (16) der obersten Formstütze (9) des Brennplattenstapels.
Außerdem weist die Dreiecksplatte (7) zwei Bohrungen (15) mit einem Durchmesser von
beispielsweise je 42 mm auf. Die Bohrung (15) dient jeweils zur Durchführung eines
Stabilisierungsrohrs (10).
[0034] Im dargestellten Ausführungsbeispiel aus Figur 1 sind zwei Dreiecksplatten (7) an
der Oberseite des Brennplattenregals (1) angeordnet und mit jeweils einem Bolzen (11)
an jedem Stabilisierungsrohr (10) verriegelt. Die Dreiecksplatten (7) dienen zur Stabilisierung
und Querverstrebung des Brennplattenstapels.
[0035] Die Elemente des Brennplattenregals (1) bestehen aus hochtemperaturbeständigen keramischen
Werkstoffen. Die Füße (4), die Längsbalken (5), die Querbalken (6), die Bolzen (11)
sowie die Stabilisierungsrohre (10) enthalten beispielsweise nitridgebundenes Siliziumcarbid
wie den Werkstoff Advancer der Firma Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental, Deutschland,
mit einem Gehalt von Siliziumcarbid von etwa 68 %. Die Brennplatten (2), die Dreiecksplatten
(7) und die Formstützen (9) enthalten beispielsweise nitridgebundenes Siliziumcarbid
wie den Werkstoff AnnaSicon RTH der Firma Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental,
Deutschland mit einem Gehalt von Siliziumcarbid von etwa 66 %. Die Hohlstützen (8)
enthalten beispielsweise synthetisches Mullit wie den Werkstoff AnnaMullit 70 der
Firma Saint-Gobain IndustrieKeramik Rödental, Deutschland mit einem Gehalt von Aluminiumoxid
von etwa 75 %.
Bezugszeichenliste
[0036]
- (1)
- Brennplattenregal
- (2)
- Brennplatte
- (3)
- Ebene
- (4)
- Fuß
- (5)
- Längsbalken
- (6)
- Querbalken
- (7)
- Dreiecksplatte
- (8)
- Hohlstütze
- (9)
- Formstütze
- (10)
- Stabilisierungsrohr
- (11)
- Bolzen
- (12)
- Unterbau
- (13)
- Bohrung zur Aufnahme von (16)
- (14)
- Ausnehmung
- (15)
- Bohrung zur Aufnahme von (10)
- (16)
- Noppen
- (17)
- Bohrung zur Aufnahme von (11)
- (18)
- Längsseite von (1)
- (19)
- Querseite von (1)
- a
- Länge der Brennplattenebene
- b
- Breite der Brennplattenebene
- h
- Länge von (10)
- d1
- Außendurchmesser von (8)
- d2
- Innendurchmesser von (8)
- s
- Wandstärke von (8)
1. Transportables Brennplattenregal zum Brennen von keramischen Erzeugnissen, umfassend
- mindestens zwei Längsbalken (5) und mindestens drei Querbalken (6), die mit den
Längsbalken (5) verbunden sind,
- eine Ebene (3) mit mindestens vier Brennplatten (2) aufliegend auf den Längsbalken
(5) und/oder Querbalken (6) und befestigt an eine im Zentrum befindliche Formstütze
(9), wobei die Formstütze (9) oben und unten mindestens vier vorstehende Noppen (16)
aufweist über die Brennplatten (2) durch Bohrungen (13) mit der Formstütze (9) verbunden
sind,
- mindestens vier Hohlstützen (8), die als Abstandshalter am Rand in der Mitte der
Längsseiten (18) und Querseiten (19) auf den Brennplatten (2) angeordnet sind,
- darauf mindestens eine weitere Ebene (3) von mindestens vier Brennplatten (2) mit
Formstütze (9) und Hohlstützen (8),
- Stabilisierungsrohre (10), die durch die Hohlstützen (8) und Ausnehmungen (14) an
den Außenkanten im Eckbereich der Brennplatten (2) und durch die Formstützen (9) verlaufen
und durch Bohrungen mit den Längsbalken (5) und/oder Querbalken (6) befestigt sind,
- das Stabilisierungsrohr (10), das in den von den Formstützen (9) und den inneren
Ecken der Brennplatten (2) gebildeten vertikalen Freiraum eingeführt wird, eine Bohrung
(17) zur Aufnahme eines Bolzens (11) aufweist und der Bolzen (11) eingeführt in die
Bohrung (17) das Stabilisierungsrohr (10) an seinem oberen Ende verriegelt, und
- auf der obersten Ebene (3) mindestens zwei Dreiecksplatten (7) mit Bohrungen (13)
und (15) in den Ecken, die zwei benachbarte Hohlstützen (8) und die Formstütze (9)
miteinander verbinden.
2. Transportables Brennplattenregal nach Anspruch 1, wobei Stabilisierungsrohre (10)
die Führung für Hohlstützen (8) und Formstützen (9) bilden und jede Brennplatte (2)
nur an drei Stellen befestigt ist.
3. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Formstützen
(9) mittels vorstehender Noppen (16) in die Bohrungen (13) der Brennplatten (2) zweier
Ebenen (3) formschlüssig eingreifen und übereinander angeordnet sind.
4. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Brennplatte
(2) eine Bohrung (13) in einer Plattenecke und mindesten zwei Ausnehmungen (14) an
den Außenkanten im Eckbereich aufweisen, welche bei benachbarten Brennplatten (2)
den Freiraum für ein oder mehrere Stabilisierungsrohre (10) bilden.
5. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Brennplattenregal
(1) mindestens auf vier Füßen (4) steht.
6. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Brennplattenregal
(1) mindestens auf vier Füßen (4) auf einem Unterbau (12) steht.
7. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Brennplatten
(2), Längsbalken (5), Querbalken (6), Dreiecksplatten (7), Hohlstützen (8), Formstützen
(9), Stabilisierungsrohre (10) und Bolzen (11) Siliciumcarbid, nitridgebundenes Siliciumcarbid
(NSiC), synthetisches gesintertes Mullit oder Gemische davon enthalten.
8. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Stabilisierungsrohre
(10) konzentrische Querrippen aufweisen, deren Abstand dem vertikalen Abstand der
Brennplatten (2) entspricht und die direkt als Auflage für die Brennplatten (2) im
Bereich der Ausnehmungen dienen.
9. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Länge
der Brennplatte (2) von 50 mm bis 1000 mm, bevorzugt von 500 mm bis 550 mm, die Breite
von 50 mm bis 1000 mm, bevorzugt von 400 mm bis 450 mm und die Dicke von 4 mm bis
20 mm, bevorzugt von 5 mm bis 10 mm beträgt.
10. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Länge
(h) der Hohlstütze (8) von 30 mm bis 300 mm, bevorzugt von 100 mm bis 140 mm, der
Außendurchmesser (d1) von 20 mm bis 200 mm, bevorzugt von 70 mm bis 90 mm und die Wandstärke (s) von 4
mm bis 25 mm beträgt.
11. Transportables Brennplattenregal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei bevorzugt
fünf bis zehn Ebenen (3) übereinander angeordnet sind.
12. Verwendung eines transportablen Brennplattenregals nach einem der Ansprüche 1 bis
11 zum Brennen keramischer Erzeugnisse, wie Kaminrohre oder Dachziegeln, Porzellan,
Sanitärkeramiken sowie Elektrokeramik-Teile wie Zündkerzen oder Katalysatorenträgern.
1. Transportable burner plate shelf for firing ceramic products, comprising
- at least two longitudinal beams (5) and at least three cross beams (6) that are
connected to the longitudinal beams (5),
- a plane (3) with at least four burner plates (2) lying on the longitudinal beams
(5) and/or cross beams (6) and attached to a shaped support (9) located in the center,
wherein the shaped support (9) has on the top and on the bottom at least four protruding
knobs (16) by which the burner plates (2) are connected through holes (13) to the
shaped supports (9),
- at least four hollow supports (8) that are arranged on the burner plates (2) as
a spacer on the edge in the middle of the long sides (18) and transverse sides (19),
- thereon, at least one additional plane (3) of at least four burner plates (2) with
shaped supports (9) and hollow supports (8),
- stabilization tubes (10) that run through the hollow supports (8) and recesses (14)
on the outer edges in the corner region of the burner plates (2) and through the shape
supports (9) and are attached through holes to the longitudinal beams (5) and/or cross
beams (6),
- the stabilization tube (10) that is introduced into the vertical free space formed
by the shaped supports (9) and the inner corners of the burner plates (2) has a hole
(17) to accommodate a pin (11) and the pin (11) introduced into the hole (17) locks
the stabilization tube (10) on its upper end, and
- on the top plane (3) at least two triangular plates (7) with holes (13) and (15)
in the corners that connect two adjacent hollow supports (8) and the shaped support
(9) to each other.
2. Transportable burner plate shelf according to claim 1, wherein stabilization tubes
(10) form the guide for hollow supports (8) and shaped supports (9), and each burner
plate (2) is attached at only three points.
3. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 2, wherein the
shaped supports (9) engage positively by means of protruding knobs (16) into the holes
(13) of the burner plates (2) of two planes (3) and are arranged one above another.
4. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 3, wherein the
burner plates (2) have a hole (13) in one corner of the plate and at least two recesses
(14) on the outer edges in the corner region, which form, in the case of adjacent
burner plates (2), the free space for one or a plurality of stabilization tubes (10).
5. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 4, wherein the
burner plate shelf (1) stands on at least four feet (4).
6. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 5, wherein the
burner plate shelf (1) stands on at least four feet (4) on a substructure (12).
7. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 6, wherein the
burner plates (2), longitudinal beams (5), cross beams (6), triangular plates (7),
hollow supports (8), shaped supports (9), stabilization tubes (10), and pins (11)
contain silicon carbide, nitride bonded silicon carbide (NSiC), synthetic sintered
mullite, or mixtures thereof.
8. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 7, wherein the
stabilization tubes (10) have concentric cross ribs, whose spacing corresponds to
the vertical spacing of the burner plates (2) and which serve directly as support
for the burner plates (2) in the region of the recesses.
9. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 8, wherein the
length of the burner plates (2) is from 50 mm to 1000 mm, preferably from 500 mm to
550 mm, the width is from 50 mm through 1000 mm, preferably from 400 mm to 450 mm,
and the thickness is from 4 mm to 20 mm, preferably from 5 mm to 10 mm.
10. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 9, wherein the
length (h) of the hollow support (8) is from 30 mm to 300 mm, preferably from 100
mm to 140 mm, the outside diameter (d1) is from 20 mm to 200 mm, preferably from 70
mm to 90 mm, and the wall thickness (s) is from 4 mm to 25 mm.
11. Transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 10, wherein
preferably five to seven planes (3) are arranged one above another.
12. Use of a transportable burner plate shelf according to one of claims 1 through 11
for firing ceramic products, such as chimney pipes or roof tiles, porcelain, sanitary
ceramics as well as electro ceramics such as spark plugs or catalyst carriers.
1. Rayonnage transportable à plaques de cuisson, destiné à la cuisson de produits céramiques,
comprenant :
- au moins deux poutres longitudinales (5) et au moins trois poutres transversales
(6), qui sont reliées avec les poutres longitudinales (5) ;
- un niveau (3) composé d'au moins quatre plaques de cuisson (2) qui repose sur les
poutres longitudinales (5) et/ou les poutres transversales (6) et qui est fixé sur
une colonne de forme (9) se trouvant au centre, la colonne de forme (9) possédant
en haut et en bas au moins quatre bourrelets formant saillie (16) grâce auxquels les
plaques de cuisson (2) sont reliées à la colonne de forme (9) à l'aide d'alésages
(13) ;
- au moins quatre potelets creux (8) qui sont implantés comme entretoises sur le bord,
au centre des côtés longitudinaux (18) et des côtés transversaux (19) sur les plaques
de cuisson (2) ;
- par dessus, au moins un autre niveau (3) composé d'au moins quatre plaques de cuisson
(2) avec une colonne de forme (9) et des potelets creux (8) ;
- des tubes de stabilisation (10) qui passent dans les potelets creux (8) et dans
des ouvertures (14) sur les arêtes extérieures dans les coins des plaques de cuisson
(2), ainsi que dans les colonnes de forme (9), et qui sont fixés par des alésages
aux poutres longitudinales (5) et/ou aux poutres transversales (6) ;
- le tube de stabilisation (10) qui est introduit dans l'espace vertical libre formé
par les colonnes de forme (9) et les angles intérieurs des plaques de cuisson (2)
possédant un alésage (17) destiné à recevoir un goujon (11) et le goujon (11) introduit
dans l'alésage (17) verrouillant le tube de stabilisation (10) à son extrémité supérieure
;
- au-dessus du niveau supérieur (3), au moins deux plaques triangulaires (7) avec
des alésages (13) et (15) dans les coins, qui relient ensemble deux potelets creux
(8) adjacents et la colonne de forme (9).
2. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon la revendication 1, dans lequel
des tubes de stabilisation (10) assurent le guidage des potelets creux (8) et des
colonnes de forme (9) et chaque plaque de cuisson (2) n'est fixée qu'en trois points.
3. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 et 2,
dans lequel les colonnes de forme (9) s'engagent par des bourrelets formant saillie
(16) dans les alésages (13) des plaques de cuisson (2) de deux niveaux (3) en formant
un assemblage par complémentarité de formes et sont disposées l'une au-dessus de l'autre.
4. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 3,
dans lequel les plaques de cuisson (2) possèdent un alésage (13) dans un coin de la
plaque et au moins deux ouvertures (14) qui sont situées sur les arêtes extérieures
dans les coins et qui, avec des plaques de cuisson (2) adjacentes, forment l'espace
libre pour un ou plusieurs tubes de stabilisation (10).
5. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 4,
dans lequel le rayonnage à plaques de cuisson (1) repose sur au moins quatre pieds
(4).
6. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 5,
dans lequel le rayonnage à plaques de cuisson (1) repose sur une infrastructure (12)
par au moins quatre pieds (4).
7. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 6,
dans lequel les plaques de cuisson (2), les poutres longitudinales (5), les poutres
transversales (6), les plaques triangulaires (7), les potelets creux (8), les colonnes
de forme (9), les tubes de stabilisation (10) et les goujons (11) contiennent du carbure
de silicium, du carbure de silicium lié au nitrure (NSiC), de la mullite synthétique
frittée ou des mélanges de ceux-ci.
8. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 7,
dans lequel les tubes de stabilisation (10) possèdent des nervures transversales concentriques
dont l'écartement correspond à l'écartement vertical des plaques de cuisson (2) et
qui servent directement d'appui pour les plaques de cuisson (2) au niveau des ouvertures.
9. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 8,
dans lequel la longueur des plaques de cuisson (2) est comprise entre 50 mm et 1000
mm, de préférence entre 500 mm et 550 mm, la largeur est comprise entre 50 mm et 1000
mm, de préférence entre 400 mm et 450 mm et l'épaisseur est comprise entre 4 mm et
20 mm, de préférence entre 5 mm et 10 mm.
10. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9,
dans lequel la longueur (h) des potelets creux (8) est comprise entre 30 mm et 300
mm, de préférence entre 100 mm et 140 mm, le diamètre extérieur (d1) est compris entre 20 mm et 200 mm, de préférence entre 70 mm et 90 mm et l'épaisseur
de paroi (s) est comprise entre 4 mm et 25 mm.
11. Rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications 1 à 10,
dans lequel cinq à dix niveaux (3) sont de préférence disposés les uns au-dessus des
autres.
12. Utilisation d'un rayonnage transportable à plaques de cuisson selon l'une des revendications
1 à 11 pour la cuisson de produits céramiques, tels que des conduits de cheminée ou
des tuiles de couverture, de la porcelaine, des céramiques sanitaires et des pièces
électrocéramiques comme des bougies d'allumage ou des supports de catalyseurs.