[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren gemäss dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
[0002] Verfahren, sind von Hochleistungsaufschneidemaschinen bekannt, wie sie beispielsweise
in der
DE 100 01 338, der
EP 0 107 056, der
EP 0 867 263 sowie der
GB 2 386 317 beschrieben wird. Bei diesen sogenannten "Slicern" werden stangenförmige oder anders
geformte Lebensmittel, beispielsweise Wurst, Käse, Schinken oder dergleichen mit einer
sehr hohen Schneidleistung in Scheiben geschnitten. Dabei wird beispielsweise die
Lebensmittelstange mittels eines geregelten Antriebs durch eine ortsfeste Schneidebene,
in der der Schnitt durch ein schnell bewegtes, in der Regel rotierendes Messer erfolgt,
transportiert. Die Scheibenstärke ergibt sich aus der Vorschubstrecke des Lebensmittelriegels
zwischen zwei Schnitten. Demnach erfolgt bei einer konstanten Messergeschwindigkeit
die Regelung der Scheibenstärke über die Vorschubgeschwindigkeit des Lebensmittelriegels.
Die geschnittenen Scheiben werden in der Regel mit konstanter Scheibenzahl zu Portionen
zusammengefasst und verpackt. Die Verfahren und die Vorrichtungen gemäß dem Stand
der Technik haben jedoch den Nachteil, dass Probleme völlig unvorbereitet auftreten
bzw. dass auf Änderungen am Produkt nicht adäquat reagiert werden kann. Die
DE 10 2004 033568 A1 offenbart ein Verfahren gemäss Oberbegriff von Anspruch 1.
[0003] Es war deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Verfügung
zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
[0004] Gelöst wird die Aufgabe mit Verfahren zum Aufschneiden eines Lebensmittelriegels
gemäß Patentanspruch 1.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden stangenförmige oder anders geformte Lebensmittel,
beispielsweise Wurst, Käse, Schinken oder dergleichen mit einer sehr hohen Schneidleistung
in Scheiben geschnitten. Dabei wird beispielsweise die Lebensmittelstange mittels
eines geregelten Antriebs durch eine ortsfeste Schneidebene, in der der Schnitt durch
ein schnell bewegtes, in der Regel rotierendes Messer erfolgt, transportiert. Die
Scheibenstärke ergibt sich aus der Vorschubstrecke des Lebensmittelriegels zwischen
zwei Schnitten. Demnach erfolgt bei einer konstanten Messergeschwindigkeit die Regelung
der Scheibenstärke über die Vorschubgeschwindigkeit des Lebensmittelriegels. Die geschnittenen
Scheiben werden in der Regel mit konstanter Scheibenzahl zu Portionen zusammengefasst
und verpackt. Für die Portionierung wird vorzugsweise das Messer aus der Schneidebene
heraus bewegt und/oder das aufzuschneidende Lebensmittel zurückgezogen.
[0006] Weiterhin erfindungsgemäß wird der Vorrichtung mindestens ein Schwingungssensor und
vorzugsweise mindestens ein Produktsensor, der mindestens einen Parameter des Lebensmittelriegels
ermittelt, zugeordnet, dessen Signal zur Überwachung und/oder Einstellung der Vorrichtung
oder des Aufschneidevorgangs verwendet wird.
[0007] Der Schwingungssensor wird entweder direkt an der Vorrichtung angeordnet und nimmt
somit deren Schwingungen direkt auf und/oder er wird in der Nähe angeordnet und nimmt
Schwingungen der Luft auf, die von der Vorrichtung angeregt wird. Bei dem Schwingungssensor
kann es sich demnach beispielsweise um einen Piezosensor oder um ein Mikrophon handeln.
[0008] Vorzugsweise wird mit einem Produktsensor mindestens ein Parameter ermittelt. Bei
dem Produktsensor kann es sich um eine Kamera handeln, die Wellen des für das menschliche
Auge sichtbaren Lichtes, ultraviolette Strahlung und/oder Infrarotstrahlung aufnehmen
-kann. Mit dieser Kamera kann zum einen festgestellt werden um was für ein Lebensmittelprodukt
es sich handelt und/oder zum anderen welche Temperatur es aufweist. Bei dem Sensor
kann es sich aber auch um einen einfachen Temperatursensor handeln. Weiterhin kann
es sich bei dem Sensor um einen Sensor handeln, der mechanische Eigenschaften des
Produktes aufnimmt, Der Sensor kann im Eingangs-, im Aufschneidebereich und stromabwärts
des Messers angeordnet werden. Eine Messung stromabwärts des Messers hat den Vorteil,
dass auch Werte, wie beispielsweise die Temperatur oder mechanische Werte im Kern
des aufzuschneidenden Produktes ermittelt werden können.
[0009] Das Signal des Schwingungssensors und/oder des Produktsensors wird an eine Auswerteeinheit
weitergeben, das deren Signal auswertet.
[0010] Beispielsweise kann dieses Signal zur Ermittlung des Verschleißes von Teilen, wie
beispielsweise einem Lager und sonstigen bewegten Teilen herangezogen werden. Basierend
auf dieser Analyse kann ein proaktives Servicekonzept erstellt werden, bei dem beispielsweise
ein möglichst günstiger Wartungstermin festgelegt und/oder die benötigten Teile online
bestellt werden.
[0011] Erfindungsgemäß wird der Schwingungssensor zur Einstellung des Schneidspaltes herangezogen.
Der Schneidspalt ist der Spalt zwischen dem Messer und einer Schneidleiste. Durch
Verstellung des Messers kann die Größe dieses Spaltes verändert werden. Prinzipiell
sollte, für ein optimales Schneidergebnis, der Schneidspalt so klein wie möglich sein,
wobei das Messer die Schneidleiste, bei dessen Rotation, nicht berühren sollte. Das
Messer wird nun solange auf die Schneidleiste zubewegt, bis sie sich fast berühren,
wodurch sich die Schwingungen, die der Sensor misst verändern. Die Auswerteeinheit
weiß dann, dass der Schneidspalt sehr klein ist. Vorzugsweise wird der Spalt dann
wieder um ein vorgegebenes Maß vergrößert werden. Diese Einstellung des Schneidspalts
wird vorzugsweise unter Betriebsbedingungen, bei der gewählten Schneidleistung durchgeführt.
Vorzugsweise erfolgt sie nach dem das Messer zur Erzeugung eines Leerschnitts von
der Schneidleiste weg- und wieder zurückbewegt worden ist. Durch die Höhe der Drehzahl
des Messers, durch Temperatureinflüsse, durch die Art des aufzuschneidenden Lebensmittels
und/oder durch Verschleiß verändert sich die Form des Messers und damit die Größe
des Schneidspaltes während des Aufschneidens. Mit dem Signal des Schwingungssensors
ist es möglich diesen Schneidspalt während des Aufschneidens eines Lebensmittels zu
überprüfen und gegebenenfalls neu einzustellen und diese Einstellung beliebig oft
zu wiederholen, ohne dass der Schneidvorgang unterbrochen werden muss.
[0012] Weiterhin bevorzugt wird mit den Schwingungssensoren der Grad der Abstumpfung des
Messers ermittelt. Je nach Schärfegrad des Messers ändert sich das Schwingungsverhalten
der Aufschneidevorrichtung und/oder die Geräuschentwicklung beim Schneiden der Lebensmittelprodukte.
Beispielsweise durch einen Vergleich mit hinterlegten Schwingungsprofilen kann die
Auswertevorrichtung ermitteln, wie scharf das Messer noch ist und welche Standzeit
es noch hat, bevor es ausgewechselt werden muss und dadurch vorzugsweise eine proaktive
Messerwechselstrategie erstellen. Dadurch wird die Standzeit während des Auswechselns
reduziert.
[0013] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens erfolgt
die Einstellung mindestens eines Maschinenparameters in Abhängigkeit von dem Signal
des Produktsensors. Beispielsweise ermittelt der Produktsensor die Art des Produktes
und/oder dessen Temperatur. Basierend auf diesen Messungen wird beispielsweise die
Drehzahl des Messers, die Vorschubgeschwindigkeit des Lebensmittelriegels, der Schneidspalt,
die Bewegung des Ablagetischs, die Axialbewegung des Messers oder des Rotors zur Erzeugung
eines Leerschnitts, die Produktlage quer zur Vorschubrichtung und/oder die X-Y-Ausrichtung
des Schneidkopfes eingestellt. Die Messung und die Einstellung erfolgen vorzugsweise
automatisch, so dass Bedienfehler zumindest reduziert werden. Beispielsweise kann
bei gefrorenen Produkten die Drehzahl des Messers reduziert werden, um zu verhindern,
dass die abgeschnittenen Produkte eine unerwünschte Flugbahn haben.
[0014] Die abgeschnittenen Lebensmittelscheiben fallen in der Regel auf einen Ablagetisch,
auf dem entsprechende Portionen gebildet werden. Durch bestimmte Bewegungen dieses
Ablagetisches können unterschiedlich ausgebildete Portionen, beispielsweise geschindelte
Portionen erzeugt werden. Die Bewegung dieses Tisches kann nun abhängig von dem Signal
eines Sensors gesteuert werden, da sich der Ablageort in Abhängigkeit von beispielsweise
Produktparametem wie Temperatur ändert.
[0015] Vorzugsweise werden mehrere Lebensmittelriegel gleichzeitig aufgeschnitten.
[0016] Im Folgenden wird die Erfindung anhang der Figuren erläutert. Diese Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein. Die Erläuterungen gelten für alle Erfindungsgegenstände gleichermaßen.
[0017] Figuren 1, 2 zeigen die erfindungsgemäße Aufschneidevorrichtung.
[0018] Figuren 1 und 2 zeigen eine erfindungsgemäße Aufschneidemaschine. Die Aufschneidemaschine
5 weist ein Messer 11 auf, das einen Lebensmittelriegel 2 in Lebensmittelscheiben
12 schneidet. Das Messer 11 rotiert um einen Messerkopf 10. In der Regel werden die
aufgeschnittenen Lebensmittelscheiben 12 auf einem Ablagetisch (nicht dargestellt)
zu Portionen konfiguriert und danach verpackt. Der Fachmann erkennt, dass mehrere
Lebensmittelriegel gleichzeitig aufgeschnitten werden können. Die Lebensmittelriegel
2 werden mit zwei Förderbändern 4 kontinuierlich oder diskontinuierlich entlang der
Produkttrasse in Richtung der Schneidebene 6, die durch das Messers 11 und die Schneidleiste
1 definiert wird, transportiert. Das Messer 11 und die Schneidleiste 1 wirken beim
Schneiden zusammen. Zwischen dem Messer 11 und der Schneidleiste 1 muss sich immer
ein Schneidspalt befinden, um zu verhindern, dass das Messer die Schneidleiste berührt.
Dieser Schneidspalt sollte jedoch möglichst klein sein, um ein "Abreißen" der jeweiligen
Scheibe und oder "Bartbidung" zu verhindern. Die Scheibenstärke ergibt sich aus der
Vorschubstrecke des Lebensmittelriegels zwischen zwei Schnitten. Bei konstanter Messergeschwindigkeit
erfolgt die Regelung der Scheibenstärke über die Vorschubgeschwindigkeit des Lebensmittelriegels.
Die Förderbänder 4 sind einlaufseitig offen. Insbesondere zur Portionsbildung müssen
bei Hochleistungsslicern Leerschnitte durchgeführt werden, bei denen sich das Messer
dreht ohne in Eingriff mit dem Produkt zu gelangen. Dies erfolgt bevorzugt dadurch,
dass das Messer 11 aus der Schneidebene 6 und von dem Produkt 2 wegbewegt wird. Sobald
hinreichend viele Leerschnitte durchgeführt worden sind, wird das Messer in Richtung
der Schneidleiste 1 zurückbewegt. Wie insbesondere Figur 2 entnommen werden kann,
wird der Lebensmittelriegel an seinem hinteren Ende 17 mit einem Greifer 18 in Kontakt
gebracht. Weiterhin ist in Figur 2 ein Produktsensor 13, hier eine Kamera, dargestellt
der Funktion weiter unten erläutert wird.
[0019] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 5 weist mindestens einen Schwingungssensor (nicht
dargestellt) und vorzugsweise mindestens ein Produktsensor 13, der mindestens einen
Parameter des Lebensmittelriegels ermittelt, auf. Das Signal mindestens des Schwingungssensors
wird zur Überwachung und/oder Einstellung der Vorrichtung oder des Aufschneidevorgangs
verwendet.
[0020] Der Schwingungssensor wird entweder direkt an der Vorrichtung angeordnet und nimmt
somit deren Schwingungen direkt auf und/oder er wird in der Nähe angeordnet und nimmt
Schwingungen der Luft auf, die von der Vorrichtung angeregt wird. Bei dem Schwingungssensor
kann es sich demnach beispielsweise um einen Piezosensor oder um ein Mikrophon.
[0021] Der Schwingungssensor misst die Frequenz und die Amplitude der auftretenden Schwingungen.
[0022] Mit dem Produktsensor 13 wird mindestens ein Parameter ermittelt. In dem vorliegenden
Fall handelt es sich um eine Kamera, die Wellen des für das menschliche Auge sichtbaren
Lichtes, ultraviolette Strahlung und/oder Infrarotstrahlung aufnehmen und verarbeiten
kann. Der Fachmann versteht, dass es bei bestimmten Anwendungen jedoch auch sinnvoll
sein kann, die Wellenlänge des beobachteten Lichtes zu filtern. Mit dieser Kamera
kann zum einen festgestellt werden, um was für ein Lebensmittelprodukt es sich handelt
und/oder zum anderen welche Temperatur es aufweist. Bei dem Sensor kann es sich auch
um einen Sensor handeln, der mechanische Eigenschaften des Produktes aufnimmt. Der
Sensor kann im Eingangs-, im Aufschneidebereich und stromabwärts des Messers angeordnet
werden. Bei der Darstellung gemäß Figur 2 ist die Kamera 13 Messung des Messers angeordnet
und kann beispielsweise die Temperatur im Kern des Lebensmittelriegels ermitteln.
Die Kamera kann auf den Lebensmittelriegel 2 und/oder auf die abgeschnittenen Lebensmittelscheiben
12 gerichtet sein.
[0023] Das Signal des Schwingungssensors und gegebenenfalls nach das Signal des Produktsensors
wird an eine Auswerteeinheit weitergeben, dass deren Signal auswertet. Eine Auswertung
kann beispielsweise durch einen Vergleich der gemessenen Frequenzen und Amplituden
der Schwingungen mit hinterlegten Werten erfolgen, um Veränderungen festzustellen.
Dadurch lässt sich Verschleißes von Teilen, wie beispielsweise einem Lager und sonstigen
bewegten Teilen ermitteln.
[0024] Weiterhin wird der Schwingungssensor zur Einstellung des Schneidspaltes herangezogen.
Der Schneidspalt ist der Spalt zwischen dem Messer 11 und einer Schneidleiste 1. Durch
Verstellung des Messers 11 wird die Größe dieses Spaltes verändert Prinzipiell sollte,
für ein optimales Schneidergebnis, der Schneidspalt so klein wie möglich sein, wobei
das Messer die Schneidleiste, bei dessen Rotation, nicht berührt. Das Messer wird
nun, bei sich drehendem Messer 11, solange auf die Schneidleiste zubewegt bis sie
sich fast berühren, wodurch sich die Schwingungen, die der Sensor misst, verändern.
Die Auswerteeinheit weiß dann, dass der Schneidspalt sehr klein ist. Vorzugsweise
wird der Spalt dann wieder um ein vorgegebenes Maß vergrößert, indem das Messer von
der Schneidleiste weg bewegt wird. Diese Einstellung des Schneidspalts wird vorzugsweise
unter Betriebsbedingungen, bei der gewählten Schneidleistung (Nenndrehzahl) durchgeführt.
Vorzugsweise erfolgt sie nachdem das Messer zur Erzeugung eines Leerschnitts von der
Schneidleiste 1 weg und wieder zurückbewegt worden ist. Durch die Höhe der Drehzahl
des Messers, durch Temperatureinflüsse, durch die Art des aufzuschneidenden Lebensmittels
und/oder durch Verschleiß verändert sich die Form des Messers und damit die Größe
des Schneidspaltes während des Aufschneidens. Mit dem Signal des Schwingungssensors
ist es möglich diesen Schneidspalt während des Aufschneidens eines Lebensmittels zu
überprüfen und gegebenenfalls neu einzustellen und diese Einstellung beliebig oft
zu wiederholen, ohne dass der Schneidvorgang unterbrochen oder die Drehzahl des Messers
reduziert werden muss.
[0025] Weiterhin bevorzugt wird mit den Schwingungssensoren der Grad der Abstumpfung des
Messers ermittelt. Je nach Schärfegrad des Messers ändert sich das Schwingungsverhalten
der Aufschneidevorrichtung und/oder die Geräuschentwicklung beim Schneiden der Lebensmittelprodukte.
Beispielsweise durch einen Vergleich mit hinterlegten Schwingungsprofilen kann die
Auswertevorrichtung ermitteln, wie scharf das Messer noch ist und welche Standzeit
es noch hat, bevor es ausgewechselt werden muss und dadurch vorzugsweise eine proaktive
Messerwechselstrategie erstellen. Dadurch wird die Stillstandszeit während des Auswechselns
reduziert.
[0026] Weiterhin erfolgt die Einstellung mindestens eines Maschinenparameters in Abhängigkeit
von dem Signal des Produktsensors 13 Beispielsweise ermittelt der Produktsensor die
Art des Produktes und/oder dessen Temperatur. Basierend auf dieser Messung wird beispielsweise
die Drehzahl des Messers 11, die Vorschubgeschwindigkeit des Lebensmittelriegels 2,
der Schneidspalt, die Bewegung des Ablagetischs und/oder die XY-Ausrichtung des Schneidkopfes
10 eingestellt. Die Messung und die Einstellung erfolgen vorzugsweise automatisch,
so dass Bedienfehler zumindest reduziert werden. Beispielsweise kann bei gefrorenen
Produkten die Drehzahl des Messers reduziert werden, um zu verhindern, dass die abgeschnittenen
Produkte eine unerwünschte Flugbahn haben.
Bezugszeichenliste:
[0027]
1 Schneidkante, Schneidleiste
2 Lebensmittelriegel
4 Transportmittel, Traktionsband
5 Aufschneidevorrichtung
6 Schneidebene
10 Schneidkopf
11 Messer
12 Lebensmittelscheibe
13 Produktsensor
14 Produkttrasse
17 dem Messer abgewandtes Ende des Produktriegels
18 Greifer
1. Verfahren zum Aufschneiden eines Lebensmittelriegels (2) mit einer Vorrichtung, die
ein rotierendes Messer (11) und mindestens ein Transportmittel (4, 18) aufweist, bei
dem der Lebensmittelriegel in eine Vorschubtrasse (14) eingelegt und von dem Transportmittel
(4, 18) in Richtung des Messers (11) transportiert und dabei aufgeschnitten wird,
wobei der Vorrichtung mindestens ein Schwingungssensor zugeordnet wird, dessen Signal
zur Überwachung und/oder Einstellung der Vorrichtung verwendet wird, wobei die Vorrichtung
eine Schneidleiste (1) aufweist und die Einstellung des Schneidspalts zwischen dem
Messer (11) und der Schneidleiste (1) unter Zuhilfenahme des Schwingungssensors durchgeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung des Schneidspaltes das Messer in Richtung der Schneidleiste bewegt
wird, bis sie sich fast berühren, wodurch sich die Schwingungen, die der Schwingungssensor
misst verändern und dass zur Portionsbildung mindestens ein Leerschnitt ausgeführt
wird, wofür das Messer aus der Schneidebene herausbewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Schneidspalts bei der jeweiligen Schneiddrehzahl durchgeführt
wird.
3. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Schneidspalts nach einem Leerschnitt erfolgt.
4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Lebensmittelriegel gleichzeitig aufgeschnitten werden.
5. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Produktsensor vorgesehen wird und dass die Einstellung mindestens eines Maschinenparameters
in Abhängigkeit von dem Signal des Produktsensors erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit von der Temperatur des Produktes die Drehzahl des Messers eingestellt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung eines Ablagetischs abhängig vom Signal des Produktsensors geregelt wird,
der die Art des Produktes und/oder dessen Temperatur ermittelt.
1. Method for slicing a food bar (2) with an apparatus which has a rotating knife (11)
and at least one transport means (4, 18), in which the food bar is placed into an
advancing line (14), is transported by the transport means (4, 18) in the direction
of the knife (11) and is sliced in the process, characterized in that the apparatus is assigned at least one vibration sensor, the signal from which is
used to monitor and/or set the apparatus, wherein the apparatus has a cutting strip
(1) and the cutting gap between the knife (11) and the cutting strip (1) is set with
the aid of the vibration sensor, and in order to set the cutting gap the knife is
moved in the direction of the cutting strip until they almost touch, with the result
that the vibrations that the vibration sensor measures change, and in that at least one unproductive cut is carried out to form portions, for which purpose
the knife is moved out of the cutting plane.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the cutting gap is set at the respective rotational cutting speed.
3. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the cutting gap is set after an unproductive cut.
4. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a plurality of food bars are sliced simultaneously.
5. Method according to one of the preceding claims, characterized in that a product sensor is provided and in that at least one machine parameter is set depending on the signal from the product sensor.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the rotational speed of the knife is set depending on the temperature of the product.
7. Method according to either of Claims 5 and 6, characterized in that the movement of a delivery tray is regulated depending on the signal from the product
sensor, which determines the type of product and/or the temperature thereof.
1. Procédé pour découper une barre de produit alimentaire (2) à l'aide d'un dispositif
comportant un couteau (11) tournant et au moins un moyen de transport (4, 18), dans
lequel la barre de produit alimentaire est disposée sur une travée d'alimentation
(14) et transportée par le moyen de transport (4, 18) en direction du couteau (11)
puis coupée, caractérisé en ce qu'un détecteur d'oscillations au moins est associé au dispositif, le signal dudit détecteur
étant utilisé pour surveiller et/ou régler le dispositif, le dispositif comportant
un liteau de coupe (1) et le réglage de l'interstice de coupe entre le couteau (11)
et le liteau de coupe (1) étant réalisé à l'aide du détecteur d'oscillations et le
couteau, pour le réglage de l'interstice de coupe, étant déplacé dans la direction
du liteau de coupe jusqu'à ce qu'ils soient presque en contact, de sorte que les oscillations
mesurées par le détecteur d'oscillations soient modifiées, et en ce qu'au moins une coupe à vide est réalisée pour la formation des portions, ce pourquoi
le couteau est ressorti du plan de coupe.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le réglage de l'interstice de coupe est réalisé à une vitesse de rotation de coupe
respective.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réglage de l'interstice de coupe est réalisé après une coupe à vide.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que plusieurs barres de produit alimentaire sont coupées simultanément.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un détecteur de produit est prévu et en ce que le réglage d'au moins un paramètre de la machine est réalisé en fonction du signal
du détecteur de produit.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la vitesse de rotation du couteau est réglée en fonction de la température du produit.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que le mouvement d'une table de dépose est réglé en fonction du signal du détecteur de
produit qui détermine le type de produit et/ou sa température.