[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erkennen von charakteristischen Merkmalen
eines Leergutbehälters mit mindestens einem flächigen Stützelement, an dem der Leergutbehälter
mit einer Mantelfläche desselben an eine Anlagefläche des Stützelementes anlegbar
ist, mit einem Träger zum Tragen des Leergutbehälters und mit mindestens einem optischen
Sensor zur Erfassung mindestens eines charakteristischen Merkmals eines Leergutbehälters
und mit einer Transport-/ Sortiereinrichtung, welche die Leergutbehälter nach dem
Erfassen des mindestens einen Merkmals abtransportiert und sortiert.
[0002] Übliche Leergut-Rücknahmeautomaten verfügen über ein Eingabemodul zur Annahme von
Leergutbehältern, beispielsweise Flaschen und/oder Getränkedosen. Von einem Transportmodul
wird der eingegebene Leergutbehälter zu einem Erkennungsmodul transportiert. In dem
Erkennungsmodul wird der Leergutbehälter mit Hilfe weiterer Antriebe gedreht, so dass
auf dem Leergutbehälter angebrachte Erkennungsmerkmale, z. B. Barcode, Pfandzeichen
und/oder andere Sondermerkmale, mittels eines optischen Sensors erkannt werden können.
Zur Bestimmung der Erkennungsmerkmale ist mindestens ein Sensor, beispielsweise ein
Barcodeleser und/oder eine Kamera, an der Vorrichtung angeordnet. Es können auch mehrere
Sensoren zur Bestimmung verschiedener Merkmale vorgesehen sein. Über ein weiteres
Transportmodul wird der Leergutbehälter vom Erkennungsmodul einem Sortiermodul zugeführt.
In dem Sortiermodul wird der Leergutbehälter einem von mehreren möglichen Förderelementen
zugeführt, die das Leergut, abhängig von den durch die Sensoren ermittelten Erkennungsmerkmalen,
zu Sammelstationen leiten. Optional kann darüber hinaus vorgesehen sein, dass der
Leergutbehälter zur Volumenreduzierung einem Kompaktiermodul zugeführt wird. Derartige
Einrichtungen werden auch als Crusher bezeichnet.
[0003] Aus der
DE 101 44 518 C1 sind ein Eingabemodul und ein Transportmodul für ein Leergutrücknahmesystem bekannt.
Das Eingabemodul weist eine aus zwei gekrümmten Stäben gebildete Fallrinne auf, über
die der durch eine Eingabeöffnung in einer Außenwand des Leergut-Rücknahmeautomaten
eingelegte Leergutbehälter den unterhalb der Eingabeöffnung angeordneten Transportmodul
zugeführt werden. An dem den Transportmodul zugewandten Ende der Fallrinne weist das
Eingabemodul Führungsmittel auf, die sicherstellen, dass der Leergutbehälter stehend
auf das sich anschließende Transportmodul aufgesetzt wird. Das Transportmodul ist
hierbei als ein im Wesentlichen horizontal orientiertes Endlosförderband ausgebildet.
[0004] Aus der
DE 10 2008 018 796 A1 ist ein Erkennungsmodul für Leergut-Rücknahmeautomaten bekannt, bei dem stehend auf
einem Transportband geförderte Leergutbehälter von einem optischen Sensor gescannt
werden. Oberhalb des Transportbandes ist hierzu ein ortsfest angeordnetes plattenförmiges
Stützelement vorgesehen, das senkrecht zu dem den Leergutbehälter aufnehmenden Abschnitt
des Transportbands ausgerichtet ist und mit der Transportrichtung einen spitzen Winkel
einschiebt. Die auf dem Transportband stehend geförderten Leergutbehälter stützen
sich während des Transports an der ortsfest angeordneten Platte ab. Aufgrund der zwischen
der Platte und dem Leergutbehälter wirkenden Reibungskraft wird der Leergutbehälter
beim Transport auf dem Transportband in Transportrichtung in Rotation versetzt. Der
optische Sensor ist nun derart angeordnet und ausgerichtet, dass er den Leergutbehälter
während dessen Rotation an der Platte abscannt und so die Mantelfläche des Leergutbehältnisses
vollumfänglich erfasst. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der Barcode,
das Pfandzeichen und/oder ein sonstiges charakteristisches Merkmal des Leergutbehälters
unabhängig von dessen ursprünglicher relativer Lage zum optischen Sensor zuverlässig
identifiziert werden kann.
[0005] Aus der
DE 101 17 451 A1 ist eine Vorrichtung zum Sortieren von Leergutbehältern bekannt, die der Vorrichtung
über ein Transportmodul zugeführt werden. Die Sortiervorrichtung weist oberhalb eines
Endlosförderbands des Transportmoduls eine sich im Wesentlichen parallel zur Transportrichtung
der Leergutbehälter erstreckende Antriebswelle auf. Mit der Antriebswelle sind Sortierarme
drehfest verbunden, die ein im dem Wirkbereich der Sortiervorrichtung einlaufenden
Behälter beidseits mit Abstand umfassen. Durch Antrieb der Antriebswelle in die eine
oder andere Drehrichtung fördern die Sortierarme den Leergutbehälter zu der einen
oder anderen Seite vom Transportband. Die Leergutbehälter können hierdurch einem von
zwei vorgegebenen Förderelementen zugeführt werden. Sollen mehr als zwei Förderelemente
realisiert werden, können mehrere Sortiervorrichtungen hintereinander angeordnet sein.
[0006] DE 103 40 037 A1 beschreibt eine Separationseinreichtung eines Rücknahmeautomaten. welche einzelne
Zellen zum Einlegen von Bevorratungsbehältern bereitstellt. Durch ein vorgesehenes
rotierendes Reibrad, wird ein in den Zellen eingelegter Bevorratungsbehälter in Rotation
versetzt.
[0007] US 5.248.102 A offenbart einen Rücknahmeautomaten, welcher eine revolverartiae Trommel aufweist.
[0008] WO 99/30292 beschreibt eine Vorrichtung zur Entgegennahme von Leergutbehältern, welche eine Kammer
bereitstellt, in welche Leergutbehälter eingegeben werden können. Diese Kammer wird
aus seitlich stationären Wänden und einer verfahrbaren Trommelwand am Boden gebildet.
[0009] Aus
JP 2002 087511 A ist bekannt einen Leergutbehältern auf eine schiefe Ebene in einen Leergutrücknahmesystem
einzugeben.
[0010] Das Dokument
EP 0924 659 A1 beschreibt ein Leergutrücknahmesystem, welches insbesondere schalenförmige Abpackungen
aufnimmt. Hierbei rutschen die eingegebenen Packungen zur Erkennung auf einer Rinne
an einem Laserscanner vorbei.
[0011] EP 1 947 613 A1 und
WO 92/21109 A1 offenbaren Leergutrüchnahmeautomaten. welche rotierende Trommeln aufweisen. Durch
diese Trommel werden Leergutbehälter entsprechend in Rotation versetzt.
[0012] Nachteilig an den aus dem Stand der Technik bekannten Lösungen ist, dass die Funktionen
Eingehen, Transportieren, Erkennen und Sortieren mittels separater Funktionsmodule
realisiert sind. Die Funktionsmodule stellen getrennte Baueinheiten dar, die hintereinander
angeordnet und informationstechnisch miteinander gekoppelt sind. Bedingt hierdurch
sind heutige Leergut-Rücknahmeautomaten relativ groß. Ferner sind sie aufgrund der
Vielzahl an Funktionsmodulen teuer in der Herstellung und Wartung sowie vergleichsweise
fehleranfällig.
[0013] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine besonders einfache, kompakt
bauende und kostengünstige Vorrichtung für die Rücknahme von Leergutbehältern zur
Verfügung zu stellen.
[0014] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung mit dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Leergutbehälter (2, 17) mit der
Mantelfläche abrollbar an dem Stützelement (4) geführt ist und unter Rotation um seine
Längsachse (14) mittels eines vorzugweise feststehenden optischen Sensors (5, 15)
abtastbar ist,
wobei die Rotation des Leergutbehälters um seine Längsachse allein aufgrund der Drehbewegung
des Stützelementes um die Antriebsachse erfolgt,
das Stützelement (4) zur Durchsatzerhöhung mindestens zwei baugleiche, winkelversetzt
um die Antriebsachse (3) angeordnete Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) aufweist, wobei die
Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) radial von der Antriebsachse (3) abragen und wobei zwischen
benachbarten Stützarmen (7.1, 7.2, 7.3) ein Stützwinkel (v) von kleiner oder gleich
180° eingeschlossen ist,
und dass die Abmessungen der Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) des Stützelements (4) derart
gewählt sind, dass der Leergutbehälter (2, 17) unter Abrollen desselben an der Anlagefläche
(11) des Stützelements (4) vollumfänglich abtastbar ist.
[0015] Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, dass das Stützelement den Leergutbehälter
stützt und zugleich als Träger des Leergutbehälters dient. Ein separates Transportmodul
zum Tragen und Transportieren des Leergutbehälters ist nicht erforderlich. Kerngedanke
der Erfindung ist hierbei, das Eingabemodul, das Erkennungsmodul und das das Eingabemodul
und das Erkennungsmodul verbindende Transport-/ Sortiermodul als eine funktionale
und bauliche Einheit auszuführen. Hierdurch verringert sich zum einen die Baugrößße
des Leergut-Rücknahmeautomaten. Zum anderen kann die gesamte Vorrichtung mit einem
einzigen Antrieb betätigt werden, so dass sich erhebliche Kostenvorteile ergeben.
Zudem sinkt das Risiko von Störungen und Ausfällen, da die Anzahl der Bauteile reduziert
und auf die datentechnische Kopplung getrennter Funktionsmodule für Eingabe, Transport
und Erkennung des Leergutbehälters verzichtet werden kann.
[0016] Gemäß der Erfindung wird der Leergutbehälter mit seiner Mantelfläche abrollbar an
dem Stützelement geführt und unter Rotation um seine Längsachse von dem optischen
Sensor abgetastet. Hierdurch kann die Mantelfläche des Leergutbehälters voll umfänglich
von dem optischen Sensor erfasst werden. Die charakteristischen Merkmale des Leergutbehälters,
beispielsweise seine Geometrie, seine Oberflächenbeschaffenheit und seine optischen
Materialeigenschaften können ebenso wie ein Barcode und/oder ein Pfandzeichen unabhängig
von der Orientierung des Leergutbehälters bei der Eingabe ausgelesen werden. Die Rotation
des Leergutbehälters um seine Längsachse kann ohne das Vorsehen eines zusätzlichen
Antriebs allein aufgrund der Drehbewegung des Stützelements, an dem der Leergutbehälter
mit seiner Mantelfläche abrollbar geführt ist, um die Antriebsachse erfolgen.
[0017] Wird bei einer Drehung der Stützelemente in eine Richtung das charakteristische Merkmal
nicht erkannt, so können die Stützelemente in die entgegengesetzte Richtung gedreht
werden.
[0018] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Längsachse des Leergutbehälters in
der Eingabestellung und/oder in der Weitergabestellung parallel zur Antriebsachse
orientiert. Durch die parallele Anordnung von Längsachse und Antriebsachse rollt der
Leergutbehälter bei der Drehung der Stützelemente um die Antriebsachse über seine
Mantelfläche ab. Ein Abgleiten bzw. Rutschen des Leergutbehälters entlang des Stützelements
wird vermieden.
Die Antriebsachse des Stützelementes kann in Richtung Benutzer unter einem Winkel
zwischen 0 und 180 Grad orientiert sein. Die bevorzugte Orientierung der Antriebsachse
ist abhängig von den nachgelagerten Sortierwegen, dem Aufbau und der Platzierung der
Maschine.
[0019] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das den Leergutbehälter tragende Stützelement
in der Eingabestellung und/oder in der Weitergabestellung um einen spitzen Winkel
nach unten gedreht angeordnet. Der spitze Winkel ist hierbei größer als 0° und kleiner
als 45°. Bevorzugt ist der spitze Winkel größer als 0° und kleiner als 15°. Vorteilhaft
wird der Leergutbehälter hierdurch in der Eingabestellung und/oder in der Weitergabestellung
infolge der auf ihn wirkenden Gewichtskraft in eine definierte Ruhelage verbracht.
Die Ruhelage kann hier beispielsweise durch ein Stützelement selbst und durch ein
ortfest montiertes Halteelement mechanisch realisiert werden. Die Eingabe der Leergutbehälter
vereinfacht sich insofern, als dass der Kunde den Leergutbehälter nicht exakt positionieren
muss. Vielmehr nimmt der Behälter seine Ruhelage selbsttätig ein. Auch die Weitergabe
des Leergutbehälters an ein nachgelagertes Funktionsmodul vereinfacht sich, da die
Position des Leergutbehälters nach dem Erkennen desselben durch den optischen Sensor
exakt bekannt ist. Indem der Leergutbehälter allein durch die Gewichtskraft in die
Eingabestellung und/oder die Weitergabestellung gebracht wird, kann zudem auf einen
separaten Antrieb verzichtet werden, so dass der Aufbau der Vorrichtung weiter vereinfacht
und die Kosten gesenkt werden.
[0020] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann der Leergutbehälter
in der Eingabestellung und/oder in der Weitergabestellung infolge der auf ihn wirkenden
Gewichtskraft in eine definierte Ruhelage durch eine spezielle Geometrie und Ausrichtung
des Stützelementes auch ohne ein ortfest montiertes Halteelement verbracht werden.
[0021] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Stützarme
der Stützelemente in der Eingabestellung zur Aufnahme eines Leergutbehälters symmetrisch
zu einer durch die Antriebsachse verlaufenden vertikalen Ebene ausgerichtet. Diese
Ausgestaltung besitzt die gleichen Vorteile wie die zuvor beschriebene Ausgestaltung.
Die Konstruktion wird jedoch durch den symmetrischen Aufbau wesentlich vereinfacht.
[0022] Die Stützelemente können unterschiedliche Geometrien aufweisen.
[0023] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Stützelement zumindest abschnittsweise
eben und/oder gebogen und/oder abgewinkelt ausgebildet. Ein ebenes Stützelement ist
vorteilhaft, wenn der Leergutbehälter mit einer vorgegebenen Rotationsgeschwindigkeit
auf dem Stützelement abrollen und von der Eingabestellung in die Weitergabestellung
verbracht werden soll. Zudem ist ein ebenes Stützelement einfach und kostengünstig
in der Herstellung.
[0024] Ein gebogenes und/oder abgewinkeltes Stützelement bietet den Vorteil, dass der Leergutbehälter
in der Eingabestellung und/oder in der Weitergabestellung und/oder beim Verbringen
desselben von der Eingabestellung in die Weitergabestellung an vorgegebenen Positionen
auf dem Stützelement festgelegt werden kann. Diese Geometrie bietet mindestens eine
mögliche Ruhelage in der Eingabestellung und/oder Weitergabestellung, ohne dass zusätzliche
Bauelemente erforderlich sind.
Ein abgewinkeltes Stützelement ermöglicht, einen im Querschnitt nicht kreisrunden,
sondern beispielsweise rechteckigen Leergutbehälter durch die Drehung des Stützelements
um seine Längsachse zu kippen und einen zunächst verdeckten, von dem optischen Sensor
nicht erfassbaren Teil der Mantelfläche zu erfassen.
Gemäß der Erfindung weist das Stützelement mindestens zwei baugleiche, winkelversetzt
um die Antriebsachse angeordnete Stützarme auf.
Die Stützarme ragen hierbei radial von der Antriebsachse ab. Zwischen benachbarten
Stützarmen ist ein Stützwinkel von gleich oder weniger als 180° eingeschlossen. Bevorzugt
können beispielsweise drei baugleiche Stützarme um einen gleichen Stützwinkel zueinander
versetzt um die Antriebsachse angeordnet sein. Die drei Stützarme können hierbei eine
gleiche radiale Länge aufweisen. Vorteilhaft erhält das Stützelement hierbei die Form
eines Rotors. Je Umdrehung des Rotors kann eine zu der Zahl der Stützarme korrespondierende
Anzahl an Leergutbehälter in die Vorrichtung eingelegt, in derselben gescannt und
in die Weitergabestellung verbracht werden. Hierdurch erhöht sich der Durchsatz der
Vorrichtung. Zudem bilden die Stützarme ein abgewinkeltes Stützelement mit den beschriebenen
Vorteilen.
[0025] Vorteilhaft sind die Abmessungen der Stützelemente derart gewählt, dass bei der Rotation
des Leergutbehälters um die Längsachse seine ganze Oberflache mit mindestens einem,
vorzugsweise fest stehenden, optischen Sensor abgetastet werden kann.
[0026] Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann der Leergutbehälter nach der optischen
Abtastung einem vorgegeben Funktionsmodulen, beispielsweise zum Sammeln, Kompaktieren,
Weitertransportieren, Zurückgeben oder zur Weiterverarbeitung, zugeführt werden. Je
nach vorgegebenem Funktionsmodul wird das Stützelement mit einer individuell gewählten
Rotationsgeschwindigkeit im und/oder gegen den Uhrzeigersinn um die Antriebsachse
gedreht. Bei der Festlegung der Drehrichtung und der Rotationsgeschwindigkeit des
Stützelements sind insbesondere die Lage der Funktionsmodule sowie die Größe und das
Gewicht der Leergutbehälter zu berücksichtigen. Vorteilhaft wird hierdurch auch die
Sortierfunktion in die erfindungsgemäße Vorrichtung integriert. Auf das Vorsehen eines
separaten Sortiermoduls kann hierdurch ebenso verzichtet werden so wie auch auf ein
das Sortiermodul und das Erkennungsmodul verbindendes zweites Transportmodul. Die
kompakte Bauform der Vorrichtung wird hierdurch weiter gefördert. Ebenso sinken aufgrund
des Verzichts auf weitere Antriebe, Führungsmittel oder dergleichen die Kosten sowie
die Fehleranfälligkeit der Vorrichtung.
[0027] Gemäß der Erfindung sind die Abmessungen der Stützarme des Stützelements derart gewählt
sind, dass der Leergutbehälter unter Abrollen desselben an der Anlagefläche des Stützelements
vollumfänglich abtastbar ist.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind zwei versetzt zueinander
angeordnete optische Sensoren vorgesehen. Dadurch wird der durch die Sensoren erfasste
Bereich der Oberfläche eines Leergutbehälters vergrößert. Das Abrollen des Leergutbehälters
zur Erfassung der Mantelfläche, inbesonder auf der Mantelfläche angeordneten charakteristischen
Merkmale, kann somit in geringerem Umfang stattfinden. Auf den Stützelementen liegende
oder rollende Leergutbehälter werden durch die beiden Sensoren aus unterschiedlichen
Richtungen optisch abgetastet. Darüber hinaus können die beiden Sensoren mit ihren
optischen Achsen derart ausgerichtet sein, dass mindestens ein erster Sensor die Leergutbehälter
insbesondere in der Eingabestellung erfasst und mindestens ein zweiter Sensor die
Leergutbehälter beim Abrollen auf den Stützelementen und/oder in der Weitergabestellung.
Vorteilhaft, reduziert sich hierbei der zur vollständigen Erfassung der Mantelfläche
notwendige Drehwinkel des Leergutbehälters gegenüber einer vorigen Lösung um die Größe
des Winkels zwischen den optischen Achsen der Sensoren. Da der Drehwinkel der Wegstrecke
des Leergutbehälters beim Abrollen proportional ist, reduzieren sich hierdurch zugleich
die radiale Länge der Stützarme bzw. die Abmessungen des Stützelements.
[0028] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Vorrichtung mit einer
Reflektoreinheit ausgestattet, welche Licht in Richtung des mindestens einen Sensors
umlenkt. Dieses Licht würde ohne die Reflektoreinheit nicht zu dem Sensor gelangen.
Die Reflektoreinheit führt damit dazu, dass der Sensor nicht nur direkt von der Oberfläche
eines Leergutbehälters in Richtung des Sensors reflektiertes Licht erfasst, sondern
auch Licht, welches außerhalb eines um die optisches Achse des Sensors zentrierten
Öffnungswinkels des Sensors reflektiert wird. Damit kann der Sensor beispielsweise
nicht nur die ihm zugewandte Oberfläche eines Leergutbehälters erfassen, sondern auch
die seitlich ausgerichteten Bereiche. Die Reflektoreinheit ermöglicht den Einsatz
lediglich eines einzigen Sensors. Die Reflektoreinheit ist derart in den Erfassungsbereich
oder das Messstrahlbündel des mindestens einen optischen Sensors eingebracht, dass
der Erfassungsbereich in Teilerfassungsbereiche oder das Messstrahlbündel in Teilmessstrahlbündel
aufteilbar ist, und dass der Leergutbehälter von mindestens zwei um einen Messwinkel
versetzten Erfassungsbereiche oder Messstrahlbündel mit individuellen Öffnungswinkeln
abtastbar ist. Bevorzugt können der mindestens eine optische Sensor und die Reflektoreinheit
derart positioniert sein, dass der Erfassungsbereich bzw. das Messstrahlbündel und/oder
die Teilerfassungsbereiche bzw. Teilmessstrahlbündel des Sensors symmetrisch bezüglich
einer durch die Antriebsachse vertikal verlaufende Ebene angeordnet sind. Die Reflektoreinheit
kann hierbei einen bezüglich dieser Ebene symmetrisch angeordneten ersten Reflektor
mit zwei abgewinkelt zueinander angeordneten Reflektorsegmenten aufweisen, die den
von dem optischen Sensor ausgehenden Erfassungsbereich oder das Messstrahlbündel in
zwei Teilerfassungsbereiche oder Teilmessstrahlbündel aufteilen. Ferner kann die Reflektoreinheit
zwei beabstandet und symmetrisch zu der Mittelebene und der Antriebsachse angeordnete
zweite Reflektoren aufweisen zur Umlenkung der zwei an dem ersten Reflektor erzeugten
Teilerfassungsbereiche oder Teilmessstrahlbündel in Richtung der Stützelemente. Vorteilhaft
kann hierdurch ein Leergutbehälter gleichzeitig in zwei Erfassungsbereichen angeordnet
sein bzw. aus zwei unterschiedlichen Richtungen optisch mit einzigem Sensor abgetastet
werden. Hierbei reduziert sich der zur vollständigen Erfassung der Mantelfläche notwendige
Drehwinkel des Leergutbehälters um die Größe des Winkels zwischen den zwei Beobachtungsrichtungen
bzw. Teilmessstrahlbündeln. Da der Drehwinkel der Wegstrecke des Leergutbehälters
beim Abrollen proportional ist, reduzieren sich hierdurch zugleich die radiale Länge
der Stützelemente bzw. die Abmessungen der Stützelemente.
[0029] Die Abmessungen des Stützelements können weiter reduziert werden, wenn es keine Anforderung
für eine Abtastung der kompletten Mantelfläche gibt, bzw. wenn es eine Aufforderung
an den Benutzer zur Ausrichtung des Leergutbehälters gibt, beispielsweise in der Art,
dass der Leergutbehälter mit dem Barcode nach oben in Richtung des Sensors einzulegen
sei. Eine Reduzierung der Abmessungen des Stützelements ist auch dann möglich, falls
der Leergutbehälter keinen Barcode besitzt, sondern lediglich nur eine Formerkennung
durchgeführt wird. In diesem Fall wird wegen der Rotationssymmetrie des Leergutbehälters
dieser überhaupt nicht gedreht. Die Abmessungen des Stützelementes können daher bis
zum Durchmesser des Leergutbehälters reduziert werden.
[0030] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Abstand des mindestens einen optischen
Sensors von der Antriebsachse derart gewählt, dass das Messstrahlbündel im Bereich
der Antriebsachse eine quer zur Mittelebene gemessene Scanfeldbreite aufweist, die
wenigstens doppelt so groß ist wie die radiale Länge des wenigstens einen Stützarms.
Vorteilhaft kann der Leergutbehälter bei seiner Rotation um die Längsachse von einem
einzigen, vorzugsweise fest stehenden optischen Sensor erfasst werden. Sofern die
Scanfeldbreite des optischen Sensors der doppelten radialen Länge des Stützarms entspricht
und der Leergutbehälter in der Eingabestellung an einem freien Ende eines ersten Stützarms
und in der Weitergabestellung an einem freien Ende des zweiten Stützarms abgestützt
ist, besitzt das Stützelement seinen zur vollständigen Erfassung des Leergutbehälters
notwendigen minimalen Durchmesser. Hierbei wird der Leergutbehälter in der Eingabestellung
und der Weitergabestellung von dem optischen Sensor erfasst.
[0031] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird die Lage des Leergutbehälters,
bzw. die Lage des Stützelementes, während der Erkennungs-oder Sortierbewegung ständig
analysiert. Werden alle erforderliche Merkmale erfasst, wird die Drehbewegung, abhängig
vom nachgelagerten Sortiervorgang, weiter zur Sortierung, ggf. mit einer Korrektur
der Drehgeschwindigkeit fortgesetzt oder sofort unterbrochen. In diesem Fall ist für
die weitere Sortierbewegung mindestens ein Richtungswechsel erforderlich. Durch diesen
Ablauf wird der Durchsatz der Vorrichtung wesentlich erhöht.
[0032] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann für die Erfassung der Merkmale
des Leergutbehälters das Stützelement hin- und hergedreht bzw. gekippt werden. Das
ist besonders vorteilhaft in einer Vorrichtung, in der die Ruhelage durch die Geometrie
des Stützelementes in der Eingabestellung und/oder Weitergabestellung gewährleistet
wird. Das Abtastfeld des Sensors verbreitert sich zu beiden Seiten der Achse der Ruhelage.
Falls bei der Drehung des Stützelementes in eine Richtung die Merkmale nicht erfasst
werden, kann die Richtung der Drehung gewechselt werden. Damit wird der Leergutbehälter
in den anderen Teil, bezüglich der Achse der Ruhelage, des Abtastfeldes abgerollt
und der zuvor verdeckte Teil der Mantelfläche wird abgetastet.
[0033] Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Rotation des Leergutbehälters
um seine Längsachse selbsttätig, das heißt ohne zusätzliche Antriebe allein auf Basis
der auf den Leergutbehälter wirkenden Gewichtskraft erfolgt. Durch die Rotation gerät
ständig ein anderer Teilbereich der Mantelfläche des Leergutbehälters in den Erfassungsbereich
des optischen Sensors. Hierdurch können in der Eingabestellung zunächst verdeckte
und vom optischen Sensor nicht erfassbare Teilbereiche der Mantelfläche des Leergutbehälters
während des Abrollens von der Eingabestellung in die Weitergabestellung optisch erfasst
werden. Ein Barcode oder ein Pfandzeichen wird demzufolge unabhängig von der ursprünglichen
Orientierung des Leergutbehälters in der Eingabestellung während der Rotation entlang
des Stützelements von dem optischen Sensor erfasst. Durch den Verzicht auf separate
Antriebe wird das Erfassungsverfahren insofern deutlich vereinfacht.
[0034] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen.
[0035] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert.
[0036] Es zeigen:
- Figuren 1a - 1d
- eine Prinzipdarstellung der Funktionsweise einer Vorrichtung zum Erkennung von Leergutbehältern
in einer ersten Ausführungsform,
- Figuren 2a - 2b
- eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung,
- Figuren 3a - 3e
- eine Prinzipdarstellung der Erfassung von im Querschnitt rechteckförmigen Leergutbehältern
mittels der Vorrichtung gemäß Figuren 2a und 2b,
- Figur 4
- eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung,
- Figur 5
- eine Prinzipdarstellung der Vorrichtung mit Sortierfunktion in einer ersten Ausführungsform,
- Figur 6
- eine Prinzipdarstellung der Vorrichtung mit Sortierfunktion in einer zweiten Ausführungsform,
- Figur 7
- die Prinzipdarstellung der Vorrichtung mit Sortierfunktion in einer dritten Ausführungsform,
- Figur 8
- eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung und
- Figur 9
- eine fünfte Ausführungsform der Vorrichtung.
- Figur 10
- eine sechste Ausführungsform der Vorrichtung.
[0037] Eine Vorrichtung 1 zum Erkennen von charakteristischen Merkmalen eines im Querschnitt
kreisförmigen Leergutbehälters 2 gemäß der Figuren 1a bis 1d besteht im Wesentlichen
aus einem um eine Antriebsachse 3 drehbar gelagerten Stützelement 4 und einem in einem
radialen Abstand a von der Antriebsachse 3 angeordneten optischen Sensor 5. Ein von
dem optischen Sensor 5 ausgehendes Messstrahlbündel 6 dient dazu, den an dem Stützelement
4 anliegenden Leergutbehälter 2 mittels eines sich von dem optischen Sensor 5 in Richtung
des Stützelements 4 aufweitenden Messstrahlbündels 6 zu erfassen.
[0038] Die Vorrichtung 1 kommt beispielsweise in Leergut-Rücknahmeautomaten zum Einsatz,
die vom Handel aufgestellt werden, um den Kunden die selbsttätige, automatische Rückgabe
von Leergutbehältern 2 mit einem Radius r zu ermöglichen. In derartigen Leergut-Rücknahmeautomaten
müssen die Leergutbehälter 2 nach ihrer Eingabe durch den Kunden zunächst einer Erkennungseinheit
zugeführt werden. In dieser Erkennungseinheit wird festgestellt, ob es sich um einen
rücknahmefähigen Leergutbehälter 2, beispielsweise eine Einweg- bzw. Mehrweg-Pfandflasche
oder -dose handelt und welches Pfand dem Kunden bei der Rückgabe des Leergutbehälters
2 auszuzahlen ist. Nach der Erfassung des Leergutbehälters 2 in dem Erkennungsmodul
kann der Leergutbehälter 2 in einem nachgelagerten Sortiermodul einem von mehreren
Förderelementen zugeführt werden und/oder in einem Kompaktiermodul volumenmäßig verkleinert,
zum Beispiel zerdrückt und/oder geschreddert werden. Durch die Automatisierung wird
die Leergut-Rücknahme besonders wirtschaftlich gestaltet und das Verkaufspersonal
signifikant entlastet.
[0039] Das Stützelement 4 ist rotorförmig aufgebaut und besitzt drei im Wesentlichen baugleiche
Stützarme 7.1, 7.2, 7.3. Die Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 ragen radial von der Antriebsachse
3 ab und besitzen eine gleiche radiale Länge I, so dass die freien Enden 8.1, 8.2,
8.3 der Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 auf einer gemeinsamen, koaxial zur Antriebsachse 3
orientierten Kreisbahn 9 liegen. Die Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 sind jeweils um einen
gleichen Stützwinkel γ von 120° winkelversetzt angeordnet. Zwischen zwei benachbarten
Stützarmen 7.1, 7.2, 7.3 ist hierbei eine Winkelkehle 10 gebildet. Die Stützarme 7.1,
7.2, 7.3 weisen darüber hinaus in radialer Richtung eine ebene Anlageflächen 11 zur
Führung des Leergutbehälters 2 auf. Das Stützelement 4 bildet insofern im Bereich
der Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 ebene Anlageflächen 11. Im Bereich der Winkelkehlen 10
ist das Stützelement 4 abgewinkelt ausgebildet.
[0040] Der optische Sensor 5 ist beispielsweise als ein Bild gebender Sensor (Kamera) oder
als ein Laserscanner ausgebildet. Der optische Sensor 5 definiert zusammen mit der
im Wesentlichen horizontal orientierten Antriebsachse 3 des Stützelements 4 eine Mittelebene
M der Vorrichtung 1. Bezüglich dieser Mittelebene M ist das Messstrahlbündel 6 des
optischen Sensors 5 symmetrisch ausgebildet. Das Messstrahlbündel 6 des optischen
Sensors 5 weitet sich ausgehend vom optischen Sensor 5 in Richtung des Stützelements
4 auf. In Höhe der Antriebsachse 3 besitzt das Messstrahlbündel 6 senkrecht zur Mittelebene
M eine Scanfeldbreite w, die doppelt so große ist wie die radiale Länge I der Stützarme
7.1, 7.2, 7.3. Als freie Designparameter zur Wahl der Scanfeldbreite w stehen zum
einen der Abstand a des optischen Sensors 5 von der Antriebsachse 3 und zum anderen
ein Öffnungswinkel δ des Messstrahlbündels 6 zur Verfügung. Allgemein gilt, dass mit
kleinerem Öffnungswinkel δ der Abstand a vom Sensor 5 und der Antriebsachse 3 vergrößert
werden muss. Mit zunehmenden Öffnungswinkel δ kann der Abstand a reduziert werden.
Typische Öffnungswinkel δ handelsüblicher optischer Sensoren liegen hierbei im Bereich
zwischen 0° und 120°, beispielsweise 30° oder 60°.
[0041] Zur Erfassung der charakteristischen Merkmale des Leergutbehälters 2 wird wie folgt
verfahren: Der Leergutbehälter 2 wird in einer Grundstellung der Vorrichtung 1 gemäß
Figur 1a mit einer Mantelfläche 12 desselben auf die dem optischen Sensor 5 zugewandte
Anlagefläche 11 eines ersten Stützarms 7.1 des Stützelements 4 aufgelegt. Das Stützelement
4 ist hierbei so positioniert, dass der erste Stützarm 7.1 um einen spitzen W inkel
α aus der Horizontalen nach unten gedreht angeordnet ist. Der spitze W inkel α ist
größer als 0° und kleiner als 45°. Bevorzugt ist der spitze Winkel α größer als 0°
und kleiner als 15°. Der Leergutbehälter 2 kann hierbei von einem Kunden manuell durch
eine Ausnehmung in einem nicht dargestellten Gehäuse der Vorrichtung 1 an einer beliebigen
Stelle auf den ersten Stützarm 7.1 aufgelegt werden. Aufgrund der auf den Leergutbehälter
2 wirkenden Gewichtskraft wird der Leergutbehälter 2 in Richtung des freien Endes
8.1 des ersten Stützarms 7.1 selbsttätig bewegt, bis der Leergutbehälter 2 unter Anlage
an ein erstes, ortsfest montiertes Halteelement 13.1 des Leergut-Rücknahmeautomaten
in einer Eingabestellung (erste Ruhelage) gehalten ist. Hierbei liegt die Mantelfläche
12 des Leergutbehälters 2 auf der dem optischen Sensor 5 zugewandten Anlagefläche
11 des ersten Stützarms 7.1 und an dem ersten Halteelement 13.1 an. Eine Längsachse
14 des Leergutbehälters 2 ist hierbei parallel zu der Antriebsachse 3 orientiert angeordnet.
[0042] Nach der Eingabe des Leergutbehälters 2 wird das Stützelement 4 durch einen nicht
dargestellten Antrieb um die Antriebsachse 3 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Sobald
der erste Stützarm 7.1 - wie in Figur 1a dargestellt - die Horizontale überstreicht,
bewegt sich der Leergutbehälter 2 selbsttätig und unter Rotation um seine Längsachse
14 von dem freien Ende 8.1 des ersten Stützarms 7.1 in Richtung der Antriebsachse
3. Der Leergutbehälter 2 erreicht gemäß Figur 1c die Winkelkehle 10 zwischen dem ersten
Stützarm 7.1 und einem zweiten Stützarm 7.2 zu einem Zeitpunkt, zu dem sowohl der
erste Stützarm 7.1 als auch der zweite Stützarm 7.2 oberhalb der Antriebsachse 3 angeordnet
sind. Das Stützelement 4 wird weiter entgegen Uhrzeigersinn gedreht, bis der zweite
Stützarm 7.2 gemäß Figur 1d unterhalb der Antriebsachse 3 angeordnet ist und mit der
Horizontalen einen spitzen Winkel β einschließt. Der spitze Winkel β ist größer als
0° und kleiner als 45°, bevorzugt größer als 0° und kleiner als 15°. Der spitze Winkel
α und der spitze Winkel β können gleich groß gewählt sein.
[0043] Sobald der zweite Stützarm 7.2 die Horizontale überstreicht, bewegt sich der Leergutbehälter
2 aus der Winkelkehle 10 in Richtung des freien Endes 8.2 des zweiten Stützarms 7.2.
Er rotiert hierbei um seine Längsachse 14 und erreicht eine Weitergabestellung (zweite
Ruhelage), sobald er mit seiner Mantelfläche 12 an dem zweiten, ebenfalls ortsfest
vorgesehenen Halteelement 13.2 anliegt. Zum Verbringen des Leergutbehälters 2 von
der Eingabestellung in die Weitergabestellung ist eine Drehung des Stützelements 4
um weniger als 90° erforderlich. Aus der Weitergabestellung kann der Leergutbehälter
2 einem nicht dargestellten, nachgelagerten Funktionsmodul, beispielsweise einem Transportmodul
mit mindestens einem Förderelement 27 oder einem Kompaktiermodul oder mindestens einem
Ablagebehälter 23, 24, 25, 26, zugeführt werden.
[0044] Die Rotationsgeschwindigkeit des Leergutbehälters 2 um seine Längsachse 14 gleicht
so lange der Winkelgeschwindigkeit des um die Antriebsachse 3 drehenden Stützelements
4, wie der Leergutbehälter 2 an den freien Enden 8.1, 8.2 der Stützarme 7.1, 7.2 oder
in der Winkelkehle 10 festliegt und keine Relativbewegung in Bezug auf das Stützelement
4 ausführt. Sobald der Leergutbehälter 2 auf den Stützarmen 7.1, 7.2 des Stützelements
4 abrollt, überlagert sich die Rotation des Leergutbehälters 2 um seine Längsachse
14 mit der Drehbewegung des Stützelements 4 um die Antriebsachse 3. In der Folge ist
die Rotationsgeschwindigkeit des Leergutbehälters 2 größer als die Winkelgeschwindigkeit
des Stützelements 4.
[0045] Dem Stützelement 4 kommt beim Erfassen des Leergutbehälters 2 eine Doppelfunktion
zu. Zum einen dient es als Stützfläche, an der der Leergutbehälter 2 unter Rotation
um seine Längsachse 14 anliegt. Darüber hinaus trägt das Stützelement 4 den Leergutbehälter
2, so dass auf einen separaten Träger, beispielsweise ein Transportband, verzichtet
werden kann.
[0046] Wenn die Scanfeldbreite w des Messstrahlbündels 6 wenigstens der doppelten Länge
I der Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 entspricht, wird der Leergutbehälter 2 unabhängig von
seiner Lage auf dem Stützelement 4 von dem optischen Sensor 5 erfasst. Die radiale
Länge I der Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 kann hierbei so gewählt werden, dass die Mantelfläche
12 des Leergutbehälters 2 von dem optischen Sensor 5 vollumfänglich erfasst wird.
Die minimal erforderliche radiale Länge I des Stützarms 7.1, 7.2, 7.3 definiert sich
hierbei aus dem Verhältnis des Produkts der Kreiszahl Pi und dem maximalen Radius
r des größten akzeptierten Leergutbehälters 2 und dem zur vollumfänglichen Erfassung
der Mantelfläche 12 des Leergutbehälters 2 erforderlichen Drehwinkel des Leergutbehälters
2 einerseits zu 360° anderseits. Hierdurch ist sichergestellt, dass die charakteristischen
Merkmale des Leergutbehälters 2, beispielsweise seine äußere Form, seine Oberflächenbeschaffenheit
und/oder seine optischen Materialeigenschaften ebenso wie ein auf der Mantelfläche
des Leergutbehälters 2 aufgebrachter Barcode bzw. ein Pfandzeichen unabhängig von
der Orientierung des Leergutbehälters 2 bei der Eingabe durch den Kunden mit dem optischen
Sensor 5 erfasst werden können.
[0047] Nach einer alternativen Ausführungsform der Vorrichtung 1 gemäß der Figuren 2a und
2b kann der auf dem Stützelement 4 getragene Leergutbehälter 2 von zwei optischen
Sensoren 5, 15 abgetastet werden. Die optischen Sensoren 5, 15 sind hierbei symmetrisch
bezüglich der Mittelebene M zu beiden Seiten derselben angeordnet. Die optischen Sensoren
5, 15 sowie von den Sensoren 5, 15 ausgehende Teilmessstrahlbündel 16.1, 16.2 sind
um einen Messwinkel ε versetzt angeordnet. Der Messwinkel ε ist größer als 0° und
kleiner als 180°, bevorzugt größer als 20° und kleiner als 150° und in einer besonders
bevorzugten Ausführungsform größer als 60° und kleiner als 120°.
[0048] Gleiche Bauteile und Bauteilfunktionen sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0049] In bekannter Weise wird der Leergutbehälter 2 unter Rotation desselben um seine Längsachse
entlang des ersten Stützarms 7.1 und des zweiten Stützarms 7.2 aus der Eingabestellung
in die Weitergabestellung verbracht. Die Mantelfläche 12 des Leergutbehälters 2 wird
hierbei im Bereich des freien Endes 8.1 des ersten Stützarms 7.1 von dem Teilmessstrahlbündel
16.1 des ersten optischen Sensors 5 und im Bereich des freien Endes 8.2 und des zweiten
Stützarms 7.2 von dem Teilmessstrahlbündel 16.2 des zweiten optischen Sensors 15 erfasst.
Im Bereich der Winkelkehle 10 zwischen dem ersten Stützarm 7.1 und dem zweiten Stützarm
7.2 ist die Mantelfläche 12 des Leergutbehälters 2 von den beiden Teilmessstrahlbündeln
16.1, 16.2 der optischen Sensoren 5, 15 erfasst.
[0050] Durch das Vorsehen von zwei optischen Sensoren 5, 15 kann der Leergutbehälter 2 mittels
der zwei Teilmessstrahlbündel 16.1, 16.2 besonders vorteilhaft und in einfacher Weise
abgetastet werden. Im Vergleich zur Ein-Sensor-Lösung wird von den Teilmessstrahlbündeln
16.1, 16.2 aufgrund des Messwinkels ε zwischen den Sensoren 5, 15 bereits ohne Rotation
ein größerer Teil der Mantelfläche 12 des Leergutbehälters 2 erfasst. Hierdurch reduziert
sich der zur vollständigen Erfassung der Mantelfläche notwendige Drehwinkel des Leergutbehälters
2 um den Messwinkel ε zwischen den zwei Teilmessstrahlbündeln 16.1, 16.2. Da der Drehwinkel
proportional zur Wegstrecke des auf dem Stützelement 4 abrollenden Leergutbehälters
2 ist, reduzieren sich hierdurch zugleich die radiale Länge I der Stützarme 7.1, 7.2,
7.3 bzw. die Abmessungen des Stützelements 4.
[0051] Einen weiteren Vorteil bietet die Zwei-Sensor-Lösung gemäß der Figuren 2a und 2b
bei der Erfassung von nicht abrollfähigen, beispielsweise im Querschnitt quadratischen
Leergutbehältern 17. Gemäß der Figuren 3a bis 3e, in denen lediglich die zur Funktion
erforderlichen Stützarme 7.1 und 7.2 eingezeichnet sind, gleitet der im Querschnitt
rechteckige Leergutbehälter 17 unter Anlage einer ersten Seitenfläche 18.1 desselben
an der Anlagefläche 11 des ersten Stützarms 7.1 aus der Eingabestellung in Richtung
der Winkelkehle 10 zwischen dem ersten Stützarm 7.1 und dem zweiten Stützarm 7.2.
In der Eingabestellung gemäß Figur 3a kann von dem ersten Sensor 5 allein eine zweite
Seitenfläche 18.2 des Leergutbehälters 17 gescannt werden. Mit zunehmender Rotation
des Stützelements 4 im Gegenuhrzeigersinn gemäß Figur 3b wird eine dritte Seitenfläche
18.3 des Leergutbehälters 17 derart in das Teilmessstrahlbündel 16.1 des ersten Sensors
5 gedreht, dass auch eine dritte Seitenfläche 18.3 des Leergutbehälters 17 von dem
ersten Sensor 5 abgetastet werden kann.
[0052] Bei weiterer Drehung des Stützelements 4 erreicht der Leergutbehälter 17 die Winkelkehle
10 (Figur 3c) und kippt infolge der auf ihn wirkenden Gewichtskraft in Richtung des
zweiten Stützarms 7.2, sobald ein Schwerpunkt des Leergutbehälters 17 die Mittelebene
M überstreicht (Figur 3d). Durch das Abgleiten des Leergutbehälters 17 in Richtung
der Winkelkehle 10 und das Kippen desselben in Richtung des zweiten Stützarms 7.2
gelangt, eine vierte Seitenfläche 18.4 des Leergutbehälters 17 in den Wirkbereich
des Teilmessstrahlbündels 16.2 des zweiten Sensors 15.
[0053] Sobald der zweite Stützarm 7.2 über die Horizontale hinausgedreht ist und sich unterhalb
der Antriebsachse 3 befindet, rutscht der Leergutbehälter 17 unter Anlage der zweiten
Seitenfläche 18.2 desselben an der Anlagefläche 11 des zweiten Stützarms 7.2 von der
Winkelkehle 10 in Richtung des freien Endes 8.2 des zweiten Stützarms 7.2. Spätestens
mit Erreichen der Weitergabestellung gemäß der Figur 3e gelangt die erste Seitenfläche
18.1, die zunächst an der Anlagefläche 11 des ersten Stützarms 7.1 anlag und optisch
nicht erfasst werden konnte, in den Erfassungsbereich des zweiten Teilmessstrahlbündels
16.2 des zweiten optischen Sensors 15.
[0054] Eine alternative Ausführungsform der Erfindung gemäß der Figur 4 sieht vor, dass
in das Messstrahlbündel 6 des optischen Sensors 5 eine Reflektoreinheit 19 eingebracht
ist. Die Reflektoreinheit 19 besteht aus einem ersten Reflektor 20 und zwei zweiten
Reflektoren 21.1, 21.2. Der erste Reflektor 20 ist wie der Sensor 5 in der Mittelebene
M angeordnet und aus zwei abgewinkelt zueinander angeordneten Reflektorsegmenten 20.1,
20.2 gebildet. Die abgewinkelt zueinander angeordneten Reflektorsegmente 20.1, 20.2
des ersten Reflektors 20 dienen zur Aufteilung des von dem optischen Sensor 5 ausgehenden
Messstrahlbündels 6 in zwei Teilmessstrahlbündel 22.1, 22.2, die sich wie das ursprüngliche
Messstrahlbündel 6 symmetrisch bezüglich der Mittelebene M ausbreiten. Die zwei Teilmessstrahlbündel
22.1, 22.2 treffen auf die zweiten Reflektoren 21.1, 21.2 und werden von dort in Richtung
des Stützelements 4 reflektiert. Hierbei schließen die Teilmessstrahlbündel 22.1,
22.2 den Messwinkel ε' ein. Die zweiten Reflektoren 21.1, 21.2 sind hierbei derart
zwischen dem Sensor und dem Stützelement sowie seitlich beabstandet zu der Mittelebene
M angeordnet, dass wenigstens das erste Teilmessstrahlbündel 22.1 den Leergutbehälter
2 in der Eingabestellung und wenigstens das zweite Teilmessstrahlbündel 22.2 den Leergutbehälter
2 in der Weitergabestellung abtastet.
[0055] Bezüglich der Vorteile und der Reduzierung der Abmessung des Stützelements 4 entspricht
die Reflektorlösung gemäß Figur 4 der Zwei-Sensor-Lösung gemäß der Figuren 2a und
2b. Da jedoch lediglich ein Sensor 5 vorgesehen ist, der in der Mittelebene M angeordnet
ist, können die Abmessungen der Vorrichtung 1 gegenüber der Zwei-Sensor-Lösung weiter
reduziert werden. Beispielsweise ist es bei der Verwendung der Reflektorlösung gelungen,
eine Breite b auf weniger als 300 mm und eine Tiefe t auf weniger als 600 mm zu reduzieren.
[0056] Gegenüber der Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 1 kann die radiale Länge
I der Stützarme 7.1, 7.2, 7.3 bei der Zwei-Sensor-Lösung nach den Figuren 2a und 2b
und bei der Reflektorlösung gemäß Figur 4 um das Verhältnis aus dem Produkt der Kreiszahl
Pi, dem Messwinkel ε, ε' und der radialen Länge I einerseits und 360° andererseits
reduziert werden. Beispielsweise reduziert sich die Länge I der Stützarm 7.1, 7.2,
7.3 bei dem Messwinkel ε, ε' von 120° um ein Drittel und bei dem Messwinkel ε, ε'
von 60° um ein Sechstel.
[0057] Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 5 kann die Vorrichtung
1 eine Sortierfunktion realisieren. Der Leergutbehälter 2 wird abhängig von der Drehrichtung
und der Drehgeschwindigkeit des Stützelements 4 aus der Weitergabestellung dem vorgegebenen
Ablagebehälter 23 eine Anzahl von insgesamt vier Ablagebehältern 23, 24, 25, 26 zugeführt.
Wird das Stützelement 4 aus der Weitergabestellung langsam entgegen dem Uhrzeigersinn
um die Antriebsachse 3 gedreht, gelangt der Leergutbehälter 2 in den ersten Ablagebehälter
23. Bei einer schnellen Drehbewegung des Stützelements 4 in Gegenuhrzeigersinn wird
der als Träger des Leergutbehälters 2 dienende zweite Stützarm 7.2 unter dem Leergutbehälter
2 hinweggedreht, so dass der Leergutbehälter 2 von dem Stützelement 4 nicht mehr getragen
wird und infolge der auf ihn wirkenden Gewichtskraft in den zweiten Ablagebehälter
24 fällt. Sofern das Stützelement 4 im Uhrzeigersinn gedreht wird und der zweite Stützarm
7.2 die Horizontale überstreicht, rollt der Leergutbehälter 2 vom freien Ende 8.2
des zweiten Stützarms 7.2 in Richtung der Winkelkehle 10 und wird schließlich dort
gehalten. Wird das Stützelement 4 langsam im Uhrzeigersinn weitergedreht, gelangt
der Leergutbehälter 2 in den dritten Ablagebehälter 25, der beispielsweise als eine
Rückgabeschale für nicht rücknahmefähige Leergutbehälter 2 ausgebildet und dem Kunden
zugewandt angeordnet sein kann. Wird das Stützelement 4 nach Erreichen der Winkelkehle
10 statt dessen schnell im Uhrzeigersinn gedreht, gelangt der Leergutbehälter 2 in
den vierten Ablagebehälter 26.
[0058] Figur 6 zeigt eine weitere Möglichkeit zur Realisierung der Sortierfunktion. Nach
Erreichen der Weitergabestellung wird das Stützelement 4, von dem hier lediglich der
für die Funktion relevante Stützarm 7.2 eingezeichnet ist, zunächst im Uhrzeigersinn
gedreht. Der Leergutbehälter 2 rollt von dem freien Ende 8.2 des Stützarms 7.2 in
Richtung der Winkelkehle 10 und wird hierin gehalten. Anschließend wird das Stützelement
4 so im Gegenuhrzeigersinn gedreht, dass der Leergutbehälter 2 abhängig von der Rotationsgeschwindigkeit
des Stützelements 4 und der Winkelendlage desselben einem vorgegebenen von insgesamt
drei auf einer gemeinsamen Seite der Mittelebene M angeordneten Ablagebehältern 23,
24, 25 zugeführt wird. Optional kann das Gewicht und die Größe des Leergutbehälters
2 ermittelt und zur Bestimmung der Rotationsgeschwindigkeit herangezogen werden.
[0059] Statt Ablagebehälter 23, 24, 25, 26 vorzusehen, kann der abgetastete Leergutbehälter
2 gemäß Figur 7 dem durch ein Förderband, eine Förderrutsche oder dergleichen gebildeten
Förderelement 27 zugeführt werden. Selbstverständlich kann alternativ eine andere
Anzahl von Förderelementen 27 und/oder Ablagebehältern 23, 24, 25, 26 angeordnet sein.
Ebenso können Ablagebehälter 23, 24, 25, 26 und Förderelemente 27 in einer gemeinsamen
Anordnung kombiniert werden.
[0060] Nach einer alternativen Ausführungsform der Erfindung gemäß Figur 8 kann die Eingabestellung
statt an einem freien Rand 8.1 des ersten Stützarms 7.1 in der Winkelkehle 10 eingenommen
werden. Der Leergutbehälter 2 wird hierbei von dem Kunden derart in der Vorrichtung
1 positioniert, dass sein Barcode und/oder Pfandzeichen dem optischen Sensor 28 zugewandt
ist. Der optische Sensor 28 ist so ausgelegt, dass er mit einem kleinen Scanfeld den
ihm zugewandten Teil der Mantelfläche 12 des Leergutbehälters 2 erfasst. Nach dem
Abtasten des Leergutbehälters 2 wird das Stützelement 4 in bekannter Weise im Gegenuhrzeigersinn
gedreht. Der Leergutbehälter 2 löst sich aus der Winkelkehle 10, sobald der zweite
Stützarm 7.2 die Horizontale überstrichen und unterhalb der Antriebsachse 3 angeordnet
ist. Er bewegt sich unter Rotation um seine Längsachse in Richtung des freien Endes
8.2 des zweiten Stützarms 7.2 und gelangt in bekannter Weise in die Weitergabestellung.
Vorteilhaft kann bei dieser Ausführungsalternative ein besonders kostengünstiger optischer
Sensor 28 mit einer geringen Scanfeldbreite w genutzt werden. Aufgrund der hohen Integrationsdichte
und der geringen Anzahl an Bauteilen, insbesondere der Antriebe, wird die ohnehin
kostengünstige Vorrichtung 1 durch den günstigen Sensor 28 weiter kostenmäßig reduziert.
Da keine Drehung der Flasche erforderlich ist, können die Stützelemente und damit
die gesamte Maschine geringer dimensioniert werden.
[0061] Nach einer weiteren alternativen Ausführungsform gemäß Figur 9 ist das Stützelement
4 vollständig eben ausgebildet. Im Gegensatz zu den bisherigen Ausführungsformen gemäß
der Figuren 1 bis 8 wird auf die Ausbildung einer Winkelkehle verzichtet. Bei Rotation
des Stützelements 4 im Gegenuhrzeigersinn bewegt sich der Leergutbehälter 2 kontinuierlich
von der Eingabestellung in die Weitergabestellung. Vorteilhaft gelangt der Leergutbehälter
2 demzufolge bereits bei einer Drehung des Stützelements 4 um wenige Grad im Gegenuhrzeigersinn
in die Weitergabestellung. Zudem ist das Stützelement 4 besonders einfach gestaltet
und damit kostengünstig in der Herstellung.
[0062] Das eben ausgebildete Stützelement 4 kann selbstverständlich mit der Zwei-Sensor-Lösung
gemäß der Figuren 2 und 3 sowie mit der Reflektorlösung gemäß der Figur 4 kombiniert
werden.
[0063] Nach einer nicht dargestellten alternativen Ausführungsform der Erfindung kann die
Anlagefläche 11 des Stützelements 4 eine beliebige Kontur aufweisen, insbesondere
konkav bzw. konvex gekrümmt sein.
[0064] Nach einer weiteren alternativen Ausführungsform gemäß Figur 10 ist das Stützelement
4 abgewinkelt ausgebildet. Diese winklige Ausprägung bietet eine Ruhelage zwischen
den Stützarmen des Stützelements. Das Abtastfeld des Sensors verbreitert sich zu beiden
Seiten der Antriebsachse, bzw. der Ruhelage. Der Leergutbehälter wird hierbei von
einem Kunden manuell durch eine Ausnehmung in einem nicht dargestellten Gehäuse der
Vorrichtung 1 an einer beliebigen Stelle des Stützelementes aufgelegt. Aufgrund der
auf den Leergutbehälter wirkenden Gewichtskraft wird der Leergutbehälter in seiner
Eingabestellung in der Ruhelage gehalten. Wird das charakteristische Erkennungsmerkmal
vom optischen Sensor in dieser Eingabestellung nicht erkannt, wird das Stützelement
zuerst im Uhrzeigersinn, wie in Fig. 10a und Fig. 10b erkennbar, gedreht. Dabei rollt
das Leergut auf einem Stützarm des Stützelements ab. Reicht die radiale Länge I des
Stützarms oder die Breite des rechts neben der Antriebsachse platzierten Abtastfeldes
des Sensors nicht aus, um die Merkmale zu erfassen, wird das Stützelement im Gegenuhrzeigersinn
über die Eingabestellung hinaus zurückgedreht (Fig. 10c und Fig. 10d), bis das charakteristische
Merkmal erfasst ist.
[0065] Sämtliche Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination
miteinander erfindungswesentlich sein.
Bezugszeichenliste
[0066]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Leergutbehälter
- 3
- Antriebsachse
- 4
- Stützelement
- 5
- optischer Sensor
- 6
- Messstrahlbündel
- 7.1, 7.2, 7.3
- Stützarme
- 8.1, 8.2, 8.3
- freie Enden
- 9
- Kreisbahn
- 10
- Winkelkehle
- 11
- Anlagefläche
- 12
- Mantelfläche
- 13.1, 13.2
- 1./2. Halteelement
- 14
- Längsachse
- 15
- optischer Sensor
- 16.1, 16.2
- Teilmessstrahlbündel
- 17
- rechteckiger Leergutbehälter
- 18.1, 18.2, 18.3, 18.4
- Seitenfläche
- 19
- Reflektoreinheit
- 20
- erster Reflektor
- 20.1, 20.2
- Reflektorsegmente
- 21.1, 21.2
- zweiter Reflektor
- 22.1,22.2
- Teilmessstrahlbündel
- 23
- erster Ablagebehälter
- 24
- zweiter Ablagebehälter
- 25
- dritter Ablagebehälter
- 26
- vierter Ablagebehälter
- 27
- Förderelement
- 28
- optischer Sensor
- a
- Abstand
- b
- Breite
- l
- radiale Länge
- r
- Radius
- t
- Tiefe
- w
- Scanfeldbreite
- M
- Mittelebene
- α, β
- spitzer Winkel
- δ
- Öffnungswinkel
- γ
- Stützwinkel
- ε, ε'
- Messwinkel
1. Vorrichtung zum Erkennen von charakteristischen Merkmalen eines Leergutbehälters mit
mindestens einem flächigen Stützelement, an dem der Leergutbehälter mit einer Mantelfläche
desselben an eine Anlagefläche des Stützelementes anlegbar ist, mit einem Träger zum
Tragen des Leergutbehälters und mit mindestens einem optischen Sensor zur optischen
Abtastung des Leergutbehälters,
wobei der Träger durch das mindestens eine Stützelement (4) gebildet ist, und dass
das mindestens eine Stützelement (4) derart drehbar um eine im Wesentlichen horizontale
Antriebsachse (3) gelagert ist, dass der Leergutbehälter (2, 17) von einer Eingabestellung,
in der der Leergutbehälter (2, 17) auf das mindestens eine Stützelement (4) auflegbar
ist, an eine andere Stelle auf dem Stützelement verbringbar ist, und nach der Abtastung
einem nachgelagerten Funktionsmodul (23, 24, 25, 26, 27) übergebar ist, dadurch gekennzeichnet,
dass der Leergutbehälter (2, 17) mit der Mantelfläche abrollbar an dem Stützelement (4)
geführt ist und unter Rotation um seine Längsachse (14) mittels eines vorzugweise
feststehenden optischen Sensors (5, 15) abtastbar ist,
wobei die Rotation des Leergutbehälters um seine Längsachse allein aufgrund der Drehbewegung
des Stützelementes um die Antriebsachse erfolgt,
dass das Stützelement (4) zur Durchsatzerhöhung mindestens zwei baugleiche, winkelversetzt
um die Antriebsachse (3) angeordnete Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) aufweist, wobei die
Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) radial von der Antriebsachse (3) abragen und wobei zwischen
benachbarten Stützarmen (7.1, 7.2, 7.3) ein Stützwinkel (γ) von kleiner oder gleich
180° eingeschlossen ist,
und dass die Abmessungen der Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) des Stützelements (4) derart gewählt
sind, dass der Leergutbehälter (2, 17) unter Abrollen desselben an der Anlagefläche
(11) des Stützelements (4) vollumfänglich abtastbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsachse des Stützelementes zum Benutzer unter einem Winkel zwischen 0 und
180 Grad orientiert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (14) des Leergutbehälters (2,17) in der Eingabestellung und/oder in
der Weitergabestellung parallel zur Antriebsachse (3) orientiert angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das den Leergutbehälter (2, 17) tragende Stützelement (4) in der Eingabestellung
und/oder in der Weitergabestellung so ausgerichtet wird, dass seine Stützarme mindestens
eine Ruhelage bilden, die der Leergutbehälter (2, 17) infolge der auf ihn wirkenden
Gewichtskraft einnehmen kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (11) des Stützelements (4) zumindest abschnittsweise eben und/oder
gebogen und/oder abgewinkelt ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei baugleiche Stützarme (7.1, 7.2, 7.3) um den gleichen Stützwinkel
(γ) zueinander versetzt um die Antriebsachse (3) angeordnet sind und dass die Stützarme
(7.1, 7.2, 7.3) eine gleiche radiale Länge (I) aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Leergutbehälter (2, 17) in der Eingabestellung mittels eines ortsfest montierten
ersten Halteelementes (13.1) an einem freien Ende (8.1) des ersten Stützarms (7.1)
und/oder in der Weitergabestellung über ein ortsfest montiertes zweites Halteelement
(13.2) an einem freien Ende (8.2) des zweiten Stützarms (7.2) abgestützt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Leergutbehälter (2, 17) nach der Abtastung in Abhängigkeit von der Drehrichtung
des Stützelements (4) und der Rotationsgeschwindigkeit desselben einem vorgegebenen
Funktionsmodul ( 23, 24, 25, 26, 27) zuführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Stützelementes (4) während der Abtast- oder Sortierbewegung zur
Optimierung der weiteren Sortierbewegung ständig analysiert wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (12) des Leergutbehälters (2, 17) durch zwei oder mehr Sensoren
(5, 15) aus unterschiedlichen Richtungen optisch abgetastet wird.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (12) des Leergutbehälters (2, 17) durch einen Sensor (5) mit Hilfe
einer Reflektoreinheit (19) optisch abgetastet wird.
12. Verwendung einer Vorrichtung zum Erkennen der charakteristischen Merkmale eines Leergutbehälters
(2, 17) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 in einem Leergut-Rücknahmeautomaten zur
automatischen Rücknahme von Leergutbehältern (2, 17).
1. Device for identifying characteristics of an empty container with at least one flat
supporting element, on which the empty container can be placed with a lateral surface
of the same against a contact surface of the supporting element, with a carrier for
carrying the empty container and with at least one optical sensor for optically scanning
the empty container,
wherein the carrier is formed by the at least one supporting element (4), and wherein
the at least one supporting element (4) is mounted rotatably about a substantially
horizontal drive shaft (3) in such a way that the empty container (2, 17) can be brought
from an input position, in which the empty container (2, 17) can be laid onto the
at least one supporting element (4), to a different location on the supporting element,
and after the scanning can be transferred to a downstream functional module (23, 24,
25, 26, 27), characterized
in that the empty container (2, 17) is guided such that it can be rolled with the lateral
surface on the supporting element (4) and can be scanned by means of a preferably
fixed optical sensor (5, 15) while being rotated about its longitudinal axis (14),
the rotation of the empty container about its longitudinal axis taking place solely
as a result of the rotational movement of the supporting element about the drive shaft,
in that, to increase the throughput, the supporting element (4) has at least two structurally
identical supporting arms (7.1, 7.2, 7.3), arranged angularly offset about the drive
shaft (3), the supporting arms (7.1, 7.2, 7.3) protruding radially from the drive
shaft (3) and a supporting angle (γ) of less than or equal to 180° being included
between neighbouring supporting arms (7.1, 7.2, 7.3),
and in that the dimensions of the supporting arms (7.1, 7.2, 7.3) of the supporting element (4)
are chosen in such a way that the empty container (2, 17) can be scanned over its
full circumference while rolling on the contact surface (11) of the supporting element
(4).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the drive shaft of the supporting element is oriented in relation to the user at
an angle of between 0 and 180 degrees.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal axis (14) of the empty container (2, 17) in the input position and/or
in the transfer position is arranged oriented parallel to the drive shaft (3).
4. Device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the supporting element (4) supporting the empty container (2, 17) is aligned in the
input position and/or in the transfer position in such a way that its supporting arms
form at least one stationary position that the empty container (2, 17) can assume
as a result of the force of its weight acting thereon.
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the contact surface (11) of the supporting element (4) is formed at least in certain
portions as planar and/or curved and/or angled.
6. Device according to one of Claims 1 to 5, characterized in that at least three structurally identical supporting arms (7.1, 7.2, 7.3) are arranged
offset in relation to one another by the same supporting angle (γ) around the drive
shaft (3) and in that the supporting arms (7.1, 7.2, 7.3) have an equal radial length (1).
7. Device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the empty container (2, 17) is supported in the input position by means of a fixedly
mounted first retaining element (13.1) at a free end (8.1) of the first supporting
arm (7.1) and/or in the transfer position by way of a fixedly mounted second retaining
element (13.2) at a free end (8.2) of the second supporting arm (7.2).
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that, depending on the rotational direction of the supporting element (4) and the rotational
speed of the same, after being scanned the empty container (2, 17) can be fed to a
predetermined functional module (23, 24, 25, 26, 27) .
9. Device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the position of the supporting element (4) is continuously analysed during the scanning
or sorting movement to optimize the further sorting movement.
10. Device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the lateral surface (12) of the empty container (2, 17) is optically scanned from
different directions by two or more sensors (5, 15).
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the lateral surface (12) of the empty container (2, 17) is optically scanned by a
sensor (5) with the aid of a reflector unit (19).
12. Use of a device for identifying the characteristics of an empty container (2, 17)
according to one of Claims 1 to 11 in a reverse vending machine for the automatic
return of empty containers (2, 17).
1. Dispositif destiné à reconnaître des propriétés caractéristiques d'un conteneur de
récipients vides, comprenant au moins un élément de support plat sur lequel le conteneur
de récipients vides, par une surface d'enveloppe de celui-ci, peut être appliqué contre
une surface d'appui de l'élément de support, comprenant un support pour supporter
le conteneur de récipients vides et comprenant au moins un capteur optique pour le
balayage optique du conteneur de récipients vides,
le support étant formé par l'au moins un élément de support (4), et l'au moins un
élément de support (4) étant supporté de manière à pouvoir tourner autour d'un axe
d'entraînement (3) essentiellement horizontal de telle sorte que le conteneur de récipients
vides (2, 17) puisse être amené d'une position de chargement dans laquelle le conteneur
de récipients vides (2, 17) peut être posé sur l'au moins un élément de support (4)
à un autre emplacement sur l'élément de support, et après le balayage, puisse être
transféré à un module fonctionnel placé en aval (23, 24, 25, 26, 27), caractérisé en ce que
le conteneur de récipients vides (2, 17) est guidé avec la surface d'enveloppe de
manière à pouvoir rouler sur l'élément de support (4) et, par rotation autour de son
axe longitudinal (14), peut être balayé au moyen d'un capteur optique (5, 15) de préférence
fixe,
la rotation du conteneur de récipients vides autour de son axe longitudinal s'effectuant
à elle seule sur la base du mouvement de rotation de l'élément de support autour de
l'axe d'entraînement,
en ce que l'élément de support (4) présente, pour augmenter le débit, au moins deux bras de
support (7.1, 7.2, 7.3) de construction identique, disposés de manière décalée angulairement
autour de l'axe d'entraînement (3), les bras de support (7.1, 7.2, 7.3) faisant saillie
radialement depuis l'axe d'entraînement (3) et entre des bras de support adjacents
(7.1, 7.2, 7.3) étant formé un angle de support (γ) inférieur ou égal à 180°,
et en ce que les dimensions des bras de support (7.1, 7.2, 7.3) de l'élément de support (4) sont
choisies de telle sorte que le conteneur de récipients vides (2, 17) puisse être balayé
sur toute sa périphérie en roulant sur la surface d'appui (11) de l'élément de support
(4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'axe d'entraînement de l'élément de support est orienté vers l'utilisateur suivant
un angle compris entre 0 et 180°.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'axe longitudinal (14) du conteneur de récipients vides (2, 17) est disposé de manière
orientée parallèlement à l'axe d'entraînement (3) dans la position de chargement et/ou
dans la position de transfert.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de support (4) portant le conteneur de récipients vides (2, 17) est orienté
dans la position de chargement et/ou dans la position de transfert de telle sorte
que ses bras de support forment au moins une position de repos pouvant être adoptée
par le conteneur de récipients vides (2, 17) sous l'effet de la force de pesanteur
agissant sur celui-ci.
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la surface d'appui (11) de l'élément de support (4) est réalisée au moins en partie
sous forme plane et/ou cintrée et/ou coudée.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moins trois bras de support de construction identique (7.1, 7.2, 7.3) sont disposés
autour de l'axe d'entraînement (3) de manière décalée les uns par rapport aux autres
du même angle de support (λ) et en ce que les bras de support (7.1, 7.2, 7.3) présentent une longueur radiale identique (1).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le conteneur de récipients vides (2, 17) est supporté dans la position de chargement,
au moyen d'un premier élément de retenue (13.1) monté fixement à une extrémité libre
(8.1) du premier bras de support (7.1) et/ou dans la position de transfert par le
biais d'un deuxième élément de retenue (13.2) monté fixement à une extrémité libre
(8.2) du deuxième bras de support (7.2).
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le conteneur de récipients vides (2, 17), après le balayage, peut être acheminé en
fonction du sens de rotation de l'élément de support (4) et de sa vitesse de rotation
à un module fonctionnel prédéfini (23, 24, 25, 26, 27).
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la position de l'élément de support (4) pendant le mouvement de balayage ou de triage
est analysée constamment en vue d'optimiser le mouvement de triage subséquent.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe (12) du conteneur de récipients vides (2, 17) est balayée
optiquement par deux ou plus de deux capteurs (5, 15) à partir de directions différentes.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la surface d'enveloppe (12) du conteneur de récipients vides (2, 17) est balayée
optiquement par un capteur (5) à l'aide d'une unité de réflecteur (19).
12. Utilisation d'un dispositif destiné à reconnaître les propriétés caractéristiques
d'un conteneur de récipients vides (2, 17) selon l'une quelconque des revendications
1 à 11 dans un robot de reprise de récipients vides en vue de la reprise automatique
de conteneurs de récipients vides (2, 17).