| (19) |
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(11) |
EP 2 276 898 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2013 Patentblatt 2013/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.03.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2009/000428 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/124526 (15.10.2009 Gazette 2009/42) |
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| (54) |
FERTIGBAU-TEIL MIT STABILISIERUNGS-VORRICHTUNG
PREFABRICATED COMPONENT WITH STABILIZATION DEVICE
PIÈCE DE MONTAGE PRÉFABRIQUÉE POSSÉDANT UN DISPOSITIF DE STABILISATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
08.04.2008 DE 102008017908
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.2011 Patentblatt 2011/04 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Kastner, Erich
83334 Inzell (DE)
- Maier, Gerhard
83301 Traunreut (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kastner, Erich
83334 Inzell (DE)
- Maier, Gerhard
83301 Traunreut (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 298 008 EP-A- 1 760 208 DE-U1-202007 004 408 GB-A- 433 463 US-A- 5 140 794 US-A1- 2005 016 095
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EP-A- 1 690 993 DE-U- 1 984 264 FR-A- 2 758 151 GB-A- 1 188 066 US-A1- 2001 029 717
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fertigbau-Teil mit wenigstens einer Stabilisierungs-Vorrichtung,
wobei das Fertigbau-Teil aus mehreren weitgehend parallel zueinander angeordneten
scheibenartigen Elementen besteht, die aus aushärtbarer Gießmasse hergestellt und
durch wenigstens eine Verbindungsvorrichtung miteinander verbunden sind
[0002] Aus der
DE 2 139 197 A1 ist es bekannt bei Bauten mit verlorener Schalung zwei gegossene oder gespritzte
Schalungswände als verlorene Schalung vorzusehen und ein Baustahlgewebe in die gegossenen
Schalungswände so einzusetzen, dass die Knotenpunkte in den noch flüssigen Kunststoff
der Schalungswände eingedrückt werden, so dass die Knotenpunkte der Bewehrungsstäbe
des Baustahlgewebes nach dem Aushärten von dem Kunststoff vollkommen umschlossen sind.
Baustahlgewebe ist in seiner Handhabung schwierig und muss im Einzelfall nach den
Erfordernissen individuell angepasst werden, was eine rationelle Produktion von Fertigteilen
erschwert und verteuert.
[0003] Eine weitere Lösung für das Herstellen von Fertigteilen im Baugewerbe wird in der
DE 2 305 651 A1 gezeigt und beschrieben. Auch dort werden die Nachteile von Bewehrungseisen-Einlagerungen
und von Baustahlgewebe ausführlich erörtert, wobei in dieser Druckschrift insbesondere
die umständliche, teure und zeitraubende Vorbereitung und Verarbeitung aufgeführt
werden. Demgegenüber soll mit der dort beschriebenen Erfindung die Herstellung von
gießfertigem Stahlbeton dadurch erleichtert werden, dass Verfestigungselemente, z.B.
Stahlstäbchen dem Gießbeton in kleinen und/oder größeren Ausführungen beim Gießen
beigemischt werden. Die Stahlstäbchen sollen besonders geformt sein. Als beispielhafte
Verformungen ist dort angegeben, dass sie derart oberflächenverformt sein sollen,
dass sie fortlaufend in axialer Richtung ihren Querschnitt in zügigem Übergang fortlaufend
von flach zu vierkant zu rund und wieder zu vierkant zu flach jeweils um die Achse
verdrehen - vorzugsweise um 180° - und so wiederholend verformt werden, wobei der
Materialquerschnitt in etwa immer in gleicher Querschnittsgröße bleibt. Diese fortlaufend
verformten Stäbchen werden in ihrer Längsachse so verbogen, dass jedes Stäbchen eine
flache, spiralige Form einnimmt, wobei die Verdrehung dieser Spirale vorzugsweise
ca. 1 1/2 Umdrehungen beträgt, also um ca. 540° gedreht ist. Verständlich wird die
Formgebung der beschriebenen Stäbchen durch die dort beigefügten Zeichnungen. Als
Vorteile werden dort eine verringerte Sinkgeschwindigkeit im Gießbeton aufgrund der
besonderen Formgebung angeführt. Außerdem soll der Kontakt zu den Außenflächen des
zu gießenden Fertigteils minimal sein, sowie aufgrund der 540°-Verdrehung und der
Verbiegung ein besserer Verbund mit dem Gießbeton hergestellt werden, was bei geringstem
Einsatz von Stahl die höchstmögliche Zusatzfestigkeit und Elastizität erbringen soll.
Weitere Vorteile sind in der dortigen Beschreibung angegeben.
[0004] Aus dieser Druckschrift ist allerdings nicht ersichtlich, wie die Stabilität der
Fertigteile beim Ausgießen mit Ortbeton gezielt erhöht werden könnte. Ferner ist nicht
zu entnehmen, dass eine höhere Betonierleistung = Betoniergeschwindigkeit durch den
Einsatz der dort beschriebenen Stäbchen zustande kommen könnte. Zusammengefasst ist
der Druckschrift nicht zu entnehmen, wie Stabilisierungs-Vorrichtungen ausgestaltet
sein könnten, welche bei der Herstellung mehrschaliger Fertigteile einsetzbar sind
und wie durch Einsatz die Fertigungsgeschwindigkeit beim Ausgießen mit Ortbeton definiert
erhöht werden könnte.
[0005] Unter Betonierleistung soll hier verstanden werden, dass bei der Herstellung von
Bauwerken mit Hilfe von vorgefertigten, scheibenartigen Fertigteilen die Betoniergeschwindigkeit
dadurch begrenzt wird, dass ab einer gewissen Füllhöhe mit Ortbeton zwischen den scheibenartigen
Fertigteilen die weitere Füllung gestoppt werden muss, bis die bereits eingefüllte
Ortbetonmenge zu einem vorbestimmten Grad ausgehärtet ist. Erst dann darf weiter Ortbeton
eingefüllt werden. Die Stabilität der mehrschaligen Fertigteile würde anderenfalls
dem Gießdruck, der zu Ausbauchungen der scheibenartigen Fertigteilen führt, nicht
standhalten.
[0006] In der
DE-U-20 2007 004 408 ist ein Fertigbau-Teil offenbart, bei dem ein Verbindungselement zwei scheibenartige
Elemente, die aus aushärtbarer Giessmasse bestehen, miteinander verbindet. Das Verbindungselement
weist stabförmige Elemente auf, deren Enden u.a. abgebogene Schenkel aufweist, welche
in einem Winkel zur Längsachse des Verbindungselements verlaufen. Die Enden sind unterschiedlich
ausgeformt.
[0007] In der
EP-A-0 298 008 sind Verbindungselemente der ähnlicher Art offenbart, bei denen Bewehrungselemente
in den äußeren Schalen angeordnet sind, wobei diese Bewehrungselemente mittels Abstandhaltern
verbunden sind, die in die Bewehrungselemente eingehakt werden können. Zum Einhaken
sind die Abstandshalter umgebogen.
[0008] Gemäß der
FR-A-2 758 151 können äußere Schalen eines Fertigbau-Teils mittels Abstandshaltern miteinander verbunden
werden, die an ihren äußeren Enden sternförmige Aufspreizungen aufweisen.
[0009] In der
DE-U-1 984 264 sind sogenannte Verbundnadeln zur Verbindung mehrerer Betonschichten gezeigt und
beschrieben, die jeweils in paralleler Anordnung durch Querstücke miteinander verbunden
sind. Die Enden der Verbundnadeln sind mehrfach gekröpft, ähnlich wie die stabförmigen
Elemente gemäß der
DE-U-20 2007 004 408.
[0010] In der
EP-A-1 690 993 werden zur Verbindung von parallelen Betonschalen Verbindungselemente vorgeschlagen,
die zur Verankerung in den jeweiligen Betonschalen an ihren Enden nach Art von Pfeilen
ausgebildet sind.
[0011] In der
US-A-2005 0016095 sind zur Verbindung von Betonschalen stabförmige Formkörper offenbart, die über ihre
Länge unterschiedliche Durchmesser aufweisen und zur Durchdringung von Isoliermaterialien,
welche sich zwischen den Betonschalen befinden, an ihren Enden angespitzt sind. Zur
Begrenzung der Eindringtiefe in die Isolierungen können tellerförmige Abstandsscheiben
vorgesehen sein.
[0012] Aus der
US-A- 5 140 794 ist es bekannt, zwei parallel zueinander angeordnete scheibenartigen Elemente aus
Polyurethanschaum mittels Verbindungselementen zu verbinden, wobei an den Außen- und
an den Innenseiten der scheibenartigen Elemente zusätzliche Bewehrungsstäbe vorhanden
sind, die mit den rechtwinklig dazu verlaufenden Verbindungselementen verknüpft sind.
Zu diesem Zweck sind die Enden der Verbindungselemente um 180° umgebogen und schließen
die Bewehrungsstäbe ein.
[0013] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, eine Stabilisierungs-Vorrichtung
zu schaffen, welche die Nachteile des Stands der Technik nicht aufweist, und die beim
Einsatz in der Fertigteile-Herstellung die neuesten Vorschriften hinsichtlich Statik,
Wärmedämmung, Korrosionsfestigkeit und dgl. erfüllt und sogar noch die Erhöhung der
Betonierleistung ermöglicht. Dennoch soll sie eine geringe Masse aufweisen, geringe
Kosten bei der Herstellung verursachen und eine einfache und damit kostengünstige
Verarbeitung erlauben.
[0014] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
[0015] Besonders vorteilhaft ist ein Fertigbau-Teil mit wenigstens einer Stabilisierungs-Vorrichtung,
wenn das Fertigbau-Teil bestehend aus mehreren weitgehend parallel zueinander angeordneten
scheibenartigen Elementen, die aus aushärtbarer Gießmasse hergestellt und durch wenigstens
eine Verbindungs-Vorrichtung miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungs-Vorrichtung
stabförmig ausgebildet ist und wenigstens an den Enden Verankerungselemente zur Verankerung
der Verbindungs-Vorrichtung in der aushärtbarer Gießmasse aufweist, und wenn die Verankerungselemente
jeweils wenigstens einen um 180° abgebogenen Schenkel umfassen, so dass die Längsachse
dieses umgebogenen Schenkels parallel zur Längsachse der Verbindungs-Vorrichtung verläuft
und die beiden Längsachsen eine Ebene aufspannen und bei dem die Verankerungselemente
im Bereich ihrer Umbiegungen in zumindest einer Ebene, die einen Winkel zur Ebene
der Längsachsen einschließt, jeweils weitere Abbiegungen aufweisen, welche gegenläufig
ausgebildet sind.
[0016] Vorteilhaft ist ein Fertigbau-Teil auch dann, wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung
zwischen den Verankerungselementen einen zugfesten, stabförmigen Schaft aufweist.
Vorteilhaft ist es auch, wenn die Verankerungselemente jeweils wenigstens einer Abbiegung bestehen, welche in einem Winkel zur Längsachse der Stabilisierungs-Vorrichtung
verläuft. (Absatz streichen)
[0017] Ferner ist es vorteilhaft, wenn die Verankerungselemente jeweils mehrere Abbiegungen
aufweisen, welche gegenläufig ausgebildet sind.
Außerdem kann es günstig sein, wenn die endseitig angeordneten Veranherungselementen als Kappen ausgebildet sind.
(Absatz streichen)
[0018] Von Vorteil ist es bei einem Fertigbau-Teil wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung
einen kreisförmigem oder prismatischen Querschnitt aufweist und durch ein stabförmiges
Element mit mäanderförmigen Enden gebildet wird.
[0019] Es kann auch vorteilhaft sein, wenn die Enden der Stabilisierungs-Vorrichtung durch
flächige Elemente mit strukturierter Oberfläche gebildet werden, oder wenn die Enden
der Stabilisierungs-Vorrichtung durch Elemente mit besandeter Oberfläche gebildet
wird.
[0020] Ein Fertigbau-Teil ist dann besonders vorteilhaft ausgestaltet, wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung
in mehrfacher Ausführung zwischen den parallel zueinander angeordneten scheibenartigen
Elementen anordbar und in deren aushärtbarer Gießmasse verankerbar sind.
[0021] In diesem Fall ist es günstig, wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung in mehrfacher
Ausführung magazinierbar ist und die Magazinierung der Stabilisierungs-Vorrichtungen
mit Hilfe eines Haltestreifens erfolgt.
[0022] Von Vorteil ist es auch, wenn der Haltestreifen für die Stabilisierungs-Vorrichtungen
sich bei der Magazinierung vorzugsweise in einer Ebene erstreckt, in welcher die Stabilisierungs-Vorrichtungen
angeordnet sind.
[0023] Ein besonders günstiges Fertigbau-Teil ergibt sich, wenn sich der Haltestreifen für
die Stabilisierungs-Vorrichtungen bei deren Montage zumindest teilweise in einer Ebene
erstreckt, welche im wesentlichen rechtwinklig zu den Längsachsen der Stabilisierungs-Vorrichtungen
verläuft.
[0024] Bei der Magazinierung der Stabilisierungs-Vorrichtungen ist es von Vorteil, wenn
sie mit Hilfe eines Haltestreifens erfolgt, welcher spiralförmig aufrollbar und beliebig
ablängbar ausgebildet ist.
[0025] Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Haltestreifen zwischen den Verankerungselementen
im Bereich des stabförmigen Schafts angeordnet ist.
[0026] Für die Montage ist es günstig, wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung zwischen den
Verankerungselementen im Bereich des stabförmigen Schafts eine Montage-Hilfsvorrichtung
aufweist, insbesondere dann, wenn die Montage-Hilfsvorrichtung als Teller ausgebildet
ist, der sich in einer Ebene erstreckt, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse
der Stabilisierungs-Vorrichtung verläuft.
[0027] Bei einem Fertigbau-Teil ist es außerdem von Vorteil, wenn die Stabilisierungs-Vorrichtung
aus zugfestem Werkstoff besteht, beispielsweise aus Faserverbund-Werkstoff oder aus
metallischem Werkstoff. Sie kann auch mehrteilig ausgeführt sein und aus korrosionfestem
Werkstoff bestehen oder korrosionsfest oberflächenveredelt sein.
[0028] Besonders vorteilhaft ist ein Fertigbau-Teil wenn die Verankerungselementen integraler
Bestandteil eines an sich bekannten Bewehrungselementes wie eines Gitterträgers ist.
[0029] Der ganz besondere Vorteil bei einem erfindungsgemäßen Fertigbau-Teil liegt darin,
dass die Stabilisierungs-Vorrichtung mit ihren Verankerungselementen derart nachgiebig
gestaltet ist, dass sie beim Auftreffen auf Hindernisse in die Gießmasse auslenkbar
ist.
[0030] Mit Hilfe von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung nachstehend anhand von Zeichnungen
noch näher erläutert.
[0031] Es zeigt
Figur 1 ein Fertigbau-Teil mit eingesetzter Stabilisierungs-Vorrichtung;
Figur 2 ein Ausschnitt aus einem Fertigbau-Teil mit eingesetzten Stabilisierungs-Vorrichtungen
in räumlicher Ansicht;
Figur 3 ein weiterer Ausschnitt aus einem Fertigbau-Teil mit eingesetzten Stabilisierungs-Vorrichtungen
in räumlicher Ansicht;
Figur 4 ein dritter Ausschnitt aus einem Fertigbau-Teil mit eingesetzten Stabilisierungs-Vorrichtungen
in seitlicher Ansicht;
Figur 5 eine Vielzahl von Stabilisierungs-Vorrichtungen auf einem Haltestreifen magaziniert;
Figur 6a bis 6d verschieden Stadien einer Anwendung von magazinierten Stabilisierungs-Vorrichtungen
mit unterschiedlichen Zug- und/oder Druckelementen;
Figur 7 weitere Varianten einer Stabilisierungs-Vorrichtung und
Figur 8 eine Abfolge-Darstellung beim Einsetzen einer Stabilisierungs-Vorrichtung.
[0032] In Figur 1 ist ein Fertigbau-Teil 1 in Form einer doppelschaligen Wand dargestellt.
Eine doppelschalige Wand besteht hier beispielsweise aus zwei parallel zueinander
angeordneten Elementen 2 und 3, die scheibenartig ausgebildet und auch als Innen-
2 und Außenschale 3 bezeichnet werden. In die Innen- 2 und/oder Außenschale 3 ist
gegebenenfalls Baustahl bzw. Baustahlgewebe 4 eingegossen, und zwar jeweils bereits
bei der Herstellung der einzelnen Schalen, wie dies in einer früheren, jedoch noch
nicht veröffentlichten Anmeldung der Anmelder im Detail beschrieben ist. Die scheibenartigen
Schalen können auch aus faserverstärktem Beton bestehen, wie dies ebenfalls in einer
früheren, jedoch noch nicht veröffentlichten Anmeldung der Anmelder näher beschrieben
ist. Mit dem Bezugszeichen 5 ist eine Verbindungsvorrichtung bezeichnet. Die Verbindungsvorrichtung
5 befindet sich im Falle einer bereits fertig gestellten Wand - die durch das Fertigbau-Teil
1 gebildet wurde - zwischen der Innenschale 2 und der Außenschale 3. In Figur 1 soll
veranschaulicht werden, dass die Verbindungsvorrichtung 5 zwischen der Innenschale
2 und der Außenschale 3 positioniert ist. Zur Stabilisierung des Fertigbau-Teils 1
beim weiteren Betonieren mit Ortbeton auf der Baustelle sind erfindungsgemäß Stabilisierungs-Vorrichtungen
6 in den scheibenartigen Innen- und Außenschalen 2 und 3 verankert. Nachdem die Stabilisierungs-Vorrichtungen
6 bei der Herstellung des Fertigbau-Teils 1 in seiner Lage zwischen der Innenschale
2 und der Außenschale 3 positioniert und die zweischalige Wand 1 senkrecht aufgestellt
ist, wird diese mit aushärtbarer Gießmasse, hier mit Ortbeton G, ausgegossen. Die
Stabilisierungs-Vorrichtungen 6 dienen dann zur Versteifung des Fertigbau-Teils 1,
indem sie mit den Elementen 2 und 3 aus aushärtbarer Gießmasse einen zugfesten Verbund
bilden und die Ausbauchung beim Betonieren verhindert.
[0033] In Figur 2 ist ein Fertigbau-Teil 1 mit eingesetzten Stabilisierungsvorrichtungen
62 als Ausschnitt veranschaulicht, und in Figur 3 sind Stabilisierungsvorrichtungen
63 in abgewandelter Bauform, wie sie bei dem Ausführungsbeispiel in Figur 2 eingesetzt
ist, ebenfalls als Ausschnitt eines Fertigbau-Teils 1 dargestellt. In Figur 2 ist
erkennbar, dass die Stabilisierungs-Vorrichtung 62 mit ihren an den Endbereichen befindlichen
Verankerungselementen 72 in den parallel zueinander stehenden Innen- und Außenschalen
2 und 3 verankert sind. Diese Verankerung erfolgt durch Einsetzen in die noch nicht
ausgehärtete Gießmasse G bei der Herstellung der einzelnen Innen- und Außenschalen
2 und 3. Dabei tauchen die Stabilisierungs-Vorrichtungen 62 soweit in die Gießmasse
G ein, bis ihre Verankerungselemente 72 in die noch weiche Giessmasse G völlig eingedrungen
sind. Vorteilhafter Weise weisen die Stabilisierungs-Vorrichtungen 62 flächige Montage-Hilfsvorrichtungen
auf, welche mehrdimensional als Teller 82 ausgebildet sein können und die Stabilisierungs-Vorrichtungen
62 bis zum Aushärten in der Gießmasse G lagerichtig fixieren. Die Stabilisierungs-Vorrichtungen
62 können bis zu den Außenflächen der Innen- und Außenschalen 2 und 3 reichen. Wenn
es gewünscht oder erforderlich sein sollte, kann durch ein Verschieben der Teller
82 auf den Stabilisierungs-Vorrichtungen 62 ein hinreichender Abstand zwischen den
Außenflächen der Innen- und Außenschalen 2 und 3 und den Enden der Stabilisierungs-Vorrichtungen
62 eingehalten werden, dies ergibt einen guten Korrosionsschutz und eine gute Wärmedämmung,
da Kältebrücken vermieden werden. Wenn diese Maßgabe nicht erfüllt sein muss, können
die Stabilisierungs-Vorrichtungen 62 auch - wie vorbeschrieben - bis zu den Außenflächen
der Innen- und Außenschale 2 und 3 durchdringen. Vorteilhafter Weise können die Stabilisierungs-Vorrichtungen
62 in diesen Fällen aus korrosionsbeständigem Werkstoff bestehen oder korrosionsfest
oberflächenveredelt sein. Die Endbereiche der Stabilisierungs-Vorrichtungen 62 werden
bei der Herstellung der scheibenartigen Elemente, aus denen die Innen- und die Außenschalen
2 und 3 bestehen, in diesen auf Grund ihrer speziellen Formgebung der Verankerungselemente
72 verankert. Jedes der Elemente 2 oder 3 wird in einer Form gegossen und kann als
Bewehrung Baustahlgewebe 42 aufweisen, dem die Stabilisierungs-Vorrichtungen ausweichen
können.
[0034] Dieses Verfahren ist allgemein bekannt und soll hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit
anhand von Figur 3 nur kurz aufgeführt werden, um anschließend das Einsetzen der erfindungsgemäßen
Stabilisierungs-Vorrichtungen 63 erläutern zu können. In eine waagerecht liegende
Form, welche eine im allgemeinen glatte Schalungsfläche aufweist, wird Beton oder
eine andere aushärtbare Gießmasse G bis zu einer vorbestimmbaren Höhe eingefüllt.
Die so entstehende Platte aus Beton oder einer anderen aushärtbaren Gießmasse wird
mit einer Bewehrung aus Baustahl bzw. Baustahlgewebe 43 versehen und diese durch weiteres
Befüllen der Form mit Beton oder einer anderen aushärtbaren Gießmasse G eingegossen.
In diese waagerecht liegende, noch nicht ausgehärtete Platte aus gegossenem Beton
oder einer anderen aushärtbaren Gießmasse G werden die erfindungsgemäßen Stabilisierungs-Vorrichtungen
63 eingesetzt. Dies geschieht derart, dass wenigstens eine Stabilisierungs-Vorrichtung
63 mit ihrem Verankerungselement 73 voran in die noch nicht ausgehärtete Gießmasse
G eingedrückt wird. Die Verankerungselemente 73 gleiten dabei an dem als Bewehrung
eingegossenen Baustahlgewebe 43 vorbei und eine Montage-Hilfsvorrichtung 83 der Stabilisierungs-Vorrichtung
63 taucht in die Gießmasse G soweit ein, bis sie in Kontakt mit der vorerwähnten Schalungsplatte
kommt und dort aufliegt. Die Montage-Hilfsvorrichtung 83 besteht in diesem Ausführungsbeispiel
aus einen Dreibein, welches aus Draht gefertigt sein kann und fixiert die Stabilisierungs-Vorrichtung
63 bis zum Aushärten der Gießmasse G. Nach dem Aushärten wird das Element 2 aus der
Form entnommen, diese gesäubert und eine neue Schicht Gießmasse G wird zur Herstellung
eines weiteren Elements 3 in die Form eingefüllt, mit Baustahlgewebe verstärkt oder
mit faserverstärktem Beton vollständig eingegossen. Bevor diese neue Platte zu einem
festen Element 3 aushärtet, wird das bereits fertige Element 2 mit den darin befindlichen
Stabilisierungs-Vorrichtungen 63 voran in die noch nicht ausgehärtete Gießmasse G
des zweiten Elements 3 eingesetzt, bis das noch freie Verankerungselement 73 auch
bei diesem Element 3 auf das Baustahlgewebe stößt, an diesem vorbei gleitet und auf
der Schalungsplatte anliegt. In dieser Position härtet die Gießmasse G des zweiten
Elements 3 aus und ein stabilisiertes doppelschaliges Fertigbau-Teil 1 ist hergestellt.
Dieses doppelschalige Fertigbau-Teil 1 wird aus der Gussform genommen, senkrecht aufgestellt
und befindet sich in der Position, wie in Figur 1 gezeigt ist. Aus dieser Darstellung
ist ersichtlich, dass die Stabilisierungs-Vorrichtung 63 jeweils mit den Endbereichen
der Verankerungselemente 73 in der ausgehärteten Gießmasse G der Innen- und Außenschalen
2 und 3 verankert ist, wobei die Stabilisierungs-Vorrichtung 63 hier und in den anderen
Ausführungsbeispielen so ausgebildet ist, dass sie mit den Elementen 2 und 3 aus aushärtbarer
Gießmasse einen zugfesten Verbund bildet und einen wesentlichen Beitrag zur Stabilität
des Fertigbau-Teils 1 beim Ausbetonieren beiträgt.
[0035] In Figur 4 ist eine Stabilisierungs-Vorrichtung 64 bei einem Fertigbau-Teil 1 in
seitlicher Ansicht gezeigt. Diese Stabilisierungs-Vorrichtung 64 entspricht den bisher
beschriebenen Stabilisierungs-Vorrichtungen 6 bis 63 aus den Figuren 1 bis 3, sie
ist hier ohne zusätzliche Montage-Hilfsvorrichtung gezeigt, um die andersartige Fixierung
zu dokumentieren. Die einzelnen stabförmigen Stabilisierungs-Vorrichtungen 64 sind
besonders gut geeignet, um an den herkömmlichen Bewehrungsbauteilen wie Gitterträgern
44/84 angelehnt und/oder mit Draht befestigt zu werden, was bei dem Fertigbau-Teil
1 hinreichend Stabilität bei geringem Gewicht, einfachste Handhabung und niedrigste
Kosten gewährleistet. Als Werkstoff ist auch für dieses Ausführungsbeispiel jedes
Material mit ausreichender Festigkeit geeignet. Die Ausführung der zugfesten Stabilisierungs-Vorrichtungen
64 ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel stabförmig-zylindrisch. Sie können aber
auch vorteilhaft prismatischen Querschnitt haben und sind in beliebiger geeigneter
Weise an dem Bewehrungsbauteil 84 befestigt. Abweichend von den bereits beschriebenen
Stabilisierungs-Vorrichtungen können die Verankerungselemente integraler Bestandteil
der vorbeschriebenen Bewehrungsbauteile 44 sein.
[0036] In Figur 5 ist dargestellt, wie sich eine Anzahl von Stabilisierungs-Vorrichtungen
6 mit Hilfe eines Haltestreifens 9 magazinieren lässt. Der Haltestreifen 9 liegt in
einer gemeinsamen Ebene mit den Stabilisierungs-Vorrichtungen 6, lässt sich aufrollen
und in nahezu beliebiger Länge herstellen. Näheres zu diesem Anwendungsbeispiel ist
in Figur 6a bis 6d ausgeführt.
[0037] Figur 6a zeigt stark schematisiert einen aufgerollten Haltestreifen 9 in seitlicher
Ansicht, wobei im linken Figurenbereich von den Stabilisierungs-Vorrichtungen 6 lediglich
die kreisförmigen Querschnitte zu erkennen sind, die mit dem Haltestreifen 9 in einer
gemeinsamen Ebene liegen. Im Übergang der Figur 6a zu ihrem rechten Bereich wird der
Haltestreifen 9 zunehmend um 90° gekippt, bis im äußersten rechten Bereich der Figur
6a sowohl der Haltstreifen 9 als auch eine Stabilisierungs-Vorrichtung 6 in der Vorderansicht
erkennbar sind. Figur 6b veranschaulicht einen Abschnitt des linken Bereichs von Figur
6a, welcher Stabilisierungs-Vorrichtungen 6 in einer gemeinsamen Ebene mit dem Haltestreifen
9 zeigt. In Figur 6c wird dargestellt, wie im mittleren Bereich von Figur 6a der Haltstreifen
9 verdreht wird und sich die Stabilisierungs-Vorrichtungen 6 aufstellen. Figur 6d
zeigt schließlich eine Situation, in welcher der Haltstreifen 9 einen Winkel von ca.
90° zur Längsachse der Stabilisierungs-Vorrichtung 6 einnimmt und für das Einsetzen
in den noch nicht ausgehärteten Beton G des scheibenartigen Elements 2 bereit gestellt
ist. Nach dem Einsetzen der Stabilisierungs-Vorrichtung 6 in den flüssigen Beton G
des scheibenartigen Elements 2 entsteht nach dem Aushärten die Konstellation wie in
Figur 1 dargestellt. Der Haltstreifen 9 fixiert die Stabilisierungs-Vorrichtung 6
bis zum Aushärten des Betons G in deren Lage.
[0038] Bei Figur 7 handelt es sich nicht um ein Ausführungsbeispiel, sondern es soll das
Verständnis der Erfindung erleichtern. Die Gegenüberstellung von Normalansicht und
90°-Drehung zeigt die weiteren Abbiegungen gemäß dem Kennzeichen von Anspruch 1. (Ergänzung)
[0039] Figur 7 verdentlicht, dass auch andere Ausführungsformen von Verankernagselementen
als die bisher gezeigten möglich sind. Hier ist eine Variante mit haubenförmigem Verankerungselement
771 auf einem Schaft 671 dargestellt, der die Stabilisierungs-Vorrichtung bildet.
Des weiteren ist eine um 90° gedrehte Figur gezeigt, bei der erkennbar ist, dass ein
haubenförmiges Verankerungselement 772 mit einem wellenförmigen Ende einer Stabilisierungs-Vorrichtung
672 kombiniert. (Absatz streichen)
[0040] Figur 8a bis 8d soll veranschaulichen, wie eine Stabilisierungs-Vorrichtung 6 beim
Auftreffen auf ein Bewehrungselement 4 diesem immer ausweichen kann, was auf Grund
der besonderen Ausgestaltung der Verankerungselemente 7 ermöglicht wird. Wenn sich
gemäß Figur 8a die Stabilisierungs-Vorrichtung 6 mit ihrem Verankerungselement 7 exakt
über einem Stab des Bewehrungselements 4 befindet stößt es beim Einsetzen in den breiigen
Beton gemäß Figur 8b auf die Oberfläche des Bewehrungselements 4. Durch die besondere
Formgebung des Verankerungselements 7 wird bei weiterem Druck auf die Stabilisierungs-Vorrichtung
6 der untere Teil auf Grund der Nachgiebigkeit der stabförmigen Stabilisierungs-Vorrichtung
6 ausgelenkt (Figur 8c) und die Stabilisierungs-Vorrichtung 6 gleitet entlang dem
Bewehrungselement 4 in seine Sollposition (Figur 8d). Dort wird sie mit Hilfe der
verschiedenen Montage-Hilfsvorrichtungen fixiert bis der Beton ausgehärtet ist.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Fertigbau-Teil
- 2
- Innenschale
- 3
- Außenschale
- 4
- Baustahlgewebe
- 42
- Baustahlgewebe
- 43
- Baustahlgewebe
- 44
- Baustahlgewebe
- 5
- Verbindungsvorrichtung
- 6
- Stabilisierungs-Vorrichtung
- 62
- Stabilisierungs-Vorrichtung
- 63
- Stabilisierungs-Vorrichtung
- 64
- Stabilisierungs-Vorrichtung
- 7
- Verankerungselement
- 72
- Verankerungselement
- 73
- Verankerungselement
- 74
- Verankerungselement
- 8
- Montage-Hilfsvorrichtung
- 82
- Montage-Hilfsvorrichtung
- 83
- Montage-Hilfsvorrichtung
- 84
- Montage-Hilfsvorrichtung
- 9
- Haltestreifen
1. Fertigbau-Teil bestehend aus mehreren weitgehend parallel zueinander angeordneten
scheibenartigen Elementen, die aus aushärtbarer Gießmasse hergestellt und durch wenigstens
eine Verbindungs-Vorrichtung miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungs-Vorrichtung
(6, 62, 63, 64) stabförmig ausgebildet ist und wenigstens an den Enden Verankerungselemente
(7, 72, 73, 74) zur Verankerung der Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) in der
aushärtbarer Gießmasse (G) aufweist, dass die Verankerungselemente (7, 72, 73, 74)
aus jeweils wenigstens einem um 180° abgebogenen Schenkel (74) bestehen, so dass die
Längsachse dieses umgebogenen Schenkels (74) parallel zur Längsachse der Verbindungs-Vorrichtung
(6, 62, 63, 64) verläuft und die beiden Längsachsen eine Ebene aufspannen, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselemente (7, 72, 73, 74) im Bereich ihrer Umbiegungen in zumindest
einer Ebene, die einen Winkel zur Ebene der Längsachsen einschließt, jeweils weitere
Abbiegungen aufweisen, welche gegenläufig ausgebildet sind.
2. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) mit ihren Verankerungselementen (7, 72,
73, 74) derart nachgiebig gestaltet ist, dass sie beim Auftreffen auf Hindernisse
in der Gießmasse (G) auslenkbar ist.
3. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) einen kreisförmigen, ovalen oder prismatischen
Querschnitt aufweist.
4. Fertigbau-Teil nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) in mehrfacher Ausführung zwischen den
parallel zueinander angeordneten scheibenartigen Elementen (2, 3) anordbar und in
deren aushärtbarer Gießmasse (G) verankerbar sind, wobei sie mit Hilfe eines Haltestreifens
(9) miteinander verbunden sind und sich der Haltestreifen (9) für die Verbindungs-Vorrichtungen
(6, 62, 63, 64) sich bei einer Magazinierung vorzugsweise in einer Ebene erstreckt,
in welcher die Verbindungs-Vorrichtungen (6, 62, 63, 64) angeordnet sind.
5. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) zwischen den Verankerungselementen (7,
72, 73, 74) im Bereich des stabförmigen Schafts eine Montage-Hilfsvorrichtung (8,
82, 83, 84) aufweist, wobei die Montage-Hilfsvorrichtung als Teller (8) ausgebildet
ist, der sich in einer Ebene erstreckt, die im Wesentlichen rechtwinklig zur Längsachse
der Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) verläuft.
6. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) aus Faserverbund-Werkstoff besteht.
7. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) aus metallischem Werkstoff besteht.
8. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs-Vorrichtung (6, 62, 63, 64) aus korrosionfestem Werkstoff besteht
oder korrosionsfest oberflächenveredelt ist.
9. Fertigbau-Teil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungselementen (7, 72, 73, 74) integraler Bestandteil eines an sich bekannten
Bewehrungselementes (4) wie eines Gitterträgers ist.
1. Prefabricated component comprising several disk-type elements arranged substantially
parallel to each other which are produced of a curable casting compound and are connected
to one another by at least one connecting device; wherein the connecting device (6,
62, 63, 64) is constructed in the form of a rod and includes at least at the ends
anchoring elements (7, 72, 73, 74) for the anchorage of the connecting device (6,
62, 63, 64) in the curable casting compound (G), that the anchoring elements (7, 72,
73, 74) consist of at least one leg bent by 180 degrees (74) so that the longitudinal
axis of this bent leg (74) runs in parallel to the longitudinal axis of the connecting
device (6, 62, 63, 64) and the two longitudinal axes define a plane, characterized in that the anchoring elements (7, 72, 73, 74) comprise in the region of their bends in at
least one plane which encloses an angle with the plane of the longitudinal axes further
bends which are constructed as running in opposite directions.
2. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) with its anchoring elements (7, 72, 73, 74)
is designed in such a way as to be pliable when deflecting obstacles encountered in
the casting compound (G).
3. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) shows a circular, oval or prismatic cross section.
4. Prefabricated component according to at least one of the preceding claims, characterized in that a plurality of connecting devices (6, 62, 63, 64) are foreseen, which can be arranged
between the disk-type elements arranged parallel to each other (2, 3) and can be anchored
in their curable casting compound (G) wherein they are connected to each other by
means of a holding strip (9) and the holding strip (9) for the connecting devices
(6, 62, 63, 64) extends itself during the magazining preferably in a plane in which
the connecting devices (6, 62, 63, 64) are arranged.
5. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) includes between the anchoring elements (7,
72, 73, 74) in the sector of the rod-shaped shaft an auxiliary assembly device (8,
82, 83, 84), wherein the auxiliary assembly device (8, 82, 83, 84) is shaped as a
plate (8) which essentially extends itself perpendicular to the longitudinal axis
of the connecting device (6, 62, 63, 64).
6. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) consists of fibre composite material.
7. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) consists of metallic material.
8. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the connecting device (6, 62, 63, 64) consists of corrosion-resistant material or
has been surface-finished in a corrosion-resistant manner.
9. Prefabricated component according to claim 1, characterized in that the anchoring elements (7, 72, 73, 74) form integral parts of a commonly known reinforcement
element (4) such as a lattice girder.
1. Élément de construction préfabriqué constitué de plusieurs éléments en forme de disque
disposés largement parallèlement l'un à l'autre qui sont fabriqués d'une masse coulée
durcissable et qui sont reliés entre eux par au moins un dispositif de raccordement,
le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) ayant la forme d'une barre et présentant
au moins aux extrémités des éléments d'ancrage (7, 72, 73, 74) pour l'ancrage du dispositif
de raccordement (6, 62, 63, 64) dans la masse coulée durcissable (G), les éléments
d'ancrage (7, 72, 73, 74) étant constitués d'au moins une branche pliée à 180 degrés
(74), de manière que l'axe longitudinal de cette branche repliée (74) s'étend parallèlement
à l'axe longitudinal du dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) et les deux axes
longitudinaux engendrent un plan, caractérisé par le fait que les éléments d'ancrage (7, 72, 73, 74) présentent dans la région de leurs pliures
dans au moins un plan formant un angle vers le plan des axes longitudinaux d'autres
pliures étant réalisées avec des pas en sens inverse.
2. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) avec ses éléments d'ancrage (7, 72,
73, 74) est conçu de telle manière souple qu'il peut être dévié en cas de rencontre
d'un obstacle dans la masse coulée durcissable (G).
3. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) présente une section transversale circulaire,
ovale ou prismatique.
4. Élément de construction préfabriqué selon au moins l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisé par le fait que plusieurs dispositifs de raccordement (6, 62, 63, 64) sont prévus qui peuvent être
disposés entre les éléments en forme de disque disposés parallèlement l'un à l'autre
(2, 3) et qui peuvent être ancrés dans leur masse de coulée durcissable (G), étant
relié l'un à l'autre à travers d'une bande de retenue (9), et la bande de retenue
(9) pour les dispositifs de raccordement (6, 62, 63, 64) s'étendant en cas d'une mise
au magasin de préférence dans un plan dans lequel les dispositifs de raccordement
(6, 62, 63, 64) sont disposés.
5. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) présente entre les éléments d'ancrage
(7, 72, 73, 74) un dispositif d'assemblage auxiliaire (8, 82, 83, 84) dans la région
du corps en forme de barre, le dispositif d'assemblage auxiliaire (8, 82, 83, 84)
ayant la forme d'un plateau (8) qui s'étend dans un plan étant positionné essentiellement
perpendiculairement à l'axe longitudinal du dispositif de raccordement (6, 62, 63,
64).
6. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) est construit en matériau renforcé
par des fibres.
7. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) est construit en matériau métallique.
8. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le dispositif de raccordement (6, 62, 63, 64) est construit en matériau résistant
à la corrosion ou a été traité en surface avec un matériau résistant à la corrosion.
9. Élément de construction préfabriqué selon la revendication 1, caractérisé par le fait que ses éléments d'ancrage (7, 72, 73, 74) sont des parties intégrantes d'un élément
de ferraillage (4) connu généralement comme par exemple un poutre en treillis.
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