| (19) |
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(11) |
EP 2 282 963 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.12.2011 Patentblatt 2011/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.05.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/055393 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/141220 (26.11.2009 Gazette 2009/48) |
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| (54) |
PERSONENBEFÖRDERUNGSVORRICHTUNG, INSBESONDERE FAHRTREPPE ODER FAHRSTEIG, MIT EINEM
HANDLAUF BZW. HANDLAUF FÜR EINE FAHRTREPPE ODER EINEN FAHRSTEIG
PERSON CONVEYING DEVICE, IN PARTICULAR ESCALATOR OR MOVING SIDEWALK, COMPRISING A
HANDRAIL, AND HANDRAIL FOR AN ESCALATOR OR A MOVING WALKWAY
DISPOSITIF DE TRANSPORT DE PERSONNES, NOTAMMENT ESCALIER ROULANT OU TAPIS ROULANT,
COMPORTANT UNE MAIN COURANTE ET MAIN COURANTE D'ESCALIER ROULANT OU DE TAPIS ROULANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
21.05.2008 EP 08156610
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Inventio AG |
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6052 Hergiswil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MATHEISL, Michael
A-2331 Vösendorf (AT)
- ILLEDITS, Thomas
A-2491 Neufeld (AT)
- NOVACEK, Thomas
A-2320 Schwechat (AT)
- FRITZ, Martin
A-8772 Traboch (AT)
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| (74) |
Vertreter: Blöchle, Hans et al |
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Inventio AG,
Seestrasse 55
Postfach 6052 Hergiswil 6052 Hergiswil (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2004/108581 CH-A- 557 295
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WO-A-2007/055693 US-A1- 2006 260 906
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Personenbeförderungsvorrichtung in Form einer Fahrtreppe
oder eines Fahrsteiges. Die Personenbeförderungsvorrichtung ist mit einem Handlauf
oder zwei Handläufen ausgestattet.
[0002] Unter einem Handlauf versteht man eine Einrichtung an einer Balustrade, die an (einer
oder) beiden Seiten der Fahrtreppe oder des Fahrsteiges angeordnet ist. An dieser
Balustrade wird eine Handlauf- oder Griffleiste entlanggeführt, und zwar mit der gleichen
Geschwindigkeit, mit der sich die Fahrtreppe oder der Fahrsteig bewegt. Dadurch bietet
die Griffleiste für eine sich auf der Beförderungsvorrichtung befindliche oder hiervon
auf- oder absteigende Person eine Stütze bzw. einen Handhaltegriff.
[0003] Als wesentlicher Bestandteil einer Personenbeförderungsvorrichtung - man denke an
öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Bahnhöfe oder Kaufhäuser - hat ein Handlauf
neben einer hohen Funktionstüchtigkeit auch hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen.
Bekannte Handläufe bestehen aus endlosen Gummibändern, in welche Stahllitzen bzw.
Stahldrähte einvulkanisiert sind.
[0004] In der Regel weist ein Handlauf ein Zugmittel auf, mit dessen Hilfe er von einem
Antrieb durch eine Führung gezogen wird. Die Führung läuft entlang einer Balustrade,
die an (einer oder) beiden Seiten der Fahrtreppe oder des Fahrsteiges angeordnet ist.
Das Zugmittel, aber auch der Handlauf selbst, muss flexibel sein oder aus Gliedern
bestehen, damit ein fahrtreppenmässiger Umlauf um die Balustrade beschrieben werden
kann. Dieser Umlauf besteht aus verschiedenen Bögen und Halbkreisen bzw. Halbellipsen
sowie Umschlingungen der Antriebsräder.
Die gattungsbildende
CH 557295 offenbart einen Handlauf, der aus U-förmigen Segmenten gebildet ist, die über eine
Kette angetrieben sind. Die Kette bildet hier das als Zugträger ausgebildete Zugmittel.
Die einzelnen Segmente des Handlaufes sind auf die Kette lediglich aufgesetzt, wobei
jeweils ein Kettenglied in einer entsprechenden Aussparung eines Segments zu liegen
kommt. Die Führung erfolgt dadurch, dass mit der Balustrade ein U-förmiges Trägerprofil
verbunden ist, an dem eine Schiene bzw. Führungsschiene angeordnet ist. Auf dieser
Schiene bzw. Führungsschiene fährt bzw. rollt die Transportkette bzw. Kette ab. Diese
Schiene besteht aus einem elastischen Kunststoff. Die Führung der Segmente erfolgt
hier also mittelbar über die Kette. Ein Abziehen der Segmente des Handlaufes von der
Kette wird dadurch verhindert, dass die Innenseiten des U-förmigen Trägerprofils Stege
aufweisen, an denen Seitenführungen befestigt sind. Unterhalb der Seitenführungen
sind abgewinkelte Enden der U-förmigen Segmente vorgesehen, die an den Seitenführungen
zur rückhaltenden Sicherungslage bzw. Anlage kommen, wenn jemand versucht, die Segmente
nach oben abzuziehen.
Nachteilig ist bei dieser Handlauf-Anordnung, dass diese spezielle Ausbildung der
Kettenführung sowie der Seitenführung eine schlechtere Führungsfähigkeit zur Folge
hat. Im Normalbetrieb, wenn die U-förmigen Segmente nach unten belastet sind, erfolgt
die Führung über die Kette und die Führungsschiene, im umgekehrten Fall, wenn die
Segmente nach oben belastet sind, aber über die zu kleinen Seitenführungen und die
abgewinkelten Enden der U-förmigen Segmente selbst. Durch die unvermeidlichen Fertigungstoleranzen
lassen sich die U-förmigen Segmente hoch und stark anheben bzw. um ein deutlich wahrnehmbares
Maß nach oben bewegen, was bei vielen Fahrgästen ein Gefühl der Unsicherheit auslöst.
Ausgehend von der
CH 557295 stellte sich die Aufgabe, eine Personenbeförderungsvorrichtung mit einem Handlauf
zu schaffen, der die beschriebenen Nachteile nicht aufweist. Es sollte ein Handlauf
geschaffen werden, der darüber hinaus kostengünstiger, einfacher aufgebaut und griffförmiger
bzw. ergonomisch verbessert ist. Des Weiteren sollte der Handlauf spezielle Sicherheitsanforderungen
einhalten und neue Komfortanforderungen für den Benutzer übertreffen.
[0005] Der Erfinder erkannte, dass die Führungsflächen, die gemäß der
CH 557295 zwischen der Balustraden-Oberseite und dem Zugmittel bzw. Zugträger ausgebildet sind,
keinen Beitrag zur Laufruhe liefern. Daraus folgend wurden neue Führungsflächen, vor
Schmutz und Staub geschützt, in die Griffleiste revers eingebaut. Die Führung des
Handlaufes ist dadurch erfindungsgemäss in die Griffleiste integriert. In Weiterführung
ist der Handlauf aus nur zwei Einzelteilen aufgebaut, aus einer Griffleiste und einem
Zugmittel, die überdies eine stabile Führung ergeben und ermöglichen.
[0006] Die Griffleiste kann beispielsweise spritzgegossen sein. Hierbei kann sie aus einem
Kunststoff- Material gespritzt bzw. gegossen sein, das eine Anfertigung - in ihrer
Längsrichtung - nicht nur aus einzelnen Segmenten, sondern auch aus einem einzigen
Stück ermöglicht. Bei dieser Ausführung muss das Zugmittel äusserst flexibel sein
und eine leichte Umlenkung ermöglichen. Hierbei kommt eine Anfertigung in Betracht,
die schon fabriksseitig an ihrer Nahtstelle verbunden ist und als fertiger Griffleisten-Ring
an den Montageort geliefert wird. Es kommt jedoch auch von vornherein eine Herstellung
eines Ringes und nicht eines offenen Griffleisten-Bandes in Betracht, das noch später
zu einem Griffleisten-Ring geschlossen werden muss. Des Weiteren kommt aber auch eine
Montage vor Ort in Frage, beispielsweise mittels einer überlappenden Verbindung, die
nicht aufträgt und eine glatte Anschlussstelle gewährleistet. Letztere ist insbesondere
auf der Griffleisten-Oberseite erforderlich, sodass keine Verletzungsgefahr für die
beförderten Personen besteht.
[0007] Die Griffleiste kann - in ihrem Querschnitt gesehen - aus einem einzigen Material
als volles oder halbvolles oder hohles oder aber auch teilweise hohles, mit Stegen
verstrebtes, Profil gefertigt sein. Das gewählte Material wird hierbei einen Konsens
bzw. eine Verschmelzung von vorteilhaften Eigenschaften darstellen, um gleichzeitig
die geforderten bzw. erwünschten bzw. angestrebten Materialerfordernisse möglichst
gut zu erfüllen.
[0008] Im Falle einer längs einstückigen Ausgestaltungsvariante muss das Material biegsam
sein, um die Bögen und Kurven des Umlaufes beschreiben zu können.
Gleichzeitig muss es aber auch so geschmeidig sein, dass die Bögen und die wechselnde
Biegebeanspruchung keine Risse verursachen. Im Falle eines Rollenantriebes muss das
Material eine ausreichende Reibfestigkeit aufweisen, die den Schub der antreibenden
Rolle/Rollen aushält.
Die Führungsflächen müssen verschleissfest, abriebfest und hart sein und gute Gleiteigenschaften
aufweisen.
Die Grifffläche muss haptisch angenehm sein und einen sicheren Griff ermöglichen.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen Griffleiste sieht
somit vor, den teilweise gegensätzlichen Materialerfordernissen besser zu genügen,
indem eine Griffleiste geschaffen wurde, die zwar nach wie vor in ihrem Querschnitt
einstückig ausgeformt ist, aber aus einem Material-Compound mit zwei, drei oder mehreren
Materialien besteht. Dieses können beispielsweise zwei oder drei unterschiedliche
Kunststoffarten bzw. Kunststoffvarianten sein, die in einem gemeinsamen Spritzgiessverfahren
so gespritzt werden, dass z.B. die Führungsflächen aus einem sehr abriebfesten, sehr
gut gleitfähigen Kunststoff bestehen und das restliche Querschnittsprofil der Griffleiste
aus einem biegsamen und haptisch angenehmen Kunststoff gebildet ist. Als verschleissfester
und gleitfreudiger Kunststoff ist unter anderem PAS
®-LXY der Firma Faigle aus Hard/Österreich gut geeignet. Aber auch PTFE bzw. Teflon
bzw. Polytetrafluorethylen bzw. POM-PTFE 18 Silc2, PA6.6 PTFE 18 Silc2, PA6-PTFE 13
Silc2, PA6.6 PTFE20, PA12 PTFE 18 Silc2, PPS PTFE15 GF30, PAI PTFE20, PPSO PTFE20,
PPSU PTFE20, PPE PTFE18, POM-PTFE 18, POM-PTFE 20, POM-PTFE 25, usw. Generell ist
es erfindungsgemäss bevorzugt, ein Material zu verwenden, dessen Reibungskoeffizient
in einem Bereich von 0,05 bis 0,35, vorzugsweise bei 0,10 bis 0,15, liegt. Generell
sind vorzugsweise Teflon -Kunststoffe bzw. Polytetrafluorethylen -Kunststoffe und/oder
NANO- Gleitlacke bzw. NANO- Gleitkunststoffe bzw. NANO- Gleitteile bzw. NANO-Gleitteilchen
zu verwenden.
[0010] Eine weiterhin bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen Griffleiste
sieht einen Material-Compound aus drei oder mehreren unterschiedlichen Materialien
vor. Hierbei können die Führungsflächen aus einem wie oben beschriebenen Teflon -Gleitmaterial
bestehen, der Grundkorpusbereich der Griffleiste hingegen aus einem, das die strukturellen
Erfordernisse (Biegewechseleigenschaften, Zugfestigkeit) optimal erfüllt, und der
Mantelbereich bzw. Deckbereich der Griffleiste wiederum aus einem weichen und haptisch
angenehmen Material. Der Griffleisten-Grundkorpusbereich ist vorzugsweise aus einem
Kunststoff ausgeformt, dessen Biegefestigkeit in einem Bereich von 30 bis 185 N/mm
2, vorzugsweise bei 50 bis 95 N/mm
2 liegt, auch Werte von 15 bis 30 N/mm
2 sind vorstellbar.
[0011] Die Materialeigenschaften des Deckbereichs einer erfindungsgemässen Griffleiste betreffend,
werden haptisch angenehme Materialien ausgewählt. Vorzugsweise Soft-Touch Oberflächen
und/oder Foam Skin Oberflächen- Material. Dieses bedeutet einerseits, dass die taktile
Empfindung beim Anfassen keine übermässigen Reize auslöst. Dieses betrifft z.B. die
Rauheit, die Hand- Gleiteigenschaften, die Temperatur, die Wärmeleitfähigkeit und
aber auch die Fähigkeit, Feuchtigkeit und Fett aufzunehmen. Andererseits jedoch muss
der Deckbereich der Griffleiste den Sicherheitsanforderungen genügen. Man denke hierbei
insbesondere an die Flammschutzeigenschaften bzw. Brandschutzeigenschaften und die
Rutscheigenschaften des Materials. Ist das Material zu rutschig, dann gibt es im schrägen
Teil der Fahrtreppe zu wenig Halt. Ist es hingegen zu rutschfest, so birgt das Unfallgefahren
und Handhabungsprobleme, beispielsweise mit daran haften bleibenden Kleidungsstücken
oder Gepäckstücken. Die Griffleisten-Decklage ist vorzugsweise aus einem anderen Kunststoff
ausgeformt, dessen Rauheit in einem Bereich von 0,4 bis 8 µm, vorzugsweise bei 2 µm
liegt und/oder dessen spezifische Wärmeleitfähigkeit λ in einem Bereich von 0,05 bis
0,5 W/mK, vorzugsweise bei 0,2 bis 0,3 W/mK liegt.
[0012] Grundsätzlich kommen für eine erfindungsgemässe Griffleiste folgende Materialien
in Betracht: Kunststoffe wie z.B.: PA (Polyamid), PA6 (Perlon
®), POM (Polyoxymethylen, z.B. Delrin
®), PEEK (Polyetheretherketon), PAS (Polyarylensulfid), PE (Polyethen), PUR (Polyurethan),
PP (Polypropen), PVDF (Polyvinylidenfluorid), PTFE (Polytetrafluorethylen); Naturfasern
oder Faserverbundstoffe oder GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff) oder CFK (kohlenstofffaserverstärkter
Kunststoff) oder Presszement oder Faser-Matrix oder Polytron oder Prepregs (vorimprägnierte
Fasern) oder Spritzkeramik oder Hanfzement oder Recyclingmaterial oder Kombinationen
der aufgezählten Materialien.
[0013] Des Weiteren ist es vorgesehen, eine erfindungsgemässe Griffleiste, sei es aus nur
einem Material bestehend oder aus einem Material-Compound, aus feuerfesten bzw. "selbstverlöschenden"
Materialien auszubilden. In Betracht kommt PAS-PVDF der Firma Faigle aus Hard/Österreich
oder hier insbesondere ein Kunststoff namens Wytex
® der Firma Monahan Filaments aus Middlebury/Vermont/USA.
[0014] Die Materialien der Griffleiste, alle drei Materialien oder insbesondere das Material
der Decklage, können weiterhin erfindungsgemäss folgende Zusatzaufgaben erfüllen:
- Verhinderung von Reibungselektrizität
- Geräuschdämmung
- Kälte- bzw. Wärmeisolierung
- Einhaltung von Hygienemassnahmen bzw. Hygienevorschriften, bezüglich guter Reinigung
und Reinhaltung aber auch Desinfiziermöglichkeit und einer denkbaren Durchsetzung
des Materials mit Nano-Silber-Partikeln, und weiters eine gezielte machbare Verspiegelung
bzw. Verchromung bzw. Metallisierung des Deckmaterials.
[0015] Das Querschnittsprofil einer erfindungsgemässen Griffleiste kann ergonomisch verbessert
ausgeformt sein, indem beispielsweise Wölbungen und Ausnehmungen sich einer aufliegenden
Handfläche und beispielsweise dem umschliessenden Daumen besser anpassen. Eine bevorzugte
Ausgestaltung sieht vor, eine verbesserte Greifmöglichkeit für Kinder zu bieten, indem
eine vom Durchmesser kleinere und von tiefer unten besser greifbare Leiste in die
Griffleiste integriert ist.
[0016] Die Oberfläche der Griffleiste kann rau, glatt, geriffelt oder gerändelt ausgeführt
sein. Des Weiteren kann sie beschichtet, lackiert oder gefärbt sein oder als eine
PVD-Oberfläche ("Physical Vapor Deposition" = physikalische Gasphasenabscheidung),
als eine metallisierte (beispielsweise mit Chrom bedampfte) Oberfläche, oder als eine
DLC- ("Diamondlike Carbon" = diamantähnliche Schutzschicht aus Kohlenstoff) oder Plasma-
oder Nano-Oberfläche ausgestaltet sein.
[0017] Des Weiteren weist die Oberfläche gemäss einer weiterhin bevorzugten Ausgestaltung
eines erfindungsgemässen Handlaufes Führungsrillen in Form von Nuten auf, in die entsprechende
Gegenführungen bzw. Spurkränze bzw. Seitenführungen auf den Rollen hineinpassen. Eine
erfindungsgemässe Personenbeförderungsvorrichtung weist nämlich in einer bevorzugten
Ausgestaltung einen Handlauf-Umlauf auf, der an der Balustraden-Oberseite durch das
formschlüssige Ineinandergreifen von zueinander komplementären Führungsflächen geführt
ist, aber an der Unterseite der Balustrade ist der Handlauf mit Rollen unterstützt.
Mindestens eine dieser Rollen ist als Spurrolle ausgelegt. Der Antrieb des Handlaufes
kann über ein oder mehrere Räder erfolgen. Neben Spurrollen bzw. Rollen sind aber
auch andere Rückführungen denkbar, und auch nicht nur, wie eben beschrieben, an der
Balustraden-Unterseite selbst, sondern auch in einem Sockelbereich der Balustrade
oder darunter, versenkt im Bereich des Tragwerkes bzw. Fachwerkes der Fahrtreppe oder
des Fahrsteiges.
[0018] Die Führung der Handlauf-/Griffleiste an der Balustraden-Oberseite betreffend sind,
wie schon erwähnt, erfindungsgemäss formschlüssig ineinandergreifende und komplementäre
Führungsflächen an der Balustraden-Oberseite und an den Griffleisten ausgebildet.
Dieses bedeutet, dass die Balustraden-Oberseite selbst in einer Minimalversion als
ein drei Führungsflächen aufweisendes Rechteck ausgebildet ist. Die dann dementsprechend
auch nur drei komplementären Führungsflächen der Griffleiste umschliessen die Balustrade
so, dass die Griffleiste auf der oberen Fläche der Balustrade zu liegen kommt und
die seitlichen Flächen eine seitliche Führungsabstützung geben.
[0019] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen Handlauf-Führung
sieht jedoch vor, dass die Griffleiste mittels einer Kraftanwendung (gegen die Spurkränze
der Spurrolle bzw. Rolle) nicht seitlich verschoben werden kann. Hierfür sind weitere
Führungsflächen vorgesehen, die wie eine Nut-und-Feder-Verbindung ineinandergreifen.
[0020] Es ist erfindungsgemäss auch möglich, eine Handlauf-Führung vorzusehen, die nur an
den Seitenflächen der Balustrade - auch vertikal stützende - Führungsflächen hat.
Diese Ausgestaltungsvariante hat insbesondere den Vorteil, dass zwischen der Griffleisten-Unterseite
und der Balustraden-Oberseite ein Zwischenraum gelassen werden kann, sodass sich die
Umlaufgeschwindigkeit des Handlaufs nicht verringern kann, wenn beispielsweise eine
Person sich fest aufstützt oder ein schweres Gepäckstück daraufgestellt wird.
[0021] Eine weiterhin bevorzugte Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemässen Handlauf-Führung
sieht zur Vermeidung von Geschwindigkeitsverringerungen aufgrund erhöhter Reibungswerte
kleine Rollen bzw. Nadellager bzw. Nadelrollen-Flachbänder bzw. Zylinderrollen-Flachbänder
in den Führungsflächen vor.
[0022] Die bisher beschriebenen Ausgestaltungsvarianten von erfindungsgemässen Handlaufleisten
haben eine Ausformung der Balustraden-Oberseite selbst mit Führungsflächen offenbart.
Es ist jedoch auch denkbar, die Balustraden-Oberseite ohne Führungsflächen zu gestalten
und aber eine Führungsschiene daraufzumontieren.
[0023] Jedenfalls egal, ob die Balustraden-Oberseite selbst mit Führungsflächen ausgestattet
ist oder eine Führungsschiene darauf montiert ist, kann das Querschnittsprofil der
Führungsflächen an der Balustraden-Oberseite positiv oder negativ sein. Das Querschnittsprofil
der Führungsflächen an der Griffleisten-Unterseite ist jeweils hierzu komplementär.
Die Tatsache, dass die Führung im Unterschied zu herkömmlichen Handlauf-Aufbauten
auch in der Balustrade negativ und direkt in der Griffleiste positiv ausgestaltet
werden kann, eröffnet die Möglichkeit, nach besseren, sichereren Führungen zu suchen,
die je nach Bedarf und verwendeten Materialien weniger Einklemmgefahr bergen.
[0024] Eine erfindungsgemässe Handlaufleiste kann, wie oben schon erwähnt, längs aus einem
Stück oder aus mehreren Segmenten bestehen. Im Falle einer Ausgestaltung mit einzelnen
Segmenten bietet es sich an, die bei den Bögen bzw. bei der Umlenkung der Handlaufleiste
aufklaffenden Zwischenräume mit einer biegsamen und reversibel dehnbaren Ummantelung
zu versehen. Eine Kombination von biegsamen Segmenten jedoch, zusammen mit der biegsamen
und reversibel dehnbaren Ummantelung, stellt eine weiterhin bevorzugte Ausgestaltungsvariante
dar. Sie bietet den Vorteil, dass die Biegsamkeit der Segmente nicht so hoch wie bei
der einstückigen Griffleisten-Variante ohne Ummantelung sein muss, gleichzeitig jedoch
die Ummantelung wegen der Biegsamkeit der Segmente nicht so weit klaffende Zwischenräume
überdecken muss.
[0025] Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Handlaufes
ist diese biegsame und reversibel dehnbare Ummantelung aus einem nicht brennbaren
Material gefertigt. Auch hierfür, wie schon oben erwähnt für die Griffleiste selbst
(ohne Ummantelung), wird bevorzugt der Kunststoff Wytex
® der Firma Monahan Filaments aus Middlebury/Vermont/USA verwendet. Insbesondere die
flammhemmenden Kunststoffe Wytex
® FR-H und Wytex 6 enthalten keine Halogene und kein Phosphor. Diese Kunststoffe weisen
alle vorteilhaften Steifheits- und Festigkeitseigenschaften von Nylon oder Polyamid
auf und zusätzlich den Vorteil einer sehr geringer Toxizität, Ätzwirkung und Rauch-Dichte.
Weiters ist das Material selbstverlöschend und feuerfest und brandhemmend. Die Entflammbarkeits-Rate
entspricht beim Test der Underwriters Laboratories UL 94 bei 0.75 mm Dicke der Klasse
V0, (man spricht: V-Null). Dieses bedeutet nichts anderes, als dass eine Probe der
genannten Materialdicke vertikal eingespannt wird und nach einer Aussetzung an eine
offene Flamme innerhalb weniger als 10 Sekunden selbstverlöscht. Dadurch ist eine
Selbstverlöschung bewiesen und eine Brandhemmung ist extrem gegeben.
Darüber hinaus haben diese Kunststoffe ausgezeichnete elektrische Isoliereigenschaften
während der Einhaltung von hoher mechanischer Festigkeit. Die Hauptmerkmale des Basismaterials
sind folgende:
- Dichte 1.16 kg/dm3
- Schlagzähigkeit nach Izod 40 J/m2
- Reiss-/Streckfestigkeit 75 N/mm2
- Spezifische Dehnung 10%
- Biegefestigkeit 95 N/mm2
- Elastizitätsmodul 2300 N/mm2
- Kriechstromfestigkeit >600 V
- Verformungstemperatur 190 Grad Celsius
- Sauerstoffindex 34%
- Entflammbarkeits-Rate nach UL 94 bei 0.75 mm entspricht: V0
- Toxizitäts-Index 38
- Optische Rauch-Dichte 75(F)/50(NF) Dm
- Ätzwirkung des Rauchs 8 pH.
Es wird ausdrücklich auf eine mögliche Kombinierbarkeit der Lehre dieser Anmeldung
mit der Lehre einer zeitgleich von der gleichen Anmelderin eingereichten Anmeldung
(Handlauf für eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig) verwiesen. Dort ist ein Handlauf
mit noch weiter bzw. weiterführenden bzw. mehr bzw. mehrfach verbesserten Materialeigenschaften
und Sicherheitseigenschaften offenbart.
[0026] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Personenbeförderungsvorrichtung
beziehungsweise des entsprechend ausgestalteten Handlaufes, bilden die Gegenstände
der abhängigen Ansprüche.
[0027] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert.
[0028] Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Gleiche Bezugszeichen
bedeuten gleiche Bauteile, Bezugszeichen mit unterschiedlichen Indizes geben funktionsgleiche
oder ähnliche Bauteile an.
Es zeigen dabei
FIG. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemässen Personenbeförderungsvorrichtung;
FIG. 2 eine Schnittdarstellung entlang der Schnittachse A-A aus Fig. 1 eines erfindungsgemässen
Handlaufes sowie den Zusammenbau und Einbau des Handlaufs;
FIG. 3 eine Führung der Griffleiste mittels Führungsrollen;
FIG. 4 weiterhin bevorzugte Ausformungen der Griffleiste und
FIG. 5 schematische Darstellung der Segmentspaltänderung im Bogen bzw. Handlaufbogen.
[0029] In Fig. 1 ist beispielhaft für eine Personenbeförderungsvorrichtung 1 eine Fahrtreppe
aus einer stark schematisierten Seitenansicht gezeigt. Sie befördert Personen von
einer Ebene E1 auf eine Ebene E2 oder umgekehrt. Hierfür hat sie einen Unterbau, der
aus einem Umlauf für einzelne Stufen 22 besteht, und einen Oberbau, der im Wesentlichen
aus einem Handlauf 2 um eine Balustrade 6 gebildet ist. Der Handlauf 2 ist dadurch
in der Lage, mit einer Auf- oder Abwärtsbewegung der Stufen 22 mitzulaufen, indem
eine Griffleiste 3 an einer Balustraden-Oberseite 7 in einer Führung 4 bzw. Handlaufführung
4 mittels ausgebildeter Führungsflächen 5 an einer Griffleisten-Unterseite 10 entlangläuft.
An einer Balustraden-Unterseite 19 ist die Griffleiste 3 z.B. mit Rollen 20a-20c,
21 umgelenkt. Die Rückführung der Griffleiste 3 ist hier optional mit Rollen an der
Balustraden-Unterseite dargestellt. Die Rolle 21 ist als Spannrolle gemäss einer Verstellrichtung
23, die mittels eines Doppelpfeils angezeigt ist, verstellbar ausgebildet. Ein Antrieb
8, gebildet aus zwei gegenüberliegenden Rollen, von denen mindestens eine antreibend
ist, dreht die Griffleiste 3 in der aus der Führung 4 und den Rollen 20a-20f und 21
gebildeten Umlaufbahn, je nach Aufwärts- oder Abwärts-Beförderungsrichtung im oder
gegen den Uhrzeigersinn. Eine Schnittachse A-A ist durch den oberen Teil des Handlaufes
2 sowie der Griffleiste 3 und der Führung 4 bzw. Handlaufführung 4 gelegt.
[0030] Fig. 2 zeigt schematisch als Schnittdarstellung gemäss der Schnittachse A-A aus Fig.
1, wie eine Führung 4 bzw. Handlaufführung 4 erfindungsgemäss ausgestaltet sein kann,
nämlich, indem die Balustrade 6c an ihrer Balustraden-Oberseite 7 ein positives Querschnittsprofil
15a in Form von Führungsflächen 5a-5e ausbildet. Die Griffleiste 3 bzw. 3c wird mittels
eines Zugmittels 9c in einer Längsrichtung 14 aus der Papierebene heraus oder hinein
gezogen. Die Griffleiste 3, 3c bildet mittels Führungsflächen 11a-11g ein negatives
Querschnittsprofil 15b aus. Die Balustrade kann voll ausgebildet sein, sie kann jedoch
auch hohl sein oder nur aus einer senkrecht stehenden Platte oder Scheibe oder Paneel
oder Füllung oder Füllwand bestehen, auf deren Oberkante das Querschnittsprofil 15a
sitzt. Das Zugmittel kann verschiedenartig ausgeführt sein, z.B.: Riemen, Tragriemen,
Kette, Aramidgürtel, Zahnriemen, Poly-V-Riemen, Pfeilzahnriemen, Transportkette, usw.....
[0031] Weiters zeigen Fig. 2, bzw. übergreifend beschrieben die Figuren 2a bis 2c einen
Handlauf 2c bzw. Griffleiste 3c im Querschnitt, nach Schnittachse A-A. Auf der Balustrade
6c ist ein Führungsprofil 24 angeordnet, das in der Führung 4 Aufnahme findet. Das
Zugmittel 9c ist in die Griffleiste 3c integriert, mittels einer hierfür ausgeformten
Aufnahme 32. Die Griffleiste 3c weist optional obere Verstrebungen 27a und 27b und
untere Verstrebungen 28a und 28b und Räume 29a bis 29d bzw. Hohlräume auf. Ausserdem
sind an der Oberseite der Griffleiste 3c zwei Nuten 25a und 25b optional machbar dargestellt,
auf deren Funktion in der nachfolgenden Figur eingegangen wird. Die Griffleiste 3c
kann auf das Führungsprofil 24 in Längsrichtung 14 aufgeschoben bzw. aufgezogen werden.
In Figur 2c wird dargestellt, wie das Zugmittel 9c leicht und einfach in die Griffleiste
3c eingebracht werden kann. Die Aufnahmen 32 empfangen das Zugmittel 9c und nehmen
es dauerhaft auf.
[0032] Die Fig. 3, bzw. die Figuren 3a und 3b zeigen, wofür die Oberseite der Griffleiste
3c zwei längsverlaufende Nuten 25a und 25b aufweist. Bei der Rückführung des Handlaufes,
also entlang der Unterseite der Balustrade (die Griffleiste 3c ist spiegelbildlich
bzw. um 180 Grad gedreht, "auf dem Kopf" dargestellt), kann ein erfindungsgemässer
Handlauf nämlich mit Führungsrollen 20 bzw. Spurrollen 20 geführt und/oder auch angetrieben
sein. Für eine bessere seitliche Führung und Stabilität, aber auch zur Erhöhung der
Kontaktfläche greifen in die Nuten 25a und 25b entsprechende Spurkränze bzw. Seitenführungen
26a und 26b ein.
[0033] Die Fig. 4, bzw. die Figuren 4a und 4b, zeigen zusätzliche optionale Ausgestaltungen
eines Handlaufes 2d bzw. 2e, die Griffleisten 3d und 3e weisen besondere verschieden
nutzbare Querschnittsprofile auf. In der Fig. 4a ist eine Griffleiste 3d gezeigt,
die im Querschnitt die in Fig. 2 dargestellten oberen Verstrebungen 27a und 27b und
unteren Verstrebungen 28a und 28b bzw. die Räume 29a bis 29d bzw. Hohlräume auch aufweist,
darüber hinaus jedoch im oberen Bereich eine doppeltverstärkte Struktur und/oder doppelwandige
Struktur mit Zusatzkammern 30 hat. Diese erfindungsgemässe Ausgestaltungsvariante
bringt Vorteile hinsichtlich Stabilität, Materialpaarungen, aber auch hinsichtlich
Isolation und Dämpfung sowie besserer Haptik und vermehrte Griffigkeit. Die Fig. 4b
zeigt beispielhaft eine - vorzugsweise an der Innenseite der Balustrade 6c angeordnete
- Ausformung 31 bzw. Auswölbung 31 bzw. Kinderhandgriff 31, die bzw. der es beispielsweise
Kindern ermöglichen soll, einen sicheren und besseren Griff bzw. Haltegriff bzw. Anhalteknauf
auf der Handleiste bzw. Griffleiste zu finden.
[0034] Die Fig. 5 zeigt die Kippänderung der einzelnen Handlaufsegmente der Griffleiste
3c des Handlaufes 2c im Handlaufumlenkungsbereich bzw. im Handlaufbogen. Die Winkelabweichung
über dem Umlenkbogen der Handlaufsegmente lässt eine Bewegungsänderung bzw. Abstandsänderung
von maximal 1,5mm bis 2mm zu. Das heisst, die Segmentspaltänderung ist maximal 1,5mm
bis 2mm und der Überlappungsbereich der Segmente ist mit 3mm bis 5mm ausreichend dimensioniert.
Weiters tritt keinerlei Luftspalt bzw. Öffnungsspalt auf, so dass keine Gefahr des
Einklemmens bzw. Einzwickens besteht. Das Zugmittel 9c ist so flexibel bzw. elastisch
bzw. gelenkig ausgeführt, dass eine Winkeländerung bzw. Abstandsänderung im Bogenbereich
bzw. Umlenkbereich einfach, leicht und simpel möglich ist. Die benötigte Fixierung
bzw. Befestigung der einzelnen Handlaufsegmente, der Griffleiste 3c auf bzw. mit dem
Zugmittel 9c ist durch die Aufnahme 32 extrem ausreichend gegeben. Eine zusätzliche
Sicherung der Handlaufsegmente wäre möglich und denkbar, kann aber entfallen.
1. Personenbeförderungsvorrichtung (1), insbesondere eine Fahrtreppe oder ein Fahrsteig,
mit einem antreibbaren Handlauf (2), mit einer Griffleiste (3), mit einer Führung
(4) mit Führungsflächen (5) an einer Balustraden-Oberseite (7), mit einem Antrieb
(8), der mit einem Zugmittel (9) den Handlauf (2) entlang der Führung (4) bewegt,
wobei das Zugmittel (9, 9a, 9b) mindestens einen Zugträger (12) aufweist, der wechselbar
in der Griffleiste (3) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Griffleiste (3) zu den Führungsflächen (5a-5e) an der Balustraden-Oberseite
(7) komplementäre Führungsflächen (11a-11g) ausgebildet sind und dass der Zugträger
(12) formschlüssig in eine entsprechende Ausnehmung (13) der Griffleiste (3) eingepasst
und/oder eingepresst und/oder eingeklebt und/oder eingeschraubt und/oder eingebunden
ist.
2. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) entlang ihres Rollumfangs in einer Längsrichtung (14) einstückig
ausgeformt ist.
3. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) in der Längsrichtung (14) mehrstückig und/oder mehrteilig ausgeformt
ist, und/oder aus einzelnen Segmenten besteht.
4. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Querschnittsprofil der Führungsflächen an der Balustraden-Oberseite (7) negativ
ausgeformt ist und ein Querschnittsprofil der komplementären Führungsflächen in der
Griffleiste (10) positiv ausgeformt ist.
5. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass an den Führungsflächen an der Balustraden-Oberseite (7) Rollen und/oder Nadellager
und/oder Nadelrollen-Flachbänder und/oder Zylinderrollen-Flachbänder angeordnet sind.
6. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) aus einem einzigen Material, beispielsweise aus Spritzgiess-Kunststoff,
vorzugsweise PA, PA 6, POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC, PA6.6, PA12, PPS,
PAI, PPSO, PPSU, PPE, PAS-PVDF, Wytex, Acrylglas, ABS, PMMA, Plexiglas, PET, Lucite,
Makrolon, Lexan, Polykarbonat besteht.
7. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis
5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) aus einem Zwei-Materialien-Compound besteht, wobei ein Griffleisten-Führungsteil
(16) aus einem Kunststoff ausgeformt ist, dessen Reibungskoeffizient in einem Bereich
von 0,05 bis 0,35, vorzugsweise bei 0,10 bis 0,15 liegt und ein Griffleisten-Grundbereich
(17) aus einem Kunststoff ausgeformt ist, dessen Biegefestigkeit in einem Bereich
30 bis 185 N/mm2, vorzugsweise bei 50 bis 95 N/mm2 liegt.
8. Personenbeförderungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) aus einem Mehr -Materialien-Compound besteht,
- wobei der Griffleisten-Führungsteil (16) aus einem Kunststoff ausgeformt ist, dessen
Reibungskoeffizient in einem Bereich von 0,05 bis 0,35, vorzugsweise bei 0,10 bis
0,15 liegt,
- der Griffleisten-Mantelbereich (17) aus einem Kunststoff ausgeformt ist, dessen
Biegefestigkeit in einem Bereich 30 bis 185 N/mm2, vorzugsweise bei 50 bis 95 N/mm2 liegt und
- vorzugsweise eine Griffleisten-Decklage (18) aus einem Kunststoff ausgeformt ist,
dessen Rauheit in einem Bereich von 0,4 bis 8 µm, vorzugsweise bei 2 µm liegt und
dessen spezifische Wärmeleitfähigkeit λ in einem Bereich von 0,05 bis 0,5 W/mK, vorzugsweise
bei 0,2 bis 0,3 W/mK liegt.
9. Handlauf (2) für eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig, mit einer Griffleiste (3),
mit einer Führung (4) mit Führungsflächen (5) an einer Balustraden-Oberseite (7) einer
Balustrade (6), mit einem Antrieb (8), der mit einem Zugmittel (9) den Handlauf (2)
entlang der Führung (4) zieht und/oder bewegt, wobei das Zugmittel (9, 9a, 9b) mindestens
einen Zugträger (12) aufweist, der wechselbar in der Griffleiste (3) angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Griffleiste (3) zu den Führungsflächen (5a-5e) an der Balustraden-Oberseite
(7) komplementäre Führungsflächen (11a-11g) ausgebildet sind und dass der Zugträger
(12) formschlüssig in eine entsprechende Ausnehmung (13) der Griffleiste (3) eingepasst
und/oder eingepresst und/oder eingeklebt und/oder eingeschraubt und/oder eingebunden
ist.
10. Handlauf (2) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) entlang ihres Rollumfangs in ihrer Längsrichtung (14) einstückig
ausgeformt ist.
11. Handlauf (2) nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) in ihrer Längsrichtung (14) aus einzelnen Segmenten besteht.
12. Handlauf (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) aus einem synthetischen Material und/oder aus einem synthetischen
Material-Compound besteht, beispielsweise aus Spritzguss-Kunststoff, vorzugsweise
PA, PA 6, POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC, PA6.6, PA12, PPS, PAI, PPSO,
PPSU, PPE, PAS-PVDF, Wytex, Acrylglas, ABS, PMMA, Plexiglas, PET, Lucite, Makrolon,
Lexan, Polykarbonat.
13. Handlauf (2) einem der Ansprüche 9 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) in der Länge bzw. Breite des Handlaufes in einem Bereich zwischen
40 und 78mm, vorzugsweise zwischen 70 und 75mm liegt.
14. Handlauf (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) in der Höhe in einem Bereich von 34 bis 70mm, vorzugsweise zwischen
35 und 62mm liegt.
15. Handlauf (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Griffleiste (3) einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt mit den Abmassen 70
bis 40 mm Länge und 60 bis 40 mm Höhe aufweist.
16. Handlauf (2) nach einem der Ansprüche 9 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Handlauf Verstrebungen (27a, 27b, 28a, 28b) und/oder Räume (29a bis 29d) und/oder
Hohlräume (29a bis 29d) und/oder Zusatzkammern (30) aufweist.
1. Person conveying device (1), particularly an escalator or a moving walkway, comprising
a drivable handrail (2), a grip strip (3), a guide (4) with guide surfaces (5) at
a balustrade upper side (7), and a drive (8) which moves the handrail (2) along the
guide (4) by a traction means (9), wherein the traction means (9, 9a, 9b) comprises
at least one traction carrier (12) exchangeably arranged in the grip strip (3), characterised in that guide surfaces (11a-11g) complementary with the guide surfaces (5a-5e) at the balustrade
upper side (7) are formed in the grip strip (3) and that the traction carrier (12)
is mechanically positively fitted in place and/or pressed into place and/or glued
in place and/or screwed in place and/or integrated in place in a corresponding recess
(13) of the grip strip (3).
2. Person conveying device (1) according to claim 1, characterised in that the grip strip (3) is of integral construction along its rolling circumference in
a longitudinal direction (14).
3. Person conveying device (1) according to one of claims 1 and 2, characterised in that the grip strip (3) is of multi-piece and/or multi-part construction in the longitudinal
direction (14) and/or consists of individual segments.
4. Person conveying device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that a cross-sectional profile of the guide surfaces at the balustrade upper side (7)
is of negative form and a cross-sectional profile of the complementary guide surfaces
at the grip-strip lower side (10) is of positive form.
5. Person conveying device (1) according to claim 4, characterised in that rollers and/or needle bearings and/or needle-roller flat belts and/or cylinder-roller
flat belts are arranged at the guide surfaces at the balustrade upper side (7).
6. Person conveying device (1) according to any one of the preceding claims, characterised in that the grip strip (3) consists of a single material, for example of injection-moulded
plastics material, preferably PA, PA 6, POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC,
PA6.6, PA12, PPS, PAI, PPSO, PPSU, PPE, PAS-PVDF, Wytex, acrylic glass, ABS, PMMA,
Plexiglas, PET, Lucite, Makrolon, Lexan or polycarbonate.
7. Person conveying device (1) according to any one of the preceding claims 1 to 5, characterised in that the grip strip (3) consists of a two-material compound, wherein a grip-strip guide
part (16) is formed from a plastics material having a coefficient of friction in a
range of 0.05 to 0.35, preferably 0.10 to 0.15, and a grip-strip base region (17)
is formed from a plastics material having a bending strength in a range of 30 to 185
N/mm2, preferably 50 to 95 N/mm2.
8. Person conveying device (1) according to any one of the preceding claims,
characterised in that the grip strip (3) consists of a multi-material compound,
- wherein the grip-strip guide part (16) is formed from a plastics material having
a coefficient of friction in a range of 0.05 to 0.35, preferably 0.10 to 0.15,
- the grip-strip circumferential region (17) is formed from a plastics material having
a bending strength in a range of 30 to 185 N/mm2, preferably 50 to 95 N/mm2, and
- preferably a grip-strip cover layer (18) is formed from a plastics material having
a roughness in a range of 0.4 to 8 µm, preferably 2 µm, and a specific thermal conductivity
λ in a range of 0.05 to 0.5 W/mK, preferably 0.2 to 0.3 W/mK.
9. Handrail (2) for an escalator or a moving walkway comprising a grip strip (3), a guide
(4) with guide surfaces (5) at a balustrade upper side (7), and a drive (8) which
pulls and/or moves the handrail (2) along the guide (4) by a traction means (9), wherein
the traction means (9, 9a, 9b) comprises at least one traction carrier (12) exchangeably
arranged in the grip strip (3), characterised in that guide surfaces (11a-11g) complementary with the guide surfaces (5a-5e) at the balustrade
upper side (7) are formed in the grip strip (3) and that the traction carrier (12)
is mechanically positively fitted in place and/or pressed in place and/or glued in
place and/or screwed in place and/or integrated in place in a corresponding recess
(13) of a grip strip (3).
10. Handrail (2) according to claim 9, characterised in that the grip strip (3) is of integral construction along its rolling circumference in
its longitudinal direction (14).
11. Handrail (2) according to claim 9, characterised in that the grip strip (3) consists of individual segments in its longitudinal direction
(14).
12. Handrail (2) according to any one of claims 9 to 11, characterised in that the grip strip (3) consists of a synthetic material and/or of a synthetic material
compound, for example of injection-moulded plastics material, preferably PA, PA 6,
POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC, PA6.6, PA12, PPS, PAI, PPSO, PPSU, PPE,
PAS-PVDF, Wytex, acrylic glass, ABS, PMMA, Plexiglas, PET, Lucite, Makrolon, Lexan
or polycarbonate.
13. Handrail (2) according to any one of claims 9 to 12, characterised in that the grip strip (3) lies in the length or width of the handrail in a range between
40 and 78 mm, preferably between 70 and 75 mm.
14. Handrail (2) according to any one of claims 9 to 13, characterised in that the grip strip (3) lies in height in a range of 34 to 70 mm, preferably between 35
and 62 mm.
15. Handrail (2) according to any one of claims 9 to 14, characterised in that that the grip strip (3) has an oval or elliptical cross-section with the dimensions
70 to 40 mm length and 60 to 40 mm height.
16. Handrail (2) according to any one of claims 9 to 15, characterised in that the handrail has bracing (27a, 27b, 28a, 28b) and/or spaces (29a to 29d) and/or cavities
(29a to 29b) and/or supplementary compartments (30).
1. Dispositif de transport de personnes (1), en particulier escalier roulant ou tapis
roulant, avec une main courante apte à être entraînée (2), une rampe (3), un guide
(4) pourvu de surfaces de guidage (5) sur un côté supérieur de balustrade (7), et
un entraînement (8) qui déplace la main courante (2) le long du guide (4) à l'aide
d'un moyen de traction (9), le moyen de traction (9, 9a, 9b) comportant au moins un
support de traction (12) qui est disposé de manière remplaçable dans la rampe (3),
caractérisé en ce qu'il est prévu dans la rampe (3) des surfaces de guidage (11a-11g) complémentaires par
rapport aux surfaces de guidage (5a-5e) prévues sur le côté supérieur de balustrade
(7), et en ce que le support de traction (12) est introduit de manière ajustée par complémentarité
de forme et/ou enfoncé et/ou collé et/ou vissé et/ou intégré dans un logement correspondant
(13) de la rampe (3).
2. Dispositif de transport de personnes (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rampe (3) est formée d'une seule pièce le long de sa circonférence de roulement,
dans un sens longitudinal (14).
3. Dispositif de transport de personnes (1) selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la rampe (3) est formée en plusieurs pièces et/ou en plusieurs parties dans le sens
longitudinal (14), et/ou se compose de segments individuels.
4. Dispositif de transport de personnes (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un profilé à section transversale des surfaces de guidage est formé négativement sur
le côté supérieur de balustrade (7), et un profilé de section transversale des surfaces
de guidage complémentaires est formé positivement sur le côté inférieur de rampe (10).
5. Dispositif de transport de personnes (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'il est prévu sur les surfaces de guidage, sur le côté supérieur de balustrade (7),
des galets et/ou des roulements à aiguilles et/ou des bandes plates à rouleaux à aiguilles
et/ou des bandes plates à rouleaux cylindriques.
6. Dispositif de transport de personnes (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la rampe (3) se compose d'un seul matériau, par exemple une matière plastique moulée
par injection, de préférence PA, PA6, POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC,
PA6.6, PA12, PPS, PAI, PPSO, PPSU, PPE, PAS-PVDF, Wytex, verre acrylique, ABS, PMMA,
plexiglas, PET, Lucite, Makrolon, Lexan, polycarbonate.
7. Dispositif de transport de personnes (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la rampe (3) se compose d'un composite de deux matériaux, étant précisé qu'une partie
de guidage de rampe (16) est formée à partir d'une matière plastique dont le coefficient
de frottement est situé dans une plage de 0,05 à 0,35, de préférence de 0,10 à 0,15,
et qu'une zone de base de rampe (17) est formée à partir d'une matière plastique dont
la résistance à la flexion est située dans une plage de 30 à 158 N/mm2, de préférence de 50 à 95 N/mm2.
8. Dispositif de transport de personnes (1) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la rampe (3) se compose d'un composite de plusieurs matériaux,
- étant précisé que la partie de guidage de rampe (16) est formée à partir d'une matière
plastique dont le coefficient de frottement est situé dans une plage de 0,05 à 0,35,
de préférence de 0,10 à 0,15,
- que la zone d'enveloppe de rampe (17) se compose d'une matière plastique dont la
résistance à la flexion est située dans une plage de 30 à 185 N/mm2, de préférence de 50 à 95 N/mm2, et
- qu'une couche de recouvrement de rampe (18) est formée de préférence à partir d'une
matière plastique dont la rugosité est située dans une plage de 0,4 à 8 µm, de préférence
d'environ 2 µm et dont la conductibilité thermique spécifique À est située dans une
plage de 0,05 à 0,5 W/mK, de préférence d'environ 0,2 à 0,3 W/mK.
9. Main courante (2) pour un escalier roulant ou un tapis roulant, avec une rampe (3),
un guide (4) pourvu de surfaces de guidage (5) sur un côté supérieur (7) d'une balustrade
(6), et un entraînement (8) qui, à l'aide d'un moyen de traction (9), tire et/ou déplace
la main courante (2) le long du guide (4), le moyen de traction (9, 9a, 9b) comportant
au moins un support de traction (12) qui est disposé de manière remplaçable dans la
rampe (3),
caractérisée en ce qu'il est prévu dans la rampe (3) des surfaces de guidage (11a-11g) complémentaires par
rapport aux surfaces de guidage (5a-5e) prévues sur le côté supérieur de balustrade
(7), et en ce que le support de traction (12) est introduit de manière ajustée par complémentarité
de forme et/ou enfoncé et/ou collé et/ou vissé et/ou intégré dans un logement correspondant
(13) de la rampe (3).
10. Main courante (2) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la rampe (3) est formée d'une seule pièce le long de sa circonférence de roulement,
dans son sens longitudinal (14).
11. Main courante (2) selon la revendication 9, caractérisée en ce que la rampe (3) se compose, dans son sens longitudinal (14), de segments individuels.
12. Main courante (2) selon l'une des revendications 9 à 11, caractérisée en ce que la rampe (3) se compose d'une matière synthétique et/ou d'un composite synthétique,
par exemple d'une matière plastique moulée par injection, de préférence PA, PA 6,
POM, PEEK, PAS, PE, PUR, PP, PVDF, PTFE, PC, PA6.6, PA12, PPS, PAI, PPSO, PPSU, PPE,
PAS-PVDF, Wytex, verre acrylique, ABS, PMMA, plexiglas, PET, Lucite, Makrolon, Lexan,
polycarbonate.
13. Main courante (2) selon l'une des revendications 9 à 12, caractérisée en ce que la rampe (3) est située dans la longueur ou la largeur de la main courante dans une
plage entre 40 et 78 mm, de préférence entre 70 et 75 mm.
14. Main courante (2) selon l'une des revendications 9 à 13, caractérisée en ce que la rampe (3) est située en hauteur dans une plage de 34 à 70 mm, de préférence entre
35 et 62 mm.
15. Main courante (2) selon l'une des revendications 9 à 14, caractérisée en ce que la rampe (3) présente une section transversale ovale ou elliptique de 70 à 40 mm
de long et de 60 à 40 mm de haut.
16. Main courante (2) selon l'une des revendications 9 à 15, caractérisée en ce que la main courante présente des renforcements (27a, 27b, 28a, 28b) et/ou des espaces
(29a à 29d) et/ou des cavités (29a à 29d) et/ou des chambres supplémentaires (30).
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