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EP 2 284 474 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.03.2018 Patentblatt 2018/10 |
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Anmeldetag: 22.07.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schutzsystem für Fahrzeuge und andere Objekte
Protection system for vehicles and other objects
Système de protection pour véhicules et autres objets
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.08.2009 DE 102009036956
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2011 Patentblatt 2011/07 |
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Patentinhaber: Rheinmetall Waffe Munition GmbH |
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29345 Unterlüß (DE) |
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Erfinder: |
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- Hass, Frank
24226 Heikendorf (DE)
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Vertreter: Dietrich, Barbara |
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Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH
Rheinmetall Platz 1 40476 Düsseldorf 40476 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 276 918 US-A- 1 284 429 US-A1- 2003 217 638
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DE-C1- 3 804 991 US-A1- 2002 053 279 US-A1- 2007 006 542
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung beschäftigt sich mit einer Schutzeinrichtung zum Schutz gegen Projektile,
Munitionen und andere Geschosse. Gegenstand des Schutzkonzeptes ist, eine zu schützende
Fläche mit vielen kleinen Platten abzudecken, deren Befestigung aber so labil ausgelegt
ist, dass eine einzelne Platte bei Beschuss nicht durchschlagen sondern vom Geschoss
beschleunigt wird. Dabei nimmt die Platte die vom Geschoss übertragene kinetische
Energie auf bzw. bremst das Geschoss. Beide werden danach von einer zweiten Schicht
Platten oder einem anderen konventionellen Schutz aufgefangen. Dabei kann die Schutzplatte,
je nach Material brechen, knicken oder einreißen. Dadurch wird Energie umgewandelt.
[0002] Im Rahmen von out-of-area Einsätzen werden eine Vielzahl von leichten und mittelschweren
gepanzerten Fahrzeugen eingesetzt. Die Panzerung dieser Fahrzeuge muss dabei verschiedenen
Bedrohungen widerstehen können und trotzdem möglichst klein sein. Bevorzugt werden
Panzerungen, die auch an kleineren Fahrzeugen eingesetzt werden. Zu den verschiedenen
Bedrohungen zählen auch die EFP- Explosive Formed Projectiles. Die EFP durchschlagen
aufgrund ihrer Masse und Geschwindigkeit oft herkömmliche Panzerungen. Für EFP, die
aus einzelnen Projektilen bestehen, so genannte "Monoslug -EFP", besteht theoretisch
die Möglichkeit, durch dickere Panzerungen einen wirksamen Schutz zu schaffen. Bei
EFP, die aus mehreren, nacheinander an der gleichen Stelle einschlagenden Projektilen
bestehen, so genannte "Multislug -EFP", ist ein derartiger Schutz nicht ausreichend,
da die Projektile die Panzerung an dieser Stelle durchschlagen.
[0003] Eine Schutzverkleidung von vielen ist der
DE 10 2007 026 545 A1 zu entnehmen. Diese ist lösbar an einer Fahrzeugwand einbindbar.
[0004] Die
DE 38 04 991 C1 betrifft eine Einrichtung zum Schutz von Aktiv-Panzerungen gegen eine Bekämpfung
durch sensorgesteuerte Panzerabwehrgeschosse, wobei an dem zu schützenden Objekt aufblasbare
Einzelsegmente druck- und temperaturgesteuert angeordnet sind. Das/die aufblasbare/n
Einzelsegment/e sind in einem Gehäuse untergebracht und umfassen ein stielähnliches
Abstandsteil sowie ein breitflächiges Schildteil mit einer Oberfläche. Als Material
wird eine Kombination von hochelastischer gummiartiger Folie und reißfester, nichtelastischer
Folie verwendet, wobei die Schildteil-Oberfläche sowie die bandartigen Versteifungen
durch die reißfeste und z.B. mit Kevlar verstärkte Folie gebildet werden.
[0005] Die
DE 10 2004 044 541 B4 schlägt einen Druckgasbehälter sowie einen beschussfesten Mantel dafür vor zur Anwendung
bei einem Flugzeug. Die Bewegungsenergie des Geschosses wird durch Verformung des
Mantels aufgenommen und in Umfangsrichtung umgeleitet, sodass eine Zerstörung des
Behälters verhindert wird. Der Mantel ist seinerseits vom Behälter beabstandet.
[0006] Hier stellt sich die Erfindung, ausgehend von der
DE 3804991, die Aufgabe, ein Schutzelement bzw. Schutzsystem insbesondere zum Schutz von Multislug
-EFP aufzuzeigen, das einen Einsatz an leichten und mittelschweren Fahrzeugen und
anderen Objekten ermöglicht.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausführungen
sind in den jeweiligen Unteransprüchen aufgeführt.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, eine zu schützende Fläche mit vielen (kleinen)
Platten etc. abzudecken, deren Befestigung aber so labil ausgelegt ist, dass eine
einzelne Platte bei Beschuss (oder Beaufschlagung durch eine Mine) nicht durchschlagen
sondern vom Geschoss bzw. den Fragmenten (auch der Mine) beschleunigt wird. Dabei
nimmt die Platte die vom Geschoss übertragene kinetische Energie auf bzw. bremst das
Geschoss. Beide werden danach von einer zweiten Schicht Platten oder einem anderen
konventionellen Schutz aufgefangen.
Dadurch werden zwei wichtige Eigenschaften durch den ballistischen Schutz erfüllt,
die Fragmente werden abgebremst und bereits das erste Fragment versetzt das vereinzelte
Schutzelement in Bewegung. Für das Abbremsen ist es wichtig, dass die Schutzelemente
nicht zu schwer und nicht zu stabil gelagert bzw. gehalten sind, damit die kinetische
Energie von den Fragmenten an die Schutzelemente abgegeben werden kann. Damit bereits
das erste Fragment das / die Schutzelement(e) in Bewegung versetzen kann, ist es ebenfalls
wichtig, dass die Lagerung der Schutzelemente möglichst wenige Reaktionskräfte aufbauen
kann. Die Schutzelemente sind hochfeste Platten, vorzugsweise aus Verbundmaterial,
wie Dyneema etc. Es kann auch organisches Material, wie z.B. Biobeton (auf Mais-Basis)
eingesetzt werden. Diese Platten werden in einer beispielsweise mit Pressluft ausgeblasenen
Gummiblase oder dergleichen gelagert. Das Grundprinzip des Schutzkonzeptes ist somit
die Lagerung der Schutzplatten in je einer mit Luft etc. gefüllten Gummiblase pro
Schutzplatte. Die mit (Press-)Luft gefüllte Gummiblase hat eine stabile Form und trägt
die Schutzplatte.
[0008] Die Gummiblase lässt sich mit weiteren Gummiblasen zusammen stecken (solange die
unter Überdruck steht). Alternativ können diese Mittel zum Zusammenstecken voluminös
an der Gummiblase angeformt sein, beispielsweise als Gummielemente. Neben- und übereinander
angeordnete Gummiblasen mit Schutzplatten ergeben eine (geschützte) Fläche. In mehreren
Ebenen hintereinander und vorzugsweise versetzt angeordnete Gummiblasen ermöglichen
in Weiterführung der Erfindung einen Schutzdeckungsgrad von 100 %.
[0009] Trifft ein EFP- Fragment auf eine so geschützte Fläche, wird als erstes die getroffene
Gummiblase platzen. Das führt dazu, dass die zugehörige Schutzplatte keine Lagerung
mehr besitzt. Nur noch die eigene Massenträgheit hält sie für kurze Zeit in Position.
Die Schutzplatte wird durch das Fragment beschleunigt, da keine Reaktionskräfte aus
einer Lagerung aufgebaut werden. Dadurch können nachfolgende Fragmente einer Multislug
-EFP zwangsläufig nicht auf dieselbe sondern auf eine andere Stelle der in Bewegung
befindlichen bzw. versetzten Platte auftreffen.
[0010] Das Gewicht der Schutzelemente liegt bei 12 kg/m
2 pro Schicht sehr niedrig. Als Schnittstelle zur Fahrzeugwanne oder einem anderen
Objekt würde dabei ein leichter Rahmen aus Aluminiumbleche ausreichen.
[0011] Anhand eines Ausführungsbeispiels mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert
werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- ein AMPA-Schutzelement,
- Fig. 2
- das Schutzelement aus Fig. 1 mit einer transparent dargestellten Gummiblase und einer
innen liegenden Schutzplatte,
- Fig. 3
- ein aufgetrenntes Schutzelement aus Fig. 2,
- Fig. 4
- ein möglicher Schutzaufbau mit den Schutzelementen aus Fig. 1 oder Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Art weiter Darstellung (seitlich oder von oben) auf die Schutzplatten.
[0012] In Fig. 1 ist ein AMPA ((Air Mounted Protection Array) Schutzelemente 1 aufgezeigt,
dass eine Art Gummiblase 2 als Gehäuse (Fig. 2) umfasst, in dem eine Schutzplatte
3 (Fig. 3) aufgenommen und gelagert wird. Mehrere Schutzelemente 1 können ihrerseits
zu einem Schutzsystem 10 (Fig. 3) zusammengesteckt oder dergleichen werden. Durch
die Gummiblasen 2 werden die Schutzplatten 3 labil gelagert, sodass keine Reaktionskräfte
bedingt aus einer festen Lagerung aufgebaut werden und lediglich die Massenträgheit
der einzelnen Platten 3 überwunden werden muss.
[0013] Vorzugsweise jede einzelne Schutzplatte 3, bestehend aus einem Faserverbundmaterial,
wird in eine mit beispielsweise Luft befüllte und unter Überdruck stehende Gummiblase
2 eingelegt. Die Gummiblase 2 hält die Schutzplatte 3 und erlaubt über entsprechend
ausgeformte Mittel, wie Nasen 5 und Nuten 6 das Zusammenstecken mehrerer Schutzelemente
1 nebeneinander und in mehreren (Schutz-)Schichten 7, 8. Die Schichten 7, 8 werden
dabei bevorzugt versetzt angeordnet, sodass keine ballistischen "Löcher" entstehen.
Bei Bedarf kann alternativ oder auch zusätzlich zum Zusammenstecken Klettband oder
ähnliches verwendet werden.
[0014] Für das Zusammenfügen der Gummiblasen 2 werden die ausgeformten Mittel 5, 6 mit Luft
befüllt, das Zusammenstecken erfolgt unter Überdruck. Für eine Alternative sorgen
beispielsweise seitlich (auch vorne und hinten) an der Gummiblase 2 angeformt vollgummiartige
oder dergleichen Mittel mit ähnlicher Form wie die ausgeformten Mittel 5, 6.
[0015] Die einzelnen Schutzelemente 1 sind jeweils mit einem konventionellen Luftventil
versehen und werden separat befüllt. Das Material der Gummiblase 2 muss die Belastungen
im Fahrbetrieb ohne Beschäftigung aufnehmen, jedoch bei Beschuss schlagartig zerplatzen.
Vorgesehen ist daher bevorzugt ein dünnwandiger Aufbau aus abriebfestem, elastischem
Material.
[0016] Sobald das erste Fragment eines nicht näher dargestellten, beispielsweise Multislug-EFP
auf die Gummiblase 2 tritt, zerplatzt diese. Die dazugehörige Schutzplatte 3 wird
nicht mehr im System 10 gehalten und kann auf den Boden fallen. Vorher jedoch erreicht
das aufschlagende Fragment die noch frei schwebende Schutzplatte 3 und beschleunigt
diese, wobei das Fragment gebremst wird. Zumindest ein Teil der nachfolgenden Fragmente
treffen auf dieselbe Schutzplatte 3, jedoch an anderen Stellen. Nicht aufgefangene
Fragmente werden zumindest durch die nachfolgende Schicht 8 aufgehalten.
[0017] Eine weitere Ansicht ist in Fig. 5 dargestellt. Mit 20 sind Befestigungsplatten (zusätzliche
oder die fahrzeugeigene Wand / Wandung) gekennzeichnet, an denen die AMPA 1 befestigt
werden. Die Art der Befestigung - beispielsweise Einklemmen der AMPA 1 zwischen zwei
Vorsprüngen 21, 22 - ist individuell gestaltbar. Beachtet werden sollte nur, dass
die Gummiblasen nicht beim Anbau bereits zerstört werden.
1. Schutzelement (1) mit zumindest einer Schutzplatte (3), wobei das Schutzelement (1)
eine Gummiblase (2) als Gehäuse umfasst, in dem die Schutzplatte (3) aufgenommen bzw.
eingebunden ist und gelagert wird.
2. Schutzelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzplatten (3) hochfeste Platten sind die aus Faserverbundmaterial oder organischem
Material, wie Biobeton, bestehen.
3. Schutzelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiblase (2) mit Luft oder dergleichen befüllt ist.
4. Schutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiblase (2) aus einem abriebfesten sowie elastischen Material besteht.
5. Schutzelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummiblasen (2) mit wenigstens einem Luftventil versehen und separat befüllt
werden.
6. Schutzelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befüllung ein Überdruck eingestellt wird.
7. Schutzelement (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Überdruck der Gummiblase (2) bei ca. 1-2 bar liegt.
8. Schutzsystem (10), bestehend aus mehreren Schutzelementen (1) nach einem der Ansprüche
1 bis 7.
9. Schutzsystem (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass über entsprechend ausgeformte Mittel (5, 6), wie Nasen (5) und Nuten (6), das Zusammenstecken
mehrerer Schutzelemente (1) nebeneinander und in mehreren Schichten (7, 8) erlaubt
wird.
10. Schutzsystem (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (5, 6) in der Gummiblase (2) ausgeformt oder an ihr angeformt sind.
11. Schutzsystem (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Schutzelement (1) mit einem konventionellen Luftventil versehen ist
und separat gefüllt wird.
12. Schutzsystem (10) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten (7, 8) versetzt angeordnet sind.
13. Schutzsystem (10) nach einem der Ansprüche 8 bis 12 zum Schutz gegen Beschuss, Minen
oder Multislug-EFP.
14. Fahrzeug mit einem Schutzelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 bzw. Schutzsystem
(10) nach einem der Ansprüche 8 bis 13.
15. Fahrzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzelemente (1) an Befestigungsplatten (20) oder an der fahrzeugeigenen Wand
/ Wandung befestigt werden.
1. Protective element (1) having at least one protective plate (3), wherein the protective
element (1) comprises a rubber bladder (2) as housing in which the protective plate
(3) is accommodated, or incorporated, and mounted.
2. Protective element (1) according to Claim 1, characterized in that the protective plates (3) are high-strength plates which consist of fibre composite
material or organic material, such as bio-concrete.
3. Protective element (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the rubber bladder (2) is filled with air or the like.
4. Protective element according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the rubber bladder (2) consists of an abrasion-resistant and elastic material.
5. Protective element according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the rubber bladders (2) are provided with at least one air valve and are filled separately.
6. Protective element according to Claim 5 characterized in that a positive pressure is set for filling purposes.
7. Protective element (1) according to Claim 6, characterized in that the positive pressure of the rubber bladder (2) is about 1-2 bar.
8. Protective system (10) consisting of a plurality of protective elements (1) according
to one of Claims 1 to 7.
9. Protective system (10) according to Claim 8, characterized in that correspondingly formed means (5, 6), such as protrusions (5) and grooves (6), allow
a plurality of protective elements (1) to be plugged together next to one another
and in a plurality of layers (7, 8).
10. Protective system (10) according to Claim 9, characterized in that the means (5, 6) are formed in the rubber bladder (2) or integrally formed thereon.
11. Protective system (10) according to one of Claims 8 to 10, characterized in that each individual protective element (1) is provided with a conventional air valve
and is filled separately.
12. Protective system (10) according to one of Claims 9 to 11, characterized in that the layers (7, 8) are arranged in an offset manner.
13. Protective system (10) according to one of Claims 8 to 12 for protection against shelling,
mines or multislug EFPs.
14. Vehicle having a protective element (1) according to one of Claims 1 to 7 or a protective
system (10) according to one of Claims 8 to 13.
15. Vehicle according to Claim 14, characterized in that the protective elements (1) are fastened to fastening plates (20) or to the vehicle's
own wall.
1. Élément de protection (1) comprenant au moins une plaque de protection (3), l'élément
de protection (1) comprenant une vessie de caoutchouc (2) en tant que boîtier, dans
lequel la plaque de protection (3) est reçue ou incorporée et est supportée.
2. Élément de protection (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les plaques de protection (3) sont des plaques de grande résistance et se composent
de matériaux composites renforcés par des fibres ou de matériaux organiques tels que
du biobéton.
3. Élément de protection (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la vessie de caoutchouc (2) est remplie d'air ou similaire.
4. Élément de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la vessie de caoutchouc (2) se compose d'un matériau résistant à l'usure et élastique.
5. Élément de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les vessies de caoutchouc (2) sont pourvues d'au moins une soupape d'air et sont
remplies séparément.
6. Élément de protection selon la revendication 5, caractérisé en ce que pour le remplissage, une surpression est ajustée.
7. Élément de protection (1) selon la revendication 6, caractérisé en ce que la surpression de la vessie de caoutchouc (2) est d'environ 1-2 bars.
8. Système de protection (10) constitué de plusieurs éléments de protection (1) selon
l'une quelconque des revendications 1 à 7.
9. Système de protection (10) selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'assemblage de plusieurs éléments de protection (1) les uns à côté des autres et
en plusieurs couches (7, 8) est possible par le biais de moyens formés de manière
correspondante (5, 6), tels que des ergots (5) et des rainures (6).
10. Système de protection (10) selon la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens (5, 6) dans la vessie de caoutchouc (2) sont formés dans la vessie de
caoutchouc (2) ou sont façonnés sur celle-ci.
11. Système de protection (10) selon l'une quelconque des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que chaque élément de protection individuel (1) est pourvu d'une soupape d'air conventionnelle
et est rempli séparément.
12. Système de protection (10) selon l'une quelconque des revendications 9 à 11, caractérisé en ce que les couches (7, 8) sont disposées de manière décalée.
13. Système de protection (10) selon l'une quelconque des revendications 8 à 12 pour la
protection contre les tirs, les mines ou les engins explosifs improvisés à charges
multiples (Multislug -EFP).
14. Véhicule comprenant un élément de protection (1) selon l'une quelconque des revendications
1 à 7, ou un système de protection (10) selon l'une quelconque des revendications
8 à 13.
15. Véhicule selon la revendication 14, caractérisé en ce que les éléments de protection (1) sont fixés à des plaques de fixation (20) ou à la
paroi/cloison propre au véhicule.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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