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EP 2 275 773 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.09.2013 Patentblatt 2013/37 |
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Anmeldetag: 26.06.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Minenschutz
Mine protection
Protection contre les mines
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.07.2009 DE 102009033563
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2011 Patentblatt 2011/03 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Landsysteme GmbH |
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24107 Kiel (DE) |
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Erfinder: |
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- Boeckmann, Frank
24623 Brokenlande (DE)
- Ernst, Michael
24222 Schwentinental (DE)
- Hass, Frank
24226 Heikendorf (DE)
- Koch, Ralf
24232 Schönkirchen (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2008/127272 DE-U1- 20 201 005
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DE-A1- 19 945 257 US-A- 6 082 240
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einem Stahl - Sandwich - Minenschutz insbesondere
für horizontale Böden bei Fahrzeugen.
[0002] Eine Panzerung zur Abwehr eines Wuchtgeschosses mit Schutzelementen bevorzugt aus
Stahl beschreibt die
DE 43 10 737 A1.
[0003] Ein gepanzertes Fahrzeug ist der
DE 43 14 094 C2 entnehmbar. Dieses weist eine Rahmenkonstruktion aus Profilen mit Nuten auf. Die
Nuten sind dabei auf ihrer Innenseite mit Zähnen versehen, während die Schenkel am
anderen Ende einen Wulst besitzen.
[0004] Eine Vorrichtung zur Befestigung von Panzerelementen wird zudem in der
DE 44 26 082 A1 aufgezeigt. Diese Vorrichtung weist ebenfalls einen Rahmen auf, an dem eine Einheit
von Panzerelementen angebracht ist. Der Rahmen ist seinerseits durch teleskopische
Streben mit der Struktur verbunden.
[0005] Eine Vorrichtung zur Panzerung beschreibt des Weiteren die
DE 102 58 411 A1. Diese ist aus mindestens zwei Lagen unterschiedlicher Materialien ausgebildet. Mindestens
eine der Lagen besteht aus Stahl. Vorgesehen ist, dass eine aus Holz ausgebildete
Lage zwischen zwei Plattenlagen aus Stahl angeordnet ist.
[0006] Eine weitere Vorrichtung zum Schutz eines gepanzerten Fahrzeuges gibt die
DE 196 79 709 A1 wieder. Das Gehäuse weist zwei Plattenelemente auf, zwischen denen eine Sprengstoffbelegung
eingebunden ist. Das Gehäuse bildet einen Fahrzeug-Frontschutz und ist zu diesem Zweck
mit seiner Längsrichtung schräg nach oben und nach vorne orientiert.
[0007] Ein Panzerungselement aus Beschuss hemmenden Gewebematten oder Formteilen offenbart
die
DE 199 00 716 A1. Die gebogenen Bereiche bzw. Randbereiche sind dabei mit Elementen versehen, die
geeignet sind, die Energie eines Geschosses aufzunehmen.
[0008] Mit einer minengeschützten Wannenstruktur beschäftigt sich die
EP 1 564 520 A2. Hierbei sind die Schweißnähte mit einem die Wärmeeinflusszonen überdeckenden Schutzblech
verstärkt, die ihrerseits eine Winkelform besitzen.
[0009] Ein Verfahren zur Befestigung einer Zusatzpanzerung kann der
EP 2 017 569 A1 entnommen werden. Dabei wird ein Klemmelement in einem Zwischenraum zwischen den
Zusatzpanzerplatten angeordnet und mittels schräger Kontaktflächen keilartig gegen
die Seitenflächen verspannt.
[0010] Ein Durchschuss hemmendes Wandungselement offenbart zudem die
DE 36 33 349 A1. Diese besteht aus zwei Stahlblechwänden mit Stahlblechzwischenwänden, die in den
Zwischenräumen der beiden Bleche angeordnet sind. Diese Zwischenwände weisen eine
zu den jeweils benachbarten Wänden nicht parallele Form auf.
[0011] Die
DE 10 2007 005 301 A1 beschreibt ihrerseits eine Schutzpanzerung für Fahrzeuge mit geschossfesten Stahlplatten,
welche zur Anpassung an die äußere Karosserieform des Fahrzeugs einen Winkel einschließen.
[0012] Eine Sandwich- Struktur in der
WO 2004/011871 A1 besteht aus einer äußeren Platte aus hochduktilem Material und einer inneren Schicht
mit hoher Härte. Der Abstand beider zueinander ist variabel einstellbar.
[0013] Aus der
WO 2004/088238 A1 ist ferner eine als Verbundpanzerung ausgebildete Schutzeinrichtung insbesondere
zum Schutz gepanzerter Fahrzeuge gegen projektilbildende Minen bekannt. Diese Verbundpanzerung
besteht im Wesentlichen aus zwei Schichten aus einem hochfesten Material, beispielsweise
Panzerstahl, sowie einer Mittelschicht aus einem Material, das unter dynamischer Belastung
plastisch fließfähig ist. Als Mittelschicht kann dabei ein Metall, aber auch ein Thermoplast
oder ein Elastomer verwendet werden.
[0014] In der nicht vorveröffentlichten
DE 10 2009 012 251.6 wird ebenfalls eine Schutzeinrichtung zum Schutz eines Objektes gegen projektilbildende
Minen abgehandelt. Die Schutzeinrichtung besteht hierbei aus mindestens zwei Platten
aus einem hochfesten Metall, vorzugsweise aus Panzerstahl, die nur im Randbereich
miteinander kraftschlüssig verbunden sind und sonst ohne Zwischenraum lose aneinander
anliegen. Dadurch sind die beiden parallel zueinander angeordnete Platten bei Belastung
durch Minen oder Beschuss weitgehend unabhängig voneinander verformbar. Die Schutzeinrichtung
ist zudem unter einem Neigungswinkel vorzugsweise zwischen 40° und 50° gegenüber der
vertikalen Fahrzeugachse geneigt angeordnet.
[0015] Die
DE 198 42 629 C1 beinhaltet eine Panzerung für ein Fahrzeug, deren Befestigungselemente einerseits
am Schutzelement und andererseits an der Fahrzeugaußenverkleidung befestigt sind.
Diese lassen eine Verstellbewegung des Schutzelements relativ zur Fahrzeugaußenverkleidung
zumindest in Richtung Fahrzeuginnenraum zu und können dabei plastisch verformt werden.
Das Schutzelement befindet sich hierbei zwischen der Fahrzeuginnen- und -außenverkleidung.
[0016] Die
WO 2008/127272 A1 betrifft ein System und ein Verfahren zur Verbesserung des Schutzes für ein gepanzertes
Fahrzeug. Mit dem System ist es möglich, auf unterschiedliche Bedrohungsformen reagieren
zu können, d.h., den dafür entsprechenden Schutz mittels Panzerung. Die Schutzplatte(n)
werden an den Fahrzeugrumpf angeschraubt. Dazu kann ein eine Gegenmuttertasche am
Rumpf mittels Schweißen dauerhaft befestigt sein. In diese Tasche ist eine Mutter
einschiebbar, an der die Panzerung angeschraubt werden kann.
[0017] ausgehend von z.B. der
WO 2008 127272A stellt sich die Erfindung die Aufgabe, einen einfachen Minenschutz aufzuzeigen, der
einen ausreichenden Schutz gegen projektilbildende Minen und/oder gegen Blastminen
insbesondere von unten gewährleistet.
[0018] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungen
sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0019] Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, ebenfalls U-Profile einzubinden, die für den
Abstand zwischen einem Stahl- Sandwich und der Fahrzeugaußenwand bzw. dem Fahrzeugboden
sorgen und gleichzeitig Befestigungsschrauben für den Anbau der Minenschutzplatten
aufnehmen können. Zur Aufnahme der Befestigungsschrauben sind weitere Vierkantprofile
mit Gewindebohrungen vorgesehen, die in die U-Profile etc. eingeschoben werden können.
So wird sichergestellt, dass bei Explosion die Muttern nicht als Geschosse wirken,
die dann den Fahrzeugboden durchschlagen können. Zudem können nach Beschädigung des
Minenschutzes die Schraubverbindung einfacher ausgetauscht werden. Durch die Einbindung
der weiteren (Vierkant-)Profile ist es zudem unwichtig, ob die Schrauben abgerissen
und/oder die Gewinde zerstört wurden, da das gesamte Profil (als Ganzes) ausgetauscht
werden kann. Zusätzliche, seitlich längs verlaufende Quetschrohre verhindern, dass
die Minenschutzplatten bei Einbeulung des Bodens um die seitlichen Kanten herumgezogen
werden (Einschnürung).
[0020] Eine reine Stahl- Lösung des Minenschutzes bzw. des Sandwichs wird bevorzugt, ist
aber nicht Bedingung. Ein Aufbau mit zwei oder mehreren Stahlplatten reduziert die
notwendige Dicke einer einzelnen Platte, um den ausreichenden Schutz zu gewähren.
[0021] Die um die seitlichen Kanten des Fahrzeugbodens herum gebogenen Platten sorgen ihrerseits
für eine günstige Krafteinleitung und stellen einen zusätzlichen EFP-Schutz (Explosively-Formed
Penetrator) dar. Mit den gebogenen Kanten ist es zudem möglich, beispielsweise bei
einem Kettenfahrzeug den seitlichen Bereich zwischen den Laufrollen zusätzlich auch
gegen EFP's zu schützen.
[0022] Der vorgeschlagene Minenschutzboden wird dabei durch die konstruktiven Maßnahmen
so stark versteift, dass der durch die Explosion entstehende Blastdruck nur geringe
Einbeulungen verursachen kann. Das Projektil der projektilbildenden Mine (EFP) wird
hingegen daran gehindert, den Fahrzeugboden zu durchschlagen. Der Minenschutz kann
verändert und auf spezifische Bedrohungen ausgerichtet werden. Die einfache Montage
bzw. Befestigung des Schutzes erlaubt eine Reparatur bzw. einen Wechsel des Schutzes
vor Ort. Sie sind zudem kostengünstiger als geklebte Sandwich-Böden mit Kunststoff
oder ähnlichen Schichten.
[0023] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen Schutzboden als Stahl - Sandwich in einer Draufsicht mit parallel zum Bodenblech
ausgerichteten U-Profilen,
- Fig. 2
- den Stahl - Sandwich - Schutzboden aus Fig. 1 an einem Fahrzeug,
- Fig. 3
- eine Unteransicht eines Kettenfahrzeuges mit in einem Kreuzmuster zum Bo- denblech
des Fahrzeugs ausgerichteten U-Profilen.
[0024] Fig. 1 zeigt einen Schutzboden 2 mit U-Profilen 3 für Fahrzeug 1 (teilweise dargestellt
in Fig. 2). Diese werden mit der Öffnung zum Bodenblech 4 des Fahrzeugs 1 gewandt
parallel zueinander (Fig. 2) oder in einem Kreuzmuster 10 (Fig. 3 - beispielsweise
bei einem Kettenfahrzeug) angeordnet. Das Muster und der Abstand zwischen den U-Profilen
3 ist fahrzeugspezifisch und wird damit in der Regel vom jeweiligen Fahrzeugtyp vorgegeben.
Zusätzliche, seitlich längs verlaufende Quetschrohre 5 verhindern, dass die Minenschutzplatten
6, 9 bei Einbeulung des Bodens um die seitlichen Kanten herumgezogen werden (Einschnürung).
[0025] In die U-Profile 3 werden Profile 7, vorzugsweise Vierkantprofile eingeschoben. Diese
sind mit Gewindebohrungen 11 versehen. Die U-Profile 3 besitzen mit diesen Gewindebohrungen
korrespondierende Bohrungen/Löcher oder ein schmales Langloch oder dergleichen (nicht
näher dargestellt). Für das vollständige Einschieben sind in den Quetschrohren 5 Aussparungen
12 vorgesehen. Zur besseren Montierbarkeit sind die seitlichen Vierkantprofile 7 mit
aufgesetzten Rundstäben 13 versehen, durch die die Vierkantprofile 7 vor dem Verschrauben
fixiert werden können.
[0026] Auf die U-Profile 3 werden zwei oder mehrere Stahlplatten 9, 6 geschraubt. Es entsteht
ein Verbund aus Fahrzeugboden 4 (Basisplatten) - Luftspalt - und Stahlsandwich (Zusatzplatten
9, 6), der bei Explosion nur wenig einbeult. Der Luftspalt zwischen dem Fahrzeugboden
4 und dem Sandwich 9, 6 stellt sich dabei durch die Höhe/Form der U-Profile 3 ein.
[0027] Bei einer Explosion einer Blastmine hält somit der steife Verbund der Belastung stand
und verhindert bzw. verringert die Beschädigung am Fahrzeug 1. Bei einer Explosion
einer projektilbildenden Mine (z. B. TMRP 7) wirkt das Stahl-Sandwich 9, 6. Das Projektil
wird durch die erste, härtere Platte 6 gebrochen und die Fragmente etc. vom zweiten
weicheren Blech 9 gehalten.
[0028] Als vorteilhaft hat sich gezeigt, die beiden Bleche nur am Rand (und an den U-Profilen)
zu verschrauben, damit sich die Bleche 6, 9 unabhängig voneinander einbeulen können.
[0029] Die unterschiedliche Härte und Dicke der Zusatz- und der Basisplatten ermöglichen
ein Variieren der Schutzeigenschaften, sodass durch Austausch der Zusatzplatten gegen
dickere Platten das Schutzniveau dem Bedrohungsszenario angepasst werden kann.
1. Minenschutz (2) für ein Fahrzeug (1) mit wenigstens einer Stahlplatte bzw. -blech
(6, 9), wobei der Minenschutz (2) insbesondere im Bodenbereich (4) des Fahrzeuges
(1) eingebunden und an diesem befestigt ist, wobei U-Profile (3) zur Befestigung der
Stahlplatte (6, 9) eingebunden sind, in die Profile (7) mit Gewindebohrungen einbringbar
sind, an denen die Stahlplatten (6, 9) über eine Schraubverbindung befestigt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich seitlich längs verlaufende Quetschrohre (5) zwischen den U-Profilen (3)
eingebunden sind.
2. Minenschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Profile (3) am Fahrzeugboden (4) befestigt sind.
3. Minenschutz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Profile (3) mit der Öffnung zum Bodenblech (4) des Fahrzeugs (1) gewandt parallel
zueinander oder in einem Kreuzmuster (10) angeordnet sind.
4. Minenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, vorzugsweise zwei, Stahlplatten (6, 9) mit unterschiedlichen Dicken und
Härten verwendet werden und ein Stahl-Sandwich bilden.
5. Minenschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlplatten (6, 9) nur am Rand und an den U-Profilen (3) verschraubt sind.
6. Minenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile (7) Vierkantprofile sind, die in die U-Profile (3) eingeschoben werden
können.
7. Minenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die U-Profile (3) mit den Gewindebohrungen (11) der Profile (7) korrespondierende
Bohrungen / Löcher oder ein schmales Langloch besitzen.
8. Minenschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Vierkantprofile (7) mit aufgesetzten Rundstäben (13) versehen sind,
durch die die Vierkantprofile (7) vor dem Verschrauben fixiert werden können.
9. Minenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass für das vollständige Einschieben der Profile (7) in den Quetschrohren (5) Aussparungen
(12) vorgesehen sind.
10. Minenschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stahlplatten (6, 9) um die seitlichen Kanten des Fahrzeugbodens herum gebogenen
sind.
11. Fahrzeug (1) mit einem Minenschutz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10.
1. Mine protection (2) for a vehicle (1) having at least one steel plate or sheet (6,
9), wherein the mine protection (2) is integrated in particular in the floor region
(4) of the vehicle (1) and is fastened thereto, wherein U-shaped profiles (3) for
fastening the steel plate (6, 9) are integrated, into which profiles (7) with threaded
boreholes can be introduced, to which the steel plates (6, 9) are fastened by way
of a screwed connection, characterized in that in addition laterally longitudinally running pinch pipes (5) are integrated between
the U-shaped profiles (3).
2. Mine protection according to Claim 1, characterized in that the U-shaped profiles (3) are fastened to the vehicle floor (4).
3. Mine protection according to Claim 1 or 2, characterized in that the U-shaped profiles (3) are arranged parallel to one another or in a criss-cross
pattern (10) with the opening facing towards the bottom sheet (4) of the vehicle (1).
4. Mine protection according to one of Claims 1 to 3, characterized in that a plurality of, preferably two, steel plates (6, 9) with differing thicknesses and
hardnesses are used and form a steel sandwich.
5. Mine protection according to Claim 4, characterized in that the steel plates (6, 9) are screwed only at the edge and to the U-shaped profiles
(3).
6. Mine protection according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the profiles (7) are square profiles which can be inserted into the U-shaped profiles
(3).
7. Mine protection according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the U-shaped profiles (3) have boreholes/holes corresponding to the threaded boreholes
(11) of the profiles (7) or a narrow elongated hole.
8. Mine protection according to Claim 6, characterized in that the lateral square profiles (7) are provided with fitted round bars (13), by which
the square profiles (7) can be fixed before the screwing operation.
9. Mine protection according to one of Claims 1 to 8, characterized in that recesses (12) are provided for completely inserting the profiles (7) into the pinch
pipes (5).
10. Mine protection according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the steel plates (6, 9) are bent around the lateral edges of the vehicle floor.
11. Vehicle (1) having a mine protection according to one or more of Claims 1 to 10.
1. Protection contre les mines (2) pour un véhicule (1), comprenant au moins une plaque
en acier ou une tôle en acier (6, 9), la protection contre les mines (2) étant intégrée
en particulier dans la région du plancher (4) du véhicule (1) et étant fixée à celui-ci,
des profilés en U (3) étant intégrés en vue de la fixation des plaques en acier (6,
9), dans lesquels profilés en U peuvent être insérés des profilés (7) dotés d'alésages
filetés auxquels les plaques en acier (6, 9) sont fixées par le biais d'une liaison
par vissage, caractérisée en ce qu'en outre, des tubes d'écrasement (5) s'étendant longitudinalement latéralement sont
prévus entre les profilés en U (3).
2. Protection contre les mines selon la revendication 1, caractérisée en ce que les profilés en U (3) sont fixés au plancher du véhicule (4).
3. Protection contre les mines selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les profilés en U (3) sont disposés parallèlement les uns aux autres ou selon un
motif croisé (10), l'ouverture de ces profilés en U étant tournée vers la tôle de
plancher (4) du véhicule (1).
4. Protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que plusieurs, de préférence deux, plaques en acier (6, 9) d'épaisseurs et de duretés
différentes sont utilisées et forment un sandwich en acier.
5. Protection contre les mines selon la revendication 4, caractérisée en ce que les plaques en acier (6, 9) sont vissées seulement sur le bord et sur les profilés
en U (3).
6. Protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les profilés (7) sont des profilés carrés qui peuvent être insérés dans les profilés
en U (3).
7. Protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les profilés en U (3) possèdent des alésages/trous ou un trou oblong étroit correspondant
aux alésages filetés (11) des profilés (7).
8. Protection contre les mines selon la revendication 6, caractérisée en ce que les profilés carrés latéraux (7) sont pourvus de barres rondes (13) placées sur ces
derniers, au moyen desquelles les profilés carrés (7) peuvent être fixés avant le
vissage.
9. Protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que des évidements (12) sont prévus pour l'insertion complète des profilés (7) dans les
tubes d'écrasement (5).
10. Protection contre les mines selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les plaques en acier (6, 9) sont cintrées autour des arêtes latérales du plancher
du véhicule.
11. Véhicule (1) comprenant une protection contre les mines selon l'une quelconque ou
plusieurs des revendications 1 à 10.
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