[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeübertrager gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Wärmeübertrager werden beispielsweise als Kondensatoren in einem Kühlmittelkreislauf
von Kraftfahrzeugklimaanlagen eingesetzt, um gasförmiges, überhitztes Kältemittel
auf eine Verflüssigungstemperatur bzw. darunter abzukühlen und zu verflüssigen. Die
dem Kältemittel entzogene Wärme wird dabei an die Umgebung abgegeben. Innerhalb des
Kondensators wird das Kältemittel durch eine Vielzahl von Rohrelementen geleitet,
welche an ihren jeweiligen gegenüberliegenden Enden in Sammelrohre enden bzw. münden,
von welchen eines vorzugsweise mit einem Sammelbehälter fluidverbunden sind.
[0003] Die Schnittstellen des Kondensators, z. B. zwischen Sammelrohr und Sammelbehälter,
werden üblicherweise mittels Lötverfahren miteinander verbunden, um eine ausreichende
und dauerhafte Dichtigkeit zwischen den einzelnen Bauteilen vorzusehen. Wenn die Sammelrohre
und/oder Sammelbehälter aus geschweißten Rohren hergestellt sein, kann deren Oberfläche
bereits mit einer lötfähigen Beschichtung versehen sein, so dass zum Verbinden dieser
Komponenten mittels eines Lötverfahrens (z. B. im Lötofen) lediglich ein zusätzliches
Flussmittel notwendig ist. Jedoch werden im Stand der Technik auch extrudierte Sammelrohre
und Sammelbehälter verwendet.
[0004] Beispielsweise ist in
DE 10 2007 018 722 A1 ein Kondensator für die Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges beschrieben, der zwei Sammelrohre
aufweist und einen neben einem der Sammelrohre angeordneten Behälter zur Aufnahme
des Trocknungsmittels des Kältemittels der Klimaanlage, wobei das Sammelrohr und der
Behälter mittels wenigstens zweier Strömungsöffnungen verbunden sind. Der Behälter
ist dabei aus einem extrudierten Rohr gebildet.
[0005] Um einen Sammelbehälter auszubilden, werden im Stand der Technik Profilelemente verwendet,
welche die Strömungsöffnungen aufweisen und welche mit dem Sammelbehälterrohr verbunden
sind. Auch diese Profilelemente können als Extrusionsteil hergestellt werden.
[0006] In
EP 1 443 294 ist ein gelöteter Wärmeübertrager beschrieben, welcher ein Sammelrohr aufweist, an
welchem ein Anschlussflansch fixierbar und verlötbar ist. Der Anschlussflansch ist
dabei durch Extrusion hergestellt.
[0007] Wenn sowohl das Sammelbehälterrohr als auch das Profilelement als extrudierte Bauteile
hergestellt sind, besteht hinsichtlich des Vorsehens einer dichten Lötverbindung zwischen
den beiden Bauteilen ein Problem darin, dass sowohl ein lötfähiges Material auf den
beiden zu verbindenden Oberflächen der Bauteile als auch ein Flussmittel zum Löten
erforderlich sind.
[0008] Um eine möglichst dichte Lötverbindung herzustellen, kann in diesem Fall beispielsweise
ein Lötring verwendet werden, der entweder auf dem äußeren Umfang des Profilelements
und des daran angrenzenden Sammelbehälterrohrs angeordnet wird oder der im Inneren
des Profilelements angeordnet wird. Bei der ersten Alternative ist jedoch nachteilig,
dass hierzu eine Fixierung des Rings auf dem äußeren Umfang des Sammelbehälterrohrs
während des Lötens im Lötofen notwendig wäre und möglicherweise das Lot nicht in den
zu füllenden Spalt zwischen dem Profilelement und dem Sammelbehälterrohr fließt. Die
zweite Alternative ist in Bezug auf einen hierzu erforderlichen zusätzlichen Bearbeitungsschritt
des Profilelements nachteilig und es besteht hierbei darüber hinaus die Gefahr, dass
das Lot zu der Dichtoberfläche des Profilelements abfließt.
[0009] Daher ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine dichte und auf einfache
Art und Weise herstellbare Verbindung zwischen einem Profilelement und einem Sammelbehälterrohr
eines Wärmeübertragers, welche beide als extrudierte Teile hergestellt sind, vorzusehen.
[0010] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird durch einen Wärmeübertrager mit den Merkmalen
gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der vorliegenden Erfindung sind
in den Unteransprüchen definiert.
[0011] Erfindungsgemäß wird ein Wärrneübertrager, insbesondere ein Kondensator für ein Kraftfahrzeug,
bereitgestellt, welcher einen Block aufweist, welcher eine Vielzahl von Rohrelementen
aufweist, welche jeweils an zumindest einem Rohrende oder an beiden Rohrenden in ein
Sammelrohr münden, welches mit einem Sammelbehälter in Fluidverbindung steht und der
Sammelbehälter aus zumindest einem Profilelement und einem extrudierten Sammelbehälterrohr
besteht, wobei die Verbindung des Profilelements und des Sammelbehälterrohrs eine
Lötverbindung ist, welche über ein in dem Profilelement angeordnetes zylindrisches
Element erfolgt. Durch Einfügen des zylindrischen Elements direkt in das Profilelement
werden zusätzliche Bearbeitungsschritte vermieden. Auch ist eine zusätzliche Fixierung
des zylindrischen Elements während des Lötens im Lötofen nicht erforderlich.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist das zylindrische Element in einem Endabschnitt
des Profilelements angeordnet.
[0013] Gemäß noch einer bevorzugten Ausführungsform ist das zylindrische Element mit einem
ersten Abschnitt in dem Endabschnitt des Profilelements angeordnet, und steht mit
einem zweiten Abschnitt über den Endabschnitt des Profilelements hervor. Durch Einbringen
des zylindrischen Elements direkt in den Spalt zwischen Profilelement und Sammelbehälterrohr
wird eine sichere und dichte Löterbindung der beiden Bauteile gewährleistet.
[0014] Gemäß noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Endabschnitt des
Profilelements eine Innenwand auf, welche sich von einem äußeren Ende des Profilelements
nach innen konisch verjüngt. Durch diese Ausgestaltung des ersten Endabschnitts wird
eine gute Benetzung und somit eine zuverlässige Lötverbindung zwischen den beiden
Bauteilen erreicht.
[0015] Noch bevorzugten endet der sich konisch nach innen verjüngende Abschnitt des Endabschnitts
an einem ersten gestuften Abschnitt, in welchem der Endabschnitt des Profilelements
hohlzylindrisch ausgebildet ist, wobei der Innendurchmesser des ersten gestuften Abschnitts
kleiner ist als der kleineste Innendurchmesser des sich konisch nach innen verjüngenden
Abschnitts. Durch den verkleinerten Innendurchmesser des ersten gestuften Abschnitts
gegenüber dem sich nach innen verjüngenden Abschnitt kann das in den Endabschnitt
des Profilelements einzufügende Sammelbehälterrohr in diesem mittels Presssitz gehalten
bzw. fixiert werden.
[0016] In noch einer weiteren bevorzugten Ausführungsform endet der erste gestufte Abschnitt
an einem zweiten gestuften Abschnitt, in welchem der Endabschnitt des Profilelements
hohlzylindrisch ausgebildet ist, wobei der Innendurchmesser des zweiten gestuften
Abschnitts kleiner ist als der Innendurchmesser des ersten gestuften Abschnitts.
[0017] Besonders bevorzugt ist es, wenn das zylindrische Element in dem sich verjüngenden
Abschnitt des Endabschnitts des Profilelements angeordnet ist.
[0018] Vorzugsweise liegt das zylindrische Element an einer ersten Stufe des ersten gestuften
Abschnitts an. Die erste Stufe bildet somit vorteilhafterweise einen Anschlag bzw.
eine Anlagefläche für das zylindrische Element.
[0019] Gemäß noch einer bevorzugten Ausführungsform ist das zylindrische Element als Ring
ausgebildet, welcher einen Grundkörper aufweist, der mit einer Beschichtung aus einem
lötfähigen Material versehen ist.
[0020] Es ist darüber hinaus vorteilhaft, wenn die Beschichtung ein Flussmittel aufweist.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Sammelbehälter als rohrförmiges
Element mit einem ersten Endabschnitt und einem zweiten Endabschnitt ausgebildet,
wobei der erste Endabschnitt des rohrförmigen Elements in den Endabschnitt des Profilelements
eingefügt ist.
[0022] Besonders bevorzugt ist der Endabschnitt des rohrförmigen Elements in ersten gestuften
Abschnitt des Profilelements eingepresst.
[0023] Vorzugsweise liegt der Endabschnitt des rohrförmigen Elements an einer zweiten Stufe
des zweiten gestuften Abschnitts des Profilelements an. Somit bildet die zweite Stufe
auf vorteilhafte Weise einen Anschlag bzw. eine Anlagefläche für den in das Profilelement
eingeführten Endabschnitt des rohrförmigen Elements.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform liegt der zweite Abschnitt des zylindrischen
Elements an zumindest einem Abschnitt an dem äußeren Umfang des rohrförmigen Elements
an. Dies sieht eine besonders zuverlässige Abdichtung der beiden Bauteile bzw. der
Verbindung der beiden Bauteile vor.
[0025] Gemäß noch einer bevorzugten Ausführungsform weist das Profilelement zumindest eine
Überströmöffnung, insbesondere zwei Überströmöffnungen, auf.
[0026] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Zeichnung detailliert erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Fig.1
- Ansicht eines Abschnitts eines Wärmeübertragers gemäß einer Aus- führungsform;
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Ansicht eines Profilelements gemäß ei- ner Ausführungsform;
- Fig. 3
- eine teilweise geschnittene Ansicht des Profilelements von Fig. 2 mit einem darin
eingesetzten zylindrischen Element;
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Profilelements und eines Sammelbehälterrohrs in einem nicht verbundenen
Zustand;
- Fig. 5
- eine Ansicht eines Profilelements und eines Sammelbehälterrohrs in verbundenem Zustand;
- Fig.6
- eine Ansicht eines Profilelement-Sammelbehälterrohr-Verbunds, welcher mit einem Sammelrohr
verbunden ist.
[0027] Fig. 1 ist eine Ansicht eines Wärmeübertragers 1 gemäß dem Stand der Technik. Der
Wärmeübertrager 1 umfasst einen Block 2, welcher eine Vielzahl von parallelen Rohrelementen
3, die als Flachrohre ausgebildet sind, aufweist. Die Rohrelemente 3 sind von einem
Kühlmittel durchströmbar, welches über einen hier nicht dargestellten Zulauf in den
Block 2 eingeleitet wird und über einen hier ebenfalls nicht dargestellten Ablauf
aus dem Block 2 abgeleitet wird. Zwischen den Rohrelementen 3 können außerdem hier
nicht dargestellte Kühl- oder Wellrippen ausgebildet sein, durch welche im Betrieb
des Kondensators bzw. Wärmeübertragers 1 Luft hindurch geleitet wird. Die jeweiligen
Rohrenden 4 der Rohrelemente 3 münden auf gegenüberliegenden Stirnseiten in jeweils
ein Sammelrohr 7, wobei hier nur eine Seite dargestellt ist. Das Sammelrohr 7 ist
hierzu mit einer Vielzahl von Öffnungen 8 ausgebildet, welche in ihrer Größe und Form
im Wesentlichen der Größe und Form der Rohrelemente 3 bzw. der Rohrenden 4 der Rohrelemente
3 entsprechen. Ein Sammelbehälter 100 ist an dem Block 2 über eine Befestigungseinrichtung
6 befestigt. Darüber hinaus ist der Sammelbehälter 100 aus einem Sammelbehälterrohr
5 und ein Profilelement 9 ausgebildet, so dass er mit dem Sammelrohr 7, wie im Zusammenhang
mit Fig. 2 und Fig. 3 noch weiter beschrieben werden wird, verbunden ist.
[0028] Fig. 2 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht eines Profilelements 9 gemäß einer
Ausführungsform. Das Profilelement 9 dient als Verbindungsstück zwischen dem in Fig.
1 dargestellten Sammelrohr 7 und dem ebenfalls in Fig. 1 dargestellten Sammelbehäfterrohr
5. Das Profilelement 9 ist als extrudiertes Bauteil hergestellt und weist zwei Überströmöffnungen
10, 10' auf, um eine Fluidverbindung zu dem Sammelrohr 7 bzw. zu den in das Sammelrohr
7 mündenden Rohrelementen 3 vorzusehen. Darüber hinaus weist das Profilelement 9 an
einem Endabschnitt 11, welcher mit einem ersten Endabschnitt des Sammelbehälterrohrs
(hier nicht dargestellt) zu verbinden ist, die folgende Geometrie auf. Der Endabschnitt
11 des Profilelements 9 weist eine Innenwand 12 auf, welche im Wesentlichen in drei
Bereiche unterteilbar ist. In einem äußeresten Bereich des Endabschnitts 11 ist die
Innenwand 12 derartig ausgebildet, dass sie sich von einem äußeren Ende 13 des Endabschnitts
11 bzw. des Profilelements 9 nach innen verjüngt, wobei der sich verjüngende Abschnitt
14 an einer ersten Stufe 15 endet. Von der ersten Stufe 15 weiter nach innen verlaufend
schließt sich ein erster gestufter Abschnitt 16 an, wobei der Innendurchmesser an
diesem ersten gestuften Abschnitt 16 kleiner ist als der kleinste Durchmesser des
sich nach innen verjüngenden Abschnitts 14. Der erste gestufte Abschnitt 16 endet
an einer zweiten Stufe 17. An die zweite Stufe 17 schließt sich ein zweiter gestufter
Abschnitt 18 an, dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser des
ersten gestuften Abschnitts 16. Der erste gestufte Abschnitt 16 und der zweite gestufte
Abschnitt 18 sind jeweils hohlzylindrisch ausgebildet.
[0029] Fig. 3 zeigt das in Fig. 2 dargestellte Profilelement 9, welches wiederum lediglich
im Endabschnitt 14 in geschnittener Ansicht dargestellt ist. Wie in der Figur erkennbar
ist, ist ein zylindrisches Element 19 in dem Endabschnitt 14 angeordnet. Dabei weist
das zylindrische Element 19 einen ersten Abschnitt 20 auf, welcher in den sich verjüngenden
Abschnitt 14 eingefügt ist, wobei das zylindrische Element 19 auf der ersten Stufe
15 sitzt bzw. daran anschlägt. Mit einem zweiten Abschnitt 21 steht das zylindrische
Element 19 über das äußere Ende 13 des Endabschnitts 14 hervor bzw. ragt davon ab.
Das zylindrische Element 19 ist als Ring ausgebildet ist, welcher einen Grundkörper
bzw. ein Substrat aufweist, das mit einer Beschichtung aus einem lötfähigen Material
versehen ist. Darüber hinaus ist in der Beschichtung ein Flussmittel vorgesehen.
[0030] Fig. 4 zeigt eine Ansicht eines Profilelements 9 und eines Sammelbehälterrohrs 5
in einem nicht verbundenen Zustand bzw. das Profilelement 9, das Sammelbehälterrohr
5 und das zylindrische Element 19 in Einzelteilen, wohingegen Fig. 5 eine Ansicht
des Profilelements 9 und des Sammelbehälterrohrs 5 in verbundenem Zustand ist. Das
Sammelbehälterrohr 5 ist als rohrförmiges Element 24 ausgebildet und weist einen ersten
Endabschnitt 22 und einen zweiten Endabschnitt 23 auf, wobei der erste Endabschnitt
22 des Sammelbehälterrohrs 5 mit dem Profilelement 9 zu verbinden ist. Um die Verbindung
zwischen dem Profilelement 9 und dem Sammelbehälterrohr 5 herzustellen, wird dabei
das zylindrische Element 19, wie bereits in Zusammenhang mit Fig. 3 beschrieben, mit
seinem ersten Abschnitt 20 in den sich verjüngenden Abschnitt 14 des Endabschnitts
11 des Profilelements 9 eingefügt. Der erste Endabschnitt 22 des Sammelbehälterrohrs
5 wird dann in den bereits mit dem zylindrischen Element 19 versehenen Endabschnitt
11 eingefügt. Hierbei sind der Außendurchmesser des rohrförmigen Elements 24 bzw.
der Innendurchmesser des ersten gestuften Abschnitts 15 des Profilelements 9 derartig
abgemessen, dass der Endabschnitt 22 des Sammelbehälterrohrs 5 mittels eines Presssitzes
in den ersten gestuften Abschnitt 15 aufgenommen ist, wobei der Endabschnitt 22 auf
der zweiten Stufe 17 sitzt bzw. daran anschlägt. Der von dem äußeren Ende 13 des Endabschnitts
11 des Profilelements 9 abragende zweite Abschnitt 21 des zylindrischen Elements 19
umgibt in dem so zusammengefügten Zustand des Profilelements 9 und des Sammelbehälterrohrs
5 einen Abschnitt des äußeren Umfangs des ersten Endabschnitt 22 des Sammelbehälterrohrs
5 in dem Verbindungsbereich. Da das zylindrische Element 19 mit einer lötfähigen Beschichtung,
die darüber hinaus auch ein Flussmittel aufweist, versehen ist, kann zwischen dem
Sammelbehälterrohr 5 und dem Profilelement 9 eine Lötverbindung ohne weitere Hilfsmittel
oder Zusatzstoffe hergestellt werden, beispielsweise durch Anordnen des Verbunds in
einem Lötofen.
[0031] Fig. 6 zeigt schließlich eine Ansicht eines Profilelement-Sammelbehälterrohr-Verbunds,
welcher auf die oben in Zusammenhang mit Fig. 5 beschriebene Art und Weise zusammengefügt
bzw. verlötet worden ist, wobei der Profilelement-Sammeibehälterrohr-Verbund hier
wiederum an ein Sammelrohr 7 angefügt ist. Die Verbindung zwischen dem eine Vielzahl
von Öffnungen 8 aufweisenden Sammelrohr 7 und dem Profilelement-Sammelbehälterrohr-Verbund
wird in der Ausführungsform durch eine Verbindungseinrichtung 6, wie bereits in Zusammenhang
mit Fig. 1 erwähnt, erreicht. Das Sammelrohr 7 weist darüber hinaus zwei nicht dargestellte
Öffnungen auf, welche in Ihrer Größe, Form und Position den an dem Profilelement 9
vorgesehenen Überströmöffnungen 10, 10' entsprechen, so dass zwischen dem Sammelbehälter
5 und dem Sammelrohr 7 eine Fluidverbindung für das den Rohrelementen 3 zuzuführende
Kühlmittel existiert.
[0032] Der Wärmeübertrager gemäß der Erfindung kann somit im Bereich des Sammelbehälters
und des Sammelrohrs bzw. des Profilelements aus extrudierten Bauteilen hergestellt
werden und andererseits wird ermöglicht, dass die extrudierten Teilen auf einfache
Art und Weise miteinander verlötbar sind, wodurch eine kostengünstige Herstellung
ermöglicht wird.
[0033] Bezugszeichentiste
- 1
- Wärmeübertrager
- 2
- Block
- 3
- Rohrelement
- 4
- Rohrende
- 5
- Sammelbehälter
- 6
- Befestigungseinrichtung
- 7
- Sammelrohr
- 8
- Öffnung
- 9
- Profilelement
- 10, 10'
- Überströmöffnung
- 11
- Endabschnitt des Profilelements
- 12
- Innenwand
- 13
- äußeres Ende
- 14
- sich verjüngende Abschnitt
- 15
- erste Stufe
- 16
- erster gestufter Abschnitt
- 17
- zweite Stufe
- 18
- zweiter gestufter Abschnitt
- 19
- zylindrisches Element
- 20
- erster Abschnitt des zylindrischen Elements
- 21
- zweiter Abschnitt des zylindrischen Elements
- 22
- erster Endabschnitt des Sammelbehälters
- 23
- zweiter Endabschnitt des Sammelbehälters
- 24
- rohrförmiges Element
1. Wärmeübertrager (1), insbesondere Kondensator für ein Kraftfahrzeug, welcher einen
Block (2) aufweist, welcher eine Vielzahl von Rohrelementen (3) aufweist, welche jeweils
an zumindest einem Rohrende (4) in ein Sammelrohr (7) münden, welches mit einem Sammelbehälter
in Fluidverbindung steht, wobei der Sammelbehälter zumindest ein extrudiertes Profilelement
(9) und ein extrudiertes Sammelbehälterrohr (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Profilelements (9) und des Sammelbehälterrohrs (5) eine Lötverbindung
ist, welche über ein in dem Profilelement (9) angeordnetes zylindrisches Element (19)
erfolgt.
2. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element (19) in einem Endabschnitt (11) des Profilelements (9) angeordnet
ist.
3. Wärmetibertrager (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element (19) mit einem ersten Abschnitt (20) in dem Endabschnitt
(11) des Profilelements (9) angeordnet ist, und mit einem zweiten Abschnitt (21) über
den Endabschnitt (11) des Profielements (9) hervorsteht.
4. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (11) des Profilelements (9) eine Innenwand (12) aufweist, welche
sich von einem äußeren Ende (13) des Profilelements (9) nach innen konisch verjüngt.
5. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der sich nach innen verjüngende Abschnitt (14) des Endabschnitts (11) an einem ersten
gestuften Abschnitt (16) endet, in welchem der Endabschnitt (11) des Profilelements
(9) hohlzylindrisch ausgebildet ist, wobei der Innendurchmesser des ersten gestuften
Abschnitts (16) kleiner ist als der kleineste Innendurchmesser des sich nach innen
verjüngenden Abschnitts (14).
6. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste gestufte Abschnitt (16) an einem zweiten gestuften Abschnitt (18) endet,
in welchem der Endabschnitt (11) des Profilelements (9) hahlzylindrisch ausgebildet
ist, wobei der Innendurchmesser des zweiten gestuften Abschnitts (18) kleiner ist
als der Innendurchmesser des ersten gestuften Abschnitts (16).
7. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element (19) in dem sich verjüngenden Abschnitt (14) des Endabschnitts
(11) des Profilelements (9) angeordnet ist.
8. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element (19) an einer ersten Stufe (15) an dem ersten gestuften
Abschnitt(1 6) anliegt.
9. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zylindrische Element (19) als Ring ausgebildet ist, welcher einen Grundkörper
aufweist, der mit einer Beschichtung aus einem lötfähigen Material versehen ist.
10. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung ein Flussmittel aufweist.
11. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Sammelbehälterrohr (5) als rohrförmiges Element (24) mit einem ersten Endabschnitt
(22) und einem zweiten Endabschnitt (23) ausgebildet ist, wobei der erste Endabschnitt
(22) des rohrförmigen Elements (24) in den Endabschnitt (11) des Profilelements (9)
eingefügt ist.
12. Wärmeübertrager (1) Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endabschnitt (22) des rohrförmigen Elements (24) in den ersten gestuften
Abschnitt (16) des Profilelements (9) eingepresst ist.
13. Wärmeübertrager (1) nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Endabschnitt (22) des rohrförmigen Elements (24) an einer zweiten Stufe
(17) des zweiten gestuften Abschnitts (18) des Profilelements (9) anliegt.
14. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (21) des zylindrischen Elements (19) an zumindest einem Abschnitt
des ersten Endabschnitts (22) an dem äußeren Umfang des rohrförmigen Elements (24)
anliegt.
15. Wärmeübertrager (1) nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Profilelement (9) zumindest eine Oberströmöffnung (10, 10'), insbesondere zwei
Überströmöffnungen (10, 10'), aufweist.