| (19) |
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(11) |
EP 2 276 986 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.04.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/053872 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/124867 (15.10.2009 Gazette 2009/42) |
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| (54) |
KÄLTEGERÄT
REFRIGERATING APPLIANCE
APPAREIL FRIGORIFIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
10.04.2008 DE 102008018235
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.2011 Patentblatt 2011/04 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STAUD, Ralph
81669 München (DE)
- TISCHER, Thomas
85540 Haar (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 857 624 US-A- 4 319 792
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US-A- 3 940 195 US-A- 5 642 924
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Kältegeräte wie Kühlschränke, Gefrierschränke, Kühl-/Gefrierkombinationen oder Ähnliches
weisen Fachböden wie z.B. Abstellplatten, Trageplatten, Abstellgitter oder dergleichen
auf, auf denen das Kühlgut gelagert wird. Ein Teil oder alle Fachböden können insbesondere
als Glasplatten ausgebildet sein, auf die zumindest vorder- und rückseitig jeweils
ein Profilteil aufgesetzt ist. Das vorderseitige Profilteil schützt die Glaskante,
das rückseitige Profilteil kann nach oben vorstehen, um zu verhindern, dass das Kühlgut
an die rückseitige Kältegerätewand geschoben wird, diese berührt und daran anfriert.
Teilweise sind diese Fachböden oder Ablagen schubladenartig verschiebbar bzw. ausziehbar
an den Seitenwänden der Kältegeräte befestigt, um eine einfachere Erreichbarkeit des
Kühlguts zu gewährleisten.
[0002] Es ist bekannt, diese schubladenartigen Auszüge über Teleskopauszüge mit Metallschienen
zu realisieren. Ein Beispiel hierfür ist in der
DE 10 2006 018 203 A1 beschrieben. Diese teleskopartigen Auszüge sind qualitativ hochwertig, jedoch in
der Herstellung sehr teuer. Bei kostengünstigeren Lösungen rutschen bspw. von Kunststoffrahmen
eingerahmte Glasplatten oder Kunststoffböden zwischen nutenartigen Aufnahmen an den
Seitenwänden der Kältegeräte, welche als Führung der Kunststoffrahmen dienen. Diese
Lösung ist jedoch recht schwergängig. Zudem wirken diese Auszugskonstruktionen in
der Praxis zu klobig und nehmen viel Platz im Kältegerät weg.
[0003] Das Dokument
US 5,642,924 zeigt einen Kühlschrank mit einem Kühlraum. An Seitenwänden des Kühlraums sind Schienen
angebracht, in welchen ein Regal verschiebbar aufgenommen werden kann. Das Regal weist
eine Stoppvorrichtung in Form eines metallischen Clips oder eines Knopfes auf, so
dass der Regalboden nicht komplett aus dem Kühlschrank herausgezogen werden kann.
US 5642924 offenbart ein Kältegerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kältegerät mit an den Seitenwänden
gleitverschieblich gelagerten, schubladenartig ausziehbaren Fachböden, insbesondere
Abstellplatten, kostengünstig, abgesichert, dezent und leichtgängig auszuführen.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung durch ein Kältegerät mit den Merkmalen
von Anspruch 1.
[0006] Erfindungsgemäß sind an den Seitenwänden Haltevorsprünge im Wesentlichen auf gleicher
Höhe angeordnet, die voneinander in Tiefenrichtung betrachtet beabstandet sind, welche
von unten an den Fachboden angreifen und diesen dadurch tragen und auf denen dieser
verschiebbar ist. Ferner weist der Fachboden randseitig mindestens ein Führungselement
auf, das.sich lediglich über eine Teillänge der Gesamttiefenlänge des Innenbehälters
des Kältegeräts hinweg erstreckt und bei eingesetztem Fachboden in einen Haltevorsprung,
insbesondere hinteren Haltevorsprung eingreift. Durch die beiden randseitigen Führungselemente
am Fachboden wird dieser nach oben und ggf. zusätzlich auch nach unten in seiner Bewegungsfreiheit
einschränkt und damit ein Ausweichen des Fachbodens quer, insbesondere senkrecht zu
seiner Auszugsrichtung bzw. Verschiebungsrichtung, also ein Hochklappen desselben
beim Ausziehen zumindest über einen vorgegebenen Auszugsbereich hin verhindert. Die
jeweils mindestens zwei an gegenüberliegenden Seitenwänden des Kältegeräts angeordneten
Haltevorsprünge können insbesondere als sehr einfache Kunststoffteile, realisiert
werden und tragen den Fachboden. Über das jeweilige Führungselement, welches vorzugsweise
ebenfalls als einfaches Kunststoffteil realisierbar ist, erfolgt eine Einschränkung
der Bewegbarkeit des Fachbodens quer, insbesondere senkrecht, zu seiner horizontalen
Lageebene auf den Haltevorsprüngen und damit eine Zwangsführung des auszuziehenden
Fachbodens in horizontaler Richtung. Durch die Beschränkung der Tiefenlängsausdehnung
des jeweiligen Haltevorsprungs auf nur eine geringe Teillänge der Gesamttiefenlänge
der ihm zugeordneten Seitenwand wird ermöglicht, die Seitenwand entlang eines großen
Teils ihrer Oberfläche eben bzw. planflächig zu gestalten. Damit wird der Fachboden
entlang seinem jeweiligen, randseitigen Führungselement, das sich lediglich entlang
einer Teillänge der Gesamttiefenlänge des Fachbodens erstreckt, ordentlich geführt,
jedoch nicht entlang seiner Gesamttiefenlänge randseitig geklemmt. Hierdurch wird
er leichtgängig verschiebbar, die Gefahr einer Verkantung verringert sich und damit
auch die Gefahr einer Beschädigung der Seitenwand. Darüber hinaus ist eine Seitenwand
mit (in Tiefenrichtung betrachtet) kürzeren Führungselementen, insbesondere wenn sie
eben bzw. planflächig gestaltet wird, einfacher zu reinigen und optisch ansprechender.
Auch der gesamte Innenraum des Kältegeräts wirkt größer, wenn die, von der Seitenwand
heraustretenden Haltevorsprünge kleiner sind. Das Zusammenspiel von Führungselement
an dem Fachboden und Haltevorsprung an der Seitenwand des Kältegeräts bietet dabei
die gesamte Funktionalität, die für einen ausziehbaren Fachboden genügt.
[0007] Insbesondere wenn der jeweilige Fachboden entlang einer vorderen Teillänge seiner
Gesamttiefenerstreckung seitenrandseitig frei, d.h. ohne Führungselement, bleibt,
und lediglich entlang einer hinteren Teillänge jeweils ein randseitiges Führungselement
vorgesehen ist, ergibt sich von vorne in Frontalansicht betrachtet eine annäherungsweise
seitenrahmenlose Kontur für den Fachboden. Insbesondere wenn auch an der vorderen,
queraxial verlaufenden Stirnkante des Fachbodens eine Abdeckleiste weggelassen worden
ist, erscheint die Außenkonturform des Fachbodens insgesamt als rahmenlos. Diese Konstruktion
ist besonders vorteilhaft, wenn als Fachboden eine Glasplatte verwendet ist.
[0008] Vorzugsweise erstreckt sich das jeweilige Führungselement entlang höchstens der Hälfte
der Gesamttiefenlänge des Längsseitenrandes des Fachbodens.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung sind die Haltevorsprünge vorzugsweise
so ausgeführt und angeordnet, dass ein seitlich von Ihnen gestützter Fachboden auf
wenigstens zwei Punkten aufliegt, die um mehr als die Hälfte der Tiefe des Fachbodens
voneinander entfernt sind. Darüber hinaus ist ein Haltepunkt des hinteren Haltevorsprungs
vorzugsweise mit einem Abstand zur Rückwand angeordnet, welcher etwa der Auszugtiefe
des Fachbodens entspricht. Hierdurch wird gewährleistet, dass der Fachboden immer
gut gestützt ist, auch wenn er nach vorne oder hinten geschoben wird, solange er auf
den Haltevorsprüngen aufliegt.
[0010] In einer besonders kostengünstig realisierbaren und damit besonders vorteilhaften
Ausführungsform werden die Haltevorsprünge beim Tiefziehen der Seitenwände des Kältegerätes
an diese angezogen. Ebenso wie die Halterungen für die meisten fest positionierten
Fachböden werden diese erfindungsgemäßen Haltevorsprünge einfach bei der Produktion
der Seitenwände mitgeformt; zusätzlicher Montageaufwand kann dadurch vermieden werden.
Um dies zu ermöglichen, sind die Haltevorsprünge als einfache Geometrieform wie z.B.
Halbmondform oder Teilkreisscheibenform konstruiert.
[0011] Vorzugsweise sind die Haltevorsprünge kurvenartig ausgebildet; sie stehen als Nocken
aus den Seitenwänden hervor. Dies kommt dem Herstellverfahren entgegen, es besteht
keine Gefahr, dass dünne Stellen auftreten, wie sie bei der Ausformung von rechteckigen
Vorsprüngen auftreten können. Darüber hinaus vereinfacht der kurvenartige Aufbau der
Vorsprünge das Einführen von Führungselementen, welche an dem Fachboden angeordnet
sind. Bevorzugt ist hier eine halbmondförmige Ausgestaltung der Nocken. Diese ist
besonders einfach zu ziehen und auch einfach zu reinigen.
[0012] Vorzugsweise weist wenigstens jeweils ein Haltevorsprung an jeder Seitenwand einen
an der Seitenwand angeordneten Abstandshalter auf, der nach Oben über die Führungsfläche,
auf der der Fachboden am Haltevorsprung aufliegt, heraustritt und den Fachboden damit
vom direkten Kontakt zur Seitenwand selbst abhält. Dadurch gleitet der Fachboden beim
Verschieben nicht an der gesamten Seitenwand sondern nur am Abstandshalter entlang,
ist damit einfacher zu bewegen, als wenn er an der gesamten Seitenwand reiben würde
und darüber hinaus kann eine Beschädigung der Seitenwand verhindert werden. Der Abstandshalter
kann zusätzlich die Funktion wahrnehmen, den Fachboden zu zentrieren und eine etwaig
vorhandene Entnahmeschräge der Wand oder sonstige Abmessungstoleranzen des Innenbehälters
des Kühlgutbehälters des Kältegeräts, und/oder des jeweiligen Fachbodens ausgleichen.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind seitlich am Fachboden Führungsschienen
angeordnet, die den jeweilig zugeordneten Haltevorsprung, welcher den Fachboden trägt,
vorzugsweise umschließen, so dass dieser bei der Verschiebung des Fachbodens entlang
der Führungsschiene gleitet. Vorzugsweise ist die jeweilige Führungsschiene lediglich
entlang einem Teilabschnitt der Gesamtlänge des ihr zugeordneten Seitenrands des Fachbodens
(in Tiefenrichtung betrachtet) an diesem angebracht. Insbesondere ist die jeweilige
Führungsschiene nur entlang einem Teilabschnitt der Längsseite des fachbodens in Tiefenrichtung
vorgesehen, die im hinteren Bereich des Innenbehälters des Kältegeräts, insbesondere
Haushalts- Kältegeräts liegt. Insbesondere ist es zweckmäßig, wenn lediglich entlang
einem hinteren Seitenrandabschnitt eine Führungsschiene am Fachboden als Einfassung
vorgesehen ist, in der nur der hintere Haltevorsprung läuft, d.h. gleitverschieblich
gelagert ist. Dadurch, dass vorzugsweise jeweils entlang einem hinteren Teilabschnitt
der Seitenränder des Fachbodens eine Führungsschiene vorgesehen ist, in der die hinteren
Haltevorsprünge an den Seitenwänden des Innenbehälters bei einer horizontalen Auszugsbewegung
entlanglaufen, ist der Fachboden besonders vorteilhaft gegen eine Rotations- bzw.
Kippbewegung nach oben und unten lagegesichert. Da jeweils eine Führungsschiene auf
den hinteren Haltevorsprüngen läuft, ist ein Abschleifen und damit Abnutzen der Haltevorsprünge,
die vorzugsweise aus denselben Kunststoffmaterial wie die jeweilige Innenwand des
Innenbehälters geformt sind, durch den Fachboden selbst weitgehend vermieden. Für
die jeweilige Führungsschiene wird vorzugsweise ein Kunststoffmaterial oder ein Metall
gewählt, das insbesondere einen niedrigen Reibkoeffizienten aufweist. Bei Verwendung
einer Glasplatte als Fachboden ist somit vermieden, dass diese randseitig in direktem
Kontakt mit den hinteren Haltevorsprüngen auf deren Auflageflächen entlangschleift
und diese abnutzt. Durch die Führungsschienen, insbesondere wenn sie im hinteren Seitenrandbereich
des Fachbodens angebracht sind, ist der Fachboden bei seiner Auszugbewegung so geführt,
dass er nicht nach Hinten oben wegklappen kann, auch wenn er Vorne beschwert ist oder
nach Hinten unten wegklappen kann, wenn er Hinten beschwert ist. Die Führungsschiene
stützt sich dazu an der Unterseite des Haltevorsprungs ab.
[0014] Die Länge der jeweiligen Führungsschiene entspricht vorzugsweise höchstens in etwa
der Länge, um die der Fachboden in Auszugsrichtung nach vorne verschoben werden kann.
Dadurch ist gewährleistet, dass der Fachboden während der gesamten Auszugsbewegung
geführt wird und damit gegen ein Kippen gesichert ist. Zur Entnahme wird der Fachboden
zweckmäßigerweise nach Vorne und Oben angehoben, so dass die Führungsschiene an dem
vorderen Haltevorsprung, insbesondere Haltenocken, vorbei gehoben wird und aus dem
hinteren Haltevorsprung, insbesondere Haltenocken, herausgezogen werden kann. Erst
dann kann der Fachboden entnommen werden.
[0015] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind jeweils beidseitig am lateralen,
sich in Tiefenrichtung erstreckenden Seitenrand des Fachbodens zwei beabstandeteführungsschienen
angeordnet, die jeweils in einen der Haltevorsprünge eingreifen. Indem jeweils eine
Führungsschiene auf einem hinteren und vorderen Haltevorsprung läuft, kann eine Abnutzung
der Haltevorsprunge, welche bei der Reibung von z.B. einer Glasplatte auf einem Kunststoffhaltevorsprung
vorkommt, weitgehend verhindert werden. Der Abstand zwischen den Führungsschienen
gewährt eine einfache Entnahme des Fachbodens, sobald dieser ausgezogen ist, indem
der vordere Haltevorsprung in der Entnahmeposition durch den Zwischenraum zwischen
den in Tiefenrichtung beabstandeten Führungsschienen treten kann. Dadurch kann verhindert
werden, dass der Fachboden zur Entnahme vollständig nach Vorne gezogen werden muss.
[0016] Darüber hinaus ist in einer bevorzugten Ausführungsform am Fachboden ein vorzugsweise
seitlich angeordneter Vorsprung anbracht, der beim Auszug des Fachbodens an einem
am Kältegerät vorhandenen Anschlagelement, welches vorzugsweise in den Haltevorsprüngen
selbst realisiert ist, anschlägt. Durch die Kombination dieser sehr einfachen und
kostengünstigen Elemente kann die volle Funktionalität eines qualitativ hochwertigen
Auszugs bei geringen Herstellkosten erreicht werden. Ein am Fachboden als Stopper
fungierender Vorsprung ist so angeordnet, dass er beim Ausziehen des Fachbodens gegen
einen an dem Kältegerät angeordneten Anschlag, vorzugsweise die Haltevorsprünge selbst,
stößt. Durch das Zusammenwirken dieser drei sehr einfach auszubildenden Elemente,
Haltevorsprünge, Führungselement und Anschlag-Vorsprung kann ein kostengünstiger,
ausziehbarer Fachboden in einem Kältegerät realisiert werden, der während der Auszugbewegung
sowohl das Hochklappen als auch das Herausfallen des Fachbodens verhindert und einfach
bedienbar ist.
[0017] In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich der Anschlag an der Rückseite
des Fachbodens. Er stößt bei vollständig ausgezogenem Fachboden an dem jeweiligen
Haltevorsprung, vorzugsweise jeweiligen hinteren Haltevorsprung, an. Dadurch wird
verhindert, dass der Fachboden über den Punkt hinaus ausgezogen wird, an dem er stabil
auf den Haltevorsprüngen aufliegt und dadurch nach vorne wegkippt. Vorzugsweise ist
der rückseitige Anschlag mit der Abstandsleiste identisch, welche an der Rückseite
des Fachbodens vorgesehen ist, um zu verhindern, dass das auf dem Fachboden gelagerte
Kühlgut an die Rückseite des Kältegeräts gelangt und dort anfriert. Indem diese rückseitige
Abstandsschiene so gestaltet ist, dass sie als Anschlag verwendet werden kann, kann
auf das Anbringen eines weiteren zusätzlichen Anschlags verzichtet werden. Die rückwärtige
Abstandsschiene übt somit Doppelfunktion aus.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform dient die Führungsschiene selbst
als Anschlag. Zu diesem Zweck greift die Führungsschiene bei der Auszugsbewegung in
den rückwärtig gelegenen Haltevorsprung ein, sie erreicht den vorderen Haltevorsprung
erst wenn die Auszugsbewegung vollständig abgeschlossen ist. Die Führungsschiene gibt
den hinteren Haltevorsprung also nicht frei, bevor sie an dem vorderen Haltevorsprung
anschlägt. Der vordere, also näher an der Tür liegende, Haltevorsprung ist vorzugsweise
anders geformt als der hintere, so dass er nicht wie der hintere in die Führungsschiene
gleiten kann. Die Führungsschiene stößt an ihn an und verhindert damit ein zu weites
Nachvorneziehen des Fachbodens und damit ein Herabkippen desselben. So sind vorzugsweise
die Abstandshalter, welche den jeweiligen Fachboden wie z.B. eine Glasplatte von der
Seitenwand fernhalten, an den vorderen Haltevorsprüngen angeordnet, während die hinteren
Haltevorsprünge keine solchen aufweisen. Die Führungsschienen stoßen in diesem Fall
an den vorne angeordneten Abstandshaltern an, wodurch diese eine Doppelfunktion haben,
was die gesamte Lösung erneut kostengünstiger macht. Soll der Fachboden vollständig
entnommen werden, muss er vorne leicht angehoben werden, um die Führungsschiene über
den Anschlag zu bewegen und weiter nach vorne herausziehen zu können, so dass sie
dann den jeweiligen hinteren Haltevorsprung freigibt.
[0019] Schließlich ist noch zu erwähnen, dass es den Umfang der Erfindung nicht verlässt,
wenn die gesamten Führungs- und Halteelemente des ausziehbaren Fachbodens nicht an
der Seitenwand des Kältegeräts selbst sondern an einer als Seitenwand fungierenden
Zwischenwand im Kältegerät, welche bspw. auch eine an einem Fachboden angeformte Wand
sein kann, angeordnet sind.
[0020] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
im Zusammenhang mit der Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die anhand von Zeichnungen
näher erläutert werden.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch einen Ausschnitt aus einem Kältegerät mit einem erfindungsgemäß ausziehbar
gelagerten Fachboden in dessen Einschub-Endposition,
- Fig. 2
- dasselbe wie Fig. 1 jedoch mit um einen vorgebbaren Ausziehabschnitt nach vorne herausgezogenem
Fachboden,
- Fig. 3
- dasselbe wie Fig.1 und 2 jedoch mit dem Fachboden bei dessen Entnahme, und
- Fig. 4
- schematisch als Einzelheit den Fachboden der Figuren 1 mit 3 zusammen mit einer seiner
randseitigen Führungsschienen, die sich lediglich entlang einem Teilabschnitt der
Gesamttiefenlänge des Fachbodens erstreckt.
[0022] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 4 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0023] Die Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem Innenbehälter 18 eines Kühlschranks,
auf dem die Seitenwände 1 und 2, die Rückwand 3 sowie ein Fachboden 4 zum Abstellen
von Kühlgut zu sehen sind. Figur 4 zeigt schematisch als Einzelheit die gleitverschiebliche
Aufhängung bzw. Lagerung des Fachbodens 4 entlang der Tiefenerstreckung der linken
Seitenwand 1. Für den Innenbehälter 18 ist vorzugsweise ein Kunststoffmaterial gewählt,
das dessen Tiefziehformung beim Herstellungsprozess erlaubt. An der linken, ersten
Seitenwand 1 befindet sich bei Blickrichtung in den Innenbehälter 18 hinein ein vorderer
Haltevorsprung 5 und ein hinterer Haltevorsprung 6, welche als ausgezogene, kurvenartige
Vorsprünge bei der Herstellung der Seitenwand 1 mit angeformt werden. Der vordere
Haltevorsprung 5 sowie der hintere Haltevorsprung 6 liegen dabei im Wesentlichen auf
einer gedachten horizontalen Verbindungslinie, die sich in Tiefenrichtung des Innenbehälters
18 erstreckt. Symmetrisch dazu an der rechten zweiten Seitenwand 2 angeordnet befinden
sich entsprechende vordere und hintere Haltevorsprünge 7 und 8. Die beiden Paare von
Haltevorsprüngen 5/6, 7/8 sind im Wesentlichen in derselben Höhenlage im Innenbehälter
angeordnet. Die Haltevorsprünge 5 - 8 tragen den Fachboden 4, der auf ihren oben angeordneten
Führungsflächen 9 aufliegt. Die Haltevorsprünge 5-8 können vorzugsweise an den Innenwandflächen
1, 2 des Innenbehälters 18 einteilig angeformt bzw. bei dessen Tiefziehherstellung
mit angezogen worden sein. Alternativ können die Haltevorsprünge auch als separate
Komponenten an den gewünschten Höhenpositionen an der jeweiligen Innenwand befestigt
sein. Für die Haltevorsprünge kann insbesondere dasselbe Kunststoffmaterial wie für
den Innenbehälter gewählt sein. Alternativ kann für sie auch ein Kunststoffmaterial
verwendet sein, das tragfähiger und verschleißfester als das Kunststoffmaterial für
den Innenbehälter ist. Die Haltevorsprünge können insbesondere durch vorstehende Nocken
oder Noppen an der jeweiligen Seitenwand gebildet sein. Zweckmäßigerweise können sie
eine halbmondförmige Geometrieform aufweisen. Der jeweilige Haltevorsprung ist vorzugsweise
derart dimensioniert, das er lediglich eine lokal begrenzte Teilfläche der Gesamtfläche
der Seitenwand belegt. Seine Längsausdehnung in Tiefenrichtung betrachtet ist auf
eine geringe Teillänge der Gesamttiefenlänge der Seitenwand beschränkt. Vorzugsweise
erstreckt sich das jeweilige Führungselement entlang höchstens der Hälfte der Gesamttiefenlänge
des Längsseitenrandes des Fachbodens. Auf diese Weise kann die jeweilige Seitenwand
im Großen und Ganzen bis auf die Ortspositionen der Haltevorsprünge weitgehend planflächig
bleiben. Im Bereich der hinteren Hälfte des Fachbodens 4 ist an diesem seitlich links
und rechts lediglich entlang einem Seitenrandteilabschnitt je eine Führungsschiene
10 und 11 befestigt. Die Führungsschiene 10 ist mit einer oberen, U-profilförmigen
Leiste 12 auf den Fachboden 4 aufgesteckt und zeigt an der Unterseite des Fachbodens
4 eine nutartige Führungsleiste 13, in die der linke, hintere Haltevorsprung 6 eingreift
und entlang derer der Haltevorsprung 6 geführt wird, sobald der Fachboden 4 in die
durch den Pfeil 17 angedeutete horizontale Auszugsrichtung verschoben wird. Analog
dazu ist der rechte, hintere Haltevorsprung 8 in der zugeordneten Führungsschiene
11 am hinteren Seitenrandteilabschnitt des Fachbodens 4 geführt und gleitverschieblich
gelagert. An der Rückseite des Fachbodens 4 befindet sich eine Abstandsleiste 14,
die auf dem Fachboden 4 gelagertes Kühlgut von der Rückwand 3 entfernt hält. Die vorderen
Haltevorsprünge 5 und 7 weisen Abstandshalter 15 und 16 auf, die über die Führungsfläche
9 hervortreten und seitlich am Fachboden 4 angreifen und diesen auf Querabstand zu
den Seitenwänden 1 und 2 halten. Der bevorzugt als Glasplatte ausgebildete Fachboden
4 liegt in der in der Fig. 1 gezeigten Einschub-Endposition stabil auf den Haltevorsprüngen
5 - 8 auf und dient der Aufnahme von Kühlgut. Der Fachboden 4 weist an seiner quer
verlaufenden Randkante eine Randleiste 14 als Abschlussleiste und Abstandsleiste 14
auf. Diese Abstandsleiste 14 stößt in dieser Einschub-Endposition von Figur 1 an die
Rückwand des Innenbehälters an.
[0024] In der Fig. 2 ist erneut derselbe Ausschnitt aus einem Kühlschrank wie in Fig. 1
mit den beiden Seitenwänden 1 und 2 und der Rückwand 3 zu sehen. In dieser Darstellung
wurde jedoch der Fachboden 4 bereits entlang der Pfeilrichtung17 um eine vorgebbare
horizontale Auszugslänge in seine Auszugs- Endposition verschoben. Dabei gleiten die
Führungsschienen 10 und 11 über die durch sie verdeckten und deshalb in dieser Figur
nicht mehr sichtbaren hinteren Haltevorsprünge 6 und 8. Der Fachboden 4 wird dabei
so weit nach vorne verschoben, bis die Führungsschienen 10 und 11 an den vorderen
Haltevorsprüngen 5 und 7 anschlagen. In dieser Position wird die Auszugsbewegung des
Fachbodens 4 gestoppt, bevor die Führungsschienen 10 und 11 aus den hinteren Haltevorsprüngen
6 und 8 herausgleiten, wodurch die hinteren Auflagepunkte des Fachbodens 4 entfallen
würden und dieser nach vorne wegkippen würde.
[0025] In der Fig. 3 ist erneut derselbe Ausschnitt aus einem Kältegerät zu sehen, wobei
die Ansicht in diesem Fall von der Seite her erfolgt, so dass man in die aus Seitenwand
1 und Rückwand 3 gebildete Ecke blickt. In dieser Fig. 3 ist dargestellt, wie der
Fachboden 4 über die Auszugs-Endposition hinaus bewegt und vollständig aus dem Kältegerät
nach vorne entnommen werden kann. Hierzu wird der Fachboden 4 in seiner Auszugs- Endposition
im vorderen Bereich leicht angehoben, so dass er sich entlang der Richtung des Pfeils
19 bewegt und die Führungsschiene 10 über den vorderen Haltevorsprung 5 gehoben und
auf diesem gleitend nach vorne gezogen werden kann. Durch das Anheben gibt der vordere
Haltevorsprung 5 die Führungsschiene 10 frei, so dass der Fachboden 4 aus dem Kältegerät
herausgezogen werden kann.
Bezugszeichenliste:
[0026]
- 1
- Seitenwand
- 2
- Seitenwand
- 3
- Rückwand
- 4
- Fachboden
- 5
- Vorderer Haltevorsprung
- 6
- Hinterer Haltevorsprung
- 7
- Vorderer Haltevorsprung
- 8
- Hinterer Haltevorsprung
- 9
- Führungsfläche
- 10
- Führungsschiene
- 11
- Führungsschiene
- 12
- Obere Leiste
- 13
- Führungsleiste
- 14
- Abstandsleiste
- 15
- Abstandshalter
- 16
- Abstandshalter
- 17
- Verschiebungsrichtung
- 18
- Innenbehälter
- 19
- Anheberichtung
1. Kältegerät, insbesondere Haushaltskältegerät, mit einem Kühl- und/oder Gefrierraum,
mit einem Fachboden, einer Rückwand (3), einer Tür und Seitenwänden (1, 2), wobei
die Seitenwände (1, 2) Führungselemente aufweisen, entlang derer der Fachboden (4)
schubladenartig ausziehbar ist, wobei jede Seitenwand (1, 2) wenigstens zwei, im Wesentlichen
auf gleicher Höhe angeordnete, voneinander in Tiefenrichtung (17) beabstandete Haltevorsprünge
(5, 6, 7,8) aufweist, auf denen der Fachboden (4) verschiebbar lagerbar ist, und dass
lediglich entlang einer Teillänge der Tiefenerstreckung des Fachbodens (4) randseitig
mindestens ein Führungselement (10, 11) angeordnet ist, das die Bewegung des auf den
Haltevorsprüngen (5, 6, 7, 8) gelagerten Fachbodens (4) quer, insbesondere senkrecht,
zu seiner Verschiebungsrichtung (17) einschränkt, und dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (4) als Führungselemente seitlich angeordnete Führungsschienen (10,
11) aufweist, in die jeweils ein Haltevorsprung (6, 8). Insbesondere ein in Tiefenrichtung
betrachtet hinterer Haltevorsprung (6, 8), eingreift.
2. Kältegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei, auf einer Horizontalen in Tiefenrichtung hintereinander liegende
Haltevorsprünge (5, 6, 7, 8) jeder Seitenwand (1, 2) um mehr als die Hälfte der Tiefe
des Fachbodens (4) voneinander entfernt sind.
3. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorsprünge (5, 6, 7, 8) an der jeweiligen Seitenwand (1, 2) angezogen sind.
4. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorsprünge (5, 6, 7, 8) kurvenartig ausgebildet sind.
5. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Haltevorsprünge (5, 7) Abstandshalter (15, 16) aufweisen, die den Fachboden (4) auf
Abstand zur Seitenwand (1, 2) halten.
6. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Führungsschiene (10, 11) mindestens der Strecke entspricht, um welche
der Fachboden (4) verschiebbar ist.
7. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (4) mindestens einen Vorsprung (10, 11) zum Anschlagen des Fachbodens
(4) an wenigstens einem der Haltevorsprünge (5, 6, 7, 8) und/oder einem an diesem
und/oder der Seitenwand (1, 2) angebrachten Anschlagelement aufweist.
8. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (4) an seiner hinteren, quer verlaufenden Randkante eine Randleiste
(14) als Anschlag zum Anschlagen am jeweiligen hinteren Haltevorsprung (6, 8) aufweist.
9. Kältegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Führungselement (10, 11) selbst als Anschlag zum Anschlagen am jeweiligen
vorderen Haltevorsprung (5, 7) dient.
10. Kältegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Fachboden (4) eine Abstellplatte, Trageplatte, insbesondere Glasplatte, vorgesehen
ist.
1. Refrigerating appliance, especially a household refrigerating appliance, comprising
a cold and/or freezing compartment, with a shelf, a rear wall (3), a door and side
walls (1,2), with the side walls (1, 2) having guide elements along which the shelf
(4) can be pulled out like a drawer, wherein each side wall (1, 2) has at least two
holder projections (5, 6, 7, 8), essentially arranged at the same height, spaced at
a distance from each other in the depth direction (17) on which the shelf (4) is able
to be supported to allow movement and that at least one guide element (10, 11) is
arranged only along a part length of the depth extension of the shelf (4) on the edge
side which limits the movement of the shelf (4) supported on the holder projections
(5, 6, 7, 8) transversely, especially at right angles to its direction of movement,
and characterised in that the shelf (4) features guide rails (10, 11) as laterally arranged guide elements,
into which a holder projection (6, 8), especially a rear holder projection (6 8) viewed
in the depth direction, engages.
2. Refrigerating appliance according to claim 1, characterised in that at least two holder projections (5, 6, 7, 8) of each side wall (1, 2) lying behind
one another on a horizontal in the depth direction are spaced apart from one another
by more than half the depth of the shelf (4).
3. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the holder projections (5, 6, 7, 8) are drawn onto the respective side wall (1, 2).
4. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the holder projections (5, 6, 7, 8) are embodied in the shape of curves.
5. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the holder projections (5, 7) feature spacers (15, 16) which hold the shelf (4) at
a distance from the side wall (1, 2).
6. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the length of the guide rails (10, 11) corresponds to at least the distance by which
the shelf (4) is able to be moved.
7. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that the shelf (4) features at least one projection (10, 11) for stopping the shelf (4)
at at least one of the holder projections (5, 6, 7, 8) and/or at a stop element attached
to this and/or to the side wall (1, 2).
8. Refrigerating appliance according to claim 7, characterised in that the shelf (4), on its rear edge running transversely, features an edge bar (14) as
a stop for striking the respective rear holder projection (6, 8).
9. Refrigerating appliance according to claim 7, characterised in that the respective guide element (10, 11) itself serves as a stop for striking the respective
front holder projection (5, 7).
10. Refrigerating appliance according to one of the preceding claims, characterised in that a tray plate, carrier plate, especially glass plate is provided as the shelf (4).
1. Appareil frigorifique, notamment appareil frigorifique à usage domestique, comprenant
un espace de réfrigération et/ou de congélation, comprenant une tablette, une paroi
arrière (3), une porte et des parois latérales (1, 2), les parois latérales (1, 2)
présentant des éléments de guidage le long desquels la tablette (4) peut être tirée
de manière similaire à un tiroir, chaque paroi latérale (1, 2) présentant au moins
deux saillies de maintien (5, 6, 7, 8) disposées essentiellement à même hauteur, distancées
les unes des autres en direction en profondeur (17), sur lesquelles la tablette (4)
peut être logée de manière déplaçable, au moins un élément de guidage (10, 11) étant
disposé, sur le côté en bordure, seulement le long d'une longueur partielle de l'étendue
en profondeur de la tablette (4), lequel élément de guidage limite le mouvement de
la tablette (4) logée sur les saillies de maintien (5, 6, 7, 8), de manière transversale,
notamment perpendiculaire, à son sens de déplacement (17), caractérisé en ce que la tablette (4) présente des rails de guidage (10, 11) disposés latéralement en tant
qu'éléments de guidage, dans lesquels rails de guidage a prise une saillie de maintien
(6, 8), notamment une saillie de maintien arrière (6, 8) en vue en direction en profondeur.
2. Appareil frigorifique selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins deux saillies de maintien (5, 6, 7, 8) de chaque paroi latérale (1, 2), situées
les unes derrière les autres sur une horizontale en direction en profondeur, sont
distancées les unes des autres de plus de la moitié de la profondeur de la tablette
(4).
3. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les saillies de maintien (5, 6, 7, 8) sont prises sur la paroi latérale respective
(1, 2).
4. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les saillies de maintien (5, 6, 7, 8) sont réalisées de manière courbe.
5. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les saillies de maintien (5, 7) présentent des pièces d'écartement (15, 16) qui maintiennent
la tablette (4) à écart de la paroi latérale (1, 2).
6. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la longueur du rail de guidage (10, 11) correspond au moins à la trajectoire dont
la tablette (4) est déplaçable.
7. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tablette (4) présente au moins une saillie (10, 11) pour mettre en butée la tablette
(4) contre au moins une des saillies de maintien (5, 6, 7, 8) et/ou un élément de
butée appliqué sur celle-ci et/ou sur la paroi latérale (1, 2).
8. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce que la tablette (4) présente sur son bord marginal arrière s'étendant transversalement
un rebord (14) en tant que butée pour la mise en butée sur la saillie de maintien
arrière respective (6, 8).
9. Appareil frigorifique selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'élément de guidage respectif (10, 11) sert lui-même de butée pour la mise en butée
sur la saillie de maintien avant respective (5, 7).
10. Appareil frigorifique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un plateau, une plaque de support, notamment une plaque en verre est ménagée en tant
que tablette (4).
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