[0001] Die Erfindung betrifft eine Garofenmuffel.
[0002] Gargutträger werden im einfachsten Falle in Nuten von Muffelwandungen oder zwischen
Gitterstäben von Tragegittern aufgenommen, die an den Muffelwandungen angebracht sind.
So kann der Nutzer den Gargutträger an seiner Vorderseite ergreifen und entweder zum
Garen in die Garofenmuffel hineinschieben oder zum Entnehmen oder Begutachten des
Gargutes aus der Garofenmuffel herausziehen. Hierbei besteht jedoch die Gefahr des
Kippens und damit des Verbrühens mit Gargut. Dem sucht man zum einen durch Backwagen
zu begegnen, die die Gargutträger an einer horizontal verschiebbaren Tür aufnehmen
oder separat zwischen einer Garposition in der Ofenmuffel und einer Wechselposition
vor der Ofenmuffel verfahrbar sind. Zum anderen werden Auszugssysteme angeboten, deren
bewegliche Schienen die Gargutträger tragen. Im Falle der Backwagen werden alle Gargutträger
auf einmal bewegt. Im Falle der Auszugssysteme lassen sich die Gargutträger durch
den Nutzer nach wie vor nur von vorn ergreifen.
[0003] Ein im unteren Muffelbereich an seitlichen Schienen geführter Backwagen gemäß
DE 79 17 197 U1 nimmt die Gargutträger in über der Schienenebene liegenden Ebenen auf, in den beiden
unteren Ebenen an ihren gesamten gegenüberliegenden Längsseiten, in der oberen Ebene
an der hinteren Hälfte ihrer Längsseiten. Sein Antrieb erfolgt über einen Drehhebel,
der in einer sich von der Schienenebene nach oben erstreckenden Kulisse läuft. Aus
der DE-GM 75 05 695 ist ein Back- und Bratrohr bekannt, in dem ein ebenfalls im unteren
Bereich an seitlichen Schienen geführter Back- und Bratgutträger zwei sich von der
Schienenebene nach oben erstreckende Profilträger aufweist, an denen in unterschiedlichen
Ebenen kurze Drahtbügel zur Aufnahme von Einschubteilen, z.B. Pfannen oder Blechen,
angeordnet sind. Die
DE 198 25 323 A1 beschreibt einen Backofen mit einem im oberen Bereich geführten Laufwagen für ein
sich von der Schienenebene nach unten erstreckendes Halterungsteil, das in unterschiedlichen
Ebenen kurze Hakenschienen zur Aufnahme von Gargutträgern besitzt. Die
DE 198 47 727 C2 schließlich zeigt Teleskopauszugsvorrichtungen, die in verschiedenen Ebenen angeordnet
sind, um auf ihren beweglichen Gleitschienen Gargutträger aufzunehmen und unabhängig
voneinander zu bewegen.
[0004] In der
ES 1 011 203 U ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung beschrieben, in der Gargutträger
in mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position verschiebbar. In der vorderen Position sind die
Gargutträger auswechselbar, wobei sich die Halteeinrichtung in der vorderen Position
hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0005] Aus der
US 2,130,168 eine Garofenmuffel bekannt, in der Gargutträger in mehreren Ebenen einschiebbar sind.
Außerdem sind die Gargutträger in einer Halteeinrichtung einhängbar. Die Halteeinrichtung
ist zwischen einer hinteren und vorderen Position verschiebbar, wobei sich die Halteeinrichtung
in der vorderen Position hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0006] In der
DE 89 15 017 U1 ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung beschrieben, in der Gargutträger
in mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position verschiebbar, wobei sich die Halteeinrichtung
in der vorderen Position hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0007] Aus der
DE 42 36 740 A1 ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung bekannt, in der Gargutträger in
mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position verschiebbar und schwenkbar, wobei sich die Halteeinrichtung
in der vorderen Position hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0008] In der
EP 0 811 807 A2 ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung beschrieben, in der Gargutträger
in mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position schwenkbar, wobei sich die Halteeinrichtung in
der vorderen Position hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0009] Aus der
DE 75 05 695 U ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung bekannt, in der Gargutträger in
mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position verschiebbar, wobei sich die Halteeinrichtung
in der vorderen Position hinter der Beschickungsöffnung befindet.
[0010] In der
AT 381 622 B ist eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung beschrieben, in der Gargutträger
in mehreren Ebenen von hinten her einhängbar sind. Die Halteeinrichtung ist zwischen
einer hinteren und vorderen Position mittels eines Hebelmechanismus schwenkbar.
[0011] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern.
[0012] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0013] Die Garofenmuffel besitzt mehrere Halteeinrichtungen, die in mehreren Ebenen angeordnet
sind und dazu ausgebildet sind
- jeweils mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand
weisenden hinteren Bereichen wechselbar aufnehmen zu können und
- an und/oder mittels erster Führungen, die gegenüber liegen den Wandungen und/oder
der Decke und/oder dem Boden der Garofenmuffel zugeordnet sind, zwischen einer hinteren
Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich befinden, und einer vorderen
Position, in der sich die Gargutträger in einem Wechselbereich befinden, im Wesentlichen
horizontal bewegbar sind.
[0014] Die ersten Führungen sind direkt oder indirekt an den Wandungen und/oder dem Boden
und/oder der Decke der Garofenmuffel fest und/oder nutzerlösbar angeordnet und/oder
an zweiten Führungen geführt, die ihrerseits direkt oder indirekt an den Wandungen
und/oder dem Boden und/oder der Decke der Garofenmuffel fest und/oder nutzerlösbar
angeordnet sind.
[0015] Die ersten und/oder zweiten Führungen sind direkt oder indirekt an einem oder mehreren
Trägern fest und/oder nutzerlösbar angeordnet, die ihrerseits an den Wandungen und/oder
dem Boden und/oder der Decke der Garofenmuffel fest und/oder nutzerlösbar angeordnet
sind. Die Träger selbst sind vorzugsweise als Streben und/oder Rahmen und/oder Gitter
und/oder Bleche ausgebildet, wobei der Rahmen vorzugsweise auf den Boden aufstellbar
ist und insbesondere einen über dem Boden angeordneten Unterhitzeheizkörper umgibt
und insbesondere nach oben überragt.
[0016] Die ersten Führungen sind als feste Schienen ausgebildet, um die Halteeinrichtung(en)
direkt oder indirekt beweglich aufzunehmen, und/oder als Auszüge ausgebildet, die
jeweils zwei relativ zueinander bewegliche Schienen aufweisen, um insbesondere die
Halteeinrichtung(en) direkt oder indirekt auf der (muffelabgewandten) beweglichen
Schiene beweglich oder unbeweglich aufzunehmen. Die zweiten Führungen sind als Auszüge
ausgebildet, die jeweils zwei relativ zueinander bewegliche Schienen aufweisen. Eine
erste und eine zweite Führung bilden insbesondere einen Doppelauszug.
[0017] Der oder die Gargutträger sind an ihren zur Garofenmuffel weisenden hinteren Bereichen
von hinten her und/oder von den Seiten her wechselbar aufnehmbar. Sie sind in die
Halteeinrichtungen einhängbar und/oder einsteckbar und/oder einschiebbar.
[0018] Die Halteeinrichtungen weisen vorzugsweise erste Formelemente auf, die mit zweiten
Formelementen der Gargutträger zusammenwirken, um deren Einhängeebene und horizontale
Lage zu sichern. Sie können insbesondere einen den hinteren Bereich der Gargutträger
nach unten abstützenden Bereich, der das Einschieben erleichtert, und/oder einen den
hinteren Bereich der Gargutträger nach oben abstützenden Bereich, der das Kippen verhindert,
und/oder einen den hinteren Bereich der Garofenmuffel in horizontaler Richtung festlegenden
Bereich, der das Herausrutschen vermeidet, aufweisen. Auf diese Weise können auch
handelsübliche Gargutträger (ohne neue Formelemente) weiter verwendet werden.
[0019] Die Halteeinrichtungen sind direkt oder indirekt an den ersten Führungen fest und/oder
nutzerlösbar angeordnet, insbesondere direkt oder indirekt von oben her auf die ersten
Führungen auflegbar und/oder zwischen die ersten Führungen bringbar und/oder von vorn
her auf die ersten Führungen insbesondere formschlüssig aufschiebbar und/oder an die
ersten Führungen anhängbar.
[0020] Den Gargutträgern und/oder Gruppen von Gargutträgern sind vorzugsweise jeweils wenigstens
eine Halteeinrichtung zugeordnet, insbesondere jeweils wenigstens zwei voneinander
unabhängige Halteeinrichtungen, die vorzugsweise durch die Gargutträger verbindbar
sind. Ihnen können aber auch jeweils zwei miteinander verbundene Halteeinrichtungen
zugeordnet sein.
[0021] Die Verbindungen zwischen den Halteeinrichtungen können als Stege und/oder horizontale
Rahmen und/oder horizontale Platte(n) und/oder Handhabungen, insbesondere Kunststoffhandhabungen,
ausgebildet sein. Sie sind vorzugsweise auf die ersten Führungen auflegbar und/oder
zwischen die ersten Führungen bringbar und/oder von vorn her auf die ersten Führungen
insbesondere formschlüssig aufschiebbar und/oder an die ersten Führungen hängbar sind.
Die Halteeinrichtungen sind an den Verbindungen insbesondere form- und/oder kraftschlüssig,
beispielsweise durch Stecken, Klemmen, Eindrehen, Einklipsen oder Bajonettverschluss
fest und/oder nutzerlösbar angeordnet und/oder zwischen einer zumindest im Wesentlichen
horizontalen und einer zumindest im wesentlichen vertikalen Lage schwenkbar. Sie können
die Verbindungen mit den Führungen insbesondere form- und/oder kraftschlüssig, beispielsweise
durch Stecken und dgl., fest und/oder nutzerlösbar verbinden.
[0022] Die Aufnahmeebene für die Gargutträger kann sich in und/oder unter und/oder über
der Führungsebene der ersten Führungen befinden. Vorzugsweise sind die Gargutträger
oder Gruppen von Gargutträgern mit den Halteeinrichtungen unabhängig voneinander horizontal
bewegbar. Der Garbereich erstreckt sich vollständig hinter der Beschickungsöffnung
der Garofenmuffel, der Wechselbereich zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig
vor der Beschickungsöffnung. Die vordere Position der Halteeinrichtungen befindet
sich vollständig im Bereich der Öffnungsebene der Garofenmuffel, insbesondere im Wesentlichen
oder vollständig hinter der Öffnungsebene, in der Öffnungsebene oder im Wesentlichen
oder vollständig vor der Öffnungsebene.
[0023] Die in der untersten Ebene angeordneten Halteeinrichtungen und/oder Führungen können
direkt oder indirekt eine horizontale Platte aus (insbesondere) Glaskeramik, Glas,
Keramik, Stein(, Metall) oder dgl. tragen, die im eingefahrenen Zustand der Halteeinrichtungen
und/oder Führungen einen über dem Boden der Garofenmuffel angeordneten Heizkörper,
insbesondere Grillheizkörper, abdeckt und insbesondere der Aufnahme von Gargut und/oder
Gargutträgern und/oder in rahmenartiger Ausbildung der Aufnahme einer weiteren Platte
der genannten Materialien zur Aufnahme von Gargut und/oder Gargutträgern dient.
[0024] Schließlich ist ein Garofen mit wenigstens einer der vorbeschriebenen Garofenmuffeln
vorgesehen.
[0025] Darüber hinaus sind folgende Ausbildungen vorgesehen:
Die Garofenmuffel besitzt mehrere erste Halteeinrichtungen, die in mehreren Ebenen
angeordnet sind und jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand weisenden
hinteren Bereichen wechselbar aufnehmen können und
- an und/oder mittels erster Führungen, die gegenüber liegenden Wandungen der Garofenmuffel
zugeordnet sind, zwischen einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in
einem Garbereich befinden, und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger
in einem Wechselbereich befinden, im Wesentlichen horizontal bewegbar sind. Die ersten
Führungen sind vorzugsweise wenigstens einem zwischen einem unteren und einem oberen
Bereich liegenden mittleren Bereich der Wandungen zugeordnet. Sie sind insbesondere
direkt oder indirekt an den Wandungen der Garofenmuffel angeordnet und/oder an zweiten
Führungen geführt, die ihrerseits direkt oder indirekt an den Wandungen der Garofenmuffel
angeordnet sind. Die Aufnahmeebene(n) für die Gargutträger befinden sich insbesondere
in und/oder unter und/oder über der Führungsebene der ersten Führungen.
[0026] Neben den ersten Halteeinrichtungen sind vorzugsweise mehrere zweite Halteeinrichtungen
vorgesehen, die jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand weisenden
hinteren Bereichen in horizontaler Lage wechselbar aufnehmen können und
- an und/oder mittels dritter Führungen, die dem Boden der Garofenmuffel zugeordnet
sind, zwischen einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich
befinden, und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger in einem Wechselbereich
befinden, im Wesentlichen horizontal bewegbar sind. Die dritten Führungen sind insbesondere
direkt oder indirekt am Boden der Garofenmuffel angeordnet und/oder an vierten Führungen
geführt, die ihrerseits direkt oder indirekt am Boden der Garofenmuffel angeordnet
sind.
[0027] Neben den ersten und gegebenenfalls zweiten Halteeinrichtungen können auch mehrere
dritte Halteeinrichtungen vorgesehen sein, die jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand weisenden
hinteren Bereichen in horizontaler Lage wechselbar aufnehmen können und
- an und/oder mittels fünfter Führungen, die der Decke der Garofenmuffel zugeordnet
sind, zwischen einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich
befinden, und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger in einem Wechselbereich
befinden, im Wesentlichen horizontal bewegbar sind. Die fünften Führungen sind insbesondere
direkt oder indirekt an der Decke der Garofenmuffel angeordnet und/oder an sechsten
Führungen geführt, die ihrerseits direkt oder indirekt an der Decke der Garofenmuffel
angeordnet sind.
[0028] Die ersten und/oder zweiten und/oder dritten und/oder vierten und/oder fünften und/oder
sechsten Führungen sind insbesondere direkt oder indirekt an einem oder mehreren an
der Garofenmuffel angeordneten Trägern angeordnet, die an der Garofenmuffel zumindest
teilweise fest und/oder zumindest teilweise lösbar angeordnet sein können. An der
Backofenmuffel und/oder an den Trägern sind die besagten Führungen insbesondere zumindest
teilweise fest und/oder zumindest teilweise lösbar angeordnet. Der oder die Träger
sind vorzugsweise wandungsparallel als Streben, die quer zu den Führungen verlaufen,
und/oder als Rahmen und/oder Gitter und/oder Bleche ausgebildet. Die Halteeinrichtung(en)
können an den Führungen zumindest teilweise verschieblich und/oder zumindest teilweise
unverschieblich angeordnet sein. Vorzugsweise sind sie an den Führungen zumindest
teilweise fest und/oder zumindest teilweise lösbar angeordnet.
Halteeinrichtungen und/oder Verbindungen und/oder Träger und/oder Führungen können
eine teflonbasierte Beschichtung tragen, die insbesondere ein leichtes Reinigen ermöglicht.
[0029] Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Garofenmuffel mit zwei an gegenüberliegenden Wandungen mittels Doppelauszügen
geführten Halteeinrichtungen schräg von vorn,
Fig. 2 die Garofenmuffel mit ein- und ausgefahrenen Halteeinrichtungen seitlich von
innen,
Fig. 3 eine Garofenmuffel mit drei an den Wandungen, der Decke und dem Boden mittels
Doppelauszügen geführten Halteeinrichtungen schräg von vorn,
Fig. 4 die Garofenmuffel mit ein- und ausgefahrenen Halteeinrichtungen seitlich von
innen,
Fig. 5 eine Garofenmuffel nach einer der Figuren 1 bis 4 mit einer ausfahrbaren Grillplatte
schräg von vorn,
Fig. 6 die Garofenmuffel mit ein- und ausgefahrener Grillplatte seitlich von innen,
Fig. 7 eine Garofenmuffel mit einer an gegenüberliegenden Wandungen mittels Einfachauszug
geführten Halteeinrichtung schräg von vorn,
Fig. 8 die Garofenmuffel mit ein- und ausgefahrener Halteeinrichtung seitlich von
innen,
Fig. 9 eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung, die an einem auf dem Boden stehenden
Träger mittels Doppelauszügen geführt ist, schräg von vorn,
Fig. 10 die Garofenmuffel mit ein- und ausgefahrener Halteeinrichtung seitlich von
innen,
Fig. 11 eine zwischen die äußeren beweglichen Schienen der Einfach- oder Doppelauszüge
einbringbare und mit diesen verbindbare Halteeinrichtung,
Fig. 12 eine Garofenmuffel mit einer Halteeinrichtung, die auf einem auf dem Boden
stehenden Träger mittels Doppelauszügen geführt ist, schräg von vorn,
Fig. 13 die auf beweglichen Schienen der Doppelauszüge aufgenommene Halteeinrichtung
in eingefahrenem Zustand schräg von vorn
Fig. 14 die auf den beweglichen Schienen aufgenommene Halteeinrichtung in ausgefahrenem
Zustand schräg von vorn
Fig. 15 die auf den beweglichen Schienen aufgenommene Halteeinrichtung in ausgefahrenem
Zustand seitlich von innen,
Fig. 16 die Garofenmuffel mit auf dem Boden aufgesetztem Träger und ausgefahrenen
Doppelauszügen schräg von vorn,
Fig. 17 den auf den Boden der Garofenmuffel aufsetzbaren Träger mit ausgefahrenen
Doppelauszügen schräg von vorn,
Fig. 18 die auf die beweglichen Schienen der Doppelauszüge aufsetzbare Halteeinrichtung
schräg von vorn,
Fig. 19 ein von vorn auf die beweglichen Schienen aufschiebbares Unterteil zur Aufnahme
von Halteeinrichtungen von vorn oben,
Fig. 20 das auf die beweglichen Schienen aufgeschobene Unterteil mit aufgesteckten
Halteeinrichtungen ausschnittsweise schräg von vorn unten,
Fig. 21 das auf die beweglichen Schienen aufgeschobene Unterteil mit aufgesteckten
Halteeinrichtungen ausschnittsweise von vorn,
Fig. 22a bis 22c Halteeinrichtungen, die in einer Ebene an einem auf dem Boden stehenden
Träger verfahrbar sind, in Seitenansicht, Seitenschnitt und Teilvorderansicht auf
eine Laufbahn,
Fig. 23a bis 23c Halteeinrichtungen, die in zwei Ebenen an einem auf dem Boden stehenden
Träger verfahrbar sind, in Seitenansicht, Seitenschnitt und Teilvorderansicht auf
zwei Laufbahnen.
[0030] Die mit einer nichtdargestellten Tür verschließbare Garofenmuffel 2 besitzt zwei
gegenüberliegende Wandungen 4, einen Boden 6, eine Decke 8, eine Rückwand 10 und eine
Frontöffnung 12.
[0031] Jede der Wandungen 4 trägt innen ein abnehmbares wandungsparalleles Tragblech 14,
das an wenigstens einer Stelle die Wandung, die Decke, den Boden und/oder die Rückwand
durchgreift, um dort beispielsweise einen Anwesenheitsdetektor auszulösen. Wenigstens
eines der beiden Tragbleche 14 ist mit einem Spiel zur Wandung montiert. An den gegenüberliegenden
Tragblechen 14 sind gemäß der Figuren 1 und 2 jeweils zwei teleskopartige Doppelauszüge
16 übereinander befestigt, was exakt horizontal oder geringfügig nach vorn geneigt
und gegebenenfalls abnehmbar erfolgen kann. Die Doppelauszüge 16 bestehen jeweils
aus einer am Tragblech 14 befestigten unverschieblichen Schiene 18, einer daran verschieblichen
Schiene 20, einer daran unverschieblichen Schiene 22 und einer daran verschieblichen
Schiene 24. Hierfür können Gleitführungen und/oder Wälzführungen wie Kugel- oder Rollenführungen
zum Einsatz kommen.
[0032] An jeder der Schienen 24 ist an jeweils gleicher Position eine Halteeinrichtung 26
unverschieblich und vorzugsweise abnehmbar befestigt. Obwohl nicht zwingend erforderlich,
sind gegenüberliegende Halteeinrichtungen 26 durch einen Quersteg 28, der zusätzliche
Stabilität verleiht, miteinander verbunden.
[0033] Die Halteeinrichtungen 26 gemäß Fig. 1 und 2 können jeweils zwei Gargutträger 30
aufnehmen. Sie besitzen hierzu je Ebene jeweils einen horizontalen Abschnitt 32, auf
den der Gargutträger 30 mit seinem hinteren Bodenbereich 34 aufschiebbar ist, einen
über dem Abschnitt 32 unter Bildung eines Spaltes 36 angeordneten horizontalen Abschnitt
38, an den sich ein nach oben erstreckender Vorsprung 40 des hinteren oberen Randbereiches
42 des Gargutträgers 30 anlegen kann, um dessen horizontale Lage zu sichern, und einen
hakenartigen Abschnitt 44, der in eine hinter dem Vorsprung 40 angeordnete Ausnehmung
46 des hinteren oberen Randbereiches 48 des Gargutträgers 30 eingreift, um dessen
horizontales Herausziehen aus der Halteeinrichtung 26 zu verhindern. An den Abschnitt
32 schließt sich ein schräg nach außen gerichteter Abschnitt 50 an, der als seitliche
Führungshilfe dient.
[0034] Die Ebenen, in denen die Abschnitte Formelemente zur Aufnahme der Gargutträger bilden,
sind derart gewählt, dass auch bei nur zwei unabhängig voneinander verschiebbaren
Halteeinrichtungspaaren jede der einzeln oder in Kombination empfohlenen Backraumebenen
zur Verfügung stehen, beispielsweise die Backraumebenen 1, 3, 4 und 1 und 4.
[0035] Wenigstens einer Halteeinrichtung 26 jeder Ebene kann wenigstens ein nichtdargestelltes
Entriegelungselement und ein nichtdargestelltes Federelement zugeordnet sein, das
sich nach Entriegelung der eingefahrenen Halteeinrichtung 26 entspannt und diese unterstützend
nach außen drückt.
[0036] Die Wirkungsweise ist folgende:
Befinden sich in der Garofenmuffel 2 zwei Gargutträger 30, von denen einer zur Überprüfung
des nichtdargestellten Gargutes herausgezogen werden muss, ist zunächst, sofern möglich,
diejenige Halteeinrichtung, die den Gargutträger trägt, zu entriegeln, so dass sich
die Halteeinrichtung 26 wenigstens zusammen mit den Schienen 24 zumindest abschnittsweise
selbsttätig in Richtung Frontöffnung 12 bewegt und den Gargutträger 30 zumindest abschnittsweise
vor die Garofenmuffel 2 bringt. Ist kein Federelement samt Verriegelung vorhanden
oder ist die Halteeinrichtung nicht vollständig ausgefahren, ergreift der Nutzer den
Gargutträger 30 und zieht diesen auf den Doppelauszügen 16 selbst heraus.
[0037] Sobald der Gargutträger 30 aus der Garofenmuffel 2 herausschaut, kann er durch den
Nutzer nicht nur von vorn, sondern auch von den Seiten her erfasst werden, was insbesondere
dann von großem Wert ist, wenn der Gargutträger (nach beispielsweise vollständigem
Herausfahren) entnommen werden soll. Hierzu wird der Gargutträger 30 leicht nach oben
gekippt, so dass die hakenartigen Abschnitte 44 der Halteeinrichtungen 26 aus den
Ausnehmungen 46 der hinteren oberen Randbereiche 48 des Gargutträgers gelangen, und
anschließend nach vorn gezogen. Umgekehrt wird der Gargutträger 30 zwischen den seitlichen
Führungsabschnitten 50 hindurch von schräg oben in die Spalten 36 der Halteeinrichtungen
26 eingeführt und auf deren horizontale Abschnitte 32 aufgesetzt und schließlich nach
hinten geschoben, bis sich die Ausnehmungen 46 unter den hakenartigen Abschnitten
44 befinden. Daraufhin bewegt man den Gargutträger nach unten, bis er mit seiner Unterseite
auf den horizontalen Abschnitten 32 aufliegt, mit seinen sich nach oben erstreckenden
Vorsprüngen 40 an den horizontalen Abschnitten 38 anliegt und mit seinen Ausnehmungen
46 die hakenartigen Abschnitte 44 aufgenommen hat.
[0038] Gemäß einem nichtdargestellten Ausführungsbeispiel sind die Halteeinrichtungen auf
den beweglichen Schienen selbst verschieblich aufgenommen, so dass Schienenabschnitte
unterhalb der Gargutträger, auch wenn sie von diesem beabstandet sind, völlig entfallen.
[0039] Gemäß der Figuren 3 und 4 sind drei Paare von Doppelauszügen 16 auf die an gegenüberliegenden
Wandungen 4 angeordneten Träger 14, den Boden 6 und die Decke 8 der Garofenmuffel
verteilt, wobei wiederum jeder Doppelauszug 16 eine Halteeinrichtung 26 trägt und
wiederum zwei Halteinrichtungen einer Ebene durch einen Quersteg 28 verbunden sind.
Jedoch sind neben einer Halteeinrichtung 26, die jeweils zwei Gargutträger 30 aufnehmen
kann, auch zwei Halteeinrichtungen 26 vorgesehen, die zur Aufnahme nur eines Gargutträgers
30 ausgebildet sind und eine über der Schienenebene angeordnete Aufnahmeebene aufweisen,
die jedoch auch unter der Schienenebene oder in der Schienenebene liegen könnte, wenn
die Halteeinrichtung beispielsweise verschieblich auf den Schienen aufgenommen ist.
[0040] Halteeinrichtungen 26 mit nur einer Aufnahme für nur einen Gargutträger 30 sind aufgrund
ihrer Abmessungen leicht in teleskopartige Systeme aus aneinander und/oder ineinander
verschiebbaren Schienen integrierbar. So kann die jeweils letzte bewegliche Schiene
beispielsweise unmittelbar zur wechselbaren Aufnahme eines Gargutträgers von hinten
und/oder von den Seiten her ausgebildet sein.
[0041] Beide Ausführungen können gemäß der Figuren 5 und 6 an den untersten beweglichen
Schienen 24 eine horizontale Platte 52, beispielsweise aus Glas oder Glaskeramik,
tragen, die zwischen einem Grillbereich, der sich über einem über dem Boden 6 angeordneten
Grillheizkörper 54 befindet, und einem Beschickungsbereich, der sich zumindest teilweise
vor der Garofenmuffel 2 befindet, verschiebbar ist. Eine solche Grillplatte kann jedoch
auch an den untersten beweglichen Schienen 20 oder an der untersten Halteeinrichtung
26 angeordnet sein. Darüber hinaus ist es möglich, eine solche Grillplatte 52 an einem
separaten Schienensystem 56, das keine Halteeinrichtung 26 trägt, anzubringen.
[0042] In den Fig. 7 und 8 ist eine Garofenmuffel gezeigt, bei der die Tragbleche 14 Einzelauszüge
58 aus einer am Tragblech 14 unverschieblichen Schiene 60 und einer die Halteeinrichtung
(26) aufnehmenden beweglichen Schiene 62 tragen.
[0043] Fig. 9 bis 18 zeigen eine Garofenmuffel 64, bei der die Doppelauszüge nicht an Trägern
14 angeordnet sind, die an den Wandungen 4 der Garofenmuffel hängen, sondern an einem
Träger 66, der auf dem Boden 6 der Garofenmuffel 64 steht. Für den Fall, dass sich
über dem Boden 6 der Garofenmuffel 64 ein Unterhitzeheizkörper befindet, ist der Träger
66 als horizontaler Rahmen ausgebildet, der den Unterhitzeheizkörper umgibt und gegebenenfalls
nach oben überragt. Unabhängig davon weist der Träger 66 an seinen gegenüberliegenden
Seiten zwei wandungsparallele flache Abschnitte 68 auf, deren Innenseiten die festen
inneren Schienen 18 der Doppelauszüge 16 (oder von Einfachauszügen) tragen.
[0044] Gemäß der Figuren 9 bis 11 ist an den einander zugewandten Innenseiten der beweglichen
äußeren Schienen 24 der Doppelauszüge 16 (bzw. von Einzelauszügen) ein die Halteeinrichtungen
(Haltekämme) 26 tragendes Unterteil 70 befestigt, das hier als horizontaler Rahmen
mit wandungsparallelen flachen Abschnitten 72 zur Schienenbefestigung und einer umlaufenden
Auflage 74 zur horizontalen Aufnahme einer Platte 76 ausgebildet ist, die aus Glas,
Glaskeramik, Keramik und Stein oder dgl. oder aber auch aus Metall bestehen und beispielsweise
im eingefahrenen Zustand der Abdeckung eines über dem Boden angeordneten Unterhitzeheizkörpers
und gegebenenfalls der Aufnahme von zu garendem, insbesondere zu grillendem Gargut
und/oder von Gargutträgern dienen kann.
[0045] Gemäß der Figuren 12 bis 18 lässt sich auf die äußeren beweglichen Schienen 24 des
Doppelauszuges 16 (oder Einfachauszuges) ein die Halteeinrichtungen 26 tragendes Unterteil
78 vorzugsweise unverschieblich (gegebenenfalls aber auch verschieblich) auflegen,
das hier als horizontaler Rahmen mit Auflageflächen 80 zur Auflage auf die Oberseite
der Schienen 24 und einer bereits beschriebenen umlaufenden Auflage 74 zur Aufnahme
einer bereits beschriebenen Platte 76 ausgebildet ist. Die Unverschieblichkeit des
Unterteils 78 in bezug auf die Schienen 24 ist durch Ausnehmungen 82 in den Auflageflächen
80 realisiert, in die Erhebungen 84 der Schienen 24 von unten her eingreifen.
[0046] Das Unterteil 78 ist aus einem Blech gefertigt, an dessen flächen- oder rahmenartigem
mittleren horizontalen Bereich 86 sich beidseitig und parallel zueinander in Reihenfolge
nach oben verlaufende vertikale Abschnitte 88, nach außen verlaufende horizontale
Abschnitte 90 und wieder nach unten verlaufende vertikale Abschnitte 92 anschließen,
die zusammen U-förmige Querschnitte bilden, die nach vorn, also zum Nutzer zu, durch
vertikale und untereinander verbundene Blechabschnitte 94 verschlossen sind. Diese
Umhüllung schützt im eingefahrenen Zustand (Fig. 12 und 13) die Auszüge (hier Doppelauszüge
16) und im ausgefahrenen Zustand (Fig. 14) wenigstens die äußeren, am weitesten aus
der Ofenmuffel herausfahrbaren Schienen (hier Schienen 24) vor spritzendem Gargut.
[0047] Die Halteeinrichtungen 26 weisen an ihren unteren Enden von den Wandungen 4 wegweisende
Abkröpfungen mit horizontalen Abschnitten 96, die auf die Abschnitte 90 des Unterteils
78 auflegbar sind, und vertikalen Abschnitten 98 auf, die an die Abschnitte 88 des
Unterteils 78 anlegbar sind.
[0048] Der Träger 66 ist aus einem Blech gefertigt, von dessen flächen- oder rahmenartigem
Mittelbereich 100 sich einerseits beidseitig die flachen wandungsparallelen Abschnitte
68 nach oben erstrecken, um an deren einander zugewandten Innenseiten die festen Schienen
18 der Auszüge 16 zumindest im Wesentlichen horizontal aufzunehmen, beispielsweise
auch etwas nach vorn geneigt, und sich andererseits an der Vorderseite ein Abschnitt
102 rückwandparallel nach unten erstreckt, um beispielsweise einen über dem Boden
6 angeordneten Unterhitzeheizkörper nach vorn zu verdecken. Schließlich kann sich
auch an der Rückseite ein Abschnitt 104 rückwandparallel nach schräg oben erstrecken,
an den sich gegebenenfalls ein weiterer, schmalerer Abschnitt 106 vertikal nach oben
anschließt, um den Träger hinter der Rückwand 10 einzuhängen. Dies ist alternativ
auch durch ein am Träger 66 angeordnetes separates Bauteil 108 möglich, das sich ebenfalls
in einem ersten Abschnitt schräg nach hinten, in einem zweiten Abschnitt horizontal
nach hinten und in einem dritten Abschnitt vertikal nach oben erstreckt (Fig. 15).
An seiner Unterseite trägt der Träger 66 Füße oder Kufen 110.
[0049] Alternativ lassen sich sowohl der Träger als auch das Unterteil aus Aluminium-Druckguss
fertigen.
[0050] Die Wirkungsweise ist, sofern nicht bereits beschrieben, folgende:
Im Garbetrieb lässt sich der Laufwagen aus Unterteil 70 bzw. 78, Halteteilen 26 und
Doppelauszügen 16 bzw. deren Schienen 24 aus der Ofenmuffel 64 herausfahren oder in
diese hineinfahren, indem man an dem mit den Schienen 24 unverschieblich verbundenen
Unterteil 78 zieht oder schiebt, so dass sich die Schienen 24 mit dem Unterteil 70
bzw. 78 und den daran angeordneten Halteeinrichtungen 26 in bezug auf die Schienen
22 und die mit den Schienen 22 fest verbundenen Schienen 20 in bezug auf die fest
mit dem Träger 66 verbundenen Schienen 18 bewegen. Alternativ oder ergänzend lassen
sich die Schienen auch gegenüber einer beim Einschieben vorgespannten Feder entriegeln.
[0051] Vor dem Pyrolysebetrieb oder zum Zecke der konventionellen Reinigung der Garofenmuffel
64 und/oder der konventionellen oder Geschirrspülerreinigung des Unterteils 70 bzw.
78 und/oder der Halteeinrichtungen 26 und/oder des Trägers 66 kann der Nutzer die
Halteteile (Haltekämme) 26 vom Unterteil 70 bzw. 78 abnehmen und/oder das Unterteil
70 bzw. 78 mit oder ohne Halteteile 26 von dem Träger 66 abnehmen und/oder den Träger
66 mit oder ohne Unterteil 70 bzw. 78 und/oder Halteeinrichtungen 26 aus der Garofenmuffeln
64 herausnehmen. Am einfachsten ist dies natürlich, wenn das Unterteil (78), wie in
den Figuren 12 bis 18 gezeigt, lediglich auf den Schienen 24 der Doppelauszüge 16
(oder Einfachauszüge) aufliegt, und nicht, wie in den Figuren 9 bis 11 dargestellt,
(seitlich) mit den Auszügen verbunden ist.
[0052] Um den Träger 66 entnehmen zu können, ist er zunächst an der Vorderseite etwas nach
oben zu kippen, bis seine hinteren Abschnitte 108 bzw. 106 aus der Ausnehmung der
Rückwand 10 herausgleiten.
[0053] Die Bestückung der Garofenmuffel 64 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge, indem in
einem ersten Schritt zunächst die hinteren Abschnitte 108 bzw. 106 durch vorderes
Anheben des Trägers 66 in die Ausnehmungen der Rückwand 10 eingeschoben und durch
anschließendes Senken des Trägers 66 hinter die Rückwand 10 gebracht werden und in
einem zweiten Schritt das Unterteil 70 bzw. 78 an die hinteren, nach oben gerichteten
Laschen der Schienen 24 angelegt und derart auf die Schienen 24 aufgelegt wird, dass
deren Erhebungen 84 von unten her in die Ausnehmungen des Unterteils 70 bzw. 78 eingreifen.
[0054] Entsprechend lassen sich bei der Garofenmuffel 2 gemäß der Figuren 1 bis 8 die Halteeinrichtungen
26 von den Schienen 24 und/oder diese von den Tragblechen 14 und/oder diese von den
Wandungen 4 abnehmen. Wie die Tragbleche 14 können auch die Träger 66 der Garofenmuffel
64 die Wandungen 4 und/oder den Boden 6 und/oder die Rückwand 10 durchgreifen, um
Anwesenheitsdetektoren auszulösen. Sowohl den Tragblechen 14 als auch den Trägern
66 können nichtdargestellte Rastmittel zugeordnet sein, die mit Rastmitteln der Garofenmuffel
2 bzw. 64 zusammenwirken, um ein Lösen der Tragbleche 14 von den Wandungen 4 der Garofenmuffel
2 bzw. ein Herauskippen des Trägers 66 aus der Garofenmuffel 64 zu verhindern.
[0055] Gemäß der Figuren 19 bis 21 ist ein Unterteil 78 vorgesehen, dass sich nicht von
oben auflegen, sondern von vorn auf die beweglichen Schienen 24 aufschieben lässt.
Hierzu weist das Unterteil 78 an seinen vertikalen Abschnitten 88 nach außen gerichtete
horizontale Auflagen L, die hier als horizontaler Schenkel eines Winkelbleches W ausgebildet
sind, und die Schienen 24 an ihren einander zugewandten Innenseiten nach innen gerichtete
und insbesondere nach oben und unten offene taschenförmige Ausprägungen P auf. In
den horizontalen Deckflächen 90 des Unterteils 78 erstrecken sich in Bewegungsrichtung
der Schienen 24 Schlitze S, die im aufgeschobenen Zustand mit den vertikalen Taschen
T der Ausprägungen P fluchten. Auch im rahmenartigen Bereich 86 des Unterteils 78
erstrecken sich Schlitze S', jedoch quer zur Bewegungsrichtung. Die Halteeinrichtungen
26 weisen neben ersten vertikalen Abschnitten VA1, die sich im Wesentlichen in Bewegungsrichtung
erstrecken und in mehreren Ebenen die Gargutträger aufnehmen, zweite vertikale Abschnitte
VA2 auf, die sich von den Rückseiten der ersten Abschnitte VA1 quer zur Bewegungsrichtung
aufeinander zu erstrecken. An den unteren Enden der vertikalen Abschnitte VA1 sind
Laschen LA1 ausgebildet, an den unteren Enden der vertikalen Abschnitte VA2 entsprechende
Laschen LA2.
[0056] Die Wirkungsweise ist, sofern nicht bereits dargestellt, folgende:
Auf die eingeschobenen Schienen 24 des Trägers 66 wird das Unterteil 78 von vorn aufgeschoben,
so dass dessen horizontale Abschnitte 90 von oben her an den Oberseiten der Schienen
24 und dessen Auflagen L von unten her an den Ausprägungen P der Schienen 24 zur Anlage
kommen, wodurch sich zwischen Unterteil 78 und Schienen 24 ein Formschluss einstellt.
Liegen die hinteren Kanten des Unterteils 78 an den nach oben weisenden Laschen der
Schienen 24 an, werden die Halteeinrichtungen 26 von oben her einerseits mit ihren
Laschen LA1 sowohl durch die Schlitze S des Unterteils 78 als auch die Taschen T der
Schienen 24 und andererseits mit den Laschen LA2 durch die Schlitze S' des Unterteils
78 hindurchgesteckt. Nachdem das Unterteil 78 mit den Schienen 24 und die Halteeinrichtungen
26 sowohl mit dem Unterteil 78 und als auch mit den Schienen 24 verbunden sind, wird
die Einheit aus Träger 66, Unterteil 78 und Halteeinrichtungen 26 auf den Boden 6
der Garofenmuffel 64 gestellt und mit den Abschnitten 104 und 106 auf vorbeschriebene
Weise in der Rückwand 10 eingehängt.
Wünscht man nun die Halteeinrichtungen 26 auf ebenfalls vorbeschriebene Weise mit
Gargutträgern 30 zu bestücken, zieht man das mit den beweglichen Schienen 24 verbundene
Unterteil 78 bezüglich der anderen Schienen aus der Garofenmuffel 64 heraus.
[0057] Schließlich kann gemäß Fig. 22a bis 22c und 23a bis 23c auch ein Träger 112 vorgesehen
sein, der ebenfalls auf den Boden 6 aufsetzbar ist, statt Auszugssystemen aber in
einer (Fig. 22) oder mehreren Ebenen (Fig. 23) eine oder mehrere horizontale Laufbahnen
114 besitzt, an der oder denen mit Laufrollen 116 bestückte Halteeinrichtungen 118
aus der Ofenmuffel herausrollen oder in diese hineinrollen können. Je Ebene ist ein
Paar gegenüberliegender Laufbahnen 114 vorgesehen, die sich zueinander schräg nach
oben erstrecken und jeweils zwei hintereinander angeordnete Paare übereinander angeordneter
Laufrollen 166 mit schrägen Laufflächen führen. Die oben und unten an der Laufbahnen
114 laufenden Laufrollen 116 bestehen vollständig oder an ihren Laufflächen aus elastischem
Material, vorzugsweise aus Gummi oder Hochtemperaturkunststoff. Die je Ebene gegenüber
liegenden Halteeinrichtungen 118 können unabhängig voneinander bewegbar und beispielsweise
nur durch den Gargutträger 30 miteinander verbunden sein. Sie können aber auch durch
Stege oder Flächen verbunden sein, die beispielsweise Kühlluftöffnungen aufweisen.
Mit den Halteeinrichtungen 118 gemäß Fig. 22 und der der oberen Ebene der Figur 20
lassen sich in übereinander liegenden Ebenen vier Gargutträger aufnehmen, mit der
Halteeinrichtung 118 der unteren Ebene der Fig. 23 nur einer.
[0058] Den Trägern 66 und 112 sind separat oder in Form der Ausbildung der Füße nichtdargestellte
Formelemente und/oder Rastmittel zuordenbar, die mit Formelementen, beispielsweise
Prägungen, und/oder Rastmitteln der Garofenmuffel 64, beispielsweise des Bodens 6,
zusammenwirken, um eine vorbestimmte Aufstellposition zu sichern.
[0059] Insgesamt steht damit eine Garofenmuffel zur Verfügung, die variabel anordenbare
und/oder unabhängig voneinander bewegbare Halteeinrichtungen für Gargutträger aufweist,
die insbesondere leicht nachrüstbar sind.
1. Garofenmuffel (2, 64) mit einer Öffnungsebene (12) und mit mehreren Halteeinrichtungen
(26, 118), die in einer oder mehreren Ebenen angeordnet sind und dazu ausgebildet
sind,
- jeweils mehrere wechselbare Gargutträger (30) in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand
(10) weisenden hinteren Bereichen wechselbar aufnehmen zu können,
- wobei die Garofenmuffel (2, 64) erste und zweite Führungen aufweist, wobei die ersten
Führungen gegenüber liegenden Wandungen (4) und/oder der Decke (8) und/oder dem Boden
(6) der Garofenmuffel (2, 64) zugeordnet sind, wobei mittels dieser ersten und zweiten
Führungen die Gargutträger (30) zwischen einer hinteren Position, in der sich die
Gargutträger (30) in einem Garbereich befinden, und einer vorderen Position, in der
sich die Gargutträger (30) in einem Wechselbereich befinden, im Wesentlichen horizontal
bewegbar sind,
- wobei die Halteeinrichtungen (26, 118) derart ausgebildet sind, dass die Gargutträger
(30) an ihren zur Rückwand (10) weisenden hinteren Bereich von hinten her und/oder
von den Seiten her wechselbar aufnehmbar sind und durch den Nutzer nicht nur von vorn,
sondern auch von den Seiten her erfasst werden können und in der Halteeinrichtung
(26, 118) einhängbar sind,
- wobei die ersten Führungen an den zweiten Führungen geführt sind, die ihrerseits
indirekt an den Wandungen (4) und/oder dem Boden (6) und/oder der Decke (8) der Garofenmuffel
(2, 64) fest oder nutzerlösbar angeordnet sind, wobei die zweiten Führungen an einem
oder mehreren Trägern (14, 66, 112) fest oder nutzerlösbar angeordnet sind, die ihrerseits
an den Wandungen (4) und/oder dem Boden (6) und/oder der Decke (8) der Garofenmuffel
(2, 64) fest oder nutzerlösbar angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der Garbereich vollständig hinter der Beschickungsöffnung (12) der Garofenmuffel
(2, 64) und der Wechselbereich vollständig vor der Beschickungsöffnung (12) der Garofenmuffel
(2, 64) erstrecken, und wobei sich die Halteeinrichtungen (26, 118) vollständig vor
der Öffnungsebene der Garofenmuffel (2, 64) bzw. befinden, und
wobei jeweils eine erste und eine zweite Führung einen Doppelauszug (16) bilden, die
ersten Führungen als Auszüge ausgebildet sind, die jeweils zwei relativ zueinander
bewegliche Schienen (22, 24 bzw. 60, 62) aufweisen, um die Halteeinrichtungen (26)
an bzw. auf der beweglichen Schiene (24 bzw. 62) beweglich oder unbeweglich aufzunehmen,
und die zweiten Führungen als Auszüge ausgebildet sind, die jeweils zwei relativ zueinander
bewegliche Schienen (18, 20) aufweisen.
2. Garofenmuffel nach Anspruch 1, bei der die Träger (14, 66, 112)
- als Streben und/oder Rahmen und/oder Gitter und/oder Bleche ausgebildet sind und
- mit den Halteeinrichtungen aus der Garofenmuffel herausnehmbar sind.
3. Garofenmuffel nach Anspruch 2, bei der der Rahmen (66, 112) auf den Boden (6) aufsetzbar
ist und insbesondere einen über dem Boden (6) angeordneten Unterhitzeheizkörper umgibt
und nach oben überragt.
4. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Halteeinrichtung(en) (26,
118)
- erste Formelemente (32, 36, 38, 44) aufweisen, die mit zweiten Formelementen (34,
40, 46, 48) der Gargutträger (30) zusammenwirken, um deren Einhängeebene und horizontale
Lage zu sichern, und
- eine den hinteren Bereich der Gargutträger (30) nach unten abstützenden Einschubbereich
aufweisen und
- einen den hinteren Bereich der Gargutträger (30) nach oben abstützenden Bereich
aufweisen und
- einen Bereich aufweisen, der den hinteren Bereich der Gargutträger (30) in horizontaler
Richtung festlegt, und
- an den ersten Führungen fest oder nutzerlösbar angeordnet sind und/oder
- von oben her auf die ersten Führungen auflegbar und/oder zwischen die ersten Führungen
einbringbar und/oder von vorn her auf die ersten Führungen formschlüssig aufschiebbar
und an die ersten Führungen anhängbar sind und
- aus der Garofenmuffel mit dem Träger herausnehmbar sind, und
- Haltekämme sind.
5. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der den Gargutträgern (30) und/oder
Gruppen von Gargutträgern (30)
- jeweils wenigstens eine Halteeinrichtung (26, 118) zugeordnet ist oder
- jeweils wenigstens zwei miteinander verbundene Halteeinrichtungen (26, 118) zugeordnet
sind oder
- jeweils wenigstens zwei voneinander unabhängige Halteeinrichtungen (26, 118) zugeordnet
sind, die durch die Gargutträger (30) verbindbar sind oder
- mit den Halteeinrichtungen (26, 118) unabhängig voneinander horizontal bewegbar
sind.
6. Garofenmuffel nach Anspruch 5, bei der die Verbindungen zwischen den Halteeinrichtungen
(26, 118)
- als Stege (28) und/oder horizontale Rahmen (70, 86) und/oder horizontale Platte(n)
und/oder Handhabungen, insbesondere Kunststoffhandhabungen, ausgebildet sind und
- auf die Führungen auflegbar und/oder zwischen die Führungen bringbar und/oder von
vorn her auf die Führungen formschlüssig aufschiebbar und/oder an die Führungen anhängbar
sind und/oder
- Unterteile bilden.
7. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 5 bis 6, bei der die Halteeinrichtungen (26,
118)
- an den Verbindungen form- und/oder kraftschlüssig durch Stecken, Klemmen, Eindrehen,
Einklipsen oder Bajonettverschluß, fest oder nutzerlösbar angeordnet und zwischen
einer zumindest im Wesentlichen vertikalen und einer zumindest im Wesentlichen horizontalen
Lage schwenkbar sind und
- die Verbindungen zwischen den Halteeinrichtungen mit den Führungen form- und/oder
kraftschlüssig durch Stecken, Klemmen, Eindrehen, Einklipsen oder Bajonettverschluß
fest oder nutzerlösbar verbinden.
8. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der sich die Aufnahmeebene für
die Gargutträger (30) über der Führungsebene der ersten Führungen befindet.
9. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die in der untersten Ebene
angeordneten Halteeinrichtung(en) (26, 118) und/oder Führungen eine horizontale Platte
(52) aus Glaskeramik, Glas, Keramik, Stein, Metall oder dgl. tragen, die im eingefahrenen
Zustand der Halteeinrichtungen (26, 118) und/oder Führungen einen über dem Boden (6)
der Garofenmuffel (2) angeordneten Heizkörper, insbesondere Grillheizkörper, abdeckt
und der Aufnahme von Gargut und/oder Gargutträgern und/oder in rahmenartiger Ausbildung
der Aufnahme einer weiteren Platte zur Aufnahme von Gargut und/oder Gargutträgern
dient.
10. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der ein Laufwagen aus Unterteil
(70, 78), Halteteilen (26) und Doppelauszügen 16 bzw. deren Schienen (24) vorgesehen
ist, wobei
- sich der Laufwagen aus der Ofenmuffel (64) herausfahren oder in diese hineinfahren
lässt, indem man an dem mit den Schienen (24) unverschieblich verbundenen Unterteil
(70, 78) zieht oder schiebt, so dass sich die Schienen (24) mit dem Unterteil (70,
78) und den daran angeordneten Halteeinrichtungen (26) in Bezug auf die fest mit dem
Träger (66) verbundenen Schienen (18) bewegen, und
- sich die Schienen gegenüber einer beim Einschieben vorgespannten Feder entriegeln
lassen.
11. Garofenmuffel nach Anspruch 10, bei der der Nutzer vor dem Pyrolysebetrieb oder zum
Zwecke der konventionellen Reinigung der Garofenmuffel (64) und/oder der konventionellen
und/oder Geschirrspülerreinigung des Unterteils (70, 78) und/oder der Halteeinrichtungen
(26) und/oder des Trägers (66)
- die Halteteile (Haltekämme) (26) vom Unterteil (70, 78) abnehmen kann und
- das Unterteil (70, 78) mit oder ohne Halteteile (26) von dem Träger (66) abnehmen
kann und
- den Träger mit oder ohne Unterteil (70, 78) und Halteeinrichtungen (26) aus der
Garofenmuffel (64) herausnehmen kann.
12. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, die mehrere erste Halteeinrichtungen
besitzt, die in mehreren Ebenen angeordnet sind und jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand
weisenden hinteren Bereichen wechselbar aufnehmen können und
- mittels erster Führungen, die gegenüber liegenden Wandungen der Garofenmuffel zugeordnet
sind, zwischen einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich
befinden, und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger in einem Wechselbereich
befinden, im Wesentlichen horizontal bewegbar sind, wobei
- die ersten Führungen wenigstens einem zwischen einem unteren und einem oberen Bereich
liegenden mittleren Bereich der Wandungen zugeordnet sind und
- die ersten Führungen an den zweiten Führungen geführt sind, die ihrerseits an den
Wandungen der Garofenmuffel angeordnet sind, und
- die Aufnahmeebene(n) für die Gargutträger sich in und/oder unter und/oder über der
Führungsebene der ersten Führungen befinden.
13. Garofenmuffel nach Anspruch 12, bei der mehrere zweite Halteeinrichtungen jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand
weisenden hinteren Bereichen in horizontaler Lage wechselbar aufnehmen können und
- mittels dritter Führungen, die dem Boden der Garofenmuffel zugeordnet sind, zwischen
einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich befinden,
und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger in dem Wechselbereich befinden,
im Wesentlichen horizontal bewegbar sind, wobei
- die dritten Führungen an vierten Führungen geführt sind, die ihrerseits am Boden
der Garofenmuffel angeordnet sind.
14. Garofenmuffel nach Anspruch 12 oder 13, bei der neben den ersten und gegebenenfalls
zweiten Halteeinrichtungen auch mehrere dritte Halteeinrichtungen vorgesehen sind,
die jeweils
- mehrere wechselbare Gargutträger in mehreren Ebenen an ihren zur Muffelrückwand
weisenden hinteren Bereichen in horizontaler Lage wechselbar aufnehmen können und
- mittels fünfter Führungen, die der Decke der Garofenmuffel zugeordnet sind, zwischen
einer hinteren Position, in der sich die Gargutträger in einem Garbereich befinden,
und einer vorderen Position, in der sich die Gargutträger in einem Wechselbereich
befinden, im Wesentlichen horizontal bewegbar sind, wobei
- die fünften Führungen an sechsten Führungen geführt sind, die ihrerseits an der
Decke der Garofenmuffel angeordnet sind.
15. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 12 bis 14, bei der
- die zweiten und/oder vierten und/oder sechsten Führungen an einem oder mehreren
an der Garofenmuffel angeordneten Trägern angeordnet sind, die an der Garofenmuffel
fest oder lösbar angeordnet sein können, und
- an der Backofenmuffel und/oder an den Trägern die besagten Führungen fest oder lösbar
angeordnet und/oder
- der oder die Träger vorzugsweise wandungsparallel als Streben, die quer zu den Führungen
verlaufen, und als Rahmen und/oder Gitter und/oder Bleche ausgebildet sind, und
- die Halteeinrichtung(en) an den Führungen zumindest teilweise verschieblich und
zumindest teilweise unverschieblich fest oder lösbar angeordnet sein können, und-
die Halteeinrichtungen und/oder Verbindungen und/oder Träger und/oder Führungen vorzugsweise
eine teflonbasierte Beschichtung tragen können.
16. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 4 bis 15, bei der für die Auszüge Gleitführungen
und/oder Wälzführungen wie Kugel- oder Rollenführungen zum Einsatz kommen.
17. Garofenmuffel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, die variable anordenbare und unabhängig
voneinander bewegbare Halteeinrichtungen für Gargutträger aufweist, die nachrüstbar
sind.
18. Garofen mit wenigstens einer Garofenmuffel (2, 64) nach einem der Ansprüche 1 bis
17.
1. Cooking oven muffle (2, 64) with an opening plane (12) and with a plurality of holding
devices (26, 118) which are arranged on one or more planes and are designed
- to be able in each case to exchangeably receive a plurality of exchangeable trays
of food for cooking (30) on a plurality of planes at their rear regions facing towards
the muffle rear wall (10),
- wherein the cooking oven muffle (2, 64) has first and second guides, wherein the
first guides are assigned to opposite walls (4) and/or to the ceiling (8) and/or to
the floor (6) of the cooking oven muffle (2, 64), wherein the trays of food for cooking
(30) are movable substantially horizontally by means of said first and second guides
between a rear position, in which the trays of food for cooking (30) are located in
a cooking region, and a front position, in which the trays of food for cooking (30)
are located in an exchange region,
- wherein the holding devices (26, 118) are designed in such a manner that the trays
of food for cooking (30) can be exchangeably received at their rear region facing
towards the rear wall (10) from the rear and/or from the sides and can be grasped
by the user not only from the front, but also from the sides and can be suspended
in the holding device (26, 118),
- wherein the first guides are guided on the second guides which, for their part,
are arranged indirectly on the walls (4) and/or the floor (6) and/or the ceiling (8)
of the cooking oven muffle (2, 64) fixedly or so as to be releasable by a user, wherein
the second guides are arranged on one or more supports (14, 66, 112) fixedly or so
as to be releasable by a user, which supports, for their part, are arranged on the
walls (4) and/or the floor (6) and/or the ceiling (8) of the cooking oven muffle (2,
64) fixedly or so as to be releasable by a user, characterized in that the cooking region extends entirely behind the loading opening (12) of the cooking
oven muffle (2, 64) and the exchange region extends entirely in front of the loading
opening (12) of the cooking oven muffle (2, 64), and wherein the holding devices (26,
118) are located entirely in front of the opening plane of the cooking oven muffle
(2, 64) or, and wherein in each case a first and a second guide form a double pull-out
guide (16), the first guides are formed as pull-out guides which each have two rails
(22, 24 or 60, 62), which are movable relative to one another, in order to receive
the holding devices (26) movably or immovably at or on the movable rail (24 or 62),
and the second guides are designed as pull-out guides which each have two rails (18,
20) which are movable relative to each other.
2. Cooking oven muffle according to Claim 1, in which the supports (14, 66, 112)
- are designed as struts and/or frames and/or gratings, and/or metal sheets and
- can be taken with the holding devices out of the cooking oven muffle.
3. Cooking oven muffle according to Claim 2, in which the frame (66, 112) can be placed
onto the floor (6) and in particular surrounds a bottom-heater heating element, which
is arranged above the floor (6), and protrudes upwards.
4. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 3, in which the holding device(s)
(26, 118)
- has (have) first shaped elements (32, 36, 38, 44) which interact with second shaped
elements (34, 40, 46, 48) of the trays of food for cooking (30) in order to secure
the suspension plane and horizontal position of the latter, and
- have a push-in region which downwardly supports the rear region of the trays of
food for cooking (30), and
- have a region which upwardly supports the rear region of the trays of food for cooking
(30), and
- have a region which defines the rear region of the trays of food for cooking (30)
in the horizontal direction, and
- are arranged on the first guides fixedly or so as to be releasable by a user, and/or
- can be placed from above onto the first guides and/or can be introduced between
the first guides and/or can be pushed in an interlocking manner from the front onto
the first guides and can be hung onto the first guides, and
- can be taken with the support out of the cooking oven muffle, and
- are holding racks.
5. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 4, in which the trays of food
for cooking (30) and/or groups of trays of food for cooking (30)
- are each assigned at least one holding device (26, 118), or
- are each assigned at least two interconnected holding devices (26, 118), or
- are each assigned at least two holding devices (26, 118) which are independent of
one another and are connectable by the trays of food for cooking (30), or
- are movable horizontally independently of one another with the holding devices (26,
118).
6. Cooking oven muffle according to Claim 5, in which the connections between the holding
devices (26, 118)
- are designed as webs (28) and/or horizontal frames (70, 86) and/or (a) horizontal
plate(s) and/or handling elements, in particular plastics handling elements, and
- can be placed onto the guides and/or can be brought between the guides and/or can
be pushed in an interlocking manner from the front onto the guides and/or can be suspended
on the guides and/or
- form lower parts.
7. Cooking oven muffle according to either of Claims 5 and 6, in which the holding devices
(26, 118)
- are arranged at the connections in an interlocking and/or force-fitting manner fixedly
or so as to be releasable by a user by plugging in, clamping, screwing in, clicking
in or by a bayonet closure, and are pivotable between an at least substantially vertical
position and an at least substantially horizontal position, and
- the connections between the holding devices connect to the guides fixedly or so
as to be releasable by a user in an interlocking and/or force-fitting manner by plugging
in, clamping, screwing in, clicking in or by a bayonet closure.
8. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 7, in which the receiving plane
for the trays of food for cooking (30) is located above the guide plane of the first
guides.
9. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 8, in which the holding device
(s) (26, 118) and/or guides arranged on the lowermost plane support a horizontal plate
(52) composed of glass ceramic, glass, ceramic, stone, metal or the like which, in
the retracted state of the holding devices (26, 118) and/or guides covers a heating
element arranged above the floor (6) of the cooking oven muffle (2), in particular
grill heating element, and serves to receive food for cooking and/or trays of food
for cooking and/or, in a frame-like design, to receive a further plate for receiving
food for cooking and/or trays of food for cooking.
10. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 9, in which a trolley consisting
of lower part (70, 78), holding parts (26) and double pull-out guides 16, or the rails
(24) thereof, is provided, wherein
- the trolley can be extended out of the oven muffle (64) or can be retracted into
the latter by pulling or pushing on the lower part (70, 78), which is connected nondisplaceably
to the rails (24), such that the rails (24) with the lower part (70, 78) and the holding
devices (26) arranged thereon move with respect to the rails (18) connected fixedly
to the support (66), and
- the rails can be released in relation to a spring which is pretensioned during the
pushing-in operation.
11. Cooking oven muffle according to Claim 10, in which the user prior to the pyrolysis
cycle or for the purpose of conventional cleaning of the cooking oven muffle (64)
and/or the conventional cleaning and/or dishwasher cleaning of the lower part (70,
78) and/or the holding devices (26) and/or the support (66)
- can remove the holding parts (holding racks) (26) from the lower part (70, 78) and
- can remove the lower part (70, 78) with or without holding parts (26) from the support
(66) and
- can take the support with or without lower part (70, 78) and holding devices (26)
out of the cooking oven muffle (64).
12. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 11, which has a plurality of first
holding devices which are arranged on a plurality of planes and in each case
- can exchangeably receive a plurality of exchangeable trays of food for cooking on
a plurality of planes at their rear regions facing towards the muffle rear wall, and
- are movable substantially horizontally by means of first guides, which are assigned
to opposite walls of the cooking oven muffle, between a rear position, in which the
trays of food for cooking are located in a cooking region, and a front position, in
which the trays of food for cooking are located in an exchange region, wherein
- the first guides are assigned at least one central region of the walls located between
a lower and an upper region, and
- the first guides are guided on the second guides which, for their part, are arranged
on the walls of the cooking oven muffle, and
- the receiving plane (s) for the trays of food for cooking is/are located in and/or
below and/or above the guide plane of the first guides.
13. Cooking oven muffle according to Claim 12, in which a plurality of second holding
devices in each case
- can exchangeably receive a plurality of exchangeable trays of food for cooking on
a plurality of planes at their rear regions facing towards the muffle rear wall in
a horizontal position and
- are movable substantially horizontally by means of third guides, which are assigned
to the floor of the cooking oven muffle, between a rear position, in which the trays
of food for cooking are located in a cooking region, and a front position, in which
the trays of food for cooking are located in the exchange region, wherein
- the third guides are guided on fourth guides which, for their part, are arranged
on the floor of the cooking oven muffle.
14. Cooking oven muffle according to Claim 12 or 13, in which, in addition to the first
and optionally second holding devices, a plurality of third holding devices are also
provided which in each case
- can exchangeably receive a plurality of exchangeable trays of food for cooking on
a plurality of planes at their rear regions facing towards the muffle rear wall in
a horizontal position and
- are movable substantially horizontally by means of fifth guides, which are assigned
to the ceiling of the cooking oven muffle, between a rear position, in which the trays
of food for cooking are located in a cooking region, and a front position, in which
the trays of food for cooking are located in an exchange region, wherein
- the fifth guides are guided on sixth guides which, for their part, are arranged
on the ceiling of the cooking oven muffle.
15. Cooking oven muffle according to one of Claims 12 to 14, in which
- the second and/or fourth and/or sixth guides are arranged on one or more supports
which are arranged on the cooking oven muffle and can be arranged fixedly or releasably
on the cooking oven muffle, and
- said guides are arranged fixedly or releasably on the baking oven muffle and/or
on the supports, and/or
- the support or the supports are designed, preferably parallel to the wall, as struts
which run transversely with respect to the guides, and as frames and/or gratings and/or
metal sheets, and
- the holding device(s) can be arranged fixedly or releasably on the guides in an
at least partially displaceable and at least partially nondisplaceable manner, and
the holding devices and/or connections and/or supports and/or guides can preferably
have a Teflon-based coating.
16. Cooking oven muffle according to one of Claims 4 to 15, in which sliding guides and/or
antifriction guides, such as ball or rollers guides, are used for the pull-out guides.
17. Cooking oven muffle according to one of Claims 1 to 16, which has holding devices,
which can be arranged in a variable manner and are movable independently of one another,
for trays of food for cooking and which can be retrofitted.
18. Cooking oven with at least one cooking oven muffle (2, 64) according to one of Claims
1 to 17.
1. Moufle pour four de cuisson (2, 64) comprenant un plan d'ouverture (12) et plusieurs
dispositifs de retenue (26, 118) qui sont disposés dans un ou plusieurs plans et sont
conçus pour
- pouvoir recevoir respectivement plusieurs supports interchangeables de produits
à cuire (30) dans plusieurs plans au niveau de leurs zones tournées vers la paroi
arrière de moufle (10),
- le moufle pour four de cuisson (2, 64) comprenant des premiers et deuxièmes guides,
les premiers guides étant associés à des parois en regard (4) et/ou au plafond (8)
et/ou à la partie inférieure (6) du moufle pour four de cuisson (2, 64), dans lequel
les supports de produits à cuire (30) sont, au moyen de ces premiers et deuxièmes
guides, déplaçables sensiblement horizontalement entre une position arrière dans laquelle
les supports de produits à cuire (30) se trouvent dans une zone de cuisson, et une
position avant dans laquelle les supports de produits à cuire (30) se trouvent dans
une zone d'échange,
- dans lequel les dispositifs de retenue (26, 118) sont conçus de telle sorte que
les supports de produits à cuire (30) peuvent être reçus de manière interchangeable
par l'arrière et/ou par les côtés au niveau de leur zone arrière tournée vers la paroi
arrière (10) et peuvent être saisis par l'utilisateur non seulement par l'avant mais
aussi par les côtés et peuvent être accrochés dans le dispositif de retenue (26, 118),
- dans lequel les premiers guides sont guidés sur les deuxièmes guides qui sont pour
leur part disposés indirectement sur les parois (4) et/ou la partie inférieure (6)
et/ou le plafond (8) du moufle pour four de cuisson (2, 64) de manière fixe ou libérable
par l'utilisateur, dans lequel les deuxièmes guides sont disposés sur un ou plusieurs
supports (14, 66, 112) de manière fixe ou libérable par l'utilisateur, lesquels supports
sont pour leur part disposés sur les parois (4) et/ou la partie inférieure (6) et/ou
le plafond (8) du moufle pour four de cuisson (2, 64) de manière fixe ou libérable
par l'utilisateur,
caractérisé en ce que
la zone de cuisson s'étend complètement derrière l'ouverture de chargement (12) du
moufle pour four de cuisson (2, 64) et la zone d'échange s'étend complètement devant
l'ouverture de chargement (12) du moufle pour four de cuisson (2, 64), et les dispositifs
de retenue (26, 118) se trouvent respectivement complètement devant le plan d'ouverture
du moufle pour four de cuisson (2, 64) ou, et un premier et un deuxième guide formant
respectivement un dispositif de guidage télescopique double (16), les premiers guides
étant réalisés sous forme de dispositifs de guidage télescopiques qui comprennent
respectivement deux rails (22, 24 ou 60, 62) mobiles l'un par rapport à l'autre, pour
recevoir les dispositifs de retenue (26) de manière mobile ou immobile au niveau du
rail mobile (24 ou 62) ou sur celui-ci, et les deuxièmes guides étant réalisés sous
forme de dispositifs de guidage télescopiques qui comprennent respectivement deux
rails (18, 20) mobiles l'un par rapport à l'autre.
2. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 1, dans lequel les supports (14,
66, 112)
- sont réalisés sous forme d'entretoises et/ou de cadre et/ou de grille et/ou de tôles
et
- peuvent être retirés du moufle pour four de cuisson avec les dispositifs de retenue.
3. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 2, dans lequel le cadre (66, 112)
peut être posé sur la partie inférieure (6) et en particulier entoure un corps chauffant
à chaleur inférieure disposé au-dessus de la partie inférieure (6) et fait saillie
vers le haut.
4. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le(s)
dispositif(s) de retenue (26, 118)
- comprend/comprennent des premiers éléments façonnés (32, 36, 38, 44) qui coopèrent
avec des deuxièmes éléments façonnés (34, 40, 46, 48) des supports de produits à cuire
(30), afin de fixer leur plan d'accrochage et leur position horizontale, et
- comprend/comprennent une zone d'insertion supportant vers le bas la zone arrière
des supports de produits à cuire (30) et
- comprend/comprennent une zone supportant vers le haut la zone arrière des supports
de produits à cuire (30) et
- comprend/comprennent une zone qui fixe dans la direction horizontale la zone arrière
des supports de produits à cuire (30), et
- est/sont disposé(s) sur les premiers guides de manière fixe ou libérable par l'utilisateur
et/ou
- peu(ven)t être placé(s) par le haut sur les premiers guides et/ou peu(ven)t être
introduit(s) entre les premiers guides et/ou peu(ven)t être poussé(s) avec complémentarité
de forme par l'avant sur les premiers guides et peu(ven)t être accroché(s) aux premiers
guides et
- peu(ven)t être retiré (s) du moufle pour four de cuisson avec le support et
- est/sont des peignes de retenue.
5. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 4, dans lequel, aux
supports de produits à cuire (30) et/ou à des groupes de supports de produits à cuire
(30),
- il est associé respectivement au moins un dispositif de retenue (26, 118) ou
- il est associé respectivement au moins deux dispositifs de retenue reliés les uns
aux autres (26, 118) ou
- il est associé respectivement au moins deux dispositifs de retenue (26, 118) indépendants
les uns des autres, qui peuvent être reliés au moyen des supports de produits à cuire
(30) ou
- sont déplaçables horizontalement indépendamment les uns des autres avec les dispositifs
de retenue (26, 118).
6. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 5, dans lequel les liaisons entre
les dispositifs de retenue (26, 118)
- sont réalisées sous forme de barres (28) et/ou de cadres horizontaux (70, 86) et/ou
de plaque(s) horizontale(s) et/ou d'éléments de manipulation, en particulier d'éléments
de manipulation en matière synthétique et
- peuvent être placés sur les guides et/ou peuvent être amenés entre les guides et/ou
peuvent être poussés avec complémentarité de forme par l'avant sur les guides et/ou
peuvent être accrochés aux guides et/ou
- forment des éléments inférieurs.
7. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 5 à 6, dans lequel les
dispositifs de retenue (26, 118)
- sont disposés de manière fixe ou libérable par l'utilisateur au niveau des liaisons
par complémentarité de forme et/ou à force par enfichage, serrage, vissage, enclipsage
ou fermeture à baïonnette et sont pivotants entre une position au moins sensiblement
verticale et une position au moins sensiblement horizontale et
- les liaisons entre les dispositifs de retenue sont reliées fixement ou de manière
libérable par l'utilisateur aux guides par complémentarité de forme et/ou à force
par enfichage, serrage, vissage, enclipsage ou fermeture à baïonnette.
8. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 7, dans lequel le plan
de réception pour les supports de produits à cuire (30) se trouve au-dessus du plan
de guidage des premiers guides.
9. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 8, dans lequel le(s)
dispositif(s) de retenue (26, 118) et/ou les guides disposés dans le plan le plus
bas supportent une plaque horizontale (52) en vitrocéramique, verre, céramique, pierre,
métal ou similaire, laquelle plaque recouvre, à l'état rentré des dispositifs de retenue
(26, 118) et/ou des guides, un corps chauffant disposé au-dessus de la partie inférieure
(6) du moufle pour four de cuisson (2), en particulier un corps chauffant de gril,
et sert à la réception d'un produit à cuire et/ou de supports de produits à cuire
et/ou d'une autre plaque servant à la réception d'un produit à cuire et/ou de supports
de produits à cuire lorsque le logement est réalisé sous forme de cadre.
10. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 9, dans lequel il est
prévu un chariot constitué d'un élément inférieur (70, 78), de parties de retenue
(26) et de dispositifs de guidage télescopiques doubles (16) ou de leurs rails (24),
dans lequel
- le chariot peut être sorti du moufle de four (64) ou rentré dans celui-ci, par traction
ou poussée au niveau de l'élément inférieur (70, 78) relié de manière immobile aux
rails (24), de sorte que les rails (24) se déplacent avec l'élément inférieur (70,
78) et les dispositifs de retenue (26) disposés sur celui-ci par rapport aux rails
(18) reliés fixement au support (66), et
- les rails peuvent être déverrouillés à l'encontre d'un ressort précontraint lors
de l'insertion.
11. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 10, dans lequel l'utilisateur peut,
avant le fonctionnement à pyrolyse ou à des fins de nettoyage traditionnel du moufle
pour four de cuisson (64) et/ou de nettoyage traditionnel et/ou au lave-vaisselle
de l'élément inférieur (70, 78) et/ou des dispositifs de retenue (26) et/ou du support
(66),
- enlever les parties de retenue (peignes de retenue) (26) de l'élément inférieur
(70, 78) et
- enlever l'élément inférieur (70, 78), avec ou sans parties de retenue (26), du support
(66) et
- retirer le support, avec ou sans l'élément inférieur (70, 78) et les dispositifs
de retenue (26), du moufle pour four de cuisson (64).
12. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 11, qui comporte plusieurs
premiers dispositifs de retenue qui sont disposés dans plusieurs plans et respectivement
- peuvent recevoir plusieurs supports interchangeables de produits à cuire dans plusieurs
plans au niveau de leurs zones arrière tournées vers la paroi arrière de moufle et
- au moyen de premiers guides qui sont associés à des parois en regard du moufle pour
four de cuisson, sont déplaçables sensiblement horizontalement entre une position
arrière dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent dans une zone de
cuisson, et une position avant dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent
dans une zone d'échange, dans lequel
- les premiers guides sont associés à au moins une zone centrale des parois située
entre une zone inférieure et une zone supérieure et
- les premiers guides sont guidés sur les deuxièmes guides qui sont pour leur part
disposés sur les parois du moufle pour four de cuisson et
- le(s) plan (s) de réception pour les supports de produits à cuire se trou(ven)t
dans le plan de guidage des premiers guides et/ou en dessous de celui-ci et/ou au-dessus
de celui-ci.
13. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 12, dans lequel plusieurs deuxièmes
dispositifs de retenue, respectivement,
- peuvent recevoir de manière interchangeable plusieurs supports interchangeables
de produits à cuire dans plusieurs plans au niveau de leurs zones arrière tournées
vers la paroi arrière de moufle en position horizontale et
- sont déplaçables sensiblement horizontalement, au moyen de troisièmes guides qui
sont associés à la partie inférieure du moufle pour four de cuisson, entre une position
arrière dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent dans une zone de
cuisson et une position avant dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent
dans la zone d'échange, dans lequel
- les troisièmes guides sont guidés sur des quatrièmes guides qui sont pour leur part
disposés sur la partie inférieure du moufle pour four de cuisson.
14. Moufle pour four de cuisson selon la revendication 12 ou 13, dans lequel, en plus
des premiers et éventuellement des deuxièmes dispositifs de retenue, plusieurs troisièmes
dispositifs de retenue sont également prévus, lesquels, respectivement
- peuvent recevoir de manière interchangeable plusieurs supports interchangeables
de produits à cuire dans plusieurs plans au niveau de leurs zones arrière tournées
vers la paroi arrière de moufle en position horizontale et
- sont déplaçables sensiblement horizontalement, au moyen de cinquièmes guides qui
sont associés au plafond du moufle pour four de cuisson, entre une position arrière
dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent dans une zone de cuisson
et une position avant dans laquelle les supports de produits à cuire se trouvent dans
la zone d'échange, dans lequel
- les cinquièmes guides sont guidés sur des sixièmes guides qui sont pour leur part
disposés sur le plafond du moufle pour four de cuisson.
15. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 12 à 14, dans lequel
- les deuxièmes et/ou quatrièmes et/ou sixièmes guides sont disposés sur un ou plusieurs
supports disposés sur le moufle pour four de cuisson, lesquels supports peuvent être
disposés de manière fixe ou amovible sur le moufle pour four de cuisson, et
- lesdits guides sont disposés de manière fixe ou amovible sur le moufle pour four
de boulangerie et/ou sur les supports et/ou
- le ou les supports sont réalisés de préférence de manière parallèle aux parois sous
forme d'entretoises qui s'étendent transversalement aux guides, et sous forme de cadre
et/ou de grille et/ou de tôles, et
- le(s) dispositif(s) de retenue peu(ven)t être disposé (s) de manière fixe ou libérable
sur les guides de manière au moins partiellement mobile et au moins partiellement
immobile, et les dispositifs de retenue et/ou les liaisons et/ou les supports et/ou
les guides peuvent porter de préférence un revêtement à base de téflon.
16. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 4 à 15, dans lequel on
utilise pour les dispositifs de guidage télescopiques des coulisses et/ou des glissières
à éléments roulants telles que des glissières à billes ou à rouleaux.
17. Moufle pour four de cuisson selon l'une des revendications 1 à 16, qui comprend des
dispositifs de retenue, pouvant être disposés de manière variable et déplaçables indépendamment
les uns des autres, pour des supports de produits à cuire, lesquels dispositifs de
retenue peuvent être modernisés.
18. Four de cuisson comprenant au moins un moufle pour four de cuisson (2, 64) selon l'une
des revendications 1 à 17.