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EP 2 287 409 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.04.2016 Patentblatt 2016/16 |
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Anmeldetag: 03.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sanitärer Wasserauslauf mit verschwenkbarer Strömungsführung
Sanitary water output with pivotable flow guide
Sortie d'eau sanitaire dotée d'un guidage d'écoulement pivotant
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
04.03.2005 DE 102005010550
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2011 Patentblatt 2011/08 |
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Anmeldenummer der früheren Anmeldung nach Art. 76 EPÜ: |
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06723189.4 / 1817466 |
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Patentinhaber: Neoperl GmbH |
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79379 Müllheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Lacher, Wolf-Dieter
79379 Müllheim (DE)
- Denzler, Oliver
4103 Bottmingen (CH)
- Stein, Alexander
79241 Ihringen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kunst, Manuel Nikolaus Johannes et al |
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Patent- und Rechtsanwaltssozietät
Maucher, Börjes & Kollegen
Urachstrasse 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-98/16694 DE-A1- 1 658 154 DE-A1- 10 162 662
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WO-A2-2005/093174 DE-A1- 3 205 205
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen sanitären Wasserauslauf, der abströmseitig eine Strömungsführung
hat, welche Strömungsführung zumindest eine Lochplatte mit einer Anzahl von Auslauföffnungen
aufweist, die durch Strömungsführungswände umgrenzt sind, wobei der Wasserauslauf
eine kugelschichtförmige Gelenkhülse aufweist, die verschwenkbar in einer komplementär
geformten und am abströmseitigen Stirnendbereich des Wasserauslauf in einem Auslaufmundstück
vorgesehenen Gelenkpfanne angeordnet ist, wobei die Strömungsführung im Hülseninneren
der Gelenkhülse vorgesehen ist, wobei das Auslaufmundstück an einer sanitären wasserauslaufarmatur
abströmseitig montierbar ist, und wobei die Schwenkbewegung der Gelenkhülse in der
Gelenkpfanne durch einen Schwenkanschlag begrenzt ist, der auf der Zuströmseite der
Gelenkhülse angeordnet ist.
[0002] Am Wasserauslauf sanitärer Auslaufarmaturen ist meist ein Strahlregler vorgesehen,
der an der Wasserauslaufarmatur mittels eines Auslaufmundstückes befestigt ist und
einen homogenen, perlend-weichen Wasserstrahl formen soll. Dabei hat man auch bereits
Strahlregler geschaffen, die abströmseitig einen Strömungsgleichrichter haben, der
die im Strahlregler erzeugten Einzelstrahlen etwa koaxial zueinander ausrichten soll
und beispielsweise als Lochplatte oder als Gitter- bzw. Lamellenstruktur ausgestaltet
ist.
[0003] Häufig besteht das Problem, dass der in der Auslaufarmatur zufließende Wasserstrom
im Bereich des Wasserauslaufs in eine andere Richtung umzulenken ist. Man hat daher
auch Kugelgelenke geschaffen, die zwei gelenkig miteinander verbundene Gelenkabschnitte
aufweisen, von denen ein Gelenkabschnitt mit dem Wasserauslauf der Wasserauslaufarmatur
verbunden ist und von denen der andere Gelenkabschnitt den Strahlregler trägt. Mit
Hilfe eines solchen Kugelgelenkes kann der Wasserstrahl bei Bedarf auf den gewünschten
Bereich ausgerichtet werden. Derartige Kugelgelenke weisen jedoch eine vergleichsweise
große Längserstreckung auf und beanspruchen einen Platzbedarf, der nicht in jedem
Einsatzbereich zur Verfügung steht. Darüber hinaus verändern diese Kugelgelenke auch
das äußere Erscheinungsbild insbesondere bei ästhetisch anspruchsvollen Wasserauslaufarmaturen.
Die bei bekannten Kugelgelenken für die Bewegung erforderlichen außenliegenden Spalte
stellen auch hygienische Probleme dar, da sie nicht oder nur schwer zu reinigen sind.
[0004] So kennt man beispielsweise aus der
DE 12 90 498 B eine als Wannenfüllbatterie ausgestaltete Auslaufarnvatur, die im Bereich ihres Wasserauslaufs
ein Kugelgelenk trägt. Dieses Kugelgelenk weist ein an der Auslaufarmatur montierbares
Anschlussteil auf, das mit einem abströmseitigen Auslaufteil gelenkig verbunden ist.
Das Auslaufteil weist eine abströmseitige Aussparung auf, in der gegebenenfalls ein
handelsüblicher Strahlregler eingesetzt werden kann. Die aus
DE 12 90 498 B vorbekannte Auslaufarmatur weist die oben beschriebenen Nachteile eines Kugelgelenks
auf.
[0005] Aus der
DE 1 658 154 A1 kennt man bereits einen sanitären wasserauslauf der eingangs erwähnten Art, der an
seinem Auslaufende innenumfangsseitig ein Innengewinde trägt, in das ein Gewindering
einschraubbar ist, der an seinem Außenumfang ein komplementäres Außengewinde trägt.
Zwischen diesem Gewindering und einem im Wasserauslauf innenumfangsseitig vorstehenden
Ringflansch ist ein außenumfangsseitig kugelzonenförmiger Strömungsführungsring drehbar
gelagert, der an seiner Außenfläche durch einen im Auslaufrohr angeordneten Sitzring
abgedichtet ist. Durch Verdrehen des im Wasserauslauf vorgesehenen Strömungsführungsringes
kann der ausströmende Wasserstrahl ausgerichtet und beispielsweise auf die Mitte oder
den unteren Teil der Seitenwand des den wasserstrahl auffangenden Gefäßes ausgerichtet
werden, um anschließend den Strömungsführungsring in der gewählten Position durch
Festziehen des Gewinderinges zu fixieren. Der aus
DE 1 658 154 A1 vorbekannte Wasserauslauf erfordert jedoch eine speziell ausgestaltete Auslaufarmatur,
die nur mit einem erheblichen Aufwand herstellbar ist.
[0006] Aus der vorangemeldeten, aber nachveröffentlichten
WO 2005/093174 A2 kennt man bereits eine sanitäre Auslaufarmatur, an deren Wasserauslauf ein hülsenförmiges
Auslaufmundstück montierbar ist. Am Hülseninnenumfang des Auslaufmundstücks ist eine
bereichsweise kugelig ausgebildete Gelenkpfanne vorgesehen. In den Figuren 3 und 4
der
WO 2005/093174 A2 ist ein Ausführungsbeispiel der vorangemeldeten Auslaufarmatur dargestellt, die in
der Gelenkpfanne ihres Auslaufmundstücks einen Strahlbelüfter trägt, dessen Strahlreglergehäuse
an die kugelige Form der Gelenkpfanne formangepasst und als Kugelzone ausgebildet
ist, derart, dass dieser Strahlbelüfter in der Gelenkpfanne drehbar gelagert ist.
Ein solcher, speziell ausgestalteter Strahlregler erfordert nicht nur ein komplementär
ausgestaltetes Auslaufmundstück, sondern ist selbst nur in vergleichsweise kleinen
Stückzahlen und mit einem entsprechend hohen Aufwand herstellbar. In den Figuren 1
und 2 der
WO 2005/093174 A2 ist daher auch eine Auslaufarmatur mit einem Auslaufmundstück dargestellt, in dessen
innenumfangsseitiger Gelenkpfanne eine Gelenkkugel drehbar gelagert ist, welche von
einem zylindrischen Einsetzkanal durchdrungen ist, in den ein üblicher Strahlregler
eingesetzt werden kann. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch nachteilig, dass der
Strahlregler in einer kugelförmigen Gelenkkugel gehalten ist, die ihrerseits in der
kugligen Gelenkpfanne eines Auslaufmundstücks drehbar gelagert ist, und dass deshalb
das Auslaufmundstück einen dementsprechend großen Außen-durchmesser hat, der einen
speziellen und entsprechend großen Innendurchmesser am Wasserauslauf der sanitären
Auslaufarmatur erfordert.
[0007] Aus der
DE 32 05 205 A1 kennt man bereits eine sanitäre Auslaufarmatur mit einem Armaturenauslauf, der an
seinem freien abströmseitigen Endbereich eine Lagerfläche für eine Kugelgelenk-Kugel
trägt. Die Lagerfläche weist einen querverlaufenden Führungsschlitz auf, in den ein
in der Kugel axial abragender Führungszapfen verdrehsicher gelagert ist, so dass die
Kugelgelenk-Kugel nur in einer Ebene verschwenkt werden kann. Die Kugel ist auf der
Lagerfläche mittels einem Griffstück gehalten, welches an dem abströmseitigen Endbereich
des Armaturenauslaufs drehbar gelagert ist. Die Kugelgelenk-Kugel ist bei Drehung
des Griffstücks mittels einer zwischen dem Griff-stück und dem Auslaufendstück vorgesehenen
Steuerschlitz-Steuerzapfen-Führung im Griffstück relativ zu diesem derart verschwenkbar
gelagert, dass die
Auslaufrichtung des durch die hohle Kugelgelenk-Kugel geführten Wasser-stroms durch Drehen am Griffstück bei Bedarf geändert werden kann.
[0008] Diese bewegungsgetriebeartige Übersetzung einer vom Bediener aufgebrachten Drehbewegung
um die Rohrlängsachse in eine Schwenkbewegung des Kugelstücks um eine Achse senkrecht
zur Rohrlängsachse des Auslaufs stellt eine Bewegungsübersetzung dar, die eine aufwändig
herzustellende, verschleiß- und schmutzanfällige Kinematik erfordert. Als besonders
nachteilig ist auch der extreme Bearbeitungsaufwand der Bauteile und die Vielzahl
der erforderlichen Bauteile zu sehen. Zu dem erscheint der sehr große Platzbedarf
als nachteilig, der die Lösung der Aufgabe, nämlich verschwenken des Auslaufstrahls,
optisch nie in den Hintergrund treten lässt. Schließlich muss die vorbekannte Auslaufarmatur
speziell mit dem oben beschriebenen Armaturenauslauf ausgestaltet werden, so dass
der Armaturenauslauf nicht in Verbindung mit einer bereits vorhandenen Auslaufarmatur
verwendbar ist.
[0009] Aus der
DE 19 75 191 U kennt man bereits eine sanitäre Auslaufarmatur mit einem Armaturenauslauf, bei dem
in einer entsprechenden Ausformung seines Auslaufendes ein walzenförmiger Strahlregler
drehbar gelagert ist. Dieser walzenförmig Strahlregler besitzt einen freien Durchgang,
der quer zur Längsachse des walzenförmigen Strahlreglers angeordnet ist. Im freien
Durchgang des Strahlreglers sind Strahlführungsrippen vorgesehen, die den Durchgang
in einzelne Auslauföffnungen unterteilen. Mit Hilfe dieses vorbekannten Armaturenauslaufs
lässt sich die Strahlrichtung auch nach der Montage des Strahlreglers noch verstellen
und derart verändern, um beispielsweise eine Badewanne oder dergleichen Behälter möglichst
geräuscharm befüllen zu können. Da der walzenförmige Strahlregler aber nur in einer
Ebene drehbar im Armaturenauslauf gelagert ist, sind die Möglichkeiten zur Optimierung
der Strahlrichtung begrenzt.
[0010] Aus der
EP 1 596 014 A3 ist bereits eine sanitäre Auslaufarmatur mit einem Wasserauslauf vorbekannt, an dessen
vorderem Auslaufende ein über ein Schwenkgelenk verschwenkbar gelagerter Strahlregler
lösbar befestigt ist. Der Strahlregler ist dazu in einen Haltering einsetzbar, der
an seinem Außenumfang eine kugelschichtförmige Außenkontur hat und der in einer Gelenkpfanne
am Innenumfang eines Außenringes verschwenkbar gelagert ist, welcher Außenring mit
einem außen-umfangsseitig vorgesehenen Außengewinde in ein Innengewinde im Wasserauslauf
einschraubbar ist. Um den Strahlregler verschwenkbar am Wasserauslauf befestigen zu
können, sind bei der vorbekannten Auslaufarmatur gemäß
EP 1 596 014 A3 der Außenring sowie der darin verschwenkbare Haltering erforderlich; dabei erhöhen
Außenring und Haltering den Durchmesser im Bereich des verschwenkbaren Strahlreglers
derart, dass der vorbekannte Schwenkmechanismus den Außendurchmesser der Auslaufarmatur
nicht unwesentlich erhöht und das Erscheinungsbild einer solchen Auslaufarmatur eventuell
beeinflussen kann.
[0011] Es besteht daher die Aufgabe, einen sanitären wasserauslauf der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, der eine Umlenkung des Wasserstrahls erlaubt, ohne dass ein platzraubendes
und eventuell auch ästhetisch störendes Kugelgelenk erforderlich ist, wobei bei dem
auch nachträglich noch in Verbindung mit einer vorhandenen Auslaufarmatur verwendbaren
Wasserauslauf auf einfache Weise sichergestellt sein soll, dass die Gelenkhülse stets
den lichten Querschnitt der komplementär geformten Gelenkpfanne überdeckt und dass
das durchströmende Wasser vollständig durch die Strömungsführung läuft.
[0012] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Wasserauslauf der eingangs
erwähnten Art insbesondere darin, dass der Schwenkanschlag durch die Abströmseite
eines der Gelenkhülse vorgeschalteten Vorsatzsiebes oder Strahlreglers gebildet ist.
[0013] Der vorliegende Erfindungsgegenstand ist als sanitärer Wasserauslauf ausgebildet,
der abströmseitig eine Strömungsführung hat. Diese Strömungsführung weist zumindest
eine Lochplatte mit einer Anzahl von Auslauföffnungen auf, die durch Strömungsführungswände
umgrenzt sind. Der erfindungsgemäße Wasserauslauf weist eine kugelschichtförmige Gelenkhülse
auf, die in ihrem Hülseninneren die Strömungsführung trägt. Die Gelenkhülse ist verschwenkbar
in einer komplementär geformten Gelenkpfanne angeordnet, die am abströmseitigen Stirnendbereich
des wasserauslaufs in einem Auslaufmundstück vorgesehen ist. Dabei hat sich überraschend
gezeigt, dass eine derartige Strömungsführung in der Lage ist, das Wasser auch bei
einer vergleichsweise kurzen axialen Längserstreckung der Strömungsführung in Richtung
der Achslage der Strömungsführungswände umzulenken. Dabei kann auf platzraubende und
eventuell ästhetisch störende Ku-gelgelenke verzichtet werden. Da die Gelenkpfanne
in einem, an einer sanitären Wasserauslaufarmatur abströmseitig montierbaren Auslaufmundstück
vorgesehen ist, kann durch Anschrauben eines derartigen Bauteiles der Wasserauslauf
auch einer bereits vorhandenen Wasserauslaufarmatur derart verändert werden, dass
nun bei Bedarf ein Ausrichten des ausströmenden Wasserstrahls möglich ist, ohne dass
die Befestigung an der Armatur zum Ausrichten - eventuell mittels eines Werkzeuges
- gelöst und nach Justage des Wasserstrahls wieder befestigt werden muss. Durch Anschrauben
eines derartigen Auslaufmundstücks kann der Wasserauslauf auch einer bereits vorhandenen
Auslaufarmatur derart verändert werden, dass nun bei Bedarf ein Ausrichten des ausströmenden
Wasserstrahls möglich ist.
[0014] Um stets die ordnungsgemäße Funktion des erfindungsgemäßen Wasserauslaufs sicherzustellen,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Schwenkbewegung der Gelenkhülse in der Gelenkpfanne
durch einen Schwenkanschlag begrenzt ist, der auf der Zuströmseite der Gelenkhülse
angeordnet und durch die Abströmseite eines der Gelenkhülse vorgeschalteten Vorsatzsiebes
oder Strahlreglers gebildet ist. Dabei kann ein Vorsatzsieb vorgeschaltet sein, um
ein verstopfen der Strömungsführung durch die im Wasser eventuell mitgeführten Schmutzpartikel
zu vermeiden. Mit Hilfe eines Strahlreglers ist es möglich, das aus dem Wasserauslauf
ausströmende Wasser zu einem homogenen, perlend-weichen Wasserstrahl zu formen.
[0015] Um sicherzustellen, dass die Gelenkhülse stets den lichten Querschnitt der komplementär
geformten Gelenkpfanne überdeckt, und dass das durchströmende Wasser vollständig durch
die Strömungsführung läuft, wird die Schwenkbewegung der Gelenkhülse in der Gelenkpfanne
durch den Schwenkanschlag begrenzt. Die flache Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Wasserauslaufs wird noch dadurch begünstigt, dass der Schwenkanschlag erfindungsgemäß
auf der Zuströmseite der Gelenkhülse angeordnet und durch die Abströmseite des vorgeschalteten
Vorsatzsiebes oder Strahlreglers gebildet ist.
[0016] Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei der die Auslauföffnungen der zumindest einen
Lochplatte in der Strömungsführung einen kreisrunden lichten Auslaufquerschnitt haben.
Die Strömungsführungswände dieser kreisrunden Auslauföffnungen können vergleichsweise
dicht zueinander angeordnet werden und vermögen daher den Wasserstrahl praktisch über
seinen gesamten Strahlquerschnitt gut umzulenken.
[0017] Stattdessen kann es zweckmäßig sein, wenn die Auslauföffnungen der zumindest einen
Lochplatte der Strömungsführung einen mehreckigen lichten Auslaufquerschnitt haben.
[0018] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Auslauföffnungen
zumindest einer Lochplatte sechseckig bzw. wabenzellenartig ausgestaltet und wabenartig
zueinander angeordnet sind.
[0019] Um die Strömungsführung des erfindungsgemäßen wasserauslaufs von einer Schwenkposition
aus auf einfache Weise in seine ursprüngliche Null-Lage bringen zu können, ist es
vorteilhaft, wenn die Gelenkpfanne zumindest ein Rastmittel aufweist, das mit wenigstens
einem Gegenrastmittel zusammenwirkt und dass die Rast- und Gegenrastmittel in ihrer
Rastlage vorzugsweise eine Null-Schwenkstellung der Gelenkhülse definieren.
[0020] Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn die Gelenkpfanne eine umlaufende Rastnut aufweist,
die zumindest mit einem Rastvorsprung am Außenumfang der Gelenkhülse zusammenwirkt.
Dieser Rastvorsprung kann beispielsweise am Außenumfang der Gelenkhülse umlaufen.
[0021] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht jedoch vor, dass am Außenumfang
der Gelenkhülse eine geradzahlige Anzahl von Rastvorsprüngen vorgesehen ist, und dass
die Rastvorsprünge jeweils paarweise auf gegenüberliegenden Seiten einer durch den
Gelenkhülsen-Mittelpunkt verlaufenden Geraden vorgesehen sind. Bei dieser Ausführungsform
lässt sich die Null-Lage der Gelenkhülse auf einfache Weise finden, wenn die Rastvorsprünge
in die Rastnut einrasten. Der Rastwider-Stand lässt sich beim Verschwenken der Gelenkhülse
leicht überwinden, wobei die beim verschwenken in der Rastnut verbleibenden Rastvorsprünge
auf vorteilhafte Weise eine Dreh- oder Schwenkachse bilden.
[0022] Um die kugelschichtförmige Gelenkhülse in Strömungsrichtung in den durch die Gelenkpfanne
gebildeten Kalottensitz zu drücken, ist es vorteilhaft, wenn die Gelenkhülse mittels
der Rückstellkraft einer auf ihrer Zuströmseite angeordneten Federwendel oder Membranfeder
in der Gelenkpfanne gehalten oder beaufschlagt ist. Durch diese, auf die Gelenkhülse
einwirkende Rückstellkraft werden die Lauf- bzw. Reibungseigenschaften beim Verstellen
der Schwenklage der Gelenkhülse verbessert. Durch die entgegen der Federkraft wirkende
manuelle Umstellkraft ist es möglich, die Gelenkhülse derart freizustellen, dass der
Reibungswiderstand beim Verstellen minimal ist. Ohne eine derartige Rückstellkraft
besteht die Gefahr, dass die Gelenkhülse entgegen der Strömungsrichtung in die Gelenkpfanne
gedrückt wird, wodurch die Gelenkhülse in der Gelenkpfanne leicht verkanten und das
Verstellen der Gelenkhülse erschweren kann.
[0023] Möglich ist, dass die Rückstellkraft eine Federwendel oder eine Membranfeder ist,
welche die Gelenkhülse vorzugsweise auf ihrer zuströmseitigen Strömungsseite beaufschlagt.
[0024] Vorteilhaft ist es, wenn der Lochplatte und/oder Gitter- bzw. Lamellenstruktur der
Strömungsführung wenigstens ein Einsetz- oder Einbauteil vorgeschaltet ist, welches
als Strahlformsieb ausgebildet ist und/oder eine Rückstellkraft auf die Gelenkhülse
ausübt.
[0025] Ein solches Einsetz- oder Einbauteil, welches als Strahlformsieb ausgebildet ist,
vermag die Strahlqualität noch zusätzlich zu verbessern. Übt dieses Einsetz- oder
Einbauteil zusätzlich oder stattdessen eine Rückstellkraft auf die Gelenkhülse aus,
werden die Lauf- bzw. Reibungseigenschaften beim Verstellen der Schwenklage der Gelenkhülse
verbessert, ohne dass eine spezielle Rückstellfeder erforderlich wäre.
[0026] Die Gelenkhülse wird in der komplementär geformten Gelenkpfanne besonders sicher
und gut gehalten, wenn die Kugelschichtform der Gelenkhülse durch eine Kugelmittelebene
verläuft.
[0027] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines
erfindungsgemäßen Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen sowie der
Zeichnung. Die einzelnen Merkmale können hier für sich oder zu mehreren bei einer
Ausführungsform gemäß der Erfindung verwirklicht sein.
[0028] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen als Auslaufmundstück ausgestalteten Wasserauslauf, welches Auslaufmundstück
mit einem Innengewinde an dem Außengewinde einer sanitären Wasserauslaufarmatur befestigbar
ist, wobei im Auslaufmundstück ein Strahlregler mit vorgeschaltetem Vorsatzsieb gehalten
ist und wobei das Auslaufmundstück abströmseitig eine kalottenförmige Gelenkpfanne
hat, in der die Gelenkhülse verschwenkbar vorgesehen ist,
- Fig. 2
- die Strömungsführung eines mit Figur 1 vergleichbaren Auslaufmundstückes, wobei die
Strömungsführung hier eine Lochplatte mit kreissegmentförmig ausgestalteten Auslauföffnungen
oder Auslauflöchern aufweist,
- Fig. 3
- eine mit Figur 2 vergleichbare Strömungsführung, die hier jedoch Auslauflöcher oder
Auslauföffnungen mit einem viereckigen lichten Öffnungsquerschnitt hat,
- Fig. 4
- den in eine Rastnut der Gelenkpfanne eingreifenden Rastvorsprung der Gelenkhülse,
- Fig. 5
- die für ein Auslaufmundstück vorgesehene Gelenkhülse, die hier einen ringförmig umlaufenden
Rastvorsprung trägt, und
- Fig. 6
- eine mit Figur 5 vergleichbare Gelenkhülse, die jedoch eine geradzahlige Anzahl von,
auf gegenüberliegenden Seiten der Gelenkhülse paarweise einander zugeordneten Rastvorsprüngen
hat.
[0029] In den Figuren 1 bis 3 sind verschiedene Ausführungsformen eines sanitären Wasserauslaufs
1 dargestellt. Die hier dargestellten Wasserausläufe 1 weisen eine kugelschichtförmige
Gelenkhülse 2 auf, die kugelgelenkig verschwenkbar in einer Gelenkpfanne 3 angeordnet
ist.
[0030] Im Hülseninneren der Gelenkhülse 2 ist eine Strömungsführung 4 vorgesehen, die eine
Lochplatte 5 mit einer Anzahl von, durch Strömungsführungswände 6 umgrenzter Auslauföffnungen
7 hat.
[0031] Aufgrund der Kugelschichtform der Gelenkhülse 2 kann diese mit einer vergleichsweise
geringen Längserstreckung ausgestaltet werden. Dabei hat sich überraschend gezeigt,
dass eine derartige Strömungsführung in der Lage ist, das Wasser auch bei einer vergleichsweise
kurzen axialen Längserstreckung der Strömungsführung in Richtung der Achslage der
Strömungsführungswände umzulenken. Dabei kann auf platzraubende und eventuell ästhetisch
störende Kugelgelenke verzichtet werden.
[0032] Die Auslauflöcher der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Strömungsführungen 4 können
einen mehreckigen lichten Öffnungsquerschnitt aufweisen. Wie Figur 2 zeigt, können
die Auslauföffnungen aber auch durch radiale und konzentrisch umlaufende Strömungsführungswände
6 kreissegmentförmig ausgestaltet sein. Aus Figur 3 wird deutlich, dass die Auslauföffnungen
auch einen kreisrunden oder - wie hier - viereckigen lichten Öffnungsquerschnitt haben
können.
[0033] In Figur 1 ist ein Auslaufmundstück 9 dargestellt, das an einer üblichen sanitären
Wasserauslaufarmatur befestigt werden kann. In das Auslaufmundstück 9 ist ein Strahlregler
10 mit vorgeschaltetem Vorsatzsieb 11 einsetzbar, der einen homogenen, perlend-weichen
Wasserstrahl formen und hier zusätzlich auch belüften soll. Das Auslaufmundstück 9
weist an seinem abströmseitigen Stirnendbereich eine Gelenkpfanne 3 auf, in welcher
die die Strömungsführung 4 aufweisende Gelenkhülse 2 verschwenkbar oder verstellbar
gehalten ist. Dabei ist aus einem Vergleich der Figur 1 einerseits und der Figuren
2 und 3 andererseits erkennbar, dass am Außenumfang der Gelenkhülse 2 Einsenkungen
12 oder dergleichen Einformungen vorgesehen sind, die einen Luftzutritt zum Strahlregler
10 erlauben.
[0034] Aus den Figuren 4 bis 6 ist erkennbar, dass die Gelenkpfanne 3 zumindest ein Rastmittel
17 aufweist, das mit wenigstens einem Gegenrastmittel 18 am Außenumfang der Gelenkhülse
2 zusammenwirkt. Dabei legen Rast- und Gegenrastmittel 17, 18 in ihrer Rastlage beispielsweise
eine Null-Schwenkstellung der Gelenkhülse fest. Während die Gelenkpfanne 3 dazu hier
eine umlaufende Rastnut 17 hat, kann am Außenumfang der Gelenkhülse 2 der in Figur
15 näher dargestellte, ringförmig umlaufende Rastvorsprung 18 vorgesehen sein.
[0035] Wie aus Figur 6 erkennbar ist, ist aber möglich, dass am Außenumfang der Gelenkhülse
2 eine geradzahlige Anzahl von Rastvorsprüngen 18 vorgesehen ist, die jeweils paarweise
auf gegenüberliegenden Seiten einer durch den Gelenkhülsen-Mittelpunkt verlaufenden
Geraden vorgesehen sind.
[0036] Aus Figur 1 wird deutlich, dass die Schenkbewegung der Gelenkhülse 2 in der Gelenkpfanne
3 durch einen Schwenkanschlag begrenzt ist, der auf der Zuströmseite der Gelenkhülse
2 angeordnet ist. Dieser Schwenkanschlag wird hier durch die Abströmseite eines Vorsatzsiebes
oder eines Strahlreglers (vgl. Figur 1) gebildet.
[0037] Es ist in allen hier dargestellten Ausführungsformen möglich, die Abdichtung zwischen
der Gelenkhülse 2 und der hohlkalotten- oder hohl-konischen Gelenkpfanne 3 dadurch
zu verbessern, dass der Werkstoff der Gelenkpfanne 3 oder vorzugsweise der Werkstoff
der Gelenkhülse 2 aus einem wasseraufnehmenden und somit quellfähigen Material besteht.
Im Betriebsfall werden diese Bauteile stets feucht oder nass sein, so dass gegenüber
dem Montagefall ein Vorspannen insbesondere der elastisch ausgeprägten Dichtkante
am zuströmseitigen Umfangsrandbereich der Gelenkhülse 2 auftritt. Dies führt zu einer
über die gesamte Produktlebensdauer hin konstanten Vorspannung bei gleichzeitig einfacher
Montage. Je nach maßlicher Auslegung und der Größe der Quellung kann dies sogar zu
einer gewünschten Fixierung und Blockierung der Gelenkhülse 2 in der Gelenkpfanne
3 während des Betriebs führen.
1. Sanitärer Wasserauslauf (1), der abströmseitig eine Strömungsführung (4) hat, welche
Strömungsführung (4) zumindest eine Lochplatte (5) mit einer Anzahl von Auslauföffnungen
(7) aufweist, die durch Strömungsführungswände umgrenzt sind, wobei der wasserauslauf
(1) eine kugelschichtförmige Gelenkhülse (2) aufweist, die verschwenkbar in einer
komplementär geformten und am abströmseitigen Stirnendbereich des Wasserauslaufs in
einem Auslaufmundstück (9) vorgesehenen Gelenkpfanne (3) angeordnet ist, wobei die
Strömungsführung (4) in Hülseninneren der Gelenkhülse (2) vorgesehen ist, wobei das
Auslaufmundstück (9) an einer sanitären Wasserauslaufarmatur abströmseitig montierbar
ist, und wobei die Schwenkbewegung der Gelenkhülse (2) in der Gelenkpfanne (3) durch
einen Schwenkanschlag begrenzt ist, der auf der Zuströmseite der Gelenkhülse (2) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkanschlag durch die Abströmseite eines der Gelenkhülse (2) vorgeschalteten
Vorsatzsiebes (11) oder Strahlreglers (10) gebildet ist.
2. wasserauslauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslauföffnungen (7) der zumindest einen Lochplatte (5) der Strömungsführung
(4) einen kreisrunden Auslaufquerschnitt haben.
3. Wasserauslauf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslauföffnungen (7) der zumindest einen Lochplatte (5) der Strömungsführung
(4) einen mehreckigen lichten Auslaufquerschnitt haben.
4. wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkpfanne zumindest ein Rastmittel (17) aufweist, das mit wenigstens einem
Gegenrastmittel (18) am Außenumfang der Gelenkhülse (2) zusammenwirkt und dass die
Rast- und Gegenrastmittel (17, 18) in ihrer Rastlage eine Ausgangsstellung der Gelenkhülse
(2) definieren.
5. wasserauslauf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkpfanne (2) eine umlaufende Rastnut (17) als Rastmittel aufweist, die mit
zumindest einem als Gegenrastmittel vorgesehenen Rastvorsprung (18) am Außenumfang
der Gelenkhülse (2) zusammenwirkt.
6. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkhülse (2) mittels der Rückstellkraft einer auf ihrer Zuströmseite angeordneten
Federwendel (19) oder Membranfeder in der Gelenkpfanne gehalten oder beaufschlagt
ist.
7. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochplatte wenigstens ein in der Gelenkhülse (2) angeordnetes Strahlformsieb
(20) vorgeschaltet ist.
8. wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkhülse (2) in der Gelenkpfanne (3) in Umfangsrichtung drehbar gelagert ist.
9. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Gelenkhülse (2) abströmseitig eine beispielsweise als verdrehsteg (42) ausgestaltete
Handhabe vorsteht.
10. wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein zuströmseitiger Umfangsrandbereich der Gelenkhülse (2) unter Vorspannung dichtend
am Innenumfang der Gelenkpfanne (3) anliegt.
11. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Gelenkhülse (2) in der Gelenkpfanne (3) durch zwei, auf gegenüberliegenden
Seiten der Gelenkpfanne (3) oder der Gelenkhülse (2) vorstehende Schwenkzapfen (46)
festgelegt ist, die (46) in Längsnuten (45) des jeweils anderen Bauteiles (2, 3) drehbar
eingreifen.
12. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkhülse (2) und/oder die Gelenkpfanne (3) aus einem quellfähigen Material
hergestellt ist und dass in gequollenem Zustand die Gelenkhülse (2) dicht in der Gelenkpfanne
(3) gelagert oder fixiert ist.
13. Wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (10) ein Strahlreglergehäuse (31) hat, und dass das Strahlreglergehäuse
(31) mit der Gelenkpfanne oder einem die Gelenkpfanne (3) tragenden Teilbereich (47)
des Strahlregelergehäuses (31) drehbar am Wasserauslauf gelagert ist.
14. wasserauslauf nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkpfanne (3), in der die Gelenkhülse (2) beweglich gelagert ist, hohlkalottenförmig
oder hohlkonisch ausgebildet ist.
1. Sanitary water outlet (1) which has a flow guide (4) on the outflow side, which flow
guide (4) comprises at least one perforated plate (5) having a number of outlet openings
(7) which are delimited by flow guide walls, wherein the water outlet (1) comprises
a joint sleeve (2) which is in the shape of a spherical layer and is arranged so as
to be pivotable in a joint socket (3) which is formed in a complementary manner and
is provided on the outflow-side end face region of the water outlet in an outlet nozzle
(9), wherein the flow guide (4) is provided in sleeve interiors of the joint sleeve
(2), wherein the outlet nozzle (9) can be mounted on a sanitary water outlet fitting
on the outflow side, and wherein the pivot movement of the joint sleeve (2) is defined
in the joint socket (3) by means of a pivot stop which is arranged on the inflow side
of the joint sleeve (2), characterised in that the pivot stop is formed by the outflow side of an attachment screen (11) or jet
regulator (10) connected upstream of the joint sleeve (2).
2. Water outlet as claimed in claim 1, characterised in that the outlet openings (7) of the at least one perforated plate (5) of the flow guide
(4) have a circular outlet cross-section.
3. Water outlet as claimed in claim 1, characterised in that the outlet openings (7) of the at least one perforated plate (5) of the flow guide
(4) have a polygonal clear outlet cross-section.
4. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the joint socket comprises at least one latching means (17) which cooperates with
at least one mating latching means (18) on the outer periphery of the joint sleeve
(2) and in that the latching means and the mating latching means (17, 18) define, in their latching
position, an initial position of the joint sleeve (2).
5. Water outlet as claimed in claim 4, characterised in that the joint socket (2) comprises a circumferential latching groove (17) as the latching
means, which latching groove cooperates with at least one latching protrusion (18),
which is provided as the mating latching means, on the outer periphery of the joint
sleeve (2).
6. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that the joint sleeve (2) is held or acted upon in the joint socket by means of the restoring
force of a spring coil (19) or diaphragm spring arranged on its inflow side.
7. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that at least one jet-forming screen (20) which is arranged in the joint sleeve (2) is
connected upstream of the perforated plate.
8. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 7, characterised in that the joint sleeve (2) is mounted so as to be rotatable in the peripheral direction
in the joint socket (3).
9. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 8, characterised in that a handle which is designed e.g. as a turning bar (42) protrudes on the joint sleeve
(2) on the outflow side.
10. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 9, characterised in that an inflow-side peripheral edge region of the joint sleeve (2) lies under bias in
a sealing manner against the inner periphery of the joint socket (3).
11. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 10, characterised in that the pivot axis of the joint sleeve (2) in the joint socket (3) is fixed by two pivot
pins (46) which protrude on opposite sides of the joint socket (3) or the joint sleeve
(2), said pivot pins (46) rotatably engaging into longitudinal grooves (45) of the
respective other component (2, 3).
12. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 11, characterised in that the joint sleeve (2) and/or the joint socket (3) is/are produced from a swellable
material and in that in a swollen state the joint sleeve (2) is mounted or fixed tightly in the joint
socket (3).
13. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 12, characterised in that the jet regulator (10) has a jet regulator housing (31) and in that the jet regulator housing (31) is rotatably mounted on the water outlet with the
joint socket or a partial region (47) of the jet regulator housing (31) which supports
the joint socket (3).
14. Water outlet as claimed in any one of claims 1 to 13, characterised in that the joint socket (3), in which joint sleeve (2) is movably mounted, is formed in
the shape of a hollow cup or hollow cone.
1. Sortie d'eau sanitaire (1) qui comporte du côté aval un guidage d'écoulement (4),
guidage d'écoulement (4) qui présente au moins une plaque à trous (5) avec de multiples
ouvertures d'échappement (7), qui sont ceinturées par des parois de guidage d'écoulement,
dans laquelle la sortie d'eau (1) présente une douille d'articulation (2) en forme
de tranche de sphère qui est disposée de façon pivotante dans une cuvette d'articulation
(3) de forme complémentaire et prévue à la région d'extrémité frontale aval de la
sortie d'eau dans un embout de sortie (9), dans laquelle le guidage d'écoulement (4)
est prévu à l'intérieur de la douille d'articulation (2), dans laquelle l'embout de
sortie (9) peut être monté du côté aval sur une robinetterie de sortie d'eau sanitaire
et dans laquelle le mouvement de pivotement de la douille d'articulation (2) dans
la cuvette d'articulation (3) est limité par une butée de pivotement, qui est disposée
sur le côté aval de la douille d'articulation (2), caractérisée en ce que la butée de pivotement est formée par le côté aval d'un tamis de tête (11) ou d'un
régulateur de jet (10) monté en amont de la douille d'articulation (2).
2. Sortie d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que les ouvertures de sortie (7) de ladite au moins une plaque à trous (5) du guidage
d'écoulement (4) présentent une section transversale de sortie de forme ronde.
3. Sortie d'eau selon la revendication 1, caractérisée en ce que les ouvertures de sortie (7) de ladite au moins une plaque à trous (5) du guidage
d'écoulement (4) présentent une section transversale de sortie libre polygonale.
4. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la cuvette d'articulation présente au moins un moyen d'encliquetage (17), qui coopère
avec au moins un moyen d'encliquetage opposé (18) à la périphérie extérieure de la
douille d'articulation (2) et en ce que les moyens d'encliquetage (17, 18) définissent, dans leur position d'encliquetage,
une position initiale de la douille d'articulation (2).
5. Sortie d'eau selon la revendication 4, caractérisée en ce que la cuvette d'articulation (2) présente comme moyen d'encliquetage une rainure d'encliquetage
périphérique (17) qui coopère avec au moins une saillie d'encliquetage (18) sur la
périphérie extérieure de la douille d'articulation (2) prévue comme moyen d'encliquetage
opposé.
6. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la douille d'articulation (2) est maintenue ou poussée dans la cuvette d'articulation
au moyen de la force de rappel d'un ressort spiral (19) ou d'une membrane élastique
disposé(e) sur son côté amont.
7. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce qu'au moins un tamis de formation de jet (20) disposé dans la douille d'articulation
(2) est placé en amont de la plaque à trous.
8. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la douille d'articulation (2) est montée de façon rotative en direction périphérique
dans la cuvette d'articulation (3).
9. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'une manette configurée par exemple en forme de nervure de torsion (42) est saillante
du côté aval sur la douille d'articulation (2).
10. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'une zone de bord périphérique amont de la douille d'articulation (2) s'applique sous
précontrainte de façon étanche sur la périphérie intérieure de la cuvette d'articulation
(3).
11. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'axe de pivotement de la douille d'articulation (2) dans la cuvette d'articulation
(3) est défini par deux tourillons de pivotement (46) saillants sur des côtés opposés
de la cuvette d'articulation (3) ou de la douille d'articulation (2), tourillons (46)
qui s'engagent de façon rotative respectivement dans des rainures longitudinales (45)
de l'autre composant (2, 3).
12. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que la douille d'articulation (2) et/ou la cuvette d'articulation (3) est fabriquée en
un matériau capable de gonfler et en ce qu'à l'état gonflé, la douille d'articulation (2) est montée ou fixée de façon étanche
dans la cuvette d'articulation (3).
13. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le régulateur de jet (10) comporte un boîtier de régulateur de jet (31) et en ce que le boîtier de régulateur de jet (31) avec la cuvette d'articulation ou avec une région
partielle (47) du boîtier de régulateur de jet (31) portant la cuvette d'articulation
(3) est monté de façon rotative sur la sortie d'eau.
14. Sortie d'eau selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la cuvette d'articulation (3), dans laquelle la douille d'articulation (2) est montée
de façon mobile, est réalisée en forme de calotte creuse ou de cône creux.


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