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(11) |
EP 2 285 697 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.12.2013 Patentblatt 2013/52 |
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Anmeldetag: 29.04.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/003092 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/138166 (19.11.2009 Gazette 2009/47) |
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LEIMWALZE FÜR EINE BELEIMUNGSVORRICHTUNG SOWIE BELEIMUNGSVORRICHTUNG
GLUING ROLLER FOR A GLUE APPLICATION DEVICE AND GLUE APPLICATION DEVICE
ROULEAU ENCOLLEUR POUR DISPOSITIF D'ENCOLLAGE ET DISPOSITIF D'ENCOLLAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.05.2008 DE 102008023265
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2011 Patentblatt 2011/08 |
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Patentinhaber: KHS GmbH |
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44143 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- GOLLEK, Hanno
52080 Aachen (DE)
- THIELMANN, Heinz
44319 Dortmund (DE)
- KAHLISCH, Paul
58730 Fröndenberg (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 440 989 FR-A- 2 427 954
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DE-U1- 29 822 905 US-A- 4 242 167
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Leimwalze gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1
sowie auf eine Beleimungsvorrichtung gemäß Oberbegriff Patentanspruch 4.
[0002] Beleimungsvorrichtungen zur Verwendung in Etikettiermaschinen, z.B. in Etikettieraggregaten
solcher Maschinen sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt und bestehen in der
Regel aus einer Leimwalze, die um ihre Walzenachse umlaufend antreibbar ist und sich
dabei an einem Leimauftrag- und Vorteilerelement vorbei bewegt, so dass auf der Mantel-
oder Umfangsfläche der Leimwalze unter Mitwirkung wenigstens eines Leimschaber ein
gleichmäßiger Leimauftrag oder -film erzeugt wird. Dieser wird dann auf die zu beleimenden
Etiketten übertragen, und zwar entweder unmittelbar oder aber mittelbar durch Beleimen
von Etikettenpaletten oder anderen Funktionselementen des Etikettieraggregates, mit
denen die Etiketten einem Etikettenmagazin entnommen werden.
[0003] Bekannt ist insbesondere auch eine Beleimungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 (
US-A-4 242 167), deren Leimwalze an ihrem oberen Ende mit einem über den Umfang der Leimwalze vorstehenden
Zahnkranz versehen ist, und zwar für den Antrieb einer Leimpumpe. Für einen möglichst
gleichförmigen Leimauftrag auf die Leimwalze ist ein Leimschaber mit einer mit der
Leimwalze zusammenwirkenden Leimschaberkante vorgesehen, die sich lediglich über einen
Teilbereich der axialen Länge der Leimwalze erstreckt, sodass insbesondere auch zwischen
dem oberen Zahnkranz und dem Leimschaber ein von diesem nicht erfasster Teilbereich
der Leimwalzenmantelfläche verbleibt.
[0004] Nachteilig ist bei bekannten Beleimungsvorrichtungen u.a., dass die Flächengröße,
Insbesondere aber auch die axiale Abmessung, die die mit dem Leimauftrag versehene
Mantelfläche der Leimwalze in Richtung der Leimwalzenachse aufweist, vielfach wesentlich
größer ist als die entsprechende Flächengröße oder axiale Abmessung der Etiketten
oder der mit der Leimwalze zusammenwirkenden Funktionselemente eines Etikettieraggregates.
Hierdurch wird nur ein sehr kleiner Teil des Leimauftrages jeweils für das Etikettieren
genutzt, während ein Großteil des Leimauftrages, d.h. der nicht genutzte Leimauftrag
von der Leimwalze beispielsweise durch wenigstens einen weiteren, dem Leimauftrag-
und Verteilerelement in Drehrichtung der Leimwalze vorausgehenden Schaber entfernt
werden muss, bevor jeweils ein erneuter Leimauftrag auf die Umfangsfläche der Leimwalze
erfolgt. Der mit dem weiteren Schaberelement entfernte Leim wird zwar an die das Lelmauftrag-
und Verteilerelement mit Leim versorgenden Leimpumpe oder an ein dortiges Reservoir
zurückgeführt, allerdings wird hierdurch die Qualität des Leimes insbesondere auch
bei einem längeren Betrieb des Etikettieraggregates stark beeinträchtigt.
[0005] Nachteilig ist bei bekannten Beleimungsvorrichtungen weiterhin auch, dass durch verspritzen
Leim im hohen Maße die Gefahr einer Verunreinigung anderer Funktionselemente eines
Etikettieraggregates besteht, und zwar insbesondere auch dann, wenn der auf die Leimwalze
aufgebrachte Leim beispielsweise verdrängt durch den Leimschaber auf die obere Stirnfläche
der Leimwalze (Leimwalzenoberselte) in einem unkontrollierten Ausmaß und mit unkontrollierter
Dicke gelangt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Beleimungsvorrichtung aufzuzeigen, die die vorgenannten
Nachteile vermeidet und eine verbesserte Betriebsweise aufweist. Zur Lösung dieser
Aufgabe ist eine Leimwalze entsprechend dem Patentanspruch 1 ausgebildet. Eine Beleimungsvorrichtung
ist Gegenstand des Patentanspruches 4.
[0007] Weiterhin ist bei der Erfindung generell die Abmessung, die die zu beleimende Fläche
der Leimwalze in Richtung der Leimwalzenachse aufweist, an die Größe bzw. Höhe der
zu verarbeitenden Etiketten angepasst, so dass einerseits durch die Barriere ein Verschmutzen
der Leimwalze an ihrem oberen Leimwalzenende verhindert ist, zugleich auch die Leimmenge,
die jeweils vor dem Auftrag eines neuen Leimfilmes entfernt werden muss, stark reduziert
ist.
[0008] Weiterbildungen, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
[0009] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Die Figuren 1-3 stellen Vorrichtungen dar, die nicht Teil der Erfindung
sind. Es zeigen:
Fig. 1 in sehr vereinfachter Darstellung und in Draufsicht ein Etikettieraggregat
einer Etikettiermaschine mit einer Beleimungsvorrichtung;
Fig. 2 in vergrößerter Teildarstellung und in Draufsicht die Leimwalze der Beleimungsvorrichtung
der Figur 1 zusammen mit einem Leimschaber;
Fig. 3 in Teildarstellung und in Seitenansicht das obere Ende der Leimwalze der
Figur 2, zusammen mit dem Leimschaber an einer Leimleiste oder an einem Leimauftragelement;
Fig. 4 eine Darstellung ähnlich Figur 3 bei einer Ausführungsform, der Erfindung.
[0010] In den Figuren ist 1 ein Etikettieraggregat zum Etikettieren von Behältern oder Flaschen
2 mit Etiketten 3, die in einem Etikettenmagazin des Etikettieraggregates 1 bereitgehalten
werden. Das Etikettieraggregat 1 umfasst in der dem Fachmann bekannten Weise mehrere
Etikettenpaletten 5, die an einem um eine vertikale Achse umlaufend angetriebenen
Palettenträger 6 vorgesehen sind. Zur Erzeugung eines Leimauftrags auf die Etikettenpaletten
5 ist weiterhin eine Beleimungsvorrichtung 7 vorgesehen. Die mit den beleimten Etikettenpaletten
5 aus dem Etikettenmagazin 4 entnommenen Etiketten 3 werden über einen Übergabe- oder
Greiferzylinder 8 an die an dem Etikettieraggregat 1 vorbei bewegten Flaschen 2 übergeben,
wie dies dem Fachmann bekannt ist.
[0011] Die Figuren 2 und 3 zeigen die Beleimungsvorrichtung 7 mehr im Detail. Sie besteht
im Wesentlichen aus einer Leimwalze 9, die um ihre vertikale Walzenachse umlaufend
angetrieben ist, aus einem beispielsweise von einer Leimleiste gebildeten Leimauftragselement
12 zur Abgabe und zum groben Verteilen des verwendeten Leims an die bzw. auf der kreiszylinderförmige
Umfangs- oder Mantelfläche 10 der Leimwalze 9 sowie aus einem Leimschaber 11, der
mit einer sich parallel zur Achse der Leimwalze 9 erstreckenden Leimschaberkante 11.1
zur Verteilung des Leims auf der Umfangsfläche 10 und zur Einstellung der Dicke des
Leimauftrags in Drehrichtung A auf das Leimauftragselement 12 folgend angeordnet ist,
dessen Anschluss 13 über eine Schlauchleitung 14 mit einer nicht dargestellten Leimpumpe
zum Zuführen des Leims verbunden ist. Das Leimauftragselement 12 und der Leimschaber
11 sind in der üblichen Weise durch Schwenken an die Leimwalze 9 zustellbar und von
dieser wegbewegbar. Weiterhin sind der Abstand zwischen der Leimschaberkante 11.1
und der Umfangsfläche und damit die Dicke des Leimauftrages einstellbar.
[0012] Die Besonderheit der Beleimungsvorrichtung 7 besteht darin, dass die Leimwalze 9
und dabei speziell der zu beleimende Bereich 10.1 der Umfangsfläche 10 bzw. die zu
beleimende Fläche eine axiale Länge aufweisen, die an die Höhe bzw. Abmessung angepasst
ist, die die im Etikettenmagazin bereit stehenden Etiketten 3 in vertikaler Richtung
besitzen. Bevorzugt ist die axiale Länge des zu beleimende Bereichs 10.1 nur geringfügig
größer als diese Etikettenhöhe. Durch diese Anpassung ist axiale Länge der Leimwalze
bzw. des zu beleimenden Bereichs 10.1 im Vergleich zu üblichen Leimwalzen stark reduziert.
[0013] Eine weitere Besonderheit besteht darin, dass die Leimwalze 9 an ihrem oberen Ende,
d.h. an der Leimwalzenoberseite mit einem über den zu beleimenden Bereich 10.1 überstehenden
Rand oder Bund 15 versehen ist. Durch diesen Bund, der sich auch an einem oberen Rand
11.2 des Leimschabers 11 dicht vorbei bewegt, ist eine Barriere gebildet, die verhindert,
dass Leim insbesondere durch den Leimschaber 11 nach oben verdrängt wird und so auf
die Oberseite des Leimwalze 9 gelangt. Hierdurch wird nicht nur einem Verschmutzen
der Leimwalze 9 an ihrer Oberseite vorgebeugt, sondern auch einem Abspritzen von Leim
von der umlaufenden Leimwalze und einem hierdurch verursachten Verschmutzen von Elementen
des Etikettieraggregates.
[0014] Der Bund 15 bzw. dessen untere Ringfläche 15.1, die den zu beleimenden Bereich 10.1
begrenzt, bilden somit eine Barriere für den Leim. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist die Ringfläche 15.1 in einer Ebene senkrecht zur Leimwalzenachse angeordnet. Selbstverständlich
ist auch eine andere Ausbildung des Bundes 15 insbesondere an seiner Ringfläche 15.1
möglich. Zweckmäßiger Weise ist der obere Rand 11.2 des Leimschabers 11 an den Verlauf
und die Formgebung der Ringfläche 15.1 angepasst.
[0015] Durch die Anpassung der axialen Länge des zu beleimenden Bereichs 10.1 der Leimwalze
9 an die Etikettenhöhe wird eine optimale Nutzung des auf die Umfangsfläche 10 bzw.
auf den zu beleimende Bereich 10.1 aufgebrachten Leims erreicht, insbesondere sind
auch die nicht verwendeten Leimmengen, die von der Umfangsfläche 10 durch einen weiteren,
in der Figur 2 nur sehr schematisch mit unterbrochenen Linien 16 angedeuteten Schaber
vor jedem neuen Leimauftrag entfernt werden müssen, wesentlich reduziert. Der mit
dem Schaber 16 von der Umfangsfläche 10 entfernte Leim wird zwar grundsätzlich an
das Leimreservoir der Leimpumpe zurückgeführt, allerdings mit dem Nachteil, dass dennoch
Leimverluste auftreten können und dass durch die Rückführung und/oder durch eventuelle
Verschmutzungen und/oder auftretende mechanische Beanspruchungen die Qualität des
Leimes auf Dauer beeinträchtigt wird. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt
sich somit nicht nur eine Einsparung von Betriebskosten durch einen reduzierten Leimverlust,
sondern die erfindungsgemäße Ausbildung trägt auch wesentlich dazu bei, bei sauberer
Arbeitsweise eine optimale Leimqualität über eine lange Betriebszeit sicher zu stellen.
[0016] Soll das Etikettieraggregat 1 zur Verarbeitung von Etiketten 3 verwendet, deren Etikettenhöhe
größer ist als die axiale Länge, die die aktuelle Leimwalze 9 an dem zu beleimende
Bereich 10.1 aufweist, so wird diese Leimwalze 9 gegen eine Leimwalze mit entsprechend
größerer axialer Länge an dem zu beleimenden Bereich 10.1 ausgetauscht. Die mit der
Leimwalze 9 zusammenwirkenden Elemente, d.h. bei der dargestellten Ausführungsform
die Etikettenpaletten 5, besitzen dann beispielsweise in der Achsrichtung parallel
zur Achse der Leimwalze 9 Abmessungen, die den größten zu verarbeitenden Etiketten
3 entsprechen.
[0017] Die Figur 4 zeigt in einer Darstellung wie Figur 3 als eine Ausführungsform der Erfindung
eine Beleimungsvorrichtung 7a, die sich von der Beleimungsvorrichtung 7 im Wesentlichen
nur dadurch unterscheidet, dass die in der Figur 4 mit 9a bezeichnete Leimwalze nicht
den festen Rand oder Bund 15 am oberen Leimwalzenende aufweist, sondern an der Umfangs-
oder Mantelfläche 10 der Leimwalze 9a ein die Leimwalzenachse konzentrisch umschließender
und über die Umfangsfläche 10 radial wegstehender Ring 17 vorgesehen ist. Dieser Ring
17 ist in Richtung der Leimwalzenachse einstellbar, wie dies mit dem Doppelpfeil B
angedeutet ist, und zwar zur Einstellung der axialen Länge des zu beleimenden Bereichs
10.1 der Umfangfläche 10 unterhalb des Ringes 17. Die Beleimungsvorrichtung 7a ist
ohne ein Austauschen der Leimwalze 9a somit für die Verarbeitung von Etiketten 3 mit
unterschiedlicher Größe bzw. Etikettenhöhe verwendbar. Der zu beleimende Bereich 10.1
kann optimal auf die jeweilige Etikettenhöhe durch entsprechende Einstellung des Ringes
17 angepasst werden. Der Ring 17 bildet wiederum eine Barriere, die verhindert, dass
Leim insbesondere auch durch den Leimschaber 11 von dem zu beleimenden Bereich 10.1
nach oben verdrängt und dadurch die Leimwalze 9a oberhalb des Ringes 17 mit Leim verschmutzt
wird, der ohne diese Barriere durch Abspritzen weitere Elemente eines Etikettieraggregates
verschmutzen könnte.
[0018] Bei der dargestellten Ausführungsform weist der Ring 17 einen quadratischen oder
rechteckförmigen Querschnitt auf, d.h. insbesondere die untere, den Bereich 10.1 begrenzende
Ringfläche 17.1 ist bei ordnungsgemäßer Positionierung des Ringes 17 wiederum in einer
Ebene senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zur Leimwalzenachse angeordnet. Zum
Fixieren des Ringes 17 in der jeweiligen Höhenlage bzw. Einstellung sind Klemmschrauben
18 vorgesehen.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Etikettieraggregat
- 2
- Flasche
- 3
- Etikett
- 4
- Etikettenmagazin
- 5
- Etikettenpalette
- 6
- Palettenträger
- 7, 7a
- Beleimungsvorrichtung
- 8
- Übergabezylinder
- 9, 9a
- Leimwalze
- 10
- Umfangs- oder Mantelfläche der Leimwalze
- 10.1
- zu beleimender Bereich der Leimwalzenumfangsfläche
- 11
- Leimschaber
- 11.1
- Leimschaberkante
- 11.2
- Oberrand des Leimschabers 10
- 12
- Leimauftragselement, z.B. Leimleiste
- 13
- Anschluss
- 14
- Versorgungsschlauch
- 15
- Bund
- 15.1
- Ringfläche
- 16
- Schaber zum Entfernen von Leimresten
- 17
- verstellbarer Ring
- 17.1
- Ringfläche
- 18
- Klemmschraube
1. Leimwalze mit einem an einer Leimwalzenumfangs- oder Mantelfläche (10) für einen Leimauftrag
gebildeten zu beleimenden Bereich (10.1), wobei der In seiner Flächengröße, insbesondere
in der axialen Abmessung an die Abmessungen der zu verarbeitenden Etiketten (3) angepasste
zu beleimende Bereich (10.1) der Leimwalzenumfangsfläche (10) an einem oberen Rand
durch eine über den Umfang des zu beleimenden Bereichs (10.1) vorstehende Barriere
(15, 17) oder eine von dieser Barriere (15, 17) gebildete Ringfläche (15.1, 17.1)
begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere axial einstellbar ist.
2. Leimwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Barriere von einem auf der Leimwalzenumfangs- oder Mantelfläche axial einstellbaren
Ring (17) gebildet ist.
3. Leimwalze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den zu beleimenden Bereich (10.1) begrenzende Barriere eine in einer Ebene senkrecht
zur Leimwalzenachse angeordnete Ringfläche (15.1, 17.1) ist.
4. Beleimungsvorrichtung mit wenigstens einer Leimwalze (9, 9a), die um ihre Walzenachse
umlaufend antreibbar ist, mit wenigstens einer Leimauftrag- und Verteilereinrichtung
(11, 12) mit einem Leimschaber (11) zum Aufbringen eines Leimfilmes auf einen zu beleimenden
Bereich (10.1) einer Lelmwalzenumfangs- oder Mantelfläche (10), wobei der Leimschaber
(11) eine sich entlang des zu beleimenden Bereichs (10.1) erstreckenden Leimschaberkante
(11.1) aufweist, deren Länge den in seiner Flächengröße, Insbesondere in der axialen
Abmessung an die Abmessungen der zu verarbeitenden Etiketten (3) angepassten zu belelmenden
Bereich (10.1) der Leimwalzenumfangsfläche (10) bestimmt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leimwalze (9, 9a) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist, und
dass der zu belelmende und mit der Leimschaberkante (11.1) zusammen wirkende Bereich (10.1)
der Leimwalzenumfangsfläche (10) am oberen Rand durch die Barriere (15, 17) oder die
von dieser Barriere (15, 17) gebildete Ringfläche (15.1, 17.1) begrenzt ist.
5. Beleimungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Leirnschaber (11) mit einem Rand oder Randbereich (11.2) der Barriere (15, 17)
oder der den zu beleimenden Bereich (10.1) begrenzenden Fläche (15.1, 17.1) der Barriere
(15, 17) benachbart liegt.
1. Gluing roller having a region (10.1), formed on a gluing roller circumferential or
jacket surface (10) for glue application, to which glue is to be applied, wherein
the region (10.1) of the gluing roller circumferential surface (10), to which glue
is to be applied and which is adapted in terms of the surface area thereof, in particular
in terms of the axial dimension, to the dimension of the labels (3) to be processed,
is limited at an upper edge by a barrier (15, 17) projecting over the circumference
of the region (10.1) to which glue is to be applied or an annular surface (15.1, 17.1)
formed by this barrier (15, 17), characterised in that the barrier is axially adjustable.
2. Gluing roller according to claim 1, characterised in that the barrier is formed by a ring (17) that is axially adjustable on the gluing roller
circumferential or jacket surface.
3. Gluing roller according to claim 1 or 2, characterised in that the barrier limiting the region (10.1) to which glue is to be applied is an annular
surface (15.1, 17.1) arranged in a plane perpendicular to the gluing roller axis.
4. Glue application device having at least one gluing roller (9, 9a) that can be driven
to revolve about the roller axis thereof, and having at least one glue application
and distribution device (11, 12) with a glue scraper (11) for applying a glue film
onto a region (10.1), to which glue is to be applied, of a gluing roller circumferential
or jacket surface (10), wherein the glue scraper (11) has a glue scraper edge (11.1)
extending along the region (10.1) to which glue is to be applied, the length of said
glue scraper edge determining the region (10.1), to which glue is to be applied, of
the gluing roller surface (10), said region being adapted, in terms of the surface
area thereof, in particular in terms of the axial dimension, to the dimensions of
the labels (3) to be processed,
characterised in
that the gluing roller (9, 9a) is designed according to one of the preceding claims, and
that the region (10.1), to which glue is to be applied and which interacts with the glue
scraper edge (11.1), of the gluing roller circumferential surface (10) is limited
at the upper edge by the barrier (15, 17) or the annular surface (15.1, 17.1) formed
by this barrier (15, 17).
5. Glue application device according to claim 4, characterised in that the glue scraper (11) is situated adjacent to an edge or edge region (11.2) of the
barrier (15, 17) or of the surface (15.1, 17.1), which limits the region (10.1) to
which glue is to be applied, of the barrier (15, 17).
1. Rouleau encolleur avec une partie à encoller (10.1) formée sur une surface de la circonférence
du rouleau encolleur ou du revêtement (10) conçue pour l'application d'une colle,
plus particulièrement une zone à encoller (10.1) de la surface du rouleau encolleur
(10) adaptée, dans la dimension axiale, aux dimensions des étiquettes (3) à traiter,
limitée, sur un bord supérieur, formée par une barrière (15, 17) ou par une surface
annulaire (15.1, 17.1) formée par cette barrière (15, 17) sur la circonférence de
la zone à encoller (10.1), caractérisé en ce que la barrière est réglable axialement.
2. Rouleau encolleur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barrière est constituée d'un anneau (17) réglable axialement sur la surface de
la circonférence du rouleau encolleur ou du revêtement.
3. Rouleau encolleur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la barrière limitant la zone à encoller (10.1) est une surface annulaire (15.1, 17.1)
disposée dans un plan perpendiculaire à l'axe du rouleau encolleur.
4. Dispositif d'encollage avec au moins un rouleau encolleur (9, 9a) pouvant être entraîné
en rotation autour de son axe, avec au moins un dispositif d'application et de répartition
(11, 12) avec un racleur de colle (11) pour l'application d'un film de colle sur une
zone à encoller (10.1) d'une surface de la circonférence du rouleau encolleur ou du
revêtement (10), le racleur de colle (11) comprenant une arête de racleur de colle
(11.1) s'étendant le long de la zone à encoller (10.1), dont la longueur délimite
la zone à encoller (10.1) de la surface circonférentielle du rouleau encolleur (10),
adaptée, dans sa superficie, plus particulièrement dans la dimension axiale, aux dimensions
axiales des étiquettes (3) à traiter,
caractérisé en ce que
le rouleau encolleur (9, 9a) est conçu selon l'une des revendications précédentes
et
en ce que la zone (10.1) de la surface circonférentielle du rouleau encolleur (10), à encoller
et interagissant avec l'arête du racleur à colle (11.1) est limitée, au niveau du
bord supérieur, par la barrière (15, 17) ou par la surface annulaire (15.1, 17.1)
formée par cette barrière (15, 17).
5. Dispositif d'encollage selon la revendication 4, caractérisé en ce que le racleur à colle (11) est adjacent à un bord ou une zone de bord (11.2) de la barrière
(15, 17) ou de la surface (15.1, 17.1) de la barrière (15, 17) limitant la zone à
encoller (10.1).
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