[0001] Die Erfindung betrifft eine Gebäudewand mit einem Stützgerüst, bestehend aus zumindest
zwei im Abstand zueinander angeordneten, vorzugsweise lotrecht ausgerichteten Ständern,
insbesondere in Form von C-, U-, W- oder Ω-förmigen Profilen aus Metall, einer zumindest
einseitigen Verkleidung, vorzugsweise in Form von Gipskarton- und/oder Gipsfaser-Platten,
und einer Wärme- und/oder Schalldämmung aus einer Dämmschicht.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Gebäudewände und in diesen eingebaute Dämmschichten
bekannt. Es handelt sich hierbei um nicht tragende innere Wände, die als Trennwände
mit Flächengewichten bis zu 1,5 kN/m
2 ausgebildet sind und im Unterschied zu aus Ziegeln, Steinen oder Porenbetonelementen
unter Verwendung von Mörteln oder Klebermassen aufgebauten Wandkonstruktionen Montagewände
genannt werden. Diese Namensgebung beschreibt bereits das Zusammenfügen der Komponenten
im trockenen Zustand (Trockenbau) im Zuge einer Montage der einzelnen Komponenten.
[0003] Gattungsgemäße Gebäudewände werden überwiegend durch ihr Eigengewicht beansprucht
und sind nicht in das statische Konzept eines Gebäudes integriert. Sie müssen allerdings
auf ihre Fläche wirkende Kräfte aufnehmen und in die angrenzenden tragenden Bauteile
einleiten. Verformungen der angrenzenden Bauteile dürfen nicht zu Zwängungsspannungen
in den nicht tragenden Gebäudewänden führen, so dass diese Gebäudewände durch Bewegungsfugen
von den angrenzenden Bauteilen zu trennen sind.
[0004] Gattungsgemäße Gebäudewände müssen bestimmte Anforderungen hinsichtlich des Schall-,
Wärme- und Brandschutzes erfüllen. Insbesondere sollen hierbei hohe Schalldämmeigenschaften
und zumindest eine Feuerwiderstandsklasse F 30 nach DIN 4102 Teil 4 erzielt werden.
Es sind aber auch Gebäudewände bekannt, die aufgrund entsprechender Feuerschutzkonstruktionen
bis zu 180 Minuten einer Brandbeanspruchung widerstehen können und demzufolge als
feuerbeständig mit einer entsprechend höheren Klassifizierung der Feuerwiderstandsklassen
zu bezeichnen sind. Entsprechende Anforderungen an die Widerstandsfähigkeit der Gebäudewand
im Brandfall führen aber dazu, dass bestimmte Baustoffe, insbesondere im Bereich der
tragenden Konstruktionselemente nicht verwendet werden dürfen, wenn diese Baustoffe
im Feuer ihre Standfestigkeit verlieren oder einen aktiven Beitrag zum Brandgeschehen
leisten.
[0005] Hier in Rede stehende Gebäudewände, die aus metallischen Ständern und Gipskartonplatten
bestehen, werden in DIN 18 183 beschrieben. Es wird zwischen Einfach- und Doppelständerwänden,
sowie freistehenden Vorsatzschalen unterschieden. Nach der DIN 18 183 besteht eine
Einfachständerwand aus einer in einer Ebene angeordneten Unterkonstruktion mit Ständern,
die beidseitig mit Gipskartonplatten als Verkleidung beplankt sind. Bei der Doppelständerwand
sind die Ständer in zwei parallelen Ebenen angeordnet und nur auf den beiden äußeren
Seiten mit einer Verkleidung aus Gipskartonplatten beplankt. Freistehende Vorsatzschalen
bestehen aus einer in einer Ebene angeordneten Unterkonstruktion mit Ständern und
einer einseitigen Verkleidung aus Gipskartonplatten.
[0006] Die Ständer werden nach ihrer Profilierung als C- oder U-Profile bezeichnet, wobei
sich die C-Profile dadurch von den U-Profilen unterscheiden, dass die freien Enden
ihrer Schenkel einfach oder doppelt aufeinander zu umbördelt sind. Ergänzend werden
die Buchstaben "W" oder "D" an die Buchstaben "C" bzw. "U" angehängt, wenn die Profile
als Wand profile (W) oder Deckenprofile (D) Verwendung finden. Die Umbördelung der
freien Enden der Stege dient der Aussteifung der Profile, die alternativ oder ergänzend
auch durch Sicken im Bereich des Steges oder aber auch im Bereich der Schenkel erzielt
werden kann. Durch die Sicken wird ergänzend eine geringere Anlagefläche an den Verkleidungselementen
erzielt, so dass sich die Schallenergie im Bereich der Kontaktflächen zwischen Verkleidung
und Profil verringert. Alternativ können auf den Schenkeln außenseitig punktförmige
Erhebungen angeordnet sein, um eine Distanz zwischen den Schenkeln und den Verkleidungselementen
einzustellen.
[0007] Im Bereich der Sicken können darüber hinaus Kabel verlegt werden.
[0008] Die Profile werden auf dem Boden oder an der Decke mit Hilfe von eingedübelten Schrauben
oder durch Drehstiftdübel befestigt. Die Drehstiftdübel trennen hierbei über eine
zylindrische Kunststoffhülse den metallischen Kern von dem Profil, um die Weiterleitung
von Körperschall zu reduzieren. Im Brandfall fixiert der Metallstift das Profil und
damit die Gebäudewand auch dann noch, wenn der Kunststoff geschmolzen oder verbrannt
ist. Vorzugsweise beträgt der Abstand zwischen den einzelnen Befestigungspunkten ca.
einen Meter. In einer Gebäudewand ist üblicherweise ein Profil auf dem Boden und ein
Profil an der Decke gegenüberliegend angeordnet, so dass sich eine lotrecht ausgerichtete
Gebäudewand bereits dann ergibt, wenn die Verkleidungselemente an einem Schenkel des
Deckenprofils und dem gegenüberliegenden Schenkel des Bodenprofils befestigt werden.
[0009] Zwischen den am Boden und an der Decke befestigten Profilen und den angrenzenden
Bauteilen, beispielsweise dem Boden und der Decke müssen Dichtelemente eingesetzt
sein, um sowohl einen schalldichten Abschluss als auch einen gegen Feuer und Rauch
weitgehend dichten Abschluss zwischen den angrenzenden Bauteilen und der Gebäudewand
aufzubauen. Entsprechende Dichtungen müssen kompressibel ausgebildet sein, um Unebenheiten
der angrenzenden Bauteile bis zu einem gewissen Grad ausgleichen zu können. Demzufolge
können sowohl kompressible Dichtbänder aus Schaumstoffen, Kitten oder sehr häufig
Streifen aus Mineralwolle-Dämmstoffen in Dicken von ca. 10 bis ca. 20 mm eingesetzt
werden.
[0010] In die im Bodenbereich und an der Decke befestigten U-Profile werden lotrecht ausgerichtete
Profile, sogenannte Ständerprofile eingesetzt, wobei die Schenkel dieser Ständerprofile
in einer Gebäudewand im Wesentlichen eine gleich gerichtete Orientierung aufweisen,
d.h., dass die Schenkel der Ständerprofile auf den Steg eines benachbarten Ständerprofils
zu ausgerichtet sind. Ist ein Ständerprofil im Bereich eines angrenzenden Bauteils,
beispielsweise einer tragenden Wand angeordnet, so wird dieses Ständerprofil in gleicher
Weise an der tragenden Wand befestigt, wie die zuvor beschriebenen U-Profile im Bereich
von Boden und Decke.
[0011] In der Regel werden die Ständerprofile reibschlüssig in den U-Profilen an Decke und
Boden gehalten, wobei die Ständerprofile vom Steg des deckenseitig befestigten U-Profils
mit Abstand angeordnet sind, um eine Relativbewegung der Ständerprofile zu den U-Profilen
zu ermöglichen. Ergänzend können die Ständerprofile aber durch sogenannte Blindnieten
miteinander verbunden werden, wenn Querriegel für Öffnungen oder sonstige Einbauten
eingesetzt werden. Im Normalfall werden die Ständerprofile aber durch die Verkleidungselemente
mit den deckenseitig und bodenseitig angeordneten U-Profilen fixiert.
[0012] Als Verkleidungselemente werden Gipskartonplatten in den Varietäten Gipskartonbau-(GKB)
oder Feuerschutzplatten (GKF) oder Gipsfaserplatten verwendet. Derartige Platten sind
mit unterschiedlichen Materialstärken und mit Längen zwischen 2000 und 4000 mm bei
einer Abstufung von 250 mm bekannt, wobei die Breite derartiger Platten mit 1250 mm
konstant ist. Bei Materialstärken von mehr als 18 mm ist die maximale Länge derartiger
Platten auf 3500 mm begrenzt, wobei diese Platten mit Breiten von 600 mm oder 1250
mm angeboten werden. Aufgrund der Abmessungen der Platten und der bevorzugten hochkant
ausgerichteten Einbaulage hat sich ein Abstand zwischen benachbarten Ständerprofilen
von 62,5 cm als besonders vorteilhaft erwiesen, so dass die Platten mit ihren beiden
Längsrändern an zwei Ständerprofilen und ergänzend mit dem Mittelbereich an einem
dritten Ständerprofil befestigt sind. Verbunden werden die Platten mit den Ständerprofilen
durch Schnellbauschrauben gemäß DIN 18 182, Teil 2 "Zubehör für die Verarbeitung von
Gipskartonplatten - Schnellbauschrauben".
[0013] Der Hohlraum zwischen benachbarten Ständerprofilen einerseits und den Verkleidungselementen
andererseits wird durch Dämmschichten ausgefüllt, die üblicherweise aus einzelnen
Dämmplatten mit großer Steifigkeit bestehen. Diese Dämmplatten werden einerseits zwischen
die Schenkel eines Trägerprofils eingeschoben, bis die Schmalseiten der Dämmplatten
an dem Steg innenseitig anliegen. Andererseits werden die Dämmplatten mit ihrer gegenüberliegenden
Schmalseite an die Außenseite des Steges des benachbarten Ständerprofils angelegt.
Das Ausfüllen der Hohlräume mit einzelnen Dämmplatten führt zwar zu hervorragenden
Dämmergebnissen, stellt aber aufgrund der Montage der relativ steifen Dämmplatten
zwischen den Schenkeln der Trägerprofile eine aufwendige und gegebenenfalls unzureichend
durchgeführte Arbeit dar.
[0014] Vorzugsweise besteht die Dämmschicht aus zumeist leichten Faserdämmstoffen mit geringem
längenspezifischen Strömungswiderstand, niedriger dynamischer Steifigkeit (S' in MN/m
3) und hohem Schallabsorptionsvermögen. Die Dämmschicht wird klemmend zwischen den
Profilen eingebaut.
[0015] Für die Dämmschicht verwendete Faserdämmstoffe müssen nicht brennbar gemäß DIN 4101
Teil 1 ausgebildet sein. Überwiegend werden Glaswolle-Dämmfilze, sowie Glaswolle-
und/oder Steinwolle-Dämmplatten verwendet. Für Gebäudewände, die Brandschutzkonstruktionen
nach DIN 4102 Teil 4 darstellen sollen bzw. eine hohe Feuerwiderstandsklasse haben,
werden Steinwolle-Brandschutzplatten mit einem Schmelzpunkt gemäß DIN 4102 Teil 17
≥ 1000° C in definierten Rohdichten mit zumeist verringerten Anteilen organischer
Bindemittel in den entsprechenden Dicken verwendet. Trennwand-, Akustik- und Brandschutzplatten
werden üblicherweise mit den Abmessungen 1000 mm x 625 mm angeboten und verarbeitet.
Die Rohdichte normaler Akustikplatten beträgt in Abhängigkeit der angestrebten Wärmeleitfähigkeit
ca. 27 bis ca. 35 kg/m
3. Bei Brandschutzplatten liegen die Mindestrohdichten bei 30, 40, 50 oder 100 kg/m
3, wobei Materialstärken von 40 bis 100 mm eingebaut werden. Die Rohdichten sind hierbei
abhängig von den Anforderungen hinsichtlich der Brandsicherheit.
[0016] Die Breiten der Akustikfilze bzw. Dämmplatten stimmen exakt mit den regelmäßigen
Abständen der lotrecht verlaufenden Profile überein. Zu berücksichtigen ist, dass
die nominellen Breitenmaße der Dämmstoffelemente durch Abmaße verringert sein können.
Beispielsweise sieht DIN 18 165 Teil 1 zulässige Abweichungen von den Nennmaßen der
Länge und der Breite von ± 2 % vor. Derartige Abweichungen kommen in der Praxis zwar
selten und nur bei fehlerhaften Produktionen vor, führen aber bei einer Verwendung
dieser Dämmstoffelemente zu einem Fehlen des klemmenden Einbaus der Dämmstoffelemente
zwischen den Profilen. Fehlt das hierfür erforderliche Übermaß der Dämmstoffelemente,
so entstehen durchlaufende Fugen in der Dämmschicht, die mitunter unentdeckt bleiben
und dann zu einer verminderten Wärme- bzw. Schalldämmung führen.
[0017] Um die hiermit verbundenen Probleme auszuschließen ist es übliche Praxis, die Dämmstoffplatten
quer zur Längsachse abzulängen, d.h. maßgenau auf den Einbau vorzubereiten. Diese
Praxis führt aber zu einem zusätzlichen Arbeitsgang des Beschneidens der Platten und
zu erheblichen Abfallmengen, da es zumeist nicht gelingt, die einzelnen Abschnitte
wieder zu einem funktionierenden Dämmstoffelement der Dämmschicht zusammenzusetzen.
Die Dämmstoffelemente werden zwischen die Schenkel der Profile gepresst. Diese Tätigkeit
ist sehr mühsam, weil zum einen evtl. Umkantungen der Schenkel und insbesondere die
Schraubenspitzen der bereits einseitig montierten Verkleidung Hindernisse bilden,
deren Überwindung darüber hinaus zu Beschädigungen der Dämmschicht, aber auch zu einer
nicht unerheblichen Verletzungsgefahr für die Hände der handhabenden Arbeiter darstellen.
Andererseits stellen insbesondere die Schrauben aber auch Befestigungselemente für
die Dämmschicht dar, soweit die Dämmschicht auf die Schrauben aufgespießt bzw. aufgehängt
werden, so dass auch die bereits erwähnten Akustikfilze verwendet werden können. Um
die Verletzungsgefahr zu reduzieren, werden diese Arbeiten sehr vorsichtig und somit
langsam durchgeführt. Neben dem damit verbundenen geringen Arbeitsfortschritt stellt
sich ergänzend auch ein mitunter mit Mängeln behaftetes Arbeitsergebnis dar, wobei
die Mängel insbesondere im Bereich der Profile nicht unmittelbar zu erkennen sind.
[0018] Bei Abständen zwischen den Profilen, die geringer sind, als die Breiten der Dämmstoffelemente,
besteht die Möglichkeit, die in die Profile einzusetzenden Ränder der Dämmstoffelemente
aus dünnen und kompressiblen Glaswolle-Platten auszubilden, die aufgrund ihrer Kompressibilität
in einfacher Weise umgeschlagen und in die Profile eingedrückt werden können, so dass
sich hieraus eine vollständige Ausfüllung des Profils ohne die zuvor beschriebenen
Verletzungsrisiken ergibt. Diese Vorgehensweise hat aber hinsichtlich der Anforderungen
an die Genauigkeit der Verarbeitung der Dämmstoffelemente Nachteile, da der Kompressionsgrad
der einzelnen Dämmstoffelemente, insbesondere Dämmstoffplatten unterschiedlich ist,
so dass die Dämmstoffplatten unterschiedlich tief in die Profile eingesteckt werden
und gegebenenfalls nicht mehr vollflächig am Steg des gegenüberliegend angeordneten
Profils anliegen.
[0019] Nachdem der Hohlraum zwischen den Profilen ausgefüllt ist, wird die Verkleidung ergänzt.
Nach dem Verschließen der Gebäudewand mit der auf der zweiten Seite anliegenden Verkleidung
liegt die Dämmschicht zumeist in einer zufälligen, selten in der vorgesehenen Position
zwischen den Verkleidungselementen, wobei die Dämmplatten in der Regel eine geringere
Dicke aufweisen, als der lichte Abstand zwischen den Verkleidungselementen auf den
beiden Schenkeln der Profile.
[0020] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung daher die
Aufgabe zugrunde, eine Gebäudewand derart weiterzubilden, dass deren Erstellung, insbesondere
Montage wesentlich vereinfacht und beschleunigt ist, so dass eine kostengünstige Montage
bei gleichzeitig zumindest gleichguten Dämmergebnissen möglich ist, ohne dass die
voranstehenden Probleme des Standes der Technik auftreten.
[0021] Die
Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer erfindungsgemäßen Gebäudewand vor, dass der
Mineralfaserkörper aus sandwichartig angeordneten Schichten besteht, die eine unterschiedliche
Rohdichte und/oder dynamische Steifigkeit aufweisen, dass die Schichten getrennt voneinander
ausgebildet sind, dass die mittlere Schicht eine geringere Rohdichte und/oder dynamische
Steifigkeit aufweist als die beiden äußeren Schichten und dass zumindest die mittlere
Schicht einen laminaren Faserverlauf aufweist, das heißt, dass die Mineralfasern im
Wesentlichen parallel zu den großen Oberflächen des Mineralfaserkörpers ausgerichtet
sind.
[0022] Die Dämmschicht der Gebäudewand besteht somit aus zumindest zwei Schichten, die flächig
übereinander angeordnet sind, wobei die Schichten eine unterschiedliche Rohdichte
und/oder dynamische Steifigkeit aufweisen. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Mineralfaserkörper
aus drei Schichten besteht, von denen die mittlere Schicht eine geringere Rohdichte
und/oder dynamische Steifigkeit hat, als die beiden äußeren Schichten. Der Mineralfaserkörper
und somit die Dämmschicht weist somit im Bereich der mittleren Schicht eine hohe Kompressibilität
und Biegbarkeit auf, während die beiden äußeren Schichten eine demgegenüber höhere
Steifigkeit haben, die somit bei einem bestimmten Übermaß der Dämmschicht vollflächig
und fest an einer Verkleidung einer Gebäudewand anliegen. Die Dämmschichtdicke zwischen
den Verkleidungselementen wird somit ausschließlich über die kompressible mittlere
Schicht auf den Abstand zwischen den beiden benachbarten Verkleidungen eingestellt.
[0023] Vorzugsweise besteht der Mineralfaserkörper aus mehreren, mit ihren Schmalseiten
aneinander liegenden Dämmplatten, die beispielsweise nacheinander zwischen Profilen
von Ständerwänden eingebaut werden. Hierbei können die Dämmplatten eine Materialstärke
aufweisen, die im Wesentlichen mit dem Abstand der Verkleidungen übereinstimmt. Ist
der Abstand der Verkleidungen jedoch größer als die Materialstärke der Dämmplatten
bzw. der Dämmschicht, so können zwei oder mehr Dämmplatten oder andere Dämmelemente
zur Bildung der Dämmschicht nebeneinander liegend eingebaut werden.
[0024] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die beiden äußeren
Schichten unterschiedliche Rohdichten und/oder Materialstärken aufweisen. Diese Ausgestaltung
ermöglicht eine weitere Anpassung der Dämmschicht an die anwendungsspezifisch erforderlichen
Eigenschaften.
[0025] Es ist ferner vorgesehen, dass die Schichten in Teilbereichen elastifiziert ausgebildet
sind, um eine richtungsabhängige Steifigkeit der Dämmschicht bzw. der die Dämmschicht
bildenden Dämmelemente einzustellen. Die Teilbereiche sind insbesondere in Längs-
und/oder Querrichtung der Schichten verlaufend ausgebildet. Ergänzend kann vorgesehen
sein, dass sich die Teilbereiche über die gesamte Materialstärke der Schichten erstrecken.
[0026] Vorzugsweise sind die Teilbereiche streifenförmig ausgebildet und erstrecken sich
nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal über die gesamte Breite und/oder Länge der
Schichten.
[0027] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest eine Schicht
in einer Oberfläche mehrere Ausnehmungen aufweist, die mit zähhartem bis sprödem Material,
insbesondere mit Mörtel, vorzugsweise Klebemörtel ausgefüllt sind. Durch diese Ausgestaltung
wird die Querzugfestigkeit entsprechender Dämmschichten variiert.
[0028] Vorzugsweise sind die Ausnehmungen rund ausgebildet und können nach einem weiteren
Merkmal der Erfindung in einem regelmäßigen Raster oder reihenweise versetzt angeordnet
sein.
[0029] Es hat sich ferner als vorteilhaft erwiesen, die Schichten vorzugsweise durch ihre
Mineralfaserausrichtung mit in Längsrichtung und Querrichtung unterschiedlichen Festigkeitseigenschaften,
insbesondere Biegezugfestigkeiten und Steifigkeiten auszubilden. Beispielsweise können
die Schichten derart angeordnet sein, dass sie entsprechend ihren Festigkeitseigenschaften
gleichgerichtet oder rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind. Hierdurch können gezielt
die Eigenschaften der Dämmschicht auf den entsprechenden Anwendungsfall angepasst
werden.
[0030] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die beiden äußeren Schichten aus Steinwolle
und die mittlere Schicht aus Glaswolle auszubilden, um ein geeignetes Dämmelement
auszubilden, mit dem ein Dickenausgleich optimal möglich ist.
[0031] Zumindest die mittlere Schicht weist einen laminaren Faserverlauf auf, um eine hohe
Kompressibilität in Richtung der Flächennormalen der großen Oberflächen des Dämmelementes
zu ermöglichen.
[0032] Wie bereits erwähnt ist es vorteilhaft, die Gesamtdicke der Schichten größer auszubilden
als den Abstand der beiden parallelen Schenkel des Profils, zwischen denen die Dämmschicht
einzubringen ist. Die äußeren Schichten liegen bei einer solchen Ausgestaltung fest
an den Verkleidungselementen an. Hieraus resultiert eine Verminderung der Schwingungsfähigkeit
der Dämmschicht, so dass die Schalldämmung einer hiermit ausgebildeten Gebäudewand
wesentlich verbessert, d.h. erhöht ist.
[0033] Unterschiedliche dynamische Steifigkeiten in verschiedenen Zonen einer Dämmschicht
lassen sich durch eine künstliche Elastifizierung von Platten mit zunächst homogener
Struktur erreichen. Zu diesem Zweck wird eine der großen Oberflächen in vorteilhafter
Weise mehrfach mit Walzen kleinen Durchmessers überrollt, was zu hohen linearen, insbesondere
aber Scherbeanspruchungen in der Oberfläche führt. Die Struktur der Dämmplatte wird
dadurch bis zu der gewünschten Tiefe zerwalkt, so dass die dynamische Steifigkeit
deutlich reduziert wird.
[0034] Dämmelemente bzw. Dämmplatten aus Mineralfasern weisen in der Regel über ihre großen
Oberflächen weitgehend gleichmäßige, wenn auch richtungsabhängig unterschiedlich hohe
Festigkeitseigenschaften auf. Insbesondere bei derartigen Dämmelementen aus Steinwolle
sind diese richtungsabhängigen Unterschiede der Festigkeitseigenschaften zu beobachten.
Dämmelemente aus Steinwolle werden in an sich bekannter Weise dadurch hergestellt,
dass die aus einer silikatischen Schmelze gewonnenen Mineralfasern zunächst in Form
eines dünnen Vlieses, einem sogenannten Primärvlies gesammelt und anschließend einer
pendelnden Fördereinrichtung zugeführt werden. Das Primärvlies wird mit pendelnden
Bewegungen dieser Fördereinrichtung auf einem Bandförderer abgelegt und auf diesem
zu einer endlosen Mineralfaserbahn zusammengeschoben. Eine hierbei vorgenommene Längskompression
der abgelegten Faserbahn, die auch als Sekundärvlies bezeichnet wird, führt zu einer
unterschiedlichen Anordnung der Mineralfasern quer zur Förderichtung und in Längsrichtung
des Sekundärvlieses. Quer zur Förderrichtung ist die Biegezugfestigkeit und die Steifigkeit
des Sekundärvlieses deutlich höher als in Längsrichtung, d.h. in Förderichtung. Hieraus
ergeben sich auch richtungsabhängige schalltechnische Eigenschaften der hieraus hergestellten
Mineralfaserdämmelemente.
[0035] Die Steifigkeit der Mineralfaserdämmelemente wird durch eine Lockerung der Bindung
der einzelnen Fasern untereinander verändert. Beispielsweise kann durch einen Walkvorgang
örtlich hoher Druck auf die Mineralfasern ausgeübt werden, wodurch die Verbindung
zwischen einzelnen Mineralfasern gelockert und die Mineralfasern selbst gebrochen
oder umgelagert werden. Das Resultat dieser Vorgehensweise ist eine Elastifizierung
der Mineralfaserbahn. Hieraus hergestellte Mineralfaserdämmelemente werden durch diese
Vorgehensweise kompressibler bzw. leichter biegbar gemacht.
[0036] Hiermit einhergehend ist aber auch eine Veränderung der schalltechnischen Eigenschaften
dieser Mineralfaserdämmelemente, die in Wandkonstruktionen einbaubar sind. Der Vorteil
dieser Mineralfaserdämmstoffe liegt aber nunmehr darin, dass durch die örtlich unterschiedlichen
dynamischen Steifigkeiten bzw. unterschiedlichen Schalldämpfungseigenschaften anwendungsfallspezifische
Dämmschichten herstellbar sind. Hierbei erfolgt die Elastifizierung insbesondere quer
zu der Richtung der größten Steifigkeit der Mineralfaserdämmelemente.
[0037] Bei zweischichtigen Dämmschichten, die außen eine höhere und innen eine geringere
Rohdichte aufweisen, können die Dämmelemente durch eine entsprechende Formgebung der
aneinander grenzenden Oberflächen rein mechanisch zusammengefügt sein.
[0038] Die einzelnen Schichten der Dämmschicht können getrennt voneinander eingebaut werden
oder sind miteinander verbunden, beispielsweise verklebt. Hierbei ist darauf zu achten,
dass die Ausgestaltung des Klebers und seine Anordnung zwischen den einzelnen Schichten
nicht zu einer Aushärtung der mittleren Schicht führt, so dass die Kompressibilität
der mittleren Schicht reduziert wird.
[0039] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die mittlere Schicht
eine im Vergleich zu den äußeren Schichten größere Länge aufweist und insbesondere
im Bereich einer, vorzugsweise beider Schmalseite(n) in Längsrichtung über die äußeren
Schichten hervorsteht. Eine derart ausgebildete Dämmschicht hat den Vorteil, dass
beim Einbau der Dämmschicht zwischen die Schenkel des Profils der von der mittleren
Schicht hervorstehende Bereich innerhalb des Raumes zwischen den Schenkeln des Profils
komprimiert wird und diesen Raum folglich ausfüllt, so dass ein dichtes Anliegen der
weniger kompressiblen äußeren Schichten vollflächig an dem Profil möglich ist.
[0040] Hierzu hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die mittlere Schicht eine in Längsrichtung
und/oder zumindest eine rechtwinklig dazu verlaufende Ausnehmung aufweist, so dass
die mittlere Schicht beispielsweise in zwei Abschnitte geteilt ist, die sich bei Kompression
in entgegengesetzte Richtungen bewegen lassen, um den Raum zwischen den Schenkeln
des Profils vollständig auszufüllen. Vorzugsweise ist die Ausnehmung im Querschnitt
T-förmig ausgebildet, so dass sie eine Art Sacklochöffnung bildet und ein Abscheren
der beiden Abschnitte der mittleren Schicht bei der Kompression innerhalb des Profils
vermieden wird. Die Überstände der mittleren Schicht sind vorzugsweise unterschiedlich
ausgebildet, um zum einen eine Markierung anzugeben, mit welcher Schmalseite die Dämmschicht
innerhalb des Profils anzuordnen ist und welche Schmalseite an der außenliegenden
Fläche des Stegs des gegenüberliegenden Profils anliegt und zum anderen den unterschiedlichen
Bedingungen gerecht zu werden, die zwischen den Schenkeln und bei der Anlage an der
Außenfläche des Stegs bestehen.
[0041] Alternativ zu einem Überstand der mittleren Schicht kann vorgesehen sein, dass die
Bereiche an den Längs- und/oder Schmalseiten des Mineralfaserkörpers insbesondere
durch Stauchen elastifiziert sind. Durch diese Elastifizierung wird die Kompressibilität
der äußeren Schichten derart erhöht, dass ein Eindrücken der Dämmschicht zwischen
die Schenkel des Profils wesentlich vereinfacht ist und gleichzeitig die Dämmschicht
mit Übermaß im Vergleich zum Abstand benachbarter Profile ausgebildet und klemmend
eingebaut werden kann.
[0042] Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass auf den Außenflächen
der äußeren Schichten aussteifende Kaschierungen angeordnet sind. Vorzugsweise ist
bei dieser Ausführungsform als weiteres Merkmal vorgesehen, dass die mittlere Schicht
zumindest einseitig über die äußeren Schichten und die Kaschierungen hervorsteht.
Bei einer derart ausgebildeten Dämmschicht ist der Einbau von Füllprofilen zwischen
den Schenkeln der Profile nicht erforderlich. Die Dämmschicht ist durch die Kaschierungen
ausgesteift. Die über die äußeren Schichten und die Kaschierungen hervorstehende mittlere
Schicht wird bei diesem Ausführungsbeispiel vollständig in den Raum zwischen den Schenkeln
des Profils eingeschoben, welchen sie durch entsprechende Verformung vollständig ausfüllt.
Hierzu ist es erforderlich, dass das Volumen des Abschnitts der mittleren Schicht
dem Volumen zwischen den Schenkeln des Profils entspricht.
[0043] Auch bei dieser Ausführungsform hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die mittlere
Schicht über eine Schmalseite der äußeren Schicht weiter hervorstehen zu lassen, als
über die gegenüberliegende Schmalseite der äußeren Schicht, die zur Anlage an der
Außenfläche des Stegs des Profils vorgesehen ist und allenfalls eine dort angeordnete
Sicke auszufüllen hat bzw. die notwendige Kompressibilität bereitstellt, die für den
klemmenden Einbau der Dämmschicht erforderlich ist.
[0044] Die Kaschierungen bestehen beispielsweise aus einem mit zumindest einem organischen
und/oder anorganischen Bindemittel gebundenen und ausgehärteten Fasermehl. Vorzugsweise
weisen die Kaschierungen und/oder die äußeren Schichten eine Rohdichte von 200 bis
600 kg/m
3. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kaschierungen
und/oder die äußeren Schichten eine Schichtdicke von 3 bis 20 mm haben.
[0045] Schließlich ist bei der Dämmschicht vorgesehen, dass die Kaschierungen eine Außenkontur,
insbesondere wellen- oder trapezförmiger Ausgestaltung entsprechend einer aufzubringenden
Beplankung, beispielsweise aus Gipskarton und/oder Gipsfaserplatten aufweisen, um
möglichst vollflächig an der Verkleidung, die als Beplankung ausgebildet sein kann,
anzuliegen. Derart ausgebildete äußere Schichten bzw. Kaschierungen werden vorzugsweise
vorgefertigt und während des Herstellungsprozesses der Dämmschicht, insbesondere der
hierzu verwendeten Dämmplatten mit der mittleren Schicht verbunden. Die Oberflächengestaltung
der Dämmschicht kann auch während des Herstellungsprozesses der Dämmschicht, insbesondere
der Dämmplatten durch eine entsprechende Formgebung der Druckbänder eines Härteofens
oder aber auch durch ein nachträgliches Ausschneiden oder Ausfräsen der Oberflächen
erreicht werden.
[0046] Ergänzend kann auf den äußeren Schichten oder den Kaschierungen eine dünne Dämmschicht
angeordnet sein, um die vollflächige Anlage der Dämmschicht an der Verkleidung zu
verbessern.
[0047] Vorzugsweise bei Feuerschutzkonstruktionen mit hohen Anforderungen an den Schallschutz
sind Dämmschichten vorgesehen, die erfindungsgemäß zwischen den beiden Schichten eine
mittlere Schicht aus einer Gipskarton- , Gipsfaser-, Kalziumsilikat-, Porenbeton-
oder Faserzementplatte aufweisen. Alternativ kann auch bei geringeren Anforderungen
an die Brandbeständigkeit eine Weichholzfaserplatte Verwendung finden. Die äußeren
Schichten weisen insbesondere eine gegenüber der mittleren Schicht größere Länge auf
und stehen an beiden längsseitigen Enden über die mittlere Schicht hervor. Die beiden
äußeren Schichten sind aus Mineralfasern ausgebildet und der geringe Überstand der
äußeren Schichten aus Mineralfasern verhindert, dass die feste mittlere Schicht unmittelbar
mit dem Profil in Kontakt tritt, so dass hierdurch Schallbrücken gebildet werden.
Die mittlere Schicht kann auch aus Mineralfasern, vorzugsweise Fasermehl und/oder
mit Glasfasergittergewebe verstärktem Gips bestehen.
[0048] Eine derartige mittlere Schicht lässt sich insbesondere bei einer solchen Dämmschicht
verwenden, bei der die mittlere Schicht zumindest quer zur Längsrichtung vollständig
von der äußeren Schicht ummantelt ist.
[0049] Die mittlere Schicht kann darüber hinaus aus einem abgebundenen Bindemittel, beispielsweise
aus Mörtel, vorzugsweise Klebemörtel oder feinkörnigem Kleber- oder Spachtelmassen
mit schnell erhärtenden Bindemitteln bestehen. Derartige Mörtel basieren zumindest
auf hydraulischen Bindemitteln. Um die Erstarrungszeiten der Mörtel deutlich zu reduzieren
kann ein sogenannter Schnellzement Verwendung finden. Hierbei handelt es sich um beispielsweise
besonders fein gemahlene Portlandzemente, die keine oder nur geringe Mengen an abbindenden
verzögernden Substanzen enthalten. Die Erstarrung derartiger Portlandzemente kann
durch verschiedene organische oder anorganische Verbindungen, handelsüblich als Erstarrungsbeschleuniger
bezeichnet, wesentlich verkürzt werden. Alternativen sind Alumozemente oder Tonerdeschmelzzemente,
die ebenfalls innerhalb kurzer Zeit aushärten. Diese Zemente sind reich an Calziumaluminat-Mineralphasen,
insbesondere Mono-Calziumaluminat. Die Alumozemente oder Tonerdeschmelzzemente sind
selbstverständlich auch mit Portlandzementen mischbar. Als Bindemittel können Halbhydrat-
und Anhydritbinder verwendet werden.
[0050] Um die Kohäsion der Mörtel, insbesondere aber die Haftung auf den hydrophobierten
Mineralfasern zu sichern, enthalten die Mörtel bzw. die Kleber oder Spachtelmassen
Kunststoffe, die als sofort reaktive Dispersionen oder in Pulverform beigefügt werden.
Bei der Verwendung derartiger Kunststoffe in Pulverform ist aber eine gewisse Reaktionszeit
nach dem Kontakt mit dem erforderlichen Wasser in Kauf zu nehmen.
[0051] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, die zu verklebenden Oberflächen
der äußeren Schichten und gegebenenfalls auch der mittleren Schicht mit Wasser, insbesondere
unter Zugabe von oberflächenaktiven Substanzen oder mit Wasser-Alkohol-Gemischen zu
benetzen und anschließend verseifungsbeständige haftvermittelnde Kunststoffdispersionen
aufzutragen.
[0052] Insbesondere die Art und die Beschaffenheit der zu verklebenden Oberflächen der äußeren
und der mittleren Schichten ist verantwortlich für eine erforderliche Vorbenetzung,
so dass je nach Oberflächen die Imprägnierung ausschließlich mit einer Kunststoffdispersion
erfolgen kann. Üblicherweise enthalten derartige Kunststoffdispersionen körnige Zuschläge
aus Quarzsand, Kalkstein, Marmor oder dergleichen. Alternativ hierzu kann erfindungsgemäß
Schwerspat als Zuschlag vorgesehen sein, wobei der Schwerspat als Zuschlag auch mit
anderen Zuschlägen in einem Mischungsverhältnis vorliegen kann.
[0053] Ergänzend kann die erfindungsgemäße Dämmschicht dadurch weitergebildet werden, dass
die mittlere Schicht in Längs- und/oder Querrichtung verlaufende Nuten aufweist. Vorzugsweise
sind die Nuten im Querschnitt rechteckig, insbesondere quadratisch ausgebildet. Die
Nuten können hierbei eine mit der Materialstärke der mittleren Schicht übereinstimmende
Tiefe aufweisen, so dass sie eine Verbindung zwischen den beiden äußeren Schichten
darstellen und die mittlere Schicht in einzelne Segmente unterteilen.
[0054] In die Nuten können Streifen aus Dämmmaterial, insbesondere aus Stein- oder Glaswolle
form- und/oder kraftschlüssig eingebracht sein. Zur Fixierung der Streifen kann vorgesehen
sein, dass diese in die Nuten eingeklebt sind.
[0055] Eine alternative Ausführungsform sieht vor, dass die Streifen einstückig mit einer
äußeren Schicht ausgebildet sind, d.h. Vorsprünge ausbilden, die über eine der großen
Oberflächen der äußeren Schicht hervorstehen.
[0056] Die Nuten können schließlich durchgehend in Längs- und/oder Querrichtung der mittleren
Schicht ausgebildet sein. Die mittlere Schicht dient der Erhöhung der inneren Dämpfung
der Dämmschicht..
[0057] Bezüglich der Vorteile und der weiteren Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Gebäudewand,
insbesondere im Hinblick auf die entsprechenden Merkmale der Unteransprüche, wird
sowohl auf die voranstehende Beschreibung der Vorteile der Dämmschicht, als auch auf
die nachfolgende Beschreibung der zugehörigen Zeichnung verwiesen, in der bevorzugte
Ausführungsformen einer Dämmschicht dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Gebäudewand in geschnitten dargestellter Draufsicht;
- Figur 2
- ein Dämmelement einer Dämmschicht der Gebäudewand gemäß Figur 1;
- Figur 3
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes einer Dämmschicht der Gebäudewand
gemäß Figur 1;
- Figur 4
- ein Dämmelement einer Dämmschicht der Gebäudewand gemäß Figur 1;
- Figur 5
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes einer Dämmschicht der Gebäudewand
gemäß Figur 1;
- Figur 6
- eine äußere Schicht eines Dämmelementes nach einer der Figuren 3 bis 5 in Draufsicht;
- Figur 7
- die äußere Schicht gemäß Figur 6 in einer geschnittenen Seitenansicht entlang der
Linie VII-VII in Figur 6;
- Figur 8
- die äußere Schicht gemäß Figur 6 in einer geschnitten dargestellten Seitenansicht
entlang der Linie VIII-VIII in Figur 6;
- Figur 9
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes einer Dämmschicht der Gebäudewand
gemäß Figur 1;
- Figur 10
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes einer Dämmschicht der Gebäudewand
gemäß Figur 1;
- Figur 11
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes einer Dämmschicht der Gebäudewand
gemäß Figur 1;
- Figur 12
- eine weitere Ausführungsform eines Dämmelementes in Draufsicht für eine Dämmschicht
der Gebäudewand gemäß Figur 1 und
- Figur 13
- das Dämmelement gemäß Figur 12 in einer geschnitten dargestellten Seitenansicht entlang
der Linie XIII-XIII in Figur 12.
[0058] Eine in Figur 1 dargestellte Gebäudewand, 1 besteht aus zumindest mehreren nebeneinander
lotrecht aufgestellten Profilen 2, von denen in Figur 1 zwei benachbart angeordnete
Profile 2 dargestellt sind. Zwischen den Profilen 2 ist eine Dämmschicht 3 angeordnet,
die nachfolgend noch näher beschrieben wird.
[0059] Jedes Profil 2 ist im Querschnitt C-förmig ausgebildet und hat zwei parallel zueinander
verlaufende Schenkel 4 und einen die Schenkel 4 verbindenden, zu den Schenkeln 4 rechtwinklig
ausgerichteten Steg 5, der in seinem Mittelbereich eine Sicke 6 zur Aussteifung hat.
An den freien Enden der Schenkel 4 sind Abbiegungen 7 angeordnet, die aufeinanderzu
ausgerichtet sind. Der Raum zwischen den Schenkeln 4 einerseits und den Abbiegungen
7 sowie dem Steg 5 andererseits ist mit einem Profilkörper 8 aus Dämmmaterial, nämlich
Mineralfasern ausgefüllt.
[0060] Es ist zu erkennen, dass die beiden in Figur 1 dargestellten Profile 2 in gleicher
Orientierung ausgerichtet sind, so dass die Dämmschicht 3 einerseits an dem Profilkörper
8 im Bereich der Abbiegungen 7 und andererseits, d.h. im Bereich des zweiten Profils
2 an der Außenfläche des Stegs 5 anschließt. Die Dämmschicht 3 ist zwischen der Außenseite
des Stegs 5 und dem Profilkörper 8 des benachbarten Profils 2 klemmend gehalten.
[0061] Die Gebäudewand 1 weist ferner zwei Verkleidungen 9 auf, von denen in Figur 1 lediglich
eine Verkleidung 9 dargestellt ist, welche mit nicht näher dargestellten Schrauben
mit den Schenkeln 4 benachbarter Profile 2 verbunden ist, wobei die Verkleidung 9
aus mehreren Verkleidungselementen, beispielsweise Gipskartonplatten besteht.
[0062] Die Dämmschicht 3 besteht aus einem Mineralfaserkörper 10, der in mehrere Dämmplatten
unterteilt ist, die übereinander zwischen benachbarten Profilen 2 angeordnet sind.
[0063] Der Mineralfaserkörper weist drei Schichten 11 und 12 auf, wobei die beiden äußeren
Schichten 11 aus Steinwolle und die mittlere Schicht 12 aus Glaswolle besteht.
[0064] Die mittlere Schicht 12 hat im Vergleich zu den beiden äußeren Schichten 11 eine
geringere Rohdichte und eine geringere dynamische Steifigkeit, so dass sie insgesamt
kompressibel ausgebildet ist, wobei ihre Kompressibilität sowohl in Richtung der Flächennormalen
der großen Oberflächen 13 der Dämmschicht 3 als auch rechtwinklig hierzu vorgesehen
ist. Der Mineralfaserkörper 10 ist im Übrigen in der Figur 2 im Längsschnitt im uneingebauten
Zustand dargestellt. Die mittlere Schicht 12 hat einen laminaren Faserverlauf, d.h.,
die Mineralfasern der mittleren Schicht 12 sind im Wesentlichen parallel zu den großen
Oberflächen 13 des Mineralfaserkörpers 10 ausgerichtet. Je nach Anwendungsgebiet können
die Mineralfasern der äußeren Schichten 11 ebenfalls parallel zu den großen Oberflächen13
oder rechtwinklig zu den großen Oberflächen 13 ausgerichtet sein. In Abhängigkeit
des Faserverlaufes in den äußeren Schichten 11 werden die Festigkeitseigenschaften
des Mineralfaserkörpers 10 wesentlich mitbestimmt.
[0065] Aus Figur 2 ist zu erkennen, dass die mittlere Schicht 12 über die Längsseiten 14
der äußeren Schichten 11 hervorsteht, wobei die mittlere Schicht 12 im Bereich einer
Längsseite 14 weiter hervorsteht, als im Bereich der gegenüberliegenden Längsseite
14 der äußeren Schichten 11. Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, dass beispielsweise
der Raum im Bereich der Sicke 6 bzw. der Raum eines verdrängten Profilkörpers 8 durch
die kompressible mittlere Schicht 12 ausgefüllt wird, so dass keine Hohlräume verbleiben,
die gegebenenfalls die Wärme- und/oder Schalldämmeigenschaften der Dämmschicht 3 nachteilig
beeinflussen.
[0066] In Figur 3 ist eine weitere Ausführungsform eines Mineralfaserkörpers 10 dargestellt,
der ergänzend zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 auf beiden großen Oberflächen
13 der äußeren Schichten 11 eine Kaschierung 15 aus einem mit zumindest einem organischen
und anorganischen Bindemittel gebundenen und ausgehärteten Fasermehl aufweist.
[0067] Die Kaschierung 15 hat eine Rohdichte von 300 kg/m
3 und eine Schichtdicke von 10 mm.
[0068] Die mittlere Schicht 12 des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 3 weist in ihrem über
die Längsseite 14 hervorstehenden Abschnitt 16 einen in Längsrichtung der mittleren
Schicht 12, sich über die gesamte Länge des Mineralfaserkörpers 10 erstreckende Ausnehmung
17 auf, die im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist. Der Mineralfaserkörper 10 wird
mit dem Abschnitt 16 in ein Profil 2 zwischen die Schenkel 4 anstelle des Profilkörpers
8 eingesteckt, so dass sich die kompressible mittlere Schicht 12 in ihrer Formgebung
derart ändert, dass der Abschnitt 16 den Raum zwischen den Schenkeln 4 zumindest annähernd
vollständig ausfüllt. Zu diesem Zweck ist die Ausnehmung 17 vorgesehen, die eine mittige
Teilung des Abschnitts 16 ermöglicht, so dass die beiden durch die Ausnehmung 17 ausgebildeten
Hälften des Abschnitts 16 sich beidseitig der Ausnehmung 17 verformen. Die T-förmige
Ausgestaltung der Ausnehmung 17 verhindert hierbei einen Bruch des Abschnitts 16,
wobei die beidseitig des quer verlaufenden Endes der Ausnehmung 17 angeordneten Faserbereiche
die Funktion eines Gelenkes übernehmen und das Wegklappen der beiden Hälften des Abschnitts
16 erlauben.
[0069] Eine Ausführungsform eines Mineralfaserkörpers 10 für die Anwendung in Gebäudewänden
1 mit hohen Brandschutzanforderungen ist in Figur 4 dargestellt.
[0070] Der Mineralfaserkörper 10 des Ausführungsbeispiels nach Figur 4 weist eine mittlere
Schicht 12 aus einer Faserzementplatte auf. Alternativ können auch eine steife Gipskarton-,
Gipsfaser,-, Kalziumsilikat- oder Porenbetonplatte eingesetzt werden. Beidseitig der
mittleren Schicht 12 sind äußere Schichten 11 aus Mineralfasern angeordnet, die über
die Schmalseiten 14 der mittleren Schicht 12 hervorstehen und eine hohe Kompressibilität
aufweisen, so dass sich die Überstände der äußeren Schichten 11 beim Einschieben des
Mineralfaserkörpers 10 in den Raum zwischen zwei Schenkeln 4 eines Profils derart
verformen, dass die mittlere Schicht 12 in Einbaulage vollständig von den äußeren
Schichten 11 umgeben ist. Es wird hierdurch vermieden, dass die mittlere Schicht 12
mit den Profilen in Kontakt tritt und eine Schallbrücke ausbildet.
[0071] Eine alternative Ausgestaltung eines derartigen Mineralfaserkörpers für die Anwendung
in Gebäudewänden 1 mit hohen Brandschutzanforderungen ist in Figur 5 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform ist die mittlere Schicht 12 in einer Ausnehmung 18 einer
äußeren Schicht 11 aus Mineralfasern eingebettet. Die mittlere Schicht 12 schließt
bündig mit außenliegenden Stegbereichen 19 der außenliegenden Schicht 11 ab und ist
mit einer zweiten außenliegenden Schicht 11 überdeckt.
[0072] Die Figuren 6 bis 8 zeigen eine äußere Schicht 11 in Form einer Dämmplatte. Die Schicht
11 weist im Bereich ihrer Oberflächen 13 elastifizierte Teilbereiche 20 auf. In diesen
Teilbereichen ist die Oberfläche 13 der Schicht 11 durch einen Walkvorgang mechanisch
belastet, so dass die einzelnen Mineralfasern in ihrer Bindung zueinander aufgelöst
und teilweise gebrochen sind. Die Schicht 11 gemäß den Figuren 6 bis 7 weist diesbezüglich
einen Teilbereich 20 auf, der sich parallel zur Längserstreckung der Schicht 11 über
die gesamte Länge der Schicht 11 erstreckt und in der Mittelachsenebene der Schicht
11 angeordnet ist.
[0073] Rechtwinklig zu diesem Teilbereich 20 hat die Schicht 11 drei quer zur Längserstreckung
verlaufende Teilbereiche 20, von denen der mittlere Teilbereich im Mittelbereich der
Schicht 11 und die beiden äußeren Teilbereiche in gleichmäßigem Abstand zum mittleren
Teilbereich 20 angeordnet sind.
[0074] Die elastifizierten Teilbereiche 20 erstrecken sich gemäß den Figuren 7 und 8
[0075] über die gesamte Materialstärke der Schicht 11 und dienen der Erhöhung der Kompressibilität
der Schicht 11 in Richtung der Teilbereiche.
[0076] Durch ihre Herstellungsweise weist die Schicht 11 in Richtung des Schnittes gemäß
Figur 7 eine hohe Längssteifigkeit und in Richtung des Schnittes gemäß Figur 8 eine
geringe Längssteifigkeit aus, so dass entsprechend der Anzahl der
[0077] elastifizierten Teilbereiche 20 eine gleichmäßige Kompressibilität der Schicht 11
gegeben ist.
[0078] Die Figuren 9 bis 11 zeigen weitere Ausführungsformen eines Mineralfaserkörpers 10
in Seitenansicht. Diese Mineralfaserkörper 10 bestehen aus zwei äußeren Schichten
11 aus Mineralfasern und sind dementsprechend kompressibel. Zwischen den äußeren Schichten
11 des Mineralfaserkörpers 10 ist eine Schicht 12 aus einem ausgehärteten Mörtel angeordnet,
die alternativ auch aus einer Gipsplatte oder dergleichen bestehen kann. Zwischen
der mittleren Schicht 12 und den beiden äußeren Schichten 11 ist jeweils eine Kleberschicht
21 angeordnet, die alternativ als haftvermittelnde Imprägnierung ausgebildet sein
kann.
[0079] In Figur 9 ist die mittlere Schicht 12 flächengleich mit den äußeren Schichten 11
ausgebildet. Ergänzend zu der Ausführungsform des Mineralfaserkörpers 10 nach Figur
9 weist die Ausführungsform des Mineralfaserkörpers 10 nach Figur 10 Nuten 22 auf,
die in Längsrichtung verlaufend in der mittleren Schicht 12 angeordnet sind. Die Nuten
22 sind im Querschnitt rechteckig ausgebildet und erstrecken sich durch die gesamte
Materialstärke der mittleren Schicht 12, so dass sie die beiden äußeren Schichten
11 miteinander verbinden. Die Nuten 22 können mit Dämmmaterialstreifen ausgefüllt
sein.
[0080] Eine derartige Ausführungsform ist in Figur 11 dargestellt, auf die nachfolgend noch
eingegangen wird.
[0081] Die Ausführungsform nach Figur 10 zeigt eine mittlere Schicht 12, deren Breite geringfügig
geringer ist, als die Breite der beiden äußeren Schichten 11, die beispielsweise eines
nicht näher dargestellten Profils 2 einsteckbar und kompressibel sind, so dass die
mittlere Schicht 12 nicht in Kontakt mit den Profilen 2 aus Metall tritt. Die Bildung
von Wärme- und/oder Schallbrücken wird hierdurch verhindert.
[0082] Die Ausführungsform des Mineralfaserkörpers 10 nach Figur 11 entspricht im Wesentlichen
der Ausführungsform des Mineralfaserkörpers 10 nach Figur 10, ist aber - wie bereits
erwähnt - ergänzt durch die Streifen 23, die im Ausführungsbeispiel nach Figur 11
einstückig mit der oberen äußeren Schicht 11 ausgebildet sind und die in dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 11 breiteren Nuten 22 ausfüllen. Die mittlere Schicht 12 ist bei dieser
Ausführungsform somit in Längsrichtung vollständig durch die äußeren Schichten 11
ummantelt. Diese Ausgestaltung führt ebenfalls zu einer kompressiblen Anlage des Mineralfaserkörpers
10 am Schenkel 4 eines Profils 2. In den Figuren 12 und 13 ist eine weitere Ausführungsform
eines Mineralfaserkörpers 10 dargestellt. Der Mineralfaserkörper 10 weist eine untere
Schicht 11 mit bestimmten richtungsabhängigen Festigkeitseigenschaften aus Mineralfasern
auf. Auf dieser unteren Schicht 11 ist eine obere Schicht 11 angeordnet, die ebenfalls
aus Mineralfasern besteht und die richtungsabhängige Festigkeitseigenschaften aufweist,
die mit den Festigkeitseigenschaften der unteren Schicht 11 übereinstimmen. Die obere
Schicht 11 ist hinsichtlich der Richtung ihrer Festigkeitseigenschaften rechtwinklig
zu den entsprechenden Festigkeitseigenschaften der unteren Schicht 11 angeordnet.
[0083] Darüber hinaus weist der Mineralfaserkörper 10 einen elastifizierten Teilbereich
20 auf, der sich durch beide Schichten 11 erstreckt und quer zur Längserstreckung
im Mittelbereich der Schichten 11 verläuft.
[0084] In die Oberfläche 13 der unteren Schicht 11 sind Ausnehmungen 24 von kreisförmiger
Ausgestaltung in einem bestimmten Raster eingebracht. In diese Ausnehmungen 24 ist
aushärtender Klebemörtel 25 eingebracht. Diese tropfenförmigen Klebemörtelelemente
25 beeinflussen die schallschutztechnischen Eigenschaften des Mineralfaserkörpers
10 und dienen gleichzeitig der Verklebung der beiden aufeinanderliegenden Schichten
11.
1. Gebäudewand mit einem Stützgerüst, bestehend aus zumindest zwei im Abstand zueinander
angeordneten, vorzugsweise lotrecht ausgerichteten Ständern, insbesondere in Form
von C-, U-, W- oder Ω-förmigen Profilen aus Metall, einer zumindest einseitigen Verkleidung,
vorzugsweise in Form von Gipskarton- und/oder Gipsfaser-Platten, und einer Wärme-
und/oder Schalldämmung aus einer Dämmschicht mit zwei großen Oberflächen, wobei die
Dämmschicht aus zumindest drei sandwichartig angeordneten Schichten (11, 12) aus Mineralfasern
besteht und mit zumindest einer großen Oberfläche an der Verkleidung anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schichten (11, 12) getrennt voneinander ausgebildet sind, dass die mittlere Schicht
(12) eine geringere Rohdichte und/oder dynamische Steifigkeit aufweist als die beiden
äußeren Schichten (11) und dass zumindest die mittlere Schicht (12) einen laminaren
Faserverlauf aufweist, das heißt, dass die Mineralfasern im Wesentlichen parallel
zu den großen Oberflächen des Mineralfaserkörpers ausgerichtet sind.
2. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämmschicht (3) aus mehreren aneinanderliegenden Dämmplatten besteht.
3. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die beiden äußeren Schichten (11) aus Steinwolle und die mittlere Schicht (12) aus
Glaswolle bestehen.
4. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Gesamtdicke der Schichten (11, 12) größer ist, als der Abstand von zwei parallelen
Schenkeln (4) des Profils (2).
5. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Schichten (11) eine homogene Struktur aufweisen, die vorzugsweise durch
eine Elastifizierung, insbesondere durch mechanisches Walken erzielt ist.
6. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schichten (11, 12) miteinander verbunden, insbesondere verklebt sind.
7. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Schicht (12) eine im Vergleich zu den äußeren Schichten (11) größere
Länge aufweist und insbesondere im Bereich einer, vorzugsweise beider Längsseite(n)
(14) in Längsrichtung über die äußeren Schichten (11) hervorsteht.
8. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Schicht (12) eine in Längsrichtung und/oder zumindest eine rechtwinklig
dazu verlaufende Ausnehmung (17) aufweist.
9. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (17) im Querschnitt T-förmig ausgebildet ist.
10. Gebäudewand nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Längs- und/oder Schmalseiten (14) der Dämmschicht (3) insbesondere durch Stauchen
elastifiziert ist.
11. Gebäudewand nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittlere Schicht (12) über eine Längsseite (14) der äußeren Schichten (11) weiter
hervorsteht, als über die gegenüberliegende Längsseite (14) der äußeren Schichten
(11).
12. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Schichten (11) eine Rohdichte von 200 bis 600 kg/m3 aufweisen.
13. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die äußeren Schichten (11) eine Schichtdicke von 3 bis 20 mm aufweisen.
14. Gebäudewand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf den äußeren Schichten (11) eine dünne Dämmfilzschicht angeordnet ist.