[0001] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für wenigstens einen verschwenkbaren
und/oder verschiebbaren Türflügel sowie eine zugehörige Ein-/Ausstiegseinrichtung
für ein Personenbeförderungsfahrzeug. Die Antriebsvorrichtung umfasst eine Schiene
und einen entlang der Schiene verfahrbaren, ersten Läufer zur Verbindung mit dem Türflügel
und einen Motor, um eine Bewegung des ersten Läufers und damit eine Schließ- oder
Öffnungsbewegung zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung
des Türflügels zu bewirken.
[0002] Derartige Antriebsvorrichtungen sind insbesondere für Fahrgasttüren an Fahrzeugen
des öffentlichen Personenverkehrs bekannt. Oftmals sind diese im Bereich der Türrahmen
oder Türportale oberhalb einer durch den Rahmen beziehungsweise durch das Portal definierten
Durchtrittsöffnung angeordnet. Beispielsweise sind Schwenkschiebetüren in der
EP 10 409 79 A2 und der
EP 13 146 26 A1 beschrieben. Die darin gezeigten Antriebe eignen sich insbesondere für sogenannte
Schwenkschiebetüren, also Ein-/Ausstiegsvorrichtungen bei denen der Türflügel sowohl
eine Schwenkbewegung als auch eine Verschiebung entlang der Fahrzeuglängsachse sich
Öffnungs- und Schließvorgangs durchführt.
[0003] Nachteilig bei diesen Antriebsvorrichtungen ist stets, dass durch die Integration
der Antriebsvorrichtung in das durch die Türöffnung definierte Volumen der maximale
Verschiebeweg des Türflügels begrenzt ist. Eine Anordnung außerhalb des Türöffnungsbereichs
auf der Karosserieaußenseite kommt regelmäßig nicht in Betracht, da dadurch das vorgegebene
Lichtraumprofil droht nicht mehr eingehalten zu werden. Andererseits wird durch die
Türöffnung der Karosserieaufbau geschwächt, so dass das generelle Bedürfnis besteht,
die Weite der Türöffnung zu minieren. Da diese aber bei den bekannten Antriebsvorrichtung
den maximalen Verfahrweg des Türflügels bestimmt, ist es Aufgabe der vorliegenden
Erfindung eine Lösung dafür zu finden, dass der Verfahrweg des Türflügels eben nicht
mehr durch das lichte Maß der Türöffnung bestimmt ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Antriebsvorrichtung des Anspruchs 1 sowie durch die
Ein-/Ausstiegsvorrichtung des nebengeordneten Anspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
sind jeweils Gegenstand der abhängigen Ansprüche. Es ist darauf hinzuweisen, dass
die in den Patentansprüchen einzeln aufgeführten Merkmale in beliebiger, technologisch
sinnvoller, Weise miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen
der Erfindung aufzeigen. Die Beschreibung, insbesondere im Zusammenhang mit den Figuren,
charakterisiert und spezifiziert die Erfindung zusätzlich.
[0005] Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für wenigstens einen verschwenkbaren
und/oder verschiebbaren Türflügel eines Personenbeförderungsfahrzeugs, beispielsweise
ein Fahrzeug des öffentlichen Nahverkehrs. Die Antriebsvorrichtung weist eine Schiene
auf. Der Begriff "Schiene" im Sinne der Erfindung ist weit auszulegen und umfasst
beispielsweise ein geradlinig verlaufendes Profil, beispielsweise C-Profil, das an
einem Träger befestigt oder ausgebildet ist. Die Vorrichtung umfasst ferner einen
entlang der Schiene verfahrbaren, ersten Läufer. Der Begriff "Läufer" im Sinne der
Erfindung ist weist auszulegen und umfasst einen entlang der Verlaufsrichtung wenigstens
teilweise verschiebbaren Läufer und umfasst beispielsweise einen auf dem Schienenprofil
ablaufenden Rollkörper. Der Läufer weist eine Verbindung zu dem Türflügel auf. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung umfasst ferner einen Motor, um eine Bewegung des Läufers
und damit eine Schließ- oder Öffnungsbewegung zwischen einer geöffneten Stellung und
einer geschlossenen Stellung des Türflügels zu bewirken. Die Erfindung zeichnet sich
dadurch aus, dass Mittel zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem ersten
Läufer und ein Getriebe vorgesehen sind, wobei das Getriebe ausgelegt ist, durch die
Bewegung des ersten Läufers die Relativbewegung des Türflügels gegenüber dem Läufer
zu bewirken. Dadurch wird bevorzugt die Bewegung des Türflügels einerseits von der
Bewegung des Läufers in soweit entkoppelt, dass zwar der Verstellweg des Türflügels
zwar von der Bewegung des Läufers bewirkt wird, sich aber vorteilhaft durch die Auslegung
des Getriebes die Verstellung des Türflügels bezüglich Geschwindigkeit, Richtung und/oder
Umfang des Verstellweges vom Läufer entkoppelt ist. Es ist dem Fachmann ferner klar,
dass die kinematische Umkehr des Läufer-Schiene-Systems erfindungsgemäß umfasst ist.
[0006] Bevorzugt sind die Mittel zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem ersten
Läufer so ausgestaltet, dass der Türflügel gegenüber dem ersten Läufer verschiebbar
gelagert ist. Beispielsweise erfolgt die Verschiebung entlang der Karosserieaußenseite
des Personenbeförderungsfahrzeugs.
[0007] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Getriebe so ausgelegt, dass
der Verstellweg des Türflügels zwischen der geöffneten Stellung und der geschlossenen
Stellung größer als der Verfahrweg des ersten Läufers ist. Beispielsweise weist der
erste Läufer einen Verfahrweg auf, der der Abmessung der Türöffnung in einer zur Längsrichtung
des Fahrzeugs parallelen Richtung entspricht oder geringer ist. Dadurch kann durch
die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Verfahrweg des Türflügels maximiert werden,
ohne den für die Schiene vorgesehenen Bauraum vergrößern zu müssen.
[0008] Bevorzugt umfassen die Mittel zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem
ersten Läufer ebenfalls ein Läufer-Schiene-System. Dadurch können zusätzliche Lagerungen
des Türflügels beispielsweise an der Karosserieaußenseite eingespart werden. Beispielsweise
sind eine weitere, mit dem Türflügel verbundene Schiene und ein zweiter, entlang dieser
Schiene verfahrbarer Läufer, der mit dem ersten Läufer starr verbunden ist, vorgesehen.
In einer alternativen Ausführungsform ist der zweite Läufer mit dem Türflügel verbunden,
während die mit diesem zweiten Läufer in Eingriff stehende Schiene starr mit dem ersten
Läufer verbunden ist. Beispielsweise weist der zweite Läufer ein Gleitelement oder
ebenfalls ein Rollelement für den Eingriff mit der zugehörigen Schiene auf.
[0009] Bevorzugt umfasst das Getriebe eine gegenüber dem ersten Läufer ortsfeste erste Zahnstange
und wenigstens ein am ersten Läufer gelagertes, erstes Zahnrad, das in kämmendem Eingriff
mit der ersten Zahnstange steht, um durch die Drehbewegung des Zahnrades eine Relativbewegung
des Türflügels zu bewirken.
[0010] Zum Erreichen eines zuverlässigen Betriebes umfasst das Getriebe bevorzugt eine zweite,
an dem Türflügel befestigte Zahnstange, mit der das erste Zahnrad oder ein zweites
mit dem ersten Zahnrad in Wirkeingriff stehendes Zahnrad in kämmenden Eingriff steht.
[0011] Auch wenn die Erfindung auf die Verwendung eines elektrischen Motors nicht eingeschränkt
ist, so wird zur Vereinfachung der Ansteuerung, insbesondere bei einem mitbewegten
Motor, ein Elektromotor bevorzugt. Beispielsweise ist der Motor am ersten Läufer befestigt.
Zur Vereinfachung der Verkabelung wird der Motor bevorzugt nicht mit dem Läufer mitbewegt
und ist karosserieseitig befestigt.
[0012] Bevorzugt sind die in Eingriff stehenden Komponenten des Getriebes aus Kunststoff
hergestellt, um die Geräuschentwicklung zu verringern.
[0013] Zur Verringerung der Antriebsgeräusche ist bevorzugt ein Zahnriemenantrieb zur Bewegung
des ersten Läufers entlang der Schiene vorgesehen.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Antriebssystems
ist die Schiene in einer zur Bewegungsrichtung des ersten Läufers senkrechten Richtung
verschiebbar gelagert, wobei sie dabei den Türflügel verschwenkend mitnimmt. Ferner
ist eine Zwangsführung des Läufers vorgesehen, die so ausgestaltet ist, dass in einem
mit der Schließstellung des Türflügels endenden oder startenden Bewegungsbereich eine
Verschwenken des Türflügels bewirkt wird. Dadurch wurde trotz eines im Vergleich zur
reinen Schiebtür komplizierten Bewegungsablaufs eine kompakte Bauform der Antriebsvorrichtung
geschaffen, die sich beispielsweise in ein Türportal integrieren lässt.
[0015] Die Erfindung betrifft ferner eine Ein-/Ausstiegsvorrichtung für ein Personenbeförderungsfahrzeug,
die wenigstens einen Türflügel aufweist und sich durch eine Antriebsvorrichtung in
einer der vorteilhaften Ausgestaltungen auszeichnet. Bevorzugt sind dabei der erste
Läufer und die mit dem ersten Läufer in Eingriff stehende Schiene innerhalb des durch
die zugehörige Türöffnung definierten Volumens angeordnet.
[0016] Die Erfindung betrifft ferner ein Personenbeförderungsfahrzeug, das die vorteilhafte,
zuvor erwähnte Ein-/Ausstiegsvorrichtung aufweist.
[0017] Die Erfindung sowie das technische Umfeld werden nachfolgend anhand der Figuren näher
erläutert. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Figuren eine besonders bevorzugte Ausführungsvariante
der Erfindung zeigen, diese jedoch nicht darauf beschränkt ist. Es zeigen schematisch:
- Fig. 1:
- eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung,
- Fig. 2:
- einen schematisierten Axialschnitt der in Fig. 1 gezeigten Ausfüh- rungsform der erfindungsgemäßen
Antriebsvorrichtung.
[0018] Figur 1 zeigt in einer vereinfachten Prinzipdarstellung eine erfindungsgemäße Antriebsvorrichtung.
Die Antriebsvorrichtung dient der Verschiebung bzw. Verschwenkung eines nicht dargestellten
Türflügels. Dazu ist ein Motor mit einem Winkelgetriebe 5 vorgesehen, der mittels
eines Riemenantriebs 4 und eines Mitnehmers 3 einen ersten Läufer 2 entlang einer
Schiene 6 motorisch verfährt. Die mit dem ersten Läufer 2 in Eingriff stehende Schiene
6 ist ihrerseits an einem Träger 1 befestigt. Der erste Läufer 2 ist über ein Roll-
oder Wälzelement in der Schiene 6 verfahrbar geführt. Der nicht dargestellte Türflügel
ist relativ zu dem ersten Läufer 2 verschiebbar gelagert. Dazu ist ein zweiter Läufer
11 vorgesehen, der mit dem ersten Läufer 2 fest verbunden ist, aber seinerseits in
einer weiteren, mit dem Türflügel verbundenen Schiene 7 eingreift, dass die Schiene
7 und damit der Türflügel relativ zu dem zweiten Läufer 11 und damit dem ersten Läufer
2 in einer im Wesentlichen zum Verfahrweg des ersten Läufers 2 parallelen Richtung
verschiebbar ist. Der zweite Läufer 11 umfasst ebenfalls ein Roll-oder Wälzelement.
[0019] Es ist ein aus Kunststoff hergestelltes Getriebe 8, 9, 10 vorgesehen, um durch die
Bewegung des ersten Läufers 2 die Relativbewegung des Türflügels beziehungsweise der
Schiene 7 gegenüber dem ersten Läufer 2 zu bewirken. Dazu ist an der starren Verbindung
zwischen dem ersten 2 und zweiten Läufer 11 ein Zahnrad 10 vorgesehen, das in eine
am Träger 1 starr befestigte Zahnstange 8 kämmend eingreift. Gleichzeitig steht das
Zahnrad in kämmendem Eingriff mit einer am Türflügel befestigten, zweiten Zahnstange,
um von der die Relativbewegung des ersten Läufers 2 angetrieben, diese Drehbewegung
in eine translatorische Bewegung der Zahnstange 7 und damit des Türflügels relativ
zu dem ersten Läufer 2 umzuwandeln. Der im Normalfall durch die Längsausdehnung D
der Antriebsvorrichtung vorgegebene und durch die Türöffnungsweite D beschränkte Verfahrweg
LW des Türflügels wird somit um den Verfahrweg LW1 vergrößert. Im dargestellten Fall
ist die Übersetzung des Getriebes 8, 9, 10 1:1. Dies entspricht einer Verdopplung
des Verfahrwegs von dem des ersten Läufers 2 zu der des Türflügels. Durch eine erfindungsgemäß
umfasste und gegebenenfalls andere Getriebeauslegung, u.a. auch mehrstufig, sind auch
andere Verhältnisse und auch Bewegungsrichtungen denkbar.
Die Verschwenkung des Türflügels kurz vor Erreichen und kurz nach Verlassen der geschlossenen
Stellung des Türflügels wird durch eine verschiebbare Lagerung des Trägers 1 und damit
der Schiene 6 in einer zur Bewegungsrichtung des ersten Läufers 2 senkrechten Richtung
erreicht, hier durch die Lagerungen 13a und 13b des Trägers 1. Mittels einer nicht
dargestellten Zwangsführung in die eine am ersten Läufer 2 befestigte Führungsrolle
12 eingreift, wird diese Verschiebung des Trägers 1 und der daran befestigten Schiene
6 und damit das Verschwenken des Türflügels in einem an die geschlossenen Stellung
sich anschließenden Bewegungsbereich bewirkt.
[0020] Die Anbindung des Türflügels an die weitere Schiene 7, mit der der zweite Läufer
11 in Eingriff steht, erfolgt in der Regel nicht starr sondern über ein Gelenk, beispielsweise
ein Drehgelenk, 14, 15, 16, wodurch unterschiedliche Türflügelausführungen und Formen
stets an eine Grundbauform der erfindungsgemäßen Antriebsvorrichtung ankoppelbar sind,
ohne dass es einer Veränderung an der Antriebsvorrichtung an sich bedarf.
1. Antriebsvorrichtung für wenigstens einen verschwenkbaren und/oder verschiebbaren Türflügel
eines Personenbeförderungsfahrzeugs, mit einer Schiene (6) und einem entlang der Schiene
verfahrbaren ersten Läufer (2) zur Verbindung mit dem Türflügel und einem Motor (5)
um eine Bewegung des ersten Läufers (2) und damit eine Schließ- oder Öffnungsbewegung
zwischen einer geöffneten Stellung und einer geschlossenen Stellung des Türflügels
zu bewirken, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (7, 11) zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem ersten Läufer
(2) und ein Getriebe (8, 9, 10) vorgesehen sind, wobei das Getriebe (8, 9, 10) ausgelegt
ist, durch die Bewegung des ersten Läufers (2) die Relativbewegung des Türflügels
gegenüber dem ersten Läufer (2) zu bewirken.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (7, 11) zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem ersten Läufer
(2) so ausgestaltet sind, dass der Türflügel gegenüber dem ersten Läufer (2) verschiebbar
gelagert ist.
3. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (8, 9, 10) so ausgelegt ist, dass der Verstellweg des Türflügels zwischen
der geöffneten Stellung und der geschlossenen Stellung größer als der Verfahrweg des
ersten Läufers (2) ist.
4. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (7, 11) zur beweglichen Lagerung des Türflügels gegenüber dem ersten Läufer
(2) eine weitere Schiene (7) und einen entlang der Schiene (7) verfahrbaren, weiteren
Läufer (11) umfassen.
5. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (8, 9, 10) eine gegenüber dem ersten Läufer ortsfeste erste Zahnstange
(8) und wenigstens ein am ersten Läufer gelagertes, erstes Zahnrad (10), das in kämmendem
Eingriff mit der ersten Zahnstange (8) steht, umfasst, um durch die Drehbewegung des
Zahnrades eine Relativbewegung des Türflügels zu bewirken.
6. Antriebsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (8, 9, 10) eine zweite, an dem Türflügel befestigte Zahnstange (9) umfasst,
mit der das erste Zahnrad (8) oder ein zweites mit dem ersten Zahnrad in Wirkeingriff
stehendes Zahnrad in kämmenden Eingriff steht.
7. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) ein Elektromotor ist.
8. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor (5) am ersten Läufer (2) befestigt ist.
9. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zahnriemenantrieb (4) zur Bewegung des ersten Läufers (2) entlang der Schiene
vorgesehen ist.
10. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zum ersten Läufer (2) gehörige Schiene (6) in einer zur Bewegungsrichtung des
ersten Läufers (2) senkrechten Richtung verschiebbar gelagert ist und dabei den Türflügel
verschwenkend mitnimmt und dass ferner eine Zwangsführung (12) des ersten und/oder
zweiten Läufers vorgesehen ist, die so ausgestaltet ist, dass in einem an die geschlossenen
Stellung angrenzenden Bewegungsbereich des Türflügels eine Verschwenken des Türflügels
bewirkt wird.
11. Ein-/Ausstiegsvorrichtung für ein Personenbeförderungsfahrzeug, aufweisend wenigstens
einen Türflügel, gekennzeichnet durch eine Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
12. Ein-/Ausstiegsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene und der erste Läufer innerhalb des durch die zugehörige Türöffnung definierten
Volumens angeordnet ist.
13. Personenbeförderungsfahrzeug gekennzeichnet durch eine Ein-/Ausstiegsvorrichtung nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche.