[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer Befestigungsvorrichtung zum Einbau ihres Spülbehälters in eine Einbaunische,
wobei die Befestigungsvorrichtung an mindestens einer zu mindestens einer Nischenwandung
der Einbaunische zugewandten Seite des Spülbehälters vorgesehen ist.
[0002] In der Praxis kann es erschwert sein, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere eine
Haushaltsgeschirrspülmaschine, in eine Einbaunische, beispielsweise in eine Nische
von Küchenmöbeln, mittels ein oder mehrerer Befestigungsschrauben einwandfrei in der
Lage zu fixieren. So können beispielsweise die Innenraumhöhen von Einbaunischen variieren,
so dass sich zwischen dem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine und der Deckenwandung
unterschiedlicher Einbaunischen verschiedene Spaltabstände, insbesondere Spalthöhenabstände,
ergeben. Je nachdem, wie tief die jeweilige Befestigungsschraube durch eine Bohrung
in dem vorderen Randbereich des Spülbehälters in die ihr jeweilig zugeordnete Innenwandung
der vorgesehenen Einbaunische hineingeschraubt wird, kann die Geschirrspülmaschine
dann mit zu großen oder zu geringen Haltekräften in der Einbaunische untergebracht
sein. So kann die Geschirrspülmaschine bei zu geringen Haltekräften zum Beispiel beim
Öffnen ihrer Tür und Herausfahren eines mit Spülgut beladenen Geschirrkorbs auf der
Innenseite der Tür, wenn diese eine im Wesentlichen waagrechte Öffnungsendposition
einnimmt, durch eine damit einhergehende Gewichtsverlagerung nach vorne aus der Einbaunische
teilweise oder ganz herauskippen, falls bei der Gewichtsverlagerung die Befestigungsschrauben
aus der jeweiligen Innenwandung der Einbaunische ausreißen. Umgekehrt kann es bei
zu tiefem Einschrauben der jeweiligen Befestigungsschraube in die jeweilige Innenwandung
der Einbaunische zu unzulässigen Kraftbeanspruchungen und damit einhergehenden Beschädigungen
wie zum Beispiel Deformationen von Teilen der Geschirrspülmaschine, insbesondere deren
Spülbehälters, kommen. Darüber hinaus können die unterschiedlichen Spalthöhen unterschiedliche
Sätze von verschieden dimensionierten, insbesondere verschieden langen Befestigungsschrauben,
erforderlich machen, was die Lagerhalterung, Logistik, und Montage erschwert.
[0003] Die Druckschrift
US 2008/0272267 A1 offenbart ein Untertischmontagesystem für die Montage einer Geschirrspülmaschine
unter einer Arbeitsplatte ohne direkte Befestigung an der Arbeitsplatte. Das Untertischmontagesystem
umfasst ein Paar von abgewinkelten Halteelementen, welche jeweils verschiebbar in
einem Aufnahmeelement funktionell mit der Geschirrspülmaschine in einem vorderen Abschnitt
der Geschirrspülmaschine angeordnet sind. Die beiden Aufnahmeelemente sind beiderseits
der Geschirrspülmaschine angeordnet und die beiden Halterungselemente sind seitlich
verschiebbar ist zwischen einer inneren Position und einer äußeren Position in dem
jeweiligen Aufnahmeelement angebracht. Jedes Halteelement umfasst ferner einen sich
in Längsrichtung erstreckenden Flansch nach außen, welcher von dem jeweiligen Aufnahmeelement
angeordnet ist und welcher mindestens eine Befestigungsöffnung umfasst, um die Befestigung
des jeweiligen Halteelements an einem seitlich benachbarten Schrank zu erleichtern.
[0004] Die Druckschrift
DE 75 31 209 U1 offenbart ein Einbaugerät, insbesondere einen Einbaukühlschrank, mit einer Vorrichtung
zu dessen Befestigung in einem Gehäuse, beispielsweise in einer Nische eines Anbaumöbels
für eine Küche oder dergleichen, wobei die Vorrichtung wenigstens einen die Wand des
Einbaugerätes durchdringenden und mit einer Spitze annähernd senkrecht in die Wand
des Gehäuses eintreibbaren Schraubenbolzen aufweist. Es ist vorgesehen, dass der Schraubenbolzen
in einer Buchse geführt ist, welche mit Mitteln zur Begrenzung seiner axialen Vortriebskraft
ausgestattet ist.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Geschirrspülmaschine, insbesondere
eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, bereitzustellen, die zum Einbau in eine Einbaunische,
insbesondere eines Möbelstücks, in einfacher Weise verbessert lagesicherbar ausgebildet
ist.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einer Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Befestigungsvorrichtung an mindestens
einer zu mindestens einer Nischenwandung der Einbaunische zugewandten Seite des Spülbehälters
vorgesehen ist und dass die Befestigungsvorrichtung wenigstens zwei Halteeinrichtungen
umfasst, welche zur Aufnahme eines Befestigungselements, insbesondere einer Befestigungsschraube,
jeweils ein Aufnahmeteil aufweisen, in dem ein Distanzelement, insbesondere Hülsenteil,
relativ beweglich führbar ist.
[0007] Dadurch ist eine verbesserte Lagefixierung der Geschirrspülmaschine in einer Einbaunische
sichergestellt. Sie kann vorteilhaft in Einbaunischen unterschiedlicher Innenabmessungen,
insbesondere Innenhöhen, wie zum Beispiel von Kücheneinbauschränken gegen Heraus-
und/oder Hineinbewegungen in einfacher und zuverlässiger Weise lagegesichert eingebaut
werden, das heißt sie kann mit Hilfe ihrer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
in flexibler Weise, das heißt weitgehend unabhängig von der jeweiligen Einbausituation,
in verschieden dimensionierten Einbaunischen befestigt werden. Dabei sind unzulässige
Kraftbeanspruchungen auf Teile wie zum Beispiel das Türschloss an dem Spülbehälter,
der Spülbehälter selbst, insbesondere dessen etwaiges, vorderseitiges Randelement
oder Rahmenelement, die Tür oder sonstige Komponenten der Geschirrspülmaschine oder
gar Deformationen ein oder mehrere dieser Teile weitgehend vermieden. Eine derart
ausgebildete EinbauGeschirrspülmaschine kann also einfach, ohne die Gefahr von Deformierungen
von ein oder mehreren ihrer Teile in der jeweilig vorgesehenen Nische in einer gewünschten
Einbauposition gehalten werden.
[0008] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung umfasst das Aufnahmeteil der
jeweiligen Halteeinrichtung eine Aussparung, insbesondere eine Durchgangsbohrung,
in der als Distanzelement eine Innenhülse zu ihrer Montage beziehungsweise Befestigung
an einer der Halteeinrichtung zugewandten Nischeninnenwandung durch ein Befestigungselement,
insbesondere eine Befestigungsschraube, beweglich führbar ist. Mit Hilfe dieses Distanzelements,
insbesondere der Innenhülse, kann für die jeweilige Halteeinrichtung ein Verlängerungselement
bereitgestellt werden, durch das sich ein etwaiger Spalt beziehungsweise etwaiges
Spiel zwischen der jeweiligen Halteeinrichtung und der ihr zugewandten Nischeninnenwandung
der Einbaunische teilweise oder ganz überbrücken lässt. Es ermöglicht also einen Längenausgleich.
Das jeweilige Distanzelement lässt sich in vorteilhafter Weise mittels eines Befestigungselements,
insbesondere einer Befestigungsschraube, an der Nischenwandung befestigen. Im Fall
einer Innenhülse als Distanzelement wird zu deren Montage an der Nischenwandung in
die Innenhülse zweckmäßigerweise ein Befestigungselement, insbesondere eine Befestigungsschraube,
eingeführt. Durch die bei der Montage beziehungsweise Befestigung der Geschirrspülmaschine
in der jeweiligen Einbaunische longitudinal in dem Aufnahmeteil der jeweiligen Halteeinrichtung
verschieblichen Innenhülse kann ein Befestigungselement, insbesondere eine Befestigungsschraube,
das in die jeweilige Innenhülse der jeweiligen Halteeinrichtung zur Montage beziehungsweise
Befestigung, das heißt endseitigen Fixierung der Innenhülse an der der jeweiligen
Halteeinrichtung zugewandten Innenwandung der Einbaunische eingeführt ist, auch bei
verschiedenen Spaltabständen mittels der bei ihrer Wandmontage longitudinal aus der
jeweiligen Halteeinrichtung herausschiebbaren Hülse in Richtung der der jeweiligen
Halteeinrichtung zugewandten Nischenwandung herangeführt werden und dennoch gleichzeitig
mit der Hülse in der Aussparung der jeweiligen Halteeinrichtung beweglich gelagert
werden. Durch die longitudinale Verschiebbarkeit der jeweiligen Halteeinrichtung gegenüber
dem in ihr gelagerten Distanzelement, das im Montageendzustand der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung an der der jeweiligen Halteeinrichtung zugewandten Nischeninnenwandung,
insbesondere feststehend, befestigt beziehungsweise fixiert ist, kann dabei die jeweilige
Halteeinrichtung weitgehend frei von unzulässigen Beaufschlagungen durch Zugkräfte
in Richtung der der jeweiligen Halteeinrichtung zugewandten Nischeninnenwandung gehalten
werden. Denn im Montageendzustand der Befestigungsvorrichtung ist die jeweilige Halteeinrichtung
gegenüber dem an der Nischenwandung mittels dem Befestigungselement befestigten Distanzelement
entlang der longitudinalen Längserstreckung ihrer Aussparung und/oder entlang der
longitudinalen Längserstreckung des Distanzelements lose, das heißt "schwimmend" gelagert.
Dadurch sind der Geschirrspülmaschine auch nach deren Einbau in die jeweilige Einbaunische
Bewegungen in Richtung der der jeweiligen Halteeinrichtung gegenüberliegenden Nischenwandung
ermöglicht, jedoch sind Bewegungen der Geschirrspülmaschine in Ebenen quer, insbesondere
senkrecht, zur longitudinalen Verschiebelängsachse des Distanzelements durch dessen
radiale Führung in der jeweiligen Halteeinrichtung gesperrt, das heißt weitgehend
unterbunden.
[0009] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung stellt die jeweilige Halteeinrichtung
für die Innenhülse als Aufnahmeteil also insbesondere eine Außenhülse bereit, in der
entlang deren longitudinalen Erstreckung die Innenhülse lose führbar und seitlich,
insbesondere in radialer Richtung, abstützbar ist. Durch die seitliche Abstützung
können von der jeweiligen Halteeinrichtung in vorteilhafter Weise Kräfte, die etwaig
quer, insbesondere senkrecht, zur longitudinalen Längserstreckung der jeweiligen Halteeinrichtung
und/oder deren Innenhülse angreifen, von der jeweiligen Halteeinrichtung weitgehend
abgefangen, das heißt von dieser als Stützträger aufgenommen werden, wenn in deren
Innenhülse ein Befestigungselement, insbesondere eine Befestigungsschraube, eingeführt
und dieses an der der jeweiligen Halteeinrichtung zugewandten Nischeninnenwandung
befestigt, insbesondere die in die Innenhülse eingeführte Befestigungsschraube in
die Nischeninnenwandung eingeschraubt ist. Auf diese Weise lassen sich Lageverschiebungen
der Geschirrspülmaschine in Lageebenen quer, insbesondere senkrecht, zur longitudinalen
Längserstreckung der Aussparung der jeweiligen Halteeinrichtung weitgehend vermeiden,
das heißt die Geschirrspülmaschine ist in diesen Lageebenen quer, insbesondere senkrecht
zur Relativ-Verschieberichtung der Innenhülse, ortsfest arretiert, während sie entlang
der longitudinalen Längserstreckung des Distanzelements, insbesondere der Innenhülse,
weitgehend frei beweglich bleibt.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Aussparung, insbesondere
Durchgangsbohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung weitgehend fluchtend zu einer Aussparung,
insbesondere Durchgangsbohrung, in dem Spülbehälter, insbesondere in dessen oberem,
vorderem Randbereich, angeordnet. Dadurch kann das jeweilige Befestigungselement,
insbesondere die jeweilige Befestigungsschraube, in montagefreundlicher Weise von
dem Inneren, insbesondere von dem vorderen Innenrand, des Spülbehälters her in die
Aussparung der jeweiligen Halteeinrichtung eingeführt werden. Dies erleichtert die
Montage der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung zur Lagesicherung der Geschirrspülmaschine.
[0011] Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung ist die Innenhülse derart ausgebildet
und in der Aussparung, insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung
longitudinal verschieblich geführt, dass bei der Montage der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
beim Hineinführen des Befestigungselements in die jeweilige mit der Innenhülse versehenen
Halteeinrichtung, insbesondere beim Hineinschrauben einer Befestigungsschraube in
die der jeweiligen Halteeinrichtung gegenüberliegenden Innenwandung der Einbaunische,
die Innenhülse aus der Aussparung, insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen
Halteeinrichtung mit einem zweiten Teilabschnitt soweit herausschiebbar ist, dass
ein erster Teilabschnitt der Innenhülse in der jeweiligen Halteeinrichtung verbleibt
und mit dem herausgeschobenen, zweiten Teilabschnitt der Innenhülse ein etwaiger Spaltraum
zwischen der Außenseite des vorderen Randbereichs des Spülbehälters und der diesem
zugewandten Innenwandung der Einbaunische in longitudinaler Richtung der Aussparung,
insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung teilweise oder ganz
überbrückbar ist. Dadurch ist eine einfach konstruierte Befestigungsmöglichkeit, das
heißt Fixierungsmöglichkeit für die Geschirrspülmaschine bereitgestellt, die in einfacher
Weise an den jeweilig vorliegenden Spaltabstand zwischen dem Spülbehälter und der
jeweiligen Einbaunische anpassbar ist.
[0012] Insbesondere kann es zweckmäßig sein, wenn die jeweilige Halteeinrichtung an dem
oberen, vorderen Randbereich des Spülbehälters, insbesondere dessen vorderen Randelements
oder Rahmenelements, außenwandig angeordnet ist. In diesem Fall erstreckt sich die
jeweilige Aussparung, insbesondere Durchgangsbohrung, des Spülbehälters zweckmäßigerweise
parallel zur Lageebene dessen Beschickungsöffnung von der der Beschickungsöffnung
zugewandten Innenseite des oberen, vorderen Randbereichs des Spülbehälters im Wesentlichen
in vertikaler Richtung nach oben durch den vorderen, oberen Randbereich bis zu dessen
Außenseite hindurch. Durch diese Anbringung der jeweiligen Halteeinrichtung an dem
oberen, vorderen Randzonenbereich des Spülbehälters kann eine Fixierung der erfindungsgemäßen
Geschirrspülmaschine in Tiefenrichtung und in Querrichtung der Einbaunische erreicht
werden. Zum Beispiel beim Öffnen beziehungsweise Aufziehen der Tür und/oder Herausziehen
eines mit Spülgut beladenen Geschirrkorbs der erfindungsgemäß ausgebildeten Geschirrspülmaschine
und/oder bei deren Betrieb beziehungsweise bei deren sonstigen Nutzung kann dadurch
eine zuverlässige Lagesicherung der Geschirrspülmaschine in der Einbaunische sichergestellt
werden. Gleichzeitig ist durch die lose verschiebbare Innenhülse in der Aussparung
der jeweiligen Halteeinrichtung ein Spalthöhenausgleich in Höhenrichtung derart bereitgestellt,
dass unzulässige Krafteinwirkungen auf Teile der Geschirrspülmaschine wie zum Beispiel
deren Spülbehälter, Türschloss, und so weiter in dem Bereich deren oberen Vorderrands
weitgehend vermieden sind.
[0013] Insbesondere kann es günstig sein, wenn die jeweilige Halteeinrichtung etwa in dem
Mittenbereich des oberen, vorderen Randbereichs des Spülbehälters vorgesehen ist.
Dadurch lässt sich in Breitenrichtung und Tiefenrichtung des Spülbehälters eine weitgehend
gleichmäßige Kraftbeaufschlagung sicherstellen, wenn Zug- und/oder Schubkräfte in
und/oder entgegen der Tiefenrichtung und/oder der Breitenrichtung der Einbaunische
wirksam werden. Insbesondere ist ein einseitiges Herausschieben oder Hineinschieben
der Geschirrspülmaschine aus oder in die Einbaunische, und/oder ein einseitiges Verdrehen
der Geschirrspülmaschine in die Einbaunische oder aus dieser heraus dann weitgehend
vermieden, wenn zwei Halteeinrichtungen im Wesentlichen achssymmetrisch bezüglich
der Mitte des oberen, vorderen Randbereichs des Spülbehälters in einem vorgebbaren
Querabstand voneinander angeordnet sind.
[0014] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann die jeweilige
Halteeinrichtung Bestandteil eines an dem Spülbehälter, insbesondere an dessen oberem,
vorderem Randbereich, angebrachten, gemeinsamen Verbindungselements, insbesondere
Türschlossgehäuses, sein. Dadurch lassen sich die mindestens zwei Halteeinrichtungen
in einfacher Weise an dem Spülbehälter mit Hilfe des gemeinsamen Verbindungselements
montieren. Mittels des gemeinsamen Verbindungselements lässt sich zudem eine verbesserte
Kraftaufteilung und Krafteinleitung in den Spülbehälter bei etwaig auftretenden Zug-,
Druck- und/oder Scherkräften sicherstellen.
[0015] Besonders bevorzugt können zwei Halteeinrichtungen mit einem vorgegebenen Querabstand
voneinander seitlich an dem gemeinsamen Verbindungselement, insbesondere Türschlossgehäuse,
angebracht, insbesondere einstückig angeformt, sein. Dadurch ist eine besonders einfach
konstruierte Lagesicherungsvorrichtung bereitgestellt. Mit ihrer Hilfe ist die Geschirrspülmaschine
in der Einbaunische gegenüber einer einzelnen Halteeinrichtung besser gegen Verdrehen
lagesicherbar. Insbesondere, wenn die beiden Halteeinrichtungen Bestandteil des Türschlossgehäuses
sind, ist es nicht erforderlich, die beiden Halteeinrichtungen in zwei einzelnen Arbeitsgängen
sowie das Türschlossgehäuse in einem dritten Montageschritt an dem Spülbehälter anzubringen,
sondern es genügt jetzt bereits die Montage des Türschlossgehäuses als einziges gemeinsames
Bauteil. Darüber hinaus kann dem Verbund aus Türschlossgehäuse und den beiden daran
angebrachten Halteeinrichtungen eine größere Verwindungssteifigkeit aufgrund seiner
größeren flächigen Ausdehnung als im Fall von einzeln montierten Komponenten gegeben
werden. Insbesondere lässt sich das Türschloss mit den beiden daran angebrachten Halteeinrichtungen
in vorteilhafter Weise aus Kunststoff herstellen, was einfach kostengünstig ist.
[0016] Vorteilhafter Weise kann das gemeinsame Verbindungselement, insbesondere Türschlossgehäuse,
außenwandig an dem vorderen Randbereich des Spülbehälters, insbesondere an dessen
oberem, vorderem Rand- oder Rahmenelement, im Wesentlichen mittig zum Verriegeln der
Tür der Geschirrspülmaschine vorgesehen. Dadurch kann der Spülbehälter besonders verdrehsicher
in der Einbaunische gegen Zug- und/oder Schubkräfte in deren Tiefenrichtung und/oder
Breitenrichtung lagegesichert werden.
[0017] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann das jeweilige
Distanzelement, insbesondere die Innenhülse, derart ausgebildet sein, dass für das
Befestigungselement eine Eindringbegrenzung, insbesondere Einschraubbegrenzung, in
die der jeweiligen Halteeinrichtung zugewandten Innenwandung der Einbaunische hinein
bereitgestellt ist. Insbesondere die Innenhülse fungiert also in vorteilhafter Weise
als Distanzhülse für das in sie eingebrachte Befestigungselement, das heißt es erlaubt
dem Befestigungselement nur einen vorgegebenen, begrenzten Eindringweg in die Nischeninnenwandung
hinein. Sie stellt also einen Anschlag für das Befestigungselement in Eindring-, insbesondere
Einschraubrichtung im Fall einer Befestigungsschraube, auf die der jeweiligen Halteeinrichtung
zugewandten Nischeninnenwandung zu bereit. Dadurch ist weitgehend vermieden, dass
durch zu weites Eindringen des jeweiligen Befestigungselements in die Nischeninnenwandung
hinein, die jeweilige Halteeinrichtung, insbesondere das Türschlossgehäuse, mit den
beiden seitlich daran angebrachten Halteeinrichtungen mit einer unzulässig hohen Zugkraft
beaufschlagt und dadurch überbeansprucht wird, was ansonsten zu Deformierungen oder
Verbiegungen der jeweiligen Halteeinrichtung, des Türschlossgehäuses, und/oder des
Spülbehälters führen könnte. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Schließ-
und Dichtfunktion der Tür stets einwandfrei über die Betriebslebensdauer der in die
Einbaunische eingebauten Geschirrspülmaschine erhalten bleibt.
[0018] Eine derartige Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine,
kann somit einfach, ohne die Gefahr einer Deformierung der Geschirrspülmaschine, in
einer Nische, die beispielsweise durch ein oder mehrere Möbelstücke wie zum Beispiel
auch durch einen Hochschrank oder einen sonstigen Kücheneinbauschrank gebildet ist,
befestigt werden. Insbesondere über Hülsenteile, insbesondere Innenhülsen, als Distanzelemente
und die an diesen Distanzelementen führbar gelagerten Halteeinrichtungen kann die
Geschirrspülmaschine in vorteilhafter Weise in Nischen unterschiedlicher Höhen flexibel
befestigt werden, so dass diese während ihres Betriebs beziehungsweise beim Öffnen
oder Schließen der Tür der Geschirrspülmaschine weder in die Nische hineinbewegt,
noch aus der Nische herausbewegt werden kann.
[0019] Eine Nische im Sinne der Erfindung kann insbesondere eine Aussparung in einer Küchenzeile
sein, die zur Aufnahme einer Einbaugeschirrspülmaschine, insbesondere einer Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine,
ausgebildet ist. Dabei kann die Nische beispielsweise zumindest bereichsweise durch
Schrankseitenwände, eine Schrankbodenplatte, sowie Deckenplatte und/oder oberseitige
Arbeitsplatte gebildet sein. An einer zur Nischenwandung zugewandten Seite des Spülbehälterrahmens
sind zweckmäßigerweise zwei oder mehr Halteeinrichtungen vorgesehen. Wenigstens zwei
Halteeinrichtungen sind vorteilhaft, damit sich die Geschirrspülmaschine während des
Betriebs oder des Öffnens beziehungsweise des Schließens der Tür der Geschirrspülmaschine
nicht verdrehen kann. Vorzugsweise sind die Halteeinrichtungen etwas beabstandet zueinander
angeordnet. Dies gewährleistet einen guten Halt der Geschirrspülmaschine in der Nische
beziehungsweise an der oder den Wandungen der Nische. Die Halteeinrichtungen sind
direkt oder indirekt an dem Spülbehälterrahmen fixiert. Jede Halteeinrichtung umfasst
eine Aussparung, in der ein Hülsenteil oder sonstiges Distanzelement geführt ist.
Die Aussparung beziehungsweise das Distanzelement sind dabei insbesondere derart ausgebildet,
dass die Innenmantelfläche beziehungsweise die Innenwandung der Aussparung entlang
der Außenwandung beziehungsweise Außenmantelfläche des Distanzelements gleiten kann.
Das heißt, die Halteeinrichtungen können vorzugsweise achsparallel beziehungsweise
koaxial zur Längsachse der Distanzelemente an diesen entlang geführt werden. Eine
andere Bewegung der Halteeinrichtungen wird durch die Ausgestaltung der Distanzelemente
und der Aussparungen verhindert. Das Distanzelement kann insbesondere formschlüssig
in der Aussparung und achsparallel beziehungsweise koaxial zur Längsachse der Aussparung
in dieser entlang gleiten. Die Aussparung in der jeweiligen Halteeinrichtung ermöglicht
zweckmäßigerweise das Hindurchführen des Distanzelements, insbesondere Hülsenteils.
Das heißt, das Distanzelement kann vorzugsweise auf der einen Seite der Aussparung
in diese eingeführt und auf der anderen Seite aus dieser hinausgeführt werden. Die
Aussparung kann verschiedenartige Querschnitte aufweisen, wobei der Querschnitt vorzugsweise
über die gesamte Länge der Aussparung konstant ist. So kann die Aussparung einen eckigen,
insbesondere rechteckigen oder quadratischen, Querschnitt, aber auch andere Querschnitte,
wie ovale Querschnitte, aufweisen. Besonders bevorzugt ist die Aussparung als Bohrung
ausgebildet. Eine Bohrung weist insbesondere einen kreisrunden Querschnitt über die
gesamte Länge der Bohrung auf. Das Distanzelement ist zweckmäßigerweise entsprechend
dem Querschnitt der Aussparung ausgebildet. Ist der Querschnitt der Aussparung zum
Beispiel rechteckig, so weist das Distanzelement insbesondere einen entsprechend rechteckigen
Querschnitt auf. Ist die Aussparung zum Beispiel als kreisrunde Bohrung ausgebildet,
so weist das Distanzelement insbesondere einen kreisrunden Querschnitt auf. Ein derartiges
Distanzelement wird insbesondere als Distanzhülse oder Distanzrolle bezeichnet. Das
Distanzelement, insbesondere die Distanzhülse, ist in der Aussparung, insbesondere
der Bohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung beweglich geführt. Jede Aussparung einer
jeweiligen Halteeinrichtung ist vorzugsweise zur Hindurchführung eines Befestigungselements,
insbesondere einer Befestigungsschraube, ausgebildet. Das in der Aussparung geführte
Distanzelement ist zweckmäßigerweise zur Hindurchführung des Schafts der Befestigungsschraube
ausgebildet. Das heißt, der Kopf der Befestigungsschraube kann durch die Aussparung,
nicht aber durch das Distanzelement hindurchgeführt werden. Hierdurch wirkt das Distanzelement
im befestigten Zustand an der Nischenwandung in vorteilhafter Weise als Einschraubbegrenzung.
Das heißt, das Distanzelement begrenzt das Einschrauben der Befestigungsschraube in
die Nischenwandung, beispielsweise in die Deckenwandung der Einbaunische oder eine
Küchenarbeitsplatte. Dabei kann die Befestigungsschraube jedoch derart tief in die
Nischenwandung eingeschraubt werden, dass diese absolut fest und unbeweglich in dieser
einsitzt. Nach dem Einschrauben der Befestigungsschraube in die Nischenwandung wirkt
das Distanzelement, insbesondere die Distanzhülse, wie ein aus der Nischenwandung
hervorstehender Zapfen beziehungsweise Bolzen. Die jeweilige Halteeinrichtung und
damit die Geschirrspülmaschine sind lediglich entlang der fixierten Distanzelemente
vertikal, das heißt achsparallel beziehungsweise koaxial zu der Längsachse des Distanzelements,
führbar. Die Längen der Halteeinrichtungen und die Längen der Distanzelemente sind
insbesondere so aufeinander abgestimmt, dass im eingeschraubten Zustand der Befestigungsschraube,
das heißt nach der Fixierung der Distanzelemente an der Nischenwandung, ein Teil eines
jeden Distanzelements in den Halteeinrichtungen geführt ist. Hierdurch ist gewährleistet,
dass die Geschirrspülmaschine nicht weiter in die Nische eingeschoben, noch aus der
Nische herausgezogen werden kann. Die spezielle Gestaltung der Geschirrspülmaschine,
das heißt die spezielle Gestaltung der Halteeinrichtungen und die spezielle Gestaltung
der in den Halteeinrichtungen geführten Distanzelemente, verhindert insbesondere eine
horizontale Verschiebung der Geschirrspülmaschine. Die Geschirrspülmaschine kann durch
die gleitende beziehungsweise schwimmende Lagerung der Halteeinrichtungen an Distanzelementen
insbesondere allenfalls vertikal in der Nische bewegt werden. Aufgrund des Gewichts
der Geschirrspülmaschine wird diese immer wieder in Ihre Ausgangsposition zurückgeführt.
Insbesondere beim Öffnen der Tür der Geschirrspülmaschine und gegebenenfalls Herausfahren
eines beladenen Geschirrkorbs auf der Tür kann diese allenfalls leicht angehoben werden.
[0020] Durch die bestimmbare Größe, insbesondere Länge, der Halteeinrichtung beziehungsweise
der Aussparung sowie insbesondere der flexibel bestimmbaren Länge der Distanzelemente
kann die Geschirrspülmaschine in jede beliebige Nische eingebaut werden. Ist der Spalt
zwischen der Geschirrspülmaschine und der Nischenwandung groß, kann nach einer vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung insbesondere ein entsprechend langes Distanzelement eingesetzt
werden. Bei einem relativ kleinen Spalt kann zweckmäßigerweise ein entsprechend relativ
kurzes Distanzelement eingesetzt werden. Durch die Verwendung unterschiedlich langer
Distanzelemente kann die Geschirrspülmaschine einfach in verschieden hohen Nischen
befestigt werden. Vielfach genügt durch die teleskopartige Verschiebbarkeit von Distanzhülse
und jeweiliger Halteeinrichtung relativ zueinander jedoch unter vielen praktischen
Gegebenheiten ein einziger Typ von Distanzelement vorgegebener Länge für die Überwindung
einer Vielzahl von Spaltabständen.
[0021] Eine Einbaugeschirrspülmaschine, insbesondere Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine,
mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Befestigungsvorrichtung ist besonders flexibel
und einfach in Nischen unterschiedlicher Größen, insbesondere in Nischen von Küchenzeilen,
befestigbar. Durch die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist die Fixierung
der Geschirrspülmaschine in der Praxis in der Einbaunische derart ermöglicht, dass
die Geschirrspülmaschine zum Beispiel beim Öffnen und Schließen der Tür aufgrund einer
damit einhergehenden Gewichts-, insbesondere Schwerpunktverlagerung, sowie beim Betrieb
der Geschirrspülmaschine, zum Beispiel durch Vibrationen deren Umwälzpumpe, nicht
in die Nische hineingeschoben beziehungsweise aus der Nische herausgezogen werden
kann. Bei einer mit einer derartigen Befestigungsvorrichtung versehenen Einbaugeschirrspülmaschine
lässt sich in zuverlässiger Weise insbesondere vermeiden, dass sich diese in ihrer
jeweiligen, insbesondere horizontalen, Einbauebene bewegen lässt.
[0022] Gemäß einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei Halteeinrichtungen Teil eines an dem Spülbehälterrahmen
angeordneten Verbindungselements sind. Das heißt, es ist nicht erforderlich, dass
die Halteeinrichtungen, jede für sich, direkt an dem Spülbehälterrahmen angeordnet
sind, sondern die Halteeinrichtungen können Teil eines Verbindungselements, welches
an dem Spülbehälterrahmen angeordnet ist, sein. Vorteilhaft dabei ist, dass es nicht
erforderlich ist, jede Halteeinrichtung gesondert zu befestigen, sondern, dass durch
die Befestigung des Verbindungselements an dem Spülbehälterrahmen die Halteeinrichtungen
ebenfalls fest an dem Spülbehälterrahmen angeordnet sind. Hierdurch können Befestigungsaufwand,
Befestigungsmaterial und Befestigungskosten eingespart werden. Die Halteeinrichtungen
können in dieser Ausführungsvariante der Geschirrspülmaschine vorzugsweise integraler
Bestandteil des Verbindungselements sein. Dabei sind die wenigstens zwei Halteeinrichtungen
vorzugsweise beabstandet zueinander in dem Verbindungselement vorgesehen.
[0023] Gemäß einer weiteren besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei
der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein, dass die Distanzelemente jeweils ein Innengewinde
zur Aufnahme des Gewindes einer Befestigungsschraube aufweisen. Hierdurch ist ein
besonders sicherer Halt der Distanzelemente an den Befestigungsschrauben gewährleistet.
Die Befestigungsschrauben werden dabei insbesondere durch die Distanzelemente hindurch
geschraubt, bevor die Spitzen der Befestigungsschrauben in die Wandung der Nische,
beispielsweise in die Küchenarbeitsplatte, eingeschraubt werden. Der Durchmesser des
Innengewindes eines Distanzelements und das Gewinde einer Befestigungsschraube sind
zweckmäßigerweise aufeinander abgestimmt, so dass das Distanzelement nach dem Einschrauben
der Befestigungsschrauben fest an der Befestigungsschraube sitzt. Hierdurch ist sichergestellt,
dass das Distanzelement nach dem Einschrauben der Spitze der Befestigungsschraube
in die Wandung der Nische in vorteilhafter Weise unbeweglich an der Wandung anliegt.
Dadurch ist wiederum gewährleistet, dass die Halteeinrichtungen sicher gehalten werden
und außen an den Distanzelementen entlanggeführt, insbesondere lediglich vertikal
entlanggeführt werden können, wenn die Halteeinrichtungen an der Oberseite des Spülbehälters
vorgesehen sind. Eine andere Bewegung als die entlang den Distanzelementen ist nicht
möglich.
[0024] Die wenigstens zwei Halteeinrichtungen können zweckmäßigerweise derart ausgebildet
und an dem Spülbehälterrahmen angeordnet sein, dass die Aussparungen frei zugänglich
angeordnet sind. So können die Aussparungen derart an den Halteeinrichtungen vorgesehen
sein, dass diese durch den Spülbehälterrahmen nicht verdeckt sind. So können die Distanzelemente
und die Befestigungsschrauben an dem Spülbehälterrahmen vorbei in die Aussparungen
der Halteeinrichtungen eingeführt werden. Alternativ kann bei einer zweckmäßigen anderen
Weiterbildung der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein, dass jede Aussparung, insbesondere
jede Bohrung, der Halteeinrichtungen fluchtend zu einer Aussparung, insbesondere einer
Bohrung, in dem vorderen Spülbehälterrandbereich, insbesondere Spülbehälterrahmen
angeordnet ist. Die Distanzelemente und die Befestigungsschrauben werden bei einer
derartigen Geschirrspülmaschine durch die Aussparungen, insbesondere die Bohrungen,
des Spülbehälterrahmens in die Aussparungen, insbesondere die Bohrungen, der Halteeinrichtungen
eingeführt. Ein Vorteil einer derartigen Ausbildung der Geschirrspülmaschine ist,
dass keine Elemente der Halteeinrichtungen seitlich an dem Spülbehälterrahmen überstehen.
Ein weiterer Vorteil ist die kompakte Bauweise einer derartigen Geschirrspülmaschine.
Die Aussparungen in dem Spülbehälterrahmen entsprechen vorzugsweise denen der Halteeinrichtungen.
[0025] Die wenigstens zwei Halteeinrichtungen können gegebenenfalls nach einer alternativen
Ausführungsvariante an verschiedenen Seiten des Spülbehälterrahmens angeordnet sein.
So ist es beispielsweise denkbar, dass an einem Seitenelement des Spülbehälterrahmens
eine erste Halteeinrichtung und an einem anderen Seitenelement, beispielsweise dem
gegenüberliegenden Seitenelement, des Spülbehälterrahmens eine zweite Halteeinrichtung
angeordnet ist. Die Halteeinrichtungen sind in diesem Fall insbesondere in der Nähe
des Griffs beziehungsweise auf der Höhe des Griffs der Tür der Geschirrspülmaschine
an dem Spülbehälterrahmen angeordnet, da dort beim Öffnen und Schließen der Tür in
der Regel die größten Kräfte wirken.
[0026] Gemäß einer besonders zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
bevorzugt vorgesehen sein, dass die Halteeinrichtungen außenseitig an dem oberen Spülbehälterrand,
der in Breitenrichtung des Spülbehälters verläuft und Teil der Deckenwandung des Spülbehälters
ist, angeordnet sind. Hierdurch sind die Halteeinrichtungen für einen Monteur leicht
zugänglich, so dass die Distanzelemente und die Befestigungsschrauben leicht in die
entsprechenden Aussparungen der jeweiligen Halteeinrichtungen und gegebenenfalls die
des Spülbehälters, insbesondere dessen vorderen Randelements oder Rahmenelements,
von der Beschickungsöffnung des Spülbehälters her eingeführt werden können. Die Geschirrspülmaschine
kann zunächst in die Nische eingeschoben werden und anschließend durch einen Monteur
an der Deckenwandung der Nische arretiert werden. Die Halteeinrichtungen sind bei
geöffneter Tür zweckmäßigerweise leicht von vorne, das heißt durch die Beschickungsöffnung,
zugänglich. Durch die Anordnung der Halteeinrichtungen an der Oberseite des Spülbehälters,
insbesondere dessen vorderen Randelements oder Rahmenelements, kann die sichere Position
der Geschirrspülmaschine während deren Betriebs und/oder des Öffnens und Schließens
der Tür garantiert werden. Die Oberseite des Spülbehälters, insbesondere dessen vorderen
Rands, ist dabei der Unterseite der oberen Nischenwandung zugewandt.
[0027] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass zwischen den Halteeinrichtungen insbesondere ein Türschloss,
zum Verriegeln der Tür der Geschirrspülmaschine an dem Spülbehälterrahmens angeordnet
ist. Da in der Nähe des Türschlosses, das zum Verriegeln der Tür der Geschirrspülmaschine
dient, meistens die größten Kräfte auf die Geschirrspülmaschine wirken, ist es vorteilhaft,
wenn dieses von den Halteinrichtungen umgeben ist. Durch die damit verbundene Befestigung
der Geschirrspülmaschine in unmittelbarer Nähe zu dem Türschloss der Geschirrspülmaschine
ist gewährleistet, dass die horizontale Position der Geschirrspülmaschine während
des Öffnens und Schließens der Tür unverändert bleibt. Die Geschirrspülmaschine kann
allenfalls etwas in vertikaler Richtung, das heißt achsparallel zu der Längsachse
der fixierten Distanzelemente, bewegt werden, wenn das Türschloss insbesondere an
der Oberseite, insbesondere in dem vorderen Mittenbereich des Spülbehälters angebracht
ist.
[0028] Besonders bevorzugt kann gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung bei
der Geschirrspülmaschine vorgesehen sein, dass das Verbindungselement ein Gehäuse
eines Türschlosses zum Verriegeln der Tür der Geschirrspülmaschine ist. Durch eine
derartige vorteilhafte Ausführungsvariante der Einbaugeschirrspülmaschine können insbesondere
Materialkosten und Einbauaufwand eingespart werden. Das Gehäuse des Türschlosses übernimmt
neben der Aufnahme des Türschlosses auch die Führung an den Distanzelementen und damit
die Befestigung der Geschirrspülmaschine an der Nischenwandung. Das Gehäuse des Türschlosses
der Geschirrspülmaschine ist vorzugsweise an dem vorderen Rand, insbesondere an oder
in dem Spülbehälterrahmen, des Spülbehälters angeordnet. Besonders bevorzugt ist das
Türschloss und damit das Gehäuse des Türschlosses an der Oberseite des Spülbehälters,
insbesondere dessen vorderen Rands oder Spülbehälterrahmens vorgesehen, da die Tür
meist in dem unteren Bereich der Beschickungsöffnung des Spülbehälters an der Geschirrspülmaschine
schwenkbeweglich gehalten ist. Die Halteeinrichtungen sind in dieser Ausführungsvariante
der Geschirrspülmaschine insbesondere integraler Bestandteil des Gehäuses des Türschlosses.
Dies stellt sicher, dass das Türschloss, nach der Befestigung der Halteeinrichtungen
an den an der Nischenwandung der Nische fixierten Distanzelementen, besonders sicher
gehalten ist und weder in die Nische hinein, noch aus der Nische hinaus bewegt werden
kann. Die Längsachsen der Aussparungen der Halteeinrichtungen in dem Türschlossgehäuse
verlaufen vorzugsweise senkrecht zu der Oberseite des Spülbehälterrahmens. Die wenigstens
zwei Halteeinrichtungen sind bevorzugt an gegenüberliegenden Seiten des Türschlosses
angeordnet. Hierdurch können die Kräfte, die beim Öffnen und Schließen der Tür der
Geschirrspülmaschine auf das Türschloss wirken, gleichmäßig von den Halteeinrichtungen
beziehungsweise den Distanzelementen beziehungsweise den Befestigungsschrauben aufgenommen
werden.
[0029] Gemäß einer weiteren zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung kann bei der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei Halteeinrichtungen oder das Verbindungselement
kraft- und/oder stoffschlüssig an dem Spülbehälterrahmen angeordnet sind. Sind die
wenigstens zwei Halteeinrichtungen direkt an dem Spülbehälterrahmen angeordnet, ist
jede Halteeinrichtung zweckmäßigerweise für sich kraft- und/oder stoffschlüssig an
dem Spülbehälterrahmen befestigt. Sind alternativ dazu die Halteeinrichtungen an dem
Verbindungselement, beispielsweise dem Gehäuse des Türschlosses der Geschirrspülmaschine,
angeordnet, ist vorzugsweise das Verbindungselement, insbesondere das Türschlossgehäuse,
kraft- und/oder stoffschlüssig an dem Spülbehälterrahmen befestigt. Kraftschlüssige
Befestigungen der Halteinrichtungen beziehungsweise des Verbindungselements weisen
den Vorteil auf, dass diese leichter wieder lösbar sind und gegebenenfalls einfach
durch andere, beispielsweise größere, Halteinrichtungen oder Verbindungselemente ersetzt
werden können. Kraftschlüssige Befestigungen können beispielsweise Schraubenverbindungen,
Rast- oder Klemmverbindungen sein. Als stoffschlüssige Befestigungen kommen insbesondere
Schweiß- oder Klebeverbindungen in Betracht.
[0030] Ferner kann bei einer anderen zweckmäßigen Weiterbildung der Geschirrspülmaschine
vorgesehen sein, dass die wenigstens zwei Halteeinrichtungen oder das Verbindungselement
integraler Bestandteil des Spülbehälterrahmens sind. Das heißt, die Halteinrichtungen
oder das Verbindungselement mit den Halteeinrichtungen sind vorzugsweise monolithisch
mit dem Spülbehälterrahmen ausgebildet. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn
der Spülbehälterrahmen und damit auch die Halteinrichtungen beziehungsweise das Verbindungselement
ein Kunststoffmaterial umfassen. Beispielsweise kann der Spülbehälterrahmen inklusive
der Halteinrichtungen oder des Verbindungselements durch ein Gießverfahren, insbesondere
ein Spritzgießverfahren, monolithisch hergestellt sein. Hierdurch kann neben den Herstellungskosten
ein deutlicher Befestigungsaufwand eingespart werden.
[0031] Ferner kann es bei einer Weiterentwicklung der Geschirrspülmaschine zweckmäßig sein,
wenn die Halteeinrichtungen und die Distanzelemente aus unterschiedlichen Materialien
ausgebildet sind. Insbesondere vorteilhaft kann es sein, wenn die Halteeinrichtungen
aus einem Kunststoffmaterial und die Distanzelemente aus Metall, oder umgekehrt, ausgebildet
sind. Hierdurch ist gewährleistet, dass die Halteeinrichtungen gut an den Distanzelementen
entlang gleiten können. Selbstverständlich können jedoch sowohl die Halteeinrichtungen
als auch die Distanzelemente auch aus demselben Werkstoff wie zum Beispiel geeigneten
Kunststoffen hergestellt sein, was deren Fertigung weiter vereinfacht.
[0032] Insbesondere ist die Länge des jeweiligen Distanzelements, bevorzugt der jeweiligen
Innenhülse, größer als der in der Praxis maximal auftretende Spaltabstand zwischen
dem Spülbehälter der Geschirrspülmaschine und der jeweiligen Innenwandung der jeweiligen
Einbaunische gewählt. Dadurch ist ein sicheres Ineinandergreifen von Distanzelement
und Halteeinrichtung sichergestellt.
[0033] Sonstige vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
wiedergegeben.
[0034] Sonstige Aus- und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Die vorstehend erläuterten und/oder die in den Unteransprüchen wiedergegebenen vorteilhaften
Aus- sowie Weiterbildungen der Erfindung können dabei einzeln oder aber auch in beliebiger
Kombination miteinander bei der erfindungsgemäßen Geschirrspülmaschine und/oder Befestigungsvorrichtung
zur Anwendung kommen.
[0035] Die Erfindung und ihre Aus- sowie Weiterbildung sowie deren Vorteile werden nachfolgend
anhand von Zeichnungen erläutert.
[0036] Es zeigen jeweils schematisch
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines vorteilhaften Ausführungsbeispiels einer Haushaltsgeschirrspülmaschine,
die nach dem erfindungsgemäßen Konstruktionsprinzip vorteilhaft ausgebildete Halteeinrichtungen
und Distanzelemente zum Befestigen der Haushaltsgeschirrspülmaschine an einer Nischenwandung
umfasst;
- Fig. 2
- eine Frontansicht auf einen Seitenquerschnitt des oberen Vorderrands des Spülbehälters
der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine von Fig. 1 in dem Bereich deren Türschlossgehäuses,
an dem zwei seitliche Halteeinrichtungen vorgesehen sind; und
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht auf den Seitenquerschnitt des Türschlossgehäuses von
Fig. 2 mit den zwei an diesem seitlich angebrachten Halteeinrichtungen, mit deren
Hilfe die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine von Fig. 1 an der oberen Innenwandung
einer Einbaunische lagegesichert ist.
[0037] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 bis 3 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0038] Die Fig. 1 zeigt schematisch in einer perspektivischen Ansicht ein vorteilhaftes
Ausführungsbeispiel einer Haushaltsgeschirrspülmaschine 1, die nach dem erfindungsgemäßen
Konstruktionsprinzip Halteeinrichtungen HE1, HE2 und Distanzelemente zum Befestigen
der Geschirrspülmaschine 1 an einer Nischenwandung einer Einbaunische 2 wie zum Beispiel
eines Küchenschranks KI umfasst. Die Haushaltsgeschirrspülmaschine 1 weist einen quaderförmigen,
frontseitig offenen Spülbehälter 20 auf. Der Spülbehälter 20 umfasst eine U-förmige
Haube mit zwei Seitenwänden 22, mit einer Deckenwandung 23 sowie eine Rückwandung
24. Er sitzt auf einer Bodenbaugruppe 70 von oben auf, wobei hier im Ausführungsbeispiel
das Deckenelement der Bodenbaugruppe den Boden des Spülbehälters 20 bildet. Der Spülbehälter
20 weist hier im Ausführungsbeispiel einen frontseitigen, vorderen Spülbehälterrandbereich
60 auf, der für eine Tür 30 insbesondere ein Dichtbett bereitstellt. Hier im Ausführungsbeispiel
ist für die U-förmige Spülbehälterhaube ein metallischer Werkstoff, insbesondere Edelstahl,
oder ein sonstiges korrosionsbeständiges Metallmaterial verwendet. Für die Bodenbaugruppe
70 einschließlich ihres Deckenelements ist hier zweckmäßigerweise ein Kunststoffmaterial
gewählt. Alternativ dazu kann der Spülbehälter selbstverständlich auch insgesamt,
das heißt einschließlich seines Bodens aus einem metallischen Werkstoff, insbesondere
Edelstahl, gefertigt sein. Auch kann der Spülbehälter insgesamt aus Kunststoff hergestellt
sein. Der vordere Spülbehälterrandbereich 60 kann teilweise oder ganz gegebenenfalls
durch ein zusätzliches, vorderes Randelement oder insbesondere durch ein zusätzliches
Rahmenelement gebildet oder ergänzt sein. Ein derartiges Randelement oder Rahmenelement
kann insbesondere zur Versteifung des Spülbehälters 20 und/oder als Dichtbett für
die Tür 30 dienen. Es kann als separates Teil vorgesehen sein oder einteilig an dem
Spülbehälter mit angeformt sein. Der vordere Spülbehälterrandbereich 60 dient insbesondere
zur Befestigung der Geschirrspülmaschine 1 in der Einbaunische. Der Spülbehälterrandbereich
60 kann dazu zweckmäßigerweise materialsteif ausgebildet sein. Hier im Ausführungsbeispiel
sind insbesondere an dem vorderen, oberen, sich in Breitenrichtung x erstreckenden
Randbereich des Spülbehälters 20 zu dessen Lagesicherung beziehungsweise Lagefixierung
zwei Halteeinrichtungen HE1, HE2 vorgesehen, die in der Fig. 1 nur schematisch angedeutet
sind. Diese beiden Halteeinrichtungen HE1, HE2 sind in Breitenrichtung x betrachtet
in einem vorgegebenen Querabstand QA voneinander vorzugsweise achssymmetrisch zur
Mittenebene des Spülbehälters 20, die sich in Tiefenrichtung y und Höhenrichtung z
erstreckt, angeordnet.
[0039] Die frontseitige Beschickungsöffnung 21 des Spülbehälters 20 kann durch die Tür 30
verschlossen werden. Die Tür 30 ist an den beiden Seitenteilen der Bodenbaugruppe
70 und/oder des Spülbehälters 20 schwenkbeweglich gelagert.
[0040] Die Fig. 2 zeigt schematisch von vorne betrachtet einen Querschnitt durch den oberen
Randbereich 60 des Spülbehälters 20 in dem Bereich der Halteeinrichtungen HE, HE2,
wenn die Geschirrspülmaschine 1 von Fig. 1 in der Einbaunische 2 des Küchenschranks
KI unterhalb einer Schrankwandung 3 eingebaut und mit Hilfe der Halteeinrichtungen
41, 42 lagefixiert ist. Die beiden Halteeinrichtungen HE1, HE2 sind hier im Ausführungsbeispiel
an dem Gehäuse 10 eines Türschlosses 9 zum Arretieren der Tür 30 in deren Schließendstellung
angebracht. Sie sind insbesondere Bestandteil des Türschlossgehäuses 10. Dieses Türschlossgehäuse
10 ist an der Oberseite des oberen, vorderen Randbereichs 60 des Spülbehälters 20
etwa in dem Mittenbereich dessen Breitenerstreckung (in x-Richtung) befestigt. Die
Halteeinrichtungen HE1, HE2 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Türschlosses 9
in dessen Türschlossgehäuse 10 vorgesehen. In diesem Ausführungsbeispiel ist das Türschlossgehäuse
10 ein sich in Breitenrichtung x erstreckendes Verbindungselement 15, an dem die Halteinrichtungen
HE1, HE2 jeweils seitlich einteilig, insbesondere monolithisch, angeordnet sind. Das
heißt, die Halteeinrichtungen sind integraler Bestandteil des Gehäuses 10 des Türschlosses
9. In dieser Ausführungsvariante der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 umfasst
die jeweilige Halteeinrichtung HE1, HE2 Aufnahmeteile 41, 42, die als Außenhülsen
für die Distanzelemente 61, 62 ausgebildet sind. Beide Halteeinrichtungen sind etwa
gleichweit beabstandet zu dem Türschloss 9 an diesem angeordnet. Jedes Aufnahmeteil
41, 42 der Halteeinrichtungen weist eine Aussparung 51, 52, hier in Form einer Bohrung,
als Führung für eine Innenhülse 61, 62 auf. In jeder Bohrung 51, 52 ist also eine
Innenhülse 61, 62 als Distanzelement, das heißt als Distanzhülse, beweglich geführt
angeordnet. Hier im Ausführungsbeispiel sind in dem vorderen, oberen Randbereich zwei
Aussparungen 241, 242, insbesondere Durchbrüche oder Durchgangsöffnungen, vorgesehen,
die im Wesentlichen an demselben Lageort wie die Aussparungen 51, 52 der Aufnahmeteile
41, 42 der Halteeinrichtungen HE1, HE2 vorgesehen sind. Sie liegen insbesondere im
Wesentlichen deckungsgleich beziehungsweise kongruent zur Ortslage der Aussparungen
51, 52 der Aufnahmeteile 41, 42. Dabei entspricht der Innendurchmesser der jeweiligen
Aussparung 241, 242 zweckmäßigerweise im Wesentlichen dem Innendurchmesser der Aussparungen
51, 52 der Aufnahmeteile. Der Innendurchmesser der jeweiligen Aussparung 51, 52 entspricht
hier im Ausführungsbeispiel etwa dem Außendurchmesser der in sie eingeführten Innenhülse
61, 62. Dabei ist die Innenhülse 61, 62 in der jeweiligen Aussparung 51, 52 der Aufnahmeteile
41, 42 vorzugsweise derart gelagert, dass sie in dieser in Höhenrichtung z verschieblich
geführt und in radialer Richtung dazu seitlich abgestützt ist. Zur Montagevorbereitung
kann die jeweilige Innenhülse 41, 42 vorzugsweise zum Beispiel von unten her, das
heißt von der der Beschickungsöffnung 21 des Spülbehälters zugewandten Innenseite
des vorderen, oberen, sich in Breitenrichtung x erstreckenden Randbereichs 60 des
Spülbehälters 20 her in dessen Aussparungen 241, 242 sowie in die in Einschieberichtung
(hier Höhenrichtung z) dahinter liegenden Aussparungen 51, 52 der Aufnahmeteile 41,
42 eingeführt werden. Die jeweilige Aussparung, insbesondere Bohrung 51, 52 weist
in Höhenrichtung, das heißt vertikaler Richtung z vorzugsweise eine solche Länge auf,
dass sie zur vollständigen Aufnahme beziehungsweise Hindurchführung einer Befestigungsschraube
71, 72 ausgebildet, das heißt kürzer als deren Längserstreckung ist. Dabei wird jeweils
eine Befestigungsschraube 71, 72 vorzugsweise von unten her, das heißt von der der
Beschickungsöffnung 21 des Spülbehälters 20 zugewandten Innenseite des vorderen, oberen
Randbereichs 60 her durch dessen Aussparungen 241, 242 in die Innenhülsen 61, 62 in
den Aussparungen 51, 52 der Aufnahmeteile 41, 42 eingeführt beziehungsweise hineingesteckt.
Der Schaft 81, 82 der jeweiligen Befestigungsschraube 71, 72 ist zur Fixierung des
Spülbehälters 20 durch die Innenhülse beziehungsweise Distanzhülse 61, 62 hindurchgeführt
und in die Schrankwandung beziehungsweise Nischeninnenwandung 3 der Nische 2 soweit
eingeschraubt, dass die Innenhülse 61, 62 vertikal nach oben in der Aussparung 51,
52 des Aufnahmeteils 41, 42 wandert und mit ihrem oberen Rand an die Unterseite der
oberen Schrankwandung 3 der Nische 2 anschlägt. Dabei sitzt zumindest noch ein unterer,
erster Längsabschnitt der jeweiligen Innenhülse geführt in der Aussparung, insbesondere
Durchgangsbohrung des jeweiligen Aufnahmeteils. Die Nischeninnenwandung 3 liegt dabei
der oberen, vorderen Randzone 60 des Spülbehälters mit einem Spalt beziehungsweise
Freiraum 2a in vertikaler Richtung z betrachtet gegenüber. Der Kopf der jeweiligen
Befestigungsschraube 71, 72 weist eine größere Querschnittsbreite als der Innendurchmesser
der jeweiligen Innenhülse 61, 62 auf. Er ist also allgemein ausgedrückt derart ausgebildet,
dass er an dem unteren Rand der Innenhülse 61, 62 aufsitzt. Dadurch ist für die jeweilige
Befestigungsschraube eine Durchführungssperre gebildet, das heißt sie kann nicht durch
die durch die Distanzhülse 61, 62 hindurchgeführt werden. In dem Befestigungszustand
ist die Distanzhülse 61, 62 daher zwischen dem Kopf der Befestigungsschraube 71, 72
und der Nischenwandung 3 eingeklemmt. Dabei dient die Distanzhülse 61, 62 zum einen
als Einschraubbegrenzung für die Befestigungsschraube 71, 72. Zum anderen fungiert
sie als Höhenverstellmittel in der fest an dem Türschlossgehäuse 10 angebrachten Halteeinrichtung
HE1, HE2. Sie schiebt sich aus deren Aussparung 51, 52 als Verlängerungsteil beim
Einschrauben der Befestigungsschraube 71, 72 in die obere Nischeninnenwandung 3 soweit
heraus bis ein etwaiger Spaltabstand SA (in vertikaler Richtung z betrachtet) zwischen
dem nach oben abstehenden Ende der jeweiligen Halteinrichtung HE1, HE2 und der Nischeninnenwandung
3 überbrückt ist. Es lassen sich durch die longitudinal in Höhenrichtung z verschiebliche
Innenhülse 61, 62 verschieden große Spaltdistanzen zwischen der Oberseite des oberen
Rands 60 des Spülbehälters 20 und der Unterseite der oberen Schrankwandung überbrücken.
Da die jeweilige Innenhülse 61, 62 mit einem ersten Teilabschnitt in der Aussparung
51, 52 des jeweiligen Aufnahmeteils 41, 42 der jeweiligen Halteeinrichtung HE1, HE2
verbleibt und dort in Tiefenrichtung y und in Breitenrichtung x seitlich abgestützt,
das heißt in radialer Richtung zur Verschieberichtung z gelagert ist, lässt sich das
Türschlossgehäuse 10 und damit der Spülbehälter 20 in Tiefenrichtung y und in Breitenrichtung
x lagesichern, das heißt arretieren beziehungsweise fixieren. Je länger die Distanzhülse
61, 62 ausgebildet ist, desto größer kann der Spaltabstand SA zwischen dem oberen
Ende der jeweiligen Halteeinrichtung und der Nischeninnenwandung 3 sein. Das heißt,
je nach Erstreckungslänge des Spalts zwischen dem oberen Ende der jeweiligen Halteeinrichtung
und der oberen Nischeninnenwandung 3 (in vertikaler Richtung z betrachtet) kann eine
entsprechend lang aus der Halteeinrichtung nach oben mit einem freien, zweiten Teilabschnitt
herausgeschobene Distanzhülse 61, 62 für ausreichend Halt sorgen. Die Länge dieses
zweiten Teilabschnitts der jeweiligen Innenhülse entspricht also im Wesentlichen dem
Spaltabstand SA zwischen dem nach oben, das heißt in vertikaler Richtung z zeigenden
Ende der jeweiligen Halteeinrichtung HE1, HE2 und der Nischeninnenwandung 3. Dabei
zieht sich mit dem Eindrehen der jeweiligen Befestigungsschraube 71, 72 in die obere
Nischeninnenwandung 3 die jeweilige Innenhülse 61, 62 soweit aus der Aussparung 51,
52 der jeweiligen Halteeinrichtung HE1, HE2 in vertikaler Richtung z nach oben, bis
sie mit diesem zweiten Teilabschnitt aus der jeweiligen Halteeinrichtung hervorsteht
und an der Unterseite der oberen Schrankwandung aufliegt beziehungsweise aufsitzt.
Sie bildet somit für die in ihr eingeführte Befestigungsschraube eine Einschraubbegrenzung
in die Nischeninnenwandung 3 hinein. Die jeweilige Innenhülse weist insbesondere eine
longitudinale Länge auf, die sich aus dem vertikalen Spaltabstand zwischen dem oberen
Ende der jeweiligen Halteeinrichtung und der dieser zugewandten Nischeninnenwandung
sowie aus einer Teillänge oder der Gesamtlänge der longitudinalen Längserstreckung
der Durchgangsöffnung der jeweiligen Halteeinrichtung zusammensetzt. Dadurch lassen
sich bei unterschiedlich dimensionierten Einbaunischen verschieden große Spaltabstände
zwischen der jeweiligen Halteeinrichtung und der ihr zugewandten Innenwandung der
jeweiligen Einbaunische in zuverlässiger Weise durch die Innenhülse überbrücken.
[0041] In der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsvariante der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
1 weist die jeweilige Innenhülse beziehungsweise Distanzhülse 61, 62 zusätzlich ein
Innengewinde 6a auf. Das Gewinde 7a an dem Schaft 8 der Befestigungsschraube 71, 72
wird in das Innengewinde 6a der Distanzhülse 61, 62 eingeschraubt, bevor die Spitze
des Schafts 8 der Befestigungsschraube 71, 72 in die Nischenwandung 3 eingeschraubt
wird. Durch das Einschrauben der Befestigungsschrauben 71, 72 in die Innengewinde
6a der Distanzhülsen 61, 62 sind diese besonders sicher und fest miteinander verbunden.
Das Innengewinde kann selbstverständlich auch bei der jeweiligen Innenhülse weggelassen
werden, so dass diese eine weitgehend glatte Innenoberfläche aufweist.
[0042] Das Gehäuse 10 des Türschlosses 9 ist kraftschlüssig an der Oberseite 23 des oberen,
vorderen Spülbehälterrandbereichs 60 etwa mittig befestigt. In der in Fig. 2 dargestellten
Variante der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 ist das Gehäuse 10 des Türschlosses
9 an Vorsprüngen 25, die aus der Oberseite 23 des Spülbehälterrahmens 22 des Spülbehälters
20 hervorspringen, festgeklemmt. Alternativ kann das Gehäuse 10 auch mittels an ihm
angeformter Raststege in entsprechende Rastnuten an dem oberen Spülbehälterrand 60
eingerastet sein. Die Längsachsen der Aussparungen beziehungsweise Bohrungen 51, 52
der Aufnahmeteile 41, 42 der Halteeinrichtungen HE1, HE2 verlaufen senkrecht zur Oberseite,
insbesondere Deckenwandung 23 des Spülbehälters 20 beziehungsweise zur Unterseite
der oberen Nischenwandung. Die Nischenwandung ist bevorzugt eine Küchenarbeitsplatte
oder ein anderes Möbelstück, insbesondere einer Küchenzeile.
[0043] Die Fig. 3 zeigt schematisch in einer perspektivischen Ansicht den Seitenquerschnitt
des Türschlossgehäuses 10 von Fig. 2 in dem Befestigungsbereich der beiden Halteeinrichtungen
HE1, HE2. Die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 ist unterhalb der Nischenwandung
3, die insbesondere ein Möbelstück, wie zum Beispiel eine Küchenarbeitsplatte darstellt,
befestigt. Durch die in Höhenrichtung beziehungsweise vertikaler Richtung z schwimmende
Lagerung der Halteeinrichtungen HE1, HE2 an den Distanzelementen beziehungsweise den
Distanzhülsen 61, 62, die in dem Endmontagezustand, das heißt fertigen Einbauzustand
der Geschirrspülmaschine in der Einbaunische 2, an der Nischeninnenwandung 3 mittels
der Befestigungsschrauben 71,72 fixiert beziehungsweise befestigt sind, kann die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
1 vertikal, das heißt achsparallel zu den Längsachsen der Aussparungen beziehungsweise
Bohrungen 51, 52 der Halteeinrichtungen HE1, HE2 bewegt werden. Dadurch bleibt der
Spülbehälter 20, insbesondere das Türschlossgehäuse 10, weitgehend unbelastet vor
etwaig in vertikaler Richtung beziehungsweise Höhenrichtung z wirkenden Zug- oder
Schubkräften, wie sie während des Betriebs der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
1 zum Beispiel durch Pumpbewegungen deren Umwälzpumpe oder beim Öffnen beziehungsweise
Schließen deren Tür 30 auftreten können. Aufgrund des Eigengewichtsgewichts der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
1 gleitet diese jedoch immer in ihre Ausgangsposition zurück. In der Ausgangsposition
liegt die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 auf einem Untergrund, beispielsweise
dem Bodenbereich der Nische 2 auf. Durch die Führung der Halteeinrichtungen HE1, HE2
entlang der Distanzhülsen 61, 62 kann die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 nur
in z-Richtung bezogen auf das dargestellte x,y,z-Koordinatensystem bewegt werden.
Eine horizontale Verschiebung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1, das heißt
eine Verschiebung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 in Querrichtung x und/oder
in Tiefenrichtung y, ist durch die in z-Richtung schwimmende Lagerung der Halteeinrichtungen
entlang der Distanzhülsen unterbunden. Denn die Innenhülsen 61, 62 lassen sich aufgrund
ihrer longitudinalen Verschieblichkeit entlang der Längserstreckung der Aussparungen
51, 52 der Halteeinrichtungen HE1, HE2 hier in vertikaler Richtung z, aus deren Enden
beim Einschrauben der Befestigungsschrauben 71, 72 in die Nischeninnenwandung 3 so
weit herausschieben, dass schließlich in dem Montageendzustand die etwaig vorhandenen
Spaltfreiräume zwischen den frei abstehenden Enden der Halteeinrichtungen und der
Nischeninnenwandung 3 von aus den Halteeinrichtungen herausgeschobenen, oberen, zweiten
Teilabschnitten der Innenhülsen 51, 52 überbrückt werden und diese dennoch mit ihren
unteren, ersten Längsabschnitten noch in den Halterungseinrichtungen geführt sein.
Insbesondere sitzen diese unteren Längsabschnitte mit wenig Spiel oder weitgehend
passförmig in der jeweiligen Aussparung 51, 52 der Halteeinrichtungen HE1, HE2, so
dass für sie eine Bewegung in radialer Richtung bezogen auf die Längsachsen der Aussparungen,
das heißt hier in x- und/oder y-Richtung beziehungsweise hier in einer horizontalen
Lageebene weitgehend vermieden sind. Die Distanzelemente beziehungsweise Distanzhülsen
61, 62 sind also vorzugsweise derart lang ausgebildet, dass erste Teilabschnitte der
and der Innenwandung festsitzenden Distanzelemente beziehungsweise Distanzhülsen 61,
62 in dem Befestigungszustand der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine 1 immer in den
Aussparungen beziehungsweise Bohrungen 51, 52 der Halteeinrichtungen 4 geführt ist.
Die schwimmende Lagerung der Halteeinrichtungen HE1, HE2 an den Distanzelementen beziehungsweise
Distanzhülsen 61, 62 hat unter anderem den Vorteil, dass Deformationen an dem Spülbehälter,
insbesondere an dessen vorderem Randbereich 60 oder an ein oder mehreren Anbauteilen
des Spülbehälters, insbesondere dessen Türschlossgehäuse 10 oder den Halteeinrichtungen
HE1, HE2, aufgrund der Feststellkraft der Befestigungsschrauben 71, 72 weitgehend
vermieden sind. Denn Zug- und Druckkräfte können aufgrund der schwimmenden Lagerung
der Halteeinrichtungen außen auf den an der Innenwandung mittels der Befestigungsschrauben
fest angebrachten Innenhülsen entlang deren Längsachsen nicht auf den Spülbehälter
beziehungsweise dessen Anbauteile übertragen werden.
[0044] Allgemein betrachtet ist die bevorzugte Befestigungsvariante für Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
eine vertikale Befestigung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine in dem Bereich
des Türschlosses, um die Position der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine insbesondere
während des Öffnens und Schließens der Tür zu garantieren. Das Problem, dass die Höhe
der Nische, in der die Geschirrspülmaschine eingebracht wird, nicht standardisiert
ist, sondern von einer Einbaunische zur anderen variieren kann, kann insbesondere
bereits dadurch kompensiert werden, dass sich die Distanzhülsen aus den Halteeinrichtungen
beim Eindrehen der Befestigungsschrauben teleskopartig herausschieben und dadurch
das Spiel zwischen dem Spülbehälter und der Innenwand der Nischenwandung, beispielsweise
der Unterseite der oberen Einbauplatte, Küchenplatte etc., in flexibler Weise ausgeglichen
werden kann. Dazu können Distanzhülsen mit derselben einheitlichen Länge verwendet
werden, was insbesondere deren Herstellung, Lagerhaltung und Verpackung erleichtert.
Gegebenenfalls kann es auch zweckmäßig sein, wenn unterschiedliche lange Distanzhülsen
für unterschiedlich große Spaltabstände verwendet werden.
[0045] Durch diese längsverschiebliche Lagerung der Distanzhülsen in den Aussparungen der
Halteeinrichtungen relativ zueinander kann die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
trotz verschieden großer Lücken/Spalte zwischen der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
und der Gegenkontur der Nischenwandung - hier insbesondere in Tiefenrichtung y und/oder
Querrichtung x - lagefixiert werden, ohne dass die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
der Gefahr einer Deformierung ausgesetzt ist.
[0046] Bei der erfindungsgemäßen Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine sind wenigstens zwei
Distanzelemente, wie Hülsen, Abstandshülsen oder Distanzhülsen, vorgesehen, die innerhalb
der Aussparungen der Halteinrichtungen, die direkt oder indirekt an dem Spülbehälterrahmen
befestigt sind, geführt sind. Wenn die Distanzelemente in einer vertikalen Richtung/Erstreckung
an der Nischenwandung befestigt sind, kann die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
vertikal an diesen entlang geführt werden, ohne dass eine Kraft durch die Befestigungsschrauben
auf den Spülbehälterrahmen der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine ausgeübt werden
kann. Die Hülse steigt beim Einschrauben der Befestigungsschraube an und füllt so
die Lücke/den Spalt zwischen dem Spülbehälterrahmen der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
und der Nischenwandung aus. Die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine ist dann sicher
in der Nische befestigt und die Türschlossfunktion erleidet keine Einflüsse durch
die Befestigung. Ein Vorteil diese Art der Befestigung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
in einer Nische ist unter anderem die einfache Befestigung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
an der Nischenwandung für einen Mechaniker. Die korrekte Befestigung der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine
an dem Türschlossbereich garantiert dem Nutzer ein gutes Robustheitsempfinden, wenn
die Tür der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine geöffnet und geschlossen wird. Das
heißt, die Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine bewegt sich nicht in oder aus der Nische.
Ferner können Deformationen der Einbauhaushaltsgeschirrspülmaschine als Ergebnis der
Kraft der Befestigungsschrauben verhindert werden, da die Befestigungsschrauben nicht
an dem Spülbehälterrahmen oder den Halteinrichtungen angreifen.
[0047] Da wie zum Beispiel beim vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Fig. 2 und der Fig.
3 die Innenhülse in Höhenrichtung in der jeweiligen Halteeinrichtung frei beziehungsweise
lose bei der Montage durch die Befestigungsschraube bewegbar ist und aus der Halteeinrichtung
soweit herausschiebbar ist, bis sie an der ihr zugewandten Innenwandung anschlägt,
stellt sie auch eine Eindrehbegrenzung für die Befestigungsschraube in die Innenwandung
hinein bereit. Dadurch kann insbesondere weitgehend vermieden werden, dass der vordere
Rand des Spülbehälters und/oder das an ihm angebrachte Türschlossgehäuse in unzulässiger
Weise nach oben gebogen werden können. Dadurch bleiben eine einwandfreie Schließfunktion
des Türschlosses sowie ein dichtes Schließen der Beschickungsöffnung des Spülbehälters
durch die Tür weitgehend erhalten.
[0048] Indem in der jeweiligen Aussparung, insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen
Halteeinrichtung entlang deren Längserstreckung eine Innenhülse beweglich beziehungsweise
verschieblich führbar ist, lässt sich diese in Richtung der der Halteeinrichtung zugewandten
Innenwandung der Einbaunische nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
soweit herausschieben, dass sie mit ihrem ersten Teilabschnitt in der Aussparung der
Halteeinrichtung gehalten ist und zugleich mit ihrem zweiten Teilabschnitt einen etwaig
vorhandenen Spalt zwischen dem äußeren Ende der Halteeinrichtung und der dieser zugewandten
Innenwandung der Einbaunische teilweise oder ganz überbrückt, wenn ein Befestigungselement,
insbesondere eine Befestigungsschraube, in die Aussparung mit der in ihr längsverschieblich
gelagerten Innenhülse eingeführt und mit der Innenwandung mechanisch gekoppelt wird,
insbesondere in diese eingeschraubt wird. Je größer die Spaltweite eines etwaig vorhandenen
Spalts zwischen der jeweiligen Halteeinrichtung und der dieser zugewandten Innenwandung
der Einbaunische ist, desto größer ist dabei die herausgeschobene Länge des zweiten
Teilabschnitts der Innenhülse. Auf diese Weise fungiert die Innenhülse als Ausgleichselement
beziehungsweise Verlängerungselement, das sich insbesondere teleskopartig aus der
Aussparung seiner Halteeinrichtung beim Hineinführen eines Befestigungselements in
die Aussparung der Halteinrichtung mit der innen geführten Innenhülse und Festmachen,
insbesondere Einschrauben, des Befestigungselements in die der Halteeinrichtung zugewandten
Innenwandung der Einbaunische in Richtung dieser herausschieben lässt. Es ist somit
eine sich an die jeweilig vorhandene Spaltweite selbsttätig anpassende, adaptive Führungsverlängerung
der jeweiligen Halteeinrichtung durch die aus deren Aussparung heraus schiebbaren
Innenhülse bereitgestellt.
[0049] Insbesondere ist durch die in der Aussparung der jeweiligen Halteeinrichtung frei
beziehungsweise lose längsverschiebliche Innenhülse sichergestellt, dass in Verschieberichtung
unzulässig hohe Krafteinwirkungen oder Krafteinleitungen beim Eindringen des Befestigungselements,
insbesondere der Befestigungsschraube, in die Innenwandung der Einbaunische auf die
Halteeinrichtung oder den Spülbehälter der Geschirrspülmaschine weitgehend vermieden
sind oder ganz entfallen. Die jeweilige Innenhülse ist dabei in dem Endmontagezustand
durch das Befestigungselement, insbesondere Befestigungsschraube, an der Innenwandung
der Nische fixiert, das heißt festsitzend angebracht. Gegenüber dieser feststehenden
Innenhülse ist die jeweilige zugeordnete Halteeinrichtung schwimmend gelagert. In
Querrichtung, insbesondere in einer zur Längserstreckung der jeweiligen Halteinrichtung
mit der in ihrer Aussparung geführten Innenhülse orthogonal angeordneten Lageebene
hingegen, ist eine Radialabstützung des Befestigungselements bewirkt, so dass in dieser
Lageebene eine zuverlässige Lagesicherung für die Geschirrspülmaschine bereitgestellt
ist.
[0050] Alternativ kann es gegebenenfalls auch zweckmäßig sein, wenn anstelle einer Innenhülse
eine Außenhülse vorgesehen ist, entlang deren Längserstreckung die jeweilige Halteeinrichtung
schwimmend gelagert ist.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Geschirrspülmaschine; Haushaltsgeschirrspülmaschine
- 2
- Nische
- 2a
- Spalt zwischen Nischenwandung und Spülbehälterrahmen
- 3
- Nischenwandung
- 41
- Aufnahmeteil
- 42
- Aufnahmeteil
- 51
- Aussparung; Bohrung
- 52
- Aussparung; Bohrung
- 61
- Distanzelement
- 62
- Distanzelement
- 6a
- Innengewinde des Distanzelements
- 71
- Befestigungsschraube
- 72
- Befestigungsschraube
- 7a
- Gewindes der Befestigungsschraube
- 81
- Schaft der Befestigungsschraube
- 82
- Schaft der Befestigungsschraube
- 9
- Türschloss
- 10
- Gehäuse des Türschlosses
- 20
- Spülbehälter
- 21
- Frontseitige Beschickungsöffnung
- 22
- Seitenwandung des Spülbehälters
- 23
- Deckenwandung des Spülbehälters
- 24
- Rückwandung des Spülbehälters
- 241
- Aussparungen beziehungsweise Durchbrüche in dem vorderen Randbereich des Spülbehälters
- 242
- Aussparungen beziehungsweise Durchbrüche in dem vorderen Randbereich des Spülbehälters
- 25
- Vorsprung an Spülbehälterrahmen
- 30
- Tür
- 60
- Vorderer Randbereich des Spülbehälters
- 70
- Bodenbaugruppe
- HE1
- Halteeinrichtung
- HE2
- Halteeinrichtung
- KI
- Küchenschrank
- QA
- Querabstand
- SA
- Spaltabstand
1. Geschirrspülmaschine (1), insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit einer Befestigungsvorrichtung
(9) zum Einbau ihres Spülbehälters (20) in eine Einbaunische (2), wobei die Befestigungsvorrichtung
(9) an mindestens einer zu mindestens einer Nischenwandung (3) der Einbaunische (2)
zugewandten Seite des Spülbehälters (20) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (9) wenigstens zwei Halteeinrichtungen (HE1, HE2) umfasst,
welche zur Aufnahme eines Befestigungselements (71, 72), insbesondere einer Befestigungsschraube,
jeweils ein Aufnahmeteil (41, 42) aufweisen, in dem ein Distanzelement (61, 62), insbesondere
ein Hülsenteil, relativ beweglich führbar ist.
2. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeteil (41, 42) der jeweiligen Halteeinrichtung (HE1, HE2) eine Aussparung
(51, 52), insbesondere eine Durchgangsbohrung, umfasst, in der das Distanzelement
(61, 62), insbesondere eine Innenhülse, zu seiner Montage an der Nischenwandung (3)
beweglich führbar ist.
3. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Distanzelement (61, 62) mittels einem Befestigungselement (71, 72),
insbesondere eine Befestigungsschraube, an der Nischenwandung (3) befestigt ist.
4. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Montage der Innenhülse (61, 62) an der Nischenwandung (3) in die Innenhülse (61,
62) das Befestigungselement (71, 72), insbesondere die Befestigungsschraube, eingeführt
ist.
5. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Montageendzustand der Befestigungsvorrichtung (9) die jeweilige Halteeinrichtung
(HE1, HE2) gegenüber der an der Nischenwandung (3) mittels dem Befestigungselement
(71, 72) befestigten Distanzelement (61, 62) entlang der longitudinalen Längserstreckung
ihrer Aussparung (51, 52) lose gelagert ist.
6. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (61, 62) in der Aussparung (51, 52) der jeweiligen Halteeinrichtung
(HE1, HE2) bezüglich deren longitudinaler Längserstreckung seitlich, insbesondere
in radialer Richtung, abstützbar ist.
7. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (51, 52), insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung
(HE1, HE2) weitgehend fluchtend zu einer Aussparung (241, 242), insbesondere Durchgangsbohrung,
in dem Spülbehälter (20), insbesondere in dessen oberem, vorderem Randbereich (60),
angeordnet ist.
8. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die jeweilige Aussparung (241, 242), insbesondere Durchgangsbohrung, des Spülbehälters
(20) parallel zur Lageebene dessen Beschickungsöffnung von der der Beschickungsöffnung
zugewandten Innenseite des oberen, vorderen Randbereichs (60) des Spülbehälters (20)
im Wesentlichen in vertikaler Richtung (z) nach oben durch den vorderen, oberen Randbereich
(60) bis zu dessen Außenseite hindurch erstreckt.
9. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (61, 62), insbesondere die Innenhülse, derart ausgebildet und
in der Aussparung (51, 52), insbesondere Durchgangsbohrung, der jeweiligen Halteeinrichtung
(HE1, HE2) für seine Montage an der Nischenwandung (3) longitudinal verschieblich
geführt ist, dass beim Hineinführen des Befestigungselements (71, 72) in die mit dem
Distanzelement, insbesondere der Innenhülse (61, 62), versehenen Halteeinrichtung
(HE1, HE2), insbesondere beim Hineinschrauben einer Befestigungsschraube in die der
Halteeinrichtung (HE1, HE2) gegenüberliegenden Innenwandung (3) der Einbaunische (2),
das Distanzelement, insbesondere die Innenhülse (61, 62), aus der Aussparung (51,
52), insbesondere Durchgangsbohrung, der Halteeinrichtung (41, 42) mit einem zweiten
Teilabschnitt soweit herausschiebbar ist, dass ein erster Teilabschnitt des Distanzelements,
insbesondere der Innenhülse (61, 62), in der Halteeinrichtung (HE1, HE2) verbleibt
und mit dem herausgeschobenen, zweiten Teilabschnitt des Distanzelements, insbesondere
der Innenhülse (61, 62), ein Spaltraum (2a) zwischen der Außenseite des vorderen Randbereichs
(60) des Spülbehälters (20) und der diesem zugewandten Innenwandung (3) der Einbaunische
(2) in longitudinaler Richtung der Aussparung (51, 52), insbesondere Durchgangsbohrung,
der Halteeinrichtung (HE1, HE2) teilweise oder ganz überbrückbar ist.
10. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement, insbesondere die Innenhülse (61, 62) derart ausgebildet ist,
dass für das in sie jeweilig eingeführte Befestigungselement (71, 72) eine Eindringbegrenzung,
insbesondere Einschraubbegrenzung, in die der Halteeinrichtung (HE1, HE2) zugewandten
Innenwandung (3) der Einbaunische (2) bereitgestellt ist.
11. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Halteeinrichtung (HE1, HE2) etwa in dem Mittenbereich an dem oberen,
vorderen Randbereich (60) des Spülbehälters (20), insbesondere dessen vorderen Randelements
oder Rahmenelements, außenwandig angeordnet ist.
12. Geschirrspülmaschine (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Halteeinrichtung (HE1, HE2) Bestandteil eines an dem Spülbehälter (20),
insbesondere an dessen oberem, vorderem Randbereich (60), angebrachten, gemeinsamen
Verbindungselements (10), insbesondere Türschlossgehäuses (10), ist.
13. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Halteeinrichtungen (HE1, HE2) mit einem vorgegebenen Querabstand (QA) voneinander
seitlich an dem gemeinsamen Verbindungselement (15), insbesondere Türschlossgehäuse
(10), angebracht, insbesondere einstückig angeformt, sind.
14. Geschirrspülmaschine (1) nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Verbindungselement (15), insbesondere Türschlossgehäuse (10), außenwandig
an dem vorderen Randbereich (60) des Spülbehälters (20), insbesondere an dessen oberem,
vorderem Rand- oder Rahmenelement, im Wesentlichen mittig zum Verriegeln der Tür (30)
der Geschirrspülmaschine (1) vorgesehen ist.
1. Dishwasher (1), in particular a household dishwasher, comprising a fastening device
(9) for mounting the washing compartment (20) thereof in a mounting recess (2), wherein
the fastening device (9) is provided on at least one side of the washing compartment
(20) facing at least one recess wall (3) of the mounting recess (2), characterised in that the fastening device (9) comprises at least two retaining devices (HE1, HE2) which
comprise for receiving a fastening element (71, 72), in particular a fastening screw,
in each case a receiver part (41, 42), in which a spacer element (61, 62), in particular
a sleeve part, may be guided in a relatively movable manner.
2. Dishwasher (1) according to claim 1, characterised in that the receiver part (41, 42) of the respective retaining device (HE1, HE2) comprises
a cutout (51, 52), in particular a through-bore, in which the spacer element (61,
62), in particular an inner sleeve, may be movably guided for mounting on the recess
wall (3).
3. Dishwasher (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the respective spacer element (61, 62) is fastened by means of a fastening element
(71, 72), in particular a fastening screw, to the recess wall (3).
4. Dishwasher (1) according to one of claims 2 and 3, characterised in that for mounting the inner sleeve (61, 62) on the recess wall (3) the fastening element
(71, 72), in particular the fastening screw, is inserted into the inner sleeve (61,
62).
5. Dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that in the mounted state of the fastening device (9) the respective retaining device
(HE1, HE2) is mounted loosely relative to the spacer element (61, 62) fastened to
the recess wall (3) by means of the fastening element (71, 72) along the longitudinal
extension of its cutout (51, 52).
6. Dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the spacer element (61, 62) may be supported laterally, in particular in the radial
direction, in the cutout (51, 52) of the respective retaining device (HE1, HE2) relative
to the longitudinal extension thereof.
7. Dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the cutout (51, 52), in particular the through-bore, of the respective retaining
device (HE 1, HE2) is arranged substantially aligned with a cutout (241, 242), in
particular a through-bore, in the washing compartment (20), in particular in the upper,
front edge region (60) thereof
8. Dishwasher (1) according to claim 7, characterised in that the respective cutout (241, 242), in particular the through-bore, of the washing
compartment (20) extends parallel to the plane of the loading opening thereof from
the inner face of the upper front edge region (60) of the washing compartment (20)
facing the loading opening substantially in the vertical direction (z) upward through
the front, upper edge region (60) as far as the outer face thereof.
9. Dishwasher (1) according to at least one of the preceding claims, characterised in that the spacer element (61, 62), in particular the inner sleeve, is configured and longitudinally
displaceably guided in the cutout (51, 52), in particular the through-bore, of the
respective retaining device (HE1, HE2) for the mounting thereof on the recess wall
(3), so that when inserting the fastening element (71, 72) into the retaining device
(HE1, HE2) provided with the spacer element, in particular the inner sleeve (61, 62),
in particular when a fastening screw is screwed into the inner wall (3) of the mounting
recess (2) opposing the retaining device (HE1, HE2), the spacer element, in particular
the inner sleeve (61, 62), may be pushed out of the cutout (51, 52) in particular
the through-bore, of the retaining device (41, 42) with a second subsection to such
an extent that a first subsection of the spacer element, in particular of the inner
sleeve (61, 62) remains in the retaining device (HE1, HE2) and with the pushed-out
second subsection of the spacer element, in particular of the inner sleeve (61, 62),
a gap spacing (2a) between the outer face of the front edge region (60) of the washing
compartment (20) and the inner wall (3) of the mounting recess (2) facing said washing
compartment may be partially or entirely bridged in the longitudinal direction of
the cutout (51, 52), in particular the through-bore, of the retaining device (HE1,
HE2).
10. Dishwasher (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the spacer element, in particular the inner sleeve (61, 62), is configured so that
for the fastening element (71, 72) inserted in each case therein, an insertion limit
stop, in particular a screw-in limit stop, is provided in the inner wall (3) of the
mounting recess (2) facing the retaining device (HE1, HE2).
11. Dishwasher (1) according to at least one of the preceding claims, characterised in that the respective retaining device (HE1, HE2) is arranged approximately in the central
region on the upper front edge region (60) of the washing compartment (20), in particular
the front edge element or frame element thereof, on the outer wall.
12. Dishwasher (1) according to at least one of the preceding claims, characterised in that the respective retaining device (HE1, HE2) is a component of a common connecting
element (10), in particular the door lock housing (10), attached to the washing compartment
(20), in particular to the upper front edge region (60) thereof.
13. Dishwasher (1) according to claim 12, characterised in that two retaining devices (HE1, HE2) are laterally attached, in particular integrally
formed, with a predetermined transverse spacing (QA) from one another on the common
connecting element (15), in particular the door lock housing (10).
14. Dishwasher (1) according to one of claims 12 or 13, characterised in that the common connecting element (15), in particular the door lock housing (10), is
provided on the outer wall on the front edge region (60) of the washing compartment
(20), in particular on the upper front edge element or frame element thereof, substantially
centrally for locking the door (30) of the dishwasher (1).
1. Lave-vaisselle (1), en particulier lave-vaisselle domestique, avec un dispositif de
fixation (9) pour l'encastrement de son récipient de lavage (20) dans une niche d'encastrement
(2), dans lequel le dispositif de fixation (9) est prévu au niveau d'au moins un côté
du récipient de lavage (20) orienté vers au moins une paroi de niche (3) de la niche
d'encastrement (2), caractérisé en ce que le dispositif de fixation (9) comprend au moins deux mécanismes de retenue (HE1,
HE2), lesquels présentent pour la réception d'un élément de fixation (71, 72), en
particulier d'une vis de fixation, respectivement une partie de réception (41, 42),
dans laquelle un élément d'écartement (61, 62), en particulier, une partie en forme
de gaine, peut être guidé de manière relativement mobile.
2. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie de réception (41, 42) du mécanisme de retenue respectif (HE1, HE2) comprend
un dégagement (51, 52), en particulier un alésage traversant, dans lequel l'élément
d'écartement (61, 62), en particulier une gaine interne, peut être guidé de manière
mobile pour son montage au niveau de la paroi de niche (3).
3. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément d'écartement respectif (61, 62) est fixé au moyen d'un élément de fixation
(71, 72), en particulier une vis de fixation, à la paroi de niche (3).
4. Lave-vaisselle (1) selon les revendications 2 et 3, caractérisé en ce que pour le montage de la gaine interne (61, 62) au niveau de la paroi de niche (3) l'élément
de fixation (71, 72), en particulier la vis de fixation, est introduit dans la gaine
interne (61, 62).
5. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, à l'état de fin de montage du dispositif de fixation (9) le mécanisme de retenue
respectif (HE1, HE2) est monté avec du jeu le long de la dimension longitudinale de
son dégagement (51, 52) en face de l'élément d'écartement (61, 62) fixé à la paroi
de niche (3) au moyen de l'élément de fixation (71, 72).
6. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (61, 62) peut être soutenu latéralement, en particulier dans
la direction radiale, dans le dégagement (51, 52) du mécanisme de retenue respectif
(HE1, HE2) en ce qui concerne la dimension longitudinale de celui-ci.
7. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dégagement (51, 52), en particulier l'alésage traversant, du mécanisme de retenue
respectif (HE1, HE2) est disposé dans une large mesure en alignement avec un dégagement
(241, 242), en particulier un alésage traversant, dans le récipient de lavage (20),
en particulier dans la zone de bord avant supérieure (60) de celui-ci.
8. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le dégagement respectif (241, 242), en particulier l'alésage traversant, du récipient
de lavage (20) s'étend parallèlement au plan de position de l'ouverture de chargement
de celui-ci du côté interne, orienté vers l'ouverture de chargement, de la zone de
bord avant supérieure (60) du récipient de lavage (20) pour l'essentiel dans la direction
verticale (z) vers le haut via la zone de bord avant supérieure (60) jusqu'au côté
externe de celle-ci.
9. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'écartement (61, 62), en particulier la gaine interne, est configuré et
guidé de manière mobile longitudinalement dans le dégagement (51, 52), en particulier
l'alésage traversant, du mécanisme de retenue respectif (HE1, HE2) pour son montage
au niveau de la paroi de niche (3), de telle sorte que lors de l'introduction de l'élément
de fixation (71, 72) dans le mécanisme de retenue (HE1, HE2) doté de l'élément d'écartement,
en particulier de la gaine interne (61, 62), en particulier lors du vissage d'une
vis de fixation dans la paroi interne (3) de la niche d'encastrement (2), opposée
au mécanisme de retenue (HE1, HE2), l'élément d'écartement, en particulier la gaine
interne (61, 62), peut être poussé hors du dégagement (51, 52), en particulier l'alésage
traversant, du mécanisme de retenue (41, 42) avec un deuxième tronçon pour autant
qu'un premier tronçon de l'élément d'écartement, en particulier de la gaine interne
(61, 62), demeure dans le mécanisme de retenue (HE1, HE2) et avec le deuxième tronçon,
poussé dehors, de l'élément d'écartement, en particulier de la gaine interne (61,
62), un intervalle (2a) entre le côté externe de la zone de bord avant (60) du récipient
de lavage (20) et de la paroi interne (3), orientée vers celui-ci, de la niche d'encastrement
(2) peut être comblé en partie ou en totalité dans la direction longitudinale du dégagement
(51, 52), en particulier l'alésage traversant, du mécanisme de retenue (HE1, HE2).
10. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'écartement, en particulier la gaine interne (61, 62), est configuré de
telle sorte que pour l'élément de fixation respectivement introduit (71, 72) une délimitation
de pénétration, en particulier une délimitation de vissage, est mise à disposition
dans la paroi interne (3), orientée vers le mécanisme de retenue (HE1, HE2), de la
niche d'encastrement (2).
11. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mécanisme de retenue respectif (HE1, HE2) est disposé à l'extérieur de la paroi
approximativement dans la zone centrale au niveau de la zone de bord supérieure avant
(60) du récipient de lavage (20), en particulier de l'élément de bord avant ou de
l'élément de bâti de celui-ci.
12. Lave-vaisselle (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mécanisme de retenue respectif (HE1, HE2) est un composant d'un élément de raccordement
commun (10), en particulier un boîtier de serrure de porte (10), installé au niveau
du récipient de lavage (20), en particulier au niveau de la zone de bord supérieure
avant (60) de celui-ci.
13. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que deux mécanismes de retenue (HE1, HE2) sont installés, en particulier moulés d'un
seul tenant, avec un écartement transversal prédéfini (QA) latéralement l'un par rapport
à l'autre au niveau d'un élément de raccordement commun (15), en particulier du boîtier
de serrure de porte (10).
14. Lave-vaisselle (1) selon la revendication 12 ou 13, caractérisé en ce que l'élément de raccordement commun (15), en particulier le boîtier de serrure de porte
(10), est prévu à l'extérieur de la paroi au niveau de la zone de bord avant (60)
du récipient de lavage (20), en particulier au niveau de l'élément de bord ou de bâti
supérieur avant, pour l'essentiel au milieu pour le verrouillage de la porte (30)
du lave-vaisselle (1).