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EP 2 290 169 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.05.2012 Patentblatt 2012/21 |
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Anmeldetag: 24.08.2009 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Profilmodul zur Herstellung einer Dachkonstruktion
Profile module for producing a ceiling construction
Module de profilé pour la fabrication d'une structure de toit
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.03.2011 Patentblatt 2011/09 |
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Patentinhaber: Friedrich von Lien AG |
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27404 Zeven (DE) |
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Erfinder: |
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- Klez, Hans-Peter
56743 Mendig (DE)
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Vertreter: Dörner, Kötter & Kollegen |
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Körnerstrasse 27 58095 Hagen 58095 Hagen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 2 034 728 DE-A1- 10 043 111
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DE-A1- 3 342 731 DE-U- 1 941 483
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Zur Überdachung beispielsweise von Terrassen ist es bekannt, Profil- bzw. Sprossenkonstruktionen
einzusetzen, welche Plattenelemente aufnehmen. Eine solche Dachkonstruktion erfolgt
regelmäßig unter Einsatz von Sparren, welche beabstandet zueinander angeordnet sind,
und auf denen beabstandet zueinander Dachlatten in Querrichtung befestigt sind. Auf
diesen Dachlatten sind vorzugsweise aus thermoplastischem Kunststoff hergestellte
Plattenelemente befestigt.
[0003] Nachteilig an den vorbekannten Konstruktionen ist, dass sich die aus thermoplastischem
Kunststoff bestehenden Plattenelemente unter Wärmeeinwirkungen verformen, wobei es
zu störenden Geräuschentwicklungen kommen kann. Diese Geräuschentwicklungen sind insbesondere
auf Relativbewegungen zwischen den Dachlatten bzw. Profilen und Plattenelementen auf
Grund der Materialausdehnungen der Plattenelemente zurückzuführen. Dachkonstruktionen
der vorgenannten Art sind beispielsweise in der
DE 2 034 728, welche eine Dachkonstruktion gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1, sowie der
DE 1 941 483 offenbart.
[0004] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde,
eine Dachkonstruktion zu schaffen, bei der einer durch thermische Verformung bedingten
Geräuschentwicklung entgegengewirkt ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch
die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0005] Mit der Erfindung ist eine Dachkonstruktion geschaffen, bei dem einer durch thermische
Verformung bedingten Geräuschentwicklung entgegengewirkt ist. Die schwimmend innerhalb
des Führungsprofils angeordneten Schlittenelemente dienen der Befestigung der Plattenelemente.
Durch die schwimmende Verbindung der Plattenelemente mit dem Führungsprofil über die
Schlittenelemente werden Geräuschentwicklungen auf Grund von thermischen Verformungen
der Plattenelemente vermieden.
[0006] Dabei sind auch die Sparren zumindest teilweise Profilmodule nach der vorliegenden
Erfindung. Hierdurch sind zusätzlich Geräuschentwicklungen vermieden, welche durch
unterschiedliche Ausdehnungen von Sparren und Latten auf Grund thermischer Einwirkungen
entstehen können.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung ist die Öffnung als Schlitz ausgeführt, welche sich
in Längsrichtung über das gesamte Führungsprofil erstreckt. Hierdurch ist das nachträgliche
Einbringen von Schlittenelementen in das Führungsprofil sowie ein Austausch defekter
Schlittenelemente ermöglicht.
[0008] In Ausgestaltung der Erfindung weist das wenigstens eine Schlittenelement einen Absatz
auf, der durch die Öffnung des Führungsprofils hindurchragt. Hierdurch ist eine zum
Führungsprofil beabstandete Befestigung eines Plattenelements an dem Schlittenelement
ermöglicht, wodurch Reibungen zwischen Plattenelement und Führungsprofil vermieden
sind.
[0009] Bevorzugt weist das Führungsprofil einen im Wesentlichen rechtwinkligen Querschnitt
auf. Hierdurch ist eine gute Auflage des Profilmoduls auf den Flächen der Sparren
einer Dachkonstruktion bewirkt.
[0010] Vorteilhaft ist das Schlittenelement als Hohlprofilteil ausgebildet. Hierdurch ist
die Flexibilität des Schlittenelements weiter erhöht.
[0011] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weist das Schlittenelement an seiner der
Öffnung des Führungsprofils gegenüberliegenden Seite eine Einwölbung auf, wodurch
an dieser Seite die Kontaktfläche zwischen Führungsprofil und Schlittenelement unterbrochen
ist. Hierdurch ist die Reibung zwischen Schlittenelement und Profilmodul verringert,
wodurch die Gleiteigenschaften des Schlittenelements innerhalb des Führungsprofils
verbessert sind. Zudem dient die Einwölbung der Aufnahme des Kopfes einer Schraube,
mittels derer beispielsweise ein Plattenelement mit dem Schlittenelement verbunden
werden kann.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist auf dem Schlittenelement ein Abstandhalter zur
Aufnahme eines Plattenelementes angeordnet. Der Abstandhalter dient der Angleichung
des Schlittenelementes mit der Form des Plattenelementes.
[0013] Zur Befestigung von wellenförmigen Plattenelementen kann der Abstandhalter einen
gekrümmten Oberflächenabschnitt zur Auflage des Plattenelementes aufweisen, der im
Wesentlichen die Form einer Halbkugel beschreibt. Dabei kann der Abstandhalter als
separates Bauteil ausgeführt sein, welches mit dem Schlittenteil verschraubt wird.
Alternativ kann der Abstandhalter auch einstückig mit dem Schlittenelement verbunden
sein. Hierzu ist der Abstandhalter bevorzugt einstückig zusammen mit dem Schlittenelement
als Kunststoffspritzgussteil ausgebildet.
[0014] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung umfassen die Sparren zumindest teilweise
zwei in Längsrichtung übereinander angeordnete Führungsprofile, wobei ein zweites
Führungsprofil mit wenigstens einem innerhalb eines ersten Führungsprofils schwimmend
gelagerten Schlittenelement verbunden ist. Hierdurch ist die maximale freitragende
Länge des Sparrens erhöht.
[0015] Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen
angegeben. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt
und wird nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- die schematische Darstellung eines Profilmoduls im Schnitt;
- Figur 2
- die schematische Darstellung eines Profilmoduls mit Abstandhalter im Schnitt:
- Figur 3
- die schematische Darstellung einer Anordnung von Profilmodulen mit Abstandhalter mit
aufgelegtem wellenförmigen Plattenelement
- Figur 4
- die schematische Darstellung einer Anordnung aus Profilmodulen mit Sparren- und Lattenfunktion
und
- Figur 5
- die schematische Darstellung eines Profilmoduls mit aufgesetzter zweiter Führungsschiene
zum Einsatz als Sparren mit maximierter freitragender Länge.
[0016] Das als Ausführungsbeispiel gewählte Profilmodul 1 besteht im Wesentlichen aus einem
Führungsprofil 2, in dem mehrere Schlittenelemente 3 schwimmend angeordnet sind. Unter
einer "schwimmenden Lagerung" ist nachfolgend eine in horizontaler und vertikaler
Richtung bewegliche Lagerung zu verstehen.
[0017] Das Führungsprofil 2 ist im Ausführungsbeispiel im Wesentlichen hohlquaderförmig
ausgebildet. An seiner Deckseite 21 ist in das Führungsprofil 2 eine in Längsrichtung
durchgehende spaltartige Öffnung 22 eingebracht. Die Öffnung 22 dient dem Durchtritt
eines Absatzes 32 der Schlittenelemente 3. An seiner der Deckseite 21 gegenüberliegend
angeordneten Bodenseite 23 sind beabstandet zueinander zwei in Längsrichtung parallel
verlaufende Leisten 24 ausgeformt. Der Abstand der Leisten 24 entspricht im Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen der Breite der spaltartigen Öffnung 22 des Führungsprofils 2. Nach
außen begrenzen die
[0018] Leisten 24 jeweils eine Nut 25. Die so gebildeten beiden Nuten 25 dienen der Aufnahme
von zwei außen gegenüberliegend an der Deckseite 21 angeformten Stege 26. Das Führungsprofil
2 ist somit derart ausgebildet, dass es auf ein weiteres Führungsprofil stapelbar
ist, wobei die Stege 26 des unteren Führungsprofils zwei in die Nuten 25 des oberen
Führungsprofils 2 eingreifen. Die Leisten 24 des oberen Führungsprofils 2 begrenzen
dabei die schlitzartige Öffnung 22 des unteren Führungsprofils 2 (vgl. Fig. 5).
[0019] Das Schlittenelement 3 weist einen im Wesentlichen quaderförmigen Grundkörper 31
auf, an dessen der Öffnung 22 des Führungsprofils 2 zugewandten Oberseite ein schmalerer,
im Wesentlichen quaderförmiger Absatz 32 angeformt ist, der durch die Öffnung 22 des
Führungsprofils 2 hindurchtritt. Gegenüberliegend dem Absatz 32 ist in das Schlittenelement
3 eine Einbuchtung 31 eingebracht, wodurch an dieser Seite die Kontaktfläche zwischen
Führungsprofil 2 und Schlittenelement 3 unterbrochen ist. Die Einbuchtung 33 dient
gleichzeitig der Aufnahme des Kopfes einer Schraube zur Befestigung eines Plattenelements
5. Der Querschnitt des Schlittenelements 3 ist derart ausgebildet, dass der Grundkörper
31 in Höhen- und Breitendimension kleiner ausgebildet ist, als der von dem Führungsprofil
2 begrenzte Innenraum. Dabei ist der Absatz 32 des Schlittenelements 2 schmaler bemessen,
als die Breite der schlitzförmigen Öffnung 22, so dass das Schlittenelement 3 in horizontaler
wie in vertikaler Richtung innerhalb des Führungsprofils 2 bewegbar ist. Im Ausführungsbeispiel
ist das Schlittenelement als Kunststoff gespritztes Hohlprofilteil mit einer Länge
von zehn Zentimetern ausgebildet.
[0020] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 ist auf dem Absatz 32 des Schlittenelements
3 ein Abstandhalter 4 angeordnet. Der Abstandhalter 4 besteht im Wesentlichen aus
einem Kuppelteil 41, in das mittig eine Führung 42 zur Durchführung einer Schraube
angeordnet ist. Das Kugelteil 41 ist im Wesentlichen halbkugelförmig ausgebildet.
Alternativ kann der Abstandhalter an Stelle des Kugelteils 41 auch ein trapezförmiges
oder sonstig ausgebildetes Kopfteil aufweisen, welches an die Gestaltung der zu verwendenden
Plattenelemente 5 angepasst ist. Im Ausführungsbeispiel ist der Abstandhalter 4 an
dem Absatz 32 des Schlittenelements 3 angeformt. Der Absatzhalter 4 kann alternativ
auch als separates Bauteil ausgebildet und beispielsweise über eine Schraubenverbindung
mit dem Schlittenelement verbunden sein.
[0021] In Figur 4 ist beispielhaft eine Anordnung von zwei Führungsmodulen 1 in Sparren-
und Lattenfunktion dargestellt. Dabei übernimmt das zu unterst angeordnete Führungsmodul
1' die Funktion des Sparrens. In einer Dachkonstruktion sind mehrere solcher Führungsmodule
1' parallel beabstandet zueinander angeordnet und beispielsweise an einer Hauswand
endseitig befestigt. Über die so angeordneten Führungsmodule 1' sind quer zu diesen
parallel beabstandet zueinander Führungsmodule 1 " in Lattenfunktion angeordnet und
mit jedem Führungsmodul 1' mit Sparrenfunktion über ein in diesem schwimmend gelagertes
Schlittenelement 3', mit dem es verschraubt ist, verbunden. Die Befestigung der Plattenelemente
5 der Dachkonstruktion erfolgt über die Abstandhalter 4" der Führungsmodule 1 " mit
Lattenfunktion.
[0022] Das erfindungsgemäße Profilmodul ist nicht auf den Einsatz zur Gestaltung von Dachkonstruktionen
beschränkt. Es eignet sich gleichermaßen für die Herstellung von Fassadenkonstruktionen
zur vertikalen Befestigung von Plattenelementen an Gebäudefassaden, wodurch ebenfalls
durch thermische Einwirkungen bewirkte Geräuschemissionen vermieden werden.
1. Dachkonstruktion, umfassend beabstandet zueinander angeordnete Sparren (1'), auf denen
quer zu diesen beabstandet zueinander Latten (1") zur Aufnahme von Plattenelementen
befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Latten und die Sparren zumindest teilweise Profilmodule, umfassend ein Führungsprofil
(2) (2'), an dessen Deckseite wenigstens eine Öffnung (22) eingebracht ist, und wenigstens
ein Schlittenelement (3), das innerhalb des Führungsprofils (2) (2') schwimmend angeordnet
ist, sind, wobei die Öffnungen (22) in den Führungs-profilen (2) (2') in die gleiche
Richtung nach oben weisen.
2. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (22) als Schlitz ausgeführt ist, welcher sich in Längsrichtung über das
gesamte Führungsprofil (2) erstreckt.
3. Dachkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenelement (3) einen Absatz (32) aufweist, der durch die Öffnung (22) des
Führungsprofils (2) hindurchragt.
4. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (2) einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist.
5. Dachkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenelement(3) als Hohlprofilteil ausgebildet ist.
6. Dachkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlittenelement (3) an seiner der Öffnung (22) des Führungsprofils (2) gegenüberliegenden
Seite eine Einwölbung (33) aufweist, wodurch an dieser Seite die Kontaktfläche zwischen
Führungsprofil (2) und Schlittenelement (3) unterbrochen ist.
7. Dachkonstruktion nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Schlittenelement (3) ein Abstandhalter (4) zur Aufnahme eines Plattenelements
(5) angeordnet ist.
8. Dachkonstruktion nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (4) einen gekrümmte Oberflächenabschnitt zur Auflage des Plattenelements
(5) aufweist, der im Wesentlichen die Form einer Halbkugel beschreibt.
9. Dachkonstruktion nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter (4) einstückig mit dem Schlittenelement (3) verbunden ist.
10. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sparren zumindest teilweise zwei in Längsrichtung übereinander angeordnete Führungsprofile
(2) umfassen, wobei ein zweites Führungsprofil (2) mit wenigstens einem innerhalb
eines ersten Führungsprofils (2) schwimmend gelagerten Schlittenelement (3) verbunden
ist.
11. Dachkonstruktion nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Führungsprofil (2) wenigstens eine Führungsnut (25) aufweist, in das ein
an dem ersten Führungsprofil (2) angeordneter Führungssteg (26) eingreift.
1. Roof construction comprising rafters (1') arranged at a distance from one another,
on which laths (1") are fixed at right angles to these at a distance from one another
to hold sheeting elements, characterised in that at least some of the laths and rafters are profile modules comprising a guiding profile
(2) (2') whose cover side has at least one opening (22), and at least one sliding
element (3) which is arranged to move within the guiding profile (2)(2'), where the
openings (22) in the guiding profiles (2)(2') point upwards in the same direction.
2. Roof construction according to claim 1, characterised in that the opening (22) is slot- shaped and extends over the entire length of the guiding
profile (2).
3. Roof construction according to claim 1 or claim 2, characterised in that the sliding element (3) has a shoulder (32) which projects through the opening (22)
in the guiding profile (2).
4. Roof construction according to any of the claims 1 to 3, characterised in that the guiding profile (2) has a substantially rectangular cross-section.
5. Roof construction according to any of the above claims, characterised in that the sliding element (3) is formed as a hollow profile.
6. Roof construction according to any of the above claims, characterised in that the sliding element (3) has an arch (33) on the side opposite the opening (22) in
the guiding profile (2), by means of which the contact surface between the guiding
profile (2) and the sliding element (3) is interrupted on that side.
7. Roof construction according to any of the above claims, characterised in that a spacer (4) for holding a sheeting element (5) is arranged on the sliding element
(3).
8. Roof construction according to claim 7, characterised in that the spacer (4) has a curved surface section on which the sheeting element (5) rests
and which is substantially hemispherical in shape.
9. Roof construction according to claim 8, characterised in that the spacer (4) is joined with the sliding element (3) to form one piece.
10. Roof construction according to claim 1, characterised in that the rafters comprise at least partially two guiding profiles (2) superimposed on
one another in lengthwise direction, where a second guiding profile (2) is joined
to at least one sliding element (3) mounted to move within a first guiding profile
(2).
11. Roof construction according to claim 10, characterised in that the second guiding profile (2) has at least one guiding groove (25) into which a
guiding ridge (26) arranged on the first guiding profile (2) engages.
1. Structure de toit comprenant des chevrons (1') disposés à distance les uns des autres,
sur lesquels sont fixées transversalement à ceux-ci des voliges (1") disposées à distance
les unes des autres pour recevoir des éléments plaques, caractérisée en ce que les voliges et les chevrons sont au moins partiellement des modules de profilé comprenant
un profilé de guidage (2) (2') sur le côté plafond duquel a été ménagé au moins un
orifice (22), et au moins un élément chariot (3) agencé flottant à l'intérieur du
profilé de guidage (2) (2'), sachant que les orifices (22) ménagés dans les profilés
de guidage (2) (2') regardent dans la même direction vers le haut.
2. Structure de toit selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'orifice (22) est réalisé sous forme de fente qui dans le sens longitudinal s'étend
sur tout le profilé de guidage (2).
3. Structure de toit selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de chariot (3) présente un épaulement (32) faisant saillie par l'orifice
(22) du profilé de guidage (2).
4. Structure de toit selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le profilé de guidage (2) présente pour l'essentiel une section rectangulaire.
5. Structure de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément chariot (3) est configuré en profilé creux.
6. Structure de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément chariot (3) présente sur son côté situé en face de l'orifice (22) du profilé
de guidage (2) une concavité (33) faisant que sur ce côté la surface de contact entre
le profilé de guidage (2) et l'élément de chariot (3) est interrompue.
7. Structure de toit selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que sur l'élément chariot (3) est agencé un écarteur (4) servant à recevoir un élément
plaque (5).
8. Structure de toit selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'écarteur (4) présente un segment de surface coudé sur lequel applique l'élément
plaque (5), surface qui présente pour l'essentiel la forme d'une hémisphère.
9. Structure de toit selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'écarteur (4) est relié monobloc avec l'élément chariot (3).
10. Structure de toit selon la revendication 1, caractérisée en ce que les chevrons comprennent au moins partiellement deux profilés de guidage (2) agencés
superposés dans le sens longitudinal, sachant qu'un deuxième profilé de guidage (2)
est relié avec au moins un élément chariot (3) en appui flottant dans le premier profilé
de guidage (2).
11. Structure de toit selon la revendication 10, caractérisée en ce que le deuxième profilé de guidage (2) présente au moins une rainure de guidage (25)
dans laquelle engrène une nervure de guidage (26) agencée contre le premier profilé
de guidage (2).


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