| (19) |
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(11) |
EP 2 287 423 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.02.2013 Patentblatt 2013/07 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.08.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Knaufzylinder
Knob cylinder
Cylindre à pommeau
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.08.2009 DE 102009026336 11.05.2010 DE 202010005428 U 18.06.2010 DE 102010017446
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2011 Patentblatt 2011/08 |
| (73) |
Patentinhaber: DOM Sicherheitstechnik GmbH & Co. KG |
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50321 Brühl (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Papagelidis, Mario
50374, Erfstadt (DE)
- Schmitz, Wilhelm
53332, Bornheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grundmann, Dirk et al |
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RIEDER & PARTNER
Patentanwälte - Rechtsanwalt
Corneliusstrasse 45 42329 Wuppertal 42329 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A2-03/083237 DE-A1- 19 957 697 DE-B- 1 150 005 FR-A- 1 585 478 JP-A- 2003 056 220 US-A- 5 639 132
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CH-A- 334 964 DE-B- 1 052 855 DE-U1- 9 314 065 GB-A- 340 461 US-A- 2 610 877
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Der Stand der Technik beinhaltet Knaufzylinder, die ein Schließzylindergehäuse aufweisen,
welches einen Lagerabschnitt und einen Profilabschnitt aufweist. In einer Lagerbohrung
einer türaußenseitigen Gehäusehälfte steckt ein Schließzylinder, der durch Einstecken
eines passenden Schlüssels drehbar ist. Bei nicht eingestecktem Schlüssel oder bei
einem eingesteckten falschen Schlüssel ist die Drehbarkeit des Zylinderkerns mittels
Zuhaltungsstiften gesperrt. Der in den Zylinderkern eingesteckte Schlüssel kuppelt
ein Kupplungsglied des Zylinderkerns mit einem Schließglied, um durch Drehen des Schließgliedes
ein Türschloss zu betätigen.
[0002] Die zur Türinnenseite weisende Gehäusehälfte besitzt ebenfalls eine Lagerbohrung.
In dieser Lagerbohrung steckt eine Antriebswelle. Die Antriebswelle ist mit ihrem
zum Schließglied weisenden Ende drehfest mit dem Schließglied gekuppelt. Dies kann
über eine Rutschkupplung erfolgen. Auf dem aus der Lagerbohrung türinnenseitig herausragenden
Ende der Antriebswelle steckt ein zylinderförmiger Drehknauf. Der Drehknauf besitzt
eine axiale Länge, die größer ist, als sein Durchmesser. Bei einem derartigen Schließzylinder
besteht die Möglichkeit, ihn von außen her mittels geeigneter Einbruchswerkzeuge in
Drehung zu versetzen. Die Werkzeuge greifen dabei an der auf einer Zylindermantelfläche
verlaufenden Handangriffsfläche an.
Folgend genannte Druckschriften beschreiben Schließzylinder:
[0003] Die
DE 11 50 005 beschreibt einen Schließzylinder, bei dem durch eine Axialverlagerung der fest am
Knauf sitzenden Antriebswelle deren schließgliedseitiges Ende aus einer Kupplungsstellung
mit dem Schließglied in eine entkuppelte Stellung herausziehbar ist. In einer entkuppelten
Stellung kann der Schließzylinder weder von innen noch von außen betätigt werden.
[0004] Die
DE 199 57 697 C2 beschreibt einen Drücker zum Ersatz einer Klinke, wobei ein im Wesentlichen zylinderförmiger
Drückerkörper mit Hilfe eines Kupplungsgliedes mit einem Vierkantdorn gekuppelt werden
kann.
[0005] Die
WO 03/083237 A2 beschreibt einen Schließzylinder mit einem Knauf nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1 der durch eine Axialverlagerung mit einer Antriebswelle kuppelbar ist.
[0006] Die
DE 44 14 989 C2 beschreibt eine Verriegelungsmechanik für ein Schloss, bei der ein im Wesentlichen
kugelförmiger Drehknopf durch Axialverlagerung mit einem Abtriebsdorn kuppelbar ist.
[0007] Die
DE 10 52 855 beschreibt einen Doppelknaufschließzylinder, bei dem ein Schließzylinder einen Schaltknopf
aufweist, durch dessen Betätigung der Drehknauf mit dem Schließglied drehkoppelbar
ist.
[0008] Die
JP 2003056220A beschreibt einen Türknauf, der durch eine Axialverlagerung mit einer Antriebswelle
drehkuppelbar ist. Auf der Antriebswelle sitzt ein erstes, drehfest mit der Antriebswelle
verbundenes Kupplungselement. Der Knauf trägt ein zweites, drehfest mit ihm verbundenes
Kupplungselement, welches drehbar auf der Antriebswelle sitzt. Beide Kupplungselemente
werden von einer als Druckfeder ausgebildeten Kupplungsfeder in einer entkuppelten
Stellung gehalten. Die beiden Kupplungselemente liegen in einer zylinderförmigen Aussparung
eines Beschlagsschildes, in welche der Drücker hineinverlagerbar ist, um die beiden
Kupplungselemente in eine kuppelnde Stellung miteinander zu bringen, in welcher die
Drehbewegung des Drehknaufs auf die Antriebswelle übertragen werden kann.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen anzugeben, mit denen die Anwendung
der eingangs beschriebenen Öffnungsmethode wirksam verhindert ist.
[0010] Gelöst wird die Aufgabe durch die in den Ansprüchen angegebene Erfindung.
[0011] Der erfindungsgemäße Schließzylinder besitzt einen Knauf und ein in eine Wohnungseingangstür
einsetzbares Schließzylindergehäuse, welches ein von der Türaußenseite her nur nach
Identifizierung einer Schließberechtigung und von der Türinnenseite her durch Drehen
des Knaufs drehbares Schließglied aufweist, wobei der eine Handangriffsfläche aufweisende
Knauf über eine Antriebswelle mit dem Schließglied verbunden ist.
[0012] Die Antriebswelle ist mittels einer Kupplung mit dem Schließglied verbunden, wobei
die Kupplung aus zwei Kupplungselementen besteht, die in einer Zentralhöhlung des
Knaufs angeordnet sind. In diese Zentralhöhlung ragt ein Endabschnitt der Antriebswelle
hinein. Auf dem Ende dieses Endabschnittes steckt ein erstes Kupplungselement. Mittels
eines Verbindungsstiftes ist dieses Kupplungselement drehfest mit dem Endabschnitt
der Antriebswelle verbunden. Das zweite Kupplungselement wird auch hier von einer
Druckfeder gegenüber dem ersten Kupplungselement distanziert. Das zweite Kupplungselement
steckt ebenfalls auf einem Abschnitt der Antriebswelle, jedoch drehbar und axial verschieblich.
Das zweite Kupplungselement ist mit einem Halsabschnitt des Knaufs verstiftet. Wird
der Knauf gedreht, so gleitet das zweite Kupplungselement über die Antriebswelle.
Das erste Kupplungselement dreht sich in der Zentralhöhlung des Knaufs. Die Antriebswelle
wird nicht drehmitgeschleppt. Wird auf den Knauf ein axialer Zug aufgebracht, so treten
Kupplungsvorsprünge in Kupplungsausnehmungen. Die beiden Kupplungselemente greifen
klauenartig ineinander. Die beiden Kupplungselemente sind in diesem Zustand miteinander
drehgekoppelt. Das zweite Kupplungselement wird im Zuge der Axialverlagerung des Knaufes
in Richtung auf das erste Kupplungselement verlagert. Wird in diesem gekuppelten Zustand
der Knauf gedreht, so wird die Antriebswelle mitgeschleppt. Das Schließglied kann
gedreht werden. Die Handangriffsfläche dieses Knaufs besitzt die Form eines Kreiszylinders.
Wird im gekuppelten Zustand der Knauf wieder losgelassen, so wird er von der Kraft
der Kupplungsfeder in die entkuppelte Stellung axial verlagert.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand beigefügter Zeichnungen
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer teilgeschnittener Darstellung ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung in entkuppelter Stellung,
Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1 in gekuppelter Stellung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel in der entkuppelten
Stellung.
[0014] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte erste Ausführungsbeispiel besitzt ein Zylindergehäuse
1, welches zwei Gehäusehälften aufweist. In der einen Gehäusehälfte befindet sich
eine Lagerbohrung 30, in der sich ein Zylinderkern 29 befindet. Normalerweise wird
dieser Zylinderkern 29 mittels Zuhaltungsstiften drehgesperrt. Durch Einschub eines
passenden Schlüssels können die Zuhaltungsstifte außer Wirkung gebracht werden, so
dass der Zylinderkern 29 gedreht werden kann. Der Zylinderkern 29 ist mittels eines
Kupplungsgliedes 22 mit einer Nabe 27 eines Schließgliedes 3 kuppelbar. Das Schließglied
3 befindet sich drehbar in einer mittigen Aussparung des Gehäuses 1.
[0015] Die Verlagerung des Kupplungsgliedes 22 in die kuppelnde Stellung zur Nabe 27 des
Schließglieds 3 erfolgt mit der Schlüsselspitze. Diese beaufschlagt zunächst eine
Übertragungsfeder. Die Spannung dieser Übertragungsfeder beaufschlagt das Kupplungsglied
22 gegen die zentrale Nabe 27. Wird jetzt der Zylinderkern 29 gedreht, so wird das
Kupplungsglied 22 drehmitgeschleppt, bis dessen radial abragende Kupplungsvorsprünge
in entsprechende Kupplungsausnehmungen der Nabe 27 eingreifen können. Eine zwischen
diesem Kupplungsglied 22 und einem weiteren Kupplungsglied 21 vorgesehene Druckfeder
28 wird dabei gespannt. Das Kupplungsglied 21 wird dabei aus der kuppelnden Stellung
mit der Nabe 27 herausverlagert. Wird der Zylinderkern 29 gedreht, wird das Schließglied
3 mitgeschleppt.
[0016] Die andere Hälfte des Gehäuses 1 besitzt ebenfalls eine Lagerbohrung 20. In dieser
Lagerbohrung 20 steckt axialfest aber drehbar eine Antriebswelle 7. Das zum Schließglied
3 hinweisende Ende der Antriebswelle 7 ist über eine Übertragungsfeder 37 mit dem
Kupplungsglied 21 gekoppelt. Im Normalzustand befindet sich das Kupplungsglied 21
in einer gekuppelten Stellung zum Schließglied 3.
[0017] Das aus der Lagerbohrung 20 herausragende Ende 7', 7" der Antriebswelle 7 ist vom
Durchmesser her reduziert und bildet einen Zylinderabschnitt aus. Auf einem mittleren
Abschnitt 7' dieses durchmesserverjüngten Abschnitts steckt ein Kupplungselement 9.
Das Kupplungselement 9 besitzt eine im Wesentlichen ringförmige Gestalt mit einer
Höhlung 9', die vom Abschnitt 7' der Antriebswelle 7 durchgriffen ist. Das Kupplungselement
9 besitzt zwei sich in diametraler Richtung gegenüberliegende Stiftbohrungen 17'.
Das Kupplungselement 9 steckt in einem Halsabschnitt 36 eines Knaufs 2, der eine im
Wesentlichen zylindermantelförmige Handangriffsfläche 4 aufweist. Der Halsabschnitt
36 ist das äußerte Ende einer Zentralhöhlung 10 des Knaufs 2. Der Halsabschnitt 36
besitzt zwei diametral sich gegenüberliegende Stiftbohrungen 17' in denen ein Querstift
17 steckt, mit dem das Kupplungselement dreh- und axialfest mit dem Knauf 2 verbunden
ist.
[0018] Auf das in der Zentralhöhlung 10 steckenden Ende 7" der Antriebswelle 7 ist ein Kupplungselement
8 gesetzt. Das Ende 7" besitzt eine Querbohrung 19, die zu Querbohrungen 18 des Kupplungselements
8 fluchtet. In diesen Bohrungen steckt ein Stift 16, der das Kupplungselement 8 dreh-
und axialfest mit der Antriebswelle 7 verbindet.
[0019] Die beiden Kupplungselemente 8, 9 werden mittels einer Druckfeder 15 auf Distanz
gehalten. Dabei ist die fordere Stirnseite des Halsabschnittes 36 nur geringfügig
von der Stirnseite 1' des Gehäuses beabstandet oder berührt die Stirnseite 1' des
Gehäuses. Das Kupplungselement 8 besitzt auf seiner zum Kupplungselement 9 hinweisenden
Seite in Umfangsrichtung abwechselnd klauenartige Kupplungsvorsprünge 14 und dazwischen
angeordnete Kupplungsaussparungen 11. Die Vorsprünge 14 und Aussparungen 11 wirken
mit korrepondierend dazu gestalteten Kupplungsvorsprüngen 12 und Kupplungsaussparungen
13 des Kupplungselements 9 zusammen. Werden die Kupplungselemente 8, 9 aufeinander
zu bewegt, so treten die Vorsprünge 12, 14 in die ihnen zugeordneten Aussparungen
11, 13 ein, so dass die beiden Kupplungselemente 8, 9 drehfest miteinander verbunden
sind. Dies erfolgt durch einen axialen Zug auf den Knauf 2. Dabei gleitet das Kupplungselement
9 auf dem Abschnitt 7' der Antriebswelle 7 in Richtung des Endes 7" der Antriebswelle.
[0020] Wird der Knauf 2 losgelassen, so werden die Kupplungselemente 8, 9 von der sich entspannenden
Kupplungsfeder 15 wieder getrennt.
[0021] Im entkuppelten Zustand lässt sich der Knauf 2 frei gegenüber der Antriebswelle 7
drehen. Im gekuppelten Zustand wird bei einer Drehung des Knaufs 2 das Schließglied
3 mitgeschleppt.
[0022] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylinders zeichnet sich
dadurch aus, dass die Kupplungselemente 8, 9 bei einer axialen Zugbewegung auf den
Knauf 2 formschlüssig ineinandergreifende Kupplungsausnehmungen 11,13 und Kupplungsvorsprünge
12,14 aufweisen.
[0023] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylinders zeichnet sich
ferner dadurch aus, dass die Kupplungselemente 8, 9 zentrale Höhlungen 8', 9' aufweisen,
wobei in der Höhlung 8' des ersten Kupplungselementes 8 drehfest der Endabschnitt
7" der Antriebswelle steckt und in der Höhlung 9' des zweiten Kupplungselementes 9
ein Abschnitt 7' der Antriebswelle 7 steckt.
[0024] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylinders zeichnet sich
ferner dadurch aus, dass das erste Kupplungselement 8 Querbohrungen 18 und der Endabschnitt
7" eine Querbohrung 19 besitzt, wobei ein Stift 16 in den beiden Querbohrungen 18,19
steckend das erste Kupplungselement 8 an den Endabschnitt 7" der Antriebswelle dreh-
und axialfest kuppelt.
[0025] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylinders zeichnet sich
ferner dadurch aus, dass das zweite Kupplungselement 9 eine Querbohrung 17' aufweist
und ein Halsabschnitt 36 des Knaufes 2 eine Querbohrungen aufweist, wobei das zweite
Kupplungselement 8 mittels eines in den Querbohrungen steckenden Stiftes 17 dreh-
und axialfest mit dem Knauf 2 verbunden ist.
[0026] Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schließzylinders zeichnet sich
ferner dadurch aus, dass das erste Kupplungselement 8 axialverschieblich in der im
Wesentlichen kreiszylindrischen Zentralhöhlung 10 des im Wesentlichen eine zylinderförmige
Handangriffsfläche aufweisenden Knaufs 2 gelagert ist.
1. Schließzylinder mit einem Knauf (2) und einem in einer Wohnungseingangstür einsetzbaren
Schließzylindergehäuse (1) welches ein von der Türaußenseite her nur nach Identifizierung
einer Schließberechtigung und von der Türinnenseite her durch Drehen des Knaufs (2)
drehbares Schließglied (3) aufweist, wobei der eine Handangriffsfläche (4, 5, 6) aufweisende
Knauf (2) über eine Antriebswelle (7) mit dem Schließglied (3) mittels einer Kupplung
(8, 9) verbunden ist, wobei die Kupplung ein erstes drehfest mit der Antriebswelle
(7) verbundenes Kupplungselement (8) und ein zweites drehfest mit dem Knauf (2) verbundenes
Kupplungselement (9) aufweist, wobei die beiden Kupplungselemente (8, 9) durch eine
Axialverlagerung des Knaufs (2) gegen die Rückstellkraft einer Kupplungsfeder (15)
von einer entkuppelten Stellung in eine gekuppelte Stellung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kupplungselemente (8, 9) in einer Zentralhöhlung (10) des Knaufs (2) einliegen
und das erste Kupplungselement (8) drehfest am Ende der Antriebswelle (7) sitzt und
das zweite Kupplungselement (9) axialverschieblich auf einem Abschnitt (7') der Antriebswelle
(7) sitzt.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle (7) drehbar aber axial unverschieblich in einer Lagerbohrung (10)
des Gehäuses (1) einliegt.
3. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (8, 9) bei einer axialen Zugbewegung auf den Knauf (2) formschlüssig
ineinandergreifende Kupplungsausnehmungen (11, 13) und Kupplungsvorsprünge (12,14)
aufweisen.
4. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungselemente (8, 9) zentrale Höhlungen (8', 9') aufweisen, wobei in der
Höhlung (8') des ersten Kupplungselementes (8) drehfest ein Endabschnitt (7") der
Antriebswelle (7) steckt und in der Höhlung (9') des zweiten Kupplungselementes (9)
ein Abschnitt (7') der Antriebswelle (7) steckt.
5. Schließzylinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (8) Querbohrungen (18) und der Endabschnitt (7") eine
Querbohrung (19) besitzt, wobei ein Stift (16) in den beiden Querbohrungen (18,19)
steckend das erste Kupplungselement (8) an den Endabschnitt (7") der Antriebswelle
(7) dreh- und axialfest kuppelt.
6. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Kupplungselement (9) eine Querbohrung (17') aufweist und ein Halsabschnitt
(36) des Knaufes (2) eine Querbohrung aufweist, wobei das zweite Kupplungselement
(8) mittels eines in den Querbohrungen steckenden Stiftes (17) dreh- und axialfest
mit dem Knauf (2) verbunden ist.
7. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Kupplungselement (8) axialverschieblich in der im Wesentlichen kreiszylindrischen
Zentralhöhlung (10) des im Wesentlichen eine zylinderförmige Handeingriffsfläche (4)
aufweisenden Knaufs (2) gelagert ist.
1. Lock cylinder comprising a knob (2) and a lock cylinder housing (1) which can be inserted
in an apartment entrance door and comprises a locking manner (3) which can be rotated
from outside the door only after identification of a locking authorisation and from
inside the door by rotating the knob (2), the knob (2), which comprises a hand contact
surface (4, 5, 6), being connected via a drive shaft (7) to the locking manner (3)
by means of a coupling (8, 9), the coupling comprising a first coupling element (8)
connected to the drive shaft (7) for rotation therewith and a second coupling element
(9) connected to the knob (2) for rotation therewith, the two coupling elements (8,
9) being able to be brought from an uncoupled position into a coupled position by
an axial displacement of the knob (2) against the restoring force of a coupling spring
(15), characterised in that the two coupling elements (8, 9) are located in a central cavity (10) of the knob
(2) and the first coupling element (8) is mounted at the end of the drive shaft (7)
for rotation therewith and the second coupling element (9) is mounted on a portion
(7') of the drive shaft (7) in an axially displaceable manner.
2. Lock cylinder according to claim 1, characterised in that the drive shaft (7) is located in a bearing hole (10) of the housing (1) so as to
be rotatable but not axially displaceable.
3. Lock cylinder according to either of the preceding claims, characterised in that the coupling elements (8, 9) comprise coupling recesses (11, 13) and coupling projections
(12, 14) which interlock positively in the event of an axial pulling movement on the
knob (2).
4. Lock cylinder according to any of the preceding claims, characterised in that the coupling elements (8, 9) comprise central cavities (8', 9'), an end portion (7")
of the drive shaft (7) being inserted in the cavity (8') of the first coupling element
(8) for rotation therewith, and a portion (7') of the drive shaft (7) being inserted
in the cavity (9') of the second coupling element (9).
5. Lock cylinder according to claim 4, characterised in that the first coupling element (8) has transverse holes (18) and the end portion (7")
has a transverse hole (19), a pin (16) which is inserted in the two transverse holes
(18, 19) coupling the first coupling element (8) to the end portion (7") of the drive
shaft (7) for rotation and axial movement therewith.
6. Lock cylinder according to any of the preceding claims, characterised in that the second coupling element (9) comprises a transverse hole (17'), and a neck portion
(36) of the knob (2) comprises a transverse hole, the second coupling element (8)
being connected to the knob (2) for rotation and axial movement therewith by means
of a pin (17) inserted in the transverse holes.
7. Lock cylinder according to any of the preceding claims, characterised in that the first coupling element (8) is mounted in an axially displaceable manner in the
substantially circular cylindrical central cavity (10) of the knob (2) which basically
comprises a cylindrical hand contact surface (4).
1. Cylindre de fermeture avec un pommeau et un boîtier de cylindre de fermeture (1) insérable
dans une porte d'entrée d'habitation, lequel présente un organe de fermeture (3) pouvant
tourner à partir du côté extérieur de la porte uniquement après identification d'une
autorisation de fermeture et à partir du côté intérieur de la porte par la rotation
du pommeau (2), dans lequel le pommeau (2) présentant une face de prise (4, 5, 6)
est relié par l'intermédiaire d'un arbre d'entraînement (7) à l'organe de fermeture
(3) au moyen d'un accouplement (8, 9), dans lequel l'accouplement présente un premier
élément d'accouplement (8) relié solidairement en rotation à l'arbre d'entraînement
(7) et un deuxième élément d'accouplement (9) relié solidairement en rotation au pommeau
(2), dans lequel les deux éléments d'accouplement (8, 9) peuvent être amenés d'une
position découplée à une position accouplée par un déplacement axial du pommeau (2)
contre la force de rappel d'un ressort d'accouplement (15), caractérisé en ce que les deux éléments d'accouplement (8, 9) sont logés dans une cavité centrale (10)
du pommeau (2) et le premier élément d'accouplement (8) est monté solidairement en
rotation sur l'extrémité de l'arbre d'entraînement (7) et le deuxième élément d'accouplement
(9) est monté de façon axialement déplaçable sur une section (7') de l'arbre d'entraînement
(7).
2. Cylindre de fermeture selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arbre d'entraînement (7) est logé, de façon rotative mais axialement stationnaire,
dans un alésage d'appui (10) du boîtier (1).
3. Cylindre de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'accouplement (8, 9) présentent des creux d'accouplement (11, 13) et
des saillies d'accouplement (12, 14) s'engageant par emboîtement les uns dans les
autres lors d'un mouvement de traction axial sur le pommeau (2).
4. Cylindre de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'accouplement (8, 9) présentent des cavités centrales (8', 9'), dans
lequel une section d'extrémité (7") de l'arbre d'entraînement (7) est engagée solidairement
en rotation dans la cavité (8') du premier élément d'accouplement (8) et une section
(7') de l'arbre d'entraînement (7) est engagée dans la cavité (9') du deuxième élément
d'accouplement (9).
5. Cylindre de fermeture selon la revendication 4, caractérisé en ce que le premier élément d'accouplement (8) comporte des alésages transversaux (18) et
la section d'extrémité (7") comporte un alésage transversal (19), dans lequel une
goupille (16) engagée dans les deux alésages transversaux (18, 19) couple de façon
solidaire en rotation et axialement le premier élément d'accouplement (8) à la section
d'extrémité (7") de l'arbre d'entraînement (7).
6. Cylindre de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième élément d'accouplement (9) présente un alésage transversal (17') et une
section de col (36) du pommeau (2) présente un alésage transversal, dans lequel le
deuxième élément d'accouplement (9) est relié de façon solidaire en rotation et axialement
au pommeau (2) au moyen d'une goupille (17) engagée dans les alésages transversaux.
7. Cylindre de fermeture selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le premier élément d'accouplement (8) est monté de façon déplaçable axialement dans
la cavité centrale essentiellement cylindrique ronde (10) du pommeau (2) présentant
essentiellement une face de prise (4) de forme cylindrique.
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