[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen, wie
es zur Kraftstoffeinspritzung in den Brennraum einer Brennkraftmaschine verwendet
wird.
Stand der Technik
[0002] Kraftstoffeinspritzventile, wie sie vorzugsweise zur Kraftstoffeinspritzung direkt
in den Brennraum einer Brennkraftmaschine verwendet werden, sind seit langer Zeit
aus dem Stand der Technik bekannt. Bei Einspritzsystemen, die nach dem sogenannten
Common-Rail-Prinzip arbeiten, wird mittels einer Hochdruckpumpe verdichteter Kraftstoff
in einem sogenannten Rail zur Verfügung gestellt und mittels Injektoren in die jeweiligen
Brennräume einer Brennkraftmaschine eingespritzt. Die Einspritzung wird mittels einer
Düsennadel angesteuert, die eine Längsbewegung ausführt und dadurch eine oder mehrere
Einspritzöffnungen öffnet und schließt. Da es insbesondere bei der Einspritzung von
Kraftstoff unter hohem Druck nicht sinnvoll oder nicht möglich ist, die Düsennadel
direkt durch einen elektrischen Aktor zu bewegen, werden hydraulische Kräfte, die
der verdichtete Kraftstoff aus die Düsennadel ausübt, zur Ansteuerung verwendet. Hierzu
ist im Kraftstoffeinspritzventil ein Steuerraum ausgebildet, dessen Kraft direkt oder
indirekt auf die Düsennadel wirkt und sie dadurch gegen einen Düsensitz presst, so
dass die Düsennadel die Einspritzöffnungen verschließt. Durch Änderung des Drucks
im Steuerraum und damit der Schließkraft auf die Düsennadel kann die Längsbewegung
der Düsennadel gezielt gesteuert werden.
[0003] Der Kraftstoffdruck im Steuerraum wird mittels eines Steuerventils beeinflusst, wobei
der Steuerraum abwechselnd mit einem Leckölraum, in dem ein niedriger Druck herrscht,
verbunden wird oder diese Verbindung wird durch das Steuerventil unterbrochen. Aus
der
DE 10 2004 030 445 A1 ist ein Kraftstoffeinspritzventil bekannt, das ein solches Steuerventil aufweist.
Das Steuerventil ist hier als sogenanntes 3/2-Wege-Ventil ausgeführt und steuert die
Verbindung des Steuerraums einerseits zur Hochdruckquelle, aus der der verdichtete
Kraftstoff dem Einspritzventil zugeführt wird, und andererseits zu einem Niederdruck
aufweisenden Leckölraum. Das Steuerventil weist ein Steuerventilglied auf, das mittels
eines elektrischen Aktors, beispielsweise einem Magnet oder einem Piezoaktor, innerhalb
des Steuerventilraums bewegt werden kann und so mit einem ersten Steuerventilsitz
und einem zweiten Steuerventilsitz zusammenwirkt. Befindet sich das Steuerventilglied
in Anlage am ersten Steuerventilsitz, so wird die Verbindung des Steuerventilraums
zum Leckölraum bzw. zu einem Leckageanschluss, der eine Verbindung zu einem Niederdruckbereich
aufweist, geschlossen. Da sowohl die Ablaufdrossel, die vom Steuerraum der Düsennadel
in den Steuerventilraum mündet, als auch die Bypass-Drossel, die den Hochdruckkanal
mit dem Steuerkanal verbindet, in den Steuerventilraum münden, ergibt sich eine Verbindung
des Hochdruckkanals zum Steuerraum über die Ablaufdrossel.
[0004] Soll der Druck im Steuerraum abgesenkt werden, so wird mittels des elektrischen Aktors
das Steuerventilglied weg vom ersten Steuerventilsitz in Anlage an den zweiten Steuerventilsitz
bewegt. Dadurch wird die Verbindung des Steuerventilraums zum Leckölraum geöffnet,
während gleichzeitig die Bypass-Drossel, die den Hochdruckkanal mit dem Steuerventilraum
verbindet, geschlossen wird. Die sich dadurch ergebende Verbindung von der Ablaufdrossel
des Steuerraums über den Steuerventilraum zum Leckölraum führt zu einem Abfluss des
Kraftstoffdrucks im Steuerraum und damit dort zu einer entsprechenden Drucksenkung,
was zu einer Erniedrigung des Schließdrucks auf die Düsennadel führt und schließlich
zu einer Bewegung der Düsennadel weg vom Düsensitz und zur Freigabe der Einspritzöffnungen.
[0005] Ein ganz ähnlich arbeitendes Steuerventil ist darüber hinaus aus der
WO 2006/067015 A1 bekannt, das im Wesentlichen in gleicher Weise arbeitet. Das Steuerventilglied ist
auch hier vom Kraftstoffdruck des Steuerventilraums umgegeben und damit allseitig
vom Kraftstoffdruck des Steuerventilraums beaufschlagt. Das Steuerventil arbeitet
wie oben beschrieben in der Weise, dass das Steuerventilglied anfangs in Anlage am
ersten Steuerventilsitz ist und durch einen elektrischen Aktor in den Steuerventilraum
hineinbewegt wird, bis es zur Anlage am zweiten Steuerventilsitz gelangt. Hierbei
muss das Steuerventilglied vom ersten Steuerventilsitz weg gegen den Kraftstoffdruck
im Steuerventilraum bewegt werden. Da im Steuerventilraum anfangs zumindest annähernd
der Druck im Steuerraum der Düsennadel herrscht, der wiederum in etwa dem zugeführten
Kraftstoffhochdruck entspricht, ist diese Kraft recht hoch, was einen entsprechend
kräftigen Aktor mit entsprechend hoher Leistung voraussetzt.
[0006] WO2009/080414 beschreibt ein Steuerventilglied, welches vom im Steuerraum befindlichen Druck umgeben
ist und so ausgebildet ist, daß das Steuerventilglied durch den Druck im Steuerraum
im geschlossen Zustand aber auch im geöffneten bzw. teilgeöffneten Zustand weitestgehend
kraftausgeglichen ist.
[0007] Darüber hinaus weisen die bekannten Steuerventile den Nachteil auf, dass das Steuerventilglied
mit einer starken Feder gegen den ersten Steuerventilsitz vorgespannt ist. Dies ist
notwendig, um ein zuverlässiges Schließen des Steuerventils sicherzustellen, auch
dann, wenn sich durch die Bewegung des Steuerventilglieds im Steuerventilraum die
hydraulischen Kräfte auf das Steuerventilglied stark ändern. Eine sehr stark ausgebildete
Schließfeder weist jedoch den Nachteil auf, dass das Steuerventilglied auch bei relativ
geringen Einspritzdrücken, also dann, wenn im Steuerventilraum nur ein geringer Kraftstoffdruck
anliegt, durch die sehr starke Feder gegen den ersten Steuerventilsitz gedrückt wird.
Dies führt zu einem unnötig hohen Verschleiß am ersten Steuerventilsitz, was die Lebensdauer
des Kraftstoffeinspritzventils nachteilig beeinflussen kann.
Vorteile der Erfindung
[0008] Das erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzventil mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 weist demgegenüber den Vorteil auf, dass ein schnelles und zuverlässiges Schalten
der Einspritzung mittels eines Steuerventils ermöglicht wird und damit eine qualitativ
bessere Einspritzung und eine längere Lebensdauer des Einspritzventils. Hierzu ist
das Steuerventilglied, das sich im Steuerventilraum befindet, so ausgebildet, dass
durch den Druck im Steuerraum keine resultierende hydraulische Kraft in Richtung der
Längsbewegung des Steuerventilglieds ausgeübt wird. Durch diese Ausgestaltung ist
das Steuerventilglied, wenn es sich in Anlage am ersten Steuerventilsitz befindet,
also in seiner Schließstellung bezüglich des Leckölraums, tatsächlich oder praktisch
kraftausgeglichen. Dies ermöglicht es, mittels eines relativ schwachen Aktors das
Steuerventilglied rasch im Steuerventilraum zu bewegen und sehr schnelle Schaltvorgänge
durchzuführen. Da das Steuerventilglied praktisch kraftausgeglichen ist, genügt auch
genügt auch eine relativ schwache Schließfeder, die dafür sorgt, dass das Steuerventilglied
beim Fehlen weiterer Kräfte, insbesondere dann, wenn der elektrische Aktor, mit dem
das Steuerventilglied bewegt wird, ausgeschaltet ist, in seiner den Leckölraum gegen
den Steuerventilraum verschließenden Stellung am ersten Steuerventilsitz verbleibt.
[0009] In einer ersten nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist das Steuerventilglied kolbenförmig
ausgebildet und wirkt zum Öffnen und Schließen einer Verbindung des Steuerventilraums
mit dem Leckölraum mit einem ersten Steuerventilsitz zusammen. Hierbei ist das Steuerventilglied
an seinem dem Steuerventilsitz abgewandten Ende in einer Hülse geführt. Durch die
Hülse ist sichergestellt, dass das dem ersten Steuerventilsitz entgegengesetzte Ende
des Steuerventilglieds nicht vom Kraftstoffdruck des Steuerventilraums beaufschlagt
wird, sondern neben den Außenflächen des Steuerventilglieds nur der Bereich, mit dem
das Steuerventilglied mit dem ersten Steuerventilsitz zusammenwirkt. Ist der Durchmesser
des Steuerventilglieds in dem Bereich, der in der Hülse geführt ist, gleich groß wie
der Durchmesser des Sitzbereichs im Bereich des ersten Steuerventilsitzes, so wirken
dann, wenn das Steuerventilglied in Anlage am ersten Steuerventilsitz ist, keine resultierenden
hydraulischen Kräfte auf das Steuerventilglied, so dass es kraftausgeglichen ist.
[0010] Um die Beweglichkeit des Steuerventilglieds sicherzustellen ist der Raum, der von
der Hülse und dem Steuerventilglied begrenzt wird, ein Niederdruckraum, der stets
druckentlastet ist. Vorteilhafterweise ist hierbei der Niederdruckraum mit dem Leckölraum
verbunden, in dem stets ein niedriger Druck herrscht.
[0011] Die Feder, mit der das Steuerventilglied gegen den ersten Steuerventilsitz gepresst
wird, ist vorteilhafterweise zwischen der Hülse und dem Steuerventilglied unter Druckvorspannung
angeordnet, so dass einerseits das Steuerventilglied gegen den ersten Steuerventilsitz
gedrückt wird und andererseits die Hülse an die dem ersten Steuerventilsitz entgegengesetzte
Wandung des Steuerventilraums.
[0012] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist das Steuerventilglied bolzenförmig
ausgebildet und weist eine Blindbohrung auf, die von dem dem ersten Steuerventilsitz
entgegengesetzten Ende des Steuerventilglieds ausgeht, also dem ersten Steuerventilsitz
entgegengesetzt offen ist. In der Blindbohrung ist eine Innenhülse dichtend angeordnet,
so dass durch das Steuerventilglied und die Innenhülse ein Niederdruckraum begrenzt
wird, der wiederum vorteilhafterweise über eine in der Innenhülse verlaufende Längsbohrung
mit einem Niederdruckraum verbunden ist, vorzugsweise dem Leckölraum. Bei dieser Anordnung
kann die Schließfeder in das Innere des Niederdruckraums, also zwischen die innere
Führungshülse und das Steuerventilglied, unter Druckvorspannung angeordnet werden,
so dass die Schließfeder nicht vom Kraftstoffdruck des Steuerventilraums direkt beaufschlagt
wird.
[0013] In einer weiteren nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der Steuerventilraum
mit dem kraftstoffhochdruckführenden Bereich des Kraftstoffeinspritzventils über eine
Bypass-Drossel verbindbar. Die Bypass-Drossel ist hierbei so angeordnet, dass sie
dann, wenn das Steuerventilglied vom ersten Steuerventilsitz in den zweiten Steuerventilsitz
gleitet, verschlossen wird, während dann, wenn das Steuerventilglied in Anlage am
ersten Steuerventilsitz ist, die Bypass-Drossel für einen raschen Druckaufbau im Steuerventilraum
und damit auch im Steuerraum der Düsennadel sorgt.
Zeichnung
[0014] In der Zeichnung sind in Figur 1, 2 und 4 verschiedene Kraftstoffeinspritzventile
dargestellt, wohingegen Figur 3 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzventils
illustriert. Es zeigt
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch ein nicht erfindungsgemäßes Kraftstoffeinspritzventil, wobei
nur die wesentlichen Abschnitte gezeigt sind,
- Figur 2
- eine vergrößerte Darstellung des Steuerventils von Figur 1,
- Figur 3
- zeigt in derselben Darstellung wie Figur 2 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzventils, und
- Figur 4
- zeigt im schematischen Aufbau ein weiteres Ausführungsbeispiel eines nicht erfindungsgemäßen
Kraftstoffeinspritzventils.
Beschreibung
[0015] Figur 1 zeigt ein nicht erfindungsgemäßes Kraftstoffeinspritzventil 1 im Längsschnitt. Das
Kraftstoffeinspritzventil 1 weist einen Haltekörper 2, einen Ventilkörper 4, eine
Drosselplatte 6 und einen Düsenkörper 8 auf, die in dieser Reihenfolge aneinander
anliegen. Die Bauteile werden durch eine Spannmutter 9 gegeneinander gepresst, die
sich an einer Schulter des Düsenkörpers 8 abstützt und durch ein Gewinde am Haltekörper
2 gehalten wird. Im Düsenkörper 8 ist ein Druckraum 14 ausgebildet, in dem eine kolbenförmige
Düsennadel 10 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Düsennadel 10 weist an ihrem dem
Brennraum zugewandten Ende eine Dichtfläche 11 auf, mit der sie mit einem Düsensitz
13 zusammenwirkt, der am brennraumseitigen Ende des Druckraums 14 ausgebildet ist.
Vom Düsensitz 13 gehen eine oder mehrere Einspritzöffnungen 12 ab, die in Einbaulage
des Kraftstoffeinspritzventils 1 direkt in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine
münden. Die Düsennadel 10 wird in einem mittleren Abschnitt im Druckraum 14 geführt,
wobei der Kraftstoff durch mehrere Anschliffe 15 zu den Einspritzöffnungen 12 geleitet
wird.
[0016] Die Düsennadel 10 ist an ihrem ventilsitzabgewandten Ende in einer Hülse 22 geführt,
wobei die Hülse 22 durch eine Schließfeder 18, die die Düsennadel 10 umgibt und sich
der Hülse 22 abgewandt an einem Absatz 16 abstützt, gegen die Drosselscheibe 6 gedrückt.
Durch die Hülse 22, die ventilsitzabgewandte Stirnseite der Düsennadel 10 und die
Drosselscheibe 6 wird ein Steuerraum 20 begrenzt, der mit Kraftstoff befüllt ist,
so dass durch den Druck im Steuerraum 20 eine hydraulische Kraft auf die ventilsitzabgewandte
Stirnseite der Düsennadel 10 ausgeübt wird und eine Kraft in Richtung des Düsensitzes
13 auf die Düsennadel 10 ausübt.
[0017] Im Haltekörper 2, dem Ventilkörper 4 und der Drosselscheibe 6 ist ein Zulaufkanal
25 ausgebildet, über den verdichteter Kraftstoff unter hohem Druck von einer Kraftstoffhochdruckquelle
in den Druckraum 14 geleitet wird. Wie in
Figur 2 nochmals vergrößert dargestellt, ist der Zulaufkanal 25 mit dem Steuerraum 20 über
eine in der Drosselscheibe 6 verlaufende Zulaufdrossel 40 verbunden. Mit einer gewissen
zeitlichen Verzögerung stellt sich so stets der gleiche Kraftstoffdruck zwischen dem
Hochdruckkanal 25 und dem Steuerraum 20 ein.
[0018] Zur Steuerung des Kraftstoffdrucks im Steuerraum 20 ist ein Steuerventil 30 im Ventilkörper
4 vorgesehen, wobei das Steuerventil 30 einen Steuerventilraum 31 aufweist, der als
Hohlraum im Ventilkörper 4 ausgebildet ist. Der Steuerventilraum 31 ist über eine
Ablaufdrossel 42, die in der Drosselscheibe 6 ausgebildet ist, mit dem Steuerraum
20 im Düsenkörper 8 verbunden. Im Steuerventilraum 31 ist ein Steuerventilglied 34
längsverschiebbar angeordnet, wobei das Steuerventilglied 34 eine kolbenförmige Gestalt
aufweist und an seinem der Drosselscheibe 6 abgewandten Ende eine pilzförmige Erweiterung,
an der eine Dichtfläche 52 ausgebildet ist, mit der das Steuerventilglied 34 mit einem
ersten Steuerventilsitz 37 zusammenwirkt, der an der Innenseite des Steuerventilraums
31 ausgebildet ist.
[0019] Das Steuerventilglied 34 ist an seinem dem ersten Steuerventilsitz 37 abgewandten
Ende in einer Hülse 36 geführt, die sich mit einem Ende an der Drosselscheibe 6 abstützt
und zwischen der und dem Steuerventilglied 34 eine Feder 38 unter Druckvorspannung
angeordnet ist. Durch die Kraft der Feder 38 wird einerseits das Steuerventilglied
34 gegen den ersten Steuerventilsitz 37 gepresst und andererseits die Hülse 36 gegen
die Drosselscheibe 6. Die Bewegung des Steuerventilglieds 34 im Steuerventilraum 31
geschieht über einen Kolben 32, der im Haltekörper 2 angeordnet ist und der durch
einen elektrischen Aktor in seiner Längsrichtung bewegbar ist, beispielsweise durch
einen Elektromagneten oder einen Piezoaktor. Der Kolben 32 befindet sich hierbei in
einem Leckölraum 23, der stets druckentlastet ist und einen geringen Kraftstoffdruck
aufweist.
[0020] Durch die Hülse 36, das Steuerventilglied 34 und die Drosselscheibe 6 wird ein Niederdruckraum
54 begrenzt, der über einen Leckölablauf 45 stets druckentlastet ist. Der Leckölablauf
45 kann hierbei beispielsweise eine Verbindung mit dem Leckölraum 23 darstellen.
[0021] Die Funktionsweise des Kraftstoffeinspritzventils ist wie folgt: Zu Beginn der Einspritzung
befindet sich das Steuerventilglied 34 angetrieben durch die Feder 38 in Anlage am
ersten Steuerventilsitz 37. Der Steuerventilraum 31 ist über die Ablaufdrossel 42
mit dem Steuerraum 20 und dieser wiederum über die Zulaufdrossel 40 mit dem Hochdruckkanal
25 verbunden, so dass sich sowohl im Steuerraum 20 als auch im Steuerventilraum 31
ein hoher Kraftstoffdruck, wie er auch im Zulaufkanal 25 herrscht, einstellt. Der
Niederdruckraum 54 ist ohne Druck oder nur auf einem sehr geringen, so dass durch
den Druck im Niederdruckraum 54 nur geringe Kräfte auf das Steuerventilglied 34 ausgeübt
werden. Durch den Kraftstoffdruck im Steuerraum 20 wird auf die ventilsitzabgewandte
Stirnseite der Düsennadel 10 eine hydraulische Kraft in Richtung auf den Düsensitz
13 ausgeübt, die die Düsennadel 10 gegen den Düsensitz 13 drückt. Da die Düsennadel
10 in Anlage am Düsensitz 13 ist, wird der Druckraum 14 gegen die Einspritzöffnungen
12 abgedichtet, so dass kein Kraftstoff aus dem Druckraum 14 in den Brennraum der
Brennkraftmaschine gelangen kann. Soll eine Einspritzung erfolgen, wird mittels eines
in der Zeichnung nicht dargestellten elektrischen Aktors an den Kolben 32 in Richtung
des Düsenkörpers 8 bewegt, wodurch sich das Steuerventilglied 34 vom ersten Steuerventilsitz
37 weg in Anlage an den zweiten Steuerventilsitz 39 bewegt. Dadurch wird zwischen
der Dichtfläche 52 des Steuerventilglieds 34 und dem ersten Steuerventilsitz 37 eine
Verbindung angesteuert, die den Steuerventilraum 31 mit dem Leckölraum 23 verbindet,
so dass der Druck im Steuerventilraum 31 rasch abfällt. Der aus dem Steuerraum 20
über die Ablaufdrossel 42 nachströmende Kraftstoff in den Steuerventilraum 31 führt
auch im Steuerventilraum 20 zu einem Druckabfall, wobei die Ablaufdrossel 42 und die
Zulaufdrossel 40 so bemessen sind, dass über die Ablaufdrossel 42 mehr Kraftstoff
abfließt als im gleichen Zeitraum über die Zulaufdrossel 40 aus dem Hochdruckkanal
25 nachfließt. Der sich im Steuerraum 20 abbauende Kraftstoffdruck führt zu einer
verminderten hydraulischen Kraft auf die ventilsitzabgewandte Stirnfläche der Düsennadel
10, so dass die hydraulischen Kräfte, die ansonsten auf die Düsennadel 10, insbesondere
auf Teile der Dichtfläche 11 wirken, dazu führen, dass die Düsennadel 10 vom Düsensitz
13 abhebt und entgegen der Kraft der Feder 18 in Richtung der Drosselscheibe 6 bewegt
wird. Hierdurch wird zwischen der Dichtfläche 11 und dem Düsensitz 13 ein Spalt aufgesteuert,
durch den Kraftstoff aus dem Druckraum 14 zu den Einspritzöffnungen 12 fließt und
durch die Einspritzöffnungen 12 in einen Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt
wird. Zur Beendigung der Einspritzung wird der elektrische Aktor wiederum betätigt
und das Steuerventilglied 34 über den Kolben 32 zurück in Anlage an den ersten Steuerventilsitz
37 bewegt. Da die Verbindung des Steuerventilraums 31 mit dem Leckölraum 23 nunmehr
unterbrochen ist, baut sich über die Zulaufdrossel 40 rasch wieder ein hoher Kraftstoffdruck
im Steuerraum 20 und über die Ablaufdrossel 42 auch am Steuerventilraum 31 auf.
[0022] Das Steuerventilglied 34 weist an seiner Dichtfläche 52 eine Dichtkante 50 auf, mit
der das Steuerventilglied 34 am ersten Steuerventilsitz 37 anliegt. Der Durchmesser
der Dichtkante 50 entspricht hierbei dem Durchmesser des Steuerventilglieds 34 in
dem Abschnitt, der in der Hülse 36 geführt ist. Da der Kraftstoffdruck des Steuerventilraums
31 nur an dem Teil der Dichtfläche 52 angreift, der sich radial auswärts zur Dichtkante
50 befindet, wird diese hydraulische Kraft durch eine entsprechende Gegenkraft auf
die Unterseite der pilzförmigen Erweiterung des Steuerventilglieds 34 kompensiert,
so dass das Steuerventilglied 34 durch den Kraftstoffdruck im Steuerventilraum 31
keine in Richtung seiner Längsbewegung wirkende resultierende hydraulische Kraft erfährt
und somit kraftausgeglichen ist.
[0023] In
Figur 3 ist in gleicher Darstellung wie Figur 2 ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
des Steuerventils 30' gezeigt, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern versehen
sind und auf eine detaillierte Beschreibung der Teile, die identisch sind mit denen
in Figur 2, hier verzichtet wird. Der Steuerventilkolben 34' weist in diesem Ausführungsbeispiel
eine Blindbohrung 33 auf, deren offenes Ende dem ersten Steuerventilsitz 37 abgewandt
ist. In der Blindbohrung 33 ist eine Innenhülse 48 angeordnet, die einen Längskanal
49 aufweist, der sich durch die gesamte Länge der Innenhülse 48 erstreckt. Durch die
Innenhülse 48 und das Steuerventilglied 34' wird ein Niederdruckraum 54' begrenzt,
indem eine Feder 38' angeordnet ist. Die Feder 38' ist hierbei unter Druckvorspannung
angeordnet und sorgt dafür, dass die Innenhülse 48 gegen die Drosselscheibe 6, also
gegen den zweiten Steuerventilsitz 39 gedrückt wird und andererseits das Steuerventilglied
34' gegen den ersten Steuerventilsitz 37. Über die Längsbohrung 49 ist der Niederdruckraum
54' mit einem Leckölablauf 45 verbunden, so dass der Innenraum des Steuerventilglieds
34', also der Niederdruckraum 54', stets drucklos sind.
[0024] Um die Kraftausgeglichenheit des Steuerventilglieds 34' zu erreichen, ist die Dichtkante
50 des Steuerventilglieds 34' so ausgebildet, dass sie den gleichen Durchmesser aufweist
wie die Innenhülse 48. Im geschlossenen Zustand des Steuerventils 30', also dann,
wenn das Steuerventilglied 34' in Anlage am ersten Steuerventilsitz 37 ist, wird nur
der radial außenliegende Teil der Dichtfläche 52' vom Kraftstoffdruck im Steuerventilraum
31 beaufschlagt, was eine resultierende hydraulische Kraft in Richtung des zweiten
Steuerventilsitzes 39 bewirkt. Gleichzeitig wird jedoch die Fläche des Steuerventilglieds
34' ebenfalls vom Kraftstoffdruck im Steuerventilraum 31 beaufschlagt, die dem zweiten
Steuerventilsitz 39 zugewandt ist, so dass sich beide hydraulischen Kräfte ausgleichen
und das Steuerventilglied 34' kraftausgeglichen ist.
[0025] Die sonstige Funktion des Steuerventils 30' ist identisch mit dem in Figur 2 gezeigten
Kraftstoffeinspritzventil mit Ausnahme der Bypass-Drossel 43, die zusätzlich in der
Drosselscheibe 6 vorgesehen ist. Die Bypass-Drossel 43 verbindet den Druckraum 14
mit dem Steuerventilraum 31, wobei die Bypass-Drossel 43 so in den Steuerventilraum
31 einmündet, dass sie durch das Steuerventilglied 34' verschlossen wird, wenn sich
dieses in Anlage am zweiten Steuerventilsitz 39 befindet. Dadurch wird bei geöffnetem
Steuerventil 30' verhindert, dass sich der Druckabbau im Steuerraum 20 verlangsamt
und so zu einem verzögerten Öffnen der Düsennadel 10 führt. Bei Beendigung der Einspritzung,
also wenn das Steuerventilglied 34' wieder in Anlage an den ersten Steuerventilsitz
37 fährt, wird jedoch der Steuerventilraum 31 über die Bypass-Drossel 43 sehr rasch
mit Kraftstoff unter hohem Druck wieder befüllt, so dass der Steuerraum 20 nicht nur
über die Zulaufdrossel 40, sondern auch durch Zulauf von Kraftstoff aus dem Steuerventilraum
31 über die Ablaufdrossel 42 sehr rasch mit Kraftstoff unter hohem Druck befüllt wird,
was zu einem raschen Schließen der Düsennadel 10 führt. Dies ist insbesondere wichtig,
damit der Kraftstoff nicht durch eine langsam schließende Düsennadel 10 unter niedrigem
Druck durch die Einspritzöffnungen 12 in den Brennraum der Brennkraftmaschine nachträufelt,
was zu einer schadstoffreichen Verbrennung führen würde.
[0026] In
Figur 4 ist ein weiteres nicht erfindungsgemäßes Steuerventil 30" dargestellt. Die Darstellung
ist schematisch und unterscheidet sich von dem Steuerventil der Figur 2 dadurch, dass
der Niederdruckraum 54 nicht über einen in der Drosselscheibe 6 ausgebildeten Leckölablauf
45 druckentlastet ist, sondern über einen im Steuerventilglied 34" verlaufenden Längskanal
46 und einen diesen schneidenden Querkanal 47, der schließlich in einen Ringraum 55
mündet, welcher über eine Leckölverbindung 56 druckentlastet ist. Der Ringraum 55
befindet sich stromabwärts des ersten Steuerventilsitzes 37', so dass insgesamt eine
einfachere Konstruktion gegeben ist als durch einen zusätzlichen Leckölablauf 45 in
der Drosselscheibe 6, der über einen zusätzlichen Kanal im Ventilkörper 4 mit dem
Leckölraum 23 verbunden werden muss.
1. Kraftstoffeinspritzventil für Brennkraftmaschinen zur Einspritzung von Kraftstoff
unter hohem Druck mit einer Düsennadel (10), die durch ihre Längsbewegung mit einem
Ventilsitz (13) zusammenwirkt und dadurch wenigstens eine Einspritzöffnung (12) öffnet
und schließt, wobei die Düsennadel (10) durch den Druck in einem Steuerraum (20) eine
in Richtung des Ventilsitzes (13) gerichtete Schließkraft erfährt, und mit einem in
einem Ventilkörper (4) ausgebildeten Steuerventil (30), durch welches der Druck im
Steuerraum (20) einstellbar ist, wobei das Steuerventil (30) einen mit dem Steuerraum
(20) verbundenen Steuerventilraum (31) umfasst, in dem ein Steuerventilglied (34')
längsbewegbar angeordnet ist und durch seine Längsbewegung eine Verbindung des Steuerventilraums
(31) mit einem Leckölraum (23) öffnet und schließt, dass das Steuerventilglied (34')
vom Druck im Steuerventilraum (31) umgeben ist und so ausgebildet ist, dass durch
den Druck im Steuerventilraum (31) keine oder nur eine sehr geringe resultierende
hydraulische Kraft auf das Steuerventilglied (34') in Längsbewegungsrichtung ausgeübt
wird, wenn das Steuerventilglied (34') die Verbindung des Steuerventilraums (31) mit
dem Leckölraum (23) schließt, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventilglied (34') kolbenförmig ausgebildet ist und mit einem ersten Steuerventilsitz
(37) zum Öffnen und Schließen der Verbindung des Steuerventilraums (31) mit dem Leckölraum
(23) zusammenwirkt, dass das Steuerventilglied (34') eine Blindbohrung (33) aufweist,
die zu dem dem Steuerventilsitz (37) abgewandten Ende des Steuerventilglieds (34')
offen ist, wobei in der Blindbohrung (33) eine Innenhülse (48) angeordnet ist.
2. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Blindbohrung (33) eine Feder (38') angeordnet ist, die zwischen der Innenhülse
(48) und dem Steuerventilglied (34') unter Vorspannung angeordnet ist, so dass das
Steuerventilglied (34') durch die Feder (38') gegen den ersten Steuerventilsitz (37)
gedrückt wird.
3. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenhülse (48) eine Längsbohrung (49) aufweist, über die die Blindbohrung (33)
stets mit einem Leckölablauf (45) verbunden ist.
4. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerventilraum (31) mit dem Kraftstoffhochdruck führenden Bereich des Kraftstoffeinspritzventils
über eine Bypassdrossel (43) verbindbar ist.
5. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventilglied (34') bei Anlage am Steuerventilsitz (37) die Bypass-Drossel
(43) öffnet und zum Öffnen der Verbindung zwischen dem Steuerventilraum (31) und dem
Leckölraum (23) durch eine Längsbewegung die Bypass-Drossel (43) verschließt, indem
das Steuerventilglied (34') an einem zweiten Steuerventilsitz (39) zur Anlage kommt.
6. Kraftstoffeinspritzventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventilglied (34') in seiner Öffnungsstellung an einem an der Drosselscheibe
(6) ausgebildeten zweiten Steuerventilsitz (39) zur Anlage kommt.
1. Fuel injection valve for internal combustion engines for the injection of fuel at
high pressure, having a nozzle needle (10) which, by way of its longitudinal movement,
interacts with a valve seat (13) and thereby opens and closes at least one injection
opening (12), wherein the nozzle needle (10) is subjected by the pressure in a control
chamber (20) to a closing force directed toward the valve seat (13), and having a
control valve (30) which is formed in a valve body (4) and by way of which the pressure
in the control chamber (20) is adjustable, wherein the control valve (30) comprises
a control valve chamber (31) which is connected to the control chamber (20) and in
which a control valve element (34') is arranged in longitudinally movable fashion
and, by way of its longitudinal movement, opens and closes a connection of the control
valve chamber (31) to a leakage oil chamber (23), in that the control valve element
(34') is surrounded by the pressure in the control valve chamber (31) and is designed
such that the pressure in the control valve chamber (31) exerts no resultant hydraulic
force, or only a very low resultant hydraulic force, on the control valve element
(34') in the direction of longitudinal movement when the control valve element (34')
closes the connection of the control valve chamber (31) to the leakage oil chamber
(23), characterized in that the control valve element (34') is formed in the manner of a piston and interacts
with a first control valve seat (37) for the purposes of opening and closing the connection
of the control valve chamber (31) to the leakage oil chamber (23), and in that the control valve element (34') has a blind bore (33) which is open toward that end
of the control valve element (34') which is averted from the control valve seat (37),
wherein an inner sleeve (48) is arranged in the blind bore (33).
2. Fuel injection valve according to Claim 2, characterized in that, in the blind bore (33), there is arranged a spring (38') which is arranged under
preload between the inner sleeve (48) and the control valve element (34'), such that
the control valve element (34') is pressed by way of the spring (38') against the
first control valve seat (37).
3. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the inner sleeve (48) has a longitudinal bore (49) via which the blind bore (33)
is permanently connected to a leakage oil outlet (45).
4. Fuel injection valve according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the control valve chamber (31) is connectable via a bypass throttle (43) to that
region of the fuel injection valve which conducts fuel high pressure.
5. Fuel injection valve according to Claim 4, characterized in that the control valve element (34'), when in abutment against the control valve seat
(37), opens the bypass throttle (43), and, in order to open the connection between
the control valve chamber (31) and the leakage oil chamber (23) by way of a longitudinal
movement, closes the bypass throttle (43) by virtue of the control valve element (34')
entering into abutment against a second control valve seat (39).
6. Fuel injection valve according to Claim 5, characterized in that the control valve element (34'), in its open position, enters into abutment against
a second control valve seat (39), which is formed on the throttle disk (6).
1. Soupape d'injection de carburant pour moteurs à combustion interne, pour l'injection
de carburant haute pression, comprenant un pointeau de buse (10) qui coopère avec
un siège de soupape (13) par son déplacement longitudinal et qui par ce fait ouvre
et ferme au moins une ouverture d'injection (12), le pointeau de buse (10) étant soumis,
par la pression dans un espace de commande (20), à une force de fermeture orientée
dans la direction du siège de soupape (13), et comprenant une soupape de commande
(30) réalisée dans un corps de soupape (4), par laquelle la pression dans l'espace
de commande (20) peut être ajustée, la soupape de commande (30) comprenant un espace
de soupape de commande (31) connecté à l'espace de commande (20), dans lequel un organe
de soupape de commande (34') est disposé de manière déplaçable longitudinalement et
ouvre et ferme, par son déplacement longitudinal, une connexion de l'espace de soupape
de commande (31) à un espace de fuite d'huile (23), en ce que l'organe de soupape
de commande (34') est entouré par la pression dans l'espace de soupape de commande
(31) et étant réalisé de telle sorte qu'aucune force hydraulique ou seulement une
très petite force hydraulique résultante soit exercée par la pression dans l'espace
de soupape de commande (31) sur l'organe de soupape de commande (34') dans la direction
du déplacement longitudinal, lorsque l'organe de soupape de commande (34') ferme la
connexion de l'espace de soupape de commande (31) à l'espace de fuite d'huile (23),
caractérisé en ce que l'organe de soupape de commande (34') est réalisé en forme de piston et coopère avec
un premier siège de soupape de commande (37) pour ouvrir et fermer la connexion de
l'espace de soupape de commande (31) à l'espace de fuite d'huile (23), en ce que l'organe de soupape de commande (34') présente un alésage borgne (33) qui est ouvert
vers l'extrémité de l'organe de soupape de commande (34') opposée au siège de soupape
de commande (37), une douille interne (48) étant disposée dans l'alésage borgne (33).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 2, caractérisée en ce qu'un ressort (38') est disposé dans l'alésage borgne (33), lequel est disposé entre
la douille interne (48) et l'organe de soupape de commande (34') avec précontrainte
de telle sorte que l'organe de soupape de commande (34') soit pressé par le ressort
(38') contre le premier siège de soupape de commande (37).
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la douille interne (48) présente un alésage longitudinal (49) par le biais duquel
l'alésage borgne (33) est connecté de manière constante à un écoulement de fuite d'huile
(45).
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que l'espace de soupape de commande (31) peut être connecté à la région de la soupape
d'injection de carburant conduisant la haute pression de carburant par le biais d'un
étranglement de dérivation (43).
5. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 4, caractérisée en ce que l'organe de soupape de commande (34'), lors de l'application contre le siège de soupape
de commande (37), ouvre l'étranglement de dérivation (43) et, pour l'ouverture de
la connexion entre l'espace de soupape de commande (31) et l'espace de fuite d'huile
(23), ferme l'étranglement de dérivation (43) par un déplacement longitudinal, l'organe
de soupape de commande (34') venant pour cela en appui contre un deuxième siège de
soupape de commande (39).
6. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'organe de soupape de commande (34') vient en appui dans sa position d'ouverture
contre un deuxième siège de soupape de commande (39) réalisé au niveau du papillon
d'étranglement (6).