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Patent- und Rechtsanwälte 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Videoüberwachung von Räumen, wonach mittels einer Kamera Bilder aufgenommen und von einem berechtigten Bediener begutachtet werden, wonach ferner unterschiedliche hierarchische Zugriffsrechte auf die Bilder für ausgewählte Bediener definiert werden, und wonach die Bilder einer Bewegungserkennung und/oder Bewegungsverfolgung unterzogen werden, um Bewegungsmuster einzelner Personen festzustellen und/oder zu überprüfen.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein Verfahren zur Videoüberwachung wird beispielsweise in der <patcit id="pcit0001" dnum="DE20316299U1"><text>DE 203 16 299 U1</text></patcit> vorgestellt. Hier geht es um ein System zur Video-Fern-Bewachung. Um in diesem Zusammenhang ermittelte Bilder betrachten und auswerten zu können, kann sich beispielsweise ein Bewacher per Login/Logout in sogenannten Wachringen an- und abmelden.</p>
<p id="p0003" num="0003">Darüber hinaus kennt man durch die <patcit id="pcit0002" dnum="DE69921237T2"><text>DE 699 21 237 T2</text></patcit> eine automatische Videoüberwachungsanlage. Hier geht es primär darum, ein sich bewegendes Objekt zu identifizieren. Dazu wird jede veränderte Region, in welcher ein aktuell erfasstes Bild von einem Referenzbild abweicht, verarbeitet.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der gattungsbildende Stand der Technik nach der <patcit id="pcit0003" dnum="US20090046147A1"><text>US 2009/0046147 A1</text></patcit> geht so vor, dass nach Identifikation eines Objektes dessen Bewegung aufgezeichnet und grafisch ausgegeben wird. In diesem Zusammenhang werden ergänzend unterschiedliche hierarchische Zugriffsrechte von Level 1 bis 6 definiert.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0005" num="0005">Im weiteren Stand der Technik nach der <patcit id="pcit0004" dnum="US2005091311A1"><text>US 2005/091311 A1</text></patcit> werden Video- und Audiosignale an Beobachter fernübertragen. Zu diesem Zweck sind die Beobachter mit einem Kommunikationsnetzwerk verbunden.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die schlussendlich noch zu nennende <patcit id="pcit0005" dnum="DE69933144T2"><text>DE 699 33 144 T2</text></patcit> beschäftigt sich mit einem Verfahren zum Erfassen von Bewegung in einem Video unter Verwendung eines Pixeldifferenzzählers. Zu diesem Zweck wird ein Differenzwert ermittelt, und zwar durch Vergleich eines Wertes des Pixels des ersten eingehenden Videoframes mit einem Wert eines entsprechenden Pixels eines Bezugsframes.</p>
<p id="p0007" num="0007">Der Stand der Technik kann nicht in allen Aspekten zufriedenstellen. Tatsächlich handelt es sich oftmals bei den aufgenommenen Bildern um sensible Informationen, sei es was das Persönlichkeitsrecht angeht oder sei es auch im Hinblick auf etwaige Strafverfolgungsmaßnahmen. Aus diesem Grund fehlt bisher die Möglichkeit, unterschiedlichen Bedienern einzelne Bilder zugänglich zu machen oder eben nicht. Hier setzt die Erfindung ein.</p>
<p id="p0008" num="0008">Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, ein derartiges Verfahren zur Videoüberwachung von Räumen und insbesondere Einzelhandelslokalen so weiterzuentwickeln, dass die einzelnen aufgenommenen Bilder verschiedenen Bedienern zugänglich gemacht werden können.</p>
<p id="p0009" num="0009">Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßes Verfahren zur Videoüberwachung von Räumen und insbesondere Einzelhandelslokalen im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ungewöhnliche Bewegungsmuster, bei denen eine Person das betreffende<!-- EPO <DP n="3"> --> Einzelhandelslokal durch einen Eingang eines Ein-/Ausgangsbereichs oder einen Notausgang zu verlassen versucht, mit einem eigenen Zugriffsrecht ausgerüstet und ergänzend mit einem Alarm flankiert werden, so dass die aufgenommenen Bilder über ein ergänzendes Zusatzsignal verfügen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Im Rahmen der Erfindung werden also zunächst einmal unterschiedliche hierarchische Zugriffsrechte auf die Bilder definiert. Hierunter versteht die Erfindung, dass je nach hierarchischem Zugriffsrecht beispielsweise sämtliche aufgenommene Bilder oder nur ein Teil dieser Bilder zugänglich sind. Es werden also verschiedene Hierarchiestufen festgelegt. Die höchste Hierarchiestufe mag dabei zu der Situation korrespondieren, dass sämtliche Bilder für einen ausgewählten Bediener, der dieser Hierarchiestufe angehört, zugänglich sind. In einer darunter angeordneten Hierarchiestufe mögen beispielsweise nur aufgenommene Bilder eines bestimmten Zeitraumes für einen ausgewählten Bediener mit der betreffenden Hierarchiestufe zugänglich sein. Schließlich ist es in einer unteren Hierarchiestufe denkbar, dass beim Einsatz mehrerer Kameras beispielsweise nur Bilder einer einzigen ausgewählten Kamera von dem zugehörigen ausgewählten Bediener dieser unteren Hierarchiestufe betrachtet werden können.</p>
<p id="p0011" num="0011">Das unterschiedliche hierarchische Zugriffsrecht auf die Bilder bzw. die zugehörige Hierarchiestufe legt also fest, welche Teilmenge der von einer zugehörigen Überwachungseinrichtung zur Videoüberwachung von Räumen insgesamt aufgenommenen Bilder von dem jeweils ausgewählten Bediener, also dem Inhaber der Hierarchiestufe, betrachtet und gegebenenfalls ausgewertet werden. Zu diesem Zweck ist vorgesehen, dass sich der ausgewählte Bediener an einer Berechtigungsabfrageeinheit anmeldet. Diese Berechtigungsabfrageeinheit ist Bestandteil der Überwachungseinrichtung. Je nach einem von dem Bediener an die Berechtigungsabfrageeinheit übermittelten Identifizierungscode<!-- EPO <DP n="4"> --> wird dann dem ausgewählten Bediener sein zugehöriges hierarchisches Zugriffsrecht zugeordnet.</p>
<p id="p0012" num="0012">Bei dem Identifizierungscode kann es sich grundsätzlich um jedes denkbare Identifizierungsmittel handeln, welches zur Authentifizierung des ausgewählten Bedieners dient oder dienen mag. Beispielsweise mag der Identifizierungscode als Zahlen-/Buchstabenkombination ausgebildet sein. Auch eine Mitarbeiterkarte, ein Fingerabdruck, ein Augenirisscan etc. sind denkbar. Jedenfalls wird der ausgewählte Bediener mit Hilfe des Identifizierungscodes an der Berechtigungsabfrageeinheit eindeutig identifiziert. Dazu sind in der Berechtigungsabfrageeinheit zugehörige Referenzcodes der überhaupt berechtigten Bediener hinterlegt. Zu dem in der Berechtigungsabfrageeinheit hinterlegten Referenzcode gehört nun ein bestimmtes hierarchisches Zugriffsrecht bzw. eine bestimmte Hierarchiestufe, die für den betreffenden Bediener zuvor festgelegt worden ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Gibt nun der ausgewählte Bediener seinen Identifizierungscode an der Berechtigungsabfrageeinheit ein, so wird dieser Identifizierungscode mit dem Referenzcode verglichen. Bei Übereinstimmung erhält der ausgewählte Bediener das zu dem Referenzcode gehörige und hieran anknüpfende hierarchische Zugriffsrecht bzw. wird mit der zugehörigen Hierarchiestufe ausgestattet. Als Folge hiervon kann dann der ausgewählte Bediener auf die Bilder der Überwachungseinrichtung zurückgreifen, die seiner Hierarchiestufe entsprechen. Dabei ist es selbstverständlich möglich, dass ein ausgewählter Bediener nicht nur auf eine, sondern auch auf mehrere Hierarchiestufen Zugriff hat. Außerdem kann sich das hierarchische Zugriffsrecht natürlich auch ändern. Das hängt letztlich davon ab, welches hierarchische Zugriffsrecht mit dem Referenzcode für den ausgewählten Bediener verknüpft wird.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Beispielsweise ist es in einem Einzelhandelslokal denkbar, dass der dortige Filialleiter die wenigstens eine Kamera bzw. die mehrere Kameras im Hinblick auf von diesen tagesaktuell aufgenommene Bilder (in Echtzeit) auswertet und auch auswerten (begutachten) kann. Demgegenüber ist es denkbar, dass der Vorgesetzte des Filialleiters, beispielsweise der Regionalverkaufsleiter, nicht nur die tagesaktuellen aufgenommenen Bilder auswerten kann, sondern auch Bilder aus der Vergangenheit. Zu diesem Zweck können die von der Kamera aufgenommenen Bilder in einer Speichereinheit abgelegt werden und stehen als gespeicherte Bilder dem ausgewählten Bediener zur Begutachtung zur Verfügung. Daneben lassen sich die von der Kamera aufgenommenen Bilder natürlich auch direkt und in Echtzeit von dem ausgewählten Bediener begutachten.</p>
<p id="p0015" num="0015">So oder so wird deutlich, dass beispielsweise der Filialleiter die tagesaktuell aufgenommenen Bilder begutachten kann, wohingegen sein vorgesetzter Regionalverkaufsleiter zusätzlich noch die in der Vergangenheit aufgenommenen Bilder innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes, beispielsweise zehn Tage, begutachten kann. Das lässt sich durch entsprechende Hierarchiestufen bzw. hierarchische Zugriffsrechte auf die Bilder steuern, die mit den jeweiligen Referenzcodes flankiert werden, einerseits für den ausgewählten Bediener Filialleiter und andererseits den ausgewählten Bediener Regionalverkaufsleiter.</p>
<p id="p0016" num="0016">Darüber hinaus kann ein so genannter Supervisor oder auch eine übergeordnete Stelle als ausgewählter Bediener definiert werden. Zu diesem Zweck können die aufgenommenen Bilder an den betreffenden ausgewählten Bediener fernübertragen werden, beispielsweise über eine Datenleitung, drahtlos etc. An dieser Stelle mag der Zugriff auf die Bilder dezentral am Geschäftssitz des Ladenbetreibers erfolgen. Auch in diesem Fall wird ein spezifisches<!-- EPO <DP n="6"> --> hierarchisches Zugriffsrecht bzw. eine entsprechende Hierarchiestufe definiert, die zu einem Referenzcode des genannten Supervisors gehört.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ganz abgesehen davon ist es denkbar, die aufgenommenen Bilder mit einem Filter zu flankieren. Bei diesem Filter kann es sich um einen entfernbaren Filter, einen so genannten Privacy-Filter, handeln. Ein solcher Filter wird softwaretechnisch umgesetzt und ermöglicht die Identifizierung einzelner Personen nicht bzw. lässt diese unkenntlich erscheinen. Derartige Filter lassen sich ein- und ausschalten. Der ausgeschaltete Zustand kann beispielsweise von Datenschützern oder anderen ausgewählten Bedienern realisiert werden, um die fraglichen Personen dennoch identifizieren zu können. Grundsätzlich lässt sich ein solcher Filter auch durch getrennte Aufnahmespuren innerhalb der Kamera realisieren. Dabei ist eine Aufnahmespur zur Identifizierung der einzelnen Personen geeignet und setzt einen solchen Filter nicht ein. Die betreffende eine Aufnahmespur lässt sich lediglich von einem Datenschützer oder einer anderen berechtigten Person auslesen. Dagegen arbeitet die andere Aufnahmespur mit dem Filter und wird für die nachfolgend noch zu beschreibenden Tätigkeiten genutzt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Jedenfalls wird der betreffende Filter, welcher die Identifizierung einzelner Personen nicht ermöglicht bzw. Privacy-Filter in der Regel eingesetzt, um Persönlichkeitsrechte der aufgenommenen Personen bzw. deren Privatsphäre zu schützen. Im Rahmen der Erfindung kann nun dieser Filter je nach hierarchischem Zugriffsrecht gleichsam ein- und ausgeschaltet werden. Dabei wird man meistens so vorgehen, dass der Filter generell nicht ausgeschaltet werden kann, sondern nur zum Zwecke der Strafverfolgung.</p>
<p id="p0019" num="0019">Beispielsweise ist es denkbar, dass der Wachdienst, die Polizei oder eine sonstige (staatsanwaltliche) Ermittlungsbehörde mit einem hierarchischen<!-- EPO <DP n="7"> --> Zugriffsrecht auf die Bilder ausgerüstet wird, welches den vorgenannten Filter ausschaltet. Das bedeutet, dass mit Hilfe des hierarchischen Zugriffsrechtes auf die Bilder nicht nur eine Teilmenge der gesamten aufgenommenen Bilder ausgewählt wird, sondern zusätzlich auch etwaige Filter, die über den Bildern liegen, ein- und ausgeschaltet werden. Das gilt natürlich ebenso für vergleichbare Verfremdungsmaßnahmen, die softwaretechnisch ein Urbild verändern. Das heißt, sämtliche (softwaremäßig) vorgenommenen Veränderungen am von der jeweiligen Kamera aufgenommenen Urbild zur Erzeugung eines Betrachtungsbildes lassen sich bei Bedarf und von dem jeweils ausgewählten Bediener ebenfalls unter Berücksichtigung eines zugehörigen hierarchischen Zugriffsrechtes ausblenden bzw. rückgängig machen oder eben nicht.</p>
<p id="p0020" num="0020">Diese Vorgehensweise ist unter anderem für die Strafverfolgung von besonderer Bedeutung. Denn sofern die aufgenommenen Bilder eine Straftat, beispielsweise einen Diebstahl, dokumentieren, wird dem Wachdienst, der Polizei oder allgemein Ermittlungsbehörden durch dieses Instrument ermöglicht, die verdächtige Person zu identifizieren. Gegenüber den normalen Mitarbeitern, also dem prüfenden Filialleiter, dem Regionalverkaufsleiter oder auch dem Supervisor, bleibt jedoch ausdrücklich die Privatsphäre der aufgenommenen Personen geschützt. Diese wird nur dann durch Ausschalten des Filters aufgehoben, wenn es im weitesten Sinne um die Strafverfolgung geht.</p>
<p id="p0021" num="0021">Es sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, die insgesamt aufgenommenen Bilder je nach Zugriffsrecht zu filtern bzw. auszuwählen und dem betreffenden ausgewählten Bediener zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehört nicht nur die Möglichkeit, zwischen beispielsweise tagesaktuellen respektive Bildern in Echtzeit und abgespeicherten Bildern über einen bestimmten Zeitraum zu unterscheiden. Sondern die Bilder können - wie bereits dargelegt - und je nach der Hierarchiestufe des ausgewählten Bedieners auch hinsichtlich der eventuell<!-- EPO <DP n="8"> --> vorgenommenen Veränderungen zwischen dem Urbild und dem Betrachtungsbild erneut auf das Urbild zurückgeführt werden. Darüber hinaus lassen sich die aufgenommenen Bilder beispielsweise im Hinblick auf einen Blickwinkel der Kamera filtern. Ebenso kann ein flankierendes Zusatzsignal zu den Bildern als Filterkriterium eingesetzt werden. Bei diesem flankierenden Zusatzsignal mag es sich um ein Alarmsignal, ein Türsignal etc. handeln. Beispielsweise kann das Zusatzsignal von einer ergänzenden Alarmanlage stammen, sodass die mit dem betreffenden Zusatzsignal flankierten Bilder exakt diese Alarmsituation widerspiegeln.</p>
<p id="p0022" num="0022">Darüber hinaus können die aufgenommenen Bilder im Hinblick auf ein Bewegungsmuster in den Bildern und je nach Zugriffsrecht gefiltert werden. Hierdurch lassen sich Situationen beherrschen, in welchen eine mit Hilfe der Kamera und in den Bildern zu erkennende aufgenommene Person ein ungewöhnliches Bewegungsmuster erkennen lässt. Ein solches Bewegungsmuster liegt vor, wenn die betreffende Person ein Einzelhandelslokal durch einen Eingang oder auch einen Notausgang zu verlassen versucht. Jedenfalls führt ein solches Bewegungsmuster in den Bildern dazu, dass dieses Bewegungsmuster mit einem eigenen Zugriffsrecht ausgerüstet wird. Meistens wird dieses Bewegungsmuster ergänzend mit einem Alarm flankiert, sodass die aufgenommenen Bilder über das ergänzende Zusatzsignal verfügen. Jedenfalls wird deutlich, dass die aufgenommenen Bilder nach einer Vielzahl unterschiedlicher Kriterien aus der Gesamtzahl herausgefiltert werden können. Dabei mag zu jedem dieser Kriterien ein eigenes Zugriffsrecht gehören. Das ist allerdings nicht zwingend. Das heißt, die aufgenommenen Bilder können beispielsweise im Hinblick auf einen Blickwinkel der Kamera und/oder einen Filter für die Bilder und/oder eine Speicherzeit der Bilder und/oder ein flankierendes Zusatzsignal und/oder ein<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Bewegungsmuster in den Bildern gefiltert werden. Das mag je nach Zugriffsrecht geschehen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Neben dem bereits beschriebenen flankierenden Zusatzsignal in den Bildern ist es denkbar, die aufgenommenen Bilder mit weiteren Zusatzinformationen auszurüsten. Bei diesen Zusatzinformationen mag es sich unter anderem um den Aufnahmeort, das Datum, die Uhrzeit, Kameradaten, Sicherheitsmerkmale etc. handeln. Mit Hilfe der Kameradaten lässt sich die aufnehmende Kamera in dem jeweiligen Bild identifizieren. Die Sicherheitsmerkmale stellen sicher, dass die aufgenommenen Bilder nicht manipuliert werden können. Zu diesem Zweck handelt es sich bei den Sicherheitsmerkmalen vorteilhaft um Digitalinformationen, welche in digitale Bilddaten der Bilder untrennbar eingebracht werden. Volkstümlich und im Rahmen der Digitaltechnik werden solche Sicherheitsmerkmale auch als Wasserzeichen bezeichnet. Aufgrund der Zusatzinformationen in den Bildern lassen sich die aufgenommenen Bilder unter Berücksichtigung verschiedener Suchfunktionen durchforsten. Beispielsweise können nur die Bilder herausgefiltert werden, die von einer bestimmten Kamera gemacht worden sind. Oder die Bilder, welche zu einem bestimmten Aufnahmeort oder einer definierten Uhrzeit gehören.</p>
<p id="p0025" num="0025">Darüber hinaus eröffnet die Erfindung die Möglichkeit, die aufgenommenen Bilder einer Bewegungserkennung und/oder Bewegungsverfolgung unterziehen zu können. Auf diese Weise lassen sich Bewegungsmuster beispielsweise einzelner Personen feststellen und/oder überprüfen. Eine solche Bewegungserkennung und/oder Bewegungsverfolgung wird beispielsweise dazu eingesetzt, Diebstahlversuche oder tatsächliche Diebstähle über mehrere im Ladenlokal platzierte Kameras zu verfolgen und so ein umfassendes Bild der eventuellen Straftat aufzunehmen. Die Bewegungsverfolgung respektive Bewegungserkennung kann dabei grundsätzlich unter Verwendung eines Pixeldifferenzzählers<!-- EPO <DP n="10"> --> durchgeführt werden, wie dies in der einleitend bereits in Bezug genommenen <patcit id="pcit0006" dnum="DE69935144T2"><text>DE 699 35 144 T2</text></patcit> im Detail beschrieben wird.</p>
<p id="p0026" num="0026">Darüber hinaus schlägt die Erfindung vor, dass die eine oder die mehreren Kameras nur dann Bilder aufnehmen und in die Speichereinheit gegebenenfalls übertragen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Bei diesen Voraussetzungen mag es sich um das Datum, die Tageszeit, ein Alarmsignal, ein bestimmtes Bewegungsmuster einer beobachteten Person etc. handeln. Das heißt, die von der zugehörigen Kamera aufgenommenen Bilder werden nur dann abgespeichert, wenn noch eine zusätzliche Bedingung bzw. ein zusätzliches Signal beobachtet wird. Auf diese Weise lässt sich die vorhandene Speicherkapazität einer Speichereinrichtung optimal ausnutzen, beispielsweise für den Fall, dass der jeweilige Geschäftsraum für einen längeren Zeitraum geschlossen ist und überwacht werden muss.</p>
<p id="p0027" num="0027">Darüber hinaus ermöglicht die Erfindung, dass die aufgenommenen Bilder - nach etwaiger Entfernung bzw. nach Ausschalten des Privacy-Filters - zur Personenidentifizierung herangezogen werden können. Dabei mögen die auf diese Weise zur Verfügung stehenden Urbilder mit abgespeicherten Referenzbildern verglichen werden. Diese Personenidentifizierung lässt sich unter anderem als Zutritts- oder Zugangskontrolle einsetzen. Das heißt, die Überwachungseinrichtung ist in der Lage, beispielsweise Mitarbeiter des Geschäftsraumes bzw. der zugehörigen Firma anhand ihrer unter anderem in der Speichereinrichtung hinterlegten Referenzbilder und durch Vergleich mit den beispielsweise im Eingangsbereich aufgenommenen Bildern zu erkennen. Bei diesen Bildern handelt es sich regelmäßig um die Urbilder, also um die Bilder, welche unmittelbar von der Kamera aufgenommen worden sind und noch keine (softwaretechnische) eventuelle Veränderung im Sinne eines Betrachtungsbildes erfahren haben.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Im Rahmen dieser Zutrittskontrolle können also die einzelnen Mitarbeiter automatisch identifiziert werden und lassen sich hierbei auch in Berechtigungsgruppen einteilen. Dabei kann je nach solchermaßen überwachtem Eingang der Zutritt zu bestimmten Räumen gewährt oder verwehrt werden. Neue Nutzer oder auch Mitarbeiter lassen sich unter Definition des jeweiligen Zutrittsrechtes und mit dem zugehörigen abgespeicherten Referenzbild in der Speichereinrichtung problemlos definieren.</p>
<p id="p0029" num="0029">Darüber hinaus ermöglicht es die Erfindung, die aufgenommenen Bilder im Hinblick auf vom Normalbild abweichende optische Signale auswerten zu können. Bei diesen abweichenden optischen Signalen mag es sich beispielsweise um Rauch, Feuer etc. handeln. Das Normalbild stellt dabei im Allgemeinen das über eine Vielzahl zuvor aufgenommener Bilder gemittelte Bild dar, gegenüber dem solche abweichenden optischen Signale erkannt werden können. In der Regel werden die fraglichen Bilder während Ladenschlusszeiten aufgenommen, sodass das Normalbild ein gemitteltes Standbild darstellt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Brandherde automatisch erkennen und die Überwachungseinrichtung kann zum Brandschutz eingesetzt werden. Das Gleiche gilt für eine etwaige Rauchentwicklung. Diese abweichenden optischen Signale mögen darüber hinaus mit einem ausgegebenen Signal flankiert werden, um beispielsweise einen Wachdienst zu alarmieren. - Gegenstand der Erfindung ist auch eine Überwachungseinrichtung, wie sie im Anspruch 13 und den daran anschließenden Ansprüchen in Bezug genommen wird.</p>
<p id="p0031" num="0031">Im Ergebnis werden ein Verfahren zur Videoüberwachung von Räumen und eine zugehörige Überwachungseinrichtung beschrieben. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die von der Überwachungseinrichtung insgesamt aufgenommenen<!-- EPO <DP n="12"> --> Bilder von verschiedenen Bedienern betrachtet und ausgewertet werden können. Der Zugriff auf eine Teilmenge oder alle dieser Bilder wird mit Hilfe unterschiedlicher hierarchischer Zugriffsrechte geregelt, und zwar unter Berücksichtigung des jeweils ausgewählten Bedieners. Das heißt, jeder Bediener ist mit einem eigenen hierarchischen Zugriffsrecht ausgerüstet, welches den Zugriff auf eine zuvor definierte Teilmenge der gesamten Bilder regelt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Auf diese Weise wird nicht nur die Privatsphäre der Mitarbeiter geschützt, sondern können umfassende Überwachungs- und sogar Strafverfolgungsmaßnahmen durchgeführt werden. Denn die einzelnen aufgenommenen Personen werden in der Regel zum Schutz ihrer Privatsphäre mit Hilfe eines Filters bzw. so genannten Prvacy-Filters unkenntlich gemacht. Erst nach Begehung einer Straftat lässt sich dieser Filter - von einer berechtigten Person - ausschalten.</p>
<p id="p0033" num="0033">Des Weiteren kann die Überwachungseinrichtung vorteilhaft für eine Zutrittskontrolle und auch Zutrittssteuerung der Mitarbeiter bzw. berechtigter Personen zu den solchermaßen überwachten Geschäftsräumen genutzt werden. Außerdem ermöglicht die durchgeführte Bewegungsverfolgung, dass etwaige versuchte oder tatsächlich verübte Straftaten umfassend dokumentiert werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Hinzu kommt, dass die Überwachungseinrichtung insgesamt zur Objektüberwachung eingesetzt werden kann, beispielsweise im Sinne des Brandschutzes. Denn die aufgenommenen Bilder lassen sich im Hinblick auf abweichende optische Signale auswerten. Das mag automatisch und softwaretechnisch geschehen. Sobald ein solches abweichendes optisches Signal auftritt, kann ein Alarm ausgelöst werden und/oder beispielsweise ein Wachdienst eine entsprechende Alarmmitteilung erhalten.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0035" num="0035">Neben der Bewegungserkennung bzw. dem Einsatz der erfindungsgemäßen Überwachungseinrichtung als gleichsam Bewegungsmelder ist es auch denkbar, insbesondere während Geschäftsschlusszeiten, die in dem jeweiligen Geschäftsraum befindlichen Waren hinsichtlich ihrer Konsistenz zu überprüfen. So kann die eine Kamera oder können mehrere Kameras der Überwachungseinrichtung beispielsweise die Temperatur einzelner Objekte überprüfen. Eine solche Temperaturüberprüfung ist auch denkbar, um etwaige Rauchentwicklungen oder Brandherde zu detektieren.</p>
<p id="p0036" num="0036">Jedenfalls lässt sich mit Hilfe der Temperaturüberwachung einzelner Objekte beispielsweise sicherstellen und nachvollziehen, dass die Kühlung dieser Objekte funktioniert. Denkbar ist es im Detail, mit Hilfe von einer oder mehreren Infrarotkameras Tiefkühlprodukte hinsichtlich ihrer Wärmestrahlung aufzunehmen. Weicht die Wärmestrahlung und die auf diese Weise erfasste Temperatur von vorgegebenen Sollwerten ab, so führt dies regelmäßig dazu, dass ein Alarmsignal ausgesandt wird.</p>
<p id="p0037" num="0037">Ferner ist eine Überprüfung von Kassieranlagen möglich. Beispielsweise dergestalt, dass die einzelnen dort vorgenommenen Buchungen anhand der Angaben im Display und/oder auf ausgedruckten Belegen mit den tatsächlichen Buchungen aus dem Rechnungswesen verglichen werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Diese sämtlichen Überprüfungen machen zunächst einmal zusätzliche Sensoren innerhalb des Geschäftsraumes überflüssig und dienen dem erweiterten Schutz von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Außerdem gelingt die Diebstahlprävention und eine umfangreiche Beweissicherung nach Straftaten. Schließlich können interne Abläufe anhand der ausgewerteten Bilder optimiert werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Überwachung zu standardisieren<!-- EPO <DP n="14"> --> und deckungsgleich in einer Vielzahl gleich gestalteter Geschäftsräume vorzusehen.</p>
<p id="p0039" num="0039">Dabei kommen jeweils verschiedene Ebenen bei der Überprüfung zum Einsatz, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten die aufgenommenen Bilder betrachten und auswerten. So wird meistens ein Filialleiter sein Augenmerk lediglich auf etwaige ungewöhnliche Bewegungsmuster legen. Dagegen werden übergeordnete Personen, wie beispielsweise ein Regionalverkaufsleiter, die Bilder beispielsweise zur Analyse und Optimierung von Betriebsabläufen nutzen und auch nutzen können. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu sehen.</p>
<p id="p0040" num="0040">Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>die erfindungsgemäße Überwachungseinrichtung installiert in einem Geschäftsraum und</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>die aufgenommenen Bilder schematisch.</dd>
</dl></p>
<p id="p0041" num="0041">In den Figuren ist eine Überwachungseinrichtung dargestellt, mit deren Hilfe ein Raum 1 einer Videoüberwachung unterzogen wird. Bei diesem Raum 1 handelt es sich vorliegend um einen Geschäftsraum 1, im Beispielfall ein Einzelhandelslokal. Man erkennt in dem Geschäftsraum bzw. Einzelhandelslokal 1 verschiedene Regale 2 und auch mehrere Kassieranlagen 3. Zur Überwachung des Geschäftsraumes bzw. Ladenlokales 1 sind mehrere Kameras 4, 5 vorgesehen. Bei den Kameras 4 mag es sich um Rundumkameras handeln, während die Kameras 5 zur Aufnahme lediglich eines bestimmten Aufnahmebereichs dienen. Das ist selbstverständlich nicht zwingend.<!-- EPO <DP n="15"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Mit Hilfe der rundum arbeitenden Kameras 4 wird allgemein das Innere des Geschäftsraumes bzw. des Ladenlokales 1 untersucht, wohingegen die Kameras 5 gezielt auf einerseits die einzelnen Kassieranlagen 3 und andererseits einen Ein- und Ausgangsbereich 6 gerichtet sind. Sämtliche Kameras 4, 5 sind an eine Speichereinrichtung 7 angeschlossen. Diese Speichereinrichtung 7 fungiert zugleich als Steueranlage 7, stellt also eine kombinierte Steuer-/Speichereinrichtung 7 dar. Mit der Steuer-/Speichereinrichtung 7 ist eine Berechtigungsabfrageeinheit 8 verbunden. An die Berechtigungsabfrageeinheit 8 sind verschiedene Auswertestationen 9 angeschlossen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Man erkennt, dass zwei Auswertestationen 9 in der Nähe der kombinierten Steuer-/Speichereinrichtung 7 örtlich angeordnet sind. Dagegen findet sich die dritte und lediglich gestrichelt mit der Berechtigungsabfrageeinheit 8 verbundene Auswertestation 9 örtlich hiervon entfernt. Auf diese Weise können die von den einzelnen Kameras 4, 5 aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> an einen dortigen ausgewählten Bediener B fernübertragen werden, wobei die gestrichelte Leitung eine Datenleitung darstellt, aber auch eine drahtlose Übertragungsstrecke darstellen könnte.</p>
<p id="p0044" num="0044">An der Auswertestation 9 bzw. mit Hilfe der Auswertestation 9 übermittelt der Bediener B seinen Identifizierungscode an die Berechtigungsabfrageeinheit 8. In der Berechtigungsabfrageeinheit 8 bzw. der mit dieser verbundenen kombinierten Steuer-/Speichereinrichtung 7 wird nun dieser Identifizierungscode mit einem dort hinterlegten Referenzcode verglichen. Zu dem Referenzcode gehört ein hierarchisches Zugriffsrecht bzw. eine Hierarchiestufe H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>, wie sie beispielhaft und prinzipiell in der <figref idref="f0002">Figur 2</figref> dargestellt ist. Anhand dieser Hierarchiestufe bzw. dem hierarchischen Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> wird dem ausgewählten Bediener Zugriff auf eine Teilmenge der insgesamt mit Hilfe der Kameras 4, 5 aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> gewährt.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0045" num="0045">Tatsächlich nehmen die Kameras 4, 5 eine Vielzahl an Bildern F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> auf, die entweder direkt und in Echtzeit von dem jeweils ausgewählten Bediener B begutachtet werden können oder erst nach ihrer Speicherung in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 einer näheren Analyse unterzogen werden. Selbstverständlich ist natürlich auch eine gleichzeitige Vorgehensweise in dem Sinne möglich, dass sowohl die Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> in Echtzeit betrachtet werden als auch die abgespeicherten Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>.</p>
<p id="p0046" num="0046">Die von den an die Steuer-/Speichereinrichtung 7 angeschlossenen Kameras 4, 5 aufgenommenen Bilder stellen die so genannten Urbilder dar. Diese Urbilder werden entweder sämtlich oder nur von ausgewählten Kameras 4, 5 und/oder der Steuer-/Speichereinrichtung 7 softwaretechnisch verändert. Im Rahmen des Ausführungsbeispiels erfahren die von den rundum arbeitenden Kameras 4 aufgenommenen Urbilder keine Veränderung, weil die hiermit aufgenommenen Personen durch den Abstand zur jeweiligen Kamera 4 hinsichtlich ihrer Privatsphäre genügend geschützt sind. Dagegen werden die von den Kameras 5 in unmittelbarer Nachbarschaft zu den jeweiligen Kassieranlagen 3 bzw. dem Ein-/Ausgangsbereich 6 aufgenommenen Urbilder einer softwaretechnischen Veränderung unterzogen. Mit Hilfe dieser Veränderung werden die Gesichter der aufgenommenen Personen unkenntlich gemacht, um ihre Privatsphäre zu schützen. Auf diese Weise werden die Urbilder in Betrachtungsbilder umgewandelt. Dabei wird softwaretechnisch mit einem so genannten Privacy-Filter gearbeitet, wie er einleitend bereits beschrieben wurde.</p>
<p id="p0047" num="0047">Sämtliche aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 liegen dort prinzipiell so vor, wie dies die <figref idref="f0002">Figur 2</figref> nur ausschnittsweise und lediglich als Beispiel andeutet. Dabei mögen die einzelnen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> jeweils als Digitaldateien oder auch Digitalfiles F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> im Speicher vorhanden sein. Je nach dem Aufzeichnungstag finden sich die aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub><!-- EPO <DP n="17"> --> bis F<sub>i</sub> in unterschiedlichen Speicherbereichen. Ebenso lassen sich die Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> nach der zugehörigen Kamera 4, 5 sortieren, die für ihre Aufzeichnung verantwortlich zeichnet. Im Rahmen des vereinfachten Beispiels nach <figref idref="f0002">Figur 2</figref> sind lediglich schematisch die von der Kamera 4 aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> am Tag 1 bis zum Tag 10 in einer Matrix dargestellt.</p>
<p id="p0048" num="0048">Die unterschiedlichen hierarchischen Zugriffsrechte bzw. Hierarchiestufen H<sub>1</sub> und H<sub>2</sub> korrespondieren nun beispielsweise dazu, dass mit dem hierarchischen Zugriffsrecht H<sub>1</sub> auf sämtliche Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> zugegriffen werden kann, welche die Kamera 4 im Zeitraum vom Tag 1 bis zum Tag 10 aufgezeichnet hat. Dagegen ermöglicht das Zugriffsrecht H<sub>2</sub> bzw. die Hierarchiestufe H<sub>2</sub> einen Zugriff auf die aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> der Kamera 4 lediglich am Tag 1. Je nachdem, mit welchem Zugriffsrecht der Referenzcode des jeweils ausgewählten Bedieners B ausgerüstet ist, werden nun für diesen ausgewählten Bediener B die zugehörigen und aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> zur Betrachtung freigeschaltet und von der Steuer-/Speichereinrichtung 7 auf die Auswertestation 9 übertragen. Selbstverständlich handelt es sich bei den betreffenden und übertragenen Bildern F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> um Kopien, weil insofern der Speicherinhalt der Steuer-/Speichereinrichtung 7 nicht geändert wird und auch nicht geändert werden soll. Dabei versteht es sich, dass die insgesamt in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 vorhandenen Bilder turnusgemäß archiviert werden können, beispielsweise auf DVDs oder anderen Speichermedien.</p>
<p id="p0049" num="0049">Nachdem sich nun der ausgewählte Bediener B mit Hilfe des von der Auswertestation 9 an die Berechtigungsabfrageeinheit 8 übermittelten Identifizierungscodes angemeldet hat und die Übereinstimmung dieses Identifizierungscodes mit dem Referenzcode in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 auf Übereinstimmung überprüft wurde, werden die zu der Hierarchiestufe H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> des ausgewählten Bedieners B gehörigen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> an die Auswertestation 9 wie<!-- EPO <DP n="18"> --> beschrieben übertragen. Hier kann nun der ausgewählte Bediener B die seiner Hierarchiestufe H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> entsprechenden aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> betrachten und auswerten.</p>
<p id="p0050" num="0050">Auf diese Weise kann beispielsweise ein Leiter des Einzelhandelslokals 1 als ausgewählter Bediener B die von den einzelnen Kameras 4, 5 aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> direkt und in Echtzeit begutachten. Dadurch lassen sich etwaige Unregelmäßigkeiten im Geschäftsbetrieb unmittelbar erkennen und flankierende Maßnahmen ergreifen.</p>
<p id="p0051" num="0051">Außerhalb der Öffnungszeiten des Einzelhandelslokals 1 oder auch im Nachhinein können nun die aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> auch von einem anderen ausgewählten Bediener B, beispielsweise einem Regionalverkaufsleiter, oder auch von Ermittlern zur Strafverfolgung begutachtet werden. Letztere verfügen zu diesem Zweck beispielsweise über ein hierarchisches Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>, welches ihnen den Zugriff auf die Urbilder sämtlicher Kameras 4, 5 ermöglicht. Das heißt, von dem fraglichen Ermittler zur Strafverfolgung können die softwaretechnischen Veränderungen zwischen dem Urbild und dem Betrachtungsbild der an den Kameras 4, 5 aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> im Beispielfall rückgängig gemacht bzw. ausgeschaltet werden. Im Detail ermöglicht das hierarchische Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>, dass der zuvor angesprochene Privacy-Filter entfernt wird.</p>
<p id="p0052" num="0052">Dadurch ist es möglich, beispielsweise Diebe im solchermaßen überwachten Bereich der Kassieranlagen 3 auch noch im Nachhinein anhand der mit Hilfe der Kameras 5 aufgenommenen Bilder zu identifizieren. Eine solche Identifizierung kann aber eben nur der mit der Strafverfolgung befasste ausgewählte Bediener B vornehmen. Sämtliche übrigen Bediener sind mit ihren hierarchischen Zugriffsrechten H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> nicht in der Lage, diese softwaretechnischen<!-- EPO <DP n="19"> --> Veränderungen oder einen Filter der aufgenommenen Bilder bzw. den so genannten Privacy-Filter auszuschalten. Auf diese Weise kann die dargestellte Überwachungseinrichtung zur Ladenüberwachung und auch zur Identifizierung von straffälligen Personen genutzt werden.</p>
<p id="p0053" num="0053">Darüber hinaus lässt sich mit Hilfe der Überwachungseinrichtung eine Zugangskontrolle bewerkstelligen. Zu diesem Zweck wechselwirkt die Steuer-/Speichereinrichtung 7 mit einer Zugangskontrolleinrichtung 10, die dem Ein-/Ausgangsbereich 6 zugeordnet ist. Diese Zugangskontrolleinrichtung 10 gewährt lediglich berechtigten Bedienern B bzw. allgemein Personen einen Zutritt zu dem Ladenlokal 1, beispielsweise außerhalb der Ladenöffnungszeiten. Hierzu wird die dem Ein-/Ausgangsbereich 6 zugeordnete Kamera 5 eingesetzt, um die jeweils eintretende oder zugangswillige Person anhand von in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 hinterlegten (Referenz-) Bildern zu identifizieren.</p>
<p id="p0054" num="0054">Darüber hinaus ist die Steuer-/Speichereinrichtung 7 mit einer integrierten Bewegungsverfolgungseinrichtung gekoppelt respektive ausgerüstet. Auf diese Weise lassen sich Bewegungsmuster einzelner Personen feststellen und/oder überprüfen. Hierbei kommt es auf abnormale Bewegungsmuster an, derart, dass eine Person versucht, das Einzelhandelslokal 1 über den Eingang des Ein-/Ausgangsbereiches 6 verlassen zu wollen. Schlussendlich ist die Steuer-/Speichereinrichtung 7 mit einer Alarmeinrichtung 11 verbunden. Diese Alarmeinrichtung 11 wird von der Steuer-/Speichereinrichtung 7 beispielsweise dann beaufschlagt, wenn eine der Kameras 4, 5 ein abweichendes optisches Signal zeigt, wie dies einleitend bereits beschrieben wurde. Bei diesem abweichenden optischen Signal kann es sich beispielsweise um Rauch, Feuer etc. handeln. Außerdem mag ein<!-- EPO <DP n="20"> --> abnormales Bewegungsmuster einer Person innerhalb des Einzelhandelslokals 1 ebenfalls zu einer Beaufschlagung der Alarmeinrichtung 11 korrespondieren.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die <figref idref="f0002">Figur 2</figref> macht schlussendlich deutlich, dass die einzelnen aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> mit Zusatzinformationen 12 flankiert sind. Bei diesen Zusatzinformationen 12 kann es sich um den Aufnahmeort, das Aufnahmedatum, die Aufnahmeuhrzeit etc. handeln. Außerdem beinhalten die Zusatzinformationen 12 in der Regel auch die zugehörige Kamera 4, 5 bzw. deren Kameranummer, mit deren Hilfe das jeweils aufgenommene Bild F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> erhalten wurde. Außerdem kann es sich bei den Zusatzinformationen 12 um Sicherheitsmerkmale handeln. Diese Sicherheitsmerkmale stellen Digitalinformationen dar, welche in die digitalen Bilddaten der aufgenommenen Bilder untrennbar eingebracht werden, ähnlich einem Wasserzeichen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die aufgenommenen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 nicht nachträglich manipuliert werden können.</p>
<p id="p0056" num="0056">Die einzelnen Bilder F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> lassen sich auch zur schnellen Darstellung einzelner Kunden nutzen. D. h., ein Kunde oder allgemein eine auf dem jeweiligen Bild F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> identifizierte Person kann anhand seiner Darstellung oder seines Aussehens mit beispielsweise einer zuvor oder im Anschluss aufgenommenen Videosequenz kombiniert werden. D. h., nach Identifizierung der betreffenden Person kann auf eine Videosequenz hingewiesen werden, in welcher die betreffende Person ebenfalls dargestellt ist. Hierfür sorgt erneut die Steuer-/Speichereinrichtung 7, die einen entsprechenden Bildvergleich zwischen der fraglichen Person und den einzelnen in den Videosequenzen dargestellten Personen vornehmen. Anhand des Bildvergleiches kann dann das Bild des Kunden oder allgemein der Peron mit der zugehörigen Videosequenz in Verbindung gebracht werden.<!-- EPO <DP n="21"> --></p>
<p id="p0057" num="0057">Unabhängig davon ist ein Bediener oder genauer ein Datenschützer ebenfalls mit einem hierarchischen Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> beispielsweise zur Strafverfolgung ausgerüstet. Dieser Datenschützer oder Ermittler zur Strafverfolgung mag das fragliche Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> erst kurz vor dem Zugriff erhalten. Außerdem kann man die Auslegung so treffen, dass das fragliche hierarchische Zugriffsrecht H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> dem berechtigten Bediener durch eine externe Sendeeinheit, beispielsweise einen Pager oder dergleichen, übermittelt wird. Das gilt generell für sämtliche Bediener. Dadurch lassen sich Zugriffsrechte H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> bei Bedarf zentral und beliebig oft ändern. So lange der fragliche Bediener über eine Empfangseinheit verfügt, welche in der Lage ist, die zugehörigen Informationen von dem Sender bzw. der Sendeeinheit für die Zugriffsrechte H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> empfangen und auswerten zu können, gelingt eine praktisch beliebig anpassbare Einstellung und Veränderung der Zugriffsrechte H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>. Dabei ist zugleich sicherzustellen, dass die fraglichen Zugriffsrechte bzw. die Hierarchiestufe H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> auch parallel in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 nachgeführt werden. D. h., wenigstens die Steuer-/Speichereinrichtung 7 wird über die Änderung der Zugriffsrechte bzw. Hierarchiestufen H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> seitens der Sendeeinheit turnusgemäß unterrichtet.</p>
<p id="p0058" num="0058">In vergleichbarer Weise kann jeder Bediener auch noch mit einem Passwort oder einem vergleichbaren Schlüsselcode ausgerüstet werden. Dieser Schlüsselcode oder das Passwort mag ebenfalls in der Steuer-/Speichereinrichtung 7 hinterlegt werden. Eine Änderung des Passwortes oder Schlüsselcodes ist ebenfalls mit der Sendeeinheit bzw. dem Pager möglich. Dadurch wird gewährleistet, dass nur im Besitz des Passwortes bzw. des Schlüsselcodes befindliche Bediener der zutreffenden Hierarchiestufe H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub> tatsächlich auf die Daten bzw. die Bilder respektive Digitalfiles F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub> zugreifen können.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Videoüberwachung von Räumen (1), wonach mittels wenigstens einer Kamera (4, 5) Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) aufgenommen und von einem berechtigten Bediener (B) begutachtet werden, wonach ferner unterschiedliche hierarchische Zugriffsrechte (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>) auf die Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) für ausgewählte Bediener (B) definiert werden, und wonach<br/>
die Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) einer Bewegungserkennung und/oder Bewegungsverfolgung unterzogen werden, um Bewegungsmuster einzelner Personen festzustellen und/oder zu überprüfen,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
ungewöhnliche Bewegungsmuster, bei denen eine Person ein Einzelhandelslokal (1) durch einen Eingang eines Ein-/Ausgangsbereichs (6) oder einen Notausgang<br/>
zu verlassen versucht, mit einem eigenen Zugriffsrecht ausgerüstet und ergänzend mit einem Alarm flankiert werden, so dass die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) über ein ergänzendes Zusatzsignal verfügen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sich der ausgewählte Bediener (B) an einer Berechtigungsabfrageeinheit (8) anmeldet, welche ihm sein hierarchisches Zugriffsrecht (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>) zuordnet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die von der Kamera (4, 5) aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) direkt und in Echtzeit von dem ausgewählten Bediener (B) begutachtet werden.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die von der Kamera (4, 5) aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) in einer Speichereinheit (7) abgelegt werden und als gespeicherte Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) von dem ausgewählten Bediener (B) begutachtet werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) beispielsweise im Hinblick auf einen Blickwinkel der Kamera (4, 5) und/oder einen Filter für die Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) und/oder eine Speicherzeit der Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) und/oder ein flankierendes Zusatzsignal und/oder ein Bewegungsmuster in den Bildern (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) ausgewählt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) mit Zusatzinformationen (12) wie beispielsweise Ort, Datum, Uhrzeit, Kameranummer, Sicherheitsmerkmalen etc. flankiert werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Kamera (4, 5) nur dann Bilder aufnimmt und gegebenenfalls in die Speichereinheit (7) überträgt, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, beispielsweise im Hinblick auf das Datum, die Uhrzeit, ein Alarmsignal, Bewegungsmuster etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) zur Personenidentifizierung anhand abgespeicherter Referenzbilder herangezogen werden.<!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) im Hinblick auf abweichende optische Signale, beispielsweise Rauch, Feuer etc., ausgewertet werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die aufgenommenen Bilder (F<sub>1</sub> bis F<sub>i</sub>) an den ausgewählten Bediener (B) fernübertragen werden, beispielsweise über eine Datenleitung, drahtlos etc.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="25"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A method for the video surveillance of spaces (1), in which<br/>
images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are recorded by means of at least one camera (4, 5) and reviewed by an authorized user (B), in which furthermore<br/>
different hierarchical access rights (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>) to the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are defined for selected users (B), and in which<br/>
the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are subjected to motion detection and/or motion tracking in order to determine and/or to investigate motion patterns of individual persons, <b>characterized in that</b><br/>
unusual motion patterns, in which a person attempts to leave a retail premises (1) through an entrance of an entrance/exit area (6) or an emergency exit, are provided with an own access right and additionally flanked with an alarm, so that the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) have a supplementary additional signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The method according to Claim 1, <b>characterized in that</b><br/>
the selected user (B) logs in at an authorization request unit (8), which assigns their hierarchical access right (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>) to them.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The method according to Claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) recorded by the camera (4, 5) are reviewed directly and in real time by the selected user (B).<!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 3, <b>characterized in that</b> the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) recorded by the camera (4, 5) are stored in a memory unit (7) and are reviewed as stored images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) by the selected user (B).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 4, <b>characterized in that</b> the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are for example selected with regards to a viewing angle of the camera (4, 5) and/or a filter for the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) and/or a storage time of the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) and/or a flanking additional signal and/or a motion pattern in the images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 5, <b>characterized in that</b> the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are flanked with additional information (12) such as for example location, date, time, camera number, security features, etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 6, <b>characterized in that</b> the camera (4, 5) then only records images and if appropriate transmits the images to the memory unit (7) if certain prerequisites are fulfilled, for example with regards to the date, the time, an alarm signal, motion pattern, etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 7, <b>characterized in that</b> the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are called upon for person identification on the basis of stored reference images.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 8, <b>characterized in that</b> the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are analysed with regards to deviating optical signals, for example smoke, fire, etc.<!-- EPO <DP n="27"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The method according to one of Claims 1 to 9, <b>characterized in that</b> the recorded images (F<sub>1</sub> to F<sub>i</sub>) are remotely transmitted to the selected user (B), for example via a data line, wirelessly, etc.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="28"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour la vidéosurveillance de pièces (1) selon lequel, au moyen d'au moins une caméra (4, 5), des images (F<sub>i</sub> à F<sub>i</sub>) sont capturées et évaluées par un opérateur (B) habilité,<br/>
selon lequel différents droits d'accès hiérarchiques (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>) aux images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) sont en outre définis pour des opérateurs (B) sélectionnés,<br/>
et selon lequel les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) sont soumises à une détection de mouvements et/ou un suivi de mouvements pour constater et/ou contrôler des types de mouvements de personnes individuelles,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
des types de mouvements inhabituels où une personne tente de quitter un local de commerce de détail (1) par une entrée d'une zone d'entrée/sortie (6) ou une sortie de secours, sont dotés d'un droit d'accès propre et additionnellement accompagnés d'une alarme de sorte que les images capturées (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) disposent d'un signal additionnel complémentaire.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> l'opérateur (B) sélectionné s'identifie auprès d'une unité d'interrogation d'autorisation (8) qui lui attribue son droit d'accès hiérarchique (H<sub>1</sub>, H<sub>2</sub>).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées par la caméra (4, 5) sont évaluées directement et en<!-- EPO <DP n="29"> --> temps réel par l'opérateur (B) sélectionné.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées par la caméra (4, 5) sont enregistrées dans une unité de stockage (7) et sont évaluées par l'opérateur (B) sélectionné en tant qu'images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) enregistrées.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 4,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées sont sélectionnées, par exemple compte tenu d'un angle de vue de la caméra (4, 5) et/ou d'un filtre pour les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) et/ou d'un temps de stockage des images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) et/ou d'un signal additionnel d'accompagnement et/ou d'un type de mouvement dans les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 5,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées sont accompagnées d'informations additionnelles (12), telles par exemple le lieu, la date, l'heure, le numéro de caméra, des caractéristiques de sécurité, etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 6,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la caméra (4, 5) capture des images et les transfère le cas échéant dans l'unité de stockage (7) seulement lorsque des conditions préalables définies sont satisfaites, par exemple compte tenu de la date, de l'heure, d'un signal d'alarme, d'un type de mouvement etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 7,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées sont utilisées pour l'identification de personnes à l'aide d'images de référence enregistrées.<!-- EPO <DP n="30"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 8,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images enregistrées (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) sont évaluées compte tenu de signaux optiques divergents, par exemple de la fumée, du feu, etc.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon l'une des revendications 1 à 9,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> les images (F<sub>1</sub> à F<sub>i</sub>) capturées sont transmises à distance à l'opérateur (B) sélectionné, par exemple via une ligne de transfert de données, sans fil, etc.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="141" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="120" he="198" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE20316299U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>20316299</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE69921237T2"><document-id><country>DE</country><doc-number>69921237</doc-number><kind>T2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US20090046147A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20090046147</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="US2005091311A1"><document-id><country>US</country><doc-number>2005091311</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="DE69933144T2"><document-id><country>DE</country><doc-number>69933144</doc-number><kind>T2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0006]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="DE69935144T2"><document-id><country>DE</country><doc-number>69935144</doc-number><kind>T2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0025]</crossref></li>
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