[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Rollladen mit zwei seitlichen, in
der Laibung einer Gebäudeöffnung befestigbaren Führungsschienen und einer beidseitig
in Lagern drehbar getragenen Wickeltrommel, auf welche der Rollladen, der aus miteinander
über Gelenkmittel verbundenen Rollladenstäben gebildet ist, aufwickelbar und abwickelbar
ist, welche Rollladenstäbe jeweils mit den beiden stirnseitigen Endbereichen, von
denen mindestens einige jeweils mit mindestens einem gegen aussen gerichteten, über
die Oberfläche des Rollladenstabes vorstehenden ersten Vorsprung, der sich mindestens
über einen Teil der Breite des Rollladenstabes erstreckt, und mit mindestens einem
gegen innen gerichteten, über die Oberfläche des Rollladenstabes vorstehenden zweiten
Vorsprung, der sich mindestens über einen Teil der Breite des Rollladenstabes erstreckt,
ausgestattet sind, in den Führungsschienen, die hierzu mit jeweils einer inneren und
äusseren längs der jeweiligen Führungsschiene verlaufenden Führungsfläche versehen
sind, geführt und gehalten sind, wobei jede Führungsschiene als U-Profil ausgebildet
ist, an dessen Schenkelenden jeweils eine längsverlaufende Verdickung vorgesehen ist,
in welcher jeweils eine Längsnut angebracht ist, die gegeneinander gerichtet sind,
in welche Längsnuten ein T-förmiges Profil eingelegt ist, wobei die Oberseiten des
Querbalkens des T-förmigen Profils die Führungsflächen bilden, und in den Führungsschienen
längs verlaufende Anschlagflächen angebracht sind, auf welchen sich die gegen die
Mitte des Rollladenstabes gerichteten Flächen der ersten bzw. zweiten Vorsprünge abstützen
können, wobei die Vorsprünge an einem Endstück angebracht sind, welches einen Einsteckbereich
aufweist, wobei die Anschlagflächen entlang einem Steg verlaufen, welcher an jeweils
einer Verdickung angebracht ist. Derartige Rollladen sind in vielfältiger Weise bekannt
und dienen dazu, Gebäudeöffnungen zu schützen, insbesondere auch vor Unwettern. Die
Gebäudeöffnungen, insbesondere Fenster, werden immer grossflächiger ausgeführt, um
den Lichteinlass in die Innenräume möglichst gross zu halten. Oftmals ist eine ganze
Zimmerfront als Gebäudeöffnung ausgebildet, in welche eine Fensterfront eingesetzt
ist, und die zusätzlich durch einen Rollladen verschlossen werden kann.
[0002] Durch diese grossflächigen Gebäudeöffnungen wird auch die Belastung auf diese die
Gebäudeöffnungen verschliessenden Rollladen grösser, insbesondere durch Sturmwinde,
die einen erheblichen Winddruck auf die Rollladen ausüben können. Bei derartigen Belastungen
werden die einzelnen Rollladenstäbe, aus welchen die Rollladen zusammengesetzt sind,
relativ stark verbogen, durch diese Verbiegung besteht die Gefahr, dass die Endbereiche
dieser Rollladenstäbe, die in den beidseitigen Führungsschienen geführt sind, aus
diesen Führungsschienen herausgezogen werden, wodurch der entsprechende Rollladen
stark beschädigt werden und die Schutzfunktion der Gebäudeöffnung nicht mehr erfüllen
kann.
[0003] Die Veröffentlichung
EP 1 672 163 A1 zeigt eine Rollladenführung mit schwenkbaren seitlichen Haltern. Diese sind nicht
geeignet, grosse Windlasten aufzunehmen. Zudem ist der Aufbau und der Mechanismus
zur Verschwenkung dieser Halter sehr aufwändig.
[0004] Die Veröffentlichung
US 6 068 040 A1 zeigt einen Rollladen für ein Tor, dessen Seitenführungen und die darin geführten
Halterungen kompliziert aufgebaut sind. Ein optimales Gleiten der Halterungen in den
Führungen ist nicht gewährleistet, zudem können die Halterungen in den Führungen verkanten,
was eine Störung des Betriebs zur Folge haben kann.
[0005] Die Veröffentlichung
GB 24 10 523 A zeigt ebenfalls einen Rollladen mit kompliziert aufgebauten Seitenführungen, auch
hier ist ein optimales Gleiten nicht gewährleistet.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, einen Rollladen für eine
Gebäudeöffnung derart auszugestalten, dass er diese höheren Belastungen aufnehmen
kann, dass die Rollladenstäbe bei starker Durchbiegung nicht aus den seitlichen Führungsschienen
ausfahren können, dass ein optimales Gleiten der einzelnen Rollladenstäbe in den Führungsschienen
beim Öffnen und Schliessen erreicht wird, dass eine optimale Abstützung der Vorsprünge
auf den Anschlagflächen erhalten wird und dass sich für den aufgewickelten Rollladen
keine Durchmesservergrösserung ergibt. Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser
Aufgabe dadurch, dass die Rollladenstäbe jeweils aus einem Hohlprofil bestehen, dessen
Hohlraum mit einem Schaumstoff ausgeschäumt ist, dass der Einsteckbereich in den Hohlraum
des Rollladenstabes eingesteckt und mittels einer Klammer befestigt ist, dass sich
der gegen aussen gerichtete erste Vorsprung über einen mittleren Teilbereich der Breite
des Rollladenstabes erstreckt und der gegen innen gerichtete zweite Vorsprung aus
zwei Teilen gebildet ist, die sich jeweils über einen oberen Teilbereich und einen
unteren Teilbereich der Breite des Rollladenstabes erstrecken. Mit dieser Lösung kann
ein Rollladen massiv verstärkt werden, mit diesen Vorsprüngen an den Endbereichen
der Rollladenstäbe kann vermieden werden, dass die Rollladenstäbe auch bei starker
Durchbiegung aus den Führungsschienen ausfahren können, wodurch eine verbesserte Schutzfunktion
dieses Rollladens gewährleistet ist. Mit dieser Vorkehrung können die bis jetzt verwendeten
Rollladenstäbe, die kostengünstig hergestellt werden können, in unveränderter Weise
weiterhin verwendet werden, eine zu starke Durchbiegung der Rollladenstäbe bei hoher
Belastung wird durch die Vorsprünge, die an den Endbereichen der Rollladenstäbe angebracht
sind und welche in den Führungsschienen für den Rollladen festgehalten werden, vermieden.
Eine kostspielige Verstärkung der Rollladenstäbe wird hierdurch nicht erforderlich,
eine massiv grössere Belastung beispielsweise durch Winddruck kann durch eine derartige
Ausgestaltung der Rollladenstäbe in optimaler Weise aufgenommen werden.
[0007] Zudem wird erreicht, dass die einzelnen Rollladenstäbe in den Führungsschienen beim
Öffnen und Schliessen des Rollladens optimal gleiten können, die Führungsschienen
können in einfacher Weise gefertigt werden, die Anschlagflächen bilden eine optimale
Abstützung für die Vorsprünge.
[0008] Die Rollladenstäbe bestehen jeweils aus einem Hohlprofil, dessen Hohlraum mit einem
Schaumstoff ausgeschäumt ist. Diese Hohlprofile können in optimaler Weise durch Biegung
beispielsweise aus einem Aluminium-Blech
hergestellt werden, durch die Ausschäumung des Hohlraums ergibt sich mit einer geringen
Wandstärke des Hohlprofils eine gute Biegestabilität.
[0009] Die Vorsprünge sind an einem Endstück angebracht, welches einen Einsteckbereich aufweist,
welcher in den Hohlraum des Rollladenstabes eingesteckt und mittels einer Klammer
befestigt ist, wodurch eine kostengünstige Fertigung und eine einfache Montage erreichbar
ist.
[0010] Der gegen aussen gerichtete erste Vorsprung erstreckt sich über einen mittleren Teilbereich
der Breite des Rollladenstabes, der gegen innen gerichtete zweite Vorsprung ist aus
zwei Teilen gebildet, die sich jeweils über einen oberen Teilbereich und einen unteren
Teilbereich der Breite des Rollladenstabes erstrecken. Dadurch wird erreicht, dass
beim Aufwickeln des Rollladens, bestehend aus diesen miteinander gelenkig verbundenen
Rollladenstäben, die Vorsprünge nicht zusätzlich auftragend sind, so dass sich für
den aufgewickelten Rollladen keine Durchmesservergrösserung ergibt.
[0011] Eine flächige Abstützung der ersten und zweiten Vorsprünge auf den beiden Anschlagflächen
wird dann erreicht, wenn die beiden Anschlagflächen zueinander geneigt sind und einen
Winkel bilden, der bei etwa 160° liegt.
[0012] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0013] Es zeigt:
Fig. 1 und Fig. 2 in räumlicher Darstellung einen Rollladenstab mit einem Endstück,
das auf den Rollladenstab aufsetzbar ist und an welchen die Vorsprünge angebracht
sind;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch den Rollladenstab mit aufgesetztem Endstück entlang
Linie IV-IV gemäss Fig. 4;
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Endstück eines Rollladenstabes mit eingesetztem Endstück;
Fig. 5 und Fig. 6 in schematischer Darstellung die Abstützung der Vorsprünge des Rollladenstabes
in den Führungsschienen bei starker Durchbiegung des Rollladenstabes; und
Fig. 7 eine Ansicht auf eine Wickeltrommel mit aufgewickeltem Rollladen.
[0014] Aus den Fig. 1 und 2 ist der Endbereich eines Rollladenstabes 1 dargestellt. Dieser
Rollladenstab besteht aus einem Hohlprofil 2, der Hohlraum 3 dieses Hohlprofils 2
ist beispielsweise in bekannter Weise mit einem Schaumstoff ausgeschäumt. Üblicherweise
besteht dieses Hohlprofil aus Aluminium und wird aus einem Aluminiumblech durch Biegung
erhalten. An der oberen Längsseite 4 ist an diesem Rollladenstab 1 eine Umbiegung
5 angebracht, die die Form eines Hakens bildet. Die untere Längsseite 6 dieses Rollladenstabs
1 weist eine Längsnut 7 auf, die mit einem Halteteil 8 versehen ist. In bekannter
Weise wird die Umbiegung 5 eines Rollladenstabes 1 in die Längsnut 7 und den Halteteil
8 eines benachbarten Rollladenstabes eingehängt, wodurch der Rollladen gebildet wird.
[0015] In den stirnseitigen Endbereich 9 des Rollladenstabes 1 ist ein Endstück 10 eingesetzt,
wie später noch im Detail beschrieben wird. Dieses Endstück 10 weist einen ersten
Vorsprung 11 auf, der gegen die Aussenseite des Rollladens gerichtet ist, und der
über die gegen aussen gerichtete Oberfläche 12 des Rollladenstabes 1 vorstehend ist.
Das Endstück 10 ist mit einem zweiten Vorsprung 13 ausgestattet, der über die innere
Oberfläche 14 des Rollladenstabes 1 vorstehend ist.
[0016] Das Endstück 10 weist einen Einsteckbereich 15 auf, welcher in den Hohlraum 3 des
Rollladenstabes 1 eingesteckt und befestigt wird. Zur Befestigung kann beispielsweise
eine Klammer 16 dienen. Um diesen Einsteckbereich in den Rollladenstab 1 einstecken
zu können, ist in den Schaumstoff 17, mit welchem der Hohlraum 3 des Rollladenstabes
1 ausgeschäumt ist, eine Ausnehmung 18 eingelassen, um für den Einsteckbereich 15
des Endteils 10 den erforderlichen Platz zu schaffen.
[0017] Aus Fig. 3 ist der Querschnitt des Rollladenstabes 1 mit dem Hohlprofil 2 ersichtlich,
mit eingesetztem Endteil 10, welches über die Klammer 16 im Rollladenstab 1 gehalten
wird. Selbstverständlich wären auch andere geeignete Befestigungsarten möglich. Aus
dieser Fig. 3 ist ersichtlich, wie der erste Vorsprung 11, der am Endstück 10 angebracht
ist, über die äussere Oberfläche 12 des Rollladenstabes 1 vorsteht. Dieser erste Vorsprung
11 erstreckt sich nur über einen mittleren Teilbereich der Breite des Rollladenstabes
1. Ebenfalls ersichtlich ist der zweite Vorsprung 13, der aus zwei Teilen 19 und 20
gebildet ist, wobei sich der eine Teil 19 über einen oberen Teilbereich der Breite
des Rollladenstabs 1 erstreckt, während der zweite Teil 20 sich über einen unteren
Teilbereich der Breite des Rollladenstabes 1 erstreckt. Der erste Teil 19 und der
zweite Teil 20 des zweiten Vorsprungs 13 stehen über die innere Oberfläche 14 des
Rollladenstabes 1 vor.
[0018] Aus Fig. 4 ist ebenfalls ersichtlich, wie der Endteil 10 in den Rollladenstab 1 eingesetzt
ist und mit der Klammer 16 befestigt ist.
[0019] In den Fig. 5 und 6 sind die Führungsschienen 21 dargestellt, die in bekannter, nicht
dargestellter Weise jeweils seitlich in der Laibung einer Gebäudeöffnung befestigt
sind, und in welche der Rollladen, zusammengesetzt aus den einzelnen Rollladenstäben
1, in bekannter Weise eingesetzt und geführt ist. Die Führungsschiene 21 ist aus einem
U-Profil 22 gebildet. An dessen Schenkelenden 23 ist jeweils eine längsverlaufende
Verdickung 24 vorgesehen, in welcher jeweils eine Längsnut 25 angebracht ist. Die
beiden Längsnute 25 sind gegeneinander gerichtet, in jede Längsnut 25 ist ein T-förmiges
Profil 26 eingelegt, deren Oberseiten 27 des Querbalkens 28 des T-förmigen Profils
26 die Führungsflächen für die Rollladenstäbe 1 und demzufolge für den Rollladen bilden.
Diese T-förmigen Profile bestehen in vorteilhafter Weise aus einem Kunststoff, welcher
widerstandsfähig ist und gute Gleiteigenschaften aufweist
[0020] Innenseitig an der jeweiligen Verdickung 24 angebracht ist ein Steg 29, der längs
der Führungsschiene 21 verläuft. Diese Stege 29 weisen Anschlagflächen 30 auf, auf
welchen sich die Vorsprünge 11 bzw. 13 des Endstücks 10, der im Rollladenstab 1 befestigt
ist, abstützen können.
[0021] In Fig. 5 ist eine Situation dargestellt, bei welcher die Rollladenstäbe 1 nach aussen
durchgebogen werden. Hierbei stützt sich der zweite Vorsprung 13 des Endstücks 10,
der im Rollladenstab 1 befestigt ist, auf der Anschlagfläche 30 des Steges 29 ab,
ein Herausrutschen des Rollladenstabes 1 aus der Führungsschiene 21 wird dadurch vermieden.
[0022] Eine entsprechende Situation ist in Fig. 6 dargestellt, hierbei wird der Rollladen
mit den Rollladenstäben 1 gegen innen durchgebogen, beispielsweise durch einen sehr
starken Windstoss, der erste Vorsprung 11 stützt sich hierbei auf der Anschlagfläche
30 des Steges 29 ab, auch hierbei wird vermieden, dass der Rollladenstab 1 aus der
Führungsschiene 21 herausgleiten kann.
[0023] Wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die beiden Anschlagflächen 30,
die aussenseitig und innenseitig entlang der Führungsschiene 1 angeordnet sind, zueinander
geneigt, sie schliessen hierbei einen Winkel α ein, der bei etwa 160 ° liegt. Durch
diese Anordnung wird erreicht, dass sich die Vorsprünge 11 und 13 der Endteile 10
der durchgebogenen Rollladenstäbe 1 jeweils flächig auf diesen Anschlagflächen 30
abstützen, wodurch die Kraftübertragung optimaler ist.
[0024] Fig. 7 zeigt einen auf eine Wickeltrommel 31 aufgewickelten Rollladen, der aus ineinander
gehängte Rollladenstäben 1 gebildet wird. Aus dieser Ansicht ist ersichtlich, dass
die ersten Vorsprünge 11 und die zweiten Vorsprünge 13, die an den Endstücken 10 angebracht
sind, welche in die Rollladenstäbe 1 eingesetzt sind, sich auf den Wickel nicht störend
auswirken, der aufgerollte Rollladen erfährt durch diese Anordnung keine Durchmesservergrösserung.
Dies wird deshalb erreicht, weil der erste Vorsprung 11 sich nur über einen mittleren
Teilbereich der Breite des Rollladenstabes 1 erstreckt, während der zweite Vorsprung
13 sich jeweils über einen oberen Teilbereich und einen unteren Teilbereich der Breite
des Rollladenstabes 1 erstrecken.
[0025] Wie ebenfalls aus dieser Fig. 7 ersichtlich ist, müssen nicht alle Rollladenstäbe
1 mit Endstücken 10 ausgestattet sein, die erste Vorsprünge und zweite Vorsprünge
13 aufweisen. Oftmals genügt es, wenn beispielsweise jeder zweite Rollladenstab 1
eines Rollladens mit derartigen Endstücken 10 mit Vorsprüngen 11 und 13 ausgestattet
ist, um trotzdem die auftretenden Belastungen in optimaler Weise aufnehmen zu können,
je nach Konstellation der Rollladenstäbe 1 und der aufzunehmenden Belastung könnte
beispielsweise auch jeder dritte Rollladenstab 1 mit entsprechenden Endstücken 10
ausgestattet sein.
[0026] Mit dieser erfindungsgemässen Ausgestaltung der Rollladenstäbe 1 eines Rollladens
können hohe Belastungen aufgenommen werden, ohne dass teure Vorkehrungen getroffen
werden müssen.
1. Rollladen mit zwei seitlichen, in der Laibung einer Gebäudeöffnung befestigbaren Führungsschienen
(21) und einer beidseitig in Lagern drehbar getragenen Wickeltrommel (31), auf welche
der Rollladen, der aus miteinander über Gelenkmittel verbundenen Rollladenstäben (1)
gebildet ist, aufwickelbar und abwickelbar ist, welche Rollladenstäbe (1) jeweils
mit den beiden stirnseitigen Endbereichen (9), von denen mindestens einige jeweils
mit mindestens einem gegen aussen gerichteten, über die Oberfläche (12) des Rollladenstabes
(1) vorstehenden ersten Vorsprung (11), der sich mindestens über einen Teil der Breite
des Rollladenstabes (1) erstreckt, und mit mindestens einem gegen innen gerichteten,
über die Oberfläche (14) des Rollladenstabes (1) vorstehenden zweiten Vorsprung (13),
der sich mindestens über einen Teil der Breite des Rollladenstabes (1) erstreckt,
ausgestattet sind, in den Führungsschienen (21), die hierzu mit jeweils einer inneren
und äusseren längs der jeweiligen Führungsschiene (21) verlaufenden Führungsfläche
versehen sind, geführt und gehalten sind, wobei jede Führungsschiene (21) als U-Profil
(22) ausgebildet ist, an dessen Schenkelenden (23) jeweils eine längsverlaufende Verdickung
(24) vorgesehen ist, in welcher jeweils eine Längsnut (25) angebracht ist, die gegeneinander
gerichtet sind, in welche Längsnuten (25) ein T-förmiges Profil (26) eingelegt ist,
wobei die Oberseiten (27) des Querbalkens (28) des T-förmigen Profils (26) die Führungsflächen
bilden, und in den Führungsschienen (21) längs verlaufende Anschlagflächen (30) angebracht
sind, auf welchen sich die gegen die Mitte des Rollladenstabes (1) gerichteten Flächen
der ersten bzw. zweiten Vorsprünge (11, 13) abstützen können, wobei die Vorsprünge
(11, 13) an einem Endstück (10) angebracht sind, welches einen Einsteckbereich (15)
aufweist, wobei die Anschlagflächen entlang einem Steg (29) verlaufen, welcher an
jeweils einer Verdickung (24) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollladenstäbe (1) jeweils aus einem Hohlprofil (2) bestehen, dessen Hohlraum
(3) mit einem Schaumstoff ausgeschäumt ist, dass der Einsteckbereich (15) in den Hohlraum
(3) des Rollladenstabes (1) eingesteckt und mittels einer Klammer (16) befestigt ist,
dass sich der gegen aussen gerichtete erste Vorsprung (11) über einen mittleren Teilbereich
der Breite des Rollladenstabes (1) erstreckt und der gegen innen gerichtete zweite
Vorsprung (13) aus zwei Teilen (19, 20) gebildet ist, die sich jeweils über einen
oberen Teilbereich und einen unteren Teilbereich der Breite des Rollladenstabes (1)
erstrecken.
2. Rollladen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anschlagflächen (30) zueinander geneigt sind und einen Winkel (α) bilden,
der bei etwa 160° liegt.
1. Roller shutter with two lateral guide rails (21), able to be fixed in the soffit of
a building opening, and a winding drum (31) rotatably borne on both sides in bearings,
on which drum the roller shutter, which is made up of roller shutter members (1) connected
to one another via articulation means, is able to be wound up and wound down, which
roller shutter members (1) are each provided with the two frontal end regions (9),
of which at least some end regions are provided with at least one outwardly directed
first protrusion (11) protruding beyond the surface (12) of the roller shutter member
(1), which protrusion extends at least over a portion of the width of the roller shutter
member (1), and with at least one inwardly directed second protrusion (13) protruding
over the surface (14) of the roller shutter member (1), which protrusion extends over
a portion of the width of the roller shutter member (1), are guided and held in the
guide rails (21), which are each provided, for this purpose, with an inner and outer
guide surface running along the respective guide rail (21), whereby each guide rail
(21) is designed as U section (22), on whose arm ends (23) a longitudinally running
thickening (24) is provided in each case in which a longitudinal slot (25) is made
in each case, which slots are directed toward one another, in which longitudinal slots
(25) a T-shaped section (26) is inserted, whereby the surfaces (27) of the crosspiece
(28) of the T-shaped section (26) form the guide surfaces, and provided in the guide
rails (21) are longitudinally running stop surfaces (30), on which the surfaces turned
toward the centre of the roller shutter member (1) of the first or respectively second
protrusions (11, 13) are able to support themselves, whereby the protrusions (11,
13) are made on an end piece (10) which has an insertion region (15), whereby the
stop surfaces run along a bar (29), which is provided on each thickening (24), characterized in that the roller shutter members (1) are each composed of a hollow section (2), whose hollow
space (3) is filled with a foam material, in that the insertion region (15) is inserted into the hollow space (3) of the roller shutter
member (1) and is fixed by means of a clip (16), in that the outwardly directed protrusion (11) extends over a central portion of the width
of the roller shutter member (1) and the inwardly directed second protrusion (13)
is formed by two parts (19, 20), which extend over an upper portion and a lower portion,
respectively, of the width of the roller shutter member (1).
2. Roller shutter according to claim 1, characterized in that the two stop surfaces (30) are inclined with respect to one another and form an angle
(α), which is approximately 160°.
1. Volet roulant comportant deux rails de guidage latéraux (21), pouvant être fixés dans
l'embrasure d'une ouverture de bâtiment, et un tambour d'enroulement (31) porté de
manière rotative des deux côtés dans des paliers, sur lequel tambour le volet roulant,
qui est composé de lattes (1) reliées les unes aux autres via des moyens d'articulation,
peut être enroulé et déroulé, lesquelles lattes (1) sont chacune munies des deux zones
d'extrémités frontales (9), parmi lesquelles au moins certaines zones d'extrémité
sont pourvues d'au moins une première protubérance dirigée vers l'extérieur (11) faisant
saillie au-delà de la surface supérieure (12) de la latte (1), laquelle protubérance
s'étend au moins sur une partie de la largeur de la latte (1), et d'au moins une deuxième
protubérance dirigée vers l'intérieur (13) faisant saillie au-delà de la surface inférieure
(14) de la latte (1), laquelle protubérance s'étend sur une partie de la largeur de
la latte (1), sont guidées et maintenues dans les rails de guidage (21), qui sont
munis, à cette fin, respectivement d'une surface de guidage interne et externe s'étendant
le long de chaque rail de guidage (21) respectif, chaque rail de guidage (21) étant
conçu une section en forme de U (22), aux extrémités des branches (23) de laquelle
sont prévus respectivement des renflements (24) s'étendant longitudinalement, et dans
lesquels sont respectivement aménagées des rainures longitudinales (25), lesquelles
rainures sont dirigées l'une envers l'autre, dans lesquelles rainures longitudinales
(25) une section en forme de T (26) est insérée, les surfaces externes (27) de la
traverse (28) de la section en forme de T (26) formant les surfaces de guidage, et
des surfaces de butée (30) étant aménagées dans rails de guidage (21), s'étendant
longitudinalement dans le sens de ces derniers, et sur lesquelles les surfaces des
premières ou respectivement deuxièmes protubérances (11, 13) orientées en direction
du centre de la latte (1), peuvent venir en appui, les protubérances (11, 13) étant
disposées sur une pièce d'extrémité (10), qui présente une zone d'insertion (15),
les surfaces de butée s'étendant le long d'une entretoise (29), qui est aménagée au
niveau de chaque épaississement (24), caractérisé en ce que les lattes (1) sont chacune composées d'un profil creux (2), dont l'espace intérieur
(3) est rempli d'un matériau en mousse, en ce que la zone d'insertion (15) est insérée dans l'espace intérieur (3) de la latte (1)
et est fixée au moyen d'une agrafe (16), en ce que la protubérance dirigée vers l'extérieur (11) s'étend sur une partie centrale de
la largeur de la latte (1) et la deuxième protubérance dirigée vers l'intérieur (13)
est formée de deux parties (19, 20), lesquelles s'étendent respectivement sur une
partie supérieure et une partie inférieure de la largeur de la latte (1).
2. Volet roulant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les deux surfaces de butée (30) sont inclinées par rapport l'une à l'autre et forment
un angle (a), qui est approximativement de 160°.