[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Behandeln von Behältnissen.
Derartige Vorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. So ist es bekannt,
dass im Rahmen von geblockten Anlagen, d.h. Anlagen, deren Arbeitseinheiten aufeinander
synchronisiert sind, zunächst Vorformlinge erwärmt und anschließend zu Behältnissen
expandiert werden. Diese expandierten Behältnisse werden in der Folge gereinigt und
schließlich mit einem Getränk befüllt.
[0002] Die
WO 00/078664 A1 beschreibt eine Abfüllvorrichtung der Flaschen. Dabei sind eine Blasmaschine zum
Herstellen der Flaschen, eine Spülmaschine zum Reinigen der fertig geblasenen Flaschen
und eine Füllmaschine zum Befüllen der Flaschen synchron zueinander antreibbar und
es werden die Flaschen durch formschlüssige Transportelemente teilungsgerecht zwischen
den Maschinen überführt.
[0003] Aus der
WO 2006/097243 A2 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung betreffend das sterile Befüllen von Flüssigkeiten
bekannt. Dabei werden die Flaschen zunächst mit H
2O
2 sterilisiert und anschließend befüllt.
[0004] Die
DE 10 2005 060 814 A1 offenbart eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Formblasen von Behältnissen auf.
Dabei ist eine Inspektionseinrichtung zur Informationsübermittlung mit einer in der
Transportrichtung der Behältnisse stromabwärts angeordneten Formblaseinrichtung verbunden,
sodass als fehlerhaft erkannte Vorformlinge nicht zu Behältern geblasen werden. Damit
werden hier bestimmte Behältnisse als fehlerhaft erkannt und zu einem späteren Zeitpunkt
wird die weitere Behandlung dieser Behältnisse unterbrochen.
[0005] Die
DE 102 59 589 B3 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen von Hohlkörpern aus
Kunststoff. Dabei werden Vorformlinge vor dem Erwärmen kontrolliert und es wird zumindest
ein Teil der fehlerhaften Vorformlinge erwärmt und erst nach dem Erwärmen ausgeschieden.
[0006] Bei derartigen geblockten, d. h. insbesondere aufeinander synchronisierten Anlagenteilen
besteht jedoch des Öfteren das Problem, dass in einem stromabwärts liegenden Anlagenteil
ein Fehler vorliegt, beispielsweise bei einer Füllmaschine ein Ventil defekt ist und
daher ein entsprechendes Behältnis nicht korrekt befüllt werden kann. Bei Anlagen
aus dem Stand der Technik führt dies zu einer erheblichen Verschwendung. Einerseits
wird das entsprechende Behältnis unnötigerweise erzeugt, bzw. unnötigerweise sterilisiert.
Außerdem geht auch des Öfteren der abzufüllende Inhalt verloren, da, wie gesagt, fehlerhaft
abgefüllt wurde. Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zu schaffen, welche einen wirtschaftlicheren Betrieb ermöglicht.
[0007] Dies wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und ein Verfahren
nach Anspruch 11 erreicht. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Behandeln von Behältnissen weist eine erste
Behandlungseinheit auf, welche die Behältnisse in einer ersten vorgegebenen Weise
behandelt. Weiterhin ist eine zweite Behandlungseinheit vorgesehen, welche in der
Transportrichtung der Behältnisse stromabwärts bezüglich der ersten Behandlungseinheit
angeordnet ist, wobei die zweite Behandlungseinheit eine Vielzahl von Behandlungselementen
zum Behandeln der Behältnisse aufweist. Erfindungsgemäß weist die zweite Behandlungseinheit
wenigstens eine Zustandserkennungseinrichtung auf, welche einen atypischen Zustand
wenigstens eines Behandlungselements und eines von diesem Behandlungselement behandelten
Behältnisses erkennt, sowie wenigstens eine Steuerungseinrichtung, welche diesem Behandlungselement
wenigstens ein von diesem Behandlungselement zu behandelndes Behältnis oder wenigstens
ein von diesem Behandlungselement behandeltes Behältnis zuordnet.
[0009] Weiterhin weist die Vorrichtung eine Sperreinrichtung auf, welche die Zufuhr der
Behältnisse an wenigstens eine Behandlungseinheit unterbricht. Diese Sperreinrichtung
unterbricht bevorzugt die Zufuhr aller Behältnisse, welche in die Vorrichtung gelangen.
Nach dieser Unterbrechung kann die Anlage stillgesetzt werden, insbesondere um nötige
Reparaturen an einem ggfs defekten Aggregat durchzuführen.
[0010] Vorteilhaft ist diese Sperreinrichtung stromaufwärts bezüglich der ersten Behandlungseinheit
angeordnet. So kann es sich beispielsweise um eine Preformsperre am Einlauf zum Blasmaschinenofen
handeln. Damit ist die Sperreinrichtung bevorzugt steuerbar. Weiterhin steuert bevorzugt
die Steuereinrichtung auch die Sperreinrichtung insbesondere auch in Abhängigkeit
von einem von der Zustandserfassungseinrichtung erfassten Zustand.
[0011] Die Begriffe "stromaufwärts" und "stromabwärts" werden unter Bezugnahme auf die Förder-
bzw. Transportrichtung der Behältnisse, wie beispielsweise der Flaschen, durch die
Vorrichtung verstanden. Unter einem Behandeln der Flaschen wird jeder Vorgang verstanden,
der die Behältnisse in irgendeiner Weise beeinflusst insbesondere eine Erwärmung der
Behältnisse, ein Expandieren von Vorformlingen zu Behältnissen, ein Etikettieren von
Behältnissen, ein Desinfizieren von Behältnissen, ein Spülen von Behältnissen, ein
Abfüllen von Behältnissen, ein Verschließen von Behältnissen aber auch ein Transport
der Behältnisse sowohl in vereinzelter Form als auch in nicht vereinzelter Form.
[0012] Unter dem stromaufwärts zu behandelnden Behältnis wir insbesondere ein Behältnis
verstanden, welches sich stromaufwärts bezüglich des besagten Behandlungselements
befindet, und welches von dem besagten Behandlungselement behandelt werden wird. Damit
werden diejenigen Behältnisse identifiziert, welche zu diesem Element gelangen würden.
Es wäre jedoch auch möglich, solche Behältnisse zu identifizieren, welche von dem
genannten Behandlungselement bereits behandelt wurden.
[0013] Unter einer Zustandserkennungseinrichtung wird eine Einrichtung verstanden, welche
einen physikalischen Zustand der Behandlungseinheit bzw. des Behandlungselements oder
des Behältnisses erfasst, wie beispielsweise die Funktionsfähigkeit eines Ventils,
die Funktionsfähigkeit oder den Öffnungszustand eines Greifelements und dergleichen.
[0014] Unter einem atypischen Zustand wird ein Zustand verstanden, der von einem normalen
Arbeitszustand abweicht. Insbesondere handelt es sich bei dem atypischen Zustand um
einen Fehler des Behandlungselements wie beispielsweise ein nicht funktionierendes
Ventil, eine nicht funktionierende Greifeinrichtung oder dergleichen. Es wäre jedoch
auch möglich, einen atypischen Zustand des Behältnisses zu erfassen. So ist es teilweise
möglich, dass einzelne Behältnisse fehlerhaft ausgebildet sind, diese fehlerhafte
Ausbildung jedoch auf einen fehlerhaften Behandlungsvorgang, wie beispielsweise einen
fehlerhaften Blasvorgang zurückzuführen ist. Es wäre jedoch auch möglich, dass die
Vorrichtung keine Zustandserfassungseinrichtung aufweist, sondern der Benutzer selbst
einen Fehlerzustand erkennt und in Reaktion hierauf die oben genannten Vorgänge und
insbesondere auch die Sperrung der Vorformling - Zufuhr auslöst.
[0015] Damit wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, einen im Rahmen des
Behandlungsprozesses später auftretenden Fehler festzustellen und in der Folge insbesondere
zu bestimmen, welchen noch im Behandlungsvorgang früher befindlichen Behältnissen
dieser Fehler zugeordnet wird. So ist es beispielsweise möglich, dass ein bestimmtes
Ventil der Befüllungsanlage defekt ist. Erfindungsgemäß wird ermittelt, welche noch
stromaufwärts befindlichen Behältnisse im weiteren Verfahrenslauf mit genau diesem
Ventil befüllt werden. Diese Behältnisse können anschließend in besonderer Weise behandelt
werden, beispielsweise bereits vorab ausgeschleust werden. Auf diese Weise ist es
möglich, auftretende Verschwendungen, wie beispielsweise unnötig sterilisierte Behältnisse
oder unnötig abgefüllte Behältnisse zu vermeiden. So kann beispielsweise eine gezielte
Lücke bei dem funktionsunfähigen Ventil geschaffen werden.
[0016] Sollte mit anderen Worten eine Funktion eines Moduls gestört sein, sodass eine ordentliche
Behandlung des Behältnisses in diesem Modul nicht gegeben ist, so wird beispielsweise
eine Preform, die später in das defekte Modul bzw. die defekte Station einlaufen würde,
gesperrt. Auf diese Weise erhält nun weniger Materialverlust, eine Charge kann fertig
produziert und der Fehler kann später behoben werden. Damit muss ein entsprechender
Off-Set so berechnet werden, dass eine Lücke genau auf die defekte Füllstation trifft.
Im Stand der Technik wurde beispielsweise eine überfüllte Flasche nach der Vorrichtung
über ein Kontrollsystem ausgeschieden, was zu erhöhten Materialverlust (Preform, Produkt,
evtl. Verschluss und Etikett) zur Folge hat.
[0017] Daneben ist es auch möglich, diejenigen Behältnisse zu identifizieren, die bereits
von dem (fehlerhaften) Behandlungselement behandelt wurden, um sie anschließend auszusondern.
So könnte es sich bei dem Behandlungselement beispielsweise um ein nicht funktionierendes
Etikettieraggregat handeln, welches die Behältnisse nicht oder nicht korrekt etikettiert.
Diejenigen Behältnisse, welche dieses Etikettieraggregat durchlaufen haben, könnten
ausgesondert werden um so deren weitere Behandlung zu vermeiden.
[0018] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Aussonderungseinrichtung
auf, welche dass von dem Behandlungselement zu behandelnde Behältnis aussondert. Damit
wird dasjenige Behältnis vorab ausgesondert, welches später auf das defekte Behandlungselement
treffen würde. Unter Behältnissen werden hier sowohl die fertig geblasenen Behältnisse
als auch etwaige Vorstufen wie Vorformlinge verstanden. Beispielsweise wäre es möglich,
eine Preform-Sperre vorzusehen, welche bestimmte Preforms aussondert. Dabei wird darauf
hingewiesen, dass die Preforms beispielsweise über eine Staustrecke zugeführt werden
und die eigentliche Eintaktung erst am Ende dieser Staustrecke beginnt. An diesem
Bereich kann ein Aussonderungsmechanismus vorgesehen sein.
[0019] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Aussonderungseinrichtung
auf, welche von dem Behandlungselement behandelte Behältnisse aussondert. Eine derartige
Aussonderungseinheit ist insbesondere stromabwärts der zweiten Behandlungseinheit
angeordnet. Bevorzugt ist diese Aussonderungseinheit unmittelbar nach der zweiten
Behandlungseinheit angeordnet, d.h. bevor sich weitere Behandlungseinheiten anschließen.
[0020] Bei dieser Aussonderungseinheit kann es sich beispielsweise um einen Auswerfer handeln,
der bevorzugt an einem Übergabestern angeordnet ist, der die Behältnisse von der ersten
Behandlungseinheit an die zweite oder eine weitere Behandlungseinheit übergibt. Vorteilhaft
ist dieser Auswerfer (insbesonder in Abhängigkeit von einem Signal der Steuereinrichtung
steuerbar.
[0021] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist wenigstens eine Behandlungseinheit
eine Etikettiereinrichtung für die Behältnisse. Diese Etikettiereinrichtung weist
vorteilhaft mehrere Behandlungselemente bzw. Etikettieraggregate auf.
[0022] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform bewirkt die Steuerungseinrichtung
dass jedes n-te Behältnis ausgesondert wird, wobei n die Anzahl der zweiten Behandlungselemente
ist. Falls beispielsweise das Füllventil Nr. 56 (von 120 insgesamt) defekt ist und
überfüllte Flaschen liefert, wird auf diese Weise jede 120te Pre-Form nicht in den
Block gelassen. Es wären jedoch auch andere Möglichkeiten der Aussonderungen möglich,
so konnten beispielsweise die Behältnisse zunächst geblasen und anschließend ausgesondert
werden. In dem vorliegenden Fall wird beispielsweise jede 120te Flasche ausgesondert
werden. Bei einer Arbeitsleistung von beispielsweise 36000 Flaschen pro Stunde würden
auf diese Weise insgesamt 300 Flaschen pro Stunde ausgeschleust werden, d. h. diese
Flaschen müssten nicht unnötigerweise befüllt werden. Auf diese Weise kann eine erhebliche
Reduzierung von Materialverlust erreicht werden.
[0023] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Aussonderungseinrichtung
stromaufwärts bezüglich der zweiten Behandlungseinheit angeordnet, d. h. in der Bewegungsrichtung
der Behältnisse vor der zweiten Behandlungseinheit. Auf diese Weise kann, wie oben
erwähnt, eine Reduzierung von Verlusten erreicht werden.
[0024] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei der zweiten
Behandlungseinheit um eine Befüllungseinrichtung für die Behältnisse. Es wäre jedoch
auch möglich, dass es sich bei der zweiten Behandlungseinheit um eine Sterilisationseinrichtung,
eine Blaseinrichtung, eine Wascheinrichtung für Behältnisse oder dergleichen handelt.
[0025] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform handelt es sich bei der ersten Behandlungseinheit
um eine Transporteinrichtung für die Vorformlinge wobei unter einer Transporteinrichtung
hier auch eine Staustrecke verstanden wird, entlang derer die Behältnisse bzw. die
Vorformlinge (ggfs auch nicht vereinzelt) geführt werden. Weiterhin könnte es jedoch
bei der ersten Behandlungseinheit auch um eine Heizeinrichtung für Vorformlinge, eine
Blaseinrichtung für die Vorformlinge, eine Reinigungseinrichtung oder eine Desinfektionseinrichtung
für die Behältnisse und dergleichen handeln.
[0026] Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Pufferungseinheit
für ausgesonderte Behältnisse auf. Wie oben erwähnt, wäre es möglich, bereits bestimmte
Vorformlinge auszusondern. Dies würde jedoch dazu führen, dass aufgrund der genau
dimensionierten Heizparameter auch der vor dem ausgesonderten und der nach dem ausgesonderten
Vorformling liegende Vorformling (Preform) (nach dem Heizvorgang) ausgesondert werden
müsste. Aus diesem Grunde wird in einer bevorzugten Ausgestaltung vorgeschlagen, sämtliche
Behältnisse zunächst blasen zu lassen dann jedoch das genau identifizierte Behältnis
auszusondern und in einer Pufferungseinheit unterzubringen. Aus dieser Pufferungseinheit
könnten die Behältnisse später wieder entnommen werden, sodass auf diese Weise eine
weitere Reduzierung von Verlusten erreicht werden kann. Bei einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsform weist die erste Behandlungseinheit eine Vielzahl von Behandlungselementen
auf. Dabei kann es sich beispielsweise um Greifelemente handeln, welche die Behältnisse
entlang eines vorbestimmten Pfades führen. In diesem Fall kann beispielsweise ein
bestimmtes Behandlungselement identifiziert werden, welches anschließend das von ihm
gehaltene Behältnis aussondert.
[0027] Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Behandeln von Behältnissen
gerichtet, wobei die Behältnisse in einer ersten Behandlungseinheit in einer ersten
vorgegebenen Weise behandelt werden und anschließend in einer zweiten Behandlungseinheit
mit einer Vielzahl von Behandlungselementen in einer zweiten vorgesehenen Weise behandelt
werden. Erfindungsgemäß wird ein atypischer Zustand wenigstens eines Behandlungselements
oder eines von diesem Behandlungselement behandelten Behältnis erkannt und diesem
Behandlungselement wenigstens ein von diesem Behandlungselement zu behandelndes Behältnis
oder wenigstens ein von diesem Behandlungselement behandeltes Behältnis zugeordnet
und die Zufuhr der Behältnisse wenigstens zeitweise unterbrochen.
[0028] Bevorzugt wird eine Gruppe von Behältnissen diesem Behandlungselement zugeordnet.
Durch die Unterbrechung der Zufuhr der Behältnisse kann die Vorrichtung gezielt leer
gefahren werden, wobei gleichzeitig die Menge an Ausschuss möglichst gering gehalten
wird
[0029] Damit wird auch damit bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ein stromaufwärts stattfindender
Eingriff vorgeschlagen, der im weiteren Arbeitsverlauf der Maschine bewirken kann,
dass das defekte Behandlungselement keine weiteren unnötigen Verluste produziert.
[0030] Vorteilhaft wird das von dem ersten Behandlungselement künftig zu behandelnde Behältnis
ausgesondert.
[0031] Es wäre jedoch auch möglich, dass ein bereits von dem Behandlungselement behandeltes
Behältnis ausgesondert wird. Dies ist insbesondere dann relevant, wenn solche weiteren
Arbeitsschritte an diesem Behältnis vermieden werden sollen, welche stromabwärts bzgl.
dieses Behandlungselements erfolgen sollen.
[0032] Bei einem weiteren vorteilhaften Verfahren wird eine Zufuhr der Behältnisse, insbesondere
in ihrer Gesamtheit unterbrochen. Bei einem weiteren bevorzugten Verfahren wird die
Vorrichtung nach der Unterbrechung der Zufuhr der Behältnisse - insbesondere nach
der Behandlung der nach der Sperrung noch in der Maschine befindlichen Behältnisse
- für einen vorgegebenen Zeitraum stillgesetzt.
[0033] Vorzugsweise werden all diejenigen Behältnisse ausgesondert, die künftig von dem
(betreffenden, als atypisch arbeitend erkannten) Behandlungselement behandelt würden.
Dabei werden insbesondere bei Erkennen eines Fehlers sämtliche Behältnisse ausgesondert,
die künftig an dieses spezielle Behandlungselement gelangen würden.
[0034] Vorzugweise werden die auzusondernden Behältnisse nach einem Heizvorgang für die
Behältnisse ausgesondert. Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform werden
die auszusondernden Behältnisse nach dem Blasvorgang ausgesondert, und besonders bevorzugt
in einer Pufferungseinrichtung angeordnet.
[0035] Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Figuren:
Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer zweiten Ausführungsform;
- Fig. 3a
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer dritten Ausführungsform; und
- Fig. 3b
- eine erfindungsgemäße Vorrichtung in einer vierten Ausführungsform.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 1 zum Behandeln von Behältnissen 10.
Dabei bezieht sich das Bezugszeichen 2 auf eine erste Behandlungseinheit in Form einer
Transporteinrichtung 2. Diese Transporteinrichtung 2 ist hier als Rutsche ausgeführt,
entlang derer Behältnisse 10 bzw. Ketten von Behältnissen transportiert werden. In
diesem Bereich sind die Behältnisse noch nicht vereinzelt. Stromaufwärts bezüglich
dieser ersten Behandlungseinheit könnte ein Magazin oder auch ein Sortierer 34 für
die Behältnisse vorgesehen sein, der die Behältnisse in eine bestimmte Ausgangslage
verbringt.
[0036] Das Bezugszeichen 5 bezieht sich auf ein Eintaktrad, welches die Behältnisse an eine
(nicht gezeigte) Transporteinrichtung übergibt, wobei diese Transporteinrichtung die
Behältnisse bzw. Vorformlinge durch eine Heizeinrichtung 3 fördert. Ab diesem Eintacktrad
5 werden die Behältnisse vereinzelt geführt. Unmittelbar an oder bei diesem Eintacktrad
5 ist eine Aussonderungseinrichtung 16 vorgesehen, welche einzelne Behältnisse 10
aussondern kann. Auf diese Weise können gezielt Lücken auf der Transportbahn der Behältnisse
erzeugt werden. Die Behältnisse werden anschließend, wie oben erwähnt, durch die Heizeinrichtung
3 gefördert und dort erwärmt. Die Heizeinrichtung 3 weist dabei bereits Halteelemente
für die Behältnisse, beispielsweise in Form von Dornen, auf welche die Behältnisse
aufgesteckt werden, auf. Diese Elemente sind dabei durch die Bezugszeichen 12a, 12b
und 12c gekennzeichnet.
[0037] Anschließend werden die Behältnisse an eine Blaseinrichtung 8 übergeben, wobei diese
Blaseinrichtung ein Blasrad 8a mit einer Vielzahl von daran angeordneten Blasstationen
aufweist.
[0038] Nachdem in dieser Blasstation die Vorformlinge zu Behältnissen expandiert worden
sind, werden diese an eine Spüleinheit 6 übergeben. In dieser Spüleinheit 6 (auch
als Rinser bezeichnet) werden die bereits erzeugten Behältnisse 10 mit Klarwasser
gespült. An diese Spüleinheit schließt sich eine Vielzahl von Transportsternen oder
Transporträdern 32 an wobei in diesem Bereich auch eine Innen- bzw. Außendesinfektion
der Behältnisse beispielsweise mit H
2O
2 oder dergleichen stattfindet.
[0039] Das Bezugszeichen 4 bezieht sich auf eine Fülleinrichtung, die eine Vielzahl von
Behandlungselementen 14a, 14b, 14c zum Befüllen der Behältnisse aufweist. An diese
Fülleinrichtung schließt sich noch eine Verschließeinrichtung 9 an, die die bereits
befüllten Behältnisse verschließt.
[0040] Das Bezugszeichen 7 kennzeichnet eine (nur schematisch dargestellte) Zustandserkennungseinrichtung,
welche Zustände der Behandlungselemente erfasst, wie insbesondere aber nicht ausschließlich
Fehlerzustände. Auch wäre es möglich, dass jedem Behandlungselement 14a, 14b, 14c
eine derartige Zustandserkennungseinrichtung zugeordnet ist oder auch, dass jedem
Behandlungselement 14a, 14b, 14c mehrere Zustandserkennungseinrichtungen 7 zugeordnet
sind, die unterschiedliche Zustände des Behandlungselements erfassen.
[0041] Bei der Zustandserkennungseinrichtung 7 kann es sich beispielsweise um einen Durchflusssensor
handeln, der erfasst, ob ein bestimmtes Füllventil zum richtigen Zeitpunkt die richtige
Menge an Flüssigkeit in das Behältnis 10 füllt. Auch könnte es sich bei der Zustandserkennungseinrichtung
7 um einen Sensor handeln, der bestimmte Parameter des behandelten Behältnisses erfasst
wie z.B. einen Sensor, der eine Überfüllung des Behältnisses mit dem Getränk feststellt.
Derartige Zustandserkennungseinrichtungen könnten auch an anderen Behandlungseinheiten
vorgesehen sein wie beispielsweise einer Desinfektionseinheit.
[0042] In der Folge könnte noch eine (nicht gezeigte) Etikettiereinrichtung für die bereits
befüllten Behältnisse vorgesehen sein.
[0043] Damit werden die Behältnisse 10, wie oben erwähnt, ab dem Eintaktstern 5 vereinzelt
transportiert und sind damit identifizierbar. Falls beispielsweise an dem Behandlungselement
14a eine Fehlfunktion festgestellt wird, kann mit Hilfe einer Prozessoreinrichtung
20 ermittelt werden, welche Behältnisse künftig zu diesem defekten Behandlungselement
bzw. Füllelement 14a gelangen werden. Diese entsprechenden Behältnisse können über
die Aussonderungseinrichtung 16 ausgesondert werden und damit kann stromaufwärts bezüglich
der Fülleinrichtung 4 gezielt eine Lücke erzeugt werden, die später auf das defekte
Füllelement bzw. Behandlungselement 14a trifft. Damit werden in einer kontinuierlichen
Abfolge von Behältnissen gezielt Lücken erzeugt, wobei diese Lücken gezielt stromaufwärts
bezüglich eines als defekt festgestellten Behandlungselements erzeugt werden. Bei
der Aussonderungseinrichtung kann es sich um einen Klappenmechanismus handeln, der
in der Lage ist, einzelne Behältnisse aus einem Strom von Behältnissen auszusondern.
[0044] Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung. Diese
weist ebenfalls die auch in Fig. 1 gezeigten Hauptelemente auf, wie eine Heizeinrichtung
3, eine Blaseinrichtung 8, eine Entkeimungseinrichtung 32, eine Klarwasserspüleinrichtung
6 sowie eine Fülleinrichtung 4, der eine Verschließeinrichtung 9 nachgeordnet ist.
Im Gegensatz zu der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform werden hier die Behältnisse
10 nicht stromaufwärts bzw. vor der Heizeinrichtung 3 ausgesondert sonder die Behältnisse
werden zunächst durch die Heizeinrichtung 3 geführt, anschließend in der Blaseinrichtung
8 geblasen und bei Erkennen eines Defekts eines Behandlungselements 14a erst stromabwärts
bzw. nach der Blaseinrichtung entlang des Pfeils P1 in eine Pufferstrecke ausgeleitet.
[0045] Damit werden bei dieser Ausführungsform zunächst fertige Behältnisse erzeugt, diese
jedoch nicht entkeimt, sondern in fertig geblasenem Zustand entnommen. Bei dieser
Ausführungsform werden gezielt bestimmte Behandlungselemente 12a, 12b oder 12c angesprochen,
welche die von ihnen gehaltenen Behältnisse freigeben. Damit werden bei dieser Ausführungsform
den Behandlungselementen 14a, 14b, 14c insbesondere im Fehlerfall bestimmte Behandlungselemente
12a, 12b, 12c zugeordnet, welche diejenigen Behältnisse führen, die im späteren Betrieb
der Anlage zu einem defekten Behandlungselement 14a gelangen würden.
[0046] Bei der in den Figuren 1 und 2 gezeigten Ausführungsform ist die zweite Behandlungseinheit
die Fülleinrichtung 4. Es wäre jedoch auch möglich, dass es sich bei der zweiten Behandlungseinheit
4 um eine andere Einheit, wie beispielsweise die Blaseinrichtung 8 handelt.
[0047] Die entlang des Pfeils P1 ausgesonderten Behältnisse können später bei Behebung des
Fehlers der Anlage wieder zugeführt (Pfeil P2) werden wobei diese Behältnisse dann
zunächst entkeimt, mit Klarwasser gespült und schließlich mit Getränk befüllt werden.
Das Bezugszeichen 22 bezieht sich auf eine entsprechende Pufferungseinheit, in der
die Behältnisse 10 zwischengespeichert werden. Das Bezugszeichen 24a bezieht sich
auf eine Preformsperre, welche die Zufuhr der Vorformlinge in die Heizeinrichtung
vollständig unterbricht. Nachdem die Zufuhr unterbrochen worden ist, kann die Vorrichtung
gezielt leer gefahren werden.
[0048] Fig. 3a zeigt grob schematisch eine weitere Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung.
In diesem Falle handelt es sich bei einer ersten Behandlungseinheit 2 um eine Blasmaschine
mit vorgeschalteter Heizeinrichtung, welche die Vorformlinge zunächst erwärmt und
anschließend zu Kunststoffbehältnissen expandiert. An diese Blasmaschine schließt
sich als zweite Behandlungseinheit eine Etikettiereinrichtung 40 an, welche hier zwei
Etikettieraggregate 44a und 44b aufweist. Das Bezugszeichen 24 bezieht sich auf eine
weitere Behandlungseinheit, bei der es sich hier beispielsweise um einen Füller handeln
kann. Der Pfeil P4 kennzeichnet die Transportrichtung der Behältnisse.
[0049] Für die folgende Beschreibung wird zugrundegelegt, dass ein Etikettieraggregat 44a
auf Störung geht. In der Folge dieser Störung wird eine Einlaufsperre 24 bzw. Sperreinrichtung
geschlossen, sodass keine weiteren Vorformlinge mehr in die Heizeinrichtung und Blasmaschine
2 gelangen. Die in der Heizeinrichtung befindlichen Kunststoffvorformlinge werden
in der Blasmaschine geblasen und an die zweite Behandlungseinheit d. h. die Etikettiereinrichtung
weitergegeben. Die an dem noch funktionstüchtigen Aggregat 44b vorbeilaufenden Behältnisse
werden von diesem etikettiert. Die an dem defekten Aggregat 44a vorbeilaufenden Behältnisse
werden nicht etikettiert sondern nach dem Auslauf der Etikettiermaschine 40 ausgeschieden
und kontrolliert gesammelt.
[0050] Dies bedeutet auch hier, dass diejenigen Behältnisse identifiziert werden, welche
durch das Etikettieraggregat 44a behandelt werden. Auch wäre es möglich, (nachträglich)
diejenigen Behältnisse zu identifizieren, welche dieses defekte Etikettieraggregat
44a durchlaufen haben und daher nicht ordnungsgemäß etikettiert wurden. Das Bezugszeichen
18 bezieht sich auf eine entsprechende Sperreinrichtung bzw. Ausschleuseinrichtung,
welche gezielt diejenigen Behältnisse, welche nicht ordnungsgemäß etikettiert wurden,
aussondert und einer Puffereinrichtung 22 zuführt. Die etikettierten Behältnisse werden
an das nachfolgende System, hier einen Füller 26, zur Weiterverarbeitung transportiert.
[0051] Dieser nach der Störung eingeleitete Prozess dauert so lange, bis die letzten Behälter
seitens der Blasmaschine 2 durch die Etikettiermaschine 40 gefördert wurden. Anschließend
wird der komplette Block aus den Maschinen 2, 40 und 26 in den Stillstand versetzt,
sodass anschließend die Störung an dem Aggregat 44b beseitigt werden kann. Die Produktion
kann anschließend mit beiden Aggregaten 44a und 44b wieder beginnen. Die ausgeschiedenen
nicht etikettierten Behältnisse können gegebenenfalls (Bezugszeichen S) wieder in
das System eingeschleust werden, wobei jedoch auch ein (komplettes) Verwerfen dieser
Behältnisse möglich ist.
[0052] Bei einer in Fig. 3b gezeigten zweiten Alternative ist zwischen einer Heizeinrichtung
2a und einer Blasmaschine 2 zusätzlich ein Übergabestern 52 mit einem ansteuerbaren
Auswerfer vorgesehen. Dieser Auswerfer enthält seitens einer Steuerungseinrichtung
die Information, welche Vorformlinge bzw. Behältnisse an dieser Stelle ausgeschleust
werden bzw. welche Vorformlinge an das Blasmodul 2 übergeben werden können, um anschließend
den Behälter am noch funktionierenden Aggregat 44a zu etikettieren. Damit werden bei
dieser Variante bereits die Kunststoffvorformlinge vor dem eigentlichen Expansionsvorgang
ausgeschleust. Dabei wäre es sowohl möglich, den Ausschluss der Vorformlinge vor der
Heizeinrichtung vorzunehmen oder auch bevorzugt nach der Heizeinrichtung die einzelnen
bereits erwärmten Vorformlinge auszuscheiden. Bei letzterer Variante werden bevorzugt
an dem defekten Etikettieraggregat 44a keine Behältnisse mehr vorbeigeführt. Das Aussondern
der Vorformlinge erst nach deren Erwärmung ist vorteilhaft, da der Erwärmungsprozess
auch auf die Gesamtheit der Vorformlinge abgestimmt ist und die Herausnahme einzelner
Vorformlinge auch die Erwärmung der übrigen Vorformlinge beeinflussen kann
[0053] Damit werden sämtliche Kunststoffvorformlinge, welche theoretisch an dem defekten
Aggregat 44b etikettiert werden sollten, an diesem Übergabestern 52 ausgeschieden
und verworfen.
[0054] Die bereits auf dem Weg befindlichen Behältnisse vom Blasmodul zur Etikettiermaschine
werden, wie oben beschrieben, durch das noch aktive Aggregat 44b etikettiert. Die
nicht zu etikettierbaren Behältnisse können nach der Etikettiermaschine 40 kontrolliert
ausgeschleust und eventuell einer Wiederverwendung zugeführt werden. Auch bei diesem
Verfahren dauert der nach Zerstörung eingeleitete Prozess solange, bis die letzten
Behälter seitens der Blasmaschine durch die Etikettiermaschine gefördert wurden, anschließend
geht auch hier der komplette Block in Stillstand. Die Sperreinrichtung ist bevorzgt
stromaufwärts bezüglich der ersten Behandlungseinheit, insbesondere stromaufwärts
bezüglich der Heizeinrichtung angeordnet.
[0055] Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich
beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik
neu sind.
Bezugszeichenliste
[0056]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Erste Behandlungseinheit
- 3
- Heizeinrichtung
- 4
- Zweite Behandlungseinheit
- 5
- Eintaktrad
- 6
- Spüleinheit
- 7
- Zustandserkennungseinrichtung
- 8
- Blaseinrichtung
- 8a
- Blasrad
- 9
- Verschließeinrichtung
- 10
- Behältnis
- 12a, 12b, 12c
- Behandlungselemente (der ersten Behandlungseinheit)
- 14a, 14b, 14c
- Behandlungselemente (der zweiten Behandlungseinheit)
- 16
- Aussonderungseinrichtung
- 20
- Steuerungseinrichtung
- 22
- Pufferungseinheit
- 24
- Sperreinrichtung
- 26
- Behandlungseinheit
- 32
- Entkeimungseinrichtung
- 34
- Sortierer
- 40
- Etikettiereinrichtung
- 44a, 44b
- Etikettieraggregat
- 52
- Übergabestern
1. Vorrichtung zum Behandeln von Behältnissen (10) mit einer ersten Behandlungseinheit
(2), welche die Behältnisse (10) in einer ersten vorgegebenen Weise behandelt, und
mit einer zweiten Behandlungseinheit (4, 40), welche in der Transportrichtung der
Behältnisse (10) stromabwärts bezüglich der ersten Behandlungseinheit (2) angeordnet
ist, wobei die zweite Behandlungseinheit eine Vielzahl von Behandlungselementen (14a,
14b, 14c, 44a, 44b, 44c) zum Behandeln der Behältnisse (10) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Behandlungseinheit (4, 40) wenigstens eine Zustandserkennungseinrichtung
(7) aufweist, welche einen atypischen Zustand wenigstens eines Behandlungselements
(14a, 44a) oder eines von diesem Behandlungselement behandelten Behältnisses erkennt
sowie wenigstens eine Steuerungseinrichtung (20) aufweist, welche diesem Behandlungselement
(14a, 44a) wenigstens ein von diesem Behandlungselement (14a, 44a) zu behandelndes
Behältnis (10) oder von diesem Behandlungselement (14a, 44a) behandeltes Behältnis
(10) zuordnet und die Vorrichtung eine Sperreinrichtung (24) aufweist, welche die
Zufuhr der Behältnisse an wenigstens eine Behandlungseinheit (2, 4, 40) unterbricht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung eine Aussonderungseinrichtung (16) aufweist, welche von dem Behandlungselement
(14a, 44a) zu behandelnde Behältnisse (10) aussondert.
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung eine Aussonderungseinrichtung (18) aufweist, welche von dem Behandlungselement
(14a, 44a) behandelte Behältnisse (10) aussondert.
4. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens eine Behandlungseinheit (2, 4, 40) eine Etikettiereinrichtung für die Behältnisse
ist.
5. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuerungseinrichtung (20) bewirkt, dass jedes n-te Behältnis (10) ausgesondert
wird, wobei n die Anzahl der zweiten Behandlungselemente (14a, 14b, 14c) ist.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Behandlungseinheit (2) und die zweite Behandlungseinheit (4, 40) aufeinander
synchronisiert sind.
7. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweite Behandlungseinheit (4, 40) eine Befüllungseinrichtung (4, 40) für die Behältnisse
(10) ist.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Behandlungseinheit (2) eine Heizeinrichtung (2) für Vorformlinge oder eine
Blaseinrichtung für Behältnisse (10) ist.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 2 - 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung eine Pufferungseinheit (22) für ausgesonderte Behältnisse (10) aufweist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 2 - 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Behandlungseinheit eine (2) eine Vielzahl von Behandlungselementen (12a,
12b, 12c) zum Behandeln der Behältnisse aufweist.
11. Verfahren zum Behandeln von Behältnissen, wobei die Behältnisse (10) in einer ersten
Behandlungseinheit (2) in einer ersten vorgegebenen Weise behandelt werden und anschließend
in einer zweiten Behandlungseinheit (4, 40) mit einer zweiten Vielzahl von Behandlungselementen
(14) in einer zweiten vorgegebenen Weise behandelt werden,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein atypischer Zustand wenigstens eines Behandlungselements (14a, 44a) oder eines
von diesem Behandlungselement (14a, 44a) behandelten Behältnisses (10) erkannt wird
und diesem Behandlungselement (14a, 44a) wenigstens ein von diesem Behandlungselement
(14a, 44a) zu behandelndes Behältnis (10) und/oder wenigstens ein von diesem Behandlungselement
(14a, 44a) behandeltes Behältnis (10) zugeordnet wird und die Zufuhr der Behältnisse
wenigstens zeitweise unterbrochen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
das von dem Behandlungselement (14a, 44a) zu behandelnde Behältnis (10) und/oder das
von dem Behandlungselement (14a, 44a) behandelte Behältnis ausgesondert wird.
13. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 11 - 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die auszusondernden Behältnisse (10) nach einem Heizvorgang für die Behältnisse (10)
ausgesondert werden.
14. Verfahren nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die auszusondernden Behältnisse (10) in einer Pufferungseinheit (22) angeordnet werden.