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(11) |
EP 2 279 144 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2015 Patentblatt 2015/36 |
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Anmeldetag: 12.05.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/003345 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/141072 (26.11.2009 Gazette 2009/48) |
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ROLLEN- ODER PUFFERSPEICHER FÜR EIN BAHNFÖRMIGES FLACHMATERIAL
ROLL OR BUFFER STORAGE FOR A FLAT WEB MATERIAL
DISPOSITIF DE STOCKAGE TAMPON OU À ROULEAUX POUR UN MATÉRIAU PLAN EN FORME DE BANDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.05.2008 DE 102008024367
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2011 Patentblatt 2011/05 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLEIN, Peter
47533 Kleve (DE)
- KLÜSENER, Dietmar
47533 Kleve (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 743 153
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US-B1- 6 216 934
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollen- oder Pufferspeicher gemäß Oberbegriff
Patentanspruch 1.
[0002] Rollen- der Pufferspeicher für bahnförmige Flachmaterialien, insbesondere auch für
bahnförmige Verpackungsmateriallen oder -folien sind bekannt und dienen in Anlagen
zur Verarbeitung des Flachmaterials, beispielsweise in Verpackungsanlagen dazu, durch
Zwischenspelcherung jeweils einer variablen Länge des Flachmaterials eine vorgegebene
Bahnspannung aufrechtzuerhalten. Derartige Pufferspeicher umfassen dann wenigstens
zwei Rollenregister, die beispielsweise mehrere parallel zueinander und im Abstand
voneinander angeordnete Rollen aufweisen, welche in den Rollenregistern frei drehbar
gelagert sind und über die das Flachmaterials unter Bildung mehrerer Schlaufen geführt
ist. Die Rollenregister sind relativ zueinander beweglich angeordnet, d.h. ein Rollenregister
ist beispielsweise fest vorgesehen und das andere Rollenregister ist zumindest in
einer Achsrichtung radial zur Drehachse der Rollen beweglich, beispielsweise schwenkbar.
Zum Spannen des Flachmaterials zwischen den Rollenregistern ist wenigstens ein als
Feder wirkendes Element vorgesehen, welches bei bekannten Pufferspeichern u.a. von
wenigstens einer Kolben-Zylinder-Anordnung (Pneumatikzylinder) mit wenigstens einem
Zylinderraum gebildet Ist, der mit dem Arbeitsdruck eines kompressiblen Fluids in
Form von Druckluft beaufschlagbar ist, sodass die Kolben-Zylinder-Anordnung als Gas-
oder Druckluftfeder wirkt.
[0003] Nachtellig Ist bei diesen bekannten Pufferspeichern u.a., dass bei einer eventuellen
Störung und speziell auch bei einem Reißen des bahnförmigen Flachmaterials weiterhin
der volle Arbeltsdruck im Zylinderraum wirksam ist, sodass sich das bewegliche Rollenregister,
welches durch das gerissene Flachmaterial nicht mehr zurückgehalten wird, mehr oder
weniger schlagartig in die Endposition seines möglichen Bewegungs- oder Schwenkhubes
bewegt, was u.a. mit eine erhebliche Verletzungsgefahr für das Bedienungspersonal
bedeutet.
[0004] Ein Rollen- oder Pufferspeicher mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruches
1 ist bekannt (
US 6 216 934 B1). Zur Entlastung der Spannung des durch den Pufferspeicher geführten bahnförmigen
Flachmaterials werden die beiden Kammer eines doppelt wirkenden Zylinders, der im
normalen Betrieb des Speichers die Spannung des Flachmaterials erzeugt, durch ein
Steuerventil miteinander verbunden und über ein Drosselventil zur Atmosphäre hin entlüftet.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Rollen- oder Pufferspeicher aufzuzeigen, der
eine wesentlich verbesserte Betriebssicherheit besitzt. Zur Lösung dieser Aufgabe
ist ein Rollen- oder Pufferspeicher entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0006] Die Besonderheit des erfindungsgemäßen Pufferspeichers besteht darin, dass in einem
ersten Zustand einer ersten Steuerventilanordnung, d.h, während des normalen Betriebes
der wenigstens eine Zylinderraum der wenlgetens einen Kolben-Zylinder-Anordnung mit
einer Einrichtung zur Bereitstellung des Arbeitsdrucks verbunden ist, die erste Steuerventilanordnung
im Falle eines Maschinenstillstandes und/oder einer Störung In einen zweiten Zustand
schaltbar ist, in dem sie nicht nur die Verbindung des wenigstens einen Zylinderraums
zu der Einrichtung zum Bereitstellen des Arbeitsdruckes unterbricht, sondern auch
das in dem wenigstens einen Zylinderraum vorhandene Volumen des Fluids oder Druckmediums
dort einsperrt.
[0007] Zugleich erfolgt eine Reduzierung des Druckes in dem wenigstens einen Zylinderraum
auf einen Restdruck deutlich unterhalb des Arbeitsdruckes. Dieser Restdruck beträgt
beispielsweise nur 30 - 40 % des Arbeitsdruckes. Dabei ist wesentlich, dass der Restdruck
in Abhängigkeit der Masse des Schwenkarmes des Rollen- oder Pufferspeichers eingestellt
wird.
[0008] Die Reduzierung des Druckes auf den Restdruck erfolgt über ein Entlastungsventil,
welches bevorzugt ebenfalls mit der ersten Steuerventilanordnung geschaltet wird und
welches so ausgebildet ist, dass es bei einem Druck oberhalb des Restdruckes öffnet
und die Entlastung beispielsweise durch Entlüftung zur Atmosphäre bewirkt, bei einem
Druck sperrt, der gleich oder kleiner ist als der vorgegebene Restdruck.
[0009] Bei einem Maschinenstillstand und/oder im Falle einer Störung ist durch den Restdruck
eine nur sehr geringe, aber für die Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen Verlaufs
des Flachmaterials durch den Pufferspeicher ausreichende Spannung des Flachmaterials
erreicht. Durch das Einsperren des Druckmediums im Zylinderraum und durch die Verwendung
des Entlastungsventils, welches beispielsweise ein auf den Restdruck eingestelltes
Sicherheitsventil ist, wird auch erreicht, dass bei einem Reißen des bahnförmigen
Flachmaterials und bei der hierdurch auftretende Entlastung des beweglichen Rollenregisters
zwar eine geringfügige Bewegung dieses Rollenregisters durch die als Gas- oder Druckluftfeder
wirkende Kolben-Zylinder-Anordnung erfolgt, der Weg dieser Bewegung sowie die hierbei
von der Kolben-Zylinder-Anordnung ausgeübte Kraft sind aber äußerst gering, und zwar
insbesondere wegen der Expansion des im Zylinderraum eingesperrten Druckmediums und
der damit einhergehenden weiteren Reduzierung des Druckes unterhalb des Restdruckes.
[0010] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
Dabei sind alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder
in beliebiger Kombination grundsätzlich Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung. Auch wird der Inhalt der
Ansprüche zu einem Bestandteil der Beschreibung gemacht.
[0011] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an einem Ausführungsbeispiel näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer vereinfachten Funktionsdarstellung einen Rollen- oder Pufferspeicher gemäß
der Erfindung für ein bahnförmiges Flachmaterial mit zugehöriger Pneumatik und Steuerung;
- Fig. 2
- in vereinfachter Funktionsdarstellung die beiden Rollenregister des Puffer-Speichers
der Figur 1 zusammen mit dem zwischen diesen Rollenregistern gespannten Flachmaterial.
[0012] In den Figuren ist 1 ein Rollen- oder Pufferspeicher zum Zwischenspeicher einer Länge
eines durch diesen Pufferspeicher 1 geführten bahnförmigen Flachmaterials 2. Letzteres
ist beispielsweise ein Verpackungsmaterial oder eine Verpackungsfolie.
[0013] Der Pufferspeicher 1 ist dann z.B. Bestandteil einer Anlage zum Verpacken von Gegenständen
und in dieser Anlage in Vorschub- oder Förderrichtung A des Flachmaterials 2 einer
Verpackungsmaschine vorausgehend angeordnet.
[0014] Der Pufferspeicher 1 besteht im Wesentlichen aus zwei Rollenregistern 3 und 4, von
denen das Rollenregister 3 fest und das Rollenregister 4 relativ zum Rollenregister
3 beweglich ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Rollenregister 4 an
einem Schwenkrahmen 5 vorgesehen, der über ein Gelenk 6 an einem Rahmenelement 7 des
Pufferspeichers 1 angelenkt ist, und zwar schwenkbar um eine Achse parallel zu den
Oberflächenseiten des durch den Pufferspeicher 1 geführten Flachmaterials 2 und senkrecht
zur Längserstreckung dieses Materials bzw. senkrecht zur Lauf- und Förderrichtung
A. Zum Spannen des Flachmaterials 2 zwischen den Rollenregistern 3 und 4 durch Schwenken
des Schwenkarmes 5 um die Achse des Gelenks 6 (Pfeil B) ist ein Pneumatikzylinder
8 vorgesehen, der zwischen einem radial zur Achse des Gelenks 6 orientierten Ausleger
5.1 des Schwenkrahmens 5 und einem Rahmenelement 9 des Pufferspeichers 1 wirkt. Der
Pneumatikzylinder 8 ist hierfür mit seiner Kolbenstange 8.1 an dem Ausleger 5.1 und
mit seinem Zylinder 8.2 an dem Rahmenelement 9 angelenkt. Durch Beaufschlagen des
Zylinderraumes 10 des Pneumatikzylinders 8 mit dem Druck eines kompressiblen Fluids
oder Druckmediums, z.B. mit Druckluft wirkt der Pneumatikzylinder 8 im Sinne eines
Schwenkens des Schwenkrahmens 5 aus der in der Figur 1 dargestellten Ausgangslage
in Richtung des Pfeils B um die Achse des Gelenks 6 nach oben. Durch Entlastung oder
Entlüftung des Zylinderraumes 10 gelangt der Schwenkrahmen 5 aufgrund seines Eigengewichtes
in seine in der Figur 1 dargestellte horizontale oder im Wesentlichen horizontale
Ausgangslage zurück.
[0015] Jedes Rollenregister 3 und 4 besteht aus mehreren Rollen 11 bzw. 12, die an Lagerelementen
beidendig frei drehbar gelagert sind, und zwar derart, dass die Rollen 11 und 12 mit
ihren Achsen parallel zueinander sowie parallel zur Achse des Gelenks 6 orientiert
sind, die Rollen 11 des Rollenregisters 3 sowie auch die Rollen 12 des Rollenregisters
4 jeweils voneinander beabstandet sind. Weiterhin sind die Rollen 11 und 12 an den
Rollenregistern 3 und 4 bzw. an den dortigen Lagerelementen 13 so angeordnet, dass
in der Ausgangsstellung des Schwenkrahmens 5 in Längsrichtung des Flachmaterials 2
jeweils eine Rolle 12 mit einer Rolle 11 abwechselt und sich die Rollen 12 des Rollenregisters
4 auf einem Niveau unterhalb der Rollen 11 des Rollenregisters 3 befinden. Durch diese
Anordnung der Rollen 11 und 12 in der unteren Stellung bzw. Ausgangsstellung des Schwenkrahmens
5 ist ein besonders einfaches Einfädeln des bahnförmigen Flachmaterials durch den
Pufferspeicher 1 möglich. Die Rollen 11 und 12 sind jeweils walzenartig an die Breite
des bahnförmigen Flachmaterials 2 angepasst.
[0016] Die Lagerelemente für die Rollen 12 des beweglichen Rollenregisters 4 bzw. für Achsen
dieser Rollen sind bei der dargestellten Ausführungsform von Verlängerung 5.2.1 zweier
Arme 5.2 gebildet, die die Rollen 12 zwischen sich aufnehmend in einer Achsrichtung
zur Zeichenebene der Figur 1 gegeneinander versetzt vorgesehen sind und die den das
Rollenregister 4 aufweisenden Teil des Schwenkrahmens 5 bilden. Die Lagerelemente
für die Rollen 11 sind mit 13 bezeichnet.
[0017] Während des normalen Betriebes ist der Zylinderraum 10 des Pneumatikzylinders 8 mit
dem Arbeitsdruck des kompressiblen Fluids (z.B. Druckluft) in der Größenordnung von
2 - 3 bar beaufschlagt, sodass der Schwenkarm 5 aus seiner Ausgangsstellung geschwenkt
und das bahnförmige Flachmaterial zwischen den Rollenregistern 3 und 4 gespannt geführt
ist. Der Pneumatikzylinder 8 wirkt somit als Gasfeder, die den Schwenkrahmen 5 in
Richtung des Pfeils B vorspannt. Die im Pufferspeicher 1 jeweils gespeicherte Länge
des Flachmaterials 2 ist durch Schwenken des Schwenkrahmens 5 durch diese Gasfeder
oder gegen die Wirkung dieser Gasfeder veränderbar.
[0018] Während des normalen Betriebs sind der Pufferspeicher 1 sowie insbesondere auch der
Schwenkrahmen 5 und dessen Bewegungsraum durch eine Schutzeinrichtung 15 zugangsgeschützt,
die vor Inbetriebnahme der Anlage bzw. des Pufferspeichers 1 sowie insbesondere auch
vor Beaufschlagung des Zylinderraumes 10 mit dem Arbeitsdruck durch geeignete, beispielsweise
pneumatische Verriegelungseinrichtungen verriegelt wird.
[0019] Eine Besonderheit des Pufferspeichers 1 besteht darin, dass bei einem Maschinenstilltand,
beispielsweise bei einem Abschalten der Anlage zum Verarbeiten des Flachmaterials
2, bei einer Störung, insbesondere auch bei einem Reißen des bahnförmigen Flachmaterials
2, bei einem Wechsel dieses Materials usw. das Druckmedium in dem Zylinderraum 10
eingesperrt und dann der Druck dieses Druckmediums im Zylinderraum 10 auf einen Restdruck
abgesenkt wird, der deutlich unter dem Arbeitsdruck liegt, aber noch ausreicht, den
Schwenkrahmen 5 gegen sein Eigengewicht in einer Schwenkstellung zu halten, die der
Schwenkstellung des Schwenkrahmens 5 vor dem Maschinenstillstand oder der Störung
entspricht und in der das durch die Rollenregister 3 und 4 geführten Flachmaterial
noch einigermaßen gespannt ist, d.h. beispielsweise noch so gespannt ist, dass das
Flachmaterial zwischen den Rollen 11 und 12 gerade noch plan oder im Wesentlichen
plan verläuft.
[0020] Diese Steuerung des Pufferspeichers 1 bzw. des Pneumatikzylinders 8 hat erhebliche
Vorteile, insbesondere auch hinsichtlich einer entscheidenden Verbesserung der Betriebssicherheit
sowie einer vereinfachten Handhabung des Pufferspeichers 1. Durch das Einsperren des
Druckmediums im Zylinderraum 10 und durch das Absenken des dortigen Druckes bei einem
Maschinenstillstand oder bei einer Störung auf den sehr viel kleineren Restdruck wird
zunächst ein unerwünschtes und auch die Gefahr von erheblichen Verletzungen bedingtes
Hochschnellen des Schwenkrahmens 5 im Falle eines Reißens oder Entfernens des bahnförmigen
Flachmaterials verhindert. Weiterhin werden aber durch den Restdruck im Zylinderraum
10 der Schwenkrahmen 5 und das Rollenregister 4 in einer Schwenkstellung gehalten,
sodass in dieser Stellung der Verlauf des Flachmaterials 2 durch die Rollenregister
3 und 4 überprüft werden kann. Der Restdruck ist bevorzugt auch so eingestellt, dass
bei einem Reißen des Flachmaterials und bei der dabei erfolgenden Entlastung des Schwenkarmes
5 sowie Vergrößerung des Zylinderraumes 10, der Restdruck noch weiter gesenkt wird,
beispielsweise auf einen Wert von 0,5 bar. Die Schwenkstellung, die der Schwenkrahmens
5 dann aufgrund seines Eigengewichtes einnimmt, unterscheidet sich dann nur geringfügig
von der Schwenkstellung, die der Schwenkrahmen 5 vor dem Reißen des bahnförmigen Flachmaterials
2 eingenommen hatte, ein Hochschnellen des Schwenkrahmens 5 ist also wirksam verhindert.
[0021] Durch den Restdruck wird weiterhin ein unerwünschtes, selbsttätiges Schwenken des
Schwenkrahmens 5 in seine untere Ausgangsstellung vermieden. Der Verlauf, den das
Flachmaterial vor dem Maschinenstillstand bzw. einer Störung innerhalb des Pufferspeichers
1 aufwies, wird beibehalten.
[0022] Erfolgt das Reduzieren des Druckes im Zylinderraum 10 durch Entlüften über ein Entlastungs-
oder Sicherheitsventil, welches beim einem Druck oberhalb des angestrebten Restdrucks
öffnet und bei dem Restdruck sowie bei einem Druck unterhalb dieses Restdruckes sperrt,
so besteht ferner die Möglichkeit, den Schwenkrahmen 5 manuell in Richtung auf seine
untere Ausgangslage nach unten zu drücken, beispielsweise für das Einfädeln des Flachmaterials
2.
[0023] Zur Steuerung des Pneumatikzylinders 8 ist eine Steuereinrichtung 16 vorgesehen,
die in einer den Zylinderraum 10 mit einer Quelle für das Druckmedium (z.B. Druckluft)
verbindenden Leitung oder Verbindung in Serie aufweist:
- Einen vorzugsweise einstellbaren Druckregler 17,
- ein erstes Mehrwege-Steuerventil 18,
- ein zweites Mehrwege-Steuerventil 19,
- eine Drossel 20 sowie
- ein Rückschlagventil 21, welches parallel zur Drossel 20 angeordnet ist und für eine
Strömung aus dem Zylinderraum 10 öffnet und für eine Strömung in entgegengesetzter
Richtung sperrt, wodurch die Strömung über die Drossel geführt wird.
[0024] Im normalen Betrieb, d.h. bei über den Pneumatikzylinder 8 zwischen den Rollenregistern
3 und 4 gespanntem Flachmaterial 2 sind die Steuerventil 18 und 19 so geschaltet,
dass der Zylinderraum 10 über diese Ventile und die Drossel 20 mit dem am Ausgang
des Druckreglers 17 anstehenden konstanten Arbeitsdruck beaufschlagt wird. Durch entsprechende
Steuerung des Steuerventils 18 besteht dann auch die Möglichkeit, bei geschlossener
Schutzeinrichtung 15 den Zylinderraum 10 über das Rückschlagventil 21, das Steuerventil
19 und eine über das Steuerventil 18 geöffnete Entlüftungsleitung 22 bzw. über eine
in dieser Entlüftungsleitung vorgesehenen Drossel/Rückschlagventil-Kombination 23
und ein Entlüftungsfilter 24 zu entlüften, um den Schwenkrahmen 5 beispielsweise zum
Einführen oder Einfädeln einer neuen Bahn des Flachmaterials 2 in die untere Ausgangsstellung
zu schwenken oder aber die Bahn des Flachmaterials 2 im Bereich des Pufferspeichers
1 vollständig zu entlasten bzw. den Pufferspeicher 1 wirkungsmäßig aus der Anlage
zu entfernen.
[0025] Bei einem Maschinenstillstand oder einer Störung oder vor einem Öffnen der Schutzeinrichtung
15 wird das Steuerventil 19 so geschaltet, dass es die Verbindung zum Steuerventil
18 trennt und den Zylinderraum 10 im Wesentlichen über das Rückschlagventil 21 mit
einem Entlastungs- oder Sicherheitsventil 25 verbindet, welches ein Entlasten oder
Entlüften des Zylinderraumes 10 auf den Restdruck bewirkt, auf welchen das Sicherheitsventil
25 eingestellt ist, beispielsweise auf den Restdruck von etwa 1 bar.
[0026] Um auch bei einer eventuellen Störung der das Druckmedium bereitstellenden Quelle
oder in der Druckmedium-Zuführung den Restdruck im Zylinderraum 10 aufrechtzuerhalten,
ist das Steuerventil 19 beispielsweise pneumatisch ansteuerbar.
[0027] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der der Erfindung zugrunde liegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- Pufferspeicher
- 2
- bahnförmiges Flachmaterial
- 3, 4
- Rollenregister
- 5
- Schwenkrahmen
- 5.1
- Ausleger
- 5.2
- Arm des Schwenkrahmens
- 5.2.1
- Verlängerung des Armes 5.2
- 6
- Gelenk
- 7
- Maschinenrahmen
- 8
- Pneumatikzylinder
- 8.1
- KOLBENSTANGE
- 8.2
- Zylinder
- 9
- Maschinenrahmen
- 10
- Zylinderraum
- 11, 12
- Rolle bzw. Walze
- 13
- Lagerelement
- 15
- Schutz- oder Sperreinrichtung
- 16
- Steuereinrichtung
- 17
- Druckregler
- 18, 19
- Steuerventil
- 20
- Drossel
- 21
- Rückschlagventil
- 22
- Entlüftungsleitung
- 23
- Drossel/Rückschlagventil-Anordnung
- 24
- Entlüftungsfilter
- 25
- Sicherheitsventil
- A
- Bewegungs- oder Vorschubrichtung des bahnförmigen Flachmaterials 2
- B
- Schwenkbewegung des Schwenkrahmens 5
1. Pufferspeicher für ein bahnförmiges Flachmaterial (2), mit wenigstens zwei Rollenregistern
(3, 4), die mehrere frei drehbare Rollen (11, 12) aufweisen und zumindest in einer
Achsrichtung radial zur Achse der Rollen (11, 12) relativ zueinander bewegbar sind,
und zwar zur Bildung von variablen Teillängen oder Schlaufen des bahnförmigen Flachmaterials
(2) zwischen den Rollen (11, 12) der Rollenregister (3, 4), mit wenigstens einer Kolben-Zylinder-Anordnung
(8), deren Zylinderraum (10) mit einem kompressiblen Druckmedium, beispielsweise mit
Druckluft beaufschlagbar ist und die druck- oder gasfederartig zwischen den wenigstens
zwei Roilenregistern (3, 4) zur Erzeugung einer Bahnspannung des durch den Pufferspeicher
geführten Flachmaterials (2) wirkt, sowie mit einer Steuereinrichtung (16) zur Beaufschlagung
der wenigstens einen Kolbenzylinderanordnung (8) mit einem konstanten oder im Wesentlichen
konstanten Arbeitsdruck des Druckmediums, wobei die Steuereinrichtung (16) eine erste
Steuerventilanordnung (19) aufweist, welche in einem ersten Zustand bei normalem Betrieb
den Zylinderraum (10) der wenigstens einen Kolben-Zylinder-Anordnung (6) mit einer
Einrichtung (17) zur Bereitstellung des konstanten oder Im Wesentlichen konstanten
Arbeitsdrucks verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (16) bei einem Maschlnenstillstand und/oder im Störungsfoll
in einen zweiten Zustand geschaltet den Zylinderraum (10) der wenigstens einen Kolben-Zylinder-Anordnung
(8) verschließt und mit einem Entlastungsventil (25) verbindet, welches eine Entlastung
des Druckes Im Zylinderraumes (10) auf einen Restdruck bewirkt, der wesentlich kleiner
ist als der Arbeitsdruck.
2. Pufferspeicher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Entlastungsventil (25) ein Ventil oder Sicherheitsventil ist, welches bei einem
Druck oberhalb des Restdrucks öffnet und bei einem Druck sperrt, der gleich oder kleiner
als der Restdruck Ist.
3. Pufferspeicher nach Anspruch oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Restdruck auf etwa 30 - 40% des Arbeitsdruckes eingestellt ist.
4. Pufferspeicher nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Restdruck in Abhängigkeit der Masse des Schwenkrahmens 5 eingestellt Ist.
5. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Restdruck auf etwa 1 bar eingestellt ist,
6. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Restdruck in Abhängigkeit der Masse des Schwenkrahmens 5 eingestellt Ist.
7. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindung zwischen dem ersten Steuerventil eine vorzugsweise einstellbare
Drossel (20) mit einem parallel zu dieser Drossel angeordneten Rückschlagventil (21)
vorgesehen ist, welches für eine Strömung aus dem Zylinderraum (10) der wenigstens
einen Kolben-Zylinder-Anordnung (8) öffnet und für eine Strömung In entgegen gesetzter
Richtung sperrt.
8. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steuerventilanordnung (19) durch den Druck des Druckmediums derart steuerbar
Ist, dass es bei fehlendem Druck des Druckmediums ihren zweiten Zustand einnimmt.
9. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Bereitstellen des Arbeitsdruckes ein Druckregler (17) ist.
10. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch wenigstens eine zweite Stauerventllanordriung (18), welche wenigstens zwischen zwei
Zustanden steuerbar ist, von denen ein erster Zustand für die Verbindung des Zylinderraums
(10) der wenigstens einen Kolben-Zylinder-Anordnung (8) mit der Einrichtung (17) zur
Bereitstellung des Druckmediums unter Arbeitsdruck und ein zweiter Zustand zur Entlüftung
des Zylinderraums (10) zur Atmosphäre dienen.
11. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Steuerventlianordnung von wenigstens einem Sterventll (18,
19) gebildet sind.
12. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rollenregister (3) fest und ein Rollenregister (4) beweglich vorgesehen sind.
13. Pufferspeicher nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine bewegliche Rollenregister (4) an einem Schwenkrahmen (5) vorgesehen
ist, und dass die wenigstens eine Kolben-Zylinder-Anordnung (8) zwischen dem Schwenkrahmen
(5) oder einem Ausleger (5.1) des Schwenkrahmens (5) und einem Maschinenrahmenelement
(7) des Pufferspeichers wirkt.
1. Buffer storage for a flat web material (2), having at least two roller registers (3,
4) comprising a plurality of freely rotating rollers (11, 12) and displaceable relative
to each other at least in one axis direction radial to the axis of the rollers (11,
12), and specifically for forming variable partial lengths or loops of the flat web
material (2) between the rollers (11, 12) of the roller register (3, 4), having at
least one piston-cylinder arrangement (8), the cylinder chamber (10) thereof being
able to be acted upon by a compressible pressure medium, such as compressed air, and
acting like a pressure or gas spring between the at least two roller registers (3,
4) for generating a tension of the flat web material (2) guided through the buffer
storage, and having a control device (16) for applying a constant or substantially
constant operating pressure of the pressure medium to the at least one piston-cylinder
arrangement (8), wherein the control device (16) comprises a first control valve arrangement
(19), which in a first state under normal operation connects the cylinder chamber
(10) of the at least one piston-cylinder arrangement (8) with a device (17) for providing
the constant or substantially constant operating pressure, characterised in that the control device (16), in the event of machine standstill and/or in the event of
a fault, switches into a second state and closes the cylinder chamber (10) of the
at least one piston-cylinder arrangement (8) and connects it to a pressure-relief
valve (25), which causes the relief of the pressure in the cylinder chamber (10) to
a residual pressure which is substantially lower than the operating pressure.
2. Buffer storage according to claim 1, characterised in that the pressure relief valve (25) is a valve or safety valve which opens at a pressure
above the residual pressure and closes at a pressure which is equal to or less than
the residual pressure.
3. Buffer storage according to claim 1 or 2, characterised in that the residual pressure is set at some 30-40% of the operating pressure.
4. Buffer storage according to claim 1 or 2, characterised in that the residual pressure is adjusted as a function of the mass of the oscillating frame
(5).
5. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the residual pressure is set to about 1 bar.
6. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the residual pressure is adjusted as a function of the mass of the oscillating frame
(5).
7. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that, in the connection between the first control valve, a preferably adjustable choke
(20) is provided for, with a non-return valve (21) arranged parallel to this choke,
which opens for a flow out of the cylinder chamber (10) of the at least one piston-cylinder
arrangement (9) and closes for a flow in the opposite direction.
8. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the first control valve arrangement (19) can be controlled by the pressure of the
pressure medium in such a way that, if the pressure of the pressure medium is absent,
it adopts its second state.
9. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the device for providing the operating pressure is a pressure regulator (17).
10. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised by at least one second control valve arrangement (18), which can be controlled at least
between two states, of which a first state serves for the connection of the cylinder
chamber (10) of the at least one piston-cylinder arrangement (8) with the device (17)
for providing the pressure medium under operating pressure, and a second state for
venting the cylinder chamber (10) to the atmosphere.
11. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the first and/or second control valve arrangement are formed from at least one control
valve (18, 19)
12. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that one roller register (3) is provided as fixed and one roller register (4) as movable.
13. Buffer storage according to any one of the preceding claims, characterised in that the at least one movable roller register (4) is provided on an oscillating frame
(5), and that the at least one piston-cylinder arrangement (8) takes effect between
the oscillating frame (5) or an arm (5.1) of the oscillating frame (5) and a machine
frame element (7) of the buffer storage
1. Dispositif de stockage tampon pour des plats (2) en forme de bande, comprenant au
moins deux tables à rouleaux (3, 4), qui présentent plusieurs rouleaux (11, 12) à
rotation libre et qui peuvent être déplacées les unes par rapport aux autres au moins
dans une direction axiale de manière radiale par rapport à l'axe des rouleaux (11,
12), afin de former des longueurs partielles variables ou des boucles des plats (2)
en forme de bande entre les rouleaux (11,12) des tables à rouleaux (3, 4), comprenant
au moins un ensemble piston-cylindre (8), dont la chambre de cylindre (10) peut être
soumise à l'action d'un milieu de pression compressible, par exemple à l'action d'air
comprimé et qui agit à la manière d'un ressort de pression ou d'un ressort à gaz entre
les deux tables à rouleaux (3, 4) ou plus afin de produire une tension de bande des
plats (2) guidés à travers le dispositif de stockage tampon, et comprenant également
un système de commande (16) servant à soumettre le au moins un ensemble piston-cylindre
(8) à l'action d'une pression de travail constante ou sensiblement constante du milieu
de pression, sachant que le système de commande (16) présente un premier ensemble
de soupapes de commande (19), qui relie, dans un premier état, au cours d'un fonctionnement
normal, la chambre de cylindre (10) du au moins un ensemble piston-cylindre (8) à
un système (17) servant à fournir la pression de travail constante ou sensiblement
constante, caractérisé en ce que le système de commande (16) ferme, dans le cas d'un arrêt de la machine et/ou dans
le cas d'une avarie, dans un deuxième état de commutation, la chambre de cylindre
(10) du au moins un ensemble piston-cylindre (8) et la relie à une soupape de décharge
(25), qui provoque une décharge de la pression dans la chambre de cylindre (10) de
manière à l'établir à une pression résiduelle, qui est sensiblement inférieure à la
pression de travail.
2. Dispositif de stockage tampon selon la revendication 1, caractérisé en ce que la soupape de décharge (25) est une soupape ou une soupape de sécurité, qui procède
à l'ouverture en présence d'une pression supérieure à la pression résiduelle et qui
procède à une fermeture en présence d'une pression qui est égale ou inférieure à la
pression résiduelle.
3. Dispositif de stockage tampon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pression résiduelle est réglée de manière à s'établir à environ 30 - 40 % de la
pression de travail.
4. Dispositif de stockage tampon selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la pression résiduelle est réglée en fonction de la masse du châssis pivotant (5).
5. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pression résiduelle est réglée de manière à s'établir à environ 1 bar.
6. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la pression résiduelle est réglée en fonction de la masse du châssis pivotant (5).
7. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'est prévu, dans la liaison entre la première soupape de commande, un élément d'étranglement
(20) réglable de préférence, pourvu d'une soupape anti-retour (21) disposée de manière
parallèle audit élément d'étranglement, laquelle soupape anti-retour procède à une
ouverture pour un écoulement provenant de la chambre de cylindre (10) de l'ensemble
piston-cylindre (8) au moins au nombre de un et procède à une fermeture pour un écoulement
dans la direction inverse.
8. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier ensemble de soupapes de commande (19) peut être commandé par la pression
du milieu de pression de telle manière qu'il adopte, en l'absence de la pression du
milieu de pression, son deuxième état.
9. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le système servant à fournir la pression de travail est un régulateur de pression
(17).
10. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par au moins un deuxième ensemble de soupapes de commande (18), qui peut être commandé
au moins entre deux états, dont un premier état sert à la liaison de la chambre de
cylindre (10) du au moins un ensemble piston-cylindre (8) au système (17) servant
à fournir le milieu sous pression sous une pression de travail et le deuxième état
sert à l'évacuation de l'air de la chambre de cylindre (10) vers l'atmosphère.
11. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier et/ou le deuxième ensemble de soupapes de commande sont formés par au
moins une soupape de commande (18, 19).
12. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une table à rouleaux (3) est prévue de manière immobile et une autre table à rouleaux
(4) est prévue de manière mobile.
13. Dispositif de stockage tampon selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la au moins une table à rouleaux (4) mobile est prévue au niveau d'un châssis pivotant
(5), et en ce que le au moins un ensemble piston-cylindre (8) agit entre le châssis pivotant (5) ou
un bras (5.1) du châssis pivotant (5) et un élément de châssis de machine (7) du dispositif
de stockage tampon.


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