[0001] Die Erfindung betrifft eine Display-Verpackung insbesondere für Fahrradgriffe.
[0002] Mit Display-Verpackungen werden Produkte, wie beispielsweise Fahrradgriffe, in Verkaufsräumen
präsentiert. Beispielsweise weisen derartige Display-Verpackungen einen üblicherweise
bedruckten Karton auf, der als Displayelement dient. Das Produkt selbst ist beispielsweise
in einem durchsichtigen Verpackungskörper angeordnet, der mit dem Karton beispielsweise
durch Kleben verbunden ist. Durch Display-Verpackungen erfolgt ein Verpacken sowie
ein verkaufsförderndes Präsentieren des Produkts.
[0003] Eine derartige Display-Verpackung für Fahrradgriffe ist aus
EP 1 609 736 bekannt. Diese Display-Verpackung weist ein ebenes, aus Karton bestehendes, insbesondere
bedrucktes Displayelement auf. Mit diesem ist ein durchsichtiges Kunststoffelement
verbunden, so dass ein Verpackungsbehälter für einen der beiden Fahrradgriffe ausgebildet
ist. Der erste Fahrradgriff liegt somit auf dem Displayelement und ist von einer Kunststoffhülle,
die mit dem Displayelement verbunden ist, gehalten. Ferner ist mit dem Displayelement
ein aus Kunststoff bestehendes, längliches Basiselement über zwei Schrauben verbunden.
Das Basiselement weist einen mit einem Innengewinde versehenen, zylindrischen Ansatz
auf. In diesen ist ein stabförmiges Aufnahmeelement einschraubbar.
[0004] Das stabförmige Aufnahmeelement weist zu dem Displayelement einen Abstand auf. Auf
das stabförmige Aufnahmeelement ist der zweite Fahrradgriff aufgesteckt, wobei das
stabförmige Aufnahmeelement im Wesentlichen den Durchmesser eines Fahrradlenkers aufweist.
Der zweite Fahrradgriff ist somit in einem Abstand zu dem Displayelement angeordnet,
so dass eine Greiföffnung zwischen dem zweiten Fahrradgriff und dem Displayelement
ausgebildet ist. Hierdurch ist es möglich, dass ein Kunde den zweiten Fahrradgriff
anfassen kann und somit beurteilen kann, ob die insbesondere ergonomisch ausgestaltete
Form des Fahrradgriffs für den Kunden ein angenehmes Greifgefühl hat. Nachteilig bei
dieser Display-Verpackung ist, dass die Verpackung relativ aufwändig und somit teuer
ist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine kostengünstigere Display-Verpackung zu schaffen.
[0006] Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0007] Die erfindungsgemäße Display-Verpackung, die in besonders bevorzugter Ausführungsform
vollständig aus Pappe oder Karton hergestellt und somit sehr umweltfreundlich ist,
weist ein Basiselement auf. Das Basiselement dient beispielsweise als Verpackung in
der Teile des ausgestellten Produkts, Montageanleitungen, Bedienungsanleitungen etc.
untergebracht werden können. Beispielsweise wird in dem Basiselement eine der beiden
Fahrradgriffe angeordnet. Ferner kann das Basiselement als Displayelement dienen,
in dem ein Oberfläche des Basiselements bedruckt ist. Besonders bevorzugt ist es,
dass Basiselement mit einer entsprechenden Öffnung oder Ausnehmung zu versehen, um
dieses an einem Verkaufsständer aufhängen zu können. Von dem Basiselement wird ein
stabförmiges Aufnahmeelement, das insbesondere zum Aufstecken eines zur Präsentation
vorgesehenen Produkts vorgesehen ist. In bevorzugter Ausführungsform erfolgt ein Aufstecken
eines Fahrradgriffs auf das Aufnahmeelement zur Präsentation.
[0008] Erfindungsgemäß weist das Basiselement mindestens eine Anlagefläche auf. An dieser
Anlagefläche liegt das stabförmige Aufnahmeelement mit einer Umfangsfläche bzw. einem
Teil einer Umfangsfläche an. Die Anlagefläche des Basiselements gelangt hierbei derart
mit der Umfangsfläche des Aufnahmeelements in Kontakt, dass die beiden Teile über
eine Klebverbindung fest miteinander verbunden werden können. Erfindungsgemäß ist
vorzugsweise durch die Ausgestaltung des Basiselements und dem hierdurch erfolgenden
Ausbilden von mindestens einer Anlagefläche an der die Umfangsfläche des Aufnahmeelements
anliegt, auf einfache Weise eine feste stabile Verbindung hergestellt. Hierdurch kann
eine einerseits kompakte gebrauchsstabile Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement
und dem Basiselement realisiert werden.
[0009] Bevorzugt ist es hierbei, dass in einer Seitenwand des Basiselements eine Öffnung
vorgesehen ist, durch die das Aufnahmeelement in den Hohlraum eingesteckt ist. Hierbei
handelt es sich in besonders bevorzugter Ausführungsform um eine Öffnung, die das
Aufnahmeelement in Umfangsrichtung vollständig umgibt. Bei einem kreiszylindrisch
ausgebildeten Aufnahmeelement ist die Öffnung somit kreisförmig und weist vorzugsweise
einen geringfügig größeren Durchmesser als das Aufnahmeelement auf. Hierdurch ist
die Verbindung weiter verbessert.
[0010] In bevorzugter Ausführungsform weist das Basiselement einen Hohlraum auf, in den
das Aufnahmeelement ragt. Hierbei handelt es sich um einen gesonderten Hohlraum des
Basiselements oder um einen Hohlraum des Basiselements, in dem ein zu verpackendes
Produkt angeordnet werden kann. Im Bereich des Hohlraums, in den das Aufnahmeelement
ragt, ist die mindestens eine Auflageflächen, insbesondere durch dreidimensionale
Ausgestaltung des Basiselements ausgebildet.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Basiselement mindestens zwei
Auflageflächen auf. Diese sind vorzugsweise in einem Abstand zueinander angeordnet.
Da das Aufnahmeelement vorzugsweise an beiden Anlageflächen anliegt, ist die Stabilität
der Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement und dem Basiselement weiter verbessert.
Insbesondere können auf das Aufnahmeelement wirkende Kräfte und hieraus resultierende
Momente besser auf das Basiselement übertragen werden. Zur weiteren Verbesserung der
Stabilität ist es bevorzugt zwischen den mindestens zwei Anlageflächen eine Ausbuchtung
vorzusehen. Hierbei handelt es sich in bevorzugter Ausführungsform bezogen auf die
Anlageflächen um eine Ausbuchtung, das heißt einen Bereich der zu den Anlageflächen
versetzt ist. Im Querschnitt, in dem die Anlageflächen beispielsweise auf der selben
Höhe angeordnet sind, handelt es sich somit um eine ähnlich einer Welle ausgebildeten
Ausbuchtung. Die Außenseite der Ausbuchtung ist hierbei vorzugsweise in einer Ebene
des Basiselements angeordnet. Mit anderen Worten, die mindestens zwei Anlageflächen
sind vorzugsweise von außen gesehen durch Einbuchtungen des Basiselements realisiert.
Die zwischen den mindestens zwei Auflageflächen vorgesehene Ausbuchtung dient einerseits
zur Verbesserung der Stabilität, kann jedoch auch zur Aufnahme überschüssigen Klebstoffs
genutzt werden.
[0012] Um eine möglichst zuverlässige Klebeverbindung zwischen der Außenseite des Aufnahmeelements
und der mindestens einen Auflagefläche zu realisieren, sind die beiden Flächen vorzugsweise
komplementär zueinander ausgebildet. Hierdurch ist eine sehr große Kontaktfläche realisiert,
so dass eine bessere Kraft- und Momentenübertragung möglich ist. Hierbei ist es bevorzugt,
dass die eine bzw. jede einzelne Auflagefläche in Umfangsrichtung an mindestens 15%
insbesondere mindestens 20% des Umfangs des Aufnahmeelements anliegt.
[0013] Es ist möglich, dass mit einem Basiselement mehrere stabförmige Aufnahmeelemente
verbunden sind. Die Verbindung erfolgt hierbei vorzugsweise wie vorstehend beschrieben.
Insbesondere ist es möglich, zwei stabförmige Aufnahmeelemente mit dem Basiselement
zu verbinden und sodann auf jedes Aufnahmeelement ein Fahrradgriff aufzustecken. Hierbei
ist es auch möglich, die beiden Aufnahmeelemente durch ein einziges rohrförmiges Element
insbesondere aus Pappe herzustellen. Ein derartiges Doppel-Aufnahmeelement kann sodann
durch das Basiselement hindurchragen. Hierzu sind vorzugsweise zwei einander gegenüberliegende
Öffnungen vorgesehen, durch die das rohrförmige Doppel-Aufnahmeelement gesteckt ist.
[0014] In bevorzugter Ausführungsform ist durch das Basiselement ein Verpackungsbehälter
zur Aufnahme eines Teils des präsentierten Produkts, Zubehör, Bedienungsanleitung
etc., ausgebildet. Der Verpackungsbehälter ist hierbei vorzugsweise einstückig mit
einem Verbindungsarm ausgebildet. Hierbei ist das stabförmige Aufnahmeelement sodann
vorzugsweise mit dem Verbindungsarm verbunden.
[0015] Der Verpackungsbehälter ist in bevorzugter Ausführungsform an seiner Vorderseite
mit einem Verschlusselement verschlossen. Das Verschlusselement ist vorzugsweise aus
demselben Material, wie der Verpackungsbehälter und der Verbindungsarm, insbesondere
Pappe. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Verschlusselement um ein relativ dünnes,
eine flächige Oberseite aufweisendes Element, wobei das Verschlusselement in bevorzugter
Ausführungsform nicht nur die Vorderseite des Behälters, d.h. den Verpackungsraum
verschließt sondern sich auch über die Vorderseite des Verbindungsarms erstreckt.
Hierdurch wird eine einheitliche Vorderseite der gesamten Display-Verpackung erzeugt.
Diese kann als insbesondere einheitlich geschlossene Displayfläche bedruckt werden.
[0016] In bevorzugter Ausführungsform ist der Verbindungsarm in einem Neigungswinkel größer
0° mit dem Verpackungsbehälter verbunden. Der Verbindungsarm ragt hierbei vorzugsweise,
bezogen auf den Verpackungsbehälter, nach vorne, d.h. in Richtung des Kunden. Der
Verbindungsarm ragt somit gegenüber der Vorderseite des Verpackungsbehälters nach
vorne. Insbesondere ist der Neigungswinkel größer 20° und besonders bevorzugt größer
30°. Vorzugsweise ist der Winkel jedoch kleiner als 90°, insbesondere kleiner als
60°. Der Endbereich des Verbindungsarms ist in bevorzugter Ausführungsform wieder
zurückgebogen. In Seitenansicht ist der Verbindungsarm somit vorzugsweise S-förmig
bzw. weist im Wesentlichen eine S-förmige Mittellinie auf. Der Neigungswinkel des
Endelements des Verbindungsarms ist vorzugsweise geringer als der Neigungswinkel zwischen
dem Verbindungsarm und dem Verpackungsbehälter. Vorzugsweise ist eine Vorderseite
des Endelements des Verbindungsarms im Wesentlichen parallel zu der Vorderseite des
Verpackungsbehälters ausgerichtet.
[0017] An einer Außenseite der die Aufnahmeöffnung aufweisenden Wand des Verbindungsarms,
in die das Aufnahmeelement gesteckt wird, ist vorzugsweise eine das Aufnahmeelement
zumindest teilweise, insbesondere vollständig umgebende Hülse angeordnet. Die Hülse
kann mit dem Aufnahmeelement und/ oder der Außenseite des Verbindungsarms, insbesondere
durch Verkleben, fest verbunden sein. Bei dieser Ausführungsform hat die Hüsle sodann
eine zusätzliche Versteifungs- und Verbindungsfunktion. Unabhängig hiervon dient die
Hülse als Abstandshalter, so dass der Kunde beim Ergreifen des auf das Aufnahmeelement
aufgesteckten zweiten Fahrradgriffs diesen nicht zu nah am Verbindungsarm anfasst.
Hierdurch ist ein Berühren des Verbindungsarms und ein ggf. Verletzen der Hand an
der scharfkantigen Pappe vermieden.
[0018] Das Aufnahmeelement, auf den der Fahrradgriff aufsteckbar ist, ist vorzugsweise in
einem derartigen Abstand zu dem Verpackungsbehälter angeordnet, dass auch bei aufgestecktem
Fahrradgriff eine Greiföffnung erhalten bleibt. Hierdurch ist es möglich, dass der
Kunde den Fahrradgriff entsprechend einem an einem Lenker montierten Fahrradgriff
anfassen kann.
[0019] Da in bevorzugter Ausführungsform der Verbindungsarm gegenüber dem Verpackungsbehälter
nach vorne geneigt ist, ist in besonders bevorzugter Ausführungsform das Aufnahmeelement
gegenüber dem Verpackungsbehälter nach vorne versetzt angeordnet. Insbesondere ist
das Aufnahmeelement zur Vorderseite des Verpackungsbehälters derart versetzt, dass
das Aufnahmeelement vorzugsweise vollständig außerhalb der durch die Vorderseite gebildeten
Ebene angeordnet ist. Hierdurch ist die Präsentation des Fahrradgriffs verbessert
und ein Greifen des Fahrradgriffs von oben möglich. Das Ergreifen des Fahrradgriffs
erfolgt somit von dem Kunden durch dieselbe Bewegung, die der Kunde auch ausführt,
wenn der Fahrradgriff am Lenker montiert ist.
[0020] Ein weiterer besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Display-Verpackung besteht
darin, dass eine äußerst kompakte Verpackung realisiert ist.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme
auf die anliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0022] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Ansicht einer Display- Verpackung,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht der in Fig. 1 dargestellten Display- Verpackung,
- Fig. 3
- eine schematische Detailansicht des Verbindungsbereichs zwischen dem Aufnahmeelement
und dem Verbindungsarm des Basiselements,
- Fig. 4
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie IV-IV in Fig. 2,
- Fig. 5
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie V-V in Fig. 4,
- Fig. 6
- eine schematische Seitenansicht entsprechend des Pfeils IV in Fig. 2,
- Fig. 7
- eine schematische Schnittansicht entlang der Linie VII-VII in Fig. 2 mit geöffneter
Entnahmeöffnung, und
- Fig. 8
- eine schematische Vorderansicht der Display-Verpackung entsprechend Fig. 2 mit aufgestecktem
Fahrradgriff.
[0023] Die in bevorzugter Ausführungsform vollständig aus Pappe und biologisch abbaubaren
Klebematerialien hergestellte Display-Verpackung weist ein Basiselement 8 mit einem
Verpackungsbehälter 10 auf. Innerhalb des Verpackungsbehälters 10 kann ein nicht dargestellter,
erster Fahrradgriff sowie Zubehör angeordnet werden. Bei dem Zubehör handelt es sich
beispielsweise um Lenkerhörnchen, Lenkerstopfen, Befestigungsklemmen etc. Ferner kann
in dem Verpackungsraum 12, der durch den Verpackungsbehälter 10 ausgebildet ist, die
Montageanleitung angeordnet werden. Das Basiselement 8 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel
einen mit dem Verpackungsbehälter 10 einstückig ausgebildeten Verbindungsarm 14 auf.
Sowohl der Verpackungsbehälter 10 als auch der Verbindungsarm 14 sind vorzugsweise
aus Pappe als dreidimensionaler Formkörper ausgebildet und vorzugsweise beide hohl,
wobei zwischen dem Hohlraum des Verbindungsarms 14 und dem Verpackungsraum 12 eine
Trennwand vorgesehen sein kann. Mit dem Verbindungsarm 14 ist ein insbesondere als
Papprohr ausgebildetes Aufnahmeelement 16 verbunden, wobei das Aufnahmeelement 16
vorzugsweise mit einem Endbereich 18 (Fig. 4) des Verbindungsarms 14 verbunden ist.
Auf das stabförmige Aufnahmeelement ist ein zweiter Fahrradgriff 20 (Fig. 8) aufsteckbar.
[0024] Eine Vorderseite 22 des Verpackungsbehälters 10 ist mit einem ebenfalls in bevorzugter
Ausführungsform aus Pappe hergestellten Verschließelement 24 verschlossen. In der
dargestellten Ausführungsform erstreckt sich das Verschließelement auch über eine
Vorderseite 26 des Verbindungsarms 14, so dass eine in sich geschlossene Displayfläche
22, 26 ausgebildet ist. Das Verschließelement kann ein dreidimensional vorgeformtes
Pappelement sein. Ebenso ist es möglich, dass das Verbindungselement eine entsprechende
Flexibilität aufweist und durch Verkleben mit Rändern 28 (Fig. 7) des Verpackungsbehälters
fixiert wird. Ein entsprechendes Verkleben erfolgt auch im Bereich des Verbindungsarms.
[0025] Das stabförmige Aufnahmeelement 16 ragt in einen Hohlraum 30 (Fig. 5) des Verbindungsarms
14. Hierzu weist eine innere, in Richtung des Aufnahmeelements 16 weisende Wand 32
des Verbindungsarms 14 eine Aufnahmeöffnung 34 auf. Der Durchmesser der Aufnahmeöffnung
34 entspricht dem Außendurchmesser des Aufnahmeelements 16. Das Aufnahmeelement 16
ist durch die Aufnahmeöffnung 34 in den Hohlraum 30 eingesteckt.
[0026] Die erfindungsgemäß ausgestaltete Verbindung zwischen dem rohrförmigen Aufnahmeelement
16 und dem Verbindungsarm 14 des Basiselements 8 erfolgt über zwei Anlageflächen 35.
Die Anlageflächen 35 sind in dem vorzugsweise aus Pappe hergestellten Verbindungsarm
14 durch das Ausgestalten von Einstülpungen bzw. Einbuchtungen 36 hergestellt. Durch
die Art der Ausgestaltung der Einbuchtungen 36 sind zwei konvex ausgebildete Anlageflächen
35 geschaffen. An den Anlageflächen 35 liegt eine Umfangsfläche 37 des Aufnahmeelements
16 an. Die beiden Flächen 35, 37 sind somit kongruent zueinander ausgestaltet, wobei
im dargestellten Ausführungsbeispiel die Anlageflächen 35 konkav sind und die Umfangsfläche
bei dem im dargestellten Ausführungsbeispiel kreiszylindrischen Aufnahmeelement konvex
ist.
[0027] Zur Fixierung des Aufnahmeelements an den Anlageflächen 35 des Basiselements 8 bzw.
des Verbindungsarms 14 des Basiselements 8 wird zwischen den beiden Flächen Klebstoff
vorgesehen. Hierbei handelt es sich vorzugsweise um biologisch abbaubaren Klebstoff.
[0028] Zur Verbesserung der Steifigkeit sind die beiden Auflageflächen 35 in einem Abstand
zueinander angeordnet, wobei zwischen den beiden Anlageflächen 35 eine Ausbuchtung
38 vorgesehen ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel geht eine Außenseite 39 der
Ausbuchtung stufenfrei in die Außenseite 26 des Verbindungsarms 14 über. Die Ausbuchtung
38 dient einerseits zum Versteifen des Verbindungsarms 14 im Bereich der Krafteinleitung
sowie ferner zur Aufnahme von ggf. überschüssigem Klebstoff.
[0029] Ferner ist an einer Außenseite 60 der Wand 32 eine insbesondere ringförmige Hülse
62 angeordnet. Die Hülse 62 kann mit der Außenseite 60 der Wand 32 und/ oder der Außenseite
37 des Aufnahmeelements 16, insbesondere durch Verkleben, verbunden sein.
[0030] Eine Mittelebene 52 (Fig. 6) des Verpackungsbehälters 10 weist zu einer Mittelebene
54 des Verbindungsarms 14 einen Winkel α auf. Dieser ist größer 0°, insbesondere größer
30°, so dass, bezogen auf den Verpackungsbehälter 10, der Verbindungsarm nach vorne,
d.h. in Richtung eines Pfeils 56 in Fig. 4 weist.
[0031] Das Endelement 18 des Verbindungsarms ist sodann wieder geringer geneigt, wobei eine
Mittelebene 58 des Endelements gegenüber der Mittelebene 52 des Verpackungsbehälters
10 einen Winkel aufweist, der kleiner als der Winkel α ist. Ggf. sind die beiden Ebenen
52, 58 zueinander parallel.
[0032] Wie insbesondere an der Ausgestaltung des Verschließelements 24 in der Seitenansicht
(Fig. 6) ersichtlich ist, ist der Verbindungsarm vorzugsweise in Verbindung mit dem
Verpackungsbehälter 10 in Seitenansicht S-förmig bzw. weist eine S-förmige Mittellinie
auf.
[0033] Zur Entnahme des ersten Fahrradgriffs aus dem Verpackungsraum 12 kann das Verschließelement
24 über ein Öffnungselement 64, wie beispielsweise eine Reißlasche oder eine Perforation,
geöffnet werden. Hierdurch entsteht eine Entnahmeöffnung 66 (Fig. 7). Durch Öffnen
der Entnahmeöffnung 66 erfolgt jedoch kein Zerstören der Klebverbindung im Randbereich
28 des Verpackungsbehälters 10, in dem dieser mit dem Verschließelement 24 verklebt
ist.
[0034] Das insbesondere als Papprohr ausgebildete Aufnahmeelement 16 ist an seiner zweiten
Stirnseite mit einem Verschlusselement 68, bei dem es sich insbesondere um einen aus
Pappe hergestellten Deckel handelt, verschlossen. Das Verschlusselement 68 kann mit
der Innenseite des Aufnahmeelements 16 durch Verkleben verbunden sein.
[0035] Bei auf das Aufnahmeelement 16 aufgestecktem Fahrradgriff (Fig. 8) entsteht zwischen
dem zweiten Fahrradgriff 20 und dem Verpackungsbehälter 10 eine Greiföffnung 70. Es
ist somit für den Kunden auf einfache Weise möglich, den Fahrradgriff 20 anzufassen
und entsprechend eines Griffs, der auf einen Lenker montiert ist, zu ergreifen.
1. Display-Verpackung, insbesondere für Fahrradgriffe,
mit einem Basiselement (8), und
einem von dem Basiselement (8) gehaltenen stabförmigen Aufnahmeelement (16) auf das
vorzugsweise ein Fahrradgriff (20) zur Präsentation aufsteckbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Basiselement (8) mindestens eine Anlagefläche (35) aufweist, an der das Aufnahmeelement
(16) mit einer Umfangfläche (37) anliegt, wobei das Aufnahmeelement (16) über eine
Klebverbindung mit der Auflagefläche (35) des Basiselements (8) fest verbunden ist.
2. Display-Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (16) in einen Hohlraum (30) des Basiselements (8) ragt.
3. Display-Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (8) eine Seitenwand (32) aufweist, in der eine Öffnung (34) zum
Einstecken des Aufnahmeelements (16) vorgesehen ist, wobei die Öffnung (34) vorzugsweise
das Aufnahmeelement (16) in Umfangsrichtung vollständig umgibt.
4. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (8) mindestens zwei in einem Abstand zueinander vorgesehene Anlageflächen
(35) aufweist, wobei das Aufnahmeelement (16) an beiden Anlageflächen (35) anliegt.
5. Display-Verpackung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine zwischen zwei benachbarten Anlageflächen (35) angeordnete Ausbuchtung (38).
6. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (35) bzw. die Auflageflächen (35) zur Außenkontur (37) des Aufnahmeelement
(16) komplementär ausgebildet ist, bzw. sind.
7. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefläche (35) bzw. die Aufnahmeflächen (35) konkav und die Außenkontur
(37) des Aufnahmeelements (16) konvex ausgebildet ist.
8. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (16) rohrförmig, insbesondere aus Pappe hergestellt ist.
9. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (35) bzw. jede Auflagefläche (35) an mindestens 15%, insbesondere
mindestens 20% des Umfangs des Aufnahmeelements (16) anliegt.
10. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei stabförmige Aufnahmeelemente (16) mit dem Basiselement (8) verbunden
sind, insbesondere in einander entgegengesetzte Richtungen weisen.
11. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (8) einen einen Verpackungsraum (12) ausbildenden Verpackungsbehälter
(10) aufweist, der insbesondere zur Aufnahme zumindest eines ersten Griffs dient.
12. Display-Verpackung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (10) mit einem Verbindungsarm (14) verbunden ist, insbesondere
einstückig ausgebildet ist, wobei das mindestens eine stabförmige Aufnahmeelement
(16) mit dem Verbindungsarm (14) verbunden ist.
13. Display-Verpackung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (10) und/oder der Verbindungsarm (14) und/ oder das mindestens
eine Aufnahmeelement (16) und/oder das Basiselement (8) ausschließlich aus Pappe hergestellt
ist.
14. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch ein eine Vorderseite (22) des Basiselements (8) insbesondere des Verpackungsbehälters
(10) und/ oder eine Vorderseite (26) des Verbindungsarms (14) verschließendes, insbesondere
aus Pappe hergestelltes Verschließelement (24).
15. Display-Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass auch bei aufgestecktem Fahrradgriff (20) zwischen dem Aufnahmeelement (16) bzw. dem
Fahrradgriff (20) und dem Basiselement (8) insbesondere dem Verpackungsbehälter (10)
eine Greiföffnung (70) ausgebildet ist.