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(11) |
EP 2 285 718 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2015 Patentblatt 2015/12 |
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Anmeldetag: 16.02.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2009/051793 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/138258 (19.11.2009 Gazette 2009/47) |
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ROLLENWECHSLER MIT EINER AUFNAHME ZUR LAGERUNG EINER MATERIALROLLE MIT EINER WICKELHÜLSE
REEL CHANGER HAVING A HOLDER FOR SUPPORTING A MATERIAL REEL WITH A WINDING SLEEVE
CHANGEUR DE BOBINE COMPORTANT UN LOGEMENT DESTINÉ À RECEVOIR UNE BOBINE DE MATÉRIAU
POURVUE D'UN MANCHON DE BOBINAGE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
15.05.2008 DE 102008001796
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2011 Patentblatt 2011/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- REPP, Johannes, Matthias, Rudolf
97250 Erlabrunn (DE)
- RÖSCH, Karl, Richard
97277 Neubrunn (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 731 464 US-A- 3 224 702 US-B1- 6 796 234
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DE-A1- 10 224 839 US-A- 5 651 511
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Rollenwechsler mit einer Aufnahme zur Lagerung einer Materialrolle
mit einer Wickelhülse gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Spannkonen zur Aufnahme
von Wickelkörpern sind insbesondere in der Druckindustrie in großer Zahl bekannt.
Bei der achslosen Rollenaufnahme werden die Spannkonen motorisch in die Hülsen der
Materialrollen eingeführt. Dabei werden Spannbacken oder Mitnehmerelemente in das
Hülsenmaterial eingepresst, wodurch eine form- und kraftschlüssige Verbindung zwischen
dem Spannkonus und der Wickelhülse entsteht, welche eine optimale Drehmomentübertragung
vom Antrieb auf die Materialrolle gestattet. Aus der
EP 17 08 942 B1 ist ein Rollenwechsler einer Rollenrotationsdruckmaschine bekannt, der einen Antrieb
mit zumindest einem Elektromotor aufweist. Der Elektromotor treibt eine im Rollenwechsler
auf einer Aufnahme gehaltene Materialrolle an, auf die eine Materialbahn aufgespult
ist. Der Läufer des als Synchronmotor ausgebildeten Elektromotors weist Pole aus Permanentmagneten
auf. Eine Antriebswelle des Synchronmotors ist unmittelbar drehmomentübertragend an
der Materialrolle zum Eingriff bringbar. Hierfür dienen insbesondere Mitnehmerelemente
auf der Antriebswelle, welche ein Drehmoment form- und reibschlüssig auf die Materialrolle
übertragen.
[0002] Es sind ebenso axial wirkende Mitnehmerelemente bekannt, welche stirnseitig an der
Wickelhülse angreifen.
[0003] Beispielsweise werden in der
DE 26 12 375 A1 Schneiden beschrieben, welche am äußeren Randflansch der Tragbüchse auf der Rollenseite
angeordnet sind. Diese Schneiden geben eine Sicherung dafür, dass es beispielsweise
beim Richtungswechsel des Drehmomentes nicht zu einem Gleiten zwischen der Wickelhülse
und der Tragbüchse kommt.
[0004] Für verschiedene Typen und Breiten von Materialrollen werden unterschiedliche Wickelhülsen
mit unterschiedlichen Materialeigenschaften verwendet. Dabei hat das Hülsenmaterial
auch unterschiedliche Härten. Bei der Verwendung härterer Hülsentypen kann es vorkommen,
dass es mit der zur Verfügung stehenden Aufachskraft nicht möglich ist, den Konus
und die stirnseitigen Mitnehmer vollständig in die Wickelhülse einzupressen. Dadurch
können ein vollständiger Aufachsvorgang und eine erforderliche Drehmomentübertragung
nicht mehr sichergestellt werden.
[0005] Um eine hohe Auslastung der Maschinen zu erreichen, ist es mitunter erforderlich,
Materialrollen unterschiedlicher Ausführung in einer oder in verschiedenen aufeinander
folgenden Produktionen zu verarbeiten. Dies kommt besonders in kleineren bahnverarbeitenden
Anlagen oder Druckereien vor. Bislang müssen verschiedene Rollenwechsler in einer
Anlage vorgesehen werden, um verschiedene Typen von Wickelhülsen verarbeiten zu können,
oder es ist eine aufwendige Umrüstung am Rollenwechsler erforderlich, was hohe Stillstandszeiten
verursacht und damit die Produktionskosten erhöht. Beispielsweise sind Wickelhülsen
zu verarbeiten, die eine unterschiedliche Härte besitzen.
[0006] Die
DE 102 24 839 A1 offenbart einen Spanndorn eines Rollenwechslers, wobei ein Aufnahmeelement in den
Innenumfang einer Hülse und Mitnehmerelemente stirnseitig in die Hülse der Materialrolle
eingreifen. Diese Mitnehmer durchgreifen einen beweglichen Schaltring.
[0007] Der in
US 5,651,511 offenbarte Rollenwechsler wird als nächstliegender Stand der Technik angesehen.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Aufachsung von Materialrollen mit unterschiedlich
harten Wickelhülsen in einem Rollenwechsler zu ermöglichen, ohne dass hierfür eine
aufwendige Umrüstung des Rollenwechslers nötig ist.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass es auf
einfache Weise, ohne erhöhten Zeitaufwand und ohne aufwendiges Umrüsten möglich ist,
verschiedene Typen von Materialrollen mit unterschiedlich harten Hülsenmaterialien
mit einem Rollenwechsler aufzuachsen. Die Lösung ist sowohl in der Fertigung, als
auch in der Handhabung einfach.
[0011] Eine Aufnahme, vorzugsweise ein Spannkonus eines Rollenwechslers umfasst einen Tragzapfen,
welcher sich vorzugsweise zu seinem freien Ende hin verjüngt und vorzugsweise eine
Hülsenanlagefläche, an welcher beim Aufachsen die Stirnseite einer Wickelhülse zur
Anlage kommt. Auf der Hülsenanlagefläche sind Mitnehmerelemente vorgesehen, welche
an der Stirnseite der Wickelhülse in das Hülsenmaterial eindringen und zur Drehmomentübertragung
beitragen.
[0012] Der Tragzapfen kann zusätzlich radial vorstehende Mitnehmerelemente aufweisen oder
Spannbacken, welche radial verstellbar sind und am Innenumfang der Wickelhülse angreifen.
[0013] Dabei ist mindestens eines der an der Hülsenanlagefläche vorgesehenen Mitnehmerelemente
zumindest teilweise in der Hülsenanlagefläche versenkbar. Je nach verwendetem Hülsenmaterial
und dessen Härte kann somit die Anzahl der zu benutzenden Mitnehmerelemente variiert
werden. Bevorzugt ist das eine oder die mehreren versenkbaren Mitnehmerelemente vollständig
in der Hülsenanlagefläche versenkbar sind.
[0014] Wird eine Wickelhülse aus einem weichen Material verwendet, so sind mehr Mitnehmerelemente
als bei einer Wickelhülse aus einem harten Material zu verwenden. Die Mitnehmerelemente
sind bevorzugt kreisförmig im Bereich der Stirnseite der Wickelhülse der aufzuachsenden
Materialrolle auf der Hülsenanlagefläche angeordnet. Vorzugsweise sind insgesamt sechs
Mitnehmerelemente vorgesehen. Die Mitnehmerelemente sind in ihrem auf die Wickelhülse
einwirkenden Bereich bevorzugt als flache scharfe Schneiden auszuführen, welche leicht
in die Wickelhülse eintreten können. Alternativ können die Mitnehmerelemente auch
konus-, zylinder- oder pyramidenförmig ausgeführt werden. Die einzelnen Mitnehmerelemente
können auch unterschiedlich ausgeführt werden, insbesondere können die versenkbaren
Mitnehmerelemente an die härteren Wickelhülsen angepasst sein.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Hälfte der insgesamt vorgesehenen
Mitnehmerelemente versenkbar, vorzugsweise jedes zweite.
[0016] Es ist aber ebenso möglich, die Mitnehmerelemente gruppenweise oder einzeln zu versenken,
so dass mehrere Abstufungen für Hülsenmaterialien möglich sind.
[0017] Das eine bzw. die mehreren versenkbaren Mitnehmerelemente sind in einer bevorzugten
Ausführungsform axial verschiebbar und federnd in einem Grundkörper des Spannkonus
gelagert. Anstelle der direkten Lagerung im Spannkonus könnten die Mitnehmerelemente
aber auch in einer lagerseitig am Spannkonus angeordneten Hülse montiert werden. Bevorzugt
sind die versenkbaren Mitnehmerelemente an ihrem im Grundkörper des Spannkonus befindlichen
Ende abgeflacht, wobei das abgeflachte Ende von mindestens einer Führungskante geführt
wird, sodass die versenkbaren Mitnehmerelemente gegen ein Verdrehen innerhalb des
Grundkörpers gesichert sind. Die Führungskante kann im Grundkörper oder an einem weiteren
Bauteil ausgebildet sein. Diese Ausführungsform ist insbesondere für versenkbare Mitnehmerelemente
vorteilhaft, die in ihrem auf die Wickelhülse einwirkenden Bereich als flache Schneiden
ausgeführt sind.
[0018] Der Zustand des einen oder der mehreren versenkbaren Mitnehmerelemente ist zwischen
"AKTIV" und "PASSIV" schaltbar.
[0019] Im aktiven Zustand ist die axiale Verschiebbarkeit des einen oder der mehreren versenkbaren
Mitnehmerelemente gesperrt. Dadurch ragt es aus der Hülsenanlagefläche heraus und
wird beim Aufachsen in die Stirnseite der Wickelhülse eingepresst.
[0020] Im passiven Zustand weicht das bzw. weichen die Mitnehmerelemente in axialer Richtung
der aufgeschobenen Wickelhülse aus, indem es gegen eine Federkraft in die Hülsenanlagefläche
versenkt wird. Nach dem Abstreifen der leeren Wickelhülse wird das Mitnehmerelement
durch die Feder wieder in seine Grundstellung verschoben.
[0021] Die Umschaltung zwischen "AKTIV" und "PASSIV" erfolgt durch ein Schaltelement, welches
in der bevorzugten Ausführungsform als Schaltring ausgeführt ist und in der Beschreibung
näher erläutert wird.
[0022] Die zu den Mitnehmerelementen gerichtete Fläche des Schaltringes bildet eine Sperrwand,
welche die axiale Beweglichkeit des versenkbaren Mitnehmerelementes sperrt. Der Schaltring
weist außerdem eine Öffnung auf, welche für den passiven Zustand derart positioniert
wird, dass das versenkbare Mitnehmerelement in axialer Richtung passieren kann.
[0023] Der Spannkonus kann in dem Rollenwechsler direkt oder indirekt angetrieben werden.
Beim direkten Antrieb kann der Spannkonus einstückig mit dem Läufer des Antriebsmotors
ausgebildet sein. Beim indirekten Antrieb kann der Spannkonus beispielsweise über
einen Zahnriemen angetrieben werden.
[0024] Ein Rollenwechsler gemäß der Erfindung ist insbesondere für eine Rollenrotationsdruckmaschine
vorgesehen und umfasst zunächst eine Antriebseinheit zum rotatorischen Antrieb einer
im Rollenwechsler aufachsbaren auf einer Wickelhülse aufgewickelten Materialrolle.
Zum Aufachsen der Materialrolle dient ein Spannkonus, der durch die Antriebseinheit
antreibbar ist.
[0025] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher beschrieben.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine bevorzugte Ausführungsform eines Spannkonus in einer räumlichen Darstellung in
einem aktiven Zustand mit zurückgeschobenen Schiebering;
- Fig. 2
- den Spannkonus gemäß Fig. 1 in einem passiven Zustand mit zurückgeschobenen Schiebering;
- Fig. 3
- eine Längsschnittdarstellung des Spannkonus gemäß Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Elektromotor zum Antrieb eines Rollenwechslers in einer Schnittdarstellung;
- Fig. 5
- eine Längsschnittdarstellung des Spannkonus in einem ersten Betriebszustand;
- Fig. 6
- eine Längsschnittdarstellung des Spannkonus in einem zweiten Betriebszustand.
[0027] Fig. 1 zeigt eine Aufnahme 01, vorzugsweise einen Spannkonus 01, welcher für die
Verwendung an einem Rollenwechsler, vorzugsweise einer Rollenrotationsdruckmaschine,
vorgesehen ist.
[0028] Der Spannkonus 01 ist an einer rotierbar gelagerten Welle 02 befestigt, welche entweder
angetrieben werden kann oder frei drehend im Rollenständer gelagert ist. Der Grundkörper
des Spannkonus 01 ist in dieser Ausführungsform einstückig mit der Welle 02 ausgebildet.
[0029] Der Spannkonus 01 umfasst einen Tragzapfen 03, vorzugsweise mit einer sich zu seinem
freien Ende hin verjüngenden konischen Form. An den Tragzapfen 03 schließt sich vorzugsweise
eine Hülsenanlagefläche 04 eines Schieberings 10 an, welche sich quer zur Konuslängsachse
05 aufspannt. In der Grundstellung (keine Materialrolle aufgeachst) stehen die Schneiden
der Mitnehmerelemente 06; 07 hinter der Hülsenanlagefläche 04 des Schieberinges 10
zurück (wegen Unfallvermeindung). Wird der Schiebering 10 beim Aufachsen einer Materialrolle
in axialer Richtung, d. h. parallel zu einer Richtung einer Rotationsachse der Aufnahme
01, verschoben, so ragen die Schneiden der Mitnehmerelemente 06; 07 über die Hülsenanlagefläche
04 des Schieberinges 10 heraus und werden mit der Hülsenstirnfläche der Materialrolle
in Eingriff gebracht. Aus der Hülsenanlagefläche 04 ragen Mitnehmerelemente 06; 07
heraus; das sind zum einen feste Mitnehmerelemente 06 und zum anderen bewegbare, insbesondere
versenkbare Mitnehmerelemente 07.
[0030] Die Mitnehmerelemente 06; 07 dringen beim Aufachsvorgang in eine Stirnseite einer
Wickelhülse ein und dienen der Verbesserung der Drehmomentübertragung.
[0031] Der Tragzapfen 03 umfasst außerdem radiale konusartig ausgebildete Mitnehmerelemente
08, welche beim Aufachsen in die Innenwand der Wickelhülse eingepresst werden. Radiale
Mitnehmerelemente 08 können ebenfalls als radial verstellbare Spannbacken ausgeführt
sein.
[0032] Das versenkbare Mitnehmerelement 07 ist in einer axial verlaufenden durchgehenden
Bohrung 16 (Fig. 3) des Grundkörpers 14 des Spannkonuses 01 gelagert und darin axial
verschiebbar geführt.
[0033] Ein Schaltelement, z. B. ein Schaltring 09 ist verdrehbar an der Welle 02 angeordnet
und besitzt eine Öffnung 11 pro versenkbaren Mitnehmerelement 07, welche die Freigabe
bzw. das Umschalten des versenkbaren Mitnehmerelementes 07 von dem dargestellten aktiven
Zustand (Fig. 1) in einen passiven Zustand gestattet. Im aktiven Zustand wird die
axiale Beweglichkeit des versenkbaren Mitnehmerelementes 07 durch den Schaltring 09
blockiert, welcher die lagerseitige Öffnung 11 der durchgehenden Bohrung 16 verdeckt.
[0034] In Fig. 2 ist der passive Zustand des Spannkonus 01 dargestellt.
[0035] Das versenkbare Mitnehmerelement 07 ragt in diesem Zustand nicht über den Rand der
Hülsenanlagefläche 04 hinaus.
[0036] Das Versenken des Mitnehmerelementes 07 erfolgt durch eine axiale Verschiebung des
Mitnehmerelementes 07, wenn die Öffnung 11 des Schaltringes 09 gegenüber der lagerseitigen
Öffnung der durchgehenden Bohrung 16 angeordnet ist. Das versenkbare Mitnehmerelement
07 kann nun beim Aufschieben einer Wickelhülse auf den Spannkonus 01 in axialer Richtung
ausweichen.
[0037] Der Schaltring 09 wird durch einen Raststift (nicht dargestellt) in der jeweils benötigten
Position fixiert. Ein Anschlagstift 12 ist vorgesehen, um den Schaltring 09 in seiner
Drehbewegung zu begrenzen. Dabei wirkt der Anschlagstift 12 mit einer Vertiefung 13
des Schaltringes 09 zusammen.
[0038] In Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch den Spannkonus 01 dargestellt.
[0039] Dabei ist oberhalb der Längsachse 05 die Lagerung des versenkbaren Mitnehmerelementes
07 dargestellt, wohingegen unterhalb der Längsachse 05 eines der festen Mitnehmerelemente
06 dargestellt ist.
[0040] Die Längsachse 05 ist gleichzeitig die Drehachse der Welle 02.
[0041] Ein Grundkörper 14 des Spannkonus 01 ist in der dargestellten bevorzugten Ausführungsform
einstückig mit der Welle 02 ausgeführt, kann aber auch als separates Teil oder Hülse
ausgeführt sein. Im Grundkörper 14 ist eine axial durchgehend verlaufende Bohrung
16 vorgesehen, in welcher das versenkbare Mitnehmerelement 07 axial verschiebbar gelagert
und geführt ist.
[0042] Am wellenseitigen Ende der Bohrung 16 ist der Schaltring 09 angeordnet, welcher je
nach Stellung die axiale Beweglichkeit des versenkbaren Mitnehmerelementes 07 sperren
oder gestatten kann.
[0043] In Fig. 3 ist der passive Zustand des Spannkonus 01 dargestellt. In diesem passiven
Zustand ist die Öffnung 11 des Schaltringes 09 gegenüber der wellenseitigen Öffnung
der Bohrung 16 angeordnet, sodass das versenkbare Mitnehmerelement 07 in dieser Richtung
verschiebbar ist. Durch die Kraft eines Elementes 17, z. B. einer Feder 17 wird das
versenkbare Mitnehmerelement 07 in der dargestellten Grundstellung gehalten.
[0044] Sobald jedoch eine aufzuachsende Wickelhülse konusseitig an dem versenkbaren Mitnehmerelement
07 angreift, weicht dieses in axialer Richtung durch die Öffnung 11 des Schaltringes
09 aus und wird dadurch in der Hülsenanlagefläche 04 versenkt.
[0045] Im Spannkonus 01 können vorzugsweise drei versenkbare Mitnehmerelemente 07 abwechselnd
mit festen Mitnehmerelementen 06 kreisförmig und gleichverteilt auf der Hülsenanlagefläche
04 angeordnet sein.
[0046] Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform eines Spannkonus 01, bei welcher der Spannkonus
01 direkt am Läufer 18 eines Antriebsmotors 19, z. B. Synchronmotors 19 angeordnet
ist. Die Welle 02 des Synchronmotors 19 steht auf der Seite der aufzuachsenden Materialrolle
über das Gehäuse des Synchronmotors 19 über. Diese überstehende Seite der Welle 02
dient als Tragzapfen 03, auf der die Materialrolle drehbar gelagert werden kann.
[0047] Der Tragzapfen 03 mit den radialen Mitnehmerelementen 08 ist durch entsprechend geeignete
Bearbeitungsverfahren aus der Welle 02 herausgearbeitet. Ein separater Konus zwischen
Wickelhülse und Antriebswelle kann damit entfallen.
[0048] Der Synchronmotor 19 ist in der Art eines feldschwächenbaren Synchronmotors 19 ausgebildet,
wobei er mit einer Feldschwächung bis zu einem Verhältnis 1:10 betrieben werden kann.
Der Synchronmotor 19 weist in bekannter Weise Pole 21 und eine elektrische Erregung
23 auf. Insbesondere der Läufer 18 des Synchronmotors 19 weist Pole 21 aus Permanentmagneten
auf, und der Stator 22 des Synchronmotors 19 weist eine elektrische Erregung 23 auf.
Die Permanentmagnete sind vorzugsweise aus Seltenerdwerkstoffen ausgeführt.
[0049] Die versenkbaren Mitnehmerelemente 07 sind in dieser Figur nicht dargestellt, aber
können auch hier direkt im Läufer 18 des Synchronmotors 19 vorgesehen werden, wie
es in Fig. 3 gezeigt ist. Der Schaltring 09 kann direkt hinter der Hülsenauflagefläche
04 angeordnet werden.
[0050] In einer anderen Ausführung ist die Aufnahme indirekt mittels eines vorzugsweise
lagegeregelten Elektromotors angetrieben. Dies erfolgt vorzugsweise mittels eines
Zahnriemens.
[0051] In einem ersten Betriebszustand ist auf der Aufnahme (01) eine erste Wickelhülse
mit (einer) ersten Materialeigenschaft(en), insbesondere einer ersten Härte, und einer
ersten Anzahl von in die Stirnseite der ersten Wickelhülse eingreifenden Mitnehmerelemente
(06; 07) angeordnet (Fig. 5).
[0052] In einem zweiten Betriebszustand ist auf der Aufnahme 01 eine zweite Wickelhülse
mit (einer) zweiten Materialeigenschaft(en), insbesondere einer zweiten Härte, angeordnet,
welche sich von den (der) ersten Materialeigenschaft(en) der ersten Wickelhülse unterscheiden.
Weiterhin sind auf der Aufnahme der zweiten Wickelhülse eine zweite Anzahl von in
die Stirnseite der zweiten Wickelhülse eingreifende Mitnehmerelemente 06; 07 angeordnet,
die sich von der ersten Anzahl von in die Stirnseite der ersten Wickelhülse eingreifenden
Mitnehmerelemente 06; 07 unterscheidet (Fig. 6).
Bezugszeichenliste
[0053]
- 01
- Aufnahme; Spannkonus
- 02
- Welle
- 03
- Tragzapfen
- 04
- Hülsenanlagefläche (10)
- 05
- Längsachse
- 06
- Mitnehmerelement, fest
- 07
- Mitnehmerelement, bewegbar bzw. versenkbar
- 08
- Mitnehmerelement, radial
- 09
- Schaltelement, Schaltring
- 10
- Schiebering
- 11
- Öffnung
- 12
- Anschlagstift
- 13
- Vertiefung
- 14
- Grundkörper (01)
- 15
- -
- 16
- Bohrung
- 17
- Element, Feder
- 18
- Läufer
- 19
- Antriebsmotor, Synchronmotor
- 20
- -
- 21
- Pol (18)
- 22
- Stator
- 23
- Erregung, elektrisch
- 24
- Materialrolle
- 25
- -
- 26
- Wickelhülse
- 27
- Stirnseite (26)
1. Rollenwechsler mit einer Aufnahme (01) zur Lagerung einer Materialrolle (24) mit einer
Wickelhülse (26), wobei die Aufnahme (01) einen Tragzapfen (03) und eine Anzahl von
Mitnehmerelementen (06; 07) aufweist, wobei die Mitnehmerelemente (06; 07) in eine
Stirnseite (27) der Wickelhülse (26) eingreifend angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der in die Stirnseite (27) der Wickelhülse (26) eingreifenden Mitnehmerelemente
(06; 07) veränderbar ist.
2. Rollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Mitnehmerelemente (06; 07) relativ zu dem Tagzapfen (03) positionsveränderbar
ist.
3. Rollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Betriebszustand auf der Aufnahme (01) eine erste Wickelhülse (26)
mit einer ersten Materialeigenschaft angeordnet ist und eine erste Anzahl von Mitnehmerelemente
(06; 07) in die Stirnseite (27) der ersten Wickelhülse (26) eingreifend angeordnet
ist und in einem zweiten Betriebszustand auf der Aufnahme (01) eine zweite Wickelhülse
(26), mit einer sich von der ersten Materialeigenschaft unterscheidende, zweiten Materialeigenschaft
angeordnet ist und eine sich von der ersten Anzahl von Mitnehmerelemente (06; 07)
unterscheidende, zweite Anzahl von Mitnehmerelemente (06; 07) in die Stirnseite (27)
der zweiten Wickelhülse (26) eingreifend angeordnet ist.
4. Rollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (01) einen Schiebering (10) mit einer Hülsenanlagefläche (04) umfasst.
5. Rollenwechsler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerelemente (06; 07) aus der Hülsenanlagefläche (04) zumindest bei zurück
gedrücktem Schiebering (10) herausragend in der Aufnahme (01) angeordnet sind.
6. Rollenwechsler nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmerelemente (06; 07) beim Aufachsen einer Materialrolle (24) in axialer
Richtung zur Drehmomentübertragung form- und kraftschlüssig stirnseitig in die Wickelhülse
(26) eingreifen.
7. Rollenwechsler nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Mitnehmerelemente (07) zumindest teilweise in der Hülsenanlagefläche
(04) versenkbar ist.
8. Rollenwechsler nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Mitnehmerelemente (07) in einem Grundkörper (14) axial verschiebbar
gelagert ist, und dass in einem aktiven Zustand der Aufnahme (01) die axiale Verstellbarkeit eines Teils
der Mitnehmerelemente (07) gesperrt ist.
9. Rollenwechsler nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in einem passiven Zustand der Aufnahme (01) zumindest ein Teil der Mitnehmerelemente
(07) während des Aufachsens der Materialrolle (24) gegenüber der Wickelhülse (26)
ausweichend angeordnet ist.
10. Rollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (01) weiterhin ein Schaltelement (09) umfasst, welches ein Umschalten
des zumindest eines Teils der Mitnehmerelemente (07) zwischen einem aktiven und einem
passiven Zustand erlaubt.
11. Rollenwechsler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltelement (09) ein Schaltring (09) ist, welcher am Grundkörper (14) angeordnet
ist, wobei durch ein Verdrehen des Schaltringes (09) das zumindest ein Teil der Mitnehmerelemente
(07) zwischen dem aktiven und dem passiven Zustand umschaltbar ist, indem eine Sperrwand
die axiale Bewegung des zumindest einen Teils der Mitnehmerelemente (07) im aktiven
Zustand begrenzt und eine Öffnung (11) die axiale Bewegung des zumindest einen Teil
der Mitnehmerelemente (07) im passiven Zustand freigibt.
12. Rollenwechsler nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbaren Mitnehmerelemente (07) gemeinsam schaltbar sind.
13. Rollenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragezapfen (03) weitere Mitnehmerelemente (08) aufweist, und dass die weiteren Mitnehmerelemente (08) des Tragzapfens (03) konusartig ausgebildet sind.
1. Reel changer having a holder (01) for supporting a material reel (24) with a winding
sleeve (26), the holder (01) having a supporting journal (03) and a number of carrier
elements (06; 07), the carrier elements (06; 07) being arranged engaging in a front
side (27) of the winding sleeve (26), characterized in that the number of the carrier elements (06; 07) engaging in the front side (27) of the
winding sleeve (26) is alterable.
2. Reel changer according to Claim 1, characterized in that at least a part of the carrier elements (06; 07) is alterable in position relative
to the supporting journals (03).
3. Reel changer according to Claim 1, characterized in that in a first operating state a first winding sleeve (26) having a first material property
is arranged on the holder (01) and a first number of carrier elements (06; 07) is
arranged engaging in the front side (27) of the first winding sleeve (26) and in a
second operating state a second winding sleeve (26), having a second material property
differing from the first material property is arranged on the holder (01) and a second
number of carrier elements (06; 07) differing from the first number of carrier elements
(06; 07) is arranged engaging in the front side (27) of the second winding sleeve
(26).
4. Reel changer according to Claim 1, characterized in that the holder (01) comprises a sliding ring (10) having a sleeve bearing surface (04).
5. Reel changer according to claim 4, characterized in that the carrier elements (06; 07) are arranged protruding into the holder (01) from the
sleeve bearing surface (04) at least with the sliding ring (10) pushed back.
6. Reel changer according to Claim 1, characterized in that the carrier elements (06; 07) engage frontally in a positively locking and force-fit
manner in the winding sleeve (26) on mounting a material roll (24) in an axial direction
to the torque transmission.
7. Reel changer according to claim 4, characterized in that at least one of the carrier elements (07) is retractable at least partially into
the sleeve bearing surface (04).
8. Reel changer according to Claim 1, characterized in that at least a part of the carrier elements (07) is mounted in an axially movable manner
in a main body (14), and in that the axial adjustability of a part of the carrier elements (07) is disabled in an
active state of the holder (01).
9. Reel changer according to Claim 1, characterized in that in a passive state of the holder (01) at least a part of the carrier elements (07)
is arranged avoidably during the mounting of the material roll (24) compared to the
winding sleeve (26).
10. Reel changer according to Claim 1, characterized in that the holder (01) furthermore comprises a switching element (09), which allows a switching
of the at least one part of the carrier elements (07) between an active and a passive
state.
11. Reel changer according to Claim 10, characterized in that the switching element (09) is a switching ring (09), which is arranged on the main
body (14), the at least one part of the carrier elements (07) being switchable between
the active and the passive state by a twisting of the switching ring (09), while a
barrier wall restricts the axial movement of the at least one part of the carrier
elements (07) in the active state and an opening (11) releases the axial movement
of the at least one part of the carrier elements (07) in the passive state.
12. Reel changer according to Claim 8, characterized in that the movable carrier elements (07) are jointly switchable.
13. Reel changer according to Claim 1, characterized in that the support journal (03) has further carrier elements (08), and in that the further carrier elements (08) of the support journal (03) are of conical design.
1. Changeur de bobine avec une réception (01) pour la mise en place d'une bobine de matériau
(24) pourvue d'un manchon de bobinage (26), la réception (01) présentant un tourillon
porteur (03) et une pluralité d'éléments d'entraînement (06 ; 07), les éléments d'entraînement
(06 ; 07) étant disposés de manière à s'engager dans une face frontale (27) du manchon
de bobinage (26), caractérisé en ce que la pluralité des éléments d'entraînement (06 ; 07) s'engageant dans la face frontale
(27) du manchon de bobinage (26) est variable.
2. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins la position d'une partie des éléments d'entraînement (06 ; 07) est variable
par rapport au tourillon porteur (03).
3. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans un premier état de service, un premier manchon de bobinage (26) avec une première
caractéristique de matériau est disposé sur la réception (01) et une première pluralité
d'éléments d'entraînement (06 ; 07) est disposée en s'engageant dans la face frontale
(27) du premier manchon de bobinage (26), et dans un deuxième état de service, un
deuxième manchon de bobinage (26) avec une deuxième caractéristique de matériau distincte
de la première caractéristique de matériau est disposé sur la réception (01), et une
deuxième pluralité d'éléments d'entraînement (06 ; 07) distincte de la première pluralité
d'éléments d'entraînement (06 ; 07) est disposée en s'engageant dans la face frontale
(27) du deuxième manchon de bobinage (26).
4. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que la réception (01) comprend une bague coulissante (10) avec une surface d'appui de
manchon (04).
5. Changeur de bobine selon la revendication 4, caractérisé en ce que les éléments d'entraînement (06 ; 07) dépassant de la surface d'appui de manchon
(04) au moins lorsque la bague coulissante (10) est repoussée sont disposés dans la
réception (01).
6. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'entraînement (06 ; 07) s'engagent frontalement dans le manchon de
bobinage (26) par correspondance de forme et par force pour la transmission de couple
lors du montage d'une bobine de matériau (24) dans la direction axiale.
7. Changeur de bobine selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'au moins un des éléments d'entraînement (07) est au moins partiellement insérable
dans la surface d'appui de manchon (04).
8. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moins une partie des éléments d'entraînement (07) sont montés de manière axialement
coulissante dans un corps de base (14), et en ce que dans un état d'activation de la réception (01), le réglage axial d'une partie des
éléments d'entraînement (07) est bloqué.
9. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que dans un état de passivation de la réception (01), au moins une partie des éléments
d'entraînement (07) est disposée de manière à être déportée par rapport au manchon
de bobinage (26) pendant le montage de la bobine de matériau (24).
10. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que la réception (01) comprend en outre un élément de commutation (09) permettant de
commuter la ou les parties des éléments d'entraînement (07) entre un état d'activation
et un état de passivation.
11. Changeur de bobine selon la revendication 10, caractérisé en ce que l'élément de commutation (09) est une bague de commande (09) disposée sur le corps
de base (14), une rotation de la bague de commande (09) permettant de commuter la
ou les parties des éléments d'entraînement (07) entre l'état d'activation et l'état
de passivation, une paroi de blocage limitant le déplacement axial de la ou des parties
des éléments d'entraînement (07) en état d'activation, et une ouverture (11) permettant
le déplacement axial de la ou des parties des éléments d'entraînement (07) en état
de passivation.
12. Changeur de bobine selon la revendication 8, caractérisé en ce que les éléments d'entraînement mobiles (07) sont commutables ensemble.
13. Changeur de bobine selon la revendication 1, caractérisé en ce que le tourillon porteur (03) a d'autres éléments d'entraînement (08), et en ce que les autres éléments d'entraînement (08) du tourillon porteur (03) sont réalisés en
forme de cône.
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