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(11) |
EP 2 286 064 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.02.2012 Patentblatt 2012/07 |
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Anmeldetag: 21.04.2009 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/IB2009/051635 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2009/130667 (29.10.2009 Gazette 2009/44) |
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| (54) |
KETTENFÜHRUNG FÜR EINE ANTRIEBSKETTE EINER BERGBAUMASCHINE
CHAIN GUIDE FOR A DRIVING CHAIN OF A MINING MACHINE
GUIDAGE DE CHAÎNE POUR LA CHAÎNE D'ENTRAÎNEMENT D'UN OUTIL MINIER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
22.04.2008 DE 202008005609 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2011 Patentblatt 2011/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Bucyrus Europe GmbH |
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44534 Lünen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLABISCH, Adam
44319 Dortmund (DE)
- HESSE, Norbert
44795 Bochum (DE)
- SIEPENKORT, Gerhard
44534 Lünen (DE)
- DUHNKE, Klaus
59368 Werne (DE)
- BETTERMANN, Diedrich
59427 Unna (DE)
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| (74) |
Vertreter: Althaus, Arndt et al |
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Patentanwälte,
Buschhoff Hennicke Althaus
Postfach 19 04 08 50501 Köln 50501 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 1 583 784 DE-A1- 3 017 353 DE-A1- 19 537 414 GB-A- 752 038
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DE-A1- 2 504 696 DE-A1- 3 927 892 DE-C- 849 082 US-A1- 2005 056 527
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kettenführung für eine Antriebskette einer Bergbaumaschine,
insbesondere für eine Hobelkette zum Bewegen eines Gewinnungshobels, mit an Endbereichen
der Bergbaumaschine vorgesehenen oder anordbaren Antriebs- und/oder Umlenkstationen
mit Antriebs- oder Umlenkkettenrädern für die Antriebskette und mit mindestens einem
in räumlicher Nähe zu den Kettenrädern an der Antriebs- und/oder Umlenkstation angeordneten,
quer zur Bewegungsrichtung der Kette gegen deren Last- und/oder Lostrum anstellbaren
bzw. im Betriebseinsatz angestellten Kettenführungselement gemäß Oberbegriff von Patentanspruch
1.
[0002] Es ist eine Kettenführungsanordnung an einer Bergbaumaschine bekannt (
DE 20 2004 000 924 U) bei der ein Kettenführungselement von einem eine Druckfläche aufweisenden Niederhalter
gebildet wird, der in eine Aufnahmetasche im Bereich der Kettenführung dadurch einsetzbar
ist, dass er mit einer einseitig offenen Bolzenaufnahme auf einen im Bereich der Aufnahmetasche
angeordneten Scharnierbolzen aufgesetzt und dann um diesen nach unten in die Tasche
hinein verschwenkt wird, bis seine untere Druckfläche gegen die Antriebskette drückt
und er in dieser Lage mit einer Verriegelungsanordnung verriegelt werden kann. Der
Austausch des Niederhalters mit der daran angeordneten Druckfläche und Austausch gegen
ein neues, entsprechend ausgebildetes Kettenführungselement ist in kurzer Zeit möglich,
womit Stillstandszeiten bei Verschleiß der Druckfläche des Niederhalters minimiert
werden können. Gleichwohl unterliegen die bekannten Kettenführungselemente, an denen
die Antriebskette mit nicht unbeträchtlicher Andruckkraft und Geschwindigkeit vorbeibewegt
wird, einem hohen Verschleiß, so dass ihr Austausch innerhalb verhältnismäßig kurzer
Zeitabstände erforderlich ist, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Bergbaumaschine
sicherzustellen.
[0003] Eine Kettenführung gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 ist aus der
DE 30 17 353 A1 bekannt. Die Rollen des Kettenführungselementes sind in bankrechten Längsnuten an
Lagerböcken gelagert, die hierzu jeweils einen abbaustoßseitigen und einen versatzseitigen
Schenkel aufweisen. Die Rollenböcke sind in einem der Führungsschiene stirnseitig
vorgeordneten Gehäuse angeordnet, das Seitenwände sowie eine Deckplatte aufweist.
Im Gehäuse sind die Lagerböcke mit Hilfe von Schrauben befestigt, welche die Seitenwände
und die Lagerböcke durchfassen. Eine Zentrierung der Lagerböcke erfolgt mittels Zentrierungszapfen.
[0004] Aus der
DE 195 37 414 A1 ist ein Hobelantrieb mit Druckrollenabstreifer bekannt, bei welchem die Druckrollen
zwischen den beiden Kettensträngen positioniert sind. Die Druckrollen sind daher in
kurzer Distanz zum Kettenrad positioniert und dienen dazu, das jeweilige Kettenglied
der Kette frühzeitig aus dem Verbund mit den Kettenradzähnen des Antriebskettenrades
zu lösen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und eine Kettenführung
der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen geringen Verschleiß im Bereich des
Kettenführungselements und eine schnelle Montage und Demontage des Kettenführungselementes
ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird mit der in Anspruch 1 angegebenen Erfindung gelöst. Das Kettenführungselement
weist mindestens eine gegen die Kettenglieder der Antriebskette angestellte bzw. anstellbare
Druckrolle auf.
[0007] Durch Verwendung einer Druckrolle am Kettenführungselement wird ein gleitender Kontakt
zwischen diesem und der Antriebskette zumindest weitgehend unterbunden, denn die Andruckrolle
dreht sich mit derselben Umfangsgeschwindigkeit wie der
Durchlaufgeschwindigkeit der Kette, gegen die sie zu deren Führung drückt. Selbst
wenn Kohlenstaub oder anderes, ggf. auch abrasives Material zwischen Kette und Druckrolle
gelangt, ist der hierdurch bewirkte Verschleiß der Druckrollenlaufbahn, die in bevorzugter
Ausgestaltung der Erfindung an die von den Kettengliedern definierte Hüllfläche angepasst
sein kann, nur gering, weswegen ein Austausch des im Wesentlichen von der Druckrolle
gebildeten Kettenführungselements erst nach deutlich längerer Einsatzzeit erforderlich
wird, als dies bei den bisher verwendeten Kettenführungselementen der Fall war.
[0008] Die Druckrolle ist vorzugsweise an einer Rollenachse drehbar gelagert und gemeinsam
mit dieser austauschbar. Die Rollenachse wird also dann in Baueinheit mit der daran
drehbar gelagerten Druckrolle ausgebaut und gegen ein entsprechendes Neuteil ausgetauscht,
womit die Stillstandszeiten der Bergbaumaschine auf ein Minimum beschränkt sind. Die
Druckrolle kann besonders vorteilhaft an einem im Einlaufbereich der Antriebs- und/oder
Umlenkstation auswechselbar einsetzbaren oder eingesetzten Vorsatzstück angeordnet
bzw. gelagert sein. Bei dieser konstruktiv besonders vorteilhafte Ausgestaltung ist
mithin die Druckrolle an einem in einer Aufnahmetasche auswechselbar einsetzbaren
Vorsatzstück angeordnet, das dann auch noch weitere Bauelemente der Kettenführung
enthalten kann, wie beispielsweise eine an sich bekannte Sperrklinke für die Kette,
welche beim Austausch der Antriebs- oder Umlenkkettenräder der Antriebs- oder Umlenkstationen
zum Einsatz kommt, um die Kette bei solchen Wartungsarbeiten gespannt zu halten.
[0009] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung kann die Rollenachse der Druckrolle an einem
oder mehreren Lagerböcken abgestützt sein, die in einer Aufnahmetasche vorzugsweise
auswechselbar montiert sind. Hierbei können vorzugsweise beiderseits der Rolle jeweils
ein untere Lagerbock und ein oberer Lagerbock vorgesehen werden. Weiter vorzugsweise
können bei dieser Ausgestaltung die Lagerböcke mittels eines vorzugsweise klappbaren
Deckels in der Aufnahmetasche gegen Lösen gesichert sein. Alternativ können die Lagerböcke
mittels wenigstens eines Schieberiegels in der Aufnahmetasche gegen Lösen gesichert
sein. Bei dieser Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, wenn ein oberer Lagerbock
mit Schiebeführungen für Schieberiegel versehen ist. Die Schiebeführungen können insbesondere
aus hakenartigen Leisten bestehen, die einen oder vorzugsweise zwei relativ zueinander
verschiebbare Schieberiegel vertikal fixieren und zugleich horizontal beweglich führen.
Weiter vorzugsweise können dabei oberhalb der Aufnahmetasche Halteblöcke mit einander
zugewandt liegenden Riegeltaschen montiert sein, und/oder die Schieberiegel weisen
Riegelnasen auf, die im Riegelzustand in die Riegeltaschen einfassen, um den oberen
Lagerbock im Riegelzustand der Schieberiegel gegen Lösen zu sichern.
[0010] Bei der insbesondere bevorzugten Ausgestaltung mit formschlüssiger Riegelsicherung
für die Lagerböcke ist ein Paar von Schieberiegeln vorgesehen, wobei jeder Schieberiegel
eine u-förmige Basis mit 3 Schenkeln aufweist, von denen ein Randschenkel und ein
Zwischenschenkel an voneinander abgewandt liegenden Außenseiten mit Führungsleisten
zum formschlüssigen Einfassen in Schiebeführungen versehen ist, und von denen der
zweite Randschenkel eine Durchgriffsbohrung für eine Sicherungsschraube aufweist.
Eine untere Achsaufnahme für die Rollenachse kann unmittelbar am Boden der Ausnehmung
angeordnet sein und vorzugsweise fest am Vorsatzstück ausgebildet oder befestigt sein.
[0011] Insbesondere wenn es gilt, besonders lange und/oder schwere Ketten mit einem erfindungsgemäßen
Kettenführungselement zu führen und unter Spannung zu halten, kann eine Konstruktion
vorteilhaft sein, die mehrere in Durchlaufrichtung der Kette hintereinander angeordnete,
gegen die Kette angestellte Druckrollen aufweist, wodurch die erforderliche, hohe
Andruckkraft auf mehrere Rollen verteilt und die Flächenpressungen zwischen Kette
und Lauffläche der Druckrollen niedrig gehalten oder vermindert werden kann. Die Druckrolle
kann unter Wirkung mindestens eines Federelements und/oder eines Stoßdämpfers gegen
die Kette angestellt sein, womit ein Ausweichen der Kette in einer Richtung quer zu
ihrer Durchlaufrichtung beispielsweise bei stoßartig auftretenden Belastungen ermöglicht
wird, ohne dass sich jedoch die Druckrolle von der Kette auch nur zeitweise abhebt
und hierdurch, wenn auch nur kurzfristig, ihrer Führungsfunktion nicht mehr nachkommen
kann.
[0012] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und der Zeichnung, worin bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von schematischen
Beispielen näher erläutert werden. Es zeigt:
[0013] Fig. 1 eine Kettenführung für eine Antriebskette eines Kohlenhobels im Längsschnitt;
[0014] Fig. 2 eine Kettenführung nach Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung von schräg oben,
teilweise im Schnitt;
[0015] Fig. 3 die bei der Kettenführung nach Fig. 1 und 2 zum Einsatz kommende Druckrolle im Schnitt;
[0016] Fig. 4 ein bei der Kettenführung nach Fig. 1 und 2 einsetzbares Vorsatzstück mit darin aufgenommener
Druckrolle in perspektivischer Darstellung gemäß einer ersten Ausführungsvariante;
[0017] Fig. 5 ein bei der Kettenführung nach Fig. 1 und 2 einsetzbares Vorsatzstück mit darin aufgenommener
Druckrolle in perspektivischer Explosionsdarstellung gemäß einer zweiten Ausführungsvariante;
[0018] Fig. 6 einen Längsschnitt durch das Vorsatzstück gemäß Fig. 5 im Montagezustand der Druckrolle;
und
[0019] Fig. 7 perspektivisch eine Detailansicht des Schieberiegelpaares.
[0020] Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anordnung zeigt einen Kratzerkettenförderer
an einem seiner Endbereiche, der in an sich bekannter Weise mit einer Hobelführung
für einen Kohlegewinnungshobel versehen ist. Der (nicht dargestellte) Hobel wird mit
Hilfe einer Antriebskette 11 angetrieben, die in einem unterhalb der Förderebene liegenden
Kettenkasten 10 aufgenommen ist.
[0021] Hierzu weist die Anordnung einen ersten Kettenkanal 13 für das Lasttrum 14 der Antriebskette
und einen zweiten Kettenkanal 15 auf, durch den das Leertrum 16 der Antriebskette
läuft. An den Endbereichen der Kettenkanäle 13, 15 befindet sich eine Antriebsstation
17 mit einem Antriebskettenrad 18, das von der Antriebskette 11 umschlungen wird und
mit dem die Kette durch die Kettenkanäle in bekannter Weise gezogen wird. Im Übergangsbereich
19 zwischen dem zweiten Kettenkanal 15 und der Antriebsstation 17 ist eine Kettenführung
20 mit einem das Leertrum der Kette nach unten drückenden und hierdurch aus dem Kettenkanal
für das Leertrum zum Antriebskettenrad 18 hin umlenkenden Kettenführungselement 21
angeordnet, das eine Druckrolle 22 aufweist bzw. im Wesentlichen aus einer solchen
besteht, die mit ihrer Laufbahn 23 von oben gegen die Antriebskette 11 drückt und
die Kette hierdurch zum Antriebszahnrad hin umlenkt und unter Spannung hält.
[0022] Die Kettenführung 20, die aus einem in eine Lücke 24 oberhalb des Kettenkanals 15
am Übergangsbereich 19 der Bergbaumaschine auswechselbar montierten Vorsatzstück 25
besteht, ist in den Figuren 3 und 4 in einer ersten Ausführungsform näher dargestellt.
Man erkennt, dass das Vorsatzstück 25 aus einem Gehäuse mit zwei Seitenwänden 26 und
einer rückwärtigen Stirnwand 27 besteht, wobei die beiden Seitenwände 26 mit nach
oben offenen Aussparungen als Aufnahmetaschen 40 für Lagerböcke 28, 28A versehen sind,
die eine Rollenachse 29 für die Druckrolle 22 drehfest aufnehmen. Die Aufnahmetasche
40 wird rückwärtig von der Stirnwand 27 und nach unten und vorderseitig von der jeweiligen
Seitenwand 26 begrenzt. Beide Lagerböcke 28, 28A sind kongruent zur Umfangswandung
der Aufnahmetasche 40 ausgebildet und formschlüssig in dieser aufgenommen. Der untere
Lagerbock 28 kann ggf. auch fest in der Aufnahmetasche verankert sein und hierzu z.B.
eingeschweißt sein. Der obere Lagerbock 28A kann, nachdem die Muttern 41 von den beiden
vertikal stehenden und im unteren Lagerbock 28 oder in der Seitenwand 26 verankerten
Gewindestäben 42 gelöst wurden, nach oben entnommen werden, wodurch die Rollenachse
29 freiliegt und dann zusammen mit der Druckrolle 22 auch aus dem unteren Lagerbock
28 entnommen und gegen eine andere Druckrolle 22 nebst Rollenachse 29 ausgewechselt
werden kann.
[0023] Die Druckrolle 22 ist auf der Rollenachse 29 mit zwei Kegelrollenlagern 30 in O-Anordnung
drehbar gelagert und gegen den Eintritt von Kohlenstaub oder anderen Verunreinigungen
mit seitlichen Dichtdeckeln 31 versehen. Man erkennt insbesondere in Fig. 3, dass
die Laufbahn 23 der Druckrolle 22 eine konkave, an die von den Kettengliedern 33 definierte
Hüllfläche 34 angepasste Form aufweist, so dass die Druckrolle bei ihrer Wirkung auf
die Kette diese nicht nur unter Spannung hält und umlenkt, sondern gleichzeitig auch
ein seitliches Verlaufen der Kette unterbindet.
[0024] Im Betrieb ist die im Vorsatzstück 25 bzw. in der Aufnahmetasche 24 aufgenommene
Druckrolle 22 oben von einem klappbar angeordneten Deckel 35 abgedeckt, der einen
Zutritt von Kohlenstaub oder Gesteinsbrocken zu der Rolle weitestgehend unterbindet,
nach seinem Öffnen aber einen leichten Zugang zur Druckrolle 22 schafft und es damit
ermöglicht, Staub und andere Verunreinigungen, die sich doch im Bereich der Druckrolle
und/oder in der Aufnahmetasche im Vorsatzstück festgesetzt haben, mit einfachen Mitteln
wieder zu entfernen. Wenn sich bei einer solchen Inspektion herausstellen sollte,
dass die Wirkungsweise der Rolle durch Verschleiß nicht mehr zuverlässig gewährleistet
ist, kann diese schnell und einfach ausgetauscht werden, indem der einseitig an der
Scharnierachse 45 gelagerte Deckel 35 aufgeschwenkt wird und dann, wie oben beschrieben,
die Lagerböcke 28, 28A geöffnet und die Druckrolle 22 gemeinsam mit ihrer Rollenachse
29 herausgehoben und gegen eine neue Rolle mit Rollenachse ausgetauscht wird. Wenn
sowohl der untere Lagerbock 28 als auch der obere Lagerbock 28A lose, d.h. hier noch
oben entnehmbar in der Aufnahmetasche 40 sitzen, kann der Deckel 35 zugleich das Sicherungselement
bilden, welches die Lagerböcke 28, 28A nach unten in die Aufnahmetasche 40 drückt
gegen Lösen sichert. Der Deckel 35 kann aber auch nur den oberen Lagerbock 28A in
der Schließlage halten.
[0025] Die Figuren 5 und 6 zeigen eine alternative Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Kettenführung 120, die wiederum im Wesentlichen aus einem Vorsatzstück 125 besteht,
welches über die hier hintere, als Lagerplatte mit leistenförmigen Kanten ausgeführte
Seitenwand 126 an einer zur Aufnahme der Lagerplatte ausgebildeten Bracke einer Antriebsstation
einer Hobelanlage befestigt werden kann. Im gezeigten Ausführungsbeispiel des Vorsatzstück
125 ist die vordere, nur in Fig. 6 gezeigte Seitenwand 126 über ein Kippscharnier
160 an einem Holm oder einer Seitenbracke der Antriebsstation befestigbar, wodurch,
sofern die Haltehaken für die hintere Seitenwand 126 gelöst sind, das gesamte Vorsatzstück
125 verschwenkt werden kann, um beispielsweise Reparaturarbeiten an einem parallel
zu der Hobelanlage verlegten Kettenkratzförderer durchführen zu können. Wie beim vorherigen
Ausführungsbeispiel ist auch beim Vorsatzstück 125 eine Sperrklinke 161 schwenkbar
zwischen den beiden Seitenwänden 126 angelenkt, um für Reparaturfälle bei abgenommenen
bzw. hochgeschwenktem Schließdeckel 162 den Kettenstrang der Hobelkette festsetzen
zu können. In der linken Hälfte des Vorsatzstücks 125 ist wiederum eine Aufnahmetasche
140 ausgebildet, in welcher eine drehbar an einer Lagerachse 129 gelagerte, das eigentliche
Kettenführungselement 121 bildende Druckrolle 122 auswechselbar befestigt werden kann,
wobei die Druckrolle 122 gegen eine in den Fig. 5 und 6 nicht gezeigte Hobelkette
anstellbar bzw. mit ihrer Laufbahn, wie weiter oben bereits beschrieben, angedrückt
werden kann. Die Hobelkette durchläuft im Betriebszustand eine Kanalöffnung 151 in
der hier vorderen Stirnwand 127 sowie eine Kanalöffnung 152 in der hier hinteren Stirnwand
127A. An die vordere Kanalöffnung 151 schließt im Montagezustand des Vorsatzstücks
125 an der Antriebsstation der obere Kettenführungskanal für die Hobelkette an, während
die Hobelkette hinter der hinteren Kanalöffnung 152 in das Antriebs- oder Umkehrrad
für die Hobelkette einläuft. Mit der Druckrolle 122 kann die Hobelkette zwischen beiden
Kanalöffnungen 151, 152 nach unten vorgespannt werden, wodurch ein optimaler und verschleißarmer
Einlauf des oberen Kettenstrangs der Hobelkette in das Hobelkettenrad (nicht gezeigt)
erreicht ermöglicht wird, ohne dass die Hobelkette in Kontakt beispielsweise mit den
Rändern der hinteren Kanalöffnung 152 kommt. Wie beim vorherigen Ausführungsbeispiel
sind auch hier Druckrolle 122 und Rollenachse 129 als Baueinheit ausgeführt, weswegen
die gesamte Druckrolle 122 problemlos und schnell gegen eine andere Druckrolle ausgetauscht
werden kann, falls Verschleiß an der Hüllkurve der Druckrolle 122 oder deren Lagerung
aufgetreten ist.
[0026] Um einen möglichst einfachen Austausch der Druckrolle 122 samt Rollenachse 129 zu
ermöglichen und gleichzeitig eine stabile und sichere Arretierung der Rollenachse
129 selbst bei überproportional hohen Vertikalkräften auf die Druckrolle 122 zu erreichen,
wird die Rollenachse 129 mit ihren beiden seitlich über die Druckrolle 122 hinausragenden
Achsstummeln 129A in Achsaufnahmen 155 drehfest eingelegt, wobei die untere Achsaufnahme
155 unmittelbar an einem Wandabschnitt 126A der hier vorderen Seitenwand 126 und die
hintere untere Achsaufnahme an einem hinteren Wandabschnitt in der hinteren Seitenwand
126 ausgebildet ist. Die Achsaufnahme 155 kann hierbei entweder aus einer entsprechend
angeformten Aussparung im Wandabschnitt 126A bestehen oder aber, wie in Fig. 5 gezeigt,
innerhalb eines Ringsegments 156 ausgebildet sein, welches am Wandabschnitt 126A angeschweißt
ist und im Reparaturfalle bei ausgeschlagener Achsaufnahme 155 auch ausgetauscht werden
könnte. Achsaufnahme 155 nebst Ringsegment 156 bilden beim Vorsatzstück 125 der Kettenführung
120 mithin einen unteren Lagerbock, der fest und einstückig am Vorsatzstück 125 ausgebildet
ist, während ausschließlich ein oberer, insgesamt mit Bezugszeichen 128 bezeichneter
Lagerbock demontierbar ist. Der obere Lagerbock 128 bildet zugleich den Deckel für
die Druckrolle 122 und der Lagerbock 128 weist zwei Seitenstege 171 mit hier rechteckförmigem
Querschnitt auf, die passgenau und formschlüssig in die entsprechend kongruent ausgebildeten
Aufnahmetaschen 140 in den Wandabschnitten 126A eingesetzt werden können. Beide Seitenstege
171 sind an ihrer Unterkante mit weiteren Ringsegmenten 176 versehen, die wie die
unteren Ringsegmente 156 an den Wandabschnitten 126A jeweils die eine Hälfte der Achsaufnahme,
hier mithin die obere Hälfte der Achsaufnahme 155 bilden und im Montagezustand den
Achsstummel 129A, der im gezeigten Ausführungsbeispiel einen unrunden, vorzugsweise
annähernd ovalen Querschnitt hat, drehfest zwischen beiden Ringsegmenten 156,176 aufnehmen.
[0027] Der als Deckel ausgebildete Lagerbock 128 ist mit einem die beiden Seitenstege 171
verbindenden Decksteg 172 versehen, oberhalb dessen zwei seitliche, annähernd L-förmige
Hakenleisten 173 angeschweißt sind, welche mit ihren hinterschnittenen Abschnitten
Schiebeführungen für zwei identisch zueinander ausgebildete Schieberiegel 190 bilden,
mit denen die Riegellage des oberen Lagerbocks 128 gesichert werden kann, um ein unbeabsichtigtes
Lösen des Lagerbocks 128 und insofern auch der Verlagerung der Rollenachse 129 der
Druckrolle 122 zu verhindern.
[0028] Es wird nun zuerst Bezug genommen auf die Fig. 7, in der die beiden identisch zueinander
ausgebildeten Schieberiegel 190, die als Paar von Schieberiegeln 190 zum Einsatz kommen,
gezeigt sind. Jeder Schieberiegel 190 hat einen im Wesentlichen U-förmigen Basiskörper
191 mit einem kurzen Randschenkel 192, einem längeren Randschenkel 193 sowie einem
Zwischenschenkel 194, der senkrecht zu beiden Randschenkeln 192, 193 verläuft. Sowohl
der Zwischenschenkel 194 als auch die Stirnfläche des längeren Randschenkels 193 sind
jeweils randseitig mit einer Stufe versehen, wodurch Führungsleisten 195 am Randschenkel
193 und 196 am Zwischenschenkel 194 gebildet werden, mit denen die Schieberiegel 190
jeweils formschlüssig an den die Schiebeführung bildenden Leisten (173, Fig. 5) vertikal
unbeweglich und horizontal beweglich geführt festgelegt werden können. Der jeweils
kürzere Randschenkel 192 ist derart dimensioniert, dass im Montagezustand die Führungsleiste
196 am Zwischenschenkel 194 und die wesentlich kürzere Führungsleiste 195 an der Stirnseite
des Randschenkels 193 planparallel zueinander liegen. Durch die U-förmige Ausgestaltung
taucht der jeweils kürzere Randschenkel 192 in den Zwischenraum 197 zwischen den beiden
Randschenkeln 192, 193 ein und durch Auseinanderschieben der beiden kürzeren Randschenkel
192 kann der Abstand zwischen den beiden längeren Randschenkeln 193 vermindert werden.
Nur in dieser, in den Fig. nicht dargestellten Position kann der obere Lagerbock (128,
Fig. 5) in der Aufnahmetasche montiert oder demontiert werden, um die Verlagerung
für die Rollenachse (129, Fig. 5) zu öffnen oder zu schließen. Zur Verriegelung das
Lagerbocks durch Formschluss sind die längeren Randschenkel 193 außenseitig mit Riegelnasen
198 versehen, deren Oberseiten sich keilförmig zu den freien Enden hin verjüngen und
die zur Verriegelung des Lagerbocks 128, wie Fig. 6 zeigt, in Riegeltaschen 165 einfassen,
die an Halteblöcken 166 ausgebildet sind, welche wiederum an den oberen Deckflächen
der beiden Stirnwände 127, 127A mit einander zugewandt liegenden Riegeltaschen 165
montiert sind.
[0029] Um selbst bei Vibrationen ein Lösen der Schieberiegel 190 voneinander und aus der
Riegellage zu verhindern und gleichzeitig eine möglichst hohe Klemmkraft aufbringen
zu können, ist jeweils der kürzere Randschenkel 192 mit einer Durchgriffsbohrung 199
versehen, die von einer Spannschraube 180 durchgriffen wird. Über die Spannschraube
180 kann der Abstand der beiden kürzeren Randschenkel 192 vermindert werden, wodurch
der Abstand der beiden außen liegenden, längeren Randschenkel 193 zunimmt und die
Riegelnasen 198 entsprechend tiefer in die Riegeltaschen 165 einfassen.
[0030] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele
beschränkt. So ist es beispielsweise möglich, mehrere Druckrollen in Durchlaufrichtung
der Kette hintereinander angeordnet vorzusehen, um der Kette über eine längere Strecke
eine Führung zu verschaffen, die weitgehend verschleißfrei arbeitet. Es ist auch möglich,
die Druckrolle unter Wirkung eines Federelementes und/oder eines Stoßdämpfers gegen
die Kette anzustellen, womit immer ein sicherer Kontakt zwischen Rolle und Kette auch
bei stoßartigen Belastungen der Antriebskette gewährleistet ist. Die Kettenführung
nach der Erfindung kann alternativ oder ergänzend auch am Lasttrum der Antriebskette
angreifen und natürlich eignet sie sich nicht nur für eine Hobelkette, sondern beispielsweise
auch für Antriebsketten von Kettenkratzerförderern. Die Lagerböcke können auch in
Aufnahmetaschen einsetzbar sein, die unmittelbar an den Seitenwangen der Antriebs-
oder Umkehrstationen ausgebildet sind.
1. Kettenführung für eine Antriebskette einer Bergbaumaschine, insbesondere für eine
Hobelkette an einem Gewinnungshobel, mit an Endbereichen der Bergbaumaschine anordbaren
Antriebs- und/oder Umlenkstationen mit Antriebs- oder Umlenkkettenrädern für die Antriebskette
(11) und mit mindestens einem, in räumlicher Nähe zu den Kettenrädern (18) an der
Antriebs- und/oder Umlenkstation angeordneten, quer zur Bewegungsrichtung der Kette
gegen deren Last- und/oder Lostrum anstellbaren Kettenführungselement (21; 121), das
mindestens eine gegen die Kettenglieder (33) der Antriebskette (11) anstellbare Druckrolle
(22; 122) aufweist, die an einer Rollenachse (29; 129) drehbar gelagert und gemeinsam
mit dieser austauschbar ist, wobei die Rollenachse (29; 129) der Druckrolle (22; 122)
an Lagerböcken (28, 28A; 128) abgestützt ist, die in einer Aufnahmetasche (40; 140)
montiert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke (128) mittels wenigstens eines Schieberiegels (190) in der Aufnahmetasche
(140) gegen Lösen gesichert sind.
2. Kettenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrolle (22; 122) eine an die von den Kettengliedern (33) definierte Hüllfläche
(34) angepasste Laufbahn (23) aufweist.
3. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrolle (22; 122) an einem im Einlaufbereich (19) der Antriebs- und/oder Umlenkstation
(17) auswechselbar einsetzbaren oder eingesetzten Vorsatzstück (25; 125) angeordnet
ist.
4. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke (28, 28A; 128) auswechselbar in der Aufnahmetasche (40; 140) montiert
sind.
5. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerböcke (28, 28A) mittels eines vorzugsweise klappbaren Deckels (35) in der
Aufnahmetasche (40) gegen Lösen gesichert sind.
6. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein oberer Lagerbock (128) mit Schiebeführungen (173) für Schieberiegel (190) versehen
ist.
7. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Aufnahmetasche (140) Halteblöcke (166) mit einander zugewandt liegenden
Riegeltaschen (165) montiert sind, und dass die Schieberiegel (190) Riegelnasen (198)
aufweisen, die im Riegelzustand in die Riegeltaschen (165) einfassen, um den oberen
Lagerbock (128) in der Aufnahmetasche (140) gegen Lösen zu sichern.
8. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein Paar von Schieberiegeln (190), wobei jeder Schieberiegel (190) einen u-förmige
Basiskörper (191) mit 3 Schenkeln aufweist, von denen ein Randschenkel (193) und ein
Zwischenschenkel (194) an voneinander abgewandt liegenden Außenseiten mit Führungsleisten
(195, 196) zum formschlüssigen Einfassen in Schiebeführungen (173) versehen sind,
und von denen der zweite Randschenkel (192) eine Durchgriffsbohrung (199) für eine
Sicherungsschraube aufweist.
9. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine untere Achsaufnahme (155) für die Rollenachse (129) am Boden der Aufnahmetasche
(140) angeordnet ist und vorzugsweise fest am Vorsatzstück (125) ausgebildet oder
befestigt ist.
10. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch mehrere in Durchlaufrichtung der Kette hintereinander angeordnete, gegen die Kette
(11) anstellbare oder angestellte Druckrollen.
11. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrolle (22) unter Wirkung mindestens eines Federelements gegen die Kette
angestellt ist.
12. Kettenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckrolle unter Wirkung mindestens eines Stoßdämpfers gegen die Kette angestellt
ist.
1. Chain guide for a driving chain of a mining machine, in par-ticular for a plow chain
on a winning plow, comprising driving and/or return stations arrangable on end regions
of the mining machine and having driving or return sprockets for the driving chain
(11), and comprising at least one chain guide element (21; 121) which is arranged
in spatial proximity to the sprockets (18) at the driving and/or return station and
adjustable transversely to the direction of movement of the chain against its load
strand and/or return strand, which chain guide element (21; 121) has at least one
pressure roller (22; 122) which is adjustable against the chain links (33) of the
driving chain (11) and which is rotatably mounted on a roller axle (29; 129) and is
exchangable together with the latter, whereas the roller axle (29; 129) of the pressure
roller (22; 122) is supported on bearing blocks (28, 28A; 128) which are fitted in
an accommodating pocket (40; 140), characterized in that the bearing blocks (128) are secured against release in the ac-commodating pocket
(140) by means of at least one sliding bolt (190).
2. Chain guide as claimed in claim 1, characterized in that the pressure roller (22; 122) has a track (23) adapted to the envelope surface (34)
defined by the chain links (33).
3. The chain guide as claimed in one of claims 1 or 2, characterized in that the pressure roller (22; 122) is arranged on an attachment (25; 125) which is interchangeably
insertable or is interchangeably inserted in the entry region (19) of the driving
and/or return station (17).
4. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 3, characterized in that the bearing blocks (28, 28A; 128) are fitted interchangeably in the accommodating
pocket (40; 140).
5. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 4, characterized in that the bearing blocks (28, 28A) are secured against release in the accommodating pocket
(40) by means of a preferably hinged lid (35).
6. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 5, characterized in that a top bearing block (128) is provided with sliding guides (173) for sliding bolts
(190) .
7. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 6, characterized in that retaining blocks (166) having locking pockets (165) which face one another are fitted
above the accommodating pocket (140), and in that the sliding bolts (190) have locking lugs (198) which engage in the locking pockets
(165) in the locking state in order to secure the top bearing block (128) against
release in the accommodating pocket (140).
8. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 7, characterized by a pair of sliding bolts (190), wherein each sliding bolt (190) has a U-shaped basic
body (191) having three legs, of which one marginal leg (193) and one intermediate
leg (194) are provided, on outer sides facing away from one another, with guide strips
(195, 196) for form-fitting engagement in sliding guides (173), and of which the second
marginal leg (192) has a through-hole (199) for a securing screw.
9. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 8, characterized in that a bottom axle receptacle (155) for the roller axle (129) is arranged at the bottom
of the accommodating pocket (140) and is preferably fixedly formed on or fastened
to the attachment (125).
10. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 9, characterized by a plurality of pressure rollers which are arranged one behind the other in the passage
direction of the chain and are adjustable or are adjusted against the chain (11).
11. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 10, characterized in that the pressure roller (22) is adjustet against the chain under the effect of at least
one spring element.
12. The chain guide as claimed in one of claims 1 to 11, characterized in that the pressure roller is adjusted against the chain under the effect of at least one
shock absorber.
1. Guidage de chaîne pour une chaîne d'entraînement d'une machine d'extraction de mines,
en particulier pour une chaîne de rabot sur un rabot de récupération, qui comporte
sur les zones terminales de la machine d'extraction de mines des stations d'entraînement
et/ou des stations de renvoi qui peuvent être agencées et avec des roues d'entraînement
ou des roues de renvoi pour la chaîne d'entraînement (11) et qui comporte au moins
un élément de guidage de chaîne (21 ; 121) qui est mis en place sur la station d'
entraînement et/ou sur la station de renvoi et qui peut être ajusté transversalement
par rapport à la direction de mouvement de la chaîne contre son brin de charge et/ou
son brin détendu et qui présente au moins un rouleau de pression (22 ; 122) qui peut
être ajusté contre les maillons de chaîne (33) de la chaîne d'entraînement (11) et
qui est monté sur un axe de rouleau (29 ; 129) avec faculté de rotation et qui peut
être remplacé conjointement avec celui-ci, dans lequel l'axe de rouleau (29 ; 129)
du rouleau de pression (22 ; 122) est soutenu sur des tasseaux de palier (28, 28A,
128) qui sont montés dans une poche de logement (40 ; 140), caractérisé en ce que les tasseaux de palier (128) sont assurés contre un desserrement au moyen d'au moins
un pêne coulissant (190) dans la poche de logement (140).
2. Guidage de chaîne selon la revendication 1, caractérisé en ce que le rouleau de pression (22 ; 122) présente une trajectoire de course (23) qui est
adaptée à une surface enveloppante (34) qui est définie par les maillons de chaîne
(33).
3. Guidage de chaîne selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que le rouleau de pression (22 ; 122) est agencé sur une pièce de boîtier (25 ; 125)
qui peut être mise en place ou qui est mise en place dans la zone d'introduction (19)
de la station d'entraînement et/ou de la station de renvoi (17) avec possibilité de
remplacement.
4. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les tasseaux de palier (28, 28A, 128) sont montés avec possibilité de remplacement
dans la poche de logement (40 ; 140).
5. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les tasseaux de palier (28, 28A) sont assurés contre un desserrement au moyen d'un
couvercle (35) qui peut être rabattu de préférence dans la poche de logement (40).
6. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un tasseau de palier supérieur (128) est muni de guidages coulissants (173) pour le
pêne coulissant (190).
7. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, au-dessus de la poche de logement (140), des tasseaux de maintien (166) et qui comportent
des poches de pêne (165) mises en place de manière à être tournées les unes vers les
autres sont montés et en ce que les pênes coulissants (190) présentent des tenons de pêne (198) qui viennent s'engager
jusque dans les poches de pêne (165) dans l'état de pêne afin d'assurer le tasseau
de palier supérieur (128) dans la poche de logement (140).
8. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par une paire de pênes coulissants (190), dans lequel chacun des pênes coulissants (190)
présente un corps de base en forme de «U» (191) avec 3 montants, parmi lesquels un
montant de bordure (193) et un montant intermédiaire (194) sont munis sur des côtés
extérieurs qui se trouvent dans l'état détourné l'un de l'autre de listeaux de guidage
(195, 196) pour la saisie par coopération de formes jusque dans les guidages coulissants
(173) et est caractérisé en ce que le second montant de bordure (192) présente un perçage traversant (199) pour une
vis de sécurité.
9. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un logement inférieur d'axe (155) pour l'axe de rouleau (129) est agencé sur le fond
de la poche de logement (140) et est réalisé ou fixé de préférence fermement sur la
pièce de boîtier (125).
10. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé par plusieurs rouleaux de pression qui sont ajustés ou mis en place ou agencés les uns
derrière les autres contre la chaîne (11) dans la direction de passage de la chaîne.
11. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le rouleau de pression (22) est ajusté sous l'action d'au moins un élément à ressort
contre la chaîne.
12. Guidage de chaîne selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le rouleau de pression est ajusté sous l'action d'au moins un amortisseur de choc
contre la chaîne.
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