[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben eines modularen Automatisierungsgerätes,
dessen CPU-Einheit zur Abarbeitung eines Steuerprogramms zum Steuern eines technischen
Prozesses vorgesehen ist und dessen Stromversorgungsmodul elektrische Energie verbrauchende
Einheiten mit elektrischer Energie versorgt. Darüber hinaus betrifft die Erfindung
ein Automatisierungsgerät mit einer CPU-Einheit zur Abarbeitung eines Steuerprogramms
zum Steuern eines technischen Prozesses und mit einem Stromversorgungsmodul, das elektrische
Energie verbrauchende Einheiten des Automatisierungsgerätes mit elektrischer Energie
versorgt. Ferner betrifft die Erfindung ein Codeinspektionsprogramm, welches für einen
Einsatz in einem derartigen Automatisierungsgerät geeignet ist.
[0002] Ein aus dem Siemens-Katalog ST 70, Kapitel 1, Ausgabe 2007 bekanntes Automatisierungsgerät
setzt sich aus einzelnen Einheiten, nämlich aus Bauteilen oder aus Baugruppen, zusammen.
Verschiedene Systeme sind dabei auch im Betrieb erweiterbar, so dass Einheiten zugefügt,
insbesondere in dafür vorgesehene Steckplätze gesteckt, werden können, ohne dass das
Gesamtsystem ausgeschaltet oder heruntergefahren werden muss. Ein Ausschalten des
Systems wäre gerade im Bereich der Prozessautomatisierung und insbesondere im Bereich
der Anlagensteuerung sehr problematisch, da derartige Ausfallzeiten naturgemäß unmittelbar
zu Produktionsstillständen führen. Um ein derartiges System erweitern zu können, sind
Maßnahmen vorgesehen, welche das Risiko von Überlast-Fällen beim Zufügen von Einheiten
und/oder eine Überdimensionierung der Stromversorgung des Systems verringern oder
vermeiden.
[0003] Aus der
DE 10 2005 039 886 A1 ist ein modulares System bekannt, das ein Hauptmodul und mehrere daran anschließbare
Einzelmodule sowie ein das System mit Spannung versorgendes Netzteil aufweist. Jedes
Einzelmodul ist mit mindestens einem Deskriptorelement versehen, welches einen nicht
vom tatsächlichen Betrieb des jeweiligen Einzelmoduls abhängenden Leistungsbedarf
des Einzelmoduls kodiert oder wiedergibt. Das Hauptmodul liest die Deskriptorelemente
der angeschlossenen Einzelmodule aus und ermittelt daraus zur Verhinderung einer Netzteilüberlastung
den nicht vom tatsächlichen Betrieb des Systems abhängenden Gesamtleistungsbedarf
aller angeschlossenen Einheiten. Maßnahmen zur Einsparung von Energie sind nicht vorgesehen.
[0004] Die Veröffentlichung von
Nicholson K. E. et al. "Cost Effective Strategies for Industrial Electric Power Management
Systemes", PETROLEUM AND CHEMICAL INDUSTRY CONFERENCE, 1998, Industry Application
S Society 45th Annual Indianapolis, IN, USA, 28. - 30. September 1998, XP010312461,
ISBN: 978-0-7803-4897-4, Seiten 223 - 233 beschreibt Energiemanagementsysteme für die Verteilung und Nutzung elektrischer Leistung,
wobei Nutzen, Funktionalität und Kosten dieser Systeme verglichen werden.
[0005] Ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Automatisierungssystem
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 sind aus der
WO 2007/037609 A1 bekannt.
[0006] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art im Hinblick auf eine Energie-Verbrauchsoptimierung zu verbessern. Darüber
hinaus ist ein Automatisierungsgerät mit verbesserter Energie-Verbrauchsoptimierung
zu schaffen. Ferner ist ein Codeinspektionsprogramm anzugeben, welches für ein derartiges
Automatisierung.sgerät geeignet ist.
[0007] Im Hinblick auf das Verfahren wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1, im Hinblick auf das Automatisierungsgerät durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 4 und im Hinblick auf das Codeinspektionsprogramm durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 7 angegebenen Maßnahmen gelöst.
[0008] Vorteilhaft ist, dass im Rahmen des Steuerbetriebs eine Energieverbrauchsoptimierung
verwirklicht wird, wobei gewährleistet ist, dass die erforderlichen Automatisierungsfunktionen
zur Steuerung des technischen Prozesses aufrechterhalten bleiben.
[0009] Es genügt, das Stromversorgungsmodul nicht auf einen maximalen Gesamtenergiebedarf
auszulegen, sondern nur auf einen mittleren Gesamtenergiebedarf; denn dadurch, dass
der Energieverbrauch im Rahmen des Steuerbetriebs ständig optimiert wird, während
dessen manche Einheit zeitweise sogar abgeschaltet werden kann, braucht der maximale
Gesamtenergiebedarf nicht bereitgestellt zu werden. Auf ein überdimensioniertes Stromversorgungsmodul
kann daher verzichtet und es können Kosten eingespart werden. Darüber hinaus nehmen
Stromversorgungsmodule umso mehr Raum in Anspruch, desto höher ihre Leistung ist.
[0010] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist als Kriterium die Dauer zur Verwirklichung
einer Automatisierungsfunktion oder der zeitliche Abstand der Aktivierung dieser Automatisierungsfunktion
vorgesehen. Beispielsweise wird einem Sensor nach der Übermittlung eines von diesem
Sensor erfassten Messwertes für bestimmte Zeiträume keine Energie zugeführt, weil
weitere Messwerte während diesen Zeiträumen nicht gebraucht werden bzw. nicht ausgewertet
werden müssen.
Ein weiteres Kriterium können z. B. die Stillstandszeiten eines Elektromotors sein,
während deren dem Motor keine Energie zugeführt werden braucht. Ferner sind energierelevante
und maschinell auswertbare Produktdaten (Produktmerkmale) der Einheiten, wie beispielsweise
Abkühlverluste von Heizungen oder Kennlinien von Motoren, als Kriterien zum optimalen
Zu- bzw. Abschalten der Energiezufuhr geeignet.
[0011] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Unteransprüchen.
[0012] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die einzige Figur der Zeichnung näher erläutert. Die Figur der Zeichnung zeigt
Bestandteile eines Automatisierungssystems.
[0013] Mit 1 ist ein Automatisierungssystem bezeichnet, welches ein mit einer CPU-Baugruppe
7 versehenes Automatisierungsgerät 2, ein dezentrales Peripheriegerät 3 und mehrere
Feldgeräte 4, 5, 6 aufweist. Das Automatisierungsgerät 2 weist weitere über einen
hier nicht dargestellten Rückwandbus mit der CPU-Baugruppe 7 verbundene Baugruppen
auf, z. B. Baugruppen in Form einer Temperatur-Regler-Baugruppe 8, einer Stromversorgungs-Baugruppe
9, einer Master-Baugruppe 10 sowie weiterer Ein-/Ausgabe- und/oder sonstiger Funktions-Baugruppen.
Die CPU-Baugruppe 7 des Automatisierungsgerätes 2 arbeitet zyklisch ein Programm zum
Steuern eines technischen Prozesses ab. Selbstverständlich kann das Automatisierungssystem
1 je nach einer zu lösenden Steuerungsaufgabe mit weiteren Automatisierungsgeräten
und/oder dezentralen Peripheriegeräten versehen sein. Darüber hinaus kann das Automatisierungssystem
1 über einen hier nicht dargestellten Bus mit Engineering-Systemen, Bedien- und Beobachtungssystemen,
Asset-Management-Systemen und/oder für ein Prozessleitsystem geeigneten Servern verbunden
sein. Das Automatisierungsgerät 2 ist über die Master-Baugruppe 10 und über einen
für hohe Kommunikationsgeschwindigkeiten ausgelegten Feldbus 21, z. B. in Form eines
an sich bekannten Feldbusses "PROFIBUS DP", an das dezentrale Peripheriegerät 3 angeschlossen,
welches ebenfalls mit einer Stromversorgungs-Baugruppe 11 versehen ist. Mit jeweils
weiteren für die Prozessautomatisierung geeigneten Kommunikationsverbindungen 12,
13 sind die Feldgeräte 5, 6 an Module 14, 15 des dezentralen Peripheriegerätes 3 angeschlossen.
[0014] Im Folgenden wird angenommen, dass lediglich drei Prozesse zu steuern sind und dass
das an die Temperatur-Regler-Baugruppe 8 über eine geeignete Kommunikationsverbindung
22 angeschlossene Feldgerät 4 ein Temperatursensor ist, welcher die Temperatur eines
Heizkessels erfasst, wobei die Temperatur-Regler-Baugruppe 8 ein hier nicht dargestelltes
separates Leistungsteil zur Energieversorgung des Heizkessels ansteuert. Darüber hinaus
ist angenommen, dass das Modul 15 eine Positionier-Baugruppe und das Feldgerät 5 ein
Positionsgeber ist, der die Position eines Schrittmotors erfasst, und dass das Modul
15 eine Digitalein-/ausgabe-Baugruppe und das Feldgerät 6 ein Bildverarbeitungs-Sensor
zur Verwirklichung von farblichen Prüfungsaufgaben in der Montagetechnik ist.
[0015] Die Stromversorgungs-Baugruppe 9 versorgt die Baugruppen 7, ... des Automatisierungsgerätes
2 und die Stromversorgungs-Baugruppe 11 die Baugruppen 14, ... des dezentralen Peripheriegerätes
3 mit elektrischer Energie, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Stromversorgungs-Baugruppen
9, 11 so ausgelegt sind, dass diese auch die jeweiligen Feldgeräte 4, 5, 6 mit Energie
versorgen. In zeitlichen Abständen übermitteln die Feldgeräte 4, 5, 6, die Baugruppen
7 ... 10, 14, 15 des Automatisierungsgerätes 2 und des dezentralen Peripheriegerätes
3 einer Auswerte-Baugruppe 16 des Automatisierungsgerätes 2 ihre energierelevanten
Daten. Aufgrund dieser Daten und der Kenntnis der zu steuernden Prozesse im Hinblick
auf die Temperatursteuerung des Heizkessels, der Schrittmotorsteuerung und der Bildauswertung
ermittelt die Auswerte-Baugruppe 16 wann, wie lange und in welchen Zyklen die Prozesse
gesteuert werden müssen, wie viel Energie für diese Prozesse bereitzustellen ist und
ob es für Stillstandszeiten energetisch sinnvoll ist, Prozesse ganz abzuschalten.
Es kann z. B. sinnvoll sein, die Heizung zum Aufheizen des Kessels nicht ganz abzuschalten,
weil der Energiebedarf zum Aufheizen eines zu stark abgekühlten Kessels höher ist
als die Energie, die erforderlich ist, um während einer "Ruhephase" den Kessel auf
einer geringen Temperatur zu halten und erst bei Bedarf die Temperatur dann auf die
erforderliche Betriebstemperatur zu erhöhen. Mit anderen Worten: die Auswerte-Baugruppe
16, deren Funktion selbstverständlich auch die CPU-Baugruppe 7 übernehmen kann, ermittelt
in zeitlichen Abständen oder zu vorgebbaren Zeiten den aktuellen Gesamtenergiebedarf
des Automatisierungssystems 1. Die Auswerte-Baugruppe 16 weist ein Codeinspektionsprogramm
17 auf, welches aufgrund des ermittelten aktuellen Gesamtenergiebedarfs des Automatisierungssystems
1 während eines Zeitintervalls 18 eines Zyklus 19 des Steuerprogramms Anweisungen
20 einfügt. Im Rahmen der Bearbeitung dieser Anweisung im folgenden Steuerprogrammzyklus
übermittelt die CPU-Baugruppe 7 der Stromversorgungs-Baugruppe 9 des Automatisierungsgerätes
2 über dessen Rückwandbus und der Stromversorgungs-Baugruppe 11 des dezentralen Peripheriegerätes
3 über den Bus 21 ein Steuersignal, welches diesen Stromversorgungs-Baugruppen 9,
11 den aktuellen Gesamtenergiebedarf anzeigt. Ferner schaltet die CPU-Baugruppe 7
mittels eines geeigneten Steuersignals die Baugruppen des Automatisierungsgerätes
2 und/oder die Baugruppen des dezentralen Peripheriegerätes 3 ab, welche zur Steuerung
der Prozesse nicht mehr benötigt werden, oder schaltet diese in einen Energiesparmodus.
Für den Fall, dass z. B. ein Aufheizen des Heizkessels nicht mehr erforderlich ist
und dieser abgeschaltet werden kann und ferner der Bildverarbeitungs-Sensor 6 nicht
mehr gebraucht wird, übermittelt die CPU-Baugruppe 7 der Temperatur-Regler-Baugruppe
8 des Automatisierungsgerätes 2 ein Steuersignal, aufgrund dessen die Temperatur-Regler-Baugruppe
8 das separate Leistungsteil zur Energieversorgung des Heizkessels abschaltet und
aufgrund dessen die Temperatur-Regler-Baugruppe 8 nach dem Abschalten des Leistungsteils
sich ausschaltet. Ferner übermittelt die CPU-Baugruppe 7 der Digitalein-/ausgabe-Baugruppe
15 des dezentralen Peripheriegerätes 3 ein Steuersignal zum Abschalten des Bildverarbeitungs-Sensors
6, wobei auch hier vorgesehen sein kann, dass zusätzlich aufgrund dieses Steuersignals
die Digitalein-/ausgabe-Baugruppe 15 ausgeschaltet wird.
1. Verfahren zum Betreiben eines Automatisierungssystems (1), dessen CPU-Einheit (7)
zur Abarbeitung eines Steuerprogramms zum Steuern eines technischen Prozesses vorgesehen
ist und dessen Stromversorgungsmodul (9, 11) elektrische Energie verbrauchende Einheiten
(7, 8, 10, 16; 14, 15) mit elektrischer Energie versorgt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- einer Auswerteeinheit (8) mindestens ein Kriterium der jeweiligen Einheiten (7,
8, 10, 16; 14, 15) angezeigt wird,
- durch die Auswerteeinheit (8) aufgrund dieser Kriterien ein aktueller Gesamtenergiebedarf
ermittelt wird,
- durch die Auswerteeinheit (8) automatisch mindestens eine den aktuellen Gesamtenergiebedarf
repräsentierende Programmanweisung in das Steuerprogramm eingefügt oder mindestens
eine Programmanweisung des Steuerprogramms angepasst wird, aufgrund dessen die elektrische
Energieversorgung für die Einheiten (7, 8, 10, 16; 14, 15) während des Steuerbetriebs
gemäß dem aktuellen Gesamtenergiebedarf eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Kriterium die Dauer zur Verwirklichung einer Automatisierungsfunktion
und/oder der zeitliche Abstand der Aktivierung dieser Automatisierungsfunktion ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Auswerteeinheit (8) die Kriterien in zeitlichen Abständen abgefragt werden.
4. Automatisierungssystem mit einer CPU-Einheit (7) zur Abarbeitung eines Steuerprogramms
zum Steuern eines technischen Prozesses und mit einem Stromversorgungsmodul (7, 11),
das elektrische Energie verbrauchende Einheiten (7, 8, 10, 16; 14, 15) des Automatisierungssystems
(1) mit elektrischer Energie versorgt,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Einheiten (7, 8, 10, 16; 14, 15) einer Auswerteeinheit (8) oder der CPU-Einheit
(7) des Automatisierungssystems (1) mindestens ein Kriterium anzeigen,
- die Auswerteeinheit (8) aufgrund dieses Kriteriums einen aktuellen Gesamtenergiebedarf
ermittelt und eine den aktuellen Gesamtenergiebedarf repräsentierende Programmanweisung
in das Steuerprogramm einfügt oder eine Programmanweisung des Steuerprogramms anpasst,
- die CPU-Einheit (7) dem Stromversorgungsmodul (7, 11) ein Signal übermittelt, aufgrund
dessen das Stromversorgungsmodul (7, 11) die elektrische Energieversorgung für die
Einheiten (7, 8, 10, 16; 14, 15) während des Steuerbetriebs gemäß dem aktuellen Gesamtenergiebedarf
einstellt.
5. Automatisierungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Kriterium die Dauer zur Verwirklichung einer Automatisierungsfunktion
und/oder der zeitliche Abstand der Aktivierung dieser Automatisierungsfunktion ist.
6. Automatisierungssystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (8) die Kriterien in zeitlichen Abständen abfragt.
7. Codeinspektionsprogramm zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1
bis 3.
1. Method for operating an automation system (1), the CPU (7) of which is provided for
processing a control program for controlling a technical process, and the power supply
module (9, 11) of which supplies units (7, 8, 10, 16; 14, 15) that consume electrical
energy with electrical energy,
characterised in that
- at least one criterion of the respective units (7, 8, 10, 16; 14, 15) is displayed
to an analysis unit (8),
- a current overall energy requirement is determined by the analysis unit (8) on the
basis of these criteria,
- at least one program instruction representing the current overall energy requirement
is automatically inserted into the control program by the analysis unit (8), or at
least one program instruction of the control program is adapted, on the basis of which
the electrical energy supply for the units (7, 8, 10, 16; 14, 15) is adjusted in accordance
with the current overall energy requirement during the control operation.
2. Method according to claim 1, characterised in that the at least one criterion is the time taken to effect an automation function and/or
the time interval for activation of this automation function.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the criteria are interrogated at time intervals by the analysis unit (8).
4. Automation system having a CPU (7) for processing a control program for controlling
a technical process and having a power supply module (7, 11) which supplies units
(7, 8, 10, 16; 14, 15) of the automation system (1) that consume electrical energy
with electrical energy,
characterised in that
- the units (7, 8, 10, 16; 14, 15) display at least one criterion to an analysis unit
(8) or to the CPU (7) of the automation system (1),
- the analysis unit (8) determines a current overall energy requirement on the basis
of this criterion and inserts a program instruction representing the current overall
energy requirement into the control program or adjusts a program instruction of the
control program,
- the CPU (7) sends the power supply module (7, 11) a signal, on the basis of which
the power supply module (7, 11) adjusts the electrical energy supply for the units
(7, 8, 10, 16; 14, 15) during the control operation in accordance with the current
overall energy requirement.
5. Automation system according to claim 4, characterised in that the at least one criterion is the time taken to effect an automation function and/or
the time interval for activation of this automation function.
6. Automation system according to claim 4 or 5, characterised in that the analysis unit (8) interrogates the criteria at time intervals.
7. Code inspection program for the performance of the method according to one of claims
1 to 3.
1. Procédé pour faire fonctionner un système (1) d'automatisation, dont l'unité (7) CPU
est prévue pour le traitement d'un programme de commande d'un processus technique
et dont le module (9, 11) d'alimentation en courant alimente en énergie électrique
des unités (7, 8, 10, 16 ; 14, 15) consommant de l'énergie électrique,
caractérisé en ce que
- on indique à une unité (8) d'exploitation au moins un critère des unités (7, 8,
10, 16 ; 14, 15) respectives,
- on détermine, par l'unité (8) d'exploitation, sur la base de ces critères, un besoin
d'énergie total instantané,
- par l'unité (8) d'exploitation, automatiquement on introduit dans le programme de
commande une instruction de programme représentant le besoin d'énergie total instantané
ou on adapte au moins une instruction du programme de commande sur la base duquel
l'alimentation en énergie électrique des unités (7, 8, 10, 16 ; 14, 15) est réglée
pendant le fonctionnement en commande, en fonction du besoin d'énergie total instantané.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en qu'au moins un critère est la durée
de réalisation d'une fonction d'automatisation et/ou l'intervalle de temps de l'activation
de cette fonction d'automatisation.
3. Procédé suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'on demande à des intervalles de temps les critères par l'unité (8) d'exploitation.
4. Système d'automatisation comprenant une unité (7) CPU de traitement d'un programme
de commande d'un processus technique et comprenant un module (7, 11) d'alimentation
en courant, qui alimente en énergie électrique des unités (7, 8, 10, 16 ; 14, 15)
consommant de l'énergie électrique du système (1) d'automatisation,
caractérisé en ce que
- les unités (7, 8, 10, 16 ; 14, 15) indiquent au moins un critère à une unité (8)
d'exploitation ou à l'unité (7) CPU du système (1) d'automatisation,
- l'unité (8) d'exploitation détermine, sur la base de ce critère, un besoin d'énergie
total instantané et insère dans le programme de commande une instruction de programme
représentant le besoin d'énergie total instantané ou adapte une instruction du programme
de commande,
- l'unité (7) CPU transmet au module (7, 11) d'alimentation en courant un signal sur
la base duquel le module (7, 11) d'alimentation en courant règle l'alimentation en
énergie électrique des unités (7, 8, 10, 16 ; 14, 15) pendant le fonctionnement de
commande en fonction du besoin d'énergie total instantané.
5. Système d'automatisation suivant la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins un critère est la durée de réalisation d'une fonction d'automatisation et/ou
l'intervalle de temps de l'activation de cette fonction d'automatisation.
6. Système d'automatisation suivant la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que l'unité (8) d'exploitation demande les critères à des intervalles de temps.
7. Programme d'inspection de code pour effectuer le procédé suivant l'une des revendications
1 à 3.